Blog – Jocelyne Lopez

Februar 2007: Jocelyne Lopez schreibt an Frau Katja Kipping, Bundestagsabgeordnete

Sehr geehrte Frau Kipping,

die Forschungsgruppe G.O. Mueller, die eine umfangreiche wissenschaftliche Studie herausgebracht hat über die Kritik der Relativitätstheorie weltweit über eine Zeitspanne von 95 Jahren, hat am 28.10.2005 persönlich einen „Offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages“ auf CD-ROM gesandt, um sie über die bedenklichen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Umstände um die Kritik dieser Theorie ausführlich zu informieren.

Vom 21.7.06 bis 24.07.06 habe auch ich als Interessenvertreterin dieser Forschungsgruppe ebenfalls an alle Bundestags-abgeordneten eine E-Mail (über 600 E-Mails) geschickt, in der erneut an die im „Offenen Brief“ angesprochene Problematik erinnert wird. Auf Ihre persönliche, freundliche Antwort in dieser Angelegenheit bin ich am 28.7.2006 per E-Mail zurückgekommen, insbesondere auf Ihre Aussage:

[Zitat Frau Katja Kipping]:
Leider habe ich nun wenig Einblick in das von Ihnen angesprochene physikalische Themengebiet sowie die Hintergründe der Eskalation – obgleich ich die Freiheit der Wissenschaft befürworte-, so dass Sie sicher verstehen, dass ich dazu keine Stellungnahme abgeben möchte. [Zitat Ende]

Ich habe volles Verständnis dafür, dass Sie sich über den fachlichen Inhalt dieser Studie als Nicht-Physikerin nicht äußern können oder möchten, jedoch muß ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die Eskalation, die Sie selber festgestellt haben, gesellschaftlicher Natur ist und sich immer mehr in der Öffentlichkeit besorgniserregend zuspitzt. Als Zeugnis dafür möchte ich Sie bitten, zum Beispiel folgende Berichterstattung im Internet zur Kenntnis zu nehmen: Unterdrückung, Mobbing, Stalking

Wie können solche erschütternde Verhältnisse in einem Rechtsstaat überhaupt existieren? Wie ist es möglich, dass eine Gruppe von Bürgern derart diskriminiert, misshandelt und verfolgt wird?

Mehrmals in den letzten Jahren wurden alle politischen Verantwortliche des Deutschen Bundestages über diese Missstände ausführlich informiert, sowie um Untersuchung und um Abhilfe gebeten. Zwei mal wurde schon eine Strafanzeige bei Staatsanwaltschaften erstattet. Eine Zusammenfassung meiner eigenen Ansprachen an die politisch Verantwortlichen wurde auch im Internet veröffentlicht: http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-an-Bundestagsabgeordnete.pdf

Kann es sein, dass in einem Rechtsstaat unter Kenntnisnahme der politischen Verantwortlichen und von Tausenden von Zeugen die Grundrechte und die persönliche Integrität einer Gruppe von Menschen seit Jahren derart gravierend missachtet und verletzt werden? Kann es sein, dass schutzlose Bürger bei solchen Verhältnissen allein gelassen werden? Ist die menschliche Dimension dieser Belastungen für die Opfer jedem gleichgültig?

Neue Gesetze zur Verstärkung des Schutzes der Grundrechte wurden in den letzten Jahren verabschiedet, wie das Anti-Diskriminierungs-Gesetz oder das Anti-Stalking- Gesetz. Sind es nutzlose und wirkungslose Bekenntnisse, die nur auf dem Papier existieren? Wie kann man sich schützen und Abhilfe bekommen?

Sehr geehrte Frau Kipping, Sie haben als Bundestagsabgeordnete die Möglichkeit, Schritte zu veranlassen, um auf der politischen Ebene auf solche Missstände aufmerksam zu machen und sie untersuchen zu lassen. Bitte veranlassen Sie eine offizielle Untersuchung dieses Sachverhaltes. Bitte helfen Sie uns.

Ich bedanke mich im voraus recht herzlich dafür und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Comments

  1. Februar 25th, 2010 | 08:59

    […] Zitat Katja Kipping: […]