Blog – Jocelyne Lopez

Relativitätstheorie: Wasserwellen und Lichtwellen sind vergleichbar

Ich gebe Austausche aus der Diskussion Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel  im MAHAG-Forum wieder:

  

05.07.10 – Zitat von Britta:

Ein Boot ist langsam und nicht mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Die Wellen, die es verursacht auch nicht. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Wasser und Vakuum ebenfalls. 

Was auf deine Wasserwellen zutrifft, ist für Licht nicht gültig. 

 

06.07.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Man kann nicht immer nur nach den Vokabeln gehen – „Wasserwelle ist nicht Lichtwelle“ – sondern hätte hier die Funktion des Vorganges zu durchdenken, dass Wellen von einem Objekt durchquert werden. Wurde bereits erwähnt, eine Welle hat gleiche Abstände zwischen gleichen Schwingungszuständen, diese Abstände werden als „Wellenlänge“ bezeichnet. Ein Schwingungszustand legt die Entfernung eines solchen Abstandes in einer bestimmten Zeit, der Schwingungsdauer T, zurück, d.h. die Welle hat eine bestimmte (Ausbreitungs-)Geschwindigkeit. Somit kommt im Wasser also ein Wellenberg mit der Geschwindigkeit v_wasser an. Fährt jetzt ein Boot auf diesen Wellenberg mit der Geschwindigkeit v_boot zu, dann wäre die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden: v_rel=v_wasser + v_boot. Absolut gleich wäre der Vorgang bei den Lichtwellen, denen ein Objekt entgegen kommt. Somit kommt im Medium Vakuum also ein Wellenberg (Schwingungs-Maximum oder Maximale Amplituden-Höhe) mit der Geschwindigkeit c_licht an. Fliegt jetzt ein Objekt auf diesen Wellenberg mit der Geschwindigkeit v_objekt zu, dann wäre die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden: v_rel=c_Licht + v_objekt. 

 

07.07.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Meiner Meinung nach wieder perfekt erklärt!

Ich erinnere auch, dass Dr. Markus Pössel meine Analogie zwischen einer Wasserwelle und einer Lichtwelle in meinem Strandgedankenexperiment akzeptiert und die Berechnungen von Trigemina für die relativistischen Vorhersagen des jeweiligen Zusammentreffens der Welle mit den Beobachtern als „korrekt“ bezeichnet hat (siehe hier). Die Spezielle Relativitätstheorie ist also nach Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut gleichermaßen für eine Wasserwelle und eine Lichtwelle anwendbar.

 

 07.07.10 – Zitat von Harald Maurer:

Natürlich. Dazu müsste man lediglich eine Synchronisationsmethode anwenden, nach welcher sich bei den Wasserwellen stets dieselbe Geschwindigkeit ergibt. Indem man beispielsweise die zur Messung nötigen Uhren mit den Wasserwellen synchronisiert, die man zu messen beabsichtigt. Dann ergibt sich auch hier das Postulat, dass Wasserwellen bei jedem Messvorgang dieselbe Geschwindigkeit haben. Und genau so wird in der Speziellen Relativitätstheorie vorgegangen, wo man die Einsteinsche Gleichzeitigkeitsdefinition berücksichtigt.

Dass dem so ist, wird von Jürgen Ehlers und Markus Pössel bestätigt. Sie schreiben im Buch „Die Relativitätstheorie Einsteins„, 7. Auflage, auf Seite 481 in der Anmerkung 17 wortwörtlich:

„Den weitergehend interessierten Leser möchten wir an dieser Stelle auf eine Unterscheidung hinweisen, die BORN eigentlich hätte vornehmen müssen. Die Erfahrung lehrt nicht, daß „die Lichtgeschwindigkeit relativ zu einem Inertialsystem immer denselben Wert c“ hat, sondern strenggenommen nur, daß die Geschwindigkeit, mit der das Licht geschlossene Wege zurücklegt, sich in jedem Inertialsystem zu c ergibt. Um dem Licht eine „Einweg-Geschwindigkeit“ etwa für die Bewegung vom Raumpunkt A zu einem anderen Raumpunkt B zuzuordnen, bedarf es einer Definition der Gleichzeitigkeit; ohne solch eine Definition lassen sich die Zeitangaben der in A und B befindlichen Uhren gar nicht zueinander in Beziehung setzen.

EINSTEIN wählt die auf S. 197 beschriebene Definition der Gleichzeitigkeit – eine physikalisch naheliegende, aber beileibe nicht logisch zwingende Wahl; im Prinzip sind andere Definitionen denkbar, etwa eine Gleichzeitigkeit, die willkürlich ein Inertialsystem auszeichnet und die Anzeige der Uhren dieses Systems für alle anderen Systeme als verbindlich vorschreibt. Daß die Einsteinsche Definition sinnvoll ist, hängt seinerseits von der „Konstanz der Lichtgeschwindigkeit auf geschlossenen Wegen“ ab: Synchronisiert man auf die Einsteinsche Weise eine Uhr in A mit einer anderen im Raumpunkt B sowie die Uhr in A mit einer Uhr in C, so sorgt nur diese Konstanz der Lichtgeschwindigkeit dafür, daß automatisch auch die Uhr in B mit jener in C synchronisiert ist -nur aufgrund dieses Umstandes ist es möglich, die Synchronisation konsistent auf drei und mehr Uhren auszudehnen, wie es zur Definition eines vollständigen Koordinatensystems unbedingt erforderlich ist. Ist diese Definition der Gleichzeitigkeit einmal gewählt, ist damit nun auch die Einweg-Geschwindigkeit des Lichtes in jedem Inertialsystem gleich c. Daß dem so ist, hängt aber, wie eben ausgeführt, nur zum Teil von Erfahrungs-tatsachen ab, zum anderen Teil von einer Konvention, nämlich der Definition der Gleichzeitigkeit, die man gewählt hat.“ [Ende des Zitats.]

Die Hervorhebungen in roter Farbe stammen von mir.
Die beiden Autoren bestätigen damit meine Ansicht, dass die Gültigkeit der Speziellen Relativitätstheorie von der Gleichzeitigkeitsdefinition abhängt bzw. von der Art und Weise, wie man die Uhren synchronisiert und darüber hinaus betonen sie, dass sich die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit auf geschlossene Wege bezieht – was nichts anderes als die Zweiweg-Lichtgeschwindigkeit meinen kann. Dass dieser Umstand den Relativisten, die in der Speziellen Relativitätstheorie mehr sehen wollen als sie darstellt, nicht behagt und daher stets die leere und unbewiesene Behauptung präsentiert wird, der langsame Uhrentransport ergäbe dasselbe Ergebnis, ist verständlich. Diese Behauptung wird aber nur durch theoretische Abhandlungen und nicht durch experimentelle Resultate unterstützt.

 

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Siehe auch:
Wer entscheidet über Interpretationen der Relativitätstheorie?
Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt



Hemmungslose Propaganda ist eine psychologische Falle

Ich verweise auf den Eintrag im Blog von Ekkehard Friebe über den Fehler Nr. 6 aus dem Kapitel 2, Fehler-Katalog  der Dokumentation zur Relativitätstheorie der Forschungs-gruppe G. O. Mueller: 

 

V: Entstehungs- u. Erhaltungsmotive / Fehler Nr. 6

Hemmungslose Propaganda für eine haltlose Theorie ist eine psychologische Falle, weil das spätere Eingeständnis der Haltlosigkeit mit enormem Gesichtsverlust verbunden wäre und die Blamage deshalb um jeden Preis hinausgeschoben wird

Wenn eine völlig haltlose Theorie in der Wissenschaft durchgesetzt und aufrechterhalten werden kann, müssen die Entstehungs- und Durchsetzungsmotive irrational sein.

Laien glauben, daß naturwissenschaftliche Theorien von den Fachleuten vertreten und propagiert werden, weil sie ihre Theorien für wahr und bestätigt halten. Kenner wissen, daß dieser Glaube nicht in allen Fällen falsch sein muß, auf dem Felde der Relativistik jedoch in die Irre führt.

Die SRT hat mit ihrer (1) “Relativität” der Gleichzeitigkeit, (2) Zeitdilatation, (3) Jungbleiben des reisenden Zwillings und (4) Längenkontraktion insgesamt 4 Effekte behauptet, die empirisch nachgewiesen werden müssen, wenn sie existieren. Der (5) Masse-Geschwindigkeitseffekt ist kein relativer Effekt, und die (6) Masse-Energie-Beziehung ist keine Umwandlung und ebenfalls kein relativer Effekt, beide Effekte wurden unabhängig von der Theorie Albert Einsteins gefunden und erklärt.

Für die vier durch Experiment kontrollierbaren Effekte gibt es seit 100 Jahren, entgegen aller Propaganda der Relativisten, keinerlei Bestätigung. Die Voraussetzungen, aus denen die Effekte gefolgert wurden, sind bereits während der Entstehung der Theorie um 1905 und in den folgenden zwei Jahrzehnten entfallen, teils durch (7) empirische Nachweise der Ätherdrift, (8) teils durch Nachweis nicht-relativer Bewegungen in der Unipolarinduktion oder durch (9) Widerruf der absoluten C-Konstanz und (10) Reduktion der Gültigkeit der SRT auf Vorgänge in der Teilchen-Physik durch Albert Einstein selbst im Rahmen seiner ART.

Eine Theorie, die für 10 wesentliche Punkte auch in 100 Jahren nie eine Begründung, einen Beweis oder Gegenbeweis beibringen konnte oder ihre Behauptungen stillschweigend selbst kassiert hat, ist eine so gewaltige Blamage für ihre Vertreter, daß es nur wenige Vorbilder gibt.

Da der Sieges- und Triumphzug der Theorie gestartet worden ist, bevor man auch nur den Schatten eines Beweises in der Hand hatte, haben die Erfinder, die gläubigen Anhänger und alle opportunisti­schen Mitläufer es vorgezogen, den Sieges- und Triumphzug bis heute fortzusetzen, weil das öffentliche Eingeständnis der Haltlosigkeit einen zu großen Gesichtsverlust bedeuten würde. Der ausgerufene permanente Relativisten-Karneval soll darüber hinwegtäuschen, daß der Aschermittwoch unweigerlich kommen muß.

Alle Instanzen, die der Physik aus der psychologischen Falle des hohen Pokerns mit einem verfrühten physikalischen Sieges- und Triumphzugs heraushelfen könnten, sind von der organisierten Relativistik vorsorglich und gründlich ausgeschaltet worden:

 – die Kritik wurde verleugnet, verleumdet und unterdrückt;

 – die Fachkollegen der Physik und der weiteren “scientific community” haben sich auf der Ebene der Kollegialität und Solidarität zum Mitfeiern im permanenten Sieges- und Triumphzug einladen und einbinden lassen und dürfen sich dafür auch im Glanz des neuen Weltweisen und seiner angeblich revolutionären Taten für Raum und Zeit sonnen;

 – die zahlreichen fachfernen Groß-Koryphäen, die sich als Anhänger der Relativistik bekennen, beugen sich dem Terror des allgemein grassierenden Spezialistentums, wollen rechtzeitig auch dabei gewesen sein und trauen sich keinerlei kritische Nachfragen zu stellen;

 – die politischen Kontrollinstanzen sehen keinen Grund zum Eingreifen, solange die Saalordner der Relativistik die Situation beherrschen und jeden Kritiker rechtzeitig mundtot und unschädlich machen können;

 – die arme allgemeine Öffentlichkeit wird schlicht belogen und hat keine Aussichten, den Betrug zu durchschauen.

Da es bisher keinen Anstoß von außen gibt und eine Reinigung der “scientific community” von innen heraus naturgemäß nicht geben kann, weil solche Communities ihre Aufgabe stets nur in der Solidarisierung und Abwehr nach außen sehen, außerdem von dem Wunderstatus der Theorie alle profitieren durch Imponiereffekte auf die öffentliche Hand als Finanzier, wird die Fortsetzung des Sieges- und Triumphzuges unter (fast) allen Umständen und mit (fast) allen Mitteln betrieben. Solange man aus einer Falle nicht vertrieben wird, kann man sich darin sehr gut einrichten.

(G.O. Mueller)



Wer entscheidet über Interpretationen der Relativitätstheorie?

Ich verweise auf die Diskussion im MAHAG-Forum Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und auf eine Aufklärung aus dem Jahre 2005 über die Zeitdilatation durch einen Experten der Relativitätstheorie, Prof. Dr. Jürgen Ehlers, Gründungsdirektor des Max Planck Instituts für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut, ein Institut der öffentlichen Hand, das mir von der Bundesministerin für Bildung und Forschung als qualifiziert und befugt genannt wurde, um über die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung kompetent zu urteilen:

Prof. Dr. Jürgen Ehlers: „Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?“

Unter dem Titel „Unser Beitrag zum Einsteinjahr: Einstein” hat die Landesregierung von Baden-Württemberg in der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft” zwei Anzeigen veröffentlicht. In der ersten wird die Spezielle Relativitätstheorie, deren hundertjähriges Jubiläum allseits gefeiert wird, am Beispiel der Geschwindigkeits-Zeitdehnung erläutert – bedauerlicherweise falsch. Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert.

 

Und hier die Auslegung, die seit Jahrzehnten im öffentlichen Bildungssystem gelehrt und folglich in den Medien blind übernommen wird:

Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung

„Über das Zwillingsparadoxon (es wird auch Uhrenparadoxon genannt) ist lange debattiert worden. Heutzutage akzeptieren fast alle Physiker die hier gegebene Interpretation. Lediglich einige Philosophen, Mathematiker und sogar ein oder zwei Physiker behaupten immer noch, daß beide Zwillinge auf dasselbe physikalische Alter kommen müssen. Der Autor dieses Buches ist so überzeugt von der Verlangsamung des Alterns bei Raumfahrern, wie er von irgend etwas in der Physik überzeugt ist.”

Jay Orear: “Physik”. München. Carl Hanser 1982/1985. S. 162.

 

Wie kann das angehen, dass die autorisierten Experten der Relativitätstheorie und das Albert Einstein Institut noch nicht die Gelegenheit oder das Durchsetzungsvermögen gehabt haben, diese völlig falsche Auslegung schon lange offiziell berichtigen zu lassen, wenn sie schon massiv seit Jahrzehnten im Bildungssystem und in den Medien verbreitet wird? Das ist ja nicht zu übersehen, dass die Theorie in dieser Auslegung nicht konsistent ist, das sagen auch unzählige Kritiker seit 100 Jahren und Prof. Dr. Jürgen Ehlers moniert es auch bitter in weiteren Aussagen aus dem o.g. Artikel aus dem Jahren 2005 in der FAZ:

Normalerweise lohnte es sich gar nicht, auf solche Lappalien hinzuweisen; denn wer erwartet von einer Landesregierung schon wissenschaftliche Informationen? Ärgerlich ist es trotzdem, wenn durch falsche Erklärungen, die nicht richtiggestellt werden, Professoren ins Handwerk gepfuscht wird, die sich (meist ohne Honorar) bemühen, wissenschaftliche Sachverhalte der Öffentlichkeit zu erklären. Steuerzahler haben wohl wenig Verständnis dafür, daß die Landesregierung für eine Anzeige dieser Qualität etwa 27 000 Euro an ihre PR-Agentur bezahlt hat. Physikdoktoranden hätten es, und zwar richtig, gern für weniger als ein Prozent dieses Betrages gemacht. Mit Befremden dürften viele in den „Stuttgarter Nachrichten“ vom 29. Juni gelesen haben, der zuständige Ministerpräsident habe anläßlich des Einstein-Streits den Wunsch geäußert, „daß unsere Professoren ihre Hauptaufgabe in der Lehre sehen“. Forschung Nebensache, Kritik unerwünscht? (Prof. Dr. Jürgen Ehlers)

Wozu erhält das Albert Einstein Institut seine Finanzierung, wenn nicht um eine richtige Theorie durchzusetzen?

Ist es nicht Veruntreuung von Steuergeldern, wenn eine völlig falsche Interpretation autoritär und kritiklos im öffentlichen Bildungssystem gelehrt wird?

Warum reagiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung nicht auf Nachweisen, dass hier Handlungsbedarf im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit besteht?

Entscheidet etwa die Bundesministerin für Bildung und Forschung selbst in ihrem Kämmerlein, was in der Wissenschaft richtig sein sollte und was nicht, und was gelehrt werden sollte und was nicht, egal was die Wissenschaftler aussagen, ob offiziellen Experten oder Kritiker?

(Jocelyne Lopez)

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Siehe auch:
Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt



Relativitätstheorie: Außenwirkung auf Science fiction

Ich verweise auf den Eintrag Außenwirkung auf Science fiction im Blog von Ekkehard Friebe über den Fehler Nr. 5 aus dem Kapitel 2, Fehler-Katalog  der Dokumentation zur Relativitätstheorie der Forschungsgruppe G. O. Mueller:

 

U: Außenwirkung / Fehler Nr. 5

Science fiction

Wenn eine irrige Theorie als die größte Erkenntnis der Menschheit propagiert und in fachfernen Tätigkeitsfeldern gutgläubig und unkritisch für richtig gehalten wird, dann werden eventuell Schlußfolgerungen entwickelt, die notwendigerweise genau so irrig sein werden wie die Theorie. Sobald die Propaganda widerrufen werden muß, entsteht für die fachfernen Tätigkeitsfelder gegebenenfalls ein Korrekturbedarf. Eventuell betroffene Themen in der Science fiction: Raum und Zeit; Zeitreisen; Kausalität.

1981: Rucker, Rudy: Faster than light, slower than time. In: Speculations in science and  technology. 4. 1981, Nr. 4, S. 375-383.

1982: Prokhovnik, S. J.: The art of extrapolation. In: Speculations in science and technology. 5. 1982, Nr. 4, S. 413-420.

1987: Hauptmann, Robert: The circuitous path: Albert Einstein and the epistemology of fiction / Robert Hauptmann and Irving Hauptmann. In: Einstein and the humanities. Ed.: D. P. Ryan. 1987. S. 125-134.

1989: Marinsek, Johann: Rationale Physik oder wissenschaftliche Science Fiction?  Graz: dbv-Verl. f. d. Techn. Univ. Graz 1989. 282 S.

 

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Siehe auch:

Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt
Prof. Dr. Jürgen Ehlers: „Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?“



Prof. Dr. Jürgen Ehlers: „Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?“

Prof. Dr. Jürgen Ehlers schrieb am 27.07.2005 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des Einstein-Jahres in einem Artikel „Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?“ als emeritierter Direktor des Max-Planck-lnstituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut):

Unter dem Titel „Unser Beitrag zum Einsteinjahr: Einstein“ hat die Landesregierung von Baden-Württemberg in der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ zwei Anzeigen veröffentlicht. In der ersten wird die Spezielle Relativitätstheorie, deren hundertjähriges Jubiläum allseits gefeiert wird, am Beispiel der Geschwindigkeits-Zeitdehnung erläutert – bedauerlicherweise falsch. Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert. […]

Auch Prof. Dr. Jürgen Ehlers klärt hier eindeutig auf, dass die Zeitdilation der Speziellen Relativitätstheorie kein realer Effekt sei, der sich auf die Biologie und die Aktivitäten von Reisenden auswirken könne: „Aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit“. 

Dass Uhren schneller oder langsamer gehen hat also gemäß Speziellen Relativitäts-theorie überhaupt keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit der Ereignisse in der Welt, es existiert dabei keine Kausalitätsbeziehung. Das leuchtet auch jedem ein und das ist auch die Argumentierung der Kritiker seit fast 100 Jahren… Der reisende Zwilling vom Zwillingsparadoxon „lebt“ also genau so schnell wie sein auf der Erde zurückgebliebener Bruder, weder ihre Aktivitäten noch ihre biologischen Prozesse unterscheiden sich zeitlich und verlaufen langsamer bzw. schneller, auch wenn ihre jeweiligen Uhren nicht mehr synchron laufen. Das deckt sich übrigens mit der Aussage von Dr. Markus Pössel, auch Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut, dass die Längenkontraktion (Pendant der Zeitdilatation) in der Speziellen Relativitätstheorie lediglich ein Messeffekt ohne physikalische Realisierung ist. 

Warum wird immer noch im öffentlichen Bildungssystem gelehrt, dass der reisende Zwillingsbruder langsamer altert?

Wann wird diese grobe Fehlinterpretation der Speziellen Relativitätstheorie im Bildungssystem offiziell korrigiert, wenn schon die vom Staat genannten und autorisierten Experten vom Albert Einstein Institut sich die Mühe geben, sie in den Medien gelegentlich zu korrigieren?

Wieso setzt sich das staatliche Albert Einstein Institut nicht ein, damit dieser Fehler in den Lehrinhalten der öffentlichen Einrichtungen korrigiert wird und diese Berichtigung in der breiten Öffentlichkeit angemessen kommuniziert wird?

Warum wird unser Steuergeld seit Jahrzehnten damit fehlinvestiert, dass man Schülern und Studenten etwas lehrt, was gleichermaßen von Befürwortern und von Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie als falsch erkannt wird?

Steuergeld für absurde Wissenschaft? 

(Jocelyne Lopez) 

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Siehe auch: 

Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt



Spezielle Relativitätstheorie: Esoterik pur

Ich komme auf Austausche in MAHAG-Forum in der Diskussion Bitte um Klärung an
Dr. Markus Pössel
 und speziell auf meine Einwände bzgl. relativistischen Vorhersagen von Ereignissen aus meinem Blog-Eintrag Das unsägliche Additionstheorem der Relativitätstheorie zurück, worauf in Diskussionsforen nicht eindeutig eingegangen wurde:

Dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die Lorentztransformation nicht zusammenpassen und sich gegenseitig ausschließen wird meiner Meinung nach ganz ersichtlich, wenn man versucht, Vorhersagen für das Geschehen eines Ereignisses relativistisch zu berechnen, zum Beispiel in meinem Strandexperiment die Begegnung zwischen der Wasserwelle und dem jeweiligen bewegten Beobachter:

• Gemäß relativistischer Geschwindigkeitsaddition haben alle 4 Beobachter genau die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle (70 km/h), völlig unabhängig von ihrer jeweiligen vorgegebenen Eigengeschwindigkeit v1, v2, v3 oder v4, die in die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zu der Welle überhaupt nicht einfließt (immer de facto als v=0 gleichgesetzt).

• Seltsamerweise fließen aber auf einmal die Eigengeschwindigkeiten bei genau derselben Konstellation in die Berechnung der Vorhersagen für den Zeitpunkt und den Ort der Begegnung der jeweiligen Beobachter mit der Wasserwelle ein, die diesmal abhängig von ihren vorgegebenen Eigen-geschwindigkeiten v1, v2, v3 oder v4 jeweils an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet.

Das kann aber logischerweise gemäß relativistischem Additionstheorem nicht angehen, dass die bewegten Beobachter zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Standorten mit der Welle zusammentreffen: Sie starten ja zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zu der Welle und haben die gleiche postulierte Relativgeschwindigkeit zu der Welle, also müssen sie folglich alle zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Standort mit der Welle zusammentreffen. Sonst muss man davon ausgehen, dass sie doch nicht die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle haben und das Postulat ist widerlegt.

Auf diese Konstellation sind wie gesagt Relativisten nie eingegangen: Wenn 4 Beobachter zum selben Zeitpunkt, bei demselben Abstand zur Welle und mit derselben invarianten Relativgeschwindigkeit zur Welle starten, müssen sie folglich alle gleichzeitig von der Welle erreicht werden. Esoterik pur…
Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch?

Mit demselben Widerspruch wird man bei einer Laserpistole-Messung konfrontiert, und zwar bei der Konstellation, wo z.B. 4 Autos mit verschiedenen Geschwindigkeiten v1, v2, v3 und v4 zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zur Laserpistole und bei postulierter invarianter Relativgeschwindigkeit c zum Licht starten: Auch hier würde das Licht zum gleichen Zeitpunkt gegen alle Autos reflektieren und man würde für alle 4 Autos die gleiche Abstandsänderung bzw. die gleiche Eigengeschwindigkeit v messen.
Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch? 

Wie Relativisten das heikle Problem der relativistischen Vorhersagen von Ereignissen bei unendlich vielen beliebig bewegten Beobachtern lösen, hat mir die Relativistin Trigemina in meinem Strand-Gedankenexperiment gezeigt und berechnet, was von Dr. Markus Pössel als „aus seiner Sicht korrekt“ bezeichnet wurde.

Da die Relativisten wohl irgendwie einsehen, dass die Welle nicht gleichzeitig überall die bewegten Beobachter erreichen kann, wie es mit dem Additionstheorem der Speziellen Relativitätstheorie der Fall ist, wenden sie die Lorentztransformation an, um sich aus der Patsche zu helfen: So errechnet Trigemina mit der Lorentztransformation, dass die Wasserwelle die bewegten Beobachter ganz brav und ganz rational zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten erreicht, wie es sich in der realen Welt gehört, anstatt gleichzeitig an allen Orten wie mit der Geschwindigkeitsaddition Einsteins. Uff! Der katastrophale Zusammenbruch der Logik ist erstmal ausgeräumt bzw. verschleiert oder aufgeschoben.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben: Leider führt diese Rettung aus der reinsten Esoterik durch die Anwendung der Lorentztransformation die Spezielle Relativitätstheorie in weitere unlösbare Widersprüche, da die Lorentztransformation nun mal absolut nicht kompatibel mit der Speziellen Relativitätstheorie ist und auch nicht für diese Theorie konzipiert wurde:

  1. Die Lorenztransformation schließt nämlich das Postulat der vollständigen Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit der bewegten Beobachter streng aus: Bekanntlich darf das relativistische Additionstheorem als Ergebnis der Geschwindigkeitsaddition einzig und allein nur exakt c liefern, weder mehr, noch weniger, nur exakt c. Weder Überlichtgeschwindigkeiten noch Unterlichtgeschwindigkeiten sind in der Speziellen Relativitätstheorie erlaubt. Dagegen ergibt die Addition der Geschwindigkeiten mit der Lorentztransformation alle möglichen Ergebnisse, bloß nie exakt c… Alle Unterlichtgeschwindigkeiten sind möglich, nur exakt c nicht. Die Lorentztransformation liefert Werte für die Addition, die sich c annähern, aber nie erreichen dürfen. Also ist diese Transformation völlig fehl am Platz in der Speziellen Relativitätstheorie. Als mathematisches Konstrukt widerlegt die Lorentztransformation die Spezielle Relativitätstheorie.

  2. Auch physikalisch ist die Lorentztransformation inkompatibel mit der Speziellen Relativitätstheorie: In der Theorie von Lorentz ist die Längenkontraktion von im Äther absolut bewegten Objekten materiell, in der Speziellen Relativitätstheorie dagegen ist sie nicht materiell. Ereignisse können also nicht in der Natur nach den Vorhersagen der Speziellen Relativitätstheorie stattfinden, weil es sich im Rahmen dieser Theorie lediglich um Messeffekte ohne physikalische Realisierung handelt. Sollte experimentell einwandfrei nachgewiesen worden sein, dass die Vorhersagen der Speziellen Relativitätstheorie tatsächlich in der Realität stattfinden, würde es das Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern widerlegen, sprich die Spezielle Relativitätstheorie widerlegen und die lorentzsche Theorie bestätigen – die als ungültig gilt.

Sowohl als mathematisches Konstrukt als auch als physikalische Beschreibung der Realität ist die Spezielle Relativitätstheorie fehlerhaft und inkonsistent. Oder wie die beiden Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt es in ihrem Buch Requiem für die Speziellen Relativität feststellen: „Sie ist nicht einmal falsch…

(Jocelyne Lopez)

 

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Siehe auch:
Polizei-Radarkontrollen: Auch eine Falle für die Relativitätstheorie?



Anja Ramstöck, EsoWatch und GWUP

Eine Information der Webseite Promed.Watch:

Promed.Watch-News 23.06.2010: Anja Ramstöck, EsoWatch.com und der Skeptiker-Verein GWUP e.V.



Polizei-Radarkontrollen: Auch eine Falle für die Relativitätstheorie?

Ich verweise auf meinen Eintrag Das unsägliche Additionstheorem der Relativitätstheorie und gebe weitere Austausche über die relativistische Geschwindigkeitsaddition aus der Diskussion im MAHAG-Forum: “Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel”  wieder:

 

19.06.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Dass die klassische Geschwindigkeitsaddition, die relativistische Geschwindigkeits-addition und die Lorentztransformation nicht zusammen passen und sich gegenseitig ausschließen wird meiner Meinung nach in der Realität tagtäglich durch Messungen von Geschwindigkeiten mit Laserpistolen nachgewiesen, siehe mein Blog-Eintrag: Messungen mit Laserpistolen und Radaren funktionieren nach der klassischen Physik, nicht nach der Relativitätstheorie.

Es würde also theoretisch überhaupt keine Abstandsänderungen existieren, wenn alle zum Licht ruhenden und alle zum Licht bewegten Objekte gemäß Einstein in ihren Auswirkungen gleichgesetzt werden sollten und keinen Einfluß auf die Veränderung der konstanten Relativgeschwindigkeit c hätten. Deshalb gilt auch in der Speziellen Relativitätstheorie nur die Relativgeschwindigkeit c und nie die Relativgeschwindigkeit
c + v. Da wir jedoch in der Praxis sehr wohl Abstandsänderungen, Frequenzänderungen und Eigengeschwindigkeiten von bewegten Objekten mit dem Licht ermitteln können, ist damit ersichtlich, dass in der Natur c +/-v existiert und dass das Postulat Einstein realitätsfremd und irrelevant ist. So sehe ich das zumindest.
 

19.06.10 Zitat von Gerhard Kemme:

Das ist zweifelsfrei richtig. Mich wundert allerdings, dass so unsinnige Behauptungen wie die Invarianz der LG gemäß den Postulaten von A.E. erst immer auf der Ebene von experimentiellen „Beweisen“ (Bestätigungen) angegangen werden. Es handelt sich um sogenannte Postulate, d.h. als richtig erkannte aber nicht weiter begründete Aussagen, von denen sich ein für die SRT grundlegender Teil als unrichtig erwiesen hat. Deren Widerlegung gelingt bereits auf der Basis, dass die Aussage der beobachter-unabhängigen Lichtgeschwindigkeit bei anderen Geschwindigkeiten nicht festgestellt wird, d.h. es existiert keine physikalische Erfahrung, durch welche das Postulat für irgendeinen Geschwindigkeitsbereich begründet werden kann. Insofern plädiere ich immer auch für eine theoretische, d.h. auch logische, Widerlegung, damit es nicht zur Sitte wird, dass jede unbegründete kühne Behauptung per Experiment widerlegt werden muss. 

 

19.06.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Als unrichtig hat sich die Behauptung erwiesen, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahls unabhängig von der Geschwindigkeit eines Vergleichsobjektes sei. Es würde gelten, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls und die Geschwindigkeit eines Vergleichsobjektes, d.h. Beobachter oder Bewegtsystem K‘, sich mit c+v oder c-v errechnen und nicht mit c.

Im Einzelnen die Darstellung der Behauptungen der Relativisten:

Erstes Postulat
Der erste wird als „Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“ bezeichnet:
Die Geschwindigkeit des Lichts (im Vakuum) hat relativ zu jedem Beobachter, unabhängig von dessen Bewegungszustand, immer denselben Wert. Der heute gültige Wert der Vakuumlichtgeschwindigkeit ist c = 299792.458 km/s.
Wir sagen auch, dass die (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit eine absolute Größe ist. (Manchmal wird dafür auch das Wort invariant verwendet).

Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie. S. 76
Ein Lichtsignal, welches längs der positiven x-Achse vorschreitet, pflanzt sich nach der Gleichung x=c*t oder x-c*t=0 fort. Da dasselbe Lichtsignal sich auch relativ zu K‘ mit der Geschwindigkeit c fortpflanzen soll, so wird die Fortpflanzung relativ zu K‘ durch die analoge Formel x‘-c*t’=0 beschrieben.“

Wenn jemand eine absurde Behauptung aufstellt, dann wäre diese Behauptung erstmal theoretisch überzeugend zu begründen. Fakt ist, dass sich Relativgeschwindigkeiten nach v_1±v_2 berechnen und es völlig absurd ist, nun anzunehmen, dass diese Berechnung von Relativgeschwindigkeit nun ausgerechnet dann nicht gelten soll, wenn eine der Geschwindigkeiten c ist.

Nach dieser Sachlage besteht überhaupt keine Veranlassung eine entsprechende Geschwindigkeitsmessung vorzunehmen.
Im Prinzip wäre dies allerdings möglich, wenn auf einer langen geraden Strecke in einem langen zugartigen Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit ein Lichtsignal im Zuge ausgelöst wird und eine Zeitmessung erfolgt – wobei einerseits Ort und Zeit des Starts der Lichtemission bezüglich der Fahrbahn festgestellt werden und danach andrerseits Ort und Zeit der Erreichung des Fahrzeugendes durch den Lichtstrahl wiederum bezüglich der Fahrbahn festgestellt werden. Das Ergebnis kann man sich allerdings auch an den Fingern abzählen – je nach Richtung – c+v oder c-v. 

Wie bereits gesagt, besteht – nach meiner Auffassung – kein Anlass dazu, solange es keine theoretische Begründung und experimentielle Bestätigung dafür gibt, dass bezüglich dieser einen Geschwindigkeit alle Erfahrungen zu Relativgeschwindigkeiten aufgehoben wären. Ein prinzipiell mögliches Experiment mit einem Lichtstrahl in einem sehr langen und schnellen Fahrzeug hatte ich genannt. Allerdings schätze ich die Sachlage einfach so ein, dass keinerlei Offenheit für neue Erkenntnisse bei den Relativisten vorhanden ist. Wer sollte solche Experimente durchführen – dann möchte ich dich einmal erleben, wenn zwei konkrete Kritiker der RT mit finanziellen Mitteln in Millionenhöhe aus dem Topf des Forschungsministeriums ausgestattet werden und das Experiment in aller Öffentlichkeit stattfindet.



Das unsägliche Additionstheorem der Relativitätstheorie

Ich verweise auf meinen Beitrag vom 14.06.10 in der Diskussion im MAHAG-Forum: „Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel“ über die relativistische Geschwindigkeits-addition:


Unabhängig davon, dass kein Anlass zu der Einführung der Zeitdilatation und der Längenkontraktion in der Physik besteht, findet in der Argumentation der Relativisten ständig eine Verwechselung bzw. eine unzulässige Vermischung zwischen drei gegenseitigen Auffassungen und Berechnungsmethoden statt: Klassische Geschwindigkeitsaddition, relativistische Geschwindigkeitsaddition und Lorentztransformation:

 

  1. Die klassische Geschwindigkeitsaddition (Galilei/Newton) schreibt eine unbegrenzte und ganz normale Addition der Geschwindigkeiten von zwei zueinander bewegten Objekten in direkter Verbindungslinie und in Bezug auf ein gemeinsames Bezugssystem vor. Dies wird auch tagtäglich experimentell durch richtige und präzise Vorhersagen bestätigt (Ballistik) und hat sich brilliant bewährt – auch die NASA rechnet mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition.
  2. Ganz anders als die klassische Geschwindigkeitsaddition duldet dagegen das relativistische Additionstheorem (Einstein) keinen anderen Wert für Relativgeschwindigkeiten zwischen relativ zueinander bewegten Objekten als exakt c: weder größer noch kleiner als c ist erlaubt, c+/-v ist verpönt, es darf mit c weder addiert noch subtrahiert werden, sonst ist das 2. Postulat gleich hinfällig. Dies wurde nie experimentell nachgewiesen und wird durch die richtigen Vorhersagen der klassischen Geschwindigkeitsaddition eindeutig widerlegt: In der physikalischen Realität addieren sich Geschwindigkeiten.
  3. Die Lorentztransformation (Lorentz), wiederum ganz anders als die klassische und die relativistische Geschwindigkeitsaddition, berechnet dagegen für Relativgeschwindigkeiten zwischen Objekten Werte, die sich c annähren aber nicht überschreiten können. Dies wurde auch nie experimentell nachgewiesen und das ist meiner Meinung nach auch nicht nachweisbar: Dadurch, dass der Maßstab sich zwangsläufig gleichermaßen wie das Objekt materiell verkürzt, bleibt eine Verkürzung meßtechnisch prinzipiell nicht feststellbar.

Man soll also nicht das relativistische Additionstheorem und die Lorentztransformation in einen Topf werfen, das sind zwei grundverschiedene Annahmen, die auch beide keine experimentelle Basis haben – im Gegensatz zu der klassischen Geschwindigkeits-addition. Dass in der Speziellen Relativitätstheorie das Additionstheorem und die Lorentztransformation zusammen vorkommen, jedoch sich gegenseitig ausschließen, ist nun mal „normal“: Nichts passt in der Speziellen Relativitästheorie zusammen, die Theorie widerlegt sich immer selbst.

Dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die Lorentztransformation nicht zusammenpassen und sich gegenseitig ausschließen wird meiner Meinung nach ganz ersichtlich, wenn man versucht, Vorhersagen für das Geschehen eines Ereignisses relativistisch zu berechnen, zum Beispiel in meinem Strandexperiment die Begegnung  zwischen der Wasserwelle und dem jeweiligen bewegten Beobachter:

  • Gemäß relativistischer Geschwindigkeitsaddition haben alle 4 Beobachter genau die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle (70 km/h), völlig unabhängig von ihrer jeweiligen vorgegebenen Eigengeschwindigkeit v1, v2, v3 oder v4, die in die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zu der Welle überhaupt nicht einfließt (immer de facto als v=0 gleichgesetzt).
  • Seltsamerweise fließen aber auf einmal die Eigengeschwindigkeiten bei genau derselben Konstellation in die Berechnung der Vorhersagen für den Zeitpunkt und den Ort der Begegnung der jeweiligen Beobachter mit der Wasserwelle ein, die diesmal abhängig von ihren vorgegebenen Eigengeschwindigkeiten v1, v2, v3 oder v4 jeweils an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet. Siehe zum Beispiel die Berechnung der verschiedenen Zeitpunkten und der verschiedenen Orte der Begegnung jedes Beobachters mit der Welle, die der Teilnehmer Trigemina freundlicherweise für mein Strandexperiment ausgerechnet hatte: Mathematik als Schrott?

Das kann aber logischerweise gemäß relativistischem Additionstheorem nicht angehen, dass die bewegten Beobachter zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Standorten mit der Welle zusammentreffen: Sie starten ja zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zu der Welle und haben die gleiche postulierte Relativgeschwindigkeit zu der Welle, also müssen sie folglich alle zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Standort mit der Welle zusammentreffen. Sonst muss man davon ausgehen, dass sie doch nicht die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle haben und das Postulat ist widerlegt.

Die relativistischen Vorhersagen, die immer verschiedenen Koordinaten für Ereignisse mit verschiedenen bewegten Beobachtern liefern, widerlegen meiner Meinung nach prinzipiell die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die postulierte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zum bewegten Beobachter. 

(Jocelyne Lopez)



Kritik der Relativitätstheorie: Wikipedia hinkt hinterher

Ich zitiere aus einer Berichtserstattung von G.O. Mueller in seinem offenen Brief an 639 Staatsrechtslehrer Nachweis 4: Nichtbeantwortung der kritischen Argumentationen:

C. Die Theorievertreter selbst machen aus ihrer grundsätzlichen Verweigerung jeglicher Diskussionen mit den Kritikern übrigens gar kein Geheimnis.  

Die von den rechtgläubigen Physikern beherrschte Wikipedia z. B. hat die Kritik der Theorie in einen eigenen Artikel ausquartiert (als ob die Kritik einer Theorie mit der Theorie gar nichts zu tun hätte), damit die Kritik im Theorie-Artikel nicht stört (Stand: 18.12.07):  

Artikel “Kritik an der Relativitätstheorie”  

Darin heißt es: “Wissenschaftliche Kritik an der Relativitätstheorie Albert Einsteins wurde vor allem in den Jahren nach ihrer Veröffentlichung geäußert. Die Theorien der damaligen Gegner der Theorie werden in der wissenschaftlichen Fachwelt heute nicht mehr diskutiert.”

 

Der Wikipedia-Artikel ist inszwischen völlig neu bearbeitet worden und liefert jetzt – immerhin! – 38 kritische Veröffentlichungen: wir gratulieren! 

Ich erinnere jedoch vor diesem Hintergrund, dass allein die Version Juni 2004 der Dokumentation von G.O. Mueller 3789 kritische Veröffentlichungen weltweit dokumentiert!  Das Forum und der Blog von Ekkehard Friebe sowie auch mein Blog stellen auch allein Hunderte von zusätzlichen kritischen Autoren bzw. kritischen Veröffentlichungen vor. Wikipedia kommt also mit 38 kritischen Veröffentlichungen ganz langsam auf den Weg einer angemessenen Information der Öffentlichkeit über die weltweite Kritik der Relativitätstheorie seit über 100 Jahren, sie hinkt aber ganz schön doll hinterher und es bleibt ihr eine gewaltige Menge an Informationen nachzuholen.  

Das GOM-Projekt wird nicht erwähnt: das wäre wohl für Wikipedia einfach zu viel auf einmal. Aber in 10 Jahren könnte es schon anders aussehen. 

Obwohl ein gewisser Gag hier zu entdecken ist: Am Ende des Wikipedia-Artikels in der Linkliste wird der völlig off-topic HEISE-Artikel von Christian Gapp über die Evolutionstheorie Die relativen Dinosaurierhasser verlinkt, der wiederum das GOM-Projekt und seine Interessenvertreter Ekkehard Friebe und Jocelyne Lopez explizit erwähnt und verlinkt, siehe hierzu mein Kommentar: Die Denkstrukturen und die kommunikative Strategie des guten Christian Gapp.  

Die linientreuen Wikipedia-Autoren der etablierten akademischen Physik können sich schon nicht mehr erlauben, das GOM-Projekt komplett zu  ignorieren – die Dokumentation wird immerhin schon von knapp 60 Universitätsbibliotheken sowie auch von der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts katalogisiert und ist auch im Internet sehr verbreitet.

 (Jocelyne Lopez)

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Siehe auch:

10 Thesen zum Grundrecht der Freiheit der Wissenschaft

G.O. Mueller schreibt an 639 Staatsrechtslehrer über Wissenschaftsfreiheit

Jocelyne Lopez schreibt an Frau Milena Wazeck, Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte 

Die gute Milena Wazeck befolgt brav die Strategie „Marginalisierung durch Nichtbeachtung



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