Blog – Jocelyne Lopez

Mathematischer Taschenspielertrick und Gaukler-Formel

Im Zusammenhang mit meinem Eintrag Prof. Harald Lesch lehrt uns Mathematik:
1 + 1 = 1
verweise ich auf die Diskussion im Forum „Albert Einstein“ von ZDF:

Ist die Mathematik der Relativitätstheorie ungültig und unzulässig?
Eröffnet am: 22.06.08
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sowie auf meinen heutigen Beitrag dort:

Eine Funktion, die zu einer ungültigen Gleichung führt ist genau so viel Wert wie ihr Ergebnis selbst, im Klartext: Kein Pfifferling wert.

Die Formel der relativistischen Addition ist eine reine Gaukler-Formel, die absolut nichts bewirkt, sondern nur die Illusion einer gültigen mathematischen Funktion erzeugen soll:

Wenn man nämlich per Definition festlegt, dass ein der beiden gegeneinander bewegten Objekte eine absolute konstante Geschwindigkeit zu allen anderen Objekten hat, dann kann man eine beliebige Geschwindigkeit für das 2. Objekt einsetzen, die Gaukler-Formel wird immer dasselbe Ergebnis als Relativgeschwindigkeit rauswerfen: Nämlich die per Definition als absolut konstant festgelegte Geschwindigkeit. Was für ein Zufall…

Das hat zum Beispiel auch Dr. Markus Pössel in der aktuell laufenden Korrespondenz bestätigt, in seiner E-Mail vom 21.07.08 (siehe in diesem Blog):

Wenn man sich trotzdem auf die Analogie einlaesst und in den Formeln der speziellen Relativitaetstheorie c=70 km/h setzt, dann sind die Rechnungen von Trigemina aus meiner Sicht korrekt.
(Dr. Markus Pössel)

Und die Ausrechnung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition der Forenteilnehmerin Trigemina ergab, dass die per Definition mit 70 km/st als konstant festgelegte Welle eine … konstante Geschwindigkeit von 70 km/st zu allen beliebig bewegten Beobachtern hat, egal mit welcher Geschwindigkeit sie sich zur Welle bewegen. Voilà !

Diese Formel ist also ein rein mathematischer Hokuspokus, das ist ein Taschenspielertrick im Sinne der Aussage der beiden promovierten Physiker Georg Galeckzi und Peter Marquardt, siehe hier

Transformationen als Gaukler

Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht„. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.
(Georg Galeckzi und Peter Marquardt)

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Die Fragen sind also zu erörtern:

1) Wozu sollte man diese Formel ausrechnen, wenn man sowieso von vornherein weiß, was als Ergebnis rauskommt? Nämlich die per Definition als absolut konstant festgelegte Geschwindigkeit. Man kann sich die Mühe der Ausrechnung sparen, sowie seine Zeit und seinen Taschenrechner schonen, logisch.

2) Wer hat diesen mathematischen Taschenspielertrick in die Welt gesetzt?

3) Warum wird eine Hokuspokus-Formel im Bildungssystem als gültige Mathematik gelehrt?

(Jocelyne Lopez)



Prof. Harald Lesch lehrt uns Mathematik: 1 + 1 = 1

Ich komme zurück auf meine E-Mail vom 20.10.08 im Rahmen der Korrespondenz mit Herrn Dr. Markus Pössel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik /Albert-Einstein-Institut über die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern, und auf den Hinweis auf ein Lehrvideo über diese Thematik von Prof. Harald Lesch anlässlich des Einstein-Jahres 2005:

Die Physik Albert Einsteins
Annäherungen an Einstein mit Harald Lesch

(Albert Einstein Ausstellung im Deutschen Museum)
Eine Sendereihe des Fernsehsenders BRAlpha im „Einstein-Jahr 2005

Auszüge aus dem Video:
[…]
Es gibt diesen Effekt nicht, den wir aus unserem Leben kennen, dass Geschwindigkeiten sich so addieren. In der Speziellen Relativitätstheorie, wenn man in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt, dann ist 1 und 1 nicht 2, sondern 1 und 1 ist 1. Lichtgeschwindigkeiten addieren sich nicht mehr. Das ist vorbei. Nichts mehr. Gar nichts mehr. Und diese Idee, dass die Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen konstant ist, die hat Einstein 1905 veröffentlicht, in seinem berühmten Werk „Elektrodynamik bewegter Medien„, ja, da steht der Grund drin, warum mit diesem Apparat etwas nicht gefunden wurde, weil nämlich unsere Vorstellung, unsere naive Vorstellung von Raum und Zeit, dass der Raum die Bühne ist auf der sich alles abspielt, die Zeit praktisch nur so ein fließender Strom ist, das stimmt alles nicht. Wir haben unsere eigene Zeit, die ist abhängig davon wie wir uns bewegen, der Raum verändert sich je nachdem wie wir uns bewegen, wir sind tatsächlich in einem Universum wo Raum und Zeit relative Begriffe sind, wo es keine absolute Größe gibt. Ein Riesending. Und so kann auch man tatsächlich aus dem Begriff des Äthers, dieses betäubende Etwas zu einer ganz ganz neuen Physik kommen, und das verdanken wir nur Albert Einstein, der mal gesagt hat: „Manche Menschen haben einen Horizont, ja, wie ein Kreis vom Radius 0„. Und das ist dann der Standpunkt.
(Prof. Harald Lesch)

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Im Jahr der Mathematik 2008 ist noch als Schlussverkauf die „neue Mathematik“ der Speziellen Relativitätstheorie zu haben, im Einstein-Jahr 2005 – das mit 10 Millionen Euro aus der Steuerkasse vom Bund gefördert wurde – von einem Experten dieser Theorie gelehrt: 1 + 1 = 1, ein Riesending.

Ein Riesending, in der Tat, Herr Prof. Lesch…

Wenn aber die Spezielle Relativitätstheorie auf einer Hypothese basiert, die zu einer solchen Gleichung führt, dann soll man sich bitte nicht wundern, dass kein Mensch diese Theorie nachvollziehen kann: Uns allen wurde nämlich schon in der Grundschule beigebracht, dass 1 + 1 = 2 und dass 1 + 1 = 1 falsch ist. Dafür bekommt man sonst glatt eine 6 in Mathe.

Die Experte der Relativitätstheorie sollten sich also dringend dafür einsetzen, anstatt Lehrvideos zur Aufklärung und zur Bildung der breiten Öffentlichkeit zu produzieren, dass schon in den Grundschulen – wo im Einstein-Jahr 2005 Kinder ab 5 Jahren von Bund und Ländern animiert wurden, sich für die Relativitätstheorie Einsteins blind zu begeistern (siehe zum Beispiel Schüler malen Einstein) – die „neue Mathematik“ gelehrt wird, aus einer Theorie produziert, die das Denken der Menschen revolutioniert haben sollte. Es ist nie zu früh, die „neue Mathematik“ und das revolutionäre Denken zu lehren, lieber Herren Experte der Relativitätstheorie, sonst sollen Sie sich nicht wundern, dass die Millionen von Menschen, die die Relativitätstheorie nicht verstehen können, dumm bleiben.

(Jocelyne Lopez)



Helmut Hille: Schein und Sein unterscheiden

Die Kernaussage der SRT ist doch, dass eine relative Geschwindigkeit etwas bewirken kann, wenn auch nicht durch Newtonsche Kräfte. Dabei wird jedoch der Bewegungseindruck und das Maß der Geschwindigkeit erst vom Beobachter durch Verwendung eines Bezugssystems erzeugt! Ohne einen Bezug macht die Aussage über Richtung und Größe einer Bewegung nicht den geringsten Sinn! Während also ein totes Objekt mangels eigener Antriebe jeder Art  von sich aus nur in seinem Zustand verharren kann (Newton), sehen wir es infolge unserer am Lebendigen geübten Sehgewohnheit ganz automatisch als im objektiven Zustand der Ruhe oder der gleichförmig-geradlinigen Bewegung, als handle es sich um ein Lebewesen. Weil es sich hier um eine in der Kindheit erworbene Gewohnheit handelt, sind wir uns ihrer nicht bewusst! Die Aufklärung und Anerkennung dieser Sehgewohnheit wird die SRT deshalb ganz automatisch zu Fall bringen, weshalb es so wichtig ist, sich mit den Mechanismen unserer Erkenntnis zu befassen. Das wird mehr an Einsicht über Einsteins Thesen bringen, als alle kritischen rein physikalischen Überlegungen. Es gilt eben Sein und Schein zu unterscheiden! Newtons Physik ist eine Physik des Seins, Einsteins Physik eine Physik des Scheins, denn Einstein konnte wegen mangelnder Selbstwahrnehmung (Autismus) nicht zwischen Sein und Schein unterscheiden und wurde in seinem Defizit durch Machs Sensualismus bestärkt. Mach hielt den Augenschein für besonders objektiv, weshalb er auch die Existenz von Atomen bestritt. Aber der Augenschein ist eben ein Schein, wie unsere Sprache schon weiß, die das Ergebnis einer langen Erfahrung der Menschheit ist.

Was also nur im Kopf des Beobachters infolge einer für ihn nützlichen Sehgewohnheit existiert, kann nicht Gegenstand der Physik sein. Da Einstein nicht zwischen Sein und Schein unterscheiden konnte, hat er dafür sein Denken auf die Dinge projiziert und sich dann zu Unrecht gewundert, warum sie ihm so verständlich sind. Und so machen es auch seine Anhänger, die tote Objekte als ihresgleichen behandeln, weshalb sie so überzeugt vom Besitz der Wahrheit sind. Sie glauben die Welt zu verstehen, die jedoch nur der Spiegel ihrer eigenen Denkgewohnheiten ist, weshalb sie ihnen so vertraut vorkommt. In Abwandlung eines Wortes von Lichtenberg muss man ihnen sagen: Wer nur Physik versteht, versteht auch die nicht recht! Schon die Einführung mehrerer Beobachter, welche die unterschiedlichsten Relativgeschwindigkeiten eines Objekts ergibt, ist in der Lage, die SRT ad absurdum zu führen, denn die Welt, mit der es die Wissenschaft zu tun hat, kann immer nur eine sein, soll Wissenschaft nicht ihren Allgemeingültigkeitsstatus verlieren.

Wer wie Einstein eine Rolle des Beobachters entschieden bestreitet, wird dann auch nicht anerkennen, dass es sich bei physikalischen Größen um rein geistige Setzungen handelt, die wir an die Natur herantragen, um mit ihr geistig und real umgehen zu können. Ganz charakteristisch ist, dass Physiker – nicht nur Relativisten (und da liegt der Hund begraben!) – physikalische Größen wie Raum (Längen), Zeit, Masse, Energie usw. usf. für physikalische Objekte ansehen, weshalb sie ständig versuchen, sie mit materiellen Eigenschaften wie „gebogen“, „gekrümmt“, „gedehnt“ usw. in Verbindung zu bringen. Hintergrund ist hier ein bei Naturwissenschaftlern, insbesondere bei Physikern anzutreffender latenter Materialismus, der in Betriebsblindheit eine Eigenständigkeit des Mentalen bestreitet. Für Einstein war alles Geistige nur „Illusion“. Auch diese ideologische, ebenfalls meist unbewusste Seite gilt es zu verstehen, um die hartnäckige Verteidigung Einsteins zu begreifen.

Die Aufgabe der Einsteinkritik ist also umfassend. Die physikalische Seite ist da nur ein Nebenschauplatz. Das Hauptproblem ist die mangelnde Bildung der Verantwortlichen und eine allgemein fehlende geistige Reife. Wer dagegen weiß, dass Raum, Zeit, Masse, Energie usw. usf. physikalische Größen sind, von Menschen gesetzt und durch internationale Vereinbarungen zur Geltung gebracht (was ja niemand wird ernstlich bestreiten können) und das „Ruhe“ und „Bewegung“ toter Objekte Eindrücke sind, die nur im Kopf eines Beobachters existieren, dem sind Einsteins autistische Thesen einfach gegenstandslos. Versucht man dagegen, sie zu widerlegen, begibt man sich auf ihr Niveau und macht sich zwangsläufig ihre Denkfehler zu eigen.

(Helmut Hille)
http://www.helmut-hille.de/ (WEGE DES DENKENS)
http://www.helmut-hille-philosophie.de/ (ZEIT UND SEIN)



Austausch mit Herrn Dr. Markus Poessel vom 26.10.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel von 19./20.10.08 folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 26.10.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

bitte haben Sie Verstaendnis, wenn ich mich auf Zeitgruenden einmal mehr auf das konzentriere, was ich fuer das Wesentliche halte, und zunaechst nicht auf Ihre weiteren Fragen eingehe. Das Wesentliche ist aus meiner Sicht, wie schon gesagt, meine Argumentation in meiner letzten Mail. Aus dieser Argumentation folgen meine Antworten auf so ziemlich alle Fragen, die Sie bislang zur Laengenkontraktion gestellt haben.

Sie schreiben zu meiner Argumentation leider nur kurz, ueber „diese
Aussagen“ (naemlich den Absatz „Damit ist nicht verwunderlich…“ und folgende) haetten wir uns bislang mitnichten geeinigt. Das habe ich auch nicht behauptet; ich behaupte allerdings, dass dies recht direkte Folgerungen aus Aussagen sind, auf die wir uns geeinigt hatten: dem Vorgehen bei der Laengenmessung und dem Umstand, dass Gleichzeitigkeit in der Speziellen Relativitaetstheorie relativ, das heisst: vom Bezugssystem abhaengig ist.

Sie haben in Ihrer Mail vom 7. Oktober geaeussert, Sie seien bemueht, u.a. meine Zeit zu schonen. Dafuer bedanke ich mich; in diesem Falle waere meine Zeit am effektivsten eingesetzt, wenn Sie in Ihrer naechsten Mail nicht noch zusaetzliche Fragen aufwerfen, sondern ganz konkret darauf eingehen koennten, wie Sie es vereinbaren, einerseits den Aussagen zuzustimmen, auf die wir uns geeinigt haben (s.o.), andererseits meine Folgerungen daraus (siehe Argumentation meiner letzten Mail) abzulehnen. Da liegt aus meiner Sicht der Schluessel zu den Verstaendnisproblemen in punkto Laengenkontraktion, von denen Sie sprachen.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

P.S.: Im Gegensatz zu dem, was Sie schreiben, behaupte ich nicht, zwei gegeneinander bewegte Objekte koennten mehr als eine Relativ-
geschwindigkeit haben. Ich behaupte lediglich, dass ein Objekt gegenueber einem weiteren Objekt A eine andere Relativgeschwindigkeit haben kann als gegenueber einem dritten Objekt B. Ebenso wie bei der Laengenmessung ja von jedem Bezugssystem aus nur ein einziger Messwert herauskommt – aber eben im allgemeinen von einem Bezugssystem A aus ein anderer Wert als von einem anderen Bezugssystem B aus.

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Dazu meine Antwort am selben Tag:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 26.10.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 26.10.08.
Sie schreiben:

bitte haben Sie Verstaendnis, wenn ich mich auf Zeitgruenden einmal mehr auf das konzentriere, was ich fuer das Wesentliche halte, und zunaechst nicht auf Ihre weiteren Fragen eingehe.[…] Sie haben in Ihrer Mail vom 7. Oktober geaeussert, Sie seien bemueht, u.a. meine Zeit zu schonen. Dafuer bedanke ich mich; in diesem Falle waere meine Zeit am effektivsten eingesetzt, wenn Sie in Ihrer naechsten Mail nicht noch zusaetzliche Fragen aufwerfen, sondern ganz konkret darauf eingehen koennten, wie Sie es vereinbaren, einerseits den Aussagen zuzustimmen, auf die wir uns geeinigt haben (s.o.)[…]

Ich finde es sehr enttäuschend und sehr bedauerlich, dass Sie auf meine Fragen nicht eingehen möchten, die ich ausgerechnet so konkret und so gezielt gestellt habe, um Ihre Zeit zu schonen. Dabei verlieren Sie wohl mehr Zeit damit, Ihr Ausweichen von meinen Fragen zu rechtfertigen, als Sie gebraucht hätten, die Fragen gezielt und knapp zu beantworten. Ich beschäftige mich wie gesagt seit Jahren mit der Hinterfragung der Relativitätstheorie und habe keinen Bedarf mehr an der bloßen Darstellung der Theorie, sondern vielmehr an ihre Hinterfragung. Ich habe Sie daher nicht angesprochen, damit Sie mir die Relativitätstheorie bloß darstellen,- das kann ich ja aus jedem beliebigen Sachbuch oder im Internet entnehmen ohne Sie zu bemühen – sondern damit Sie als Vertreter der öffentlichen Stelle, die mir vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2007 genannt wurde (siehe die E-Mail von Prof. Dr. Jürgen Richter im Auftrag der Bundesministerin Frau Dr. Annette Schavan), verbindliche Antworten zur Hinterfragung und zur Kritik dieser Theorie geben.

Sie schreiben:

P.S.: Im Gegensatz zu dem, was Sie schreiben, behaupte ich nicht, zwei gegeneinander bewegte Objekte koennten mehr als eine Relativ-geschwindigkeit haben. Ich behaupte lediglich, dass ein Objekt gegenueber einem weiteren Objekt A eine andere Relativ-geschwindigkeit haben kann als gegenueber einem dritten Objekt B.

Zur Tatsache, dass ein Objekt gegenüber einem weiteren Objekt A eine andere Relativgeschwindigkeit haben kann als gegenüber einem dritten Objekt B, brauchen wir keine lange Diskussion, um eine Übereinstimmung zu erzielen: Das ist ja trivial.

Die Frage, die ich deutlich gestellt und veranschaulicht hatte war ganz anders gelagert und betrifft die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei zueinander bewegten Objekten. Die SRT postuliert, dass der Beobachter A eine andere Relativgeschwindigkeit zum Beobachter B misst, als der Beobachter B zum Beobachter A. Und das ist eben mein Einwand und der Einwand von zahlreichen Kritikern: Zwei gegeneinander bewegte Objekte können nur eine einzige Relativ-geschwindigkeit zueinander haben, mathematisch und physikalisch exakt reziprok, sonst ist das Relativitätsprinzip, das Albert Einstein selbst für seine Theorie ausdrücklich zugrundelegt, vernichtend verletzt: Mit der Annahme von zwei verschiedenen Relativgeschwindigkeiten zwischen zwei Objekten (siehe z.B. Zwillingsparadoxon), widerspricht Albert Einstein seiner eigenen Prämisse der Gültigkeit des Relativitätsprinzips und der exakten Reziprozität und widerlegt selbst seine eigene Theorie.

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Sie schreiben:

Ebenso wie bei der Laengenmessung ja von jedem Bezugssystem aus nur ein einziger Messwert herauskommt – aber eben im allgemeinen von einem Bezugssystem A aus ein anderer Wert als von einem anderen Bezugssystem B aus.

Auch das ist trivial und braucht nicht weiter erörtert zu werden.

Meine Hinterfragung und meine Einwände waren ganz anders gelagert und betreffen die Bestimmung der realen, materiellen, physikalischen Länge eines Objekts. Wir sind darüber einig, dass ein Objekt eine einzige materielle Länge hat und dass diese materielle Länge bei Messungen sich nicht verändert. Die Meßvorschrift Einsteins, die unendlich viele Längen eines Objektes durch unendlich viele bewegte Beobachter erzielt, ist also ungeeignet, die materielle Länge eines Objekts zu bestimmen und ist in der Physik völlig irrelevant und unbrauchbar. Sie bezieht sich lediglich auf Scheineffekte, die Physik beschäftigt sich jedoch nicht mit Schein, sondern mit Sein. Es ist also völlig unannehmbar, ungültig und unzulässig  irgendwelche relativistische Scheineffekte bei Messungen von materiellen Längen (und daher von Geschwindigkeiten) zu berücksichtigen. Sogenannte „relativistische Korrekturen“ haben also in der Physik keine Berechtigung.

Darüber hinaus komme ich zurück auf die in meiner letzten E-Mail zitierten Aussagen Ihres Kollegen Prof. Dr. Harald Lesch in einem Lehrvideo für naturwissenschaftlich interessierte Mathematik- und Physiklaien aus der breiten Öffentlichkeit anlässlich des Einstein-Jahres 2005 (das wohlbemerkt mit 10 Mio Euro vom Bund gefördert wurde), die Sie leider auch unkommentiert gelassen haben:

Originalton Prof. Harald Lesch:
„In der Speziellen Relativitätstheorie, wenn man in die Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt, dann ist 1 und 1 nicht 2, sondern 1 und 1 ist 1. Lichtgeschwindigkeiten addieren sich nicht mehr. Das ist vorbei. Nichts mehr. Gar nichts mehr. Und diese Idee, dass die Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen konstant ist, die hat Einstein 1905 veröffentlicht, in seinem berühmten Werk „Elektrodynamik bewegter Medien“ […]“

Abgesehen davon, dass Prof. Lesch den Titel des Werks Einsteins falsch genannt hat, hat er das in der Geschichte der Physik einzigartige Postulat Einsteins der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern richtig beschrieben: Einzig und allein Albert Einstein hat in der Tat die absolute Konstante der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern postuliert, und kein einziger Wissenschaftler vor ihm. Und Prof. Lesch hat auch für Mathematiklaien aus der breiten Öffentlichkeit die mathematische Modellierung dieses Postulats richtig beschrieben: Mathematisch ergibt sich zwangsläufig mit diesem Postulat bei der Addition der Geschwindigkeiten, dass 1 + 1 = 1.

Das deckt sich mit Ihren eigenen Aussagen am Anfang unserer Korrespondenz, wo Sie bestätigt haben, dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition in meinem Strandparadoxon für die berechneten Relativgeschwindigkeiten zwischen Welle und jeweiligen Beobachtern korrekt ist: Hier addiert sich nämlich die als konstant postulierte Geschwindigkeit der Welle (70 km/h) gar nicht mit den Geschwindigkeiten der Beobachter (3, 4, 8 bzw. 10 km/h), sondern die Geschwindigkeiten addieren sich gar nicht, kein bisschen. Die Relativgeschwindigkeit der Welle bleibt immer 70 km/h, egal zu welchen bewegten Beobachtern man sie mit der Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition berechnet. Die Ausrechnung der Formel bewirkt rein gar nichts auf die von vornherein als konstant postulierte Geschwindigkeit der Welle. Ihre Aussagen, siehe Ihre E-Mail vom 21.07.08:

„Wenn man sich trotzdem auf die Analogie einlaesst und in den Formeln der speziellen Relativitaetstheorie c=70 km/h setzt, dann sind die Rechnungen von Trigemina aus meiner Sicht korrekt.“

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf einen wesentlichen Kritikpunkt von vielen Kritikern der SRT aufmerksam machen, der im Jahr der Mathematik 2008 ein besonderes Augenmerk verdient: Über den weit verbreiteten Glauben an die Unfehlbarkeit der Mathematik. Jedoch erinnere ich, dass die Mathematik eine Sprache ist, die hier physikalische Vorgänge beschreibt, wobei diese Beschreibung sich sowohl auf die Erfahrung (Technologie) als auch auf Hypothesen (Modelle) beziehen kann.

Die Mathematik hat jedoch auf gar keinen Fall eine Beweiskraft für die Gültigkeit der beschriebenen Hypothesen!! Die Mathematik hat nur Beweiskraft für ihre eigenen Grundsätze und für ihre eigene Methodologie. Und bei dieser mathematischen Beschreibung des Postulats Einsteins der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu bewegten Beobachtern ist folgendes festzuhalten:

1) Diese mathematische Beschreibung hat gar keine Beweiskraft für dieses Postulat auf der physikalischen Ebene. Man kann genau so gut etwas Gegenteiliges oder etwas Anderes mit Bezug auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts und der Geschwindigkeitsaddition mathematisch beschreiben. Gar kein Problem.

2) Diese mathematische Beschreibung verletzt grob die eigenen Grundsätze und die eigene Methodologie der Mathematik, indem sie zu einer Gleichung der Art
1 + 1 = 1 führt. Sie ist also mathematisch gesehen ungültig und unzulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



2 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend der 2. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Unser Programm: Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

Wir haben uns zwei Aufgaben gestellt: Dokumentation der Kritik und Information der Öffentlichkeit. Die Dokumentation ist völlig einmalig und bisher ohne Konkurrenz: es gibt international keine vergleichbare Veröffentlichung von anderer Seite. Die Dokumentation ist Voraussetzung und Grundlage für die zweite Aufgabe, die Information der Öffentlichkeit. Beide Vorhaben sind in der Geschichte der Relativitätstheorien völlig neu und werden in unserem Projekt „95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie (1908-2003)“ erstmalig verwirklicht.

Unser Projekt kann heute mit einigen Informationen aufwarten, die für die deutsche Öffentlichkeit absolut neu sind und daher Nachrichtencharakter haben:

1. Es gibt seit Dezember 2001 erstmals und bisher konkurrenzlos eine umfassende Dokumentation der kritischen Veröffentlichungen zur SRT seit 1908, zwar noch weit entfernt von dem angestrebten Ziel der Vollständigkeit, aber mit inzwischen 3789 nachgewiesenen kritischen Veröffentlichungen (Textversion 1.2 von 2004) als ein erster internationaler Überblick bereits aussagekräftig.

2. Erstmals in dem erreichten Umfang, hat unser Projekt eine Öffentlichkeitsarbeit begonnen, um die Allgemeinheit über die folgenden 4 Tatbestände zu informieren:

2.1 Die Existenz einer Kritik – Entgegen der Propaganda der akademischen Physik gibt es nämlich in Wirklichkeit eine starke Tradition der SRT-Kritik seit 1908 bis zum heutigen Tag.

2.2 Die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit in der theoretischen Physik seit 1922 – Allein schon die Existenz dieser Kritik wird seit 1922 verleugnet und vor der Öffentlichkeit verborgen. Die existierende Kritik wird aus der wissenschaftlichen Diskussion vollständig ausgeschlossen, und damit wurde für die theoretische Physik die (seit 1949) in der Bundesrepublik grundgesetzlich garantierte Wissenschaftsfreiheit abgeschafft.

2.3 Der wahre Status der SRT als unbestätigte Hypothese – Entgegen der Propaganda der akademischen Physik ist die SRT keineswegs die bestbestätigte Theorie der Physik, weil die vernichtende Kritik seit 1922 nicht mehr rezipiert und daher nicht ausgeräumt worden ist. Die SRT ist somit lediglich eine unbestätigte Hypothese, deren Anhänger sich obendrein weigern, auf die seit 80 Jahren erschienene Kritik zu antworten.

2.4 Der Betrug der Öffentlichkeit über den Status der SRT – Die genannten 3 Tatbestände – die Existenz der Kritik, die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit, der wahre Status der Theorie – werden vor der Öffentlichkeit erfolgreich verborgen, was nur durch die Zensur-Gleichschaltung der Presse durch die akademische Physik möglich geworden ist. Die ahnungslose Öffentlichkeit wird in dieser Angelegenheit eindeutig betrogen: sie glaubt, wir hätten eine freie Presse.

(G.O. Mueller)



Alles relativ? 100 Jahre Relativitätstheorie

Die philosophische Zeitschrift Neue Akropolis München hat am 9.10.2008 in ihrer Webseite einen Artikel von Wigbert Winkler über 100 Jahre Relativitätstheorie veröffentlicht. Nachstehend Einleitung und Inhaltsverzeichnis:

Alles relativ? 100 Jahre Relativitätstheorie

Eine Idee hat seit 1905 das wissenschaftliche Bild der Welt vollständig verändert. Es erstaunt noch heute, wie rasend schnell sie sich durchgesetzt hat. Die Bestätigung durch die Sonnenfinsternis 1919 brachte schon den weltweiten Durchbruch.

Aber – verstehen Sie die Relativitätstheorie? Sie sagen nicht rundheraus ja? Ehrlich gesagt, ich kann diese Frage trotz jahrzehntelanger Beschäftigung auch nicht vollständig bejahen. Auch Physiker kann man mit dieser Frage peinlich berühren. Aus meiner Sicht ist die Relativitätstheorie dann am einfachsten grundsätzlich zu verstehen, wenn man die Entwicklung des Weltbildes analysiert, bis zur Situation um 1900.

Die 7 Schritte zur Relativitätstheorie
1. Schritt: Die Vorsokratiker und Aristoteles postulieren den Äther
2. Schritt: René Descartes (1596 – 1650) greift die Idee des Äthers wieder auf
3. Schritt: Newton und Huygens entwickeln die wesentlichen Theorien über das Licht
4. Schritt: Der Versuch von Fizeau lässt auf das Vorhandensein eines Lichtäthers schließen
5. Schritt: Der Michelson-Morley-Versuch zum Beweis des Lichtäthers
6. Schritt: Die Ergebnisse des Michelson-Morely-Versuches werden ignoriert
7. Schritt: Einstein entwickelt die spezielle Relativitätstheorie

Was ist relativ in der speziellen Relativitätstheorie?

Der Weg zur allgemeinen Relativitätstheorie (ART)

Wie setzte sich die Relativitätstheorie durch?

Literatur:

  • Hoffmann, Banesh: Einsteins Ideen: Das Relativitätsprinzip und seine historischen Wurzeln, Heidelberg – Berlin – New York, 1997, 198 Seiten
  • Einstein, Albert: Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, Braunschweig Wiesbaden 1985, 112 Seiten
  • Einstein, Albert: Mein Weltbild, Berlin 1970, 115 Seiten Clark, Ronald W.: Albert Einstein – Leben und Werk, Esslingen 1974, 507 Seiten

Autor: Wigbert Winkler

(aus: Abenteuer Philosophie Nr. 102)



Schmaehkritik vom Landesgericht Koeln verurteilt

Vor dem Hintergrund der gravierenden Fälle von Schmähkritik in der Öffentlichkeit, worüber ich wiederholt in diesem Blog im Zusammenhang mit der Kritik der Relativitätstheorie und mit Tierversuchen berichtet habe – siehe z.B. Bananenrepublik Deutschland oder Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka oder G.O. Mueller: Die besondere Strategie: der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf – verweise ich nachstehend auf eine Information der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über ein Urteil des Landgerichts Köln:

FAZ – 04.09.08

Landgericht urteilt gegen Broder

Das Kölner Landgericht hat seine einstweilige Verfügung gegen den Publizisten Henryk M. Broder mit einer Einschränkung bestätigt. Broder wird die Äußerung verboten, Evelyn Hecht-Galinski gebe antisemitische Statements ab, wenn diese Äußerung wie in Broders Brief an die WDR-Intendantin Piel vom 5. Mai 2008 geschieht. Dort habe Broder die Grenze zur Schmähkritik überschritten; nicht die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Kränkung der Person stehe im Vordergrund. Die 28. Zivilkammer weist darauf hin, dass der Antisemitismus-vorwurf vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus besonders schwer wiegt. Er sei wie kaum ein anderer geeignet, den mit dieser Geisteshaltung in Verbindung Gebrachten in den Augen der Öffentlichkeit herabzusetzen.

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(Jocelyne Lopez)



Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Herr Ekkehard Friebe bringt ab heute in seinem Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung eine bisher unveröffentlichte Arbeit von G. O. Mueller unter dem Titel:

Das Forschungsprojekt G. O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend der erste Abschnitt:

Das GOM-Projekt Relativitätstheorie

Das G. O. Mueller-Forschungsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine vollständige internationale Dokumentation aller jemals – in allen Ländern und allen Sprachen – erschienenen Veröffentlichungen mit Kritik zur Speziellen Relativitätstheorie zu erstellen, was naturgemäß nur als Langzeitprojekt zu verstehen ist.

Um sich gegen jegliche Einflußnahmen abzuschotten, arbeitet das Projekt in vollständiger Anonymität und tritt grundsätzlich nicht mit Personen an die Öffentlichkeit, sondern nur mit Arbeitsergebnissen, die der Öffentlichkeit gebührenfrei zur Verfügung gestellt werden. Das Pseudonym „G. O. Mueller“ dient der einfachen und sicheren Identifizierung und der Recherche in Bibliotheks-katalogen und im Internet. Für Zitierzwecke werden die Begriffe „GOM-Projekt Relativitätstheorie“ und die englische Version „GOM-Project Relativity“ vorgeschlagen.

Die erste Textversion der Dokumentation unter dem Titel „Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“ enthielt den Nachweis von 2896 kritischen Veröffentlichungen, wurde im Jahr 2001 in kleiner Auflage gedruckt veröffentlicht und ab Dezember 2001 an Bibliotheken, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Publizisten, Redaktionen der überregionalen Zeitungen und Zeitschriften und Organe der Legislative und der Exekutive versandt, mit der Bitte an die Adressaten, sich für die Einführung der Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik einzusetzen.

Sehr schnell wurde auf die kostengünstige Produktion von CDROM umgestellt (2002), um den Versand erheblich ausweiten zu können. Ende 2003 wurden die originalen Druckdateien der Dokumentation im PDF-Format für die Bereitstellung im Internet freigegeben. 2004 wurde eine erweiterte Textversion 1.2 mit dem Nachweis von 3789 kritischen Veröffentlichungen veröffentlicht und seither vertrieben. Zwei Tätigkeitsberichte des Projekts wurden 2003 und 2004 herausgegeben. Im Jahr 2006 wurde eine englischsprachige Einführung in das Projekt unter dem Titel 95 Years of Criticism of the Special Theory of Relativity (1908 – 2003) international vorgestellt.

Als erster hat Herr Ekkehard Friebe (München) im Dezember 2003 die Dokumentation zum gebührenfreien Download im Internet bereitgestellt. Seither haben weitere Homepage-Betreiber die Veröffentlichungen des Projekts in ihr Download-Angebot aufgenommen: Frau Gertrude Walton (Winchester, UK), Herr Umberto Bartocci (Perugia, Italien), Herr Harald Maurer (Graz, Österreich) und Herr Walter Babin (Kanada); mehrere weitere Websites bieten Links zu diesen Homepages.

Die entscheidende Entwicklung für das Projekt ergab sich, als 2005 Herr Friebe und Frau Jocelyne Lopez sich als Partner des Projekts erklärten und die Aufgaben von Ansprechpartnern und Interessenvertretern des Projekts in der Öffentlichkeit übernahmen. Seither ist über unsere Interessenvertreter eine unkomplizierte Kommunikation mit dem unverändert anonym bleibenden Forschungsprojekt möglich.

(G.O. Mueller)

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[siehe Fortsetzungen nachstehend]



Wigbert Winkler: Hier albert Einstein

Wigbert Winkler, Redakteur der Zeitschrift Abenteuer Philosophie hat am 9.10.08 einen Artikel über die Kritik von Einsteins Relativitätstheorie auf der Webseite von Neue Akropolis e.V. München veröffentlicht:

Hier-albert-EINSTEINHier albert Einstein
Über die Kritik von Einsteins Relativitätstheorie

DI Dr. Wigbert Winkler

Nachstehend einige Auszüge – die sich u.a. auf eine frühere Textversion der Dokumentation von G.O. Mueller beziehen:

Auch wenn die Medien kaum darüber berichten: Es gibt eine durchaus umfassende Kritik zur Relativitätstheorie.
[…]

Wer sind die Gegner?

Es gab sie immer! Es sind mehrere Nobelpreisträger wie Lenard, Stark, Lorentz und Soddy unter ihnen. Unter den modernen Kritikern fällt aber eine Forschergruppe ganz besonders auf. Sie arbeitet anonym. Ganz offensichtlich gehören ihr namhafte Mitglieder des Physikestablishments an. Ihr gigantisches Projekt ist, alle Arbeiten gegen die spezielle Relativitätstheorie zu sammeln, egal in welcher Sprache sie publiziert wurden, und alle Arbeiten zu besprechen. Im März 2002 hat die unter dem Pseudonym G. O. Mueller auftretende Gruppe ein tausendseitiges Werk an 12 namhafte internationale Bibliotheken gesandt. In diesem sind 1900 bislang identifizierte Werke gegen die spezielle Relativitätstheorie angeführt und zum Teil auch besprochen sowie ein Fehlerkatalog mit 130 Punkten angeführt. Die Arbeit mit dem Titel „Über die absolute Größe der speziellen Relativitätstheorie“ ist im Internet unter der Adresse http://www.cartesio-episteme.net/fis/mueller.htm verfügbar.

Und Albert Einstein? In diesem Zusammenhang sehe ich Einstein hier eher wie einen Surfer auf einer Welle, die er selbst nicht ausgelöst und auch nicht erwartet hatte. Er war einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Dass er dann versuchte, auf der „Welle“ zu bleiben, ist verständlich und weitgehend entschuldbar. Zumindest ist klar, dass er selbst am Ende seines Lebens von seinem Werk nicht überzeugt war.

So schrieb er 1949 als Antwort auf eine Gratulation zum 70. Geburtstag an Maurice Solovine: „Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschauen kann. Aber es ist ganz anders, von der Nähe besehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich bin unsicher, ob ich überhaupt auf dem richtigen Wege bin. Die Zeitgenossen aber sehen in mir zugleich den Ketzer oder Reaktionär, der sich selbst sozusagen überlebt hat. Das hat allerdings mit Mode und Kurzsichtigkeit zu schaffen. Aber das Gefühl der Unzulänglichkeit kommt von innen. Nun, es kann wohl nicht anders sein, wenn man kritisch und ehrlich ist…

Warum das alles?

Eine philosophische Betrachtung

Warum gibt es in der heutigen Wissenschaft keine offene Diskussion? Warum ist die Äthertheorie nach wie vor geächtet? Der Grund liegt aus meiner Sicht in der außergewöhnlichen Brisanz des Themas.

Die Existenz des Äthers hat weit reichende Auswirkungen auf fast alle Wissenschaftsbereiche wie die Biologie, die Medizin, die Psychologie, Parapsychologie, Geologie, Astronomie etc. Auch die Religionen sind betroffen, weil hier auch die Fragen des Todes bzw. eines allfälligen Weiterlebens mit dem Äther verknüpft sind.

So grundsätzliche weltanschauliche Veränderungen haben natürlich auch im Bereich der Politik und in der Wirtschaft Auswirkungen. Alle Institutionen, welche die Wissenschaft finanzieren, haben manifeste Eigeninteressen, sodass man eigentlich nicht verwundert sein darf, wenn viele Forschungsergebnisse zurückgehalten werden.

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass das 21. Jahrhundert dasjenige des Äthers sein wird. Die Paradigmen wanken jedenfalls.

(Wigbert Winkler)



Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel von 19./20.10.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel von 05./07.10.08 folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum 19.10.08
Betr.: Frage zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

ich freue mich natuerlich ueber die Aussage, dass Sie meine Mails sehr gruendlich lesen. Bleibt nun aber die Tatsache, dass meine Argumentation zum Thema Relativitaet der Laengenmessung offenbar trotzdem nicht angekommen ist. Da dies der Kern meiner Argumentation ist (und, soweit ich sehen kann, die Antworten auf alle Fragen enthaelt, die Sie mir zur Laengenkontraktion gestellt haben), fuehre ich die einzelnen Argumentationsschritte hier noch einmal auf, etwas ausfuehrlicher als in meinen vorigen Mails.

Darauf, was es heisst, dass Geschwindigkeitsmessungen relativ sind, hatten wir uns in einer frueheren Mail ja schon einigen koennen.

Ausserdem hatten wir uns darauf geeinigt, wie ein Beobachter die Laenge eines relativ zu ihm bewegten Objekts misst. (Das gleiche Verfahren funktioniert auch im Grenzfall einer „Geschwindigkeit null“, wenn das Objekt relativ zum Beobachter ruht – das Vorgehen ist fuer alle Geschwindigkeiten das gleiche.) Das Verfahren setzt voraus, dass zwei bestimmte Messungen (Position des Vorder- und Hinterendes des Objekts) gleichzeitig stattfinden.

Wir sind uns ausserdem einig, dass Gleichzeitigkeit in der Speziellen Relativitaetstheorie relativ ist – ob zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden, wird von relativ zueinander bewegten Beobachtern unterschiedlich beurteilt.

Auch die Laengenmessung ist relativ, also vom Bezugssystem abhaengig. Bei jeder Laengenmessung gehen ja, wie gesagt, nicht nur die materiellen Eigenschaften des zu vermessenden Objekts ein, sondern auch Eigenschaften des Bezugssystems, insbesondere, wie wir gesehen haben, der Gleichzeitigkeitsbegriff des Bezugssystems. Falls nicht noch weitere, bislang noch nicht erwaehnte Effekte ins Spiel kommen, durch die sich diese Bezugssystemabhaengigkeit weghebt, ist damit auch der gemessene Wert fuer die Laenge eines Objekts vom Bezugssystem abhaengig.

Damit ist es nicht verwunderlich, wenn die von verschiedenen Bezugssystemen aus gemessenen Werte fuer die Laenge ein und desselben Objekts unterschiedlich sind, genau so wie es nicht verwunderlich ist, dass ein und dasselbe Objekt von einem Bezugssystem A aus die Geschwindigkeit 50 km/h hat, von einem anderen Bezugssystem B aus dagegen die Geschwindigkeit 30 km/h.

Insbesondere ist es kein Widerspruch, dass ein und demselben Objekt viele unterschiedliche Laengenwerte zugeordnet werden, ebenso wenig wie es ein Widerspruch ist, dass unterschiedliche Beobachter ein und demselben Objekt viele unterschiedliche Geschwindigkeitswerte zuordnen. Hinter der Unterschiedlichkeit der Werte steckt in beiden Faellen die gleiche Eigenschaft: Laengen und Geschwindigkeiten sind relative Groessen. Das heisst: jeder Messwert fuer diese Groessen haengt nicht nur von dem Objekt ab, dessen Laenge oder Geschwindigkeit gemessen wird, sondern auch von dem Bezugssystem ab, von dem aus die Messung vorgenommen wird. Verschiedene Bezugssysteme, verschiedene Messwerte.

Ebensowenig wie bei anderen relativen Groessen ist einer der verschiedenen Laengenwerte „exakter“ oder „besser“ oder „richtiger“ als die anderen (oder, umgekehrt, sind alle Werte bis auf einen „Messfehler“). Das ist die Fehlvorstellung, die leider auch in Ihrer letzten Mail wieder zur Sprache kommt. Ironischerweise ist dies eines der Beispiele, die Sie dafuer anfuehren, dass der E-Mail-Wechsel Ihnen bereits einiges an Klaerung gebracht haette. Ich habe aber nie behauptet, dass, um bei Ihrem Zahlenbeispiel zu bleiben, die im Laufen gemessenen 9,9999 cm Laenge „exakter“ seien als die von einem relativ zu dem Objekt ruhenden Beobachter gemessenen 10 cm. Meine Aussage war und ist stattdessen: Darauf beharren zu wollen, eine der gemessenen Laengen sei „exakter“ als die anderen, ist ebenso sinnlos wie in meinem obigen Beispiel behaupten zu wollen, die von Bezugssystem A aus gemessene Geschwindigkeit 50 km/h sei „exakter“ als die vom Bezugssystem B aus gemessene Geschwindigkeit von 30 km/h.

Die Aussage, die Sie mir faelschlicherweise zuschreiben („dass die Laenge eines Objektes, die man im Ruhezustand misst, nicht die exakteste Laenge des Objekts ist, sondern nur eine gute Naeherung in der Praxis“), haben Sie anscheinend auf mir nicht nachvollziehbarem Wege aus einer meiner Aussagen zur relativistischen Geschwindigkeitsaddition abgeleitet. Sie ist aber aus meiner Sicht ebenso sinnlos wie wenn man behaupten wuerde, in meinem obigen Beispiel mit den Relativgeschwindigkeiten sei die Geschwindigkeit von 50 km/h nicht die exakteste Geschwindigkeit des Objekts, sondern nur eine gute Naeherung in der Praxis.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

——

Dazu meine Antwort vom 20.10.08:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 20.10.08
Betriff: Unser Austausch vom 05./07.10.08

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 19.10.08.
Sie schreiben:

Damit ist es nicht verwunderlich, wenn die von verschiedenen
Bezugssystemen aus gemessenen Werte fuer die Laenge ein und desselben Objekts unterschiedlich sind, genau so wie es nicht verwunderlich ist, dass ein und dasselbe Objekt von einem Bezugssystem A aus die Geschwindigkeit 50 km/h hat, von einem anderen Bezugssystem B aus dagegen die Geschwindigkeit 30 km/h.

Insbesondere ist es kein Widerspruch, dass ein und demselben Objekt viele unterschiedliche Laengenwerte zugeordnet werden, ebenso wenig wie es ein Widerspruch ist, dass unterschiedliche Beobachter ein und demselben Objekt viele unterschiedliche Geschwindigkeitswerte zuordnen.

Über diese Ihre Aussagen haben wir uns gar nicht geeinigt, wie Sie es zu verstehen lassen möchten. Im Gegenteil zu Ihnen sind für mich diese Aussagen sowohl widersprüchlich als physikalisch auch völlig unhaltbar. Ich fasse also noch einmal meinen Standpunkt zusammen:

1) Ein Objekt kann nur eine einzige materielle Länge haben und diese einzige materielle Länge verändert sich nicht bei Messungen. Das haben Sie allerdings auch in Ihrer E-Mail vom 17.08.08 bestätigt: „Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher„.

Demzufolge kann nur eine einzige materielle Länge eines Objekts physikalisch gültig und in der Physik brauchbar sein: Alle anderen Längen können nicht der materiellen Länge des Objekts entsprechen und sind nur illusorische Meßeffekte. Scheinbare Meßeffekte sind jedoch physikalisch völlig irrelevant. Hier verweise ich z.B. auf eine sehr anschauliche Darstellung des Physikers Peter Ripota, Das Gartenzaun-Paradoxon und auf seine Aussagen, die von jedermann nachvollzogen werden können: „Das Wechseln des Standpunkts macht etwas möglich, was vorher unmöglich war. Aber, ist das Ganze vielleicht nur Illusion? Dann muss auch, aus Symmetriegründen, das Zwillingsparadoxon Illusion sein, und wir brauchen uns um beides keine Gedanken machen. Mit anderen Worten: Wären die Effekte nur scheinbar, wäre auch die Relativitätstheorie überflüssig, denn Physik beschäftigt sich mit Sein, nicht mit Schein.“

Die unendlich vielen verschiedenen Längen eines Objektes, die man durch die Meßvorschrift Albert Einsteins aufgrund unendlich vieler Standpunktwechsel erzielt, sind physikalisch irrelevante Scheineffekte, die materielle Länge des Objekts bleibt nämlich dabei unverändert. Es ist daher unsinnig und unbrauchbar, irgendwelche relativistische Effekte zu berücksichtigen, die Meßvorschrift Einsteins ist ungeeignet, die materielle Länge eines Objektes zu bestimmen. Wir brauchen uns also über diese Effekte überhaupt keine Gedanken zu machen, sie sind in der Physik völlig überflüssig.

2) Zwei zueinander bewegte Objekte können nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zueinander haben.

Wenn Sie sich vorstellen, dass zwei zueinander bewegte Objekte zwei oder unendlich viele Relativgeschwindigkeiten zueinander haben können, missverstehen Sie gründlich das Wesen einer Relativgeschwindigkeit und das Wesen einer mathematischen Relation zwischen zwei Zahlen. Hier ist leider keine Diskussionsbasis mehr vorhanden.

3) Die Mathematik der Relativitätstheorie basiert auf einer ungültigen mathematischen Annahme der Art 2 = 3, wie ich in meinem Strandparadoxon versucht habe darzulegen.

Dass dies auch tatsächlich in der Relativitätstheorie offiziell der Fall ist, bestätigt Ihr Kollege Prof. Harald Lesch in einem Lehrvideo für das breite Publikum anlässlich des Einstein-Jahrs 2005, siehe:

Die Physik Albert Einsteins
Annäherungen an Einstein mit Harald Lesch

(Albert Einstein Ausstellung im Deutschen Museum)
Eine Sendereihe des Fernsehsenders BRAlpha im „Einstein-Jahr 2005

Auszüge aus dem Video:
[…]
Es gibt diesen Effekt nicht, den wir aus unserem Leben kennen, dass Geschwindigkeiten sich so addieren. In der Speziellen Relativitätstheorie, wenn man in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt, dann ist 1 und 1 nicht 2, sondern 1 und 1 ist 1. Lichtgeschwindigkeiten addieren sich nicht mehr. Das ist vorbei. Nichts mehr. Gar nichts mehr. Und diese Idee, dass die Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen konstant ist, die hat Einstein 1905 veröffentlicht, in seinem berühmten Werk „Elektrodynamik bewegter Medien„, ja, da steht der Grund drin, warum mit diesem Apparat etwas nicht gefunden wurde, weil nämlich unsere Vorstellung, unsere naive Vorstellung von Raum und Zeit, dass der Raum die Bühne ist auf der sich alles abspielt, die Zeit praktisch nur so ein fließender Strom ist, das stimmt alles nicht. Wir haben unsere eigene Zeit, die ist abhängig davon wie wir uns bewegen, der Raum verändert sich je nachdem wie wir uns bewegen, wir sind tatsächlich in einem Universum wo Raum und Zeit relative Begriffe sind, wo es keine absolute Größe gibt. Ein Riesending. Und so kann auch man tatsächlich aus dem Begriff des Äthers, dieses betäubende Etwas zu einer ganz ganz neuen Physik kommen, und das verdanken wir nur Albert Einstein, der mal gesagt hat: „Manche Menschen haben einen Horizont, ja, wie ein Kreis vom Radius 0„. Und das ist dann der Standpunkt.
(Prof. Harald Lesch)

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel, ich gehöre wohl zu den laut Prof. Lesch von Albert Einstein beschriebenen Menschen, die einen „Horizont wie ein Kreis vom Radius 0 haben„, da mir – wie allerdings Milliarden von anderen Menschen – in der Schule im Mathematikunterricht beigebracht wurde, dass 1 + 1 = 2, und dass 1 + 1 = 1 ungültig und unzulässig ist!

Wenn jedoch diese „neue Mathematik 1 + 1 = 1“ die Idee und die Grundlage der neuen modernen Physik ist, die wir „Albert Einstein verdanken„, dann soll bitteschön die alte Mathematik in den Schulen dringend abgeschafft werden und ab jetzt nur noch die „neue Mathematik 1 + 1 = 1“ gelehrt werden, damit ein paar Milliarden Menschen endlich einen Horizont bekommen, der einen Kreis größer als 0 darstellt.

Wenn jedoch die „alte Mathematik“ noch Gültigkeit behalten und weiter gelehrt  werden sollte, dann muß aber klar und eindeutig kommuniziert werden, schon in den Grundschulen  und gegenüber dem breiten Publikum, dass die Spezielle Relativitätstheorie ihre eigene Mathematik ausnahmsweise haben darf, um ihre meßtechnischen Scheineffekte zu beschreiben.

Es ist aber absolut untragbar und unverantwortlich, dass zwei widersprüchliche und völlig inkompatible Mathematiken an Milliarden von Menschen eine Generation nach der anderen stillschweigend gelehrt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



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