Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Tierversuche abschaffen!'

Tierquäler Wolf Singer möchte am liebsten die Verfassung ändern

Ich gebe einen weiteren Beitrag von mir in einer Diskussion über Tierversuche im Forum Zeitwort.at wieder:

27.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

In seinem verlinkten Interview mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft betreibt Wolf Singer eine weitere Irreführung in Richtung Öffentlichkeit, Behörde und Gesetzgeber: Seine Forschung ist nämlich eindeutig in der Grundlagenforschung angesiedelt, wie alle Institute der Max Planck Gesellschaft, die sich selbst als führende Organisation in der Grundlagenforschung bezeichnet:

Zitat Max Planck Gesellschaft:
Die derzeit 80 Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit.

Das Max Planck Institut für Hirnforschung betreibt also Grundlagenforschung mit seinem Direktor Prof. Dr. Wolf Singer, der seit 20, 30 Jahren Grundlagenforschung mit Tierexperimenten „im Dienste der Allgemeinheit“ betreibt.

Singer weiß aber, dass sich ein eindeutiger Trend bei den Behörden und den Gerichten zeigt, die Genehmigung für Tierversuche in der Grundlagenforschung abzulehnen und die Bereitschaft, Tiere für die Grundlagenforschung zu opfern zu unterbinden, nur um die blinde Neugier von ein paar Forschern zu befriedigen. So wurden in München und Berlin die Genehmigungen für Grundlagenforschung mit Affenversuchen von den Behörden nicht mehr verlängert. In Bremen, wo ein Schüler von Singer, Andreas Kreiter, in der Uni Grundlagenforschung mit Affen seit Jahren durchführt, haben sich die Abgeordneten der Bürgerschaft einstimmig entschlossen aus der Forschung mit Primaten in ihrem Land zurückzuziehen, wobei die große Mehrheit der Bürger von Bremen bei Umfragen sich auch dafür ausgesprochen hat. Die Behörden haben auch die Genehmigung für die Tierversuche von Kreiter nicht mehr verlängert, worauf Kreiter (bzw. die Uni Bremen) geklagt hat. Aber auch die Richter haben die Genehmigung verweigert (Kreiter geht in die Berufung), siehe ein Bericht von Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Absage für Affenhirnforscher Kreiter

Sowie eine Stellungnahme dieses Vereins zu den Affenversuchen in Bremen:

Ärztevereinigung verurteilt die Bremer Affenversuche als Verstoß gegen das Grundgesetz

Bei diesen langjährigen juristischen Auseinandersetzungen ist Kreiter plötzlich aufgefallen, dass seine Forschung gar keine Grundlagenforschung sei, sondern der Epilepsieforschung diene, was ein Experte in der Epilepsieforschung als Irreführung entlarvt hat: Bleiben Sie bei der Wahrheit…

Zitate Dr. Bernhard Rambeck, Leiter der Pharmakologischen Abteilung der Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V., Bethel-Bielefeld

[…] Nachdem die wissenschaftliche Zielsetzung seiner in der Grundlagenforschung angesiedelten Experimente die Senatskommission der Bremer Bürgerschaft offensichtlich nicht überzeugt hat, fällt ihm plötzlich die überragende Bedeutung seiner Affenstudien für die Medizin ein: Die Hirnfunktionen der Epilepsiekranken müssen doch erforscht werden; […] wer Kreiters Affenversuche aufhalte, halte den Fortschritt in der Medizin auf.

Alles an den Haaren herbeigezogen. Argumente dieser Art werden seit Jahrzehnten verwendet, wenn es um die ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen geht. Soll Andreas Kreiter doch bitte einmal vorweisen, was er bislang, seit er in Bremen in seinem Elfenbeimturm forscht, für die Epilepsiekranken erreicht hat. Nichts, absolut nichts. Natürlich wird er von seinen ebenfalls tierexperimentell forschenden Kollegen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von den Universitäten unterstützt, weil sie alle Angst vor einem Dammbruch haben, sollten sich die in der allgemeinen Bevölkerung zunehmend akzeptierten ethischen Grundvorstellungen über den Umgang mit Tieren auch in der experimentellen Forschung durchsetzen.
[…]

Wolf Singer weiß natürlich von diesem Trend der Behörde und der Gerichte und versucht schnell auch seine eigenen, auch in der Grundlagenforschung angesiedelten Tierexperimente zu retten, indem er die vom Gesetzgeber per Grundgesetz festgelegten Trennung zwischen Grundlagenforschung und medizinischer Forschung leugnet und anfechtet, siehe im Interview mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft:

Zitat Prof. Dr. Wolf Singer:

DFG: Forscher, die ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren, stellen meist den zu erwartenden Nutzen für die Gesellschaft heraus – neue Medikamente etwa, oder schnellere Computer. Was nützt die Hirnforschung?

Singer: Ich halte es für bedenklich, allzu sehr mit dem kurzfristigen Nutzen zu argumentieren. Wissenschaft funktioniert im Allgemeinen nicht so, dass ich ein Ziel definiere – etwa eine Behandlung für Epilepsie zu finden – und es dann mit einer voraussehbaren Investition an Zeit und Geld erreichen kann. Die Hirnforschung hat das Ziel, die neuronalen Mechanismen von Hirnleistungen aufzuklären. Zu diesen Leistungen zählt alles Verhalten, unser Denken und Erleben, und natürlich auch seine Abweichungen, etwa psychische Erkrankungen. Mit zunehmendem Wissen wachsen unsere Möglichkeiten, in das Krankheitsgeschehen einzugreifen. Aber das ist ein langfristiger, nicht im Einzelnen planbarer Prozess mit vielen Umwegen. – Anwendungsmöglichkeiten für Ergebnisse der Grundlagenforschung sehen wir bereits in sehr vielen Bereichen, in der Medizin, in der Pädagogik, in der Informationstechnologie.

Damit möchte Singer am liebsten die vom Gesetzgeber festgelegte Eingrenzung der Grundlagenforschung aufheben und das Experimentieren an Tiere für alle mögliche Anwendungsmöglichkeiten durchführen, auch schnellere Computer. Dann guten Tag, Herr Prof. Dr. Wolf Singer. Mit solchen verfassungswidrigen Einstellungen ist nur zu hoffen, dass der Typ nicht zu viel Einfluß auf den Gesetzgeber üben kann, obwohl er es für seine lächerlichen philosophischen „brisanten, neuen Erkenntnisse“ über die Willenfreiheit der Menschen schon versucht, siehe sein Interview in der Zeitschrift Gehirn&Geist:

Zitate

G&G: Dieser Begriff ist ja auch ein juristischer Terminus. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es in der Präambel unseres Grundgesetzes. Werden sich auch Gesetzgebung und Rechtsprechung an den Erkenntnissen der Hirnforschung ausrichten müssen?

Singer: Vor allem über unser Strafsystem werden wir neu nachdenken müssen. Wer immer sich heute über Schuldfähigkeit Gedanken macht, ist gut beraten, die Erkenntnisse der Hirnforschung zur Kenntnis zu nehmen.

G&G: Nehmen denn die Juristen Ihre Forschungsergebnisse bereits wahr?

Singer: Ich bin erstaunt, wie wenig beeindruckt sich juristische Kreise davon zeigen. Ich habe in Karlsruhe mit Bundesverfassungsrichtern über das Thema „freier Wille“ diskutiert. Die Juristen behandeln die Frage der Schuldfähigkeit pragmatisch: Einer tat, was er tat, weil es sich so fügte. Sonst hätte er es nicht getan.

Eine schöne Gesellschaft und eine schöne Welt, das sich der Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer/Frankenstein für „die Normalbürger“ träumt…

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Siehe auch in diesem Blog:

Primatenversuche in Bremen: Andreas Kreiter macht eiskalt weiter

Der Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer fügt Millionen von Menschen Leiden und Schaden zu
Prof. Dr. Wolf Singer und seine großartigen Forschungsergebnisse
Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer und wissenschaftlicher Betrug



„Esowatch.com-Prozess“ und der Abschied von Rincewind

Informationen vom 31.12.2011 aus der Webseite Promed-Watch:

„Esowatch.com-Prozess“ und der Abschied von Rincewind



Großer Sanierungsbedarf bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft!

Ich gebe einen Beitrag von mir aus einer Diskussion über Tierversuche im Forum Zeitwort.at wieder: 30.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez: Wenn man über Foschung spricht, kommt man wohl nicht daran vorbei über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zu sprechen. Allein in diesem Thread über Wolf Singer ist zum Beispiel der Name der DFG, die ihm zusammen mit 50.000 Euro den „Communicator-Preis 2003“ erteilt hat, zwei mal vorgekommen, siehe:

Prof. Dr. Wolf Singer erhält Communicator-Preis 2003 und Zitat von »Jocelyne Lopez« So sagt er zum Beispiel in einem Interview mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft […]

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft spielt offensichtlich eine sehr große Rolle in der Förderung der Forschung und der Verteilung der öffentlichen Forschungsgelder. Am 19.10.11 ist in der Frankfurter Allgemeine Zeitung ein ganzseitiger Artikel mit einer tiefgehenden und sehr scharfen Kritik der DFG erschienen:

Die freie Wissenschaft ist bedroht Fördert die mächtige Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Ideenklau und die Selbstbedienung? Transparenz ist für sie ein Fremdwort. Dieses Monopol ist bedenklich. Von Roland Reuß und Volker Rieble

Auszüge:

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist ein Verein deutscher Universitäten und Wissenschaftsorganisationen (Forschungseinrichtungen, Akademien und wissenschaftliche Verbände). Ihr Zweck ist durch die Satzung bestimmt: Sie „dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsaufgaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forscherinnen und Forschern.“ Sie erhält Geld vom Staat, jedes Jahr etwa 2,5 Milliarden Euro. Dieses Geld verteilt sie an Forscher und Forschungseinrichtungen, vor allem für die Förderung von Forschungsprojekten. Daneben nimmt sie mit Geld Einfluss auf die Forschungsstruktur, namentlich durch die von ihr verwaltete Exzellenzinitiative, die Spitzenuniversitäten erhebliche Finanzmittel zuweist, aber ebenso durch die von der Förderung abhängige Errichtung von Sonderforschungsbereichen. […] Das geht einher mit punktuellen konkreten Missgriffen, die Indiz für Fehlsteuerung sind. Das schlimmste Szenario ist der Ideenklau: Der Gutachter votiert gegen den Antrag, um dessen Kernidee als eigene Initiative einzureichen, mitunter auch in wortwörtlicher Übernahme. Hinzu kommen plagiatorische und betrügerische Anträge, die wahlweise bereits publizierte fremde Forschungsergebnisse als eigene Projektidee ausgeben oder eigenes Erforschtes als künftiges Projekt darstellen, um eine zukunftsbezogene Förderung für vergangene Leistung einzustreichen.

Das ist Subventionsbetrug und ein Fall für den Staatsanwalt. Was macht die DFG: Sie spricht eine Rüge aus, in sehr seltenen Fällen auch einmal eine Antragssperre – achtet aber ansonsten sehr darauf, dass solche Kriminalität die edle Sphäre der Wissenschaft nicht verlässt. Täter werden durch Anonymität geschützt. […] Dementsprechend gewinnt die im Hauptausschuss festgelegte wissenschaftspolitische Ausrichtung der DFG eine klare Lenkungsfunktion. Werden dort interdisziplinäre Projekte, industriell verwertbare oder solche der Lebenswissenschaften bevorzugt, so werden die Antragsteller folgen. Das müsste im Rahmen einer offenen Diskussion geschehen; doch ist der Hauptausschuss ein kleiner Lenkungskreis, der nichtöffentlich tagt und entscheidet und seine Entscheidungen auch nicht begründet. Weil dort die geldgebende Politik mit 32 Mitgliedern präsent ist, ist Staatseinfluss nicht ausgeschlossen. Auch dagegen wäre im Prinzip nichts einzuwenden, doch fehlt jede parlamentarisch-demokratische Kontrolle. Die Ministerialagenten können nach eigenem Gutdünken Forschungskonzeptionen für die gesamte Bundesrepublik entwickeln – innerhalb eines privatrechtlichen Vereines, der niemandem verantwortlich ist. […] Erforderlich ist zweitens eine Rückbesinnung auf ein Mindestmaß an wissenschaftspolitischer Neutralität: Wenn der Staat gemeinwohlwichtige Forschungsvorhaben mit inhaltlichem Suchauftrag verbinden will – wichtig etwa in der medizinischen Forschung -, dann mag er das tun und sich hierzu bekennen. Die allgemeine Forschungsförderung hingegen muss ein Mindestmaß an inhaltlicher Neutralität wahren, darf nicht Forschungsförderung mit Forschungslenkungspolitik koppeln. Der „strukturellen Gefahr wissenschaftsinadäquater Entscheidungen“ (BVerfGE 111, 333) ist entschieden zu begegnen. Zentral ist die Forderung nach Transparenz: Transparenz in der Gutachterauswahl und in den Gutachten. Dass Fachreferenten der Geschäftsstelle die Gutachter freihändig auswählen und damit die zentrale Weichenstellung für das Qualitätsurteil programmieren, ist ein unhaltbarer Zustand. Dass Gutachter einen Anonymitätsschutz benötigten, ist nicht plausibel. Wissenschaftliche Rücksichtnahme ist kein Grund für Heimlichtuerei. Hochschullehrer erstatten in Berufungsverfahren über Kandidaten bewertend Bericht – ohne dass dies in ein Geheimverfahren verlagert wird. Jeder Kandidat und jeder Gutachter erträgt dies.

Der Wissenschaft ist offene Kritik immanent; weswegen ausgerechnet Subventionsentscheider und -empfänger vor Kritik geschont werden müssten, ist unerfindlich. Noch unerfindlicher ist die Idee, Gutachter könnten nicht mehr „frei“ ihre Meinung sagen, wenn der Antragsteller über ihr Votum in Kenntnis gesetzt wird. Ein wenig Selbstbewusstsein darf man von demjenigen erwarten, der für sich wissenschaftliche Unabhängigkeit in Anspruch nimmt. Im Übrigen finden auch wissenschaftliche Auseinandersetzungen nicht anonym statt. Wer Kritik äußert, muss sie auch selbst aushalten. Akademische Prüfungen im allgemeinen zeichnen sich da-durch aus, dass allenfalls der Prüfling, nie aber der Prüfer anonymisiert wird. […] Das sind Vorschläge, die wir diskutieren wollen. An der grundsätzlichen Feststellung, dass die DFG als Organisation modernen Prinzipien guter Organisationsführung nicht entspricht, führt unseres Erachtens kein Weg vorbei. Es muss besser werden und damit anders – damit die DFG ihre Aufgabe künftig allein im Dienst der Wissenschaft versieht.

Es gibt offensichtlich viel zu sanieren hinter den Kulissen der wissenschaftlichen Forschung…



Alle Aktivisten werden im Internet gemobbt

Ich gebe einen weiteren Austausch aus einer Diskussion über Tierversuche im Forum Zeitwort.at wieder:

 

31.12.11 – Zitat von Renitenz:

Die ganze Empörung bringt nichts, weil die Experimente bei einem Verbot im Ausland durchgeführt werden.

 

31.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich versuche etwas zu erreichen im Land wo ich lebe und wo ich Handlungs-möglichkeiten habe, um es zu erreichen. Man kann nur etwas individuell tun, was im individuellen Handlungsbereich möglich ist. Sonst sind es nur Stammtischgespräche.

Wenn jeder in seinem Land seine individuellen Handlungsmöglichkeiten in Anspruch nimmt und es erreicht, ist das Ziel vollständig erreicht. Das Ablehnen der Tierversuche ist ein internationaler Trend. Auch im Ausland sind Tierversuchsgegner aktiv. In Neuseeland wurde zum Beispiel vor kurzem die „Menschenrechte für Menschenaffen“ konstitutionell anerkannt, was sich auf die USA erweitert hat, siehe zum Beispiel hier.

Ein Kampf zeichnet sich nicht mit schnellen Erfolgen zum Ziel aus, leider, sondern durch Zwischenziele und Teilerfolge.

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Bremen 28.04.2012

 

31.12.11 – Zitat von Renitzenz:

Eben, da liegt die Crux begraben, denn es gibt schon viele Organisationen, denen man nur beitreten und in ihnen vortreten müsste. Diese Handlungsmöglichkeit schöpfst du nicht aus, sondern beschränkst dich auf Eigenbrötlertum. Zudem ist auch deine Marke – nämlich dein Name Jocelyne Lopes – unrettbar kaputt, weil alle Themen mit Streit verseucht sind.

 

31.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich bin überhaupt keine „Eigenbrötlerin“, das ist ein falscher Eindruck, sondern ich stütze mich auf Organisationen, die in diesem Bereich die Öffentlichkeitsarbeit leisten und die Informationen zur Verfügung stellen. Wie Du es vielleicht hier im Forum gemerkt hast, habe ich sehr oft die Homepage, die Berichten und die Aktionen dieser Organisationen vorgestellt und verlinkt (Tierversuchsgegner-Vereine in Im- und Ausland), sowie in meinem Blog und in meiner Homepage auch vorgestellt und verlinkt. Das erwarten diese Organisationen von der „Basis“. Sie rechnen mit den Mitgliedern, Sympathisanten und Aktivisten im Internet, um ihre Informationen zu verbreiten und ihre Webseiten bekannt zu machen.

Mein Name ist übrigens überhaupt nicht „kaputt„: Alle Tierversuchsgegner wissen, dass die Aktivisten gemobbt werden, ich bin nicht die einzige, weit verfehlt, das ist die Regel, das ist Gang und Gebe, alle Aktivisten werden gemobbt. Alle Tierversuchsgegner-Organisationen wissen es und sie sind wohl auch froh darüber, das die Aktivisten „an der Front“ die heißen Kohlen aus dem Ofen holen und die gesellschaftliche Problematik ersichtlich machen, auch wenn sie sich die Hände damit verbrennen. Ich arbeite außerdem zusammen mit Tierversuchsgegnern, die nicht im Internet tätig sind, die jedoch wissen wie es im Internet läuft und die deswegen meinen Einsatz bewundern, doch, ich bekomme schon Anerkennung von Tierversuchsgegnern, die meinen Einsatz schätzen und mich fragen, wie ich es im Internet überhaupt aushalten kann. Aus dem Internet habe ich übrigens auch persönliche Kontakte mit verschiedenen Tierversuchsgegnervereinen und einzelnen Tierversuchsgegnern. Kaum einer hat aber die Zeit oder überhaupt die Motivation, sich mit den Abgründen des Internets zu beschäftigen.

In meinem Blog bestehen auch 90 % meiner Beiträge aus reinen Informationen über die Tierexperimente und über ihre Akteure (zum Beispiel über Wolf Singer). Die Beiträge, die Streitigkeiten mit Mobber und Stalker betreffen sind in der Minderheit und dienen nur zum punktuellen Festhalten von Vorfällen im Rahmen von laufenden juristischen Auseinandersetzungen (Esowatch & co.).

Mein Blog vermittelt also eine ganze Menge Informationen, sowohl über die Tierversuche selbst als auch über die gesellschaftlichen Umstände um die Tierversuche. Ich selektiere nämlich für meinen Blog nur die wesentlichen Austausche aus Forendiskussionen, weil die Forendiskussionen selbst sehr schnell unlesbar werden und kaum ein Leser hat Lust und Zeit sich mit unlesbaren Forendiskussionen zu beschäftigen. Meine Blog-Einträge erreichen also eine Menge Leute, die sich sonst nicht in Forendiskussionen aufhalten. Meine Mobber und Stalker waren vor ein paar Jahren höchstens ein Duzend von Figuren (jetzt nur noch zwei), dafür ist die Anzahl der Leser meines Blogs nicht unbeachtlich für einen privaten Blog und auf jeden Fall höher als die Anzahl der Leser von Foren-diskussionen. Ich versuche also das Beste aus den Abgründen des Internets zu machen und ich vermittle als vermeintliche „Eigenbrötlerin“ ziemlich vielen Menschen Informationen über Tierversuche. Das Problem der Tierversuche ist ja nur ein Problem der Verbreitung der Informationen in der Öffentlichkeit, da die Massenmedien nicht zur Verfügung der Tierversuchsgegner-Organisationen stehen.



Roger Fouts, ein leidenschaftlicher Vorkämpfer für die Rechte der Tiere

Ich komme auf meinen Eintrag Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer ist nur ein Schaumschläger zurück und gebe einen weiteren Beitrag von mir aus einer Diskussion über Tierversuche im Forum Zeitwort.at wieder:

 

27.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Auch über das Erlernen von Sprachen labert Wolf Singer altbekannte Klischees vor sich hin und stellt seine Forschung so vor, als ob sie irgendwelche neue Erkenntnisse in diesem Bereich zu Tage gefördert hätte, siehe im oben gennanten Interview mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft:

DFG: Was trägt die Hirnforschung zur Pädagogik bei?

Singer: Zunächst bestätigt sie, was gute Eltern und Pädagogen schon immer wissen: Die Förderung von Kindern in den ersten Lebensjahren ist enorm wichtig. Doch zur Erfahrung kommt nun auch die Erkenntnis, warum das so ist und warum sich manches später nicht mehr aufholen lässt. Ein Beispiel: Sprache besteht aus einer unablässigen Folge von Lauten. Wir wissen heute, dass Kinder schon sehr früh in der Sprachentwicklung lernen, diesen Strom in seine einzelnen Bestandteile, die Phoneme, zu zerlegen. Während dieses Lernprozesses werden bestimme Verbindungen zwischen Nervenzellen im Gehirn geknüpft; andere, in der jeweiligen Sprache nicht benötigte, verkümmern. Darum fällt es Asiaten so schwer, „l“ und „r“ zu unterscheiden, und deshalb erfolgt die Phonemsegmentierung bei der spät erlernten Zweitsprache nicht mehr automatisch. Nach dieser sensiblen Phase ist dieser Teil der Hirnentwicklung abgeschlossen. Das ist der Grund dafür, dass wir eine später erlernte Sprache nie mit der gleichen Mühelosigkeit erfassen wie die Muttersprache. Nur Kinder, die zweisprachig aufwachsen, beherrschen beide Sprachen gleich gut.

Auch hier betreibt Wolf Singer wissenschaftlichen Betrug und schmückt sich zynisch mit fremden Federn: Neue Erkenntnisse in den Lernprozessen einer Mutter- oder Fremdsprache wurden einzig von Hirnforschern und Psychologen gewonnen, durch Experimente an Menschen, ohne Singer und ohne Tierversuche à la Singer.

Fantastische und spannende neue Erkenntnisse über die Sprachentwicklung und über die Sprachkommunikation mit Tieren wurden dagegen zum Beispiel von dem amerikanischen Verhaltensforscher Prof. Roger Fouts gewonnen und in seinem Buch „Unsere nächsten Verwandten – Von Schimpansen lernen, was es heißt, ein Mensch zu sein“ berichtet, das ich nur wärmsten empfehlen kann und das ich schon in meiner privaten Homepage vorgestellt habe: Angehörige.

Das Vorwort des Buches hat Jane Goodall geschrieben, die weltberühmte Verhaltensforscherin und entschiedene Tierversuchsgegnerin, die mit ihrer lebenslangen Forschung an freilebenden Schimpansen wissenschaftlich mehr für das Erforschen der Tiere und der Menschen getan hat, als ein Wolf Singer in tausenden Leben es tun könnte. Ein Zitat von Jane Goodall aus dem Vorwort des Buches: „Die wunderbare Abenteuergeschichte einer wissenschaftlichen und emotionalen Entdeckung, mit größter Aufrichtigkeit, mit Staunen und mit Liebe erzählt“.

Der Klapptext des Buches:

Ein Menschheitstraum geht in Erfüllung: Die Verständigung von Mensch und Tier

Roger Fouts hat dreißig Jahre seines Lebens damit verbracht, Schimpansen die Gebärdesprache der Taubstummen beizubringen. Sein Buch handelt von der Freundschaft zwischen Mensch und Tier und berichtet von einem wissenschaftlichen Projekt, das unseren Blick auf unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, für immer verändert hat. Im Gespräch zwischen Schimpansen und Menschen wird unsere biologische und seelische Nähe auf verblüffende, rührende und immer wieder auch komische Weise offenbar.

Fouts konfrontiert uns auch mit den dunklen Seiten der modernen Forschung, die ihn zu einem leidenschaftlichen Vorkämpfer für die Rechte der Tiere werden ließ.

Dieses Buch „ist viel mehr als ein Sachbuch über wissenschaftliche Theorien und die Praxis der Forschung. Es erzählt eine Liebesgeschichte. Wer dieses Buch liest, wird für die Tiere Partei ergreifen“. [Los Angeles Times Book Review]

 

Roger Fouts konnte noch die Schimpansin Washoe und ein paar Mitglieder ihrer Familie aus den Krallen der Tierexperimentatoren à la Wolf Singer retten. Viele der Tiere konnten aber nicht gerettet werden, Fouts selbst ist daran fast gebrochen. Er hat im Netz eine Webseite für Washoe und ihre Familie gestellt, die ich auch in meinem Blog verlinke: Friends of Washoe – Meet Washoe

 

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Siehe auch in diesem Blog:

Prof. Dr. Wolf Singer und seine großartigen Forschungsergebnisse
Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer und wissenschaftlicher Betrug



Auch die Kinder gucken auf die „Forschungsergebnisse“ des Tierquälers Prof. Dr. Wolf Singer

Ich verweise auf meinen Eintrag Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer ist nur ein Schaumschläger und gebe einen weiteren Austausch aus einer Diskussion über Tierversuche im Forum Zeitwort.at wieder:

  

26.12.11 – Zitat von erdbeeramazone

  • Jocelyne, da ladet „man“ also tatsächlich Schulklassen ein in das Hirnforschungsinstitut von Wolf Singer?
  • Weißt du Näheres, was man den Kindern da alles „gezeigt“ bzw. nicht gezeigt und „schöngeredet“ hat?
  • Wie weit haben Kinder die Tieropfer zu Gesicht bekommen (dürfen)?
  • Warum lassen Direktoren von Gymnasien zu, dass Kinder „Tierfolterlabore“ besuchen, wohl im positiven Sinn, obwohl im negativen Sinn Tierfolterlabore an KZs erinnern?
  • Wurden die Kinder zuvor ausreichend und genügend über die Tierfolter-Methoden der Hirnfoschung aufgeklärt, und was fand das Labor eigentlich so „erfolgreich“ am Besuch der Schulklassen und wie äußerte sich die „Begeisterung“ der Schüler eigentlich?

 

26.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez

Die Tierversuchsgegner-Organisationen versuchen natürlich auch, Kindern und Jugendlichen so schonend wie möglich über das Vorhandensein von Tierversuchen zu informieren und sie zu Verantwortung und ethischem Denken den Tieren gegenüber, zur Herzbildung zu erziehen, wie zum Beispiel das Jugendprojekt des Vereins Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Webseite für Jugendliche – Harry hilft Tiere

Irgendwann werden die Kinder aber mit den Bildern und Berichten über die Tierversuche konfrontiert werden, der Schock und das Trauma sind nicht zu vermeiden, genau so wenig wie ihre Konfrontation mit Bildern und Berichten über Kriegsgräuel zu vermeiden ist. Bei Info-Ständen über Tierversuchen in Fußgängerzonen habe ich schon die ernsten und verzweifelten Blicke von Kindern auf die Fotos gemerkt, und auch öfter mal den Versuch von Eltern, sie schonend davon abzulenken und schnell weiter zu gehen. Aber die Konfrontation der Kinder damit ist nicht zu vermeiden. Wie jedes einzelnes Kind das verarbeiten oder verdrängen kann, weiß man nicht. Es richtet aber unerkannt und unbemerkt wahrscheinlich Schaden in der Psyche der Kinder. Der Vertrauensbruch zu den Menschen, das Gefühl der Ohnmacht und die Verzweiflung sind auf jeden Fall vorhanden, genauso wie bei Kriegsbildern und Kriegsberichten. Gewalt und Gräuel sind unter uns, in unseren Städten, vor unseren Türen, vor unseren Augen, legal.

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Siehe auch in diesem Blog:

Der Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer fügt Millionen von Menschen Leiden und Schaden zu
Prof. Dr. Wolf Singer und seine großartigen Forschungsergebnisse
Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer und wissenschaftlicher Betrug



Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer ist nur ein Schaumschläger

Ich verweise auf eine Diskussion im Forum Zeitwort.at über Tierversuche und gebe einen Austausch wieder:

 

26.12.11 – Zitat von erdbeeramazone:

[…] Aber nun zu einem Punkt, wo ich mir denke, übertreiben die Betreiber angesichts der angewandten Hirnforschungs-Tierfolter da nicht ein wenig? Auf der Seite vom Marx-Plank-Institut das hier gefunden:

News – Monday, 14. November 2011
Max-Planck-Tag a huge success
On November 11, 2011 two school groups visited the Max Planck Institute for Brain Research.

It turned out to be a huge success.

The MPI for Brain Research participated actively in the nation-wide organized Max-Planck-Tag. On November 11, two different school groups from Frankfurt visited the institute on-location at the Campus Niederrad (Freiherr-vom-Stein-Schule) and Campus Riedberg (Liebigschule). Scientists of the institute discussed the recent developments in neuroscience and gave demonstrations and lab-tours through some of the facilities (e.g. MRI and turtle lab) of the institute.

We would like to thank all for their enthusiasm and attention.

http://www.brain.mpg.de/newsevents/news/…952f6e0a61e5433

  • Jocelyne, da ladet „man“ also tatsächlich Schulklassen ein in das Hirnforschungsinstitut von Wolf Singer?
  • Weißt du Näheres, was man den Kindern da alles „gezeigt“ bzw. nicht gezeigt und „schöngeredet“ hat?
  • Wie weit haben Kinder die Tieropfer zu Gesicht bekommen (dürfen)?
  • Warum lassen Direktoren von Gymnasien zu, dass Kinder „Tierfolterlabore“ besuchen, wohl im positiven Sinn, obwohl im negativen Sinn Tierfolterlabore an KZs erinnern?
  • Wurden die Kinder zuvor ausreichend und genügend über die Tierfolter-Methoden der Hirnfoschung aufgeklärt, und was fand das Labor eigentlich so „erfolgreich“ am Besuch der Schulklassen und wie äußerte sich die „Begeisterung“ der Schüler eigentlich?

 

26.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nein, natürlich erklärt Singer den Kindern nicht, wie er seine vermeintlichen „Erkenntnisse“ in der Hirnforschung zu Tage gefördert haben will. Die Kinder werden es erst später erfahren, wenn sie erst einmal mit Informationen über Tierversuche konfrontiert werden. Deshalb muss auch die Verbreitung von Informationen über Tierversuche mit allen Mitteln verhindert werden, sonst sind sowohl Kinder als Erwachsene unter Schock. Die Presse hält sowieso dicht, keine Gefahr aus dieser Seite. Diverse Lobbys (vorneweg wohl die Pharma-Lobby) versuchen im Hintergrund, auch das Internet darüber dicht zu machen.

Singer profitiert also von der Zensur der Informationen über Tierversuche in der Öffentlichkeit, um vor den Kindern zu glänzen und sie für seine „Erkenntnisse“ zu begeistern. Das habe ich schon in meinem Brief an Singer anläßlich der Erteilung des „Tierquälerpreises 2004“ an Singer vor seinem Labor im Frankfurt anläßlich einer Demo, die von Ärzte gegen Tierversuche e.V. organisiert wurde. Auch dort habe ich moniert, dass er in seinem Schulprojekt „Brücken schlagen“ den Kindern vorenthält, wie er sich einbildet, dass er zu solchen Erkenntnissen gekommen sei: Der Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer fügt Millionen von Menschen Leiden und Schaden zu.

Singer selbst spricht ungern über seine Tierquälereien, obwohl er die hier und dort zwangsläufig wegen dem Druck der Tierversuchsgegner nicht ganz verschweigen kann. So sagt er zum Beispiel als „Communicator Preisträger 2003“ in einem Interview mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft:

DFG: Gab es für Sie einen konkreten Anlass, mit Ihrer Forschung an die Öffentlichkeit zu gehen?

Singer: Ein Anlass war die Kritik an unseren Tierexperimenten in der Hirnforschung. Tierschützer unterstellten mir geradezu sadistische Motive und ich war gezwungen, mich zu wehren. Zunächst ging es also darum, Rechenschaft abzulegen und aufzuklären über unsere Arbeit. Dabei bemerkte ich, dass es bei vielen Menschen ein ungeheures Interesse an der Hirnforschung gibt, wenn auch oft nur ein geringes Wissen. Auf jeden meiner Vorträge und Aufsätze hin erhalte ich viele Nachfragen, und es entwickeln sich ausführliche Korrespondenzen – die Menschen wollen wissen, was Hirnforschung ist und was sie zu Tage fördert. Daraus ergab sich eine positive Rückkopplungsschleife. Nicht zuletzt zwang dies auch dazu, die eigene Arbeit und ihre Relevanz immer wieder zu reflektieren. Zudem ärgerte es mich gelegentlich, dass selbst gebildete Menschen so wenig über die Naturwissenschaften wissen.

Das „sich wehren“ gegen die Kritik an seine Tierexperimente besteht also für Singer daraus, überall in der Öffentlichkeit und bis in den Schulen einseitig zu erzählen, dass er fantastische und hochinteressante Erkenntnisse damit zu Tage gefördert habe.

Dies ist aber eine glatte Lüge und ein wissenschaftlicher Betrug:

Die Hauptergebnisse seiner Forschung, wofür er auch in der Öffentlichkeit bekannt ist (Nicht Existenz eines freien Willes bei Menschen) sind rein philosophischer Natur und wurden von Philosophen seit aller Ewigkeit als unentscheidbar analysiert – was allerdings auch jeder Mensch mit seinem eigenen Verstand auch ohne Philosophen nachvollziehen kann…

Zitat Prof. Dr. Wolf Singer:
Bei uns gibt es natürlich genauso Defizite. Ich muss mir schon vorwerfen lassen, dass ich über Bewusstsein und freien Willen rede, ohne Hegel, Kant, Schopenhauer oder Descartes umfassend studiert zu haben. Aber gerade darum plädiere ich für eine engere Zusammenarbeit: Beide Seiten würden profitieren.

Genauso wurde von seinen Fachkollegen aus der Hirnforschung oder aus der Psychologie erklärt, dass solche Erkenntnisse durch Experimente nicht nachgewiesen wurden – es waren überdies Experimente an Menschen, worauf Singer seine Erkenntnisse zurückführt (Libet-Experiment und Varianten) und nicht an Tiere.

Das ganze mediale Theater mit den „spannenden neuen Erkenntnisse aus der Hirnforschung“ durch Singer, womit er vor den Kindern zu glänzen versucht, sind also alte philosophische Kamelle oder moderne Erkenntnisse aus der Psychologie oder aus der Hirnforschung, die ohne Singer und ohne Tierversuche gewonnen wurden.

Der Mann ist aus meiner Sicht nicht nur ein kaltblutiger, gefühlloser Tierquäler und Tierversuchsideologe (wie der „Erfinder“ der Tierversuche Claude Bernard), sondern ein Schaumschläger, der nur karriere- und imagesüchtig ist und seine führende Position als Hirnforscher missbraucht, um seine eigenes, privates Weltbild in der Gesellschaft durchzusetzen.

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Siehe auch in diesem Blog:

Prof. Dr. Wolf Singer und seine großartigen Forschungsergebnisse
Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer und wissenschaftlicher Betrug



Tierversuchsfreie Forschung ist möglich!

Sehr informative Berichte über eine Tierversuchsfreie Forschung vom Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Forschung ohne Tierleid
in-vitro-Schlaglichter
Biochips – Die in-vitro-Revolution
Hürde Validierung

 

Ein interessanter Fall der Nicht-Übertragbarkeit der Ergebnisse aus Tierversuchen ist der Fall vom Tabak, berichtet von Tierversuchgegner.org:

Tierversuche ergaben, daß Rauchen unschädlich ist

Da die meisten Tierversuche keine ursächliche Verbindung zwischen dem Rauchen von Zigaretten und dem Auftreten von Lungenkrebs ergeben hatten, wurden in den Vereinigten Staaten bis Ende der Sechzigerjahre so gut wie keinerlei öffentliche, gesundheitspolitische Schritte gegen das Rauchen unternommen. Die massiven am Menschen gesammelten Beweise für die Rolle des Rauchens bei der Krebsentstehung waren bereits 1950 stichhaltig und fundiert. Aufgrund der irreführenden Ergebnisse von Tierversuchen wurden die öffentlichen Maßnahmen gegen das Rauchen um ungefähr zwanzig Jahre verzögert.

Da die Inhalationsversuche ohne Tumorbildung geblieben waren, mußte der bedauernswerte Ernst Winder mit seinen Hautbepinselungen von Ratten und Mäusen hartnäckig fortfahren. Schließlich entdeckte er eine Mäuseart, die auf die Teerpinselungen mit Tumorbildung reagierte, und so konnte er in den späten Fünfzigerjahren seine Arbeiten im Fernsehen publik machen und einige seiner Kollegen vom Zusammenhang zwischen dem Rauchen und dem Auftreten von Lungenkrebs überzeugen. Auch in diesem Fall stammten die wichtigsten Beweise von den Studien von Menschen.

 

Eine weitere interessante Analyse über manche Motivationen der Tierexperimentaroren, berichtet von Tierversuchgegner.org:

Wie mit Tierversuchen Plagiate vertuscht werden

Der Tierversuch dient zur Verschleierung eines wissenschaftlichen Plagiats. Karriere-Süchtige, denen nichts zuwider ist, wenn es um den eigenen Vorteil geht, schrecken eben vor nichts zurück.

von Brandon P. Reines, London

Der Medizinhistoriker belegt hier anhand einiger Beispiele, wie der sogenannte wissenschaftliche Erkenntnis-Prozeß abläuft. In der Regel entdeckt ein Mediziner, Biologe etc. in der Natur ein Phänomen. Dieses Phänomen versucht er, in Tierversuchen nachzuvollziehen, womit er seine »Erkenntnis« gleichzeitig dramatisiert, und anschließend erprobt er das in klinischen Versuchen. Die Regel (nicht die Ausnahme) ist ferner, daß bereits bekannte Zusammenhänge durch Tierversuche so spektakulär gemacht werden, daß der Tierexperimentator den Ruhm einheimst und nicht der eigentliche Entdecker. Der Tierversuch dient also zur Verschleierung eines wissenschaftlichen Plagiats, wie die nachstehenden Beispiele eindeutig zeigen. Auch insofern scheiden sich also am Tierversuch die Geister. Karriere-Süchtige, denen nichts zuwider ist, wenn es um den eigenen Vorteil geht, schrecken eben vor nichts zurück.
[…]

Diese Analyse könnte sich auch auf den Fall des Tierquälers Prof. Dr. Wolf Singer beziehen: Er auch zieht „spektakuläre“ und „dramatische“ Schlüße auf die vermeintlichen „neuen“ Erkenntnisse, die er zu Tage gefördert haben will, und zwar aufgrund eines Experiments (das Experiment des Hirnforschers Benjamin Libet), das nicht von ihm konzipiert wurde, nicht an Tiere durchgeführt wurde sondern an Menschen, und auch in der Fachwelt als ungeeignet erkannt wurde, um die Nicht-Existenz der Willenfreiheit bei Menschen nachzuweisen und somit einen wissenschaftlichen Betrug darstellt, siehe Prof. Dr. Wolf Singer und seine großartigen Forschungsergebnisse
und Tierquäler Prof. Dr. Wolf Singer und wissenschaftlicher Betrug.



Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche – 28.04.2012

 

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Samstag 28. April 2012 in Bremen
 

Demonstration

Anlässlich des Internationalen Tags zur Abschaffung der Tierversuche lädt die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche am 28. April 2012 zu einer zentralen Veranstaltung in Bremen ein.

Allein in Deutschland mussten im Jahr 2010 fast drei Millionen Mäuse, Ratten, Kaninchen, Meerschweinchen, Fische, Hunde, Katzen, Affen und viele andere Tiere unter dem Deckmantel der Wissenschaft einen grausamen und sinnlosen Tod im Labor sterben. Die Jahr für Jahr steigenden Zahlen bedeuteten nicht nur Leid von Millionen Lebewesen, sondern sind auch ein Warnsignal für eine fehlgeleitete Medizin und Wissenschaft.

Mit einem Demozug durch die Bremer Innenstadt und einer Kundgebung auf dem Marktplatz wollen wir gemeinsam mit anderen Tierschutz-, Tierrechts- und Tierversuchsgegnervereinen und Bürgern für die Abschaffung aller Tierversuche und eine fortschrittliche Medizin des 21. Jahrhunderts demonstrieren.

Gedenk- und Aktionstag

In der Woche um den 24. April wird weltweit auf das Leid der Tiere in den Labors aufmerksam gemacht. Der Gedenk- und Aktionstag wurde erstmals 1979 in Großbritannien begangen und geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding zurück, der sich im Britischen Oberhaus für den Tierschutz einsetzte.

Der ursprünglich im deutschsprachigen Raum verwendete Bezeichnung „Tag des Versuchstiers“ suggeriert, Tierversuche gehörten wie selbstverständlich zum Leben dazu und seien unabänderlich. Versuchstieren könne man lediglich mitleidsvoll gedenken. Darüber hinaus kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass sich Experimentatoren den „Tag des Versuchstiers“ zunutze machten, um die angebliche Notwendigkeit der Versuche „zum Wohle des Menschen“ zu propagieren.

Im Jahr 2007 wurde von einer Reihe von Tierrechts- und Tierversuchsgegnervereinen eine Umbenennung beschlossen. „Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche“ drückt unmissverständlich aus, worum es geht: Tierversuche sind weder ethisch noch wissenschaftlich zu rechtfertigen und müssen abgeschafft werden!



Zwei Teilchenforscher sind in Cyber-Mobbing involviert: Dr. Marc-Rainer Brinkmann (AEI) und Dr. Joachim Schulz (DESY)

Ein meiner langjährigen Stalker, Manuel Krüger, der mich beharrlich im Internet vorwiegend wegen Kritik der Relativitätstheorie verfolgt und mich mit Beleidi-gungen, Verleumdungen und Anfeindungen im Netz regelrecht überschüttet (u.a. unter dem Pseudonym „nocheinPoet„), ist auch neulich als Mobber in Diskussionen über Tierversuche eingesprungen:  im Forum bildungsforen.de (die Diskussion wurde gelöscht und ich wurde kommentarlos gesperrt, nachdem ich den Forumsbetreiber Christian Frasz um Moderation gebeten habe, siehe Auch rabiate Zensur im Forum „Bildungs-foren.de“) und im Forum Zeitwort.at.

Manuel Krüger bringt in beiden Diskussionen seine Sympathie und seine tatkräftige Unterstützung für den anonymen Internet-Pranger Esowatch zum Vorschein –  insbesondere für meine Diffamierungsseite – sowie seine  Sympathie und seinen glühenden Einsatz  für das Mobbing-Forum „Alpha Centauri„. Auch wurde das Thema der verleumderischen antisemitischen Vorwürfe, die in diesen beiden Internet-Prangern maßgeblich als Mobbing-Strategie verwendet werden, angesprochen. Ich gebe nachstehend Auszüge aus der Diskussion im Forum Zeitwort.at  (ein Teil der Beiträge von Manuel Krüger wurden selbständig von dem Betreiber des Forums entfernt):

 

21.12.12 – Zitat von nocheinPoet:

[…] Nur wenn sie so dämlich sind, sich Nazis in Forum zu holen und selber in einem solche auch noch schreiben, dann muss es sie nicht wundern, wenn andere ihnen einen Strick daraus drehen.
Also ich sage nur, selber schuld. […]

 

21.12.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

[…] 5) Nenne bitte den Namen des „Nazi-Forums„, wo ich schreibe und verlinke bitte dieses Forum.

 

21.12.12 – Zitat von nocheinpoet:  

[…] Das „bitte“ können sie sich in die Haare schmieren, solange sie nicht ihre Anschuldigungen gegen meine Person belegen, sehe ich keinen Grund, ihnen hier was zu verlinken. […]

 

21.12.12 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Okay, Manuel Krüger, Du kannst also nicht Deine Aussage belegen, dass ich in einem „Nazi-Forum“ schreibe. Man darf es zur Kenntnis nehmen, es ist also eine zusätzliche Verleumdung in diegleiche Kerbe geschlagen wie alles Anderes. 

Dafür kann ich ein paar Einzelheiten über die Foren geben, wo ich schreibe oder geschrieben habe: 

In allen Foren wo ich schreibe oder geschrieben habe, haben mich viele Mobber von Deiner befreundeten Mobber-Truppe überall verleumdet, und da wir hier mit solchen schwerwiegenden Delikten bei Klarnamen sind und auch sein müssen, zum Beispiel:

Gerhard Hollaschke (alias galileo2609), Michael Hammer-Kruse, Ralf Kannenberg, Jeff Reiffers (alias Garfield335), Bernd Stening (mit unzähligen alias), Dr. Ulrich Türke, Eugen Bauhof, Marco Rothley, Stefan Deiters, Manuel Krüger (alias nocheinPoet und viele alias) und Brigitta Riedmüller (alias Britta, alias ISS, hier im Forum Zeitwort auch registriert, jedoch kann sie nicht verantworten, unter ihrem Klarnamen zu stalken, zu mobben und zu verleumden), sowie von Science-Blogs Marc Scheloske, Dr. Florian Freistetter, Jörg Rings, Thilo Kuessner und Dr. Martin Bäker, sowie vom Blog von Spektrum der Wissenschaft Carolin Liefke, sowie Dr. Marc-Christian Brinkmann bzw. Marc-Rainer Brinkmann (Mitarbeiter der Max Planck Gesellschaft / Albert Einstein Institut in Hannover, zu der Zeit wo er beim Teilchenbeschleuniger GANIL in Frankreich gearbeitet hat und nichts Besseres zu tun hatte, als zu stalken und zu mobben) und Dr. Joachim Schulz (Mitarbeiter beim Teilchenbeschleuniger DESY in Hamburg und Inhaber der Domain des Hetz- und Mobbing Forums „Alpha Centauri„, 2006 speziell zum Mobbing und Stalking der Kritiker der Relativitätstheorie gegründet).

Sie alle haben in Foren oder Blogs geschrieben, wo ich auch geschrieben habe, also müssen sie nach Deiner Logik auch Nazis sein, da ich ja in ein „Nazi-Forum“ schreibe.

 

21.12.11 – Zitat von nocheinpoet:

[…] Oder was ist mit Joachim Schulz?
Da hat ihr selbst Harald Maurer ganz deutlich erklärt, dass er nie der Betreiber von ACi war, und juckt sie das? Nein, sie lügt einfach weiter und versucht den zu schaden. […]

 

23.12.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

A propos Joachim Schulz, Harald Maurer und meine angeblichen „Lügen“ und Absichten Joachim Schulz „zu schaden„:

Nachstehend was Harald Maurer, Inhaber des Forums MAHAG, über die Inhaber-verhältnisse und das falsche Impressum (gefälschter Name, falsche Adresse in der Schweiz) des Forums Alpha Centauri in seinem Forum mitgeteilt hat:

08.10.2009 – Zitat Harald Maurer:
Das Impressum des Forums Alpha Centauri ist falsch:

Das Forum Alpha Centauri wurde einzig zum Zweck eingerichtet, Kritiker der Relativitätstheorie nieder zu machen, wobei jede Art von Beleidigung und Verspottung zulässig ist. Schon das Leitmotto des Forums: „Informationen aus wissenschaftlicher Sicht über Pseudowissenschaften und ähnliche Überzeugungssysteme, vorrangig kritische Betrachtungen zu Widerlegungen der Relativitätstheorie und Einsteins.“ sagt eigentlich alles. Die „wissenschaftliche Sicht“ besteht vorrrangig aus Schmähungen, Verleumdungen, Demütigungen und persönlichen Angriffen.

So ein Schmutzforum muss natürlich damit rechnen, dass so mancher Niedergemachte die Gerichtsbarkeit anruft, und deshalb bleibt alles anonym, was die Verantwortlichen des Forums betrifft, auch das Impressum ist falsch, denn in der Baselstrasse 50, 4125 Riehen, Schweiz, gibt es keinen Karl Hilpolt, und wahrscheinlich gibt es jemanden dieses Namens überhaupt nicht. Dort ist jedenfalls dieser angeblich Verantwortliche des AC-Hetz- und Hassforums nicht einmal bekannt.

Dieses somit total illegitime Forum hat natürlich keinerlei wissenschaftliche Relevanz. NIemand muss gekränkt oder beleidigt sein, wenn ihm von dieser Seite Ungemach widerfährt.

Kein Wissenschaftler, kein Journalist, keine Universität oder sonstige ernst zu nehmende wissenschaftliche Einrichtung würde auch nur einen Deut dafür geben, was in einem Forum geschrieben wird, dessen Impressum bloß eine Fälschung ist.

Am besten ist’s, das AC-Forum einfach zu meiden, wenn man zu empfindlich ist.

 

09.10.2009 – Zitat Harald Maurer
Verantwortlich für das AC-Forum ist Joachim Schulz

client ip: 217.79.214.247
% ————————————————-
% status: registered
% ————————————————-
% Copyright (c)2008 by DENIC
% Version: 1.10.0
Domain: relativ-kritisch.de
Domain-Ace: relativ-kritisch.de
Nserver: ns1.hans.hosteurope.de
Nserver: ns2.hans.hosteurope.de
Status: connect
Changed: 2007-02-08T19:26:12+01:00 

[Holder]
Type: PERSON
Name: Joachim Schulz
Address: Autal 4
Pcode: 22869
City: Schenefeld
Country: DE
Changed: 2009-09-28T12:08:36+02:00 

[Admin-C]
Type: PERSON
Name: Joachim Schulz
Address: Autal 4
Pcode: 22869
City: Schenefeld
Country: DE
Changed: 2009-09-28T12:06:37+02:00

 

Nachdem das Impressum von Alpha Centauri von Harald Maurer als eine Fälschung entlarvt wurde, hat Dr. Joachim Schulz ein zweites, falsches Impressum in seinem Forum angegeben (weiterhin gefälschter Name, neue falsche Adresse): 

25.10.09 – Zitat Harald Maurer:
Impressum immer noch falsch!

29.11.2011 – Zitat Harald Maurer

 

Der Inhaber und Administrator der Domain vom Forum Alpha Centauri ist Dr. Joachim Schulz, der auch rechtlich persönlich haftet für alle Inhalte auf seiner Webseite und sie sich alle zu eigen macht, unabhängig davon, ob er eine anonyme Figur „Karl Hilpolt“ unter einem falschen Namen und unter falschen Adressen in der Schweiz im Impressum angibt: Dr. Joachim Schulz, Mitarbeiter beim Teilchenbeschleuniger DESY in Hamburg, haftet persönlich für alle strafrechtlichen Inhalte des Forums Alpha Centauri seit seiner Gründung am 19.02.2006 – und sie sind schwerwiegend und zahlreich – sowohl gegen mich als auch gegen viele anderen Teilnehmer und Autoren.

Vor einiger Zeit soll Dr. Joachim Schulz sein Forum Alpha Centauri auf einen anonymisierenden Hoster in die Türkei verlegt haben (es soll derselbe Server wie Esowatch sein, ein anonymer Pädophilen-Server), jedoch haftet er weiterhin persönlich für dessen  Inhalten, da er sie unverändert auf den anonymen Server verlegt hat und weiterhin tagtäglich aufrufbar sind.

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Siehe auch: Mindesten ein Max Planck Institut ist in Cyber-Mobbing involviert



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