Blog – Jocelyne Lopez

August 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Kritik der Relativitätstheorie
Forschungsgruppe G.O. Mueller

Sehr geehrte Frau Dr. Schavan,

ich erinnere an folgenden Sachverhalt in o.g. Angelegenheit:

1) Mit Ihrer E-Mail vom 14. August 2006 haben Sie mir über Prof. Dr. Jürgen Richter mitgeteilt, dass die „Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung unter den Experten in der Wissenschaft selbst zu diskutieren“ seien.

2) Meine Rückfrage per E-Mail vom 27. August 2006 mit der Bitte, mir freundlicherweise die Namen dieser Experten zu nennen, haben Sie völlig ignoriert.

3) Genauso haben Sie meine Erinnerung an diesen Sachverhalt per E-Mail vom 23. Dezember 2006 ignoriert.

4) Da ich leider keine Ansprechpartner als „Experten in der Wissenschaft“ von Ihnen genannt bekam, habe ich am 7. Mai 2007 per E-Mail an Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter eine fachliche Frage zur experimentellen Nachprüfung und Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie gerichtet.

5) Herr Prof. Dr. Richter antwortete mir prompt innerhalb 2 Tagen per E-Mail vom 9. Mai 2007, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Klärung von fachlichen Fragen nicht zuständig sei, und dass die zuständigen und kompetenten „Experten in der Wissenschaft“ im Falle der Relativitätstheorie beim Max-Planck- Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam/Golm zu finden seien.

6) Ich habe also per E-Mail am 12. Mai 2007 meine fachliche Frage an den Präsidenten des Vorstandes der Max-Planck Gesellschaft, Herrn Prof. Dr. Peter Gruss und an die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau gerichtet, mit der Bitte, die Zuständigkeiten im Haus zu bestimmen und zu veranlassen, dass meine fachliche Frage beantwortet wird.

7) Da ich keine Antwort bekam, habe ich am 28. Juni 2007 eine E-Mail-Erinnerung an Prof. Dr. Peter Gruss und an Frau Dr. Barbara Bludau geschickt.

Ergebnis meiner langwierigen Bemühungen:
Bis heute habe ich von diesen Ansprechpartnern weder eine Antwort zu meiner Frage, noch einen Zwischenbescheid, noch eine Empfangsbestätigung meiner Mails erhalten. Kein einziges Wort.

Die Details über diese Korrespondenz entnehmen Sie bitte folgender Datei, die im Internet veröffentlich ist: http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-an-Bundestagsabgeordnete.pdf

Vor diesem Hintergrund wäre ich Ihnen sehr dankbar, sehr geehrte Frau Dr. Schavan, wenn Sie sich als Bundesministerin für Bildung und Forschung dafür einsetzen würden, dass meine fachliche Frage, wie von Ihnen mitgeteilt, von den genannten Experten in der Wissenschaft im Fall der Relativitätstheorie verbindlich beantwortet wird.

Sie werden mir doch nicht erzählen können, dass unter den genannten Experten keiner in der Lage ist, eine einfache Frage zur Relativitätstheorie zu beantworten, oder? Sie werden mir doch nicht erzählen können, dass Sie als Bundesministerin für Bildung und Forschung keine Möglichkeiten haben, diese Experten zu einer Antwort zu bewegen, oder? Wobei im Bildungssystem – für dessen Belangen Sie verantwortlich zeichnen – Tausende von Schulbüchern und Hunderttausende von Unterrichtstunden seit Jahrzehnten bekünden, dass die Relativitätstheorie bestens und tausendfach experimentell nachgeprüft und bestätigt wurde. Wobei allein im Einstein-Jahr 2005 mit dem Geld der Steuerzahler (einschließlich meines Geldes) aus der Steuerkasse 10 Millionen Euro für die Bildung und die Information der breiten Öffentlichkeit über die Relativitätstheorie ohne Weiteres vom Bund ausgegeben wurden. Die Kosten für einen E-Mail-Austausch zur verbindlichen Beantwortung meiner gezielten Frage durch die Experten in der Wissenschaft sind wohl locker drin, oder?

Ich erinnere, dass meine Frage lautet:

Durch welche Experimente wurde die Annahme Einsteins 1905 aus seiner Speziellen Relativitätstheorie experimentell nachgeprüft und bestätigt, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters sei?

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, sehr geehrte Frau Dr. Schavan, wenn Sie erreichen könnten, dass meine Frage verbindlich durch die von Ihnen genannte Stelle beantwortet wird.

Dafür bedanke ich mich recht herzlich im voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopie: Prof. Dr. Jürgen Richter, BMBF



Comments

  1. Mai 18th, 2008 | 10:59

    […] Prof. Dr. Peter Gruss und die Generalsekretärin, Frau Dr. Barbara Bludau  August 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forsc… Kennt Prof. Dr. Jürgen Richter auch kein Experiment zur experimentellen Bestätigung des Postulats […]

  2. Februar 20th, 2010 | 10:56

    […] oder in diesem Fall: […]