Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

G.O. Mueller, eine Sekte von Fanatikern?

Ich gebe einige Auszüge aus einem Austausch aus den Thread „Das Watergate der Physik – Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie“ im Forum Politik sind wir wieder:

 

08.10.09 – Zitat von Dingle: 

ich hab mir inzwischen Deinen Blog genauer angesehen, insbesondere die G. O. Müller Dokumentation und deren verwandte Posts/Dokumente/Briefe etc. Ich will versuchen so offen und ehrlich wie möglich zu sein, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, ok?

Mein Eindruck ist, dass Du da auf einen Fanatiker hereingefallen bist, so wie es sie zu ziemlich allen Themen gibt. […]

Mit Verlaub, aber ich sehe hier echte Parallelen zur Arbeitsweise von Sekten: Da wird ebenfalls versucht, Menschen – bevorzugt in instabilen Lebenslagen – erst in Abhängigkeit zu bringen, um sie dann – unter kompletter Abschirmung von Kritik – zu perfekten Werkzeugen umzufunktionieren. Meine Frage in Dich ist: gibt es jemanden, der Deine Auseinandersetzung mit der SRT/Deine Arbeit für GOM kritisch begleitet?

 

08.10.09 – Zitat von Jocelyne Lopez: 

Diese Auffassung teile ich überhaupt nicht, kein bisschen, und sie ist auch völlig unbegründet!

Außerdem bin ich nicht auf die Forschungsgruppe G.O. Mueller „hereingefallen“: Ich habe mich völlig freiwillig für seine Arbeit interessiert, die ich in Foren kennen gelernt habe, und mich für die Vorstellung seiner Dokumentation im Internet aus eigenem Antrieb engagiert. Ich identifiziere mich mit seinen erklärten Zielen und habe auch keine einzige Äußerung von G.O. Mueller bis jetzt entdeckt, die ich nicht persönlich vertreten könnte. Zu keinem Zeitpunkt hat mich G.O. Mueller „vorgeschickt“ oder mir irgendwelche Vorschriften gemacht, bis heute noch. Es ist eine absolut freiwillige Zusammenarbeit, die allein auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Als G.O. Mueller aufgrund meines Einsatzes für seine Dokumentation in Foren mir die Interessenvertretung ein bisschen schüchtern angeboten hat, hat es mich sehr gerührt und auch geschmeichelt, das habe ich stolz angenommen. Ich kenne auch nicht die Initiatoren, Organisatoren und Mitglieder dieser Forschungsgruppe, nicht mal einen einzigen Namen, sie sind für mich auch völlig anonym – und das interessiert mich auch nicht. Warum sollte mich das interessieren? Ich kenne ihre Dokumentation, ihre Stellungnahmen und Aktionen, alles ist ausführlich genug und wiederholt dargestellt, das ist völlig ausreichend. Das habe ich schon auch mehrmals in Foren erklärt, wie zum Beispiel in meinem Blog: Wie ich zur Kritik der Relativitätstheorie kam.

 

08.10.09 – Zitat von Dingle:

Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum er dann nicht selbst in den Ring steigt und für seine Sache streitet. Der Wunsch nach Anonymität ist im Zeitalter des Internets kein Grund mehr, Interessenvertreter vorzuschicken. GOM könnte ja ohne weiteres unter einem Nicknamen in Foren mitdiskutieren. Stattdessen nimmt GOM skrupellos in Kauf, wie Du Dich in Foren im guten Glauben an Deine Sache aufzehrst und einen guten Teil Deiner wertvollen Lebenszeit opferst.

 

08.10.09 – Zitat von Jocelyne Lopez: 

Das solltest Du mir bitte überlassen, wofür ich „einen guten Teil meiner wertvollen Lebenszeit opfere“, das entscheide ich für gewöhnlich selbst. Es ist auch gar kein Opfer, sondern eine sehr interessante und spannende Sache, ich habe mich immer für die Wissenschaft interessiert und auch immer nach Freiheit und Gerechtigkeit gestrebt, wie wohl jeder Mensch. Ich habe auch ein erfülltes und ausgeglichenes Privatleben, Menschen, die ich liebe und die mich lieben, sehr gute Freunde und einen netten Bekanntenkreis, und nicht zuletzt meine Tiere. Und auch Hobbys (Garten, Musik, Nachdenken). Ich bin gesund, lebensfroh, zuversichtlich und topfit, man schätzt mich auch immer 10 Jahre jünger, nicht schlecht… Mach Dir keine Sorgen um mein Privatleben, ist ganz in Ordnung, bin ich ganz zufrieden, die Forschungsgruppe G.O. Mueller stört es in keiner Weise, sie ist vielmehr eine Bereicherung meines geistigen Lebens. Ich habe dadurch in den letzten 5 Jahren enorm viel gelernt.

 

08.10.09 – Zitat von Dingle: 

Das freut mich, denn darauf kommt es ja schließlich an. Wenn ich mir aber Deinen Blog anschaue und dazu was die letzten Jahre in Foren abging, dann muss Dir das extrem bis traumatisch an die Nerven gegangen sein, anders kann ich mir Dein extremes Misstrauen gegenüber den „Relativisten“ nicht erklären. Und das würde ich schon als persönliches Opfer bezeichnen, das Du erbracht hast, während GOM gemütlich am Schreibtisch sitzt. Ich finde das menschlich kalt und unverantwortlich, und sei es nur durch passives Zuschauen, eine Physiklaiin die zermürbende Auseinandersetzung in Internetforen führen zu lassen. 

Meine Vermutung ist, dass es in Deinem persönlichen Umfeld niemanden gibt, der Deine GOM-Aktivitäten kritisch hinterfragt. Auch wenn es manchmal unbequem ist, echte Freunde sind nicht immer die, die zu allem applaudieren.

 

08.10.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wie gesagt, ich habe ein erfülltes und ausgeglichenes Privatleben, ich bin umgeben von Menschen, die ich liebe und die mich lieben, und von sehr guten Freunden. Sie kennen alle meinen Einsatz und respektieren ihn. Ich bin ein freier Mensch. Nur meine Mutter in Frankreich verschone ich mit Informationen über die Behandlung, die in deutschen Foren seit Jahren erfahre, sie würde daran zerbrechen.

Ich habe mit der Entdeckung der skandalösen Missstände um die Relativitätstheorie kein „extremes bis traumatisches“ Erlebnis erfahren: An Skandalen sind wir ja alle gewöhnt, oder? Ein bisschen verhaltener muss ich dagegen mit meinem Engagement gegen Tierversuche vorgehen und lehne mich an die Arbeit von schon organisierten Institutionen an: Das persönliche Engagement ist hier wegen der ständigen Konfrontation mit Gewalt, Leiden und Grausamkeit in der Tat extrem belastend und traumatisch, ich muß hier die Grenzen meiner persönlichen Belastbarkeit berücksichtigen, das müssen auch irgendwie alle Menschen, die sich aktiv dagegen einsetzen.

Außerdem: GOM sitzt ganz bestimmt nicht „gemütlich“ am Schreibtisch: Die Arbeitleistung von GOM ist gigantisch und nicht wieder rückgängig zu machen: Sein Projekt liegt allen politisch Verantwortlichen, allen Entscheidungsträgern und allen in diesem Bereich maßgebenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Meinungsmachern vor. Und zu jedem Projekt gehört Arbeitsteilung und Teamarbeit.

Was die Anonymität der Forschungsgruppe G.O. Mueller anbelangt, hat sie wiederholt die Gründe selbst genannt und die sind im bekannten Kontext der Diskriminierung und Verfolgung der Privatperson der Kritiker mehr als nachvollziehbar und verständlich. Siehe zum Beispiel hier. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Forschungsgruppe G.O. Mueller überhaupt Zeit und Motivation hat, um sich selbst in Foren zu beteiligen, zumal das Niveau der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Anhängern der Relativitätstheorie im Internet mit den Agitationen und der Haßpropaganda eines illegalen Forums „Alpha Centauri“ mit gefälschtem Impressum in der Schweiz vertreten und gesteuert wird.

 

08.10.09 – Zitat von Dingle: 

[…] Ganz einfach: weil zur Wissenschaftlichkeit immer auch die kritische Selbstreflektion gehört. Oder glaubst Du, ein Herr Müller sei unfehlbar? Kannst Du sicher sein, dass GOM nicht aus persönlichen Motiven heraus handelt? Warum verfällt GOM zunehmend in eine radikale Sprache? Warum ist die Resonanz auf seine Arbeit so verhalten? Wieso braucht GOM die Zusatzhypothese eines „Physikerkomplotts“, oder seit neuestem sogar der „Bildungsunfähigkeit“, um die mangelnde Rezeption der Kritik zu erklären? Das sind Fragen, die man sich unabhängig von seinen Ansichten zur RT stellen sollte.

 

08.10.09 – Zitat von Jocelyne Lopez: 

Was Selbstreflexion anbelangt habe ich mich wie gesagt seit fast 5 Jahren persönlich sehr intensiv mit den von den Kritikern aufgezeichneten Fehlern der Relativitätstheorie beschäftigt (die drehen sich sowieso immer um dieselbe Kritikpunkte seit 100 Jahren: Kausalität der relativistischen Effekte, Realität der Effekte, Symmetriebruch, Abschaffung der Maßeinheiten, Widersprüche und Paradoxen) und habe auch bewiesen, dass ich eigene Argumentierungen vorbringen kann. Die Typen aus Alpha Centauri haben sogar „bemängelt“, dass ich mich von G.O. Mueller und von den Kritikern gelöst hätte und jetzt nur noch meine eigenen Argumentierungen vorbringe, so dass sie daraus geschlossen haben, ich sei nicht mehr die Interessevertreterin von G.O. Mueller, er hätte mich aus Verärgerung abgesetzt. Es gab sogar schon im August 2007 ein großangelegtes Fake im Umkreis von Alpha Centauri mit Namenmissbrauch von G.O. Mueller und Fälschung von Stellungnahmen, wonach G.O. Mueller mir die Interessenvertretung seines Projekts entzogen hätte.

Was die „verhaltene Resonanz“ auf die Arbeit von G.O. Mueller in den offiziellen Kreisen anbelangt ist sie sehr nachvollziehbar und lässt sich mit der Brisanz der Informationen sehr gut erklären: Die Schreckstarre bei Aufdeckung von unvertretbaren Missständen seit mehreren Jahrzehnten und von einem Skandal vom großen Ausmaß. G.O. Mueller ist auf diesen Punkt auch wiederholt und ausführlich eingegangen, wie zum Beispiel zuletzt in seinem Kapitel 9:

Kein Adressat wagt Protest, Entgegnung oder Widerlegung
oder
Bilanz und Ergebnis des Vergleichs mit den anderen landesüblichen Skandalen
oder
Warum keine Zuversicht der Relativisten für öffentliche Diskussionen?

 

09.10.09 – Zitat von Dingle: 

Wenn ich recht verstehe, zielt Eure Strategie darauf ab, die breite Öffentlichkeit für Euer Anliegen zu gewinnen, um somit indirekt Druck auf die etablierte Wissenschaft auszuüben, richtig?

 

09.10.09 Zitat von Jocelyne Lopez: 

Noch einmal:

Unser Anliegen ist – mit eigenen Worten (siehe auch hier G.O. Mueller):

– die Öffentlichkeit über die Kritik dieser Theorie zu informieren, die seit Jahrzehnten absolut kritiklos im Bildungssystem und in den etablierten Medien vermittelt wird, damit jeder naturwissenschaftlich interessierte Mensch sich seine eigene Meinung bilden kann,

– den Schülern und Studenten, also den heranwachsenden Generationen von Physikern und Forschern, zu ermöglichen, sich mit Gegenpositionen zu einer vermittelten Theorie im Unterricht auseinander zu setzen, damit nicht jeder Schüler und jeder Student das Rad selbst aufs neu erfinden muss und von der Arbeit von vorangegangenen Fachleuten erfahren darf – wie es auch im Grundgesetz verankert ist (siehe zum Beispiel hier)

– direkte Aufforderung an den Staat, seine verbindlichen Verpflichtungen bei der Wissensvermittlung an die nachkommenden Generationen im Bildungssystem im Interesse der Allgemeinheit gemäß Grundgesetz nachzugehen (Art. 5 § 3 GG)

– direkte Aufforderung an den Staat, seine verbindlichen Verpflichtungen bei dem Schutz von Minderheitsauffassungen in Forschung und Lehre (Art. 5 § 3 GG) und bei dem Schutz der persönlichen Integrität und der Grundrechte von Wissenschaftlern und anderen Bürgern, die Minderheitsauffassungen vertreten, nachzugehen (Art. 1 § 1 GG).

(Jocelyne Lopez)



Das Impressum des Forums Alpha Centauri ist eine Fälschung

Ich mache auf einen Beitrag vom 08.10.09 von Harald Maurer in seinem Forum aufmerksam:

Das Forum Alpha Centauri wurde einzig zum Zweck eingerichtet, Kritiker der Relativitätstheorie nieder zu machen, wobei jede Art von Beleidigung und Verspottung zulässig ist. Schon das Leitmotto des Forums: „Informationen aus wissenschaftlicher Sicht über Pseudowissenschaften und ähnliche Überzeugungssysteme, vorrangig kritische Betrachtungen zu Widerlegungen der Relativitätstheorie und Einsteins.“ sagt eigentlich alles. Die „wissenschaftliche Sicht“ besteht vorrangig aus Schmähungen, Verleumdungen, Demütigungen und persönlichen Angriffen.

So ein Schmutzforum muss natürlich damit rechnen, dass so mancher Niedergemachte die Gerichtsbarkeit anruft, und deshalb bleibt alles anonym, was die Verantwortlichen des Forums betrifft, auch das Impressum ist falsch, denn in der Baselstrasse 50, 4125 Riehen, Schweiz, gibt es keinen Karl Hilpolt, und wahrscheinlich gibt es jemanden dieses Namens überhaupt nicht. Dort ist jedenfalls dieser angeblich Verantwortliche des AC-Hetz- und Hassforums nicht einmal bekannt.

Dieses somit total illegitime Forum hat natürlich keinerlei wissenschaftliche Relevanz. Niemand muss gekränkt oder beleidigt sein, wenn ihm von dieser Seite Ungemach widerfährt.

Kein Wissenschaftler, kein Journalist, keine Universität oder sonstige ernst zu nehmende wissenschaftliche Einrichtung würde auch nur einen Deut dafür geben, was in einem Forum geschrieben wird, dessen Impressum bloß eine Fälschung ist.

Am besten ist’s, das AC-Forum einfach zu meiden, wenn man zu empfindlich ist. 

Grüße
Harald Maurer



Relativitätstheorie: ganz einfache Prinzipien und ganz primitive Fehler

Ich gebe einen Austausch aus dem Thread „Das Watergate der Physik – Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie“ im Forum Politik sind wir wieder:

 

07.10.09 – Zitat von Spökes:

[…] Das Jocelynes Aussagen nicht zutreffen mag ja sein aber dass ist uninteressant, solange man nicht nachvollziehen kann, was denn nun Sache sein soll. Gut, ich könnte mich da selber reinarbeiten aber… […]

 

07.10.09 – Zitat von Jocelyne Lopez: 

… das ist aber ziemlich einfach, man braucht keine großen physikalischen Vorkenntnisse, nur seinen eigenen Verstand einzusetzen. Wie ein Eurer großen Denker es gesagt hat: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Immanuel Kant). Es ist ein Märchen, dass die Relativitätstheorie schwer zu verstehen ist, die Prinzipien sind ganz einfach – und die Fehler ganz primitiv.

Nimm zum Beispiel zwei Autos, die sich auf der Autobahn entgegen fahren: Auto A mit 70 km/h, Auto B mit 100 km/h. 

Es gibt hier bei dieser ganz einfachen, alltäglichen Konstellation gleich mehrere Fehler, die von der Speziellen Relativitätstheorie verursacht werden – die sind miteinander verschachtelt oder auch unabhängig voneinander: 

Gemäß Geschwindigkeitsaddition der klassischen Physik (Galilei) ist die Relativ-geschwindigkeit der beiden Autos zueinander 70 km/h + 100 km/h = 170 km/h, so wie wir es alle in der Grundschule bis heute noch lernen. 

Gemäß der „relativistischen Geschwindigkeitsaddition“ Einsteins ist sie nicht 170 km/h, sondern (willkürlich, nur als grobes Beispiel und nur zur Veranschaulichung): 169,9999 km/h. 

Was fehlt ist auf die sogenannten relativistischen Effekte „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ zurückzuführen: Einstein postuliert nämlich, dass zwei Objekte, die sich relativ zueinander bewegen sich in Bewegungsrichtung verkürzen. Galilei hat dagegen so eine Verkürzung nicht postuliert. 

 

1. Fehler: Keine Kausalität für die Verkürzung der Autos in Bewegungsrichtung 

Du darfst Dich lange selbst fragen, und auch die Relativisten gerne lange fragen, warum die bewegten Autos sich in Bewegungsrichtung verkürzen sollten.  Du bekommst keine Antwort. Aus dem guten Grund, weil es keine Antwort gibt: Es gibt keine Kausalität für die Verkürzung der Autos. Der einzige Relativist, der m.W. eine Kausalität genannt hat ist der Mathematiker Hermann Minkowski: „Ein Geschenk von oben“. Die Autos verkürzen sich also in Bewegungsrichtung gemäß Relativitätstheorie, weil es Gott so gefällt und er will uns damit eine Freude machen. Wenn Du gerade nicht an Gott (und an Minkowski) glaubst, bleibst Du mit Deiner Frage nach der Kausalität der Verkürzung sitzen. Pech für Dich.

 

 2. Fehler: Es gibt keine Verkürzung 

In Wirklichkeit verkürzen sich aber die Autos gar nicht, sie behalten beim Fahren die ganze Zeit ganz brav ihre Ruhelänge bei (siehe Aussagen von Dr. Markus Pössel). Die Autos haben also in Wirklichkeit die Relativgeschwindigkeit zueinander, die nach Galilei richtig ohne Verkürzung gerechnet wird und die wir auch alle in der Grundschule lernen: 170 km/h (und nicht 169,9999 km/h). Die relativistischen Rechnereien sind nicht nur für die Katz, sie sind auch in der Realität falsch.

  

3. Fehler: Auto A misst eine andere Relativgeschwindigkeit zu Auto B, als Auto B zu Auto A 

In der Relativitätstheorie gibt es keine einheitlichen Maßeinheiten mehr, sie wurden abgeschafft, siehe zum Beispiel: 

Wir müssen künftig in unser Hirn die widerspruchsvolle Betrachtung hineinzwängen, daß nicht überall und für jeden ein Meter wirklich ein Meter, eine Stunde wirklich eine Stunde, eine Grammasse wirklich eine Grammasse ist; wir müssen lernen, daß alles, was meßbar ist, variablen Maßwert hat, und daß dieser Maßwert abhängig ist von dem jeweiligen Bewegungszustand des Beobachters zu dem beobachteten Gegenstand oder Ereignis.“ [Hervorhebung durch Lopez] 

Aus dem Artikel einer Tageszeitung, zitiert bei: L. Ripke-Kühn: Kant contra Einstein. Erfurt 1920, S. 3. 

Das bedeutet im Klartext, dass jeder bewegte Beobachter „aus seiner Sicht“ eine andere Länge und eine andere Zeit misst, je nachdem, wie schnell er sich selbst bewegt. Je schneller er sich selbst bewegt, desto kürzer misst er die Länge der Objekte (bzw. der Strecke) und je länger misst er die Zeitdauer um diese Strecke zurückzulegen. Für unsere Autos A und B, die sich jeweils verschieden schnell auf der Autobahn entgegen kommen (70 km/h und 100 km/h) bedeutet es zwangsläufig, dass sie jeweils „aus ihrer Sicht“ die Strecke verschieden kürzer und die Zeitdauer verschieden länger messen. Da eine Geschwindigkeit sich mit den Messdaten „Strecke“ und „Zeitdauer“ errechnet, bedeutet es zwangsläufig, dass sie jeweils eine andere Relativgeschwindigkeit zueinander errechnen. Was nicht sein kann: es kann nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zwischen zwei relativ zueinander bewegten Objekten geben.

 

4. Fehler: Ein und dasselbe Ereignis findet zwei Mal statt 

Dadurch, dass die Autos A und B zwei verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander jeweils „aus ihrer Sicht“ mit variablen Maßeinheiten aufgrund ihrer verschiedenen Eigengeschwindigkeiten berechnen, kommen sie nie auf dieselbe Voraussage für das Geschehen eines Ereignisses, zum Beispiel für den Ort und für den Zeitpunkt, wo sie sich auf der Autobahn treffen, siehe:

„Zwei verschiedene Raumpunkte P1 und P2 in zwei verschiedenen Inertialsystemen, die sich relativ gegeneinander bewegen. In diesem Falle läßt sich Gleichzeitigkeit nicht widerspruchslos definieren. Je nachdem, von welchem Inertialsystem aus der Beobachter das Ereignis betrachtet, findet es zuerst in P1 oder zuerst in P2 statt.“ 
H. Breuer: dtv-Atlas zur Physik. Bd. 2. 4. Aufl. München 1996, S. 347 

 Es gibt hier also nur zwei Optionen: 

– entweder findet die Begegnung der zwei Autos auf der Autobahn zwei Mal an zwei verschiedenen Orten und zu zwei verschiedenen Zeitpunkten statt 

oder 

– die relativistischen Voraussagen sind falsch.

Du darfst Dir eine Option aussuchen.

(Jocelyne Lopez)



Der Internetbenutzer „nocheinpoet“ interessiert sich sehr für meine Internetseite

Ich gebe einen Austausch aus dem Thread „Das Watergate der Physik – Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie“ im Forum Politik sind wir mit dem Internetbenutzer „nocheinpoet“ wieder, der sich intensiv für meine Internetseite interessiert und sich auch mehrmals gewünscht hat in meinem Blog zitiert zu werden:

 

03.10.09 – Zitat von nocheinpoet:  

@Lopez 

Das man Dich hier noch schreiben lässt, ist verwunderlich. 

Deine dumme Hetze im Internet gegen die SRT scheint Dir ja nie genug zu werden, traurig wenn man den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat. 

Aber lassen wir das mal, es gibt da eine Sache, die ich Dir mal sagen muss. Erstmal finde ich es sehr sprechend wie Du Dich an der einen Aussage von Markus Pössel hochziehst, denn das lässt Du so wie Du es verstehen willst als Tatsache und verkaufst es dementsprechend überall, hingegen nimmst Du Aussagen anderer Physiker in keiner Weise an, und hältst sie für falsch. 

Man hat Dir bestimmt schon 1000mal die Grundlagen der SRT in unzähligen Foren erklärt, wie peinlich das ist, sie immer noch nicht im Ansatz begriffen zu haben bleibt Dir auch im Unklaren. Nun immerhin schreibst Du ja nachdem ich Dich darauf hingewiesen habe „Ich gebe wieder“ und nicht mehr „ich wiedergebe…“. Wenn Du mal die SRT so schnell begreifen können würdest. 

Das Du es immer noch nicht begriffen hast, ist schon daran zu erkennen, das Du ständig schreibst, zwei Beobachter können zu einander eine unterschiedliche Relativgeschwindigkeit messen. Auch wenn Du es nicht begreifen wirst, das ist falsch. 

Aber Du kannst ja mal vorrechen wie sich aus den Formeln der SRT ergibt, dass zwei Beobachter eine unterschiedliche Relativgeschwindigkeit zueinander messen. 

Schreibst Du doch auch in Deinem Blog:

„Aussagen als wahr anzusehen und dagegen folgende Aussagen als falsch zu erkennen: „Auto A bewegt sich mit 70 km/h relativ zu Auto B” und “Auto B bewegt sich mit 60 km/h relativ zu Auto A“. Das geht nicht, das ist unmöglich, das ist Unsinn.“  

Genau das ist Unsinn was Du schreibst, und das bekommst Du auch mit keiner Formel der SRT hin. Nach all den Jahren wo viele Leute versucht haben, Dir die SRT zu erklären, ist es echt nur peinlich, dass Du das noch nicht begriffen hast. 

Im Grunde solltest Du Dich nicht mehr zur SRT äußern, denn das Du sie irgendwann doch noch mal begreifst ist wohl auszuschließen. Versuche es doch mit Stricken. 

So und nun kopiere diesen Beitrag von mir in Deinen Blog, melde mich hier den Administratoren, wie böse Du verfolgt wirst und fass mir an die Füße. Mal sehen was wird, dass Du hier noch Schreibrechte hast, lässt vermuten, dass man hier noch nicht erkannt hat, dass Du das Forum hier für Dich missbrauchst. 

P.S.: Dein Blog hat übrigens eine WOT-Warnung: Diese Seite hat einen schlechten Ruf. Wo dran das wohl liegt?

 

06.10.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

So, jetzt komme ich zu Deiner Frage, nachdem ich mühsam über mehrere Seiten erfahren durfte, dass Du meine WOT-Warnung „Rot Sehr schlecht“ bei den Kriterien „Vertrauenswürdigkeit, Händlerzuverlässigkeit, Jugendschutz und Datenschutz“ freundlicherweise mit „neutral zart rosa“ bewertet hast (war das so, oder?).

Zwar habe ich es in meinem Blog (den Du genüsslich jeden 2. Tag abrufst, Danke ) und hier in diesem Mega-Thread schon zigmal in allen möglichen Variationen erklärt, aber meine Formulierungen waren wohl nicht gut genug. Mist! Na ja, ich muß mich damit abfinden, man kann nicht überall gut sein, ich bin schon heidenfroh, dass Du meine Shopping-Zuverlässigkeit mit „neutral mandelgrün“ bewertet hast, eine große Anerkennung, vielen herzlichen Dank.

Ich versuche es also mit einer neuen Formulierung, und es geht wie schon gesagt alles ohne Rechnereien:

Die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls relativ zu allen beliebig bewegten Beobachtern ist in der SRT per Postulat immer genau c.

Daraus folgt andersrum wegen dem Relativitätsprinzip, dass die Geschwindigkeit von allen beliebig bewegten Beobachtern zu einem Lichtstrahl immer genau c beträgt.

Kannst Du bis jetzt folgen?

Daraus folgt, dass es keine anderen Geschwindigkeiten von Objekten existieren können als c: Es kann keine Addition oder Subtraktion von Geschwindigkeiten geben, wie Galilei sich es dummerweise ausgedacht hat, weil sie dann zwangsläufig einen anderen Wert als c ergeben würden, was per Postulat Einsteins nicht sein darf – und auch mathematisch den ungültigen Ausdruck c ? c ergeben würde.

Die sogenannte „relativistische Geschwindigkeitsaddition“, die durch viele unnötigen Rechnereien als Beschäftigungstherapie einen anderen Wert als c für bewegte Beobachter ergibt, ist per Postulat ungültig – und per Definition mathematisch unzulässig.

Wenn zum Beispiel ein Polizist auf der Autobahn mit einer Laserpistole Deine Geschwindigkeit mit 70 km/h nach Galilei misst, hat er sich nach Einstein gravierend verrechnet: Du kannst ja per Postulat keine andere Relativgeschwindigkeit zu einem Lichtstrahl haben als ein Lichtstrahl zu Dir, und zwar immer genau c (siehe oben). Kannst Du noch folgen?

Es existiert nämlich immer nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zwischen zwei relativ zueinander bewegten Objekten, wir sind uns da erfreulicherweise einig. Gemäß SRT bewegst Du Dich also relativ zum Laserstrahl jederzeit mit genau c, ob Du dabei bremst oder beschleunigst, ist egal, das Postulat und das Relativitätsprinzip gelten immer. Na ja, zum Glück baut hier die Polizei freundlicherweise zu Deiner unerhörten Geschwindigkeit c auf der Autobahn einen sehr großen Toleranzbereich ein, sonst wäre Dein Bußgeld für Geschwindigkeitsüberschreitung unbezahlbar, oder?

(Jocelyne Lopez)

  

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NB: Dieser Benutzer „nocheinpoet“, der im notorischen Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ (das er ganz „nett“ findet…) mitschreibt und mich auch in diversen Foren nach den Methoden der Alpha-Centauri-Stammuser mit Beleidigungen und Pöbbeleien verfolgt (ScienceBlog, Allmystery, Politik sind wir – wobei er allerdings schon in diesen Foren entweder moderiert, verwarnt oder gesperrt wurde), hat mich gleich – freundlicherweise? – auf einen Misssbrauch der Bewertungssoftware „WOT“ durch Unbekannte aufmerksam gemacht, die meine Internetseite mit einer „WOT-Warnung“ versehen haben. Diese Software soll Internetbenutzer helfen, Internetseiten zu meiden, die „Betrügereien, unzuverlässiges Shopping und Sicherheitsrisiko“ darstellen. Die WOT-Warnung meiner Internetseite durch die Bewertung von ein paar Unbekannten ist „Rot – Sehr schlecht – Anhalten“. Dieser Teilnehmer soll auch meine Seite bewertet haben, einschließlich meiner „Händlerzuverlässigkeit„, obwohl meine Seite nicht kommerziell ist und kein Shopping anbietet. Einzelheiten ab hier.

Zusammen mit weiteren anonymen und gezielten Rufschädigungsaktionen, Missbräuchen und Manipulationen im Internet – wie zum Beispiel bei ESOWATCH  und YOUTUBE  – sind durch den Stil der Angriffe und die Wahl der Zielpersonen (Kritiker der Relativitätstheorie) berechtigte Vermutungen anzustellen und eindeutigen Indizien vorhanden, dass es sich immer wieder um dieselbe Täter aus dem Kreis des Forums „Alpha Centauri“ handelt, das sich seit seiner Gründung vor mehreren Jahren auf Haßpropaganda und Verfolgung der Kritiker der Relativitätstheorie im Internet „spezialisiert“ hat (einschließlich mit Gewalt- und Morddrohungen): Sowohl YOUTUBE als auch ESOWATCH verlinken bei Angriffen gegen Kritiker der Relativitätstheorie offen „Alpha Centauri“ und mindestens ein Nickname aus ESOWATCH (Thomas X) findet sich wieder als Mobber im Forum „Alpha Centauri“.

 

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Siehe auch: Informationen über das Mobbing-Portal Esowatch



Herbert Sommer zu Albert Einstein und Hendrik Antoon Lorentz

Ich veröffentliche mit seiner Genehmigung einen Brief, der mir am 05.10.09 von Herrn Herbert Sommer per E-Mail privat geschickt wurde: 

Brief von Herrn Herbert Sommer an Jocelyne Lopez – 05.10.09

 

Die Ausführungen von Herbert Sommer über die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie Einsteins, die er sowohl in diesem Brief als auch in seiner Arbeit Rationalisierung der Relativität in der Physik dargelegt hat, kann ich als Physiklaiin sehr gut nachvollziehen, zum Beispiel was die Existenz von einem absoluten Raum und von absoluten Geschwindigkeiten anbelangt. 

Soweit ich es beurteilen kann vertritt Herbert Sommer als Alternativvorstellung zur Speziellen Relativitätstheorie die Theorie des Nobelpreisträgers H.A. Lorentz, ein Äthermodell mit ruhendem Äther und mit materieller Längenkontraktion der absolut bewegten Objekte. 

Ich bin persönlich offen für alle Alternativmodelle zur Speziellen Relativitätstheorie, solange sie in sich schlüssig und widerspruchfrei sind, was bei der SRT leider nicht der Fall ist. Die Annahme einer Längenkontraktion von absolut bewegten Objekten in einem Äther kann ich also bei der Lorentztheorie akzeptieren, weil sie anders als bei Einstein eine Kausalität voraussetzt (Einwirkung von physikalischen Kräften), wobei Einstein in seiner Speziellen Relativitätstheorie diese Verkürzung einzig durch die Relativbewegung zwischen zwei Objekten in einem leeren Raum ohne Einwirkung von Kräften postuliert, was in meinen Augen ein katastrophaler Unsinn und reine Esoterik ist  – ganz abgesehen davon, dass diese Längenkontraktion bei Einstein sowieso nicht materiell sein sollte, sondern lediglich ein Meßeffekt (siehe Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut in Potsdam), keine physikalische Größe darstellt und somit völlig irrelevant in der Physik ist. 

Bei der lorentzschen materiellen Längenkontraktion von absolut bewegten Objekten im Äther habe ich persönlich momentan zwei Vorbehalte: 

  • Es ist experimentell nicht eindeutig nachgewiesen, dass diese Längenkontraktion in der Realität überhaupt stattfindet: Die Ergebnisse des Michelson-Morley Experiments werden sowohl als „Null Ergebnis“ (als Längenkontraktion des Interferometer-Arms interpretiert), als auch mit Werten von über 8 km/s (als Relativbewegung zum Äther interpretiert) von verschiedenen Experimentatoren und Autoren angegeben. Dieser Punkt wäre unbedingt eingehend zu untersuchen und eindeutig zu klären.
     
  • Es ist in meinen Augen nicht glaubwürdig, dass diese materielle Längenkontraktion für alle Materiale einheitlich stattfindet, und dass man sie mathematisch pauschal für alle Materiale berechnen kann, egal welche Elastizitätseigenschaften die Objekte besitzen. Die Mathematik kann hier mit einer einheitlichen Formel solche dynamische Vorgänge nicht beschreiben (und noch weniger bewirken), das ist ausgeschlossen. Die Lorentztransformation ist von kinematischer Natur und als solche in meinen Augen eine Absurdität, wenn sie die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu allen bewegten Objekten ableitet (siehe zum Beispiel die Artikel von Dr. Wolfgang Engelhardt in deutscher Sprache und in englischer Sprache).

Ich danke auf jeden Fall Herrn Herbert Sommer recht herzlich für seine Ausführungen, für seinen Forschergeist und für seine Bemühungen, die wissenschaftliche Wahrheit herauszufinden und eine Rationalisierung der Denkweise in der Physik wieder einzuführen. 

(Jocelyne Lopez)



Relativ zueinander bewegte Uhren gehen nicht langsamer

Auf den Vorschlag, die Symmetrie der Zeitdilatation zwischen zwei relativ zueinander bewegten Systemen, wie sie von der SRT vorhergesagt wird, experimentell zu überprüfen, antwortet Dr. Wolfgang Engelhardt in einer privaten Korrespondenz: 

„Es findet bereits seit vielen Jahren ein Dauerexperiment statt, welches überprüft, ob eine Cäsiumuhr, die sich relativ zu einer anderen bewegt, langsamer geht. Die eine Uhr steht in Braunschweig bei der PTB, die relativ dazu bewegte steht in Boulder beim NIST. Man hat bisher nicht gehört, dass die NIST-Uhr systematisch langsamer geht als die PTB-Uhr. Man hat auch nicht gehört, dass die PTB-Uhr sytematisch langsamer geht als die NIST-Uhr, obwohl sie sich mit einigen 100 m/s relativ zu jener bewegt. Würde beides gleichzeitig passieren und festgestellt werden, müssten wir an unserem Verstand zweifeln. Leider sagt die SRT solchen Unsinn voraus und es lohnt sich eigentlich nicht, dergleichen in einem Experiment zu falsifizieren.“

 



Christoph von Mettenheim: zerstörtes Diskussionsforum teilweise rekonstruiert

Ich mache auf einen Bericht von Christoph von Mettenheim in seiner Homepage über die Zerstörung seines Diskussionsforums aufmerksam: 

Diese Website enthielt früher auch ein Diskussionsforum. Bei dessen Einrichtung habe ich seinerzeit alle mir namentlich bekannten Vertreter und Institutionen der theoretischen Physik eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen und mein Buch zu kritisieren. Keiner von ihnen ist der Einladung gefolgt.  Nur interessierte Laien haben damals sich an der Diskussion beteiligt.

Das Diskussionsforum wurde leider durch Einflüsse von außen (Virusbefall? Absicht?) vollständig gelöscht. Die damaligen Beiträge lassen sich leider nicht mehr rekonstruieren. Ich kann nachfolgend nur noch den Text der Einladung (1.) und den Kreis der Adressaten (2.) wiedergeben.

Ich hatte allerdings auf dieser Seite auch eine Paralleldiskussion veröffentlicht, die ich im Einstein-Jahr 2005 aus Anlaß einer Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit 

Herrn Dr. Markus Pössel
Max Planck-Institut für Gravitationsphysik,
Albert Einstein-Institut, in Potsdam 

geführt habe. Da ich die Datei dieses Schriftwechsels gesichert hatte, kann ich ihn unten (3.) unverändert wiederholen: […]

 

Über die Löschung von kritischen Einträgen im Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Einstein-Jahr 2005, sowie über andere Zensur- und Diskriminierungsvorfälle habe ich auch in diesem Blog berichtet, siehe zum Beispiel: Einstein-Jahr: Und wo bleibt die Kritik?

Ich empfehle unbedingt die Lektüre der Korrespondenz von Christoph von Mettenheim mit Dr. Markus Pössel und kann mich nur bedingungslos an die abschließende Anmerkung von Christoph von Mettenheim anschließen: 

Ihre Reaktion entspricht genau meinen Erwartungen. Sie selbst finden nichts dabei, in der Korrespondenz mit Frau Werner (BMBF) und mit mir jederzeit von meinem „Irrtum“ oder meiner „Fehlinterpretation“ zu reden, lehnen es aber konsequent ab, diese Ansicht zu begründen und auf sachliche Argumente einzugehen. Und wenn ich Ihre anmaßende Überheblichkeit nach dem Scheitern aller Bemühungen in gleicher Münze zurückzahle, spielen Sie die beleidigte Leberwurst. Billiger geht es ja wohl kaum.

Schon 2005 zeigte sich also der Weg über das Bundesministerium für Bildung und Forschung für Bemühungen zur Eröffnung eines wissenschaftlichen Meinungs-austausches über diese stark umstrittene Theorie völlig unbrauchbar: Das Bundesministerium verweist systematisch auf das Albert Einstein-Institut in Potsdam (siehe auch 2007), wobei der Ansprechpartner dort, Dr. Markus Pössel, systematisch jegliche Anfrage blockiert, indem er auf keine kritischen Argumente eingeht und sich auf das sture Nachplappern der etablierten Lehrmeinung beschränkt – wie ich es auch 2008 in meiner Korrespondenz mit Dr. Pössel erleben durfte. Alle anderen angesprochenen universitären Einrichtungen schweigen. Berichten und Beschwerden über diese Umstände ignoriert das Bundesministerium für Bildung und Forschung nachhaltig, wie zum Beispiel hier bei einer erneuten Ansprache am 15.07.09.

Dafür tobt im Internet seit mehreren Jahren ungehemmt und unbestraft Cyber-Mobbing und Haßpropaganda von extremer Brutalität gegen die Kritiker der Relativitätstheorie (einschließlich mit Gewalt- und Morddrohungen), wobei das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die von diesen gravierenden Missständen auch seit Jahren Kenntnis genommen hat, alle Ansprachen zur Prüfung und alle Bitten um Abhilfe nachhaltig ignoriert. Damit handelt der Staat verfassungswidrig, sowohl im Sinne vom Art. 5 § 3 GG als auch vom Art.1 § 1 GG.

(Jocelyne Lopez) 

 

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NB: Auch das Forum von Ekkehard Friebe wurde im Februar 2009 durch Einflüsse von außen vollständig gelöscht –  nachdem es jahrelang Zielscheibe von Hackerangriffen war – es konnte aber vollständig rekonstruiert werden (z.Zt. inaktiv): Wissenschaft und moralische Verantwortung.



Die Relativitätstheorie für Überforderte – Teil 3

Ich verweise auf meine Einträge Die Relativitätstheorie für Überforderte Teil 1 und Teil 2 und stelle eine kurze Zusammenfassung der bisher gewonnen Erkenntnisse aus der Speziellen Relativitätstheorie:

Aus dem fundamentalen Unsinn des Symmetriebruches durch das Postulat der Konstanz von c zu allen bewegten Beobachtern folgt unmittelbar der zweite Unsinn, dass man die invariablen Maßeinheiten abschafft und variable Maßeinheiten einführt, um die von Gott geschenkte Längenkontraktion zu bewirken.

Aus diesem nachgeholfenen Wunder der Längenkontraktion durch variable Maßeinheiten folgt unmittelbar, dass man die geschenkte göttliche Längenkontraktionen leider nicht feststellen kann, weil sowohl der Beobachter, als auch der Maßstab, als auch das zu messende Objekt sich entsprechend symmetrisch verkürzen, egal ob der Beobachter ein studierter Physiker oder gar ein Mathematiker ist und das zu messende Objekt ein Schokoriegel. Alles bleibt meßtechnisch unverändert, bloß dass wir ohne es zu bemerken seit dem Urknall alle am laufenden Band schrumpfen, einschließlich Schokoriegeln, ein Drama.

Kommen wir jetzt zur Zeitdilatation, die leider nicht wie ihr Pendant Längenkontraktion direkt durch göttliche Offenbarung uns geschenkt wurde, aber trotzdem nicht ohne ist:

„Die Entdeckung der Relativität der Zeit bedeutet eine gewaltige Umwälzung in der Anschauung des Menschen über die Natur. Sie ist einer der größten Siege der menschlichen Vernunft über den Konservatismus jahrhundertealter Vorstellungen und ist nur mit der Entdeckung der Kugelgestalt der Erde vergleichbar. […] Der damals erst Fünfundzwanzigjährige [Einstein] rückte damit in die Reihe der Giganten des Menschlichen Geistes, und er wurde zu einem Wegbereiter der Wissenschaften wie Kopernikus und Newton.“
L. D. Landau, J. B. Rumer: Was ist die Relativitätstheorie? 13. Aufl. Leipzig 1989, S. 34.

Dass die bewegten Uhren sich in Bewegungsrichtung mit 40 Kommastellen verkürzen ist schon für uns völlig klar geworden, kein Einwand, ist ja gut, daran ist absolut nichts auszusetzen, um Gottes Willen! Dass sie aber dabei langsamer altern erfordert eine gewaltige Anstrengung des „common sense“, womit wir alle bedauerlicherweise ausgerüstet sind. Es ist nämlich leider eine unumstößliche Tatsache, dass unser common sense beim weiten nicht ausreicht, um diese gewaltige Umwälzung in der Aunschauung des Menschens über die Natur zu verstehen, und sogar im Gegenteil glatt ein Hindernis darstellt. Und da sitzen wir arme Tore und fragen uns in Stille – weil wir doch nicht als überfordert aussehen wollen: „Verdammt noch mal, altert eine bewegte Uhr langsamer als eine unbewegte?“ Die Antwort ist für uns Common-Senser eher schwierig zu verstehen:

„Bewegte Uhren gehen langsam. Dieses Phänomen heißt Zeit-Dilatation. Zunächst ist es eher schwierig, sich zwei Systeme von Uhren vorzustellen, von denen jedes relativ zum anderen langsam geht.“
L. Marder: Reisen durch die Raum-Zeit. Braunschweig (usw.): Vieweg 1979, S. 43.

Altern die bewegten Uhren einfach „langsam“ oder wegen der Symmetrie relativ zueinander eher „langsamer“? Wenn sie aber gegenseitig langsamer altern, kommen sie wohl nie raus aus diesem Wettbewerb und sie werden doch ohne es zu merken immer jünger, oder? Wie sieht zum Beispiel eine Cäsiumuhr aus, die immer jünger wird und zu ihrem Ursprung zurückgeht? Wie ein Kuckuck?

Aber wenn der Kuckuck lieber seinen zukünftigen Zustand als Cäsiumuhr wieder haben möchte, wie kommt er wieder dahin vor lauter Verjüngungen? Und kann er überhaupt jünger werden, bevor er geboren wird? Oder vielleicht andersrum? Oder vielleicht nur, wenn er in einem Raumschiff flattert? Ich fürchte, das ist ein Drama:

„Dies ist die sogenannte Zeitdilatation. Durch hinreichend große Beschleunigung kann die Dauer des Flugs aus Sicht der Astronauten beliebig kurz und die auf der Erde gemessene Dauer beliebig lang gemacht werden. Man könnte also in einer vorgegebenen subjektiv kurzen Zeit beliebig weit in die Zukunft reisen. Aber eine solche Reise in die Zukunft ist unumkehrbar. Die Rückreise wäre eine Zeitreise in die Vergangenheit; keine noch so große Zeitdilatation ermöglicht es einem Raumschiff, noch vor dem Start von einem Flug zurückzukehren.“
D. Deutsch: Die Physik der Welterkenntnis. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2000, S. 279.

Ja, der gute Prof. Dr. Ernst Peter Fischer hat vollkommen recht: Wir sind mit unserem biederen „common sense“ restlos überfordert, um die geniale Umwälzung unseres Weltbildes und den größten Sieg der menschlichen Vernunft zu verstehen:

„Einstein selbst meinte, daß der Vorteil der meisten Theorien deren Klarheit sei, während beim Beweisen und Verstehen der Relativitätstheorie die „logische Perfektion“ beeindruckend sei.“
D. E. Brody u. A. R. Brody: Die sieben größten Rätsel der Wissenschaft … und wie man sie versteht. 4. Aufl. München 2001, S. 151.

Na dann.

(Jocelyne Lopez)



Die Relativitätstheorie für Überforderte – Teil 2

Ich verweise auf meinen Eintrag Die Relativitätstheorie für Überforderte – Teil 1, sowie auch auf das Buch von Prof. Ernst Peter Fischer, und versuche weiter mühsam – leider nur mit Menschenverstand bzw. weniger bieder ausgedrückt mit common sense – die ganze Chose zu verstehen:

Um den Unsinn der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern zu reparieren – was für Überforderte irreparabel ist – hat man also den weiteren Unsinn darauf überstülpt, man solle einfach die einheitlichen, invariablen Maßeinheiten abschaffen und dafür variable Maßeinheiten einführen (variable Meter und variable Sekunde), die eine symmetrische Längenkontraktion und eine symmetrische Zeitdilatation bei relativ zueinander bewegten Objekten verursachen: So darf die Lichtgeschwindigkeit invariable zu allen variablen Metern und zu allen variablen Sekunden bleiben und die Theorie ist gültig. Uf! Gerettet!

Man hat aber leider nicht an den Folgeunsinn gedacht, der sich dabei zwangsläufig ergibt: Wenn der bewegte Beobachter sich freundlicherweise in Bewegungsrichtung verkürzt, damit die Lichtgeschwindigkeit wie postuliert konstant bleiben darf, verkürzt sich zwangsläufig auch der mitbewegte Metermaß und auch symmetrisch dazu das mitbewegte Objekt, das man messen möchte, so dass der bewegte Beobachter gar keine Verkürzungen feststellen kann. So ein Pech. Das ist auch der Grund, warum die Relativisten nie die Längenkontraktion experimentell nachweisen konnten: Sie haben es zwar versucht und auch die entsprechenden, großzügigen Forschungsgelder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung dafür bekommen, aber sie haben nichts feststellen können, gar nichts. Logisch, deren Metermaß und das zu messende Objekt sind beim Laufen entsprechend ihrer eigenen Schrumpfung geschrumpft und alles blieb beim Alten. Mist! Na ja, macht nichts, sie haben trotzdem dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeldet, wir sind beim Laufmessen zusammen mit unserem Metermaß und dem zu messenden Schokoriegel in Bewegungsrichtung um 40 Kommastellen geschrumpft, genau wie von Albert Einstein vorausgesagt, was die Relativitätstheorie jetzt auf 40 Kommastellen bestätigt, ein triumphaler Erfolg, weil wir sie bis jetzt leider nur auf 39 Kommastelle bestätigen konnten, was auch ein triumphaler Erfolg war – und das Bundesministerium für Bildung und Forschung war hochzufrieden und hat sich für das gut investierte Steuergeld selbst gratuliert.

Wenn ein Leser hier etwa einen Einwand hätte und vielleicht moniert, dass der Beobachter ja gar nicht um 40 Kommastellen genau wie den Metermaß und den zu messenden Schokoriegel beim Laufen schrumpfen kann, weil die drei ja aus verschiedenen Materialen bestehen, der ist einfach mit der Relativitätstheorie überfordert, ein klarer Fall, und er denkt nicht daran, dass an alles vorsorglich und nachträglich gedacht wurde: Ein Beobachter, ein Metermaß und ein Schokoriegel schrumpfen genau gleich und symmetrisch um 40 Kommastellen in Bewegungsrichtung, wenn sie sich bewegen, wie Albert Einstein es vorausgesagt hat, Materiale hin oder her:

„Abgesehen von der Tatsache, daß dies eine Hypothese ad hoc ist, ist bei ihr zu beachten, daß es bei dieser Kontraktion auf den Stoff des Körpers gar nicht ankommt. Eine Kugel aus Stahl würde dieselbe Kontraktion erfahren wie eine Kugel aus Talg. Trotzdem haben viele Physiker, zu denen ich auch gehöre, sich mit dieser Hypothese befreundet, weil eben diese die einzige Möglichkeit gab, den Äther zu retten, ohne den man für die Lichtfortpflanzung und für die Vermittelung der Fernkräfte nicht auskommen zu können schien.“
L. Graetz: Alte Vorstellungen und neue Tatsachen der Physik. Leipzig: Akadem. Verlagsges. 1925, S. 81-82.

Die bewegten Körper schrumpfen doch nicht weil der Äther einen Widerstand leistet, so ein Quatsch, Herr L. Graetz, es gibt doch gar keinen Äther in der Speziellen Relativitätstheorie!! Der gute Mann hat nichts von der Relativitätstheorie verstanden, ist völlig überfordert, aber mitreden will er schon, typisch.

Das ist doch dabei ein klarer Fall, das mit der Längenkontraktion, schon lange geklärt: Die bewegten Körper schrumpfen nur deshalb, weil Gott es sich so als Geschenk für uns ausgedacht hat:

“Diese Hypothese klingt äußerst phantastisch. Denn die Kontraktion ist nicht etwa als Folge von Widerständen im Äther zu denken, sondern rein als Geschenk von oben, als Begleitumstand des Umstandes der Bewegung.”
Hermann Minkowski – 1908

Noch Einwände etwa?

(Jocelyne Lopez)



Die Relativitätstheorie für Überforderte – Teil 1

Ich komme auf die Aussagen von Prof. Dr. Ernst P. Fischer aus seinem Buch „Einstein. Ein Genie und sein überfordertes Publikum“ zurück, wonach es mit dem gesunden Menschenverstand („common sense“) völlig aussichtslos sei, die Relativitätstheorie verstehen zu wollen: Man braucht wohl dafür einen anderen, besseren Verstand, der leider der Menschheit von der Natur nicht zugeteilt wurde – außer an die Relativisten, versteht sich.   

Ich glaube jedoch mit Hilfe meines unvollkommenen Menschenverstandes und deren – genauso unvollkommen – von weltweit zahlreichen qualifizierten Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie erkannt zu haben, dass ein vernichtender Symmetriebruch im Postulat Einsteins steckt, wonach die Lichtgeschwindigkeit konstant zu allen bewegten Beobachtern sei, was für alle Überforderte eine katastrophale Absurdität darstellt. 

Wobei man zur Entlastung Einsteins erwähnen sollte, dass dieser Bock nicht von ihm 1905 geschossen wurde, sondern wohl schon 18 Jahre früher 1887 von Waldemar Voigt – und wohl auch von dem Franzosen Henri Poincaré, von dem Holländer Hendrik Antoon Lorentz und von dem Deutschen Ferdinand Lindemann übernommen wurde. Viele Köche haben auf jeden Fall in dieser ungenießbaren Suppe gerührt. Obwohl er auch selbst darin kräftig gerührt hat – und vielleicht gerade deshalb – sollte man den Appell des Nobelpreisträgers Max Planck Aufmerksamkeit schenken und befolgen, sowohl in physikalischer als auch in historischer Hinsicht: Für Klarheit ist kein Preis zu hoch.

Der Symmetriebruch in der Speziellen Relativitätstheorie ist von so grundsätzlicher Natur, dass er nicht zu reparieren ist, weder mit Argumenten, noch mit Experimenten, noch mit der Mathematik. Den Unsinn erkennt jeder (gesunde) Mensch auch ohne jegliche Ausbildung und ohne dagegen argumentieren zu müssen.

Wenn ich zum Beispiel sage a = b weiß jeder, dass zwangsläufig b = a gilt.

Wenn ich zum Beispiel sage: „Peter ist 10 cm größer als Paul“, dann weiß jeder, dass einzig die symmetrische Aussage gilt: „Paul ist 10 cm kleiner als Peter“. Man braucht auch keine Argumentierung, keine Experimente und keine Mathematik, um diese Aussagen als wahr anzusehen und dagegen folgende Aussagen als falsch zu erkennen: „Peter ist 10 cm größer als Paul“ und „Paul ist 4 cm kleiner als Peter“. Das geht nicht, das ist unmöglich, das ist Unsinn.

Genauso gelten die Aussagen als unmittelbar wahr: „Auto A bewegt sich relativ zu Auto B mit 70 km/h“ und „Auto B bewegt sich relativ zu Auto A mit 70 km/h„. Man braucht auch keine Argumentierung, keine Experimente und keine Mathematik, um diese Aussagen als wahr anzusehen und dagegen folgende Aussagen als falsch zu erkennen: „Auto A bewegt sich mit 70 km/h relativ zu Auto B“ und „Auto B bewegt sich mit 60 km/h relativ zu Auto A“. Das geht nicht, das ist unmöglich, das ist Unsinn.

Das ist aber der Unsinn, der in der Speziellen Relativitätstheorie mit der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern postuliert wurde…

Um zu versuchen, diesen Unsinn irgendwie zu reparieren und zu begründen, der jedoch mit nichts zu begründen und zu reparieren ist, hat sich Einstein (oder wer auch immer es war, der die Spezielle Relativitätstheorie verbrochen hat) einen anderen Unsinn ausgedacht: Man braucht nur die einheitlichen Maßeinheiten abzuschaffen, und fertig! Der Unsinn lässt sich mit einem anderen Unsinn auflösen: Jeder Beobachter verfügt über seine eigenen, persönlichen Maßeinheiten, die er immer mit sich rumschleppt und ist damit nicht mehr angewiesen auf das gültige Maßeinheitsystem, es wird einfach abgeschafft und kommt nicht mehr in Betracht. Fertig. So kann Auto A sich relativ zu Auto B mit 70 km/h bewegen und Auto B mit 60 km/h zu Auto A. Praktisch. Und genial, oder?

Diese Genialität wird zum Beispiel mit folgender Aufklärung der Menschheit verkündet, die wir in unser Hirn hineinzwängen müssen:

„Wir müssen künftig in unser Hirn die widerspruchsvolle Betrachtung hineinzwängen, daß nicht überall und für jeden ein Meter wirklich ein Meter, eine Stunde wirklich eine Stunde, eine Grammasse wirklich eine Grammasse ist; wir müssen lernen, daß alles, was meßbar ist, variablen Maßwert hat, und daß dieser Maßwert abhängig ist von dem jeweiligen Bewegungszustand des Beobachters zu dem beobachteten Gegenstand oder Ereignis.“

Aus dem Artikel einer Tageszeitung, zitiert bei: L. Ripke-Kühn: Kant contra Einstein. Erfurt 1920, S. 3.

Es gibt also keine einheitlichen Maßeinheiten mehr, die sich die Menschen dummerweise seit Jahrtausenden mühsam aber immer präziser und einheitlicher ausgedacht haben, das schaffen wir ab, es ist viel revolutionärer und viel genialer, dass jeder seine eigenen Maßeinheiten mit sich rumschleppt, oder? 

(Jocelyne Lopez)



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