Blog – Jocelyne Lopez

5 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 5. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

1922: Der totale Ausschluß der kritischen Minderheitsauffassung aus der theoretischen Physik

In jeder modernen, rational arbeitenden Wissenschaft stehen Mehrheits-auffassungen den kritischen und alternativen Minderheitsauffassungen gegenüber, und die Erkenntnisse jedes Fachgebiets entwickeln sich in der wissenschaftlichen Diskussion des Faches, oft in kontroversen Auseinander-setzungen und im Laufe der Zeit sich ändernden Ergebnissen. Nicht so jedoch in der theoretischen Physik: für dieses Fachgebiet wurde 1922 der für eine rationale Forschung unerläßliche kritische Dialog zwischen Mehrheitsauffassung und Minderheitsauffassung schlicht und ausdrücklich abgeschafft.

Dieser Vorgang bedeutet einen Tabubruch in der Geschichte der Physik und einen Vertrauensbruch gegenüber einer gutgläubig-vertrauensvollen Öffentlichkeit, die dergleichen schlicht nicht für möglich halten würde, wenn man es ihr mitteilen könnte – was bis heute nicht geschehen ist.

Die Wissenschaftsfreiheit, die erfahrungsgemäß eigentlich nur von außen, von Regierungen oder Lobbyistengruppen bedroht wird, wurde von den beherrschenden Personen des Faches „theoretische Physik“ selbst abgeschafft, unter dem Applaus der Mehrheit. Ein Vorgang, den niemand für möglich halten möchte, und für den wir auch keine Präzedenzfälle angeben können, dessen historische Realität aber niemand bezweifeln kann, der die Dokumente des Jahres 1922 zur Kenntnis genommen hat.

Ohne das Wissen über die Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit 1922 in Leipzig ist das gesamte weitere Schicksal der Kritik und natürlich auch das Versinken der theoretischen Physik in Sterilität und Dogmatismus nicht zu erkennen und nicht zu verstehen.

Die praktische Durchführung des Ausschlusses: vollständige Täuschung nach allen Seiten

Die offizielle physikalische „Wissenschaft“ hatte also 1922 beschlossen, in ihren Institutionen, Gremien und Publikationsorganen künftig keine Kritik der SRT mehr zuzulassen, vielmehr die Kritiker als Personen aus den Institutionen auszuschließen, die dennoch veröffentlichten kritischen Arbeiten mit Schweigen und vollständiger Nichtbeachtung zu strafen, und vor der Öffentlichkeit diese Unterdrückung der Kritik natürlich zu verbergen. Ein handelt sich um ein Programm derart vollständiger Täuschung nach allen Seiten, daß die Mitteilung noch heute in den Internetforen auf Unglauben stößt.

Die Diskutanten fragen zu Recht: Warum sollten Naturwissenschaftler so etwas getan haben? Wir haben unsere Vermutung darüber oben mitgeteilt. Forschungsergebnisse darüber liegen nicht vor. Die Physiker lassen ihre kalte Machtergreifung von 1922 und die seither herrschenden Zustände nicht an die Öffentlichkeit kommen und natürlich schon gar nicht erforschen. Man kann es verstehen – aber nicht billigen.

Die Öffentlichkeit erfuhr und erfährt bis zum heutigen Tage nur, daß es die großartig-geniale-revolutionäre Theorie gibt, mit ständig überwältigenden neuen experimentellen Bestätigungen, und daß man schon ein gewaltiger Dummkopf oder bösartiger Quertreiber und Spaßverderber sein mußte, wenn man an der Lichtgestalt des Theorie-Urhebers und seiner genialen Theorie irgendetwas zu kritisieren wagen wollte. Wenn seither überhaupt jemand Kritik nur erwähnte, durfte man darüber schon lächeln, bevor man überhaupt den Inhalt der Kritik zur Kenntnis genommen hatte: irgendwelche Kritik zu den Relativitätstheorien konnte nur dumm oder bösartig seien. Der Vorgang von 1922 kam jedoch nicht aus heiterem Himmel, sondern hatte eine Vorgeschichte.

(G.O. Mueller)

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Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel vom 9./10.11.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Poessel vom 02./03.11.08 folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 09.11.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

ich kann die recht harsche Kritik in Ihrem letzten Schreiben nicht nachvollziehen. Was anderes als ein Angebot zum Hinterfragen ist es denn, wenn ich Ihnen meine Argumentation zur Relativitaet der Laengenmessung Schritt fuer Schritt darlege und Sie bitte, mir mitzuteilen, wo und aus welchem Grund Sie diese nicht nachvollziehen koennen/wollen?

Dass Sie es einerseits beharrlich vermieden haben, auf diese Bitte einzugehen, und mir nun andererseits vorwerfen, ich waere es, der nicht bereit sei, sein Verstaendnis der Speziellen Relativitaetstheorie zu hinterfragen, finde ich, druecken wir es mal ganz diplomatisch aus: ironisch.

Mein Angebot, genau dort weiter zu diskutieren, wo wir in unserer Sachdiskussion bislang am konkretesten geworden sind, bleibt bestehen: Ich habe in mehreren Mails dargelegt, wie man von Voraussetzungen, auf die wir uns geeinigt haben, auf die Relativitaet der Laenge kommt. Wie vermeiden Sie diesen aus meiner Sicht recht direkten Schluss?

Wie schon mehr als einmal gesagt: dort liegt meiner Einschaetzung nach auch der Schluessel zu den Fragen, die Sie ansprechen, zu den von Ihnen angegebenen Verstaendnisproblemen zur Laengenkontraktion und zu den von Ihnen behaupteten Widerspruechen.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

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Dazu meine Antwort vom 10.11.08:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 10.11.08
Betr. Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 9.11.08.
Sie schreiben:

ich kann die recht harsche Kritik in Ihrem letzten Schreiben nicht nachvollziehen. Was anderes als ein Angebot zum Hinterfragen ist es denn, wenn ich Ihnen meine Argumentation zur Relativitaet der Laengenmessung Schritt fuer Schritt darlege und Sie bitte, mir mitzuteilen, wo und aus welchem Grund Sie diese nicht nachvollziehen koennen/wollen?

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Ich konnte auch Ihre recht harsche Kritik in Ihrem letzten Schreiben nicht nachvollziehen, ich würde „leider nur sehr unzureichende Kenntnisse der Speziellen Relativitaetstheorie besitzen„, sowie ich würde „insbesondere einer Reihe von Missverstaendnissen unterliegen, was die Grundlagen und Aussagen der Theorie betrifft.“. Zumal ich Ihnen sehr wohl und sogar wiederholt zur Relativität der Längenmessung die Punkte dargelegt habe, die ich nicht nachvollziehen kann: Realität und Kausalität der Längenkontraktion.

Wie ich es schon mehrmals in unserer Korrespondenz betont habe, bin ich naturwissenschaftlich interessiert und beschäftige mich seit Jahren eingehend mit der Speziellen Relativitätstheorie; von daher kenne ich sehr wohl die Grundlagen und Aussagen dieser Theorie, womöglich überdurchschnittlich gut für die breite Öffentlichkeit von Physiklaien, und zumindest gut genug, um sie sinnvoll kritisch zu hinterfragen. Dieses beliebte Totschlagargument, das von anonymen, selbsternannten „Kennern“ der Relativitätstheorie in Diskussionsforen auch sehr gerne systematisch vorgetragen wird, finde ich von Ihnen als Redakteur einer populärwissenschaftlichen Webseite des Albert Einstein Instituts zur Aufklärung dieser umstrittenen und hochgradig undeutlichen Theorie weder angemessen noch angebracht. Darüber hinaus habe ich auch mehrmals betont, dass meine kritische Hinterfragung zum überwiegenden Teil nicht von mir direkt stammt, sondern vielmehr weltweit und  ununterbrochen seit mehr als 100 Jahren von qualifizierten Wissenschaftlern, denen man ganz bestimmt nicht unterstellen kann, sie hätten „leider unzureichende Kenntnisse der Speziellen Relativitätstheorie„. Auch diesen Umstand haben Sie bis jetzt beharrlich ignoriert/ignorien wollen.

Bei den Kernfragen der Realität und der Kausalität der Längenkontraktion, die ausgerechnet seit Aufstellung der Theorie unter den Fachleuten selbst ein ungeklärtes Dauerbrennen darstellen, sowie Anlaß zu endlosen Auseinandersetzungen in Forendiskussionen geben, habe ich Sie zum Beispiel in meiner E-Mail vom 20.10.08  auf die einleuchtende Argumentation des Kritikers Peter Ripota im Rahmen seines Gedankenexperiments „Gartenzaun-Paradoxon“ aufmerksam gemacht – die ich sehr wohl nachvollziehen kann – und die die Auffassung von zahlreichen anderen Kritikern darlegt. Auch das haben Sie leider beharrlich ignoriert/ignorieren wollen und sind mit keinem Wort darauf eingegangen.

Es war jedoch aus meiner Sicht nicht mehr notwendig, dass Sie auf die Ausführungen von Herrn Peter Ripota eingehen: Die Frage, die er dort gestellt hat: „Aber, ist das Ganze vielleicht nur Illusion?“  haben Sie nämlich schon in Ihrer
E-Mail vom 17.08.08  eindeutig beantwortet:  

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;

Damit ist die seit Jahrzehnten – auch offiziell zwischen Anhänger der Relativitätstheorie –   unentschiedene Frage der materiellen Realität der relativistischen Effekte eindeutig geklärt: siehe mein Blog-Eintrag vom 19.04.08, worauf ich Sie schon in unserer Korrespondenz am 27.07.08 hingewiesen habe mit der Bitte um Stellungnahme  – und den Sie leider auch beharrlich ignoriert haben: Könnten sich vielleicht die Relativisten darüber einigen, ob der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ Anschein oder Realität sein soll?

Die relativistischen Effekte sind also lediglich Scheineffekte und haben keine materielle Realität.

Damit ist aber auch die Spezielle Relativitätstheorie ad acta zu legen: Die Physik befasst sich nämlich mit Sein und nicht mit Schein. Die relativistischen Effekte sind für die Physik völlig irrelevant und haben in der Physik nichts verloren.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Die Spezielle Relativitätstheorie kann ad acta gelegt werden: Die Längenkontraktion ist nur ein Scheineffekt

Die Autorität Dr. Markus Pössel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut (im Namen der akademischen Physik) und Redakteur der Webseite „Einstein Online“ (im Namen der populärwissenschaftlichen Physik), sowie zuständiger und kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen zur Relativitätstheorie (im Namen der Bundesministerin für Bildung und Forschung) hat nun die undurchsichtige Lage für uns geklärt und das Urteil gesprochen, es lohnt sich nicht mehr, darüber noch ewig zu debattieren (der Nachweis der Autorität und des Besitzes der Deutungshoheit ist geradezu erdrückend): Die Längenkontraktion ist nur ein Scheineffekt.

Siehe die klare Aussage von Herrn Dr. Markus Pössel in seiner E-Mail vom 17.08.08 
im Rahmen der kompletten Korrespondenz über die Kernfrage der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern in der Speziellen Relativitätstheorie:

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;

Damit ist die seit Jahrzehnten auch offiziell zwischen Relativisten unentschiedene Frage der materiellen Realität der relativistischen Effekte eindeutig geklärt: siehe mein Blog-Eintrag vom 19.04.08: Könnten sich vielleicht die Relativisten darüber einigen, ob der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ Anschein oder Realität sein soll?

Die relativistischen Effekte sind also lediglich Scheineffekte und haben keine materielle Realität.

Damit ist aber auch die Spezielle Relativitätstheorie ad acta zu legen: Die Physik befasst sich nämlich mit Sein und nicht mit Schein. Die relativistischen Effekte sind für die Physik völlig irrelevant und haben in der Physik nichts verloren.

(Jocelyne Lopez)



Eric J. Lerner: Urknalltheorie als kreationistische Philosophie und Verwischung der Trennlinie zwischen Wissenschaft und Science-Fiction

Ich verweise auf ein Interview mit Eric J. Lerner, Präsident der Lawrenceville Plasma Physics Inc. in New Jersey im Onlinemagazin VISION: ?Der Urknall – Wissenschaft oder XY-ismus?

Nachstehend einige Auszüge:

?„Die Urknalltheorie ist im Wesentlichen eine kreationistische Philosophie. Sie ist kreationistisch, weil sie die Tür zu einem übernatürlichen Ursprung des Universums selbst öffnet, und auch weil sie im Grunde besagt, dass das Universum absurd scheint. Wir sollen daran glauben, weil die Experten sagen, dass sie wahr ist.“
[…]
Die Astronomie ist ein viel weiteres Feld als die Kosmologie, und ich denke, wir haben eine Menge wirklich solider Kenntnisse über die Geschichte und Entwicklung von Sternen und in gewissem Maß auch Galaxien. Unsere Weltraumwissenschaft, unser planetarisches Wissen wächst rasant. Doch auf der Ebene der Kosmologie – der Ebene der Makrostruktur des Universums und seiner Geschichte – bewegen wir uns in die falsche Richtung. Samuel Langley hat einmal gesagt, das wissenschaftliche Establishment könne sein wie eine Hundemeute, die geschlossen einer falschen Spur hinterher rennt. Das ist es, was neu orientiert werden muss.
[…]
Es besteht sicher eine große Spannung zwischen dem Urknall und einem der Grundpfeiler der naturwissenschaftlichen Methode, nämlich dem Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Eines der Dinge, die Naturwissenschaft von Aberglauben unterscheidet, ist, dass es für jede Wirkung eine natürliche Ursache gibt. Offensichtlich ist der Urknall eine Wirkung ohne Ursache. Dies ist einer der Gründe dafür, dass es so viel bedauerliche Interaktion zwischen Religion und Kosmologie gibt. Die heutige Kosmologie öffnet einer übernatürlichen Ursache wie Gott Tür und Tor. Es gibt Bemühungen, darum irgendwie herumzukommen.
[…]
Selbst wenn unser wissenschaftliches Wissen so zunimmt, dass wir Billionen von Jahren zurückschauen könnten – es gäbe immer einen vorausgegangenen Zustand, zu dem man zurückgehen muss. Es ist im Wesentlichen eine in die Vergangenheit und in die Zukunft unendliche Kette von Ursache und Wirkung.
[…]
In den meisten Bereichen der Naturwissenschaft muss man, wenn zwischen Beobachtung und Experiment ein klarer Widerspruch besteht, die Theorie verwerfen. Die Geschichte der Urknalltheorie ist aber so verlaufen, dass neue hypothetische Einheiten eingeführt wurden, für die es keine Belege gibt, außer dass sie die zugrunde liegende Theorie retten. Der Begriff „Inflation„, der ein Feld und eine Energie beinhaltet, die völlig unbekannt sind, wurde vor 25 Jahren eingeführt, um den Urknall trotz vieler sehr schwerwiegender Widersprüchen in der Beobachtung zu halten. Bald darauf kam die nichtbarionische „dunkle“ Materie hinzu und in den letzten zehn Jahren die dunkle Energie. Das ist einfach keine zulässige Art, Wissenschaft zu betreiben. Es erinnert sehr an die Epizyklen, die das ptolemäische Weltbild in den Jahrhunderten seiner Vorherrschaft belasteten.
[…]
Für mich ist das Verheerendste an der Urknall-Kosmologie, um wieder meinen Mentor Alfvén zu zitieren, dass sie „die Trennlinie zwischen Wissenschaft und Science-Fiction verwischt„. Wenn man eine kosmologische Vorstellung hat, in der das Universum nicht wirklich verstehbar ist, in der es Einheiten gibt, die einfach aus dem Nichts herbeigezaubert werden wie dunkle Energie und dunkle Materie, und die Rechtfertigung lautet: „Man muss die sehr komplizierte mathematische Struktur verstehen„, dann kann der Normalverbraucher es eben nicht verstehen. Es vermittelt die Botschaft, dass naturwissenschaftliches Wissen allein den Experten zu überlassen ist. Das ist etwas ganz anderes als die Vorstellung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, dass naturwissenschaftliches Wissen zum Allgemeingut für den vernünftigen Durchschnittsmenschen gemacht werden kann.
[…]
Was da geschieht, ist eine Abwertung der Naturwissenschaft; sie sieht dadurch sehr nach einem System aus, das auf Glauben basiert. Man „glaubt“ der Wissenschaft, weil der Experte es so sagt, nicht weil man sich in einer allgemeinen Weise davon überzeugen kann, dass es einen Sinn ergibt und dem entspricht, was man über das Funktionieren des Universums denkt. Es ist eine wirkliche Entwertung der wissenschaftlichen Methode, die besagt: „Prüfe die Theorie anhand intensiver Beobachtungen.“ Wenn die Beobachtung der Theorie widerspricht, verwirf die Theorie. Auf dieser Basis hätte die Urknalltheorie schon vor Jahrzehnten verworfen werden müssen. Diese Abwendung von der wissenschaftlichen Methode und die Wiedereinführung der Vorstellung, dass man sich in Sachen Wissen auf die Experten verlässt, ist sehr verhängnisvoll.

Ich denke sicher, dass die Kosmologie, wie sie heute existiert, einem mittelalterlichen Weltbild entspricht: Das Universum wurde in einem mehr oder minder vollkommenen Zustand durch Gott geschaffen, und seither geht es mit ihm bergab. Das passt sehr gut zu dem, was die Urknalltheorie sagt. Und mit Sicherheit hat es Auswirkungen auf das intellektuelle und philosophische Denken in der akademischen Welt. Das Denken in der Wissenschaft ist nicht immun gegen das, was in der Gesellschaft geschieht. Es ist kein Zufall, dass die Popularität der Urknalltheorie in den letzten 30 Jahren enorm gestiegen ist – genau dem Zeitraum, in dem die Weltwirtschaft in eine lang anhaltende Krise eingetreten ist. Hier auf der Erde ist es eindeutig bergab gegangen, und zwar seit geraumer Zeit – mehr als einer Generation. […]

(Eric J. Lerner)



Panikartige Zensur der Kritik der Relativitätstheorie in Foren?

Nachstehend Informationen über die Löschung bzw. Schließung von zwei Foren über die Kritik der Relativitätstheorie:

Forum „dieGesellschafter.de“:
 
Ich habe vor 5 Tagen am 01.11.08 in diesem Forum einen Thread im Unterforum „Bildung“ eröffnet mit dem Thema:

„Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie: Bis zur Verfassungsklage?“

Am 4.11.08 ist dieser Thread mit insgesamt 18 Beiträgen spurlos verschwunden. Eine Begründung für die komplette Löschung des Threads wurde weder den Lesern und Teilnehmern im Forum noch mir privat als Threadsautorin mitgeteilt. Auch meine gestrige diesbezügliche E-Mail-Nachfrage blieb bis heute unbeantwortet.

Die Betreiber dieses hochtrabenden Forums mit aufwändiger und plakativer Selbstwerbung und mit Motto „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ zeigen also, dass sie in einer Gesellschaft der Zensur, der Verletzung der Grundrechte von Bürgern und der Verfassungswidrigkeit leben möchten.

Gut zu wissen. Man kann also wohl das Brimborium und die Beschäftigungstherapie mit „gesellschaftlichen Projekten„, „Aktion Mensch“ und blabla getrost vergessen.
Ist aber eine Information für die Analyse der Forenlandschaft wert gewesen.

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Forum „Albert Einstein“ von ZDF:

Dieses riesige Diskussionsforum „Albert Einstein„, das seit dem Einstein-Jahr 2005 drei Jahren lang ununterbrochen lief, sowie Hunderte von Threads und Tausende von Beiträgen verzeichnete, ist heute – bis jetzt ohne sichtbares Kommentar und ohne sichtbare Begründung – abrupt geschlossen und ins Archiv versenkt worden.

Siehe z.B. dort mein letzter Thread, der noch sehr aktiv vor der kommentarlosen Schließung lief: Ist die Mathematik der Relativitätstheorie ungültig und unzulässig?

(Jocelyne Lopez)

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Nachtrag:

Ich erhielt doch heute abend eine E-Mail-Antwort auf meine Rückfrage vom Forum „DieGesellschafter.de„, ohne namentliche Unterschrift:

Sehr geehrte Frau Lopez,

die Moderation des Forums hat vor Löschung des Threads folgenden Hinweis gepostet:

Bitte beachten Sie, dass diese Plattform gemäß unserer Diskussionsregeln die Möglichkeit gibt zur gesellschaftspolitischen Diskussion der Fragestellung: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es im Forum Bildung dabei um eine konkrete Diskussion bildungspolitischer Themen geht und weniger um Stellungnahmen persönlicher Angelegenheiten. Aus diesem Grund wird der Thread in Kürze depubliziert.

Es grüßt
das Team von dieGesellschafter.de

Aktion Mensch
Heinemannstr. 36
53175 Bonn
http://www.aktion-mensch.de/

Werden Sie aktiver Gesellschafter! http://diegesellschafter.de/

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Die Meldung mit der Begründung zur Löschung des Threads muß aber sehr kurzfristig online gewesen sein, und zwar in keinem angemessenen Verhältnis für einen Thread, der schon seit mehreren Tagen lief und wo schon 18 Beiträge enthalten waren, da ich nicht einmal als Threadsautorin Zeit gehabt habe sie zu sehen, obwohl ich regelmäßig den laufenden Thread aufgerufen habe. Ich zweifle daran, dass irgendein Teilnehmer oder Mitleser des Threads Zeit gehabt hat, diese Meldung zu lesen.

Und wo die guten Leute in meinem zur Diskussion gestellten Thema über die Erwägung einer Verfassungsklage gegen das Bundesministerium für Bildung und Forschung wegen verfassungswidrigem Handeln eine „persönliche Angelegenheit“ gesehen haben wollen, ist schleierhaft und wird wohl für immer deren schönes Geheimnis bleiben. Soll es meinetwegen auch bleiben, das hochtrabende Ding, das sich selbst „Die Gesellschafter“ nennt, kann man getrost vergessen, hat wohl nur eine Alibifunktion, und diese Leute sollen ruhig mit gutem Gewissen in einer Gesellschaft weiter leben und sich weiter wohlfühlen, wo Andersdenken in der Wissenschaft verboten und zensiert wird, wo junge Generationen betrogen und irregeführt werden, wo andersdenkenden Menschen vor der Nase von Hunderttausenden von ihren Mitmenschen öffentlich verfolgt und gehetzt werden, und wo die öffentliche Gewalt der diskriminierten und gehetzten Minderheit jeglichen Schutz und jegliche Garantie ihrer Grundrechte weigert. Eine schöne „Gesellschaft„, sie sollen sich dort weiter wohlfühlen, „die Gesellschafter„…



Ekkehard Friebe: Relativistisches Geschwindigkeitsadditiontheorem als Taschenspielertrick

Ich verweise auf einen Beitrag vom 04.11.08 von Ekkehard Friebe in seinem Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung, der zu meinen Ausführungen bzgl. der relativistischen Geschwindigkeitsaddition Stellung nimmt:

Jocelyne Lopez:

Die Relativisten behaupten, dass mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition das Postulat bewiesen werden könne und widerspruchfrei gültig sei, und sie liefern folgende Transformation (mit Zahlenbeispielen für die jeweiligen Geschwindigkeiten der bewegten Beobachter 10 km/h, 30 km/h und 40 km/h und als konstant postulierte Geschwindigkeit der Welle 70 km/h):

v1=70, v2=10
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70

v1=70, v3=30
(v1+v3)/(1+v1*v3/c²)=(30+70)/(1+30*70/70²)=70

v1=70, v4=40
(v1+v4)/(1+v1*v4/c²)=(40+70)/(1+40*70/70²)=70

Wenn man sich diese drei Gleichungen nur anguckt, ohne sie zu berechnen, merkt man schon rein optisch, dass durch die mathematische Verarbeitung mit dieser Formel die Messdaten der bewegten Beobachter wie von Zauberhand „verschluckt“ wurden, d.h. sie wurden im Endeffekt auf einmal jeweils als Geschwindigkeit 0 verwandelt, d.h. die bewegten Beobachter sind durch die mathematische Verarbeitung simsalabim auf einmal alle ruhend.

Vor diesem Hintergrund zitiere ich eine Aussage von Georg Galeczki und Peter Marquardt, beide promovierte Physiker, in ihrem Buch Requiem für die Spezielle Relativität, Seite 66:

Transformationen als Gaukler

Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: Mathematik schützt vor Torheit nicht. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

Ekkehard Friebe:

Meines Erachtens hat Frau Jocelyne Lopez einen solchen mathematischen Taschenspielertrick entdeckt, wie er von Georg Galeczki und Peter Marquardt besprochen wird.

Durch ihre intensiven Hinterfragungen der speziellen Relativitätstheorie in verschiedenen Internetforen mit ihrem Thema Was würde am Strand passieren? hat Frau Lopez vermutlich etwas ganz Wichtiges erkannt.

Ausgehend von etwa folgendem Gedanken:
„Wenn die mathematische Formulierung des Geschwindigkeitsadditionstheorems für einen Wellenvorgang (Lichtausbreitung) als richtig unterstellt werden kann, dann muß diese mathematische Formulierung für jeden Wellenvorgang richtig sein, sofern nicht durch spezielle Hypothesen in der Formulierung eine bestimmte Beschränkung vorgenommen wurde.“

Sie hat postuliert, daß das relativistische Geschwindigkeitsadditionstheorem auch für Wasserwellen mit einer Wellen-Geschwindigkeit von c = 70 km/h gültig sein müsse. Und tatsächlich ergibt die entsprechende Rechnung mit dem relativistischen Geschwindigkeits-additionstheorem:

x = (v1 + v2) / (1 + v1*v2 / c²)

exakt – wie Forumsteilnehmer bestätigt haben und auch ich überprüft habe – stets 70 km/h, und nicht nur angenähert, sondern auf viele Stellen hinter dem Komma genau.

Das hat mich hellhörig gemacht. Deshalb habe ich die mathematische Formulierung detailliert analysiert. Und es ergibt sich – man höre und staune – , die gesuchte, additive Geschwindigkeit x ist stets identisch gleich der Wellengeschwindigkeit c .

Der Fehler liegt darin, daß man während der mathematischen Umformung das entscheidende Glied (c + v1) herauskürzen kann.

Die Rechnung geht im Einzelnen wie folgt:

Geschwindigkeitsadditionstheorem:

Die gesuchte, additive Geschwindigkeit sei x:

x = (v1 + v2) / (1 + v1*v2 / c²)

Für den Sonderfall, daß nur eine Wellengeschwindigkeit und eine frei wählbare Beobachtergeschwindigkeit v1 vorgegeben ist, muß für v2 = c eingesetzt werden und es folgt:

x = (v1 + c) / (1 + v1*c / c²)
oder:
x = (v1 + c) / (1 + v1 / c)

daraus folgt durch Erweiterung mit c :

x = c (v1 + c) / c (1 + v1 / c)
oder:
x = c (v1 + c) / (c + v1)

Hierin kann nun das wichtige Glied (c +v1) einfach herausgekürzt werden und es ergibt sich das irrtümliche Ergebnis:

x = c oder x ist identisch gleich c .

Dies besagt, die gesuchte additive Geschwindigkeit ist zwingend – unabhängig von v1 – stets gleich der Wellengeschwindigkeit c.

Ein Forumsteilnehmer hat – ohne meine obige Ableitung zu kennen – nahezu die gleiche Ableitung vorgelegt.

Man kann dies auch durch Rückwärtsrechnen überprüfen. Bei einer Rückwärtsrechnung entsteht aufgrund einer einfachen Umformung die Illusion, es sei eine hochwertige mathematische Formel über das reale Verhalten von Bewegungsvorgängen gefunden.

Sicher wäre es interessant zu untersuchen, ob dieser Irrtum von Einstein selbst stammt oder ob er ihn von einem anderen Wissenschaftler übernommen hat.

Was meinen Sie dazu?

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NB: Ich erinnere daran, dass Herr Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik und Redakteur der Webseite Einstein Online in seiner
E-Mail vom 21.07.08 bestätigt hat, dass die Ergebnisse der relativistischen Geschwindigkeitsaddition in diesem Gedankenexperiment und in diesem Zahlenbeispiel korrekt seien:

Wenn man sich trotzdem auf die Analogie einlaesst und in den Formeln der speziellen Relativitaetstheorie c=70 km/h setzt, dann sind die Rechnungen von Trigemina aus meiner Sicht korrekt.

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Austausch mit Herrn Dr. Markus Poessel vom 02./03.11.08

Ich erhielt im Zusammenhang mit dem Austausch mit Herrn Dr. Markus Pössel von 26.10.08 folgende E-Mail-Antwort:

Von Markus Pössel
An Jocelyne Lopez
Datum: 02.11.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrte Frau Lopez,

unser Briefwechsel scheint sich an dieser Stelle festgefahren zu haben.

Wie ich Ihrer letzten E-mail entnehme, sind Sie der Meinung, ausreichende Kenntnisse in Sachen Spezielle Relativitaetstheorie zu besitzen. Meine weitergehenden Erklaerungen halten Sie daher fuer unnoetig, und Sie betrachten sie als ein Ausweichen vor Ihren konkreten Fragen.

Ich fuer meinen Teil kann dagegen aus den inhaltlichen Aussagen in Ihren bisherigen E-mails nur schliessen, dass Sie leider nur sehr unzureichende Kenntnisse der Speziellen Relativitaetstheorie besitzen, und dass Sie insbesondere einer Reihe von Missverstaendnissen unterliegen, was die Grundlagen und Aussagen der Theorie betrifft. Auch die konkreten Fragen, die Sie stellten, sind in wesentlichen Teilen von Fehlvorstellungen darueber gepraegt, was die Theorie aussagt und was nicht; ich kann sie daher nicht sinnvoll beantworten, ohne mit den damit verknuepften Fehlvorstellungen aufzuraeumen und auf die entsprechenden Hintergruende und Grundlagen einzugehen.

Wie gehen wir in dieser Situation am besten vor?

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Ausgangspunkt fuer eine
sinnvolle weitere Diskussion die Frage ist, warum Sie bezueglich der
Relativitaet der Laenge zwar meine Annahmen und Definitionen, aber nicht meine Schlussfolgerung akzeptieren. Ist die Relativitaet der Laenge einmal richtig verstanden, dann lassen sich aus meiner Sicht auch die Probleme bei der Formulierung Ihres Strandbeispiels und Ihre weiteren Verstaendnisprobleme bezueglich der Laengenkontraktion direkt aufloesen.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel
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Dazu meine Antwort am 03.11.08:

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 03.11.08
Betr.: Re: Fragen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 02.11.08.
Sie schreiben:

Wie ich Ihrer letzten E-mail entnehme, sind Sie der Meinung, ausreichende Kenntnisse in Sachen Spezielle Relativitaetstheorie zu besitzen.

So ist das. Ich bin in der Tat der Meinung, ausreichende Kenntnisse in Sachen Spezielle Relativitätstheorie durch meine jahrelange Beschäftigung mit dieser Theorie zu besitzen. Auf jeden Fall genug Kenntnisse, um sie sinnvoll zu hinterfragen – vorausgesetzt, dass ich einen Gesprächspartner finde, der bereit bzw. in der Lage ist, sie überhaupt zu hinterfragen oder eine Hinterfragung zuzulassen. Hinterfragung ist ein ausgesprochen wissenschaftlicher Vorgang, das wissen Sie vielleicht. Den Eindruck kann man jedoch mit bestem Willen bei Ihnen nicht gewinnen, was sehr bedauerlich ist, wenn man in Ihrer Position als Mitarbeiter des Albert Einstein Instituts und Redakteur der Webseite „Einstein online“ in Anspruch nimmt, ein Publikum von naturwissenschaftlich interessierten Bürgern über eine Theorie aufzuklären bzw. ihre Hinterfragung aufzunehmen. Oder sind Sie vielleicht der Meinung, dass es eine Theorie geben kann, die über alle Kritik erhaben ist und wo keine Hinterfragung gerechtfertig sein kann?

Sie schreiben:

Ich fuer meinen Teil kann dagegen aus den inhaltlichen Aussagen in Ihren bisherigen E-mails nur schliessen, dass Sie leider nur sehr unzureichende Kenntnisse der Speziellen Relativitaetstheorie besitzen, und dass Sie insbesondere einer Reihe von Missverstaendnissen unterliegen, was die Grundlagen und Aussagen der Theorie betrifft. Auch die konkreten Fragen, die Sie stellten, sind in wesentlichen Teilen von Fehlvorstellungen darueber gepraegt, was die Theorie aussagt und was nicht; ich kann sie daher nicht sinnvoll beantworten, ohne mit den damit verknuepften Fehlvorstellungen aufzuraeumen und auf die entsprechenden Hintergruende und Grundlagen einzugehen.

Dass Sie aus meinen inhaltlichen Aussagen schließen, ich würde nur sehr unzureichende Kenntnisse der Speziellen Relativitätstheorie besitzen, zeigt aus meiner Sicht allein Ihr Widerstreben, eine Hinterfragung dieser Theorie – womit Sie sich offensichtlich persönlich völlig identifizieren – zu akzeptieren. Dies ist in meinen Augen ein schweres Defizit für einen Wissenschaftler, zumal meine inhaltlichen Aussagen zum überwiegenden Teil nicht direkt von mir stammen, sondern von einer großen Anzahl von hoch qualifizierten Kollegen von Ihnen, die diese Theorie weltweit seit über 100 Jahren untersuchen und kritisieren. Sie sagten mir, Sie haben sich „bereits vor laengerer Zeit sowohl mit der historischen Rezeptionsgeschichte der Relativitaetstheorie als auch mit den Thesen zeitgenoessischer Relativitaetskritiker auseinandergesetzt„. Vor dem Hintergrund Ihres offensichtlichen Unverständnisses meiner Hinterfragung – ausgerechnet bei den Zentralaussagen der Theorie und bei den Kernfragen der Kritik – kann ich überhaupt nicht den Eindruck gewinnen, dass Sie sich tatsächlich mit den Thesen der Relativitätskritiker auseinandergesetzt haben. Ich empfehle Ihnen daher noch einmal, sich zum Beispiel mit der umfassenden und einmaligen Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller eingehend zu befassen, die die Kritik der Relativitätstheorie weltweit seit 95 Jahren dokumentiert, mit Nachweis von 3789 kritischen Arbeiten von ca. 1300 Autoren (von Professoren, Doktoren, Ingenieuren, Technikern, Philosophen, Lehrern, Gelehrten und sogar Nobelpreisträgern):

G. O. Mueller
Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie
Ein dokumentarisches Gedankenexperiment über 95 Jahre Kritik (1908-2003)
 mit Nachweis von 3789 kritischen Arbeiten – Textversion 1.2 Juni 2004

Kapitel 0: Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie
Kapitel 1: Einleitung (Das Selbstbildnis der Relativistik usw.)
Kapitel 2: Fehler-Katalog zu beiden Relativitätstheorien
Kapitel 3: Das Relativitätsmärchen und die Fakten
Kapitel 4: Dokumentation der kritischen Veröffentlichungen
Kapitel 5: Kritische Monographien und Sammelwerke
Kapitel 6: Zeitschriften u. a. mit ihren kritischen Aufsätzen
Kapitel 7: Chronologie sämtlicher kritischer Veröffentlichungen
Kapitel 8: Kritische Veröffentlichungen nach Sprachen

Oder würden Sie vielleicht behaupten, dass auch diese zahlreichen und hoch qualifizierten Autoren „leider nur sehr unzureichende Kenntnisse der Speziellen Relativitaetstheorie besitzen, und dass [sie] insbesondere einer Reihe von Missverstaendnissen unterliegen, was die Grundlagen und Aussagen der Theorie betrifft„?

Sie schreiben:

Meine weitergehenden Erklaerungen halten Sie daher fuer unnoetig, und Sie betrachten sie als ein Ausweichen vor Ihren konkreten Fragen.
Wie gehen wir in dieser Situation am besten vor?

Ich schlage vor, dass Sie am besten meinen Fragen nicht weiter ausweichen, und dass Sie endlich gezielte Antworten zu meinen gezielten Fragen geben.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



4 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 4. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Die große Zuversicht der Relativitäts-Kritiker

Trotz aller jahrzehntelangen Vergeblichkeit, die Öffentlichkeit zu erreichen, glaubte jeweils die überwiegende Mehrzahl der Kritiker immer noch, daß es nur darum geht, in ihren Arbeiten die physikalischen Irrtümer in der Sache aufzuklären: dann werde sich in der wissenschaftlichen Fachdiskussion eine Klärung und Überwindung der kritisierten Irrtümer sozusagen von alleine und automatisch ergeben. Wir treffen daher im Laufe der Jahrzehnte in den Arbeiten der Kritiker immer wieder auf die gutgläubige Zuversicht, daß nun – nach öffentlicher Kenntnisnahme ihrer jeweiligen Arbeit – diese irrige Theorie endlich aufgegeben oder wenigstens geändert und damit von ihren gröbsten und offensichtlichsten Fehlern befreit werden wird.

Bis in die jüngste Zeit hinein haben viele Kritiker erklärt, daß die Theorie nun erledigt sei, oder daß sie wenigstens demnächst aufgegeben werden müsse, die Erkenntnis ihrer Haltlosigkeit bevorstehe, über die verstorbene Theorie das „Requiem“ gesungen werden könne. Das triumphale Einstein-Jubel-Jahr 2005 hat uns alle eines besseren belehrt. Die Theorie wurde gefeiert, ihre Großartigkeit gerühmt und sie selbst als der Fels ausgegeben, auf den unsere gesamte Physik und damit auch unser aller Weltbild gegründet ist. Die Zuversicht dieser Kritiker ist bitter enttäuscht worden.

Nur eine kleine Minderheit der Kritiker ist – über die Veröffentlichung ihrer kritischen Arbeiten hinaus – mit Forderungen und Aktionen an die Öffentlichkeit getreten. Über ihre Aktivitäten soll im vorliegenden Beitrag berichtet werden. Zunächst aber müssen die Voraussetzungen erläutert werden, ohne deren Kenntnis man die Situation der Kritiker und ihre (bisher geringen) Chancen für einen Erfolg in der Öffentlichkeit nicht verstehen kann.

Warum ist die Zuversicht der Kritiker bisher enttäuscht worden?

Die von den meisten Kritikern erwartete öffentliche Auseinandersetzung mit ihren kritischen Veröffentlichungen hat in Deutschland seit ca. 1922 bis heute nicht mehr stattgefunden. Warum hat die Zuversicht so vieler Kritiker getrogen, warum hat sie sich als zu optimistisch-naiv erwiesen? Woran sind die Kritiker gescheitert?

Unsere Recherche hat als entscheidendes Ereignis die Jahrhundertfeier der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) 1922 in Leipzig ausgemacht. Dort wurden in einer wahrscheinlich einmaligen Aktion von den Naturwissenschaftlern selbst die Weichen für eine unheilvolle Entwicklung der theoretischen Physik gestellt, die bis heute anhält. Es ist eigentlich ein unvorstellbarer Vorgang und doch eine unbestreitbare Tatsache, daß 1922 die Mehrheit der Physiker eine unbequeme, kritische Minderheit ihrer Fachkollegen von der weiteren Beteiligung am wissenschaftlichen Dialog bis heute vollständig ausgeschlossen hat.

Dieser skandalöse Vorgang ist bis heute kaum bekannt geworden, folglich auch in seiner Tragweite bisher nicht erkannt und gewürdigt worden. Wie konnte es dazu kommen? Die Mehrheit der Physiker und ihr Führungspersonal war zu feige, für ihr Handeln in den Jahren 1920 – 1922 einzustehen und die Konsequenzen zu ziehen (Eingeständnis des Ruins der SRT und der Täuschung über die Beobachtungsergebnisse der Sonnenfinsternis 1919, Aufdeckung des angezettelten Medienrummels als Instrument zur Verdummung der Öffentlichkeit). Wer zu feige ist, seine Fehler zuzugeben, entwickelt dann gern besonderen Mut in der Vertuschung seiner Feigheit: nur so können wir uns den ungeheuerlichen Vorgang 1922 in Leipzig verständlich machen.

(G.O. Mueller)



Helmut Hille: Der ganze Relativismus ist ein Bildungsproblem.

Die Rolle des Beobachters verstehen lernen!


Bevor jemand Naturwissenschaft zu studieren beginnt, wäre es erforderlich, ihn über die Rolle des Beobachters gründlich aufzuklären. Denn nur wer sich dieser Rolle bewusst ist, kann auch ein wirkliches Verständnis der Sache gewinnen, die er studiert. Nun wissen aber seine Lehrer an den Hochschulen selbst zu wenig bis nichts von dieser Rolle, auch wenn sie von Quantenphysiker des Öfteren erwähnt wird, ohne sie konkret zu benennen, weshalb auch von dieser Seite die erforderliche Aufklärung unterbleibt. Oder als Materialisten bestreiten Naturwissenschaftler überhaupt die Existenz einer solchen Rolle, weshalb der Autist Einstein, der zeitlebens nichts von ihr wissen wollte, weil er keinen Zugang zu ihr hatte, für sie die höchste Quelle der Weisheit ist. Ein schwerwiegendes Defizit verbunden mit einem notorisch falschen Gebrauch der Begriffe wird als Ausweis von höchster Weisheit gehalten! Entsprechend verworren ist die Situation in der Physik.

Als ein auf den Boden des Planeten Erde lebendes Wesen, bezieht der Mensch sinnvollerweise alle Ortsveränderungen auf ihr und um sie herum automatisch auf deren als stabil gedachte Oberfläche. Auch wenn man in der Astronomie und Kosmologie aufgrund genauer Vermessungen der Himmelsbewegungen und durch Vernunft inzwischen eingesehen hat, dass sich – entgegen dem Augenschein – die Welt nicht um die Erde dreht, ist es dieses ins Unbewusste eingebrannte Bezugssystem Erde, dass viele Physiker annehmen lässt, auch der Gang von GPS-Uhren orientiere sich – wie sie selbst – an der Erde. Sie projizieren ihr Denken auf die Dinge und glauben dann, sie zu verstehen, weshalb sie infolge ihrer Selbstbezogenheit so hartnäckig von der Richtigkeit ihrer Meinungen überzeugt sind. Es fehlt ihnen einfach an Sachverstand, der sie in die Lage versetzt, von der Sache her zu denken. Im Gegensatz zu Lebewesen nämlich sind physikalische Objekte in Ermangelung mentaler Fähigkeiten dumm und unwissend. Sie wissen nichts von anderen Dingen, geschweige etwas von Beziehungen zwischen ihnen und Bezügen, sondern reagieren ihrem Potential gemäß einzig auf die vor Ort anwesenden und auf sie direkt einwirkenden Kräfte. Das ist alles, was sie vermögen. Und auf dieser nicht irritierbaren Zuverlässigkeit und damit Steuerbarkeit ihres Verhaltens beruht alle unsere Technik, was man doch endlich einmal zur Kenntnis nehmen sollte.

So hat auch bei Weltraumsonden ihre mögliche Geschwindigkeit im Weltraum nichts mit einem irdischen Beobachter zu tun, der ja unaufgeklärt immer alles auf sich bezieht, sondern nur mit ihrem Energievorrat, der vor Ort herrschenden Gravitation und mit Teilchenströmen, auf die sie treffen, die sie entweder bremsen oder anschieben. Wer dies nicht versteht, sollte besser nicht Physik studieren. Die generelle Aussage, dass nichts schneller als das Licht sein kann ist so sinnlos wie jede generelle Geschwindigkeitsaussage. Erst zu einem vom Beobachter gesetzten Bezugspunkt, ergeben sich für ihn aufgrund seiner am Lebendigen geschulten Sehgewohnheit die sekundären Eigenschaften „ruhend“ und „bewegt“ und stellt sich als Maß der Ortsveränderung die Größe „Geschwindigkeit“ ein. Von sich aus vermögen physikalische Gegenstände objektiv nur in ihrem Zustand zu verharren, wie dies Newton schon richtig beschrieb. Sie wissen und erfahren nichts von Geschwindigkeiten. Ohne die vom Beobachter gesehenen oder gesetzten Orte kann es eben keine Ortsveränderung geben, wie man „Bewegung“ sachlich richtig nennen sollte.

Die Unaufgeklärtheit von Physikern erkennt man mühelos schon an ihrer Sprache. Wer tote Dinge „ruhend“ oder „sich bewegend“ sieht und nennt, redet von ihnen so, als handle es sich um Kühe auf der Weide oder um Opa auf dem Sofa, der mal pennt und mal sich ein Bierchen aus dem Kühlschrank holt. Mit einer solchen Metaphorik wird die Wissenschaft natürlich niemals in der Lage sein, einen physikalischen Sachverhalt objektiv zu beschreiben und ihn angemessen zu verstehen. Sie kann dann nur mit Hilfe der Mathematik versuchen, mit den Beobachtungen zurechtzukommen. Die Mathematik erlaubt es, die meisten physikalischen Phänomene zu berechnen, ohne sie erklären zu müssen, was aber auf Dauer natürlich unbefriedigend ist, weshalb dann immer wieder Scheinerklärungen und Hypothesen nachgeschoben werden. Einsteins von v abhängige Raumzeit ist eine solche pseudo-physikalische Scheinerklärung, während seine Lorentztransformation in Wahrheit den Denkfehler, dass es auf v ankommt, heimlich beseitigt, so wie bereits Newton mit seiner Fluktuationsrechnung v einfach stillschweigend aus den Gleichungen herausfallen ließ, was so wenig verstanden wird. Überhaupt ist Newton seit langem der am meisten verkannte Physiker, dem man stillschweigend sein eigenes falsches Denken unterstellt und ihm dann groteskerweise auch noch vorwirft.

Auch den latenten Materialismus von Physikern erkennt man ebenfalls leicht an einer weiteren falschen Verwendung der Sprache, indem sie von physikalischen Größen einschließlich Raum (Längen), Zeit  und Masse so sprechen, als handle es sich bei ihnen um physikalische Gegenstände, weil es für Materialisten zwischen mentalen Größen und Sachen keinen Unterschied gibt. Für sie ist das Geistige nur das Abbild des Materiellen. So sehen sie auch keinen Unterschied zwischen Zeit und Uhr und glauben, sie könnten mit jeder geschickt manipulierten Uhr die Zeitdehnung „beweisen“. Da die Zeit jedoch kein physikalischer Gegenstand ist, sondern das Maß der Dauer, von Menschen als Norm gesetzt, kann sie auch nicht mit materiellen Eigenschaften wie „gedehnt“ oder „gestaucht“ in Verbindung gebracht werden. Und sie kann auch nicht gemessen werden, weil sie ja das Maß des Messens ist. Wer mit Instrumenten „die wahre Systemzeit“ messen will, verhält sich so unverständig wie die Bürger von Schilda, die versucht hatten das Licht mit Säcken einzufangen, um es ins fensterlose Rathaus zu tragen, was natürlich auch nicht gelingen konnte. Physikalische Größen und ihre Einheiten sind keine Frage der Wahrheit sondern der Gültigkeit und Zweckmäßigkeit. Einsteins Rede von der unendlichen Dummheit der Andersdenkenden fällt hier voll auf solch relativistisches Argumentieren und Forschen zurück.

Man hat entweder gar keine Kenntnis von ihnen oder ist einfach ahnungslos, warum es weltweit Bureaus of Standard, internationale Vereinbarungen über Maßeinheiten, Physikalisch-Technische Anstalten und unzählige Eichämter gibt, die penibel über die Einhaltung der international vereinbarten Maßeinheiten wachen, denn auf zuverlässigen Maßeinheiten beruht als wichtiger Teil des positiven Rechts seit ihrem Beginn die ganze technische Zivilisation, begründet sie geradezu. Ohne genormte Einheiten hätte es z.B. keine Feldvermessung, keine Paläste, Tempel und Pyramiden gegeben und der Handel krankte unter einem ewigen Streit über Mengen. Denn wie könnte etwas solide gemessen werden, wenn es keine zuverlässigen Maßeinheiten gibt? Auch um die von Einstein behauptete Nichtkonstanz der  Grundeinheiten Raum, Zeit und Masse zu wissen bedarf es unausweichlich ebenfalls der Konstanz dieser Größen, was die ganze SRT wegen prinzipieller Unbeweisbarkeit ad absurdum führt, die Einstein selbst daher nur „eine Vermutung“ nannte. Das subjektive Relativieren hat er dabei vom Beobachter weg in ein Zwischenreich verlegt, das er „Raumzeit“ nannte, deren reale Existenz seitdem Generationen von Physiker mit allerlei Tricks zu „beweisen“ versuchen, das eigentliche Problem, um das sie sich wirklich kümmern müssten, die in ihr versteckte Rolle des Beobachters, dabei überhaupt nicht sehend.

Man muss also nichteinmal etwas von Physik verstehen, um die Verfehltheit der hier aufgezeigten relativistischen Positionen zu erkennen. Sachverstand, kritisches Bewusstsein und ein korrekter Gebrauch der Sprache genügen, um sie gegenstandslos zu machen. Hierzu der Ordinarius für Philosophie Oskar Kraus (1872-1942), der zur selben Zeit wie Einstein an der deutschen Universität in Prag lehrte, zu Einstein, sich dabei auf dessen Behauptung in seinem Büchlein „Grundzüge der Relativitätstheorie“ beziehend wo es heißt: dass „die Physiker – von den Tatsachen gezwungen – Raum und Zeit aus dem Olymp des Apriori herunterholen mussten, um sie reparieren und wieder in einem brauchbaren Zustand setzen zu können.“ Kraus also zu Einstein: „Sieht man aber näher zu, was Sie eigentlich ‚heruntergeholt‘ haben, so sind es nicht Raum und Zeit, sondern Maßstäbe und Uhren, die Sie, statt sie zu reparieren, völlig unbrauchbar machen. Ja im Grunde sind es nicht einmal Uhren und Maßstäbe, sondern (einzig) die in der Rechnung auf dem Papier stehenden Maßeinheiten für Raum und Zeit l und t … (Doch) es gehört zur Definition der Messung, daß die Maßeinheit als unveränderlich gedacht wird. Die Relativitätstheorie zu verstehen, heißt sie (zu) verwerfen.“ (Quelle: „Offene Briefe an A. Einstein und M.v.Laue“ 1925) Man muss also wissen was „messen“ heißt und was die Voraussetzungen allen Messens sind, um ein verständnisvoll messender Physiker sein zu können. Ansonsten kauderwelscht man mit den anderen Laien nur so dahin, ohne dass man eigentlich weis, von was man redet. Wir haben es hier nicht nur mit einem Bildungsproblem zu tun, sondern überhaupt mit dem Problem der geistigen Reife von Menschen und die Physik ist davon ernstlich betroffen. In ihr wird es erst dann einen geistigen Fortschritt geben, wenn man gelernt, was das ist, von dem man bisher immer so salopp in einem unangemessenen Alltagsjargon gesprochen hat.

Helmut Hille
http://www.helmut-hille.de/ (WEGE DES DENKENS)
http://www.helmut-hille-philosophie.de/ (ZEIT UND SEIN)



3 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 3. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-
projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz
, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Unsere Aktionen zur Informierung der Öffentlichkeit

Die Kritiker haben schon seit 1922 über die Unterdrückung jeglicher Kritik der SRT und den „Terror der Einsteinianer“ (1931: Hundert Autoren gegen Einstein) geklagt, konnten diese Klage jedoch vor der Öffentlichkeit nicht beweisen und konnten daher von den Relativisten leicht als unerhebliche Minderheit von Querköpfen und Ewig-Gestrigen abgetan werden. Diese Misere der Kritik hat 8 Jahrzehnte angedauert, weil die Kritiker das Problem ihrer Ausschaltung aus der wissenschaftlichen Diskussion vor der Öffentlichkeit nie glaubhaft machen konnten.

Diese Lage haben wir mit Veröffentlichung der Dokumentation seit 2001 verändert. Sie liefert teils direkt, teils indirekt erstmals die Beweise für die genannten skandalösen 4 Tatbestände. Unsere Dokumentation schafft damit erstmals die Voraussetzung für eine effektivere Öffentlichkeitsarbeit zur Informierung der Allgemeinheit über diese Tatbestände.

Versand der Dokumentation und „Offene Briefe“

Zu diesem Zweck versendet das Projekt seit Dezember 2001 gebührenfrei Exemplare der Dokumentation an verschiedene Adressatengruppen: Redaktionen und Journalisten von Tageszeitungen und Zeitschriften, Publizisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, zuständige Kultusministerien der Länder und entsprechende Gremien des Bundes, die 72 Parlamentsfraktionen in allen deutschen Länderparlamenten und im Bundestag, alle neu gewählten 614 Bundestagsabgeordnete im Oktober 2005, 221 Journalisten von 3 Tageszeitungen und einem Nachrichten- magazin, 100 Professoren der HU Berlin und 100 Professoren der TU Dresden, 130 Bibliotheken in mehreren Ländern sowie 290 Persönlichkeiten und Redaktionen in 11 verschiedenen Ländern. Anfangs wurden die Adressaten mit persönlich gehaltenen Schreiben angesprochen; seit 2005 wurde die Form des Offenen Briefes mit Adressenliste gewählt. Insgesamt wurden bis heute 2230 Exemplare an insgesamt 1900 Adressaten versandt, ganz überwiegend in Deutschland und nur in enger Auswahl auch ins Ausland.

Entscheidend: der Schritt ins Internet

Ende 2003 hat das Projekt seine Dokumentation für die Präsentation im Internet und zum Download freigegeben und wurde glücklicherweise sofort von drei theoriekritischen Homepages in Deutschland, Italien und Großbritannien unterstützt, die unsere Veröffentlichungen seither anbieten. Inzwischen hat unser Projekt weitere Unterstützer im Internet gefunden in Österreich, in Kanada, in Rußland und in China.

Der entscheidende Schritt in der Entwicklung des Projekts aber war die tatkräftige Unterstützung durch Herrn Ekkehard Friebe (München) auf seiner Homepage und in seinem Diskussionsforum Wissenschaft und moralische Verantwortung und die 2005 von seiner Seite angebotene Partnerschaft und Interessenvertretung des Projekts in der Öffentlichkeit, unter voller Wahrung der Anonymität des Projekts. Als weitere Partnerin erklärte sich Frau Jocelyne Lopez (Hamburg) in Zusammenarbeit mit Herrn Friebe zur Unterstützung des Projekts bereit.

Im Einstein-Jubeljahr 2005 begannen unsere Partner, Informationen über das Projekt und seine Öffentlichkeitsarbeit in zahlreichen Internetforen zu vermitteln und zur Diskussion zu stellen. Seither ist das Projekt über seine beiden Partner für alle Adressaten und Internetbesucher durch Email leicht zu erreichen. Die Zahl der Abrufe von den Download-Anbietern und die Zahl der Abrufe von Diskussionsforen-Seiten, in denen auch das GOM-Projekt diskutiert wird, ist durch die vielfältigen Aktivitäten unserer Partner im Internet seit Dezember 2003 auf deutlich über 100.000 gestiegen, und wenn man die Zahl der verschiedenen User nur mit 10 Prozent der Abrufe ansetzt, so dürfen wir annehmen, daß bis heute mehrere Tausend User im Internet Kenntnis von dem Projekt erhalten haben.

Welche Erkenntnisse liefert die Dokumentation?

Nach der letzten veröffentlichten Textversion 1.2 von 2004 haben wir eine erhebliche Anzahl neuer Dokumente ermittelt und ausgewertet. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz haben wir bereits einen sehr dichten Nachweis, auch für England, Frankreich, Italien und die USA haben wir viel Material zur Verfügung. Die anderen europäischen Länder sind bisher nur schwach vertreten, außereuropäische Länder nur sporadisch. Die Stärke der ermittelten Relativitätskritik hängt nach unserem Eindruck wesentlich von dem Umfang der physikalischen Forschung eines Landes ab.

Die wichtigste Erkenntnis scheint uns die seit hundert Jahren ununterbrochene und starke Tradition der Relativitätskritik in den genannten Ländern zu sein: entgegen den Versicherungen der akademischen Physik ist die Kritik der SRT nie verstummt und die erschienene Kritik nie ausgeräumt worden. Die erfolgreiche Unterdrückung jeglicher Kritik und der vollkommene Ausschluß der dennoch erschienenen Kritik aus der Diskussion beweisen, daß die Kritik nicht ausgeräumt worden ist, denn wie will man etwas widerlegt haben, das niemand kennt? Die grundrechtswidrige Unterdrückung und Aussperrung der Kritik beweisen außerdem eindrücklich die Angst der Akademiker vor der Aufdeckung ihres Betrugs der Öffentlichkeit.

Als zweites Ergebnis können wir im folgenden einen Überblick geben über die Versuche der SRT-Kritiker, die Öffentlichkeit auf die Kritik dieser Theorie aufmerksam zu machen. Als Ergebnis möchten wir vorab schon mitteilen, daß es den SRT-Kritikern trotz 80 Jahren ununterbrochener Arbeiten und Veröffentlichungen nicht gelungen ist, gegen die strikte Zensur durch die offizielle „Wissenschaft“ und der von ihr beherrschten Printmedien in Deutschland eine Information der Öffentlichkeit auch nur über die Existenz einer Kritik dieser Theorie zu erreichen, von einer Information über den Inhalt dieser Kritik ganz zu schweigen.

Was die Relativitätstheorien betrifft, so dämmert die Öffentlichkeit bis heute im Schlaf der Ahnungslosen vor sich hin, aus dem sie nur in regelmäßigen Abständen – zuletzt 2005 – und durch Verschwendung von Steuergeldern herausgerissen und zu Jubelexzessen über die Großartigkeit der ganzen Branche und ihre Gurus aufgeputscht wird, die heute als Religionsersatz (fast) alle Gemüter dirigieren.

(G.O. Mueller)



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