Blog – Jocelyne Lopez

Die Spezielle Relativitätstheorie ist gegenstandlos und unhaltbar

Ich fasse die Logikbrüche, die Widersprüche und Absurditäten zusammen, die sich aus meiner Sicht im Rahmen meiner Korrespondenz mit Herrn Dr. Markus Pössel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut für die Spezielle Relativitätstheorie ergeben:

1) Dadurch, dass die Spezielle Relativitätstheorie zwei verschiedene Relativ-geschwindigkeiten zwischen zwei zueinander bewegten Objekten postuliert, ist die Theorie im Hinblick auf die Logik und auf die Mathematik unhaltbar: Es kann zu jedem Zeitpunkt nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zwischen zwei zueinander bewegten Objekten geben, die Logik und die Mathematik dulden bei einer Relation nicht die geringste Abweichung. Die SRT ist damit logisch und mathematisch ungültig und unzulässig.

2) Dadurch, dass die relativistische „Längenkontrationkeine materielle Veränderung des Objekts bedeutet ist dieser postulierte Effekt in der Physik völlig irrelevant und die komplette Theorie ist damit physikalisch gegenstandlos.

Außer diesen grundsätzlichen, vernichtenden Fehlern ergeben sich weitere Widersprüche und Absurditäten im Rahmen meiner o.g. Korrespondenz, z.B. verdeutlicht mit dem behandelten Beispiel der Messung der Länge eines Schreibtisches:

1) Wenn ein ruhender Beobachter einen Schreibtisch mit 80 cm misst, und ein bewegter Beobachter beim Vorbeilaufen denselben Schreibtisch mit 79,9999 cm misst, dann ist eine der Messungen falsch, da der Schreibtisch seine materielle Länge bei Messungen nicht ändert.

2) Es ist völlig unsinnig anzunehmen, wie die Relativisten es tun, dass die Messung durch den bewegten Beobachter mit 79,9999 cm die exakteste sei, und die Messung durch den ruhenden Beobachter nur „eine gute Näherung„: Jeder, der schon irgendetwas gemessen hat versteht ohne Erläuterungen, dass die Länge eines Objekts bei Bewegung meßtechnisch nicht präzis zu ermitteln ist.

3) Die verkürzte Länge des Objekts wird auch nicht gemessen: Es handelt sich nicht um eine konkrete Messung, sondern sie wird lediglich nachträglich als mathematische „Korrektur“ von Messergebnissen aufgrund eines Postulats vorgenommen. Die Mathematik ist aber keine Meßkunde, sie hat rein gar nichts bei Messergebnissen zu „korrigieren“ und sie hat auch grundsätzlich keine Beweiskraft für den Wahrheitsgehalt von physikalischen Postulaten.

4) Es kann sich auch nicht um eine optische Täuschung vom Beobachter handeln: Die relativistische Längenkontraktion ist von Menschen nicht wahrnehmbar.

5) Wenn der bewegte Beobachter den Schreibtisch beim Vorbeilaufen misst, verkürzt sich sein Maßstab gemäß SRT entsprechend seiner Relativgeschwindigkeit zum Objekt. Beide Messungen, beim Ruhezustand und bei Bewegung, werden also mit verschiedenen Maßstäben (Maßeinheiten) vorgenommen. Das ist z.B. genau so, als ob man den Schreibtisch mit einem Zollstock in Zentimeter und mit einem Zollstock in Zoll messen würde. Die Meßergebnisse sind also nicht vergleichbar (Messen ist Vergleichen).

6) Es ist unsinnig, ein Objekt mit einem variablen Maßstab messen zu wollen. Die Länge eines Maßstabes wird per Konvention festgesetzt und muß unveränderlich bleiben.

7) Es ist unsinnig, die Lichtgeschwindigkeit als unveränderlichen Maßstab per Konvention erklärt zu haben: Es ist schon lange bewiesen und unbestritten, dass die Lichtgeschwindigkeit variable ist (Gravitation, verschiedene Geschwindigkeiten in verschiedene Medien, verschiedene Geschwindigkeiten im selben Medium, Wechselwirkung mit Materie).

Siehe auch Thread im MAHAG-Forum: Unbestreitbarer Sieg

(Jocelyne Lopez)



Beschämend und skandalös

Ich verweise auf meinen Eintrag Wir müssen umdenken lernen und auf die Aussagen von Paul Watzlawick über die Bedeutung des Faktors „Beziehung“ im seinem Buch „Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns„, zitiert von Helmut Hille in der Seite seiner Homepage Das Realprinzip als Erkenntnisstrategie.

Wenn schon voll ausgebildete Physiker nicht mehr in der Lage sind zu verstehen, dass zwei zueinander bewegte Objekte zu jedem Zeitpunkt nur eine einzige Relativ-geschwindigkeit zueinander haben können, dann sind sie vollständig verblödet worden und man kann ihnen auch nicht mehr helfen.

Wenn schon voll ausgebildete Physiker mit vollem Ernst behaupten können, dass das Objekt A relativ zu dem Objekt B eine andere Relativgeschwindigkeit haben kann als das Objekt B zum Objekt A, dann sind sie nicht mehr zu helfen. Definitiv.

Nur, dass dieser Unsinn unbedingt vom Schulunterricht verschwinden muß. Man muß nicht eine Generation nach der Anderen vollständig verblöden, irgendwann muß es aufhören. Das ist einfach beschämend und skandalös.

(Jocelyne Lopez)



16 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 16. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Brüches falsche Tatsachenbehauptungen

Das größte Geschenk Brüches an die Physikgeschichte ist aber in den falschen Tatsachenbehauptungen über Karl Nowak zu sehen, zu denen Nowak eine Gegendarstellung einreichte und den Abdruck verlangte. Die „Physikalischen Blätter„, vertreten durch Ernst Brüche, lehnten den Abdruck der Gegendarstellung ab, obwohl sie durch das Landespressegesetz von Baden-Württemberg dazu verpflichtet waren. Damit beginnt die Angelegenheit überhaupt erst den Schwung zu erhalten, der sie bis zum Bundesgerichtshof tragen sollte, und der uns im Anschluß an dessen letztinstanzliches Urteil eine denkwürdige Initiative der vereinigten Physiker Deutschlands bescherte, die nicht weniger als die Änderung des Pressegesetzes forderten! Die Posse gehört zum Instruktivsten, was die Physikgeschichte zu bieten hat – aber eins nach dem anderen.

Die Gegendarstellung von K. Nowak und ihr Instanzenweg

Der Inhalt der geforderten Gegendarstellung wirkt auf den unvoreingenommenen Beobachter recht harmlos. Zusammengefaßt ging es nur um folgendes:

1. Die Autoren der Zeitschrift „Wissen im Werden“ sind teils Universitätsprofessoren und damit in Physikkreisen durchaus bekannt.
2. Das Presseinterview wurde von der United Press erbeten. Darin werden auch Nowaks kritische Argumente berichtet, die in dem Artikel „Geisterreigen“ weggelassen wurden.
3. In dem Pressebericht ist ausdrücklich gesagt, daß Karl Nowak Physiker ist.

Auf die Ablehnung des Abdrucks der Gegendarstellung erhebt Nowak Klage vor dem Landgericht. Der Beklagte E. Brüche begründet die Verweigerung der Gegendarstellung damit, daß Nowak mit dem Mittel der Gegendarstellung versuche, seine unhaltbaren Auffassungen in einer Fachzeitschrift vorzutragen, die teils unrichtige Angaben enthalten, was einer wissenschaftlichen Zeitschrift nicht zuzumuten ist. Das Landgericht verurteilt die Zeitschrift zum Abdruck, weil das Recht zur Gegendarstellung die Richtigkeit der Aussagen nicht verlangt, sondern auch unrichtige Aussagen zuläßt.

E. Brüche geht in die Berufung zum Oberlandesgericht, das die Berufung zurückweist, das Urteil des Landgerichts bestätigt, aber die Revision zum Bundesgerichtshof zuläßt.

E. Brüche geht auch in die dritte und letzte Instanz, zum Bundesgerichtshof, der die Revision ablehnt, das erstinstanzliche Urteil bestätigt und die Zeitschrift zum Abdruck verurteilt. Die Frage der wissenschaftlichen Qualifikation des Klägers Nowak oder die Beachtlichkeit seiner Auffassungen sei unerheblich, weil das Landespressegesetz mit der Gegendarstellung nur das Recht auf Gehör zusichert.

Brüche hat uns den Glückfall geschenkt, daß ein Relativitätspropagandist seine Angst vor der Kritik in aller Öffentlichkeit zeigt und die wahre Einstellung der Physikmachthaber zu Kritik und Meinungspluralismus bis in die dritte Instanz hinauf demonstriert. Danach haben die „Physikalischen Blätter“ (19. 1963, H. 8, S. 377 – 381) ein ganzes Bündel von Texten abgedruckt:

(1) den einschlägigen Paragraphen des Landespressegesetzes,
(2) die Gegendarstellung von Nowak,
(3) einen Kommentar zur Gegendarstellung von E. Brüche,
(4) eine Erklärung von Gutachtern über die physikalischen Vorstellungen des Klägers Nowak,
(5) die wesentlichen Partien des Urteils des Bundesgerichtshofs v. 9.4.63 und
(6) eine Betrachtung über das Ergebnis des Rechtsstreits von E. Brüche: „Der Pyrrhussieg oder die arrogante Wissenschaft“ (S. 384).

Mit dem BGH-Urteil im April 1963 war die Posse der „Physikalischen Blätter“ gegen Nowak beendet. Die Unterwerfung der „Physikalischen Blätter“ unter das geltende Pressegesetz wurde in der akademischen Physik jedoch als derart bedrohlich für ihre schönen Theorien beurteilt, daß die Schockwellen dieses „Erdbebens“ wenige Monate später die nächste Posse auslösten, über die die Zeitschrift auf den anschließenden Seiten 382 – 383 ernsthaft berichtet, die wohl zum schönsten gehören, was die deutsche physikalische Wissenschaft nach 1945 zu Protokoll gegeben hat, ohne Not und freiwillig und mit der Autorität ihrer vereinigten Organisationen:

(G.O. Mueller)



Längenkontraktion: Ein Geschenk für Mathematiker?

Ich komme auf meine Korrespondenz mit Herrn Dr. Markus Pössel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut zurück. Gemäß qualifizierter und autorisierter Auskunft der offiziellen Physik findet also keine materielle Verformung von bewegten Objekten im Rahmen der SRT statt:

„Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

Außerdem ist die Längenkontraktion auch kein Messergebnis, sie wird nicht konkret gemessen, sondern sie ist lediglich eine mathematische Fiktion, die als „Korrektur“ einer konkreten Messung vorgenommen wird.

Auch ein der Väter der Speziellen Relativitätstheorie, der Mathematiker Hermann Minkowski bekräftigt, dass es sich nicht um eine materielle Verformung durch Verdrängungswiderstand à la Lorentz handelt, siehe zum Beispiel G.O. Mueller:

Minkowski behandelt in seinem Vortrag 1908 die Längenkontraktion (S. 58-59). Lorentz habe sie als Hypothese zur Erklärung des Michelson-Morley-Versuchs eingeführt. „Diese Hypothese klingt äußerst phantastisch. Denn die Kontraktion ist nicht etwa als Folge von Widerständen im Äther zu denken, sondern rein als Geschenk von oben, als Begleitumstand des Umstandes der Bewegung.

Während Lorentz die Kontraktion sehr wohl hypothetisch als physikalische Wirkung der Bewegung gegen den Äther in Form einer elastischen Verformung des absolut bewegten Körpers aufgefaßt hat, ebenso auch M. v. Laue ohne Äther-Hypothese, möchte Minkowski die unvermeidliche und unangenehme Frage nach der Ursache der behaupteten Kontraktion gern loswerden und behauptet zu diesem Zweck von der Kontraktion dreierlei:

(1) sie ist nicht Folge von Widerstand im Äther;
(2) sie ist der Begleitumstand eines Umstandes;
(3) sie ist ein Geschenk von oben.

(G.O. Mueller)

Auch Herr Dr. Markus Pössel hat auf meine wiederholten Fragen hin keine Antwort über die Kausalität der Längenkontraktion in der SRT gegeben und hat meine gezielte Frage hartnäckig ignoriert. Wir dürfen also heute noch davon ausgehen, dass die Längen-kontraktion in der SRT nicht nur eine mathematische Fiktion ist, sondern auch noch dazu ein Geschenk von oben für Mathematiker.
Na denn.

(Jocelyne Lopez)



15 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 15. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

1959, Januar – Preisausschreiben über die „Fehler in der Relativitätstheorie

Die „Astronomischen Vereinigung Düsseldorf“ hat ein Preisausschreiben über die „Fehler in der Relativitätstheorie und ihre Lösung“ veröffentlicht und auch noch eine spezielle Preisaufgabe „Die Massenveränderlichkeit ein Trugschluß?“ ausgeschrieben, deren Gewinner einen Preis von 1000 DM erhalten soll. (Quelle: die Kolumne des Herausgebers der „Physikalischen Blätter“ 1959, Mai-Heft, S. 240; siehe den folgenden Absatz:)

1959, Mai-1963, April – Karl Nowak klagt erfolgreich gegen die „Physikalischen Blätter“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Die geringe öffentliche Wahrnehmung der neuen Zeitschriften aus Wien wird für eine kurze Phase durchbrochen durch eine Initiative von unerwarteter Seite. Ausgerechnet die Zeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die „Physikalischen Blätter„, läßt sich im Mai-Heft des Jahrgangs 1959 (S. 240) in der Kolumne „Ceterum censeo“ ihres Herausgebers Ernst Brüche zu einer Empörung und Häme über die Umtriebe von Relativitätskritikern hinreißen, u.d.T.: Der Geisterreigen„.

1959, Mai – 1963, April – Karl Nowak klagt erfolgreich gegen die „Physikalischen Blätter“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Die geringe öffentliche Wahrnehmung der neuen Zeitschriften aus Wien wird für eine kurze Phase durchbrochen durch eine Initiative von unerwarteter Seite. Ausgerechnet die Zeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die „Physikalischen Blätter„, läßt sich im Mai-Heft des Jahrgangs 1959 (S. 240) in der Kolumne „Ceterum censeo“ ihres Herausgebers Ernst Brüche zu einer Empörung und Häme über die Umtriebe von Relativitätskritikern hinreißen, u.d.T.:

Der Geisterreigen

Mit „Geisterreigen“ meint Brüche die Wiederkehr der überwunden geglaubten Zeiten von vor 1922, als die Relativitätskritiker wie Lenard und Stark noch öffentlich ihre Kritik hinausposaunen konnten. Nun sind sie wieder da, z. B. in Gestalt von Karl Nowak und seiner Zeitschrift „Wissen im Werden“ und einer aus ihrem Umkreis rekrutierten „Gesellschaft für rationale Physik„, die sogar eine fünftägige Tagung über die „Krise der Relativitätstheorie“ abgehalten hat. Auch in Deutschland regen sich Kritiker in der „Astronomischen Vereinigung Düsseldorf„, die Ende Januar ein Preisausschreiben über die „Fehler in der Relativitätstheorie und ihre Lösung“ veröffentlicht hat und auch noch eine spezielle Preisaufgabe „Die Massenveränderlichkeit ein Trugschluß?“ ausgeschrieben hat, deren Gewinner einen Preis von 1000 DM erhalten soll.

Dank der „Physikalischen Blätter“ und dieses Berichts ihres Herausgebers wissen wir heute überhaupt von diesen Vorgängen: ohne seine Empörung würde die Geschichte der Theoriekritik wahrscheinlich heute noch nicht so weit sein. Brüche hat uns aber mit seiner Kolumne vom Mai 1959 noch durch andere Mitteilungen Einblicke gewährt und große Dienste geleistet. So habe ein Nobelpreisträger im Vorjahr „zu solchen immer wiederkehrenden Bestrebungen“ geschrieben (also 1958, und wer?), daß er überhaupt nicht verstehen kann, „wieso die Leute die Sache nicht begreifen“ – da geht es dem Nobelpreisträger genau so wie den Kritikern auf der anderen Seite der Sache.

Und Brüche nimmt sich auch gleich noch die verantwortungslosen Journalisten vor, die solche Bemühungen von Kritikern der Relativitätstheorie dem „unkritischen Publikum“ zu berichten wagen (wohl ohne vorher bei den „Physikalischen Blättern“ und ihrem Herausgeber die Rede- und Schreiberlaubnis zu beantragen?). Es ist wunderschön, die Zensur- und Aufpasserrolle der Relativisten über die gleichgeschaltete Presse gewissermaßen von dem „Insider“ Brüche bestätigt und eingefordert zu sehen. Aber was hatte welcher Journalist getan? Das teilt Brüche hier nicht mit; erst später – wir werden es im folgenden noch darstellen – erfährt man, daß Karl Nowak einem Vertreter der Presseagentur United Press im Januar 1959 auf dessen Ersuchen ein Interview gegeben hat. Für Brüche ein empörender Vorgang, der obendrein noch etwas anderes Unangenehmes beweist: das für Brüche „überraschende Selbstbewußtsein der sich produzierenden Physikneuerer„. Diese Kritiker begreifen nichts, sind dreist und frech und finden sogar Journalisten, die ein Interview haben wollen.

(G.O. Mueller)



Die Familie de Hilster aus den USA: Einstein Wrong

Eine sympathische und interessante „dissidente Familie“ aus den USA:

Patricia Anne de Hilster

Bob de Hilster

Mike de Hilster

David Scott de Hilster

und ihr Dokumentarfilm-Projekt Einstein Wrong – The Miracle Year

einstein-wrong.jpg



Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel vom 06./07.12.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel vom 30.11./01.12.08  folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 06.12.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

Ihre Aussagen zu meiner angeblichen Einstellung gegenueber
Relativitaetskritikern und verwandten Themen sind aus meiner Sicht soweit von der Realitaet entfernt, dass ich Leser unseres E-Mail-Wechsels wiederum nur bitten kann, die Lage nicht nach Ihren recht eigenwilligen Interpretationen zu beurteilen, sondern insbesondere zu Rate zu ziehen, was ich tatsaechlich geschrieben habe.

Zur Laengenkontraktion: Wenn Sie sich eine meiner Aussagen aus dem
Zusammenhang reissen und gleichzeitig andere, weit wichtigere Aussagen schlicht ignorieren (Einfluss der Relativitaet der Gleichzeitigkeit), wundert mich nicht im geringsten, dass Sie zu falschen Schluessen kommen.

Aber machen Sie dafuer bitte nicht mich verantwortlich.

Falls auch Ihre naechste E-Mail keine wesentlich neuen Aussagen enthaelt, moechte ich mich mit dieser Mail bereits verabschieden.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

Hierzu meine Antwort vom 07.12.08:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 07.12.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 06.12.08.
Sie schreiben:

Ihre Aussagen zu meiner angeblichen Einstellung gegenueber Relativitaetskritikern und verwandten Themen sind aus meiner Sicht soweit von der Realitaet entfernt, dass ich Leser unseres E-Mail-Wechsels wiederum nur bitten kann, die Lage nicht nach Ihren recht eigenwilligen Interpretationen zu beurteilen, sondern insbesondere zu Rate zu ziehen, was ich tatsaechlich geschrieben habe.

Ausgerechnet damit die Leser unseres E-Mail-Wechsels genau beurteilen können, was Sie tatsächlich geschrieben haben, habe ich sorgfältig unseren Austausch mit allen Originalaussagen, Angaben und zusammenhängenden Verlinkungen jeweils wiedergegeben, sowie auch zusammengefasst: Kompletter Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel.

Ihre Befürchtungen sind also völlig unbegründet, dass interessierte Leser daraus lesen könnten, was Sie nicht geschrieben haben. Auf die jeweiligen Beurteilungen und die jeweiligen Interpretationen der Leser können wiederum weder Sie noch ich irgendeinen Einfluss ausüben.

Sie schreiben:

Zur Laengenkontraktion: Wenn Sie sich eine meiner Aussagen aus dem Zusammenhang reissen und gleichzeitig andere, weit wichtigere Aussagen schlicht ignorieren (Einfluss der Relativitaet der Gleichzeitigkeit), wundert mich nicht im geringsten, dass Sie zu falschen Schluessen kommen. Aber machen Sie dafuer bitte nicht mich verantwortlich.

Zur Längenkontraktion haben Sie eine unmissverständliche Aussage in Ihrer E-Mail vom 17.08.08 getätigt: „Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“ die logischerweise nur zu der Interpretation führen kann, dass dieser grundlegende Effekt der Speziellen Relativitätstheorie lediglich ein Scheineffekt ist. Allein durch diese grundlegende Klärung  ist die Spezielle Relativitätstheorie völlig gegenstandlos und es ist nicht nötig,  weitere Aussagen dieser Theorie zu untersuchen. Die Physik befasst sich mit Sein und nicht mit Schein, diese Theorie hat in der Physik nichts verloren.

Sie schreiben:

Falls auch Ihre naechste E-Mail keine wesentlich neuen Aussagen enthaelt, moechte ich mich mit dieser Mail bereits verabschieden.

Ich hatte Ihnen schon in meiner letzten E-Mail mitgeteilt, dass ich keine weiteren Erläuterungen über diese Theorie von Ihnen benötige. Sie möchten zwar hier keine Argumente von Ihren Kollegen Kritikern hören, jedoch zitiere ich trotzdem als Fazit dieses Dialogs eine Aussage, der ich völlig zustimmen kann:

Für mich ist die SRT nicht falsch, sondern gegenstandslos, oder wie es im Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ von Georg Galeczki und Peter Marquardt so zutreffend heißt: „Sie ist nicht einmal falsch„.

(Helmut Hille)

Ich bedanke mich noch einmal für diesen Austausch und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Jocelyne Lopez



14 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 14. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

1956 – Herbert Dingle warnt die Raumreisenden vor dem Zwillings-Fehler

Als die Relativisten angesichts der bevorstehenden Raumfahrt den Zwillings-Fehler der Speziellen Relativitätstheorie (von der Propaganda zum vornehmen „Paradoxon“ hochstilisiert) diskutieren und der Öffentlichkeit als Realie verkaufen, meldet sich ein Forscher zu Wort, der selbst als Theorieanhänger (!) 1940 ein Lehrbuch zur SRT geschrieben hatte („The special theory of relativity„), und veröffentlicht gleichzeitig zwei kritische Artikel:

– Physical Society. London. Proceedings, Sect. A. 69. 1956, Nr. 444, S. 925 – 935: „A problem in relativity theory„;
– Nature. London. Vol. 177. 1956, No. 4513, S. 782 – 784: „Relativity and space travel„.

Argumentiert gegen die Behauptung einer realen unterschiedlichen Alterung der Zwillinge, weil eine solche Behauptung dem Relativitätsprinzip klar widerspricht, und fordert dringend eine öffentliche Diskussion darüber. Bezeichnet die Behauptung der Physiker von Verjüngung durch Raumfahrt als „wholesale abandonment of even elementary reasoning“ – eine vollständige Abkehr von elementarsten Denkgesetzen. Beginnt damit seinen Bruch mit der offiziell verkündeten Physik.

Immerhin war Herbert Dingle noch 1953 Präsident der Royal Astronomical Society, London. Da er seit 1956 seine Kritik der Speziellen Relativitätstheorie immer grundsätzlich und thematisch umfassender fortsetzt, wird er vom naturwissenschaftlichen Establishment Englands allmählich öffentlich zum eigensinnigen Spinner und sozial zur Unperson gemacht. Er berichtet 1972 über das Scheitern seiner öffentlichen Kritik in dem Buch Science at the crossroads. Herbert Dingle ist die überragende Persönlichkeit der Kritik nach 1945 und sein Schicksal eine eindringliche Drohung der Physikmachthaber an alle künftigen potentiellen Querdenker und Ketzer – sogar in einer traditionell liberalen Grundsätzen verpflichteten Gesellschaft wie der britischen. (Dok. Kap. 3, S. 337 – 340; Kap. 4, S. 490 – 500.)

1957/59 – Gründung von zwei neuen kritischen Zeitschriften in Wien

Seit 1957 Gotthard Barths Zeitschrift „Wissenschaft ohne Dogma“ (Titel ab 1958: „Wissen im Werden„) und seit 1959 Karl Nowaks Zeitschrift „Neue Physik„. Beide Herausgeber sind selbst bedeutende Kritiker der Relativitätstheorien und schreiben einen großen Teil der Beiträge selbst, sind also weitgehend selbstverlegende Autoren und Herausgeber, die auch Beiträge anderer Kritiker aufnehmen. Der Verbreitungsgrad beider Zeitschriften ist minimal – für die Kenner der Lage in der theoretischen Physik keine Überraschung. Um so mehr ist das Engagement beider Herausgeber-Autoren zu bewundern. (Dok. Kap. 3, S. 341 – 343; Übersichten der in der Dokumentation erfaßten kritischen Beiträge aus den Zeitschriften finden sich in Kap. 6, S. 1033 – 1034 und S. 985.)

(G.O. Mueller)



13 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 13. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

1940, November – Das „Religionsgespräch“ der Physiker in München

Im 2. Weltkriegsjahr hält es der NS-Dozentenbund für wichtig, die Polemik zwischen den Kritikern und der weit überwiegenden Mehrheit von Anhängern der Relativistik zu beenden und den Sieg der Relativisten festzuschreiben. Er veranstaltet am 15.11.40 in München ein Streitgespräch mit Vertretern beider Seiten und einigt sich auf eine Waffenstillstandsformel von 5 Punkten, von denen Punkt 2 besagt: Die Spezielle Relativitätstheorie ist fester Bestand der Physik, nur in der Kosmologie noch zu prüfen.

Die Relativisten behielten also unter den Nationalsozialisten genau die Redefreiheit, die sie selbst seit 1922 den Kritikern verwehrt hatten. Die erstaunliche Bestätigung der Relativitätstheorie, offiziös und öffentlich durch eine NS-Parteistelle wirkt noch heute im Bewußtsein mancher Theorieanhänger als ein Triumph und Beweis für die Theorie. Kürzlich hat ein Diskutant in einem Internetforum als Beweis für die Richtigkeit der Relativitätstheorie darauf hingewiesen, daß nicht einmal die Nazis sie hätten abschaffen können. Politischpsychologisch zweifellos ein Triumph der Theorie, physikalisch belanglos. (Dok. Kap. 3, S. 326 – 327).

1949/50 – Gründung von zwei neuen kritischen Zeitschriften

1949 wird in Italien die Zeitschrift Methodos gegründet; in Deutschland 1950 die Zeitschrift Philosophia naturalis„. Beide haben der Theoriekritik eine Bühne gegeben; aus „Methodos“ konnten wir bisher Aufsätze aus den Jahren 1955 – 58 nachweisen; aus „Philosophia naturalis“ aus den Jahren 1957 – 86. (Dok. Kap. 6, S. 975 u. 991 – 992.)

1954 – Frederick Soddy verschreckt seine Nobelpreis-Kollegen: fordert eine Untersuchung, ob die mathematische Physik überhaupt als Wissenschaft gelten kann

Auf der 4. Konferenz der Nobelpreisträger in Lindau rechnet der Chemiker Soddy (war beteiligt an der Entdeckung der Isotopen) in einem Vortrag am 30.6.54 mit der mathematischen Physik ab; als Chemiker polemisiert er gegen die Beherrschung der Chemie durch die Physiker bis hin zur Umwidmung traditionsreicher Lehrstühle (eine Parallele zum „Terror der Einsteinianer“ 1931); als Naturwissenschaftler stellt er die Tendenz der mathematischen Physik bloß, aus mathematischen Beziehungen eine Existenz physikalischer Effekte in der Wirklichkeit zu behaupten und führt als Paradebeispiel die Relativitätstheorien vor, die er als „pretentious humbug„, „fantasy„, „mysticism„, „dogma„, „charlatanry“ und „obscurantism“ klassifiziert. Der Redetext ist eine sehr unterhaltsame Lektüre und eine Bestätigung der schärfsten Kritiker von jemandem, den die Relativisten von keiner Seite aus verleumden können.

Die vornehme Welt der Lindauer Treffen hat darüber natürlich nichts nach außen dringen lassen. In den Veröffentlichungen einiger Kritiker tauchten seither aber kürzere und längere Zitate aus Soddys Vortrag auf mit dem Hinweis, daß die Quelle unbekannt sei. Auch G. Galeczki und P. Marquardt haben noch 1997 in ihrem Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ für ihr Zitat (S. 34) nur auf „undichte Stellen“ verweisen können. Einen ersten Hinweis hatte aber schon G. Barth 1959 gegeben, und unsere Dokumentation weist als Quelle die englische Zeitschrift „Atomic digest“ nach. (Dok. Kap. 3, S. 335 – 336; Kap. 4, S. 791 – 793.)

(G.O. Mueller)



Dr. Wolfgang Schmidt: Die natürliche Selektion der Theoretischen Physiker

Nachstehend Auszüge aus einem Artikel von Dr. Wolfgang Schmidt

Die natürliche Selektion der Theoretischen Physiker
DPG-Didaktik-Tagungsband 1988, S. 593 – 599. Hrsg.: Prof. Dr. W. KUHN

Wir wollen uns einmal mit den eigentlichen Ursachen der gefährlichen Nuclearkriminalität und der verbreiteten Forschungsmogeleien, die durch ein ausgeklügeltes System von abhängigen anonym bleibenden und nicht fachkompetenten Gutachtern vertuscht werden, ganz emotionsfrei beschäftigen und versuchen, die natürlichen Kausalzusammenhänge aufzuklären. Schimpfen hat keinen Zweck, man muß die Dinge so sehen, wie sie sind. Nur dann kann man etwas verändern.

Wir wollen uns nicht mit den Sensationen und Skandalen im einzelnen befassen, wie sie hinreichend durch die Presse bekannt gemacht werden. Das sind nur die Symptome und nicht die Ursachen!

Jeder Forscher ist Irrtümern unterworfen. Diese werden durch Überprüfung seiner Ergebnisse von ihm selbst oder von Anderen früher oder später erkannt und sollten eliminiert werden können. Viele glauben fest daran, daß dies so sei, und vertrauen auf die ethische Wahrhaftigkeit der Wissenschaftler und auf die Zuverlässigkeit der wissenschaftlichen Theorien und bauen darauf weitere Theorien auf.

Nun, Mißgeburten sind oft der Mütter liebstes Kind und werden mit Vehemenz verteidigt, das gilt auch für die Wissenschaftler und Erfinder.

Jede Forschung kostet Geld, was die Forscher zumeist nicht haben. Die, die das Geld bereitstellen können, zumeist nicht ihr eignes Geld, haben kein wissenschaftliches Verständnis. Seit eh und je mußten die Weisen als Medizinmänner Hokuspokus, die Astronomen Astrologie verkaufen, die Chemiker mußten den Fürsten versprechen, Gold zu machen, und dies hat sich bis heute nicht wesentlich geändert. Die Forscher müssen dem Prestigebedürfnis der Machthaber dienen oder mit Versprechungen entgegenkommen. Diese müssen nicht immer stimmen.

Jeder und jede, die um Ansehen ringen, müssen ein bißchen nachhelfen oder mogeln, das fängt schon im Kindesalter an und ist ganz natürlich. Die „Datenmassage“ ist die natürliche Form der Physiker, um um Anerkennung zu ringen und entspricht der Kosmetik unserer Frauen.

Jeder Forscher, der an bereitgestellte Mittel herankommen will, muß sich einen Namen machen, er muß etwas für Laien erstaunliches, also sensationelles, möglichst unverständliches entdecken oder entdeckt zu haben behaupten. Mit der zunehmenden Zahl der Institutsleiter wächst der Konkurrenzkampf. So viel an neuen Erkenntnissen hat die Natur gar nicht zu bieten.

Ein Nobelpreisträger sagte 1978 in Lindau: Die Anzahl der neuen Elementarteilchen wächst proportional mit der Anzahl der Institutsleiter. Schon Lichtenberg sagte 1670: „Es gibt in Euren Kompendien Vieles, von dem zwischen Himmel und Erde nicht die geringste Spur zu entdecken ist.
[…]
Jede Theorie gilt nach Karl Popper nur so lange, bis sie durch einen Versuch widerlegt worden ist. Jede Theorie ist eine Herausforderung an die Wissenschaftler, sie zu widerlegen. Albert Einstein, der Initiator der Atombombe, deren Anwendung er sich energisch aber zu spät widersetzte, begründete die Gesellschaft für Verantwortung in der Wissenschaft.

Jeder wissenschaftliche Irrtum, mit solchen müssen wir leben, wird früher oder später entdeckt und aufgeklärt. Das ist ein natürliches Regulativ!

Und damit würde sich die Möglichkeit schneller Korrekturen irriger Auffassungen, die niemals zu vermeiden sind, ganz natürlich ergeben.

Jedoch genau an diesem Punkt beginnt die Kriminalität, die nicht Einzelnen zuzuschreiben ist, und die daher 1962 der Nobelpreisträger P. Debye und auch andere als Wissenschaftsmafia bezeichneten.

Der Nobelpreisträger Dirac erklärte des öfteren in Lindau: „If any experiment contradicts a beautiful idea, let us forget the experiments.“ Ob dies ironisch gemeint war oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch wird danach gehandelt!

Es ist eine der Aufgaben der wissenschaftlichen Ethik der von Albert Einstein mitbegründeten Gesellschaft für Verantwortung in der Wissenschaft, darüber zu wachen, daß die Korrekturen von wissenschaftlichen Fehlurteilen nicht mit anonymen Machtmittel verhindert werden.
[…]

(Dr. Wolfgang Schmidt)



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