Blog – Jocelyne Lopez

Oktober 2005: G.O. Mueller schreibt an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Sehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete!

Das Einsteinjahr 2005 ist von Bund, Ländern und Kommunen mit vielen Millionen Euro Steuergeldern finanziert worden. Unter den vielen Themen der in der Regel sehr pompös aufgemachten Feiern war Das hundertjährige Bestehen der Speziellen Relativitätstheorie eines der wichtigsten und soll alleiniger Gegenstand des vorliegenden Offenen Briefes sein.

Die Bürgerinitiative von 1300 Kritikern

Selbstverständlich erwarten Sie, daß wir uns vorstellen. Wir tun dies in zwei Schritten. Zuerst werden wir Ihnen die Namen von 1300 Kritikern nennen, Verstorbenen und Lebenden. Die 3789 kritischen Veröffentlichungen dieser Autoren, die wir in einer umfangreichen Dokumentation nachgewiesen haben, finden Sie auf der anliegenden CDROM.

Für uns ist die Liste dieser Autoren nichts anderes als die Manifestation einer gewichtigen internationalen Bürgerinitiative. Wir halten die 1300 wirklichen Namen von wirklichen Personen für eine völlig ausreichende Identifizierung, zumal Sie die Lebenden aus diesem Autorenkreis, deutsche und ausländische, jederzeit ansprechen können. Vorschläge für mögliche Ansprechpartner machen wir auf Seite 15 dieses Briefes. Diese 1300 Kritiker der Speziellen Relativitätstheorie konnten sich selbst nie zu einer Bürgerinitiative zusammenschließen; denn sie gehören in verschiedene Jahrzehnte und in verschiedene Länder, isoliert von der Fachdiskussion in ihren Ländern und weitgehend auch isoliert voneinander.

Erst durch die vorbereitende Arbeit unseres Forschungsprojekts und die 2001 erstmals veröffentlichte Dokumentation

G. O. Mueller: Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie. Textversion 1.1 B
Oktober 2001

ist die weitgehende Isolation der Kritiker aufgebrochen worden, sind die verleugneten, unterdrückten und mit Verleumdungen verfolgten Kritiker der Öffentlichkeit als Gruppe vorgestellt worden. Seither fordert unser Forschungsprojekt auch für diese Kritiker die Verwirklichung des Grundrechts auf Freiheit in Forschung und Lehre ein. Und seither sind diese nur der Forschung verpflichteten Kritiker einer physikalischen Theorie zu einer Bürgerinitiative organisiert.

Bereits in den Jahrzehnten des „triumphalen“ Aufstiegs der Speziellen Relativitätstheorie hat es wiederholt öffentliche Aktionen von Mitgliedern dieser Bürgerinitiative gegeben. So traten 1922 in Leipzig auch Nobelpreisträger (man stelle sich das heute vor!) als Mitunterzeichner eines Flugblatts auf. So haben Hans Israel und seine beiden Mitherausgeber 1931 im Vorwort des Sammelbandes „100 Autoren gegen Einstein“ gegen den „Terror der Einsteinianer“ protestiert. So haben etwa seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts namhafte Physik-Dissidenten Tagungen und Kongresse abgehalten, die in keinem der Veranstaltungsländer von der dortigen Presse auch nur zur Kenntnis genommen wurden. Als ein Beispiel von mehreren sei auf eine Veranstaltung in der Bundesrepublik hingewiesen: den „Internationalen Kongress für Relativität und Gravitation“ 1988 in München.

Es ist die akademische Physik, die die Sprachregelung vorgibt: Diese Leute seien „Verrückte„, die man nicht zur Kenntnis nehmen müsse. – Und die Presse gehorcht. „Wächteramt“ der „Vierten Gewalt„? „Investigativer Journalismus„? Freie Presse?

Die durch unser Forschungsprojekt erstmals organisierte Bürgerinitiative der Kritiker der Speziellen Relativitätstheorie tritt an gegen einen Skandal größten Ausmaßes. Die akademische theoretische Physik ist verkommen zu einer bösartigen Verschwörung gegen die Grundrechte von Dissidenten und gegen das Recht des Bürgers auf wahrheitsgemäße Information. Die akademische Physik hat die Medien und die akademischen Disziplinen der Wissenschaftsgeschichte unter ihre Kontrolle gebracht und gleichgeschaltet. Die ahnungslose und gutgläubige Öffentlichkeit mitsamt ihren vielgestaltigen Bildungseinrichtungen erfährt auch heute noch nichts von den wirklichen Zuständen, obwohl es nach mehr als 80 Jahren an der Zeit wäre.

350 deutsche Kritiker

Für den Fall, daß Sie als Mitglieder des deutschen Bundesparlaments nur die Deutschen unter den 1300 Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie als Teilnehmer einer Bürgerinitiative gelten lassen wollen, können wir mit den dazugehörigen Daten leider nicht dienen. Da für uns nur die Sprache der Veröffentlichungen ausschlaggebend ist, haben wir die Staatsbürgerschaften der Autoren nicht erfaßt und wären aufgrund unserer bisherigen Quellen dazu auch nicht in der Lage. Aus diesem Grunde können wir zunächst nur 466 in den nachgewiesenen Veröffentlichungen erstgenannte deutschsprachige Autoren angeben.

Darin enthalten sind 110 ausländische Autoren, deren Arbeiten übersetzt oder in deutscher Sprache verfasst worden sind. Da in der Zahl 466 nur die Anzahl der erstgenannten Autoren enthalten ist, die um einige Co- Autoren und Mitherausgeber zu erhöhen wäre, ist eine Zahl von 350 deutschen Autoren gewiß nicht zu hoch gegriffen.

Eine weitergehende Differenzierung etwa nach den Anteilen Österreichs, der Schweiz, oder gar nach den historischen Geographien des 20. Jahrhunderts ist uns nicht möglich, würde an der Größenordnung nichts ändern und würde für die Sache, die wir vertreten, ohne Bedeutung sein. Auch wenn man die nationalen Anteile an der Gesamtzahl der Kritiker beziffern würde, gäbe es in Bezug auf die vorgetragenen Argumente keine nationalen Anteile. Denn die Argumente gegen die Spezielle Relativitätstheorie sind sachlicher Natur und werden zum überwiegenden Teil in allen Ländern in gleicher Weise vorgetragen, nur zeitlich verschoben und je nach der Verschiedenheit der Persönlichkeiten und ihrer thematischen Schwerpunkte verschieden akzentuiert. Die Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie ist international und in ihrer historischen Kontinuität eine Einheit. Bisher wurde diese Einheit nur völlig unzulänglich dargestellt, da die akademische Wissenschaftsgeschichte jegliche Vorarbeit – in anderen Worten: ihre ureigenen Aufgaben – in skandalöser Weise geschwänzt hat. Erst durch unsere Dokumentation wurde sie ans Tageslicht gebracht. Dazu haben wir bei Null anfangen müssen und stecken daher nach etlichen Jahren immer noch in den Anfängen.
Nicht nur die Lebenden haben ein Recht auf Rehabilitierung

Für den weiteren Fall, daß der Deutsche Bundestag nur die Lebenden unter den ca. 350 deutschen Autoren als Bürgerinitiative anerkennen wollte, könnten wir aufgrund mangelnder Kenntnis der biographischen Daten lediglich eine oberflächliche Durchsicht vornehmen und grob schätzen, daß ca. 80 dieser Autoren mit ihren Veröffentlichungen in den beiden letzten Jahrzehnten (vielleicht) noch aktiv sind.

Wir vertreten aber ganz entschieden die Auffassung, daß erlittenes Unrecht auch posthum geltend gemacht und öffentlich als solches anerkannt werden muß. Denn auch auf dem Felde der theoretischen Physik hat die deutsche Gesellschaft eine „Vergangenheit zu bewältigen„. Sie weiß es nur noch nicht, und wir wollen dafür sorgen, daß sie es erfährt.

Ohne das öffentliche Eingeständnis, daß eine machtsüchtige Gruppe tonangebender Physiker die Unterdrückung, Verleugnung und pauschale Verleumdung ihrer kritischen Kollegen und anderer selbständig urteilender Menschen auf zynische Weise geplant und unter Mißbrauch der ihnen von der Allgemeinheit anvertrauten Machtmittel organisiert hat, kann eine Wiederherstellung der Freiheit von Forschung und Lehre nicht gelingen. Wie will man etwas wiederherstellen, von dem die Allgemeinheit gar nicht weiß und kaum glauben kann, daß die geheiligten Grundsätze der Wissenschaft von den gefeierten Groß-Koryphäen selbst (Einstein, Planck, v.Laue, Born und anderen) in einem Handstreich abgeschafft worden sind.

Wie ist es 1922 zur Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit gekommen?

Bei den Vorbereitungen zur Hundertjahrfeier der „Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte“ wurde auf Betreiben von Max Planck u.a. beschlossen, daß zum Thema Relativitätstheorie nur ein hymnisch preisender Vortrag gehalten, ein kritischer Vortrag aber ausgeschlossen sein sollte, und es sollte auch keine Diskussion über die Theorie veranstaltet werden, um mögliche Kritik zu verhindern. Gegen diese kalte Machtergreifung der Relativisten protestierten Kritiker aus den Reihen der Nobelpreisträger und Professoren durch Verteilen eines Flugblatts auf der Straße vor dem Veranstaltungsort. Ohne Erfolg. Seither sorgten Max Planck und seine Anhänger der Relativitätstheorien dafür, daß in den Fachzeitschriften keinerlei Kritik mehr veröffentlicht wurde, keine kritischen Vorträge auf Kongressen mehr gehalten wurden, keine kritischen Bücher in den Fachverlagen mehr erscheinen und insbesondere keine Kritiker der Theorie in akademische Ämter gelangen konnten.

Für den „Reichskanzler der Physik“ war die gnadenlose Durchsetzung dieses Programms Glaubenssache und nicht zuletzt Schutz und Wahrung der eigenen Interessen. Deshalb haben die Physiker unsere bedeutendste Forschungsorganisation nach ihm benannt. Wer selbst schon 1906, also ein Jahr nach der Veröffentlichung der Speziellen Relativitätstheorie, in akademischen Seminaren diese Theorie propagiert hat, möchte natürlich später nie zugeben müssen, daß er auf dem falschen Bein Hurrah geschrieen hat.

Damit hatten die Spitzen der akademischen Physik selbst (!) die Freiheit von Forschung und Lehre abgeschafft. Normalerweise würde man das nur von diktatorischen Regimen erwarten. Hier haben es die „Forscher“ selbst getan. Seither verwalten sie eine zentrale naturwissenschaftliche Disziplin nach Gutsherrenart wie einen Privatbesitz, und dabei ist es bis heute, also mehr als 8 Jahrzehnte lang geblieben.
Darüber hinaus hat das deutsche Beispiel auch im Ausland Schule gemacht.

Der Traditionsbruch von 1922 ist bis heute verborgen geblieben; denn die Öffentlichkeit wird von der akademischen Physik seither fortlaufend betrogen, und das in zweifacher Weise: Einmal über den wahren Status der Speziellen Relativitätstheorie, zum anderen über die Methoden, mit denen verhindert wird, dass die Allgemeinheit etwas von dem ersten Betrug erfährt. Ein aus der Kriminalistik bekannter Fall: Die Begehung eines zweiten Betruges zur Verdeckung des ersten.

Die Größenordnung des Skandals

Wir haben damit einen seit 1922 andauernden Skandal der angeblich so objektiven Naturwissenschaften angezeigt, der einer Aufklärung bedarf. Denn durch die Verschleppung über mehr als 8 Jahrzehnte hat dieser Skandal bereits eine bisher unbekannte Größenordnung erreicht.

Natürlich wird die Aufklärung der Öffentlichkeit und eine freie Erörterung der Taten der genannten Physiker sowie die erforderliche Aufarbeitung der langjährigen Folgen auf den erbitterten Widerstand der Physik-Machthaber stoßen. Die akademische Physik ist nicht willens und nicht fähig, ihre eigenen Untaten allein aufzuarbeiten. Ihre führenden Vertreter, und nicht nur die führenden, sitzen zu tief in der Falle ihrer eitlen Prahlereien und können ohne einen katastrophalen Gesichtsverlust nicht zurück. Der gigantische Doppelbetrug in der theoretischen Physik und seine Deckung durch die gesamte Branche der Naturwissenschaften kann also nur von außen aufgebrochen werden.

Der Kern des Forschungsprojekts „95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2005)“ ist die Forderung nach einer freien öffentlichen Diskussion. Mehr wollen die Kritiker nicht. Wenn eine freie Diskussion einmal eröffnet ist, wird über die Kritik auf dem Boden der Physik entschieden. Für eine Demokratie, die diesen Namen verdient, sollte das keine revolutionäre Forderung sein. Im Gegenteil: Die Einforderung und Mithilfe bei der Verwirklichung eines Grundrechts für alle müsste für jeden aufrechten Bürger eine Ehrensache sein. Als Zitat wurde propagiert: „Ich bekenne mich zum Ideal der Demokratie„. Bis heute ist das für das Fachgebiet der theoretischen Physik reine Heuchelei.

Über die Ehrensache hinaus sollte sich der Bürger aber auch aus Eigeninteresse für die Wissenschaftsfreiheit interessieren. Wer würde noch über eine unserer atemberaubend kühnen Autobahnbrücken fahren wollen, wenn er wüßte, daß Konstruktion und Statik dieser Brücken in einer Branche entwickelt wurden, in der jegliche Kritik an der lebenden oder verstorbenen Groß-Koryphäe und ihren Anhängern verboten ist? Wer würde sich unter solchen Bedingungen in den Operationssaal seines Krankenhauses trauen? Warum verordnen wir unseren Kindern in der Schule die Gehirnwäsche einer völlig unkritisch propagierten Theorie, bevor sie die geringste Auseinandersetzung mit der ihr zugehörigen breit vorgetragenen Kritik heil überstanden hat, wie es den Regeln jeder wissenschaftlichen Erkenntnis entsprochen hätte.
In wessen Interesse lassen wir uns dazu verleiten, den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun?

Die Identität der Dokumentare der Bürgerinitiative

Wir als die Dokumentare der Bürgerinitiative werden uns eventuell in einem zweiten Schritt identifizieren, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sein werden, was gegenwärtig allerdings nicht der Fall ist. Um die Herstellung dieser Voraussetzungen bitten wir Sie mit diesem Offenen Brief. Die gegenwärtigen unakzeptablen Bedingungen herrschen in Deutschland schon seit 1922, und auch das Grundgesetz von 1949 mit seinem wunderbaren Artikel 5 von der Freiheit für Lehre und Forschung hat daran nichts geändert: für die theoretische Physik bleibt dieser Artikel ein Märchen aus einem unbekannten Wunderland im Nirgendwo.

Was ist das Unakzeptable der herrschenden Verhältnisse?

Es ist nicht gesund, in Deutschland die Spezielle Relativitätstheorie zu kritisieren. Auch in den anderen westlichen Ländern, in denen es eine tatkräftig organisierte theoretische Physik gibt, ist es nicht gesund. Lesen Sie nach, was mit Herbert Dingle in Großbritannien geschehen ist, und der war immerhin mal Präsident der Royal Astronomical Society. Er hat seine verhängnisvollen Erfahrungen in dem Buch „Science at the crossroads“ (1972) bezeugt. Die Verhältnisse, die wir im folgenden beschreiben, herrschen also nicht nur in Deutschland; weil wir aber hier leben und arbeiten, sprechen wir von Deutschland und wenden uns an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Die Verhältnisse, die wir antreffen und beschreiben, möchte man für Ausgeburten einer kranken Phantasie halten, es sind jedoch wirkliche Verhaltensweisen und Aktivitäten einer schwerkranken Naturwissenschaft.

Weil wir glauben, daß Sie, die Sie ja auch Teil der betrogenen Öffentlichkeit sind, im Rahmen der Aufgaben Ihres Mandats etwas verändern können, geben wir Ihnen die dazu unerläßlichen Informationen. Von den Vertretern der akademischen Physik und ihrer Kientel wird bereits die bloße Existenz einer Kritik der Speziellen Relativitätstheorie geleugnet. Allenfalls wird eine Kritik in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zwar zugegeben. aber sofort als rein bösartig verleumdet, für widerlegt erklärt und als irrelevant abgetan.

Die Existenz der von uns dokumentierten umfangreichen Kritik in den nachfolgenden Jahrzehnten wird immer verleugnet, und wenn das Bekanntwerden einer Kritik nicht mehr verhindert werden kann, wird der Kritiker in einem Atemzug mit der üblichen pauschalen Abfertigung jeglicher Kritik obendrein als inkompetent, dumm, neidisch, abartig, antisemitisch, nazistisch oder sonstwie bösartig motiviert verleumdet. Damit glauben die Relativisten in den Augen der Öffentlichkeit begründet zu haben, daß man sich mit der Kritik nicht auseinandersetzen muß.

Übrigens werden alle Kritiker in einem Zug als „Gegner“ des Jahrhundertgenies Albert Einstein hingestellt – was viele der Kritiker nach eigener Aussage gar nicht sind – und die Sache, um die es geht, wird durch Einsatz eines dümmlichen Freund-Feind-Schemas personalisiert und damit vernebelt. Wie die dokumentierten kritischen Arbeiten zeigen, geht es den Kritikern dagegen nur um richtige oder falsche Argumente zu einer Theorie.

Die jüngste Verleumdung im Einsteinjahr 2005:
Die Maschinenpistole als Arbeitsgerät der Kritiker der Relativitätstheorien

Auch in diesem ihrem Jubeljahr ist die wichtigste und zugleich bequemste Verteidigungswaffe der Relativisten die Verleumdung. Die gegenwärtigen Physik-Machthaber haben auf der Berliner Einstein- Ausstellung 2005 – also ganz aktuell – in derselben Ecke, in der drei Kritiker der Relativitätstheorien aus den zwanziger Jahren genannt sind und das Buch eines Kritikers wie ein Bild unter Glas hängt, den Mord an Rathenau thematisiert und eine Maschinenpistole des Typs ausgestellt, mit dem Rathenau 1922 ermordet wurde. Was wollen uns die Damen und Herren Aussteller damit sagen? Die Kritiker gehören in die Komplizenschaft der beiden Rathenau-Mörder. (Dort, wo die Theoriekritik hingehört, nämlich zur Präsentation der Theorie, wird sie in der Ausstellung natürlich nicht erwähnt. Die Kritik gehört zu den Mördern.)
Hat sich irgend jemand öffentlich zu diesem neuesten Skandal geäußert oder gar Rechenschaft gefordert?
Wir kennen niemanden.

Die Physik-Machthaber in unserem Lande dürfen also prominente Opfer feiger Mordanschläge gegen eine Gruppe von Personen instrumentalisieren, nur weil sie ihnen nicht in den Kram paßt. Frage: Würden sie diese Verleumdung wagen, wenn sie sich nicht der Komplizenschaft der jahrzehntelang präparierten Presse sicher sein könnten?

Entgegen der verleumderischen Botschaft von 2005 – Kritiker sind wie Mörder – ist das wahre charakteristische Arbeitsgerät der Kritiker 1922 das Flugblatt gewesen, und seither die Veröffentlichung im Selbstverlag und seit einigen Jahren das Internet.

Abschaffung der Freiheitsrechte für Dissidenten

Wie oben schon gesagt werden kritische Schriften konsequent unterdrückt, verleugnet und verleumdet, und ihre Rezeption durch Nicht-Erwähnung in den Literaturlisten der Fachveröffentlichungen effektiv verhindert. In den Fachzeitschriften können keine kritischen Aufsätze veröffentlicht werden, auf Kongressen keine kritischen Vorträge gehalten werden, und in den einschlägigen Fachverlagen erscheinen keine kritischen Bücher. Die kritischen Arbeiten stehen daher nicht in den Buchhandlungen und selbstverständlich nicht in den Bibliotheken der „Physikalischen Institute“ unserer Universitäten. Sie werden also auch unseren angehenden Physikern vorenthalten, und in den kommenden „Exzellenz-Clustern“ werden sie ebenfalls fehlen. (Wie will man ohne Kritik jemals exzellent werden?)

In den Katalogen der Universitätsbibliotheken sind zwar kritische Schriften verzeichnet. Da sie aber wie eine Art gefährliche Krankheitserreger aus allen Literaturlisten und Handbibliotheken physikalischer Forschung und Lehre ausgemerzt sind, kennt sie niemand und sucht sie niemand. Daher glaubt alle Welt zu wissen: So etwas wie Kritik an den Relativitätstheorien existiert nicht. So hat denn auch der physikalische Nachwuchs keine Ahnung davon und erhält keine Chance zur Auseinandersetzung.

Die kritischen Autoren werden ausgegrenzt, von der Fachdiskussion ausgeschlossen, als Antisemiten oder Nazis und Gesinnungsfreunde von Mördern verleumdet (siehe Maschinenpistole), und wer sich einer Kritik auch nur verdächtig machen würde, bestünde keine akademische Prüfung, erhielte niemals einen akademischen Job, sei es in der Forschung, als Studienrat oder Fachjournalist. Diese seit 1922 andauernden Verhältnisse sind von den angeblichen Wissenschaftshistorikern und speziell den Physikhistorikern wunderbarerweise noch nie bemerkt worden. In Deutschland ist die Freiheit von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Physik und der
Physikgeschichte erfolgreich abgeschafft.

Die Gleichschaltung der Presse

Als sei die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit nicht Erfolg genug, ist auch die angeblich kritisch und investigativ arbeitende, sich selbst als „Vierte Gewalt“ anpreisende seriöse Presse, die die Öffentlichkeit informiert und ohne die kein Mißstand je aufgedeckt werden könnte, erfolgreich gleichgeschaltet worden. Das folgt einer zwingenden Logik.

Nur wenn die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit nicht ruchbar wird, läßt sie sich auf Dauer aufrechterhalten. Nur wenn alle eventuellen Dissidenten erfolgreich als „Verrückte“ diffamiert werden, die keiner ernst nehmen muß, ist die Position der akademischen Physik gesichert. Wessen Mitarbeit ist für diese Aufgabe unverzichtbar? Die der Presse. Sie trampelt verbal auf den einzigen Leuten herum, die an der Wahrheit einer bestimmten wissenschaftlichen Theorie interessiert sind. Gleichzeitig berichten dieselben Journalisten in ihrer Presse, daß manche Sonntagsredner und Autoren des Wissenschaftsbetriebs sehnsüchtig nach „Querdenkern“ verlangen, für die geplanten „Exzellenz-Cluster„! Und es wird öffentlich darüber nachgedacht, wie man „neue Einsteins“ heranzieht.

Alle Wissenschaftsjournalisten und heimlichen Professoren, die keinen Lehrstuhl abbekommen haben, kriechen bei den wirklichen Professoren und Groß-Koryphäen unter, um wenigstens ab und zu aufregende Forschungsergebnisse vermelden und kommentieren zu können oder gar einen Preis der Wissenschaftsorganisationen für „vorbildlichen„, d.h. handzahmen Wissenschaftsjournalismus zu ergattern. So einfach funktioniert in Deutschland die Gleichschaltung der seriösen Presse.

Wer aber selbst der Mißstand ist, wird sich kaum ans Tageslicht bringen wollen. Deshalb ist die deutsche Presse seit 4 Jahren nicht bereit und in der Lage, die Öffentlichkeit schlicht über die Existenz der Dokumentation unseres Forschungsprojekts zu informieren. Dafür war auf den Seiten der Wissenschaftsjournalisten jüngst zu lesen, wie sich die Kopfbedeckung seit der Steinzeit entwickelt hat.

Eine wirklich seriöse Presse würde ihre Chronistenpflicht erfüllen und beim Erscheinen einer bisher einmaligen umfangreichen Dokumentation nach dem Grundsatz verfahren „Die Nachricht ist heilig und der Kommentar ist frei„. Sie könnte neben der Nachricht über die Existenz der ungeliebten Dokumentation in einem Kommentar das nach ihrem Urteil Abartige, Falsche, Überflüssige oder womöglich Hassenswerte unserer Arbeit dartun und anprangern. Statt dessen: Seit Dezember 2001 keine Zeile.

Während die verschwiegene Existenz unserer Dokumentation bereits jetzt nach vier Jahren die Gleichschaltung der Presse aufgedeckt hat und objektiv beweist, können z. B. die beiden Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt schon den 8. Jahrestag der Presse-Gleichschaltung feiern. Es geht um ihr 1997 erschienenes (im übrigen ganz vorzügliches) Buch „Requiem für die Spezielle Relativität„. Es ist in keiner seriösen deutschen Zeitung vorgestellt und besprochen worden. Nur eine einzige, natürlich rechtgläubige Zeitschrift hat mit wütenden Ausbrüchen reagiert, als sich eine andere, am Rande der Seriosität agierende Zeitschrift zu einer zustimmenden Besprechung hinreißen ließ.

Für die deutsche Öffentlichkeit ist es, als wäre das Buch von Galeczki und Marquardt nie erschienen, und das gilt praktisch für alle 3789 nachgewiesenen kritischen Veröffentlichungen in unserer Dokumentation. Im Falle der Speziellen Relativitätstheorie handelt es sich – nach unserer Kenntnis – um den ersten Wissenschaftsbetrug, bei dem die Presse aktiv (und überwiegend mit Begeisterung) mitmacht.
Wissenschaftsfreiheit abgeschafft – oder sollten doch unsere Grundrechte gelten? „Demokratische Verhältnisse“, „Grundrechte„, „Wissenschaftsfreiheit„, „Pressefreiheit„: All diese schönen Dinge gibt es auf dem Gebiet der theoretischen Physik seit 1922 nicht mehr. Es gibt nur eine belogene und gutgläubig-ahnungslose Öffentlichkeit.

Sie haben gewiß gemerkt, daß wir bislang noch gar nicht von der Physik selbst gesprochen haben, sondern nur von dem System einer bizarren, aber wirkungsvollen Unterdrückung und Verfolgung von Physikern und deren wissenschaftlicher Arbeit. Die 1300 Kritiker in unserer Dokumentation haben sich diesem System freiwillig und namentlich ausgesetzt, und wir bewundern sie für ihren Einsatz und ihr Durchhaltevermögen.

Da wir mit der von uns organisierten Bürgerinitiative den verstorbenen Kritikern ein Denkmal und dem System der Unterdrückung ein Ende setzen wollen, hatten die wissenschaftlichen Fragen erst einmal zurückzustehen.

Sie, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete, werden nun hoffentlich verstehen, daß wir uns nicht mit den – überwiegend beamteten und dann ihren Amtseid brechenden – Organisatoren und Propagandisten dieses Systems einlassen können. Warum sollten wir uns auch behandeln lassen wie rechtlose Dissidenten in totalitären Staaten, die wir alle aus der Nähe und einige am eigenen Leibe kennengelernt haben? Fordern wir doch nur ein geltendes Grundrecht ein. Obgleich es sich bei dem Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit laut Grundgesetz Art. 1,3 um „unmittelbar geltendes Recht“ handelt, ist es für uns jedoch vor öffentlichen Gerichten nicht einklagbar. So wenden wir uns hiermit an Sie, an jeden einzelnen Bundestagsabgeordneten.

Die Unterdrückung der Kritik führt zu einer Verdrängung mit verheerenden Folgen

Eine Kritik, die unterdrückt wird, ist nicht widerlegt. Diese Kritik bleibt vielmehr für alle Zukunft in der Welt. Und sie wächst mit jedem Jahr weiter an, wie es unsere Dokumentation zeigt.

Wie kann eine ganze akademische Branche wie die Theoretische Physik darauf hoffen, auf diese Kritik nie antworten zu müssen? Hier müßte eine kritische Befragung der großen und kleinen Koryphäen der akademischen Wissenschaft ansetzen. Sie müssen mit der Dokumentation unseres Forschungsprojekts konfrontiert und zur Stellungnahme zu folgenden Fragen aufgefordert werden:
1. Wem unter den Koryphäen ist die dokumentierte Kritik der Speziellen Relativitätstheorie bekannt und seit wann? Oder ist sie auch den Koryphäen bisher unbekannt geblieben, sind die Koryphäen gewissermaßen ein Opfer ihrer eigenen Zensur geworden?
2. Warum unterdrücken sie die Kritik?
3. Warum verheimlichen sie ihre Unterdrückung der Kritik vor der Öffentlichkeit?
4. Erkennen sie darin nicht einen Betrug der Öffentlichkeit und einen Verrat ihrer angeblichen wissenschaftlichen Traditionen – Objektivität, Nüchternheit, Wahrheitsliebe?
5. Gilt ihnen Unterdrückung von Kritik als ein rationaler Umgang der Wissenschaft mit Kritik?
6. Wie lange glaubt die akademische Wissenschaft, die Unterdrückung der Kritik noch organisieren zu können?
7. Glaubt die Wissenschaft, auch das Internet kontrollieren zu können?
8. Wie wird die akademische Wissenschaft reagieren, wenn sie die vollständige Kontrolle doch einmal verlieren sollte?
9. Was befürchtet die akademische Wissenschaft von einer freien öffentlichen Diskussion der Kritik?
10. Was befürchtet die akademische Wissenschaft von dem Eingeständnis, die Öffentlichkeit über den wahren Zustand ihres Faches getäuscht zu haben?
11. Was befürchtet die akademische Wissenschaft von dem Eingeständnis, die Öffentlichkeit über den wahren Status der Theorie getäuscht zu haben?

Die jahrzehntelange Unterdrückung der Kritik und Zensur im Fachgebiet bewirkt eine Verdrängung und führt zu persönlichen Verstellungen und Heuchelei und fachlich zu irrigen Vorstellungen und einem unrealistischen Verhalten in der akademischen Disziplin. Die gebrochenen Charaktere und der Opportunismus werden prämiert.

Niemand wird wohl bestreiten wollen, daß die Verdrängung eines Tages unvermeidlich aufgedeckt werden wird, sozusagen mit absoluter Gewißheit. Dann müssen die Folgen der Verdrängung aufgearbeitet werden. Wir halten diese Folgen für verheerend für alle großen und kleinen Koryphäen, für ihre unbedarften Propagandisten in der gesamten Gesellschaft, für Studenten und Schüler, die heute noch in ihren Leistungskursen Physik ausrechnen müssen, um wie viele Jahre angeblich jünger der raumreisende Zwilling zu seinem auf der Erde zurückgebliebenen und angeblich stark gealterten Zwillingsbruder zurückkehrt. Dieser behauptete und durch nichts bewiesene Effekt wird den hilflosen Lernenden und einer völlig überforderten Öffentlichkeit bereits als „bestbewiesene physikalische Theorie“ aufgeschwatzt, als sei das die selbstverständlichste Sache der Welt. Wie werden die indoktrinierten Generationen von Studenten und Schülern reagieren, wenn sie erst einmal nur von der unbestreitbaren Existenz einer vernichtenden Kritik seit 1908 erfahren (noch ohne das Ergebnis einer künftigen öffentlichen Diskussion zu berücksichtigen)? Wie wird die Allgemeinheit diese Verdrängung aufarbeiten, und die Entdeckung, daß alle „Wissenschaftler“ und „Physiker“ nur unkritisch nachgeplappert haben?
Wenn dann die Kritik einmal in öffentlicher Diskussion aufgearbeitet sein wird und die Theorie gegen die Kritik möglicherweise nicht mehr aufrechterhalten werden kann, stünde der Öffentlichkeit ein zweiter Schock bevor. Sie würde den doppelten Betrug verarbeiten müssen, den über die Verbergung der Kritik und den über den wahren Status der Theorie.

Verdrängungen von diesen Dimensionen können nicht mehr mit Hilfe von Physik-Psychotherapeuten in Einzelbehandlung kontrolliert aufgearbeitet werden. Die durch Fachtätigkeit, Ausbildung und persönliches Interesse bildungsnahen Gesellschaftsschichten und ihre Präzeptoren und „Wissenskanon„-Autoren werden selbst einen Weg finden müssen, sich mit der neuen Lage auseinanderzusetzen. Unser dokumentarisches Gedankenexperiment (s. u.) über die Wirkung kritischer Gedanken in der Gesellschaft protokolliert alle Informationsschritte und Aktivitäten unseres Projekts und wird der Öffentlichkeit als Grundlage für die unweigerlich kommende Aufarbeitung dienen. Die Wissenschaftspolitik und die Gesellschaftspolitik unseres Landes müßten sich um die Zukunft und rechtzeitig um einen möglichst rationalen Umgang mit der bisher unterdrückten Kritik kümmern.

Die „Anonymität“ des Forschungsprojekts, der Urheber „G. O. Mueller“

Wie bereits dargetan, ist die durch unsere Dokumentation zur Sprache gebrachte Bürgerinitiative von 1300 Autoren durch diese Menschen hinreichend identifiziert und in keiner Weise anonym. Nur die Dokumentare als Organisatoren der Bürgerinitiative lehnen eine öffentliche Identifizierung ab.

Solange die Unterdrückung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik andauert, tritt unser Forschungsprojekt grundsätzlich nicht mit Personen an die Öffentlichkeit, sondern nur mit Arbeitsergebnissen unter dem Namen „G. O. Mueller„. Für eine vollständige Diskretion gibt es außer unserer persönlichen Ablehnung der vorstehend beschriebenen Verhältnisse noch weitere schwerwiegende Gründe. Als erstes gilt es, die Autonomie des Forschungsprojekts zu wahren, das nur den dargelegten Zielen der Erforschung und Dokumentation von bald – im Jahr 2007 wird es so weit sein – 100 Jahren Theoriekritik verpflichtet ist. Mit der Diskretion über die Urheber des Projekts wird möglichen Versuchen einer Verhinderung oder Behinderung durch die bekannten „Forschungsorganisationen“ und „Förderorganisationen“ der Wissenschaft in der Bundesrepublik von vornherein ein Riegel vorgeschoben.

Unsere historische Aufgabe, alle Quellen zu ermitteln und sicherzustellen für die endgültige wirkliche Geschichte der Physik im 20. Jahrhundert, darf von niemandem torpediert werden. Die Geschichte der Physik seit 1908 wird von den Kritikern neu geschrieben; für deren Rezeption soll unser Forschungsprojekt sorgen, weil z. B. eine Gesellschaft, die nach dem Hauptverantwortlichen für die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit 1922 benannt ist, wohl kaum für eine Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit sorgen wird, sondern eher dafür, daß die Sache auch künftig nicht auffliegt.

Ein zweiter Grund ist die bekannte Strategie der akademischen Physik-Machthaber, angesichts von Kritik ihrer Theorie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von der Sache auf die Personen der Kritiker abzulenken. Dank unserer vollständigen Diskretion bleibt angesichts des Mangels an Personen glücklicherweise nur die Beschäftigung mit den 1300 Kritikern und ihrer Sache übrig.

Ein dritter Grund ist die Existenz zahlreicher lebender Autoren der Theoriekritik, wie wir sie in unserer Dokumentation nachweisen. Die gegenwärtig aktiven kritischen Autoren warten auf ein Interesse der Öffentlichkeit an einer freien und kritischen Diskussion über den Zustand der theoretischen Physik. Diese Autoren haben das Entscheidende zu sagen. Warum sollten wir uns ins Licht der Öffentlichkeit drängen?

Wir als Organisatoren der vorliegenden Dokumentation handeln ohne Auftrag, nur in Wahrung berechtigter Interessen der Kritiker, insbesondere auch für diejenigen Kritiker, die unser aktuelles Projekt der Information der Öffentlichkeit nicht mehr erleben dürfen.

Ein vierter Grund ist für uns auch die Selbsterkenntnis, daß wir in unserer Dokumentation nur die großen historischen Leistungen Anderer aus 95 Jahren Physikkritik zusammenstellen und würdigen. Welche Verdienste könnten wir demgegenüber für unsere Kärrnerarbeit in Anspruch nehmen?

Erst wenn die Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik, wie sie vor 1922 durchaus praktiziert worden ist, wiederhergestellt und ein menschenwürdiger Umgang auch mit den Kritikern wieder selbstverständlich geworden sein wird, könnten die Organisatoren der Dokumentation die Diskretion aufgeben. Ob wir (oder unsere Nachfolger) es dann tun werden, steht dahin.

Das Gedankenexperiment unseres Forschungsprojekts

Mit Beginn der Veröffentlichung unserer Arbeitsergebnisse im Dezember 2001 haben wir ein Gedankenexperiment über die Wirkung kritischer Gedanken in der Gesellschaft gestartet. Während die bekannten „Gedankenexperimente“ der relativistischen Physik nur Gedanken ohne Experimente sind, deshalb auch – entgegen allen anderslautenden Behauptungen der Relativitätsautoren – keinerlei Beweischarakter haben, handelt es sich in unserem Fall um ein veritables Experiment mit Gedanken: es soll empirisch erforscht werden, durch wen und wie lange die Wirkung der kritischen Gedanken zur Relativitätstheorie noch unterdrückt werden kann, durch wen diese Gedanken der Öffentlichkeit irgendwann einmal bekanntgemacht werden, wie die Öffentlichkeit darauf reagieren wird, und wie die gültige Geschichte der Physik des 20. Jahrhunderts geschrieben werden muß.

Es handelt sich also um ein dokumentarisch-soziologisches Experiment der Wissenschaftsgeschichte und Wissenssoziologie, auf das die Vertreter dieser akademischen Disziplinen aus irgendwelchen Gründen nicht gekommen sind. Deshalb hat unser Forschungsprojekt dieses Experiment als eine Pioniertat auf dem Felde der Wissenschaftsgeschichte inauguriert. Über den Fortgang des Experiments haben wir die Öffentlichkeit in den bisher erschienenen Tätigkeitsberichten informiert und werden dies auch künftig tun.

Unsere Bitten an die Volksvertreter im Deutschen Bundestag

Bevor wir Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete, im Schlußteil dieses „Offenen Briefes“ einen Ausschnitt aus den wichtigsten Ergebnissen von 95 Jahren Kritik der physikalischen Theorie mitteilen, tragen wir zunächst den konkreten politischen Handlungsbedarf zur Sicherung der Grundrechte vor.

Aufgabe der Volksvertretung kann es nicht sein, das Für und Wider einer physikalischen Theorie zu diskutieren, sondern vielmehr die Voraussetzungen und Möglichkeiten für eine freie öffentliche Diskussion zu schaffen, wie sie im Rahmen unseres Grundgesetzes eigentlich selbstverständlich gegeben sein sollten, im Falle der theoretischen Physik jedoch faktisch nicht gegeben sind.

Wir glauben, daß die Volksvertreter folgende Fragen gründlich und sorgfältig prüfen lassen sollten:

1. Sind die in Kapitel 4 der Dokumentation (S. 363-858) nachgewiesenen 3789 kritischen Veröffentlichungen nach formalen und inhaltlichen Aussagen und Vorbehalten (in Bezug auf die nur als „Kandidaten“ ausgewiesenen Veröffentlichungen) korrekt beschrieben?

Nur wenn diese Nachprüfung die Korrektheit der Dokumentation bestätigen wird – woran wir nicht zweifeln – stellen sich die weiteren Fragen.

2. Ist die Theoriekritik, die in unserer Dokumentation nachgewiesen wird, in Veröffentlichungen der akademischen Physik rezipiert, diskutiert und argumentativ ausgeräumt worden?

Die Frage kann nur durch eine Prüfung der akademischen Literatur zur Speziellen Relativitätstheorie geklärt werden. Hinweise können direkt bei den Vertretern der Relativistik eingeholt werden. – Erste Hinweise kann die Durchsicht der Literaturangaben liefern, wobei jedoch auf die gelegentlich geübte Praxis hinzuweisen ist, daß die eine oder andere kritische Arbeit zwar im Literaturverzeichnis aufgeführt (beliebtes Beispiel: „100 Autoren gegen Einstein“ von 1931), im Text jedoch nur pauschal verleumdet und nicht argumentativ behandelt worden ist. – Da nach dem erklärten Zensurprogramm der akademischen Physik, kritische Arbeiten nach Möglichkeit zu unterdrücken, nicht einmal eine Rezeption stattgefunden hat, kann von einer Diskussion oder Widerlegung der Kritik überhaupt nicht die Rede sein. Was nicht diskutiert worden ist, kann nicht widerlegt worden sein. – Wenn Ihre Nachprüfung diesen Sachverhalt als eine Tatsache bestätigen sollte – woran wir nicht zweifeln – stellt sich die dritte Frage:

3. Welche Wege sind zu beschreiten und welche Maßnahmen zu treffen, um die organisierte Zensur zu überwinden und die Öffentlichkeit über die Existenz einer nicht widerlegten Kritik in geeigneter Weise zu informieren und eine freie Diskussion auf allen Ebenen des fachlichen Interesses herbeizuführen?

Hierzu empfehlen wir Gespräche mit allen Seiten: mit Vertretern der akademischen Physik und Wissenschaftsgeschichte und mit den Fachbehörden der Rechtsaufsicht über die akademischen Einrichtungen, mit der seriösen Presse und mit gegenwärtig aktiven Kritikern der Relativitätstheorien und Dissidenten der akademischen Physik im weiteren Sinne. – Aus unserer Kenntnis der kritischen Literatur erlauben wir uns, eine kleine Auswahl von kritischen Persönlichkeiten zu benennen, die sich im letzten Jahrzehnt mit einschlägigen Veröffentlichungen in Deutschland zu Wort gemeldet haben. Alle hier gegebenen Daten zu den Personen sind im Internet veröffentlicht oder in ihren Veröffentlichungen angegeben.

Günther Baer, Spur-Verlag, Feuerbachstr. 44, 01219 Dresden – Tel.: 0351-4719953 –
E-mail: guenther.baer@sz-online.de – www.spur-aktuell.de
Dipl.-Ing. Ekkehard Friebe, Holzwiesenstr. 26, 81737 München – Tel.: 089-672724 –
E-mail: ekkehard@ekkehard-friebe.de – www.ekkehard-friebe.de
Dr. Georg Galeczki, Society for the Advancement of Physics, R.S., Flittarder Hauptstr. 22, 51061 Köln –
E-mail: nc-galeczge@netcologne.de
Helmut Hille, (Ing.), Metzer Str. 13, 74074 Heilbronn – Tel.: 07131-724199 – www.helmut-hille.de
Prof. Dr. Ulrich Hoyer, Philosophisches Seminar, Univ. Münster, Domplatz 23, 48143 Münster
Dr. Rüdiger Inhetveen, Inst. f. Wissenschaftstheorie u. Wissenschaftsgeschichte, Univ. Erlangen-Nürnberg,
Bismarckstr. 12, 91054 Erlangen – Tel.: 9131-27243 – E-mail: inhetvee@faui8b.informatik.unierlangen.de
Prof. Dr. Peter Janich, Inst. f. Philosophie, Univ. Marburg, Wilhelm-Röpke-Str. 6 B, 35032 Marburg –
Tel.: 06421-2821375
Dr. Peter Marquardt, Society for the Advancement of Physics, R.S., Flittarder Hauptstr. 22, 51061 Köln
Dr. Christoph v. Mettenheim, Dürrbachstr. 15, 76227 Karlsruhe – Tel.: 0721-493058 –
E-mail: christoph@mettenheim.de – www.christoph.mettenheim.de
Dipl.-Ing. Peter Ripota, München – E-mail: ripota@pm-magazin.de
Prof. Dr. Holm Tetens, FU Berlin.
Dr. James Paul Wesley, Weiherdammstr. 24, 87176 Blumberg
Dr. Reiner Georg Ziefle, neueste Veröffentlichung: „Die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie Albert Einsteins: eine kritische Analyse„. Berlin: Frieling 2002. 128 S.

Die Genannten könnten wahrscheinlich Auskunft geben über ihre Erfahrungen mit dem Physik-Establishment und den Medien und über weitere aktive Physik-Dissidenten in Deutschland und im Ausland.

Auf ihren Internetseiten finden sich normalerweise u. a. Angaben zur Person, eigene kritische Arbeiten, Listen kritischer Literatur und Links zu den Internetseiten anderer Kritiker.

Zur ersten allgemeinen Orientierung über die Problemlage der Theorie und der Kritik verweisen wir auf die zwei thematisch umfassendsten deutschsprachigen Veröffentlichungen der letzten Jahrzehnte:
Theimer, Walter: Die Relativitätstheorie. Lehre – Wirkung – Kritik. – Bern: Franke 1977. 192 S.
Galeczki, Georg / Marquardt, Peter: Requiem für die Spezielle Relativität.
Frankfurt a. M.: Haag u. Herchen 1997. 271 S.

Die Kritik der physikalischen Theorie

Die in unserer Dokumentation nachgewiesenen 3789 kritischen Veröffentlichungen konnten bisher erst teilweise eingesehen und ausgewertet werden. Dieser noch provisorische Charakter der gegenwärtigen Textausgabe 1.2 ist zu berücksichtigen. Trotzdem liefert der gegenwärtige Stand der Bearbeitung bereits eine ausreichende Quellenbasis für die Eröffnung der Diskussion.

Bisher wurden ca. 130 kritisierte Theoriefehler festgestellt und in Kapitel 2: „Fehler-Katalog zu beiden Relativitätstheorien“ (= S. 29-196) grob-systematisch zusammengestellt. Daraus nennen wir im folgenden einige gravierende Fälle um zu zeigen, daß die Kritik überwiegend grundlegende Fragen von großer Tragweite betrifft.

Für die eingehendere Darstellung der kritisierten Theorieaspekte, der kritischen Argumente und der Literaturangaben verweisen wir auf die einschlägigen Darstellungen in Kapitel 2 unserer Dokumentation. Die ersten 5 Kritikpunkte gelten einigen wichtigen Aussagen der Theorie; die weiteren Kritikpunkte 6-9 gelten bestimmten Methoden, mit denen die Theorie in der Gesellschaft gegen Kritik immunisiert werden soll, was angesichts einer haltlosen Theorie entscheidend ist für ihren „atemberaubenden“ Erfolg. Diese raffinierten Methoden zeigen, wie eine wissenschaftliche Physik zu reiner Physikpropaganda verkommt, wenn sie nur noch auf die Überrumpelung des Publikums und eine völlig unkritische Anbetung des Theorieurhebers baut. Ahnungslose und ungeübte Leser, die der akademischen Physik blind glauben, vermögen diese Methoden nicht leicht zu durchschauen.

Kritik 1 Der berühmte Michelson-Morley-Versuch von 1887 und alle Wiederholungen mit Variationen der Interferometer-Konzeption bis 1927 haben nach Ausweis der Originalarbeiten niemals die von den Theorievertretern behaupteten Null-Ergebnisse, sondern positive Ergebnisse gehabt. Damit ist die grundlegende Annahme der Theorie von einer isotropen Lichtausbreitung in allen Raumrichtungen als falsch erwiesen; alle daraus abgeleiteten Schlüsse sind gegenstandslos.
Vgl. Kap. 2, S. 41-48. – Alle Veröffentlichungen der Versuchsergebnisse von A. A. Michelson, E. W. Morley, Dayton C. Miller, H. Gale, Fred Pearson und G. Sagnac zeigen Verschiebungen der Interferenzmuster in allen Interferometern der verschiedenen Bauarten; die darauf beruhenden Berechnungen der Äther-Drift der Erde ergaben Werte zwischen 5 und 10 km/sec. D. C. Miller hat alle Experimentergebnisse 1933 zusammenfassend dargestellt (Review of modern physics. 5. 1933, Nr. 3, S. 203-242.)

Die irreführende Bezeichnung als „Null-Ergebnis“ stammt von Michelson selbst (1887), aus Enttäuschung darüber, daß er nicht den erwarteten Wert von 30 km/sec gemessen hatte (Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne). Die Relativisten kolportieren bis heute das angebliche Null-Ergebnis als Grundlage für die Spezielle Relativitätstheorie und die Hypothese der Längenkontraktion. Albert Einstein selbst hat dagegen zugegeben, daß ein positives Ergebnis der Interferenzversuche seiner Theorie die Grundlage entziehen würde:
Albert Einstein: The relativity theory and the ether drift – In: Science. N. S. 62. 1925, 31. Juli, Supplement, S. 8. – Communication to „Science Service“ [berichtet Stellungnahme von Albert Einstein: Die SRT und ART fallen, wenn die Messungen von D. C. Miller auf dem Mt. Wilson bestätigt werden].

Kritik 2 Der berühmte angebliche Effekt einer Längenkontraktion, als adhoc-Hypothese zur Erklärung des angeblichen Null-Ergebnisses eingeführt und seit 100 Jahren nie beobachtet, wird nicht benötigt, da es das Null-Ergebnis nicht gibt (s.o. Kritik 1). Da die adhoc- Hypothese überhaupt nicht benötigt wird, ist es auch kein Wunder, daß der Effekt nie beobachtet worden ist. Vgl. Kap. 2, S. 85-89.

Kritik 3 Die Theorie gibt zur Eröffnung (1905) an, nur völlig gleichberechtigte Bewegungssysteme (Prinzip der Reziprozität) in inertialer (geradlinig-gleichförmiger) Bewegung und frei von Gravitationswirkungen zu behandeln. Später behauptet die Theorie dagegen reale einseitige Effekte der Längenkontraktion und der Zeitdilatation in einem von mehreren gleichberechtigten Systemen. Damit entsteht ein Widerspruch zur angeblich grundlegenden Reziprozität, die damit aufgegeben wird. – Die behauptete Einseitigkeit wird im angeblichen Zwillingsparadoxon auf die Spitze getrieben: der von der Raumreise zurückkehrende Zwilling soll jünger geblieben sein als sein auf der Erde verbliebener Zwillingsbruder. – Die Theorie schafft nicht nur einen Widerspruch zu ihren Voraussetzungen, sondern kann nicht einmal angeben, nach welchem Kriterium sie entscheidet, welches der völlig gleichberechtigten Bewegungssysteme den angeblich realen einseitigen Effekt zeigen soll. Vgl. Kap. 2, S. 84. – Die Theorie kann nicht angeben, nach welchem Kriterium sie entscheidet, welches der völlig gleichberechtigten Bewegungssysteme den realen einseitigen Effekt zeigen soll. Herbert Dingle hat in Großbritannien in den Jahren 1956-67 die Frage öffentlich gestellt und um öffentliche Beantwortung gegeben. Er hat keine öffentliche Antwort erhalten und über seine jahrelangen Erfahrungen in seinem Buch „Science at the crossroads“ 1972 berichtet. Diese als „Dingles Frage“ berühmt gewordene Kontroverse ist weder später noch in einem anderen Land weitergeführt worden. Es gibt auch in Deutschland keine öffentliche Antwort.

Kritik 4 Die Theorie behauptet, daß unterschiedlicher Gang von Uhren in unterschiedlich bewegten Systemen einen unterschiedlichen Zeitverlauf anzeigen soll. Daraus soll folgen, dass dasselbe Ereignis, von zwei unterschiedlich bewegten Systemen aus beobachtet, für die beiden Beobachter zu verschiedenen Zeiten stattfindet. – Peter Janich hat gezeigt, daß der Zeitbegriff etwas Normatives ist, vom Menschen vorgegeben, und daß die Zeitdefinition, nach der die Uhren konstruiert worden sind, nicht nachträglich von irgendwelchen Zeigerstellungen der Uhren verändert werden kann. – Damit ist die behauptete angebliche Relativierung der Zeit als Hirngespinst erwiesen. Diese Relativierung war bereits um 1930 von den Astronomen aufgegeben worden. Die Astronomen arbeiten mit einer für den gesamten kosmischen Beobachtungsraum (und für alles was darin herumfliegt, einschließlich Zwillingen) gültigen einheitlichen Zeit. Vgl. Kap. 2, S. 61-75; speziell: S. 61-62.

Kritik 5 Die berühmte Formel e=mc², angeblich von Albert Einstein gefunden, soll eine Umwandlung von Masse in Energie beschreiben und einen relativistischen Vorgang beschreiben. An dieser Behauptung, die man den Kindern schon in den Schulen einbleut, ist alles falsch und gelogen: (1) die Formel der Masse-Energie-Beziehung wurde von mehreren Forschern vor Albert Einstein gefunden und von ihm nur ohne Quellenangabe übernommen; (2) seine eigene Ableitung der Formel beruht auf einem Zirkelschluß und hat daher keinerlei Beweiskraft; (3) diese Beziehung beschreibt keine Umwandlung von Masse in Energie; (4) der Vorgang unterliegt keinerlei relativistischen Bewertungen durch verschiedene Beobachter, vielmehr ist der Wert der Energiefreisetzung absolut zu bestimmen, unabhängig davon, wer ihn unter welchen Bedingungen beobachtet, mithin kein relativistischer Effekt. Vgl. Kap. 2, S. 109-112. – Die Stilisierung dieser angeblich berühmtesten Formel der Physik zur größten Leistung des Weltgenies – diese Weisheit wird schon in unseren Kindergärten propagiert – ist zweifellos eine Spitzenleistung der akademischen Physik, der gleichgeschalteten Wissenschaftsgeschichte und der gleichgeschalteten Presse. – Auf besonderes Interesse kann daher die Kritik von Werner Heisenberg rechnen (von S. 109-110):
Heisenberg 1959 (zitiert nach Ausg. 1981, S. 95-96) bezeichnet die Masse-Energie-Beziehung als gesicherte Erkenntnis, bezeichnet jedoch die übliche Interpretation als Umwandlung von Masse in Energie als Mißverständnis: „Es ist gelegentlich behauptet worden, daß die enormen Energiemengen bei den Atomexplosionen unmittelbar durch eine Verwandlung von Masse in Energie entstehen und daß man nur auf Grund der Relativitätstheorie diese riesigen Energiemengen vorhersagen konnte. Diese Ansicht beruht aber auf einem Mißverständnis. Die großen Energiemengen, die in den Atomkernen aufgespeichert sind, waren seit den Experimenten von Becquerel, Curie und Rutherford über den radioaktiven Zerfall bekannt. […] Die Energie bei der Spaltung des Urankerns hat den gleichen Ursprung wie die beim [alpha]-Zerfall eines Radiumkerns, nämlich in der Hauptsache die elektrostatische Abstoßung der zwei Teile, in die der Atomkern gespalten wird. Die Energie, die bei einer Atomexplosion frei wird, stammt also direkt aus dieser Quelle und ist nicht durch eine Verwandlung von Masse in Energie hervorgebracht.

Kritik 6 Die in der Speziellen Relativitätstheorie zur Begründung entwickelte Methodik der sogenannten „Gedankenexperimente“ versucht, gegenüber dem Publikum den „Gedankenexperimenten“ den Status von Experimenten und ihren Ergebnissen den Status von empirischen Befunden zu erschleichen, gegen die keine Argumente mehr möglich und erlaubt sind. In Wahrheit sind „Gedankenexperimente“ nur Beschreibungen von möglichen Experimenten, also Gedanken-ohne-Experimente. Erst wenn man die beschriebenen Experimente durchführt, würde es sich um Experimente handeln. Vgl. Kap. 2, S. 131-132. – Als Beweis können die einschlägigen Veröffentlichungen von Albert Einstein dienen.

Kritik 7 Die Spezielle Relativitätstheorie ist ein Paket aus zwei sachlich unzusammenhängenden Teilen. Das Paket besteht (A) aus Erfindungen von Albert Einstein, die falsch sind (gleiche Lichtgeschwindigkeit gegen alle beliebig bewegten Beobachter; Längenkontraktion ohne Ursache; Zeitrelativität aufgrund von Zeigerstellungen der Uhren) und (B) aus Entdeckungen anderer Forscher, die vor Aufstellung der Speziellen Relativitätstheorie und unabhängig von den Erfindungen Albert Einsteins veröffentlicht worden sind. – Die vorgängigen und deshalb unabhängigen Entdeckungen anderer Forscher sind deshalb nicht automatisch richtig: so ist z. B. die von Lorentz und Fitzgerald ausgedachte Längenkontraktion (mit der Erklärung: Stauchung gegen den Äther) um nichts richtiger als die von Einstein behauptete Längenkontraktion (mit der Erklärung: es gibt keine Ursache). Und beide Versionen der Hypothese werden angesichts des fehlenden Null-Ergebnisses auch nicht benötigt. – Die Bedeutung einer Priorität im Falle der Speziellen Relativitätstheorie hat nichts mit irgendwelchen albernen persönlichen Eitelkeiten zu tun (als solche möchten die Relativisten die Prioritätsfragen gern abtun), sondern hat eine erkenntnistheoretische Bedeutung: eine bereits auf anderer Grundlage gewonnene Erkenntnis kann zwar einer Theorie angelagert werden, aber sie beweist nichts für die Richtigkeit dieser Theorie. – Am Beispiel der Speziellen Relativitätstheorie: die Übernahme der Formel e=mc² , von anderen Forschern seit 1890 mehrfach vorgetragen, beweist nichts für Albert Einsteins eigene Erfindungen (gleiche Lichtgeschwindigkeit gegen alle beliebig bewegten Beobachter, Längenkontraktion, Zeitrelativität; siehe oben), wird aber von den Propagandisten der akademischen Physik just zu diesem Zweck mißbräuchlich angepriesen! Dabei war Albert Einstein nicht einmal in der Lage, die Formel aus den Annahmen seiner eigenen Theorie abzuleiten, sondern er hat einen Zirkelschluß vollführt, also das Gesuchte heimlich in seine Annahmen einfließen lassen. –
Um die wahren Zusammenhänge erkennen und beurteilen zu können, muß das Theoriepaket Spezielle Relativitätstheorie auseinandergelegt und in seinen Einzelteilen gewürdigt werden. Dadurch wird die Haltlosigkeit der Erfindungen Albert Einsteins offensichtlich. Vgl. Kap. 2, S. 156-157.

Kritik 8 Wenn die Propagandisten einer Theorie mit intellektuell unredlichen Mitteln arbeiten, dann ist dies ein klares Anzeichen für Gehirnwäsche und Betrug. Die unredlichen Mittel der Propagandisten der Speziellen Relativitätstheorie sollen das Publikum einschüchtern, an seinem eigenen kritischen Urteil zweifeln lassen und zu einer kritiklos-gläubigen Unterwerfung unter die Verkündigungen des „neuen Weltweisen“ bewegen. Die unredlichen Mittel sind: (1) Diffamierung des gesunden Menschenverstands (mit dem könne man die Theorie ohnehin nicht verstehen) ohne anzugeben, über welchen besonderen Verstand die Relativisten verfügen und worin seine Vorzüge gegenüber dem gesunden Menschenverstand bestünden. (2) Absurde Glorifizierungen der angeblichen Autorität des Theorieurhebers als `neuem Weltweisen“ oder als neuem „Kopernikus-Galilei-Newton„. (3) Die unzutreffende Behauptung, die Spezielle Relativitätstheorie sei nur mit besonderen mathematischen Kenntnissen zu verstehen, und wer solche Kenntnisse nicht nachweisen könne, sei zu irgendwelcher Kritik nicht befugt. (4) Absurde Behauptung, die Theorie sei dermaßen schwer zu verstehen, daß nur eine handvoll Leute auf der Welt sie verstünden (ursprünglich auf die ART bezogen), so daß der normal intelligente Mensch ohnehin schlicht zu glauben hat, ohne Widerworte zu machen.

Die Darstellungen der Relativistik-Autoren machen von den beschriebenen unredlichen Mitteln fleißigen Gebrauch. Man muß nicht lange suchen. Z. B. Michio Kaku (Im Hyperraum. Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen. Rowohlt 1998) beginnt sein Vorwort mit dem Satz: „Fast definitionsgemäß müssen wissenschaftliche Revolutionen den gesunden Menschenverstand vor den Kopf stoßen.“ – Ernst P. Fischer (Einstein. Springer 1996) wartet immerhin noch bis Seite X, dritte Seite des Vorworts: „… in ihrer abschließenden Fassung bringen sie die menschliche Sicht der Welt aus den Fugen, denn die Errungenschaften seines theoretisch-physikalischen Nachdenkens sind keinesfalls mit dem gesunden Menschenverstand zu erfassen.“ Wohlgemerkt: „keinesfalls„. Die Kritiker könnten dem zustimmen.

Kritik 9 Die Darstellungen der Speziellen Relativitätstheorie widersprechen sich in grundlegenden Aussagen, sogar in verschiedenen Ausgaben desselben Werkes desselben Autors, und sogar innerhalb derselben Darstellung eines Autors. So entstehen zahlreiche Theorievarianten, deren Existenz jedem halbwegs intelligenten Menschen sofort auffallen muß, die dem Publikum jedoch vorsätzlich verschwiegen werden. Dadurch wird der interessierte und zweifelnde Leser zielstrebig in die Irre geführt. – Beispiel (A): konnte ein Autor die angeblich reale Längenkontraktion nicht überzeugend begründen, geht der Leser zu einem anderen Autor, der die Längenkontraktion nur als einen Scheineffekt, also als unwirklich bezeichnet. – Beispiel (B): Erscheint dem Leser beim ersten Autor die Darstellung des angeblichen Jungbleibens des raumreisenden Zwillings als zu grotesk, so findet er bei einem zweiten Autor das Zwillingsparadoxon einfach nicht behandelt, also nicht existent; ein dritter Autor schließlich erklärt das angebliche Jungbleiben durch die in der Rakete erfahrenen Beschleunigungen – und betrachtet dies als eine hinreichende Erklärung im Sinne der Speziellen Relativitätstheorie, einer Theorie nur unbeschleunigter Bewegungen! Ein vierter Autor erklärt dagegen wegen der beschleunigten Bewegungen die Allgemeine Relativitätstheorie für zuständig, was im Klartext bedeutet: die Spezielle Relativitätstheorie hat ein Problem erfunden, das sie nicht lösen kann, weshalb es in eine andere Theorie verfrachtet werden soll – in dieser anderen, der Allgemeinen Relativitätstheorie, könnte das Problem allerdings gar nicht entstehen, da in dieser Theorie die Lichtgeschwindigkeit nicht mehr konstant sein soll. – Beispiel (C): Die von Albert Einstein ausgedachten Gedankenexperimente mit bewegten Koordinatensystemen, Beobachtern, Uhren, Eisenbahnzügen, Blitzeinschlägen und (in der Allgemeinen Relativitätstheorie) mit geschlossenen Aufzugskabinen werden von den Propagandisten großenteils nicht korrekt und daher mit deutlichen Abweichungen vorgetragen, oft in der erklärten Absicht, die Geschichte des Meisters in einem Punkt zu verbessern oder zu berichtigen, womit sie indirekt zugeben, daß die Geschichten des Meisters nicht überzeugen können, sondern geglaubt werden müssen. – Beispiel (D): Die Spezielle Relativitätstheorie soll ausschließlich inertial (geradlinig-gleichmäßig) bewegte Systeme (Körper) behandeln, die allesamt völlig gleichberechtigt sein sollen; da es angeblich kein bevorzugtes System gibt, soll es kein absolut bewegtes oder absolut ruhendes System geben; alle Bewegungszustände sind vielmehr nur relativ in bezug auf ein anderes Bezugssystem (Körper) zu bestimmen. Schon Albert Einstein und die meisten Propagandisten seiner Theorie verraten aber diese angeblichen Grundlagen ihrer Theorie und sprechen in ihren Darstellungen irgendwann plötzlich nur noch vom „ruhenden System“ und vom „bewegten System“ ohne Angaben darüber, in bezug auf welches System die Bewegung oder Ruhe (= null Bewegung) gemessen werden sollen – womit unbemerkt absolut bewegte und absolut ruhende Systeme eingeführt sind, in denen die schlauen Autoren dann die angeblichen Effekte der Theorie real erscheinen lassen wollen.

Die hier nur an den wichtigsten Beispielen demonstrierten eklatanten Divergenzen produzieren einen Theorienebel, den die Propagandisten natürlich selbst als solchen erkennen – und anstatt ihn als Problem anzuerkennen und abzuarbeiten, hegen und pflegen sie die Unübersichtlichkeit der Theorievarianten, um jeder für sich selbst Kapital daraus zu schlagen mit noch einer „neuen Einführung in die Relativitätstheorie„, die wiederum als „leicht verständlich“ angepriesen ihre Käufer findet. – Die Autoren der Relativistik sind nicht dumm, sondern nur bemüht, die Haltlosigkeit ihrer Theorie vor dem Publikum zu verbergen. Der normale Leser kann eine nicht eindeutig greifbare Theorie nicht leicht durchschauen und zweifelt lieber an seinem eigenen Verstand, ehe er sie zu kritisieren wagt. Damit haben die Relativisten ihr Publikum dort, wohin sie es haben wollen: in der verordneten Unmündigkeit.

Hierzu kann als Beweismaterial nur auf die vergleichende Lektüre mehrerer Darstellungen der Relativistik-Autoren hingewiesen werden. Man muß nach den Divergenzen gewöhnlich nicht lange suchen. Die haarsträubenden Divergenzen sind keineswegs auf Werke inkompetenter Nacherzähler beschränkt, sondern finden sich genau so bei den Koryphäen. Beispiel: nach Albert Einstein ist der „starre Körper“ grundlegend für seine Theorie – nach Max v. Laue ist der starre Körper „mit der Theorie unverträglich“ (vgl. Fehler E 3, S. 78-79). Im Dunkeln ist gut munkeln.

Der normale Umgang mit Kritik

Nach den Grundsätzen einer rationalen und kritischen Wissenschaft müssen alle kritischen Argumente ausgeräumt werden, bevor eine Theorie der Öffentlichkeit als die allergrößte und bestbewiesene Weisheit verkündet werden kann. Solange nicht alle kritischen Argumente ausgeräumt werden können, gilt die vermutete Theorie nur als Hypothese.

Gegen diesen Grundsatz verstößt die akademische Physik seit 1922, indem sie jegliche Kritik der speziellen Relativitätstheorie verbietet, die Personen der Kritiker sozial ausgrenzt, bekanntwerdende Kritik verleugnet, unterdrückt und verleumdet und ihre Rezeption verhindert. Damit gibt die akademische Physik stillschweigend zu, daß ihre Theorie eine freie öffentliche Kritik nicht überstehen würde.

Solange die kritischen Argumente gegen die Theorie nicht in freier öffentlicher Diskussion ausgeräumt werden konnten, nennen wir die Behauptung der Speziellen Relativitätstheorie als einer angeblich gültigen Theorie daher eine Erschleichung und glatten Betrug.

Eine vorläufige Summe der Kritik

Noch konnten nicht alle 3789 Veröffentlichungen unserer Dokumentation ausgewertet werden. Wir fassen die Summe der Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie, so weit wir sie bisher feststellen konnten, zusammen. Dabei ist zu beachten, daß keineswegs alle Kritiker alle Aspekte gleichermaßen kritisieren und auch untereinander kontroverse Standpunkte vertreten. Manche Kritiker erkennen bestimmte Aussagen der Theorie an und kritisieren bestimmte andere Aussagen; manche Kritiker machen für die kritisierten Aspekte Verbesserungsvorschläge; manche Kritiker erklären sich trotz ihrer Kritikpunkte ausdrücklich als Anhänger der Theorie. Insgesamt zeigen diese Standpunkte, wie absurd es ist, die Kritiker der Speziellen Relativitätstheorie pauschal als „Gegner“ des Theorieurhebers abzustempeln: die Relativisten bezwecken damit nur eine Desorientierung ihres Publikums, die weitgehend auch erreicht wird, denn wer möchte sich gern an der Seite von Einsteins mordenden „Gegnern“ sehen?

Unter manchen Kritikern werden lebhafte Kontroversen um eine „richtige“ Kritik der Theorie ausgetragen. Da die dokumentierte Kritik aus einem Zeitraum von 95 Jahren stammt, unterscheiden sich die Kritikpunkte auch nach dem jeweiligen historischen Kenntnisstand.

Manche Kritiker verbinden ihre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie auch mit der Entwicklung einer eigenen Theorie; dieser letztere Aspekt bleibt in unserer Dokumentation grundsätzlich unberücksichtigt, weil allein die kritischen Argumente zählen.

Angesichts der großen Vielfalt der Standpunkte unter den Kritikern können wir als Summe der Kritik nur eine Auswahl und Formulierungen wählen, die nachweislich von einem erheblichen Teil der Kritiker vertreten werden.

Diejenigen Grundannahmen der Speziellen Relativitätstheorie, die von Albert Einstein stammen, sind unbegründet oder nachweislich falsch. Die daraus abgeleiteten Behauptungen führen zu Widersprüchen (vornehm als „Paradoxa“ verkleidet). Da Widersprüche experimentell grundsätzlich weder bestätigt noch widerlegt werden können, fehlen jegliche experimentelle Bestätigungen. Die behaupteten angeblichen experimentellen Bestätigungen werden von der Kritik als sachlich falsch bestritten und nur als Schutzbehauptungen beurteilt. Alle Behauptungen, die Theorie sei die bestbestätigte Theorie der Physik, sind daher grotesk falsch.

Die von Albert Einstein übernommenen Erkenntnisse und Theorien anderer Forscher werden von der Kritik teils anerkannt, teils bestritten, teils völlig anders interpretiert. Die Kritik richtet sich u. a. gegen bestimmte Ableitungen und die physikalische Bedeutung der Lorentz-Transformationen und gegen bestimmte Annahmen über die Maxwellschen Gleichungen.

Die bisherigen Aktivitäten des Forschungsprojekts

Abschließend geben wir einen kompakten Überblick über die bisherige Entwicklung des Forschungsprojekts, seine Veröffentlichungen und das oben erwähnte Gedankenexperiment über die Wirkung kritischer Gedanken in der Gesellschaft.

Die Dokumentation „Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie„, Textversion 1.1, ist erstmals 2001 als Manuskriptdruck in 65 Exemplaren veröffentlicht worden. Im Februar 2002 wurde sie unverändert als Privatdruck in 12 Exemplaren gedruckt. Im Mai 2002 wurde der unveränderte Text in PDFDateien auf CDROM in 272 Exemplaren produziert. Alle insgesamt ca. 350 Exemplare wurden an ausgewählte Adressaten mit der Post versandt: Redaktionen, Einzelpersonen, Körperschaften und Bibliotheken.

Im November 2003 wurde der Erste Tätigkeitsbericht als Druck in 300 Exemplaren produziert und mit der Post versandt.

Im Dezember 2003 wurde die Dokumentation auf CDROM an drei prominente Physik-Dissidenten versandt, mit der Bitte um gebührenfreie Verbreitung der Dokumentation im Internet:
Herrn Ekkehard Friebe (München): www.ekkehard-friebe.de
Herrn Prof. Umberto Bartocci (Perugia, Italien): www.dipmat.unipg.it/~bartocci/fis/mueller.htm
Frau Gertrude Walton (Winchester, UK): www.btinternet.com/~sapere.aude/kap4.pdf
Alle drei haben sich in den folgenden Monaten dazu entschlossen, die Dokumentation auf ihren Homepages zum Download anzubieten.

Im Januar 2004 wurde auch der Erste Tätigkeitsbericht als PDF-Datei den drei Homepage-Betreibern zugestellt mit der Bitte um Veröffentlichung, die auch erfolgt ist.

Im Juni 2004 wurde eine neue, erheblich erweiterte Textfasssung 1.2 der Dokumentation produziert und ausschließlich auf CDROM und im Internet vertrieben. Diese Textfassung ist auch heute noch die aktuellste Ausgabe und auf der beiliegenden CDROM-Sonderausgabe für den Deutschen Bundestag 2005 enthalten. Auch die neue Textversion 1.2 wurde unverzüglich den genannten Homepagebetreibern zugestellt und von Herrn Friebe vollständig zum Download bereitgestellt; Frau Walton bietet zwei Kapitel an, während Herr Bartocci gegenwärtig noch unverändert die frühere Textversion 1.1 anbietet.

Im November 2004 wurde der Zweite Tätigkeitsbericht als Druck in 300 Exemplaren hergestellt und mit der Post versandt. Dieser 2. Bericht enthält den Abdruck der vollständigen Postversandliste des Zeitraums Dez. 2001 – Okt. 2004.

Im Dezember 2004 wurde auch der Zweite Tätigkeitsbericht als PDF-Datei an die drei Homepagebetreiber versandt mit der Bitte um Veröffentlichung, die bei Friebe und Walton auch erfolgt ist.

Der Kreis der Adressaten

Im Rahmen unseres Gedankenexperiments erhalten ausgewählte Adressaten die Veröffentlichungen des Forschungsprojekts gebührenfrei zugesandt. Wir geben zunächst die Zusammenfassung.
Summe der Adressaten in Deutschland: 325 im Ausland: 35 dazu Bibliotheken in Deutschland: 86 im Ausland: 39
Empfänger in Deutschland 411 im Ausland: 74 Insgesamt: 485
An diese 485 Empfänger wurden ca. 660 Ex. der Dokumentation versandt; außerdem ca. 450 Ex. Der 2 Tätigkeitsberichte.

Die folgende Aufschlüsselung der Versendungen nach Adressatengruppen in Deutschland soll die Möglichkeiten aufzeigen, informierte Gesprächspartner für eine Diskussion über unsere Arbeitsergebnisse zu finden. Der Kreis der Adressaten im Ausland ist bisher noch marginal, kann jedoch bei Durchsicht der Postversandliste festgestellt werden.

Adressatengruppen in Deutschland

Auf nationaler Ebene die Printmedien (Nachrichtenmagazine, Zeitungen, Zeitschriften) und wenige Funkmedien 65 Adressaten

Regierungsebene in Bund und Ländern:
– Staatsminister für Kultur und Medien (30.3.02)
– Bundesministerium für Bildung und Forschung (27.5.02)
– Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (3.6.02)
– KMK – Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (7.3.02)
– 16 Kultusministerien / Wissenschaftsministerien in den Bundesländern (3.-6.10.02) 22 Adressaten
Legislative: 71 Parlamentsfraktionen im Bundestag und in allen Landesparlamenten 71 Adressaten
Wissenschaftliche Akademien 9 Adressaten
Forschungsinstitute 11 Adressaten
Evangelische Akademien 7 Adressaten
Elternvertretungen, Studentenvertretungen u.a. 22 Adressaten
Schulbuchverlage 5 Adressaten
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Publizistik 113 Adressaten
Wilhelm Achelpöhler
Konrad Adam
Horst Afheldt
Gerhard Amendt
Carl Amery
Hans Herbert von Arnim
Rudolf Augstein
Stefan Aust
Roland Baader
Hans D. Barbier
Arnulf Baring
Ulrich Beck
Jens Bisky
Thilo Bode
Karl Heinz Bohrer
Reinhard Brandt
(Kernchemiker)
Bazon Brock
Mathias Bröcker
Joachim Bublath
Heinz Bude
Lord Ralf Dahrendorf
Dietmar Dath
Karlheinz Deschner
Giovanni Di Lorenzo
Wilhelm Dietl
Hans Dobbertin
Freimut Duve
Matthias Eckolt
Jürgen Elsässer
Dietrich von Engelhardt
Hans Magnus
Enzensberger
Andreas Eschbach
Raimund Fellinger
Joachim Fest
Andrea Fischer
Hersch Fischler
Jörg Friedrich
Bettina Gaus
Heiner Geissler
Volker Gerhardt
Jürgen von Gerlach
Ralph Giordano
Peter Glotz
Hermann Graml
Walter Greiner
Dieter Grimm
Peter Grottian
Klaus Harpprecht
Wolfgang Heckl
Hans-Olaf Henkel
Roman Herzog
Johanna Hey
Rolf Hochhuth
Otfried Höffe
Karl Otto Hondrich
Florian Illies
Michael Jürgs
Jürgen Kaube
Alexander S. Kekulé
Heiner Keupp
Rainer Maria Kiesow
Hans Werner Kilz
Paul Kirchhof
Stefan Klein
Jürgen Kocka
Roger Köppel
Friedrich Küppersbusch
Otto Graf Lambsdorff
Christine Landfried
Claus Leggewie
Wolf Lepenies
Hans Leyendecker
Percy MacLean
Dirk Maxeiner
Wolfgang Menge
Meinhard Miegel
Michael Miersch
Herfried Münkler
Jürgen Neffe
Oskar Negt
Alan Posener
Jutta Rabe
Gero von Randow
Jan Philipp Reemtsma
Jens Reich
Michael Sailer
Annette Schavan
Konrad Schily
Frank Schirrmacher
Ernst Schmiederer
Heike Schmoll
Richard Schröder
Gesine Schwan
Dietrich Schwanitz
Wolf Jobst Siedler
Dieter Simon
Werner Slenczka
Peter Sloterdijk
Robert Spaemann
Rudolf Stichweh
Christoph Stölzl
Hans-Jochen Vogel
Antje Vollmer
Milena Wazeck
Roger de Weck
Peter Wehling
Peter Weingart
Hans Weiss
Uwe Wesel
Roger Willemsen
Heinrich August Winkler
Barbara Zehnpfennig
Dieter E. Zimmer

***

Sehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete,

damit kommen wir zum Abschluß unseres „Offenen Briefes„. Wir hoffen, Ihnen unser Forschungsprojekt, die dadurch zu Tage geförderte Problematik und die Notwendigkeit einer baldigen Verwirklichung der Grundrechte vermittelt zu haben.

Wir bitten Sie höflichst, sich der Sache der 1300 Kritiker anzunehmen.

Für eventuelle Mitteilungen an das Forschungsprojekt verweisen wir auf die Möglichkeit, sich an Herrn Ekkehard Friebe (München) zu wenden, der sich im Internet-Forum INTERDIS am 26. April 2005 in seinem Beitrag „Wer ist G. O. Mueller?“ dankenswerterweise zum Ansprechpartner für das Forschungsprojekt erklärt hat. Auf seiner aktuellen Homepage stellt Herr Friebe unser Forschungsprojekt als einen Partner vor (www.ekkehard-friebe.de/partner.html), was wir begrüßen und von unserer Seite bestätigen.
Herr Friebe teilt auf seiner Homepage (www.ekkehard-friebe.de) Anschrift, Telefon und E-mail-Adresse mit:
Holzwiesenstr. 26, 81737 München – Tel.: 089-67 27 24 – ekkehard@ekkehard-friebe.de

Mit guten Wünschen für Ihre Arbeit und
mit freundlichen Grüßen
G. O. Mueller

http://www.ekkehard-friebe.de/01_OffenerBrief.pdf



Comments

  1. Dezember 26th, 2007 | 11:52

    […] oder G.O. Mueller – Oktober 2005 – Offener Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages […]

  2. März 16th, 2008 | 12:31

    […] G.O. Mueller berichtet auch über zahlreiche Schikanen und z.B. auch über ein weiteres Indiz zur gezielten Diskriminierung der Kritik der Relativitätstheorie während des Einsteins-Jahrs, wo offensichtlich versucht wird, die Ermordung 1922 des Politikers Walther Rathenau durch Nazis in Zusammenhang mit den Kritikern der Relativitätstheorie zu bringen bzw. zu suggerieren, siehe zum Beispiel sein Offener Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages vom Oktober 2005: […]

  3. Februar 25th, 2010 | 08:54

    […] auch die Verantwortung an den einzelnen 614 Bundestagsabgeordneten, die 2005 alle persönlich eine Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller  (mit kompletter Dokumentation) erhalten haben, sowie 2006 alle eine Rückfrage von mir per […]