Blog – Jocelyne Lopez

Meine experimentelle Widerlegung des Zwillingsparadoxons

Ich verweise weiter auf den Blog der Bundeskanzlerin Angela Merkel Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre im Rahmen des Projekts ”Zukunftsdialog”, der bis zum heutigen Zeitpunkt 424 unterstützende Stimmen und 278 Kommentare verzeichnet.

Ich habe dort ein Gedankenexperiment vorgeschlagen, das meiner Meinung nach die Zeitdilatation bei dem Zwillingsparadoxon widerlegt:

Es reicht dazu eine andere Meßmethode zu verwenden und die Trennung der Zwillinge mit nur einer einzigen Uhr zu messen um festzustellen, dass sie bei der Wiedervereinigung nach der Trennung ganz genau gleichaltrig sind:

Beide Zwillinge stoppen die Uhr gleichzeitig und Zwilling B fliegt gleich auf Reise. Wenn er zurückkommt, stoppen beide wieder gleichzeitig die Uhr. Die Reise hat also mit dieser Messmethode genauso lange gedauert für beide Zwillinge, die Uhr zeigt die gemeinsame Dauer der Trennung, beide treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder. Diese Meßmethode widerlegt experimentell die Zeitdilatation und löst das Zwillingsparadoxon. Das ist auch im Sinne Einsteins, der gesagt hat: “Die Zeit ist, was die Uhr anzeigt“.

Wie aussagekräftig ist denn eine Meßmethode und was ist sie denn Wert, wenn sie mit einer anderen Messmethode widerlegt werden kann? Sollen etwa biologische Vorgänge wie die Alterung sich nach der Meßmethode richten? Das ist doch völlig absurd, oder?

Ein Teilnehmer bestreitet die Gültigkeit meiner Messmethode und halte sie für einen „Zirkelschluß“. Das bestreite ich wiederum:

 

21.04.2012 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Eine Dauer mit einer Uhr zu messen ist die gängigste Messmethode der Welt. Ich habe sie nicht erfunden, sondern sie wurde vor Tausenden von Jahren überall auf der Welt erfunden, und sogar vor Hundertausenden von Jahren (mit der Sonne). 

Ich weiß nicht, was Sie gegen meine Meßmethode haben. Wenn ich ein 4-Minuten Ei kochen möchte, dann messe ich die Dauer mit einer einzigen Uhr. Ich laufe nicht hin und her zwischen Küchenuhr und Wohnzimmeruhr mit einer Rechenmaschine, um die Zeitdilatation auszurechnen. Ich messe mit der Küchenuhr oder ich nehme eine Eieruhr mit, wenn ich zwischendurch in den Garten laufe, das ist sicherer, wenn ich nicht ein hartgekochtes Ei vorfinden möchte, was allerdings nicht mit der Zeitdilatation zu tun hätte, sondern nur mit meiner möglicherweise altersbedingten Vergesslichkeit. ; -)

 

21.04.2012 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich will wissen, wie lange die Trennung der beiden Brüder gedauert hat, und ich denke mir die einfachste, die genaueste und die zuverlässigste Methode aus um sie zu messen. 

Doch, ich kenne die Experimentalphysik genug um zu wissen, dass meine Meßmethode zur Messung der Dauer der Trennung der Zwillinge zuverlässig und gültig ist, sowohl meßtechnisch als auch methodologisch.

Die Dauer eines abgeschossenen Ereignisses wie hier eine Hin-und-Rückreise von A nach A kann man sehr wohl zuverlässig und zulässig mit einer einzigen Uhr an A messen. Das ist Gang und Gebe und es ist hundertprozentig gültig und zuverlässig.

Man macht es auch nicht anders, wenn man zum Beispiel die Geschwindigkeit eines Lichtssignals mit einer Zweiwegmessung von A nach A nach (nach Reflektion auf einem Spiegel an B) misst. Die Lichtgeschwindigkeit wurde ja auch immer durch Zweiwegmessungen gemessen, also hin- und zurück.

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Siehe auch in diesem Blog:

Zeitdilatation: Eine unbegründete und abenteuerliche Hypothese Einsteins

Zwillingsparadoxon: Mathematik nach Lust und Laune



Zeitdilatation: Eine unbegründete und abenteuerliche Hypothese Einsteins

Ich verweise weiter auf den Blog der Bundeskanzlerin Angela Merkel Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre im Rahmen des Projekts ”Zukunftsdialog”, der bis zum heutigen Zeitpunkt 424 unterstützende Stimmen und 254 Kommentare verzeichnet.

Nachstehend zwei Beiträge von mir in diesem Blog über die Klärung der Frage der physikalischen Realität der Zeitdilatation im Rahmen des berühmten Zwillings-paradoxons: Es wird nämlich von einigen Teilnehmern in diesem Blog die Auffassung vertreten, dass das Jungbleiben des reisenden Zwillings biologisch real sei und dass er wirklich biologisch langsamer altert als sein Bruder und jünger zurückkehrt:

 

19.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

[…] Meine biologischen Funktionen passen sich überhaupt nicht an den Gang von irgendeiner Uhr auf der Welt, kein bisschen, sie haben ihre eigenen Geschwindigkeiten, die auch gar nicht abhängig sind von meiner eigenen Geschwindigkeit im Raum. Zum Beispiel kann mein Puls sehr deutlich schneller werden, wenn ich auf dem Stuhl beim Zahnarzt ruhe, oder sich im Gegenteil verlangsamen, wenn ich mit hoher Geschwindigkeit in einem ICE schlafe. Und nun? Ist jetzt die Spezielle Relativitätstheorie experimentell damit widerlegt?
 

20.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Altern ist etwas viel Komplexeres als Falten zu bekommen: Alle biologischen Funktionen verändern sich beim Altern – also jede Sekunde. Es geht wohl um Milliarden von zueinander abgestimmten Abläufen, die nicht messbar sind. Wie schnell oder wie langsam sich die Zellen in einem Organismus teilen oder zerfallen (Alterung) ist nicht messbar. Die Geschwindigkeit der Zellteilung oder des Zellzerfalls ist nach heutigem Kenntnisstand wohl hauptsächlich auf die Gene zurückzuführen, sowie auf die Lebensbedingungen.

Dass die Geschwindigkeit der Zellteilung oder des Zellzerfalls von der Geschwindigkeit des Körpers im Raum abhängig sei, ist eine abenteuerliche Hypothese, mit Verlaub. Wie gesagt, einfache Beobachtungen zeigen schon, dass manche biologischen Funktionen völlig unabhängig von der Geschwindigkeit des Körpers im Raum verlaufen. Es gibt z.B. auch Tiere, die sich ihr Leben lang langsam bewegen und lange leben (Schildkröte), oder im Gegenteil Tiere, die sich schnell bewegen und kurzlebig sind (Fliegen). Sie widerlegen also genau die Hypothese der Zeitdilatation, wonach man länger lebt, wenn man sich schnell bewegt. ;- )

Die Hypothese Einsteins einer realen Auswirkung der Zeitdilatation in einem Organismus ist sowohl unbegründet als auch völlig abenteuerlich.

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Siehe auch:

Erinnerung an die zuständige und verantwortliche Behörde für die Vermittlung der Relativitätstheorie im Bildungssystem

Blog der Bundeskanzlerin Angela Merkel: Verbannung der Relativitätheorie aus Forschung und Lehre

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zukunftsdialog „Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre“

Bitte an die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Blog “Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre”

Zwillingsparadoxon: Mathematik nach Lust und Laune



Zwillingsparadoxon: Mathematik nach Lust und Laune

Ich verweise weiter auf den Blog der Bundeskanzlerin Angela Merkel Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre im Rahmen des Projekts  ”Zukunftsdialog”, der bis zum heutigen Zeitpunkt 424 unterstützende Stimmen und 201 Kommentare verzeichnet.

Nachstehend weitere Beiträge von mir in diesem Blog über die Klärung der Frage der Existenz bzw. der physikalischen Realität der relativistischen Effekte „Zeitdilatation“ und „Längenkontraktion“ im Rahmen des berühmten Zwillingsparadoxons. Teilnehmer vertreten nämlich in diesem Blog die Auffassung, dass diese Effekte physikalisch existieren bzw. dass nur der Effekt Zeitdilatation (das Jungbleiben des reisenden Zwillings) existiere, wobei der andere Effekt Längenkontraktion (die Verkürzung des reisenden Zwillings) physikalisch nicht existieren solle:

 

16.4.12 – Zitate von Jocelyne Lopez:

Allerdings könnte die Zeitdilatation bei dem Zwillingsparadoxon leicht „experimentell“ widerlegen werden: Es reicht dazu eine andere Meßmethode zu verwenden und die Trennung der Zwillinge mit nur einer einzigen Uhr zu messen um festzustellen, dass sie bei der Wiedervereinigung nach der Trennung ganz genau gleichaltrig sind:

Beide Zwillinge stoppen die Uhr gleichzeitig und Zwilling B fliegt gleich auf Reise. Wenn er zurückkommt, stoppen beide wieder gleichzeitig die Uhr. Die Reise hat also mit dieser Messmethode genauso lange gedauert für beide Zwillinge, die Uhr zeigt die gemeinsame Dauer der Trennung, beide treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder. Diese Meßmethode widerlegt experimentell die Zeitdilatation und löst das Zwillingsparadoxon. Das ist auch im Sinne Einsteins, der gesagt hat: „Die Zeit ist, was die Uhr anzeigt„.

Wie aussagekräftig ist denn eine Meßmethode und was ist sie denn Wert, wenn sie mit einer anderen Messmethode widerlegt werden kann? Sollen etwa biologische Vorgänge wie die Alterung sich nach der Meßmethode richten? Das ist doch völlig absurd, oder?

 

18.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

[…] Bei der Lorentztransformation stehen Zeitdilatation und Längenkontraktion mathematisch in strenger Abhängigkeit und die Mathematik ist bei Relationen gnadenlos: Wenn man eine Zeitdilatation bei dieser Relation ausrechnet, dann nur, weil man eine Längenkontraktion ausgerechnet hat – und vice versa. Ein Effekt kann mathematisch nicht ohne den anderen Effekt entstehen.

Also ist der reisende Zwilling nach Rückkehr geschrumpft, ganz genau im Verhältnis wie er nach Rückkehr jünger geblieben ist. Die Mathematik ist gnadenlos und Ihre Aussage „Kein Zwilling ist nach Rückkehr geschrumpft“ ist mathematisch widerlegt. So viel verstehe ich schon als Mathematik-Laie.

 

18.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Die Schrumpfung des reisenden Zwillings habe ich nicht auf einen verbreiteten Irrtum zurückgeführt, sondern auf die Mathematik der Speziellen Relativitätstheorie (die Lorentztransformation), siehe mein heutiger Beitrag um 6:54 Uhr.
[…]
Sie sind auf meine Argumentation nicht eingegangen. Können Sie es noch tun?

Dürfen die Mathematiker bei dieser Relation eine der Größen als real und die andere Größe als fiktiv voraussetzen? Was ist denn das für eine Logik? Entweder werden beide Größen als real oder beide Größen als fiktiv definiert, nicht nach Lust und Laune.

 

18.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Auch Sie sind nicht auf meine Einwände über die Mathematik der Speziellen Relativitätstheorie (die Lorentztransformation) aus meinem heutigen Beitrag um 6:54 Uhr eingegangen.

Können Sie es bitte noch tun? (siehe meine Bitte an haereticus).

Es ist aus meiner Sicht nicht annehmbar, dass bei der Übernahme der Lorentztransformation, die eine strenge rechnerische Abhängigkeit zwischen Zeitdilatation und Längenkontraktion enthält, die Anhänger der Speziellen Relativitätstheorie entscheiden, dass allein der Zeitdilatation eine physikalische Wirkung in der Natur zuzusprechen sei (Jungbleiben des reisenden Zwillings), dagegen aber der streng mathematisch abhängigen Längenkontraktion keine physikalische Wirkung zusprechen (keine Verkürzung des reisenden Zwillings). Was ist das denn für eine Logik? Das stimmt hinten und vorne nicht. Das ist reine Willkür.

 

 

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Siehe auch in diesem Blog:

Blog der Bundeskanzlerin Angela Merkel: Verbannung der Relativitätheorie aus Forschung und Lehre

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Zukunftsdialog „Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre“

Bitte an die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Blog “Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre”



Wenig politische und demokratische Bildung im Forum „Bildung“ der Piratenpartei

Ich verweise weiterhin auf meine Thematik Verstoß gegen das Grundgesetz in der Vermittlung der Relativitätstheorie im Forum „Bildung“ der Piratenpartei, die zwar eine rege Beteiligung verzeichnet, wo jedoch bis jetzt die aktiven Teilnehmer wenig politische und demokratische Bildung, sowie wenig soziale Kompetenz bei der Erörterung dieser Thematik zeigen (abgesehen davon, dass die Diskussion stark von Trollen, Stalker und Mobber unterwandert ist).

Es wird u.a. zum Beispiel dort bestritten, dass die Relativitätstheorie vom Staat überhaupt vermittelt wird, und dass die mir von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan als zuständig und verantwortlich genannte Behörde nicht dazu verpflichtet ist, meine Frage zu beantworten, siehe: Erinnerung an die zuständige und verantwortliche Behörde für die Vermittlung der Relativitätstheorie im Bildungssystem

Ich gebe hier einige meiner Beiträge in diesem Zusammenhang wieder:

 

17.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Keiner muss mit dem Rücken zur Wand stehen, um zu fordern, dass die Bestimmungen des Grundgesetzes respektiert und umgesetzt werden. Jeder Bürger darf es.

Im öffentlichen Recht, anders als im Zivilrecht, ist es sogar von der Systematik her ganz einfach, wenn man sie erst einmal verstanden hat, und sie ist für den Bürger sehr überschaubar und leicht begehbar, ohne Rechtsanwaltspflicht, kostenfrei und ohne Risiko auf Regress, wenn man sich an einige Regel hält und von vornherein dessen bewußt ist, dass die Vorgänge extrem langwierig sind und dass die Behörde in vielen Fällen massiv mauern wird.

Die Grundsystematik ist einfach und beruht auf wenige Umstände und wenige Gesetze:

  1. Jeder Bürger ist souverän und verfügt per Grundgesetz über das Sagen auf die Behörde: Hier greift Art. 20 Ziff. 2 Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Das bedeutet: Die Behörde ist per Grundgesetz der Dienstleister jedes Bürgers (nicht sein Schuhputzer, aber sein Dienstleiter). Der Bürger darf also gegenüber seinem Dienstleister selbstsicher als Souverän auftreten, jedoch sachlich, höflich, nicht beleidigend und ohne Emotionalität. Er darf Fragen stellen, die bestimmte Vorgänge aus der Zuständigkeit und Verantwortung der Behörde betreffen, er darf auf eine Antwort bestehen und darf sogar eine Frist für die Antwort setzen (3 bis 4 Wochen, ggfs. mit Verlängerungen)..
    .
  2. Behörde verstoßen am laufenden Band gegen geltende Gesetze (aus Ignoranz, Schlamperei oder in einigen Fällen wohl auch aus Korruption): Bei einem gut begründeten Verdacht auf Verstöße gegen Gesetze durch Behörde darf sich der Bürger auf § 258 StGB Strafvereitelung berufen: Das bedeutet, dass jeder Bürger sich selbst strafbar macht, wenn er einen Verdacht auf Verstöße gegen Gesetze hat und keine Klärung und Prüfung darüber veranlasst. Antwortet die Behörde nicht oder antwortet sie Nichtssagendes, macht sie sich auch strafbar und der Bürger darf sich auf § 258a StGB Strafvereitelung im Amt berufen, sowie auf die EU-Antikorruptionsvereinbarung, die u.a. eine Informationspflicht den Behörden vorschreibt.
    .
  3. Antwortet die Behörde weiterhin nicht oder antwortet sie weiterhin Nichtssagendes, gibt es mehrere Möglichkeiten für den Bürger weiterzukommen, zum Beispiel:
    .
    – Eine Fachaufsichtsbeschwerde: Die Legislative (Abgeordnete) wird eingeschaltet und muß die Behörde zwingen, die Fragen des Bürgers zu beantworten. Zwei Beispiele davon haben wird gegenüber einer Veterinärbehörde umgesetzt Fachaufsichtsbeschwerde vom 05.04.12 und Fachaufsichtsbeschwerde vom 11.04.12.
    .
    – Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft muß dann selbstständig den Strafbestand verfolgen.

 

Alle weiteren Schritte bei der jeweiligen höheren Instanz sind möglich, einschließlich Klage vor einem Verwaltungsgericht, bis hin zur Verfassungsklage.

Mehr sind da nicht an Gesetze, um bei Verdacht auf Verstöße gegen geltende Gesetze die zuständige und verantwortliche Behörde zur Verantwortung zu ziehen und ein gesetzwidriges Verhalten der Behörde abstellen zu lassen. Wie gesagt sehr langwierig und schwerfällig, aber von der Systematik her einfach und bürgerfreundlich. Ein Fallbeispiel für die ersten Schritten haben wir konkret in einem Fall von Verdacht gegen das Grundgesetz bei der Genehmigung von Tierexperimenten durch eine Veterinärbehörde zusammengestellt: Verdacht auf Verstoß gegen das Grundgesetz der Tierexperimente von Prof. Dr. Wolf Singer: Auseinandersetzungen mit Behörden

 

 

17.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

[…] Bis jetzt hat jedoch die Behörde nicht nachgewiesen, dass die Kritik der Relativitätstheorie im Bildungssystem vermittelt und behandelt wird, obwohl diese Theorie nachweisbar in Schulbüchern, in gymnasialen Leistungskursen und in Universitäten vermittelt und behandelt wird. Wird etwa die Kritik dieser Theorie dabei auch vermittelt und behandelt? In welcher Form? Werden auch Alternativtheorien zur Lichtausbreitung (zum Beispiel Äthertheorien) auch als annehmbar vermittelt und behandelt? In welcher Form? Hmm… meinst Du das etwa wirklich? Wir meinen das eben nicht und wir dürfen es auch schwarz auf weiß von den Behörden nachgewiesen bekommen: Ein paar nichtssagende Floskel werden uns (und ggfs. den Richtern) nicht zufriedenstellen, versteht sich.

Du darfst also auch geduldig warten: Auseinandersetzungen mit Behörden sind extrem langwierig und schwerfällig, vor allem bei Vorgängen, wo es um Millionen und Milliarden von öffentlichen Geldern in Lehre und Forschung geht, deren Verwendung jeder Bürger befugt ist zu hinterfragen.

 

 

17.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nochmal: Doch, die Relativitätstheorie wird gelehrt, habe ich schon angeführt, in Lehrbüchern, in gymnasialen Leistsungskursen und in Universitäten. Es gibt sogar extra für die Relativitätstheorie gemäß Prof. Hermann Nicolai, Direktor vom Albert Einstein Institut noch dazu zwei Professuren an deutschen Universitäten und zum Beispiel ein Portal „Einstein-Online“ vom Albert Einstein Institut, alles vom Steuerzahler finanziert.

Doch, doch, die Lehre der Relativitätstheorie wird im Bildungssystem vermittelt und behandelt, mit Steuergeldern, das ist nachweisbar. Wird die Kritik der Relativitätstheorie dabei auch vermittelt und behandelt? In welcher Form? Das ist eben noch nicht nachgewiesen worden. Wird auch in Lehrbüchern, in gymnasialen Leistungskursen und in Universitäten zum Beispiel eine Äthertheorie gelehrt? In welcher Form? Gibt es auch zwei Professuren an deutschen Universitäten zum Beispiel für die Äthertheorie von Lorentz, die die gleichen Voraussagen und die gleichen experimentellen Befunde wie die Relativitätstheorie liefert? Oder gibt es ein „Hendrik Lorentz Institut„, finanziert vom Steuerzahler? Oder ein „Lorentz-Online“ zur Bildung der Schüler ab der 10. Klasse und der Öffentlichkeit, finanziert vom Steuerzahler? Oder ein „Lorentz-Jahr„, finanziert vom Steuerzahler?

Fragen über Fragen…

 

17.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nachweisbar ist, dass der Staat im Rahmen seines Bildungsauftrags mit Steuergeldern die Relativitätstheorie vermittelt, in Schulen, in Gymnasien, in Universitäten, in universitären Instituten, in außeruniversitären staatlichen oder staatlich geförderten Einrichtungen. Das sind positive Nachweise, sie sind zahlreich.

Ein „negativer“ Nachweis ist, dass der Staat nirgendwo im Rahmen seines Bildungsauftrages die Kritik der Relativitätstheorie oder Alternativtheorien vermittelt. Unser „negativer Nachweis“ ist also, dass wir nirgendwo eine solche Vermittlung durch den Staat gefunden haben.

Der Staat soll also hier positive Nachweise bringen und schwarz auf weiß beweisen, dass er auch die Kritik der Relativitätstheorie und mindestens eine Alternativtheorie zur Relativitätstheorie auch mit Steuermitteln vermittelt. Die Beweislast obliegt hier ihm.

Wenn ich zum Beispiel sage „Es gibt keine schwarzen Schwäne, weil ich keine gefunden habe„, kannst Du nicht sagen „Beweise es bitte, dass Du keine gefunden hast„, oder? Das wäre ja absurd. Wenn Du mir zeigen willst, dass ich irre und dass es schwarze Schwäne gibt, dann muss Du mir schon zeigen, wo sich ein schwarzer Schwan befindet. Okay?



Tierversuche: Absurditäten aus deutschen Labors

Informationen von der Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ 

 
Absurditäten aus deutschen Labors

Angeblich seien Tierversuche notwendig, um kranken Menschen zu helfen. Die Öffentlichkeit wird regelmäßig mit solchen Behauptungen getäuscht. In Wahrheit ist der angebliche Nutzen von Tierversuchen nur vorgeschoben. Unsere Internet-Datenbank beweist, dass die tierexperimentelle Forschung sehr weit davon entfernt ist, irgendetwas Gutes für die Menschheit zu tun.

Die folgende Auswahl von in den letzten rund 10 Jahren in Deutschland (und einem in Österreich) genehmigten und durchgeführten Tierexperimenten zeigt, worum es in der tierexperimentellen Forschung tatsächlich geht: um wissenschaftliches Interesse auf Kosten von fühlenden Lebewesen, um Forschungsgelder, um die Bestätigung von längst bekanntem Wissen und um das Dogma »das wurde schon immer so gemacht«.

Unter der Versuchsbeschreibung ist jeweils in kursiv die Quelle der entsprechenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift genannt und darunter die Stadt, in der die Versuche wahrscheinlich stattgefunden haben.

Um die entsprechenden Versuchsbeschreibungen in der Datenbank aufzurufen, geben Sie in die Suchmaske (Reiter »Datenbank«) die Tierart, den Nachnamen des Erstautors und die Stadt ein.

Weiterlesen:

 
– Wüstenrennmäuse mit Zappelphilippsyndrom – Der Irrsinn der »Tiermodelle«

– Rennen bis zum Umfallen – Stressforschung an Tieren

– Alkohol ist nicht gut für Kinder und Rauchen gefährdet die Gesundheit – Banalitäten der tierexperimentellen Forschung

– Winterschlaf hilft gegen Alzheimer – Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Experimentatoren

– Schafe und Kaninchen gehen nicht aufrecht – Unterschiede bei Tier und Mensch

– Ratten in den Wechseljahren – Auf der Suche nach dem nicht vorhandenen »Tiermodell«

– Gesunde Tiere und kranken Patienten sind grundlegend unterschiedlich – Bestätigung längst bekannten Wissens

– Ratten bis auf das Skelett abgemagert – Prädikat »besonders grausam«

Alle Seiten

 

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)
 

 

28.04.2012 in Bremen
Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche



Aktuelle Diskussion im Forum „Bildung“ der Piraten-Partei

Ich habe in meiner Thematik „Verstoß gegen das Grundgesetz in der Vermittlung der Relativitätstheorie“ im Forum „Bildung“ der Piratenpartei sowohl meine Bitte an Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 07.04.12, als auch meine Erinnerung an die zuständige und verantwortliche Behörde vom 13.04.12 zur Diskussion gestellt.

Es hat sich bis jetzt auf mehrere Seiten eine rege Diskussion darüber entwickelt, siehe:

ab Seite 15 – Forum „Bildung“ der Piraten-Partei 

 

 



Erinnerung an die zuständige und verantwortliche Behörde für die Vermittlung der Relativitätstheorie im Bildungssystem

Ich verweise auf meine Anfrage vom 07.03.12 und habe heute folgende Erinnerung an die zuständige und verantwortliche Behörde für die Vermittlung der Speziellen Relativitätstheorie im öffentlichen Bildungssystem per E-Mail geschickt:

 

An
Sekretariat der Kultusministerkonferenz der Länder
KMK (Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik) poststelle@kmk.org

und
Schulwesen im Sekretariat der Kultusministerkonferenz schulen@kmk.org

Datum: 13.04.12
Betr.: Vermittlung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie im öffentlichen Bildungssystem
Meine Anfrage vom 07.03.12

Sehr geehrte Damen und Herren,

per E-Mail vom 07.03.12 habe ich gemäß Hinweis der Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan eine Anfrage über die Rahmenbedingungen der Vermittlung der Speziellen Relativitätstheorie im öffentlichen Bildungssystem an Sie als zuständige und verantwortliche Behörde gerichtet, die leider bis zur festgesetzten Frist vom 06.04.12 unbeantwortet geblieben ist (siehe nachstehend).

Ich vermute einen Mangel in der Einhaltung der rechtlichen Vorschriften durch Ihre Behörde in der o.g. Angelegenheit, und zwar bei der Einhaltung und der Umsetzung des Art. 5 Ziff. 3 Grundgesetz „Wissenschaftsfreiheit“ u.a. gemäß folgenden Erläuterungen aus dem „Bonner Kommentar zum Grundgesetz“:

Der Wissenschaftsbegriff darf also nicht dazu dienen, richtige von falschen Lehrmeinungen und Forschungsergebnissen zu unterscheiden (Irrtumsoffenheit als heuristisches Prinzip). (Seite 41)

Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem “Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege” entsprechen (Seite 34). 

Ebenso wenig darf die Anerkennung durch die Scientific Community (allein) entscheidend sein (S. 41)

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (S. 41).

Der Staat, der sich als Kulturstaat versteht, hat die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern. (S. 28-29)

Der Staat hat durch geeignete organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Grundrecht der freien wissenschaftlichen Betätigung so weit unangetastet bleibt. (S. 22).

Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers (S.40) [Hervorhebung in der Quelle]

Unkonventionelle Forschungsrichtungen und -ergebnisse oder auch Lehrmethoden dürfen nicht begrifflich ausgegrenzt werden, denn gerade Außenseiter bedürfen des Schutzes davor, daß sie durch die “herrschende Meinung” an der wissenschaftlichen Entfaltung gehindert werden (Notwendigkeit von Innovationsoffenheit. (S. 41).

Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zum bisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. Indem von einem bloßen Versuch der Wahrheitsermittlung die Rede ist, wird die prinzipielle Unabgeschlossenheit jeder wissenschaftlichen Erkenntnis unterstrichen. Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig (”weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff”) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen. (S. 42)

Alle Gewalten in Bund und Ländern, auch der Bundespräsident […] haben die Grundrechte unmittelbar zu beachten, also nicht etwa erst in ihrer Vermittlung durch das vom Gesetzgeber geschaffene einfache Recht. (S. 126) [Hervorhebung in der Quelle]

Gebunden sind alle staatlichen Organe in Bund und Ländern wie auch die Träger mittelbarer Staatsgewalt […], insbesondere die Gemeinden, auch die berufsständischen Kammern […], alle Selbstverwaltungseinrichtungen, soweit sie hoheitliche Gewalt ausüben. (S. 127) [Hervorhebungen in der Quelle]

 

Ich berufe mich auf § 258 StGB und möchte dringend auf mein besonderes Bedürfnis nach Erfüllung der Artikel 20 Grundgesetz hinweisen. Darüber hinaus berufe ich mich weiterhin auf Art. 1 Grundgesetz sowie auf die Bestimmungen der EU-Antikorruptionsvereinbarung und fordere erneut die Beantwortung meiner an Sie am 07.02.12 gestellten Frage:

Aus welchen Gründen wird die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie im öffentlichen Bildungssystem nicht vermittelt und nicht behandelt?

Für eine Antwort bis zum 13. Juni 2012 bedanke ich mich im voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Tierversuche am MPI und ESI: Fachaufsichtsbeschwerde vom 11.04.12 an das Landesparlament Hessen

Ich habe heute eine Fachaufsichtsbeschwerde an das Landesparlament Hessen in Wiesbaden (5 Fraktionen) per E-Mail gesendet, sowie an den Regierungspräsidenten in Darmstadt, wegen Nicht-Beantwortung meiner Fragen über die Tierexperimente am Max-Planck Institut für Hirnforschung in Frankfurt (MPI) und am Ernst Strüngmann Institute in Frankfurt (ESI) durch die zuständige und verantwortliche Behörde für die Genehmigung dieser Experimente (Veterinärdezernat Darmstadt), siehe:

 Fachaufsichtsbeschwerde vom 11.04.12

 

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Siehe auch die aktuelle, komplette Zusammenstellung unserer Auseinandersetzungen mit Behörden:

Verdacht auf Verstoß gegen das Grundgesetz der Tierexperimente von Prof. Dr. Wolf Singer: Auseinandersetzungen mit Behörden



Kritik der Relativitätstheorie: Würden „die Intellektuellen“ niemals die Einhaltung der Bestimmungen des Grundgesetzes zulassen?

Ich verweise auf meine Thematik Verbannung der Relativitätstheorie aus Forschung und Lehre im MAHAG-Forum, wo ich diesen Vorschlag  aus dem Blog der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des Projekts „Zukunftsdialog„ zur Diskussion gestellt habe, und gebe einige Austausche aus dieser Diskussion wieder:

 

10.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

[…] Und die Behörden haben sich an die Gesetze zu halten, die Richter auch: Sie müssen dafür sorgen, dass die Behörden sich an die Gesetze halten.

 

10.04.12 – Zitat von Yukterez:

Schon, aber man muss auch die Seriosität der Klage prüfen. Sonst könnte man ja jeden Tag von Pontius zu Pilatus laufen, um jedesmal erneut die eigene Unschuld zu beteuern, nur weil irgendwer sich einen Spass daraus macht, zu klagen (:   […]

 

11.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Die Seriosität der Klage steht im Grundgesetz Art. 5 Ziff. 3 „Wissenschaftsfreiheit“ geschrieben, seriöser geht’s nicht. Und das Grundgesetz darf jetzt die zuständige und verantwortliche Behörde studieren, bitteschön. Wir haben es schon getan.

 

10.04.12 – Zitat von Yukterez:

[…] Die Politik hat eigentlich die Aufgabe für gute Bildung zu sorgen, nicht als Inquisitor zu wirken […]

 

11.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Genau! Der Staat muss im öffentlichen Bildungssystem für gute Bildung sorgen, das fordert das Grundgesetz, und sich nicht als Inquisitor verhalten. Er verhält sich aber als Inquisitor, indem er im Bildungssystem eine einzige Theorie als einzig richtig und gültig lehren lässt, unter völliger Ausblendung jeglicher kritischen Einwände und jeglicher Alternativtheorie, die seit Aufstellung dieser Theorie existieren:

Zitate Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit“ (145 Seiten):

Der Wissenschaftsbegriff darf also nicht dazu dienen, richtige von falschen Lehrmeinungen und Forschungsergebnissen zu unterscheiden (Irrtumsoffenheit als heuristisches Prinzip). (Seite 41)

Ebenso wenig darf die Anerkennung durch die Scientific Community (allein) entscheidend sein (S. 41)

[…] Das Verfassungsgericht […] spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen” (Seite 42). [Hervorhebung durch J. Lopez]

 

10.04.12 – Zitat von Yukterez:

[…] Professoren lassen sich nichts verbieten, schon gar nicht per Gesetz, die wollen überzeugt werden, und das geht nur mit Formeln und Experimenten, die sich decken (: […]

 

11.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Stimmt, Professoren lassen sich nichts verbieten wovon sie überzeugt sind und was sie lehren möchten, auch nicht per Gesetz, völlig richtig. Aber…

GG Art. 5 Ziff. 3:

Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers” (S.40)

Der Staat muss also dafür sorgen, dass Professoren, die von der Unrichtigkeit der Relativitätstheorie oder von der Richtigkeit einer Alternativtheorie der Ausbreitung des Lichtes überzeugt sind, es auch lehren dürfen:

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (S. 41).

Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem “Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege” entsprechen (Seite 34).

Der Staat, der sich als Kulturstaat versteht, hat die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern. (S. 28-29)

Der Staat hat durch geeignete organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Grundrecht der freien wissenschaftlichen Betätigung so weit unangetastet bleibt. (S. 22).

Der Staat könnte zum Beispiel hier, um diese Bestimmungen zu respektieren, Lehrstühle und Lehraufträge für Professoren und Lehrbeauftragte ausschreiben, die von der Ungültigkeit der Relativitätstheorie oder von der Gültigkeit einer Alternativtheorie der Ausbreitung des Lichts überzeugt sind. Es würde ganz bestimmt nicht an Bewerbungen mangeln, wollen wir wetten?

 

10.04.12 – Zitat von Yukterez:

[…] Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei – so steht es zumindest in der Wiener Universität angeschrieben. Wenn der Staat sich da einmischen wollte, würden die Intellektuellen nicht mitspielen, Sie unterschätzen die Akademie, Frau Lopez ! […]

 

11.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Sie unterschätzen den Sinn und Zweck der Bestimmungen des Grundgesetzes, Herr Yukterez! Auch Gesetzgeber und Juristen sind Wissenschaftler, die ihre Bestimmungen nicht aus Willkür erlassen, sondern auf tiefgehende Überlegungen und auf jahrhundertlange Erfahrungen zurückführen. Diese Bestimmungen sind weise, vernünftig und verantwortungsvoll: nur so lässt sich nämlich verhindern, dass Dogmen sich in der Wissenschaft einnisten und den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt verhindern. Das leuchtet auch jedermann ein.

 

10.04.12 – Zitat von Yukterez:

Zitat von Jocelyne Lopez: „der Staat hat diese Verstöße abzustellen – wenn nötig durch ein Gerichtsurteil.“

Selbst wenn er wollte, das könnte er nicht – das würden wir niemals zulassen ! […]

 

11.04.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wer sind „wir“????
Wer sind „die Intellektuellen„, die es „niemals zulassen würden„???
Wer maß sich an, für „die Intellektuellen“ zu sprechen und anonym die Einhaltung der Bestimmungen des Grundgesetzes verhindern zu wollen, Herr Yukterez? Sind Sie etwa staatsfeindlich und treten deshalb anonymen auf?



Anfrage an Bundespräsident Joachim Gauck wegen Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Wolf Singer

Ich verweise auf die Antwort vom Staatsminister Michael Boddenberg über die Verleihung des Bundesverdientskreuzes an Prof. Dr. Wolf Singer und habe heute folgende E-Mail an den Bundespräsidenten Joachim Gauck geschickt:

  

An Herrn Bundespräsidenten Joachim Gauck
Bundespräsidialamt – Abteilung Orden und Ehrungen
Datum: 10.04.2012
Betr.: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Prof. Dr. Wolf Singer

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck,

gemäß einer Pressemitteilung vom 12.08.2011 im Landesportal Hesse wurde den Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an den Hirnforscher Prof. Dr. Wolf Singer verliehen, u.a. neben Verdiensten im wirtschaftlichen Bereich auch wegen Verdiensten für sein überragendes Engagement für den Tierschutz:

Beispielsweise möchte ich Ihr Wirken als Vorsitzender der Kommission des Tierschutzrechts […] nennen. Die Liste ist lang und Ausdruck Ihres überragenden Engagements.“

Die Erwähnung eines Engagements von Prof. Wolf Singer für den Tierschutz wirkt äußerst befremdlich und sogar geradezu schockierend: Prof. Wolf Singer ist im Gegenteil als berüchtigter Tierexperimentator in der Öffentlichkeit bekannt, der seit 30 Jahren entsetzliche und stark umstrittene Experimente an hochempfindlichen Tieren durchführt (insbesondere an Primaten und Katzen). Hier möchte ich Sie zum Beispiel über die Stellungnahme des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ in Kenntnis setzen: 

Pressearchiv 2011 – 12.08.2011 – Orden für Tierquäler:
Hirnforscher Singer erhält Bundesverdienstkreuz


Der umstrittene Neurowissenschaftler Prof. Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt/M. erhält für seine Arbeit heute das Bundesverdienstkreuz. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hält die Ehrung für eine Fehlentscheidung, da Singer qualvolle Tierversuche an Affen und Katzen durchführt.

»Dass jemand, der soviel Tierleid auf dem Gewissen hat, für seine Untaten auch noch geehrt wird, ist schändlich«, meint Dr. med. vet. Corina Gericke, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche. Nach Aussage des Vereins ist Singer seit Jahren an qualvollen Tierversuchen beteiligt.[…]“

Vor diesem Hintergrund kann ich mir keine Verdienste von Prof. Wolf Singer für den Tierschutz vorstellen und habe am 26.01.12 Herrn Staatsminister Michael Boddenberg gebeten, mir den Namen der zuständigen und verantwortlichen Behörde für eine Auskunftserteilung über die genauen Verdienste und „das überragende Engagement“ von Prof. Wolf Singer im Bereich des Tierschutzrechts zu nennen, die eine Erwähnung bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gerechtfertigt haben.

Nach zwei Erinnerungen meinerseits wegen Nicht-Beantwortung meiner Anfrage hat mir schließlich Staatsminister Boddenberg am 28.03.12 antworten lassen, dass die Entscheidung, wer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird, ausschließlich dem Bundespräsidenten obliegt, und mich für Auskünfte über diese Entscheidung an das Bundespräsidialamt und die dort zuständige Abteilung für Ordensangelegenheiten verwiesen (siehe nachstehend E-Mail vom persönlichen Referenten des Staatsministers Boddenberg).

Darüber hinaus hat Staatsminister Michael Boddenberg in dieser E-Mail auch kurz zum Sachverhalt insgesamt Stellung genommen und meine separate Anfrage an das Regierungspräsidium Darmstadt erwähnt, womit ich unter Berufung auf die EU-Antikorruptionsvereinbarung als zuständige und verantwortliche Behörde für die Genehmigung der Tierversuche von Prof. Dr. Wolf Singer aufgefordert hatte, mir Auskünfte über den sehr intransparenten Sachverhalt um diese Genehmigungen zu erteilen. Ich vermute nämlich einen Mangel in der Einhaltung der rechtlichen Vorschriften bei den Tierversuchen des Hirnforschers Prof. Dr. Wolf Singer, die einer Auszeichnung widersprechen würden. 

Entgegen dem Eindruck, der bei der Formulierung dieser E-Mail vom Staatsminister Boddenberg erweckt werden könnte, wurden mir keine Antworte auf meine drei gezielte Fragen vom 10. Januar 2012 durch das Regierungspräsidium Darmstadt erteilt, so daß ich mich veranlasst fühlte, am 05.04.2012 eine Fachaufsichtsbeschwerde an das Landesparlament Hessen wegen gesetzwidrigem Verhalten dieser Behörde einzureichen.

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, mir Auskünfte über die positiven Vorgänge der Hirnforschung von Prof. Dr. Wolf Singer und über die Rahmenbedingungen zu erteilen, die eine Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse gerechtfertigt haben.

Für eine Antwort bis zum 9. Mai 2012 bedanke ich mich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Jocelyne Lopez

 

Mitunterzeichnende:

Gabriele Menzel
Dagmar Seliger
Roswitha Taenzler
Gisela Urban
Aktionsgemeinschaft gegen Tierversuche FFM. INT.

 

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Siehe auch eine komplette Zusammenstellung der Austausche:

Verdacht auf Verstoß gegen das Grundgesetz der Tierexperimente von Prof. Dr. Wolf Singer: Auseinandersetzungen mit Behörden



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