Blog – Jocelyne Lopez

Einsteinjahr: Und wo bleibt die Kritik?

Ich verweise auf den in diesem Blog zitierten Protest des Kritikers Helmut Hille, der dokumentiert, dass der Staat – entgegen seiner im Grundgesetz Art. 5 § 3 festgesetzen Pflichten, eine meinungsneutrale Wissenschaftspflege zu betreiben und sich nicht mit einem wissenschaftlichen Modell zu identifizieren – mit 10 Millionen Steuergeld ein einseitiges und kritikloses Hochjubeln der Relativitätstheorie im „Einstein-Jahr 2005“ veranstaltet hat.

Auch in meinem vor ein paar Tagen eröffneten Thread im Forum „Auf zur Wahrheit“ Wissenschaftsfreiheit: Grundrechte der Bürger durch den Staat eingeschränkt? werden weitere Belege dieses Fehlverhaltens des Staats besprochen, zum Beispiel auch mit dem Fall der Löschung von kritischen Einträgen von Bürgern im Gästebuch des Bundesministeriums anlässlich des Einsteinjahrs.

Diese Fallbeispiele würde ich nicht als irrelevante Vorfälle im Gesamtkontext einer Unterdrückung bzw. einer Diskriminierung der Kritik der Relativitätstheorie ansehen – und wahrscheinlich ein Richter auch nicht. Man muß bedenken, dass im Falle von Unterdrückung oder Diskriminierung einer Gruppe von Bürgern diese Handlungen natürlich nicht offen zugestanden und offen vorgelegt werden können, sondern nur im Hintergrund und mit verschiedenen Vorwänden gehandelt wird. Eine aktive Diskriminierung zeichnet sich selten durch handfeste Beweise, sondern meistens durch eine ganze Palette von Schikanen, Machereien, Heucheleien, Heimlichtuereien und Verhinderungen, die jedoch rechtlich durchaus berücksichtigt und als Indizien für das Vorhandensein einer Diskriminierung gerichtlich bewertet werden können. Die erkennbaren oder glaubwürdigen Absichte und Beweggründe einer Handlung sind juristisch maßgebend und werden durchaus auch von Richtern bewertet.

Im Falle der Löschung von kritischen Einträgen von zwei Bürgern im Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung anlässlich des Einsteinjahrs ist die Wirkung natürlich eingetreten, die Herr Christoph von Mettenheim dargelegt hat: der Geniekult soll nicht gestört werden, die breite Öffentlichkeit soll nicht erfahren, dass die Relativitätstheorie umstritten ist, im Gästebuch sind nur noch Applause zu lesen.

Anstatt einer Löschung aus dem Gästebuch und einer Verlagerung auf eine private E-Mail-Korrespondenz wäre zum Beispiel ein Hinweis der Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit, Frau Stefanie Werner im Gästebuch besser geeignet, die gewünschte – und auch offiziell willkommene Diskussion – auf eine andere öffentliche Plattform zum verlagern: Das Einstein-Jahr war doch zur Information der breiten Öffentlichkeit mit 10 Mio Euro vom Bund gefördert und mit der Verlagerung auf eine private E-Mail-Diskussion ist kein interessierter Bürger bedient und geeignet informiert. Die Tatsache, dass keine geeignete öffentliche Informationsplattform zu Gegenpositionen und kritischen Einwänden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung während des ganzen Einsteinjahrs organisiert wurde, ist ja ein starkes Indiz, das dies auch nicht gewünscht war.

G.O. Mueller berichtet auch über zahlreiche Schikanen und z.B. auch über ein weiteres Indiz zur gezielten Diskriminierung der Kritik der Relativitätstheorie während des Einsteinsjahrs, wo offensichtlich versucht wird, die Ermordung des Politikers Walther Rathenau 1922 durch Nazis in Zusammenhang mit den Kritikern der Relativitätstheorie zu bringen bzw. zu suggerieren, siehe zum Beispiel sein Offener Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages vom Oktober 2005:

Die jüngste Verleumdung im Einsteinjahr 2005:
Die Maschinenpistole als Arbeitsgerät der Kritiker der Relativitätstheorien

Auch in diesem ihrem Jubeljahr ist die wichtigste und zugleich bequemste Verteidigungswaffe der Relativisten die Verleumdung. Die gegenwärtigen Physik-Machthaber haben auf der Berliner Einstein-Ausstellung 2005 – also ganz aktuell – in derselben Ecke, in der drei Kritiker der Relativitätstheorien aus den zwanziger Jahren genannt sind und das Buch eines Kritikers wie ein Bild unter Glas hängt, den Mord an Rathenau thematisiert und eine Maschinenpistole des Typs ausgestellt, mit dem Rathenau 1922 ermordet wurde. Was wollen uns die Damen und Herren Aussteller damit sagen? Die Kritiker gehören in die Komplizenschaft der beiden Rathenau-Mörder. (Dort, wo die Theoriekritik hingehört, nämlich zur Präsentation der Theorie, wird sie in der Ausstellung natürlich nicht erwähnt. Die Kritik gehört zu den Mördern.)

—–

Neben dem Fehlen von jeglichen kritischen Einwänden und Gegenpositionen in den Lehrbüchern, den Lehrinhalten und der Öffentlichkeitsarbeit des Staates als Beweis der Unterdrückung der Kritik, können auch Indizien über Diskriminierungen durchaus von den Richtern in diesem Kontext bewertet werden.

 (Jocelyne Lopez)



Salomo Friedlaender / Mynona: Kant gegen Einstein

Eine Buchempfehlung: 

Kant gegen Einstein
Salomo Friedlaender / Mynona
BoD – ISBN 978-3-8334-3530-0

kant-gegen-einstein.jpg

Salomo Friedlaenders aggressive Streitschrift, vor fast 75 Jahren erschienen, ist ein erstaunliches Dokument der frühen Einstein-Rezeption, in der die Weichen für eine sehr komplizierte, heute noch keineswegs abgeschlossene Diskussion gestellt werden. Das Buch greift über die bloss historische Dokumentation hinaus zu Perspektiven, deren Reichweite erst noch zu ermessen bleibt: zu einer aus Immanuel Kants nachgelassenem Werk, dem sog. Opus postumum entwickelten Äthertheorie. Kant gegen Einstein ist der erste Band einer Friedlaender/Mynona-Werkausgabe in 25 Bänden, in Zusammenarbeit mit der Kant-Forschungsstelle der Universität Trier herausgegeben von Hartmut Geerken und Detlef Thiel.

Erster Band der Gesammelten Schriften

Fragelehrbuch (nach Immanuel Kant und Ernst Marcus) zum Unterricht in den vernunftwissenschaftlichen Vorbedingungen der Naturwissenschaft (Der Neue Geist Verlag, Berlin 1932)

Mit einer Einleitung und Anmerkungen
herausgegeben von Detlef Thiel – Vorwort von Hartmut Geerken

Friedlaender und Marcus fordern von Einstein die ernsthafte Auseinandersetzung mit Kants Apriorismus – Widerlegung oder Anerkennung! Der Relativismus wird nüchtern und streng auf seine kantischen Wurzeln zurückgebracht. Besondere Berücksichtigung erfährt Kants „Opus postumum“. Dem Band beigegeben sind Friedlaenders Rezension zu Einstein: „Mein Weltbild“ (1934), Faksimiles aus seinem Handexemplar dieses Buches und fünf Rezensionen zu „Kant gegen Einstein“.

——–

Neues Projekt der Kant-Forschungsstelle

Zu entdecken ist ein Metaphysiker von ungeahnter Tiefe, ein Literar- und Kulturkritiker von bestürzender Aktualität, ein unerschöpflich genialer Sprachmeister, ein Satiriker und Parodist vom Rang eines Lichtenberg oder Voltaire – der lachende Inszenator des „großen Immanuel Unbekannt“.
Unijournal der Universität Trier, Januar 2006



Forum Quanten.de: Der Pöbel soll entscheiden über welche physikalische Themen zu diskutieren sei.

Eine bezeichnende Entscheidung von Dr. Günter Sturm, Betreiber des Forums Quanten.de über die Thematik Kritik der Relativitätstheorie in meinem Thread „G.O. Mueller – Fehlerkatalog  B2„, der wie üblich wie alle meiner Threads im Forum Quanten.de seit mehreren Jahren massiv und fortlaufend von brutalen persönlichen Angriffen und Hetze gegen mich, sowie auch namentlich und pauschal gegen alle Kritiker der Relativitätstheorie überfallen wurde, auch durch massives Spam und ganz offensichtliche Mehrnick- und Namensmissbräuche – alles ohne nennenswerte Moderationsmaßnahmen: Die „Mehrheit“ (?), d.h.  hier der Pöbel, soll entscheiden, welche physikalischen Themen im Forum „Quanten.de“ zur Diskussion zugelassen werden dürfen. Siehe meine Berichtserstattungen im Forum von Ekkehard Friebe.

Ich habe zum Beispiel folgende Beiträge in diesem Thread dem Forumsbetreiber Dr. Günter Sturm am 8.10.2007 gemeldet und ihn gebeten, sie aus meinem Thread zu entfernen, auch wegen Drohungen und Beschimpfungen per Private Nachrichte im Forum, sowie auch die betroffenen Users zu verwarnen und an die Beachtung der Netiquette zu erinnern: Verleumdungen, üble Nachrede, Beleidigungen und Hetze in öffentlichen Foren sind gesetzwidrig:

Beitrag Hammer-Kruse # 990
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9147&postcount=990

Beitrag BorisM # 992
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9150&postcount=992

Beitrag BorisM # 993
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9151&postcount=993

Beitrag Hammer-Kruse # 994
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9152&postcount=994

Beitrag Marwees # 996
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9155&postcount=996

Beitrag BorisM # 997
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9156&postcount=997

Beitrag Hammer-Kruse # 1000
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9159&postcount=1000

Beitrag El Cattivo # 1004
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9163&postcount=1004

Beitrag Marwees # 1007
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9167&postcount=1007

Beitrag Hammer-Kruse # 1009
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9170&postcount=1009

Beitrag Armin Tamzarian # 1012
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9175&postcount=1012

Beitrag cfb # 1013
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9176&postcount=1013

Beitrag BorisM # 1014
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9178&postcount=1014

Beitrag Hammer-Kruse # 1017
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9181&postcount=1017

Beitrag BorisM # 1018
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9182&postcount=1018

Beitrag Armin Tamzarian # 1028
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9192&postcount=1028

Beitrag cfb # 1029
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9193&postcount=1029

Beitragt BorisM # 1030
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9194&postcount=1030

Beitrag BorisM # 1031
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9195&postcount=1031

Beitrag BorisM # 1033
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9197&postcount=1033

Beitrag cfb # 1034
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9198&postcount=1034

Beitrag ralf_kannenberg # 1036
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9200&postcount=1036

Beitrag BorisM # 1037
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9201&postcount=1037

Beitrag BorisM # 1040
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9205&postcount=1040

Beitrag Ralfkannenberg # 1041
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9206&postcount=1041

Beitrag cfb # 1043
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9208&postcount=1043

Beitrag Leser # 1046
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9211&postcount=1046

Beitrat BorisM # 1048
http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=9214&postcount=1048

———

Nachstehend die Reaktion von Dr. Günter Sturm, Betreiber des Forums „Quanten.de„:

Hallo Frau Lopez,

1. Zu den PN: Hier habe ich keinen Einfluss darauf und auch keine Kenntniss von den Inhalten, da müssen Sie sich an den jeweiligen Sender direkt wenden. Sie können aber einfach auch den Empfang von PN im Kontrollzentrum deaktivieren.

2. Ich habe mir den ganzen Thread angeschaut und alle erkennbaren Beleidigungen gelöscht.

3. Dieser ganze Thread wir in das „Jenseits“ Forum verschoben, da gehört er inhaltlich hin.

4. Dann wird dieser Thread geschlossen. Das Thema ist meiner Meinung nach hier zur Genüge ausdiskutiert. Und mit meiner Macht als Moderator bitte ich darum, Diskussionen zu diesem Thema, die die Mehrheit hier ablehnen, in Zukunft zu unterlassen. Alles andere führt nur zu weiterem Streit und bringt nichts Neues mehr.

Danke für die Beachtung und viele Grüße

—-

Beleidigungen und Hetze sind für den guten Dr. Günter Sturm wohl nicht ganz gut „erkennbar„, die immer noch in seinem Forum in allen meiner Threads stehen – wenn auch manche nur im öffentlichen Bereich für registrierte Mitglieder – wie zum Beispiel ein paar Stichproben:

Zitat Jeremy – 11.10.07 – 22:28 Uhr
Frau Lopez, Sie haben Recht, mit Ihnen ist nicht zu spaßen. Schon lange nicht mehr. Verharmlosung des Holocaust, Billigung von rechtsextremem Gedankengut, Hetze gegen Leute, die sachlich argumentieren…..die Liste ließe sich fortsetzen.

Sie widern mich an!!! Sie sind eine Geißel der Internetforen und Ihnen gehört der PC abgestellt. Ich habe schon viele *****löcher in meinem Leben kennengelernt und diese auch als *****löcher bezeichnet. Aber trotz der Tatsache, dass dieser Begriff für mich eher eine männliche Auslegung hat, muss ich hier und jetzt kundtun:

Frau Lopez, Sie sind das größte *****LOCH, das mir jemals untergekommen ist!!!

Zitat Jeremy – 11.10.2007 23:02 Uhr
Frau Lopez, Sie gehören zur übelsten Sorte Menschen. Sie verdrehen allen anderen das Wort im Mund, wie es Ihnen in den Kram passt. Sie sind ignorant, penetrant und daneben auch noch abgrundtief dumm. Sie sind….ach, vergessen Sie es. Ich verschwende nicht meine ganzen schönen Schimpfwörter brutalster Sorte an Sie, denn Sie sind es nicht mal wert beschimpft zu werden.

Zitat Jeremy – 11.10.07 23:15
Frau Lopez, Sie müssen auch immer das letzte Wort haben, oder?
Haben Sie Angst? HABEN SIE ANGST????

Vor wem oder was? Davor, dass Ihr Kartenhaus in sich zusammenfällt? Davor, dass man Ihr Forum über kurz oder lang schließen wird, weil Sie dort den Austausch und die Verlinkung rechtsextremen Gedankenguts zulassen?

Außerdem wiederholen Sie sich. Lassen Sie sich doch ruhig mal ein anderes Wort als „Dreck“ einfallen. Sie drücken sich doch sonst immer so qualifizert aus mit diesem niedlichen französichen „Schreibakzent“.

Zitat Jeremy 11.10.07 23:29 Uhr
Oh, Sie haben Humor. „Drecke“ statt „Dreck“. Sehr süß, wirklich. Wollen Sie auch noch was Süßes von mir? Ein Betthupferl sozusagen. Ein weiterer Auszug aus einer Webseite, deren Verlinkung von Ihnen toleriert wird:

„Es gibt also Maulkorbgesetze z. B. die Paragraphen der „Volksverhetzung“ und der „Gotteslästerung“. Damit werden politische Ziele besonders geschützt. Damit werden aber auch bestimmte Minderheiten fanatischer Machtspekulanten geschützt. Solche Gesetze lassen die Störung oder Verhinderung öffentlicher Veranstaltungen, die Beschlagnahme von Büchern und die damit verbundene Bedrohung der Verlage zu. Auch Rechtsanwälte haben darunter zu leiden, denen man das Recht der Verteidigung politisch Verfolgter absprechen will. Politisch motivierte Urteile werden gefällt. Die gleichgeschaltete Presse flankiert diesen Schutz durch Hetzartikel oder durch Verschweigen. Entgegen der Zusicherung im Grundgesetz gibt es eine Zensur. Das Recht der freien Meinungsäußerung – und damit die Basis einer freien Wissenschaft – ist erheblich eingeschränkt. Viele Deutsche sehen dadurch sich selbst und das Volk bedroht. Der Weltkrieg wurde 1945 nicht beendet, ….. er wird mit anderen Waffen fortgesetzt.“ (zitiert nach Karlheinz Baumgartl)

Na, werden Sie heute Nacht ruhig schlafen können? Ich schon, Frau Lopez, ich schon. Aber jetzt genehmige ich mir erstmal ein kühles Hefeweizen auf diesen Tag, der mit der Verschiebung und Sperrung Ihres Threads überaus erfolgreich war. Zum Wohl!

Zitat Jeremy – 11.10.07 – 00:00 Uhr
Frau Lopez, ich bewundere die Variationsfähigkeiten, die Sie bezüglich deutscher Sätze besitzen, aber irgendwie erscheint mir der Inhalt immer der gleiche zu sein.

Versuchen wir doch mal die Sache aufzudröseln: Was genau ist denn „Dreck“ in meinen letzten Aussagen? Dass ich Sie bloßstelle? Dass ich den Leuten die hier mitlesen mögen, Ihr wahres Gesicht offenbare?

Ich mag Sie persönlich beleidigt und Sie mit Schimpfwörtern bedacht haben, aber das hat seinen Grund darin, dass Sie es nach Ihren Auftritten in unzähligen Foren nicht besser verdient haben. Und es kann keineswegs davon ablenken, dass Sie in Ihrem Forum alle Meinungen des politischen Spektrums zulassen. Und dazu zählen für Sie, wie wir seit langem wissen, auch die Meinungen rechtsradikaler Personen.

Zitat Jeremy – 12.10.07 – 00:08 Uhr
Frau Lopez, erzählen Sie mir doch mal, was Sie grad so machen. Sitzen Sie vor Ihrem Rechner, ist es angenehm warm in Ihrem Zimmer, jetzt wo die Herbstkälte des Nachts über den Boden kriecht? Streicheln Sie vielleicht grad Ihrem Hunde über den Kopf und denken: „Dieser dreckige Jeremy, dieser Stalker, dieser Hexenjäger, dieser Nazi, dieser Gestapooffizier, was will der eigentlich von mir?“

Nun, Frau Lopez, auch wenn Sie dies gerade nicht denken, so kehre ich diese Frage doch einfach mal um: Was wollen Sie eigentlich von mir? Was wollen Sie eigentlich von allen Usern aller Foren, die Sie seit Jahren mit Terror überziehen?

———

Weitere Beiträge von mir im Forum von Dr. Günter Sturm über andere Themen als die Relativitätstheorie (oder in der „Plauderecke„) wurden genauso überfallen und von Beleidigungen und Hetze von Pöbelern zugemüllt. Reaktion des Moderators „Lorenzy„: Nicht etwa eine Verwarnung, Mahnung oder Sperrung der Täter, sondern… meine Sperrung aus dem Forum.

Im Forum „Quanten.de“ des guten Dr. Günter Sturm entscheidet die „Mehrheit“ (?), d.h. hier der Pöbel, welche physikalischen Themen zu diskutieren sind und welche Teilnehmer zu beleidigen, zu verfolgen, zu hetzen, auszugrenzen, zu drohen und zu sperren sind.

(Jocelyne Lopez)

———————————————-

NB: Zu vermerken in diesem Zusammenhang ist, dass die gute Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan, wohlwissend und wiederholt informiert über diese erschreckenden Umständen, großzügigerweise das Internet den Kritikern der Relativitätstheorie überlässt, um ihre Kritik der Öffentlichkeit vorzustellen und vorzutragen. Das ist wohl die Behandlung, die die gute Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung für die Kritiker einer physikalischen Theorie als gut genug und angemessen betrachtet. Das ist wohl die „Bildung“ und die „Kultur„, die die gute Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung verantworten kann. Na denn, guten Tag, Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung.



Gibt es eine Rechtslücke in der Gesetzgebung des Art. 5 § 3 GG über die Wissenschaftsfreiheit?

Die Beschwerden der Kritiker der Relativitätstheorie richten sich nicht gegen ein Gesetz, das deren Rechte als Kritiker einer Theorie einschränken würde, ganz im Gegenteil, sie wollen das bestehende Gesetz in Anspruch nehmen, das ihnen die Rechte garantiert, eine wissenschaftliche Theorie frei und angstfrei zu kritisieren bzw. als einfache Bürger den Anspruch auf meinungsneutrale Wissenschaftspflege im öffentlichen Bildungssystem zu haben.

Wenn nämlich im Grundgesetz Pflichten des Staates definiert sind – wie es im Art. 5 § 3 GG auch der Fall ist – werden dadurch logischerweise Grundrechte der Bürger dieses Staates definiert, meine ich zumindest. Wenn aber der Staat diese Pflichten unterlässt werden dadurch automatisch Grundrechte der Bürger dieses Staates eingeschränkt.

Was nützten nämlich den Bürgern Grundrechte, die ihnen per Grundgesetz garantiert werden, jedoch in der Praxis nur durch Pflichten des Staates in Anspruch genommen werden können, wenn sie nichts gegen die Unterlassung dieser Pflichten durch den Staat unternehmen können? Dann gäbe es eine gravierende Lücke in der Gesetzgebung, wenn die Bürger gar keine administrativen oder rechtlichen Möglichkeiten hätten, den Staat zur Umsetzung seiner Pflichten zu bewegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine solche Rechtslücke in der Gesetzgebung des Grundgesetzes existiert.

(Jocelyne Lopez)



Und das Grundgesetz, Frau Dr. Schavan, ist das für die Katz?

Ich komme zurück auf meinen Eintrag in diesem Blog Hat Frau Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller prüfen lassen?

Frau Dr. Annette Schavan ließ mich nämlich per E-Mail am 14.08.2006 auf meine Nachfrage nach dem Stand der Prüfung der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller – die seit mehreren Jahren dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vorliegt – von seinem Mitarbeiter Prof. Dr. Jürgen Richter mitteilen, dass „die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung unter den Experten in der Wissenschaft selbst zu diskutieren seien„.

Schön und gut, Frau Dr. Schavan.
Aber wo bleiben bitte die „Experte in der Wissenschaft„, die über diese Dokumentation zu diskutieren haben? Wann gedenkt Ihr Mitarbeiter, Prof. Dr. Jürgen Richter, die Ergebnisse der Prüfung dieser Dokumentation durch die Experte des Staates mitzuteilen?

Oder verfügen Sie etwa als Bundesministerin für Bildung und Forschung über gar keine „Experte in der Wissenschaft„, die kompetent sind, diese Dokumentation auf Stichhaltigkeit zu prüfen? Na, Sie sind aber arm dran, Frau Dr. Schavan. Dabei sind doch die verbeamteten Mitarbeiter des Staates für die Lehrbücher und Lehrinhalte des öffentlichen Bildungssystems verantwortlich, die die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung an Millionen von Schülern und Studenten eine Generation nach der anderen tradieren und vermitteln.

Oder hat etwa Ihr Mitarbeiter Prof. Dr. Jürgen Richter die Dokumentation überhaupt nicht prüfen lassen und sie etwa einfach lautlos „entsorgt„? Hat bedauerlicherweise Ihr Mitarbeiter Prof. Dr. Jürgen Richter die Verfassung dieses Landes nicht gelesen, als er seinen Amtseid abgab, insbesondere den Art. 5 § 3 Grundgesetz über die Wissenschaftsfreiheit? Na, dann wäre es aber Zeit, dass er dieses Versäumnis nachholt, zum Beispiel durch Studieren des „Bonner Kommentar zum Grundgesetz“ Seite 19 bis 163, da könnten ihm ein paar Pflichten bzw. Versäumnisse einfallen, z.B.:

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (Seite 41).

Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem „Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege“ entsprechen  (Seite 34).

der Staat, „der sich als Kulturstaat versteht“, hat „die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern“ (S. 28-29)

Für die „freie wissenschaftliche Entfaltung“ … „reicht es nicht aus, in Art. 5 Abs. 3 GG nur den Schutz der individuellen Freiheit des beamteten Wissenschaftlers zu erblicken“ (S. 21)

Der Staat (hat) durch geeignete organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Grundrecht der freien wissenschaftlichen Betätigung so weit unangetastet bleibt …“ (S. 22).

Übergeordnetes Ziel ist die Organisation eines ‘freiheitlichen Wissenschaftspluralismus‘ …“ (S. 23).

Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers“ (Seite 40)

„Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zum bisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. […] Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig („weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff“) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn „es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht“. Indiz dafür ist „die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen“ (S. 42).

——

Es wäre doch Zeit, Frau Dr. Annette Schavan, dass Ihr Mitarbeiter Prof. Dr. Jürgen Richter sich mit seinen Pflichten und Aufgaben gemäß Grundgesetz im Interesse der Allgemeinheit in einem  Kulturstaat auseinandersetzt.

Oder ist das Grundgesetz dieses Landes für die Katz?

(Jocelyne Lopez)



Maurice Allais: geehrt mit dem Orden der französischen Légion d’Honneur

Nachstehend meine Übersetzung der Ansprache von Jacques Chirac anlässlich der Übergabe des höchsten fränzösischen Ordens Ehrenlegion an Maurice Allais, u.a. für seine Forschungsarbeiten in der Experimentalphysik, die die Relativitätstheorie in Frage stellen:

Ansprache vom 14. März 2005 von
Jacques Chirac
Präsident der Republik
anlässlich der Übergabe an Maurice Allais des Orders
„Großoffizier der Ehrenlegion“

Maurice Allais,

die Laufbahn und das Werk von Professor Maurice Allais sind außerordentlich.

Er stammt aus sehr bescheidenen Verhältnissen, wurde Pupille der la Nation [Waisenkinder unter dem besonderen Schutz des Staates] und ging 1933 als Major aus der Ecole Polytechnique [französische Eliteschule]. Er wurde Professor bei der Ecole des Mines in Paris [französische Eliteschule], Forschungsleiter beim CNRS [staatliche Forschungsinstitution], Professor beim Institut de Statistiques in Paris und in der Universität Paris-X, sowie auch in der Universität von Virginia in den USA und im Institut des hautes études internationales in Genf.

Er erhielt fünfzehn hochangesehene Preise, darunter der Lanchester Prize 1958, die Goldene Medaille des CNRS 1978 und der Nobelpreis für Ökonomie 1988. Er ist Mitglied des Instituts, der Wissenschaftsakademie in den USA und der Wissenschaftsakademie in Russland. Sein wirtschaftliches Werk ist immens. Es war revolutionär und innovativ in allen Bereichen. Sein Einfluß hat eine Generation von Wirtschaftswissenschaftlern geprägt.

Maurice Allais ist auch in gewissermaßen eine universelle Intelligenz. Der Nobelpreis für Ökonomie wäre auch genauso gut ein Nobelpreis für Physik geworden: Seine Leidenschaften, die Physik und die Forschung, haben ihn zu drei grundlegenden Entdeckungen geführt, die die Relativitätstheorie in Frage stellen.

Ich habe die Freude einen ausgezeichneten Gelehrten unter Allen zu ehren und Professor Maurice Allais zum Orden des Großoffiziers der Ehrenlegion auszuzeichnen.

Jacques Chirac

(Übersetzung J. Lopez)



Maurice Allais: Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe

Ein Buch des französischen Nobelpreisträgers Maurice Allais (leider nur in französischer Sprache):

Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe
Maurice Allais
Verlag Clément Juglar, 2005
ISBN 2-908735-20-2

—-
Professor Maurice ALLAIS ist Physiker und Ökonom, Wirtschaft-Nobelpreisträger 1988 „für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen„.

Nachstehend Zusammenfassung in der Seite 17 des genannten Buches (meine Übersetzung):

Albert Einstein, ein außerordentliches Paradox

1.- Die Entdeckung der Relativitätstheorie von 1905 wurde Albert Einstein zugesprochen und als revolutionär für das physikalische Denken angesehen.

2.- Heutzutage ist es jedoch eindeutig bestätigt, dass die Grundlage dieser Arbeit von Einstein ein Plagiat der vorherigen Arbeiten von Henri Poincaré ist.

3.- Die Arbeiten von Henri Poincaré über das Prinzip der Relativität beruhen jedoch selbst auf einem fehlerhaften Postulat, das jedoch am Anfang des XX. Jahrhunderts von der gesamten wissenschaftlichen Gemeinde vorbehaltlos akzeptiert wurde: Die Erde bewegt sich in einem ruhenden Äther.

4.- Daraus ergibt sich ein außerordentliches Paradoxon, welches ohne Präzedenzfall in der ganzen Geschichte der Wissenschaft ist, das Plagiat eines grundlegenden Irrtums, der seit 100 Jahren dem Autor dieses Plagiats einen immensen und universellen Ruhm gebracht hat.

Das Buch „Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe“ stellt so knapp wie möglich dieses Paradoxon vor, wonach der Ruhm von Albert Einstein auf dem Plagiat eines fundamentalen Irrtums beruht, dem Irrtum von Henri Poincaré.

Am 22. Mai 2006 fand im Hörsaal Henri Poincaré vom Forschungsministerium in Paris ein Kolloquium statt. Prof. Maurice Allais hat anlässlich dieser Veranstaltung die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungsarbeiten und Experimente vorstellen, die ihm dazu geführt haben, die Gültigkeit der Relativitätstheorie in Frage zu stellen. Fazit seiner Forschungsarbeiten, die er schon am 10. Mai 2006 in Paris bei der „Maison des Polytechniciens“ (Haus der Schüler der französischen Eliteschule „Ecole Polytechnique„) nach einer Pressekonferenz vorgestellt hat:

Eine der größten Mystifizierungen in der ganzen Geschichte der Wissenschaft: Die Relativitätstheorie

—–

Hier eine kleine fotographische Bestandaufnahme des o.g. Vortrages vom Maurice Allais am 22.05.2006 im Hörsaal Henri Poincaré vom Forschungsministerium im Paris: „Der Zusammenbruch der Relativitätstheorie„.
—-
Maurice Allais hatte am 18. Mai 2006 Ekkehard Friebe persönlich per Brief angesprochen, unter Bezug auf G.O. Mueller, mit einer 95 Seiten umfassenden Anlage (vollständiges Manuskript seines Vortages, den er im Anschluß an die Pressekonferenz am 10. Mai 2006 in Paris gehalten hat).

(Jocelyne Lopez)



Ekkehard Friebe: Wurde Albert Einstein das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit?

Nachstehend die Kurzfassung eines Vortrages von Ekkehard Friebe bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft 2006 in Kassel, Sektion Didaktik der Physik:

In seiner Veröffentlichung: „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ von 1905 definierte Albert Einstein zwei Prinzipien, die er aus damals bekannten Experimenten folgert. Schon bald erkannte Einstein, was heute weitgehend unbekannt ist, daß er sich im mathematischen Teil seiner vorgenannten Arbeit geirrt hatte. Veranlaßt waren diese Irrtümer einerseits durch die Elektrodynamik Maxwells, von der er in dieser Arbeit ausging, andererseits durch die Elektronentheorie von Lorentz. Zur Klärung der erkannten Probleme veröffentlichte Albert Einstein  – nach seiner „Elektrodynamik bewegter Körper“ – neun weitere Arbeiten zum gleichen Thema, die in: „The Collected Papers of Albert Einstein„, Volume 2, The Swiss Years: Writings, 1900 – 1909, zu finden sind. Diese Arbeiten wurden von der damaligen scientific community weitgehend ignoriert und zeigen, daß Einstein vermutlich das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit wurde.

(Ekkehard Friebe)

—–

Der Vortrag wurde am 21.3.2006 bei der Universität Kassel gehalten (siehe vollständige Fassung), jedoch nicht ins CD-Tagungsband aufgenommen



Christian Jooß: Albert Einstein – Wissenschaftler und Rebell

Eine Buchempfehlung von Ekkehard Friebe:

—-

christian-joos-einstein-wissenschaftler-und-rebellAlbert Einstein –
Wissenschaftler und Rebell
Lebensbild und kritische Würdigung

Christian Joos
Verlag Neuer Weg, Essen, 2005


   

Ein Buch für naturwissenschaftlich und politisch interessierte Leserinnen und Leser.

Zum Buch:

Albert Einstein hatte den Mut, jahr-hundertealte, als unumstößlich geltende Lehrmeinungen in Frage zu stellen. Es waren Eigenschaften wie eine kritische Eigenständigkeit, rebellischer Geist, aber auch Hartnäckigkeit, Ausdauer und Leidenschaft für seine Forschung, die Einstein zu außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen befähigten.  Dieses Buch befasst sich besonders mit dem Rebell in Einstein. Es nimmt bei der Würdigung seines Lebenswerkes gleichzeitig einen kritischen Standpunkt ein. Dies unterscheidet das Buch von vielen Veröffentlichungen zu Einstein, in denen seine revolutionären Theorien zum Teil zu starren Dogmen verkümmern. Dieses Buch würdigt Albert Einstein als einen herausragenden Wissenschaftler und als einen politischen Menschen, der sich gegen Militarismus, Faschismus und für den gesellschaftlichen Fortschritt einsetzte. Einstein hatte aber auch menschliche Schwächen und war nicht frei von konservativen Einstellungen; ein Mensch mit Ecken und Kanten, an dem man sich reiben muss.

Insbesondere für Jugendliche ist das Buch gut geeignet. Der Anhang zur Relativitäts- und Quantentheorie erleichtert es dem Laien, in die Materie auf dem Stand der heutigen Wissenschaft einzusteigen.“

Quelle: Verlag Neuer Weg, Essen, 2005
Copyright © 2000-2005 Hans-Josef Küpper, Besenbinderstraße 26, D-51145 Köln, www.einstein-website.de
   

 

Auch lesenswert: „Rote-Fahne“-Interview mit Prof. Dr. Josef Lutz und Dr. Christian Jooß – Nr.43/05 27.10.2005:  ,,… es wird so getan als sei der Urknall gesicherte Erkenntnis



Offene Akademie: Perspektiven kritischer und fortschrittlicher Wissenschaft

Eine interessante und lobenswerte Initiative, die Offene Akademie.

Auszüge aus der Vorstellung durch Prof. Dr. Josef Lutz, Chemnitz:

Sie ist offen in verschiedener Hinsicht:

Für ihren Besuch benötigt man kein Abitur oder einen anderen Abschluss. Sie ist offen für breite Kreise der Bevölkerung und stellt sich gerade die Aufgabe, diese in eine aktive Diskussion über wissenschaftliche Fragen einzubeziehen.

Sie ist offen für fortschrittliche und kritische Erkenntnisse der Wissenschaft, Literatur und Kunst. In vielen Bereichen werden diese so wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse benachteiligt oder gar unterdrückt, sei es aus Gewinninteressen großer Konzerne, oder sei es aus ideologischen Gründen, weil sie der dominierenden Weltanschauung widersprechen. Diese Akademie ist offen für eine kritische Auseinandersetzung, kann betroffenen Wissenschaftlern und Kulturschaffenden ein Forum bieten und, im Zusammenschluss mit sozialen Bewegungen, Wege zur Verwirklichung fortschrittlicher Erkenntnisse in der Praxis eröffnen.

Sie führt eine offene und demokratische Auseinandersetzung auch um kontroverse Standpunkte. Jede ihrer Vorlesungen besteht zur einen Hälfte aus Vortrag, zur zweiten Hälfte aus Diskussion. Es hat sich bereits bei der ersten offenen Akademie gezeigt, dass damit eine Tiefe der Auseinandersetzung wie sonst selten erreicht wird.

An dieser offenen Akademie kann kein Doktortitel oder irgendein anderer akademischer Grad erworben werden. Aber sie bietet die Möglichkeit, sehr viel zu lernen. Wir laden Sie ein, die offene Akademie und ihre Anliegen auf unserer Website näher kennen zu lernen, an den Vorlesungen der offenen Akademie teilzunehmen oder einen eigenen Beitrag der offenen Akademie anzubieten.
[…]
Sie schafft kritischen und fortschrittlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Forum, ihre Erkenntnisse einem breiten Publikum zur kritischen Prüfung vorzustellen, ohne  Zugangsbeschränkungen durch schulische oder akademische Qualifikationen. Sie ist überparteilich, finanziell unabhängig und weltanschaulich offen. Sie ist der Völkerfreundschaft verpflichtet und lehnt faschistisches Gedankengut ab. Sie will

  • neue wissenschaftliche Erkenntnisse in verschiedenen Feldern sachgerecht präsentieren,
  • die Diskussion neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse jenseits ausgetretener Pfade voranbringen,
  • eine wissenschaftliche Weltanschauung und eine breite Bildung auf wissenschaftlichem Niveau fördern,
  • die Diskussion über wissenschaftliche Probleme unter angeblich „bildungsfernen Schichten“ nutzen, um die Bildung einer Gegenöffentlichkeit zu fördern,
  • und kritischen und fortschrittlichen Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Durchsetzungskraft verschaffen.

Wissenschaftlicher Beirat:       

Prof. Dr. Rolf Bertram, Physiker, Göttingen
Bernd Bittenbinder, Zahnarzt, Herdorf
Dr. Andreas von Bülow, Publizist, Bonn
Heinrich Breuckmann, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftler, Castrop-Rauxel
Dr. Dieter Buss, Chemiker, Göttingen
Agathe Czylwick, Lehrerin, Witten
Dr. Ulla Franken, Dipl. Pädagogin, Essen
Prof. Dr. Rainer Frentzel-Beyme, Umweltmediziner, Bremen
Dr. Colin Goldner, Dipl. Psychologe, Hörgertshausen
Prof. Dr. med. Christian Hegelmaier, Chirurg, Stadthagen
Prof. Dr. Günther Heider, Veterinärmediziner, Berlin †
Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe u. Psychiater, Göttingen
PD Dr. Christian Jooß, Physiker, Göttingen
Uwe Kliemt, Pianist, Musikpädagoge und Musikgeschichtler, Hamburg
Christoph Klug, Dipl. Psychologe u. Wissenschaftsjournalist, Recklinghausen
Prof. Dr. Knut Krusewitz, Umwelt-und Friedensforscher, Künzell
Prof. Dr.-Ing. Josef Lutz, Physiker, TU Chemnitz, Chemnitz
Traugott Nassauer, Dipl.Psychologe u. Kinder- und Jugendlichentherapeut, Daaden
Dr. Heinz Preuß, Physiker, Hameln
Prof. Dr. Harry Rosin, Virologe u. Arzt, Erkrath
Dr. Werner Rügemer, Publizist, Köln
Dr. Michael Schmidt-Salomon, Diplom-Pädagoge und Publizist, Newel-Butzweiler
Prof. Dr. Jürgen Schneider, Geologe, Göttingen
Dr. Marianne Thomsen, Ärztin, Harare, Zimbabwe
Dr. Klaus Vowe, Publizist †
Günter Wallraff, Journalist und Schriftsteller, Köln



« Vorherige SeiteNächste Seite »