Blog – Jocelyne Lopez

Andreas Kreiter soll seine sinnlose Forschung an Affen einstellen und eine moderne, tierversuchsfreie Forschung in Bremen aufbauen

Ich verweise auf meinen Eintrag Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Andreas Kreiter hat in 17 Jahren Versuche an Makaken nichts herausgefunden, was als sinnvoll für Mensch oder Tier angesehen werden kann, genauso wenig wie sein Doktorvater Wolf Singer in 40 Jahren gleiche Forschung in Frankfurt. Nichts seit 40-50 Jahren in den  8 Forschungsstandorten in Deutschland, die Hirnforschung  an Affen betreiben  (Frankfurt, Bremen, Berlin, München, Bochum, Tübingen, Magdeburg, Göttingen). Nichts, rein gar nichts ist dabei herausgekommen, außer einer Flut von Publikationen … über die Hirnfunktionen von Affen! Drei Forschungsstandorte haben auch diese Forschung abgeschlossen und eingestellt, da die Hirnfunktionen von Affen jetzt nun mal hinreichend erforscht wurden und keine neuen Erkenntnisse darüber zu erwarten sind (Berlin, München, Bochum).

Nichts Sinnvolles ist bei dieser Forschung bundesweit und weltweit für Mensch und Tier herausgekommen. Und zwar aus dem guten Grund, weil man am falschen Organismus forscht: Affen sind keine Menschen, ihr Gehirn unterscheidet sich wesentlich vom Gehirn des Menschen.

Zur Information darüber von der größten Organisation Deutschlands gegen Tierversuche, die seit 30 Jahren Aufklärung über die Tierversuche betreibt: Ärzte gegen Tierversuche e.V.  – Man muss aber es auch lesen und sich aufklären lassen wollen…

Hirnforschung an Affen – Grausam und sinnlos

Kein kleines Menschenhirn

Es heißt, die Hirnforschung diene angeblich dazu, das menschliche Gehirn besser zu verstehen, um eines fernen Tages Therapien gegen Alzheimer und Parkinson entwickeln zu können. Affen sind von allen Tieren dem Menschen am ähnlichsten, aber wie groß ist die Ähnlichkeit wirklich? Aysha Akhtar, M.D., M.P.H. (1), Neurologin aus Washington, USA, hat einige neuroanatomische und neuro-physiologische Unterschiede zusammengetragen:

• Die Hauptentwicklungsphase des Affenhirns dauert 136 Tage, die des menschlichen Gehirns 470 Tage (2).

• Die menschliche Hirnrinde hat eine 10-mal größere Oberfläche als die des Affen (3).

• Der V1-Bereich (ein Teil der Sehrinde) macht beim Affen 10 % der gesamten Hirnrinde aus, beim Menschen nur 3 % (4).

• Identische Bereiche in der Sehrinde haben bei Affe und Mensch ganz unterschiedliche Funktionen (5,6).

• Ein menschliches Neuron hat 7.000 bis 10.000 Synapsen (Verbindungen zu anderen Neuronen), beim Rhesusaffen sind es nur 2.000 bis 6.000 (2).

• Menschen haben zur Verarbeitung von visuellen Reizen Hirnbereiche, die es beim Affen gar nicht gibt (7).

• Das menschliche Gehirn hat Areale, die es beim Affen nicht gibt: für Sprache, Lesen, Singen, Gedichte schreiben, Rechnen, Sport, abstraktes Denken (8).

• Eine Schädigung eines bestimmten Bereichs des motorischen Systems verursacht beim Menschen Akinesie, einen kompletten Ausfall von Sprache und Muskel-bewegungen. Beim Affen hingegen gibt es nur eine geringe Beeinträchtigung (9).

• Eine Schädigung des Scheitellappens, eines Abschnitts des Großhirns, ruft beim Menschen Apraxie hervor, eine Störung von Bewegungsabläufen und die Unfähigkeit bei erhaltener Bewegungsfähigkeit Gegenstände sinnvoll zu verwenden. Die gleiche Schädigung beim Affen verursacht lediglich geringfügige Muskelstörungen (9)

Forschung an Affenhirnen erlaubt Aussagen über die Funktion des Affenhirns – mehr nicht. Will man etwas über das menschliche Gehirn erfahren, muss das »Zielhirn« untersucht werden und nicht das einer anderen Tierart. Ethisch vertretbare Forschung am Zielorgan, dem menschlichen Gehirn, ist möglich. Die heutigen Technologien erlauben den Forschern das Gehirn bis ins kleinste Detail zu untersuchen – ohne Löcher in den Schädel zu bohren. Mit modernen bildgebenden Verfahren wie Magnetresonanz- oder Positronenemissions-Tomographie kann die Verarbeitung von Nervenreizen im Gehirn von Freiwilligen untersucht werden. Diese Art der Forschung liefert relevante Daten, die menschlichen Patienten, die an Alzheimer, Parkinson oder anderen neurologischen Erkrankungen leiden, tatsächlich helfen können.

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Nichts außer einer Flut von Publikationen über die Hirnfunktionen  von Makaken ist in 40-50 Jahren Forschung an den Hirnen von Makaken herausgekommen, und es würde auch in weiteren 40-50 Jahren nichts herausgefunden werden, weil man am falschen Organismus forscht. Menschen sind keine Makaken.

Dabei ist eine sinnvolle und erfolgsversprechende moderne, tierversuchsfreie Forschung möglich – man muss es aber auch lesen und sich aufklären lassen wollen…

Hirnforschung mit Sinn und Verstand – ohne Affen

Parkinsonsforschung ohne Tierleid

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Andreas Kreiter soll seine sinnlose Forschung an Affen einstellen und am Standort Bremen eine moderne und zukunftsorientierte tierversuchsfreie Hirnforschung aufbauen. Wir brauchen wissenschaftliche Forschung, auch am Standort Bremen.

Motto des diesjährigen Internationalen Tags zur Abschaffung der Tierversuche am 26. April 2014: Forschung ja – Tierversuche nein!

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Siehe auch:

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seine Bezeichnung „diese Leute“ gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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© Bild Norbert Fenske – Photografically


Primatenversuche des Umweltministers Johannes Remmel: Ansprache an Reiner Priggen, Vorsitzender der GRÜNE-Fraktion im Landtag NRW

Ich habe heute folgende E-Mail an den Abgeordneten

Reiner Priggen
Vorsitzender der GRÜNE-Fraktion
im Landtag Nordrhein-Westfalen

geschickt:

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von Jocelyne Lopez
an Reiner Priggen, reiner.priggen@landtag.nrw.de
Betr. : Primatenversuche des Umweltministers Johannes Remmel an der Uni Bochum
Datum: 25.05.2014

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Priggen,

bitte nehmen Sie Kenntnis von der Problematik, die ich im Internet am 24. Mai 2014 dargelegt habe:

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

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Da die Partei DIE GRÜNE sich sowohl im Land NRW als auch bundesweit bei den Wählern für den Tierschutz profiliert, der in ihrem Wahlprogramm stets groß geschrieben wird, bitte ich Sie mir konkret mitzuteilen, sehr geehrter Herr Abgeordneter Priggen, ob die Haltung des grünen Umweltministers Johannes Remmel im Themenkomplex der langjährigen und stark umstrittenen Primatenversuche an der Ruhr-Universität Bochum die Zustimmung Ihrer Partei erhält und ihrer Vorstellung des Tierschutzes entspricht.

Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus und verbleibe
mit tierschützerischen Grüßen
Jocelyne Lopez

 

Kopie zur Information an:

Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags NRW email@landtag.nrw.de
Norbert Römer, Fraktionsvorsitzender SPD norbert.roemer@landtag.nrw.de
Armin Laschet, Fraktionsvorsitzender CDU armin.laschet@landtag.nrw.de
Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender FDP  christian.lindner@landtag.nrw.de
Dr. Joachim Paul, Fraktionsvorsitzender PIRATEN joachim.paul@landtag.nrw.de

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Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Ich verweise auf meine Ansprache vom 14. März 2014 an den Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen Johannes Remmel (DIE GRÜNEN), in der ich ihn gefragt habe, ob er stolz darauf sei, entsetzliche Versuche an Makaken  in der Hirnforschung an der Universität Bochum von seiner Behörde LANUV NRW über mehr als  20 Jahre genehmigen lassen und noch dazu Bürger für die Erteilung dieser Auskunft über das Verwaltungsgericht Düsseldorf zur Kasse gebeten zu haben: Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde  LANUV NRW?

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Da Johannes Remmel mit keinem Wort auf meine Ansprache eingegangen ist, muss ich wohl davon ausgehen, dass er stolz darauf ist, was mich zu der Annahme veranlasst, dass er ein begeisterter Fußballfan ist: Durch das Opfer von ca. 50 Makaken konnte nämlich nach der stolzen  Angabe des stolzen  Forschungsteams an der Universität Bochum die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2006 in Argentinien stolz Weltmeister werden:

Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum Nr. 378 vom 07.12.2007:

Das Hirn des Torwarts beim Elfmeter – Spickzettel half Jens Lehmann tatsächlich wie man seine Reaktion verbessern kann

Blitzschnell hechtete Jens Lehmann, Torwart der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2006, genau in die richtige Ecke und hielt zwei von vier Elfmeterschüssen der Argentinier auf sein Tor – Argentinien war besiegt, Lehmann ein Star. Welche Rolle hat dabei der Spickzettel gespielt, auf den Lehmann zwischen den Torschüssen immer mal wieder blickte? Hat es geholfen, zu lesen, dass Cruz häufig nach rechts schießt und Ayala nach links unten? Diese Frage versuchen Neurobiologen der Ruhr-Universität um Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann zu beantworten. Sie untersuchen den Zusammenhang zwischen Vorhersagbarkeit und der Reaktionszeit bestimmter Bewegungen steuernder Nervenzellen im Gehirn. […] Ein Affe blickt auf den springenden Punkt […] Reaktionszeit verkürzt sich deutlich […]

Diese stolze Meldung von erfolgreichen, brauchbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Hirnforschung mit Makaken lässt allerdings auch für Wissenschaftslaien und für Bürger einige Fragen und Bedenken offen:

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1) Das Forschungsteam um Prof. Dr.  Klaus-Peter Hoffmann in Bochum hat die kognitiven Leistungen bei der Auge-Hand-Koordination mit Makaken trainiert und soll eine Verbesserung der Reaktionszeit bei diesen Tieren festgestellt haben.

Stand etwa ein Makake am deutschen Tor bei der Fußball-Weltmeister 2006 in Argentinien? Auch wenn er ein Tierfreund ist, was ich hoffe, könnte unter Umständen der Torwart der deutschen Nationalmannschaft Jens Lehmann sich durch diesen Vergleich mit einem Affe beleidigt fühlen, oder?

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2) In wie fern war die Untersuchung der Verbesserung der Auge-Hand-Koordination bei Makaken durch jahrelanges Training mit diesen Tieren auf die kognitiven Leistungen eines dafür untrainierten Menschen übertragbar?

Wie unschwer von jedermann festzustellen ist, ohne dafür ein Experte zu sein, unterscheiden sich Makaken und Menschen erheblich: sowohl die Anatomie der Arme, der Hand, des Rumpfes, der Beine und des gesamtes Skeletts,  als auch die Gesamtmotorik und die Feinmotorik sind wesentlich anders, sowie auch die Augen und das Gehirn zur Verarbeitung von visuellen Eindrücken.

Durch welche geheimnisvolle wissenschaftliche Schlussfolgerungen kam also das Forschungsteam um Prof. Dr.  Klaus-Peter Hoffmann auf die offizielle Verkündung, dass das jahrelange Training mit Makaken den Mensch Jens Lehmann bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Argentinien „tatsächlich geholfen“ habe? War das etwa das erste Mal, dass der Torwart Jens Lehmann zwei Tore gehalten hat? Ich kenne mich zwar mit Fußball nicht aus, kann mir aber gut vorstellen, dass Jens Lehmann in seiner Karriere mehr als 2 Tore gehalten hat, sonst wäre er nicht Nationaltorwart geworden, denke ich mir so. .

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3) Gemäß Tierschutzgesetz § 1 darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, eine gesetzliche Vorgabe, die sogar seit 2002 als Staatsziel mit Verfassungsrang erklärt wurde.

Der vernünftige Grund beim Zufügen von Schmerzen, Leiden oder Schäden sieht der Gesetzgeber bei Forschungsvorhaben mit Tieren explizit mit dem Streben um die Gewinnung von brauchbaren Erkenntnissen für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren..

Es wurde in höchster Maße auf eine Dauer von mehr als 20 Jahren an der Universität Bochum schätzungsweise 50 hoch entwickelten Tieren erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt: gravierende invasive Eingriffe im Schädel, unzählige stumpfsinnige Versuchsstunden mit Fixierung in Primatenstühlen, die die Psyche dieser hoch empfindlichen Tiere bricht und zerstört, Flüssigkeitsentzug, jahrelanges Vegetieren in Gefangenschaft und anschließende Tötung. Brauchbare Erkenntnisse für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Makaken nach Tierschutzgesetz lagen also hier verständlicherweise nicht vor.

Brauchbare Erkenntnisse für die Gesundheit von Menschen waren auch explizit bei diesen Tierversuchen nicht angestrebt: Die Fragestellung bei diesem Forschungsvorhaben ist eindeutig vom Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann 2007 veröffentlicht worden: „Welche Rolle hat dabei der Spickzettel gespielt, auf den Lehmann zwischen den Torschüssen immer mal wieder blickte? Hat es geholfen, zu lesen, dass Cruz häufig nach rechts schießt und Ayala nach links unten? Diese Frage versuchen Neurobiologen der Ruhr-Universität um Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann zu beantworten“. Ich kann hier keine angestrebten Erkenntnisse für die Gesundheit von Menschen erkennen und die Genehmigung für dieses Forschungsvorhaben hätte schon 2006 bzw. früher von der zuständigen und verantwortlichen Behörde LANUV NRW strikt verweigert werden müssen.

Oder sind wir etwa offiziell zu der kaiserlichen römischen Zeit zurück, wo das Volk angeblich für sein Wohlbefinden nur Brot und blutige Spiele brauchte?

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Umweltminister Johannes Remmel opfert ca. 50 Makaken für 2 Fußballtore zum Wohlbefinden des Volkes, er ist auch noch stolz darauf und meint dabei, dass das Quälen und Töten dieser Tiere über mehr als 20 Jahre völlig konform mit den gesetzlichen Vorgaben des Tierschutzgesetzes und der Verfassung seien. In was für einem Staat des institutionalisierten Gräuels und der institutionalisierten Gewalt leben wir?
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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

 

 

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Siehe auch in diesem Gesamtkontext:

Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Die Tierversuche des Wolf Singer: Wie krank ist das Forschungssystem?

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Tierversuche des Wolf Singer: Wie viel wird “geschwindelt” und “betrogen”?

Tierversuche des Wolf Singer: Wie korrupt ist das Forschungssystem mit Tierversuchen im Land Hessen?

Wie weit reichen die bedeutsamen Verbindungen des Wolf Singer, wofür er ein Bundesverdienstkreuz verpasst bekommen hat?

Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Primatenversuche in Tübingen: Den Präsidenten der Behörde Regierungspräsidium Tübingen zum Kadi schicken!

Primatenversuche in Tübingen: Demonstration des Entsetzens und der Wut!

Proteste gegen Primatenversuche in Tübingen: Nur die Spitze des Eisberges!

Primatenversuche in Tübingen und in Bochum: Der Verrat der Partei DIE GRÜNEN

Tierversuche sind eine unannehmbare Verletzung der Grundrechte der Bürger

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley: Die Verfassung wurde zur Farce!

Der grüne Umweltminister Alexander Bonde verweigert jegliche Auskünfte über die Affenversuche in Tübingen

Primatenversuche in Tübingen: Beschwerde an Ministerpräsident Winfried Kretschmann über Umweltminister Alexander Bonde wegen Missachtung von Bürgerrechten

Das Land NRW ist kein Rechtsstaat: Fallbeispiel der Tierversuche an der Uni Bochum

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft muss die Frage klären, ob das Land Nordrhein Westfalen ein Rechtsstaat oder ein totalitärer Staat ist

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

Frage an Hannelore Kraft im Abgeordneten-Watch – Demokratie und Bürgerrechte

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Primatenversuchen an der Uni Bochum

Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE

Hat LANUV NRW die Tierhaltung im Affenlabor COVANCE blind genehmigt?

Der totalitäre Staat NRW der Hannelore Kraft hat wieder zugeschlagen

Im Land NRW werden die Rechte der Bürger missachtet: Klageerzwingungsverfahren gegen die Behörde LANUV NRW

In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich.

 



Die Hetzkampagne des Andreas Kreiter gegen Tierversuchsgegner

Ein Artikel aus dem Blog Tierschutz geht uns alle an von Wolfgang Herrmann:

 

Kritik und Hetzkampagne gegen Tierversuchsgegner

In einem Artikel auf www.welt.de , der ohne Abstriche Tierversuche befürwortet und dementsprechend auch sehr saftig gegen Tierschützer und Tierversuchsgegner hetzt und zu Felde zieht, heisst es betreffs des Hirnforschers Andreas Kreiter, der ein Schüler des bekannten Frankfurter Neurowissenschaftlers Wolf Singer ist und seit 1998 an der Universität Bremen mit Makaken experimentiert, dass dieser die „Hassfigur der bioverliebten Vegetariergesellschaft“ sei, obwohl doch immerhin zwei Gerichte dessen Tierversuche für wissenschaftlich erforderlich und ethisch vertretbar erklärt hätten. Trotzdem würde er von „radikalen“ Tierschützern „gejagt“ werden. Die Kritik der Tierversuchsgegner an diesen Experimenten wird im besagten Artikel als „erschreckend fanatisch und menschenverachtend“ bezeichnet und Kreiter würde von den Tierversuchsgegnern in einer Form diffamiert, die an schlimmste Hasspredigten erinnern würde. […]

Weiterlesen…

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© R & D / BUAV

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

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Siehe auch in diesem Zusammenhang:

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Tierversuche: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter in Bremen

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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Dr. med. Christina Gerlach-Schweitzer: Warum ich gegen Tierversuche bin…

Dr. med. Christina Gerlach-Schweitzer, Ärztin aus Bonn

Warum ich gegen Tierversuche bin…

Mit etwa sechs Jahren trug ich weiße Mäuse in einem Labor in Glaszylindern gelegentlich zu dem Platz, an dem sie mit einem getränkten Wattebausch eingeschläfert wurden. Es waren Mäuse für die Forschung. Ich machte das sehr bewusst und vorsichtig. Man lege sie schlafen sagte man mir. Hellhörig wurde ich erst, als eine Mitarbeiterin sagte, wie könnt ihr das Kind das machen lassen?

Ich wuchs dann auf mit der Maxime: Was du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Im Medizinstudium, in den achtziger Jahren in Bochum und Bonn, habe ich an Tierversuchen teilgenommen. Für uns Studenten wurden Kröten von dazu ausgebildeten Hiwis geköpft. Anschließend maßen wir die Aktivität der noch zuckenden Muskeln. Ich akzeptierte damals, dass Tiere Versuchsobjekte waren, denn schließlich konnte es den Kröten ja egal sein ob sie zu Versuchszwecken starben oder als Futtertiere. Außerdem ist das eben so im Medizinstudium, redete ich mir gegen das kleine Unbehagen ein, das mich beschlich. Unsere Versuchsreihe klappte nicht besonders. Die besten Ergebnisse lieferte unser Nachbartisch ab, der die Daten aus dem Skript vom letzten Jahr abgeschrieben hatte. Ich bedauerte den Tod unserer Kröte, er erschien mir jetzt sinnlos. Meine Mitstudenten, hätten den Versuch auch lieber als Film auf einer Großleinwand gesehen. Trotzdem glaubten wir zu der Zeit noch, dass unsere Experimente dem Wohl unserer späteren Patienten dienen könnten. […]

Weiterlesen…

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© Bild Norbert Fenske – Photografically

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Siehe auch in diesem Blog:

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

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Das Schweigen der Johanna Wanka: Das Experiment Hafele-Keating als institutionalisierte Bauerfängerei auf Kosten der Steuerzahler

Ich verweise auf meine Blog-Einträge

Betrugsfall Hafele-Keating: Bundesministerin Johanna Wanka stellt sich quer

Betrugsfall Hafele-Keating: Die Bundesministerin Johanna Wanka braucht nur einen Prüfungsausschuss zu bestellen

Relativitätstheorie: Datenmanipulation nicht nur beim Hafele-Keating-Experiment 1972, auch bei der Sonnenfinsternis 1919

Betrugsfall Hafele-Keating: Schwachsinnige Interpretation des Experiments

Johanna Wanka in Erklärungsnot: Die Relativitätstheorie ist die teuerste Scharlatanerie in der Geschichte der Wissenschaft

und gebe meinen heutigen Kommentar im Kommentarbereich des Blogs „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ wieder:

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Von “Zeitdilatation” ist grundsätzlich im Zusammenhang mit der Speziellen Relativitätstheorie die Rede: Sie ist mit ihrem Pendant “Längenkontraktion” sogar die Kernaussage dieser Theorie seit 100 Jahren und festes Bestandsteil der offiziellen Lehrmeinung, die bis heute noch im öffentlichen Bildungssystem tradiert wird. Das Hafele-Keating Experiment gilt als experimentelle Nachprüfung und Bestätigung der “Zeitdilatation” der Speziellen Relativitätstheorie, die heute noch im öffentlichen Bildung- und Forschungssystem anerkannt wird. Das leugnen zu wollen nützt nichts und lenkt nur von der vorgetragenen Thematik der Vorwürfe von Datenmanipulation ab.

Zitat Walter Theimer:

VI. Die vier verwendeten Atomuhren gingen nicht ganz gleich, was bei Atomuhren nicht ungewöhnlich ist. Die Autoren nahmen deshalb den Mittelwert. Vorsichtshalber halfen sie diesem Mittelwert ein wenig nach. Sie verstellten die Uhren während der Reise auf synchronen Gang. […] Diesen unerlaubten Eingriff verschwiegen die Autoren in ihren beiden Zeitschriftenberichten. Erst auf einer anschließenden Tagung in Rolla, Missouri, gaben sie den Eingriff zu und begründeten ihn mit dem Streben nach größerer Genauigkeit. Sie räumten ein, daß hier eine Fehlerquelle liegen konnte.

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Zitat G.O. Mueller:

Kelly zitiert aus einem internen Bericht der Marine der USA von 1971, verfaßt von Hafele, zitiert als “USNO, Hafele, 1971? über das Experiment des Atomuhrentransports von Hafele-Keating zwei distanzierende Aussagen:

(1) “Most people (including myself) would be reluctant to agree that the time gained by any one of these clocks is indicative of anything.”

(2) “The difference between theory and measurement is disturbing.”

Diese Aussagen des einen der beiden Experimentatoren über das Ergebnis ihres eigenen Experiments sind überhaupt erst durch Kellys Veröffentlichung 1996 bekanntgeworden und erst durch den italienischen Internetbeitrag von U. Bartocci (L’esperimento di Michelson-Morley ha dato davvero un risultato nullo? – Did Michelson-Morley experiment really give a null result?) allgemein zugänglich geworden: http://www.cartesio-episteme.net/mich.html.

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Es handelt sich nicht um das Zugeständnis durch Hafele und Keating von möglichen “Fehlerquellen” bei der Sammlung und Auswertung der Daten, sondern um das diplomatisch ausgedrückte Zugeständnis einer handfesten Datenmanipulation. Die Daten wurden komplett frisiert.

Man braucht keinen Experte zu sein und auch nicht einmal einen fachlichen Prüfungsausschuß zu bestellen um es zu erkennen:

– wenn man Atomuhren in einem Flugzeug auf eine Rundreise schickt, geschüttelt, gerüttelt, gedreht, beschleunigt und gebremst,

– wenn man dabei feststellt, dass sie wie üblich nicht stabil gelaufen sind, sondern sich im Gegenteil erherblich verstellt haben, und zwar sowohl langsamer als auch schneller gelaufen sind,

– wenn man die angezeigten Werte blind bis zum Faktor 10 manuell „korrigiert“

– wenn man die korrigierten Werte auch mittelt

und wenn man dabei verkündet, dass eine Theorie, die eine geradlinige, gleichförmige Bewegung zugrunde legt, auf Milliardste einer Sekunde bestätigt wurde, handelt es sich nicht um mögliche “Fehlerquellen“, es handelt sich um grobes Frisieren von Daten, um wissenschaftlichen Betrug, um Scharlatanerie und Bauerfängerei auf Kosten der Steuerzahler. Man braucht nicht einmal einen unabhängigen Prüfungsausschuß zu bestellen, das kann sogar jeder Physiklaie aus der breiten Öffentlichkeit selbst erkennen, das kann sogar die Bundesministerin Johanna Wanka als Physiklaie selbst erkennen. Deshalb will sie auch hier unbedingt schweigen. Jedes Wort, das man zur Verteidigung der Gültigkeit und Wissenschaftlichkeit dieses Experiments äußerst, kann nur als Verteidigung eines institutionalisierten Betrugssystems erkannt werden.

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Siehe auch:

Petition beim Bundestag vom 19.08.13 wegen Datenmanipulation beim Experiment Hafele/Keating

CERN-Neutrinoexperiment: Petition beim Deutschen Bundestag vom 11.08.2013

 

© Bild Copyright Jocelyne Lopez 2011


Dr. med. Holger Schleip: Warum ich gegen Tierversuche bin…

Dr. med. Holger Schleip,
Augenarzt aus Birkenfeld

 

Warum ich gegen Tierversuche bin…

Zuschauen, wie wehrlose Tiere Schritt für Schritt umgebracht werden, nur damit die Vorlesung interessanter wird – da packte mich kaltes Grausen. Dies war der Einstieg in meine Tierversuchs-Gegnerschaft. Angesichts meines dürftigen Fachwissens half mir bei meiner Meinungsfindung folgendes Schema, das eine Übersicht über die vielen Meinungen zum Thema Tierversuche ermöglicht, indem es diese Meinungen entsprechend ihrer Nähe zu vier Grundpositionen (zwei „und“-Positionen und zwei „aber“-Positionen) einordnet:

  • Position (1): Tier und Mensch sind einander ähnlich und deswegen auch ethisch ähnlich zu behandeln. Dass Tierversuche für die Humanmedizin sinnvoll seien, erscheint aus dieser Sicht plausibel. Allerdings sind Tierversuche demnach ethisch auch ähnlich zu bewerten wie entsprechende Menschenversuche, nämlich als verbrecherisch. Woraus folgt: Tierversuche sind abzulehnen.
  • Position (2): Tier und Mensch sind sehr verschieden und deswegen auch ethisch sehr verschieden zu behandeln. Hieraus lässt sich eine ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen ableiten, ebenso jedoch deren Unsinnigkeit für die Humanmedizin. Woraus folgt: Tierversuche sind auch gemäß Position (2) abzulehnen.
  • Position (3): Tier und Mensch sind zwar sehr verschieden, aber ethisch sollten sie dennoch ähnlich geachtet werden. Demnach sind Tierversuche wissenschaftlich unsinnig, und ethisch verwerflich. Woraus folgt: Tierversuche sind abzulehnen.
  • Gibt es überhaupt eine Position, aus der heraus Tierversuche gutgeheißen werden können? Ja! Es ist dies die Position (4): Tiere sind uns Menschen zwar so ähnlich, dass wir an ihnen z.B. die Wirkung von Schmerzmitteln auf uns testen können, aber ethisch ist Umgang mit Tieren etwas völlig anderes als Umgang mit Menschen. Woraus folgt: Tierversuche sind vertretbar.  […]

Weiterlesen…

© Bild Norbert Fenske – Photografically

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Siehe auch in diesem Blog:

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

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Proteste gegen Tierversuche aus Paris

Stop aux animaux dans les labos

Journée Mondiale des Animaux dans les Labos 26.04.2014

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche 26.04.2014

 

Youtube Video:

[embedyt]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=bCRzALaLhrg[/embedyt]

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Siehe auch in diesem Blog:

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

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Johanna Wanka in Erklärungsnot: Die Relativitätstheorie ist die teuerste Scharlatanerie in der Geschichte der Wissenschaft

Ich verweise auf meine Blog-Einträge

Betrugsfall Hafele-Keating: Bundesministerin Johanna Wanka stellt sich quer

Betrugsfall Hafele-Keating: Die Bundesministerin Johanna Wanka braucht nur einen Prüfungsausschuss zu bestellen

Relativitätstheorie: Datenmanipulation nicht nur beim Hafele-Keating-Experiment 1972, auch bei der Sonnenfinsternis 1919

Betrugsfall Hafele-Keating: Schwachsinnige Interpretation des Experiments

und gebe meine gestrigen Kommentare im Kommentarbereich des Blogs „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ wieder:

[…] Nun, es wird bei jeder Maschine und jedem Gerät getestet, innerhalb welchem Gültigkeitsbereich bzw. unter welchen Bedingungen sie einwandfrei funktionieren oder aber Störungen auftreten.

Das wurde auch schon vor dem Experiment Hafele-Keating bei Atomuhren erforscht. Atomuhren haben zwar den Vorteil, dass sie eine sehr feine Unterteilung der Sekunde anzeigen können, dafür aber den Nachteil, dass sie unter verschiedenen Bedingungen nicht stabil laufen. Deshalb werden auch die Atomuhren, die als Primäruhren dienen und den Standard für die Einheit „Sekunde“ angeben, unter ganz bestimmten, einheitlichen, konstanten und streng überwachten Bedingungen gehalten, damit gewährleistet wird, dass sie stabil laufen. Insbesondere müssen sie stationär gehalten werden und von Vibrationen geschützt sein. Atomuhren mögen nämlich nicht bewegt werden – ich habe mir von einem Experimentalphysiker erzählen lassen, dass man sich für Hochpräzisionsmessungen sogar im Labor nicht einmal erlauben kann, Atomuhren zu bewegen, auch nicht auf ein paar Metern, auch nicht ganz langsam und ganz vorsichtig.

Man konnte also zur Prüfung einer Theorie wie die Spezielle Relativitätstheorie, die übrigens eine geradlinige, gleichförmige Bewegung zugrunde legt, keine Stabilität der Atomuhren erwarten, wo sie doch in einem Flugzeug auf eine Rundreise durch verschiedenen Höhen geschickt werden, geschüttelt, gerüttelt, gedreht, beschleunigt und gebremst.  Das Konzept des Experiments selbst war von vorne herein nicht geeignet, die Spezielle Relativitätstheorie experimentell nachzuprüfen, geschweige denn zu bestätigen. Diese gravierenden Methodologiefehler wurden auch weltweit und frühzeitig aus der Kritikergemeinde moniert. Wie immer wurden ihre Einwände ignoriert und totgeschwiegen.  Wenn der Mainstream sich wieder einmal eine „triumphale“ Bestätigung der Relativitätstheorie gönnen möchte, ist jedes Schrottexperiment und jede irrsinnige Interpretation gut genug. Spielt keine Rolle, bis heute noch, das Publikum schluckt alles und zahlt kräftig und endlos in die Steuerkasse, was will man mehr? Die Relativitätstheorie ist die gigantischste und teuerste Scharlatanerie in der Geschichte der Wissenschaft.

Heute noch weiß man zum Beispiel bei einer millionenschweren Messung wie das CERN-Neutrinoexperiment nicht einmal, wie und was man überhaupt gemessen hat, es wird wohl im Dunkeln gemunkelt, dafür gilt sie natürlich auch als Bestätigung der Relativitätstheorie, obwohl auch hier mit der Methodologie, der Verarbeitung der Daten und der Interpretation alles Anderes als klar ist – das erklärt zum Beispiel der Physiker Peter Ripota für Physiklaien sehr anschaulich:

CERN in Erklärungsnot: Schneller als Licht?

Die Erklärungsnot bei den vermeintlichen experimentellen Bestätigungen der Relativitätstheorie spiegelt sich wohl im Verhalten der Bundesministerin für Bildung und Forschung wider, die sich dagegen sträubt das Experiment Hafele-Keating prüfen zu lassen.

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Siehe auch:

Petition beim Bundestag vom 19.08.13 wegen Datenmanipulation beim Experiment Hafele/Keating

CERN-Neutrinoexperiment: Petition beim Deutschen Bundestag vom 11.08.2013

 

© Bild Copyright Jocelyne Lopez 2011


Stephanie Gräwert: Warum ich gegen Tierversuche bin…

Stephanie Gräwert, Assistenzärztin in der Pathologie, Leipzig

Warum ich gegen Tierversuche bin…

…weil Spiderman das nicht verdient hat

Kurz bevor ich ihm begegnete, hatte ich alle drei Spiderman-Filme gesehen und da fiel mir dieser Name eben als erstes ein. Bescheuerter Name, ich weiß. Selbst für eine Ratte. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass er mir das nie vorgehalten hat.

Eine Tierarzthelferin hat mir mal gesagt, dass sie keine Ratten hält, weil diese dank massenhafter Tierversuche praktisch alle verfrüht an Krebs sterben. Ich hab so gehofft, dass sie nicht Recht behält.

Einen Monat bevor Spidy starb, bekam er Gleichgewichtsstörungen, konnte kaum noch etwas zu sich nehmen und magerte immer mehr ab. Als Ärztin war mir klar: Krebs. Wahrscheinlich ein Hirntumor, das würde die Gleichgewichtsstörungen erklären. Es war grausam, ihn so leiden zu sehen.

 Ich hab Tiere schon immer geliebt und dennoch muss ich gestehen, dass ich mir selten Sendungen über Tierversuche anschaue oder Bücher darüber lese. Der Grund ist einfach: ich kann die Bilder nicht ertragen. Ich bin wirklich nicht zimperlich; ich arbeite in der Rechtsmedizin und sehe dort immer wieder Dinge, bei denen die meisten Menschen eine ungesunde Gesichtsfarbe annehmen und sich panisch auf die Suche nach der nächsten Kotztüte begeben. Aber die Bilder von Ratten, die sich nur noch kriechend fortbewegen können, weil ihnen riesige Tumoren wachsen oder Hunden, die vor Schmerzen nur noch winseln, weil sie unter den Nebenwirkungen eines »supertollen« neuen Medikamentes leiden, sind für mich schwer zu ertragen.  […]

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Siehe auch in diesem Blog:

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

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