Blog – Jocelyne Lopez

Vertrauliche Mitteilungen von G.O. Mueller an die Mitglieder der GFWP illegal im Netz verbreitet

Die Tagung der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaftlichen Physik e.V.  
v. 4./5. Oktober 2008 in Salzburg wurde ausspioniert, siehe Berichterstattung im Blog des Hetz- und Stalkerforums „Alpha Centauri„:

Stürmischer Herbst für die GFWP
Verfasst von „Karl“ am Di, 7. Okt. 08 – 14:54

http://www.relativ-kritisch.de/node/12

und vertrauliche Mitteilungen der Forschungsgruppe G.O. Mueller an die Mitglieder dieses eingetragenen Vereins in Netz verbreitet, siehe zum Beispiel: Kapitel 9 von G.O. Mueller illegal verbreitet.

Ekkehard Friebe und ich erhielten als Interessenvertreter dieser Forschungsgruppe folgende Mitteilung von G.O. Mueller:

Das GOM-Projekt erklärt die Verbreitung der Rohfassung des Kapitels 9 v. 16.9.08 über den Kreis der Mitglieder der „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaflichten Physik“ (GFWP) hinaus für nicht autorisiert.

(Jocelyne Lopez)

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Siehe auch über diesen Vorfall mein heutiger Beitrag im Forum von Ekkehard Friebe
Unterdruckung, Mobbing, Stalking,  der sich seit mehreren Jahren in der langen Liste der Vorfälle mit strafrechtlicher Relevanz im und aus dem Hetz- und Stalkerforums „Alpha Centauri“ reiht (siehe auch meine Strafanzeigen und Strafanträge bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg/Celle im Eintrag Bananenrepublik Deutschland).



Prof. Hartwig Thim zum Physikverständnis von Prof. Harald Lesch

Ich erhielt heute als Kopie folgende E-Mail von Prof. Dr. Hartwig Thim an den Fernsehsender Bayern Alpha:

Sehr geehrte Damen und Herren von Bayern Alpha,

darf ich Ihnen folgende Kritik zur Kenntnis bringen:

Professor Harald Lesch macht in manchen Sendungen über Physik fehlerhafte Aussagen. In der letzten Sendung ( http://www.br-online.de/br-alpha/einstein-lesch-folge-2-ID1220461422932.xml ) erklärte er z.B., dass sich bei der Ausbreitung von Schall in Luft die Geschwindigkeit der Schallquelle zur Schallgeschwindigkeit addiert, also versteht Herr Lesch nicht einmal die klassische Physik.
Seine Verständnisschwierigkeiten mit der Quantenphysik und mit der Relativitätstheorie sind vielen Fachkollegen und auch mir ebenfalls schon längst aufgefallen.

Bitte bedenken Sie, dass Bayern Alpha mit Harald Lesch seinen hervorragenden Ruf als Kultursender beschädigen könnte.

Mit freundlichen Gruessen, Ihr
Hartwig Thim

em. Prof. DI. Dr. Hartwig Thim
Microelectronics and Microsensors
Institute, Johannes Kepler University 
A – 4040 Linz, Austria   
http://www.ime.jku.at



Karlheinz Baumgartl: Prof. Harald Lesch verirrt sich in die Philosophie

Ich erhielt am 16.10.08 folgende E-Mail von Karlheinz Baumgartl:

Liebe Sternfreunde,

wiederholt habe ich über Prof. Harald Lesch berichtet, der derzeit in den Medien hoch gehandelt wird. Er ist Professor an der Hochschule für Philosophie in München, die von den Jesuiten geleitet wird. Kürzlich diskutierte Lesch mit dem katholischen Theologen Thomas Schwartz über das Beten zu Gott in der Physik (mein e-Bericht vom 30.8.08 „Prof. Harald Lesch lehrt das Beten …„).

Heute zwischen 11 und 12 Uhr referierte Harald Lesch bei BRalpha im Telegym über „Akausalität„. In gewohnter Weise redete er mit Händen und Füßen auf die Zuschauer ein, dass das Prinzip „Ursache und Wirkung“ bei der „Entstehung des Universums“ (Urknall) nicht gelten würde. Es gäbe keine Ursache für den Urknall. – Den Beweis blieb er schuldig.

Dabei (beim Urknall) sei auch erst die Zeit entstanden, sodaß es sinnlos sei, nach dem Vorher (des Urknalls) zu fragen. Wir Menschen könnten demnach grundsätzlich nichts erfahren, was vor dem Urknall war. Es gäbe eine „kausale Erkenntnisgrenze„.

Das ist Harald Lesch, Professor bei den Jesuiten! Da kann man meines Erachtens nur noch gläubig werden!

Ich erinnere: die Urknall-Theorie, wonach das ganze Universum aus einer Explosion vor 15 Milliarden Jahren entstanden sein soll, ist seit Jahrzehnten widerlegt. Auch ist keine Kraft bekannt, die das ganze Universum über Milliarden Jahre auseinanderschleudern könnte (vgl. meine Infos Nr. 8 und 9). Lesch argumentiert also über etwas, das es gar nicht gibt.

Dabei hat er sich auch gründlich in der Philosophie verirrt:

Er behauptet ernsthaft, das Kausalprinzip, wonach jede Wirkung eine Ursache hat und jede Ursache eine Wirkung, sei beim Urknall-Ereignis außer Kraft gesetzt. Er greift einen längst erledigten Streit über die Gültigkeit des Kausalaxioms auf. In den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts haben der Mathematiker Werner Heisenberg und der Physiker Carl-Friedrich von Weizsäcker das Kausalaxiom der Philosophie „in gewisser Weise in Frage gestellt„. Dem widersprach damals die Philosophin Grete Hermann aus Leipzig. Der Streit hatte zur Folge, daß seither in jedem Lexikon unter dem Stichwort „Kausalität“ diese Infragestellung des Kausalsatzes aufgeführt wurde ohne aber den Protest der Philosophen einzubringen. Dieser Streit war damals ein Lehrbeispiel für Unwissenschaftlichkeit in der Wissenschaft.

Der Philosoph Martin Heidegger hat über „Ursache und Wirkung“ ausführlich an der Uni Freiburg referiert („Der Satz vom Grund„, 1957, Verlag Günther Neske). Er hat diesen Streit mit einem einzigen Satz erwähnt und erledigt: „Der neuerdings viel verhandelte Streit über die Art und Reichweite der Geltung des Prinzips der Kausalität hat nur dadurch Grund und Boden, daß die Streitenden alle unter demselben Anspruch auf Zustellung des zureichenden Grundes für das Vorstellen stehen.“ Damit meint Heidegger, daß die Streitenden alle ihre Behauptungen „begründen“ (Ursache-Wirkung !) und dadurch die allgemeine Gültigkeit des Kausalprinzips selber bestätigen. Wir leben in einer Welt aus Ursache und Wirkung wie der Fisch im Wasser. Es ist unmöglich, aus dem Kausalprinzip auszubrechen.

Literatur:
Werner Heisenberg „Der Teil und das Ganze„, 1969, Piper-Verlag München

Karlheinz Baumgartl „Der Teil des Ganzen“ im Eigenverlag. Das erwähnte Streitgespräch wird auf Seite 66 der Auflage 2006 behandelt. Das Buch ist unter http://www.cosmopan.de/ kostenfrei zu beziehen.

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Harald Lesch hat auch in dieser Sendung keine eigenen Gedanken vorgebracht. Er plappert nur nach, was andere Leute lange vorher gesagt oder geschrieben haben:

1) seine Behauptung, mit dem Urknall sei auch die Zeit entstanden, sodaß es sinnlos sei, nach dem Vorher zu fragen.
Prof. Hans-Ulrich Keller (Stuttgart) schrieb im Himmelsjahrbuch 1985 – später in Wiederholung 1989 und 1994): „Mit diesem Urereignis (Urknall) ist auch die Zeit entstanden, so daß auch die Frage überflüssig wird, was vor dem Urknall geschah.“

2) Das Bestreiten der Gültigkeit des Kausalprinzips von Harald Lesch gründet auf den erwähnten Streitgesprächen aus den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Also auch hier hat Lesch nur nachgeplappert (dazu noch ohne Quellenangabe !).

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(Karlheinz Baumgartl)



Peter Ripota: Das Zwillings-Paradoxon

Die spezielle Relativitätstheorie (SRT) kennt zwei Effekte bei hohen Geschwindigkeiten: Verkürzung in Längsrichtung (Längenkontraktion, Raumstauchung) und Zeitdehnung. Die Raumstauchung kann imaginär oder real sein, die Zeitdehnung aber muss wirklich sein. Und genau deswegen kann sie nicht existieren.

Die Raumstauchung könnten wir uns nach Lorentz so vorstellen, dass ein Körper bei Bewegung durch den Äther von diesem zusammengedrückt wird. Steht er wieder still (relativ zum Äther), dann dehnt sich der Körper wieder auf seine Normalgröße aus. Nach dieser Erklärung müsste also jeder Körper elastisch sein, und die Raumstauchung ist im Ruhezustand nicht mehr feststellbar.

Bei der Zeitdehnung kann das nicht sein. Tickt die Uhr langsamer, dann merkt man das beim Stillstand. Das wusste auch Einstein, und deswegen meinte er, die Zeitdehnung wäre real. Womit wir zum Zwillingsparadoxon kommen. Versuche, diesen Widerspruch hinweg zu diskutieren, gehen von einer Asymmetrie der Verhältnisse aus. Doch das bringt nichts, denn die folgende Situation ist streng symmetrisch:

zwillingsparadoxon-ripota.jpg
Wir stecken die gleichaltrigen Zwillinge Albert-1 und Albert-2 in zwei Raumschiffe, die von Ausgangspunkt A aus ins Weltall starten. Besitzen die Raumschiffe einen Fotonenantrieb, beschleunigen sie unmerklich langsam, sodass wir Gravitationseffekte vernachlässigen können. Außerdem brauchen wir keine Uhrensynchronisation, denn die Raumschiffe werden Computer gesteuert, und die beiden Computer sind exakt gleich programmiert.

In den Zielpunkten Z1 und Z2 nehmen die Raumschiffe zur gleichen Zeit Position aufeinander ein und beschleunigen bis nahe Lichtgeschwindigkeit. Wenn sie sich in Punkt B treffen, schauen beide Zwillinge aus der Luke und machen ein Foto voneinander. Alle Effekte, egal woher, gelten für beide Raumschiffe gleichermaßen, haben also keinen Einfluss auf irgendwelche Unterschiede. Einzig die Zeitdehnung wirkt: Nach der SRT ist nun der eine jünger als der andere, und der andere jünger als der eine. Bezeichnen wir die Lebenszeiten der Zwillinge mit „a“ und „b“, dann sieht das Ganze mathematisch so aus:

(1) a < b („a ist kleiner als b“)

(2) b < a („b ist kleiner als a“)

(1) a <> b („a ist ungleich b“)

Und wie soll das gehen ???

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(Peter Ripota)



Sachliche Diskussion über die Kritik der Speziellen Relativitaetstheorie im Forum Meinews.de

Ich mache auf eine Diskussion über die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie im Physik-Forum Meinews.de aufmerksam, die erstaunlicherweise von den üblichen Mobbers und Stalkers, die im Internet seit Jahren agieren und agitieren um Diskussionen zu zerstören und zu verhindern, nicht überfallen wurde – und von daher auch sachlich und zivil verlief. Dies ist selten genug, um hervorgehoben zu werden:

Eine Lösung des Zwillingsparadoxons
Eröffnet am 01.10.08
Beiträge bis heute: 32
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(Jocelyne Lopez)



Treibjagd: Gewalt als Hobby und Lust am Töten

Ich komme auf meine Blog-Einträge Karlheinz Baumgartl zur alljährlichen Treibjagd an Wildtiere und Die Treibjagd an Wildtiere abschaffen! zurück, sowie auch auf die in diesem Sachverhalt verlinkte Webseite Initiative zur Abschaffung der Jagd.

Ich mache aus dieser Webseite auf die Forderungen für eine Reform der Jagdgesetzgebung aufmerksam, und zitiere hier lediglich einige Überschriften aus diesem Dokument:

– Seit rund 70 Jahren gab es kaum Änderungen am Bundesjagdgesetz

– Nachdem sich Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer gegen eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes ausgesprochen hat, liegt es nun an den Ländern, für eine modernere Jagdgesetzgebung zu sorgen.

– Nach aktuellem Erkenntnisstand in Ökologie und Wildbiologie kommt der Jagd keinesfalls jene ökologische Unabdingbarkeit zu, wie sie von Jäger immer wieder gerne behauptet wird.

– Die Jagd ist somit aus ökologischen Gründen nicht zu rechtfertigen. In den einschlägigen Jagdzeitschriften geben Jäger offen zu: Der wahre Grund für die Jagd ist die „Lust am Töten“ und die „Freude am Beutemachen„.

– Im Grundgesetz wurde der Schutz der Tiere im Jahr 2002 zum Staatsziel erhoben.

– Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger treten in repräsentativen Umfragen ein für ein Verbot der Jagd auf wildlebende Tiere als Freizeitsport (Hobbyjagd) …

– Deutsches „Reviersystem“ verstößt gegen Menschenrechte.

Vor diesem Hintergrund wiedergebe ich nachstehend den Text des Schriftwechsels zwischen Herrn Karlheinz Baumgartl und Herrn Hans-Christian Eibl, Regierungsinspektor Sachgebietsleiter „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ Landratsamt Rottal-Inn.

Der Regierungsinspektor Landratsamt Rottal-Inn Hans-Christian Eibl droht mit der Justiz wegen „Beleidigung„. Wo der gute Mann in den Ansprachen von Karlheinz Baumgartl eine „Beleidigung“ gesehen haben will ist wohl sein Geheimnis und seine Drohung kann man lediglich als Einschüchterungsversuch ansehen: Dass die Treibjagd legal ist, das wissen wir ja selbst, das braucht uns der gute Mann nicht zu erzählen und er darf gerne darauf verzichten uns darüber zu belehren – sonst hätten wir ja auch keinen Anlaß zum Schreiben gehabt. Dass jedoch jeder Bürger in diesem Land das Recht hat, sich dafür einzusetzen, dass Gesetze geändert werden, das weiß er wohl auch und er darf es auch persönlich zur Kenntnis nehmen, ob es ihm passt oder auch nicht, da ist nichts Illegales oder Rechtswidriges dabei. Und wenn er die Empfindungen, die Motivation, die Meinung, die Argumente und die Initiative von anderen Bürgern als „Beleidigung“ empfindet, das ist sein persönliches Problem, nicht unser Problem und nicht das Problem der Justiz. Das muß er sich schon anhören, dass Bürger wegen Treibjagd und Hobby-Töten entsetzt sind und dagegen protestieren, ob es ihm persönlich gefällt oder auch nicht. Wir haben das Recht uns dafür einzusetzen, mit den uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln, dass Gesetze geändert werden und dazu gehört auch das Recht, die Öffentlichkeit und die Verantwortliche über unsere Motivationen, unserer Zielsetzung und über unser Engagement zu informieren. Protestschreiben an die Verantwortliche gehören dazu, das ist Gang und Gebe, ob es dem guten Mann gefällt oder auch nicht, ob er sich dadurch persönlich „beleidigt“ fühlt oder auch nicht, ob er mit der Justiz droht oder auch nicht.

(Jocelyne Lopez)

Weiterlesen …



Die Längenkontraktion existiert nicht

Ich komme zurück auf das Gartenzaun-Paradoxon von Peter Ripota in diesem Blog.
Dieses Paradoxon lässt sich nur lösen, wenn die Längenkontraktion nur scheinbar ist.

Und die Längenkontraktion ist ja offiziell auch nur scheinbar: Dr. Markus Pössel, als autorisierter und qualifizierter Ansprechpartner für alle Fragen über die Relativitätstheorie beim Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Albert Einstein Institut/Einstein Online hat ja in seiner E-Mail vom 17.08.08 bestätigt, dass an der materiellen Länge des Objektes sich nichts ändert:

Zitat Dr. Markus Pössel:

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher.

Und hier gelten natürlich die Aussagen von Peter Ripota:

Zitat Peter Ripota:

Das Wechseln des Standpunkts macht etwas möglich, was vorher unmöglich war. Aber, ist das Ganze vielleicht nur Illusion? Dann muss auch, aus Symmetriegründen, das Zwillingsparadoxon Illusion sein, und wir brauchen uns um beides keine Gedanken machen. Mit anderen Worten: Wären die Effekte nur scheinbar, wäre auch die Relativitätstheorie überflüssig, denn Physik beschäftigt sich mit Sein, nicht mit Schein.

Ja, was tangiert hier uns was scheinbar ist? Wir wollen doch Physik betreiben, und nicht Biologie, Psychologie, Esoterik oder Hokuspokus.

(Jocelyne Lopez)



Norbert Derksen zu ‚Drei Einsteins aus Japan‘

Nachstehend ein Leserbrief von Norbert Derksen zu einem Artikel im SÜDKURIER:

Von: Norbert Derksen
An: SÜDKURIER, Leserbriefe
Datum 09.10.08
Zu: „Drei Einsteins aus Japan„, SÜDKURIER Nr. 235 vom 8. 10. 2008

Wieder einmal – die dilettantische Überschrift persifliert es ungewollt – hat sich das Nobelkomitee bis auf die Knochen blamiert, indem es drei stromlinienförmige Jasager auszeichnete für ihre Fähigkeit, sattsam bekannten Unsinn so nachzuplappern und zu komplettieren, daß ihnen eine dekadente Gesellschaft auf den Leim ging und aus der damit verbundenen Ressourcenverschwendung konträr zur Absicht des Preisstifters Schaden erlitt. Offen bleibt nur die Frage, inwieweit die Laureaten ihren „Erfolg“ mangelnder geistiger Potenz verdanken oder aber schnödem Opportunismus. Im ersteren Fall wären Eingeständnisse wie „Der materiestiftende Symmetriebruch nach dem Urknall ist noch nicht ganz verstanden“ keine bloße Koketterie, sondern starke Untertreibung, hätte man doch bei überzeugtem Festhalten an der geltenden „Theorie“ noch nicht einmal begriffen, daß eine mathematische Singularität niemals physikalische Realität werden kann, ganz abgesehen davon, daß die fehlende Transitivität der inhärenten Transformationen jegliche Konsistenz ausschließt. Sollten sich Yoichiro Nambu, Makoto Kobayashi und Toshihide Masukawa allerdings dem Quark des längst falsifizierten „Standardmodells“ in Form des selbst von manchen Apologeten bereits wieder in Frage gestellten Kobayashi-Masukawa-Modells mit seinen „Symmetriebrüchen“ aus kalkuliertem Opportunismus beugen, entdeckte man sofort frappierende Ähnlichkeiten zu den berühmten drei Affen von Nikkô.

Daß sich die in Stockholm versammelten Journalisten nicht trauten, Fragen zu stellen, braucht niemanden zu verwundern, handelte es sich doch um eine Phalanx von lauter Speichelleckern. Wäre ich dabei gewesen, ich hätte die vermeintlichen Geistesgrößen derart mit Fragen gelöchert, daß das große Schweigen auf der anderen Seite ausgebrochen wäre. Hat nicht erst gerade das Beispiel Harald zur Hausens eindrucksvoll gelehrt, daß wahrer wissenschaftlicher Fortschritt in der Regel von denen ausgeht, die neben der Vernunft Charakter und Rückgrat besitzen und es dadurch aushalten, lange Zeit spöttisch belächelt zu werden? Auf die Frage des japanischen Fernsehsenders NHK, was er fortan noch vorhabe, antwortete übrigens Masukawa, der den Nobelpreis für eine ziemlich banale Angelegenheit hält („The Nobel prize is a rather mundane thing„) und sich zudem schon seit Ende der 70er Jahre nicht mehr für das prämierte Thema interessiert, laut „Handelsblatt“: „Ich denke schon längere Zeit an die Weiterführung der Relativitätstheorie von Einstein.“ Ergänzte er dann aus Erfahrung: „Natürlich glaube ich nicht, daß ich vor meinem Tod irgendwas erreichen würde„? Fehlte ihm womöglich nur die Zivilcourage, statt von „Weiterführung“ von „Elimination“ zu sprechen?

(Norbert Derksen)



Peter Ripota: Das Gartenzaun-Paradoxon

Stellen wir uns einen ganz gewöhnlichen Gartenzaun vor. Naja, nicht ganz gewöhnlich. Er soll unendlich lang sein, doch wem das zu lang ist, der kann ihn in Gedanken einfach nur „beliebig lang“ machen. In der Praxis macht das keinen Unterschied. Seine Latten sollen 10 cm breit sein, die Zwischenräume etwas größer, sagen wir 15 cm. Nun besorgen wir uns noch eine Kugel von 10 cm Durchmesser. Sie passt also gut durch die Zwischenräume. Und wenn wir uns vor den Zaun stellen, können wir ohne Probleme die Kugel durch irgendeinen Zwischenraum auf die andere Seite des Zauns werfen.

Entlang dem Zaun, ziemlich dicht an ihm dran, verlaufen Gleise, die so lang sind wie der Zaun. Auf ihnen verkehrt der Einstein-Express, ein Zug der besonderen Art. Er wurde von Albert Einstein zur Illustration seiner Ideen erdacht. Das Besondere an ihm: Er kommt in seiner Geschwindigkeit nahe an die des Lichts heran. Das sieht so aus:

bild-1-ripota-300.jpg
Der Einstein-Zug: Wie man sieht, passt die Kugel genau durch den Zwischenraum.

 

Wir steigen in den Zug und fahren langsam los. Immer noch können wir unsere Kugel problemlos durch die Lücken des Zauns werfen; wir müssen nur den Ablenkwinkel durch die Eigengeschwindigkeit berücksichtigen. Der aber wird, wie es so schön heißt, „vernachlässigbar klein„, wenn wir den Zug sehr nahe am Zaun vorbeifahren lassen.

Und jetzt geben wir Gas und beschleunigen auf eine Geschwindigkeit, die der Lichtgeschwindigkeit nahe kommt. Und siehe da: nun können wir die Kugel nicht mehr auf die andere Seite des Zaunes werfen, denn gemäß der Längenkontraktion der Speziellen Relativitätstheorie zieht sich der Zaun – und damit auch sein Zwischenraum – zusammen: Die Kugel passt nicht mehr durch.

Das ist an sich noch nicht verwunderlich, denn wir können nicht erwarten, dass unter extremen Verhältnissen die gleichen Bedingungen herrschen wie im Alltag. Doch jetzt machen wir etwas ganz Einfaches: Wir wechseln den Standpunkt. Statt mitzufahren hocken wir jetzt hinter dem Zaun und drücken dem Schaffner des Einstein-Zuges die Kugel in die Hand, mit der Auflage, sie bei hoher Geschwindigkeit durch den Zaun zu werfen. Und das geht ohne weiteres: Denn nach dem Einsteinschen Relativitätsprinzip erleben wir hinter dem Zaun das gleiche wie vorhin im Zug: Der Zug und alles, was in ihm mitfährt, schrumpft in Längsrichtung zusammen. Die Kugel wird also dünner und passt nun problemlos durch die Lücken des Zauns.

bild-2-ripota-300.jpg
Der Einstein-Zug  bei hoher Geschwindigkeit, vom Zaun aus gesehen, also vom ruhenden Betrachter. Durch die Längen-Kontraktion erscheint der vorbei flitzende Zug gestaucht, und die Kugel passt weiterhin gut durch den Zaun
(relativistische Effekte in rot)

 

bild-3-ripota-300.jpg
Der Einstein-Zug  bei hoher Geschwindigkeit, vom Zug aus gesehen. Durch die Längen-Kontraktion erscheint der vorbei flitzende Zaun gestaucht – die Kugel passt nicht mehr durch, obwohl sich an der physikalischen Situation nichts geändert hat! Dennoch ermöglicht der Wechsel des Betrachters, was vorher unmöglich war
(relativistische Effekte in rot).

Was ist da geschehen? Das Wechseln des Standpunkts macht etwas möglich, was vorher unmöglich war. Aber, ist das Ganze vielleicht nur Illusion? Dann muss auch, aus Symmetriegründen, das Zwillingsparadoxon Illusion sein, und wir brauchen uns um beides keine Gedanken machen. Mit anderen Worten: Wären die Effekte nur scheinbar, wäre auch die Relativitätstheorie überflüssig, denn Physik beschäftigt sich mit Sein, nicht mit Schein.

Dazu kommt, dass es bis jetzt kein einziges Experiment gibt, welches die Längen-kontraktion beweist, nicht einmal ein Gedankenexperiment – wohl aber eines, das sie widerlegt. Doch das nur nebenbei.

Um das Wunderbare – oder Absurde – der Situation ganz deutlich zu machen, stellen Sie sich folgendes vor: Sie hocken ganz friedlich am Tresen Ihrer Lieblingsbar, und plötzlich kommt so ein Kerl daher und macht Stunk. Er provoziert Sie, wie auch immer. Doch Sie lassen sich nicht einschüchtern und behaupten kühn, Sie könnten ihn mit dem kleinen Finger Ihrer linken Hand in die Luft heben. Er lacht sich kaputt, aber Sie sagen, Sie müssten nur „den Standpunkt wechseln„. Sie gehen also ein halbes Mal um ihn herum, setzen sich noch eine Brille auf (möglichst eine in rosa) – und schwupp, schon ist der Kerl so leicht, dass Sie ihn ohne weiteres mit dem kleinen Finger hochheben können.

Ein Wunder? In der Tat! Warum nur hat Einstein seinem Fantasiegebilde einen so langweiligen Namen gegeben und dieses nicht einfach „Physik der Wunder“ getauft?

(Peter Ripota)



Austausch mit Herrn Dr. Markus Poessel vom 05./07.10.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Poessel vom 28.09.08 folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 05.10.08
Betr: Frage zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

ich habe im Hauptteil meiner letzten Mail aufbauend auf den Laengenmessverfahren, auf die wir uns in vorangehenden Mails geeinigt hatten, Schritt fuer Schritt dargelegt, warum die Relativitaet von Laenge ebenso wenig widerspruechlich ist wie die Relativitaet von Geschwindigkeiten, und welche Schluesselrolle die Relativitaet der Gleichzeitigkeit dabei spielt.

In Ihrer Antwort zitieren Sie einen Teil meiner Mail und schreiben dann sinngemaess, das haetten Sie ja alles schon lange gewusst.

Aber unmittelbar danach stellen Sie eine Frage, die direkt auf einer der Fehlvorstellungen aufbaut, mit denen in meiner Mail aufgeraeumt wurde. Und dann folgen weitere Ausfuehrungen, die schlicht ignorieren, was ich in einiger Ausfuehrlichkeit ueber die Rolle der Gleichzeitigkeit bei der Laengenkontraktion gesagt hatte.

Da bin ich natuerlich baff und frage mich, was da gelaufen ist.

Ich gehe einmal davon aus: Wenn Sie das, was ich in meiner letzten Mail schrieb, gelesen und nicht verstanden haetten, haetten Sie mir mitgeteilt, wo es Verstaendnisprobleme gab. Wenn Sie es gelesen und verstanden, aber ein Glied meiner Argumentationskette fuer falsch befunden haetten, haetten Sie auf eben diesen Umstand hingewiesen. Und wenn Sie es gelesen, verstanden und fuer richtig befunden haetten, haetten Sie im Anschluss daran schwerlich auf die Fehlvorstellungen zurueckgegriffen, mit denen dort aufgeraeumt wird.

Die wohlwollendste Deutung, die mir einfaellt, ist, dass Sie meine Mail nur recht fluechtig gelesen und dann faelschlich geschlossen haben, was ich da schrieb sei Ihnen bereits bekannt.  Aber auch das ist fuer mich natuerlich aergerlich. Selbst wenn sich unsere Diskussion nur um die einfachsten Grundlagen der Speziellen Relativitaetstheorie dreht: ein bisschen Zeit muss ich in das Schreiben meiner Antwortmails natuerlich trotzdem investieren. Dann so klar vor Augen gefuehrt zu bekommen, dass meine Antwort noch nicht einmal richtig gelesen wird, finde ich sehr frustrierend.

Ich bin gerne bereit, die Diskussion fortzufuehren, aber nur, wenn ich hinreichend sicher sein kann, dass meine Ausfuehrungen nicht ins Leere laufen. Insbesondere wuesste ich gerne, ob wir uns auf das einigen koennen, was ich in meiner letzten Mail schrieb (Ihre Behauptung der Widerspruechlichkeit unterschiedlicher Messergebnisse fuer die Laenge waere damit ausgeraeumt). Wenn nicht, dann wuesste ich gerne, welchen Schritt meiner Argumentationskette Sie anfechten.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

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Hierzu meine Antwort vom 07.10.08:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 07.10.08
Unser Austausch vom 28.09.08

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 5.10.08.
Sie schreiben:

ich habe im Hauptteil meiner letzten Mail aufbauend auf den Laengenmessverfahren, auf die wir uns in vorangehenden Mails geeinigt hatten, Schritt fuer Schritt dargelegt, warum die Relativitaet von Laenge ebenso wenig widerspruechlich ist wie die Relativitaet von Geschwindigkeiten, und welche Schluesselrolle die Relativitaet der Gleichzeitigkeit dabei spielt.

In Ihrer Antwort zitieren Sie einen Teil meiner Mail und schreiben dann sinngemaess, das haetten Sie ja alles schon lange gewusst.

Es liegt hier ein Missverständnis vor und ich muß um Entschuldigung bitten, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich schon lange weiß, welche Aussagen die Spezielle Relativitätstheorie trifft (ich hinterfrage nämlich diese Theorie sehr gründlich und sehr intensiv seit mehreren Jahren), jedoch dass ich manche Kernaussagen weiterhin nicht nachvollziehen kann. Wie zum Beispiel eben die relativistische Längenkontraktion, die wir hier speziell behandeln. Ich weiß auch aus Erfahrung durch meine jahrelange Hinterfragung, dass zahlreiche andere naturwissenschaftlich interessierte Laien ganz genau dieselben Verständnisprobleme wie ich dabei haben. Ich schlage also vor, um Missstimmung Ihrerseits auszuschließen und vorzubeugen, dass Sie sich auf das Problem der Längenkontraktion konzentrieren und auf die Fragen, wofür ich hier gezielt bei dieser Thematik um Beantwortung bitte, ohne dabei die ganze klassische Physik oder die ganze Spezielle Relativitätstheorie aufzurollen.

Sie schreiben:

Die wohlwollendste Deutung, die mir einfaellt, ist, dass Sie meine Mail nur recht fluechtig gelesen und dann faelschlich geschlossen haben, was ich da schrieb sei Ihnen bereits bekannt.  Aber auch das ist fuer mich natuerlich aergerlich. Selbst wenn sich unsere Diskussion nur um die einfachsten Grundlagen der Speziellen Relativitaetstheorie dreht: ein bisschen Zeit muss ich in das Schreiben meiner Antwortmails natuerlich trotzdem investieren. Dann so klar vor Augen gefuehrt zu bekommen, dass meine Antwort noch nicht einmal richtig gelesen wird, finde ich sehr frustrierend.

Ich bin gerne bereit, die Diskussion fortzufuehren, aber nur, wenn ich hinreichend sicher sein kann, dass meine Ausfuehrungen nicht ins Leere laufen.

Sie liegen bei dieser Deutung, dass ich Ihre Mails nur flüchtig lese völlig falsch. Ganz im Gegenteil, ich lese sie sehr gründlich. Leider habe ich aber noch nicht die Beantwortung aller Fragen darin gefunden, die mich beschäftigen und deren Klärung mich jedoch entscheidend bei meinen Verständnisproblemen weiterbringen würde. Kommunikation ist ein schwieriges Unterfangen, nicht nur zwischen uns beiden, das sollte uns vielleicht ein kleiner Trost sein. Ich habe mich deshalb auch immer bemüht, um Ihre Zeit und Ihre didaktischen Bemühungen zu schonen, ganz konkrete und ganz gezielte Fragen zu stellen, sowie sie mit ganz konkreten Beispielen zu veranschaulichen.

Dass Ihre Antworten ins Leere gegangen seien, darf ich entschieden widersprechen: Sie haben schon in dieser Korrespondenz dankenswerterweise zwei wichtige punktuelle Klärungen für mich gebracht, die in meiner jahrelangen Hinterfragung in Foren nie geklärt bzw. widersprüchlich dargelegt wurden, zum Beispiel:

1) Dass die Längenkontraktion kein materieller Effekt ist: Die materielle Länge eines Objekts bleibt bei der Messung unberührt, auch bei der Messung nach der Meßvorschrift der SRT. Diese Klärung von Ihnen ist extrem wichtig gewesen, da ich wie gesagt immer wieder zu widersprüchlichen oder gegenteiligen Auffassungen und Vorstellungen jahrelang gestoßen bin (materielle Verkürzung des Objekts, optische Täuschung).
Ihre E-Mail vom 17.08.08  : „Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

2) Dass die Länge eines Objektes, die man im Ruhezustand misst, nicht die exakteste Länge des Objekts ist, sondern nur eine gute Näherung in der Praxis, dafür die Länge, die man bei Bewegungszustand misst die exakteste Länge des Objekts ist. Auch dies war für mich eine extrem wichtige Klärung: Man trifft zum Beispiel in Foren auf genau die gegenteilige Auffassung – auch von ausgebildeten Physikern – nämlich, dass die Ruhelänge eines Objektes als seine exaktstete materielle Länge in der Physik anzusehen sei.
Ihre E-Mail vom 28.09.08 : „P.S.: Ich stimme der Aussage zu, dass die klassische Geschwindigkeitsaddition falsch, aber in der Praxis (naemlich bei den im Alltag ueblichen Geschwindigkeiten, die im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit sehr klein sind) eine gute Naeherung ist, wenn es gilt, aus in einem Bezugssystem A gemessenen Geschwindigkeiten auf in einem relativ zu A bewegten Bezugssystem B gemessene Geschwindigkeiten zu schliessen.

Unser bisheriger Austausch war also aus meiner Sicht durchaus konstruktiv und weiterbringend, und dafür bedanke ich mich recht herzlich.

Aus diesen beiden schon geklärten Punkten ergeben sich jedoch weitere Fragen, die noch offen sind, und um deren gezielte Beantwortung ich jetzt wiederum bitte:

1) Ich habe gefragt (mit willkürlichen Zahlenbeispielen, nur zur Veranschaulichung):

– wenn ich ruhend einen Gegenstand mit 10 cm messe (also mit einer Relativgeschwindigkeit 0 zum Gegenstand)

und

beim Laufen denselben Gegenstand mit 9,9999 cm messe (also mit einer Relativgeschwindigkeit größer als 0 zum Gegenstand)

welche ist dann die exakteste materielle Länge dieses Gegenstandes: 10 cm oder 9,9999 cm?

Sie bestätigten mir in Ihrer E-Mail vom 28.09.08, dass die klassische Geschwindigkeitsaddition falsch ist (wobei sie in unserer Alltagsdimension eine gute Näherung sei), also dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition als exakt anzusehen ist. Halten wir also fest, dass die exakteste materielle Länge dieses Gegenstandes nicht 10 cm ist, wie ich sie ruhend gemessen habe, sondern 9,9999 cm, wie ich sie beim Laufen gemessen habe.

Jetzt messe ich ein drittes Mal und erhöhe mein Tempo beim Messen dieses Gegenstandes. Ich erhalte mit der richtigen relativistischen Geschwindigkeitsaddition unter Berücksichtung meiner höheren Relativgeschwindigkeit zum Gegenstand ein Messergebnis für die materielle Länge dieses Gegenstandes von 8,6342 cm.

Jetzt meine Frage, wobei wir schon geklärt haben, dass die (unbekannte) materielle Länge dieses Gegenstandes bei den Messungen sich nicht geändert hat:

Welche ist nun die exakteste materielle Länge dieses Gegenstandes: 9,9999 cm oder 8,6342 cm?

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2) Da die materielle Länge eines Gegenstandes sich bei der Messung nicht ändert, jedoch verschiedene Messergebnisse bei verschiedenen Messungen ausfallen, muß man davon ausgehen, dass sich der Maßstab bei den Messungen geändert hat. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht für diesen Meßeffekt. Das sagte auch ein überzeugter Kenner der Speziellen Relativitätstheorie in Foren aus, wie ich es in meiner vorherigen Mail wiedergegeben habe: „In der Relativitätstheorie sind Maßstäbe eben nicht invariant, sondern abhängig vom Beobachter. Das nennt man Längenkontraktion„.

Bestätigen Sie diese Aussage, dass in der Relativitätstheorie die Maßstäbe nicht invariant sind, sondern abhängig vom Beobachter? Können Sie bitte diese punktuelle Frage gezielt beantworten?

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



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