Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

§ 130 StGB ermöglicht gesellschaftliche Zustände, die einem Rechtsstaat nicht würdig sind

Ich verweise auf meinen Eintrag Der § 130 StGB gehört abgeschafft, das ist Schrott zurück und gebe weitere Austausche aus der Diskussion Wird die Öffentlichkeit mit dem § 130 Volksverhetzung terrorisiert? im Forum ‚Politik sind wir‘ wieder:

 

30.07.09 – Zitat Fuciflora:

 […] Ich halte den § 130 StGB durchaus für verantwortbar. […]

30.07.09 – Zitat Fuciflora:  

[…] § 130 StGB schützt nicht nur die Juden, sondern auch andere Volksgruppen, z. B. die Bayern und Schwaben. […]

 

05.08.09 – Zitat Jocelyne Lopez:

Das stimmt einfach nicht, und Du solltest mir nur ein einziges Beispiel nennen, wo die Bevölkerungsgruppen „Kritiker der Relativitätstheorie“ oder „Tierversuchsgegner“ von diesem Gesetzt geschützt wurden! Ich habe in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit viele Opfer dieses Gesetzes in diesen Bevölkerungsgruppen erlebt, tagtäglich, vor zehntausenden von Zeugen, jedoch dagegen keinen einzigen Fall, wo sie von diesem Gesetz geschützt wurden!

Mir und einer ganzen Menge von anderen Bürgern wird jahrelang schwerwiegender Unrecht getan und es gibt keine Möglichkeiten, diese gravierenden Missstände zu beseitigen und sein Recht zu bekommen.

Man kann dabei nur feststellen, dass diese Gesetze für jeglichen Missbrauch der Grundrechte der Bürger Tür und Tor öffnen und bestens geeignet sind, politische Agitationen, Haß, Selbstjustiz, Selbstzensur, Feindbildpflege und Störung des öffentlichen Friedens zu stiften und zu fördern, siehe zum Beispiel Selbstjustiz und Selbstzensur, wie in Diktaturen.

Man kann dabei nur feststellen, dass weder die Rechtsanwälte noch die Justiz in der Lage sind, diese Gesetze respektieren zu lassen und die betroffenen Bürger zu schützen:

Entweder schalten sich die Staatsanwaltschaften selbst vor den Richtern, stellen die Anzeigen ein und urteilen willkürlich, ohne Ermittlungen, dass die Rechte von Bürgern nicht verletzt wurden, kein Anliegen der Allgemeinheit vorliegt und der Rechtsfrieden nicht gestört wurde (wie z.B. in meinem Fall die Staatsanwaltschaften Celle und Lüneburg, gesegnet vom Justizministerium der Bananenrepublik Niedersachsen des Justizministers Bernd Busemann).

Oder die Staatsanwaltschaften sind in der Praxis nicht in der Lage, die Identität der Täter zu ermitteln, was die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vor kurzem auch mit dem Ausdruck „erhebliche Probleme“ bestätigt hat, siehe Bundesjustizministerin Brigitte Zypries: Kampf gegen Hass im Internet.

Nur eine einzige Bevölkerungsgruppe wird offensichtlich von diesen Gesetzen geschützt und kann sie auch erfolgreich in Anspruch nehmen – sogar die bloße unterschwellige Drohung damit reicht in den meistens Fällen wohl aus: Die noch lebenden Angehörige der jüdischen Holocaustopfer. Alle anderen Bürger sind hier rechtlos und dürfen schutzlos Einschüchterungs- und Terrormethoden, sowie Hetze und Haßpropaganda ausgesetzt werden.

Diese Gesetze sind Schrott, sie gehören abgeschafft. Sie ermöglichen Zuständen, die einem Rechtsstaat nicht würdig sind.



Feindbildpflege und Holocaust-Tralala

Ich komme auf meinen Eintrag Der § 130 StGB gehört abgeschafft, das ist Schrott zurück und gebe weitere Austausche aus der Diskussion Wird die Öffentlichkeit mit dem § 130 Volksverhetzung terrorisiert? im Forum ‚Politik sind wir‘ wieder:

  

30.07.09 – Zitat von Fuciflora: 
[…]
Ich meine damit, dass du versuchen solltest, auf Begriffe, die in engem Zusammenhang mit den Naziverbrechen stehen, zu verzichten. Auch als Französin solltest du wissen, dass die deutsche Sprache genügend andere Wörter hat, um seinen Unmut über Tierversuche und Massentierhaltung auszudrücken. […]

  

04.07.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Tatsächlich? Und auf was für Worte „in engem Zusammenhang mit den Naziverbrechen“ hätte ich verzichten müssen, um nicht in Eurem Holocaust-Tralala zu geraten und zermahlen zu werden? Meinst Du damit vielleicht die Worte, die ich zitiert habe und die als „moralisch fragwürdig“ von der illegalen Verleumdungsseite ESOWATCH abgestempelt wurden:

Zitat aus der Seite „Jocelyne Lopez“  bei ESOWATCH  

Moralisch fragwürdig ist auch folgendes Zitat, das in ihren Aktivitäten für Tierrechte wurzelt: „Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka„

 

Weißt Du etwa nicht, dass diese Worte von dem Rabin und Nobelpreisträger für Literatur Isaac Bashevis Singer stammen, der als polnischer Jude durch Emigration nach den USA dem Holocaust entkommen ist?

Ist es moralisch vertretbar von der illegalen Verleumdungsseite ESOWATCH, Isaac Bashevis Singer (und mich bei der Gelegenheit, die ich ihn zitiert habe, unter vielen anderen Bürgern, siehe zum Beispiel hier), als „moralisch fragwürdig“ anzuprangern? Wer hat denn entschieden, dass Isaac Bashevis Singer „moralisch fragwürdig“ sei? Der Zentralrat der Juden in Deutschland etwa, wie es in Foren angedeutet wurde, der eine ablehnende Einstellung zu diesem Zitat von Singer haben soll? Was kümmert mich die Einstellung des Zentralrats der Juden über Isaac Bashevis Singer oder über dies und jenes? Das tangiert mich überhaupt nicht, und der Zentralrat der Juden in Deutschland kann mit dieser Einstellung bleiben, wo der Pfeffer wächst, klaro? Ich bin in der Lage alleine zu denken und zu fühlen, als Französin oder als sonst was für eine Nationalität, und wenn ich wie Isaac Bashevis Singer und wie unzählige anderen Bürgern (einschließlich deutschen Bürgern) denke und fühle, dann lasse ich mir den Mund auch nicht verbieten, weder von der illegalen Seite ESOWATCH, noch von dem Zentralrat der Juden, noch von irgendwelchem Medien- oder Foren- Holocaust-Tralala, klaro? Das wäre noch schöner.

 

30.07.09 – Zitat von Fuciflora:  
[…]
Mal was ganz anderes. Es gibt ein deutsches Lied. Es wurde von Ernst Moritz Arndt 1813 geschrieben, einem der bekannten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts. Sein Titel: „Was ist des Deutschen Vaterland?„.

Eine Strophe darin heißt:

 “    Das ist des Deutschen Vaterland,
    wo Zorn vertilgt den welschen Tand,
    wo jeder Franzmann heißet Feind,
    wo jeder Deutsche heißet Freund.
    |: Das soll es sein! das soll es sein!
    Das ganze Deutschland soll es sein! : |“

Ich könne mir vorstellen, dass Franzosen etwas düpiert sind, wenn sie diese Strophe hören sollten. So ähnlich ist das mit Auschwitz, Treblinka und dem Holocaust. […]

 

04.07.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Tatsächlich? Du kannst Dir vorstellen, dass Franzosen hier „etwas düpiert sind“? Nichts mit düpiert, das sind alte Kamellen der Geschichte, und die Franzosen stehen dabei mit nichts nach, siehe zum Beispiel unsere Nationalhymne „La Marseillaise„, die ein bisschen mehr von Zorn, Feindschaft und Blut erzählt. Und? Die Hymne wird zum Beispiel heute noch bei allen internationalen Fußballspielen gesungen, einschließlich in Deutschland und Österreich, und keiner macht einen Aufstand damit. Wenn man aber gezielt Haß ernähren will, dann sind alle Mittel gut.

 

30.07.09 – Zitat von Fuciflora:
[…]
Keine Sorge, Jocelyne, mein Vaterland ist kein Land, wo Zorn den welschen = französischen Tand vertilgt und jeder Franzmann Feind heißt. […]

 

04.07.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Keine Sorge, Fuciflora, in Deinem Vaterland lebe ich glücklich und im Friede seit 33 Jahren. Nie wurde ich im Alltag mit Haß, Verachtung, Feindschaft und Ressentiment konfrontiert, von keiner Seite, ganz im Gegenteil. In der ersten Firma, wo ich in Hamburg mit einer anderen Landmännin gearbeitet habe, hat man uns zwar die „Franzmädchen“ genannt (wohl vielleicht auch in Anlehnung mit „Franzbrötchen“), aber das war nett gemeint und wir haben alle darüber gelacht. Nichts mit Haß, Feindschaft und Verachtung in Deutschland – außer im Internet seit 3-4 Jahren im Zusammenhang mit meinen Meinungen über die Relativitätstheorie und über Tierversuche, und im Zusammenhang mit Eurem Holocaust-Tralala. Wenn man Haß und Feindbilder bewußt pflegen will, sind alle Mittel gut.



Die Bundesministerin Annette Schavan hat seit Jahren Kenntnis von der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, hat seit Jahren Kenntnis von der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie im Bildungs- und Forschungssystem. Sie schweigt, bleibt untätig und duldet stillschweigend die Missachtung der Bestimmungen des Grundgesetzes über die Wissenschaftsfreiheit und über die Grundrechte von Bürgern. Hierzu verweise ich zum Beispiel auf einen Kommentar von Herrn Ekkehard Friebe zu meinem Artikel Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Blog der GFWP:

 

Die in der E-Mail von Frau Jocelyne Lopez an Prof. Dr. Jürgen Richter zitierte Aussage vom Autor Jay Orear spiegelt leider treu die Umstände des einseitigen – und experimentell unbelegten – Wissenstransfers im öffentlichen Bildungssystem wider:

“Über das Zwillingsparadoxon (es wird auch Uhrenparadoxon genannt) ist lange debattiert worden. Heutzutage akzeptieren fast alle Physiker die hier gegebene Interpretation. Lediglich einige Philosophen, Mathematiker und sogar ein oder zwei Physiker behaupten immer noch, daß beide Zwillinge auf dasselbe physikalische Alter kommen müssen. Der Autor dieses Buches ist so überzeugt von der Verlangsamung des Alterns bei Raumfahrern, wie er von irgend etwas in der Physik überzeugt ist.”
Jay Orear: “Physik”. München. Carl Hanser 1982/1985. S. 162.

Schon im September 2006 hatte die Forschungsgruppe G.O. Mueller auf diese Gegebenheiten aufmerksam gemacht und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, in einem Offenen Brief einen entsprechenden Fragenkatalog gerichtet: http://www.ekkehard-friebe.de/060921gom_schavan.pdf

1. Gibt es eine Tradition der Theoriekritik seit 95 Jahren? – Ja oder nein?

2. Ist diese Theoriekritik seit 80 Jahren unterdrückt und verleumdet worden? – Ja oder Nein?

3. Ist diese Theoriekritik in der wissenschaftlichen Diskussion argumentativ ausgeräumt worden? – Ja oder Nein?

4. Kommen in der wissenschaftlichen Diskussion der theoretischen Physik zur Speziellen Relativitätstheorie – wie in der Wissenschaft allgemein üblich – Minderheitsmeinungen fachlich und öffentlich zur Sprache? – Ja oder Nein?

5. Haben die Amtsinhaber der theoretischen Physik mit der Diskriminierung und dem Boykott von kritischen Minderheitsauffassungen durch deren Ausschluß aus der wissenschaftlichen Diskussion und damit den Ausschluß der Kritiker von den Grundrechten massenhaft ihre Amtseide auf das Grundgesetz gebrochen? – Ja oder Nein?

6. Sind die Wissenschaftsredaktionen der deutschen Tagespresse, der Zeitschriften und der elektronischen Massenmedien zur Unterdrückung der Theoriekritik erfolgreich gleichgeschaltet worden? – Ja oder Nein?

7. Herrscht in allen Bereichen unserer Gesellschaft (mit der einzigen Ausnahme: Internet) – also in Universitäten, Massenmedien, Schulen, allgemeinen und fachlichen Zeitschriften, Verlagsprogrammen – bezüglich dieser einen Theorie eine von dieser gesetzwidrigen Zensur verordnete Friedhofsruhe? – Ja oder nein?

8. Wird schon in den Schulen von den Fachlehrern mit pädagogischem Notendruck ein gegebenenfalls auch heuchlerisches Bekenntnis der Schüler zur Theorie verlangt und durchgesetzt, weil jeder, der kritisiert. für dumm erklärt wird? – Ja oder Nein?

9. Werden Zweifel der Schüler von vornherein abgekanzelt und damit bei den Schülern (und übrigens auch bei den Lehrerkollegen der anderen Fächer) Duckmäusertum und Opportunismus gezüchtet? – Ja oder Nein?

10. Wird die Öffentlichkeit durch das jahrzehntelange Verschweigen der Existenz einer kritischen Tradition betrogen? – Ja oder Nein?

Wir beantworten die Fragen 3 und 4 mit “Nein“, alle anderen Fragen mit “Ja“. Wir glauben, daß die Beweise für unsere Beantwortungen mit etwas Arbeitsaufwand, aber mit großer Sicherheit zu liefern sind, weil mit unserer Dokumentation das wichtigste Material bereitliegt.

(G.O. Mueller)

Diese Fragen sind von den Verantwortlichen für Bildung und Forschung bis jetzt leider unbeantwortet geblieben. Entscheiden Sie selbst anhand des Fallbeispiels des Zwillingsparadoxons, ob diese Fragen berechtigt sind und ob diese Situation im Interesse der Allgemeinheit zu vertreten ist.

(Ekkehard Friebe)



Tierversuchsgegner und Kritiker der Relativitätstheorie in die Nähe von Kriegsverbrechern und KZ-Schergen gestellt

Ich verweise auf meinen Eintrag Der § 130 StGB gehört abgeschafft, das ist Schrott und gebe weitere Austausche aus der Diskussion Wird die Öffentlichkeit mit dem
§ 130 Volksverhetzung terrorisiert?
 im Forum Politik sind wir wieder:

 

31.08.09 – Zitat von Fuciflora:

Ich würde nie jemanden, der sich gegen Tierversuche und Massentierhaltung äußert, in die Nähe des Faschismusses oder Nationalsozialismusses stellen. […]

 

01.08.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Gerade das ist mir aber ergangen: Ich wurde nicht nur in die Nähe von Faschismus und Nationalsozialismus in der Öffentlichkeit massiv gestellt, sondern sogar auch noch direkt und persönlich in die Nähe von Kriegsverbrechern und KZ-Schergen, siehe: Auszüge aus der Diskussion “Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin”, zum Beispiel:

Frau Lopez möchte entweder dass solche Versuche komplett abgeschafft werden, oder sie will Untermenschen als Versuchsobjekte.“

Diese Menschen wurden vernichtet und, gäbe es nicht die vielen Projekte der Erinnerung, wären sie auch im Vergessen endgültig ausgelöscht. Diese Menschen hatten nie die Chance, Prüfer am Patentamt zu werden, als Sekretärin arbeiten zu können oder irrationalen Unsinn zu verbreiten. Diese Menschen wurden einfach vernichtet, Frau Lopez! Sie fehlen uns.

Du kannst vielleicht also verstehen, dass diese Umstände für mich (und für meine Angehörige) nicht nur privat als schmerzhaft, belastend und empörend empfunden werden, sondern auch für mein gesellschaftliches Leben schwerwiegend sind und mir erhebliche Schaden zufügen. Ich erinnere zum Beispiel an einen Bescheid des Landesgerichts Köln 2008, wonach allein der Antisemitismusvorwurf als gesellschaftlich schwerwiegend anzusehen ist, ohne einmal sogar im direkten Zusammenhang mit Kapitalverbrechen gestellt zu werden (wie es für meinen Fall vorliegt): Schmähkritik vom Landesgericht Köln verurteilt

Die 28. Zivilkammer weist darauf hin, dass der Antisemitismusvorwurf vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus besonders schwer wiegt. Er sei wie kaum ein anderer geeignet, den mit dieser Geisteshaltung in Verbindung Gebrachten in den Augen der Öffentlichkeit herabzusetzen.

Die Beschäftigung damit ist also verständlich, sowohl privat als gesellschaftlich, und ich teile überhaupt nicht Deine Meinung, dass sie „für die gegenwärtige Diskussion nicht wichtig“ sei.

 

31.08.09 – Zitat von Fuciflora:
[…]
Es ist nicht leicht für mich, etwas über die Träger der 21 Namen zu erfahren. Ein Teil von ihnen waren Berliner Jugendliche jüdischen Glaubens, geboren im Februar 1927, die nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden. Möglicherweise stammen alle 21 aus Berlin. Aber das ist für die gegenwärtige Diskussion nicht wichtig. […]

 

 01.08.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Und ich finde sehr bedauerlich, dass weder der Hersteller „galileo2609“ dieser Liste von 21 KZ-Opfern aus Auschwitz, die im direkten Zusammenhang mit meinem Namen und meinem Lebenslauf in meiner Diskussion über Tierversuche gepostet wurde, noch Du in der Lage seid, die Todesursache dieser Menschen zu eruieren und zu belegen – ob sie tatsächlich durch Experimente gestorben sind.

Dagegen bist Du ausgerechnet in diese Diskussion eingestiegen, um mich über das Wort „Holocaust“ und über die Todesursache von „rund 6 Millionen Juden“ zu belehren: 

Zitat von Fuciflora:  

Man versteht darunter die systematische, als industruell zu bezeichnende Ermordnung von rund sechs Millionen Juden.



Dr. Michael Harder: Einsteins Irrtümer: Die Entdeckung von Raum und Zeit

Eine Buchempfehlung: 

Buch_Michael_Harder

 

Einsteins Irrtümer:
Die Entdeckung von Raum und Zeit
Michael Harder
Books on Demand; Auflage: 1 (19. März 2009)
ISBN-10: 3837092607
ISBN-13: 978-3837092608
Amazon-Link

 

 

Ich erhielt vom Autor Dr. Michael Harder  per E-Mail folgende Stellungnahme:

„Meine Arbeiten zu fundamentalen Fragen der Physik, die in der Diskussion mit unterschiedlichen Universitäten und Physikern verschiedener Fachrichtungen erfolgten, weisen nach, dass die Obergrenze der Lichtgeschwindigkeit gleichbedeutend ist mit der Existenz eines wie auch immer gearteten absoluten Raums bzw. Bezugssystems. Und die SRT damit seit 100 Jahren den falschen Weg verfolgt. Die SRT – so das Ergebnis einer logischen Analyse – ist stattdessen eine unglückliche Vermischung zweier Theorien, die jede für sich bereits falsch sind.
Die eine beschreibt mit symmetrischen Annahmen eine rein beobachtungsabhängige Zeitdilatation (und Längenkontraktion), die nur aus der Relativbewegung zueinander entsteht, aber nichts mit einer realen Zeitdilatation, die sich auf Uhren real auswirken würde und asymmetrisch sein muss, zu tun hat. Und macht selbst hier noch Fehler.
Die andere basiert auf der Existenz eines absoluten Raums und versucht, eine absolute und sich real auf Uhren (oder Zwillinge) auswirkende Zeitdilatation abzuleiten, die asymmetrisch sein muss. Und verwendet dabei fälschlicherweise symmetrische Annahmen, die auf (immer symmetrischen) Relativbewegungen zueinander beruhen.  
  
Aber genau diese Mischung ist es, die die SRT widersprüchlich und unverständlich macht und damit – ein eigenartiges Paradoxon – auch schwierig, sie in der Diskussion endgültig als falsch zu definieren, weil es immer wieder (falsche) Ausflüchte gibt. Aber die SRT ist eindeutig falsch. Und das Überraschende ist, dass sie die Konstanz der Lichtgeschiwndigkeit gar nicht erklären kann.

Diese Ergebnisse sind in meinem Buch „Einsteins Irrtümer – Die Entdeckung von Raum und Zeit“ (ISBN 978-3-837-09260-8 – April 2009) ausführlich dargestellt.  

Das Problem bei der Kritik an Einsteins RT (SRT und ART) scheint mir zu weiter sein, dass man keine überzeugende andere Theorie hat, die die Effekte von dynamischen Zeit-, Längen- und Massenveränderungen (so meine Wortwahl) erklären könnte.

Mit dem Verweigern der Existenz eines (wie auch immer gearteten) absoluten Bezugssystems hat es sich die Theoretische Physik aber auch unmöglich gemacht, eine plausible (!) Lösung zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, zur Erklärung der Hintergrundunabhängigkeit (ein zentrales Thema!), zum Widerspruch zwischen „Common time“ und Zeitdilatationen und zur Klärung der Dynamik in der Natur zu finden. Das sind die wesentlichen Fragen. Man hätte vielleicht die Ergebnisse der Quantenmechanik berücksichtigen sollen. Dort weiß spätestens seit Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts, dass es einen „Äther“ geben muss.

In diesem Sinne erst mal meine Hochachtung für die Hartnäckigkeit der Kritik an der SRT.

Nun zur (möglichen) Lösung: Meine Arbeiten zeigen, dass Einstein eigentlich vier Postulate (nicht zwei) verwendet hat, von denen zwei falsch sind. Korrigiert man diese, führt dies automatisch zu einer Art Matrix. Geht man auf dieser Spur weiter, führt dies zu Ergebnissen einer Matrix aus Wirkungsquanten. Was wiederum verblüffend übereinstimmt mit Arbeiten an der Universität Frankfurt, in denen ein quantenmechanischer Äther aus denselben Wirkungsquanten gefunden wird.

Das erinnert ein bißchen an die Loop Quantum Gravity von Ashtekar und Bojowald, ist aber viel einfacher und plausibler.
 
Weitere Informationen (und Lösungen) kann man bei Interesse in meinem Buch finden. Auch eine mögliche Lösung zur Frage, was Raum und Zeit wirklich sind. Und zur Dunklen Energie.“

(Dr. Michael Harder)



Der § 130 StGB gehört abgeschafft, das ist Schrott

Ich mache auf meinen Thread Wird die Öffentlichkeit mit dem § 130 Volksverhetzung terrorisiert? im Forum Politik sind wir aufmerksam und gebe einige Austausche mit der Teilnehmerin Fuciflora ab 29.07.09  wieder:

 

30.07.09 – Zitat von Fuciflora:
[…]
Das erste, was du davon mitbekommen wirst, ist eine Vorladung zur Staatsanwaltschaft oder gar ein Besuch von vier Polizeibeamten, morgens um 7 Uhr. Hast du eines davon schon mal erlebt? Drohungen im Internet können dich kalt lassen, es sei denn, es droht dir jemand mit Mord oder sonstwie mit Gewalt. Dann hast du Anspruch auf den Schutz durch die Polizei.
Ich halte den § 130 StGB durchaus für verantwortbar.
[…]
§ 130 StGB schützt nicht nur die Juden, sondern auch andere Volksgruppen, z. B. die Bayern und Schwaben.

 

 

31.07.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Du träumst wohl…

Sogar die Bundesjustizministerin gibt selbst zu, dass diese Gesetze für die Bürger nicht praktikabel sind: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries: Kampf gegen Hass im Internet:

„Weil das Netz anonym ist und soziale Kontrolle kaum stattfindet, verbreiten sich dort auch illegale Inhalte besonders häufig und schnell“. Im Internet gälten aber dieselben Gesetze wie in der realen Welt, sagte die Ministerin. Doch deren Durchsetzung bereite „erhebliche Probleme“. Gelöschte Inhalte tauchten kurze Zeit später an anderer Stelle wieder auf.

Die Bürger, die zu keiner Lobby gehören, haben absolut keine Chance, ihre Rechte und ihre Menschenwürde respektieren zu lassen und das Gesetz in Anspruch zu nehmen, wie z.B. der Sprecher der Sinti und Roma es auch bezeugt: „Strafanzeigen von unserer Seite wurden regelmäßig innerhalb weniger Tage von den Staatsanwaltschaften eingestellt mit dem Hinweis, die Täter könnten nicht ermittelt werden, weil eine Steuerung über ausländischen Seiten vorliege“.

Auch wurde z.B. eine Anzeige von mir wegen Rufmord bei dem Missbrauch eines privaten Videos bei YouTube eingestellt, weil die Täter nicht ermittelt werden konnten – wahrscheinlich, weil sie auch vom Ausland aus tätig waren, wie der Vorspann des gefälschtes Videos es vermuten lässt: Stalking der Kritiker der Relativitätstheorie: Missbrauch von einem Video bei YouTube.

Auch laufen zurzeit mehrere Anzeigen gegen die Verleumdungsseite ESOWATCH (zu deren Opfern ich auch zähle), die auch über das Ausland gesteuert wird: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die illegale Verleumdungswebseite ESOWATCH.

Und doch, ich wurde persönlich auch öfter gedroht. Es gab auch Aufrufe in Foren, man solle schon auch handgreiflich gegen mich vorgehen, wenn man mich auf der Straße begegnet. Siehe auch zum Beispiel diese Aussagen, die ich noch festgehalten habe:

 
Und Du weißt doch: Da sind wir hartnäckig. Es gibt kein Ausweichen, rechne mit dem Schlimmsten.

das was Frau Lopez da angekündigt haben will, ist nichts als heisse Luft! Alles andere wäre für sie ein ‘Selbstmordkommando’

Hat sich die Kosher Nostra Hamburg eV. schon bei Dir gemeldet

Und ich wurde nicht nur als Holocaustrelativiererin und als Holocaustleugnerin jahrelang und massiv in der Öffentlichkeit angeprangert und mit § 130 gedroht, ich wurde auch öffentlich aus „der menschlichen Wertegemeinschaft“ ausgeschlossen, was nach Auffassung meines Rechtsanwaltes als Prinzip in der Aussprache einer “Fatwa” bei religiösen Fanatikern zugrunde liegt.

Und ich wurde auch unter anderen Opfern für die langjährigen, privaten „Projekte der Erinnerung“ eines Extremisten ausgewählt, der mir und Ekkehard Friebe auch eine Namenliste von 21 Holocaustopfern an den Kopf geschlagen und persönlich zugeordnet hat, siehe: Die besonderen „Projekte der Erinnerung” des Herrn Gerhard Hollaschke alias „galileo2609?.

Und was machen z.B. die Staatsanwaltschaften Lüneburg und Celle des guten Justizministers Bernd Busemann? Sie braten sich ein Ei drauf und schicken mich in die Wüste. Sie weigern sich, Ermittlungen einzuleiten, das alles soll der „Rechtslage“ entsprechen. Was für eine „Rechtslage“ hat sich der gute Justizminister Bernd Busemann für seine Bananenrepublik Niedersachsen ausgedacht?

Und Du meinst § 130 sei „verantwortbar„? Frag sich nur für welche Bürger.

Das ist nicht nur unvertretbar und unverantwortlich, das verwandelt einen Rechtsstaat in eine unkontrollierbare Jungle, wo Selbstjustiz und Selbstzensur wie in Diktaturen gefördert werden, wo Willkür herrscht, wo der „Volkssport“ der Hetze und der Denunzierung wieder aufblüht. Das ist nicht nur unvertretbar und unverantwortlich, das ist Schrott. Der § 130 gehört abgeschafft.

(Jocelyne Lopez)



Noch eine Anekdote über Albert Einstein

Als der Dichter Paul Valéry, der stets ein Notizbuch zum Festhalten seiner Ideen mit sich führte, Einstein eines Tages fragte, ob er dies ebenfalls tue, antwortet dieser: „Nicht nötig. Mir fällt so selten was ein.“

(Peter Ripota)



Sind die Mathematiker für den ganzen Unsinn mit der Relativitätstheorie verantwortlich?

Ich gebe Austausche aus dem MAHAG-Forum über die unsinnigen Behauptungen der Relativisten im Rahmen des Zwillingsparadoxons, wonach der reisende Zwilling langsamer altert als seinen auf der Erde gebliebenen Bruder wider:

 

22.07.09 – Zitat von Uli:

Die unterschiedlichen Eigenzeiten der beiden Zwillinge kann man im Formlismus der SRT leicht nachvollziehen.
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Eigenzeit-Integral.html
Deine oben geschilderte Verwirrung gibt es nicht.

 

22.07.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Dass man auch Unsinn mathematisch beschreiben und berechnen kann ist nicht neu und ändert auch nichts daran, dass Unsinn Unsinn bleibt und (auch von den Mathematikern) als Unsinn anzusehen ist.

Beispiele von unsinnigen Folgerungen bzw. von mathematischen Paradoxien bei korrektem mathematischem Formalismus gibt es viele, es wurden zum Beispiel zwei davon im Thread „Ist die Mathematik eine Wissenschaft oder eine Sprache?“ im Forum von Ekkehard Friebe 2006 lange besprochen – noch zu der Zeit wo Du als „Conni“ angemeldet warst, ich empfehle das Nachlesen dieses Threads, falls Du es verpasst haben solltest, vor allem die sehr einsichtigen Ausführungen des Teilnehmers „Sammylight“ über die Gefahren, die der mathematische Formalismus birgt, zum Beispiel mit dieser Aufgabe:

Zitat von Sammylight:
[…]
In einem Bus befinden sich 5 Fahrgäste. An der nächsten Haltestelle steigen 7 Fahrgäste aus. Wiederum an der nächsten Haltestelle steigen 2 Fahrgäste ein – jetzt ist der Bus bis auf den Fahrer leer.

Mathematisch gibt es hier überhaupt kein Problem. In der Realität doch – denn es können ja nicht mehr Personen aussteigen als überhaupt vorhanden sind. Es gibt ja auch keine „negativen Personen“ (zumindest nicht in dieser Definition). Es hat ja auch eine ganze Zeit gedauert bis die Mathematiker folgende Dinge benutzt haben:

Die Null,
negative Zahlen,
gebrochene Zahlen (z.B. 1/2),
irrationale Zahlen (z.B. PI),
komplexe Zahlen (z.B. 5 + 3I).

Für mich gibt es zwei Möglichkeiten Mathematik zu betreiben:

a) Mathematik zum Selbstzweck

Man kann z.B. bereits mit den ganzen Zahlen Bücherweise tiefsinnige Dinge beweisen, usw. => Zahlentheorie, …
Da kommen reale Dinge sowieso nicht vor, sondern nur mathematische Objekte. Daher hat man hier wenig Probleme aber auch keine Anwendung.

b) Mathematik in der Anwendung

Man möchte ein konkretes Problem lösen und nutzt die Mathematik. Dabei muss man aber immer darüber nachdenken was man tut und sich in jedem Rechenschritt selbst fragen ob das noch Sinn macht. Oft werden dabei auch abstrakte Methoden benutzt, die in a) entwickelt worden sind.

Falls man aber bei der Rechnung etwas sinnloses getan hat (wie in obigem Beispiel mit dem Bus) bekommt man auch ein sinnfreies Resultat.

Die reine Mathematik hat also meiner Meinung nach keinen Anspruch darauf, die Realität wiederzugeben (nicht mehr). Sie ist per Definition „richtig“, denn sie basiert auf Axiomen die als „richtig“ definiert wurden und es gibt keinen Fehler in den aus den Axiomen folgenden Sätzen, denn diese Sätze werden streng bewiesen.

Ich las mal ein Zitat: „Die Mathematik ist dazu da unsere Gedanken zu ordnen.“ Ich denke das trifft es ganz gut.

 

Man muss also immer darüber nachdenken, was man mathematisch tut und die Folgerungen in der Realität überprüfen, sonst kann blinder mathematischer Formalismus zum Unsinn führen und ist nur gut für die Tonne.

 

Der Teilnehmer Uli (möglicherweise ein Mathematiker) schweigt darüber und beantwortet meine Frage nicht. Ich darf also aus seinem Schweigen deuten, dass man diese mathematisch korrekte Argumentierung als richtig und sinnvoll betrachten sollte: Passagiere können aus einem Bus aussteigen bevor sie eingestiegen sind, nur weil man es mit korrektem mathematischem Formalismus so beschreiben kann. Hier greift wohl auch die Argumentierung der Relativisten im Rahmen der absurden relativistischen Effekte der SRT, die sie in allen Variationen wiederholen, sinngemäß: „Das widerspricht zwar die Intuition und das gesunde Menschenverstand, aber das ist nun mal richtig, die Natur richtet sich nicht nach unserer Intuition und unserem Verstand„.

Ist so etwas zu akzeptieren und zu verantworten?

Sind die Mathematiker für den ganzen Unsinn mit der Speziellen Relativitätstheorie verantwortlich? Zumindest hat Albert Einstein selbst ausgesagt: „Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr“. Kein Wunder. Wer sollte denn so etwas verstehen?



Die Spezielle Relativitätstheorie degradiert die Wissenschaft zur Märchenerzählerei und zur Scharlatanerie

Ich gebe weitere Auszüge aus einem Austausch mit Harald Maurer über die relativistischen Effekte der Speziellen Relativitätstheorie in seinem Forum wider:

 

26.07.09 – Zitat Harald Maurer:
[…]
Fachleute wissen, dass man Theorien nie beweisen kann. Wenn Dr. Pössel % Co behaupten, die SRT sei die „bestbewiesene Theorie“, muss man an ihrer Fachkompetenz zweifeln. Zumindest kann man ihnen zugute halten, dass sie selbst glauben, was sie sagen.
[…]
Das muss man präzisieren: es ist eigentlich nicht die SRT, die die Weiterentwicklung der Physik blockiert. Es ist das Verhalten der science community; wissenschaftliche Arbeiten werden in der Regel zuerst auf Verträglichkeit mit der SRT abgeklopft und liegt diese nicht vor oder enthalten sie sogar ein Argument gegen die RT, ist die Chance auf Veröffentlichung praktisch Null. Da liegt der Hund begraben.
[…]
Deshalb habe ich „benutzen“ ja unter Anführungszeichen gestellt. Die SRT wird benutzt, nicht gebraucht. Viele Technologien, in welchen die RT berücksichtigt werden, funktionieren auch ohne diese Berücksichtigung, in manchen Fällen ist es aber einfacher, sie zu berücksichtigen, weil – wie schon betont – manche Effekte „tatsächlich“ vorliegen. Davor kann man natürlich die Augen verschließen und Wissenschaftler, die so arbeiten, als Lügner und Betrüger hinstellen… Das halte ich aber nicht für die richtige Einstellung, denn da müsste man Stringtheoretiker, Quantenphysiker und Kosmologen etc. auch derart abqualifizieren. Sie alle vertreten Theorien, die ebenso hinterfragbar sind wie die Relativitätstheorien. Und was die Irreführung von Studenten und Schülern angeht, muss ich feststellen, dass fast alles, was ich in meiner Jugend gelernt habe, heute überholt ist – und ich habe es gut überstanden.

 

27.06.09 – Zitat Jocelyne Lopez:

Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob eine Theorie sich als falsch oder überholt erweist, oder ob sie die Physik und den Verstand völlig auf den Kopf stellt!

Ich halte nicht die massive und ideologierte Durchsetzung der SRT seit Jahrzehnten in Bildung und Forschung für ein Kavalierdelikt, den man mit Fassung oder Resignation hinnehmen sollte, sondern für einen grundlegenden Missbrauch der Wissenschaft, der wohl seines Gleichen sucht und die Grundsätze, die die Wissenschaft sich selbst zugeschrieben hat, völlig vernichtet, wobei sie die Wissenschaft zur Märchenerzählerei und zur Scharlatanerie degradiert. 

Ob die Science Community aus blinder Überzeugung, aus Duckmäusertum, aus Wahrung reinen persönlichen Interessen oder aus betrügerischen Absichten so etwas zulässt und durchzieht ist eigentlich nicht relevant und ist in der Tat kein Einzelfall in der Wissenschaft, wie die juristischen Strukturen zur Kontrolle des wissenschaftlichen Betriebes es dokumentieren, siehe zum Beispiel: Was sagen die Jura-Experten zur rechtlichen Untersuchung von „Lug und Trug“ in den Wissenschaften?

Die interne Verantwortung des Wissenschaftlers realisiert sich in der Beachtung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis. […] Jüngste Studien aus den Vereinigten Staaten belegen aber, dass diese gleichsam nur die Spitze eines Eisbergs bilden. So haben von rund 3000 anonym befragten Wissenschaftlern der National Institutes of Health ein Drittel zugegeben, in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal gegen die Standards guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen zu haben. „Lug und Trug in den Wissenschaften“ sind allerdings auch in Deutschland ein Thema, wie die dreistellige Zahl von Fällen, die dem Ombudsmann der DFG vorliegen
[…]
Die Aufklärung wissenschaftlichen Fehlverhalten durch die Wissenschaft selbst erfolgt primär im Rahmen von Ombuds- und Untersuchungsverfahren. Dahinter steht die Erkenntnis, die der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner treffend auf den Punkt gebracht hat: „Die soziokulturelle Brisanz von Betrug und Fälschung besteht schlicht darin, dass wenn die Naturwissenschaften dieses Problem nicht in absehbarer Zeit von innen heraus lösen können, dann werden es andere für sie tun“.

(Prof. Dr. Martin Schulte)

 

Es ist unerträglich und unverantwortlich, dass man eine Theorie als gültig zulässt und tradiert, die – wie das Zwillingsparadoxon es dokumentiert – ihre eigene Prämisse (Reziprozität) verletzt und auf eine rationelle Kausalität verzichtet. Sogar Albert Einstein selbst empfand den Verzicht auf eine rationelle Kausalität in der Wissenschaft als unerträglich, wie er in einem Brief an Max Born 1924 bzgl. Vorgänge in der Quantenphysik es schrieb:

Zu einem Verzicht auf die strenge Kausalität möchte ich mich nicht treiben lassen, bevor man sich nicht noch ganz anders dagegen gewehrt hat als bisher. Der Gedanke, dass ein einem Strahl ausgesetztes Elektron aus freiem Entschluß den Augenblick und die Richtung wählt, in der es fortspringen will, ist mir unerträglich. Wenn schon, dann möchte ich lieber Schuster oder gar Angestellter in einer Spielbank sein als Physiker.
Albert Einstein – (Sigurd M. Daecke „Worte in Zeit und Raum“, 1991, S. 124)

Dann sollten die angehenden Physiker und Ingenieure im öffentlichen Bildungssystem nach der Vorstellung Einsteins lieber als Schuster oder Angestellter in einer Spielbank umgeschult werden, das wäre günstiger für die Wissenschaft.



Prof. Bernard Schutz, Direktor am Albert Einstein Institut, erzählt uns was vom Pferd

Ich gebe Austausche über die experimentellen Nachweise der Speziellen Relativitätstheorie aus dem MAHAG-Forum wider:

 

28.07.09 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ein anonymer Teilnehmer „Phasenverschobener“ (Relativist) hat im Juli 2007 aufgrund meiner unbeantworteten Anfragen an das MPI/AEI über die experimentellen Nachweise der Invarianz der LG zu bewegten Beobachtern die Initiative ergriffen, selbst einen Direktor vom Albert Einstein Institut zu fragen. Er erhielt von Prof. Bernard Schutz (Direktor am Albert Einstein Institut) folgende E-Mail-Antwort, die er im Forum „Auf zur Warheit“ am 18.07.07 veröffentlicht hat:

Dear Mr ********

Please excuse my reply in English.
There are many direct tests of the speed of light. The M-M experiment is more than a test of the aether, it is a quantitative test of the independence of the speed of light on the speed of the measuring system, ie of the observer. The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars, which constantly change their speed as they emit radio pulses, but all the pulses travel at the same speed to us; otherwise they would arrive out of order and we would not know we were dealing with a regularly pulsing source. In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously. It is very sensitive because of the large distance to these systems: any small change in the velocity of the emitted light would build up over this distance into big changes in arrival times of pulses. You won’t find discucssions of this in the literature very often because the indirect constraints on invariance are also very strong. For example, the LHC at Cern would not work if the mechanics of special relativity were wrong, and its detectors would not work if the gamma-rays emitted in collisions had the wrong speed. So among scientists, this is not an issue that is discussed much, and it is not one that journals would spend money publishing — special relativity in all its aspects is much better established than any other physical law that we have.

Thank you for your interest
Bernard Schutz

 

Was hältst Du von den Aussagen von Prof. Bernard Schulz, dass

– das Experiment mit Doppelpulsaren von K. Brecher 1977 die Invarianz der LG relativ zur Quelle nachgewiesen habe

– das Experiment von Michelson-Morley die Invarianz der LG relativ zu bewegten Beobachtern nachgewiesen habe

  

28.07.09 – Zitat Harald Maurer:

Zwischen Invarianz der LG relativ zur Quelle und Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle besteht ein Unterschied. Die Invarianz der LG zur Quelle wurde noch nie überprüft, weil es technisch sehr schwierig sein dürfte, auf einer Lampe sitzend die wegfliegenden Photonen zu messen. Dass die Geschwindigkeit der Lampe keinen Einfluss auf die em-Wellen haben kann, ist, wie gesagt, trivial. Um das nachzuweisen, braucht man keine Doppelpulsare. Diese Unabhängigkeit der Welle vom Verursacher bestätigt das Wellenmodell des Lichts als auch das Vorhandensein eines Mediums.

Das Experiment von Michelson-Morley kann die Invarianz zum bewegten Beobachter nicht nachweisen, weil es keinen bewegten Beobachter gibt. Alle Anordnungen des Versuchs sind stationär und nichts bewegt sich zueinander. Das MM-Experiment zeigt vordergründig bloß, dass die LG konstant zur Erdoberfläche bleibt. Dafür bietet sich als Lösung ein mitgenommenes Medium an, oder die Mitnahme von Licht durch Gravitation, aber auch die Emissionstheorien. Deshalb ist der MM-Versuch für die SRT keine Bestätigung.

Wenn Prof. Bernard Schutz behauptet, der MM-Versuch würde die Invarianz der LG relativ zum Beobachter beweisen, so ist das für einen Direktor des Albert Einstein Instituts schlichtweg ein Armutszeugnis !

 

28.07.09 – Zitat Jocelyne Lopez:

Bei einem Teilchenmodell der Ausbreitung des Lichts wäre glaubwürdig die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle: Ballistische Ausbreitung – die in der Alltagsphysik für Körper auch nachgewiesen ist. Das ist zum Beispiel die These, die u.a. von Ekkehard Friebe vertreten wird und die auch z.B. in der Arbeit von Prof. Dr. Joachim Meyer vorgestellt wird: Was haben Tycho und Albert miteinander gemein?

Weder die Abhängigkeit noch die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit  von der Bewegung der Quelle ist jedoch bis jetzt experimentell nachgewiesen wurde, es sind nur Modelle, folglich sind beide Möglichkeiten theoretisch gegeben: Wir wissen ja immer noch nicht mit Sicherheit, ob das Licht sich als Welle (in einem Trägermedium) oder ballistisch als Teilchen (bzw. Welle von Teilchen) ohne Medium ausbreitet (oder vielleicht auch ballistisch in einem Medium?).

Eins steht jedoch fest:

Prof. Bernard Schutz, Direktor am Albert Einstein Institut, erzählt uns was vom Pferd, wenn er behauptet, dass das Pulsar-Experiment von K. Brecher 1977 die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit zur Geschwindigkeit der Quelle nachgewiesen habe, sowie das MM-Experiment die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit zur Geschwindigkeit des Beobachters.



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