Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Tierversuche abschaffen!'

07.01.2019 in Tübingen – Der Affenquäler Prozess – Wir fordern Gerechtigkeit für die Opfer!

Eine Veranstaltung der Tierschutzorganisation SOKO-Tierschutz:

 

Der Affenquäler Prozess – Wir fordern Gerechtigkeit für die Opfer!

Am 07.01 stehen die drei Hauptverantwortlichen für die grausamen Tierversuche an den Affen vor Gericht.

Vorwurf Tierquälerei, speziell an Stella und weiteren Tieren.

Das ist einmalig und erfordert auch von Gericht und Staatsanwaltschaft Mut gegen das Machtsystem der Tierversuchsindustrie.

Stehen wir zusammen, wie wir es 2014-2017 getan haben und fordern: Gerechtigkeit für die Affen, Tierversuche beenden!

Montag, 7. Januar 2019 um 09:00 Uhr
Amtsgericht Tübingen, Doblerstr. 14, 72074 Tübingen
Auf Facebook

Gerechtigkeit für Stella!

 

 



Weniger Tierversuche? Tübinger Wissenschaftler geehrt

Eine Meldung aus SWR Aktuell Baden-Württemberg:
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Verleihung Landesforschungspreis
Weniger Tierversuche? Tübinger Wissenschaftler geehrt

Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg geht an den Tübinger Wissenschaftler Niklas Schwarz. Der Hirnforscher trägt mit seiner Arbeit dazu bei, dass die Zahl der Tierversuche verringert werden kann.

Die Arbeit sei ein wichtiger Baustein, damit Tierversuche weniger werden oder ersetzt werden können, so der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk (CDU), bei der Preisverleihung in Stuttgart. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Weiterlesen und Video anschauen…

 

 

Der nachhaltende Druck der Aktivisten in Baden-Württemberg zeigt Wirkung, wenn in der Tierversuchsstadt Tübingen von der sonst völlig unnachgiebigen Regierung offizielle und symbolträchtige Zeichen wahrzunehmen sind, dass moderne, tierversuchsfreie Alternativen Tierversuche ersetzen können!

Wir dürfen den Druck nicht lockern! Bitte unterstützt zahlreich die monatlichen Protestaktionen der Initiative Rettet die Versuchsaffen  – die nächste Veranstaltung am 15. November 2018 braucht noch viele Unterstützer vor Ort, lieben Dank! 



Medizinischer Fortschritt ist wichtig, Tierversuche sind der falsche Weg!

Eine umfangreiche und tiefgehende Studie der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Wissenschaftliche Argumente gegen Tierversuche

Der Respekt vor dem Leben der Tiere ist für viele Menschen der Hauptgrund, Tierversuche abzulehnen. Aber auch, wenn man den Menschen in den Fokus der ethischen Vertretbarkeit von Tierversuchen stellt, ist diese Methode der falsche Weg. Denn es gibt kein ethisches Dilemma „Tierleid statt Menschenleid“, stattdessen zahlreiche wissenschaftliche Belege dafür, dass der Tierversuch dem Menschen Schaden statt Nutzen bringt.

… Zum Weiterlesen in der Studie:

  • Der Mensch ist keine 75 kg-Ratte
  • Künstlich hervorgerufene Symptome beim Tier sollen menschliche Krankheiten simulieren
  • Schlechter Reproduzierbarkeit wird mit Standardisierung begegnet
  • Tierversuche bringen keine Patientensicherheit, sondern gleichen eher einer Lotterie
  • Wichtige Medikamente wegen Tierversuchen nicht entdeckt?
  • Die angeblichen Erfolgsstorys der Tierversuche
  • Tierversuche in der Grundlagenforschung
  • Warum gibt es noch immer Tierversuche?
  • Ausweg
  • Fazit: Medizinischer Fortschritt ist wichtig, Tierversuche sind der falsche Weg! Denn sie führen nicht nur zu falschen Ergebnissen, sondern verhindern sogar den medizinischen Fortschritt. Dies galt bereits für die letzten Jahrzehnte, erst recht aber angesichts der heutigen High-Tech-Forschungsmethoden mit dem Fokus Mensch.

Die ganze Studie lesen…

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Nach neuesten Umfragen sind ca. 80% der Bürger in Deutschland und Europa gegen Tierversuche!

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Mahnwache der Initiative Rettet die Versuchsaffen in der Tierversuchsstadt Tübingen – 2018

 

Mahnwachen in 30  Städten in Deutschland 2018


 

Mahnwache in meiner Heimatstadt Marseille

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Mahnwachen in den Niederlanden, wo der Ausstieg aus Tierversuchen 2017 gesetzlich angeordnet wurde

 

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

 



Wissenschaftliche Studien: Affenhirnversuche nutzlos und irreführend

Artikel aus der Webseite der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

 

Affenhirnversuche nutzlos und irreführend

Eine Anfang 2016 erschienene Veröffentlichung in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift ATLA attestiert der Affenhirnforschung fehlenden Nutzen und empfiehlt die klinische Forschung mit Fokus auf den Menschen zu betreiben, um zu relevanten Erkenntnissen zu kommen.

Die Autoren gehen den von Tierexperimentatoren getroffenen Aussagen nach, die Affenhirnforschung sei von großem medizinischem Nutzen und würde den Tieren kaum Leid zufügen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es für den Nutzen keine Belege gibt, sondern dieser vielmehr spekulativen Charakter hat und die Versuche zudem ethisch nicht vertretbar sind.

Kernaussagen des Artikels sind:

  • Aufgrund der Unterschiede zwischen Affen- und Menschenhirn sind die am Tier gewonnenen Erkenntnisse irreführend
    .
  • Die Bedeutung der Erkenntnisse aus der ethisch vertretbaren Forschung am Menschen von Affenexperimentatoren wird unterbewertet und der angebliche Nutzen der Affenhirnforschung überbewertet.
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  • Es wird fälschlicherweise behauptet, einige medizinische Errungenschaften wie die Funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) oder die Tiefe Hirnstimulation, die unter anderem im Rahmen der Parkinsonforschung zum Einsatz kommen, gingen auf die Affenhirnforschung zurück.

Tatsachlich jedoch wurde beispielsweise die fMRT bereits in den 1980er Jahren durch zwei unabhängige Forschungsgruppen in den USA ohne den Einsatz von Affenversuchen entwickelt und geht demnach nicht auf die Affenhirnforschung zurück.

Die Autoren der Studie folgern, dass es für das Festhalten an der Affenhirnforschung keine Rechtfertigung gibt und fordern eine auf den Menschen bezogene Forschung beispielsweise mittels Transkranieller Magnetstimulation (TMS), Elektroencephalografie (EEG) oder Magnetencephalografie (MEG).

 

Originalartikel: Bailey J. & Taylor K.: Non-human Primates in Neuroscience Research: The Case Against its Scientific Necessity. ATLA 2016: 44, 43-69

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Weiterführender Link: Stellungnahme zur angeblichen Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Hirnversuchen an Affen

 

„bis zum Schluss wurde dieses kleine Mädchen im MPI Tübingen zu Tode experimentiert.. trotz Schlaganfalls, obwohl nur noch ein Häufchen Schmerz, hat man sie zum Endversuch abgeführt.. ihr kleiner Körper, ihre unschuldige Seele verbraucht unter dem Deckmantel der Wissenschaft.. für uns unerträglich, für sie bloßes Geschäft.. Stellas Schicksal steht für das aller „Versuchstiere“ – bitte lasst sie nicht allein..“

 

Affenhirnforschung

AffeMüll

Fackelmahnwache 2015 Duesseldorf


Demo_Tuebingen_September_2018_6

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

 



5. Protestaktion gegen Tübinger Affenversuche – Sept./Okt. 2018

Die Einstellung der barbarischen Versuche an Affen am MPI Tübingen nach Undercover-Recherchen in diesem Labor, hat nach mehr als 2 Jahren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu einem Strafbefehl gegen den Affenhirnforscher Nikos Logothetis vom Amtsgericht Tübingen geführt.

Die Tübinger Initiative Rettet die Versuchsaffen hat sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass in drei anderen Instituten in Tübingen weiterhin Affen sinnlos gequält werden – in genau den gleichen grausamen Versuchen wie ehemals am MPI.

Genauso wie ehemals am MPI verweigern die Labore und die Genehmigungsbehörde Regierungspräsidium Tübingen, die eng Hand in Hand gegen die Öffentlichkeit zusammenarbeiten, jegliche Informationen über diese Versuche, da sie „brisant“ seien und die Forschungsfreiheit der Experimentatoren zu schützen sei… Brisant ist vor allem, dass diese Versuche völlig nutzlos für den Fortschritt der Humanmedizin sind, da es seit Jahrzehnten weltweit durch unzählige wissenschaftliche Studien nachgewiesen wurde, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind. Brisant ist vor allem, dass keine brauchbaren Ergebnisse von wissenschaftlichen Forschungsmethoden zu erwarten sind, die auf Folter beruhen: Folter ist keine Wissenschaft! Dies erklärt auch, warum in Tübingen sowie in keinem einzigen anderen Standort der Affenhirnforschung seit 40 Jahren mit diesen Experimenten eine einzige brauchbare neue Erkenntnis zu Therapieansätzen von menschlichen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, Multiple Sklerose oder Schizophrenie erzielt wurde, wie die Labore standardmäßig und heuchlerisch ihre Forschungsziele und den angestrebenen Nutzen angeben.

Die Genehmigungsbehörde Regierungspräsidium Tübingen, die nach Tierschutzgesetz für den Schutz der Versuchstiere zuständig und verantwortlich ist, versteht ihre Aufgabe als Schutz der … Tierexperimentatoren! Bürgeranfragen nach Informationsfreiheitsgesetz werden von der Genehmigungsbehörde abgeschmettert, dafür mit empfindlichen Gebühren als Abschreckung der Bürger begleitet. Eine Klage von Tierschützern nach Informationsfreiheitsgesetz liegt aktuell dem Verwaltungsgericht Sigmaringen vor, siehe in einer Petition, die bis jetzt von mehr als 34.000 Unterstützern unterschrieben wurde – bitte weiter unterstützen! Zu bedenken ist dabei, dass 80% der Bürger Deutschlands und Europas gegen Tierversuche sind.

Nachstehend Bilderimpressionen und ein Youtube-Video der 5. Protestaktion der Initiative Rettet die Versuchsaffen am Sonntag, 23. September 2018  und am Dienstag, 2. Oktober 2018 in Tübingen:

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Youtube-Video

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Wir werden für die Tiere kämpfen, mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln,

bis alle Käfige leer sind!
until all cages are empty!
jusqu’à ce que toutes les cages soient vides !

 

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

 



WIST-Kongress 2018 – Wissenschaft statt Tierversuche

Auch 2018 organisiert die Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. einen wissenschaftlichen Kongress mit hochkarätigen Rednern aus dem In- und Ausland:

 

WIST 2018 – Wissenschaft statt Tierversuche –
27. Oktober 2018 in Köln

Der Tierversuch gilt in weiten Teilen der biomedizinischen Wissenschaft immer noch als „Goldstandard“. Doch ist dies angesichts der aktuellen Erkenntnisse über die Validität von Tierversuchen und gleichzeitig enormer Fortschritte in der tierversuchsfreien Forschung gerechtfertigt?

Zunehmend wird die Methode „Tierversuch“ kritisiert – nicht nur von Tierschutzseite, sondern insbesondere auch aus der Wissenschaft selbst -, erscheinen in renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften Studien, die dem Tierversuch ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Es wird mit ungeheurem Aufwand geforscht, aber die Durchbrüche bleiben aus. Gleichzeitig erschüttern immer wieder Arzneimittelskandale, bei denen Menschen trotz zuvor durchgeführter ausgiebiger Tierversuche zu Schaden kommen, die tierexperimentelle Forschung.

Der Kongress geht der Frage nach, wie aussagekräftig Ergebnisse aus Tierversuchen für den Menschen tatsächlich sind und welche Möglichkeiten die tierversuchsfreie Forschung heute schon bietet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen.

Die Veranstaltung richtet sich an Forscher, Mediziner, Tiermediziner, Studenten, Behördenvertreter, Politiker sowie die interessierte Öffentlichkeit. […]

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.Foto (Affe) © Norbert Fenske – Photografically
mit freundschaftlicher Genehmigung

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EU-Kommission: Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen mangelhaftemTierversuchsrecht

Gemeinsame Pressemitteilung vom 27. Juli 2018
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
TASSO e.V.

Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission bestätigt: Deutschlands Tierversuchsrecht mangelhaft

Die EU-Kommission hat aktuell ein ertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen nicht korrekter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet. Die bundesweit tätigen Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO begrüßen diese Maßnahme und sehen sich in ihrer jahrelang geäußerten Kritik bestätigt. Aus ihrer Sicht ist die Bundesregierung nun in der Pflicht endlich die notwendigen und umfassenden Korrekturen im deutschen Tierversuchsrecht vorzunehmen.

Aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 19. Juli 2018 geht hervor, dass Deutschland zahlreiche Vorgaben der EU-Tierversuchsrichtlinie nicht korrekt umsetzt. Die EU verweist hierbei auf Defizite in Bezug auf Inspektionen, die Sachkunde des Personals und die Anwesenheit von Tierärzten.

Nach Einschätzung der Vereine dürfte die Liste der Defizite jedoch weit umfangreicher sein. Die Vereine stützen sich auf mehrere juristische Expertengutachten, die mindestens 18 zum Teil schwerwiegende Fehler zulasten der Tiere im deutschen Tierversuchsrecht offenbaren. So hat Deutschland beispielsweise nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ einzuführen, obwohl dies verfassungsgemäß geboten wäre und eine klare Zielbestimmung der EU-Richtlinie darstellt. Auch der Umstand, dass das europäische Recht Angst als Leid definiert, wird in Deutschland komplett ignoriert. Zudem haben die deutschen Behörden nicht wie von der EU gefordert die Möglichkeit, jeden Tierversuchsantrag auf Sinnhaftigkeit und ethische Vertretbarkeit zu prüfen. […]

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Foto © Norbert Fenske – Photografically
mit freundschaftlicher Genehmigung

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19 Babys sterben in klinischer Studie trotz zahlreicher vorausgehender Tierversuche

Aktuelle Mitteilung der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

 

19 Babys sterben in klinischer Studie trotz zahlreicher vorausgehender Tierversuche – Tierversuche lieferten bereits widersprüchliche Aussagen

30.07.2018 – Wieder einmal gibt es einen tragischen Vorfall bei der Testung eines Medikaments in einer klinischen Studie. 19 Babys starben nach der Geburt, nachdem ihren schwangeren Müttern der Viagra-Wirkstoff Sildenafil verabreicht wurde. Dieser sollte die Wachstumsstörungen der Ungeborenen verbessern. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hält es für unverantwortlich, dass solch eine riskante Studie überhaupt zugelassen wurde, denn Tierversuche zu diesem Thema liefern seit vielen Jahren und bei unterschiedlichen Tierarten widersprüchliche Forschungsergebnisse.

[…]

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Wirkstoff, der zuvor in zahlreichen Tierversuchen und bei unterschiedlichen Tierarten getestet wurde, in der folgenden klinischen Humanstudie fatale Auswirkungen hat. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche berichtet schon lange von solchen Fällen, in denen Medikamente, die in Tierexperimenten als sicher eingestuft wurden, für den Menschen nicht zugelassen werden – entweder, weil unerwartete zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen eintreten oder, weil die Wirksamkeit ausbleibt. Der Ärzteverein plädiert für eine tierversuchsfreie Forschung etwa mit Multiorganchips. So ist es der Universität Chicago gelungen, einen kompletten weiblichen Genitaltrakt im Miniformat auf einem Chip zu kreieren. Sinnvolle, humanrelevante Forschung ist auch an menschlichen Plazenten möglich, wie sie in Jena entwickelt wurde.

Den ganzen Artikel lesen…

 

 



Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen sowie in der Ausbildung

Pressemitteilung der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

 

24. Juli 2018 – Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen sowie in der Ausbildung

Die belgische Region Brüssel hat aktuell konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Tierversuchen angekündigt. Ab 1. Januar 2020 sind Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen verboten, ab 2025 kommt ein Verbot von Versuchen in der Ausbildung hinzu. Die Hauptstadt-Region will außerdem ab 2025 Tierversuche für Sicherheitsprüfungen, z.B. Giftigkeitstests, verbieten, „außer wenn es keine Alternativen gibt“, Tierversuche in der angewandten Forschung sollen um 20% reduziert werden. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche gratuliert zu einem wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Der Erfolg ist der jahrelangen intensiven Arbeit des belgischen Vereins GAIA zu verdanken, einem Partnerverein der Ärzte gegen Tierversuche. Brüssel hatte zunächst eine Reduktion der derzeit etwa 92.000 Tierversuche um 30% bis 2025 anvisiert. „Aufgrund des massiven Widerstands der Tierversuchslobby wurde das Ziel abgeschwächt, dennoch ein großartiger Erfolg und guter Anfang, dass Teilbereiche gesetzlich verboten werden“, findet Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärzte gegen Tierversuche.
[…]
Neben den Niederlanden, die sich einen Ausstiegsfahrplan gegeben haben, ist nun auch Belgien Vorbild, was konkrete Schritte gegen Tierversuche angeht. Ärzte gegen Tierversuche setzt sich aus ethischen Gründen und wegen der fehlenden wissenschaftlichen Relevanz des Tierversuchs für seine komplette Abschaffung ein, begrüßt jedoch auch konkrete politische Schritte auf dem Weg dorthin.

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Foto © Norbert Fenske – Photografically
mit freundschaftlicher Genehmigung

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WIST-Kongress 2018 – Wissenschaft statt Tierversuche

Auch 2018 organisiert die Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. einen wissenschaftlichen Kongress mit hochkarätigen Rednern aus dem In- und Ausland:

 

WIST 2018 – Wissenschaft statt Tierversuche –
27. Oktober 2018 in Köln

Der Tierversuch gilt in weiten Teilen der biomedizinischen Wissenschaft immer noch als „Goldstandard“. Doch ist dies angesichts der aktuellen Erkenntnisse über die Validität von Tierversuchen und gleichzeitig enormer Fortschritte in der tierversuchsfreien Forschung gerechtfertigt?

Zunehmend wird die Methode „Tierversuch“ kritisiert – nicht nur von Tierschutzseite, sondern insbesondere auch aus der Wissenschaft selbst -, erscheinen in renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften Studien, die dem Tierversuch ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Es wird mit ungeheurem Aufwand geforscht, aber die Durchbrüche bleiben aus. Gleichzeitig erschüttern immer wieder Arzneimittelskandale, bei denen Menschen trotz zuvor durchgeführter ausgiebiger Tierversuche zu Schaden kommen, die tierexperimentelle Forschung.

Der Kongress geht der Frage nach, wie aussagekräftig Ergebnisse aus Tierversuchen für den Menschen tatsächlich sind und welche Möglichkeiten die tierversuchsfreie Forschung heute schon bietet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen.

Die Veranstaltung richtet sich an Forscher, Mediziner, Tiermediziner, Studenten, Behördenvertreter, Politiker sowie die interessierte Öffentlichkeit. […]

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