Blog – Jocelyne Lopez

Achilles und die Schildkröte und die Relativitätstheorie

Ich verweise auf Austausche im MAHAG-Forum über die relativistische Geschwindig-keitsaddition, die aus wundersamer Weise gemäß Spezieller Relativitätstheorie immer eine konstante Geschwindigkeit eines Lichtstrahles zu allen Beobachtern ergibt:

 

18.01.11 – Zitat von scharo:

Irgendwo habe ich gelesen, dass die Geschwindigkeits-Addition nur dann einen Sinn ergibt, wenn beide zu summierenden Geschwindigkeiten kleiner als c sind, hast Du so was auch gelesen? .

  

18.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das war von Chief in meinem Thread „Die Längenkontraktion ist in der Relativitätstheorie nicht materiell“:

17.03.2009 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Könnte mir hier ein mathematisch geübter Teilnehmer zeigen, durch welche Rechenschritte man dieses erstaunlich gleich bleibendes Ergebnis beim Ausrechnen der Formel erzielt? Durch irgendeinen undurchsichtigen Rechenschritt werden ja die jeweiligen Geschwindigkeiten der Beobachter „neutralisiert“ bzw. als 0 angesetzt. Aber wo und wie?

 

17.03.09 – Zitat von Chief:

Das funktioniert nur solange die Summe der Geschwindigkeiten kleiner als die Grenzgeschwindigkeit c ist. Da wird einfach Additionstheorem hyperbolischer Funktionen (Tangeshyperbolikus) übernommen.

Formel2-Chief

Man sieht, dass die Funktion niemals größer als 1 sein kann.

Formel_Chief

Durch geschickte Formulierung wird der Eindruck vermittelt, dass es sich dabei um eine Addition handelt.

Aus tanh=Geschwindigeit/Lichtgeschwindigkeit erhält man:

u/c=(v/c+w/c)/(1+vw/c²) und multipliziert mit c ergibt:

u=(v+w)/(1+vw/c²).

Das hatte mich damals an die sprachliche Täuschung des Paradoxons “Achilles und die Schildkröte“ erinnert, siehe mein Blog-Eintrag: Wie man uns mit der Gauklerformel der Speziellen Relativitätstheorie für dumm verkauft:

Zitat von Jocelyne Lopez:

Das erinnert mich an die Geschichte mit Achilles und der Schildkröte: Durch geschickte Formulierung des Rätsels merkt der Leser oder Zuhörer nicht, dass die vorgerechneten Berechnungsschritte sich ausschließlich auf die Teilstrecke beziehen, die vor dem Überholungszeitpunkt zurückgelegt wird, so dass man den Eindruck hat, dass Achilles die Schildkröte nie überholen kann… Also eine Täuschung, die nur als Paradoxon und als unterhaltsames Gesellschaftsspiel fungieren kann. So etwas verkauft man uns aber mit der Speziellen Relativitätstheorie als ernsthafte Physik, als geniale Mathematik und als tagtäglich tausendfach bewährte Technologieanwendungen, und noch dazu als Genialität und als Revolution des Denkens in der Geschichte der Menschheit….
Im Klartext: Man verkauft uns für dumm.

 

18.01.11 – Zitat von contravariant:

Bei einer sauberen Betrachtung löst sich das Paradoxon auf. Um es konkret zu machen: die Schildkröte hat 10m Vorsprung und bewegt sich mit 1m/s und Achilles mit 10m/s, dann erhält man für die zurückgelegten Strecken nach N Schritten:
S: 10m, 11m, 11.1m, 11.11m, … = 10 \sum_{i=0}^N 10^{-i}
A: 0m, 10m, 11m, 11.1m, … = 10 \sum_{i=0}^N 10^{-i}
also ist nach endlich vielen Schritten die Schildkröt ein Stück vor Achilles. Das Argument lautet dann natürlich, da die Schildkröte nach beliebig vielen (aber endlich vielen) Schritten vor Achilles ist, kann der sie niemals einholen. Das ist aber falsch. Mathematisch betrachtet handelt es sich bei dem Grenzwert lim_{N->\infty} \sum_{i=0}^N 10^{-i} um eine Reihe, und diese Reihe konvergiert, sprich sie hat einen endlichen Grenzwert 10/9. Das heißt nach unendlich vielen Schritten haben sowohl die Schildkröte alsauch Achilles eine Strecke von 100/9m zurückgelegt. Damit hat Achilles die Schildkröte dann eingeholt.

Das Paradoxon lässt sich also durch eine einfache mathematische Beschreibung lösen. Zur Ehrenrettung von Zenon muss man sagen, dass die Analysis zu seiner Zeit in dieser Form noch nicht bekannt war. Was das Ganze allerdings mit der Speziellen Relativitäts-theorie zu tun hat, ist mir nicht klar.

 

18.01.11 – Zitat von galactic32:

Hm, so vom physikalischen her fehlt mir die Argumentik mit der immer kürzer bis unendlich kurz werdenden Zeitspanne.
Diese „niemals“ des Arguments ist so ein temporal unlogischerer Hacken, oder die „Lüge“ mit dem kurzen „Beinchen“.
[…]
Psychologisch tricksich ist solche Gedankenführung schon.

Auch die Spezielle Relativitätstheorie befaßt sich mit der Physik der Geschwindigkeiten, sogar in einem absoluten Sinn,und in so fern paßt dieses Schein-Paradoxon-Rätsel ganz klar in den Zusammenhang unserer Diskussion.

 

19.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ein Paradoxon ist immer nur scheinbar, es gibt keine Paradoxien in der Realität. Der Trick bei Achilles und der Schildkröte besteht aus einer geschickten sprachlichen Irreführung des Zuhörers bzw. Lesers und man kann ohne Mathematik das Paradoxon lösen, auch in der Antike, falls man da noch keine infinitesimalen mathematischen Rechnungen kannte: Die Aufmerksamkeit des Lesers wird von der Gesamtstrecke des Wettbewerbs abgelenkt, dafür wird sie stets auf die Teilstrecke gelenkt, die vor dem Überholungszeitpunkt liegt und wo die Schildkröte folglich immer noch einen Vorsprung hat: Man teilt diese Teilstrecke bzw. diesen Vorsprung der Schildkröte vor dem Überholungszeitpunkt unendlich auf, so daß man der Täuschung unterliegt, die Schildkröte würde ewig einen Vorsprung behalten. In Wirklichkeit hat aber Achilles die Schildkröte auf der Gesamtstrecke schon nach dem 2. Rechenschritt überholt, ohne das man es bemerkt hat. Siehe die Beschreibung des Paradoxons durch Ekkehard Friebe in seinem Forum. 

Dieses Paradoxon hat insofern eine Verwandtschaft mit der relativistischen Geschwindig-keitsaddition, weil auch da eine Täuschung vorliegt: Die Addition c+v funktioniert nur solange die Summe c+v kleiner als c ist, es handelt sich also nicht um eine Addition, wie mir Chief es erklärt hatte, sondern im Gegenteil um eine Funktion, die verhindert, dass eine Addition stattfindet (so drücke ich es einfach als Mathematiklaie in diesem Fall aus, weil ich diese Funktion nicht kannte und heute noch nicht direkt mathematisch nachvollziehen kann).

 

19.01.11 – Zitat von Highway:

Taschenspieler-Tricks halt….

 

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Siehe auch: 
Prof. Harald Lesch lehrt uns Mathematik: 1 + 1 = 1



Blamage für Prof. Bernard Schutz vom Albert Einstein Institut

Ich verweise auf Austausche im MAHAG-Forum über die Frage der experimentellen Bestätigung des Postulats der Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit des Beobachters in der Speziellen Relativitätstheorie, wobei hier Prof. Bernard Schutz vom Albert Einstein Institut sich blamiert hat:

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Lies mal den Text bei Wikipedia richtig, also mit dem was davor und dahinter steht, dann wird es auch klar, wie du wieder die Dinge versuchst zu deinen Gunsten zu verdrehen: (Ich habe die Sätze mal nummeriert)

Wikipedia: Lichtgeschwindigkeit hat geschrieben:
[…]
6. Verschiedene Experimente zeigten, dass sich die Geschwindigkeiten der Lichtquelle und des Beobachters nicht auf den Wert der Lichtgeschwindigkeit auswirken, den er misst.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Um welche „verschiedene Experimente“ handelt es sich?

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Und täglich grüßt das Murmeltier. Man hat dir in vielen Jahren viele genannt. Wenn du bis heute keines kennst, dann solltest du wirklich mal anfangen dich mit Physik zu beschäftigen.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Und nun? Um welche „verschiedene Experimente“ handelt es sich hier bei dem von Dir genannten Eintrag von Wikipedia? Weißt Du es etwa?

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Jocelyne ich bin nicht da um deine Bildungslücken zu beseitigen, in all den Jahren in denen du dich nun angeblich mit der Speziellen Relativitätstheorie beschäftigst, solltest du die kennen. Wurden dir auch oft genug gesagt.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Also Du weißt es nicht, war schon vorher klar…

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Wenn du nicht liest, kannst du natürlich auch nichts finden, schon klar. Erwarte aber nicht, dass du die entsprechende Textstelle zitiert bekommst.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Natürlich weißt Du auch nicht, welche „verschiedene Experimente“ nachgewiesen haben, dass die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters sei, wie Du es aus Wikipedia blind verlinkt hast. War schon vorher klar, dass Du es nicht weißt und Deine Freunde auch nicht. Ihr könnt es auch nicht wissen, aus dem guten Grund, weil es keine einzige offizielle Messung der Lichtgeschwindigkeit gibt, wo der Beobachter relativ zur Quelle/Lichtstrahl bewegt war. Pech. Auch bei der Versuchs-anordnung von Michelson-Morley waren die Meßinstrumente (= der Beobachter) fest auf dem Boden fixiert, genauso wie die Lichtquelle, der Beobachter hatte also die Geschwindigkeit v=0 relativ zum Lichtstrahl. Man kann also nicht prüfen, ob c +/- v gilt, wenn v=0, logisch. Dass c + 0 = c gilt ist schon klar, ich brauche sogar dafür kein Experiment, keine Instrumente und keine Mathematik, ich sagte Dir es doch schon, ich bin wahrscheinlich ein physikalisches Naturtalent…

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

Pech ist, und das für dich und die Kritiker an deiner Seite, das du immer noch nicht das Relativitätsprinzip begriffen hast. Man kann danach einfach nicht unterscheiden ob sich die Quelle oder der Beobachter bewegt. Da du das einfach nicht raffst ist dir erstmal wenig zu helfen. Du bewegst dich damit einfach außerhalb der Physik.

 

12.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

So? Man kann zum Beispiel beim Michelson-Morley-Experiment nicht unterscheiden, ob sich die Quelle oder der Beoachter bewegt? Was Du nicht sagst…

In der Michelson-Morley-Versuchsanordnung kann man es sehr wohl unterscheiden, und zwar ohne Messungen: die Quelle und der Beobachter (=Messinstrument) waren ja fest auf dem Boden fixiert, also kann man relativ zur Erdoberfläche einwandfrei definieren:
v_Quelle = 0
v_Beobachter=0
v_Lichtstrahl=c

Wo kannst Du hier nicht unterscheiden, was ruht und was sich bewegt???!!!
Quelle ruht, Beobachter ruht, Lichtstrahl bewegt sich. Ganz einfach ist es zu unterscheiden – außer wohl für Dich.

Also konnte man beim Michelson-Morley-Experiment bei der Relativgeschwindigkeit Lichtstrahl/Beoachter nicht prüfen, ob c+/-v gilt, weil bei diesem Experiment v_Beobachter gleich 0 war. Es ist klar, dass c + 0 = c, man braucht dafür keine Mathematik und keinen Nobelpreis.

Um zu prüfen, ob c +/- v gilt, muss man ja eine Versuchsanordnung konzipieren, wo die Geschwindigkeit v des Beobachters > 0 ist: Zum Beispiel v_Beobachter = 200 km/h. Im Idealfall sollte man also das Messinstrument auf eine Schien montieren, wo es sich für die Messung mit 200 km/h in Richtung Lichtquelle/Lichtstrahl bewegt. Dann könnte man prüfen, ob c + v gilt, bzw. c + 200 km/h registriert werden kann. Leider sind solche Messungen nicht möglich aus meßtechnischen Gründen: Wegen der Bewegung des Messinstruments mit 200 km/h würde man nur Matschdaten bekommen, die nicht auszuwerten wären.

Es existiert einfach keine offiziellen Messungen der Lichtgeschwindigkeit, wo die Geschwindigkeit des Beobachters v>0 war.

Genauso könnte man eine Versuchsanordnung konzipieren, wo v_Quelle >0 ist, also wo die Quelle während der Messung sich auf einer Schiene in Richtung festgeschraubten Beobachter/Instrument bewegt. Gibt’s auch nicht.

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

Es wird ein Inertialsystem definiert, man nimmt einfach einen Punkt und sagt, das ist der Nullpunkt der ruht und was sich zu diesem bewegt, bewegt sich eben. Aber die Wahl des Nullpunktes ist beliebig. […]

Fakt ist, wenn du nicht das Labor als Nullpunkt nimmst, sondern die Sonne, sind v_Quelle und v_Beobachter <> 0. Das Labor hat kein Vorrecht sich als absolut ruhend im Universum zu betrachten.

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Es geht in der Versuchsanordnung des Michelson-Morley-Experiments nicht um die Sonne oder um Galaxien, die „Wahl des Nullpunktes“ ist auch nicht „beliebig“, es ist ein Laborexperiment, kein Gedankenexperiment! Die Quelle und der Beobachter brauchen nicht als ruhend oder als bewegt „beliebig“ definiert zu werden, das ist Experimental-physik, man schafft technisch und gezielt die Meßbedingungen: Quelle und Beobachter sind ruhend, sie ruhen auf der Erdoberfläche, sie sind fest auf dem Boden fixiert, sie ruhen dementsprechend auch zueinander, sie haben jeweils die Geschwindigkeit v_Quelle und v_Beobachter = 0 relativ zur Erdoberfläche. Man braucht hier nichts „beliebig“ zu definieren, man schafft konkret die Voraussetzung der Ruhe oder der Bewegung in der Versuchsanordnung. Das ist Experimentalphysik, kein Gedanken-experiment! Hier wurde bei der Versuchsanordnung konzipiert, dass sich ein Lichtstrahl zwischen einer Quelle und einem Beobachter bewegt, die auf der Erdoberfläche ruhen. Hier geht es weder um Galaxien noch um die Sonne, Du bringst echt alles durcheinander, sondern um eine Lichtquelle, einen Beobachter und einen Lichtstrahl, der sich von der Quelle zum Beobachter bewegt. Ist das Grundprinzip so kompliziert zu verstehen? Man kann nicht mit einer einzigen Versuchsanordung alles messen, was sich im Universum befindet, man konzipiert eine Versuchsanordnung um was ganz Bestimmtes zu messen, man kann mit dieser Versuchsanordnung nicht die Relativgeschwindigkeit des Lichts zu der Sonne oder zu den Galaxien messen, dafür ist sie nicht geeignet.

Es gibt keine „verschiedenen Experimente„, die nachgewiesen haben, dass c +/- v nicht gilt, wie Wikipedia es vage und fälschlicherweise schreibt, und wie Du es blind übernimmst.

Der Direktor vom Albert Einstein Institut, Prof. Bernard Schutz, erzählt auch Unfug, wenn er behauptet, das Michelson-Morley-Experiment hätte die Unabhängigkeit der Licht-geschwindigkeit von der Geschwindigkeit des Beobachters nachgewiesen: Wie gesagt war die Geschwindigkeit des Beoachters bei diesem Experiment v=0, es konnte also nicht nachgewiesen werden, dass c +/-v gilt, sondern nur, dass c + 0 = c gilt. So sehen die „Tausende experimentellen Beweise“ der Relativisten aus, und so wird die Öffentlichkeit betrogen, ob absichtlich oder aus Unverständnis der Physik und der Natur. Siehe: Prof. Bernard Schutz, Direktor am Albert Einstein Institut, erzählt uns was vom Pferd

Dass solche Messungen nicht existieren ist nicht darauf zurückzuführen, dass Harald oder ich das Relativitätsprinzip nicht verstanden haben sollen, das ist auch nicht darauf zurückzuführen, dass man bei einer Relativbewegung zwischen Lichtstrahl und Beobachter (oder zwischen Lichtstrahl und Quelle) prinzipiell nicht unterscheiden kann, wer sich bewegt und wer ruht. 

 

13.01.11 – Zitat von Britta:

Doch das hat genau damit zu tun, wobei Harald eventuell das Relativitätsprinzip für Geschwindigkeiten inzwischen anerkennt und verstanden hat, ganz sicher bin ich mir da aber nicht.

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Harald ist Experimentalphysiker und weiß sehr wohl was messtechnisch möglich ist oder nicht. Frag ihn bitte mal, ob man auswertbare Meßdaten bekommen würde, wenn man eine Uhr mit 200 km/h auf eine Schiene in Richtung Lichtquelle/Lichtstrahl bewegen würde, um zu prüfen ob c +/- v gilt oder nicht. Siehe auch seine Beurteilung der Aussage von Prof. Bernard Schutz, das Michelson-Morley Experiment hätte die Konstanz von c zum bewegten Beobachter bestätigt:

28.07.09 – Zitat Harald Maurer:

Zwischen Invarianz der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Quelle und Unabhängigkeit der Lichgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit der Quelle besteht ein Unterschied. Die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit zur Quelle wurde noch nie überprüft, weil es technisch sehr schwierig sein dürfte, auf einer Lampe sitzend die wegfliegenden Photonen zu messen. Dass die Geschwindigkeit der Lampe keinen Einfluss auf die em-Wellen haben kann, ist, wie gesagt, trivial. Um das nachzuweisen, braucht man keine Doppelpulsare. Diese Unabhängigkeit der Welle vom Verursacher bestätigt das Wellenmodell des Lichts als auch das Vorhandensein eines Mediums.

Das Experiment von Michelson-Morley kann die Invarianz zum bewegten Beobachter nicht nachweisen, weil es keinen bewegten Beobachter gibt. Alle Anordnungen des Versuchs sind stationär und nichts bewegt sich zueinander. Das Michelson-Morley-Experiment zeigt vordergründig bloß, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant zur Erdoberfläche bleibt. Dafür bietet sich als Lösung ein mitgenommenes Medium an, oder die Mitnahme von Licht durch Gravitation, aber auch die Emissionstheorien. Deshalb ist der Michelson-Morley-Versuch für die Spezielle Relativitätstheorie keine Bestätigung.

Wenn Prof. Bernard Schutz behauptet, der Michelson-Morley-Versuch würde die Invarianz der Lichtgeschwindiugkeit relativ zum Beobachter beweisen, so ist das für einen Direktor des Albert Einstein Instituts schlichtweg ein Armutszeugnis !

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Siehe auch:

Das berühmte Experiment Michelson-Morley hat nie ein „Nullergebnis“ erzielt
Traum eines gemeinsamen Experiments von Relativisten und Kritikern



Bill Gaede: „Eine Religion – genannt mathematische Physik“

Ich mache auf eine Information aus dem Blog von Ekkehard Friebe aufmerksam:

Bill Gaede: „Eine Religion – genannt mathematische Physik“



Das berühmte Experiment Michelson-Morley hat nie ein „Nullergebnis“ erzielt

Ich verweise auf meinen Eintrag Traum eines gemeinsamen Experiments von Relativisten und Kritikern und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über meinen Experimentvorschlag und über das Experiment von Michelson-Morley wieder, das von den Relativisten als experimentellen Nachweis gilt, dass es keinen Äther gibt – hier ist zu vermerken, dass Dr. Joachim Schulz (im Mahag-Forum derzeit unter dem Pseudonym „Gluon“ registriert) als Vertreter der etablierten Physik ein bedingungsloser Verteidiger der Speziellen Relativitätstheorie ist und die Auffassung vertritt, dass das Michelson-Morley Experiment ein „Nullergebnis“ geliefert habe:

 

14.01.11 – Zitat von Joachim Schulz:

Es kann kein experimentum crucis zwischen Äther-Lorentztheorie und Spezielle Relativitätstheorie geben, weil diese beiden Theorien in ihnen experimentell überprüfbaren Aussagen identisch sind. Es kann also nur die Frage sein: Ist die Lorentzinvarianz exakt erfüllt oder ist sie verletzt. Eine Verletzung der Lorentzinvarianz lässt sich mit dem von Frau Lopez vorgeschlagenen Experiment überprüfen.

 

14.01.11 – Zitat von Ernst:

Nett, daß Du mal auf ihrer Seite stehst.

Das ist aber, wie ich schrieb und auch Harald erläutert hat, nicht richtig. Du gehst davon aus, daß die Signalübertragung im Kabel, anders als die des Lichtes, nicht vom Ätherwind beinflußt wird. Diese Annahme ist durch nichts gerechtfertigt. 

Es ist vorauszusehen, daß mit diesem Versuchsaufbau stets c=konst herauskommt.

Ein Schlitzohr, wer dabei böses von relativistischen Verteidigern des Versuches denkt… 

Der Versuch ist so simpel, daß es dann wundert, daß es nicht millionenfach ausgeführt wird. Aus gutem Grund.

 

14.01.11 – Zitat von Joachim Schulz:

Nein, davon gehe ich nicht aus. Ich gehe nur davon aus, dass die Beeinflussung möglicherweise von der Annahme der Lorentzschen Äthertheorie (LET) abweicht. Weicht sie nicht von der LET ab, dann ist es unentschieden. Spezielle Relativitätstheorie und LET machen ja die selben Vorhersagen. Weicht sie aber von LET ab, dann haben wir den Äther bewiesen.

Nun postuliert die LET eine reale Längenkontraktion und eine reale Zeitdilatation. Die Einweg-Lichtgeschwindigkeit wird nur dadurch vereitelt, dass alle Körper (einschließlich des BNC-Kabels) in Bewegungsrichtung verkürzt werden und alle Vorgänge in diesen Körpern langsamer ablaufen. Frau Lopez lehnt aber das Konzept der Längenkontraktion und Zeitdialtation ab. Damit gibt es für sie keinen Grund, dass der Äther die Signal-übertragung gerade so verändert, dass sich die Effekte genau aufheben.

Im allgemeinen muss man natürlich damit rechnen, dass der Äther die Signalübertragung im Kabel beeinflusst. Aber dass er sie gerade so beeinflusst, dass Einweg-Lichtgeschwindigkeitsmessungen in einer Weise verfälscht werden, dass es so aussieht als sei die Lichtgeschwindigkeit isotrop, ist sehr sehr unwahrscheinlich. Zudem würde man wohl erwarten, dass die Wechselwirkung mit dem Äther materialabhängig ist. Wenn es also mit einem bestimten Kaben nicht geht, kann man ja ein anderes nehmen.

Wie gesagt, die Methode ist etabliert. BNC-Kabel werden standardmäßig als Delay-Lines verwendet, weil ihre Signalübertragung so schön reproduzierbar ist.

 

14.01.11 – Zitat von Ernst:

Zitat von Jocelyne Lopez: Wenn schon Relativisten Meßmethoden für ihre Experimente anwenden, die sie für geeignet halten, sollte man sich diesen Meßmethoden auch bedienen ohne mit Einwänden zu rechnen und es wäre vielleicht sogar eine einmalige Gelegenheit für Relativisten und Kritiker ein gemeinsames Experiment zu konzipieren, durchzuführen und auszuwerten. Ein Traum?…

Entgegen Deiner Gepflogenheit macht Dich das nicht mißtrauisch?
Wenn ich Joachim recht verstehe, wurde sowas bereits gemacht. Dann natürlich mit Ergebnis c=konst und „es lebe die Spezielle Relativitätstheorie“. Sonst wäre sie ja bereits gestorben. 

Es wird sich c=konst ergeben. Aber bitte, mach den Versuch. Das ist mit einfachen Schulmitteln jederzeit ohne großen Aufwand ausführbar. Auch jeder Amateur kann das ohne erhebliche Kosten tun. sei Dir aber der Konsequenz bewußt. Wenn sich, wie vorausgesagt, dann c=konst ergibt, mußt Du Deinen GOM in die Tonne entsorgen. Nur mal so gesagt, denn daß sich c=konst ergibt, ist augenscheinlich. Andererseits allerdings winkt Dir bei positivem Ergebnis der Nobelpreis und die Relativisten müssen weinen. Den Preis hätte Dir angesichts der einfachen Versuchsausführung allerdings wohl jemand bereits vor langer Zeit weggeschnappt. 

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

c=konst gab es schon nicht bei Michelson-Morley mit reinen Zweiwegmessungen: Es gab kein „Nullergebnis„, man hat ja regelmäßige periodische Abweichungen je nach Jahreszeiten gemessen, die einen Ätherwind von ca. 8 – 15 km/s ergaben – auch bestätigt in dieser Größenordnung von Dayton Miller und auch von Maurice Allais mit Pendelversuchen. GOM hat immer wieder darauf hingewiesen, dass es kein „Nullergebnis“ bei Michelson-Morley gab und auch vorgeschlagen, das Michelson-Morley Experiment zu wiederholen. Er hat also keinen Streß mit. Ein Verfahren durch Einwegmessungen mit einer einzigen Uhr wäre m.E. präziser als die bisher durchgeführten Zweiwegmessungen und würde die Synchronisationsprobleme umgehen. Falls der von Michelson und Morley, Miller und Allais gemessene Ätherwind von 8-15 km/s auch mit dieser Meßanordnung gemessen wird, wäre es schon ein starkes Indiz, dass der Äther existiert.

Außerdem kann sich m.E. der Ätherwind auch im kreisförmig wie im geradlinig gelegten Kabel auswirken, warum nicht? Man kann also meiner Meinung nach nicht grundsätzlich ausschließen, dass der Äther-Effekt nicht in den ca. 200000 km/s im Kabel schon enthalten ist.

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich habe nie bei meinem Engagement für GOM nach einem Nobelpreis gestrebt und ich tue es heute natürlich auch nicht, das wäre nicht nur völlig unrealistisch, sondern anmaßend. Wenn schon, würde ich die Mitglieder des GOM-Projekts dafür vorschlagen, sie hätten das verdient.  

Jedoch bin ich mittlerweile hier der Meinung von Ekkehard Friebe, dass die Einrichtung „Nobelpreis“ schädlich für die Wissenschaft geworden sei, sie habe mittlerweile durch Streben nach Ruhm, Einfluß und Geld den Forschergeist von einigen Wissenschaftlern in Schlüsselpositionen korrumpiert und die Suche nach der wissenschaftlichen Wahrheit erschwert.

Zitat von ErnstEs wird sich c=konst ergeben. Aber bitte, mach den Versuch. Das ist mit einfachen Schulmitteln jederzeit ohne großen Aufwand ausführbar. Auch jeder Amateur kann das ohne erhebliche Kosten tun. sei Dir aber der Konsequenz bewußt.

Es ist ausgeschlossen, dass ich den Versuch selbst durchführen könnte, auch ausgeschlossen mit einfachen Schulmitteln: Das Prinzip ist zwar einfach, aber der technische Aufbau gehört im Bereich der Hochgenauigkeitsmessungen. Auch handelt es sich nicht um eine einzelne Messung, sondern um aufwändige Messreihen je nach Jahreszeiten, die eine komplexe Auswertung mit fundierten astronomischen und mathematischen Kenntnissen erfordern. Das können weder Laien noch Schüler durchführen, das ist indiskutabel, da müssen Profis ran, und zwar zusammen aus beiden Seiten. Harald Maurer und Joachim Schulz sind hier zum Beispiel gefragt… 

Wenn Relativisten und Kritiker für den gemeinsamen Aufbau sowie die gemeinsame Durchführung und Auswertung eines Experiments sich zusammen tun würden, würde ich es einfach fantastisch finden!  Das wäre ein Durchbruch in dieser 100-jährigen extrem verhärteten Auseinandersetzung, sowohl wissenschaftlich als auch menschlich. Egal was für eine gemeinsame Auswertung daraus kommen würde, würde ich es einfach fantastisch finden!

 

14.01.11 – Zitat von Ernst:

Zitat von Joachim Schulz: Im allgemeinen muss man natürlich damit rechnen, dass der Äther die Signalübertragung im Kabel beeinflusst.

Deshalb ist sie meines Erachtens ungeeignet. Ansonsten hätten Massen von Experimentatoren längst damit den Ätherwind bewiesen/ausgeschlossen. Der Aufwand ist gering.

Zitat von Jocelyne Lopez: Es gab kein „Nullergebnis“, man hat ja regelmäßige periodische Abweichungen je nach Jahreszeiten gemessen

Diese Messungen sind umstritten, weil sie an der Grenze der Meßwertauflösung liegen. In der etablierten Physik ist bis heute Konsens, daß Michelson-Morley einen konven-tionellen Äther ausgeschlossen hat.

 

14.01.11 – Zitat von Joachim Schulz:

Experimentatoren haben damit den klassischen Ätherwind ausgeschlossen. Aber gerade weil dieses Experiment so simpel ist, spricht doch nichts dagegen, wenn Kritiker es einmal wiederholen und sich selbst überzeugen.

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

klassischer Ätherwind„? Es geht hier nicht prinzipiell um den Nachweis einer „klassischen“ Äthervorstellung, der Äther kann ja auch als „nicht-klassische“ Vorstellung existieren. Eine ganze Menge Autoren weltweit haben ja auch eine ganze Menge Äthervorstellungen, einschließlich Albert Einstein selbst in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie. Egal wie der Äther geartet sein sollte, wurde er auch nicht von Experimentatoren ausgeschlossen. Immerhin haben sogar Michelson-Morley einen Ätherwind von 8 – 15 km/s gemessen, bestätigt von Dayton Miller und Maurice Allais mit anderen Methoden. Die Auswertungen dieser Experimente mit Originaldaten liegen wohl in allen wissenschaftlichen Einrichtungen vor. 

Michelson sprach missverständlicherweise aus Enttäuschung von einem „Nullergebnis„, weil er eben mit seiner persönlichen „klassischen“ Vorstellung eines ruhenden Äthers einen Ätherwind von 30 km/s erwartet hat. Egal wie der Äther geartet sein sollte, kann man jedoch die Messung von 8 – 15 km/s, die er zwei mal mit zwei verschiedenen Meßeinrichtungen erzielt hat und die auf keine Messfehler zurückzuführen ist, weil die Abweichungen regelmässig periodisch auftretten, als „Nullergebnis“ bezeichnen.

 

14.01.11 – Zitat von Joachim Schulz:

Sorry, Frau Lopez, Sie haben recht. Ich meine natürlich einen messbaren Äther.

Wenn Sie von einem Ätherwind von 8-12 km/s ausgehen, benötigt man gegenüber der Lichtgeschwindigkeit von 300000km/s eine Genauigkeit im Bereich von 10^-5. Das ist schon sehr anspruchsvoll. In dem oben zitieren Experiment von 1995 war die Genauigkeit bei etwa 0,007% oder 20km/s. Also knapp zu ungenau.

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Damit bestätigen Sie die Auffassung von Harald, dass das Michelson-Morley-Experiment nicht dazu geeignet war, messtechnisch überhaupt die Existenz eines Äthers nachzuweisen, oder? 

Zitat von Harald Maurer: Schließen wir zuerst mal aus, was nicht in Frage kommt. Interferometrische Messungen a la Michelson eignen sich nicht, allfälligen Äthereinfluss festzustellen.

Dann stellen sich für Außenstehende wie mich zunächst drei Fragen: 

1. Wenn Relativisten der Meinung sind, dass man mit dem Michelson-Morley-Experiment messtechnisch bedingt (bzw. methodologisch bedingt wegen Kompensation des Äther-Effekts bei einer Zweiwegmessung hin-und-zurück) nichts nachweisen kann, warum ziehen sie dieses Experiment als Bestätigung heran, dass ein Äther nicht existiert und damit keinen Einfluß auf die Lichtgeschwindigkeit und auf die materielle Verkürzung von Objekten haben kann? Etwa nach dem Motto: Was sich nicht messen lässt existiert nicht? Ist es wissenschaftlich eine ausreichende und annehmbare Begründung als Bestätigung, dass der Äther nicht existiert?

2. Wie erklären sie das wiederkehrende Meßergebnis von Michelson-Morley mit einem Ätherwind von 8-12 km/s aufgrund von periodischen regelmäßigen Variationen? Ein Zufall bei Meßfehlern? Auch bei Miller und Allais?

3. Warum halten Sie meinen Experimentvorschlag, der eigentlich nur eine Variante von Michelson-Morley ist, für geeignet, den Einfluß eines Äthers nachzuweisen (unabhängig davon, was Sie als Ergebnis erwarten)? Steht es nicht in Widerspruch zu meiner 1. Frage?

  

14.01.11 – Zitat von Joachim Schulz:

Im Gegenteil. Das Michelson-Morley-Experiment ist dazu geeignet, einen Äther nachzuweisen, wenn dieser einen messbaren Einfluss auf die Lichtgeschwindigkeit hat. Wenn also die Lichtgeschwindigkeit nicht-isotrop (von der Richtung abhängig) ist, kann das mit Michelson-Morley nachgewiesen werden.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass eine Nicht-Isotropie durch systematische Messfehler grundsätzlich vollständig kompensiert wird. Wie sie sehen wusste auch Ernst keinen vernünftigen Grund. Deshalb gibt ein Nullergebnis bei Michelson-Morley einen Anhaltspunkt für die Annahme, dass es keinen Ätherwind gibt.

Wie ich schon schrieb ist 8-12 eine kleine Zahl verglichen mit 300000. Sie müssen immer die möglichen Fehler berücksichtigen. Wenn wir sagen, dass Michelson-Morley ein Nullergebnis war, dann meinen wir: Das Ergebnis lag so nah bei Null, dass man nicht ausschließen kann, dass es allein auf einen Messfehler zurückzuführen ist.

Ich halte weder Michelson-Morley noch Ihren Versuchsvorschlag für generell untauglich. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass eine hohe Genauglkeit erforderlich ist, wenn Sie nachweisen wollen, dass die 8-12km/s kein Messfehler sind.

Ihr Vorschlag ist aber keine Variante von Michelson-Morley, sondern ein ganz anderer Aufbau. Der Trick ist hier ja eine Ein-Weg-Messung durchzuführen und die Synchronisation möglichst unabhängig von der Lichtgeschwindigkeit durchzuführen. Hier mit einem Elektrischen Impuls in einem Kabel.

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich kann mir denken, dass die Meßfehler bei dem Michelson-Morley-Experiment berücksichtigt wurden, wie bei allen Experimenten von diesem Niveau. Schließlich war Michelson kein Physiklaie und kein Schüler, sondern ein hochqualifizierter Experimental-physiker und Nobelpreisträger. Er hat auch einen zweiten Versuch mit einer verbesserten Meßanordnung mit demselben Ätherwind-Ergebnis durchgeführt. Es gab definitiv kein „Nullergebnis„, sondern es wurde einen Ätherwind von 8-12 km/s beide Male berechnet. Bei Miller und Allais auch.

Was stellen Sie sich denn für einen eindeutig meßbaren Ätherwind im Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit von 300000 km/s mit unseren Meßinstrumenten vor? Soll der Ätherwind etwa 100000 km/s betragen, damit er eindeutig messbar wird? Es ist nun mal so, dass die Geschwindigkeit des Lichts ungeheuerlich schnell ist, man kann es nicht ändern… Unsere heutigen Meßinstrumente, auch bei meinem Vorschlag, können dabei keine Wunder bewirken. Mit Messungen am Rande des Messbares muß man leben. Und wenn 8 km/s von einem Nobelpreisträger gemessen wurden, dann verlasse ich mich darauf, dass 8 km/s nach Berücksichtung von Meßfehlern gemessen wurden. Wenn ich mich darauf nicht verlassen kann, kann ich mich auch nicht auf Experimenten von Relativisten verlassen, sie haben keine besseren Instrumente und keinen schnelleren Ätherwind.

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Der Franzose Maurice Allais (der vor kurzem gestorben ist) war auch wie Michelson kein Physiklaie und kein Schüler, sondern ein hochqualifizierter Experimentalphysiker und Nobelpreisträger. Er hat mit Pendelversuchen in den 60-iger Jahren einen Ätherwind in der Größenordnung der Ergebnissen der Michelson-Morley-Experimente und der Messungen von Miller gemessen, siehe z.B. dazu 2 Beiträge im Forum von Ekkehard Friebe:

Zitat Jocelyne Lopez – 06.07.2007:

Maurice Allais hat nämlich seine Vorstellung des Äthers nach langjährigen Forschungs- und Experimentarbeiten wie folgt dargelegt (Meine Übersetzung aus seinem o.g. Vortrag vom 10. Mai 2006 in Paris):

Zitat von Maurice Allais:

3. Die Grundlagen einer Überprüfung der zeitgenossischen Theorien:

Bei der Überprüfung der zeitgenossischen Theorien steht es außer Frage, dass das Konzept des Äthers, worauf Maxwell ein Großteil seines Werks basiert hat, eine wesentliche Rolle zu spielen hat.

In der Tat verhält sich der Äther wie eine Flüssigkeit in der sich alle Körper bewegen.

Insbesondere soll man annehmen, dass der Äther und die Planeten dieselbe Bewegung um die Sonne haben, was unmittelbar erklärt, dass es unmöglich wurde, eine Geschwindigkeit der Erde von 30 km/s relativ zu einem angenommenen ruhenden Äther festzustellen (1).

Bei der Überprüfung der zeitgenossischen Theorien soll ein einziges Prinzip über alle anderen Überlegungen maßgebend sein: die absolute übergeordnete Bedeutung der experimentellen Ergebnisse über die theoretischen Konzepte (2) und man soll sich vor jeglichem Vorurteil bei der Interpretation der Fakten vorsehen. (3)

und

Zitat von Ekkehard Friebe – 28.06.2007:

Für alle, die sich für weitere Arbeiten von und über Maurice Allais interessieren, verweise ich auf folgende Internetseite: Maurice Allais the scientist.
Hierin heißt es zu Beginn:

All the scientific work of Maurice Allais relates to the field of the gravitation, the velocity of the light and the anisotropy of space.

Maurice Allais, initially, carried out his own experiments which led him to observe the existence of phenomena incompatible with the commonly accepted theories. He drew from them his own conclusions according to which the velocity of the light does not have a constant value but varies (slightly) according to the direction. What led him to show the existence of “ aether “ and of the anisotropy of space.

In a second time and to consolidate his own results, Maurice Allais was brought to reexamine the detail of the results of the experiments which had been carried out in the past on the same subject in the U.S.A. by Michelson and Morley in 1887, by Morley and Miller in 1902, 1904 and 1905, and by Miller in 1925, 1926 and 1930. He then could observe that these results contain the same anomalies which were not noticed at the time by the experimenters or were neglected.

Maurice Allais affirms today with force that these anomalies are real and indisputable and that they call into question the laws of relativity, discovered by Lorentz and Poincaré, and more known under the name of Laws of Einstein.

Hier ein Zitat:

Ehe ich das Zeug [die Relativitätstheorie] glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!
(Albert Abraham Michelson, Nobelpreisträger)

 

14.01.11 – Zitat von Chief

Wie groß wäre die Verschiebung der Interferenzstreifen bei einem Ätherwind von 300m/s (10^-6c)?

 

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Joachim Schulz hat aber wiederum weiter oben behauptet, Experimentatoren hätten ausgeschlossen, dass es einen meßbaren Äther gibt:

Zitat von Joachim Schulz: Experimentatoren haben damit den klassischen Ätherwind ausgeschlossen. […] Sorry, Frau Lopez, Sie haben recht. Ich meine natürlich einen messbaren Äther.

Also „ein messbarer Äther“ ist nach der Meinung von Joachim Schulz „von Experimentatoren“ nach dem Michelson-Morley-Experiment ausgeschlossen worden. Trotzdem hält er als Experimentalphysiker sowohl das Michelson-Morley-Experiment als auch meinen Vorschlag für geeignet, einen Ätherwind zu messen und ermutigt uns, meinen Experimentvorschlag durchzuführen, obwohl es ausgeschlossen sei, dass es einen meßbaren Ätherwind gibt. Na ja, das soll verstehen, wer das verstehen kann…

Auch Michelson hätte sich ja ruhig sparen können, den „klassischen Äther“ überhaupt messen zu wollen, wie törisch war er: Er spekulierte ja mit einem Ätherwind von 30 km/s (die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne bei angenommenen ruhenden Äther). Auch Miller und Allais hätten sich ihre vielen aufwändigen Messungen sparen können: „Experimentatoren“ haben ja ausgeschlossen, dass es einen meßbaren Äther gibt. Der liebe Gott oder Albert Einstein hätten lieber einen Ätherwind von mindestens 250.0000 km/s vorsehen müssen, damit wir ihn mit unseren Instrumenten registrieren dürfen, die haben uns aber ganz schön ausgetrickst…

Du wirst also keine Antwort auf Deine Frage von Joachim Schulz erhalten.
[NB von Jocelyne Lopez: Dr. Joachim Schulz hat sich in der Tat nachträglich explizit verweigert, die Frage des Teilnehmers Chief zu beantworten).



Traum eines gemeinsamen Experiments von Relativisten und Kritikern

Ich verweise auf Austausche im MAHAG-Forum über meine Idee für die Durchführung einer Variante des Michelson-Morley-Experiments mit Einwegmessungen der Lichtgeschwindigkeit:

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Hallo Harald,

Ich hatte in Deinem alten Forum eine Experimentidee für eine Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit vorgeschlagen, die ich auch im Forum von Ekkehard Friebe 2006 zur Diskussion gestellt habe: Warum keine Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit?

Damals sagte sogar ein Relativist dazu:

19.11.2006 – Zitat von Paradox:

Deine Anregung ist eigentlich so naiv nicht. Verstehe ich es richtig, dass du sagst:

– Aussendung eines Lichtpulses (Uhr wird gestartet bei t_o)
– Detektion des Pulses durch bspw. einen Fotosensor, welcher mit einer Messleitung mit derselben Uhr verbunden ist
– Empfang des Meßsignals (Uhrenstopp bei t_n)

Daraus folgt:
Zeitdifferenz für den Einweg-Lichtpuls: delta t = t_n – t_o – Laufzeit im Messkabel
Signalgeschwindigkeit: c = delta s / delta t

Die Laufzeit in Koaxkabeln bspw. kann genau bestimmt werden, so dass einer derart durchgeführten Labormessung eigentlich nichts im Wege stünde. Weshalb also nicht?

Ich habe die Idee einer Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit immer noch im Hinterkopf und würde gerne über folgende andere Versuchsanordnung Deine Beurteilung als Experimentalphysiker erfahren:

Man montiert an einem Ende einer festen Stange (von meinetwegen 2 m) eine Messvorrichtung (Atomuhr/Lichtdetektor) und am anderen Ende montiert man eine Lichtquelle. Man führt eine Einwegmessung des Lichts bei Geschwindigkeit v=0 des Beobachters durch.

Gleich danach dreht man die Stange ganz langsam und ganz vorsichtig und führt Einwegmessungen des Lichts in verschiedenen anderen Richtungen durch. Das an mehrere Tagen hintereinander und zu verschiedenen Jahreszeiten.

Man könnte dann nachprüfen, ob die Lichtgeschwindigkeit bei dieser Meßreihe konstant bleibt oder ob ein Widerstand des Äthers periodisch registrierbar ist. Das ist eigentlich eine Variante des Michelson-Morley-Experiments, aber mit Einwegmessungen der Lichtgeschwindigkeit, was wesentlich ist.

Man könnte auch diese Einwegmessungen der Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Richtungen in einem Vakuumrohr oder in verschiedenen Medien vornehmen.

Was hältst Du davon?

 

13.01.11 – Zitat von Ernst:

Du benötigst zwei Uhren, eine beim Sender und eine beim Empfänger. Das Problem ist die Synchronisation beider Uhren. Externe Synchronisation, ähnlich Haralds Versuch, bringt die bekannten Probleme. Interne Synchronisation ist ebenfalls problematisch; erfolgt sie nach Speziellen Relativitätstherie, dann bekommst du Spezielle Relativitätstheorie. Eventuell klappts mit langsamen Uhrentransport.

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Man benötigt eben bei dieser Versuchsanordnung keine zwei Uhren, sondern eine einzige Uhr, das ist das besondere dabei, womit die leidige Arie der Synchronisation sich erübrigt: Das ist eine direkte Messung zwichen einer Messvorrichtung (Uhr/Lichtsensor) und einer Lichtquelle, so wie es auch in meiner ersten Variante von 2006 vorgeschlagen wurde, wo auch nur eine einzige Uhr in der Mitte vorgesehen war, und wie Paradox es auch weiter oben beschrieben hat.

Das stimmt aber schon, dass man die Messvorrichtung (Uhr/Lichtsensor) an einem Ende der Stange durch einen Kabel entlang der Stange mit der Lichtquelle am anderen Ende verbinden soll, damit die Uhr das Startsignal bei t_o bei der Lichtquelle auslösen und registrieren kann. Man müsste also die Laufzeit des Startsignals zur Lichtquelle vorher separat messen und dann von der gemessenen Lichtgeschwindigkeit abziehen.

Das Problem mit der langsamen Drehung der Stange für die Messungen in den anderen Richtungen besteht eventuell noch: Ich habe privat von einem Experimentalphysiker erfahren, dass moderne Atomuhren extrem bewegungsempfindlich sind, echte Mimose, sie verstellen sich bei der kleinsten Bewegung oder Erschütterung. Man könnte vielleicht das Problem so lösen, wenn es wirklich in diesem Fall besteht, dass man die Uhr fest auf dem Boden montiert und unbewegt lässt und nur die Stange dreht, wenn man zum Beispiel die Stange auf einer runden Schiene um die Uhr herum fixiert, wenn Du verstehst, was ich meine.

 

13.01.11 – Zitat von Joachim Schulz:

Man kann es mit zwei Uhren machen, aber die Idee mit den Kabeln funktioniert auch ganz gut. Die Pulse in BNC-Kabeln pflanzen sich mit ca. 200.000 km/s fort, also etwa 2/3 Lichtgeschwindigkeit. Daran sieht man, dass hier das Medium eine starke Rolle spielt. Ferner kann man so ein Kabel beliebig in Schlaufen legen und leicht zeigen, dass die Signallaufzeit von der Lage im Raum unabhängig ist. Wenn man das überprüft hat, kann man die Kabel verwenden, um Ein-Weg-Experimente zur Lichtgeschwindigkeit zu machen. Das ist recht simpel und wird (wie gesagt) schon seit den frühen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts so gemacht.

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man eine Meßreihe mehrere Tage hintereinander und zu verschiedenen Jahreszeiten durchführt, um die Auswirkung der Rotation der Erde um die eigene Achse und um die Sonne auf der Relativgeschwindigkeit Licht/Äther zu untersuchen. Mit der Feststellung von regelmässigen periodischen Variationen haben nämlich sowohl Dayton Miller als auch Maurice Allais experimentell mit unterschiedlichen Meßanordnungen den Ätherdrift von Michelson-Morley von 8,8 – 10 km/s bestätigt (es gab nämlich bei Michelson-Morley nie ein „Null-Ergebnis„, das ist ein Märchen).

 

13.01.11 – Zitat von Ernst:

Das funktioniert nicht. Man muß in Rechnung stellen, daß auch die Laufzeit im Kabel von der Richtung des Kabels im Äther abhängig ist. Damit kompensiert sich der Effekt des Äthers.
Das ist mit dem Kabel nicht viel anders als wenn man die Zeiten anstatt Kabel per Laser überträgt. Die Ätherwirkung wird kompensiert.

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das stimmt wohl, diesen Einwand hatte mir auch privat ein Experimentalphysiker bei meinem ersten Vorschlag vorgehalten, wo die Uhr in der Mitte der Stange vorgesehen war und rechts und links an den beiden Enden der Stange durch den Signal-übertragungskabel mit Quelle und Empfänger verbunden war (die Versuchsanordnung war als Dreieckanordnung gedacht: Sender-Uhr-Empfänger). Es gab also in der Tat eine genau entgegengesetze Bewegung im Übertragungskabel innerhalb einem Meßdurchgang, die den Effekt des Äthers kompensieren könnte.

Bei meinem heutigen Vorschlag ist es m.E. nicht mehr der Fall: Die Uhr befindet sich zusammen mit dem Empfänger an einem Ende der Stange, die Lichtquelle an dem anderen Ende: Es gibt also nur noch eine Einwegslaufzeit des Übertragungsignals im Kabel bei einem Messdurchgang, und nicht mehr zwei:

– Die Uhr löst und registriert das Startsignal bei t_o
– das Startsignal läuft im Kabel zur Lichtquelle und löst den Lichtpuls aus (= ein Weg)
– der Lichtpuls läuft von der Quelle zur Uhr, die die Ankunft bei t_n registriert.

Es gibt also keinen Weg hin-und-zurück im Kabel, man braucht nur die Laufzeit des Hinwegs des Startsignals zum Sender im Kabel von dem Wert der gemessenen Lichtgeschwindigkeit abzuziehen.
Oder?

 

13.01.11 – Zitat von Ernst:

Oder! Das Kabel dreht sich ja mit der Stange. Läuft wegen Ätherwirkung das Lichtsignal länger/kürzer, dann läuft im Kabel auch der elektrische Impuls länger/kürzer. Es wird insgesamt sowas ähnliches eine eine Zweiwegmessung.

 

13.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Das Experiment besteht ja aus einer Meßreihe, nicht aus einer Einzelmessung. Und innerhalb eines Messdurchgangs dreht sich weder die Stange noch der Kabel: Innerhalb eines Messdurchgangs gibt es gar keine Hin-und-Rückbewegung, weder für den Lichtpuls (wie bei Michelson-Morley), noch für das Übertragungsignal im Kabel, wo der Effekt des Äthers sich kompensieren könnte. Es sind jeweils immer reine separate Einwegmeßdurchgänge:

– Man misst die Lichtgeschwindigkeit Richtung Nord und zieht die Laufzeit im Kabel Richtung Nord ab: Man erhält einen Wert der Lichtgeschwindigkeit als Einwegmessung Richtung Nord

– Man misst die Lichtgeschwindigkeit Richtung Süd und zieht die Laufzeit im Kabel Richtung Süd ab: Man erhält einen Wert der Lichtgeschwindigkeit als Einwegmessung Richtung Süd.

Dabei konnte sich der Effekt des Äthers gar nicht kompensieren, er ist in den jeweiligen separaten Meßergebnissen drin, falls es einen gibt, es sind ja abgeschlossene Einwegsmessungen.

Man vergleicht also, ob der Einwegswert der Lichtgeschwindigkeit Richtung Süd gleich ist mit dem Einwegswert der Lichtgeschwindigkeit Richtung Nord.

Man könnte es vielleicht per Analogie mit zwei Booten gleicher Bauart vergleichen, die mit derselbe Motorkraft in zwei verschiedenen Flüßen gegen eine Strömung auf einer gleich langen Strecke fahren: Man vergleicht die Geschwindigkeit des Boots A mit der Geschwindigkeit des Boots B um zu prüfen, ob ihre jeweiligen Geschwindigkeiten gleich sind oder verchieden, woraus man schließen kann, falls sie verschieden sind, dass sie nicht gegen die gleiche Geschwindigkeitsströmung gefahren sind. Das ist eine andere Konstellation, als wenn ein Boot eine Strecke hin- und zurück im gleichen Fluß fährt, wo der Wert der Strömung ab- und aufwärts sich kompensiert.

 

13.01.11 – Zitat von Ernst

Doch, sie kompensieren sich:
– große Licht-Laufzeit + kleine Kabellaufzeit
– kleine Licht-Laufzeit + große Kabellaufzeit

Solche Varianten sind hier und anderswo so und ähnlich zigfach überlegt. Alle scheitern an dem Problem der Synchronisation.

 

14.01.11 – Zitat von Harald Maurer:

Zu Deiner Frage bezügl. der Einwegmessung des Lichts:  

… Bitte die Stellungnahme von Harald Maurer hier weiterlesen

  

14.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Hallo Harald,

Erst einmal: Vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme!

Zitat Harald Maurer: In Deinem Vorschlag, wo in einem Kabel ein Signal zurückgeführt wird, liegt quasi ebenfalls eine Zweiwegmessung vor. Wie Ernst schon betont, kommt es auch im Kabel zum Äthereinfluss, dazu käme auch noch die Mitführung des Signals, die je nach Material unterschiedlich wäre. Es ist gleichgültig, in welcher Form ein Messsignal zum Start oder zu einer Uhr oder zu einem Messgerät zurückgeführt wird – immer muss man mit zumindest teilweiser Kompensation oder Verfälschung des Ergebnisses rechnen. Das wird auch deshalb kompliziert, weil man die Richtung des Ätherwinds, der im Augenblick der Messung existiert, in der Regel gar nicht kennt.

Dass man mit einer Kompensation rechnen muss, weil man die Richtung des Ätherwinds, der im Augenblick der Messung existiert nicht kennt, ist meiner Meinung nach kein methodologisches Problem, sondern es ist quasi Bestandteil der Untersuchung: man versucht Informationen über den angenommenen Äther zu bekommen, einschließlich seiner unbekannten Richtung. Deshalb wäre es hier wichtig, die Messungen an verschiedenen Tagen hintereinander und zu verschiedenen Jahreszeiten durchzuführen: Wenn man regelmäßige periodische Veränderungen feststellen sollte (wie Michelson-Morley, Dayton Miller und Maurice Allais es in der gleichen Größenordnung festgestellt haben), sind sie dann keine Meßfehler, sondern sie sind dann auf die unbekannte Richtung des Ätherwinds relativ zur Erde und auf den jeweiligen Winkel der Messeinrichtung zu diesem Ätherwind zurückzuführen. Die Periodizität der Abweichungen ist hier maßgebend.

Zitat Harald Maurer: Wie Ernst schon erwähnt, ist das Problem in allen Fällen die Synchronisation. […] Auch die von Joachim genannten Messungen sind genau genommen Zweiwegmessungen (auch hier werden Signale durch Kabel zum Messgerät geführt) und sie sind aufgrund der kurzen Messstrecken nicht genau genug.

Nun, ich meine, wenn schon ein Relativist als Experimentalphysiker bestätigt, dass man sehr gut separat die Geschwindigkeit des Startsignals im Kabel messen kann (ca. 200000 km/s) und dass man es am laufenden Band tut, sollten wir nicht päpstlicher sein als der Papst… Da würden keine Einwände seitens der Relativisten für das Prinzip des Versuchsaufbaus hier vorgehalten werden. Ein Synchronisationsproblem besteht hier bei der Messung der Laufzeit des Startsignals auch nicht, man kann die mit derselbe, einzigen Uhr separat messen: So wie ich es verstanden habe verursacht die Lage des Kabels keine Variationen in der Laufzeit, man kann sie also kreisförmig als Rundganglauf mit derselbe Uhr messen und nicht geradlinig mit zwei synchronisierten Uhren:

Zitat Joachim Schulz: Man kann es mit zwei Uhren machen, aber die Idee mit den Kabeln funktioniert auch ganz gut. Die Pulse in BNC-Kabeln pflanzen sich mit ca. 200.000 km/s fort, also etwa 2/3 Lichtgeschwindigkeit. Daran sieht man, dass hier das Medium eine starke Rolle spielt. Ferner kann man so ein Kabel beliebig in Schlaufen legen und leicht zeigen, dass die Signallaufzeit von der Lage im Raum unabhängig ist. Wenn man das überprüft hat, kann man die Kabel verwenden, um Ein-Weg-Experimente zur Lichtgeschwindigkeit zu machen. Das ist recht simpel und wird (wie gesagt) schon seit den frühen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts so gemacht.

Die Kabelmethode als Rundgang-Messung umgeht also das leidige Synchronisations-problem durch die Verwendung einer einzigen Uhr für die separate Messung der Laufzeit des Startsignals. Damit wäre die Messung der LG jeweils in einer Richtung als abgeschlossener Meßdurchgang nach Abzug der Laufzeit im Kabel eine echte Einwegmessung, und keine verkappte Zweiwegmessung.

Wenn schon Relativisten Meßmethoden für ihre Experimente anwenden, die sie für geeignet halten, sollte man sich diesen Meßmethoden auch bedienen ohne mit Einwänden zu rechnen und es wäre vielleicht sogar eine einmalige Gelegenheit für Relativisten und Kritiker ein gemeinsames Experiment zu konzipieren, durchzuführen und auszuwerten. Ein Traum?



Der Gammafaktor von Lorentz hat in der Relativitätstheorie nichts zu suchen

Ich verweise auf weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die Frage, ob der Gammafaktor physikalisch hergeleitet wurde oder nicht:

  

11.01.11 – Zitat von Britta:

Wie man den Faktor ermittelt wurde dir auch mehrfach gesagt, auch in dem Text vom Poeten ist eine Erklärung dazu gegeben.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Also Du weißt es nicht, war schon vorher klar…

Und welche physikalische Kräfte sind für die physikalische Herleitung des Gammafaktors im wortreichen Text vom nocheinpoet genannt worden? Ich habe keine in seinem  Beitrag  gefunden, und auch keine Zeit seine üblichen Romanen sorgfältig zu lesen.

Kannst Du es knapp mit eigenen Worten hier sagen, wenn Du es verstanden hast, auf welche physikalische Kräfte der Gammafaktor zurückzuführen ist, dass er eine materielle Verkürzung von bewegten Objekten in der Äthertheorie von Lorentz beschreibt?

Sind das die physikalischen Eigenschaften des Vakuums Permeabilität und Dielektrizität? Sind das andere Kräfte? Wenn ja, welche?

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Wenn du nicht liest, kannst du natürlich auch nichts finden, schon klar. Erwarte aber nicht, dass du die entsprechende Textstelle zitiert bekommst.
Selbst wenn man es dir erklären würde, du würdest es nicht verstehen, weil du schon mal eine ganz falsche Vorstellung davon hast. Das kann man schon an dieser deiner Fragestellung erkennen.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Also weiß Du es nicht, welche physikalischen Kräfte vom Gammafaktor beschrieben wurden. Es war vorher schon klar, dass weder Du noch der Poet es wissen: Es bestätigt sich immer mehr die Information, die rmw weiter oben mitgeteilt hat: Es gibt gar keine physikalische Herleitung des Gammafaktors, es handelt sich um eine rein mathematisch hergeleitete Funktion bzw. Spekulation. Die Mathematik allein hat die Macht, Objekte im Vakuum/Äther materiell zu verkürzen, toll.

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

[…] Der Name sagt schon, es ist ein Faktor, und somit beschreibt der Gammafaktor keine physikalische Kraft. […]

 

12.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Danke, das reicht: Der Gammafaktor wurde also nicht physikalisch hergeleitet, es ist eine rein mathematische Funktion aufgrund einer Spekulation von Lorentz bei der Deutung des MM-Experiments, wie rmw schon weiter oben es ausgeführt hat, ohne die ellenlangen Romane von Deiner Bibel nocheinpoet und ohne Deine ellenlangen Nacherzählungen:

Zitat von rmw:

Eine an sich physikalische Erklärung gibt es für den Gamma-Faktor in der Tat nicht. Bei Wiki steht folgendes: http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson- … Experiment

Wiki hat geschrieben:

Wie oben gezeigt wurde, ist die Lichtlaufzeit nach Auffassung der Ätherphysik in Bewegungsrichtung länger als quer zur Bewegungsrichtung. Um die Laufzeiten gleich zu machen, und um die Idee eines ruhenden Äthers zu retten, führten George Francis FitzGerald (1889) und Hendrik Antoon Lorentz (1892) die Kontraktionshypothese bzw. Lorentzkontraktion ein.[5][6] Das heißt sie spekulierten, dass die Länge der Versuchsanordnung in Bewegungsrichtung relativ zum Äther um den Faktor verkürzt wird. Würde man in der oben angegebenen Formel für die durchlaufene Strecke der Länge L mit diesem Faktor multiplizieren, würde sich folgende Laufzeit ergeben:

Spekulation ist dabei das Schlüsselwort.

Ich erinnere, dass Lorentz bei dieser Deutung des Michelson-Morley-Experiments zugrunde gelegt hat, dass der Arm des Interferometers sich materiell verkürzt hat, wie er auch annimmt, dass alle im Äther bewegten Objekte aufgrund des Widerstandes des Äthers sich materiell in Bewegungsrichtung verkürzen.

Jetzt erzähle uns bitte mit ein paar wenigen Worten wie Du Dir vorstellst, dass im Vakuum der Speziellen Relativitätstheorie der Äther Objekte materiell verkürzt und wie Du Dir vorstellst, was der Gammafaktor in der Speziellen Relativitätstheorie zu suchen hat?

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

Nein es reicht eben nicht, solange du nicht bereit bist elementare Physik zu begreifen. Erstmal hast du schon wieder einen Fehler gemacht, denn der Faktor ist keine Kraft. Du hast nach einer Kraft gefragt.

 

12.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich habe nach einer Kraft gefragt, weil nur eine physikalische Kraftauswirkung ein Objekt materiell verkürzen kann, logisch. Ich glaube nämlich nicht an Magie. Aufgrund welcher physikalische Ursache verkürzen sich also die Objekte gemäß Gammafaktor in der Lorentztheorie?
Kannst Du es mit eigenen Worten erklären, da Du es verstanden haben sollst?

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

Bist du plemplem? In der Speziellen Relativitätstheorie gibt es keinen Äther, dennoch gibt es dort den Gammafaktor. Und ‚materiell‘ wird in der Speziellen Relativitätstheorie auch nicht verkürzt. Hat denn der Erste, der eine Beschreibung findet nun ein Recht das diese nicht auch in einer anderen Theorie auftauchen darf?

 

12.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nun, wenn Lorentz in seiner Äthertheorie eine materielle Verkürzung gemäß Gammafaktor von im Äther bewegten Objekten aufgrund des Widerstandes dieses Äthers mathematisch herleitet, und wenn Einstein in seiner Theorie ohne Äther und ohne materielle Verkürzung von bewegten Objekten diesen Gammafaktor übernimmt, ist diese Übernahme in der Speziellen Relativitätstheorie logisch unzulässig, sowie wissenschaftlich unhaltbar und inkonsistent. Das war gerade die ganze Zeit der Kern der aufgeworfenen Frage: Der Gammafaktor hat in der Speziellen Relativitätstheorie nichts zu suchen, weil er nicht hinzugezogen werden kann, um eine materielle Verkürzung von Objekten zu beschreiben und zu begründen und weil es keinen Widerstand eines Äthers gibt, der eine physikalische Kraft als Ursache dieser Verkürzung angenommen werden kann. Wozu also diese völlig unhaltbar, unlogische und inkonsistente Übernahme des Gammafaktors durch Einstein? War er etwa plemplem? 

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

Um das Phänomen, dass man beobachtet hat, beschreiben zu können, braucht man eben einen bestimmten Faktor, und der ergibt sich einfach aus dem Pythagoras. Da beide Theorien dasselbe Phänomen beschreiben, ergibt sich einfach auch derselbe Faktor.

 

12.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Sorry, beide Theorien beanspruchen zwar dasselbe Phänomen zu beschreiben, jedoch gibt jede Theorie dafür eine unterschiedliche Erklärung, sonst wären es keine zwei Theorien, wenn sie dasselbe Phänomen durch dieselbe Erklärung beschreiben würden, sondern nur eine einzige Theorie, logisch:

  1. Lorentz erklärt die Konstanz von c zu bewegten Objekten mit einer materiellen Verkürzung der Objekte im Äther (Gammafaktor)
  2. Einstein erklärt die Konstanz von c zu bewegten Objekten durch eine virtuelle Verkürzung der bewegten Objekte im Vakuum (Meßvorschrift mit Relativität der Gleichzeitigkeit)

Zwei verschiedene Theorien. Zwei verschiedene physikalische Auswirkungen auf die bewegten Objekten. Zwei verschiedene Begründungen.

Wenn eine richtig ist, dann ist die andere zwangsläufig falsch – oder beide können auch falsch sein – sie können aber auf keinen Fall beide richtig sein, logisch.

 

12.01.11 – Zitat von Britta:

Beide Theorien beschreiben ein und dasselbe Phänomen, darum kann auch in beiden derselbe Faktor vorkommen. Was wäre denn wenn Einstein nun die Spezielle Relativitätstheorie als erste entwickelt hätte, und da Gamma drin gehabt hätte, und Lorentz ein paar Jahre später seine Theorie vorgestellt hätte, auch mit dem Faktor, dann hättest du nach deiner Logik gesagt, das geht nicht, weil der Faktor ja aus der Speziellen Relativitätstheorie kommt, und darum darf Lorentz den nun nicht auch in seiner Theorie haben. Ist ja logisch. Versuche es noch mal… […]   Wie gesagt, du schreibst Unfug, es ging darum ein Phänomen zu beschreiben, Einstein hätte auch vor Lorentz seine Speziellen Relativitätstheorie aufstellen können, dann müsste nach deiner Logik der Gammafaktor nicht mehr in der Theorie von Lorentz auftauchen dürfen.

 

——————-

NB von Jocelyne Lopez:  Was es für eine Rolle es spielen würde, ob Einstein den Gammafaktor als erster in seine Theorie eingebaut hättet für die Unhaltbarkeit der Anwendung dieses Faktors in der Speziellen Relativitätstheorie wird wohl das Geheimnis der Teilnehmerin Britta bleiben… Eine Weiterführung des Dialogs erübrigt sich.
Siehe auch:
Albert Einstein missbraucht die Theorie von Antoon Lorentz 
Kann die Mathematik Objekte verkürzen?



Beschwerde an den Präsidenten der Technischen Universität Braunschweig

Ich habe am 16.01.11 folgende Beschwerde per E-Mail an den Präsidenten der Technischen Universität Braunschweig geschickt:

 

Von Jocelyne Lopez
An:
Herrn Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach, Präsident der Technischen Universität Braunschweig
Herrn Dietmar Smyrek Hauptberuflicher Vizepräsident / Verwaltung Personal
Datum 16.01.11
Betr.: Ihr Mitarbeiter Dr. Martin Bäker

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hesselbach,
Sehr geehrter Herr Smyrek,

Ich erlaube mir Sie über folgende Missstände in Ihren Funktionen als Präsident und Vizepräsident der Technischen Universität Braunschweig zu informieren:

Ihr Mitarbeiter Dr. Martin Bäker betreibt bei der großen Internet-Plattform „ScienceBlogs“ einen eigenen Physik-Blog unter expliziter Nennung seiner Funktion als Privatdozent in Ihrer Universität seit 1996 und auch unter Angabe seiner beruflichen E-Mail-Kontakt-Adresse bei der TU Braunschweig.

Seine am 27. Dezember 2010 dort eröffnete Diskussion

enthält beleidigende Kommentaren zu meiner Person und gravierende Verletzungen meiner persönlichen Integrität von einem anonymen Teilnehmer „Hel“ – obwohl ich mich zu keinem Zeitpunkt an dieser Diskussion beteiligt habe – sowie vor allem zwei Links zu einem illegalen, anonymen Internet-Denunziationsportal „Esowatch“, das gegenwärtig aufgrund massiven Rechtsverstößen gegen mehrere Hunderte von namentlich genannten Privatpersonen und aufgrund von bundesweiten Strafanzeigen Anlaß zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gibt.

Ich habe am 04. und 05.01.11 Ihren Mitarbeiter Dr. Martin Bäker an seine angegebene berufliche E-Mail-Adresse bei der TU Braunschweig diesen Beitrag gemeldet und ihn darum gebetet, die Links zu dieser illegalen Seite unverzüglich aus seinem Blog zu entfernen, da sie rechtswidrige Inhalten gegen meine Person enthalten: Beleidigungen, üble Nachrede, Verleumdungen, falsche Tatsachen-behauptungen, Verletzungen des Urheberrechts (Bilder) und des Datenschutzes. Es handelt sich bei diesem Denunziationsportal um handfeste Internetkriminalität. Auch habe ich ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er sich als Blog-Betreiber diese rechtswidrigen Inhalte nach den gültigen Rechtsbestimmungen zu eigen macht, wenn er nach Kenntnisnahme, Meldung und bitte um Löschungen durch den Geschädigten diesen Beitrag nicht umgehend entfernt. Dr. Bäker hat sowohl meine zwei Mails ignoriert als auch am 06.01.11 eine Meldung in der Diskussion selbst, die nicht veröffentlicht wurde. Es ist also davon auszugehen, dass Dr. Bäker nicht willig ist seine Verantwortung als Blog-Betreiber nachzugehen und meiner Bitte um Löschung zu entsprechen, sowie meine Rechte und meine persönliche Integrität in seinem Blog zu schützen.

Dieses Verhalten reiht sich in einem größeren Kontext von einigen Blogger der fragwürdig gewordenen Blogger-Plattform „ScienceBlogs“, die sich zu aggressiven Agitationen entwickelt hat und mit illegalen Seiten sympathisiert und kooperiert, die mit großer Inbrunst Menschen mit abgrundtiefem Hass mobben, welche die Relativitätstheorie kritisieren. Dabei missbrauchen diese Blogger wie im Fall von Dr. Martin Bäker ihre Zugehörigkeit zu universitären Betrieben.

Ich finde es unverantwortlich und unvertretbar, dass ein Mitarbeiter Ihrer Universität in seiner offen angegebenen Funktion als Dozent und unter seiner beruflichen Kontaktadresse solche Aktivitäten im Internet betreibt und unbeteiligten Personen schwere Schaden zufügt. Als Bürgerin dieses Landes und als Steuerzahlerin trage ich auch zur Finanzierung der universitären Betriebe bei und ich sehe nicht ein, dass ich im Namen von öffentlichen Institutionen derart diffamiert und behandelt werde. Ich würde Ihnen daher dankbar sein, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hesselbach, sehr geehrter Herr Smyrek, wenn Sie in Ihren Funktionen als Präsident und Vizepräsident der Technischen Universität Braunschweig veranlassen würden, dass Ihr Mitarbeiter Dr. Martin Bäker die offene Angabe seines staatlichen Arbeitsgebers in seinem „ScienceBlog“ entfernt und unterlässt, eine Kontaktadresse bei der Universität Braunschweig in seinem Impressum anzugeben, die Ihre Universität in ein sehr schlechtes Licht rücken lässt.

Ich bedanke mich dafür im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Kann die Mathematik Objekte verkürzen?

Ich komme auf meinen Eintrag Albert Einstein missbraucht die Theorie von Antoon Lorentz zurück und gebe weitere Austausche aus einer Diskussion im MAHAG-Forum wieder, wo ich die Frage aufgeworfen habe, woher der Gammafaktor aus der Äther-Theorie von Antoon Lorentz, der in der Speziellen Relativitätstheorie von Einstein (die keinen Äther voraussetzt) übernommen wurde, physikalisch abgeleitet wurde:

 

05.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Die Inkonsistenz, die Widersprüchlichkeit und die Unhaltbarkeit kommen in der Speziellen Relativitätstheorie durch die Anwendung der Formel der Lorentztransformation für die Bestimmung von c, anstatt bei der Anwendung der Formel „Weg/Zeit“ zu bleiben, wie im 2. Postulat definiert. Die Lorentztransformation ist nämlich eine medien-spezifische, dynamische Transformation, die speziell für die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit im Äther entwickelt wurde, und nicht im Wasser, nicht in der Luft, nicht im Orangensaft, nicht im Gasen, nicht in Glasperlen, und auch nicht in einem leeren und kräftefreien Raum: Sie wurde gezielt für die Lichtausbreitung im Äther entwickelt und sie verarbeitet wohl auch konsequenterweise experimentell gewonnene Messergebnisse über physikalische Eigenschaften des Vakuums: Vakuumpermeabilität und Dielektrizität, wie die maxwellschen Gleichungen. Im Gegensatz zur kinematischen Formel „Weg/Zeit“ für die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit, die wie gesagt gar keine Informationen über ein Medium beinhaltet und verarbeitet, enthält und verarbeitet die Lorenztransformation vermutlich medienspezifische Informationen zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit im Medium Äther (Gammafaktor). Diese dynamische Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit im Äther hat jedoch in der Speziellen Relativitätstheorie absolut nichts zu suchen! Die Spezielle Relativitätstheorie ist ja eine rein kinematische Theorie, die explizit von Albert Einstein ohne Medien zu verstehen und anzuwenden ist. Siehe auch: Der Witz der Verwendung der Lorentztransformation durch Albert Einstein.

 

05.01.11 – Zitat von Britta:

Spannend…, also, c wird in der Speziellen Relativitätstheorie über die Lorentztransformation bestimmt und nicht mehr über Weg/Zeit?

 

06.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Diese Formel Weg/Zeit ergibt mit experimentell gewonnenen Daten unbestrittener Weise keinen konstanten Wert von c, weil diese Formel keine Beschaffenheiten von irgendwelchen Medien beinhaltet und verarbeitet, weder Luft, noch Wasser, noch Orangensaft, noch Glas, noch Gasen, noch Äther, noch Vakuum: Mit dieser Formel, die rein kinematischer Natur ist, kann man je nach Medium nur verschiedene Werte von c bestimmen.

Mit der Anwendung in der Speziellen Relativitätstheorie der Formel der Lorentztransformation, die Beschaffenheiten des Mediums Äther beinhaltet und verarbeitet und von dynamischer Natur ist (Gammafaktor), erhält man c konstant nur durch reale, dynamische Längenkontraktion der im Äther bewegten Objekte, was in der Speziellen Relativitätstheorie nicht vorgesehen ist, womit die Konstanz von c in der Speziellen Relativitätstheorie  physikalisch nicht begründet ist und völlig in der Luft hängt. Einstein hat die Formel der Lorentztransformation für die Bestimmung von c im Äther blind abgekupfert (entgegen der kinematischen Formel c=Weg/Zeit, die er in seinem Postulat explizit für die Bestimmung von c vorgegeben hat), sie jedoch von jeglichen physikalischen, dynamischen Inhalten ausgehöhlt: sie ist in der Speziellen Relativitätstheorie nicht nur methodologisch fehl am Platz, sondern sie ist dort nur eine leere Hülse ohne jegliche physikalische Relevanz.

 

07.01.11 – Zitat von mirko:

Von mir aus – es ging mir nur darum, dass Einstein sich in seinem Postulat auf eine ganz bestimmte Lichtgeschwindigkeit unter ganz bestimmten Bedingungen bezieht und es von daher wenig sinnig ist, darauf herumzureiten, dass man aus Geschwindigkeit = Weg/Zeit keine Rückschlüsse auf das Medium ziehen könne.

 

08.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich würde eher sagen, dass es von Einstein wenig sinnig war, eine bestimmte Lichtgeschwindigkeit mit einer bestimmten Formel, die keine Rückschlüße auf ein Medium erlaubt, als Postulat zu definieren, dazu auch explizit zu bestätigen, dass man in seiner Theorie kein Medium benötigt, und dann seine postulierte Konstanz der Licht-geschwindigkeit widersprüchlicherweise einzig und allein… aus der Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit im Medium Äther zu begründen (Maxwell, Lorentz).

 

08.01.11 – Zitat von fb557ec2107eb1d6:

Spiel dich nicht so auf. Du hast keine Ahnung und gibst an, als hättest du bereits 3 Nobelpreise in der Tasche. Was du hier schreibst, ist kompletter Unsinn und hat mit Physik nichts zu tun.

 

09.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Vielleicht könntest Du ausnahmsweise sachlich zu der aufgeworfenen Frage Stellung nehmen, falls Du die Antwort weißt und Physiklaien wie Britta und mir erklären kannst, woher der Gamma-Faktor physikalisch abgeleitet wird. Ich brauche dabei keine mathematische Herleitung, sondern eine Erklärung im Klartext.

Eine physikalische Erklärung für den Gammafaktor muß es nämlich zwangsläufig geben: Kann etwa eine mathematische Funktion das Licht im Vakuum beinflußen? Seit wann kann Mathematik irgendetwas physikalisch in der Natur bewirken? Seit wann kann Mathematik das Licht oder bewegte Objekte in der Natur bremsen? Die Frage einer Physiklaie ist hier völlig berechtigt und sie verlangt einer sachlichen und nachvoll-ziehbarer Antwort: Wenn der Gammafaktor das Licht im Vakuum konstant hält und die Geschwindigkeit von Objekten unter c zwingen kann, dann handelt es sich nicht nur um eine mathematische Funktion, sondern eine physikalische Kraft. Wie gesagt, ich stelle mir den Gammafaktor als „Brechungsindex“ des Lichts im Vakuum vor – ein bisschen Vorstellungskraft ist in der Physik auch für Physiklaien nötig und erlaubt. Diese physikalische Kraft wird lediglich von der mathematischen Funktion beschrieben, aber natürlich nicht verursacht, logisch. Davon kann man auf jeden Fall ausgehen, auch mit wenig Vorstellungskraft. Ich gehe also persönlich davon aus, dass der Gammafaktor aus den physikalischen Eigenschaften des Vakuums (Permeabilität und Dielektrizität) abgeleitet wird. Woraus sonst? Was soll sonst im Vakuum die Geschwindigkeit des Lichts ungefähr (und nicht exakt) konstant halten? Was soll sonst im Vakuum die Objekte „zwingen„, sich unter c zu bewegen? Was soll sonst im Vakuum die materielle Verkürzung der Objekte gemäß Lorentztheorie bewirken? Die Mathematik etwa? Wenn Du es also ausnahmsweise sachlich, verständlich und nachvollziehbar für Physiklaien erklären kannst, woher der Gammafaktor physikalisch kommt, dann wäre es konstruktiv, anstatt Dich so furchtbar aufzuregen und nur mit Beleidigungen und Beschimpfungen zu reagieren.

Woher wird also der Gammafaktor physikalisch abgeleitet? Aus welchen Meßdaten?

 

09.01.11 – Zitat von rmw:

Zitat Jocelyne Lopez: „Eine physikalische Erklärung für den Gammafaktor muß es nämlich zwangsläufig geben.

Eine an sich physikalische Erklärung gibt es für den Gamma-Faktor in der Tat nicht. Bei Wiki steht folgendes:

Wie oben gezeigt wurde, ist die Lichtlaufzeit nach Auffassung der Ätherphysik in Bewegungsrichtung länger als quer zur Bewegungsrichtung. Um die Laufzeiten gleich zu machen, und um die Idee eines ruhenden Äthers zu retten, führten George Francis FitzGerald (1889) und Hendrik Antoon Lorentz (1892) die Kontraktionshypothese bzw. Lorentzkontraktion ein.[5][6] Das heißt sie spekulierten, dass die Länge der Versuchsanordnung in Bewegungsrichtung relativ zum Äther um den Faktor verkürzt wird. Würde man in der oben angegebenen Formel für die durchlaufene Strecke der Länge L mit diesem Faktor multiplizieren, würde sich folgende Laufzeit ergeben:

Spekulation ist dabei das Schlüsselwort.

 

09.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nun, reine Spekulationen anstellen und dabei es als experimentelle Nachweise verkaufen ist ein bisschen verschäft, würde ich sagen…

Wobei Lorentz sehr wohl eine logische und rationale Erklärung vorgeschlagen hat, weil er davon ausging, dass der Widerstand des Äthers für die materielle Verkürzung verantwortlich war, also hat er physikalische Kräfte als Kausalität der Kontraktion angenommen. Meine Vorstellung, es handelt sich beim Gammafaktor sozusagen um den „Brechungsindex“ des Vakuums ist nicht so abwägig, auch wenn dieser Faktor nicht wie die Brechungsindexe experimentell ermittelt wurde und auf keinen Messergebnissen basiert.

Wie denn auch sei: Dieser Faktor, der eine materielle Verkürzung der bewegten Objekten im Äther beschreibt, hat in der Speziellen Relativitätstheorie nichts zu suchen, wo die bewegten Objekte sich ja nicht materiell verkürzen.

 

09.01.11 – Zitat von Britta:

Man kann sicher aus den Messergebnissen von Experimenten auf den Gammafaktor schließen. Auch der Poet hatte hier im Forum schon mal eine sehr schöne Erklärung mit ganz wenig Mathematik gegeben: viewtopic.php?f=6&t=224&start=0
Für mich als Laie die beste und einfachste Erklärung, die ich je gelesen habe.

 

09.01.11 – Zitat von Chief:

Kannst Du seine Erklärung in Deinen Worten wiedergeben?

 

09.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich sehe in dieser langen Erklärung keine Experimente und keine Meßergebnisse, die auf den Gammfaktor schließen lassen. Wikipedia zu verlinken ist dabei nicht hilfreich, das ist wie das Hornberger Schießen bzw. gerät man in widersprüchlichen oder unübersichtliche Darstellungen.

Wenn Du verstanden haben sollst, woher der Gammafaktor physikalisch zustande kommt, also welche gemessene Kräfte in der Lorentztheorie die im angenommenen Äther (bzw. im Vakuum) bewegten Objekten physisch verkürzen sollen, dann solltest Du es mit ein paar eigenen Worten darlegen können. Bekanntlich ging Lorentz von einer physischen Längenkontraktion aufgrund des Widerstandes des Äthers aus.

Handelt es sich dabei etwa um die gemessenen Werte der physikalischen Eigenschaften des Vakuums (Permeabilität und Dielektrizität), die von Maxwell für die Ableitung der Konstanz von c im angenommenen Äther (bzw. im Vakuum) 1865 verarbeitet wurden? Oder handelt es sich um andere Eigenschaften des angenommenen Äthers (bzw. des Vakuums)? Wenn ja, welche? Das kann man sehr wohl mit ein paar eigenen Worten darlegen, und zwar völlig ohne Mathematik, wenn man verstanden hat woher es physikalisch abgeleitet wurde.

Ich vermute aber, dass keiner es weiß bzw. dass keiner physikalisch und mathematisch ausgebildet wurde, sich darüber Gedanken zu machen woher der Gammafaktor physikalisch kommt, weder ausgebildete Relativisten noch ausgebildete Kritiker. Sie sind gewissermaßen durch zu viel spezifisches Wissen „verbildet„. Das können nur interessierte Physiklaien unvoreingenommen fragen.

Es  ist also von den Relativisten keine Antwort auf die hier aufgeworfene Frage zu erwarten, woher der Gammafaktor, der eine Verkürzung von bewegten Objekten im Äther von Lorentz und im Vakuum/Äther von Einstein beschreibt, physikalisch abgeleitet wurde. Es gibt wohl keine physikalische Ableitung, wie rmw es vermutet. Die Mathematik allein bewirkt die Verkürzung von Objekten, das müssen wir schlucken, und das ist Esoterik pur…

 

10.01.11 – Zitat von Hannes:

Vielleicht hast du etwas Zeit, dich damit zu beschäftigen, was auf dem  Lichtweg vor sich geht. Die Beobachtungen dazu sind aus verschiedenen Wissensgebieten (Astronomie, GPS-Technik,Optik usw) bereits vorhanden und unstrittig.

Eigentlich sollten wir nicht zu ungeduldig sein.
Das, was heute von den Kritikern ganz selbstverständlich geschrieben wird und zum Teil von den seriösen Relativisten auch anerkannt wird, hätte man sich vor 10 Jahren nicht einmal zu träumen gewagt,  geschweige denn, auszusprechen.



Wir verstehen uns als Whistleblower

Ich gebe einige Austausche aus einer Diskussion im MAHAG-Forum über die Ziele, die Strategie und die Aktivitäten der Forschungsgruppe G.O. Mueller (GOM-Projekt) und ihrer Interessenvertreter im Internet seit  2003 wieder:   

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Denunzieren und erniedrigen ist Jocelynes täglich Brot, da solltest du mal was zu sagen, aber da schweigt ihr eben kollektiv.

 

11.01.11  – Zitat von mordred:

Also weil Jocelyne das macht ist Dein „mitziehen“ legitimiert ?

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich „denunziere“ keinen Mensch: Im Rahmen des GOM-Projekts ziehe ich die Verantwortliche und die Entscheidungsträger zur Verantwortung, unter ihren Klarnamen, unter meinem Klarnamen, wie zum Beispiel Markus Pössel und die Direktoren vom Albert Einstein Institut, zum Beispiel Prof. Dr. Gerd Litfin, Dr. Peter Genath und Prof. Dr. Wolfgang Sandner von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, zum Beispiel Frau Annette Schavan und Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, zum Beispiel Prof. Jürgen Renn und Frau Milena Wazeck vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, zum Beispiel die Bundestagsabgeordnete und einige Andere.

Ich „erniedrige“ sie auch nicht, ich bitte um Klärung von strittigen fachlichen Fragen, ich ziehe sie zur Verantwortung für ihre Handlungen und ihr Fehlverhalten gegenüber der Wissenschaft, gegenüber ihren Kollegen Kritikern und gegenüber der Öffentlichkeit. Wir verstehen uns als Whistleblower, die Missstände aufdecken und nach Lösungen suchen, um sie zu beseitigen. Das tun wir im Rahmen des GOM-Projekts seit ca. 10 Jahren (ich erst seit ca. 5 Jahren) und werden es in den nächsten Jahren weiter tun:

Zitat G.O. Mueller – Das Gedankenexperiment

Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt.

Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden. Ein repräsentativer Querschnitt unter den Verantwortlichen wird informiert und gebeten, seiner Verantwortung gemäß zu handeln. Wir nennen es unser Gedankenexperiment.

oder

Nur neue Wege werden das Zensurkartell aufbrechen
Der neue Weg der Grundrechtsforderung
Bilanz und Ergebnis des Vergleichs mit den anderen landesüblichen Skandalen

Wir engagieren uns gesellschaftlich aus persönlicher Überzeugung und aus Idealismus gegen ein mächtiges Lobby, wobei die Kritik der Relativitätstheorie bis jetzt dagegen völlig ohne Lobby und völlig aus der etablierten Wissenschaft und aus den Medien ausgeblendet ist, sie ist noch nicht organisiert und sie wird ausschließlich durch privaten Einsatz bekannt gemacht. Die Bilanz unserer Bemühungen ist dabei durchaus positiv: Sowohl Ekkehard Friebe als auch ich als Interessenvertreter der Forschungsgruppe G.O. Mueller haben für die Dokumentation der Forschungsgruppe einen Bekanntheitsgrad erreichen können, der sich für private Einsätze sehen lassen kann: Die Information, dass eine erst zunehmende fachliche Kritik der Speziellen Relativitätstheorie seit 100 Jahren weltweit existiert ist praktisch einzig durch unsere Bemühungen im Rahmen dieses Projekts zu verdanken, davor war praktisch nichts im Internet. Heute entstehen überall Diskussionen darüber und sie brechen sogar die Rekorde der Beteiligungen und der Aufrufe in Foren und Blogs, was erstaunlich ist für eine „trockene“ Materie wie die Relativitätstheorie.

Das Interesse ist eindeutig vorhanden und die Neugier ist geweckt worden, viele naturwissenschaftlich interessierten Menschen fangen an, sich darüber selbstständig Gedanken zu machen oder werden zumindest dessen bewußt, dass irgendetwas damit nicht stimmt. Das war und das ist unser Ziel und das ist auch ein riesiger Erfolg für uns, wir können also mit unserer Strategie in den letzten Jahren nicht falsch gelegen haben. Die Kritikerbeiträge, sowohl im Kritiker-Forum MAHAG als auch in den Blogs von Ekkehard Friebe, von der ehemaligen GFWP und in meinem Blog werden mehrere Tausend Male pro Tag aufgerufen und akribisch von den Relativisten verfolgt, überwacht und kommentiert. Das kommt nicht von ungefähr. Wir werden auch per E-Mail sehr oft von kritischen Wissenschaftlern oder von Physiklaien angesprochen (auch aus dem Ausland), die sich nicht trauen oder keine Zeit und keine Lust haben, sich in Foren auszutauschen. Sympathiebekundungen und Ermutigungen für unsere Aufklärungsarbeit, für unsere Ausdauer und für unsere Zivilcourage bekommen wir auch privat sehr oft, sowie auch Abscheu und Empörung über die gegen die Kritiker angewandten Mittel und über die kriminelle Energie des anonymen Pöbels. Aus dieser Perspektive kann man sagen, dass die massiven und menschenunwürdigen Angriffe seit Jahren durch das Forum Alpha Centauri und Konsorten sich positiv ausgewirkt haben.

Die Verantwortliche und Entscheidungsträger müssen zur Verantwortung gezogen werden, das tun wir. Das hat mit dem anonymen Denunzieren, mit den Beschimpfungen, den Verleumdungen und Erniedrigungen von Britta und ihren neuen Freunden aus Alpha Centauri, Esowatch und Alltopic nichts gemein. 

Die beste Haltung in der Kommunikation mit fanatischen und dogmatischen Relativisten, die grundsätzlich keine zumutbare Debatte ermöglichen, hat ein Kritiker und persönlicher Freund von Albert Einstein schon 1928 vorgegeben – ich versuche sooft wie möglich mich selbst daran zu halten:

Zitat Emanuel Lasker, Die Kultur in Gefahr

Manchmal ist es schwierig, keine Satire zu schreiben. Wie soll man mit Leuten verhandeln, die von vornherein alle Autorität für sich und einige sehr wenige in Anspruch nehmen? Wie soll man anders wie satirisch mit solchen Gegnern argumentieren, wenn sie dazu noch eine sehr eigentümliche Auffassung von Vernunft und von den Grund-Erfordernissen eines wissenschaftlichen Streits haben?
[…]
Die Relativitäts-Theorie als Ganzes, als ein System der Erklärung der Wirklichkeit, ist irrig sowohl in ihren Methoden wie in ihren Ergebnissen.



Die selbsternannten Anwälte von Dr. Markus Pössel geben keine Ruhe

Die unterschwellige Drohung mit juristischen Folgen, die Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut mir gegenüber im Juli 2010 aufgrund meiner Anfrage an die Stelle „Einstein online“ und einer anschließenden Korrespondenz aus dem Jahr 2008 ausgesprochen hat, erregt immer noch die Gemüter von einigen anonymen fanatischen Anhängern der  Relativitätstheorie im Internet, die sich verpflichten fühlen, Dr. Markus Pössel mit vermeintlichem juristischem Beistand zur Seite zu stehen. Der arme
Dr. Markus Pössel, der wohl am liebsten jetzt seine Fehlleistung in dieser Angelegenheit wortlos vergessen sehen möchte, hat es nicht leicht mit solchen selbsternannten Anwälten…

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Jocelyne zitiert ungefragt andere Menschen in ihrem Blog, auch die Personen die ausdrücklich betont haben, dass sie das nicht wollen. Sie hat ohne zufragen den Inhalt aus Mails veröffentlicht, was gegen das Persönlichkeitsrecht verstößt, wie ich hier ihr auch mehrfach gezeigt habe.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Aussagen, die in der Öffentlichkeit veröffentlicht sind dürfen mit Angabe des Autors und der Quelle jederzeit ohne Genehmigung des Autors oder des Herausgebers zitiert werden – mit bestimmten Auslagen bei kommerziellen Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften oder Büchern: Es dürfen nur Teilaussagen zitiert werden, die auch Anlaß zu eigenen Kommentaren zur behandelten Thematik geben müssen, keine kompletten Artikel, Kapitel oder Bücher, das Verhältnis Zitat/kompletter Text soll vom Umfang her gering sein und nur den Zweck des individuellen Kommentars zur Behandlung von Themen dienen. Kultur und Kommunikation wären nicht möglich, wenn das Zitieren von Autoren in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten bzw. nur durch Einholung von persönlichen Genehmigungen der Autoren möglich wäre. Ständig werden im Internet Autoren zitiert, von Dir auch, ohne dass jemand sich je eine Genehmigung beim Autor persönlich holen muss. Internet ist ja die Öffentlichkeit, es ist auch kein kommerzielles Medium, jeder schreibt und lies kostenlos. Ich gebe immer Autor und Quelle an und zitiere nur Auszüge mit eigenen Kommentaren. Meine Zitierpraxis ist also völlig korrekt und legal, ich bin völlig auf der sicheren Seite, ich habe überhaupt keinen Streß mit. Nur Du und Deine Freunde haben offensichtlich Streß damit.

Was die Veröffentlichung der E-Mail-Korrespondenz aus dem Jahren 2008 mit Dr. Markus Pössel aufgrund einer Anfrage an das Albert Einstein Institut angeht, bin ich auch völlig auf der sicheren Seite, es handelt sich definitiv nicht um eine private Korrespondenz, siehe meine Replik an Dr. Markus Pössel darüber Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel:

Zitate Jocelyne Lopez:

Zu Ihrem Vorwurf, ich hätte unseren Mail-Wechsel aus dem Jahre 2008 ohne Ihre Genehmigung im Internet veröffentlicht möchte ich folgendes noch präzisieren:

1. Ich habe am 17. Juni 2008 eine Anfrage über die Spezielle Relativitäts-theorie, die ich schon in Foren mit einem Gedankenexperiment „Was würde am Strand passieren?“ zur Diskussion gestellt hatte, ohne namentlichen Empfänger an die Stelle „Einstein Online“ vom Max Planck Institut für Gravitationsphysik, Albert Einstein Institut per E-Mail gerichtet.

Sie antworteten mir zum ersten Mal am 30. Juni 2008 unter Ihrer beruflichen Mail-Adresse vom Albert-Einstein-Institut/Max Planck Gesellschaft und haben diese berufliche Mail-Adresse im Rahmen der ganzen Korrespondenz – die sich auf ca. 6 Monate erstreckt hat – stets weiter benutzt.

Schon in dieser ersten Antwort haben Sie zu verstehen gegeben, dass Sie diese Anfrage nicht als Privatperson beantworten, sondern als Mitarbeiter des Albert Einstein Instituts:

Siehe hier:
30.06.08:
Wir haben vor, Einstein Online in Zukunft noch einige Vertiefungsthemen zu diesen relativistischen Basiseffekten hinzuzufuegen, die dann vielleicht ja auch Ihnen beim Verstaendnis der Grundlagen der Speziellen Relativitaetstheorie etwas weiterhelfen koennen.

Von einer privaten Korrespondenz mit Ihnen kann also gar keine Rede sein und eine ausdrückliche Genehmigung war daher aus meiner Sicht nicht erforderlich.

2. Sie haben in Ihrer E-Mail vom 30.11.08 zum Ausdruck gebracht, dass Sie sehr wohl von der Veröffentlichung unseres Austausches im Internet Kenntnis hatten, jedoch haben Sie zu dieser Zeit keinerlei Einwände gegen eine solche Veröffentlichung geäußert und dies nicht als Anlaß eines Abbruches der Korrespondenz genommen, sondern ganz im Gegenteil sogar angeboten, die Diskussion zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen:

Siehe hier:
30.11.08
Sehr geehrte Frau Lopez,

ich denke, Leser unseres E-Mail-Wechsels haben anhand des vorliegenden Materials genuegend Gelegenheit, sich zu ueberzeugen, dass die Vorwuerfe in Ihrer letzten Mail unberechtigt sind. Ich habe meinen Aussagen daher nichts hinzuzufuegen.
Wenn Sie doch einmal an einer systematischen und tiefergehenden Diskussion der Laengenkontraktion interessiert sind, koennen Sie sich ja noch einmal melden.

Die Tatsache, dass Sie damals keine Einwände gegen eine Internet-Veröffentlichung des Austausches geäußert haben kann sehr wohl als stillschweigende Genehmigung gelten und es ist nicht nachvollziehbar, warum Sie diese von Ihnen indirekt genehmigte Veröffentlichung aus dem Jahre 2008 plötzlich als Anlass für den Abbruch des erneut angefangenen E-Mail-Wechsels seit dem 28.04.2010 nehmen.

3. Genauso wenig ist es nachvollziehbar, was für einen Schaden Ihnen oder Ihrem Arbeitsgeber durch die Veröffentlichung im Internet unseres Austausches über eine Anfrage im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie entstanden sein sollte. Ausgerechnet die Einrichtung „Einstein Online“ ist doch dazu gedacht – wie ihr Name schon sagt – im Internet eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und über die Relativitätstheorie aufzuklären. Die Veröffentlichung einer Aufklärung im Internet gegenüber einer naturwissen-schaftlich interessierten Bürgerin wie mir über eine Frage der Speziellen Relativitätstheorie entspricht also sowohl der Zielgruppe, als auch dem Medium und den erklärten Zielen der Einrichtung „Einstein Online“. Was für einen Schaden soll also Ihnen oder dem Albert Einstein Institut durch diese Veröffentlichung entstanden sein? Das ist nicht ersichtlich.

Auch da ist meine juristische Lage also einwandfrei abgesichert. Es ist auch kein Zufall, dass Dr. Markus Pössel seine unsägliche Fristsetzung fallen gelassen hat, er hat Null Chance seine völlig haltlose, vorheilige und unüberlegte Forderung vor Gericht durchzusetzen. Nur seine selbsternannten Verteidiger im Internet reiten immer noch darauf, man kann wohl sagen, dass der arme Dr. Markus Pössel mit seinen selbsternannten Verteidigern im Internet echt geplag ist

 

11.01.11 – Zitat von Britta:

Zitat von Jocelyne Lopez: „Was die Veröffentlichung der E-Mail-Korrespondenz aus dem Jahren 2008 mit Dr. Markus Pössel aufgrund einer Anfrage an das Albert Einstein Institut angeht, bin ich auch völlig auf der sicheren Seite, es handelt sich definitiv nicht um eine private Korrespondenz,“

Definitiv sieht Dr. Markus Pössel das anders, aber natürlich hast du da mehr recht. Du bist eben nicht nur Mathematikerin, Physikerin sondern auch noch Anwältin.

 

11.01.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Dr. Pössel hat nicht den Vorwurf gegen mich erhoben, ich hätte eine private Korrespondenz veröffentlicht, sondern ich hätte seine Urheberrechte als Wissenschaftler verletzt, siehe Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel:

Zitat von Dr. Markus Pössel – 25.07.10:

Zu dem Textbaustein: Wie jeder Urheber eines wissenschaftlichen oder populaerwissenschaftlichen Texts habe ich das Recht, zu bestimmen, ob und in welcher Form jeder meiner Texte veroeffentlicht wird. Einen kleinen Teil dieses Rechts uebe ich mit meiner Aufforderung, Sie moegen meinen E-Mail-Texten den erwaehnten Textbaustein hinzufuegen, aus.

sowie Dr. Markus Pössel präzisiert seine Gründe für den Abbruch der Korrespondenz:

Zitat von Dr. Markus Pössel – 01.08.10:

In dem Beitrag

https://www.jocelyne-lopez.de/blog/2010/07/fristsetzung-durch-dr-markus-possel/

schreiben Sie, ich haette zum Anlass fuer den Abbruch unseres E-Mail-Wechsels genommen, dass Sie unseren E-Mail-Wechsel veroeffentlicht haetten. Diese Behauptung ist falsch. Wie auf

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/zweifelhaftes/2010-07-17/kritiker-diskussionen

ausgefuehrt, waren andere Gruende dafuer verantwortlich, dass ich mich zum Abbruch entschlossen habe – insbesondere, dass Sie Aussagen aus unserem E-Mail-Wechsel verzerren und aus dem Zusammenhang gerissen zitieren oder aufgreifen, so dass die Gefahr besteht, dass Leser Ihrer Texte einen voellig falschen Eindruck von dem bekommen, was ich (z.B. zur speziellen Relativitaetstheorie) sage.

Als Verteidigerin von Dr. Markus Pössel bist Du echt eine Plage, Du weißt nicht einmal genau, was Dein Mandant mich vorwirft – na ja, er weiß es selbst auch nicht. Veröffentlichung einer privaten Korrespondenz und Verletzung der Urheberrechte eines Wissenschaftlers sind auch juristisch zwei paar Schuhe. Das zu Deiner Information als selbsternannte Anwältin.

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Siehe auch:

Hat sich Dr. Markus Pössel mit seiner Fristsetzung schlecht beraten lassen? 
Die Fehlleistung des Herrn Dr. Markus Pössel
Herrn Dr. Markus Pössel kann man nicht Einfluß und individuelle Verantwortung absprechen
Dr. Markus Pössel: Irreführung durch Wortklauberei 
Beschwerde an das Albert Einstein Institut
Mahnung zu meiner Beschwerde an das Albert Einstein Institut
Albert Einstein Institut: Unzumutbarer Umgang mit naturwissenschaftlich interessierten Bürgern



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