Blog – Jocelyne Lopez

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Ich verweise auf meinen Eintrag Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

2011 wurde Wolf Singer das Bundesverdienstkreuz durch den damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff verliehen. Die offizielle Pressemitteilung über diese Ehrung durch den hessischen Staatsminister Michael Boddenberg wurde am 12.08.2011 im Landesportal Hessen veröffentlicht (Link inzwischen nicht mehr vorhanden).

Auch die Organisation Ärzte gegen Tierversuche e.V.  hat über diese Ehrung mit einem Protest berichtet:
12.08.2011 Orden für Tierquäler: Hirnforscher Singer erhält Bundesverdienstkreuz

2011 haben wir wie gesagt als eine Gruppe von Tierschützern vergeblich versucht in Erfahrung zu bringen , woraus genau „das überragende Engagement“ von Wolf Singer „in seinem Wirken als Vorsitzender der Kommission des Tierschutzrechts“ bestanden haben soll. Ergebnis unserer langen Bemühungen durch alle amtlichen Instanzen, um die außerordentlichen Verdienste des Wolf Singer im Bereich Tierschutzrecht zu erfahren: Keiner weiß es, keiner will es wissen und es geht uns auch nicht an. Es war ein „Gunsterweis, der keiner Begründung bedarf“ vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Punkt.

Glücklicherweise gibt uns Wolf Singer selbst in der Presse Auskunft über sein „überragendes Engagement bei seinem Wirken als Vorsitzender der Kommission des Tierschutzrechts“, das darin besteht, gegen die geltenden Gesetze zum Schutz der Tiere und gegen die Erklärung des Tierschutzes als Staatziel mit Verfassungsrang  zu kämpfen, die er als „Katastrophe“ ansieht:

Zeitschrift GEGENWORTE – Heft 4 – 1999 –
Wolf Singer und Leo Montada: Polemik oder Diskurs

Zitate Wolf Singer:

„Ich muß in meinen Anträgen den Nachweis antreten, daß die Ergebnisse einer geplanten Versuchsreihe von so großer praktischer Bedeutung sein werden, daß sie ethisch gerechtfertigt ist. Das zwingt mich fast zum Betrug, weil ich in der Tat in vielen Bereichen nicht angeben kann, ob das Versuchsergebnis wirklich in absehbarer Zeit Leiden vermindern wird. […] Man wird vom Gesetzgeber in eine Argumentationspflicht genommen, die man vor sich selbst nicht rechtfertigen kann.“
[…]
„Ja, das sieht man deutlich daran, daß der Gesetzgeber zunehmend die Zuwendung von Mitteln davon abhängig macht, daß wir nachweisen können, welche umsetzbaren Erkenntnisse die einzelnen Untersuchungen erbringen werden. Das ist eine Katastrophe. Diese Vorgaben verführen die Forscher zum Schwindeln.“
[…]
„Wovor wir jetzt schon Angst haben, sind die einstweiligen Verfügungen, die je nach Gutdünken der Richter unsere Arbeit über Jahre lahmlegen können, bis wir beim Verfassungsgericht gelandet sind und dort wohl gewinnen werden.“
[…]
„Das Problem mit der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz ist, daß es dann neben dem Artikel 5 ‘Forschung und Wissenschaft sind frei’, einen weiteren Artikel im Grundgesetz gibt, der sich speziell mit der Schutzbedürftigkeit der Tiere befaßt und der, falls er nun kommen sollte, gegen den Artikel 5 gerichtswirksam ausgespielt werden kann.“

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Mit der Aussage „Wovor wir jetzt schon Angst haben, sind die einstweiligen Verfügungen, die je nach Gutdünken der Richter unsere Arbeit über Jahre lahmlegen können, bis wir beim Verfassungsgericht gelandet sind und dort wohl gewinnen werden“ meinte Wolf Singer wohl die gerichtlichen Auseinandersetzungen seines Schülers Andreas Kreiter in Bremen. Die Prophezeiung des Wolf Singer hat sich erstaunlich bewahrheitet, zwar nicht vor dem Bundesverfassungsgericht, sondern vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, wo Andreas Kreiter nach dem Gutdünken des Richters Dieter Kley, der nichts von dem Tierschutz als Staatsziel in der Verfassung hält, gewonnen  hat. Schön, wenn man auf Richter trifft, die nach Gutdünken urteilen, nicht wahr? Die Albert Schweizer Stiftung jedoch findet es zum Beispiel  nicht schön, da sie eine Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley nach dem skandalösen Urteil online gestellt hat, die zum heutigen Tag von mehr als 26.000 Bürgern unterzeichnet wurde.

Interessant ist auch, dass Wolf Singer das Bundesverdienstkreuz nicht nur wegen seinem überragenden Engagement gegen die geltenden Rechte der Tiere und gegen die Verfassung erhalten hat, sondern auch deswegen, weil er einflußreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen hat, wie es in der Pressemitteilung vom Landesportal Hessen zur Verleihung hervorgehoben wurde. Schön, wenn man einflußreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen hat, das hat nicht jeder, zum Beispiel „diese Leute“ nicht, wie Andreas Kreiter die Tierschützer bezeichnet, oder? Und man kommt auch noch dabei zu einem Bundesverdienstkreuz, noch schöner.

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Siehe auch in diesem Blog:

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an
die Bremer Bürgerschaft

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Affenversuche des Andreas Kreiter: Die Bremer Politiker sind fein raus, alle Schuld auf die  Tierschützer…

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Andreas Kreiter, sehen Sie sich „diese Leute“ an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung „diese Leute“ gegenüber Radio Bremen

Andreas Kreiter soll seine sinnlose Forschung an Affen einstellen und eine moderne, tierversuchsfreie Forschung in Bremen aufbauen

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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© Bild Norbert Fenske – Photografically


Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Ich verweise auf meine E-Mail vom 6.05.14 an die Abgeordneten der Bremer Bürgerschaft

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

sowie auf meinen Blog-Eintrag:

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Ruhruniversität Bochum

insbesondere auf folgenden Sachverhalt:

– Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass Doppel- und Wiederholungsversuche zu unterbinden sind.

Andreas Kreiter führt schon seit ca. 15 Jahren die gleichen Versuchsreihen mit Primaten durch, die schon in anderen Standorten seit mehreren Jahrzehnten auch durchgeführt wurden oder durchgeführt werden (Berlin, Frankfurt, Bochum, Magdeburg, München, Tübingen, Göttingen).

– Das Tierschutzgesetz verlangt den Nachweis von brauchbaren Ergebnissen der Versuche für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren.

Andreas Kreiter konnte nie brauchbare Ergebnisse dieser Versuche vorweisen, wie auch nie seit mehreren Jahrzehnten in anderen Standorten. Prof. Dr. Wolf Singer, der in Frankfurt solche Versuche seit 40 Jahren auch ergebnislos durchführt, gibt zum Beispiel offen zu, dass er diese gesetzliche Vorgabe nur durch Schwindeln umgehen kann.

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Als langjähriger Direktor des Max Planck Instituts für Hirnforschung in Frankfurt und führender Hirnforscher in Deutschland (und als Doktorvater von Andreas Kreiter) ist Wolf Singer wohl derjenige Forscher, der am längsten an den Hirnen von Primaten und Katzen in der Grundlagenforschung vor sich hin rumexperimentiert: 40 Jahre Grundlagenforschung mit entsetzlichen Experimenten an hochempfindlichen und hochentwickelten Tieren. Ergebnis für wesentliche Bedürfnisse für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch oder Tier gemäß Tierschutzgesetz: NULL.

Wolf Singer zieht aus diesen 40 Jahren ergebnislose Forschung  keine Konsequenzen für die Aussagekraft und die Brauchbarkeit der wissenschaftlichen Forschung mit Tieren, sondern wehrt sich ganz im Gegenteil gegen die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes und die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in der Verfassung, die er als „Katastrophe“ bezeichnet, wobei er vorhat, diese gesetzlichen Bestimmungen bis zum Bundesverfassungsgericht zu bekämpfen, damit er nicht mehr bei seinen Forschungsanträgen zu schwindeln hat:

Zeitschrift GEGENWORTE – Heft 4 – 1999 –
Wolf Singer und Leo Montada: Polemik oder Diskurs

Zitate Wolf Singer:

„Ich muß in meinen Anträgen den Nachweis antreten, daß die Ergebnisse einer geplanten Versuchsreihe von so großer praktischer Bedeutung sein werden, daß sie ethisch gerechtfertigt ist. Das zwingt mich fast zum Betrug, weil ich in der Tat in vielen Bereichen nicht angeben kann, ob das Versuchsergebnis wirklich in absehbarer Zeit Leiden vermindern wird. […] Man wird vom Gesetzgeber in eine Argumentationspflicht genommen, die man vor sich selbst nicht rechtfertigen kann.“
[…]
„Ja, das sieht man deutlich daran, daß der Gesetzgeber zunehmend die Zuwendung von Mitteln davon abhängig macht, daß wir nachweisen können, welche umsetzbaren Erkenntnisse die einzelnen Untersuchungen erbringen werden. Das ist eine Katastrophe. Diese Vorgaben verführen die Forscher zum Schwindeln.“
[…]
„Wovor wir jetzt schon Angst haben, sind die einstweiligen Verfügungen, die je nach Gutdünken der Richter unsere Arbeit über Jahre lahmlegen können, bis wir beim Verfassungsgericht gelandet sind und dort wohl gewinnen werden.“
[…]
„Das Problem mit der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz ist, daß es dann neben dem Artikel 5 ‘Forschung und Wissenschaft sind frei’, einen weiteren Artikel im Grundgesetz gibt, der sich speziell mit der Schutzbedürftigkeit der Tiere befaßt und der, falls er nun kommen sollte, gegen den Artikel 5 gerichtswirksam ausgespielt werden kann.“

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2011 wurde vom ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff das Bundesverdienst-kreuz an Wolf Singer verliehen. Und jetzt dürft Ihr alle raten, wofür der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer 2011 das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Na?  Das ist aber sehr einfach zu raten: Natürlich für sein großartiges Engagement für den Tierschutz! Ist doch klar, oder?

Siehe die Pressemitteilung vom 12.08.2011 im Landesportal Hessen zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Wolf Singer durch Staatsminister Michael Boddenberg (Link inzwischen nicht mehr aktiv):

Beispielsweise möchte ich Ihr Wirken als Vorsitzender der Kommission des Tierschutzrechts […] nennen. Die Liste ist lang und Ausdruck Ihres überragenden Engagements.“

und die Pressemitteilung von Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

12.08.2011 Orden für Tierquäler: Hirnforscher Singer erhält Bundesverdienstkreuz

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Wenn aber ein Bürger jetzt gerne wissen möchte, woraus genau das „überragende Engagement“ von Wolf Singer „in seinem Wirken als Vorsitzender der Kommission des Tierschutzrechts“ besteht, wie wir es auch 2011 als eine Gruppe von Tierschützern gerne wissen wollten, der wird ein blaues Wunder erleben: Das weiß nämlich keiner.

Siehe hierzu: Verdacht auf Verstoß gegen das Grundgesetz der Tierexperimente von Prof. Dr. Wolf Singer: Auseinandersetzungen mit Behörden

– Der hessische Staatsminister Michael Boddenberg weiß es nicht – er liest nur den Text der Verleihung vor und weiß wohl nicht, was er beinhaltet – und meint, die Ordenskanzlei beim Bundespräsidialamt in Berlin wird es wohl wissen, da sie die Verleihungen zu bearbeiten und zu prüfen hat.

– Die Ordenskanzlei beim Bundespräsidialamt in Berlin weiß es auch nicht, obwohl sie die Verleihung mit großer Sorgfalt geprüft haben will,  und will es schließlich auch nicht wissen, eine Verleihung sei „ein Gunsterweis“ des Bundespräsidenten, „der keiner Begründung bedarf“. Das geht uns also nicht an.

– Die Staatsanwaltschaft bis hin zum Justizministerium in Berlin, die unsere Strafanzeige gegen Christian Wulff eingestellt hat, weiß es auch nicht und will es auch nicht wissen. Das geht uns also nicht an.

– Weiß überhaupt der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff mit seinem „Gunsterweis, der keiner Begründung bedarf“, woraus „das überragende Engagement“ von Wolf Singer „in seinem Wirken als Vorsitzender der Kommission des Tierschutzrechts“ genau besteht? Wohl eher nicht, aber er wird uns es ohnehin nicht sagen, das geht uns wohl nicht an.

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Der ethische Zerfall bei der Genehmigung und der Durchführung von Tierversuchen ist erschreckend. Das ist ein Verbrechen an Tiere und an Menschen nach dem Tierschutzgesetz und nach der Verfassung, die 2002 den Tierschutz als Staatsziel erhoben hat.

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

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Siehe dazu auch:

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Die Tierversuche des Wolf Singer: Wie krank ist das Forschungssystem?

Tierversuche des Wolf Singer: Wie viel wird „geschwindelt“ und „betrogen“?

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

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Europawahl 2014 – Wie stehen die Parteien zu Tierversuchen?

Informationen der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V.:.

 

Europawahl 2014
Wie stehen die Parteien zu Tierversuchen?

Anlässlich der bevorstehenden Wahl des Europäischen Parlamentes am 25. Mai 2014 hat der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche Parteien zu ihren Vorhaben in Richtung Ausstieg aus der tierexperimentellen Forschung befragt und deren Aussagen in einer Übersichtstabelle veröffentlicht. Darin zeigt sich deutlich, welchen Parteien es ein Anliegen ist, das Leid der Tiere in Europas Labors zu beenden und eine moderne und sinnvolle Wissenschaft ohne Tierversuche zu etablieren und welchen Parteien der Tierschutz eher gleichgültig zu sein scheint.

Weiterlesen…

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Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Ruhruniversität Bochum

Ich verweise auf meine heutige E-Mail an die Abgeordneten der Bremer Bürgerschaft Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft, insbesondere auf folgenden Sachverhalt:

– Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass Doppel- und Wiederholungsversuche zu unterbinden sind.

Andreas Kreiter führt schon seit ca. 15 Jahren die gleichen Versuchsreihen mit Primaten durch, die schon in anderen Standorten seit mehreren Jahrzehnten auch durchgeführt wurden oder durchgeführt werden (Berlin, Frankfurt, Bochum, Magdeburg, München, Tübingen, Göttingen).
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– Das Tierschutzgesetz verlangt den Nachweis von brauchbaren Ergebnissen der Versuche für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren.

Andreas Kreiter konnte nie brauchbare Ergebnisse dieser Versuche vorweisen, wie auch nie seit mehreren Jahrzehnten in anderen Standorten. Prof. Dr. Wolf Singer, der in Frankfurt solche Versuche seit 40 Jahren auch ergebnislos durchführt, gibt zum Beispiel offen zu, dass er diese gesetzliche Vorgabe nur durch Schwindeln umgehen kann.

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Zum Beispiel wurden im Forschungsstandort Bochum gemäß Angabe 2012 des Umweltministeriums NRW nach einer Fachaufsichtsbeschwerde „mindestens 20 Jahre lang“ solche Versuche mit Makaken in der Hirnforschung an der Universität Bochum durchgeführt, bis sie im August 2012 nach der Tötung aller noch überlebenden Tiere endgültig eingestellt wurden.

Als Nachweis für brauchbare Ergebnisse für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren nach dem Tierschutzgesetz, lieferte die genehmigende Behörde LANUV NRW einer Gruppe von Tierschützern mit einem kaum auszuhaltenden Zynismus einen Hinweis auf folgende langjährige Studie mit Versuchen an Makaken an der Universität Bochum aus dem Jahre 2007:

Das Hirn des Torwarts beim Elfmeter – Spickzettel half Jens Lehmann tatsächlich wie man seine Reaktion verbessern kann
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2007/msg00378.htm

Blitzschnell hechtete Jens Lehmann, Torwart der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2006, genau in die richtige Ecke und hielt zwei von vier Elfmeterschüssen der Argentinier auf sein Tor – Argentinien war besiegt, Lehmann ein Star.

Welche Rolle hat dabei der Spickzettel gespielt, auf den Lehmann zwischen den Torschüssen immer mal wieder blickte? Hat es geholfen, zu lesen, dass Cruz häufig nach rechts schießt und Ayala nach links unten? Diese Frage versuchen Neurobiologen der Ruhr-Universität um Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann zu beantworten. Sie untersuchen den Zusammenhang zwischen Vorhersagbarkeit und der Reaktionszeit bestimmter Bewegungen steuernder Nervenzellen im Gehirn. […]

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Der ethische Zerfall bei der Genehmigung und der Durchführung von Tierversuchen ist erschreckend. Das ist ein Verbrechen an Tiere und an Menschen nach dem Tierschutzgesetz und nach der Verfassung, die 2002 den Tierschutz als Staatsziel erhoben hat.

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

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Siehe dazu auch:

Petition Nr. I.3/16-P-2013-04842-00 vom 16.08.2013 beim Landtag NRW (noch in der Bearbeitung beim Petitionssauschuss) 

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

 

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Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Ich habe heute folgende E-Mail an die Volksvertreter der Bremer Bürgerschaft geschickt:

 

 

 

 .

 

von Jocelyne Lopez
Betr.: Rechtsmäßigkeit der Primatenversuche an der Universität Bremen
Datum: 06.05.2014

An die Volksvertreter der bremischen Bürgerschaft:

Herrn Christian Weber, Präsident der Bremer Bürgerschaft Christian.Weber@Buergerschaft.Bremen.de

Herrn Björn Tschöpe, Vorsitzender der SPD-Fraktion spd-fraktion@spd-bremen.de

Herrn Dr. Matthias Güldner, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fraktion@gruene-bremen.de

Herrn Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Fraktion info@cdu-bremen.de

Frau Kristina Vogt, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mail@linksfraktion-bremen.de

cc: Herrn Horst Monsees, Leiter der Pressestelle der Bremer Bürgerschaft pressestelle@buergerschaft.bremen.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

bitte nehmen Sie Kenntnis vom folgenden Sachverhalt:

Die Tierversuche des Andreas Kreiter an der Universität Bremen sind aus folgenden Gründen gesetzwidrig, sie müssen eingestellt werden und alle Tiere gesetzeskonform in einer Auffangsstation für ehemalige Versuchstiere untergebracht und fachkundig betreut werden:

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1.  Einzig die per Gesetz zuständige und verantwortliche Veterinärbehörde ist befugt, einen Forschungsantrag mit Versuchen an Tieren zu genehmigen oder      abzulehnen. Einzig die Veterinärbehörde ist nach Tierschutzgesetz dazu befugt.

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Die zuständige und verantwortliche Veterinärbehörde in Bremen hat die Verlängerung dieser Versuche abgelehnt.  Sie war für diese Entscheidung nicht nur gesetzlich befugt, sondern auch  tierärztlich kompetent, sowie auch gesetzeskonform  nach Tierschutz-gesetz von einer Ethikkommission beraten. Einzig gilt gesetzlich diese Entscheidung der Bremer Behörde.

Kein Richter ist befugt die Gesetze zu ändern, die gesetzlich angeordnete Zuständigkeit und Verantwortung einer  Behörde in Frage zu stellen, ihr die fachkundige Kompetenz abzusprechen, sich selbst die fachkundige Kompetenz und die Zuständigkeit zuzusprechen und an Stelle der Behörde  selbst diese Versuche zu genehmigen.  Dazu ist kein Richter befugt. Ein Richter hat sich an die Gesetze zu halten, er hat sie selbst zu respektieren und respektieren zu lassen.

Weder das Urteil des OVG Bremen noch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig sind rechtens.

Siehe hierzu:

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht 

Affenqual in Bremen – 16 Organisationen kritisieren vorsitzenden Richter Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht

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2.   Die Tierversuche des Andreas Kreiter verstoßen gegen die §§ 7 und 8 Tierschutzgesetz:

– Das TierSchG schreibt vor, dass Doppel- und Wiederholungsversuche zu unterbinden sind.

.
Andreas Kreiter führt schon seit ca. 15 Jahren die gleichen Versuchsreihen mit Primaten durch, die schon in anderen Standorten seit mehreren Jahrzehnten auch durchgeführt wurden oder durchgeführt werden (Berlin, Frankfurt, Bochum, Magdeburg, München, Tübingen, Göttingen)..

.
.
– Das TierSchG verlangt den Nachweis von brauchbaren Ergebnissen der Versuche für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren.

.
Andreas Kreiter konnte nie brauchbare Ergebnisse dieser Versuche vorweisen, wie auch nie seit mehreren Jahrzehnten in anderen Standorten. Prof. Dr. Wolf Singer, der in Frankfurt solche Versuche seit 40 Jahren auch ergebnislos durchführt, gibt zum Beispiel offen zu, dass er diese gesetzliche Vorgabe nur durch Schwindeln umgehen kann,
.
Siehe hierzu:

Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter
.

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– Das TierSchG schreibt die Bevorzugung von tierversuchsfreien Forschungsmethoden vor.

.
Andreas Kreiter ignoriert mit seinen antiquierten Forschungsmethoden  den Fortschritt in der modernen tierversuchsfreien Forschung, der ausführlich in der internationalen Fachwelt dokumentiert wird, siehe zum Beispiel:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Hirnforschung mit Sinn und Verstand – ohne Affen

Parkinsonforschung ohne Tierleid

Antidote Europe:

The replacement of non human primates in brain research

:

Es gibt dementsprechend dringend Handlungsbedarf für den Staat um die Rechts-konformität im öffentlichen Interesse wiederherzustellen:

Die Staatsanwaltschaft muss die öffentliche Klage im Interesse der Allgemeinheit gegen die Universität Bremen erheben, die sich vor Gericht wegen diesen Verstößen gegen geltende Gesetze zu verantworten hat. Solange müssen per einstweiliger Verfügung die Testreihen sofort gestoppt werden.

Ich bitte Sie, als legitimierte Volksvertreter die notwendigen Maßnahmen konkret zu ergreifen, um die Rechtskonformität wiederherzustellen.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

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AKTUELL 2014 in diesem Blog:

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem
Bundesverdienstkreuz?

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Anzeige “KREITER macht eiskalt weiter” und das edle Verhalten des FDP-Politikers Markus Buhlert

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

 

.Bild-Anzeige-Kreiter-Tierversuchsgegner Bundes

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© Bild Norbert Fenske – Photografically


Aufruf zum Aktionswochenende am 5. und 6. Juli gegen Versuchstier-Transporte durch AIR FRANCE-KLM

Eine Information aus der Webseite Stop Vivisection:

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Aufruf zum Aktionswochenende am 5. und 6. Juli gegen Versuchstiertransporte durch AIR FRANCE-KLM

Die Stop Vivisection Kampagne ruft am 5. und 6. Juli 2014 zu einem Aktionswochenende gegen die Versuchstiertransporte von Air France-KLM auf. Nach dem erfolgreichen Protestwochenende im Sommer letzten Jahres und der internationalen Aktionswoche im Dezember soll der Widerstand erneut gebündelt werden, um den Druck auf Air France-KLM spürbar zu erhöhen!

Gemeinsam mit dem stetig wachsenden Kampagnennetzwerk von mehr als 30 Gruppen im deutschsprachigen Raum soll ein entschlossenes Zeichen gegen Profiteure von Tierversuchen gesetzt werden. Zusammen können wir auch Air France-KLM dazu bewegen ihr schmutziges Geschäft zu beenden!

Weiterlesen…

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Die Tierversuche des Andreas Kreiter sind gesetzwidrig – Es gibt dringend Handlungsbedarf für den Staat!

Die Tierversuche des Andreas Kreiter an der Universität Bremen sind aus folgenden Gründen gesetzwidrig, sie müssen eingestellt werden und alle Tiere gesetzeskonform in einer Auffangsstation für ehemalige Versuchstiere untergebracht und fachkundig betreut werden:

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  1. Einzig die per Gesetz zuständige und verantwortliche Veterinärbehörde ist befugt, einen Forschungsantrag mit Versuchen an Tieren zu genehmigen oder abzulehnen. Einzig die Veterinärbehörde ist nach Tierschutzgesetz dazu befugt.
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    Die zuständige und verantwortliche Veterinärbehörde in Bremen hat die Verlängerung dieser Versuche abgelehnt.  Sie war für diese Entscheidung nicht nur gesetzlich befugt, sondern auch  tierärztlich kompetent sowie auch gesetzeskonform  nach Tierschutzgesetz von einer Ethikkommission beraten. Einzig gilt gesetzlich diese Entscheidung der Bremer Behörde.
    .
    Kein Richter ist befugt die Gesetze zu ändern, die gesetzlich angeordnete Zuständigkeit und Verantwortung einer  Behörde in Frage zu stellen, ihr die fachkundige Kompetenz abzusprechen, sich selbst die Kompetenz und die Zuständigkeit zuzusprechen und an Stelle der Behörde  selbst diese Versuche zu genehmigen.  Dazu ist kein Richter befugt. Ein Richter hat sich an die Gesetze zu halten, er hat sie selbst zu respektieren und respektieren zu lassen.
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    Weder das Urteil des OVG Bremen noch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig sind rechtens.
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    Siehe hierzu:

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht 
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Affenqual in Bremen – 16 Organisationen kritisieren vorsitzenden Richter Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht
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2.   Die Tierversuche des Andreas Kreiter verstoßen gegen die §§ 7 und 8 Tierschutzgesetz:

– Das TierSchG schreibt vor, dass Doppel- und Wiederholungsversuche zu unterbinden sind..

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Andreas Kreiter führt schon seit ca. 15 Jahren die gleichen Versuchsreihen mit Primaten durch, die schon in anderen Standorten seit mehreren Jahrzehnten auch durchgeführt wurden oder durchgeführt werden (Berlin, Frankfurt, Bochum, Magdeburg, München, Tübingen, Göttingen)..

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– Das TierSchG verlangt den Nachweis von brauchbaren Ergebnissen der Versuche für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren.

.
Andreas Kreiter konnte nie brauchbare Ergebnisse dieser Versuche vorweisen, wie auch nie seit mehreren Jahrzehnten in anderen Standorten. Prof. Dr. Wolf Singer, der in Frankfurt solche Versuche seit 40 Jahren auch ergebnislos durchführt, gibt zum Beispiel offen zu, dass er diese gesetzliche Vorgabe nur durch Schwindeln umgehen kann,
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Siehe hierzu:

Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter
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– Das TierSchG schreibt die Bevorzugung von tierversuchsfreien Forschungs-methoden vor.

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Andreas Kreiter ignoriert mit seinen antiquierten Forschungsmethoden  den Fortschritt in der modernen tierversuchsfreien Forschung, der ausführlich in der internationalen Fachwelt dokumentiert wird, siehe zum Beispiel:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Hirnforschung mit Sinn und Verstand – ohne Affen

Parkinsonforschung ohne Tierleid

Antidote Europe:

The replacement of non human primates in brain research

:

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Es gibt dementsprechend dringend Handlungsbedarf für den Staat um die Rechtskonformität im öffentlichen Interesse wiederherzustellen:

Die Staatsanwaltschaft muss die öffentliche Klage im Interesse der Allgemeinheit gegen die Universität Bremen erheben, die sich vor Gericht wegen diesen Verstößen gegen geltende Gesetze zu verantworten hat. Solange müssen per einstweiliger Verfügung die Testreihen sofort gestoppt werden.

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© Bild Norbert Fenske – Photografically


Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Ich verweise auf meinen Blog-Eintrag vom 14. Dezember 2013 Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Dass Tierexperimentatoren nicht davor zurückschrecken, über ihr Wirken zu lügen, hatte schon der Nobelpreisträger und Pazifist George Bernard Shaw erkannt:

“He who dares to vivisect, does not hesitate to lie about it”

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Lügen über die Tierexperimente werden auch zum Beispiel vom Hirnforscher Wolf Singer in einem Gespräch vom 12.11.2010 mit dem Philosophen Klaus Peter Rippe in der Zeitschrift Gehirn&Geist Bonobos bauen keine Kathedralen verbreitet, wie eine Leserin in einem Kommentar es gleich hervorgehoben hat:

Kommentar vom 27.11.2010:

Die krasseste Aussage von Singer ist seine Antwort auf die Frage, ob denn Erkenntnisse aus Tierversuchen überhaupt auf den Menschen übertragen werden könnten: “Ja, sogar fast eins zu eins.” Diese Aussage ist schlichtweg falsch.”

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Nicht einmal die Hardline Befürworter der Tierversuche würden sich trauen zu behaupten, dass die Ergebnisse von Tierversuchen “fast eins zu eins” auf Menschen übertragbar sind! Unzählige Studien aus der Fachwelt und auf der internationalen Ebene belegen seit Jahrzehnten eindeutig, dass der Prozentsatz der Übertragbarkeit von Art zu Art statistisch völlig unvorhersehbar ist, sowie extrem variabel und extrem niedrig. Ob ein Versuchsergebnis auf Menschen übertragbar ist, bleibt solange unbekannt, bis der Versuch an Menschen wiederholt wurde. Ein Experte dieser wissenschaftlichen Disziplin bestreitet sogar jegliche Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen von Art zu Art:

Zitat Prof. Dr. Klaus Gärtner, Tierexperimentator, Sprecher der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Leiter des Instituts für Versuchstierkunde sowie der Zentralen Tierlaboratorien an der Medizinischen Hochschule Hannover, in Diagnosen, 9. Sept. 1978 :

Alle an Tieren experimentell gewonnenen Ergebnisse haben nur für die jeweilige Art Aussagekraft und in exakter Auslegung sogar nur für das jeweilige Individuum, an dem experimentiert wurde. Es ist also falsch, aus den an Ratten studierten Sachverhalten einfach auf die Bedingungen von Menschen, Hunden oder Wiederkäuern zu schließen.”

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Dass die Aussage von Prof. Dr. Klaus Gärtner stimmt, die Ergebnisse der Tierversuche „haben sogar nur für das jeweilige Individuum Aussagekraft“, kann jedermann selbst eindeutig erkennen und bestätigen, ohne dabei ein Experte zu sein: Man braucht dafür nur die Beipackzettel von Medikamenten zu lesen, mit der langen Liste der Warnungen und der möglichen negativen bis hoch  gefährlichen Nebenwirkungen, die bei verschiedenen Personen auftreten können. Und dabei wurden diese Medikamente vorher mindestens 10 Jahre lang schon bei verschiedenen Tierarten getestet, sowie auch bei der gesetzlich vorgeschriebenen klinischen Erprobung  mit freiwilligen Menschen.  Die Aussage von Prof. Dr. Klaus Gärtner stimmt 100-%ig, man braucht kein Experte zu sein, um es zu erkennen.

Wir werden von den Tierexperimentatoren unverschämt belogen.

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AKTUELL 2014 in diesem Blog:

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem
Bundesverdienstkreuz?

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Anzeige “KREITER macht eiskalt weiter” und das edle Verhalten des FDP-Politikers Markus Buhlert

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

.Bild-Anzeige-Kreiter-Tierversuchsgegner Bundes

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Tierversuche in Deutschland: Beagle Lilly und ihr neues Leben

Ein Artikel von Gesa Fritz in SPIEGEL-Online vom 16.04.2014:

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Tierversuche in Deutschland: Beagle Lilly und ihr neues Leben

2600 Hunde werden in Deutschland jährlich für Tierversuche eingesetzt – so wie Beagledame Lilly. Nach dem Ende der Testreihe kam die verängstigte Hündin bei einer Pflegefamilie in Hessen unter. Und muss sich an Gras und Sonne gewöhnen.

Lilly hat Angst. Eben noch ist die Beagle-Hündin freudig auf die 14-jährige Victoria Weigel zugelaufen, jetzt duckt sie sich panisch zu Boden. Sie uriniert vor Angst. Eine schnelle Bewegung, ein unbekanntes Geräusch – Kleinigkeiten reichen aus, um die Hündin am ganzen Körper zittern zu lassen. „Lilly rechnet immer mit dem Schlimmsten“, sagt Victoria. […]

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Tierversuche-Beagle-Peta

Photo: PETA

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

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Herr Dr. Thomas vom Bruch, ich erwarte eine Entschuldigung wegen Ihren Äußerungen über die Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“

Ich habe heute folgende E-Mail an Herrn Dr. Thomas vom Bruch, stellvertretender Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Bremer Senat, geschickt:

von Jocelyne Lopez
an Dr. Thomas vom Bruch
Betr.: Anzeite „Kreiter macht eiskalt weiter“
Datum: 03.05.2014

Sehr geehrter Herr Dr. vom Bruch,

ich beziehe mich auf Ihre Äußerungen in der Presse anläßlich der Veröffentlichung der Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“ vom Verein Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V., worüber ich in meinem Blog am 29. April 2014 berichtet habe:

Anzeige “Kreiter macht eiskalt weiter”: Kritik des Bremer CDU-Politikers Thomas vom Bruch

sowie auf

Ihre Anfrage vom 16.04.2014 im Portal der CDU-Fraktion: http://fraktion.cdu-bremen.de/anfragen.php?viewenid=8548

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Ich bin persönlich von den Vorwürfen von Andreas Kreiter und vom Rektor der Universität Bremen betroffen, die Sie sofort aufgegriffen und sich zu eigen gemacht haben, da ich selbst die Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“ in meinem privaten Blog am 16.04.2014 veröffentlicht habe, die ich also mitzuverantworten habe.
Aus diesem Grund bitte ich Sie ausdrücklich, von meinen öffentlichen Stellungnahmen zu diesem Sachverhalt Kenntnis zu nehmen:

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Affenversuche des Andreas Kreiter: Die Bremer Politiker sind fein raus, alle Schuld auf die Tierschützer…

Andreas Kreiter, sehen Sie sich „diese Leute“ an.

Am 01.05.2014 habe ich Andreas Kreiter per E-Mail persönlich angesprochen, mit Kopie an den Rektor Bernd Scholz-Reiter und den Presseleiter der Universität Bremen, Eberhard Scholz, und ihn um eine Entschuldigung für seine Äußerungen gebeten:

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner Bezeichung „diese Leute“ gegenüber Radio Bremen

Auch von Ihnen, sehr geehrter Herr vom Bruch, erwarte ich eine Entschuldigung gegenüber den Hunderttausenden von mündigen Bürgern, die Sie mit Ihren unbedachten Äußerungen öffentlich in Verruf gebracht haben.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopie an:

Herrn Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Bremer Senat
Herrn Jens Böhrnsen, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

 

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Siehe auch in diesem Blog:

Ansprache an den Politiker Thomas vom Bruch wegen Affenversuchen
des Andreas Kreiter – und seine Antwort

eine Antwort, die an politische Verantwortungslosigkeit kaum zu übertreffen ist.

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© R & D / BUAV

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Siehe meine Stellungnahmen zu der Kritik wegen dieser Anzeige:

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem
Bundesverdienstkreuz?

Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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