Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

Dogmatismus der Raumzeit-Physik: Gibt es noch aktive Erkenntnistheoretiker? Gibt es noch vernünftige Mathematiker?

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Ich verweise auf eine umfangreiche Diskussion (zur Zeit 703 Kommentare) des Bloggers Stephan Schleim in der Diskussionsplattform SciLogs/Spektrum der Wissenschaft Zum Verhältnis von Glauben, Philosophie und Naturwissenschaft und gebe nachstehend  Austausche mit einem Teilnehmer wieder:

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Zitat little Louis – 1. August 2018 – 18:09 Uhr

[…] Sind die bisherigen Verifikations- und Falsifikationsexperimente (die Empirie) jeweils wirklich geeignet (gewesen) , die Gültigkeit der RTs ( mit Folgerungen) eindeutig und zweifelsfrei zu beweisen. ? Und Gegenentwürfe zu widerlegen?

Oder sind alle positiven Ergebnisse diesbezüglich getrübt durch die Möglichkeit interessengeleiteter (Fehl-) INTERPRETATIONEN der zugrundeliegenden Messdaten. Was ja nicht nur Frau Lopez (und Umfeld) behauptet, sondern auch schon (spätestens) zu Anfang der Neunziger Jahre von Wissenschaftsanalytikern wie z. B. Collins/Pinch (1993: Der Golem der Forschung) zumindest angedeutet wurde.“ […]

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Zitat Jocelyne Lopez – 2. August 2018 – 10:06 Uhr

Das Problem mit der Gültigkeit der Einstein-Physik liegt viel tiefer als bei der experimentellen Verifikation, denn das Problem liegt bereits im Bereich der Philosophie bzw. der Erkenntnistheorie: Die Einstein-Physik ist nicht falsifizierbar.

– Man kann nicht eine Theorie experimentell nachprüfen, die auf Aporien aufgebaut ist. Man kann zum Beispiel nicht experimentell nachprüfen, dass von zwei Uhren jede jeweils langsamer als die andere läuft, das ist nicht möglich (Zwillingsparadoxon). Man kann zum Beispiel nicht experimentell nachprüfen, dass bei einer rotierenden Scheibe der Umfang sich verändert ohne dass der Radius sich verändert, das ist nicht möglich (Ehrenfest-Paradoxon).

– Man kann nicht eine Theorie experimentell nachprüfen, die keinen Gültigkeitsbereich hat: Die Einstein-Physik beschreibt die Bewegung von Objekten in einem kräftefreien Raum. Es gibt im ganzen Universum keinen einzigen Ort, der kräftefrei ist. Damit entzieht sich die Theorie selbst jegliche Möglichkeit einer experimentellen Verifikation.

– Man kann nicht Theorien experimentell überprüfen, die sich gegenseitig widerlegen, siehe zum Beispiel: Die Allgemeine Relativitätstheorie als Widerlegung der Speziellen Relativitätstheorie

– Man kann nicht eine Theorie experimentell überprüfen, die nur ein mathematisches Konstrukt ist, losgelöst von jeglicher physikalischen Realität, siehe zum Beispiel im Nachbachblog die Erläuterung eines Mathematikers über die Abkoppelung des „Minkowski-Raums“ bzw. der „Raumzeit“ von der Realphysik: Dirk Freyling – 29. Juli 2018 @ 14:44

Das wäre die Aufgabe der Philosophen, Erkenntnistheoretiker (und vernünftigen Mathematiker) den „Raumzeit-Physikern“ zu erklären, dass ihre Theorie nicht falsifizierbar und daher nicht zulässig, nicht gültig und nicht wissenschaftlich ist. Aber die Philosophen und die Erkenntnistheoretiker machen ihren Job nicht, sie haben sich von der Naturwissenschaft rauswerfen lassen, es gibt leider gar kein Verhältnis mehr zwischen Philosophie und Naturwissenschaft, Stephan Schleim könnte genauso gut im Titel seines Blogs “Zum Verhältnis von Glauben, Philosophie und Naturwissenschaft” das Wort “Philosophie” streichen. 🙁

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Zitat little Louis – 2. August 2018 – 13:30 Uhr 

[…] Bezüglich der aktuellen Situation bezüglich der ” … Philosophen, Erkenntnistheoretiker (und vernünftigen Mathematiker) ..” bin ich nicht ganz so pessimistisch. Es sind nicht alle dogmatisch verhärtete “hardcore- Naturalisten”. Es gibt da neben dem, was allgemein eh als unberührbare Esoterikspinnerei gilt (!!), schon kleine innerwissenschaftlich- kritische Bewegungen. Wie (nur zum Beispiel) die GWUP- Abtrünnigen der “Gesellschaft für Anomalistik”. Doch auch diesen scheint (!) fundamentale RT- Kritik noch etwas zu heiß zu sein. Man kommt ja trotz nachgewiesen wissenschaftlichen Methodenanspruchs so schnell in den Ruf, “esoterische” Motive zu verfolgen. Und ist damit schon ausgebotet. Und wie soll man dann als Wissenschaftler seine Brötchen verdienen? […]

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Zitat Jocelyne Lopez – 2. August 2018 – 18:01 Uhr

Ich glaube, dass das Hauptproblem bei den „hardcore-Naturalisten“ der Raumzeit-Physik eben in erster Linie die Mathematiker sind, die sich mit dem mathematischen Konstrukt „Raumzeit“ völlig vergaloppiert haben und die Physik ohne jegliche Bezug auf die physikalische Realität beschlagnahmt haben. Der Minkowski-Raum war von Anfang an eine Spielwiese für mehr oder weniger exaltierte Mathematiker, angefangen mit Minkowski selbst, der offensichtlich einen Hang zu Religion, Mystizismus oder Esoterik hatte – Mathematiker haben ja bekanntlich selbst eine lange Tradition der Zahlenmystik und der Esoterik, sie könnten in dieser Hinsicht auch schnell “ausgebotet” werden. 😉

Der Konzept der Längenkontraktion hat Minkowski zum Beispiel von Lorentz übernommen, jedoch völlig irrational entstellt.

Lorentz hatte nämlich eine reale, materielle Längenkontraktion von bewegten Objekten im Äther postuliert, wobei die Ursache der Längenkontraktion in Bewegungsrichtung physikalisch war, und zwar der Widerstand des Äthers. Minkowski hat die Hypothese von Lorentz (und seine Formel) übernommen, jedoch ohne Annahme eines Äthers, so daß eine physikalische Kausalität der Längenkontraktion entfiel. Minkowski hat die Längekontraktion ohne physikalische Kausalität als … „Geschenk von oben“ erklärt (!!!)

Minkowski behandelt in seinem Vortrag 1908 die Längenkontraktion (S. 58-59). Lorentz habe sie wie gesagt als Hypothese zur Erklärung des Michelson-Morley-Versuchs eingeführt: „Diese Hypothese klingt äußerst phantastisch. Denn die Kontraktion ist nicht etwa als Folge von Widerständen im Äther zu denken, sondern rein als Geschenk von oben, als Begleitumstand des Umstandes der Bewegung.“

Hier haben wir also ein Beispiel von dem Einfluß der Religion auf hardcore Naturalisten… 😉

Von Anfang an war der Minkowski-Raum völlig losgelöst von jeglichen rationellen Naturgesetzen, es ist eine Spielwiese geworden, wo anschließend andere Mathematiker sich ausgetobt haben.

Einstein, der nicht besonders versiert in Mathematik war, hat diese Entwicklung mit Unbehagen genommen, wie folgende Zitate es dokumentieren:

Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.“

und

Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen.“

und (zu einem Kind)

Mach’ dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

und

Soweit sich die Gesetze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher; soweit sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit.“

Auch die beiden Physiker und Kritiker der RT Georg Galeczki und Peter Marquardt haben in ihrem gemeinsamen Buch „Requiem für die Spezielle Relativitätstheorie“ diese Umstände moniert: “Transformationen als Gaukler – Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht“. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.”

Die Mathematiker der Raumzeit haben die moderne Physik verbockt… 🙁 Dabei ist die Mathematik selbst keine Wissenschaft, sondern nur eine Sprache, sie kann nicht zu zusätzlichen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Nicht nur die Philosophen und Erkenntnistheoretiker sollten sich die Raumzeit-Physik annehmen, sondern auch vernünftige Mathematiker. Es muss doch welche geben. Es gab sie auf jeden Fall in der kritischen Literatur seit 112 Jahren, sie werden aber genauso ignoriert wie die kritischen Physiker oder Philosophen.

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Zitat Jocelyne Lopez – 2. August 2018 – 20:45 Uhr

Mit der Quantentheorie habe ich mich nie befasst. Es gibt aber weltweit unzählige Wissenschaftler (Physiker, Mathematiker, Philosophen, Astronomen, Chemiker, Techniker oder Ingenieure, darunter auch zahlreiche Nobelpreisträger), die die Relativitätstheorie und ihr Konzept der „Raumzeit“ kritisiert haben.

Die Forschungsgruppe G.O. Muller, deren Dokumentation ich in der Öffentlichkeit zusammen mit Herrn Ekkehard Friebe vertrete, hat über 95 Jahre (1908-2003) alleine 1300 Autoren dokumentiert, mit rund 6000 kritischen Arbeiten, gegliedert in einem Kapitel 2 – Fehlerkatalog  von rund 130 Theoriefehlern in 21 Sachgruppen, die wir separat und mundgerecht in unserer Webseite „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ vorgestellt haben. Also alles andere als Laienwissen…

In der Sachgruppe „Mathematik“ wird zum Beispiel die Arbeit eines hochqualifizierten Mathematikers rezensiert, der bereits 1908 (!!!) das Konzept der Raumzeit der SRT als untragbar in der Physik begutachtet hat – praktisch eine peer-review der Theorie, siehe: Paul Bernays – Über die Bedenklichkeiten der neueren Relativitätstheorie

 

Diese Dokumentation mit ihren hochqualifizierten Autoren und dem akribischen Nachweis ihrer Publikationen wurde inzwischen von 56 Universitätsbibliotheken im In- und Ausland katalogisiert, einschließlich in der Bibliothek des Bundes-verfassungsgerichts. Keine der Autoren und deren Kritikpunkte werden von der Mainstream-Physik seit 112 Jahren beachtet, untersucht oder diskutiert, geschweige denn ihre Argumente ausgeräumt. Alles wird ignoriert, unterdrückt und zensiert. Das kann keine Wissenschaft sein, die sich der Suche nach der Wahrheit verpflichtet hat und die man vertrauen kann. 🙁  Das ist Dogmatismus.

 



Der Blogger Joachim Schulz zensiert die Kommunikation über die Relativitätstheorie bei SciLogs / Spektrum der Wissenschaft

Ich mache auf eine neue Blog-Diskussion bei der Diskussionsplattform SciLogs/Spektrum der Wissenschaft  des Bloggers Joachim Schulz aufmerksam: Mechanische Systeme und Koordinatensysteme.

Vorweg gemerkt: Joachim Schulz hat systematisch alle kritische Diskutanten aus seinem Blog bei SciLogs gesperrt, wie zum Beispiel Dr. Wolfgang Engelhardt (Physiker) oder den  Teilnehmer Cryptic (Physiker und Mathematiker), nur aus dem Grund, dass er überhaupt keine fachlichen Argumenten gegen die Relativitätstheorie duldet. Ich habe mich in dieser Blog-Diskussion jedoch immerhin zwei Tage lang „halten“ können und mich mit einem Diskutanten ausgetauscht, bis ich selbst auch grundlos gelöscht und gesperrt wurde. Joachim Schulz selbst beteiligt sich fachlich nicht zu diesen Austauschen, seine Einwürfe in der Diskussion bestehen ausschließlich aus ad hominem  Herabsetzungen und Beleidigungen, sachliche Gegenargumente kann er nicht vorbringen… Ein Armutszeugnis. Es ist ersichtlich, dass Joachim Schulz die Austauschen mit kritischen Diskutanten zensieren und ad hominem Polemik einsetzen muss, weil die kritischen Diskutanten die Fehler der Relativitätstheorie und ihre Ungültigkeit herausstellen. Das kann Joachim Schulz nicht ertragen und nicht dulden.

Ich gebe zum Beispiel nachstehend meine letzten Austausche mit dem Teilnehmer Rudi Knoth wieder, vor der Löschung und der Sperrung:

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Zitat Jocelyne Lopez – 28.06.2018 – 18:12 Uhr:

[…] Bei der Geschwindigkeitsaddition Einsteins addiert sich nicht die Geschwindigkeit v eines Beobachters zu der Geschwindigkeit v eines anderen Beobachters, jeder Beobachter erhält automatisch wahlweise und abwechselnd bei der Addition Einsteins die Geschwindigkeit v=0.
Es gilt c + v = c.

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Zitat Rudi Knoth 28.06.2018 – 20:03 Uhr

Das ist Unsinn. Es stimmt, daß es keine einfache Addition wie bei Galilei gibt. Wenn beide Geschwindigkeiten klein sind, ist der Unterschied zu Galilei gering. Im Fall, daß eine der Geschwindigkeiten c ist, kommt als Ergebnis c raus egal wie groß die andere Geschwindigkeit ist.Dies liegt an der Relativität der Gleichzeitigkeit.

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Zitat Jocelyne Lopez – 28.06.2018 – 22:11 Uhr

Dies liegt nicht an der Relativität der Gleichzeitigkeit, dies liegt daran, dass Einstein eben postuliert hat (2. Postulat), dass alle Beobachter die gleiche Geschwindigkeit c messen, egal ob sie relativ zum Lichtstrahl ruhen oder ob sie sich relativ zum Lichtstrahl bewegen, egal was für eine Geschwindigkeit v sie haben, auch eine geringe, das spielt gar keine Rolle: Die beliebigen eigenen Geschwindigkeiten aller Beobachter im Universum addieren sich nicht zur Geschwindigkeit des Lichtes, nie, kein Jota, sie werden alle auf 0 gesetzt. Die hochtrabende Geschwindigkeitsaddition Einsteins enthält zwar ausdrücklich den Term c + v, jedoch ist v dabei immer als v = 0 vorausgesetzt, keine andere Größe! Die Geschwindigkeitsaddition Einsteins ist und bleibt eine Addition mit 0. Da ist Raum weder für kleine v noch für große v. Null ist Null in der Mathematik, und keine andere Zahl, genauso wie 1 ist 1 und keine andere Zahl, genauso wie 2 ist 2 und keine andere Zahl, genauso wie 299.792.458 ist 299.792.458 und keine andere Zahl.

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Zitat Jocelyne Lopez – 28.06.2018 – 07:47 Uhr:

[…] Die Geschwindigkeitsaddition Einsteins lautet: c + v = c. Das bedeutet, dass Einstein die Geschwindigkeiten aller Beobachter auf Null stellt: Es gilt immer nur v = 0.

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Zitat Rudi Knoth – 28.06.2018 – 10:07 Uhr:

Nein das stimmt nicht. Sie vermischen hier Galilei und Lorentz/Einstein

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Antwort Jocelyne Lopez – 29. Juni 2018 @ 07:45 (diese Antwort von mir an den Teilnehmer Rudi Knoth wurde gleich von Joachim Schulz kommentarlos gelöscht)

Nein, ich vermische gar nichts, Einstein hat hier etliches vermischt…

Einstein hat zwei Grundfehler gemacht, und zwar gleich bei der Aufstellung seiner 2 Postulate:

1. Postulat:

Einstein hat das Relativitätsprinzip Galileis bei seinem 1. Postulat übernommen, jedoch hat er es dabei falsch ausgelegt. Galilei hat ausgesagt, dass es bei zwei relativ zueinander bewegten Objekten es rein kinematisch (also kräftefrei) völlig egal ist, ob man zur Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden wahlweise bzw. abwechselnd ein der Objekte als bewegt und das andere als ruhend annimmt. Dieses Prinzip ist zweifelsfrei gültig in der klassischen Physik und nicht in Frage zu stellen.

Einstein hat es so ausgelegt, dass bei zwei zueinander bewegten Objekten ein der Objekte zwangläufig ruht während das andere sich bewegt. Er hat nicht die unzähligen Fälle dabei berücksichtigt, wo beide mit jeweils eigener Geschwindigkeit v sich zueinander bewegen! Er hat automatisch die Geschwindigkeit v=0 bei einem der Objekte zugeordnet und dabei seine Geschwindigkeit „geschluckt“. Deshalb ist die Geschwindigkeitsaddition Einsteins fälschlicherweise eine Geschwindigkeitsaddition mit 0, die nichts mehr mit der Geschwindigkeitsaddition Galileis zu tun hat und sogar in unzähligen Fällen natürlich im gravierenden Widerspruch dazu steht.
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2. Postulat:

Einstein hat die Hypothese von Lorentz/Poincaré falsch ausgelegt, wonach die Lichtgeschwindigkeit relativ zum ÄTHER konstant sei. Er hat kurzerhand diese postulierte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zum ÄTHER in eine postulierte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zum BEOBACHTER verwandelt! Etwas ganz Anderes!

Lorentz gehört übrigens deswegen zu den vehementesten Kritikern Einsteins, denn Einstein hat seine Hypothese verunstaltet und seine Formel missbraucht, in dem er die postulierte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nicht in Bezug auf dem Äther aufgestellt hat, sondern in Bezug auf dem Beobachter.

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NB: Interessierte Leser können gerne Stellung zu dieser Diskussion nehmen: Im gleichen Artikel in unserer Webseite „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ ist die kommentarfunktion aktiviert, siehe hier.

 

 



Keine andere Möglichkeit für die Steuerbürger als einen privaten Rechtsstreit, um die Standard guter wissenschaftlicher Praxis in der öffentlichen Forschung respektieren zu lassen?

Ich verweise auf einen Blog-Beitrag von Dr. René Krempkow bei der wissenschaftlichen Diskussions-plattform Sci-Logs / Spektrum der Wissenschaft  über die empirischen Möglichkeiten, wissenschaftliches Fehl-verhalten in der öffentlichen Forschung prüfen zu lassen: Wissenschaftliches Fehlverhalten und Drittmittel – empirische Befunde

 

Dort habe ich als natürwissenschaftlich interessierte Bürgerin aus persönlicher Erfahrung über zwei aktuelle Fälle aus der öffentlichen Forschung in der theoretischen Physik berichtet, wo ich im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes versucht habe, ungeklärte Fragen über die Durchführung von zwei wichtigen und extrem teuren Experimenten klären zu lassen, und zwar über das CERN-Neutrinoexperiment OPERA zur experimentellen Nachprüfung der Speziellen Relativitätstheorie und über das LIGO-Experiment zur experimentellen Nachprüfung der Allgemeinen Relativitätstheorie mit der Messung von Gravitationswellen – Siehe darüber meine Beiträge in dieser Diskussion vom 9. Mai 2018 um 08:22 Uhr und vom 9. Mai 2018 um  16:13 Uhr.

 

Über das LIGO-Experiment hat sich ein kleiner Dialog zwischen dem Blogger René Krempkow und mir entwickelt:

Zitat Jocelyne Lopez – 10. Mai 2018 – 9:49 Uhr

Hallo Herr Krempkow,

aufgrund der zwei von mir dargestellten Fälle von wissenschaftlichem Fehlverhalten in der theoretischen Physik zeichnet sich aus, dass es von der Seite der Öffentlichkeit bei der Feststellung eines Fehlverhaltens kaum eine Möglichkeit gibt, eine Lösung herbeizuführen.

Im Fall des Zurückhaltens von grundlegenden Daten/Befunden bei dem LIGO-Experiment ist die Situation für die Öffentlichkeit blockiert: Das öffentliche Forschungsinstitut Albert Einstein Institut / Max Planck Institut für Gravitations-physik weigert sich, die 3 Fragen nach den erhobenen Daten bei der Durchführung des Kalibrationsverfahrens gemäß Referenz [63] der offiziellen LIGO-Publikation „Discovery Paper“ zu beantworten, trotz Bürgeranfrage nach Informationsfreiheitsgesetz.

Auf einem Brief von unserem Rechtsanwalt teilte die Max Planck Gesellschaft mit, dass sie diese 3 Fragen nicht beantworten muss, weil sie als Verein dem Informationsfreiheitsgesetz nicht unterliegen würde. Dieser fragwürdigen Haltung bedient sich allerdings auch die DFG, wie zum Beispiel die zwei Universitätsprofessoren Roland Reuß und Volker Rieble in ihrer kritischen Studie aus dem Jahre 2011 in der FAZ über die Strukturen der öffentlichen Forschung darüber berichten:

Kritik an der DFG : Die freie Wissenschaft ist bedroht – Fördert die mächtige Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Ideenklau und die Selbstbedienung? Transparenz ist für sie ein Fremdwort. Dieses Monopol ist bedenklich.

Zitat: […] „Denn die DFG hat Macht – eine Macht, die nur scheinbar demokratisch von innen gebändigt wird und die sich auch keiner Kontrolle von außen unterwirft oder sich einer Diskussion mit der Öffentlichkeit oder gar dem Steuerbürger stellt, der das alles bezahlt. Immerhin kann die Öffentlichkeit über die sogenannte Gepris-Datenbank erfahren, welche Projekte gefördert worden sind. Das Informationsfreiheitsgesetz hingegen soll nicht anwendbar sein, weil die DFG ja nur ein Verein ist.“

Zwar ist diese Rechtsauffassung der DFG und der Max Planck Gesellschaft anfechtbar, weil das Informationsfreiheitsgesetz sehr wohl juristische Personen wie Vereine einschließt:

Zitat Informationsfreiheitsgesetz des Bundes:

Grundsatz (1) “Jeder hat nach Maßgabe dieses Gesetzes gegenüber den Behörden des Bundes einen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen. Für sonstige Bundesorgane und -einrichtungen gilt dieses Gesetz, soweit sie öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehmen. Einer Behörde im Sinne dieser Vorschrift steht eine natürliche Person oder juristische Person des Privatrechts gleich, soweit eine Behörde sich dieser Person zur Erfüllung ihrer öffentlich-rechtlichen Aufgaben bedient.”

Dies würde jedoch für private Bürger bedeuten, einen aufwändigen und teuren Rechtskampf zu führen, u.U. über mehrere Instanzen, um zu Informationen zu gelangen, die ihnen ohnehin per Gesetz zustehen und die sie ohnehin schon mit ihrem Steuergeld bezahlt haben.

Herr Krempkow, was sehen Sie sonst als Möglichkeit für die Öffentlichkeit, zu den zurückgehaltenen Daten des Kalibrationsverfahrens Referenz [63] des LIGO-Experiments zu gelangen?

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Zitat René Krempkow – 10. Mai 2018 – 13:11 Uhr

Hallo Frau Lopez,

zunächst müsste einmal geklärt sein, inwieweit tatsächlich in der jeweiligen Situation Fehlverhalten vorliegt; Sie scheinen mir da etwas sehr von vornherein davon auszugehen (statt der m.E. zunächst jeweils anzunehmenden Unschuldsvermutung). Für diese Klärung gibt es auch die Ombudspersonen (z.B. bei der MPG siehe https://www.mpg.de/ueber-uns/vereinsorgane/ombudswesen). Die Ombudspersonen haben sich übrigens bundesweit u.a. zu der Frage, was man noch tun könne, vor einigen Wochen zu einem Symposium in Berlin getroffen, da gibt es auch einige Anregungen zur Durchsetzung guter wissenschaftlicher Praxis (http://www.ombudsman-fuer-die-wissenschaft.de/symposien/).

Wenn Sie dies für nicht ausreichend halten, dann bleibt Ihnen in einem Staat wie Deutschland immer noch der Rechtsweg (da gibt es bekanntlich auch andere Staaten), den Sie dann ggf. auch nutzen sollten.

Beste Grüße
René Krempkow

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Zitat Jocelyne Lopez –  10. Mai 2018 – 15:44 Uhr (dieser Beitrag von mir wurde jedoch nachträglich von René Krempkow gelöscht):

Hallo Herr Krempkow,

die bloße Stellung von 3 Fragen bzgl. der Erhebung von grundlegenden Daten bei der Durchführung des Kalibrationsverfahrens Referenz [63], das 2016 in der offiziellen LIGO-Publikation „Discovery Paper“ beschrieben wurde, beinhaltet per se eine Unschuldsvermutung: Es geht nur darum zu erfahren von welchen Autoren, wo und wann dieses Verfahren zuletzt konkret durchgeführt wurde und wo seine Ergebnisse veröffentlicht sind. Die Fragen sind ja neutral.

Wie gesagt beschreibt die fragliche Veröffentlichung Referenz [63] nur das angewandte Kalibrationsverfahren, sie enthält jedoch keine während der konkreten Durchführung dieses Verfahrens erhobenen Meßdaten. Außerdem wurde dieses Kalibrationspaper, obwohl es 2016 in der offiziellen LIGO-Publikation „Discovery Paper“ zur Messung der Gravitationswelle am 14. September 2015 aufgeführt wurde, lediglich als e-print im Internet veröffentlicht, also ohne die übliche wissenschaftliche Qualitätsprüfung durch per Review, was schon sehr ungewöhnlich ist für ein Experiment von diesem Niveau und mit diesen gigantischen Mitteln. Erst ein Jahr später, im August 2017, wurde eine per Review von einer wissenschaftlichen Zeitschrift für dieses Kalibrationsverfahren nachgeholt – jedoch immer noch nicht mit Nachweis von gesammelten Daten: Nur das beschriebene Kalibrationsverfahren wurde 2017 nachträglich als geeignet durch per Review begutachtet, erhobene Meßdaten sind jedoch darin weiterhin nicht enthalten.

Wie gesagt beinhalten diese 3 Fragen per se eine Unschuldsvermutung: Wie sonst könnte man in einem konkreten Fall ohne zu fragen die Aspekte „Zurückhalten von Daten/Befunden“ oder „unzureichendes Dokumentieren des Projektverlaufs“ ansprechen, die Sie als wissenschaftliches Fehlverhalten genannt haben? Ohne zu fragen geht es gar nicht.

Ich danke für Ihren Link zu dem Ombudswesen an den Max-Planck-Instituten, jedoch glaube ich nicht, dass diese Einrichtung geeignet ist, diesen Fall zu prüfen. So wie ich es verstanden habe handelt es sich um eine Einrichtung zur Lösung von hausinternen Konflikten der Max Planck Gesellschaft, hauptsächlich Autorenschaftskonflikten, wobei „die wissenschaftliche Qualität der jeweiligen Veröffentlichung dabei so gut wie nie zur Debatte steht“. Es ist auch rein psychologisch utopisch anzunehmen, dass Mitarbeiter der Max Planck Gesellschaft die wissenschaftliche Qualität der Veröffentlichungen der obersten Hierarchie in Frage stellen würden: Co-Autoren der offiziellen LIGO-Publikation “Discovery Paper” (sowie übrigens ursprünglich auch des Kalibrationspapers Referenz [63]) sind ja Direktoren am Albert Einstein Institut / Max Planck Institut für Gravitationsphysik…

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Es ergibt sich also, dass es für die Steuerbürger bei den aktuellen Strukturen des Wissenschaftsbetriebs keine andere Möglichkeit gibt, als Fälle von wissenschaftlichem Fehlverhalten in der öffentlichen Forschung mit einem aufwändigen und teuren Rechtsstreit auf private Kosten prüfen zu lassen. Dies kann wohl nicht im Sinne einer demokratischen Gesellschaftsordnung sein, sowie auch nicht im Sinne der Regel zur Sicherung der Standard guter wissenschaflichen Praxis, zu den sich öffentlich-rechtliche Institutionen wie die Max Planck Gesellschaft  und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verpflichtet haben.

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Siehe auch eine Online-Petition, die zurzeit von 1.090 Unterzeichnern unterstützt wird: Prof. Karsten Danzmann, beantworten Sie bitte 3 Fragen über das LIGO-Experiment!
Wir danken für weitere Unterstützungen!



Hat die Lobby der Relativitätstheorie die Maßeinheit „Meter“ neue definieren lassen, um die Einstein-Physik zu institutionalisieren?

Ich verweise auf eine Diskussion im Blog Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie über die Festsetzung und die Definitionen von Maßeinheiten: Die Relativitätstheorie ist ungültig, denn sie manipuliert die Maßeinheiten „Meter“ und „Sekunde“!

Insbesondere stelle ich in meinem heutigen Kommentar Nr. 21 in dieser Diskussion die Frage, warum man 1983 die Maßeinheit „Meter“ mit der Lichtgeschwindigkeit neu definiert hat.
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Ist es wie damals während der französischen Revolution bei der ersten Definition der Maßeinheit „Meter“ aus politischen bzw. psychologischen Erwägungen? Ist es um zu institutionalisieren und glauben zu lassen, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant sei? Ist es um zu suggerieren, dass die Einstein-Physik richtig ist? Ist es eine Entscheidung, die von der Relativitäts-Lobby im Hintergrund beeinflußt wurde, um psychologisch die Relativitätstheorie zu zementieren und zu institutionalisieren?

Wozu soll es sonst 1983 gut gewesen sein, mit der Lichtgeschwindigkeit eine variable Maßeinheit „Meter“ einzuführen? Damit hat man nämlich einzig ad hoc Maßeinheiten geschaffen, die nur für die Berechnungen der Einstein-Physik gelten und in der Natur zu völlig falschen Messungen von Längen und Distanzen führen, denn die Lichtgeschwindigkeit ist in der Natur nicht konstant.
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NB: Die Kommentarfunktion ist im Blog Kritische Stimmen  zur Relativitätstheorie aktiviert, Gedankenaustausche sind willkommen.



Einstein hält sich nicht an Konventionen über Maßeinheiten: Seine Theorien sind dadurch unzulässig und ungültig

Ich verweise auf eine Diskussion im Blog Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie, wo gezeigt wird, dass Albert Einstein sich nicht an Konventionen über Maßeinheiten hält: Dadurch sind seine Theorien unzulässig und ungültig:

Blog-Diskussion (zurzeit 12 Kommentare):

Die Relativitätstheorie ist ungültig, denn sie manipuliert die Maßeinheiten „Meter“ und „Sekunde“!

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Die Relativitätstheorie ist ungültig, denn sie manipuliert die Maßeinheiten „Meter“ und „Sekunde“!

Ich verweise weiter auf den Blog des Quantenphysikers Joachim Schulz bei der Diskussion-Plattform SciLogs / Spektrum der Wissenschaft Zeit messen heißt vergleichen, wo u.a. das Prinzip des Messens mit Hilfe von Maßeinheiten kontrovers untersucht wird. Einige Teilnehmer vertreten nämlich die irrige Auffassung, dass eine Maßeinheit „genau“ sein muss, was eindeutig ein Denkfehler ist.

Nachstehend gebe ich einige  kontroverse Austausche aus dieser Diskussion wieder:

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Zitat Herr Senf – 19.04.2018 – 15:12 Uhr:

Der (dritte) internationale Meterprototyp von 1889 war auf (nur) 10^-7 genau, also  für moderne Dienste selbst zu ungenau […]

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Zitat Jocelyne Lopez – 19.04.2018 – 18:35 Uhr:

Herr Senf, Sie haben immer noch nicht das Prinzip des Messens mit Maßeinheiten verstanden…

Ein Maßstab ist nicht genau, er ist willkürlich gewählt.
Man könnte eine Cola-Dose als Maßstab verwenden. Ist eine Cola-Dose “genau“? Oder eine Banane, wie Sie es weiter oben angeführt haben. Ist eine Banane “genau“?

und:

Einen Maßstab misst man nicht, man setzt ihn per Konvention fest.
Man misst nicht einen Maßstab, man misst etwas mit einem Maßstab. Können Sie wirklich den Unterschied nicht erkennen?

Mit welchem Maßstab hat man denn “den dritten internationalen Meterprototyp von 1889” gemessen? […]

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Zitat Manuel Krüger – 20.04.2018 – 16:53 Uhr:

[…] Es geht noch immer nicht um länger oder kürzer sondern um genauer. […]

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Zitat Jocelyne Lopez – 21.04.2018:

Versuchen Sie doch mal lieber den Austausch zwischen Joachim Schulz und mir aus dem Jahre 2006 zu verstehen, den ich hier wiedergegeben habe:

Zitat Jocelyne Lopez – 12.01.2006 – 10:56 Uhr
Eine Maßeinheit ist nur genau mit sich selbst: Sie ist ja der Maßstab.
Und eine Maßeinheit braucht auch keine Definition: Ihr materielles Dasein ist ja die Definition.

Zitat Joachim Schulz – 12.01.2006 – 12:03 Uhr
Volle Zustimmung!

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Joachim Schulz weiß, dass eine Maßeinheit nur genau mit sich selbst ist. Er versteht das Prinzip der Festsetzung einer Maßeinheit.

Er weiß auch, dass man die Definition einer Maßeinheit mit ihrer technischen Realisierung auseinander halten sollte, das hat er in dieser Diskussion auch ausgesagt: „Wir müssen zwischen Definition eines Zeitstandards und seiner Realisierung unterscheiden.“

Was Joachim Schulz über Maßeinheiten vermittelt, könnten Sie eigentlich verstehen, oder?

Ich fasse zusammen, was über die Maßeinheiten Meter und Sekunde zu wissen und zu verstehen ist, und was ich als Schülerin gelehrt bekommen habe, es reicht absolut als Grundwissen und es ist in zwei kurzen Sätzen zu vermitteln:

1 Meter ist die Länge des Urmeters – Diese Länge ist möglichst genau für alle Längenmeßinstrumente zu reproduzieren,

1 Sekunde ist die Dauer zwischen zwei Ticks der Primäruhr. Diese Dauer ist möglichst genau für alle Uhren zu realisieren.

Mehr braucht man eigentlich als Schüler oder als Laie zu wissen, um zu verstehen was die Maßeinheiten Meter und Sekunde sind. Es reicht als Grundwissen völlig, der Rest ist nur Geschichte und Fachtechnik (Uhrenbauer, Metrologen). Man kann wissen, wie die Länge des Meters oder die Dauer der Sekunde historisch und technisch zustande gekommen sind, das füllt wahrscheinlich Millionen von Büchern und Artikeln im Internet, muss man aber nicht.

Und wenn man diese zwei Sätze als Grundwissen versteht, die ich als Schülerin beigebracht bekommen habe, versteht man auch auf Anhieb, dass eine Theorie, die voraussetzt, dass der Meter beliebig „kontraktiert“ und die Sekunde beliebig „dilatiert“ einfach ungültig ist,  das ist Manipulation von Maßeinheiten, das geht gar nicht:

Die Maßeinheit Meter kann nicht beliebig kontraktieren, ihre Länge ist verbindlich vorgegeben.

Die Maßeinheit Sekunde kann nicht beliebig dilatieren, ihre Dauer ist verbindlich vorgegeben..

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Zitat Joachim Schulz – 21.04.2018 – 9:59 Uhr:

Lopez: „Man kann wissen, wie die Länge des Meters oder die Dauer der Sekunde historisch und technisch zustande gekommen sind, das füllt wahrscheinlich Millionen von Büchern und Artikeln im Internet, muss man aber nicht.“

Sie wissen es offensichtlich nicht, obwohl es oben im Artikel steht: Die Sekunde ist historisch zustande gekommen als 3600ster Teil einer Stunde, die als 24ster Teil eines vollständigen Tag-Nacht-Zyklus definiert war. Die von Ihnen fantasierte Primäruhr hat es nie gegeben.

Ich werde diese Diskussion an diesem Punkt beenden.

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Zitat Jocelyne Lopez – 21.04.2018 – 14:06 Uhr (Beitrag von Joachim Schulz gelöscht):

… und wie ist diese Definition zum ersten Mal realisiert worden? Sie haben selbst den Unterschied zwischen Definition und Realisierung hervorgehoben. Und die Realisierung der Sekunde kann ja nur durch eine Uhr erfolgen, logisch.

… und bestreiten Sie etwa, dass es in 13 Metrologie-Instituten in de Welt Primäruhren gibt, deren Takt verbindlich für die Dauer der Sekunde ist?

Interessant…

 

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NB: Nach diesem gelöschten Beitrag von mir hat Joachim Schulz die Diskussion geschlossen. Löschen und Diskussionen grundlos schließen ist die Art, wie er „Wissenschaftskommunikation“ versteht…

 

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Siehe auch im Zusammenhang mit der Manipulation von Maßeinheiten in der Relativitätstheorie eine Leseprobe aus dem Buch „Die Hin-Krieger“ des Autors Georges Bourbaki: Die Hin-Krieger: Einstein und die Metrik von Raum und Zeit

NB: Joachim Schulz hat in seinem Blog diese Leseprobe aus dem Buch von Georges Bourbaki sofort zensiert: Der Link, den ich dazu in der SciLogs-Blog-Diskussion gesetzt hatte, wurde sofort kommentarlos gelöscht… Schließlich hat Joachim Schulz die noch laufende Diskussion abrupt geschlossen, ohne in der Lage gewesen zu sein, eine einzige Frage von mir zu beantworten… Lieber löschen und die Diskussion abwürgen, als noch deutlicher zeigen, dass er keine Argumente hat…

 



Die „Raumzeit“ der Einstein-Physik ist nur ein neuer, pompöser Name für den alten „Äther“…

Ich verweise auf einen Blog  des Quantenphysikers  Joachim Schulz bei der Diskussion-Plattform SciLogs/Spektrum der Wissenschaft  Zeit messen heißt vergleichen, wo u.a. neben dem Prinzip des Messens auch die Terminologie der Grundbegriffe in der klassischen Physik und in der Einstein-Physik untersucht werden. Nachstehend gebe ich einen Austausch aus dieser Diskussion wieder:

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Zitat Joachim Schulz – 7. April 2018 – 17:43 Uhr

Raumzeit ist keine Metapher. Siehe Duden […] Raumzeit ist ein Fachbegriff der Physik. Es gibt ihn in keinem anderen Bedeutungszusammenhang.

 

Zitat Jocelyne Lopez – 9. April 2018 – 22:29 Uhr

Raumzeit ist kein Begriff der Physik, sondern einzig ein Begriff der Einstein-Physik. Und die Einstein-Physik ist nun mal nicht die komplette Physik. 😉  Die klassische Physik, die sich hervorragend über Jahrtausende bewährt hat, lange lange lange vor Einstein, konnte sehr wohl ohne diesen Begriff auskommen. Sie konnte Zeit, Längen und Distanzen messen, sowie Geschwindigkeiten berechnen, auch in der Astronomie und der Kosmologie. Den neuen Begriff “Raumzeit” hat sie dabei überhaupt nicht gebraucht. Sie wollen doch nicht die klassische Physik verschmähen oder verwerfen, oder?

Und der “Bedeutungszusammenhang” bei diesem neuen Begriff der Einstein-Physik ist eben nicht nachvollziehbar. Die Kombination der zwei schon bestehenden Begriffe “Raum” und “Zeit” ergibt keine nachvollziehbare Bedeutung, sie ergibt keine vorstellbare neue Meßgröße mit eigener Maßeinheit, sie wurde auch nicht gemessen, weiterhin misst man die Zeit und die Längen separat, jeweils mit ihren eigenen Maßeinheiten. Der Begriff „Raumzeit“ ist nicht nachvollziehbar, genauso wenig wie die Kombination der schon bestehenden Begriffe der klassischen Physik Temperatur und Zeit mit Einführung eines neuen Begriffs “Temperaturzeit” einen Sinn ergeben würde und messbar wäre.

 

Zitat Herr Senf – 9. April 2018 – 23:05 Uhr

[…] Keiner verwirft die “klassische Physik” dort, wo sie gut genug funktioniert, zB. Newton. […] Die “moderne Physik” kann nichts dafür, daß Voigt, Lorentz, Poincare sich so oft verirrt haben, daß Einstein das von der schiefen Bahn auf den richtigen Weg bringen mußte. Die “klassische Physik” war ungenau, was mit der damaligen Technik meßbar war.“

 

Zitat Jocelyne Lopez – 10. April 2018 – 08:36 Uhr

Auch wird weiterhin in der modernen Physik nach Newton gearbeitet und gerechnet, auch in der Raumfahrt, auch in der Astronomie, auch in der Kosmologie, und das funktioniert genauso gut. Die Längenmaßeinheit parsec der Astronomie zum Beispiel kommt ohne Lichtgeschwindigkeit aus und kann auch in Meter umgerechnet werden. Es gibt moderne astronomische und kosmologische Modelle, die ohne Relativitätstheorie „funktionieren“ und ohne Raumzeit auskommen.

Vorsicht! Sie verwechseln und reduzieren hier die „moderne Physik“ einzig mit der Suche nach einem Äther! Vorsicht, diese Reduktion ist völlig unpassend. Die Theorien und die Mathematik von Voigt, Lorentz und Poincaré beziehen sich nämlich einzig auf die Existenz eines Äthers, sie sind Äthertheorien. Und Einstein hat sie gar nicht „von der schiefen Bahn auf den richtigen Weg bringen müssen“, denn Einstein hat selbst den Äther als existent vorausgesetzt:

Albert Einstein, Rede zu Leiden, 1920:

Zusammenfassend können wir sagen: Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik.“

Von der „schiefen Bahn“ hat also Einstein keinen gebracht… 😉

Und die Suche nach einem Äther ist weiterhin offen und unentschieden in der modernen Physik, auch in der Einstein-Physik. Denn wie Prof. Heinrich Päs es uns lehrt, ist nämlich die „Raumzeit“ nichts Anderes als ein neuer, verkappter und genierlichen Begriff für den Äther…

So einfach ist es mit der klassischen Physik, der „modernen“ Physik und der Einstein-Physik: etwas Altes mit einem neuen, genierlichen und pompösen Begriff verkleiden…

 

Zitat hmann – 10. April 2018 – 09:43 Uhr

so ist es. Der geometrische Raum ist eine Abstraktion. Der physikalische Raum ist real, gefüllt mit Quanten durchsetzt von Kraftfeldern und elektromagnetischen Wellen, und wenn man das Äther nennt, dann hat man eine bildhafte Vorstellung.

 

Zitat Jocelyne Lopez – 10. April 2018 – 10.32 Uhr 

In der Tat, wenn man den Begriff “Raumzeit” als neuen Name für den Äther annimmt, verschwinden alle Absurditäten, die auf die Ausstattung von physikalischen Eigenschaften zu abstrakten Begriffen zurückzuführen sind. So kann man verstehen, dass nicht “die Zeit“, oder ein “Koordinatensystem” oder ein mathematisches Modell zittern, vibrieren, pulsieren, expandieren, sich ausdehnen, schrumpfen, oder als Träger von Wellen fungieren.

Nur, dass man allein mit einer Änderung des Namens des Äthers nicht neue Überlegungen, neue Argumentationen, neue Hypothesen, neue Messungen und neue experimentelle Bestätigungen bewirken kann. Die Einstein-Physik ist und bleibt die alte Äther-Physik, und zwar einzig begründet auf dem alten Experiment von Albert Michelson 1881, das eine Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Richtungen festgestellt haben will, was allerdings mit verbesserter Technik und Genauigkeit in den folgenden Jahren widerlegt wurde (Morley, Miller), und zuletzt durch Sagnac 1913. Nicht umsonst hat Albert Michelson ausgesagt “Ehe ich das Zeug [die Relativitätstheorie] glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!

Also nichts mit Revolution der Äther-Physik, nichts mit Revolution des Denkens, nichts mit Genialität. 😉

 

Zitat Herr Senf – 10. April 2018 – 11:16 Uhr

[…] “Raum ohne physikalische Qualität undenkbar – und als Ersatzwort “Äther”. Der ist aber nicht ponderabel, so wie ihn Voigt-Lorentz-Poincare gerne haben wollten, man kann ihn stofflich nicht greifen, aber die Eigenschaft als “Raumzeit” messen.

 

Zitat Jocelyne Lopez – 10. April 2018 – 11:55 Uhr

Ob ponderal oder nicht ist hier überhaupt nicht die Frage, das kann man ohnehin bei Messungen nicht feststellen, man hat nur einen “Widerstand” des Äthers in Bewegungsrichtung bei bewegten Objekten angenommen, ob dieser Widerstand durch Teilchen oder durch Kraftfelder verursacht sein sollte, weiß heute noch kein Mensch. Es gibt sogar immer noch schlüssige Hypothesen und Modelle, die die Existenz des Äthers in Frage stellen (Emissionstheorien mit ballistischer Ausbreitung des Lichts).

Über die Natur des Äthers, wenn er existiert, ist man also weiterhin nur auf Hypothesen angewiesen. Prof. Heinrich Päs bezeichnet in einem seiner SciLog-Blogs die “Raumzeit” als Äther in Form eines “Felds“. Über die Natur dieses “Felds” hat er keine Aussagen getätigt und kann es auch nicht, sie ist weiterhin unbekannt.

 

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So ist es mit der „modernen“ Physik bzw. der Einstein-Physik: In seinen neuen Kleidern ist der Kaiser nackt…

 

 



Hätten meine Gedanken Einstein gefallen?

Im Blog Die Einstein-Mafioso-Challenge von Prof. Heinrich Päs in der wissenschaftlichen Diskussionsplattform SciLogs/Sprektrum der Wissenschaft wird weiterhin  ein kontroverser Meinungsaustausch über die Spezielle Relativitätstheorie  geführt, wobei Herr Päs heute einen neuen schweren Zensur-Anfall erlitten und die letzten 100 Kommentare willkürlich und blind ohne jegliche Begründung gelöscht hat (Kahlschlag von 709 auf 612 Kommentare)

Ich gebe nachstehend einen Austausch zwischen einem Teilnehmer und mir wieder, der allerdings ebenfalls der Zensurwut von Prof. Päs zum Opfer gefallen und gelöscht wurde:
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Zitat Andreas Gimsa – 19. März 2018 – 21:53 Uhr:

[…] Ein Ereignis bspw. ein Lichblitz an einem Ort wird in einem Umkreis von einem Lichjahr ein Jahr später von allen Beteiligten in dieser Entfernung gesehen während bspw. an den Orten der Beobachter zum Zeitpunkt des Lichtblitzes viele andere Ereignisse stattgefunden haben. […]

 

Zitat Jocelyne Lopez – 20. März 2018 :

Mir war schon immer in meinem Leben klar, dass es eine absolute Gleichzeitigkeit gibt, sonst könnte es ja im ganzen Universum nichts geschehen, das Universum könnte nicht existieren: Alles was in der Welt und im ganzen Universum zum Beispiel jetzt innerhalb einer Sekunde geschieht, geschieht gleichzeitig innerhalb dieser Sekunde, alles. Milliarden und Abermilliarden von Ereignissen geschehen im Universum jetzt innerhalb einer einzigen Sekunde gleichzeitig, anders könnte das Universum nicht existieren und nicht funktionieren. Dass die Relativitätstheorie die Untersuchung und die Messung der Gleichzeitigkeit nur auf zwei kleinen Ereignissen im ganzen Universum einschränkt, die man aus dem Universum rauspickt, und dabei verkündet, dass es zwischen zwei voneinander entfernten Ereignissen keine Gleichzeitigkeit geben kann, ist so primitiv gestrickt, dass man es eigentlich nicht fassen kann. Wie kann man bloß so etwas Absurdes denken?!

Jedes Kind weiß schon allein aus Intuition, dass es eine absolute Gleichzeitigkeit gibt. Hat nicht jedes Kind und jeder Mensch schon einmal gedacht, wenn er zum Beispiel an einen geliebten Mensch dachte, von wem er getrennt ist: „Was macht er jetzt gerade in diesem Moment?

 

Zitat Andreas Gimsa – 20. März 2018:

Frau Lopez,  danke für Ihr poetisches Beispiel. Das hätte sogar Einstein gefallen.

 

Zitat Jocelyne Lopez – 20. März 2018 :

Ja, wahrscheinlich hätte es Einstein gefallen…  Auch Einstein hat über die Liebe seine Relativitätstheorie zu erklären versucht: „Wenn man mit dem Mädchen, das man liebt, zwei Stunden zusammensitzt, denkt man, es ist nur eine Minute; wenn man aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, denkt man, es sind zwei Stunden – das ist die Relativität”. Was ohne Zweifel auch stimmt und man nicht zu hinterfragen braucht.

Nur, dass man damit die Welt nicht erklärt, sondern nur den menschlichen Beobachter der Welt, gewaltiger Unterschied! Man könnte hier den berühmten Spruch umkehren: Es soll nicht heißen: „Wenn der Weise auf den Mond zeigt, sieht der Narr nur den Finger“. Der Spruch sollte hier eher heißen: “Wenn der Narr auf den Mond zeigt, sieht der Weise den Finger.” 😉

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Und hier das Mädchen, das ich geliebt habe,
und das mir mit der Liebe die Welt richtig erklärt hat:

Kinderstreit



Die kolossale Eselei Albert Einsteins

Im Blog Die Einstein-Mafioso-Challenge von Prof. Heinrich Päs in der wissenschaftlichen Diskussionsplattform SciLogs/Sprektrum der Wissenschaft, habe ich  die Messvorschrifte Einsteins zur Messung der Länge eines Objektes in seiner Speziellen Relativitätstheorie näher hinterfragt und zur Diskussion gestellt, und zwar die Meßvorschrifte aus seiner Operation a) und seiner Operation b), siehe hier im Originaltext.

In dieser ausgiebigen Diskussion habe ich mich u.a. mit einem Teilnehmer über die Erfindung durch Albert Einstein des Prinzips der Laser-Abstandsmessung ausgetauscht, siehe meinen Blog-Eintrag: Die einzige Errungenschaft Einsteins: Erfindung des Laser-Abstands-messgeräts. Reicht es aus für einen Jahrhundertruhm?

Ich mache jetzt auf einen Austausch mit einem anderen Teilnehmer aufmerksam, und zwar über die Inkonsistenz und die Widersprüchlichkeit der Messanordnungen in der Speziellen Relativitätstheorie Einsteins:

Zitat Jocelyne Lopez – 03. März 2018 – 7:55 Uhr

Zitat Albert Einstein: „Zur Zeit tA gehe ein Lichtstrahl von A aus, werde zur Zeit tB in B reflektiert und gelange zur Zeit t’A nach A zurück

Die Ermittlung der Länge des Stabes ist dann eine Grundschulrechnerei, denn wir haben die Zeitdauer für den doppelten Weg (t’A – tA) und wir haben einen vorgegebenen Wert der Lichtgeschwindigkeit, also wird die Länge des Stabes so berechnet: Länge = Zeitdauer x Lichtgeschwindigkeit / 2.”

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Zitat Frank Wappler – 05. März 2018 -12:08 Uhr

[…] “Sofern die genannten “Zeiten” im Sinne Einsteins bestimmte (unterscheidbare, erkennbare) “Zeiger-Stellungen sein sollen — wie sollte denn damit gerechnet werden, wie sollte ein Differenz-Wert aus zwei solchen Anzeigen ermittelt werden ?? (Da hat Einstein offenbar eine kolossale Eselei begangen)… die wohl auch damit zusammenhängt, dass er 1905 von vornherein irgendwelche Koordinaten unterstellt hat, d.h. ohne nachvollziehbar zu machen, wie diese den identifizierbaren Beteiligten bzw. deren unterscheidbaren Anzeigen aufgepudert werden sollten;” […]
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Zitat Jocelyne Lopez – 15. März 2018 – 10:38 Uhr

Wieso sollte man nach Einstein eine „kolossale Eselei“ begehen, wenn man die Zeitdifferenz t’A – tA berechnet??? Das ist doch die ganz korrekte Art bei seiner vorgeschlagenen, gedanklichen Meßanordnung die Zeitdifferenz und damit den Abstand zwischen A und B zu berechnen: Es geht ja um den Austausch eines Lichtsignals zwischen zwei zueinander ruhenden Beobachtern A und B!!! Wieso soll es also eine „kolossale Eselei“ sein??? Diese gedankliche Meßanordnung hat sogar zu der technologischen Anwendung der Laser-Abstandsmeßgeräte geführt. Also nichts mit „kolossaler Eselei“…

Sie vermischen hier gedanklich und unzulässig zwei verschiedene Meß-anordnungen der Länge des Stabes:

  • Die Meßanordnung Einsteins Operation b, die die Länge des Stabes durch Austausch eines Lichtsignals zwischen zwei relativ zueinander ruhenden Beobachtern A und B berechnet,
    und
  • Die Meßanordnung der Lorentztransformation, die die Länge des Stabes zwischen zwei relativ zueinander bewegten, aneinander vorbei-rauschenden Beobachtern A und B berechnet.

Das sind doch zwei grundverschiedene Meßanordnungen!!! Sie sollten es als Experimentalphysiker eigentlich erkannt haben, meine ich.

Die „kolossale Eselei“ Einsteins besteht vielmehr daraus, dass er selbst unzulässig zwei verschiedene Meßanordnungen und deren Meßergebnisse gedanklich vermischt, und zwar auch völlig inkonsistent bei den Voraussagen der Meßergebnisse:

  • Bei seiner eigenen Meßanordnung sagt er voraus, er misst verschiedene Längen des Stabes, ohne jedoch einen Wert für diese Unterschiede zu nennen und ohne eine Erklärung darüber zu liefern. Die Erklärung ist jedoch, das wissen wir: Man misst verschiedene Längen des Stabes beim Austausch eines Lichtsignals, weil die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist, sondern variable..
    .
  • Bei der gedanklichen Meßanordnung von Lorentz, die Einstein völlig grundlos übernommen hat und in seiner Theorie wie ein Fremdkörper wirkt, sagt er voraus, dass der Stab um den Lorentzfaktor gegenseitig verkürzt gemessen wird, wobei diese Verkürzung nicht materiell ist wie bei Lorentz, sondern nur fiktiv (zumindest ist es die Auslegung vom Albert Einstein Institut).

Die „kolossale Eselei“ Einsteins ist also die völlige Inkonsistenz und Widersprüchlichkeit bei der Messung der Länge des Stabes. Die SRT ist hier in der Tat eine „kolossale Eselei“, sie hat weder Hand noch Fuß, man fragt sich, wie sie überhaupt 1905 eine seriöse Prüfung durch die renommierte Zeitschrift von Max Planck Annalen der Physik bestehen konnte. Sie würde heute durch keinen per Review durchkommen.

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NB: Es ist ganz offensichtlich, dass der völlig inkonsistente Artikel von Albert Einstein „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ (bekannt als Spezielle Relativitätstheorie) vor seiner Veröffentlichung 1905 in der renommierten Zeitschrift von Max Planck „Annalen der Physik“ nicht seriös geprüft wurde. Eine plausibel Erklärung dafür liefert nach umfangreichen Recherchen der Historiker Peter Rösch, siehe hier:
Am Ende der Einstein Story – EINSTEIN – EIN FAKE

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Die einzige Errungenschaft Einsteins: Erfindung des Laser-Abstandsmessgeräts. Reicht es aus für einen Jahrhundert Ruhm?

Im Blog Die Einstein-Mafioso-Challenge von Prof. Heinrich Päs in der wissenschaftlichen Diskussionsplattform SciLogs/Sprektrum der Wissenschaft, habe ich ab dem 27. Februar 2018  die Messvorschrifte Einsteins zur Messung der Länge eines Objektes in seiner Speziellen Relativitätstheorie näher hinterfragt und zur Diskussion gestellt, und zwar die Meßvorschrifte aus seiner Operation a) und seiner Operation b), siehe hier im Originaltext.

 

Einstein behandelt in seinen Messvorschriften einzig die Messung der Länge eines Stabes durch einen relativ zum Stab ruhenden Beobachter, und macht folgenden Aussagen und Voraussagen:

Operation a : Messung der Länge des Stabes mit einem Maßstab:

Ein Beobachter, der relativ zum Stab ruht und den Maßstab anlegt, ermittelt immer die gleiche Länge des Stabes mit dem Maßstab, und zwar sowohl wenn Beobachter und Stab zusammen ruhen (wenn ich zum Beispiel den Stab auf meinem Küchentisch messe) oder aber wenn Beobachter und Stab sich zusammen bewegen (wenn ich zum Beispiel den Stab auf dem Tablett eines ICE in voller Fahrt messe).

 

Operation b : Messung der Länge des Stabes mit zwei Uhren:

Einstein schlägt hier folgendes Gedankenexperiment vor:
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  • Man denkt sich an den beiden Stabenden A und B jeweils einen Beobachter mit jeweils einer Uhr aus.
    .
  • Diese beiden Beobachter A und B tauschen ein Lichtsignal aus:
    Zitat Einstein: „Zur Zeit tA gehe ein Lichtstrahl von A aus, werde zur Zeit tB in B reflektiert und gelange zur Zeit t’A nach A zurück.”ck.”

Die Ermittlung des Abstandes zwischen A und B mit dieser Operation b Einsteins ist ganz einfach und kann mit Grundschulmathematik berechnet werden: Wir haben die Zeitdauer für den Weg des Signals hin-und-zurück (t’A – tA) und  wir haben den per Konvention festgesetzen Wert der Lichtgeschwindigkeit, mehr brauchen wir nicht.  Die Berechnung der  Länge des Stabes erfolgt dann nach der Grundschulformel: Länge = Zeitdauer x Lichtgeschwindigkeit / 2.

Das ist das Prinzip der Laser-Abstandsmessgeräte, die in jedem Baumarkt zu kaufen sind. Einstein gibt in seiner Relativitätstheorie  keine anderen Meßvorschrifte  zur Messung der Länge eines Objektes vor, absolut keine andere.

Voraussage Einsteins über die Messergebnisse bei diesen zwei Operationen:

Einstein sagt einzig voraus, dass man meßtechnisch verschiedene Längen des Stabes ermittelt, wenn man mit Operation a (mit einem Maßstab) und mit Operation b (durch Austausch eines Lichtssignals) die Länge des Stabes experimentell misst. Einstein sagt allerdings kein Wort darüber, um welchen Wert die Länge des Stabes bzw. den Abstand zwischen A und B verschieden gemessen und warum sie verschieden gemessen wird. Keine Erklärung darüber, absolut keine.

Die Spezielle Relativitätstheorie ist folglich nichts Anderes als die Erfindung des Prinzips der Messung von Abständen mit der Lichtgeschwindigkeit, das zu der technologischen Anwendung der Laser-Abstandsmessungen in der Empirie geführt hat.

Zugegeben, das ist eine ganz gute und praktische Idee für das Alltagsleben. Aber reicht sie aus, um einen Jahrhundertruhm zu rechtfertigen? Reicht sie aus, um die Spezielle Relativitätstheorie als die Revolution der Wissenschaft und des Denkens der Menschheit zu rechtfertigen?

Zugegeben, das ist eine ganz gute Idee für unsere Alltagsdimension, aber sie ist unbrauchbar zur Messung von großen Abständen und Entfernungen zum Beispiel in der Astronomie und der Kosmologie, denn sie verfälscht alle Messungen: Die Lichtgeschwindigkeit ist nämlich nicht konstant, wie es per Konvention 1983 festgesetzt wurde, so dass alle Entfernungen, die damit berechnet werden, in der physikalischen Realität  falsch sind (zum Beispiel Lichtjahre). Diese Idee ist unbrauchbar zur Beschreibung des Universums. Die Einstein-Physik beruht auf völlig falschen Messungen mit der Lichtgeschwindigkeit und auf völlig falschen experimentellen Bestätigungen der Relativitätstheorie.

Foto © Norbert Fenske – Photografically
mit freundschaftlicher Genehmigung

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