Blog – Jocelyne Lopez

Die Fehlbarkeit der Mathematik

Ich komme auf mein Gedankenexperiment Was würde am Strand passieren? zurück und auf Austausche mit Teilnehmern in einer Diskussion im Forum „Auf zur Wahrheit„, die genauso wie ich sich nicht vorstellen können, dass eine Welle eine konstante Relativgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern haben kann:

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Chris_XY:

Naja Naturgesetze müssen ja nicht zwingend der menschlichen Intuition folgen. Manchmal muss man sich eben mit mathematischen Formeln begnügen, die die Wirklichkeit zwar beschreiben, die man sich aber nicht so recht vorstellen kann.

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Jocelyne Lopez:

Ich halte Deine Entscheidung, man solle sich mit einer mathematischen Formel begnügen, für falsch.

Die Mathematik ist in der Tat eine Sprache, die die Natur beschreibt.

Wenn die Mathematik ein Phänomen beschreibt, das jedoch kein Mensch je in der Natur erfahren hat und auch kein Mensch weder mit seinem logischen noch mit seinem magischen Denken nachvollziehen kann, ist höchste Vorsicht geboten und man muß erst einmal unbedingt untersuchen, woran es liegt, bevor man entscheidet, dass die mathematische Beschreibung zwar unverständlich und unerfahrbar für alle Menschen ist, einschließlich für die Mathematiker selbst, jedoch richtig sei.

Man muß also unbedingt untersuchen woran es liegt, bevor man sich auf die Unfehlbarkeit der Mathematik blind verlässt, und hier schlage ich eine kleine Analyse der Umstände vor, die zu einer falschen Beschreibung der Natur durch die Mathematik führen können:
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1) Unbestritten kann man rein formell mit der Mathematik alles beschreiben, etwas Falsches und etwas Wahres. Man kann zum Beispiel eine falsche Theorie mathematisch korrekt beschreiben, das ist gar kein Problem, das passierte und passiert immer noch unzählige Male in der Wissenschaft. Die Mathematik entscheidet nämlich nicht über den Wahrheitsgehalt von Theorien und Annahmen, sie entscheidet nur über den Wahrheitsgehalt ihre eigenen Methoden und Regeln. Genauso wie man in einer natürlichen Sprache eine wahre oder eine falsche Aussage syntaktisch und grammatikalisch ganz korrekt aufbauen kann: Die Tatsache, dass die Aussage syntaktisch und grammatikalisch ganz korrekt aufgebaut wurde ist kein Beweis, dass diese Aussage wahr ist, oder? Ich meine, das leuchtet jedem ein.

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2) Unbestritten ist auch, dass die Mathematik rein formell sehr leicht falsche Aussagen gezielt produzieren kann, die im Ergebnis ihre eigenen Regeln verletzen und damit als ungültig erklärt werden: Das sind die unzähligen mathematischen Taschenspielertricks, die von den Mathematikern selbst als Spielereien und Unterhaltung bewußt erfunden werden, und womit sie auch selbst die Grenze ihrer Disziplin erkennen und aufzeichnen wollen.

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3) Mathematiker stoßen aber auch manchmal ungewollt auf die Grenze ihrer eigenen Disziplin mit Paradoxen, die zwar die Regeln ihrer Disziplin formell nicht verletzen, jedoch als falsch und ungültig erkannt werden, weil sie mit der Natur und der Erfahrung, sowie mit dem logischen oder dem magischen Denken der Menschen unvereinbart sind. Zwei Beispiele von solchen mathematischen Paradoxen wurden z.B. in meinem Thread im Forum von Ekkehard Friebe Ist die Mathematik eine Wissenschaft oder eine Sprache? sehr ausführlich untersucht und besprochen. Ein Teilnehmer hat dort zwei Beispiele gebracht, die mathematisch zwar fehlerfrei dargestellt werden könnten, jedoch zu unlösbaren Paradoxen und zu unzulässigen Folgerungen in der Realität führten: Passagiere stiegen aus einem Bus aus, bevor sie eingestiegen waren, oder ein Termin für einen Ausflug konnte nie festgesetzt werden und stattfinden.

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Genauso wie ich mir nicht vorstellen kann, dass 2 = 3, dass ein Passagier aus einem Bus aussteigen kann, bevor er eingestiegen ist, dass ein schnelles Auto mich langsamer überholen kann als ein langsames Auto, dass ein Termin nie festgelegt werden kann, genauso wenig kann ich mir vorstellen, dass ein Objekt eine konstante Relativgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern haben kann. Weil all dieser „kontra-intuitiven“ und unerfahrbaren Phänomenen auf der Fehlbarkeit der Mathematik beruhen.

(Jocelyne Lopez)



Breitet sich eine Wasserwelle anders als eine Lichtwelle aus?

Ich komme zurück auf mein Gedankenexperiment in diesem Blog Was würde am Strand passieren? und gehe hier auf einen häufig vorgebrachten Einwand der Relativisten ein, wonach die Analogie mit einer Wasserwelle hier unzutreffend und unzulässig sei, weil eine Lichtwelle andere physikalischen Beschaffenheiten als eine Wasserwelle habe, siehe zum Beispiel mein Beitrag#451 im Forum „Auf zur Wahrheit:

Eine Geschwindigkeit ist ja ein abstrakter mathematischer Parameter und es spielt überhaupt keine Rolle, WAS sich von A nach B bewegt und WIE es sich von A nach B bewegt! Erfasst wird bei der Messung einer Geschwindigkeit nur, dass ein „Etwas“ sich von A nach B bewegt, berechnet mit der Formel Weg/Zeit – die übrigens Albert Einstein selbst für die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls in seiner Speziellen Relativitätstheorie zugrundelegt. So wurde in der Tat auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts immer bestimmt. Ob ein Schmetterling sich von A nach B bewegt, eine Schlange, ein Auto, ein Flugzeug, eine Wasserwelle, eine Springmaus, ein Lichtsignal, ein Fisch, ein Elektron, ein Schall oder sonst was, spielt es für die Ermittlung einer Fortbewegungsgeschwindigkeit absolut keine Rolle: Gemessen wird nur der Abstand zwischen A und B und die Dauer der Bewegung zwischen A und B, mehr nicht. Die Eigenschaften des bewegten Objektes oder die Form seiner Bewegung spielen bei der Berechnung einer Geschwindigkeit überhaupt keine Rolle und werden nicht berücksichtigt.

Nicht nur, dass die Beschaffenheiten und die Form der Bewegung eines bewegten Objektes bei der Ermittlung seiner Fortbewegungsgeschwindigkeit grundsätzlich nicht berücksichtigt werden, muß man auch bedenken, dass sein Verhalten auf der Strecke sogar oft nicht einmal beobachtbar ist.

Im Falle des Lichts weiß nämlich zum Beispiel kein Mensch bis heute noch – Einstein noch weniger – was Photonen sind (Teilchen? immaterielle Energie?) und in welcher Form es sich ausbreitet (strahlenförmig? wellenförmig? spiralenförmig? in Zickzack? impulsförmig? chaotisch?), sowie ob es ein Trägermedium gibt oder nicht, und wie dieses Trägermedium beschaffen ist oder nicht, was alles uns nicht gehindert hat, die Geschwindigkeit eines Lichtsignals von A nach B zu ermitteln und mit 299.792.458 km/s administrativ festzusetzen, oder? Was der Beweis ist, dass die Beschaffenheit und die Form der Bewegung eines Objekts absolut keine Rolle spielen, um seine Fortbewegungsgeschwindigkeit zu ermitteln.

Außerdem wird – wie schon mehrfach gesagt und auch nicht widersprochen – die relativistische Geschwindigkeitsaddition nicht für die Ermittlung der Geschwindigkeit des Lichtes angewandt (was übrigens ein weiterer Widerspruch ist), sondern für die Ermittlung der Relativgeschwindigkeit zwischen beliebigen Objekten, wie zum Beispiel zwischen einer Wasserwelle und Strandgästen. Man darf also mein Gedankenexperiment ruhig durch andere beliebigen Gedankenexperimenten ersetzen, zum Beispiel mit einer Kanonenkugel, einem Auto oder einem Löwe, das ändert nichts an der Problematik. Und ich kann mir genauso wenig vorstellen, dass eine Kanonenkugel, ein Auto oder ein Löwe jeweils eine konstante Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern haben könnten…

(Jocelyne Lopez)



Juni 2008: Jocelyne Lopez schreibt an Prof. Dr. Juergen Richter mit Kopie an Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Am 25. Juni 2008 habe ich folgende E-Mail an Prof. Dr. Jürgen Richter geschrieben, Mitarbeiter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit offener Kopie an Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin

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Betr.: Kritik der Einsteinschen Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter,

Ich komme zurück auf Ihre E-Mail vom 09.05.07
(siehe http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-an-Bundestagsabgeordnete.pdf)
und auf Ihre Information, ich solle meine Frage bzgl. des Postulats Einsteins, die Lichtgeschwindigkeit sei konstant zu allen bewegten Beobachtern, an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm richten.

Trotzt Erinnerung hat jedoch diese Stelle meine Frage bis jetzt leider nicht beantwortet.

Am 17. Juni 2008 habe ich erneut eine Frage bzgl. dieses Postulats im Rahmen eines persönlichen Gedankenexperiments an die Webseite „Einstein-Online“ vom Max-Planck-Institut gerichtet, siehe

Was würde am Strand passieren?

Da jedoch erfahrungsgemäß der Redakteur dieser öffentlichen Webseite, Herr Dr. Markus Pössel, keinen Hehl aus seiner Aversion für die Hinterfragung der Relativitätstheorie macht (siehe Die Kritiker der Relativitätstheorie sind „cranks“), habe ich gar keine Hoffnung, dass meine Frage von dieser Stelle je beantwortet wird.

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter, als Physiker und Mitglied des Welt-der-Physik-Lenkungsausschusses für das BMBF, meine Frage im Rahmen dieses Gedankenexperiments selbst zu beantworten bzw. zu veranlassen, dass sie von einem Ihrer Mitarbeiter beantwortet wird. Zu dieser Bitte fühle ich mich ermuntert durch die erklärte Zielsetzung des öffentlichen Projekts Welt der Physik:

Für wen ist Welt der Physik?

weltderphysik.de wendet sich in erster Linie an wissenschaftlich interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Studierende, Lehrkräfte und Schüler. Außerdem haben Entscheidungsträger und Medienvertreter Gelegenheit, sich einen Einblick in die Welt der Physik zu verschaffen.

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Auch im Interesse der Allgemeinheit vor dem Hintergrund der erheblichen, langjährigen und bedenklichen Störung des öffentlichen Rechtsfriedens im Internet durch die Hinterfragung und Kritik der Relativitätstheorie, worüber ich Frau Bundesministerin Dr. Annette Schavan wiederholt informiert habe, wäre eine fachliche Stellungnahme von der Seite der öffentlichen Entscheidungsträger über diesen zentralen Streitpunkt der Speziellen Relativitätstheorie Einsteins seit mehr als 100 Jahren von großer Bedeutung und würde sicherlich Abhilfe bringen.

Ich bedanke mich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopie an:
Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
(über die Webseite des Deutschen Bundestages)



Boris Cyrulnik verkörpert ein Beispiel der Menschlichkeit, der Zuversicht und der Freiheit

Ich komme zurück auf meinen Blog-Eintrag Die armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus dem Forum Alpha Centauri und wiedergebe hier einen Austausch aus dem Forum Politikforum.de mit dem anonymen Administrator „galileo2609“ des Hetz- und Stalkerforums „Alpha Centauri„, der seit Jahren aus seiner Anonymität heraus tagtäglich rund und die Uhr sich als Opfer des Holocausts fühlt und seine Mitmenschen mit extremer Brutalität im Internet überfällt, ob namentlich genannt oder pauschal, wenn sie nicht seine wissenschaftlichen Auffassungen teilen, insbesondere die Kritiker der Relativitätstheorie, aber auch die Tierversuchsgegner:

„galileo2609″ – 22.06.08 – 20:54 Uhr – Beitrag # 4636

Nun, Frau Lopez, um Klartext zu reden, bevor sie diese Ungeheuerlichkeiten auch noch in ihren Gammelblog stellen, fordere ich sie zur Erklärung auf, wie sie zu diesen die Würde der Opfer des Holocaust verletzenden Äusserungen kommen! Und, es wäre angebracht, wenn sie sich dafür öffentlich entschuldigen würden, sollten diese einem Moment der Unzurechnungsfähigkeit entsprungen seien.

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Jocelyne Lopez – 22.06.08 – 21:44 Uhr – Beitrag # 4640

Ich stehe für jede einzelne Zeile gerade, die ich im Internet geschrieben habe. Zeige mich also an, anonyme „galileo„, kein Problem. Noch einmal:

Ich stehe zu jeder einzelnen Zeile, die ich im Internet geschrieben habe und würde sie auch vor Gericht wiederholen. Vor jedem Richter. Einmal, zweimal oder so oft sie es von mir hören wollen.

Zeige mich also an, nicht so große Sprüche, Du belästigst langsam jeden seit Jahren in der Forenlandschaft mit Deinen persönlichen psychischen Problemen. Wenn Du Dich tagtäglich als Holocaustopfer in Deinem Leben fühlst, dann ist das Dein persönliches Problem, geh zum Psychiater oder zum Psychologen, sie werden Dir vielleicht helfen können. Das ist aber weder mein Problem noch das Problem des Publikums der Foren noch das Problem der Kritiker der Relativitätstheorie oder der Tierschützer.

Ich empfehle Dir zum Beispiel wärmsten einen Autor, der persönlich ein Holocaustopfer ist, ein wunderbarer Mensch, vielleicht kann Dir sein Beispiel helfen, wie es mir auch geholfen hat, siehe eine Vorstellung im Forum von Ekkehard Friebe:

Hallo JGC!

Ich habe mich in Deiner Homepage ein bisschen umgesehen, und dabei ist mir Deine Seite „Kriegspsychose“ aufgefallen. Ich habe mich wegen der Vorwarnung nicht getraut sie zu lesen, ich kann keine Gräueltaten vertragen, aber ich bin gleich auf die Idee gekommen, Dir einen Autor vorzustellen, den Du wahrscheinlich nicht kennst, weil er in Deutschland leider kaum bekannt ist, aber der Dich möglicherweise bei dieser Thematik interessieren könnte: Der Psychiater und Verhaltensforscher Boris Cyrulnik, der für seine langjährigen Forschungsarbeiten, seine neuartige Theorie über die „Résilience“ und sein persönliches Engagement für die Opfer von Gewalt in Kriegsgebieten in Frankreich sehr bekannt und geschätzt ist. Den Mann finde ich fantastisch!

Am besten stelle ich Dir eine Rezension auf Deutsch von seinem letzten Buch vor, die ich im Internet gefunden habe, und die seine Ansätze und seine Theorie m.E. sehr gut vorstellt (der Text ist also nicht von mir, sondern wahrscheinlich von der Übersetzerin Elisabeth Thielicke):

Mein Lebensglück bestimme ich
Kremayr & Scheriau
Aus dem Französischen von Elisabeth Thielicke
Originaltitel: Les Vilains Petits Canards
ISBN: 3-218-00702-X
Erscheinungstermin: Februar 2002

Buch

In seinem neuen Buch belegt der Psychiater und Verhaltensforscher Boris cyrulnik, Shootingstar unter Frankreichs Psychologen, anhand prominenter Lebensläufe seine These vom Glück, das aus dem Unglück erwachsen kann.

Alles begann mit dem Prozess gegen den französischen Kriegsverbrecher Papon. Er wurde unter anderem beschuldigt, für den Tod von Rosa und Aaron cyrulnik und die Verschleppung ihres Sohnes Boris während der deutschen Besatzung verantwortlich zu sein. Boris cyrulnik entging damals nur knapp dem Tod und schwieg fortan über die traumatischen Erlebnisse seiner Kindheit. Er wurde ein angesehener Psychiater und Verhaltensforscher. Doch mit dem Papon-Prozess wurden seine Kindheitserlebnisse publik, und cyrulnik beschloss, sein Schweigen zu brechen.

In seinem Buch „Die Kraft, die im Unglück liegt“ stellt er sein persönliches Schicksal ins Zentrum seiner langjährigen Forschungsarbeit. Seine Hauptthese: Opfer von schweren seelischen und körperlichen Verletzungen insbesondere in der Kindheit sind nicht dazu verdammt, lebenslang Opfer zu bleiben. Das wäre ein später Sieg der Peiniger. Vehement wendet sich cyrulnik gegen den Determinismus, der Trauma-Opfern ewiges Leiden aufdrängt. Für Boris cyrulnik ist das Trauma eine Herausforderung, alle Überlebensenergien zu mobilisieren. Wie die Auster, die sich dem eindringenden Sandkorn widersetzt und eine wunderschöne Perle wachsen lässt, setzt beim Menschen die Erfahrung von Schmerz und Verlassenheit ein ungeheures Potenzial frei. Intellektuelle Kraft, Fantasie und Empfindsamkeit für die Möglichkeiten eines geglückten Lebens lassen eine neue Persönlichkeit wachsen. cyrulnik löste mit seinen Überlegungen eine Welle von Zustimmung aus; sein Buch eroberte die französischen Bestsellerlisten.

In seinem neuen Buch „Mein Lebensglück bestimme ich“ untermauert er seine Idee von den verletzten Siegern, die durch eigene Kraft das Trauma besiegen und seelische Stabilität erlangen, mit zahlreichen Biografien aus Kultur und Geschichte. Sei es Charles Dickens oder Leo Tolstoi, sei es George Sand oder Maria Callas, Honoré de Balzac oder Georges Brassens – sie alle haben als Kinder schwere seelische und körperliche Ausbeutung erlebt, wurden gedemütigt und ausgestoßen. Doch sie alle haben in einem gewaltigen kreativen Akt der traumatischen Vergangenheit, die sie fast zu zerstören drohte, ein neues Leben abgerungen. Damit sind sie nicht länger Geiseln ihrer Geschichte; sie haben „die Verzweiflung in eine Hymne an die Freude“ umgewandelt.

Es geht cyrulnik bei seiner Darstellung nicht darum, das Leiden zu glorifizieren. Doch sein eigenes Schicksal und seine langjährige Arbeit mit traumatisierten, verwaisten Kindern überall auf der Welt haben ihn gelehrt, dass der Teufelskreis von Ausbeutung und lebenslanger Opferrolle zutiefst unmenschlich ist. Jeder ist seines Glückes Schmied – und das ist mehr als ein wohlfeiles Sprichwort. Jeder Mensch strebt danach, glücklich zu sein, und sowohl seine Seele wie sein Körper bergen ein gewaltiges Potenzial, diesem ersehnten Lebensglück ein Stück näher zu kommen. Dass diese positive Botschaft nicht nur Menschen mit extremen traumatischen Erfahrungen betrifft, belegen die sensationellen Erfolge der Bücher von Boris cyrulnik. Er ermutigt jeden, in der Verzweiflung die Hoffnung zu sehen, die Freiheit, sich trotz aller Widrigkeiten des Lebens für das Glück zu entscheiden.

Zitate

»Wenn ich als Kind in einer intakten Familie aufgewachsen wäre und ein ausgeglichenes Wesen gehabt hätte, mein Leben hätte sich sicher anders entwickelt. Vermutlich wäre ich Bademeister geworden, oder Tango-Tänzer – Jobs, mit denen ich mein Medizin-Studium finanzierte. Nun war ich aber ein Außenseiter, gezwungen, meine Kreativität unter Beweis zu stellen. So habe ich mich für die Psychiatrie entschieden.«

»Wie wollen Sie mit Ihren Verletzungen umgehen? – Stöhnen, leiden, selbst verletzen … oder etwa, indem Sie das eigene Leid in ein Kunstwerk verwandeln, in Engagement für eine sinnvolle Sache, in eine kämpferische Geisteshaltung? – In der Antwort liegt die wahre Herausforderung des persönlichen Glücks

Boris cyrulnik in VIVA

Autor

Wer ist Boris cyrulnik? – Die Frage beantwortet der Autor gerne zusammenfassend mit der ihm eigenen Selbstironie: 104 Kilogramm auf 1,85m, keine Muskeln, reines Fettgewebe aus Vorkriegszeiten.

Boris cyrulnik wurde 1937 in Bordeaux geboren. Seine Eltern, aus Russland eingewanderte Juden, starben in Konzentrationslagern. Er selbst entging nur knapp dem Tod. Als Psychiater und Verhaltensforscher lehrt cyrulnik heute an der Universität von Toulon. Seine psychologischen Sachbücher sind in Frankreich allesamt Bestseller.

Liste der lieferbaren Titel
Die Kraft, die im Unglück liegt (Go-TB 15109)

Und auch ein Link zu einem Interview mit Boris Cyrulnik:

Gespräch mit dem Neuropsychiater Boris Cyrulnik
„Man darf eine Person nicht auf ihr Trauma reduzieren“

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(Jocelyne Lopez)



Dr. Walter Theimer : Der Blick Einsteins war auf die Invarianz fixiert, die zu den mystischen Postulaten der Relativitätstheorie führt

Nachstehend Auszüge aus dem Buch von Dr. Walter Theimer Die Relativitätstheorie – Lehre – Wirkung – Kritik, Seite 168-170:

Der Mathematismus

Wir haben zur Genüge gesehen, daß es sich bei der Relativitätstheorie mehr um philosophische als physikalische Probleme handelt. Die Problematik berührt nicht nur Einzelfragen, sondern das ganze Verhältnis von Mathematik, Physik und Philosophie. Einstein ist primär Mathematiker. Die Mathematik ist für ihn die höchste Instanz. Sein Weltbild ist «mathematomorph» [Fußnote: Wir verwenden diesen Ausdruck in Anknüpfung an Topitschs Einteilung der Weltbilder in «technomorphe» und «soziomorphe» (Topitsch 1969)]. In ihm erscheint die Welt als mathematische Struktur. Sie ist geordnet und harmonisch; ihre Harmonie läßt sich in Differentialgleichungen ausdrücken. Die Ursprünge dieses Weltbilds lassen sich auf Platon und Pythagoras zurückverfolgen.

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Invarianz als oberstes Prinzip

Einsteins Ziel war ein Mathematiker-Ideal: die Naturgesetze so zu formulieren, daß sie in allen wie immer bewegten Systemen dieselbe mathematische Form annahmen, d. h. gegen bestimmte Transformationen invariant blieben. Der Laie versteht schwer, warum das so wichtig sein soll, und schon der Experimentalphysiker hält die Sache, wenn auch für löblich, nicht für das Hauptziel seiner Wissenschaft. Er zieht praktische und verständliche Gesetze vor, auch wenn sie nicht invariant sind und verschiedene mathematische Ausdrücke erfordern.

Der Blick Einsteins war auf die Invarianz fixiert. Die aus ihr gefolgerten Dinge sind automatisch wahr, denn die Invarianz repräsentiert die Struktur der Welt. Das Ideal der Invarianz ist es, das zu den mystischen Postulaten der Relativitätstheorie führt. Um die elektromagnetischen Gleichungen in allen bewegten Systemen invariant zu machen, müssen Maßstäbe kontrahieren, müssen Uhren nachgehen, muß auf Gleichzeitigkeit verzichtet werden. Der Raum muß krumm werden, um die Gravitationsgleichungen invariant zu machen. Einstein ersinnt die seltsamsten Eigenschaften der Dinge, um sie in sein mathematisches Schema pressen zu können. Wie einst Hegel die Welt aus dem Begriff konstruierte, konstruiert Einstein die Welt aus invarianten Gleichungen.

Es hat schon früher Leute gegeben, die sagten, ein genialer Mathematiker müßte alle Naturgesetze spekulativ aus der mathematischen Struktur der Welt ableiten können, ohne je aus seiner Studierstube herausgekommen zu sein. Experimente seien zur Naturerkenntnis im Grunde unnötig. Gegen diesen super-rationalistischen Standpunkt erhoben sich die Empiriker und Positivisten. Kant versuchte mit mehr oder weniger Erfolg, den rationalistischen und den empirischen Standpunkt zu vereinigen. Einstein kehrt zum rationalistischen Standpunkt zurück, vermengt ihn aber paradoxerweise mit seinem Gegenteil, dem Positivismus.

Einstein 1933: «Die Erfahrung berechtigt uns zu dem Glauben, daß die Natur die Verwirklichung der einfachsten mathematischen Ideen ist.» Auf Reichenbachs Frage, wie er zur Relativitätstheorie gekommen sei, antwortete Einstein (Reichenbach 1959): «Weil ich fest von der allgemeinen Harmonie der Welt überzeugt war.» Wir erwähnten schon, daß Einstein nach den «göttlichen Gesetzen der Welt» und dem «Geheimnis des Alten» suchte.
[…]
Man versteht jetzt die Verachtung, welche die Relativitätstheoretiker für konkrete physikalische Mechanismen hegen. Wenn aus dem Invarianzpostulat folgt, daß eine bewegte Uhr nachgeht, braucht man nicht nach einem Mechanismus zu fragen, der das bewirkt. Es ist einfach so und kann nicht anders sein. Wenn sich Einstein bei der Illustration seiner Prinzipien in logische Widersprüche verwickelt, stört ihn das ebenso wenig wie der Mangel an experimentellen Beweisen. Die Invarianz ist darüber erhaben. [Fußnote: Mohorovicic (1958, in Sapper II) spricht von «mathematischem Illusionismus».]

(Dr. Walter Theimer)



Dr. Helmut Roeschlau: Ist die EINSTEINsche Relativitätstheorie noch aufrechtzuerhalten?

Nachstehend Auszüge aus einem Artikel in der Zeitschrift „raum&zeit„, August 1984, Seiten 112-115 von Dr. rer. nat. Helmut Röschlau: Ist die EINSTEINsche Relativitätstheorie noch aufrechtzuerhalten?

Die spezielle Relativitätstheorie EINSTEINs steht heute – nach dem die „etablierten“ Physiker diese fest in ihre Konzeption eingebaut haben – wieder mit zunehmendem Interesse im Mittelpunkt heftiger Diskussionen. Dabei geht es um den historisch legendären Versuch von MICHELSON. Aus dem Ergebnis dieses Versuches leitete EINSTEIN sein Postulat vom Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit c ab, unabhängig von der Relativbewegung der Lichtquelle vom Beobachter.

Diese Feststellung wird als das „EINSTEINsche Prinzip“ betrachtet. Man wusste bereits seit GALILEIs Zeiten, dass es mit rein mechanischen Mitteln nicht möglich ist, ein Inertialsystem von einem anderen zu unterscheiden, d.h., man konnte nicht feststellen, ob ein Inertialsystem S sich gegenüber einem zweiten S‘ in absoluter Ruhe befindet, d.h. in Ruhe innerhalb eines absoluten kosmischen Koordinantensystems oder innerhalb eines den kosmischen Raum durchdringenden Äthers.

Die von MAXWELL begründete elektromagnetische Feldtheorie ließ nun folgende Vermutung aufkommen: Wenn es mit mechanischen Hilfsmitteln nicht möglich ist, die Relativbewegung zweier Inertialsystem gegeneinander festzustellen, war es dann evtl. möglich, durch einen geeigneten elektrodynamischen-optischen Versuch die Bewegung der Erde relativ zum Äther, d.h. ihre absolute Bewegung nachzuweisen?

Es müsste sich z.B. die Lichtausbreitung in Richtung der Erdbewegung anders verhalten als in der umgekehrten oder in der dazu senkrechten Richtung; denn da das GALILEIsche Relativitätsprinzip nicht gilt – so meinte man – beobachtet man auf der bewegten Erde nicht die „Absolutgeschwindigkeitc des Lichtes, sondern ihre „Relativgeschwindigkeit„, also die Vektordifferenz zwischen der Absolutgeschwindigkeit c und der Erdgeschwindigkeit v. Diesen in einer posthumen Arbeit von MAXWELL geäußerten Vorschlag setzte im Jahre 1881 MICHELSON in der Tat um.

Dieser bis heute bedeutende Versuch wurde 1887 von MICHELSON gemeinsam mit MORLEY wiederholt. Er gilt als das uneingeschränkte Alibi für die EINSTEINsche Theorie.
Betrachten wir diesen Versuch einmal, wie es bisher von EINSTEIN und seinen Anhängern interpretiert wurde und zum anderen, wie er von einer neuen Photonentheorie [1] aus beurteilt wird.
[…]
Fazit: Zwischen Lichtquelle L als Sender und Spiegel S als Empfänger ist die Lichtgeschwindigkeit stets gleich c, wenn beide – Sender wie Empfänger – relativ zueinander in Ruhe befinden! Dieses Resultat wird auch in [1] erhalten bei der Ableitung des DOPPLER-Effektes!

Der MICHELSONsche Versuch ist nicht geeignet, die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Inertialsystemen nachzuweisen! Damit EINSTEIN mit seinem falschen Ansatz – er setzt die Lichtgeschwindigkeit c als gegeben voraus – seine Rechnung zu dem Ergebnis des MICHELSONschen Versuches führen kann, muß er gemäß den Transformationen (11) die Längenkontraktion und die Zeitdilatation einführen.

Das EINSTEINsche Prinzip existiert nicht, und es stimmt auch nicht, dass man dieses Prinzip – wenn auch unbewusst, wie man bisher annahm – bei der Zeitübermittlung durch Funksignale anwandte! In diesem Falle übersieht man, dass Sender und Empfänger relativ zueinander sich in Ruhe befinden, d.h., dass sie gleichermaßen an der Erdbewegung teilnehmen. In diesem Falle ist die Lichtgeschwindigkeit stets gleich c.

Mit dieser neuen Deutung des MICHELSONschen Versuches erhebt sich die Frage, ob die EINSTEINsche Relativitätstheorie noch aufrechtzuerhalten ist.

(Dr. Helmut Röschlau)



Die armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus dem Forum Alpha Centauri

Ich verweise auf meinen Thread im Politikforum.de

Einsteins Postulat: Wo bleiben die experimentellen Bestätigungen?
Eröffnet am 27.04.07
Beiträge bis heute: 4650
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der von Anfang an – wie üblich – überwiegend von Stalkers aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ vollständig mit Beleidigungen, Verleumdungen, Hetze, Pöbeleien, Beschimpfungen und persönlichen Angriffen, sowohl gegen mich als auch gegen alle Kritiker der Relativitätstheorie zugemüllt wurde.

Ich verweise hier insbesondere auf meinen heutigen Beitrag:

Für Leser, die sich für die armseligen Lügen des armseligen selbsternannten „Holocaustopfers galileo2609“ mit seiner kleinen Truppe von „Holocaustopfern“ aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ interessieren, habe ich ein Bildschirm-Abbild meiner heimlichen Sperrung aus diesem Forum – wo ich seit Jahren nichts mehr schreibe – in meinem Beitrag 230 im Forum „Auf zur Wahrheit“ angehängt.

Die armseligen, kleinen Ganoven, die seit Jahren durch das Internet ziehen, ihre Mitmenschen massiv und tagtäglich überfallen und dabei ganz ganz ganz laut hysterisch schreien „Hilfe!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Hilfe!!!“ drohen mich seit Jahren vor das Verfassungsgericht zu ziehen, um mich gemäß § 130 Volksverhetzung verurteilen zu lassen.

Zigmal schon gesagt, aber noch einmal:

Ich werde vor Gericht jede einzelne Zeile wiederholen, die ich im Internet geschrieben habe. Vor jedem Richter dieses Landes oder von sonst einem Land, einmal, zweimal, dreimal, so oft sie es von mir hören wollen. Ich stehe zu allen meiner Aussagen, mit meinem echten bürgerlichen Namen, zu jeder einzelnen Zeile. Vor jedem Richter. Keine einzige Zeile werde ich widerrufen. Ich fürchte mich davor nicht, kein bisschen.

Die miesen, armseligen, kleinen Ganoven aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri„, die die Holocaustopfer seit Jahren im Internet schamlos missbrauchen um ihre täglichen Untaten und Rechtsbrüche gegen ihren Mitmenschen zur rechtsfertigen und sich hinter den Holocausopfern tapfer verstecken, um jeden in diesem Land zu überfallen, der ihre Meinungen und Weltanschauungen nicht teilt, finden aber auf einmal die Gesetze dieses Landes „muffig“ und ziehen lieber vor, weiter ihre miese, armselige „Selbstjustiz“ gegen ihre Mitmenschen zu betreiben. Schade aber auch, dass in diesem Land die Justiz so „muffig“ sei, nicht wahr, kleine Ganoven aus dem Forum „Alpha Centauri„?

Wenn Ihr geglaubt habt, dass ich mich von armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus Eurem Hetz- und Stalkerforum beeindrucken und einschüchtern lassen würde, da habt Ihr Euch aber gewaltig geirrt, kleine Ganoven. Da seid Ihr an der falschen Adresse: Ich werde vor Gericht jede einzelne Zeile wiederholen, die ich seit Jahren im Internet geschrieben habe, jede einzelne Zeile, ob als Kritikerin der Relativitätstheorie oder als Tierversuchsgegnerin. Vor jedem Richter dieses Landes, so oft, wie sie von mir es hören wollen.

Aber die armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri„, die tagtäglich rund um die Uhr ihre Mitmenschen überfallen und dabei ganz ganz ganz laut schreien „Hilfe!!! Hilfe!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Hilfe!!!“ haben wohl nicht laut genug geschrieen. Die „muffigen“ Richter dieses Landes haben das noch nicht gehört. Schrei doch mal lauter, kleine Ganoven, tagtäglich rund um die Uhr, vielleicht werden die Richter das doch hören, und die „muffigen“ Gesetze dieses Landes endlich durchsetzen.

Zwar hat der Zentralrat der Juden Eure lauten Schreien „Hilfe!!! Hilfe!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Hilfe!!!“ schon lange gehört, aber der Zentralrat der Juden will mit solchen miesen, armseligen kleinen Ganoven wie Euch rein gar nichts zu tun haben. Und das ist verständlich, in jeder Menschengemeinschaft gibt es schwarze Schafe, und Ihr gehört dazu.

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(Jocelyne Lopez)



Georg Galeczki und Peter Marquardt: Transformationen als Gaukler

Ich komme auf meine Einträge in diesem Blog Was würde am Strand passieren?Das Strand-Paradoxon und Die Mathematiker der Relativitätstheorie sind ganz schön doll auf den Kopf gefallen zurück.

Ich komme auch auf eine Überlegung zurück, die ich in diesem Blog und in mehreren Internetforen zur Diskussion gestellt habe, dass das Postulat der Invarianz der Geschwindigkeit einer Welle zu allen bewegten Beobachtern nur dann mathematisch gültig und zulässig ist, wenn man die Geschwindigkeit des bewegten Beobachters mit 0 ansetzt, d.h. die bewegten Beobachter als ruhend voraussetzt, siehe zum Beispiel mein Thread im Forum „Auf zur Wahrheit„:

Mathematisch ist der Beweis für das Postulat nicht zu bringen, wenn die Eigengeschwindigkeit des bewegten Beobachters nicht mit 0 gleichgesetzt wird, also wenn der bewegte Beobachter nicht mit einem ruhenden Beobachter gleichgesetzt wird.

Alle anderen Werte als 0 für die Eigengeschwindigkeit des Beobachters würden das Postulat widerlegen und auch als Endergebnis zu zahlreichen unzulässigen mathematischen Gleichungen der Art 2 = 3 führen.

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Wir haben auch gesehen, dass es mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition für dieses Postulat in der Tat so ist, und dass also nach der klassischen Physik und nach der Mathematik dieses Postulat ungültig und unzulässig ist.

Die Relativisten behaupten jedoch, dass mit der „relativistischen Geschwindigkeitsaddition“ dieses Postulat bewiesen werden könne und widerspruchfrei gültig sei, und sie liefern folgende Transformation (mit Zahlenbeispielen für die jeweiligen Geschwindigkeiten der bewegten Beobachter 10 km/h, 30 km/h und 40 km/h und Geschwindigkeit der Welle 70 km/h):

v1=70, v2=10
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70.

v1=70, v3=30
(v1+v3)/(1+v1*v3/c²)=(30+70)/(1+30*70/70²)=70.

v1=70, v4=40
(v1+v4)/(1+v1*v4/c²)=(40+70)/(1+40*70/70²)=70.

Wenn man sich diese drei Gleichungen nur anguckt, ohne sie zu berechnen, merkt man schon rein optisch, dass durch die mathematische Verarbeitung mit dieser Formel die Messdaten der bewegten Beobachter wie von Zauberhand „verschluckt“ wurden, d.h. sie wurden im Endeffekt auf einmal jeweils als Geschwindigkeit 0 verwandelt, d.h. die bewegten Beobachter sind durch die mathematische Verarbeitung simsalabim auf einmal alle ruhend.

Vor diesem Hintergrund zitiere ich eine Aussage von Georg Galeczki und Peter Marquardt, beide promovierte Physiker, in ihrem Buch Requiem für die Spezielle Relativität, Seite 66:

Transformationen als Gaukler

Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht„. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

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Befinden wir uns vor so einem Beispiel vom „Taschenspielertrick“ der Mathematiker der Relativitätstheorie?

Durch welche Rechenschritte wurde auf einmal die Eigengeschwindigkeit der bewegten Beobachter „neutralisiert“ bzw. „verschluckt„? Kann das jemand durchschauen? Ich persönlich bin mit Mathematik und mit mathematischen Taschenspielertricks nicht so geübt, ich kann es nicht.

Ich kann nur feststellen, dass durch eine mathematische Verarbeitung physikalische Ereignisse in der Realität „erzeugt“ wurden: Bewegte Beobachter wurden simsalabim zum Stillstand gebracht. Kann die Mathematik bewegte Strandgäste simsalabim zum Stillstand bringen??

(Jocelyne Lopez)



Die Mathematiker der Relativitätstheorie sind ganz schön doll auf den Kopf gefallen

Ich komme auf meine Einträge in diesem Blog Was würde am Strand passieren?  und Das Strand-Paradoxon zurück.

Anhand dieser einfachen Analogie kann man meiner Meinung nach gut erkennen, dass das Postulat Einsteins, wonach die Relativgeschwindigkeit einer Lichtwelle konstant zu allen bewegten Beobachtern sei auf einer mathematisch ungültigen und unzulässigen Annahme beruht.

Irgendeine mathematische Berücksichtigung des Wertes der Eigengeschwindigkeit der bewegten Strandgäste würde nämlich das Postulat widerlegen, zum Beispiel:

Geschwindigkeit der Welle = 70 km/h
Geschwindigkeit eines bewegten Strandgasts A = 10 km/h
Geschwindigkeit eines bewegten Strandgasts B = 3 km/h

Das Ergebnis der Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Strandgästen darf gemäß Postulat immer nur exakt 70 km/h betragen, egal mit welcher Geschwindigkeit und in welcher Richtung die Strandgäste sich bewegen:

Geschwindigkeit der Welle + Geschwindigkeit eines Strandgasts = 70 km/h
Geschwindigkeit der Welle – Geschwindigkeit eines Strandgasts = 70 km/h

d.h.

70 km/h + 10 km/h = 70 km/h
70 km/h – 10 km/h = 70 km/h
70 km/h + 3 km/h = 70 km/h
70 km/h – 3 km/h = 70 km/h

d.h.

80 = 70
60 = 70
73 = 70
67 = 70

Die Geschwindigkeitsaddition (ob klassisch oder relativistisch) kann also mathematisch nur zulässig sein, wenn man den Wert der Geschwindigkeit jedes Strandgastes als 0 voraussetzt, d.h. alle bewegten Strandgäste als ruhend voraussetzt, was ungültig ist: sie haben ja jeweils per Definition eine angegebene Eigengeschwindigkeit, die größer als 0 ist.

Egal mit welcher Methode man es berechnen würde, ob Galileo-Transformation oder Lorentz-Transformation, ist das gehüpft wie gesprungen:

—-

1) Sobald man einen anderen Wert als 0 für die Eigengeschwindigkeit des bewegten Beobachters ansetzt ist das Postulat Einsteins widerlegt: Der Satz

      Geschwindigkeit der Welle + Geschwindigkeit des Beobachters

kann nur Geschwindigkeit der Welle als Ergebnis liefern, wenn die Geschwindigkeit des Beobachters 0 ist. Das ist einfache Mathematik, man braucht nicht viel zu rechnen und nicht viel zu probieren.

—-

2) Sobald die unendlich viele Relativgeschwindigkeiten der unendlich vielen beliebig bewegten Beobachter nicht unter sich genau identisch sind, ist das Postulat widerlegt, und noch dazu ist die Mathematik außer Kraft gesetzt und nicht mehr zu retten: Man erzielt Ergebnisse der Art 2 = 3 (siehe oben).

—-

Dies gilt sowohl für kleine Geschwindigkeiten als für große Geschwindigkeiten, die Mathematik macht ja keinen Unterschied zwischen kleinen und großen Zahlen.

Ich meine, die Mathematiker der Relativitätstheorie sind ganz schön doll auf den Kopf gefallen, wenn sie uns ungültige und unzulässige Gleichungen der Art 2 = 3 zum Schlucken anbieten, oder?

Deshalb brauche ich auch keine Antwort vom Max-Planck-Institut / Albert Einstein Institut in Potsdam/Golm, das die Deutungshoheit über die Relativitätstheorie besitzt, auf meine Anfrage zu erwarten: Ausgerechnet der Redakteur der Webseite „Einstein online„, Dr. Markus Pössel, ist Mitarbeiter vom Max-Planck-Institut /AEI, Diplom-Mathematiker und blinder Relativist. Das Orakel von Postdam/Golm wird also schweigen.

Dass die Mathematik der Relativitätstheorie falsch sei sagen zwar viele Kritiker der Relativitätstheorie seit mehr als 100 Jahren, aber das hat nichts genützt. Kein Wunder, dass Albert Einstein selbst verzweifelt ist und ausgesagt hat: „Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr„.

(Jocelyne Lopez)



Das Strand-Paradoxon

Ich komme zurück auf mein Gedankenexperiment in diesem Blog Was würde am Strand passieren? und fasse meine persönlichen Überlegungen zusammen nach regen Diskussionen in Foren, insbesondere im Forum Unicum.de:

Es gibt ja ein grundlegender Unterschied zwischen dieser seltsamen „kontraintuitiven“ Welle, die sich mit der gleichen Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern zum Strand bewegt, und einer „normalen“ Welle aus der Realität, die sich mit beliebig vielen Relativgeschwindigkeiten zu beliebig vielen bewegten Beobachtern zum Strand bewegt.

Wie soll sich dieser grundlegende Unterschied zwischen der seltsamen „kontraintuitiven“ Welle und der „normalen“ Welle in der Realität auswirken?

Ob man die „relativistische Geschwindigkeitsaddition“ – wie es mir in Foren von Relativisten empfohlen wurde – oder aber die klassische Geschwindigkeitsaddition anwendet, das ist gehüpft wie gesprungen: das Paradoxon bleibt bestehen:

– Wenn die bewegten Beobachter sich aufgrund ihrer jeweiligen Eigengeschwindigkeiten mit einer größeren Relativgeschwindigkeit zu der Welle bewegen (Geschwindigkeitsaddition, klassisch oder relativistisch) werden sie zwar zu einem früheren Zeitpunkt und bei einem kürzeren Abstand erreicht, dann ist aber das Postulat widerlegt, dass die Relativgeschwindigkeit konstant bleibt.

– Wenn die bewegten Beobachter sich aufgrund ihrer jeweiligen Eigengeschwindigkeiten mit einer kleineren Relativgeschwindigkeit von der Welle entfernen (Geschwindigkeitsaddition, klassisch oder relativistisch) werden sie zwar zu einem späteren Zeitpunkt und bei einem längeren Abstand erreicht, dann ist aber auch das Postulat widerlegt, dass die Relativgeschwindigkeit konstant bleibt.

Mathematisch ist der Beweis für das Postulat nicht zu bringen, wenn die Eigengeschwindigkeit des bewegten Beobachters nicht mit 0 gleichgesetzt wird, also wenn der bewegte Beobachter nicht mit einem ruhenden Beobachter gleichgesetzt wird. Alle anderen Werte als 0 für die Eigengeschwindigkeit des Beobachters würden als Endergebnis zu zahlreichen unzulässigen mathematischen Gleichungen der Art 2 = 3 führen.

Ich bin der Meinung, dass diese seltsame „kontraintuive“ Welle, die sich mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern bewegt, in der Realität nicht existieren und folglich mit der Mathematik auch nicht korrekt beschrieben werden kann.

Der Fall, wo die verschiedentlich bewegten Beobachter ganz normal früher oder später, näher oder weiter von der Welle erreicht werden, wie wir es aus der Erfahrung kennen, kann also nur bei nicht-konstanten Relativgeschwindigkeiten zwischen Welle und bewegten Beobachtern geschehen. Damit ist meiner Ansicht nach das Postulat widerlegt bzw. nichtig.

(Jocelyne Lopez)

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NB: Ich bin gespannt, ob das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut eine Antwort zu meiner gestrigen E-Mail-Anfrage über dieses Gedanken-experiment geben wird. Wahrscheinlich nicht, ausgerechnet der Redakteur der Webseite Einstein online, Herr Dr. Markus Pössel, ist erfahrungsgemäß völlig ungeeignet über irgendwelche Bedenken bei der Hinterfragung der Relativitätstheorie nachvollziehbar und mit angemessenem Umgangston Stellung zu nehmen, siehe mein Blog Eintrag: Dr. Markus Pössel: Die Kritiker der Relativitätstheorie sind „cranks”



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