26. September 2008
Natural Philosophy Alliance
Ich mache auf eine Webseite aus den USA aufmerksam, die eine umfangreiche Datenbank zur weltweiten Präsentation von Wissenschafts-Kritikern aufgebaut hat: Natural Philosophy Alliance (NPA)
Siehe z.B.:
Ich mache auf eine Webseite aus den USA aufmerksam, die eine umfangreiche Datenbank zur weltweiten Präsentation von Wissenschafts-Kritikern aufgebaut hat: Natural Philosophy Alliance (NPA)
Siehe z.B.:
Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel vom 15./16.09.08 folgende E-Mail-Antwort:
Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 21.09.08
Betr.: Frage zur Speziellen RelativitätstheorieSehr geehrte Frau Lopez,
ich bin keineswegs der Meinung, dass uns die (klassischen, aber eben nicht nur klassischen) Messvorschriften zur Laengenmessung aufhalten. Im Gegenteil denke ich nach wie vor, dass ein Schritt-fuer-Schritt-Vorgehen, angefangen bei denjenigen Definitionen, bei denen wir uebereinstimmen, unsere beste Chance auf eine konstruktive Diskussion darstellt. Ihre anderslautende Aeusserung und der Umstand, dass Sie das entsprechende Zitat aus meiner Mail („Aber ich denke nicht…„) in Ihrer Antwort so nach hinten verschoben haben, als wuerde es direkt auf meine Ausfuehrungen zur Laengenmessung an bewegten Objekten folgen, geben meine Position falsch wieder.
Gerade Ihre Antwort zur Gleichzeitigkeit zeigt, was noch zu klaeren ist, bevor wir eine gemeinsame Grundlage haben, auf der sich die von Ihnen behaupteten logischen Widersprueche diskutieren lassen. Sie schrieben:
„Einerseits postuliert die Spezielle Relativitaetstheorie, dass es keine
absolute Gleichzeitigkeit gibt, andererseits empfiehlt sie eine
Messvorschrift fuer Laengenmessungen von Objekten, die auf der Bestimmung einer absoluten Gleichzeitigkeit basiert.“Bislang finden alle Messungen, die ich beschrieben habe, in einem einzigen Bezugssystem statt. Sie behaupten, meine Definition der Laengenmessung basiere auf einer „absoluten Gleichzeitigkeit“, also auf einem vom Bezugssystem unabhaengigen Gleichzeitigkeitsbegriff. Wie begruenden Sie diese Behauptung? Wo setzen meine Definitionen eine absolute Gleichzeitigkeit voraus? Warum reicht es nicht aus, wenn innerhalb jedes Bezugssystems ein Gleichzeitigkeits-
begriff definiert ist?Mit den besten Gruessen,
Markus PoesselP.S.: Es ging bei meiner Bemerkung, bei optischen Verfahren sei eine
Genauigkeit von 0,6 mm erreichbar, natuerlich keineswegs um das Ablesen von „zig Kommastellen„, sondern um die tatsaechliche Genauigkeit solcher Geraete. Uebrigens beruht das Funktionsprinzip dieser Geraete keineswegs, wie Sie schreiben, auf der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ein; es handelt sich, wie ich ja auch schon angegeben hatte, um Laser-Triangulierung.
—–
Hierzu meine Antwort am selben Tag:
Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 21.09.08
Meine Anfrage vom 17.06.08
Unser Austausch vom 15./16.09.08Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,
Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 21.09.08.
Sie schreiben:ich bin keineswegs der Meinung, dass uns die (klassischen, aber eben nicht nur klassischen) Messvorschriften zur Laengenmessung aufhalten. Im Gegenteil denke ich nach wie vor, dass ein Schritt-fuer-Schritt-Vorgehen, angefangen bei denjenigen Definitionen, bei denen wir uebereinstimmen, unsere beste Chance auf eine konstruktive Diskussion darstellt.
—
Ich schließe mich gerne Ihrer Meinung an, da die Spezielle Relativitätstheorie in meinen Augen eigentlich nur aus einer neuen, vorgeschlagenen Meßvorschrift für die Messung der Länge von bewegten Objekten besteht und das Verständnis dieser Theorie folglich auf dem grundsätzlichen Verständnis von Meßvorgängen basiert. Deshalb erlaube ich mir, erst einmal auf Ihre Aussagen über die Realität der Messung der Längenkontraktion zurückzukommen, die aus meiner Sicht nicht grundsätzlich und abschließend geklärt wurde. Sie schrieben in Ihrer E-Mail vom 17.08.08:
Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen.
—
wobei die konkreten Messungen, die Sie hier ansprechen, die Messungen der Längen von Objekten durch einen zum Objekt bewegten Beobachter nach der Meßvorschrift Einsteins sind. Diese Längenmessungen weichen aber von den Messungen von Objekten durch einen zum Objekt ruhenden Beobachter ab – sie fallen verkürzt aus – was ein Problem der Logik darstellt, das unbedingt vorab in unserer Diskussion geklärt werden soll: Da wir schon darüber einig sind, dass sich die materielle Länge eines Objektes bei Bewegung nicht verändert, können nicht die beiden Messungen (nach Einstein und nach Newton) richtig sein, sondern nur eine der beiden Längen kann als die wahre materielle Länge des Objekts angesehen werden.
Ich nehme zur Veranschaulichung ein (willkürliches) einfaches Beispiel:
a) Die Länge eines Objekts wird durch einen zum Objekt ruhenden Beobachter mit 10 cm gemessen (nach Newton).
b) Die Länge desselben Objekts wird durch einen zum Objekt bewegten Beobachter unter Berücksichtigung der Längenkontraktion mit 9,9999 cm gemessen (nach Einstein).
—-
Meine Frage:
Welches der beiden Messergebnisse soll nun als das genaueste Messergebnis für die materielle Länge dieses Objekts gelten: 10 cm oder 9,9999 cm?
Nur eine der beiden Längen kann wahr sein und als genau gelten, da wir darüber schon einig sind, dass die Länge eines Objekts sich bei Bewegung nicht verändert. Entweder ist also die Messung nach Newton oder die Messung nach Einstein falsch.
Ein anonymer Physiker in einem Forum hat meine Frage so beantwortet: „Die klassische Geschwindigkeitsaddition ist falsch. Aber in der Praxis eine gute Näherung.“ Stimmen Sie dieser Aussage zu? Ist also die genaue materielle Länge des Objekts 9,9999 cm nach Einstein und nicht 10 cm nach Newton?
Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
Ich beziehe mich auf meinen vorherigen Blog-Eintrag über die alljährliche Treibjagd an Wildtiere im Landkreis Pfarrkirchen – die Anfang November wieder droht und zum „Vergnügen“ einer Minderheit von einflussreichen Bürgern und „Freizeitsportlern“ genehmigt wird. Nachstehend wiedergebe ich zwei E-Mail-Ansprachen von Karlheinz Baumgartl an die Verantwortlichen im Landkreis und an die lokale Presse
Von: Karl-Heinz Baumgartl
An: bernhard.bopp@wochenblatt.de ; red.pfarrkirchen@pnp.de
Datum: 21.09.08
Betr.: der Massenmord an Tieren droht wieder im Landkreis—-
„Jedoch der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn“.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem Zitat von Friedrich von Schiller informiere ich Sie nachfolgend über meinen Protestbrief an das „Landratsamt“.
Dabei weise ich auch auf meinen Leserbrief 2007, der leider damals von der PNP nicht veröffentlicht worden ist.
Es geht um Massenmord an schutzlosen Tieren. Das alljährliche Massaker in Wald und Flur droht wieder Anfang November, landesweit übrigens.
Ergänzend weise ich auf http://www.abschaffung-der-jagd.de/
woraus erkennbar wird, daß die Mehrheit der Menschen dieses von amtswegen privilegierte Treiben von einflußreichen Minderheiten (z.B. Bürgermeister) ablehnt.
Es wäre zweckdienlich, wenn Sie noch vor der Wahl über diesen Mißstand berichten.
Mit freundlichem Gruß
Karlheinz Baumgartl, Heimatforscher und Kosmologe
Oberhaus 84367 Zeilarn———————————————————————-
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Von: Karl-Heinz Baumgartl
An: landkreisverwaltung@rottal-inn.de ; willi.brandstetter@rottal-inn.de
Datum: 21.09.08
Betr.: der Massenmord an Tieren droht wieder im Landkreis—-
In unserem Land droht alljährlich der Massenmord an Tieren durch die Anfang November wieder bevorstehende Treibjagd, die Sie von amtswegen genehmigen.
Wir protestieren dagegen !
Im November 2007 schrieb ich einen Leserbrief an die PNP (Anlage), der aber nicht abgedruckt wurde. Dies geschah vermutlich mit Rücksicht auf die Minderheit der einflußreichen Jäger. Das ist ein merkwürdiges Demokratieverständnis.
Die Jäger machen nur 0,3 % unserer Bevölkerung aus. Nach einer repräsentativen Umfrage des EMNID-Institutes vom September 2003 lehnen 80 % unserer Bevölkerung diesen blutigen Freizeitsport ab. Aber Sie als Behörde ignorieren das. Sie haben dieses Treiben der einflußreichen Minderheiten selbst legalisiert, ja sie verdienen noch daran und berufen sich auf ihre selbstgemachten „Gesetze“.
Die Behörde mißbraucht ihre Macht, denn sie ignoriert den Willen des Volkes und dient stattdessen einer kleinen Minderheit !
Das beanstanden wir. Die Politiker als „Volksvertreter“ sind ja nicht in der Lage (oder nicht willens !) die Interessen des Volkes zu verwirklichen. Sie alle haben vergessen:
Wir sind das Volk !
Falls Sie diese Treibjagd nicht verhindern, stellen Sie sich weiter offen gegen die Mehrheit im Volk.
Karlheinz Baumgartl
84367 Zeilarn-Oberhaus———————————————————————-
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Geben Sie den Tieren eine Stimme, bitte unterstützen Sie den Protest.
Für ein Verbot der Jagd auf wildlebende Tiere als Freizeitsport (Hobbyjagd) siehe Forderungen für eine Reform der Landesjagdgesetze
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(Jocelyne Lopez)
Ich erhielt eine E-Mail von Karlheinz Baumgartl zu den Schrecken und zu der Grausamkeit der alljährlichen Treibjagd an Wildtiere im Landkreis Pfarrkirchen – die Anfang November wieder droht!
Nachstehend wiedergebe ich seinen nicht veröffentlichen Leserbrief von 2007 an die PASSAUER NEUE PRESSE und schließe mich seinem Protest gegen diese Barbarei der Treibjagd als „Vergnügen“ und als „Freizeitsport“ entschieden an!
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Von Karl-Heinz Baumgartl
An PASSAUER NEUE PRESSE
Betr.: Leserbrief an die PNP zur Treibjagd am 4.11.07Sehr geehrte Damen und Herren,
am letzten Samstag war wieder einmal eine Treibjagd. Dazu sende ich folgenden Leserbrief für die Ausgabe C und Ausgabe RA und Ausgabe Griesbach.
Massaker in Wald und Flur
Am letzten Samstag wiederholte sich ein grauenvolles Ritual, indem die Jäger und deren Gehilfen die Wälder umstellten und auf das schutzlose Wild schossen. Einige Tiere schrien minutenlang, bevor sie verendeten. Meine 8-jährige Enkeltochter lief verstört ins Haus.
Wir sind nicht nur empört über diese Gefühllosigkeit, sondern fühlen uns auch bedroht durch diese Clique. Es ist ja nur eine kleine Minderheit im Volk, die sich erdreistet, Herren über Leben und Tod zu sein. Jedes Jahr werden in diesem blutigen Krieg in Wald und Flur über 5 Millionen Tiere umgebracht: Rehe, Füchse, Hasen, Dachse, Vögel. Vor einiger Zeit knallten diese Leute ohne Not massenweise die Krähen vom Himmel. Etwa die Hälfte der Tiere sind nicht gleich tot und leiden noch lange an Qualen. Mindestens das Gesetz gegen Tierquälerei müßte hier greifen. Aber das Landratsamt Rottal-Inn hat unseren Protest ignoriert.
Im Jahre 2004 kamen durch Jäger und Jagdwaffen in Deutschland 40 Menschen ums Leben. Jahr für Jahr werden 800 Menschen durch Jäger und Jagdwaffen verletzt. Die Behauptung der „Jäger„, ihre Jagd sei notwendig zur Regulierung der Tierbestände, ist längst widerlegt. Die Jäger geben offen zu, daß es bei der Jagd um die „Lust am Töten“ und um „die Freude am Beutemachen“ geht.
Die Jäger machen aber nur 0,3 % unserer Bevölkerung aus. Nach einer repräsentativen Umfrage des EMNID-Institutes vom September 2003 lehnen 80 % unserer Bevölkerung diesen blutigen Freizeitsport ab. Aber die Behörden haben dieses Treiben der einflußreichen Minderheiten selbst legalisiert, ja sie verdienen noch daran und berufen sich auf ihre selbstgemachten „Gesetze„. Prof. Dr. Theodor Heuss, der erste Bundespräsident Deutschland sagte dazu: „Jagd ist nur eine feige Beschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“
Karlheinz Baumgartl
Oberhaus
Zeilarn—-
Es wird dringend um Mitwirkung zu einem Protest an das Landratsamt
landkreisverwaltung@rottal-inn.de gebeten, das solche Perversionen mit Steuergeldern fördert! Ich habe zum Beispiel erst einmal diesen Blog-Eintrag per E-Mail an das Landratsamt verschickt. Auch ist in Betracht zu ziehen, Proteste an weiteren Landratsämter zu richten.
(Jocelyne Lopez)
Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel vom 06./08.09.08 folgende E-Mail-Antwort:
Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 15.09.08
Betr: Re: Frage zur Speziellen RelativitätstheorieSehr geehrte Frau Lopez,
ich bitte noch um etwas Geduld. Ich denke wirklich, dass unsere beste Chance auf eine konstruktive Diskussion darin besteht, Schritt fuer Schritt weiterzugehen, und wie gesagt: dabei sollten die Fragen, die Sie in Ihrer vorletzten Mail gesammelt aufschrieben und in Ihrer letzten Mail z.T. wiederholten, nach und nach an die Reihe kommen.
Gut, dass wir uns, wie Sie schrieben, ueber die Grundlagen der Laengenmessung einig sind.
Ihre Zusatzbemerkung darueber, dass optische Verfahren ungenauer seien als das Anlegen von Maszstaeben kann ich zwar nicht nachvollziehen – nicht ohne Grund werden ja z.B. im Baubetrieb hochpraezise Theodoliten eingesetzt und nicht Maszstaebe aneinandergelegt, und gerade neulich las ich von einem Laser-Triangulationssystem, das fuer Abstaende von bis zu 25 m auf eine Genauigkeit von weniger als 0,6 Millimeter kam. Aber ich denke nicht, dass uns diese Meinungsverschiedenheit an dieser Stelle aufhalten muss.
Hier die naechsten Schritte; es waere hilfreich, wenn Sie nur kurz sagen koennten, ob Sie mit den folgenden Aussagen (die immer noch nicht spezifisch fuer die Relativitaetstheorie sind, sondern nach wie vor auch in der klassischen Mechanik gueltig) uebereinstimmen:
Wir hatten uns darauf geeinigt, wie man messen kann, wie weit ein bewegtes Objekt zu einem gegebenen Zeitpunkt von einem relativ zum Beobachter ruhenden Bezugspunkt entfernt ist.
Auf die gleiche Weise kann man auch die Laenge eines bewegten Objekts feststellen. Nehmen wir der Einfachheit halber an, das Objekt sei in Bewegungsrichtung orientiert – es geht dann um den Abstand zwischen seinem in Bewegungsrichtung vordersten und hintersten Punkt. Dann muss man zur Laengenmessung nur zu ein und demselben Zeitpunkt feststellen, wie weit der vorderste Punkt und der hinterste Punkt des Objekts jeweils von ein und demselben, ebenfalls in Bewegungsrichtung liegenden festen Bezugspunkt entfernt sind. Die Differenz dieser Entfernungen ist die Laenge des bewegten Objekts.
Diese Art der Laengenmessung haengt vom Gleichzeitigkeitsbegriff ab – es geht per Definition darum, gleichzeitig festzustellen, wo sich das Vorderende und das Hinterende des Objekts befinden.
Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel
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Hierzu meine Antwort vom 16.09.08:
Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 16.09.08
Meine Anfrage vom 17.06.08
Ihre Antwort vom 30.06.07
Meine Rückfrage vom 01.07.08
Meine Rückfrage vom 12.07.08
Unser Austausch vom 21.07.08
Unser Austausch vom 24./25.07.08
Unser Austausch vom 26./27.07.08
Unser Austausch vom 31.07./01.08.08
Unser Austausch vom 04./05.08.08
Unser Austausch vom 07.08.08
Unser Austausch vom 10./12.08.08
Unser Austausch vom 17./19.08.08
Unser Austausch vom 24./26.08.08
Unser Austausch vom 31.08./02.09.08
Unser Austausch vom 06./08.09.08
Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,
Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15.09.08.
Sie schreiben:Ihre Zusatzbemerkung darueber, dass optische Verfahren ungenauer seien als das Anlegen von Maszstaeben kann ich zwar nicht nachvollziehen – nicht ohne Grund werden ja z.B. im Baubetrieb hochpraezise Theodoliten eingesetzt und nicht Maszstaebe aneinandergelegt, und gerade neulich las ich von einem Laser-Triangulationssystem, das fuer Abstaende von bis zu 25 m auf eine Genauigkeit von weniger als 0,6 Millimeter kam. Aber ich denke nicht, dass uns diese Meinungsverschiedenheit an dieser Stelle aufhalten muss.
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Dagegen las ich mit Erstaunen vor einiger Zeit, dass die Abstandsmessung mit Laser schon auf ganz kurzen Distanzen in unserer Alltagsdimension unpräzise Meßergebnisse liefert, siehe Wikipedia:
Die optische Abstandsmessung (auch: Laserentfernungsmessung) wird benutzt um die Distanz zwischen einem Abstandssensor und einem Objekt zu messen. Die Präzision hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- von der Oberfläche der beiden Objekte (Material, Farbe)
- von der zu messenden Distanz
- von Umwelteinflüssen
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Sie dürfen darüber hinaus nicht vergessen, dass die extrem hohe Genauigkeit mit zig Kommastellen, die bei Lasermessungen abgelesen werden kann, gar nichts mit einer Messgenauigkeit zu tun hat: sie ist eine rein mathematisch bedingte Genauigkeit, die lediglich auf einem Postulat bzw. auf einer Konvention basiert: Die absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit – sowohl als Ausbreitungs-geschwindigkeit als auch als Relativgeschwindigkeit. Der Einsatz dieser per Konvention festgesetzten Konstanten mag in der Empirie nützlich und in der Meßkunde bequem sein, er sollte aber nicht in der theoretischen- und Experimentalphysik sowie in der Astronomie die Illusion erzeugen, dass es sich um hochgenaue Messergebnisse in der Realität handelt. Die Mathematik ist keine Meßkunde, eine Konvention ist kein Naturgesetz und der mathematische Einsatz einer per Konvention festgesetzten konstanten Größe ist keine direkte Messung in der Realität: Die erzielte Genauigkeit hängt von dem konstant vorausgesetzten Wert ab.
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Sie schreiben:Wir hatten uns darauf geeinigt, wie man messen kann, wie weit ein bewegtes Objekt zu einem gegebenen Zeitpunkt von einem relativ zum Beobachter ruhenden Bezugspunkt entfernt ist.
Auf die gleiche Weise kann man auch die Laenge eines bewegten Objekts feststellen. […] Diese Art der Laengenmessung haengt vom Gleichzeitigkeitsbegriff ab – es geht per Definition darum, gleichzeitig festzustellen, wo sich das Vorderende und das Hinterende des Objekts befinden.
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Diese Ausführungen sind aus meiner Sicht widersprüchlich: Einerseits postuliert die Spezielle Relativitätstheorie, dass es keine absolute Gleichzeitigkeit gibt, andererseits empfiehlt sie eine Meßvorschrift für Längenmessungen von Objekten, die auf der Bestimmung …einer absoluten Gleichzeitigkeit basiert. Was nun?
Es ist irgendwie verwirrend und unlogisch die genaue Länge eines bewegten Objekts mit Uhren messen zu wollen („Dann muss man zur Laengenmessung nur zu ein und demselben Zeitpunkt feststellen, wie weit der vorderste Punkt und der hinterste Punkt des Objekts jeweils von ein und demselben, ebenfalls in Bewegungsrichtung liegenden festen Bezugspunkt entfernt sind“), wenn man schon von vornherein voraussetzt, dass es meßtechnisch nicht möglich sei und dass eine absolute Gleichzeitigkeit prinzipiell nicht existiere!
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Sie schreiben:Aber ich denke nicht, dass uns diese Meinungsverschiedenheit an dieser Stelle aufhalten muss.
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Ich bin hier Ihrer Meinung und denke auch, dass wir uns nicht über Meinungsverschiedenheiten bzgl. der Genauigkeit von Längenmessungen mit der Lichtgeschwindigkeit oder mit klassischen Meßmethoden aufhalten lassen sollten. Meine Bedenken bei dieser Meßvorschrift der Speziellen Relativitätstheorie sind nämlich von grundsätzlicher Natur und sprechen ein Problem der Logik an – worauf Sie jedoch bis jetzt leider nicht eingegangen sind. Ich wiederhole also meine grundsätzliche Frage bzw. mein grundsätzliches Verständnisproblem:
Wenn die materielle Länge eines Objekts sich bei Bewegung nicht verändert, jedoch ein relativ zum Objekt ruhender Beobachter eine andere Länge misst als ein relativ zum Objekt bewegter Beobachter, dann ist zwangsläufig eine der beiden Messungen falsch! Beide können nicht wahr sein, das ist für mich von der Logik her völlig ausgeschlossen.
Man darf zum Beispiel nicht annehmen, dass ein Strand in der Realität unendlich viele materielle Längen habe. Diese Annahme ist unzulässig, das ist ausgeschlossen.
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Man darf zum Beispiel nicht annehmen, dass ein Beobachter sich gleichzeitig mit 70 km/h UND 73 km/h zu einer Welle bewegt, diese Annahme ist unzulässig – sie führt in der Mathematik zu einer ungültigen Gleichung 70 = 73. Das ist ausgeschlossen.
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Man darf zum Beispiel auch nicht annehmen, dass ein und dasselbe physikalische Phänomen zwei Mal an zwei verschiedenen Orten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten in der Realität stattfinden kann. Das ist ausgeschlossen. Sonst verlässt man den Bereich der Physik und tritt in den Bereich der Esoterik ein.Könnten Sie also bitte auf meine Fragen gezielt eingehen:
Welche der beiden Längenmessungen ist dann falsch:
- die Längenmessung, die von einem zum Objekt ruhenden Beobachter vorgenommen wird?
oder
- die Längenmessung, die von einem zum Objekt bewegten Beobachter vorgenommen wird?
Solange diese Frage nicht erörtert und geklärt wird, werden meine Verständnisprobleme der Speziellen Relativitätstheorie leider weiter bestehen.
Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
Ich habe schon in diesem Blog die Offene Akademie: Perspektiven kritischer und fortschrittlicher Wissenschaft vorgestellt und mache heute auf die 5. Offene Akademie aufmerksam, die in Gelsenkirchen vom 5 . bis 11. Oktober 2008 stattfinden wird (Anmeldungen sind noch möglich).
Aus dem Programm und Vorlesungsverzeichnis empfehle ich zum Beispiel für meine Leser – im begrentzen Rahmen des Interessengebiets dieses Blogs:
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1. Tag – Sonntag 5. Oktober 2008 – 13.00 Uhr
Dr. Gerhart Baum, Köln
Eröffnung der 5. Offenen AkademieGerhart Baum, geboren 1932, ist Rechtsanwalt. Er war von 1972 bis 1978 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern. Von1978 bis 1982 war er selbst Bundesinnenminister. Anschließend war erfür die UNO tätig, unter anderem als UNO-Beauftragter für die Menschenrechte im Sudan.
Baum ist ein Gegner des Abbaus demokratischer Rechte. Er wandte sich als Anwalt gegen den großen Lauschangriff, das Luftsicherheitsgesetz zum Abschuss von Passagiermaschinen, und er demonstrierte gegen die Online-Durchsuchungspläne von Innenminister Wolfgang Schäuble.
Gerhart Baum ist darüber hinaus Förderer von Musik und Kunst und setzte sich für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. 2008 wurde Gerhard Baum „wegen seines unermüdlichen Engagements zur Stärkung und Sicherung der Bürger- und Freiheitsrechte“ mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet.
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1. Tag – Sonntag 5. Oktober 2008 – 16.00 Uhr
Dr. Andrej Holm, Frankfurt
Kriminalisierung kritischer WissenschaftIm Sommer 2007 verwandelte ich mich in den „Fall Andrej H.“. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nach § 129a. In der Veranstaltung sollen die Verdachtsmomente und Ermittlungslogiken der Staatsschützer nachgezeichnet werden. Die Kriminalisierung wissenschaftlichen Arbeitens steht dabei im Zentrum des Vortrags. Außerdem wird die couragierte Unterstützung aus dem wissenschaftlichen Umfeld dargestellt. Die Mobilisierung einer breiten Öffentlichkeit wird dabei als ein erfolgreiches Instrument gegen den Ausbau des Sicherheitsstaats gedeutet.
Andrej Holm promovierte und arbeitete ab 1998 an der Humboldt-Universität. Seit 2008 ist er im Rahmen des interdisziplinären Forschungsschwerpunkts „Europäische Stadt- und Regionalentwicklung“ an der Universität Frankfurt tätig.
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2. Tag – Montag 6. Oktober 2008 – 19:30 Uhr
Dr. Halton Arp, München
Der Kampf um ein wissenschaftliches Verständnis des KosmosVor achtzig Jahren entschieden einige Wissenschaftler, dass das Universum expandiert. Heute ist diese Annahme in eine komplexe Theorie gekrümmter Raum-Zeit,dunkler Materie,dunkler Energie und hochdimensionaler Strings kulminiert. Inzwischen verstärken sich aufgrund umfassenderer Beobachtungen die Anzeichen, dass das Universum in Wirklichkeit vollständig anders beschaffen ist. Es ist ein Reich von Information, ständiger Entstehung und ewiger Entwicklung. Die Betrachtung einer Reihe faszinierender Bilder führt den Beobachter in eine dramatische Auseinandersetzung: den Versuch, die neuen Beweise zu leugnen und das vornehme Bemühen einiger Forscher, Entdeckungen im Geiste eines modernen Galileo zu vermitteln, wie das in der heutigen Wissenschaftsstruktur nicht möglich ist.
Halton Christian Arp (geb. 1927 in New York) ist Astronom und Physiker. Über das Mount-Wilson- und das Mount-Palomar-Observatorium kam der Urknall-Kritiker 1983 zum Max-Planck-Institut für Astrophysik in München-Garching.
Ich habe im Jahre 2004 im Gästebuch vom Tierversuchsgegner.org offene Briefe an Prof. Dr. Wolf Singer geschrieben, Hirnforscher und berüchtigter Tierexperimentator, der seit 30 Jahren entsetzliche Experimente mit hochempfindsamen Tieren durchführt, insbesondere mit Primaten, und sich beim Herumstechen ins Gehirn von unzähligen und wehrlosen Tieren dabei eingebildet hat, er habe „brisante neue Erkenntnisse“ für die Menschheit zu Tage gefördert: Zum Beispiel … dass der Mensch keinen freien Wille habe, dass es kein Leben nach dem Tod gäbe und dass Gott nicht existiere – Siehe hierzu sein erbärmliches Interview in der Zeitschrift „Gehirn & Geist“ zusammen mit dem Philosophen Thomas Metzinger über den bevorstehenden Umsturz des Weltbilds vom Rest der Menschheit: Ein Frontalangriff auf unsere Menschenwürde.
Herzliche Glückwünsche, Herr Prof. Dr. Wolf Singer! Was sollte bloß aus der Menschheit ohne Ihre entsetzlichen Quälereien und Ihre „brisanten und revolutionären neuen Erkenntnisse“ werden?
Aus der Zusammenstellung dieser offenen Briefe an Prof. Dr. Wolf Singer, die der Verein Tierversuchsgegner.org in seiner Webseite veröffentlich hat, möchte ich meinen Brief vom 07.02.2004 nachstehend wiedergeben:
—
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Singer,
Sie haben den Communicator-Preis 2003 nebst 50.000 Euros für Ihre „herausragenden Leistungen bei der Vermittlung ihrer Arbeit in eine breite Öffentlichkeit“ erhalten. Schön für Sie. Es heißt auch:
„Neben der Vermittlung von Forschungsergebnissen setzt sich Wolf Singer auch für die verbesserte Kommunikation zwischen Wissenschaft und Schule ein. Mit dem Projekt „Brückenschlagen – Wissenschaft in die Schulen“ hat Singer ein Programm initiiert, das bei Schülerinnen und Schülern schon früh Interesse an wissenschaftlichen Themen wecken soll. Im Rahmen dieser Initiative entsteht ein intensiver Dialog zwischen Wissenschaftlern, Schülern und Lehrern durch Vorträge in Schulen, Institutsbesuche von Schulklassen sowie gemeinsame Projekte und Praktika. Ursprünglich ein Gemeinschaftsunternehmen des Dezernats für Schule und Bildung und des Staatlichen Schulamts in Frankfurt, hat die Initiative so große Resonanz erfahren, dass sie inzwischen auch in anderen Regionen Nachahmung gefunden hat.“
—
Was möchten Sie denn, Herr Prof. Dr. Singer, den Schülern für Forschungs-
ergebnisse vermitteln? Das hätten wir auch gerne gewusst. Und haben Sie im Rahmen Ihres Kommunikations- und Informationsbestrebens auch den Kindern gezeigt, was Sie zum Beispiel mit den Affen anstellen?Die Kinder gucken uns zu, auch ohne darüber zu sprechen, und sie haben schon sehr früh ein Gefühl für die Verantwortung, auch wenn Sie persönlich daran nicht glauben. Was glauben Sie aber, dass die Kinder denken und empfinden, wenn sie erfahren, was Sie mit Tieren anstellen? Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht? Abgesehen vom Entsetzen, von den Leiden und von der Verzweifelung, erleben sie auch still einen gravierenden Vertrauensbruch gegenüber Erwachsenen, solche wie Sie, die so etwas anstellen, aber auch gegen all die Anderen, die es nicht verhindern konnten.
Ich lese seit fast einem Jahr die Einträge von Kindern und Jugendlichen im Gästebuch von Tierversuchsgegner.org. Sie nicht, nehme ich an. Ich kopiere Ihnen hier ein paar Originalauszüge, vielleicht ist es für Sie bei Ihrer Forschungsarbeit auch vom Interesse, wer weiß:
– Aber verdammt, ein Tier ist ein LEBEWESEN, das mit dem gleichen
R E C H T auf ein Leben in Glück, Zufriedenheit, Freiheit und Unversehrtheit auf die Welt gekommen ist.– Wann begreift Ihr endlich, dass es ein Verbrechen ist, ein Tier als einen Wegwerfindikator zu missbrauchen????“
– Was ist das für eine Welt, was ist das für ein Leben, was gibt es für „Menschen“, dass sowas erlaubt ist?
– Ich bin gerade auf dem besten Wege noch mein allerletztes bisschen Respekt vor der Menschheit zu verlieren!
– wenn ich ein Besuch in einem Labor machen würde, würde ich zum Amokläufer werden. Das ist kein Scherz und das ist auch nicht überbrieben.
– Ich hasse und verabscheue Tierquäler jeglicher Art.
– Seitdem ich das Covance-Video gesehen habe, weiß ich, dass ich töten könnte. Ich wünsche diesen Menschen nicht als den Tot. Und nach Möglichkeit einen brutalen und grausamen. Und wenn irgendjemand einen Anschlag auf ein solches Labor machen würde, dann hätte er mein vollstes Verständnis dafür.
– Ich hoffe das die Welt bald untergeht. Ich wünsche mir eine Seuche die endlich die Menschheit vom Planeten fegt. Kann das nicht einer von euch Mördern mal aus einem Labor klauen? Eine Flasche Milzbrand vielleicht?
– Hoffentlich kommen Sie irgendwann mal in die Lage zu fühlen, was es bedeutet Schmerz und Todesangst ausstehen zu müssen.
– Ich bin genau Deiner Meinung! Ich wünsche sämtlichen „Forschern“ die Tiere mißbrauchen die Pest an den Hals, um es mal gelinde gesagt auszudrücken.
– Vivisektion ist nicht das passende Wort. Ich nenne es Versuchstierholocoust! Diese „Menschen“ sind sadistisch veranlagt. DAs ist der Abschaum der Nation. Ich stelle sie auf eine Stufe mit Kinderschändern. Gewalt ist Gewalt.
– Tach zusammen, vorrausgesetzt, alles was hier über Covance geschrieben wird ist wahr: Was ist los? Ist unsere „zivilisierte“ Welt schon so krank? Es muss was passieren! Irgentjemand muss etwas dagegen unternehmen, und hätte ich die mittel dazu, ich würde die Tiere da raus holen und den ganzen Laden, samt Mitarbeiter, in die Luft jagen..
– Naja, hoffentlich passiert in diesem sch… Land wenigstens einmal etwas gutes und so ein psychopatischer Dreck verschwindet bald… ——
—
Ja, was ist das für eine Welt, wo wir unsere Kinder in so eine psychische Notlage kommen lassen und allein lassen? Und es ist nur die Spitze des Eisbergs. Es sind hier nur diejenige, die die Kraft und die Wut haben, etwas zu unternehmen und zu schreien. Die meisten werden wohl diese Belastung isoliert, schweigend und unerkannt auf sich nehmen, wie Kinder es eben oft tun.
Was sagen Sie dazu, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Singer?
Ich sage erst einmal: Finger weg von unseren Schulen, Herr Singer!
Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez—–
Ich habe als Tierversuchsgegnerin vor ein paar Jahren in einem Diskussionsforum die Worte aus einem Roman von Isaac Bashevis Singer zitiert
Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka
die von zahlreichen Tierschutzorganisationen und Autoren weltweit zitiert werden und zum Beispiel in der Zitatensammlung von Ärzte für Tierschutz in der Medizin enthalten sind.
Dieses Zitieren durch mich dieser Worte von Isaac Bashevis Singer gab einer kleinen Bande von vorwiegend anonymen „Profi-Holocaustopfern“ und opportunistischen „Möchte-gern-Holocautsopfern“ Anlaß, mich seit Jahren rund um die Uhr in der Öffentlichkeit als Nazi, als Antisemitin, als Rassistin, als Verbrecherin, als Volksverhetzerin und als Terroristin zu diffamieren, sowie als Unmensch zu jagen, zu peinigen und zu hetzen. Es wurde sogar eigens dafür am 19.02.2006 ein Forum Alpha Centauri im Internet eingerichtet, wo die Betreiber, die Administratoren, die Moderatoren und die Teilnehmer brutal, zynisch, massiv und tagtäglich bis heute noch die Antisemitismuskeule systematisch schwingen und damit alle ihrer Mitmenschen erschlagen, diffamieren, ächten und hetzen, die nicht ihren wissenschaftlichen Auffassungen teilen. Wer in diese Zwickmühle gerät wird hoffnungslos zermahlen, sowie öffentlich hingerichtet.
Das kann ich zum Beispiel aus einer Diskussion dokumentieren, die ich im Unterforum „Wissenschaft“ vom Forum.Politik.de als Tierversuchsgegnerin eröffnet habe:
Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin
Eröffnet am 12.12.07
Beiträge bis zur Schließung am 27.01.08: 1547
Aufrufe bis heute: 39.290—
wobei ich als Eröffnungsbeitrag folgende Aussagen eines langjährigen Tierexperimentators zur Diskussion gestellt habe:
„Alle an Tieren experimentell gewonnenen Ergebnisse haben nur für die jeweilige Art Aussagekraft und in exakter Auslegung sogar nur für das jeweilige Individuum, an dem experimentiert wurde. Es ist also falsch, aus den an Ratten studierten Sachverhalten einfach auf die Bedingungen von Menschen, Hunden oder Wiederkäuern zu schließen.“
Prof. Dr. Klaus Gärtner, Tierexperimentator, Sprecher der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Leiter des Instituts für Versuchstierkunde sowie der Zentralen Tierlaboratorien an der Medizinischen Hochschule Hannover, in Diagnosen, 9. Sept. 1978)
Zitiert von Tierversuchsgegner.org Das Jahrhundertzitat
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Diese extrem viel gelesene Diskussion hat sich rapide – ohne jegliche Moderationsmaßnahmen und trotz zahlreichen Meldungen – zu einer massiven und systematischen Hetze politischer und extremistischer Natur gegen Tierversuchsgegner entwickelt (sowie auch völlig off-topic, jedoch genauso systematisch und genauso politisch motiviert, gegen Kritiker der Relativitätstheorie). Über diese unglaublichen und erschreckenden Missstände habe ich schon in diesem Blog berichtet:
Schwerwiegende Verleumdungen auch in Bezug auf Tierschützer und Tierversuchsgegner
Holocaust!!!! Hilfe!!!! Holocaust!!! Holocaust!!!! Hilfe!!!… Hilfe!!!…
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Aus diesen Berichtserstattungen ist zu entnehmen, dass meine Strafanzeigen und Strafanträgen gegen die Verursacher dieser politischen extremistischen Hetze von der Staatsanwaltschaft Lüneburg, sowie nach meinen Beschwerden von der Generalstaatsanwaltschaft Celle – ohne ersichtliche Ermittlungen – am 18.08.08 zurückgewiesen wurden, u.a. mit der unzumutbaren Begründung, dass … der Titel meiner Diskussion „provokativ“ war!!!
Die Staatsanwaltschaft Lüneburg/Celle betrachtet die Aussagen des langjährigen Tierexperimentators Prof. Dr. Klaus Gärtner nicht als „provokativ„, dafür aber als „provokativ„, dass man sie zur Diskussion stellt… Tierversuchsgegner dürfen also legal durch politisch und extremistisch motivierte Hetze als Naziverbrecher, als Holocaustverharmloser, als Holocaustleugner, als Volksverhetzer oder als Terroristen diffamiert werden, die Täter haben dafür das Segnen und den Freispruch der Staatsanwaltschaft Lüneburg/Celle: Man darf legal in Deutschland als Terrormethode die Antisemitismuskeule gegen Andersdenkende in der Wissenschaft schwingen. Bananenrepublik Deutschland?
(Jocelyne Lopez)
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NB: Für interessierte Leser habe ich als Anlage einige Auszüge aus dieser Diskussion zusammengestellt (die der Staatsanwaltschaft vorliegen), woraus zu entnehmen ist, dass nicht nur pauschal und weltweit die Tierversuchsgegner als Nazis, Antisemiten, Holocaustverharmloser oder Terroristen diffamiert werden, sondern auch zahlreiche namentlich genannte Privatpersonen und Tierschutzorganisationen in diese Hetze einbezogen werden, wie z.B. die von mir in dieser Diskussion am Rande zitierte Tierversuchsgegnerin Brigitte Rondholz, oder die britische Tierschutzorganisation PETA, oder der Friedenskämpfer und Menschenrechtsverteidiger Mahatma Gandhi, sowie auch die Teilnehmer „Forenseeschlange“ und „Nikolai“ aus der Diskussion, die gewagt haben, gegen dieses erschreckende und hochbedenkliche Hetzverhalten zu protestieren:
Auszüge aus der Diskussion „Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin“
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Neben meinen Blog-Einträgen G.O. Mueller: Die besondere Strategie: der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf und Eine absurde und vor allem äußerst perfide Strategie verweise ich auf eine weitere Thematisierung der Problematik Antisemitismus in der Geschichte der Kritik der Relativitätstheorie durch die Forschungsgruppe G.O. Mueller, aus ihrer Dokumentation Über die Absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie – Juni 2004 – Seite 40:
In den bisher nachgewiesenen und ausgewerteten theoriekritischen Arbeiten, also Stellungnahmen und Abhandlungen mit physikalischen oder erkenntnis-
theoretischen Argumentationen, sind bis zum Jahr 1919 keine antisemitischen Äußerungen enthalten. Die frühesten uns bekannt gewordenen Fälle datieren aus den Jahren 1920 (Rudolf Mewes) und 1921 (Theodor Fritsch, unter Pseudonym Roderich-Stoltheim) und haben nach Umfang und Bedeutung keinen großen Einfluß ausüben können, weil sie aus persönlicher Zurücksetzung (Mewes) oder sektiererischer Einstellung (Fritsch) motiviert waren.Die erste bedeutende physikalische Abhandlung mit antisemitischen Äußerungen stammt mit einer Datierung vom Juli 1922:
LENARD, PHILIPP: Über Äther und Uräther. 2., vermehrte Auflage, mit einem Mahnwort an deutsche Naturforscher. Leipzig: Hirzel 1922. 66 S.
[…]
Insgesamt war die Anzahl von physikalisch argumentierenden Kritikern, die zusätzlich antisemitische Tiraden einflochten, außerordentlich gering. Nach dem bisherigen Stand der Auswertung, der sich selbstverständlich mit fortschreitender Bearbeitung erhöhen wird, sind folgende Fälle aktenkundig, nach Erscheinungsjahren aufgeführt:1920: Mewes, Rudolf
1921: Fritsch, Theodor (unter Pseudonym Roderich-Stoltheim)
1922: Lenard, Philipp; Stark, Johannes; Zboril, J.
1923: Fritsch, Theodor (unter Pseudonym Roderich-Stoltheim)
1931: Hentschel, Willibald
1936: Thüring, Bruno
1937: Dingler, Hugo; Thüring, Bruno
1938: Finke, Edmund; Tobien, Waldemar
1940: Arthos [Pseudonym, Italien]; Thüring, Bruno
1941: May, Eduard
1942: Brühlmann, Otto; Teichmann, Horst; Vahlen, Theodor
1944: Uller, KarlAus rund 3790 kritischen Veröffentlichungen sind bisher als antisemitisch ermittelt worden:
– 16 Autoren, davon 15 deutsche;
– insgesamt 19 Veröffentlichungen, davon 18 deutsche;
– nur Arbeiten aus den Jahren 1920-1944.Wer zu den Relativitätstheorien weitere kritische Veröffentlichungen mit antisemitischem Einschlag kennt, möge Roß und Reiter nennen. Wir werden alle theoriekritischen Veröffentlichungen nachweisen, unabhängig von anderen Inhalten.
29 Veröffentlichungen wären 1 Prozent der Gesamtmenge: bisher liegt die Zahl der ermittelten Fälle noch darunter. Mit einer dramatischen Erhöhung des Prozentsatzes ist nicht zu rechnen, da erfahrungsgemäß ungehemmt rassistisch hetzende Veröffentlichungen sich nicht mit physikalischen Argumentationen aufhalten und damit aus dem Erfassungshorizont der vorliegenden Dokumentation herausfallen. (Auch die bloße Aussage, man sei gegen die Relativitätstheorie oder halte sie für falsch, ist noch keine Argumentation und fällt deshalb heraus.) Selbst wenn 2 – 3 Prozent aller theoriekritischen Arbeiten antisemitisch sein sollten, wäre dies ein außerordentlich bemerkenswert positives Ergebnis, weil es den Antisemitismus in der Physik wahrscheinlich als weitgehend deutsches Phänomen in einem nur sehr begrenzten Zeitraum und von erstaunlich geringem Umfang erweist. In eklatantem Widerspruch zu dieser Tatsache möchten die Relativisten gern verleumderisch den Eindruck erwecken, die meiste Kritik sei nur antisemitisch motiviert.
Auch bei Betrachtung nur der deutschsprachigen Veröffentlichungen aus dem Zeitraum 1920-1944 mit insgesamt ca. 570 Dokumenten stellen die bisher nachgewiesenen 18 antisemitisch gefärbten Arbeiten nur rund 3 Prozent dar, was angesichts der Politik während der nationalsozialistischen Herrschaft nur erstaunen kann. Sollte die weitere Auswertung diese Zahl deutlich erhöhen, wäre es kein Wunder.
Bei weiterer Einschränkung auf die insgesamt 85 deutschsprachigen Arbeiten unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933-1944 wären die für diese Jahre bisher festgestellten ganzen 11 Fälle von antisemitischer Färbung geradezu ein Wunder, bei dem es wohl nicht bleiben wird. Trotzdem sieht es nicht nach einer dramatischen Erhöhung dieser Fälle aus: die weit überwiegende Mehrzahl der kritischen Veröffentlichungen hat sich erwiesenermaßen auch unter den Nazis frei von antisemitischer Hetze gehalten.
Diese Befunde unserer bisherigen Auswertung der Dokumentation haben eine große Bedeutung für die Abwehr einer pauschalen Verleumdung, mit der die Relativisten generell mit Vorliebe und in Deutschland auch mit großem Erfolg arbeiten, nämlich der pauschalen Verleumdung der Kritiker als Antisemiten.
(G.O. Mueller)
Nachstehend ein Leserbrief von Norbert Derksen an die Zeitung „SÜDKURIER“:
Von Norbert Derksen
An SÜDKURIER, Leserbriefe
Datum: 08.09.08
Betr.: Zu: Urknall auf der Spur – SÜDKURIER Nr. 210 vom 8. 9. 2008, Seite 8
Kopie: Dieter WackerWer, wie Dieter Wacker glauben machen will, am Mittwoch „gespannt“ nach Genf blickt, hat seine Reputation als „Wissenschaftler“ eigentlich schon verspielt, ist doch die behauptete Simulation des „Urknall[s] im Kleinen“ so lächerlich wie letzterer selbst, da ihm keine größere Realität zukommt als dem „Schwarzen Loch„, dem „Higgs-Teilchen“ oder den unsichtbaren Kleidern in Andersens Märchen. Das einzige, was an diesem milliardenschweren, auf längst falsifizierten Theorien basierenden Spektakel zwischen Jura und Genfer See echt ist, ist die „gigantische Geld- und Zeitverschwendung„, die wir uns offensichtlich immer noch leisten können. Aber wer nicht hören will, muß fühlen! Grundsätzlich hat dies auch der Furtwanger Fachhochschulprofessor Konstantin Meyl erkannt, der sich dann aber leider vergaloppiert, indem er auf den Neutrinoschwindel hereinfällt und aus den Maxwellschen Gleichungen seine „Skalarwellen“ herleitet, ohne zu bemerken, daß diese Gleichungen ihrerseits nicht haltbar sind, weil aus ihnen mathematisch eine Elektrodynamik folgt, die das dritte Newtonsche Axiom verletzt, wie man am Biot-Savartschen Gesetz und dem daraus resultierenden Graßmannschen Elementargesetz, dessen Korrektur mir vor wenigen Jahren gelang, zweifelsfrei erkennen kann. Ebenfalls bedauerlich ist sein Einknicken vor dem „Schwarzen Loch“ als fauler Frucht der Relativitätstheorie, die allein schon mangels Transitivität der Lorentz-Transformation keinerlei theoretische Existenzberechtigung hat und zudem vermittels Messung der Einweglicht-
geschwindigkeit im gegenüber der Quelle bewegten System auch experimentell direkt widerlegt wurde. Daß allerdings „die Physiker endgültig vom Glauben abfallen„, wie Professor Meyl meint, ist nicht zu erwarten. Dafür haben sie sich schon viel zu lange von Einstein und seinen Mitläufern verarschen lassen. Immerhin bestätigt der mir auch persönlich bekannte Kritiker aus Furtwangen meine schon vor vielen Jahren geäußerte These, daß man nämlich mit „Bleistift, etwas Papier gepaart mit Denkleistung, Gehirnschmalz und gesundem Menschenverstand“ ungleich ökonomischer wesentlich mehr erreichen kann als mit aller medienwirksamen Effekthascherei.Mit freundlichem Gruß
Ihr Norbert Derksen—