Blog – Jocelyne Lopez

Man hätte die Spezielle Relativitätstheorie deponieren sollen, wohin sie hingehört: In den Papierkorb

Ich komme auf meinen Eintrag  Es steht irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge… zurück und gebe einen weiteren Austausch aus einer Diskussion im MAHAG-Forum wieder:

 

28.02.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wurde die Längenkontraktion von bewegten Objekten experimentell konkret gemessen und hat sie Auswirkungen in der Alltagsphysik oder hat sie keine Auswirkung in der Alltagsphysik, selbst wenn wir bis zum Mond reisen? Wobei die Spezielle Relativitätstheorie sowieso widerlegt wäre, wenn die Auswirkung von relativistischen Effekten physikalisch festgestellt wurde: In der Spezielle Relativitätstheorie  sind solche Effekte nicht real. Dann könnte u.U. eine andere Theorie damit bestätigt worden sein (die Äthertheorie von Lorentz?).

 

28.02.10 – Zitat von Harald Maurer:

So ist es. Allerdings wurden Lorentz-Kontraktionen weder gesehen, noch gemessen oder bewiesen. Phänomene, die man als Längenkontraktion interpretieren könnte, kann man auch auf andere Weise erklären

Längenkontraktionen sollen ja nur im bewegten Bezugssystem auftreten, wenn sie vom ruhenden System aus betrachtet (=gemessen) werden und die Frage ist, was geschieht, wenn die Bezugssysteme zueinander zum Stillstand kommen. Springt dann die verkürzt gemessene Länge urplötzlich auf die Originallänge zurück? Schon diese Frage deckt auf, dass es sich nicht um eine konkrete Verkürzung handeln kann, sondern um einen relativen Effekt, der nur während der Bewegung gemessen werden kann. Und dies auch nur nach Vorschrift Einsteins! Je nach Bezugssystem sind die Zeitpunkte der Messung unterschiedlich; in der SRT ist die Kontraktion daher von vornherein nicht als materielle Veränderung gedacht, sondern als eine Folge der Relativität der Gleichzeitigkeit (und die kommt aus der Synchronisationsmethode mit als konstant angenommenen Lichtsignalen!). 

Wie sieht das mit den bewegten Uhren aus? Einstein schreibt in seiner ersten Arbeit zur SRT: […]

Einstein betont ausdrücklich, dass die bewegte Uhr dann nachläuft, wenn sie vom ruhenden System aus betrachtet wird (rote Unterstreichungen). Hier ist es aber nicht so einfach, diesen Effekt lediglich auf einen bestimmten Messvorgang wie bei der Lorentzkontraktion zurückzuführen, obwohl man im Signalvergleich der Uhren den Doppler-Effekt verantwortlich machen könnte (was aber bei sich nähernden Uhren problematisch wäre). Es stellt sich daher die Frage nicht, was mit der dilatiert laufenden Uhr geschieht, wenn sie zum Stillstand kommt (springt dann der Zeiger auf die Originalzeit urpötzlich vor?), sondern man ist dazu angehalten, die „eigentümliche Konsequenz“ zu akzeptieren, dass die Uhren dann nicht mehr synchron seien. Dabei macht Einstein den Generalfehler, der bereits hier seine Theorie ad absurdum führt: Er bricht gröbstens das Relativitätsprinzip! Denn dieses besagt, dass es keine bevorzugten Inertialsysteme geben kann. Auch darf ein bestimmter unbeschleunigter Bewegungszustand (ruhend oder gleichförmig bewegt) keinen Einfluss auf physikalische Prozesse nehmen. Ein ruhend definiertes Inertialsystem darf sich nicht von einem gleichförmig bewegten unterscheiden hinsichtlich des Ablaufes physikalischer Prozesse in ihm. Einstein bewegt nun die eine Uhr zur anderen und stellt fest, die bewegte sei langsamer gelaufen. Er setzt damit deutlich einen Unterschied zwischen bewegter und ruhender Uhr – schlimmer noch, er übersieht, dass er auch die Uhr A zur Uhr B laufen lassen könnte und es dann diese sein müsste, welche langsamer gelaufen wäre. In jedem der Fälle wird eine Uhr vor der anderen bevorzugt und immer hätte die Bewegung der Uhr schlechthin einen Einfluss auf den physikalisch periodischen Prozess ihres Gangs, egal ob mechanisch oder elektromagnetisch oder sonstwie. Man kann nach dieser Textstelle Einsteins Arbeit ruhig zur Seite legen, denn sein Versuch, die beiden Postulate (Relativitätsprinzip und Invarianz der Lichtgeschwindigkeit) zu vereinen, ist bereits hier gescheitert. Interessant ist dabei, dass man inspiriert durch diese Textstelle später versucht hat, mit dem Zwillingsparadoxon die SRT zu widerlegen (und das Hintertürl eingebaut hat, Beschleunigungen oder Systemwechsel einzubeziehen) und gar nicht sah, dass die SRT schon mit Einsteins eigenem Text viel einfacher zu widerlegen ist, denn Beschleunigungen kommen hier gar nicht vor, und auch nicht eine hin-und herreisende Uhr wie bei den Zwillingen. Nein – viel einfacher: Zwei Uhren sind anfangs synchron und je nachdem, welche die „bewegte“ ist, fällt das Ergebnis unterschiedlich aus. Die Bezugssysteme sind daher nie gleichberechtigt.
[…]
Wer sich noch genauer mit den Uhren Einsteins beschäftigen will, möge sich die Korrekturen ansehen, die man wegen der relativistischen Effekte im GPS für notwendig hält . Diese Korrekturen beziehen sich auf den Erdmittelpunkt (http://homepage.univie.ac.at/Franz.Embacher/rel.html). Auch die Berechnungen im Hafele& Keating Experiment musste man auf den Erdmittelpunkt bzw. ein gedachtes, nicht mit der Erde rotierendes IS beziehen, weil andernfalls die Messwerte nicht mit der SRT übereinstimmten bzw. ein Vergleich mit einer Uhr auf der Erdoberfläche nicht das gewünschte Ergebnis brachte. Die GPS Empfänger befinden sich aber auf der Erdoberfläche und nicht im Mittelpunkt! Sie rotieren mit der Erde mit und haben zusätzlich beliebigste Relativgeschwindigkeiten zu den GPS-Satelliten. Da sich die Korrektur (durch Frequenzverstimmung der Oszillatoren) aber auf den Mittelpunkt bezieht, kann sie für jeden der unzähligen Empfänger gar nicht relevant sein! Abgesehen davon, dass diese Korrektur aufgrund der Methode gar nicht notwendig wäre (hier bzw. hier), wird sie aufgrund dieser Überlegungen als reine Propanda erkennbar.

Man sollte sich Einsteins Text daher genau ansehen. Spätestens am Ende des § 4 hätte man das Paper deponieren sollen, wohin es gehört. In den Papierkorb.

(Harald Maurer)

 

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Siehe auch: Peter Ripota: Lorentzkontraktion



Es steht irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge…

Ich gebe einen Austausch aus der Diskussion Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung im MAHAG-Forum wieder:

 

24.02.10 – Zitat Gerhard Kemme:

Typisch für Diskussionen und Aufsätze zu der SRT von A. E. scheint zu sein, dass Begründungen für seine Aussagen ständig angedeutet aber dann im Zusammenhang nachvollziehbar kaum angeboten werden. Es steht dann irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge, …

 

 28.02.10. – Zitat Jocelyne Lopez:

Genau, es steht irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge…
Dabei geht es bei dem relativistischen Effekt Längenkontraktion ganz und gar nicht um Messungen.

Ich könnte zum Beispiel auch als Hypothese annehmen:
Jedes Mal, wenn ich Sauerkraut esse, dann verliere ich 1/1.000.000 meiner Körpergröße. Jetzt führe ich konkrete Messungen zur Bestätigung meiner Annahme durch: Ich messe mich vor dem Essen von Sauerkraut mit 170 cm und nach dem Essen von Sauerkraut mit 170 cm, da der als Hypothese angenommene Längenverlust außerhalb der Messbarkeitsbereich liegt und messtechnisch leider nicht feststellbar ist. Dann wende ich meine Annahme mathematisch an und ermittle rein rechnerisch mit meiner Rechenmaschine, dass ich nach dem Essen von Sauerkraut 1/1.000.000 kleiner geworden bin, und fertig ist die Bestätigung meiner Hypothese mit 20 Kommastellen! Es darf auch gerne 40 Kommastellen sein, wenn gewünscht, kein Problem.

So machen es die Relativisten wohl auch mit den Bestätigungen der Längenkontraktion durch „konkrete Messungen“. Ich wüsste nämlich nicht, wo Dr. Markus Pössel je durch „konkrete Messungen“ die Längenkontraktion von bewegten Objekten festgestellt haben will, die in unserer Dimension außerhalb des Messbarkeitsbereiches liegt – und überdies theoretisch auch gar nicht existiert… Leider gibt er auf dieser Frage nirgendwo eine Antwort. 

Von welchen „konkreten Messungen“ Dr. Markus Pössel bei der physikalisch nicht existierenden Längenkontraktion spricht bleibt also sein Geheimnis, er nennt sie vorsichtshalber nicht. Genauso wenig wie Dr. Peter Genath von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die „tausenden von Hochpräzisions-Experimenten nennt, die die physikalisch nicht existierenden relativistischen Effekte bestätigt haben sollen: „…in tausenden von Hochpräzisions-Experimenten immer besser bestätigt worden. Viele Technologien des täglichen Lebens funktionieren nur, weil die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie richtig berücksichtigt wurde.“

Es ist in der Tat schwierig, Messungen von nicht existierenden Phänomenen und Technologien mit nicht wirkenden Effekten vorzuweisen, muss man schon die armen Relativisten verstehen, oder? Deshalb bleiben vorsichtshalber die beiden Herren bei der sprachlichen Unschärfe und produzieren hier weiter heiße Luft und reine Propaganda, wie gehabt…

Tatsache ist nämlich, dass die Längenkontraktion nie konkret gemessen wurde und auch nicht konkret existiert (Objekte verkürzen sich in der SRT nicht materiell). Wie könnte also Dr. Markus Pössel eine Längenkontraktion gemessen haben wollen, die es nicht gibt? Auch bestätigt ein anderer Relativist, dass keine relativistischen Effekte in der Alltagsdimension wirken, also dass sie auch nicht feststellbar sind – man kann ja Effekte nur durch ihre Wirkungen nachweisen, hier die Antwort von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer über dieselbe Thematik:

Im Normalfall am Strand gilt eine Physik ohne relativistische Effekte (wie überhaupt im Alltag, selbst wenn wir bis zum Mond reisen).

Wie man unschwer feststellen kann, widerspricht die Auskunft von Prof. Fischer die Auskunft von Dr. Markus Pössel:

  • Prof. Dr. Fischer sagt aus, dass in der Alltagsphysik eine Physik ohne relativistische Effekte gilt.
  • Dr. Markus Pössel sagt aus, dass die relativistische Längenkontraktion durch „konkrete Messungen“ (also messbar in der Alltagsphysik) festgestellt wurde – allerdings ohne diese konkreten Messungen der Längenkontraktion zu nennen.

Wem sollte ich glauben? Dr. Markus Pössel oder Prof. Dr. Fischer?

Tatsache ist aber, dass die relativistische Längenkontraktion von bewegten Objekten nie gemessen wurde und dass die Aussage von Dr. Markus Pössel in seiner E-Mail vom 17.08.08 „Ergebnisse konkreter Messungen“ nicht korrekt ist, sowie bestens geeignet ist, Missverständnisse hervorzurufen und eine Irreführung der Leser zu verursachen: 

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; die Verschiedenheit der Werte ergibt sich allein daraus, dass von unterschiedlichen Bezugssystemen aus gemessen wird – ganz analog dazu, wie sich die verschiedenen Werte fuer Relativgeschwindigkeiten ergeben. Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen. [Hervorhebung durch Lopez].

 

 (Jocelyne Lopez)



Gedankenlosigkeit und Schlamperei sind keine Verschwörungen

Der Journalist Ulf von Rauchhaupt schrieb am 21.01.10 im FAZ anläßlich des neuesten Skandals in der Klimaforschung in einem Artikel Voodoo statt Wissenschaft – Gletscherlüge des Klimarats:

Zitat Ulf von Rauchhaupt:

Eine der wichtigsten Maximen der Wissenschaft ist das sogenannte Occamsche Rasiermesser, welches empfiehlt, sich bei mehreren möglichen Hypothesen stets an die einfachste zu halten. Es muss etwa in der Zeit der UFO-Sichtungen in den fünfziger Jahren gewesen sein, als eine Variante des Occamschen Diktums aufkam: Erkläre nie etwas mit einer Verschwörung, was sich nicht auch durch individuelle Gedankenlosigkeit oder schlicht durch Schlamperei erklären ließe.

NB von mir: In der gedruckten Version des Artikels lautete der Untertitel „Gletscherlüge des Klimarats“, in der Online-Version wurde es geändert in „Gletscher-Irrtum„… Auch etablierte Journalisten werden zensiert oder zensieren sich selbst…

Diese Aussagen des Herrn Ulf von Rauchhaupt passen allerdings sehr gut als Belehrung der Hetzer und Mobber, die meist anonym seit Jahren im Internet beim Projekt G.O. Mueller eine „weltweite Verschwörungstheorie“ unbedingt sehen möchten – bzw. penetrant eine solche kolportieren.

Das Verhalten von Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ist z.B. in meinen Augen ein Beispiel dafür, wie eine einzige Person in einer Schlüsselposition durch individuelle Gedankenlosigkeit oder schlicht durch Schlamperei die Berücksichtigung und die Vermittlung der wertvollen Arbeit von Tausenden von Wissenschaftlichern weltweit über 100 Jahre verhindern kann und die Grundrechte einer Minderheit von Andersdenkenden missachtet und missachten lässt. Es bedarf keine Verschwörung dafür, so einfach geht das.

Der Journalist Ulf von Rauchhaupt sollte sich allerdings bei der Problematik der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie und der Diskriminierung der Kritiker an die eigene Nase fassen, wo er doch selbst durch Gedankenlosigkeit in den Medien verbreitet, die Kritiker der Relativitätstheorie seien Spinner und wo er doch Milena Wazeck vom Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte kritiklos unterstützt, wenn die gute Frau seit Jahren auch durch reichliche Gedankenlosigkeit in der Öffentlichkeit nachhaltig verbreitet, die Kritik der Relativitätstheorie sei ein „bräunlicher Sumpf“ von Antisemiten, Rassisten und Nazis…(!!)

(Jocelyne Lopez)

 

Siehe auch:
Milena Wazeck und Ulf von Rauchhaupt: Es hapert auf der Ebene der Grundbegriffe 

Ulf von Rauchhaupt: Die „Welträtsellöser“ machen mobil?



Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung

Das Ziel meiner Korrespondenz 2008 mit Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut in Potsdam bestand aus meiner Sicht daraus, zwei Kernfragen der Speziellen Relativitätstheorie von einer öffentlichen Institution klären zu lassen, die die Deutungs-hoheit über diese Theorie besitzt und die mir auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung genannt wurde: Klärung über die Realität und die Kausalität der Längenkontraktion von bewegten Objekten.

Es war auch aus meiner Sicht sehr mühsam, Dr. Markus Pössel zu einer brauchbaren Aussage zu bewegen, ob Objekte sich real (im Sinne von materiell) bei Bewegung verkürzen oder ob sie ihre Ruhelänge jederzeit beibehalten – obwohl diese Frage meiner Meinung nach von jedermann einfach zu verstehen ist. Am 17.08.08 war es jedoch soweit: Dr. Markus Pössel ließ sich endlich zu einer eindeutigen und verständlichen Aussage über die Realität der Längenkontraktion bewegen, das habe ich in meiner E-Mail vom 10.11.08 festgehalten:

Zitat von Jocelyne Lopez

Bei den Kernfragen der Realität und der Kausalität der Längenkontraktion, die ausgerechnet seit Aufstellung der Theorie unter den Fachleuten selbst ein ungeklärtes Dauerbrennen darstellen, sowie Anlaß zu endlosen Auseinandersetzungen in Forendiskussionen geben, habe ich Sie zum Beispiel in meiner E-Mail vom 20.10.08  auf die einleuchtende Argumentation des Kritikers Peter Ripota im Rahmen seines Gedankenexperiments „Gartenzaun-Paradoxon” aufmerksam gemacht – die ich sehr wohl nachvollziehen kann – und die die Auffassung von zahlreichen anderen Kritikern darlegt. Auch das haben Sie leider beharrlich ignoriert/ignorieren wollen und sind mit keinem Wort darauf eingegangen.

Es war jedoch aus meiner Sicht nicht mehr notwendig, dass Sie auf die Ausführungen von Herrn Peter Ripota eingehen: Die Frage, die er dort gestellt hat: „Aber, ist das Ganze vielleicht nur Illusion?”  haben Sie nämlich schon in Ihrer E-Mail vom 17.08.08  eindeutig beantwortet:  

„Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

 

Damit erübrigte sich allerdings meine zweite Frage über die physikalische Kausalität der Längenkontraktion: Es gibt keine physikalische Kausalität der Längenkontraktion, da es ja keine physikalische Längenkontraktion gibt – und demzufolge natürlich auch keine physikalische bzw. biologische Zeitdilatation.

Zu klären wäre jetzt nur, wie man die falsche Auslegung der Theorie korrigieren lassen kann, die im Bildungssystem seit Jahrzehnten an Millionen von Schülern und Studenten gelehrt wird, dass die bewegten Objekte sich real verkürzen und die bewegten Menschen real langsamer altern, sowie andere irrigen Vorstellungen wie Zeitreisen in die Zukunft und/oder in die Vergangenheit.

Der am 15.07.09 angesprochene Mitarbeiter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Jürgen Richter, der auch die Antwort vom Albert Einstein Institut veranlasst bzw. vermittelt hat, schweigt leider nachhaltig darüber.

Auch in diesem Fall lässt er seine Verantwortung einfach liegen. 

(Jocelyne Lopez)



Die Verantwortung der Bundestagsabgeordneten

Ich komme auf Aussagen aus dem Kapitel 9 der Forschungsgruppe G.O. Mueller Das Gedankenexperiment zurück: 

Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt. 

Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.

Testen wir auch die Verantwortung an den einzelnen 614 Bundestagsabgeordneten, die 2005 alle persönlich eine Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller  (mit kompletter Dokumentation) erhalten haben, sowie 2006 alle eine Rückfrage von mir per E-Mail:

Bundestagsabgeordneten müssen sich nicht mit der Relativitätstheorie auskennen und weder G.O. Mueller noch ich haben bei unseren persönlichen Ansprachen an je 614 Bundestagsabgeordneten erwartet, dass sie sich fachlich im Meinungsstreit über die Kritik der Relativitätstheorie äußern. Man kann dagegen sehr wohl von Bundestags-abgeordneten erwarten, dass sie sich mit dem Grundgesetz auskennen, zum Beispiel mit dem Art. 5 über die Wissenschaftsfreiheit und mit dem Art. 1 über die Würde des Menschen bzw. dass sie ein Gefühl für eine demokratische Gesellschaftsordnung und für die Garantie der Grundrechte von Bürgern haben. Man kann auch erwarten, dass sie über geeignete Instrumente verfügen, um ihre Funktion als gewählte Vertreter der Bürger zu üben.

Insofern wirkt sowohl das Schweigen von 611 Bundestagsabgeordneten auf die Bitte um Prüfung der Forschungsgruppe G.O. Mueller, als auch die Antworte von zwei Bundestagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE befremdlich:

Zitat Jörn Wunderlich:

Allerdings fehlen mir Kompetenz und Ressourcen, mich seriös zu diesem Sachverhalt zu äußern. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn ich das Material unseren Fachpolitikern in der Fraktion übergeben habe.

Von den Fachpolitikern der Fraktion haben wir allerdings nichts gehört.

Zitat Katja Kipping:

Leider habe ich nun wenig Einblick in das von Ihnen angesprochene physikalische Themengebiet sowie die Hintergründe der Eskalation – obgleich ich die Freiheit der Wissenschaft befürworte-, so dass Sie sicher verstehen, dass ich dazu keine Stellungnahme abgeben möchte.

Immerhin bestätigt Frau Kipping, dass sie die Freiheit der Wissenschaft befürwortet und dass sie eine Eskalation festgestellt hat. Von einer verantwortungsvollen Handlung ist jedoch auch hier keine Spur.

Dabei reicht die Anfrage eines einzigen Bundestagsabgeordneten der Opposition um eine offizielle Untersuchung über ein verdächtiges Sachverhalt vom größeren Umfang einzuleiten, das ist doch ein normales Instrument in Rechtsstaaten, oder?

Das Schweigen und die Passivität der Bundestagsabgeordneten könnten sich mit den Überlegungen der Forschungsgruppe G.O. Mueller in seinem Kapitel 9 erklären lassen:

Die von Frau Schavan veranlaßte Antwort ist unter mehreren Gesichtspunkten bemerkenswert. Durch ihre Doppelfunktion als Abgeordnete und als Ministerin sind damit die Legislative und die Exekutive als informiert dokumentiert. Die Tatsache, daß ihre Antwort erst rund 10 Monate nach Empfang unseres “Offenen Briefes” und erst nach Rückfrage von Frau Lopez erfolgte, läßt das Schweigen der anderen Bundestagsabgeordneten vielleicht in einem anderen Licht erscheinen, wenn man annehmen will, daß möglicherweise unter den 614 Abgeordneten und ihren Fraktionen eine Absprache darüber stattgefunden hat, daß die Ministerin über ihr Ministerium die Beantwortung für alle übernimmt.

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Annette Schavan ist jedoch ihrer Verantwortung als Bundesministerin für Bildung und Forschung nicht nachgegangen, weil der von ihr beauftragte Mitarbeiter zwar das Gehalt weggeschleppt, jedoch die Verantwortung liegen gelassen hat, siehe Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter.

 (Jocelyne Lopez)



Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter

Ich komme auf Aussagen aus dem Kapitel 9 der Forschungsgruppe G.O. Mueller Das Gedankenexperiment zurück: 

Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt. 

Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.

 

Testen wir also die Verantwortung an einem Einzelnen, zum Beispiel an Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung:

  1. Der Mann ist Physiker und Beamter.
  2. Als Beamter hat er einen Amtseid abgegeben, die Bestimmungen des Grundgesetzes im Interesse der Allgemeinheit zu respektieren, u.a. im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit (siehe z.B. hier). Er ist ein Staatsdiener und wird von den Steuerzahlern bezahlt.
  3. Er ist seit 2002 Herausgeber und Mitglied des Lenkungsausschußes „Welt-der-Physik“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ihm wurden also langjährig wichtige Lenkungsfunktionen in der akademischen Physik im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit anvertraut.
  4. 2006 wurde er von der Bundesministerin Dr. Annette Schavan beauftragt, die Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Rahmen einer umfangreichen und einmaligen Dokumentation über 95 Jahre weltweite fachliche Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zu bearbeiten, sowie auch Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker zu prüfen.
  5. Diese Anfrage lässt er fachlich nicht prüfen, sondern teilt lediglich mit, dass andere Beamten für die fachliche Prüfung zuständig seien (Max-Planck-Gesellschaft für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam) und dass man sich bitte an sie zu wenden hat.
    NB: Ein Mitarbeiter des genannten Albert Einstein Instituts in Potsdam, Dr. Markus Pössel, teilte mir allerdings einige Zeit später mit, dass er kein Interesse an die Untersuchung der Dokumentation von G.O. Mueller habe, da er sich persönlich schon vor längerer Zeit mit dem historischen und fachlichen Aspekt der Kritik der Relativitätstheorie auseinandersgesetzt habe – was das auch immer bedeuten mag, siehe hier.
  6. Die Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker lässt Prof. Dr. Jürgen Richter auch nicht prüfen, sondern behauptet lediglich, es gäbe keine Unterdrückung und keine Diskriminierung, da die Dokumentation im Internet privat veröffentlicht wurde und von daher eine ausreichende Verbreitung in der Öffentlichkeit vorweisen kann.
    Siehe: Stellungnahme von Frau Dr. Annette Schavan zu den gravierenden gesellschaftlichen Missständen um die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie.
  7. Nachdem ein fachlich zuständiger Beamter vom Albert Einstein Institut (Dr. Markus Pössel) 2008 bestätigte, dass die relativistischen Effekte physikalisch nicht existieren, wurde Prof. Dr. Jürgen Richter 2009 erneut zur Stellungnahme gebeten, warum im öffentlichen Bildungssystem einer Generation nach der Andere Effekte als real gelehrt werden (z.B. Zwillingsparadoxon), die nicht real existieren und dadurch die Schüler und Studenten irregeführt werden. Er wurde gefragt, was das Bundesministerium für Bildung und Forschung gedenkt zu unternehmen, damit diese falsche Auslegung der Theorie im öffentlichen Bildungs- und Forschungs-system korrigiert wird.
    Prof. Dr. Jürgen Richter schweigt.

Meine Frage:

Hat sich der Physiker, Beamter und Herausgeber des Lenkungsausschußes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Prof. Dr. Jürgen Richter im Sinne seines Amtes, im Sinne der Gesetzgebung, im Interesse der heranwachsenden Generationen und der Allgemeinheit, im Interesse der Grundrechte von Bürgern, sprich im Sinne seiner Verantwortung verhalten?

Für mich gibt es eine ganz klare Antwort: Nein.

(Jocelyne Lopez)



Die etablierten Vertreter der akademischen Physik meiden die öffentliche Auseinandersetzung mit der Kritik

Ich komme auf die Ausführungen von G.O. Mueller in seinem Brief an 639 Staatsrechts-lehrer über die Nichtbeantwortung der kritischen Argumentationen zurück. Die Verweigerung einer wissenschaftlichen Debatte und einer öffentlichen Auseinander-setzung mit den Gegenpositionen der Kritiker kann man sehr gut und aktuell am Beispiel von Dr. Markus Pössel vom Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam erkennen, der sowieso seit Jahren im Internet die Kritiker als „cranks“ verunglimpft und kein Hehl daraus macht, dass er sich mit der Kritik der Relativitäts-theorie nicht ernsthaft und sachlich beschäftigen möchte: Siehe zum Beispiel seine
10 Goldenen Regeln“ für den Umgang mit Kritikern, die im Internet seit Jahren stehen und mit Beliebtheit von Mobbern und Hetzern in Diskussionen mit Kritikern als Provokation und Verunglimpfung verlinkt werden. Allein wegen diesen persönlichen Einstellungen ist Dr. Markus Pössel in meinen Augen ein unzumutbarer Ansprechpartner für die Kritiker der Relativitätstheorie. Meine beiden Beschwerden 2005 und 2006 an den Präsidenten der Max Planck Gesellschaft haben sowohl sein Arbeitsgeber als auch er selbst ignoriert. Dr. Pössel sieht wohl keine Veranlassung sich als Mitarbeiter einer öffentlichen Institution, die ihn als Ansprechpartner für Kritiker beauftragt, für seine destruktive Einstellung und für seine öffentliche Fehlleistung zu entschuldigen. 

Ob in diesem Gesamtkontext Dr. Markus Pössel über eine moralische Mitverantwortung in der langjährigen, anonymen Hetze gegenüber Kritikern der Relativitätstheorie im Internet nachgedacht hat ist mir nicht bekannt, eine Distanzierung von diesen bedenklichen Umständen hat er zumindest nie für nötig gehalten abzugeben, was alleine als Deeskalationsbestreben seitens einer öffentlichen Stelle wünschenswert gewesen wäre – und obwohl diese Missstände ihm in seinem Spezialgebiet seit Jahren wohl nicht entgangen sein können. Schade, wirklich sehr Schade.

Nichts meiden die etablierten Vertreter der akademischen Physik und die universitäre Welt mehr als eine öffentliche Debatte über die Kritik der Relativitätstheorie:

z. B. in diesem Fall:

– 2005 lädt der Kritiker Christoph von Mettenheim mehrere Universitäten zu einer öffentlichen Debatte über die Kritik der Relativitätstheorie ein. Keine antwortet und meldet sich.

– Christoph von Mettenheim schreibt einen kritischen Eintrag im Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung anlässlich des Einstein-Jahres 2005. Der Eintrag wird sofort gelöscht.

– Er beschwert sich über diese Löschung beim Bundesministerium. Ein Dialog wird vom Ministerium mit Dr. Markus Pössel angeboten, wird jedoch auf einen privaten E-Mail-Verkehr verlagert, wo Dr. Pössel nach kurzer Zeit gegenüber Christoph von Mettenheim pampig wird und den Dialog herabsetzend abbricht (Herr von Mettenheim möge sich von Studenten Nachhilfeunterricht geben lassen…). Von  anderen Kritikern habe ich auch gehört, dass private Austausche mit Dr. Pössel nach demselben Muster ablaufen und dass sie herabsetzend nach kurzer Zeit in dieser Art abserviert und beleidigt werden, was übrigens auch ein gängiges Verhalten von anonymen Forenrelativisten im Internet ist, die sich Dr. Markus Pössel als Vorbild nehmen (siehe zum Beispiel im anonymen Hetzforum „Alpha Centauri“).

– Herr von Mettenheim veröffentlicht aber diese Korrespondenz in seinem Forum (das Forum wurde zwar zerstört, jedoch ist diese Korrespondenz wieder von Christoph von Mettenheim online gestellt worden).

oder in diesem Fall:

– 2007 lädt G.O. Mueller je 100 Professoren der Universität Berlin und Dresden zu einer Stellungnahme über das Verschweigen der Kritik der Relativitätstheorie im Bereich der theoretischen Physik in ihrer Universität und in allen Universitäten Deutschlands ein. Keiner nimmt dazu Stellung.

oder in diesem Fall:

– 2006 bitte ich die Bundesministerin für Bildung und Forschung um die Nennung von qualifizierten Ansprechpartnern aus öffentlichen Institutionen für die Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie.

– Die Frau Ministerin Schavan lässt sich 1 Jahr Zeit, um nach Mahnung von mir 2007 „die Experten“ vom Albert-Einstein-Institut zu nennen.

– 2008 gelingt es mir, eine Korrespondenz mit dem Albert-Einstein-Institut, Dr. Markus Pössel, über die Längenkontraktion einzuleiten.

– Dr. Pössel beschwert sich auch prompt, dass ich diese Korrespondenz mit einer öffentlichen Institution im Internet fortlaufend veröffentliche. Warum?

– Ich stelle Herrn Dr. Pössel Argumenten von qualifizierten und namentlich genannten kritischen Autoren zu der besprochenen Thematik vor. Er will „aus Zeitgründen“ darauf nicht eingehen: „bitte haben Sie Verstaendnis, wenn ich aus Zeitgruenden nicht den diversen von Ihnen empfohlenen Links folge, sondern mich auf das konzentriere, was ich als Kern Ihrer Argumentation zur Laengenmessung sehe.“, siehe hier.

– Ich frage Herrn Dr. Pössel, ob er von der Dokumentation von G.O. Mueller mit weltweit ca. 1300 kritischen Autoren und deren Arbeiten Kenntnis genommen hat und biete ihm an, eine CD-Rom mit der kompletten Dokumentation ihm zu seiner persönlichen Information zukommen zu lassen. Er hat kein Interesse daran, mit der sehr vagen Begründung, dass er sich „bereits vor laengerer Zeit sowohl mit der historischen Rezeptionsgeschichte der Relativitaetstheorie als auch mit den Thesen zeitgenoessischer Relativitaetskritiker auseinandergesetzt“ hätte, siehe hier.

Wo diese Auseinandersetzungen von Dr. Markus Pössel mit der historischen Rezeptionsgeschichte der Relativitätstheorie und mit den Thesen zeitgenössischer Relativitätskritiker nachzulesen sind hat er allerdings nicht angegeben. Ich fürchte auch, dass sie öffentlich leider nicht zur Verfügung stehen, Schade. Wirklich sehr Schade bei einem Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, der gegenüber den Kritikern der Relativitätstheorie und den Bürgern als Experte und als Ansprechpartner für diese Theorie beauftagt wurde.

Nichts meiden und fürchten die etablierten Vertreter der akademischen Physik und die beamteten Mitarbeiter von öffentlichen Institutionen mehr als eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie. Warum wohl?

(Jocelyne Lopez)



Messungen mit Laserpistolen und Radaren funktionieren nach der klassischen Physik, nicht nach der Relativitätstheorie

Ich verweise auf meinen Eintrag In der Speziellen Relativitätstheorie bewegt sich nichts im Universum. Nur das Licht., wo dokumentiert wurde, dass Einstein sein Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zum Beobachter ausschließlich für ruhende Beobachter ausgesprochen hat. Von bewegten Beobachtern ist bei dieser Annahme mit keinem Wort die Rede…

In diesem Zusammenhang gebe ich weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die Messung der Geschwindigkeiten von Autos mit Radargeräten oder Laserpistolen wieder, im Anschluß an meinem Eintrag Polizei-Radarkontrollen widerlegen tagtäglich die Spezielle Relativitätstheorie:

 

12.02.10 – Zitat von Ernst:

[…] Bei der Laufzeitmessung mittels Laser wird die Objektgeschwindigkeit nicht direkt gemessen.

Machen Sie sich das an einem Beispiel klar. Für den ersten Lichtimpuls wird eine Laufzeit von 10/300000s gemessen. Der zweite Impuls wird nach 10 Sekunden gesendet. Seine Laufzeit wird zu 8/300000s gemessen. Die Differenz beider Laufzeiten beträgt also 2/300000s. Die Einweglaufzeitdifferenz beträgt die Hälfte davon; 1/300000s. Dieser Laufzeitdifferenz entspricht eine Abstandsdifferenz S=c*t = (300000km/s)*(1/300000s)= 1km. Das Auto hat folglich in 10 Sekunden 1 km zurückgelegt. Das sind 360 km/h. Der Porsche war etwas schneller als die Polizei erlaubt. ; -)
[…]

 

12.02.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wäre aber die Lichtgeschwindigkeit wie postuliert unabhängig von der Geschwindigkeit des bewegten Objektes, würde für den ersten Lichtimpuls ganz genau die gleiche Laufzeit wie für den 2. Impuls gemessen, und zwar bei allen bewegten Objekten immer gleich, es gäbe keine Laufzeitdifferenz und man könnte die einzelnen Eigengeschwindigkeiten nicht ermitteln. Diese postulierte Konstellation ist jedoch so abstrus und so surrealistisch, dass man sich so etwas nicht vorstellen kann.

 

13.02.10 – Zitat von Harald Maurer:

Nein, für den 2. Impuls würde keinesfalls die gleiche Laufzeit gemessen, denn inzwischen hat sich der Abstand des bewegten Objektes zum Laser geändert! Die Laufzeiten verändern sich von Impuls zu Impuls – und genau daraus kann man die Geschwindigkeit des Objektes ermitteln! Nähert sich das Objekt dem Laser, werden die Laufstrecken immer kürzer, entfernt es sich, werden sie länger !! […]

 

13.02.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das leuchtet mir völlig ein. Das ist so in der Natur und in der klassischen Physik. Ich habe auch kein Problem damit.

Jedoch kann nach der Speziellen Relativitätstheorie dieser Fall nicht vorkommen, dass sich der Abstand des bewegten Objektes zum Laser von Impuls zu Impuls verändert, der Abstand bleibt unverändert, das ist ja der Witz! In der Speziellen Relativitätstheorie wird nämlich unsinnigerweise ein relativ zum Licht bewegtes Objekt wie ein relativ zum Licht ruhendes Objekt behandelt! Bekanntlich macht Einstein keinen Unterschied zwischen relativ zum Licht ruhend oder bewegt, das hast Du auch selbst öfter als unsinnig hervorgehoben.

Also bei unserem Radar-Beispiel ist nach Einstein ein fahrendes Auto messtechnisch gleichzusetzen mit einem parkenden Auto: Beide haben keinen Einfluß auf die magische Relativgeschwindigkeit c, die unberührt von allen und allem absolut konstant zu allem was im Universum ruht oder sich bewegt bleibt. Es gibt also nach Einstein keinen Unterschied zwischen den beiden Konstellationen „parkendes“ und „fahrendes“ Auto. Das ist so absurd und so realitätsfremd, dass man sich so etwas in der Natur und in der Physik nicht vorstellen kann. Man denkt und rechnet hier „instinktiv“ und unbewußt immer nach der klassischen Physik, die Relativisten auch, so befremdlich ist diese Vorstellung der Speziellen Relativitätstheorie.

Ich wüsste zum Beispiel nicht, wie ein parkendes Auto bei jedem Puls seinen Abstand zur Lichtquelle verringern kann, es rührt sich ja nicht von der Stelle weg und könnte kaum mit überhöhter Geschwindigkeit von Verkehrspolizisten geblitzt werden, oder? ;- )

Es würde also theoretisch überhaupt keine Abstandsänderungen existieren, wenn alle zum Licht ruhenden und alle zum Licht bewegten Objekte gemäß Einstein in ihren Auswirkungen gleichgesetzt werden sollten und keinen Einfluß auf die Veränderung der konstanten Relativgeschwindigkeit c hätten. Deshalb gilt auch in  der Speziellen Relativitätstheorie nur die Relativgeschwindigkeit c und nie die Relativgeschwindigkeit c + v. Da wir jedoch in der Praxis sehr wohl Abstandsänderungen, Frequenzänderungen und Eigengeschwindigkeiten von bewegten Objekten mit dem Licht ermitteln können, ist damit ersichtlich, dass in der Natur c +/-v existiert und dass das Postulat Einstein realitätsfremd und irrelevant ist. So sehe ich das zumindest.

Argumentiert und rechnet man also mit Abstandsänderungen, dann argumentiert und rechnet man im Rahmen der klassischen Physik, und nicht im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie. Und gegen die klassische Physik und ihre Berechnungen habe ich nichts, sie entspricht der Erfahrung und der Natur, sie hat sich auch schon sehr lange brillant in der Empirie und der Technologie bewährt, sie macht brauchbare Voraussage, auch eben bei Messungen mit Radaren und Laserpistolen.

(Jocelyne Lopez)



G.O. Mueller in einer Doktorarbeit der Universität Madrid zitiert

Eine spanische Doktorarbeit bezieht sich auf die Dokumentation von G.O. Mueller: Eine wissenschaftsgeschichtliche (keine “physikalische”!) Dissertation von Pablo Soler Ferrán aus der Universität Madrid (Univ. Complutense) über die beiden Relativitätstheorien in Spanien. Darin wird ausführlich über die kritischen Autoren berichtet, insbesondere den bedeutendsten Kritiker Julio Palacios, der in der Dokumentation schon stark vertreten ist. Bei der Behandlung des Kritikers Palacios wird das GOM-Projekt zitiert. 

Zum ersten Mal stützt sich eine wissenschaftsgeschichtliche Arbeit auf GOM: das ist eine wichtige Etappe für das Projekt. Das geschieht natürlich in einem Land, das in der heutigen physikalischen Forschung ein unbeschriebenes Blatt ist und deshalb auch keine mächtige Aufpasserschicht in ihren akademischen Strukturen hat. 

LA TEORÍA DE LA RELATIVIDAD EN LA FÍSICA
Y MATEMÁTICA ESPAÑOLAS: UN CAPÍTULO DE
LA HISTORIA DE LA CIENCIA EN ESPAÑA.

MEMORIA PARA OPTAR AL GRADO DE DOCTOR
PRESENTADA POR
Pablo Soler Ferrán

S. 273-274:
Cap 4. El tratamiento de la relatividad en la ciencia española de 1939 a 1969 La referencia de muchos de los escritos de Palacios contrarios a la relatividad aparecen en la reciente obra de Mueller y Kneckebrodt, 95 years of criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003); The G.O. Mueller Research Project (GOMProject Relativity), Germany, May 2006. 11 Es un proyecto de investigación alemán, en el que se catalogan más de 3700 publicaciones críticas con la relatividad, en todos los idiomas y países en que se han encontrado referencias. Se puede consultar en wwww.ekkehard-friebe.de, con informes desde Noviembre 2003 hasta Mayo 2006, con una primera versión impresa de Octubre 2001. Los autores citados en lengua española aparecen en el Capítulo 8 “Autoren nach Sprachen”, apartado 8.2  “In spanischer Sprache sind Veröffentlichungen von folgenden Autoren erschienen” y son los siguientes: Alsina, Javier; Armada, Pedro D; Aubry de Puymorin, R; Bain, James; Bentabol y Ureta, Horacio; Casares Roldán, José; Cervi, Juan Carlos; Galvan, Alfonso; García, Godofredo; García Bacca, Juan David, García de la Concha, Osvaldo; Heisenberg, Werner; Juan Díaz, Javier de; Laub, Jakob; Lugo, Carlos; Medio, Pedro Nolasco de; Morales, Juan Alberto; Munárriz, Jesús; Niro, Pio; Palacios, Julio; Renoirte, F.; Rodríguez, Teodoro; Rodríguez de Prada, Angelo; Severi, Francesco; Urbano, Luis; Vial, François; Würschmidt, José.

S. 385
223 Probablemente esta fundación ya haya desaparecido, ya que no he encontrado ninguna referencia en Internet. Tampoco en las consultas sobre revistas científicas aparece ninguna publicación, boletín o similar de esta fundación. Rapier sí aparece como colaborador científico en algunos medios y concretamente en el Proyecto Mueller 95 years of criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003) se cita varios artículos suyos en diferentes revistas americanas, inglesas y americanas, así como los aparecidos en la Rev. R. Acad. Ciencias de Madrid, pero no hay ninguna referencia a esta fundación. Con el carácter enciclopédico de este proyecto parece probable la escasa relevancia del boletín de la fundación dirigida por Rapier.

S. 386:
Desde mi punto de vista, la relatividad es la teoría científica sobre la que más se ha escrito con sentido crítico, tanto científicamente como de forma poco rigurosa, exceptuando quizás el darwinismo. A pesar de ser Palacios un físico de prestigio, no era suficientemente conocido en el extranjero y se recibían en muchas revistas multitud de escritos sobre el tema, de los cuales también se publicaron muchos contrarios a la relatividad. El reciente proyecto Mueller, citado anteriormente, es una prueba de que dicho boicot no era, ni mucho menos generalizado. De hecho la relatividad es una de las teorías científicas sobre la que más comprobaciones experimentales se han realizado, así como intentos experimentales de refutación, tal como cuenta Clifford M. Will en su libro Was Einstein Right?.224 S. 601-679: Bibliografie.

S. 676:
MUELLER Y KNECKEBRODT, 95 years of criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003); The G.O. Mueller Research Project (GOM-Project Relativity), Alemania, 2006.



Nur eine einzige sinnvolle Anwendung der Relativitätstheorie, ansonsten nicht brauchbar.

Ich verweise auf Austausche aus der Diskussion Kernpunkt im MAHAG-Forum:

 

09.02.10 – Zitat von d@k:  

[…]
Ich spekulier mal, dass eine der schönen Grundgedanken der Theorie die absolute Konstante (Lichtgeschwindigkeit) ist, die überall gelten soll und die Festlegung von anderen Größen ermöglicht. Das widerspricht jedoch der Erfahrung – nichts ist absolut konstant.
[…]

 

09.02.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das einzig Schöne bei der Theorie ist für mich auch das Messen von Längen und Distanzen mit der Lichtgeschwindigkeit in der Empirie. Das ist eine schicke Anwendung. Sie ist zwar nur für bestimmte Zwecke und Berufsgruppen von Nutzen, aber es ist schon eine geniale Idee und eine schicke Anwendung. Die LG ist zwar nicht konstant, nirgendwann und nirgendwo, weder relativ noch absolut, aber dies spielt nun mal in unserer Dimension keine Rolle, weil die Abweichungen in unserer lokalen Alltagsdimension nicht einmal konkret realisierbar und messbar sind – sie sind nur von rechnerischer Natur.

Man hätte aber nur wegen dieser sinnvollen Anwendung auf gar keinen Fall die Lichtgeschwindigkeit als Maßeinheit festsetzen sollte, auf gar keinen Fall, weil die Nicht-Konstanz der Lichtgeschwindigkeit wiederum zu fehlerhaften Berechnungen bzw. zu Fehlinterpretationen der natürlichen Phänomenen in der Quantendimension oder in der Astronomie und Kosmologie führt.

Außer dieser sinnvollen praktischen Anwendung ist die Theorie in der Wissenschaft und in der Realität nicht brauchbar und kann ruhig verworfen werden. Sie ist im Gegenteil wegen Ideologisierung und Indoktrination intellektuell und gesellschaftlich schädlich und im Hinblick auf die Irreführung der jungen Generationen, sowie die Lehre und das Training eines surrealistischen, irrationellen Denkens, das das gesunde Menschenverstand verpönt, ethisch verwerflich und unverantwortlich.

Siehe zum Beispiel auch ein Aufsatz von Prof. G. Vollmer Darf man Falsches lehren?:

Erstens wissen wir, dass wir – auch als Lehrer – nicht gegen Irrtum gefeit sind. Da wir fehlbar sind und da unser Wissen immer vorläufig bleibt, kann im Prinzip jedes Element unseres Lehrstoffs auch falsch sein. Wer Wissen vermittelt, der läuft damit auch Gefahr, Irrtümer weiterzugeben. Und wer, um dieses Risiko zu vermeiden, nur als sicher Erkanntes lehren wollte, der dürfte überhaupt nichts mehr lehren. Das Verbot oder die Weigerung, Falsches zu lehren, kann sich also nur auf bekannt Falsches beziehen. Und die Frage lautet eben genauer: Darf man bewusst Falsches lehren? Darf man etwas lehren, von dem man bereits weiß, dass es falsch ist? Die spontane Antwort auf diese präzisierte Frage wird dann allerdings ein ebenso entschiedenes Nein sein.
[…]
Unsere Ausgangsfrage darf nun so interpretiert werden: Darf der Lehrende Aussagen als wahr hinstellen, von denen er weiß, dass sie mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen, dass sie die Tatsachen nicht angemessen beschreiben? Auch hierauf wird die Antwort ein vielleicht nicht mehr so spontanes, aber doch wohl immer noch entschiedenes Nein sein. Ob und inwieweit dieses Nein berechtigt ist, soll dann Gegenstand der folgenden Betrachtungen sein. […]
(Prof. G. Vollmer)

 

Jocelyne Lopez



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