Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für August, 2013

Unsere aktuellen Petitionen wegen Verstößen gegen Gesetze durch Behörden

Ich verweise auf einen Beitrag vom mir im MAHAG-Forum über die Einreichung von zwei öffentlichen Petitionen bei Parlamenten wegen Verstößen gegen Gesetze durch Behörden (LANUV NRW und Bundesministerium für Technologie und Wirtschaft). 

Dass der Staat über seine Behörden sehr oft geltende Gesetze missachtet, ist bekannt und sollte eigentlich für jeden klar sein – die von der Presse bekanntgegebenen Skandale sind dabei nur die Spitze des Eisberges… :- (

Viel weniger bekannt sind dagegen die gesetzlichen Bestimmungen, die der Gesetzgeber eingeordnet hat, um jedem einzelnen Bürger die Möglichkeit zu geben, seinen in der Verfassung verankerten Anspruch auf eine Kontrolle des staatlichen Handels umzusetzen.

Eine dieser Möglichkeiten ist die Einschaltung der Legislative als Volksvertretung und Kontrollinstanz der Exekutive, zum Beispiel durch Einreichung einer Petition beim zuständigen Parlament (Bundesparlament oder Landesparlament),  je nachdem, ob die betroffene Behörde eine Bundesbehörde oder eine Landesbehörde ist.

Es wird wohl fälschlicherweise und verbreitet geglaubt, dass die Aufnahme und die Behandlung einer eingereichten Petition bei einem Parlament die Unterstützung von mehreren Tausenden Unterzeichnern bedarf. Das ist eine falsche Vorstellung: Ein einziger Bürger hat Anspruch auf die parlamentarische Prüfung seiner eingereichten Petition.

Siehe zum Beispiel die Erläuterungen zum Petitionsverfahren in der Webseite des Bundestages: Die öffentliche Petition

Die öffentliche Petition

Die öffentliche Petition ist eine elektronisch eingereichte Petition, die auf Verlangen des Petenten auf dem Internetportal des Petitionsausschusses veröffentlicht werden kann. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung haben alle registrierten Nutzer des Portals für vier Wochen die Möglichkeit, die Petition elektronisch mitzuzeichen oder mit anderen Worten: das Anliegen zu unterstützen. Der Petent muss also nicht erst mühsam auf Unterschriftensuche gehen, wie dies vorher bei der klassischen Sammelpetition der Fall war. Innerhalb der besagten Frist können die registrierten Nutzer des Petitionsportals in eigenen Foren auch Diskussionsbeiträge erstellen und ihre Meinung zu den jeweiligen Themen darstellen – um so die politische Meinungsbildung aktiv mitzugestalten.

Wenn der Petent für sein Anliegen innerhalb von vier Wochen 50.000 Unterstützer gewinnen kann, erreicht die Petition das so genannte Quorum. Der Petent hat dann die Chance, sein Anliegen mit den Abgeordneten in einer öffentlichen Sitzung vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu diskutieren.

Doch völlig unabhängig von der Anzahl an Unterstützern wird JEDE Petition parlamentarisch geprüft.

Natürlich gibt es einige Hürden, bevor aus einer elektronisch eingereichten Petition eine öffentliche, bzw. veröffentlichte Petition wird: So muss das Anliegen von allgemeinem Interesse sein, die Petition darf sich also weder im Ganzen noch in Teilen auf Personen beziehen. Zudem muss der Bundestag zuständig sein, es darf sich somit nicht um eine Bitte handeln, deren Erfüllung im Zuständigkeitsbereich der Länder liegt. Die weiteren Anforderungen für eine Veröffentlichung im Internet können Sie der Richtlinie öffentliche Petitionen entnehmen.

 

Aktuelle Beispiele der Einreichung einer Petition im öffentlichen Interesse durch einen einzigen Bürger:

Beschwerde über eine Bundesbehörde (Bundesminister für Technologie und Wirtschaft Philipp Rösler)

Beschwerde über eine Landesbehörde (LANUV NRW)

.



Beschwerde über LANUV NRW beim Landesparlament wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz (Primatenversuche an der Uni Bochum)

Wir sind eine Gruppe von Tierschützern und stellen die Primatenversuche an der Ruhr-Universität Bochum vor dem Hintergrund der Aufnahme des Tierschutzes in der deutschen Verfassung 2002 und der Erklärung des Tierschutzes als Staatsziel tatkräftig in Frage. Wir haben unsere Auseinandersetzung mit der genehmigenden Behörde (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Recklinghausen – LANUV NRW) seit April 2012 in diesem Blog zusammengestellt, siehe: Primatenversuche in Bochum: Auseinandersetzung mit Behörden.

Am 18.02.2013 haben wir eine erneute Strafanzeige gegen die genehmigende Behörde LANUV NRW bei der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz §§ 7 und 8 erstattet, sowohl für die Genehmigung der Tötung der Versuchstiere als auch für die Genehmigung der Versuche selbst, siehe: Neue Strafanzeige gegen das LANUV NRW wegen Tötung von Versuchsaffen an der Ruhr-Universität Bochum.

Nachdem die Staatsanwaltschaft und die Oberstaatsanwaltschaft Bochum, sowie  die Generalstaatsanwaltschaft Hamm und das Justizministerium NRW unsere Strafanzeige zurückgewiesen und das Verfahren eingestellt haben, informieren wir nachfolgend über die weitere Entwicklung:

 

16.08.2013 – Einreichung einer Petition beim Petitionsausschuß des Landtags Nordrhein-Westfalen über das elektronische Petitionsverfahren:  

Eingereicht am 16.08.2013 von Frau Gisela Urban, 1. Vorsitzende des Vereins Tierfreunde ohne Grenzen e.V., Bochum:

Eingabefeld Beschreibung Ihrer Petition:

Das Landesparlament NRW möge im Interesse der Allgemeinheit beschließen…

… dass die öffentliche Klage gegen die Landesbehörde LANUV NRW in Recklinghausen von der zuständigen Staatsanwaltschaft erhoben wird, aufgrund von begründeten und belegten Vorwürfen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz §§ 7 und 8 bei der Genehmigung der Primatenversuche an der Ruhr-Universität Bochum. Das zuständige Gericht soll die Stichhaltigkeit der Vorwürfe prüfen und Recht sprechen, um die Rechtsstaatlichkeit wieder herzustellen. 

 

Eingabefeld Wortlaut ihrer Petition

Aufgrund der Intransparenz der langjährig durchgeführten Primatenversuche an der Ruhr-Universität Bochum, habe ich mit Mitstreitern durch Bürgeranfragen im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes die zuständige und verantwortliche Behörde LANUV NRW um verbindliche Informationen zur Prüfung der Rechtskonformität dieser umstrittenen Tierversuche in der Hirnforschung im Sinne des Tierschutzgesetzes gebeten. Die komplette Korrespondenz seit dem 10.04.2012 mit der betroffenen Behörde, mit ihrer Aufsichtsbehörde und mit involvierten Staatsanwaltschaften, ist im Internet veröffentlicht  unter: 

Primatenversuche in Bochum: Auseinandersetzung mit Behörden

Wie aus dieser Korrespondenz hervorgeht hat sich durch die eigenen Angaben der genehmigenden Behörde LANUV NRW erwiesen, dass die Auflagen der §§ 7 und 8 TierSchG in mehreren Punkten bei der Erteilung der Genehmigung für diese Versuche gravierend missachtet wurden: 

1. Das TierSchG schreibt vor, dass Doppel- und Wiederholungsversuche zu unterbinden sind.

Nach eigener Angabe wußte LANUV NRW bei Erteilung der Genehmigung nicht einmal, wie lange solche Versuche an der Universität Bochum durchgeführt wurden. Erst seine Aufsichtsbehörde, das Umweltministerium NRW, informierte in der Prüfung unserer Fachaufsichtsbeschwerde, dass diese Versuche seit 25 Jahren durchgeführt wurden.

Darüber hinaus hätte das LANUV NRW berücksichtigen müssen, dass solche Versuche an Primaten in der Hirnforschung in mehreren anderen deutschen Forschungsstandorten auch langjährig durchgeführt werden, was das Verbot von Doppelversuchen grundsätzlich missachtet.

 

2. Das TierSchG verlangt den Nachweis von brauchbaren Ergebnissen der Versuche für die Gesundheit oder das Wohlbefinden von Menschen oder Tieren. Das LANUV NRW konnte keinen einzigen Nachweis in 25 Jahren Forschung liefern, weder aufgrund der Versuche selbst, noch aufgrund der anschließenden Tötung der Versuchstiere. 

 

3. Das TierSchG schreibt die Bevorzugung von tierversuchsfreien Forschungsmethoden vor. Das LANUV NRW  hat diese Auflage ignoriert, obwohl nachweislich seit Jahrzehnten tierversuchsfreie und aussagekräftigere Forschungsmethoden zur Verfügung stehen und schon im Einsatz sind (zum Beispiel nicht invasive und moralisch vertretbare Versuche mit freiwilligen menschlichen Probanden und Computertomographieverfahren). 

 

Trotz dieser begründeten Beweislage über Verstöße gegen das TierSchG, haben auf den hierarchischen Dienstweg die Staatsanwaltschaft und die Oberstaats-anwaltschaft Bochum, die Generalstaatsanwaltschaft Hamm, sowie das Justizministerium NRW meine Strafanzeige durchgehend eingestellt, mit der willkürlichen Behauptung, dass mein Anliegen auf bloße „Vermutungen“ beruhe und keine ausreichenden Anhaltspunkte für ein gesetzwidriges Verhalten vorlägen. Darauf hinzuweisen ist, dass das Umweltministerium NRW als Aufsichtsbehörde des LANUV NRW in seiner Prüfung unserer Fachaufsichtsbeschwerde und anläßlich einer Gesprächsrunde im Ministerium selbst zugeben musste, dass die Kontrolle der gesetzlichen Auflagen durch LANUV NRW unzureichend war.

Das Beharren auf dieses Totschlagargument durch die Staatsanwaltschaften ist inakzeptabel und darf in einem Rechtsstaat nicht hingenommen werden. Es ist im höchsten Maße  bedenklich, dass in unserer demokratischen Gesellschaftsordnung Staatsanwaltschaften willkürlich den Weg zu einer gerichtlichen Prüfung bei nachgewiesenen Verstößen gegen geltende Gesetze versperren und die öffentliche Klage im Interesse der Allgemeinheit nicht erheben. Somit wird der legitimierte Anspruch jedes Bürgers auf eine Kontrolle der Exekutive durch die Judikative auf den Dienstweg stillschweigend außer Kraft gesetzt.

Der Antwort des Landesparlaments sehe ich dringlich entgegen.

 



Haustierrechts-Seminar in Hannover vom 22.-24.11.2013 vom Arbeitskreis Tierschutz Gütersloh

Der Arbeitskreis Tierschutz Gütersloh bietet ein lückenloses Tierrechtswissen durch Tierrechtsseminare an.

Das nächste Haustierrechtsseminar findet im Jugendgästehaus-Hannover von Freitag den 22. November bis Sonntag den 24. November 2013 statt.

Es sind noch Plätze frei, bei Interesse sich bitte an Arbeitskreis Tierschutz Gütersloh wenden:

Haustier-Rechtsseminar in Hannover vom 22.-24.11.2013
 

Ich habe 2012 am ersten Tierrechtsseminar für Tierversuchsgegner teilgenommen und kann nur wärmsten empfehlen, sich zum Schutz der Rechte der Tiere ausbilden zu lassen, es lohnt sich – siehe: Tierrechtsseminare vom Arbeitskreis Tierschutz Gütersloh

 

NB: Tierrechtsseminare können auf Anfrage individuell überall in Deutschland organisiert werden (Haustiere, Nutztiere, Versuchstiere, Wildtiere), sobald mindestens 10 Personen für eine Teilnahme gewonnen werden können.



Pharma-Forschung: Computermodelle genauer als Tierversuche

Aktuelle Informationen aus der Webseite tierschutznews.ch 


Pharma-Forschung: Computermodelle genauer als Tierversuche

Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, das Expertensysteme die Aufnahme von Medikamenten im Menschen (Bioverfügbarkeit) viel besser prognostizieren als präklinische Tierversuche. 

In der pharmazeutischen Forschung werden neue Wirkstoffe im Tierversuch an Ratten, Hunden, Affen und anderen Tieren getestet, um zu ermitteln, ob diese wirksam sind und genügend orale Bioverfügbarkeit in diesen Tieren besitzen. […]

Weiterlesen…

.

——————————————————————————-

Auch die Webseite tierschutznews.ch bietet Zugang zur aktuell laufenden Online-Petition gegen die REACH-Tierversuche: 

REACH stoppen!
Keine Tierversuche für eine verfehlte europäische Chemikalienpolitik! 
 

Bitte, bitte, werden Sie aktiv, unterschreiben Sie und verbreiten Sie die Petition!

(es gibt die Option, dass der Name des Unterschreibers nicht veröffentlicht wird)

.

 



Relativitätstheorie: Behörden verstoßen gegen Gesetze am laufenden Band

Ich verweise auf unsere Beschwerde vom 17.07.2013 über Bundesminister Philipp Rösler an den Präsidenten des Deutschen Bundestags wegen dem CERN-Neutrinoexperiment, sowie auf die Antwort des Bundestags vom 08.08.2013.

Aufgrund dieser Antwort des Bundestages meinte ein Teilnehmer aus dem MAHAG-Forum – wo ich diese Thematik zur Diskussion gestellt habe – wohl schadenfroh, dass die Beschwerde gescheitert war. Ich gebe nachstehend einen Austausch wieder:

 

10.08.2013 – Zitat von contravariant:

Deine Eingabe ist also an den Formalitäten gescheitert. Beeindruckend, da hast du ja richtig was erreicht.

 

12.08.2013 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Im Öffentlichen Recht in einem Rechtsstaat kann kein Anliegen wegen Formalitäten scheitern, dafür hat der Gesetzgeber gesorgt: Die betroffenen öffentlichen Stellen selbst müssen den Bürgern genau erklären, wie sie in der Praxis ihre Grundrechte in Anspruch nehmen können, damit sie im Rahmen des Gesetzes behandelt und berücksichtigt werden. Das hat auch der Deutsche Bundestag in seiner Antwort vom 08.08.2013 getan und ganz genau erklärt, wie man die Beschwerde einreichen muss, damit sie behandelt wird. Das Verfahren mit dem elektronischen Vordruck oder mit der postalischen Einreichung mit Originalunterschrift ist zum Schutz des Einreichers gedacht, damit seine Identität nicht missbraucht werden kann.
[…]
In diesem Fall der Beschwerde über den Bundesminister Philipp Rösler wegen dem CERN-Neutrinoexperiment hat sich der Deutsche Bundestag korrekt und gesetzkonform verhalten und die Zuständigkeit für die Prüfung dieser Beschwerde nicht abgelehnt: Das Bundesministerium für Technologie und Wirtschaft ist eine Bundesbehörde, der Bundestag ist also die gesetzlich zuständige Legislative für die Behandlung dieser Beschwerde – nur die Form der Einreichung per E-Mail muss geändert werden, was auch gesetzkonform in der Antwort des Bundestages genau erläutert wurde.

Ich brauche aber nicht zu erzählen, dass Behörden am laufenden Band die Gesetze missachten, auch bei uns in einem Rechtsstaat, das ist Gang und Gebe.

Im Bereich der Lehre und Forschung in der theoretischen Physik auf Bundesebene habe ich zum Beispiel über zwei weiteren Fälle ausführlich berichtet, wo Behörden Gesetze eklatant missachten:

  1. Meine Beschwerde vom 13.06.2013 an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka über die Prüfung von begründeten Vorwürfen der Datenmanipulation bei dem im Bildungssystem als gültig gelehrten Experiment Hafele-Keating, ist nach dem Ablauf der gesetzlichen Frist von 1 Monat am 15. Juli 2013 unbeantwortet geblieben, siehe: Beschwerde an die Bundesministerin Johanna Wanka wegen Vorwurf der Datenmanipulation beim Experiment Hafele-Keating
    .
  2. Bei einer Beschwerde über Vorwürfe der Verstöße gegen das Grundgesetz bei der Vermittlung der Relativitätstheorie im Bildungssystem auf Bundesebene, haben zwei betroffenen Bundesbehörden (das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder KMK) die Zuständigkeit für die Prüfung dieser Beschwerde abgelehnt: Das Bundesbildungsministerium erzählt, dass die KMK dafür zuständig sei, die KMK erzählt, dass sie dafür nicht zuständig sei, ohne genau anzugeben, welche Behörde dafür zuständig sei, siehe: Vermittlung der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie im Bildungssystem: Auseinandersetzung mit Behörden

Ich erinnere auch in diesem Zusammenhang zum Beispiel an meinen Beitrag im Thread „Datenmanipulation beim Hafele-Keating Experiment“, den ich in meinem Blog übernommen habe, siehe: Datenmanipulation beim Hafele-Keating-Experiment: Riecht Bundesministerin Wanka den Braten?

Zitat von Jocelyne Lopez:

[…] Im öffentlichen Recht, das extrem komplex ist, weil es alle Rechtsmechanismen einer komplexen Staatsordnung bis ins Detail lückenlos regelt, wird auch das intuitive Rechtsgefühl jedes Bürgers vorausgesetzt: Jeder Bürger soll intuitiv erkennen können, ob bei den Handlungen des Staates Unrecht vorliegt (z.B. bei den Handlungen einer Behörde oder einer Staatsanwaltschaft).

Der Gesetzgeber darf aber nicht verlangen, dass alle Bürger des Staates ein 10 oder 12 Semester Jurastudium absolviert haben, damit sie selbstständig und fehlerfrei die Vorgehensweise kennen, um das Recht sprechen zu lassen, wenn sie intuitiv erkennen, dass eine Behörde unrecht handelt.

Deshalb hat auch der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass im öffentlichen Recht der Bürger dabei nicht allein gelassen wird und durch den Staat selbst unterstützt und orientiert werden muss. Hat also ein Bürger ein Anliegen, wo er intuitiv erkennt, dass der Staat unrecht handelt, kann er sich an die Behörde wenden, die nach seinem Dafürhalten zuständig und verantwortlich für die Prüfung dieses Anliegens ist. Jede Behörde ist gesetzlich verpflichtet, ihn zu antworten. Der Bürger darf dabei auch Fehler bei der Zuständigkeit machen: Wendet er sich nicht an die gesetzlich zuständige Behörde für dieses Anliegen, ist diese Behörde nicht nur verpflichtet, ihn zu antworten, sondern auch verpflichtet, die für dieses Anliegen zuständige öffentliche Stelle ihn genau zu nennen. Dieser Rechtshinweis über die gesetzliche Zuständigkeit darf bei einer Antwort mit der Ablehnung der Zuständigkeit nicht fehlen. Eine Behörde darf nicht antworten: „Ich bin dafür nicht zuständig“ Punkt. Sie muss antworten: „Ich bin dafür nicht zuständig, die öffentliche Stelle XYZ ist dafür zuständig“.

.

——————————————
Siehe auch in diesem Kontext:

Umsetzung von Gesetzen durch den Staat: Vier aktuelle Fallbeispiele

Relativitätstheorie: Ist Deutschland ein Rechtsstaat?

Bildungsskandal Relativitätstheorie: Ministerpräsident Winfried Kretschmann kennt die Verfassung Deutschlands nicht

G.O. Mueller ist ein Whistleblower .

 



CERN-Experiment: Antwort des Deutschen Bundestages auf unsere Beschwerde über Bundesminister Philipp Rösler

von Jocelyne Lopez

Ich verweise weiter auf unsere Beschwerde vom 17.07.2013 an den Deutschen Bundestag über Bundesminister Philipp Rösler wegen Verweigerung einer ernsthaften Prüfung der unzureichenden und unzumutbaren Auskunftserteilung seiner untergeordneten Behörde PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) bei der Durchführung des CERN-Neutrinoexperiments im Rahmen des Informationsfreiheits-gesetzes: CERN-Experiment: Beschwerde über Bundesminister Philipp Rösler beim Deutschen Bundestag.

 

Zur Information: Antwort des Deutschen Bundestags vom 08.08.2013
.

.



Italiens Parlament will besonders qualvolle Tierversuche verbieten

Aktuelle Informationen vom Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

 

Italiens Parlament will besonders qualvolle Tierversuche verbieten
Ärztevereinigung lobt vorbildliche Entscheidung

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche begrüßt den Vorstoß des italienischen Parlaments, das sich aktuell für ein Verbot besonders umstrittener Tierversuche ausgesprochen hat. So sollen Versuche im Bereich der Ausbildung, zu Militärzwecken sowie in der Xenotransplan-tation künftig verboten sein.

Nach dem Willen des italienischen Parlaments soll es in Italien keine Zuchteinrichtungen für Affen, Katzen und Hunde zu Versuchszwecken geben und Experimente an diesen Tierarten sollen verboten werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Verwendung genveränderter Tiere soll zumindest stark reglementiert und weitgehend kein Versuch ohne Betäubung durchgeführt werden. Ein vollständiges Verbot ist für die Bereiche Suchtforschung, Ausbildung und Xenotransplantation sowie für Tierversuche zu militärischen Zwecken vorgesehen.

In deutschen Labors dagegen sind Gen-Versuche an unter anderem Mäusen sowie die besonders perfide Xenotransplantation, bei der beispielsweise Schweineherzen in Affen transplantiert werden, auf dem Vormarsch. An der Ludwig-Maximilians-Universität München werden Schweine genmanipuliert und zu Organfabriken degradiert, vorgeblich, um Ersatzteillager für uns Menschen zu schaffen. Die Affen als Organempfänger sterben qualvoll an der Abstoßungsreaktion.

Weiterlesen…

.



Erzählungen vom Leben mit Jocelyne Lopez: Deutsche Sprache

Nachdem der Komponist ELKAWE mir die Genehmigung erteilte, die Erzählung Verschollen  aus meiner Homepage mit seiner traumhaften Musikkomposition steamin zu hinterlegen, darf ich eine weitere Erzählung mit seiner Musik begleiten lassen. Seine fröhliche und verspielte Komposition endlich frei suggerierte mir für die Erzählung Deutsche Sprache den virtuellen Kampfsport der armen Ausländer mit den deutschen Verben, Genitiven, Akkusativen, Dativen, Nominativen und anderen Fallen und Fällen, nachdem Gott die von ihm erfundene deutsche Sprache den Deutschen leider überlassen hat, die sie prompt in Chaos verwandelt haben…

Außer in Elsass und Lothringen gilt nämlich die deutsche Sprache in Frankreich als so berüchtigt schwer, dass keiner sie als Fremdsprache in der Schule freiwillig auswählen möchte, außer den Kamikazen… Den Kampf mit der deutschen Sprache konnte ich zwar als Schülerin ausweichen, er ist mir aber nicht erspart geblieben als ich nach Deutschland gezogen bin. Noch habe ich ihn nach mehr als 30 Jahren nicht gewonnen…

 

Viel Spaß mit der musikalischen Erzählung Deutsche Sprache!

Foto © 2003 photografically .


Wie viel lenkt das Militär die wissenschaftliche Forschung?

Ich verweise auf eine Diskussion im MAHAG-Forum, wo die Teilnehmer verschiedene Einflüsse auf die wissenschaftliche Forschung analysieren, und gebe einen Austausch wieder:

 

06.08.2013 – Zitat von realitätsphysik:

[…]

2. Was ist mit den Technologien, die offensichtlich im Widerspruch zu den Relativitätstheorien funktionieren? Hochwirksames gehört dazu, und praktisch immer haben diese Techniken eine militärische Funktion. Ein Beispiel: http://en.wikipedia.org/wiki/Ring_laser_gyroscope (Link auf die englische Version, die interessanterweise nicht den Bezug zur Luftfahrt auslässt wie in der deutschen Version). Ich fürchte, dass die Geldgier zwar symptomatisch für den Relativität-Deutungsterrorismus ist, sie ist aber nicht die Ursache. Die tiefere Ursache dafür ist sehr viel konkreter und militärischer, vermutlich und man bedient sich der Geldgier. Da wir hier nicht allein sind, soll das erstmal genügen. […]

 

06.08.2013 – Zitat von Jocelyne Lopez:  

Es ist wohl nicht abwegig über die versteckte Rolle des Militärs in der Forschung nachzudenken, was für mich zwar kalte Schauer im Rücken hervorruft, jedoch nicht maßgebend für meinen gesellschaftlichen Einsatz gegen die autoritäre Lenkung der Wissenschaft durch Lobbyismus.

Auch im anderen Bereich Tierversuche, wo ich mich gesellschaftlich engagiere, spricht man über die Rolle des Militärs. Tierversuche für militärische Zwecke sind zwar gesetzlich verboten, aber Gesetze existieren sowieso nur auf dem Papier, wenn das Militär oder zivile Lobbys ihren Interessen nachgehen. Ist so, das erleben wir jeden Tag. Zum Beispiel bei den Tierversuchen in der Hirnforschung des langjährigen und berüchtigten Tierquälers Wolf Singer ist bekannt, dass das Militär großes Interesse an solche Forschung hat, um chemische Auswirkungen und Manipulationen im Gehirn für chemische Waffen zu testen, siehe zum Beispiel: http://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/berichte/TAB-Arbeitsbericht-ab117.pdf

Ob militärische oder zivile Forschung spielt es jedoch keine Rolle für den Kampf gegen solche Barbareien gegen Menschen und Tiere!

 

———————————————–

Siehe auch in diesem Kontext: Tierexperimente von Wolf Singer: Auseinandersetzung mit Behörden

.



Die Relativitätstheorie ist ein Betrug. Wer verdient Geld damit?

Ich verweise auf eine Diskussion im MAHAG-Forum Mathematik und Jondalar, wo Teilnehmer die Rolle des Einsatzes der Mathematik in der heutigen theoretischen Physik analysieren, und gebe einen Austausch wieder:

 

05.08.2013 – Zitat von realitätsphysik

Liebe Jocelyne Lopez,

das ist allerdings sehr interessant, was Du da schreibst. Ich würde gerne eine Frage zu Deiner Aussage stellen, dass Du „schon lange nicht mehr gläubig“ bist. Sie passt auch zu Alls Skepsis:
[…]
Daher meine Frage: Sind Glaube und Nicht-Glaube die eigentliche Front zwischen RT-Freunden und RT-Feinden? […]

 

06.08.2013 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nein, meiner Meinung nach spielt Religion keine entscheidende Rolle bei der gesellschaftlichen Durchsetzung der Relativitätstheorie. Überhaupt spielen alle Faktoren keine entscheidende Rolle beim jetzigen katastrophalen Zustand der theoretischen Physik, die man für diese Durchsetzung analysieren könnte, ob Physik, Religion, Philosophie, Erkenntnistheorie, Mathematik oder Naturwissenschaften. Die Sache ist viel einfacher und banaler: Die Relativitätstheorie ist ein Betrug, ein intellektueller und gesellschaftlicher Betrug. Und bei Betrügereien spielt einzig etwas die entscheidende Rolle, man braucht nicht viel zu analysieren: Geld.

Bei Betrügereien braucht man sich nämlich nur eins fragen: Wer verdient Geld damit?

In der theoretischen Physik verdienen einzig diejenige, die zu den Milliarden der staatlichen Förderung mit Steuergeldern rankommen, also die staatlichen Lehr- und Forschungseinrichtungen. Und Relativisten sitzen eben seit Generationen an entscheidenden amtlichen Stellen bei der Verteilung der öffentlichen Gelder. „Wer am Brunnen sitzt, hat nie Durst“ sagt eine arabische Redewendung. ;- )

Es ist meiner Meinung nach nur Nebelkerzen und vergebliche Liebesmüh, sich darum zu bemühen, andere Faktoren für den jetzigen Zustand der theoretischen Physik zu analysieren. Die amtlichen Relativisten leben auch seit Generationen wie die Maden im Speck mit der Beschäftigung der Kritiker mit diesen Nebelkerzen, sie schweigen ausharrend und reiben sich die Hände. Etwas Besseres und Sicheres kann ihnen nicht passieren, dass die Kritiker sich mit diesen Nebelkerzen seit Generationen beschäftigen.

Die Relativitätstheorie ist ein Betrug. Bei einem Betrug braucht man sich nur zu fragen: Wer verdient Geld damit?

Ein Insider des Wissenschaftsbetriebs, dessen Beurteilung über alle Zweifel erhaben ist, hat es auch unverblümt am Ende seines Lebens gesagt, siehe Die Physik in der Sackgasse:

Zitat Sir Karl Popper, Nobelpreisträger:

Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. Wir bilden uns viel ein – wir wissen nicht, wie wenig wir wissen. Und wir Intellektuellen sind nicht nur anmaßend, sondern auch bestechlich.
[…]
Ich bin ein begeisterter Anhänger der Wissenschaft. Physik und Biologie sind für mich großartige Wissenschaften, und ich halte die meisten Physiker und Biologen für sehr gescheit und gewissenhaft. Aber: Sie stehen unter Druck. Diesen Druck gibt es erst seit dem zweiten Weltkrieg, seitdem so viel Geld für die Wissenschaft ausgegeben wird.

.

———————————————————
Siehe in diesem Gesamtkontext:

CERN-Experiment: Beschwerde über Bundesminister Philipp Rösler beim Deutschen Bundestag

Complaint to the German Parliament about Dr. Philipp Rösler, Federal Minister of Technology and Economics Affairs (CERN Experiment)

.

 



« Vorherige SeiteNächste Seite »