Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 2009

Affenversuche in Tübingen: Unerträgliches Leiden für die Tiere und vollkommen nutzlos für die Humanmedizin

Nachstehend Aktuelle Pressemitteilung des Vereins Ärzte gegen Tierversuche über die Kampagene Stoppt Affenqual in Tübingen:

 

21. Januar 2009

Kampagnenstart: Stoppt Affenqual in Tübingen

Laut bundesweitem Verein Ärzte gegen Tierversuche werden in Tübingen an drei Instituten Rhesusaffen auf »unerträgliche Weise gequält«. Der Nutzen dieser Grundlagenforschung sei zudem gleich Null. Der Verband startet jetzt eine Kampagne für ein Verbot dieser Tierversuche.

An drei Instituten in Baden-Württemberg finden Tierversuche am Hirn von Rhesusaffen statt. Alle drei befinden sich in Tübingen*. Die Tiere werden mit festgeschraubtem Kopf und durch Flüssigkeitsentzug gezwungen, Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Ihnen wird ein Loch in den Schädel gebohrt und Elektroden sowie ein Metallbolzen darüber implantiert, um Hirnströme zu messen. Nur wenn der Affe dem Forscherwunsch entsprechend reagiert, bekommt er über einen Schlauch einen Tropfen Saft. Die sensiblen und sozialen Tiere tun in ihrer ausweglosen Situation alles, was der Forscher will. Sie werden auf diese Weise jahrelang verwendet.

Diplombiologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche, kritisiert diese Experimente als besonders qualvoll. »Die Tiere werden durch Durst gezwungen, über Jahre Dinge auszuhalten, die Menschen als unerträglich empfinden würden«, erklärt, die Biologin. »Überdies sind die Versuche für die Behandlung menschlicher Krankheiten vollkommen nutzlos«. In München, Berlin und Bremen wurde vergleichbare Hirnforschung an Affen von den Genehmigungsbehörden aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens abgelehnt. Der Verein fordert ein sofortiges Ende dieser grausamen Forschung auch in Tübingen.

»Es ist an der Zeit, dass Deutschland der unethischen und medizinisch unbrauchbaren Methode Tierversuch den Rücken kehrt und endlich den Platz frei macht für moderne, Mensch bezogene Forschung«, fordert Bitz. »Denn bei der Grundlagenforschung geht es um die reine Befriedigung der Forscherneugier, wofür die Tiere mit ihrem Leben und die Bürger mit ihren Steuergeldern bezahlen«, erklärt die Biologin weiter. Wissen darüber, wie Affen zählen oder wie ihr Hirn Bilder verarbeitet, ist klinisch vollkommen irrelevant. Der Nutzen besteht ausschließlich für die Forscher, die sich mit Veröffentlichungen profilieren und hohe Summen an Forschungsgeldern einkassieren.

Seitens der Experimentatoren scheint kein Bedarf zu bestehen, der Öffentlichkeit Einblick in die angeblich Leben rettende Hirnforschung zu gewähren. Auf die Bitte, das Labor des Tübinger Forschers Andreas Nieder zu besuchen und die Versuche anzusehen, erhielten die Ärzte gegen Tierversuche keine Antwort.

Im Rahmen der Kampagne finden regelmäßig Infostände und Aktionen statt, darüber hinaus veranstalten die Ärzte gegen Tierversuche gemeinsam mit dem Landesverband Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg und der AntiSpe am 18. April 2009 eine Demo mit Kundgebung in Tübingen. Der Ärzteverein ruft zu einer breiten Beteiligung an der Protestaktion »Stoppt Affenqual in Tübingen« auf. Unter anderem können vorbereitete Postkarten an den baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Hauk verschickt werden. Das Kampagnenmaterial ist an den regelmäßig stattfindenden Infoständen oder in der Geschäftsstelle des Vereins erhältlich.

* Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen;  Labor für Primaten-Neurokognition, Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 28, 72076 Tübingen; Max-Planck-Institut (MPI) für Biologische Kybernetik, Spemannstraße 38, 72076 Tübingen 

 

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 Hintergrundinformationen >>
Aktionsseite >> 



32 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 32. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2002, Oktober: Versand der GOM-Dokumentation an die Aufsichtsbehörden der Relativistischen Wissenschaft: 20 Ministerien und Bund-Länder-Gremien

Das GOM-Projekt versendet die Dokumentation (Textversion 1.1) auf CDROM mit gleichlautenden Anschreiben an die Kultus- bzw. Wissenschaftsministerien in der Bundesrepublik. Bittet die Aufsichtsbehörden der staatlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen um Prüfung der Dokumentation und der daraus gezogenen Folgerungen, und bei positivem Ergebnis dieser Prüfung um die Einführung der Wissenschaftsfreiheit im Fachgebiet der theoretischen Physik. – Da im Jahr 2002 eine Rückmeldung an das GOM-Projekt nur in der umständlichen Form einer Anzeige in der FAZ möglich war, hat keiner der Adressaten irgendeine Mitteilung an das Projekt geschickt. – Der Text des Anschreibens ist im Internet veröffentlicht: https://www.jocelyne-lopez.de:80/blog/?p=55

2004, Juli – Versand der GOM-Dokumentation an die politischen Kontrolle: an 70 Partei-Gremien in der Bundesrepublik Deutschland

Das GOM-Projekt versendet die Dokumentation (Textversion 1.2) auf CDROM mit gleichlautenden Anschreiben (12 Seiten) an 71 Gremien: die Bundesvorstände und die Parlamentsfraktionen aller Parteien in der Bundesrepublik. Beigefügt ist ein Ausdruck von 93 exemplarischen Beispielseiten aus der Dokumentation, um eine Vorstellung der auf der CD als Datei gespeicherten Veröffentlichung zu vermitteln. Inhalt des Anschreibens im wesentlichen derselbe wie an die Kultusministerien. – Rückmeldungen waren nur über eine FAZ-Anzeige möglich, sind bisher nicht erfolgt. – Der Text des Anschreibens ist veröffentlicht im 2. Tätigkeitsbericht, November 2004, S. 2 – 12; s. o.: 2001- Ergänzende Tätigkeitsberichte und Neuausgaben.

(G.O. Mueller)



Stoppt Affenqual in Tübingen!

Ich mache auf eine Kampagne des Vereins Ärzte gegen Tierversuche aufmerksam:

 

Stoppt Affenqual in Tübingen!

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Nachstehend Auszüge aus der Informationsseite über diese Kampagne in der Webseite Ärzte gegen Tierversuche:  

 

An drei Instituten in Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null. In Berlin, München und Bremen wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt.

Das muss auch in Tübingen möglich sein!

Weitere Informationen

Hintergrundinformationen zur Kampagne >>

Weitere Informationen zu Hirnforschung an Affen >>

Der Fall Kreiter, Bremen >>

Zahlreiche, in Tübingen durchgeführte Affenversuche haben wir in unserer Datenbank-Tierversuche dokumentiert. Die Versuchsbeschreibungen basieren auf von den Experimentatoren selbst in Fachjournalen veröffentlichten Artikeln. Zur Datenbank-Tierversuche >>

Video über Hirnforschung an Affen >>

Presseerklärung vom 21. Januar 2009 >>

Bilder vom Aktionstag am 17. Januar 2009 in Tübingen >>  

Was wollen wir erreichen?

Mit unserer Kampagne wollen wir erreichen, dass die Genehmigungen für die Experimente an Affen an den drei Tübinger Instituten nicht weiter verlängert werden. Mit Postkarten- und Briefaktionen sowie Aktionen vor Ort in Zusammenarbeit mit der AntiSpe Tübingen wollen wir verdeutlichen, dass ein großer Teil der Bevölkerung hinter unserer Forderung steht.

Wie kann ich helfen?

Bitte machen Sie mit! Jeder Brief, jede Unterschrift zählt!

Verbreiten Sie unser Flugblatt mit Postkarte zum Ausschneiden. Im Online-Shop bestellen >>

Sammeln Sie Unterschriften!
Unterschriftenliste als PDF
Kostenlose Druckversion bestellen >>

Schreiben Sie einen persönlichen Brief an Landwirtschaftsminister Peter Hauk. Bitte unbedingt höflich bleiben! Bitten Sie ihn freundlich (!), sich dafür einzusetzen, dass die Affenversuche in Tübingen nicht mehr genehmigt werden.
Wir halten einen persönlichen Brief für wirkungsvoller als eine Massenaussendung. Daher geben wir Ihnen keinen Musterbrief vor.

Herrn
Minister Peter Hauk MdL
Ministerium für Ernährung und
Ländlichen Raum Baden-Württemberg
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart

Kommen Sie am Samstag, 18. April 2009 zur Demo zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche in Tübingen.



Auch Ärzte lehnen Tierversuche ab

Ich verweise auf einen Artikel in der FAZ vom 30.12.08 von Elisabeth Petras, Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V. (PAKT) im Rahmen der Auseinander-setzung um die Affenversuche von Andreas Kreiter an der Universität Bremen:

 

Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) versucht, die Sachlage so darzustellen, als stünden auf der einen Seite die Wissenschaftler, die an menschenrettenden Maßnahmen forschten und deren Freiheit keinesfalls angetastet werden dürfe, auf der anderen Seite aber ungebildete, womöglich militante Tierschützer. So ist es aber nicht. Auch in Tierschutzkreisen gibt es viele Wissenschaftler. Die „Ärzte gegen Tierversuche“ zum Beispiel lehnen Tierversuche auch aus wissenschaftlichen, methodischen Gründen ab – weil sie oft irreführende Ergebnisse liefern und die immensen Mittel, die in sie fließen, besser für eine insgesamt effektivere Forschung und zur Gesundheitsinformation zur Verfügung gestellt werden können. Eine Zulassung von mehr tierversuchsfreien Methoden käme auch der Erschwinglichkeit von Forschung für viele Unternehmen zugute. Leider steht für diese nur ein winziger Bruchteil der Gelder zur Verfügung. […]

(Elisabeth Petras)



Dr. Bernhard Rambeck: Bleiben Sie bei der Wahrheit…

Ich komme auf meinen Blog-Eintrag Keine Primatenforschung an der Universität Bremen!  zurück und wiedergebe nachstehend Auszüge aus einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13.12.08 „Letztlich eine elende Tierschinderei“ von Dr. Bernhard Rambeck, Leiter der Pharmakologischen Abteilung der Gesellschaft für Epilepsieforschung e.V., Bethel-Bielefeld:

Tierschützer stören die Arbeit des Neurobiologen Andreas Kreiter, indem sie darauf hinweisen, dass Experimente mit Makaken, wie alle anderen Tierversuche auch, letzlich eine elende Tierschinderei sind. In Berlin, München und Zürich wurde inzwischen akzeptiert, dass die Belastung für die sensiblen Tiere in keinem Verhältnis zum wissenschaftlichen Output steht; entsprechende Versuche mit Affen wurden eingestellt. Jedes Mal gibt es dann einen Aufschrei der Forscher, die die Wissenschaft insgesamt in Gefahr sähen, wenn der Tierschutz gleich oder höher bewertet würde als die Freiheit des grenzenlosen Forschens. Jetzt ist also der Bremer Affenforscher Kreiter mit seiner Makakenkolonie dran. Nachdem die wissenschaftliche Zielsetzung seiner in der Grundlagenforschung angesiedelten Experimente die Senatskommission der Bremer Bürgerschaft offensichtlich nicht überzeugt hat, fällt ihm plötzlich die überragende Bedeutung seiner Affenstudien für die Medizin ein: Die Hirnfunktionen der Epilepsiekranken müssen doch erforscht werden; […] wer Kreiters Affenversuche aufhalte, halte den Fortschritt in der Medizin auf.

Alles an den Haaren herbeigezogen. Argumente dieser Art werden seit Jahrzehnten verwendet, wenn es um die ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen geht. Soll Andreas Kreiter doch bitte einmal vorweisen, was er bislang, seit er in Bremen in seinem Elfenbeimturm forscht, für die Epilepsiekranken erreicht hat. Nichts, absolut nichts. Natürlich wird er von seinen ebenfalls tierexperimentell forschenden Kollegen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von den Universitäten unterstützt, weil sie alle Angst vor einem Dammbruch haben, sollten sich die in der allgemeinen Bevölkerung zunehmend akzeptierten ethischen Grundvorstellungen über den Umgang mit Tieren auch in der experimentellen Forschung durchsetzen. Also, zu behaupten, die Tiere würden nicht leiden und sich mit Freude an den Kreiterschen Experimenten beteiligen, ist blanker Unsinn. Die Tiere leben in Gefangenschaft, sie werden schmerzhaften Eingriffen im Schädel unterzogen, sie sind jeden Tag stundenlang immobilisiert und sie werden durch Flüssigkeitentzug gefügig gemacht.

Herr Dr. Kreiter, bleiben Sie bei der Wahrheit, und stellen Sie sich darauf ein, dass sich Ihre angeblich hochmoderne Wissenschaft einem wohlverdienten Ende zuneigt.

(Dr. Bernhard Rambeck)

 

Soll auch der Kollege von Andreas Kreiter, der berüchtigte Tierexperimentator Prof. Dr. Wolf Singer, Leiter des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt, doch einmal vorweisen, was er bislang für die Humanmedizin seit er über 30 Jahre lang qualvolle Experimente an wehrlose und hochempfindliche Tiere durchführt erreicht hat. Nichts, absolut nichts. Das gibt er sogar selbst zu:

Ich bin davon überzeugt, dass wir heute weniger wissen, wie das Gehirn funktioniert, als wir vor 20, 30 Jahren zu wissen glaubten.“
(Prof. Dr. Wolf Singer – DIE ZEIT – 10.03.05 – Nr. 11).

 
Siehe auch in diesem Blog:

Jocelyne Lopez schreibt an Prof. Dr. Wolf Singer, Hirnforscher und berüchtigter Tierexperimentator 

Tierversuche nutzlos: Fallbeispiel Prof. Dr. Wolf Singer 

Prof. Dr. Wolf Singer, berüchtigter Tierexperimentator und Retter der Menschheit

(Jocelyne Lopez)



Die Relativitätstheorie ist nicht wissenschaftlich

Eine kleine Zusammenfassung:

  • Im Mai 2007 hat mir die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan mitteilen lassen, dass für die Klärung von strittigen Fragen über die Relativitätstheorie die Experte des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam zuständig seien: Siehe E-Mail von Prof. Dr. Jürgen Richter.
  • Im August 2008 hat mir Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam bestätigt, dass die relativistische Längenkontraktion nicht materiell ist: Siehe hier

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;


Mit dieser eindeutigen Aussage eines vom Bundesministerium autorisierten Experten ist die Relativitätstheorie ad absurdum geführt und entlarvt sich als völlig irrelevant in der Natur und in der Physik: Keine einzige konkrete Messung, kein einziges Experiment können diesen postulierten Effekt jemals bestätigen… weil er einfach nicht existiert!

Demzufolge sind alle Experimente und alle Voraussagen, die relativistisch berechnet und als „triumpahle Bestätigungen“ der speziellen Relativitätstheorie interpretiert wurden völlig gegenstandlos. Einzig und allein eine mathematische Illusion. Alle Messungen, Voraussagen und Experimente, die als Bestätigung der SRT angegeben wurden und werden sind Täuschungen und sind in der Natur und in der Physik kein Pfifferling wert. Siehe auch Sie ist nicht einmal falsch…

Kein einziges Experiment kann als Bestätigung der Hypothese Einsteins durchgeführt werden, die spezielle Relativitätstheorie ist unfalsifizierbar, also im Sinne der geltenden und anerkannten Grundsätze der Physik nicht wissenschaftlich.

Es ist also nicht verwunderlich, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung meine Nachfrage vom 26.12.08 unbeantwortet lassen wird…

(Jocelyne Lopez)



31 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 31. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

2001, Dez. – G. O. Mueller: Erstmalige Veröffentlichung der Dokumentation

Nach mehrjährigen Vorarbeiten veröffentlicht das Forschungsprojekt „95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie“ seine internationale Dokumentation von 2896 kritischen Veröffentlichungen zur SRT und legt damit erstmals Beweise für folgende Tatbestände vor:

(1) Es hat seit 1908 bis zur Gegenwart eine starke und ununterbrochene kritische Tradition gegeben.

(2) Diese kritischen Veröffentlichungen sind in der wissenschaftlichen Diskussion nicht nachgewiesen, nicht rezipiert und daher auch argumentativ nicht ausgeräumt worden.

(3) Damit wird die angeblich revolutionäre SRT als eine bestenfalls unbewiesene Hypothese entlarvt..

(4) Vor der Öffentlichkeit wird die Existenz der Theoriekritik durch die akademische Physik und die gleichgeschalteten Medien verborgen; damit wird die Öffentlichkeit über den wahren Status der Theorie vorsätzlich getäuscht und mit der hemmungslosen Propaganda für die SRT betrogen.

Mit diesen Nachweisen können die Kritiker erstmals begründet die Einführung der Wissenschaftsfreiheit für das Fachgebiet der theoretischen Physik fordern. Um das Projekt von jeglicher Einflußnahme durch die akademische Relativistik abzuschirmen, arbeitet das Forschungsprojekt anonym und tritt grundsätzlich nicht mit Personen, sondern nur mit Arbeitsergebnissen an die Öffentlichkeit. Zur Sicherung der Dokumentation vor Usurpation der Autorenrechte und vor Textfälschungen wurde eine Manuskriptauflage von 60 Exemplaren gedruckt und breit gestreut sowie hinterlegt. 2002 wurde der Vertrieb auf CDROM umgestellt und im Dezember 2003 wurde der Vertrieb in digitaler Form im Internet aufgenommen. Die genauen Daten des Erstdrucks lauten:

Mueller, G. O.: Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie : ein dokumentarisches Gedankenexperiment. Textversion 1.1, Oktober 2001. Unverkäufliches Manuskript, in nummerierten Ex. – Oktober 2001. 1005 S.

Ergänzende Tätigkeitsberichte und Neuausgaben:

Im November 2003 wurde der 1. Tätigkeitsbericht veröffentlicht: G. O. Mueller: Erster Tätigkeitsbericht des Forschungsprojekts „95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003)„. 11 S. – Im Internet veröffentlicht unter: http://www.ekkehard-friebe.de/report1.pdf

Im Juni 2004 wurde eine neue, erweiterte Textversion 1.2 der Dokumentation veröffentlicht, die gegenwärtig aktuelle Ausgabe:

Mueller, G. O.: Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie : ein dokumentarisches Gedankenexperiment über 95 Jahre Kritik (1908-2003) mit Nachweis von 3789 kritischen Arbeiten. Textversion 1.2. 2004. 1159 S. – Im Internet veröffentlicht unter: http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf

Im November 2004 wurde der 2. Tätigkeitsbericht veröffentlicht: G. O. Mueller: Zweiter Tätigkeitsbericht des Forschungsprojekts „95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003)„. 2004. 37 S. – Im Internet veröffentlicht unter: http://www.ekkehard-friebe.de/report2.pdf

(G.O. Mueller)



30 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 30. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

1997 – Ein „Requiem für die Spezielle Relativität

Zwei Physiker, Georg Galeczki und Peter Marquardt, veröffentlichen im Verlag Haag u. Herchen eine thematisch umfassende Kritik der SRT, einschließlich der historischen Aufklärung über die Entstehung mancher der Theoriefehler und mit 283 Literaturangaben fast ausschließlich zu kritischen Arbeiten. Das Buch ist eine niederschmetternde Bilanz über die jahrzehntelangen Bemühungen der Relativisten, ihre Theorie der Öffentlichkeit mit ungeheurem Propagandaaufwand als die großartigste Revolution der Physik und des Weltbildes in die Köpfe zu prägen. 20 Jahre nach dem Buch von Walter Theimer (Die Relativitätstheorie. 1977) erhält das deutschsprachige Publikum wieder eine Chance, sich durch ein Angebot des Buchhandels von dem Zustand der theoretischen Physik ein Bild zu machen. Wie wird die Öffentlichkeit über die Existenz dieses Buches, über diese Sternstunde der Aufklärung über die heißgeliebten Naturwissenschaften informiert? Keine deutschsprachige Zeitung rezensiert das Buch, wir kennen auch keine Nachweise einer einfachen Mitteilung über das Erscheinen des Buches. Keine der als „seriös“ geltenden deutschsprachigen Zeitschriften rezensiert von sich aus das Buch. Wenn es nach diesen Printmedien gegangen wäre, hätte das Publikum überhaupt keine Chance erhalten.

Das übliche Zensurschweigen der naturwissenschaftlich gleichgeschalteten Presse in Deutschland wurde dankenswerterweise von einer Zeitschrift durchbrochen, die das Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Information und esoterischer Phantastik thematisiert: P. M. Peter Moosleitners interessantes Magazin. In seiner Ausgabe Nr. 10 v. 19.9.1997, S. 58-63, berichtete Peter Ripota zustimmend: Der Verriß – Wissenschaftler behaupten: Einsteins Relativitätstheorie ist falsch! Erst auf diese „Provokation“ hin reagierte wütend eine Zeitschrift des Physik-Establishments, nämlich „Bild der Wissenschaft“ (1998, Nr. 3 (März), S. 42-46), mit einem geharnischten Gegenartikel zur Verteidigung der SRT: zu diesem Erfolg kann man der Zeitschrift „P. M.“ und ihrem Autor Ripota nur gratulieren!

Es geschieht nur selten, daß die Relativistik-Machthaber auf Kritik antworten, und sie haben – wohlgemerkt – nicht auf das Buch von Galeczki/Marquardt reagiert, sondern erst auf den Reflex in einem Massenmedium. Auf diese Weise konnten wenigstens die Leser einer einzigen als „seriös“ geltenden Zeitschrift von dem Buch von Galeczki/Marquardt erfahren. Zu dem wütenden Artikel in „Bild der Wissenschaft“ sandten die beiden Autoren eine Gegendarstellung, die die Zeitschrift jedoch nicht abdruckte: wie gehabt im Falle K. Novak 1959 (s. o.). Dafür kam die Zeitschrift „Fusion“ zu Hilfe: Aus der an BILD DER WISSENSCHAFT gerichteten Gegendarstellung von Galeczki u. Marquardt.

Das Buch von Galeczki/Marquardt ist seit einiger Zeit vergriffen, es fehlte schon während des Jubeljahres 2005; eine Neuauflage wäre dringend erforderlich, möglichst mit einer Verfügbarkeit im Internet. Vorerst ist das Publikum auf die relativ wenigen Bibliotheken angewiesen, die das Buch erworben haben. Zur deutschlandweiten Recherche ist zu empfehlen der Karlsruher Virtuelle Katalog.

(G.O. Mueller)
 

Zu den beiden Physikern Georg Galeczki und Peter Marquardt siehe auch hier.

 



Stalking der Kritiker der Relativitätstheorie: Missbrauch von einem Video bei YouTube

Ich komme auf meine Video-Vorstellung des Projekts G.O. Mueller vom 21.Dezember 2008 zurück.

Obwohl das Video in meinem privaten Blog eindeutig Copyright geschützt ist, wurde es von Unbekannten bei YouTube missbraucht:

http://www.youtube.com/watch?v=NjkIBwh6Z_Q
mit Angaben von meinem Namen und von mehreren Links:

Rede von Jocelyne Lopez
mit freundlicher Genehmigung von G.O. Mueller

Copyright 2009 bei H. Lewis Always

Links (stichwortartig wiedergeben):

crank dot net

GWUP

Prof. Gerhard W. Bruhn

scienceblogs

Markus Pössel harmlos

Markus Pössel blog : Relativeinfach

Relativkritisch.de

Forum Alpha Centauri

Prof. Franz Embacher: homepage univie.ac.at.

Einstein online

Albert Einstein Institut

tempolimit Lichtgeschwindigkeit

 

(Jocelyne Lopez)



29 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 29. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

1993/1998/1999 – Was der GOLEM über die Relativistik zu erzählen weiß

1993 haben zwei angelsächsische Wissenssoziologen, Harry Collins und Trevor Pinch, in einem Buch über die Methoden der Naturwissenschaft u. a. eingehend analysiert und aufgedeckt, wie zwei berühmte Experimente der Relativistik durchgeführt worden sind, wie die publizierten angeblichen Ergebnisse zustandegekommen sind und welche Interpretationen der Öffentlichkeit als gesichert und maßgeblich vermittelt worden sind. Die Autoren haben für ihre Untersuchung (1) das Michelson-Morley-Experiment und die anschließenden Interferometer-Versuche bis zu Dayton C. Miller 1927 und (2) die Beobachtungen der Sonnenfinsternis von 1919 durch die Expedition von Eddington nach Brasilien und Principe gewählt.

Das Ergebnis war für die Relativisten derart verheerend, daß ihre Machthaber, höchst allarmiert, die beiden Autoren vor das Tribunal eines eigens veranstalteten Symposiums der akademischen „physikalischen Wissenschaft“ geladen haben. Nach dem Tribunal, auf dem Collins und Pinch in der Sache nichts zurückzunehmen hatten (weil sie mit größter Genauigkeit nur vorgetragen hatten, was die Kritiker der Relativistik schon seit langem wissen und vortragen), ließen sie 1998 eine englische 2. Auflage erscheinen mit einem zusätzlichen Anhang über das Symposium „zu ihren Ehren„. 1999 erschien dann eine deutsche Ausgabe mit dem Informationsstand der 2. englischen Auflage. Die zweite englische und die erste deutsche Ausgabe gehören zum Lesenswertesten über den wahren Zustand der „theoretischen Physikwissenschaft“ und ihre Komplizen:

The Golem : what everyone should know about science / Harry Collins, Trevor Pinch. Cambridge 1993. 164 S. The Golem – what you should know about science / Harry Collins, Trevor Pinch. 2. ed. Cambridge 1998. 192 S. Der Golem der Forschung : wie unsere Wissenschaft die Natur erfindet / Harry Collins, Trevor Pinch; fachliche Betreuung der Übersetzung: Andrea Loettgers. Berlin 1999. 239 S. In der Sache kamen die beiden Autoren zu folgenden Ergebnissen (Seitenzahlen der 2. englischen Ausgabe ):

(1) Für die Aussagekraft des MMV muß der Versuch notwendigerweise an verschiedenen Stellen der Erdbahn (Jahreszeiten) durchgeführt werden (S. 33): diese Wiederholung unterblieb jedoch (S. 37; 156). – Berichtet die MMV- Ergebnisse von 1881, 1887, Morley/Miller 1905, Miller 1924, Michelson 1930 und Millers Bericht 1933. (S. 36-42). Nur die negativen Ergebnisse für den Ätherwind wurden als Bestätigung der Theorie gewertet und zum Mythos aufgewertet; anders lautende Ergebnisse wurden als Fehler abgetan oder verleugnet: auch Millers positives Ergebnis, „the outcome of the best experiment yet completed, perhaps the only one which could truly be said to have tested what it was meant to test (S. 42; Hervorhebungen von uns).

(2) Während Eddingstons Beobachtungsergebnisse der Sonnenfinsternis 1919 seither als größte Bestätigung der ART behauptet werden (z.B. P.C.W. Davies 1977: „triumphantly verified„), stellen Collins/Pinch zu Eddingstons Ergebnissen fest: „As we shall see, they were very inexact and some of them conflicted with others.Eddington had Einstein’s prediction very much in mind. Therefore Eddington could only claim to have confirmed Einstein because he used Einstein’s derivation in deciding what his observations really were, while Einstein’s derivations only became accepted because Eddington’s observation seemed to confirm them. […] Observation and prediction were linked in a circle of mutual confirmation … (S. 45; Hervorhebungen von uns). Beschreiben detailliert die technischen Bedingungen der Beobachtungen 1919 und analysieren die offiziellen Interpretationen. (S. 46-52). – Fazit: die Ergebnisse sind nicht so zustande gekommen, wie offiziell behauptet wird, und beweisen nicht, was sie angeblich beweisen sollen (S. 52 – 55).

When he chose which observations to count as data, and which to count as ’noise‘, that is, when he chose which to keep and which to discard,

Die beiden großen Triumph-Experimente der Relativistik, die die Geschäftsgrundlage der permanenten Gehirnwäsche für die Öffentlichkeit darstellen, werden von den zwei Soziologen als Lügenkram entlarvt. Es ist ihnen damit gelungen, die Physik-Machthaber zu einer erfolglosen Gegenveranstaltung zu provozieren und damit die Angst der Relativisten vor der Kritik aufzudecken. Außer den wenigen Lesern der Bücher hat die Öffentlichkeit aber nichts von der Kontroverse erfahren und nichts von der Existenz einer Kritik der Relativitätstheorien. Das Tribunal in dem Symposium bleibt ein „Geheimverfahren“ in nur leicht stalinistischer Manier, weil ohne physische Liquidierung der Angeklagten. (Dok., Kap. 3, S. 355 – 356; Kap. 4, S. 477 – 478.)

(G.O. Mueller)



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