Blog – Jocelyne Lopez

Ansprache an die Umweltministerin Priska Hinz wegen Tierversuchen des Wolf Singer in Frankfurt

Als eine Gruppe von Tierschützern haben wir heute folgende Bürgeranfrage an die Hessische Umweltministerin Priska Hinz gerichtet:

 

An Frau Ministerin Priska Hinz,
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wiesbaden

 

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Betr.: Tierversuche von Prof. Wolf Singer am Max Planck Institut für Hirnforschung in Frankfurt
Datum: 20.06.2014.

Sehr geehrte Frau Ministerin Hinz,

am 10.01.12 richtete ich an Ihre Vorgängerin, Frau Lucia Puttrich, eine  E-Mail-Anfrage im öffentlichen Interesse um Transparenz über die langjährigen Tierversuche von Prof. Dr. Wolf Singer am Max Planck Institut für Hirnforschung in Frankfurt herbeizuführen.

Wie Sie aus der Korrespondenz entnehmen können, die aus dieser Anfrage hervorging, weigerte sich die von Ihrer Vorgängerin genannte zuständige und verantwortliche Behörde für die Genehmigung der Forschungsvorhaben von Wolf Singer, das Regierungspräsidium Darmstadt, jegliche Auskünfte über diese Versuche zu erteilen:

09.02.2012 – Zitat Regierungspräsidium Darmstadt:

[…] Bei der Genehmigung von Tierversuchsvorhaben handelt es sich stets um Einzelfallentscheidungen, die erst nach einer gründlichen Abwägung der zu erwartenden Schmerzen, Leiden oder Schäden der Versuchstiere im Hinblick auf den jeweiligen durch den Versuch angestrebten Erkenntnisgewinn getroffen werden. Die zuständige Amtstierärztinnen und Amtstierärzte meiner Behörde werden dabei in jedem Verfahren auch durch die Kommission nach § 15 des Tierschutzgesetzes beraten, in welcher auch Mitglieder von Tierschutzorganisationen vertreten sind. Gemäß § 8 Abs. 3 des Tierschutz-gesetzes kann eine Genehmigung nur dann erteilt werden, wenn alle dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass es mir aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich ist, Ihnen weitere Einzelheiten aus den jeweiligen Genehmigungs-verfahren mitzuteilen. […]

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Es trifft nicht zu, dass aus rechtlichen Gründen fragenden Bürgern keine Einzelheiten über die Genehmigungsverfahren der zuständigen und verantwortlichen Behörde mitgeteilt werden dürfen. Ganz im Gegenteil  sind die Bürger durch das Informationsfreiheitgesetz berechtigt, jegliche Auskünfte, die nicht dem Datenschutz unterliegen, von einer Behörde zu fordern, zumal in diesem Fall ein dringender Verdacht auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz  vorlag.

Wie Prof. Dr. Wolf Singer es selbst in der Presse mitgeteilt hat, sollen die Tierexperimentatoren zum Umgehen der gesetzlichen Vorgaben des Tierschutz-gesetzes dazu verleitet sein, in ihren Forschungsanträgen zu „schwindeln“ und zu „betrügen„:

Zeitschrift GEGENWORTE – Heft 4 – 1999 – Wolf Singer und Leo Montada: Polemik oder Diskurs

Zitate Wolf Singer:

„Ich muß in meinen Anträgen den Nachweis antreten, daß die Ergebnisse einer geplanten Versuchsreihe von so großer praktischer Bedeutung sein werden, daß sie ethisch gerechtfertigt ist. Das zwingt mich fast zum Betrug, weil ich in der Tat in vielen Bereichen nicht angeben kann, ob das Versuchsergebnis wirklich in absehbarer Zeit Leiden vermindern wird.

[…] Man wird vom Gesetzgeber in eine Argumentationspflicht genommen, die man vor sich selbst nicht rechtfertigen kann.“

[…] „Ja, das sieht man deutlich daran, daß der Gesetzgeber zunehmend die Zuwendung von Mitteln davon abhängig macht, daß wir nachweisen können, welche umsetzbaren Erkenntnisse die einzelnen Untersuchungen erbringen werden. Das ist eine Katastrophe. Diese Vorgaben verführen die Forscher zum Schwindeln.

Die Bürger, die diese Forschungsvorhaben mit Steuergeld finanzieren, können und dürfen nicht hinnehmen, dass die Vorgaben des Tierschutzgesetzes durch Schwindel von den Forschern umgegangen werden.

Ich bitte Sie daher zu veranlassen, sehr geehrte Frau Ministerin Hinz, dass Ihre untergeordnete Behörde Regierungspräsidium in Darmstadt, die zuständig und verantwortlich für die Genehmigung der Forschungsanträgen von Wolf Singer am Max Plank Institut für Hirnforschung in Frankfurt langjährig war, im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes gebührenfrei folgende genehmigungsrelevante Fragen umgehend beantwortet:

1. Auflistung aller Forschungsvorhaben, die mit Verwendung von Versuchstieren für das Max Planck Institut für Hirnforschung in Frankfurt genehmigt wurden.

2. Für die jeweiligen Forschungsvorhaben:

a) Herkunft, Anzahl und Art der verwendeten Tiere

b) Dauer des Forschungsvorhabens und ggfs. der Verlängerungen

c) Beschreibung der Versuche

d) Forschungszweck und angestrebter Nutzen

Für eine Antwort bis zum 21.07.2014 bedanke ich mich im Voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Mitunterzeichner:

Gabriele Menzel
Dagmar Seliger
Claudia Sunitsch
Roswitha Taenzler
Gisela Urban

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Siehe auch in diesem Blog:

Umweltministerin Priska Hinz verweigert jegliche Auskunft über die Tierversuche des Wolf Singer in Frankfurt

Beschwerde an den hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier über Umweltministerin Priska Hinz wegen Tierversuchen des Wolf Singer 

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Tierversuche des Wolf Singer: Wie viel wird „geschwindelt“ und „betrogen“?

Ich verweise auf meine Blog-Einträge

Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Die Tierversuche des Wolf Singer: Wie krank ist das Forschungssystem?

woraus hervorgeht, dass Wolf Singer nach eigenem Zugeständnis bei der gesetzlich vorgeschriebenen Angabe des Forschungszwecks und des angestrebten Nutzens für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch oder Tier in seinen Forschungsanträgen „schwindeln“ und „betrügen“ muss. Wie viel hat Wolf Singer als Direktor des Max Planck Instituts für Hirnforschung in Frankfurt über Jahrzehnte für die Genehmigung seiner entsetzlichen Versuchen an Primaten geschwindelt und betrogen?

2012  wurde unsere Bürgeranfrage als eine Gruppe von Tierschützern im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes über die Forschungszwecke und das angestrebte Nutzen der genehmigten Forschungsanträgen des Wolf Singer von der zuständigen und verantwortlichen Behörde (das Regierungspräsidium Darmstadt) regelrecht abgeschmettert, sowohl für das Max Planck Institut für Hirnforschung, als auch für das Ernst Strüngmann Institut in Frankfurt, das in denselben Gebäuden seit 2012  die langjährigen Versuche an Primaten des Wolf Singer weiterführt, siehe Verdacht auf Verstoß gegen das Grundgesetz der Tierexperimente von Prof. Dr. Wolf Singer: Auseinandersetzung mit Behörden. .:

Weder eine Fachaufsichtsbeschwerde, noch eine Strafanzeige an die Staats-anwaltschaft Darmstadt, an die Oberstaatsanwaltschaft und an die Generalstaats-anwaltschaft Frankfurt (bis hin zum Justizministerium Hessen) konnten im öffentlichen Interesse Transparenz über die Primatenversuche des Wolf Singers herbeiführen: Alles wurde abgeschmettert, keiner der zuständigen und verantwortlichen Akteure und Entscheidungsträger bei Behörden, Politik,  Justiz und Presse  will sagen bzw. wissen, zu welchen Zwecken genau und was genau Wolf Singer mit den Tieren im Keller seiner Forschungsgebäude anstellt – es geht wohl den Bürgern, die diese Versuche vollständig mit Millionen von Steuerngeldern finanzieren,  nichts an…

Offiziell werden die Experimente am Max Planck Institut für Hirnforschung in der Grundlagenforschung im Dienste der Allgemeinheit angesiedelt, wie für alle 80 Institute der Max Planck Gesellschaft als führende Institution in Deutschland für die Grundlagenforschung.

Mehrere Äußerungen von Wolf Singer in den Medien deuten jedoch darauf hin, dass er schon langjährig für die Entwicklung von Psychopharmaka im Dienste der Pharmaindustrie forscht, wie zum Beispiel:

Magazin „Gehirn & Geist“ – 2004 – Interview mit Wolf Singer und Thomas Metzinger „Ein Frontalangriff auf unsere Menschenwürde“

Zitat Wolf Singer:

„Zunächst einmal: Psychodrogen sind überhaupt nichts Neues. Wir trinken schließlich auch Kaffee. Die Menschheit war immer sehr innovativ, wenn es darum ging, Stoffe zu entwickeln, die auf die Psyche einwirken. Wir verfügen heute über ein ganzes Arsenal psychoaktiver Pharmaka – wobei die Palette der Möglichkeiten allerdings derzeit enorm anwächst.“

Zitat Thomas Metzinger:

„Es könnte durchaus sein, dass das Drogenproblem eskaliert, wenn es neue Substanzen gibt, die noch viel schönere Bewusstseinszustände vermitteln als alles, was wir heute kennen. Wo ein Markt entsteht, wird immer auch eine Industrie sein, die ihn bedient – ob legal oder illegal. Noch wichtiger erscheint mir jedoch das Stichwort „Neurotechnologie“: Wissenschaftler arbeiten weltweit emsig an neuen technologischen Zugriffsmöglichkeiten auf das Gehirn. Kurz: Die Möglichkeiten, unsere geistigen Zustände zu verändern, werden an vielen Fronten optimiert und in Zukunft überhaupt zahlreicher.“

 

Zeitschrift GEGENWORTE – Heft 4 – 1999Wolf Singer und Leo Montada: Polemik oder Diskurs

Zitat Wolf Singer:

„Wenn ich Tierversuche, zum Beispiel für die Entwicklung von Antidepressiva für unethisch halte, dann muß ich auch konsequent sein. Dann erwarte ich von Tierschützern, daß sie in ihrem Paß vermerken: “Ich bin überzeugter Tierversuchsgegner und möchte, wenn ich im Koma aufgefunden werde, mit folgenden Verfahren nicht behandelt werden, weil diese nachweislich auf der Basis von Tierversuchen entwickelt worden sind.”

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Auch ziemlich signifikant ist die Verlagerung 2012 der langjährigen Tierexperimente der Grundlagenforschung vom Max Planck Institut für Hirnforschung auf ein Unternehmen der  Pharmaindustrie (Hexal), was für einen Zufall, weiterhin mit Millionen von Fördergeldern aus der Steuerkasse, siehe z.B. hier.

Forscht Wolf Singer in der Grundlageforschung im Auftrag und auf Kosten der Bevölkerung Deutschlands zum Nachweis der Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen und der Nicht-Existenz Gottes? Eine lächerliche These, worüber sogar in der Fachwelt jeder lacht. Oder forscht er im Auftrag und auf Kosten der Bevölkerung Deutschlands zur Entwicklung von Psycho-Pharmazeutika für die Pharma-Industrie und für deren Test an Tieren? Oder für die Entwicklung von schnelleren Computern? Oder für die Entwicklung von Drohnen? Oder für die Entwicklung von chemischen Waffen? Wie viel „schwindelt“ und „betrügt“ Wolf Singer seit Jahrzehnten für die Genehmigung seiner Forschungsanträgen mit Versuchen an Tiere?

Tiere psychisch schwer krank zu machen bzw. ihre Psyche völlig zu zerstören ist nicht schwierig, es ist genauso leicht wie bei Menschen. Man braucht sie zum Beispiel nur so zu halten:

. oder auch so aus dem Gräuel-Affenlabor  COVANCE in Münster:

Bild-Unmenschlich1

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Siehe auch in diesem Blog:

Steht der Tierquäler Wolf Singer unter dem persönlichen Schutz von Angela Merkel?
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Leidet der umstrittene Hirnforscher Wolf Singer unter einer „gewissen Schizophrenie“?

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Ein Beitrag über „Mutti Merkel“, wie Wolf Singer Angela Merkel nennt,
vom Atelier Kunstwerk Fabula:
Mit freundlicher Genehmigung vom Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
© Atelier Kunstwerk Fabula – All Rights Reserved
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Die Tierversuche des Wolf Singer: Wie krank ist das Forschungssystem?

Ich komme auf meinen Blog-Eintrag Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren? – es gibt nämlich eine ganze Menge über die ominösen Primatenversuche des führenden Hirnforschers Wolf Singer zu sagen, das man natürlich nicht in der Mainstream-Presse findet, versteht sich von selbst – die Mainstream-Presse ist nämlich einzig dazu da, um Wolf Singer und Co zu beweihräuchern.

Die Forschungsergebnisse von 40 Jahren Tierversuche des Wolf Singer sind nicht nur wissenschaftlich wertlos und unbrauchbar für die Gesunheit von Menschen oder Tieren, sondern sie bedeuten sowohl einen gravierenden Missbrauch des Tierschutzgesetzes als auch einen gravierenden Missbrauch der Wissenschaft selbst:

Es ist in höchstem Maße entsetzlich und es bricht den elementaren Standard des ethischen Denkens und Empfindens  von Menschen, der im Tierschutzgesetz der gesamten Bevölkerung Deutschlands anerkannt und zugesprochen wurde,  hoch empfindsamen und hoch entwickelte Tiere über Jahrzehnte hinaus in der Grundlagenforschung zu quälen, zu foltern und zu töten, um zu versuchen herauszufinden, ob Menschen  einen freien Willen haben oder nicht! Nie hätte die zuständige und verantwortliche Behörde nach dem Sinn des Tierschutzgesetzes so ein Forschungsvorhaben genehmigen dürfen, nie!

Nie hätte die genehmigende Behörde den Anspruch auf Übertragbarkeit von jeglichen Ergebnissen aus dieser Versuche auf Menschen anerkennen müssen. Nie hätte die genehmigende Behörde bei den fortlaufenden Verlängerungen dieser Versuche über 40 Jahre ignorieren dürfen, dass die Wissenschaftlichkeit der Methodologie und der Forschungsergebnisse von Wolf Singer in der Fachwelt seit Jahrzehnten stark umstritten wurde.

Nie hätte die zuständige und verantwortliche Behörde bei der Genehmigung nach Tierschutzgesetz den Stand der wissenschaftlichen Forschung ebenfalls ignorieren müssen, dass die Methodologie und die Ergebnisse dieser Versuche schon als ungeeignet erklärt wurden um solche  Rückschlüße über die Willenfreiheit zu ziehen, als sie mit freiwilligen menschlichen Probanden  in den 80-igen Jahren bereits durchgeführt wurden: Die Hauptthese von Wolf Singer der Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen will er durch grausame Tierexperimente nachgewiesen haben, wobei dieser Forschungsansatz durch nichtinvasive und ethisch vertretbare Versuche bereits mit menschlichen freiwilligen Probanden experimentiert wurde (Libet-Experimente) und darüber hinaus von den Experimentatoren selbst als methodologisch nicht geeignet erklärt wurde, die Existenz oder Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen nachzuweisen, siehe zum Beispiel: Die Libet-Experimente und Wikipedia:

Experimente zur Willenfreiheit:

Ein viel diskutiertes Experiment (Libet-Experiment) auf diesem Gebiet wurde von Benjamin Libet in den 1980er Jahren durchgeführt. Die Probanden wurden gebeten, in einem beliebigen Moment das Handgelenk zu bewegen, während sie eine Art Uhrzeiger verfolgten. Gleichzeitig wurden die Gehirnaktivitäten aufgezeichnet. Nach Libets Deutung zeigte das Experiment, dass die Gehirnaktivität, die dazu führte, dass eine Person ihr Handgelenk bewegte, etwa 550 ms vor dem Moment einsetzte, in dem diese Person sich bewusst dazu entschloss. Diese unbewusste Gehirnaktivität wurde schon 1965 von Hans Helmut Kornhuber und Lüder Deecke entdeckt und wird (auch im Englischen auf Deutsch) „Bereitschaftspotential“ genannt. Libet schlussfolgerte daraus, dass die Annahme, der Mensch verfüge über keinen freien Willen, falsch sein müsse: Innerhalb des nachgewiesenen Zeitfensters zwischen Bereitschaftspotential und bewusster Handlungsentscheidung sei ein “Veto” möglich.

[…]

Deutung des erreichten Erkenntnisstandes

Innerhalb der Neurowissenschaften wird die Frage des freien Willens kontrovers diskutiert. Einerseits vertreten z. B. Gerhard Roth, Henrik Walter, Wolf Singer, Wolfgang Prinz und Hans Markowitsch die Ansicht, der freie Wille sei eine Illusion. Nach ihrer Auffassung geht der Willensakt neuronalen Prozessen nicht voraus. Stattdessen ergibt sich nachträglich die bloße Illusion, sich frei entschieden zu haben. Das Empfinden, etwas zu wollen – der „Willensakt“ also – resultiere als illusionäres Epiphänomen aus den kortikalen und subkortikalen Prozessen, die bei der Vorbereitung einer Willkürhandlung ablaufen.

Andererseits halten z. B. Niels Birbaumer, Reinhard Werth oder Benjamin Libet selbst die Interpretation des Libet-Experiments im Sinne einer Widerlegung des freien Willens für unzulässig. Auch sind etwa Lüder Deecke sowie Hans Helmut Kornhuber Verfechter der Willensfreiheit. Gerhard Roth, ein früherer Kritiker der Willensfreiheit, vertritt in einer Publikation mit dem Philosophen Michael Pauen eine kompatibilistische Position

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Diese Forschungsergebnisse über die Existenz oder Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen wurden schon von der Methodologie her als unzulässig erklärt, als sie bei Experimenten mit freiwilligen Menschen durchgeführt wurden. Wolf Singer wiederholt sie mit Makaken über Jahrzehnte und will etwa nachgewiesen haben, dass Makaken keinen freien Wille haben?! Das ist keine Wissenschaft, das ist eine Blamage für die Wissenschaft, das ist reinste Unsinn, das ist Scharlatenerie pur, das ist Verhöhnung von Menschen und Tieren, das ist Abzocke der Steuerzahler, das ist schier unbeschreiblich.

Wolf Singer bekommt von der zuständigen und verantwortlichen Behörde über Jahrzehnte die Genehmigung, solche Versuche auf Tiere zu wiederholen. Wie krank ist das Forschungssystem? Was interessiert es die Menschheit, dass Wolf Singer glaubt, Gott existiere nicht? Was interessiert die Bevölkerung Deutschlands was er glaubt oder nicht glaubt? Wieso bekommt er dafür die Genehmigung, im ungefragten und ungewollten Auftrag der Mehrheit der Bevölkerung, unzählige, wehrlose Tiere über Jahre entsetzlich zu foltern und zu massakrieren – zum Schluß mit Autopsie ihrer Gehirne beim lebendigen Leib? Wieso bekommt er auch noch für seine „bedeutsame Forschung“ und sein „herausragendes Engagement für den Tierschutz“ 2011 ein Bundesverdienstkreuz in unserem Namen verpasst? Wie krank ist das Forschungssystem, oder wie unfähig, oder wie korrupt?

Die zuständige und verantwortliche Behörde hat bei den Genehmigungen und Verlängerungen der Tierexperimente von Wolf Singer über 40 Jahre versagt und gegen §§ 1, 2, 7, 8 und 9 Tierschutzgesetz verstoßen, genauso wie die zuständige und verantwortliche Behörde LANUV NRW über 22 Jahre für die Primatenversuche des Klaus-Peter Hoffmann an der Uni Bochum. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands, die solche Versuche ungefragt und ungewollt komplett mit Steuergeldern finanziert, muss Verstöße gegen geltende Gesetze nicht hinnehmen. Die genehmigende Behörde in Darmstadt, die 2012 die Bürgeranfrage einer Gruppe von Tierversuchsgegnern über die Versuche des Wolf Singer im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes abgeschmettert hat, muss sich vor Gericht verantworten. Nichts ist vergessen worden, nichts ist vergeben worden. Wir wollen Gerechtigkeit im Namen des Volkes, für die Tiere und für die Menschen.

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Siehe auch in diesem Blog:

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharma-Lobby

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Anzeige “KREITER macht eiskalt weiter” und das edle Verhalten des FDP-Politikers Markus Buhlert

Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde LANUV NRW?

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Herr Minister Johannes Remmel, wie viele Millionen Steuergeld haben uns die 2 von Jens Lehmann gehaltenen Tore bei der Fußball-WM 2006 gekostet?

Umweltminister Johannes Remmel hat seine Gedächtnislücken über die Primatenversuche in Bochum überwunden, hurra.

Herr Tierschutzminister Johannes Remmel, nehmen Sie Ihren Hut!

Makaken des Tierschutzministers Johannes Remmel: Alle getötet und als Müll weggeworfen?

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

Primatenversuche des Tierchutzministers Johannes Remmel: Die Partei DIE GRÜNEN lehnt die Verantwortung ab

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen!

Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Als langjähriger Direktor des Max Planck Instituts für Hirnforschung in Frankfurt und führender Hirnforscher in Deutschland (und als Doktorvater von Andreas Kreiter) ist Wolf Singer wohl derjenige Forscher, der am längsten an den Hirnen von Primaten und Katzen in der Grundlagenforschung vor sich hin rumexperimentiert: 40 Jahre Grundlagenforschung mit entsetzlichen Experimenten an hochempfindlichen und hochentwickelten Tieren. Ergebnis für wesentliche Bedürfnisse für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch oder Tier gemäß Tierschutzgesetz: NULL.

Wolf Singer zieht aus diesen 40 Jahren ergebnislose Forschung  keine Konsequenzen für die Aussagekraft und die Brauchbarkeit der wissenschaftlichen Forschung mit Tieren, sondern wehrt sich ganz im Gegenteil gegen die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes und die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in der Verfassung, die er als „Katastrophe“ bezeichnet, wobei er vorhat, diese gesetzlichen Bestimmungen bis zum Bundesverfassungsgericht zu bekämpfen, damit er nicht mehr bei seinen Forschungsanträgen zu schwindeln hat:

Zeitschrift GEGENWORTE – Heft 4 – 1999 – Wolf Singer und Leo Montada: Polemik oder Diskurs

Zitate Wolf Singer:

„Ich muß in meinen Anträgen den Nachweis antreten, daß die Ergebnisse einer geplanten Versuchsreihe von so großer praktischer Bedeutung sein werden, daß sie ethisch gerechtfertigt ist. Das zwingt mich fast zum Betrug, weil ich in der Tat in vielen Bereichen nicht angeben kann, ob das Versuchsergebnis wirklich in absehbarer Zeit Leiden vermindern wird.

[…] Man wird vom Gesetzgeber in eine Argumentationspflicht genommen, die man vor sich selbst nicht rechtfertigen kann.“

[…] „Ja, das sieht man deutlich daran, daß der Gesetzgeber zunehmend die Zuwendung von Mitteln davon abhängig macht, daß wir nachweisen können, welche umsetzbaren Erkenntnisse die einzelnen Untersuchungen erbringen werden. Das ist eine Katastrophe. Diese Vorgaben verführen die Forscher zum Schwindeln.

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Wenn man sich jetzt näher anguckt, wie Wolf Singer zum Umgehen der Gesetze schwindelt, kann man nur staunen, einfach unfassbar…

Einerseits verkündet er 2005 in der Mainstream-Presse, wo er sich wie zu Hause aufhält und sich massiv verkauft, dass seine 30-jährige Hirnforschung mit Tieren keine neuen Ergebnisse für das Verständnis der Hirnfunktionen von Menschen gebracht hat:

Zitat Wolf Singer:

Ich bin davon überzeugt, dass wir heute weniger wissen, wie das Gehirn funktioniert, als wir vor 20, 30 Jahren zu wissen glaubten.“ (DIE ZEIT – 10.03.05 – Nr. 11).

Andererseits verkündete er im Gegenteil ein Jahr zuvor 2004 in der Mainstream-Presse, wo er wohl ein General-Jahresabonnement hat, dass er „brisante und revolutionäre Erkenntnisse“ zu Tage gefordert habe, die das Denken und das Weltbild der Menschheit umstürzen lassen werden…. Donnerwetter! Siehe  hierzu sein Interview in der Zeitschrift „Gehirn & Geist” zusammen mit dem Philosophen Thomas Metzinger: Ein Frontalangriff auf unsere Menschenwürde.

Und was sind diese „revolutionären und brisanten“ neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über das menschliche Gehirn, die Wolf Singer beim Quälen und Töten von Primaten über 40 Jahre bei der Untersuchung ihrer „Augen-Hand-Koordination“ zu Tage gefordert haben will? Setzt Euch, das haut einem regelrecht um, so brisant und revolutionär sind sie: Menschen haben keinen freien Wille, Menschen haben keinen Geist und Gott existiert nicht. Großartig. Ich bin vor lauter Bewunderung über diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse sprachlos.

Jetzt müsste mir jedoch ein seriöser Wissenschaftler noch erklären, wie Wolf Singer bei der 40-jährigen Untersuchung der „Augen-Hand-Koordination“ von Primaten auf den Rückschluß kam, dass Menschen keinen freien Willen haben, dass es keinen Geist gibt und dass Gott nicht existiert. Der wissenschaftliche, logische, rationelle Zusammenhang zwischen diesen Experimenten und diesen Forschungsergebnissen ist mir nämlich völlig schleierhaft.

Genauso schleierhaft übrigens, wie das Forschungsteam um Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann zu dem Rückschluß kam, dass die gleiche Untersuchung der Augen-Hand-Koordination von Primaten über 22 Jahre an der Uni Bochum den Nationaltorwart Jens Lehmann ermöglicht haben sollte, zwei Tore bei der Fußball-WM 2006 zu halten.

Schleierhaft ist mir auch, was für einen angestrebten Nutzen des Forschungsvorhabens für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch oder Tier gemäß § 8 Tierschutzgesetz die genehmigende Behörde der Primatenversuche  des Wolf Singer im Forschungsantrag vorgelegt bekommen und genehmigt hat. Er muss wohl dabei ganz schön geschwindelt haben, die Behörde hätte wohl kein Forschungsvorhaben mit dem angestrebten Nutzen genehmigt, dass man mit dem Herumexperimentieren an den Hirnen von Primaten erforscht, ob Menschen einen freien Willen haben und ob Gott existiere, oder?

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Bild-Makaken-Remmel-1000

 

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Siehe auch in diesem Blog:

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharma-Lobby

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Anzeige “KREITER macht eiskalt weiter” und das edle Verhalten des FDP-Politikers Markus Buhlert

Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde LANUV NRW?

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Herr Minister Johannes Remmel, wie viele Millionen Steuergeld haben uns die 2 von Jens Lehmann gehaltenen Tore bei der Fußball-WM 2006 gekostet?

Umweltminister Johannes Remmel hat seine Gedächtnislücken über die Primatenversuche in Bochum überwunden, hurra.

Herr Tierschutzminister Johannes Remmel, nehmen Sie Ihren Hut!

Makaken des Tierschutzministers Johannes Remmel: Alle getötet und als Müll weggeworfen?

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

Primatenversuche des Tierchutzministers Johannes Remmel: Die Partei DIE GRÜNEN lehnt die Verantwortung ab

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen!

Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Ich verweise auf meine Blog-Einträge:

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung- Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

woraus hervorgeht, dass die Tierexperimentatoren die Bevölkerung über die Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen auf Menschen seit Jahrzehnten unverschämt belügen, natürlich treu bedient und nachgeplappert von der Mainstream-Presse, die sie für ihre mediale Desinformation massiv benutzen.

Wenn zum Beispiel der führende Hirnforscher und berüchtigte Tierexperimentator  Wolf Singer, der seit ca. 40 Jahren entsetzliche Versuche an Katzen und Primaten ohne jegliche brauchbaren Nutzen für Mensch oder Tier durchführt, als Doktorvater von Andreas Kreiter in der Presse verkündet, dass Ergebnisse von Tierversuchen „fast 1:1“ auf Menschen übertragbar seien, das ist nicht nur bewußte Manipulation der öffentlichen Meinung, das ist Lüge, dass sich die Balken biegen.

Wenn zum Beispiel das Forschungsteam um Prof. Klaus-Peter Hoffmann an der Universität Bochum nach 22 Jahren entsetzliche Versuche an  Hirnen von Makaken 2007 verkündet, dass das „Training“ mit Makaken die Reaktionszeit des Nationaltorwarts Jens Lehmann verbessert und dazu geführt habe, dass er 2 Tore bei der Fußball-WM 2006 halten konnte, das ist nicht einmal Lüge, das ist reiner Unsinn, das ist wissenschaftlicher Müll, das ist Scharlatanerie pur, das ist Verhöhnung von Menschen und Tieren, das ist Abzocke der Steuerzahler, das ist schier unbeschreiblich.

Dabei ist es in der internationalen Fachwelt mehr als nachgewiesen, dass die Prozentzahl der Übertragbarkeit der Ergebnisse aus Tierversuchen auf Menschen nicht nur gering und variable ist, sondern auch völlig unvorhersehbar und daher völlig unbrauchbar: Ein Ergebnis von Tierversuchen, auf beliebig vielen Tierarten,    bleibt so lange unbekannt, bis der Versuch auf Menschen wiederholt wird. Deshalb sind auch Versuche auf freiwillige Menschen (die klinische Erprobung) gesetzlich vorgeschrieben. Einzig die klinische Erprobung hat eine einigermaßen zuverlässige Aussagekraft für uns Menschen. Den Weg über die Tierversuche kann man sich getrost komplett sparen, ohne zusätzliches Risiko für die Menschen. Tierversuche sind überflüssig, sinnlos und sogar gefährlich für die Gesundheit von Menschen. Obwohl die Tierexperimentatoren diese Gegebenheiten seit Jahrzehnten zwangsläufig kennen, ignorieren sie die und betreiben mit der Hilfe der etablierten Presse mit gigantischen finanziellen Mitteln eine massive Desinformation der Bevölkerung.

Die Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V., die seit 30 Jahren eine äußerst professionnelle Aufklärung über die Tierversuche betreibt, hat vor kurzem eine weitere Studie über die wissenschaftliche Sinnlosigkeit der Tierversuche vorgestellt, die wieder einmal belegt, was nicht mehr zu belegen ist:

Aktuelle Studie belegt – Kein Nachweis über angeblichen Nutzen von Tierversuchen

Einer Ende Mai in der medizinischen Fachzeitschrift British Medical Journal veröffentlichten Studie zufolge fehlt der Nachweis über den Nutzen von Tierversuchen und Gelder, die in die tierexperimentelle Forschung investiert werden, bleiben einer für Mediziner und Patienten sinnvolleren Forschung vorenthalten. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche sieht darin einen weiteren Beleg für das Versagen des tierexperimentellen Systems und fordert eine moderne, tierversuchsfreie Forschung, die Tieren Leid erspart und für Patienten hilfreich ist.

Die Autoren durchforsteten Literatur nach Hinweisen für den klinischen Nutzen von Tierversuchen. Es zeigte sich, dass sich nur 25 Übersichtsarbeiten die These untermauern, dass die tierexperimentelle Forschung eine medizinische Relevanz hat und selbst diese wenigen Veröffentlichungen ließen Zweifel an der Qualität und Aussagekraft aufkommen. Hingegen würden sich Belege häufen, dass mit Tierversuchen, wenn überhaupt, nur sehr dürftig Vorhersagen für den Menschen getroffen werden können. […]

Weiterlesen…

 

Bild-Anzeige-Kreiter-Tierversuchsgegner Bundes

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Siehe auch in diesem Blog:

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharma-Lobby

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Anzeige „Kreiter macht eiskalt weiter“: Unberechtigte Kritik der Uni Bremen

Wie Andreas Kreiter eine Verletzung seiner Menschenwürde konstruiert

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

Ich erwarte eine Entschuldigung von Andreas Kreiter wegen seiner
Bezeichnung “diese Leute” gegenüber Radio Bremen

Rechtsmäßigkeit der Affenversuche des Andreas Kreiter: Ansprache an die Bremer Bürgerschaft

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Über eine Million Euro Steuergelder für die Affenversuche des Andreas Kreiter

Anzeige “KREITER macht eiskalt weiter” und das edle Verhalten des FDP-Politikers Markus Buhlert

Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde LANUV NRW?

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Herr Minister Johannes Remmel, wie viele Millionen Steuergeld haben uns die 2 von Jens Lehmann gehaltenen Tore bei der Fußball-WM 2006 gekostet?

Umweltminister Johannes Remmel hat seine Gedächtnislücken über die Primatenversuche in Bochum überwunden, hurra.

Herr Tierschutzminister Johannes Remmel, nehmen Sie Ihren Hut!

Makaken des Tierschutzministers Johannes Remmel: Alle getötet und als Müll weggeworfen?

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

Primatenversuche des Tierchutzministers Johannes Remmel: Die Partei DIE GRÜNEN lehnt die Verantwortung ab

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen!

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

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Großdemo gegen AIR FRANCE am 6.9.14 in Frankfurt – Auch Jane Goodall appelliert an AIR FRANCE

Eine Information aus der Webseite PETA Deutschland:

Jane Goodall appelliert an Air France, die tödlichen Primatentransporte einzustellen

London / Gerlingen, 12. Mai 2014 – Appell an Air France: In einem Schreiben fordert die weltberühmte Primatenforscherin Dr. Jane Goodall den Vorsitzenden und Geschäftsführer von Air France, Alexandre de Juniac, aktuell dazu auf, die Affentransporte seiner Gesellschaft zu Laboren in aller Welt zu beenden. Denn dort erwarten die intelligenten und sensiblen Tiere schmerzvolle und tödliche Experimente. Air France ist die einzig verbleibende große Fluggesellschaft, die sich noch immer an dem laut Goodall “grausamen Handel” beteiligt. […]
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 Jane Goodall demande à Air France de cesser le transport de singes de laboratoires

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Aktionen gegen AIR FRANCE vor der Großdemo in Frankfurt:

Stop Vivisection –  Übersicht der Termine in Deutschland

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Bitte nehmt euch die Zeit, um die Tierversuchslobby am 6. September zusammen mit vielen anderen Menschen so richtig ins Schwitzen zu bringen!

Mehr Infos zur Demo: www.airfrancemachtsmoeglich.de
Mehr Infos zur Kampagne „NEIN zu Air France“ >>>>>
Demo-Flyer und –Plakat bestellen und als PDF herunterladen >>>>

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Siehe auch in diesem Zusammenhang:

Andreas Kreiter, sehen Sie sich “diese Leute” an.

Andreas Kreiter, “diese Leute” sind die Mehrheit!

 



Herr Tierschutzminister Johannes Remmel, geben Sie Rechenschaft über die an der Uni Bochum gequälten und getöteten Versuchsaffen!

Wir haben heute folgenden Brief per E-Mail an Johannes Remmel gerichtet:

Johannes Remmel
Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz
im Land Nordrhein-Westfalen,
Abgeordneter im Landtag NRW (DIE GRÜNEN),

 

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Von Gisela Urban und Jocelyne Lopez
An Herrn Minister Johannes Remmel, Abgeordneter im Landtag NRW
Datum: 10.06.2014
Betr.: Rechenschaft über die an der Uni Bochum gequälten und getöteten Makaken

Sehr geehrter Herr Minister Remmel,

in der Angelegenheit der Genehmigung der Primatenversuche an der Ruhr-Universität Bochum durch Ihre Behörde LANUV NRW nehmen Sie bitte Kenntnis von unserer Ansprache vom 15.03.2014:

Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde LANUV NRW?

sowie von unserer Gegendarstellung vom 02.06.2014 an die Präsidentin des Landtags NRW über Ihre letzte Stellungnahme zu unseren Vorwürfen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz §§ 7 und 8 anläßlich der Ablehnung unserer Petition Nr. I.3/16-P-2013-04842-00 vom 16.08.2013

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen  die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

sowie von unserer Antwort zur Stellungnahme vom 31.05.2014 Ihres grünen Fraktionskollegen Reiner Priggen beim Landtag NRW in dieser Angelegenheit:

Primatenversuche des Tierchutzministers Johannes Remmel: Die Partei DIE GRÜNEN lehnt die Verantwortung ab

sowie von den vielen bis zur Stunde  noch ungeklärten Fragen über das Schicksal der Versuchsmakaken der Uni Bochum:

Makaken des Tierschutzministers Johannes Remmel: Alle getötet und als Müll weggeworfen?

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Alle Bochumer Makaken wurden im Auftrag der Bürger gequält und getötet, da die Finanzierung dieser wissenschaftlichen Forschung ausschließlich mit Steuergeldern geschah – wohlbemerkt mit dem Wissen der zuständigen und verantwortlichen politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands und Europa solche Versuche ablehnt.

Alle Bochumer Makaken wurden in unserem ungewollten Auftrag über 22 Jahre gequält und getötet, und sie waren in Ihrer Obhut, sehr geehrter Herr Tierschutzminister Remmel. Wir verlangen daher von Ihnen die Beantwortung aller Fragen, die nach Tierschutzgesetz genehmigungsrelevant waren und von Ihrer Behörde LANUV NRW nicht beantwortet werden konnten. Wir verlangen es von Ihnen, sehr geehrter Herr Tierschutzminister Remmel, und zwar gebührenfrei.

Wie viele Tiere wurden zwischen 1990 und 2012 in der instituteigenen Zucht der Uni Bochum gezüchtet? Wie viele Tiere wurden für die Versuche  verwendet? Wie lange für jedes einzelnes Tier? Wie ist die Beschreibung der Versuche? Welcher angestrebter Nutzen für Tier oder Mensch wurde bei diesem Forschungsvorhaben angegeben? Welcher Nutzen für Tier oder Mensch haben diese Versuche gebracht? Welche relevante neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben die Autopsie-Berichte der für die Versuche verwendeten Tiere gebracht? Wie viele Tiere der Zucht wurden nicht für die Versuche verwendet? Warum wurden sie auch getötet? Welche relevante neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben die Autopsie-Berichte der für die Versuche nicht verwendeten Tiere gebracht?

Darüber hinaus wollen wir auch wissen, warum Ihre Behörde LANUV NRW diese per Tierschutzgesetz genehmigungsrelevanten Fragen nicht beantworten konnte und fragende Bürger  hierzu an die Uni Bochum verwiesen hat.  Ist Ihre Behörde LANUV NRW etwa der Meinung, dass die Uni Bochum zuständig und verantwortlich dafür sei, ihre eigenen Forschungsanträge selbst zu genehmigen? Ist etwa das Forschungs-personal der Uni Bochum bei Ihrer Behörde LANUV NRW rein und raus gegangen wie zu Hause? Hat etwa Ihre Behörde LANUV NRW die von den Forschern vorgelegten Forschungsanträge nach Kaffeekränzchen mit der Tierschutzkommission blind abgestempelt? Das sieht leider so aus, sehr geehrter Herr Tierschutzminister Remmel.

Alle Bochumer Makaken wurden über 22 Jahre im ungewollten Auftrag der Mehrheit der Bürger gequält und getötet, und sie waren in Ihrer Obhut. Die Bürger haben dementsprechend per Grundgesetz,  per Tierschutzgesetz und per Informations-freiheitsgesetz das legitimierte Recht, von Ihnen restlose Transparenz und vollständige Rechenschaft über diese Versuche zu verlangen. Dieses Recht wollen und dürfen wir uns nicht absprechen lassen, nicht als mündige Bürger in einem Rechtsstaat und nicht als Menschen, die ihrer Verantwortung gemäß § 1 Tierschutzgesetz als Staatsziel mit Verfassungsrang zum Schutz des Tiers als Mitgeschöpf bewußt sind und konkret nachgehen wollen.

Mit tierschützerischen Grüßen
Gisela Urban und Jocelyne Lopez

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Bild-Makaken-Remmel-1000

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Siehe auch in diesem Blog:

Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde LANUV NRW?

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Herr Minister Johannes Remmel, wie viele Millionen Steuergeld haben uns die 2 von Jens Lehmann gehaltenen Tore bei der Fußball-WM 2006 gekostet?

Umweltminister Johannes Remmel hat seine Gedächtnislücken über die Primatenversuche in Bochum überwunden, hurra.

Herr Tierschutzminister Johannes Remmel, nehmen Sie Ihren Hut!

Makaken des Tierschutzministers Johannes Remmel: Alle getötet und als Müll weggeworfen?

Ablehnung der Petition beim Landtag NRW wegen Verstößen gegen das
Tierschutzgesetz durch LANUV NRW: Kann die GRÜNE-Fraktion helfen?

Verrat der GRÜNEN beim Tierschutz und Bürgerrechten im Landtag NRW!

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

Primatenversuche des Tierchutzministers Johannes Remmel: Die Partei
DIE GRÜNEN lehnt die Verantwortung ab

sowie auch:

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharma-Lobby

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen!

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Honte à AIR FRANCE ! Großdemo gegen AIR FRANCE am 6.9.2014 in Frankfurt

Eine aktuelle Information aus der Webseite Ärtze gegen Tierversuche e.V.:

Aus der Wildnis ins Labor … Air France macht’s möglich!

Großdemo gegen Tierversuche und Tierversuchstransporte am 6.9.2014 in Frankfurt

Unter dem Motto „Aus der Wildnis ins Labor… Air France macht‘s möglich!“ veranstaltet StopVivisection in Zusammenarbeit mit Ärzte gegen Tierversuche am 6. September 2014 eine Großdemo gegen Tierversuche und den Handel mit Affen und anderen sogenannten Versuchstieren durch insbesondere Air France-KLM.

Air France ist die weltweit letzte große Airline, die Affen aus ihren Heimatländern in Tierversuchslabore liefert. Die Fluggesellschaft transportiert darüber hinaus unzählige Hunde, Kaninchen und Mäuse für die Tierversuchsindustrie. Im Versuchslabor steht den Tieren ein unvorstellbar qualvolles Leben als Messinstrument einer tierverachtenden und unwissenschaftlichen Forschung bevor. Am Ende steht so gut wie immer der Tod.

Gemeinsam mit euch wollen wir am 6. September 2014 mit einem eindrucksvollen und bunten Demozug durch die Frankfurter Innenstadt zur deutschen Air France-Zentrale die Öffentlichkeit informieren und aufrütteln und den Druck auf Air France erhöhen, endlich aus dem brutalen Geschäft auszusteigen.

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Mit einem eindrucksvollen und bunten Demonstrationszug durch die Frankfurter Innenstadt zur deutschen Air France-Zentrale werden wir uns gegen Tierversuche, Tierausbeutung und Tierleid stark machen und Air France und allen anderen Airlines zeigen, was es im Jahr 2014 bedeutet, mit der Tierversuchsindustrie noch immer aktiv zusammenzuarbeiten!

Bitte nehmt euch die Zeit, um die Tierversuchslobby am 6. September zusammen mit vielen anderen Menschen so richtig ins Schwitzen zu bringen!

Mehr Infos zur Demo: www.airfrancemachtsmoeglich.de
Mehr Infos zur Kampagne „NEIN zu Air France“ >>>>>
Demo-Flyer und –Plakat bestellen und als PDF herunterladen >>>>

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Non à AIR SOUFFRANCE !!!

.Honte à AIR FRANCE !!!

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Proteste gegen AIR FRANCE aus meiner Heimatstadt Marseille
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Proteste gegen AIR FRANCE aus Toulouse
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Proteste gegen AIR FRANCE aus Lyon
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Proteste gegen AIR FRANCE aus Paris
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DemoAirFrance-2
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© Copyright Jocelyne Lopez 2014

Honte à AIR FRANCE !!!

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Primatenversuche des Tierchutzministers Johannes Remmel: Die Partei DIE GRÜNEN lehnt die Verantwortung ab

Ich verweise auf meine Ansprache vom 25.05.2014 an den Fraktionsvorsitzender der Partei DIE GRÜNEN im Landtag NRW, Reiner Priggen, über unsere Vorwürfe des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Genehmigung der Primatenversuche an der Uni Bochum durch die Behörde LANUV NRW über 22 Jahre:

Primatenversuche des Umweltministers Johannes Remmel: Ansprache an  Reiner Priggen, Vorsitzender der GRÜNE-Fraktion im Landtag NRW

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Am 31.05.2014 ließ mir Reiner Priggen folgendes antworten:

von Martin-Sebastian Abel, Abgeordneter im Landtag NRW (DIE GRÜNEN)
an Jocelyne Lopez
Datum: 31.05.2014
Betr.: Primatenversuche des Umweltministers Johannes Remmel an der Uni Bochum

Sehr geehrte Frau Lopez,

vielen Dank für Ihre Nachricht an meinen Fraktionsvorsitzenden Reiner Priggen, der mir Ihre Mail zur Beantwortung weitergeleitet hat.

Da Sie meine vergangene Antwort auf dieses Anliegen vom Januar diesen Jahres unter der Überschrift „Verrat der Grünen beim Tierschutz“ auf Ihrem Blog veröffentlicht haben, ist meine Bereitschaft, die inzwischen mehrfach genannten Argumente noch einmal zu bemühen, nicht sehr groß.

Allerdings muss ich Ihre Darstellung, Minister Remmel würde Einfluss auf die Genehmigungen von den Versuchen in Bochum oder anderen Tierversuchen haben, korrigieren. Sie ist sachlich falsch. Ihre Unterstellung, der Minister würde wegen zwei Toren die Versuche an Primaten rechtfertigen, ist unseriös und ehrverletzend, im übrigen auch nicht zu belegen.

Zudem vermengen Sie in Ihrem Blog Fakten und stellen falsche Zusammenhänge her, etwa zwischen Parteien und Landesbehörden (z.B. die Gleichsetzung „LANUV=die GRÜNEN“) oder das o.g. Beispiel mit einer behaupteten Zustimmung zu konkreten Versuchen.

Wie Sie aus den Antworten und in der Auseinandersetzung mit dem Tierschutzgesetz wissen sollten, sind Tierversuche in Deutschland auch für die Grundlagenforschung (§ 7a Abs. 1 TierSchG) gesetzlich erlaubt. Die Genehmigung erfolgt insbesondere nach der Regelung in § 8 Abs. 1. Sie sind der Auffassung, dass es sich bei den Versuchen in Bochum um einen Doppel- oder Wiederholungsversuch handelt. Sicherlich ist Ihnen in diesem Zusammenhang auch das Urteil über die Versuche an der Uni Bremen Bremen bekannt: Am 20.1.2014 hat das BVerwG durch Beschluss die Beschwerde der beklagten Behörde zurückgewiesen, die keine Genehmigung für die Fortführung der umstrittenen Versuche an Makaken an der Universität Bremen erteilen wollte.

Insofern ist auch das LANUV an die geltenden Gesetze und die Rechtsprechung gebunden. Dies ist keine politische Frage und auch keine Frage, die das Ministerium entscheidet.

Wir Grünen haben mit einem eigenen Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag bereits 2012 eine Alternative eingebracht, die leider keine Mehrheit fand. Mit dieser nutzen wir alle Möglichkeiten der EU-Versuchstierschutz-Richtlinie, um so viel Tierschutz wie möglich zu gewährleisten. So sollen die zuständigen Ethikkommissionen nach unserer Vorstellung zukünftig mindestens zur Hälfte mit Vertretern des Tierschutzes besetzt werden. Versuche an Menschenaffen haben wir in unserem Gesetzentwurf vollends verboten. http://www.gruene-bundestag.de/themen/tierschutz/das-gruene-tierschutzgesetz_ID_4383882.html

Wir werden uns auch weiterhin für eine Novellierung einsetzen. Bis dahin sind auch die Landesbehörden an geltendes Recht gebunden.

Wir schreiben den Tierschutz im übrigen nicht nur im Wahlprogramm groß sondern im konkreten Regierungshandeln:

Die Durchsetzung des Mitwirkungs- und Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzvereine – versprochen und eingehalten.

Förderung von Alternativmethoden zum Tierversuch – versprochen und eingehalten.

Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Alternativmethoden – versprochen und in konkreter Umsetzung.

Sanierungsprogramm zur Unterstützung von Tierheimen – versprochen und eingehalten.

Förderung von Katzenkastration – versprochen und eingehalten.

Ökologisches Jagdreform – versprochen und in konkreter Umsetzung.

usw. …

Freundliche Grüße
Martin-Sebastian Abel MdL

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Diese Antwort hat uns in mehrfacher Hinsicht in Staunen versetzt: Haben wir die Grundsätze der demokratischen Gesellschaftsordnung in unserem Rechtsstaat nicht verstanden, oder verstehen sie die Grünen im Landtag NRW nicht?
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  • Wieso beklagen sich die Grünen in NRW, dass enttäuschte oder verärgerte Bürger sie in der Öffentlichkeit kritisieren? Seit wann dürfen mündige Bürger das Verhalten von Politikern nicht kritisieren? Das ist uns neu. Leben wir in einem Rechtsstaat, wo die Meinungsfreiheit per Verfassung geschützt ist, oder nicht?
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  • Wieso behaupten die Grünen in NRW, dass der grüne Umweltminister Johannes Remmel keine Verantwortung für die äußert fragwürdigen und unseriösen Forschungsergebnisse der Uni Bochum trage bzw. zu tragen habe? Haben die Bürger etwa nicht diese staatliche Forschung mit Millionen von Steuergeldern über 22 Jahre vollständig bezahlt?   Seit wann dürfen Bürger keine Fragen über die Verwendung ihres Gelds stellen? Seit wann dürfen die Bürger von den  zuständigen und verantwortlichen Politikern wegen eklatanten Fehlleistungen bei der Verwendung von Steuergeldern keine Rechenschaft verlangen? Das ist uns neu.
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  • Wieso soll der grüne Umweltminister Johannes Remmel für seine untergeordnete Behörde LANUV NRW nicht zuständig und verantwortlich sein? Ist etwa das Umweltministerium NRW nicht die Aufsichtsbehörde von LANUV NRW? Das ist uns neu. Hat das Umweltministerium bei der Konfliktsituation mit Bürgern um die Genehmigung der Primatenversuche in Bochum durch LANUV NRW nicht selbst wiederholt Stellung zu unseren Vorwürfen genommen?  Hat nicht das Umweltministerium bis heute noch seine untergeordnete Behörde LANUV NRW gedeckt, verteidigt und sie von jeglichen Fehlleistungen selbst frei gesprochen? Alles sei gemäß Umweltministerium NRW bei der Genehmigung der Primatenversuche in Bochum völlig in Ordnung gewesen und alle Gesetze seien eingehalten worden.  Haben die Grünen in NRW diese Stellungnahmen des grünen Umweltministeriums NRW nicht wahrgenommen? Das ist schade.
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  • Wieso beschließen die Grünen in NRW, dass unsere ausführlich begründeten Vorwürfe des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz §§ 7 und 8 durch LANUV NRW nicht stichhaltig seien? Sind etwa die Grünen Richter in NRW? Das ist uns neu.  Wieso haben die Grünen trotz unseren Ansprachen keine Stellung darüber genommen, dass die Behörde LANUV NRW im Rahmen des Informations-freiheitsgesetzes fragenden Bürgern ca. 500 Euro Gebühren (plus Gerichtskosten) mit der wohlwollenden Unterstützung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf aus der Tasche gezogen hat? Haben etwa die Grünen nicht wahrgenommen, dass die Behörde LANUV NRW dieses viele Geld von den Bürgern verlangt hat, nur um sie darüber zu informieren, dass sie keine Fragen über die Primatenversuche an der Uni Bochum beantworten konnte, die sie nach Tierschutzgesetz hätte beantworten müssen? Haben die Grünen es etwa nicht wahrgenommen? Das ist schade. Haben die Grünen in NRW auch nicht mitbekommen, dass Zehntausende von Bürgern die Objektivität des skandalösen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts im Fall der Primatenversuche des Andreas Kreiters an der Universität Bremen vehement in Frage stellen? Das ist auch schade.
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  • Wieso gratulieren sich die Grünen in NRW für Gesetzentwürfe zur Verbesserung des Tierschutzes, wenn sie sich nicht einmal dafür einsetzen, dass bestehende Gesetze umgesetzt werden und dass Verstöße gegen das geltende Tierschutzgesetz geahndet werden?

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Die Antwort der Grünen in NRW wirft viele Fragen auf. Verstehen wir als Bürger die Grundsätze der demokratischen Gesellschaftsordnung in unserem Rechtsstaat nicht, oder tun es die Grünen nicht?

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Siehe auch:

Herr Minister Johannes Remmel, sind Sie stolz auf Ihre Behörde LANUV NRW?

Umweltminister Johannes Remmel opfert 50 Makaken für 2 Fußballtore

Herr Minister Johannes Remmel, wie viele Millionen Steuergeld haben uns die 2 von Jens Lehmann gehaltenen Tore bei der Fußball-WM 2006 gekostet?

Umweltminister Johannes Remmel hat seine Gedächtnislücken über die Primatenversuche in Bochum überwunden, hurra.

Herr Tierschutzminister Johannes Remmel, nehmen Sie Ihren Hut!

Makaken des Tierschutzministers Johannes Remmel: Alle getötet und als Müll weggeworfen?

Ablehnung der Petition beim Landtag NRW wegen Verstößen gegen das
Tierschutzgesetz durch LANUV NRW: Kann die GRÜNE-Fraktion helfen?

Verrat der GRÜNEN beim Tierschutz und Bürgerrechten im Landtag NRW!

Petition zur Entziehung der Zuständigkeit des Richters Dieter Kley am Bundesverwaltungsgericht

Beschwerde an den Landtag NRW wegen Ablehnung der Petition gegen die Primatenversuche von LANUV NRW in Bochum

sowie auch:

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen! 

 

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Großdemo gegen AIR FRANCE am 6.9.14 in Frankfurt

Eine aktuelle Information aus der Webseite Ärtze gegen Tierversuche e.V.:

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Aus der Wildnis ins Labor … Air France macht’s möglich!

Großdemo gegen Tierversuche und Tierversuchstransporte am 6.9.2014 in Frankfurt

Unter dem Motto „Aus der Wildnis ins Labor… Air France macht‘s möglich!“ veranstaltet StopVivisection in Zusammenarbeit mit Ärzte gegen Tierversuche am 6. September 2014 eine Großdemo gegen Tierversuche und den Handel mit Affen und anderen sogenannten Versuchstieren durch insbesondere Air France-KLM.

Air France ist die weltweit letzte große Airline, die Affen aus ihren Heimatländern in Tierversuchslabore liefert. Die Fluggesellschaft transportiert darüber hinaus unzählige Hunde, Kaninchen und Mäuse für die Tierversuchsindustrie. Im Versuchslabor steht den Tieren ein unvorstellbar qualvolles Leben als Messinstrument einer tierverachtenden und unwissenschaftlichen Forschung bevor. Am Ende steht so gut wie immer der Tod.

Gemeinsam mit euch wollen wir am 6. September 2014 mit einem eindrucksvollen und bunten Demozug durch die Frankfurter Innenstadt zur deutschen Air France-Zentrale die Öffentlichkeit informieren und aufrütteln und den Druck auf Air France erhöhen, endlich aus dem brutalen Geschäft auszusteigen.

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Mit einem eindrucksvollen und bunten Demonstrationszug durch die Frankfurter Innenstadt zur deutschen Air France-Zentrale werden wir uns gegen Tierversuche, Tierausbeutung und Tierleid stark machen und Air France und allen anderen Airlines zeigen, was es im Jahr 2014 bedeutet, mit der Tierversuchsindustrie noch immer aktiv zusammenzuarbeiten!

Bitte nehmt euch die Zeit, um die Tierversuchslobby am 6. September zusammen mit vielen anderen Menschen so richtig ins Schwitzen zu bringen!

 

Mehr Infos zur Demo: www.airfrancemachtsmoeglich.de
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