Blog – Jocelyne Lopez

Wer ist berechtigt, eine Verfassungsbeschwerde einzureichen?

Das Merkblatt vom Bundesverfassungsgericht gibt hierzu Auskunft:

I. Allgemeines

Jedermann kann Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht erheben, wenn er sich durch die öffentliche Gewalt in einem seiner Grundrechte (vgl. Art. 1 bis 19 Grundgesetz [GG]) oder bestimmten grundrechtsgleichen Rechten (Art. 20 Abs. 4, Art. 33, 38, 101, 103, 104 GG) verletzt glaubt.

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Im Falle der Verstöße gegen § 5 Art. 3 und § 1 Art. 1 GG im Zusammenhang mit der Kritik der Relativitätstheorie seitens der Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, kann also nach meiner Auffassung jeder einzelne Bürger dieses Landes eine Verfassungsbeschwerde erheben.

Er braucht dazu nicht Kritiker der Relativitätstheorie zu sein, nicht eine eigene physikalische Alternative zu haben, nicht einmal Physiker zu sein, nicht einmal persönlich Opfer von Zensur, Diskriminierungen, Verleumdungen oder Verfolgung gewesen zu sein, nicht einmal persönlich an Naturwissenschaften interessiert zu sein, nicht einmal Eltern von schulpflichtigen Kindern zu sein. Jeder einzelne Steuerzahler und Wahlberechtigter darf die Bundesministerin für Bildung und Forschung vor dem Bundesverfassungsgericht zu Verantwortung ziehen, dass sie die Bestimmungen des Grundgesetzes missachtet.

Der Richter hat hier auch nicht zu untersuchen und zu bestimmen, ob die Relativitätstheorie richtig oder falsch sei, ob ein wissenschaftliches Argument zutreffe oder nicht, ob eine physikalische Alternative richtig oder falsch sei, sondern der Richter hat hier zu untersuchen und zu bestimmen, ob die Verfassungswidrigkeit von Handlungen oder Unterlassungen seitens der öffentlichen Gewalt festzustellen seien.

(Jocelyne Lopez)



Verstoß gegen § 1 Art. 1 Grundgesetz durch Unterlassung von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan

Wie es aus meinem Eintrag in diesem Blog Verletzung des § 5 Art. 3 GG durch die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung dargelegt wurde, hat Frau Dr. Annette Schavan versäumt, die vom Grundgesetz vorgeschriebenen Gebote der „meinungsneutralen Wissenschaftspflege“ und der „Nicht-Identifikation“ im Falle der Relativitätstheorie respektieren zu lassen. Kein einziger Cent für die Information der breiten Öffentlichkeit über die umfangreiche und weltweite Kritik der Relativitätstheorie seit 100 Jahren wurde zum Beispiel anlässlich der für die Steuerzahler teueren Öffentlichkeitsarbeit des Staates im „Einsteinjahr“ 2005 ausgegeben. Im Gegenteil wurde sogar nachweislich ein Kritiker, Christoph von Mettenheim, bei diesem Anlaß vom Bundesministerium zensiert.

Wie von Christoph von Mettenheim mit seinem Vorhaben Adressaten der besonderen Einladung und seiner Berichterstattung Zur Entstehung des Diskussionsforums in seinem Forum auch bestätigt wurde, bleibt allein das Internet als einziges Medium für die Kritiker der Relativitätstheorie zum Vortragen und Verbreiten ihrer Kritik in einem breiten Publikum, und zwar ausschließlich mit privaten Mitteln und privatem Engagement.

Jedoch sowohl das Medium Internet, als auch die privaten Mittel und das private Engagement, die die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung großzügigerweise den Kritikern der Relativitätstheorie für die Vorstellung ihrer Kritik überlässt, erweisen sich nicht nur als unangemessen und als ungeeignet für wissenschaftliche Debatten, sondern vor allem als eine ungeheuerliche Zumutung und Entwürdigung für die Kritiker, sowie eine schwerwiegende Verletzung ihrer Grundrechte gemäß § 1 GG : „Die Würde des Menschen ist unantastbar„.

Es ist zum Beispiel einwandfrei belegt, dass jegliches Vortragen einer Kritik der Relativitätstheorie – oder sogar lediglich einer Hinterfragung dieser Theorie – systematisch im Internet mit in vielen Fällen krimineller Energie und strafrechtlicher Relevanz weitgehend anonym verhindert wird, und zwar durch die brutalsten Verleumdungen, Beleidigungen, Beschimpfungen und Verunglimpfungen, durch Zensur, Einschüchterung und Hetze, sowohl pauschal gegen alle Kritiker der Relativitätstheorie, als auch gegen eine Vielzahl von namentlich genannten Autoren oder Privatpersonen.

Dies ist zum Beispiel im Falle der Forschungsgruppe G.O. Mueller, ihrer referierten Autoren und ihrer offiziellen Interessenvertreter genau dokumentiert und belegt: Es gibt kein einziges Diskussionsforum im ganz deutschsprachigen Raum, wo die Grundrechte der Kritiker vor Hundertausenden von Zeugen ununterbrochen tagtäglich seit Jahren nicht massiv verletzt werden und wo keine Hetze gegen die Kritiker der Relativitätstheorie öffentlich und straflos nicht betrieben wird, wie in einer Diktatur oder in einem Terrorregime. Der Tenor dieser Hetze und dieser Feindbilderpflege gegen die Kritiker im Internet ist vorwiegend von politischer Natur: Anschuldigungen des Antisemitismus, Nazismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus, religiösen Fanatismus, der Volksverhetzung, der Verfassungsfeindlichkeit bis hin zum Terrorismus, sowie bei namentlich genannten Autoren auch von rein privater Natur und richtet sich gegen ihre persönliche Integrität und ihre Persönlichkeitsrechte: Beleidigungen und Beschimpfungen, z.B. als „cranks“ (sprich: Psychopathen, Irre, Dummköpfe, Wirrköpfe, geistig Kranke, Narren, Ignoranten, Clowns). Siehe zum Beispiel meine Einträge in diesem Blog, wo dies dokumentiert und belegt ist:

Stalking, Mobbing, Einschüchterungs- und Terrormethoden

Dr. Markus Pössel: Die Kritiker der Relativitätstheorie sind „cranks“

Das Hetz- und Stalkerforum Alpha Centauri ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft

Über diese erschreckenden Missstände und diese Offizialdelikte im Medium Internet im Zusammenhang mit der Kritik der Relativitätstheorie wurde die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, wiederholt und ausführlich informiert, sowie um Untersuchung und Abhilfe gebeten (siehe meine Korrespondenz mit Bundestagsabgeordneten). Ihre Antwort dazu per E-Mail vom 14.08.2006:

Des Weiteren ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Forschungsgruppe G.O. Mueller veröffentlich wurden, zum einen in gedruckter Buchform und zum anderen im Internet. Die Forschungsergebnisse sind damit öffentlich breit zugänglich. Ihr Vorwurf, die Forschungsgruppe könne Ihre Meinung nicht öffentlich äußern, ist daher unrichtig und eine Verletzung der Grundrechte in Bezug auf freie Meinungsäußerung kann nicht festgestellt werden.

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Die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung verstoßt damit in meinen Augen durch Unterlassung gegen § 1 Art. 1 GG gegenüber den Kritikern der Relativitätstheorie: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(Jocelyne Lopez)



Verletzung des § 5 Art. 3 Grundgesetz über die Wissenschaftsfreiheit durch Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Ich verweise hier auf meinen Eintrag in diesem Blog Das Versagen der Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, sowie auf meinen Thread im Unterforum „Rechtswissenschaften“ des Forums UNICUM.de:

Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie: Bis zur Verfassungsklage?
Eröffnet am: 29.07.07
Beiträge bis heute: 390
Aufrufe bis heute: 24255

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Da diese Diskussion im Forum UNICUM.de nicht moderiert wird und wie gewöhnlich durch massive Angriffe von Stalkers und Trollen gestört wird, die eine sachliche Debatte mit allen Mitteln verhindern wollen (Beleidigungen, Beschimpfungen, Verleumdungen, Trollerei, persönliche Anfeindungen und Hetze) gebe ich hier eine Kurzfassung der Sachlage aus meiner Sicht:

Der § 5 Art. 3 GG über die Wissenschaftsfreiheit verpflichtet den Staat und seine durch Amtseid an die Verfassung gebundenen verbeamten Mitarbeiter verbindlich, die Gebote der „neutralen Wissenschaftspflege“ und der „Nicht-Identifikation“ zu achten und zu schützen, siehe z.B. „Bonner Kommentar zum Grundgesetz„:

Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem „Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege“ entsprechen  (Seite 34).

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (Seite 41).

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Dass diese Gebote jedoch fortlaufend durch den Staat seit Jahrzehnten eklatant verletzt und missachtet werden kann zum Beispiel allein und unübersehbar durch die Öffentlichkeitsarbeit des Staates anlässlich des sogenannten „Einstein-Jahr 2005“ zum einseitigen Verbreiten, Feiern und Hochjubeln der Relativitätstheorie mit gewaltigen Steuermitteln nachgewiesen werden. Siehe hierzu zum Beispiel ein Beitrag von Helmut Hille: 10 Millionen Euros für das Feiern einer unsinnigen Theorie!

Nicht nur, dass kein einziger Cent aus der Steuerkasse zum Erwähnen der weltweiten Kritik der Relativitätstheorie anläßlich dieser Feierlichkeiten ausgegeben wurde, sondern die Kritik wurde sogar auch während des sogenannten „Einstein-Jahr 2005“ nachweislich in einem Fall vom Staat unterdrückt und zensiert: Siehe hierzu der Protest des Kritikers Christoph von Mettenheim in seiner veröffentlichen Korrespondenz mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, zum Beispiel:

Dokument Nr. 1
7. 6. 2005
Stefanie Werner – Agentur Einsteinjahr 2005
Neue Schönhauser Straße 3-5 – 10178 Berlin-Mitte
fon: +49 30 240 84 161- fax: +49 30 240 84 160
werner@einsteinjahr.de | http://www.einsteinjahr.de/

Guten Tag Herr von Mettenheim,
Guten Tag Herr ###,

hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Einträge in unserem Gästebuches auf http://www.einsteinjahr.de/ herausgenommen wurden:

sowie

Dokument Nr. 2 –
Christoph v. Mettenheim
10. 6. 2005

Sehr geehrte Frau Werner,

besten Dank für Ihre Nachricht. Ich verstehe nicht ganz, warum die Leser Ihrer Seite nicht wissen sollen, daß die Relativitätstheorie umstritten ist. Wäre es denn so schlimm, wenn der eine oder andere vielleicht anfinge, selbst darüber nachzudenken? Ich dachte, wir hätten diese Art von geistiger Bevormundung seit Galilei überwunden. Was jetzt noch auf der Seite zu lesen ist, hat doch wohl weder mit Bildung noch mit Forschung etwas zu tun, sondern dokumentiert nur noch den üblichen Geniekult, bei dem das Publikum dazu applaudiert, daß andere ihm die Mühe des Denkens abnehmen.

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Dass der Staat seit Jahrzehnten in den Lehrbüchern, den Lehrinhalten, den Veranstaltungen und der Öffentlichkeitsarbeit der Institutionen der öffentlichen Hand die Kritik der Relativitätstheorie verschweigt, unterdrückt und sogar zensiert ist ersichtlich und nachweisbar. Dafür sollte sich nach meiner Auffassung die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung wegen Verletzung des § 5 Art. 3 GG eben verantworten.

(Jocelyne Lopez)



Brunhild Krueger ueber ein Buch von Robert Laughlin

Nachstehend eine Rezension von Brunhild Krüger über ein Buch von Robert Laughlin:

Abschied von der Weltformel – die Neuerfindung der Physik„, wie dieses im September 2007 beim Piper Verlag München erschienene Buch (ISBN 978 – 3 – 492 – 04718 – 0) auf deutsch heißt, hat als Autor keinen geringeren als Robert B. Laughlin (*1950, Nobelpreis 1998).

Abgesehen von den äußerst spannenden inhaltlichen Fragen (Übergang von einer reduktionistischen Physik zu einer „emergenten“ Physik) gibt Laughlin hier einen Blick hinter die Kulissen des Wissenschaftsbetriebes zum besten, der den letzten Glauben an „Objektivität der Wissenschaft“ zerstört: der Wissenschaftler, der dem Geld nachgeht, kann nicht mehr der Wahrheit verpflichtet sein.

So könnte man die vielen diesbezüglichen Bemerkungen des Buches zusammenfassen. Laughlins schnoddrig-arrogante, teilweise zynische Art, das zu sagen, läßt keinen moralischen Zeigefinger erkennen. Er scheint sagen zu wollen: „Es ist, wie es ist.“ – und er amüsiert sich darüber.

Wenn man dann am Ende des Buches sieht, warum er so gleichgültig sein kann gegen die Verbiegung der Wahrheit, kann man herzlich mitlachen („Der Kaiser ist ja nackt!„- Lache).

Eine Schlußfolgerung aus seinen Erkenntnissen sagt: Die Frage, ob Einsteins Theorie „richtig“ oder „falsch“ ist, ist inzwischen völlig unwichtig! Die Frage heute heißt (S. 316 – er stellt sie nicht selbst, sondern legt sie anderen in den Mund): „Ist Einstein überhaupt noch relevant?

Und Laughlin erklärt, daß genau das das Problem der Emergenz ist – es gibt wichtigeres: die vielen unverstandenen Dinge, die mit der alten Denkweise der Physik (Reduktionismus, zu dieser gehört auch die Einsteinsche Denkweise) nicht erklärt werden können, sondern nur mit der neuen, der emergenten.

Emergenz ist ein anderes Wort für „physikalisches Ordnungsprinzip„, (im weitesten Sinne das, was bisher mit Begriffen wie Systemtheorie, holographische Sicht, Suche nach Mustern / Verknüpfungen / Zusammenhängen usw. beschrieben wurde), das über die rein reduktionistische Beschreibung der Wirklichkeit hinausgeht. Deshalb sei auch die Physik nicht am Ende, sondern am Anfang – und für die Suche nach den neuen Antworten auf die neuen Fragen braucht man Einstein nun wirklich nicht mehr.

Er ist ein „frecher Hund„, der Laughlin, er kann es sich z. B. erlauben, kurz nach obiger Frage zur Relevanz der Einstein-Theorien zu schreiben:

Nur Menschen, deren gesunder Menschenverstand durch ein Übermaß an Bildung beeinträchtigt worden ist, können das nicht erkennen.

(Brunhild Krüger)

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Siehe auch ein Interview von Robert Laughlin mit der Zeitschrift „DER SPIEGEL“: Der Urknall ist nur Marketing

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NB: Für Kommentare oder Diskussionen über diese Rezension siehe im Forum von Ekkehard Friebe in der Rubrik Buchempfehlungen



G.O. Mueller: Handlungsbedarf für den Staat aufgrund seiner Rechtsaufsicht

Ich zitiere hier Auszüge aus dem Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller an die Kultusverwaltungen der Bundesländer von Oktober 2002:

Wir sehen für das zuständige Ministerium, wenn seine Prüfung unserer Dokumentation eine Bestätigung ergibt, aufgrund seiner Rechtsaufsicht folgenden Handlungsbedarf:

1. Einholung von Stellungnahmen der akademischen Institutionen des Landes zu den von unserer Dokumentation aufgeworfenen kritischen Fragen.

2. Angesichts der Tatsache, daß die akademische Physik ganz überwiegend aus Steuermitteln finanziert wird und ein großer Teil der Mitarbeiter im Beamtenstatus tätig ist, müßte geklärt werden, warum diejenigen, die qua Amt zur Befolgung des Grundgesetzes und damit zur Sicherung der Wissenschaftsfreiheit verpflichtet sind, vorsätzlich das Gegenteil getan und die Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik abgeschafft haben.

3. Maßnahmen zur Wiedereinführung der Wissenschaftsfreiheit in dem besagten Fachgebiet durch Organisation öffentlicher und akademischer Lehrveranstaltungen zur Kritik der Relativitätstheorien, zur Geschichte der Unterdrückung und Verleumdung der Kritik über acht Jahrzehnte.

4. Bereitstellung von Sondermitteln insbesondere für die Institutsbibliotheken, deren Bestände nach unserem Eindruck „klinisch rein“ von kritischen Veröffentlichungen sind, zur Anschaffung von kritischer Literatur, sowohl der bedeutendsten älteren Werke über das Antiquariat als auch der neuesten Monographien und Zeitschriften, damit die Studierenden überhaupt real zur Auseinandersetzung mit der Kritik in die Lage versetzt werden. Hierzu hoffen wir mit den künftigen erweiterten Textversionen unserer Dokumentation eine noch bessere Handreichung zu geben.

5. Revision der Lehrpläne für die höheren Schulen, in denen schon die angehenden Abiturienten in den entsprechenden Leistungskursen genau ausrechnen müssen, um wie viele Jahre jünger der weltraumreisende Zwilling zu seinem auf der Erde zurückgebliebenen Zwillingsbruder zurückkehrt. Wenn zu selbständigem und kritischem Denken erzogen werden soll, zum mündigen Bürger also, dann gehört die rationale Auseinandersetzung mit der Kritik unbedingt dazu. Bisher taucht sie in den Lehrplänen und den Schulbüchern nicht auf.

6. Forschungsaufträge an die Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie über die Frage, wie es zum Traditionsbruch 1922 kommen und warum er acht Jahrzehnte andauern konnte; und vielleicht auch darüber, warum niemand etwas bemerkt haben will.

7. Information der Öffentlichkeit über den Skandal von 80 Jahren Unterdrückung der Wissenschaftsfreiheit, einschließlich einer selbstkritischen Stellungnahme dazu, warum die rechtsaufsichtsführenden Instanzen nicht schon längst eingegriffen haben.

8. Eine öffentliche Bitte um Entschuldigung gegenüber allen verstorbenen und noch lebenden Kritikern für das erlittene Unrecht.

(G.O. Mueller)



Das Versagen der Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan

Einzig und allein um eine physikalische Theorie zu schützen – die Relativitätstheorie – versagt die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung in zwei wichtigen Grundsätzen ihres Amtes:

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1) Verstoß gegen § 5 Art. 3 Grundgesetz über die Wissenschaftsfreiheit

Der wahre Status der Relativitätstheorie als unbestätigte und seit 100 Jahren stark umstrittene Arbeitshypothese Albert Einsteins wird in den Lehrbüchern und Lehrinhalten der Institutionen der öffentlichen Hand völlig verschwiegen. Diese Theorie wird ganz im Gegenteil als einwandfrei experimentell bestätigt dargestellt und als einzig gültig gelehrt, sowie als „Genialität“ und „Revolution des Denkens der Menschheit“ hochgejubelt und wurde z.B. auch teuer 2005 mit dem Geld der Steuerzahler anlässlich des „Einstein-Jahres“ gefeiert. Die Existenz einer ungebrochenen weltweiten Kritik dieser Theorie, sowie auch von zahlreichen wiederspruchsfreien Alternativen wird nirgendwo in den Lehrbüchern, den Lehrinhalten, den Veranstaltungen und der Öffentlichkeitsarbeit der Institutionen der öffentlichen Hand erwähnt, oder sie wird verleumdet.

Dies ist ein grober Verstoß gegen die Bestimmungen des § 5 Art. 3 Grundgesetz über die Wissenschaftsfreiheit, wie es z.B. im  „Bonner Kommentar zum Grundgesetz“ ersichtlich und im Offenen Brief über Wissenschaftsfreiheit an 100 Professoren der Humboldt-Universität Berlin und an 100 Professoren der Technischen Universität Dresden der Forschungsgruppe G.O. Mueller nachzulesen ist:

Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem „Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege“ entsprechen  (Seite 34).

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (Seite 41).

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2) Versagen beim Schutz der Grundrechte von Bürgern:

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, ist persönlich, ausführlich und wiederholt über langjährige, gravierende und äußerst bedenkliche Verletzungen der Grundrechte der Kritiker der Relativitätstheorie informiert worden und wurde mit Nachdruck um Untersuchung und Abhilfe gebeten, sowohl von der Forschungsgruppe G.O. Mueller, als auch von mir. Ihre einzige Reaktion zu diesen Informationen und Bitten um Untersuchung und Abhilfe ist ihre Pilatus-Antwort in einer E-Mail an mich vom 14.08.06, die ich in der Veröffentlichung meiner Korrespondenz mit Bundestagsabgeordneten auch übernommen habe:

„Des Weiteren ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Forschungsgruppe G.O.Mueller veröffentlicht wurden, zum einen in gedruckter Buchform und zum anderen im Internet. Die Forschungsergebnisse sind damit öffentlich breit zugänglich. Ihr Vorwurf, die Forschungsgruppe könne ihre Meinung nicht öffentlich äußern, ist daher unrichtig und eine Verletzung der Grundrechte in Bezug auf freie Meinungsäußerung kann nicht festgestellt werden“.

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Die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan halte die Verfolgung und die Hetze der Kritiker der Relativitätstheorie und die hochbedenkliche Missachtung ihrer Grundrechte im Internet für angemessen, angebracht und gut genug für das Vortragen der Kritik einer wissenschaftlichen Theorie, die sie als einzig gültige und sogar als geniale Theorie in den Institutionen der öffentlichen Hand tradieren und lehren lässt. Die Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung betrachtet es wohl als die „Bildung“ und die „Wissenschaft„, die sie im Interesse der Allgemeinheit verantworten kann.

Hierzu zitiere ich noch einen abschließenden Passus der Forschungsgruppe G.O. Mueller aus ihrem o.g. Offenen Brief an 200 Professoren:

Mit welchen anderen Ländern dürfen wir die Bundesrepublik vergleichend gleichsetzen, wenn ein gutes Dutzend Kultus- und Wissenschaftsministerien in Ländern und im Bund, 70 Parlaments-fraktionen in Bund und Ländern und 600 Bundestagsabgeordnete das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit nach Art. 5 GG und ihre höchsteigene Bindung an dieses Grundrecht nicht zu kennen scheinen und auf Hinweise der Grundrechtsverletzung nicht reagieren?

Der Kommentar zeigt uns zur Erlangung des bisher verweigerten Grundrechts eine Stufenleiter mit fünf Sprossen durch die Hierarchien unserer staatlichen Organe:

(1) die Selbstverwaltungseinrichtung Universität als Ort der gesetzesbrecherischen Handlungen und des (wohl nicht strafbaren?) Betrugs der Öffentlichkeit;

(2) die Aufsichtsbehörden der Exekutivgewalten, also die Kultus- und Wissenschaftsministerien;

(3) die Gesetzgebenden Organe in Bund und Ländern als Kontrollorgane der Exekutive, also Bundestag und Landesparlamente, einschließlich aller ihrer Ausschüsse;

(4) die Verwaltungsgerichte mit der Kontrolle über Entscheidungen des zuständigen Bundesministeriums oder zuständiger Landesministerien;

(5) das Bundesverfassungsgericht mit Entscheidungen über Verfasssungsbeschwerden.

Auf der ersten Sprosse stehen wir gegenwärtig mit diesem offenen Brief an 200 Professoren; die zweite und dritte Sprosse haben wir bereits erfolglos absolviert. Es wird sich herausstellen, ob wir die vierte und weitere Sprossen erklimmen müssen. Noch einmal 80 Jahre Unterdrückung der Kritik und Minderheitsauffassung in der theoretischen Physik wird es jedenfalls nicht geben.

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Soll es denn so weit kommen, dass die Wissenschaftsfreiheit und die Grundrechte nur über eine Verfassungsbeschwerde zu garantieren und zu schützen sind?

(Jocelyne Lopez)



Das Hetz- und Stalkerforum Alpha Centauri ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft

Wie ich es schon vor ein paar Tagen an Frau Dr. Annette Schavan, mit Kopie an Frau Angela Merkel, Frau Katja Kipping und Herrn Jörn Wunderlich geschrieben habe (siehe hier) ist das Forum „Alpha Centauri“ ein Fall für die Staatsanwaltschaft:

Wie Sie es feststellen können, handelt es sich hier um eine Berichterstattung über Offizialdelikte, die seit mehreren Jahren tagtäglich im Internet vor den Augen von Zehntausenden von Zeugen sich abspielen, und die meiner Meinung nach Anlaß zur Erhebung einer Klage im öffentlichen Interesse von der Staatsanwaltschaft gemäß § 376 Strafprozessordnung gibt, da der Rechtsfrieden nachhaltig und weit über den Lebenskreis eines einzelnen Verletzten gestört wird.

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So weit ich das beurteilen kann, werden nicht nur pauschal andersdenkende Menschen und Minderheiten seit Jahren im und aus diesem Forum verfolgt und gehetzt (Kritiker der Relativitätstheorie und jetzt Tierschützer und Tierversuchsgegner), sondern wird auch eine Vielzahl von zeitgenossischen Personen aus der Öffentlichkeit namentlich in diesem Forum „behandelt“ (die meisten haben wohl davon noch keine Kenntnis genommen), ich schätze mal so vielleicht um die 30-40 namentlich genannten Personen.

Das Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft und für den § 376 Strafprozessordnung.

In diesem Zusammenhang erinnere ich zum Beispiel an die Verfügung der Staatsanwaltschaft Chemnitz vom 23.11.2004 aufgrund meiner Anzeige anlässlich ähnlich gelagerten, jedoch weniger massiven und schwerwiegenden Vorfällen in einem Forum, die ich auch in meiner Korrespondenz mit Bundestagsabgeordneten übernommen habe:

Ich habe 2004 in meiner Verzweiflung nach sehr bedenklichen und belastenden Vorfällen auf Empfehlung eine Anzeige gegen den Betreiber eines Forums bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz erstattet. Nachstehend zur Information ihre Verfügung vom 1.12.2004:

Strafanzeige vom 03.11.2004

Sehr geehrte Frau Lopez,

Ihrer Strafanzeige habe ich mit Verfügung vom 23.11.2004 bezüglich des oben genannten Beschuldigten mangels öffentlichen Interesses keine Folge gegeben (§§ 374, 376 Strafprozeßordnung).

Gründe:

Bei dem von der Antragstellerin geschilderten Sachverhalt kommt nur ein Privatklagedelikt in Betracht (§ 374 Strafprozeßordnung). Die öffentliche Klage wird in diesen Fällen von der Staatsanwaltschaft nur dann erhoben, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt (§ 376 Strafprozeßordnung). Da der Rechtsfrieden über den Lebenskreis d. Verletzten hinaus nicht gestört ist und die Strafverfolgung kein gegenwärtiges Anliegen der Allgemeinheit darstellt, ist im vorliegenden Fall eine Mitwirkung der Staatsanwaltschaft nicht geboten.

Es bleibt dahingestellt, ob ein strafrechtlich bedenkliches Verhalten vorliegt.

Es steht der Antragstellerin frei, durch Erhebung einer Privatklage (§ 381 Strafprozeßordnung) vor dem zuständigen Amtsgericht die beantragte Bestrafung des Täters selbst zu bewirken. Erfolgsaussichten einer Privatklage, die im vorliegenden Fall auch zumutbar ist, sowie etwaige zivilrechtliche Ansprüche werden durch diesen Bescheid nicht berührt.

Gez. Fischer – Staatsanwalt

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Es ist nicht zu übersehen, dass die Verfolgung und die Hetze im und aus dem Forum „Alpha Centauri“ seit Jahren die Dimension eines Anliegens der Allgemeinheit übernommen hat, und dass der Rechtsfrieden über den Lebenskreis eines einzelnen Verletzten hinaus gestört wird.

(Jocelyne Lopez)



Ist ein Jude für seine Straftaten nicht strafbar?

Ich mache auf einen Beitrag von mir am 25.01.08 in meinem Thread bei Politikforum.de aufmerksam:

Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin
Beiträge bis heute: 1509
Aufrufe bis heute: 28837

über den anonymen Teilnehmer „galileo2609„, Mitbegründer, Administrator, Animator und aktiver Teilnehmer beim Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri„:

Zitat von IMPERATOR82:
Ach. Warum ist es denn für Frau Lopez und scheinbar auch Dich so wichtig, „sicher“ zu wissen, ob Galileo oder andere ACler „Juden“ sind?
Warum „verunsichert“ Dich das denn so? Oder Frau Lopez?
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Zitat von Jocelyne Lopez:
Das verunsichert mich ganz und gar nicht, Imperatorchen BorisM, ganz und gar nicht, da bist Du aber voll auf den Holzweg, wie immer. Noch einmal: Ich bin persönlich überzeugt, aus dem langjährigen Kontext, dass „Galileo2609“ Jude ist. Ich kann mich natürlich täuschen, aber das glaube ich nicht. Und die Begründungen für meine Vermutungen und auch für meine Bemühungen zu verstehen, was hier läuft und warum es so läuft in einer Sache, die mich persönlich und privat seit Jahren betrifft und belastet, habe ich schon ausführlich gegeben: Wer jahrelang tagtäglich und quasi hysterisch eine Vielzahl von zeitgenossischen Mitmenschen mit den Verbrechen verfolgt, die unter der Nazi-Herrschaft an Juden begangen wurden, mit den Leiden der Juden unter der Nazi-Herrschaft, mit dem Holocaust, mit Einstellungen des Zentralrates der Juden als Autoritätsgeber, mit zig Referenzen von jüdischen Autoren, mit einer Namenliste von ermordeten Juden, der soll für Außenstehende und Betroffene nicht glaubwürdig selbst Jude sein? Warum sollte er nicht für Außenstehende denn nicht glaubwürdig sein?

Auf meine direkte Frage ist er auch nicht eingegangen, obwohl er es vorhatte. Er fragte mich nur zurück, ob ich ihn für einen „Talmudjude“ oder für einen „Nürnberg-Jude“ halte.

Ich weiß nicht, was ein „Talmudjude“ ist, ich kenne mich mit dem Talmud nicht aus. Ich weiß auch nicht, was er unter „Nürnberg-Jude“ meint.

Eins weiß ich nur: Jude zu sein allein, egal ob „Talmudjude“ oder „Nürnberg-Jude“ ist kein Verbrechen, es ist also kein Verbrechen, wenn ich davon ausgehe, dass „galileo2609“ Jude ist. Wo ist Dein Problem dabei, dass ich davon ausgehe, weil es eben plausibel und glaubwürdig ist? Wo ist Dein Problem dabei, Imperatorchen BorisM?

Ich werfe nicht „galileo2609“ vor, Jude zu sein, oder? Ich werfe „galileo2609“ vor, mich jahrelang anonym zu verfolgen, zu verleumden, zu beleidigen, zu beschimpfen, zu ächten, zu verachten, nachzustellen, zu erniedrigen, zu haßen, zu hetzen, zu verletzen und zu zermürben. Ich werfe ihm schwere Angriffe gegen meine Persönlichkeitsrechte, meine Menschenrechte und meine Bürgerrechte vor. Das werfe ich „galileo2609“ vor. Nicht seine Konfession oder seine Herkunft. Ich werfe diese Straftaten auch nicht „den Juden“ vor, ich werfe sie persönlich den anonymen „galileo2609“ vor. Sollte ich ihm solchen Straftaten nicht vorwerfen? Warum das denn? Weil eine hohe Plausibilität besteht, dass er Jude ist, egal was für einen? Sind Juden für ihre Straftaten nicht strafbar? Warum das denn?

Versteckt sich „galileo2609“ hinter dem Leiden und den Leichen der Juden unter der Nazi-Herrschaft, um seine Straftaten zu rechtfertigen und sich davon selbst freizusprechen? Fühlt er sich für seine Straftaten nicht strafbar, weil Juden unter der Nazi-Herrschaft verfolgt und gemordet wurden?

Jocelyne Lopez



Albert Einstein: Es ist im Interesse der Wissenschaft nötig, dass Kritik geübt wird

Albert Einstein hat 1953 ein Vorwort in deutscher Sprache zu einem kritischen Buch von  Max Jammer geschrieben:

Concepts of space
Max Jammer
Harvard University Press, Cambridge/USA, 1954
Deutsche Fassung: Das Problem des Raumes
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1960

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Nachstehend Auszüge aus diesem Vorwort von Albert Einstein:

Um die Wichtigkeit solcher Untersuchungen wie die hier vorliegende von Dr. Jammer wirklich voll zu würdigen, mag man sich Folgendes vor Augen halten. Die Augen des Wissenschaftlers sind auf die der Beobachtung zugänglichen Phänomene und auf deren begriffliche Erfassung gerichtet. Bei dem Streben nach begrifflicher Erfassung der schier unübersehbaren Masse des Erfahrungsmaterials bedient er sich eines Arsenals von Begriffen, die er sozusagen mit der Muttermilch eingesogen hat, und deren ewig problematischen Charakters er sich nicht oder nur selten bewußt wird. Er verwendet dieses begriffliche Material oder – besser gesagt – diese begrifflichen Werkzeuge wie etwas unverrückbar und selbstverständlich Gegebenes, an dessen objektivem Wahrheitswert er meist gar nicht oder doch nicht im Ernst zweifelt. Wie könnte er anders? Wie würde eine Bergbesteigung möglich sein, wenn der Gebrauch von Händen, Beinen und Werkzeugen Schritt für Schritt erst aufgrund der wissenschaftlichen Mechanik sanktioniert werden müßte? Und doch ist es im Interesse der Wissenschaft nötig, daß immer wieder an diesen fundamentalen Begriffen Kritik geübt wird, damit wir nicht unwissentlich von ihnen beherrscht werden. Dies wird besonders deutlich in Situationen der Entwicklung, in denen der konsequente Gebrauch der überlieferten fundamentalen Begriffe uns zu schwer auflösbaren Paradoxien führt.

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Diese auch als selbstkritisch zu erkennenden Äußerungen Einsteins am Ende seines Lebens sind in Bezug auf andere Äußerungen und Unsicherheiten Einsteins aus dem Jahre 1949 über die Gültigkeit seiner Theorie anzusehen, die u.a. im Buch von Karl Brinkmann „Zu Zeit und Raum“ (Johannes Berchmanns Verlag, Augsburg) zitiert wurden:

„In einem Brief an seinen Freund Solovine aus dem Jahre 1949 (veröffentlicht unter „Lettres à Maurice Solovine„, Paris 1956, S. 94) hat er ein bemerkenswertes Eingeständnis gemacht, indem er schrieb:

„ … Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin….

Diese Äußerung Einsteins ist sicher nicht allein als bloße Bescheidenheit zu beurteilen, sondern mehr als ein kritisches wie ehrliches Bekenntnis zur Möglichkeit der Unrichtigkeit seiner Lehre.“

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Siehe: Vorwort von Albert Einstein zum Buch „Das Problem des Raumes“ von Max Jammer



Prof. Dr. Gottfried Anger schreibt an Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Datum 12.12.2007

Sehr verehrte Frau Bundesministerin,

die Gesellschaft für Angewandte Mathematik informierte mich, dass das Jahr 2008 als

                                         Jahr der Mathematik

ausgerichtet wird. Die Mathematik zählt zu den ältesten Wissenschaften. Bereits vor 4000 – 5000 Jahren wurden zum Beispiel im vorderen Orient Untersuchungen über spezielle Probleme der Mathematik angestellt. Solche Fragestellungen ergeben sich aus täglichen Problemen der Menschen.

Am 30. November 2007 hatten Sie an der TU Berlin die große Mathe-Schau im Rahmen des Sonderforschungsbereiches Matheon eröffnet. Diese Veranstaltung gab einen interessanten Überblick über spezielle Probleme der Mathematik, die für die anwesenden Schüler bestimmt von großem Interesse waren. Seit 1952 beschäftige ich mich mit der Mathematik und ihren Anwendungen. Zuerst habe ich 20 Jahre lang reine Mathematik (im Sinne der französischen Mathematiker) betrieben und danach mich Fragen der angewandten Mathematik im Sinne russischer Mathematiker zugewandt. Dabei bin ich auf sensationelle Lücken der Theorie gestoßen, die sich vor allem in der medizinischen Diagnostik sehr negativ auswirken.

Physiker und Mathematiker haben fast vergessen, sich mit komplexen Systemen der Natur, speziell mit der Leistungsfähigkeit von physikalischen Feldern, auseinanderzusetzen. In der obigen Veranstaltung fiel kein Wort über unsere zentralen Fragen des Lebens. Die theoretischen Aufgabenstellungen der Physiker und Mathematiker sind diejenigen wie vor 50 Jahren, natürlich weiterentwickelt. Und dabei spielt sich unser Leben ab in komplexen Systemen, wir selbst sind ein komplexes System und ernähren uns von komplexen Systemen.

Behandelt werden immer nur Teilfragen davon, oft wird nicht richtig auf das Gesamtsystem geschlossen. Für solche komplexe Systeme gilt nur praxis cum theoria. Und die praktischen Erfahrungen in der Medizin werden, speziell an den Universitäten, sträflich vernachlässigt!! Im Mittelalter wandte man sich Fragen der Naturwissenschaften und der Technik zu. Von großer Bedeutung sind die Untersuchungen von Galileo Galilei (Discori 1638) und von Sir Isaac Newton (Principia 1687), der in seinem fundamentalen Werk bereits damals darauf hinwies, dass in der Experimentalphysik nur die Erscheinungsformen (Realität der Natur) und nicht Hypothesen von Bedeutung sind. Die heutige theoretische Physik beruht im Fall der offenen Natur und des Universums (keine Technik) zum großen Teil auf Hypothesen, deren Ergebnisse für die Natur selten nachgewiesen wurden und wegen der Komplexität der Natur sich meist nicht nachweisen lassen. Hier sind prinzipielle Veränderungen in Forschung und Lehre notwendig!! Diskussionen über diese Fragen sind in der Wissenschaft nicht erlaubt und werden seit 1922 vollkommen unterdrückt. Man findet wichtige Bemerkungen dazu im Internet bei http://www.neundorf.de, http://www.ekkehard-friebe.de, http://www.bourbaki.de/ und meiner Homepage.

Die von Newton und Leibniz um 1700 entwickelte Differential- und Integralrechnung brachte einen großen Fortschritt bei der Beschreibung einzelnen physikalischer Vorgänge. Der englische Physiker James Clark Maxwell (1831 – 1879) beschrieb die elektrodynamischen Prozesse mit Hilfe mathematischer Modelle. Hieraus entwickelten sich weitreichende technische Prozesse, die unter anderem zur heutigen Mikroelektronik führten. Albert Einstein sprengte mit seinen Veröffentlichungen 1905 den engen Rahmen der Newtonschen Ideen.

Allerdings war damals die Mathematik für diese tiefliegenden Probleme unterentwickelt. Viele Diskussionen über Einstein haben dieses als Ursache. Jetzt liegt eine hoch entwickelte Mathematik vor, die viele Probleme mit dem Verhältnis Theorie – Praxis klären kann. Allerdings sind die meisten Mathematiker und theoretischen Physiker nur an speziellen Teilfragen interessiert, die wenig Auswirkungen für das Verhältnis Theorie – Praxis haben. Außerdem ist die Erarbeitung der Mathematik für die komplexen Systeme der Natur überdurchschnittlich schwierig und arbeitsintensiv. Hier sind prinzipiell neu Organisationsformen notwendig, für die Ihr Bundesministerium zuständig ist.
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Die letzten Vorsitzenden der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) wissen über die Problematik, die in diesem Brief geschildert wurde, voll Bescheid. Wer aber etwas zu den aufgeworfenen Problemen sagt, wird entlassen. Das ist die Situation unseres Wissenschaftsbetriebes.

Ihrem Bundesministerium stehen in der nächsten Zeit prinzipielle Entscheidungen bevor. Die hier angesprochenen Probleme sind eigentlich etwas für den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

(Prof. Dr. Gottfried Anger)

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Kompletter Brief unter: http://www.ekkehard-friebe.de/MinSchawan.pdf



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