Blog – Jocelyne Lopez

Gibt es unendlich viele gleichberechtigte Realitäten?

Ich wiedergebe hier Auszüge aus sehr aufschlussreichen Ausführungen eines Teilnehmers im MAHAG-Forum in meinem Thread Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell:

 

Zitat Faber – 14.02.08:

[…] Die Phrase „für den jeweiligen beobachter ist die LK völlig real“ ist kein sinnvoller Satz. (Auch) Einstein meinte, ein jeder Naturwissenschaftler muss voraussetzen, dass es da draußen die eine objektive Wirklichkeit gibt, die er beschreiben will. Multiple Realitäten sind ausgeschlossen, solange wir von Wahrheit im Sinne der von Aristoteles bis Tarski gepflegten Korrespondenz-theorie der Wahrheit ausgehen, wie sie von den Naturwissenschaftlern seit den alten Griechen vorausgesetzt wird.

Meine Tastatur hier hat eine bestimmte Breite, die völlig unabhängig davon ist, ob jemand hier quer vorbeirauscht und dabei versucht, sie zu ermitteln. Wenn hier gleich 5 Leute ankommen und 5 verschiedene Meßwerte präsentieren, und mit diesen behaupten, vorhin, als sie vorbeirauschten, habe die Tastatur real eine andere Breite gehabt als jetzt, wo sie neben mir stehen, dann wird man annehmen müssen, dass sie seinerzeit vom Wickeltisch gefallen sind. Warum? Weil eine Tastatur zu einem Zeitpunkt genau eine Breite hat. 

Der SRT-Adept behauptet nun, es sei nicht entscheidbar, welcher Meßwert der objektiv richtige sei. Dann mag er sich anstelle der Tastatur eine Drehbank vorstellen, an der gerade eine Welle hergestellt wird. Alle Beteiligten begeben sich in verschiedene Inertialsysteme und messen Höhe und Breite des Querschnitts der Welle. Ein jeder kann sofort erkennen, dass er Mist mißt, wenn Höhe und Breite nicht übereinstimmen. Er kann den Unterschied zwischen Schein und Sein eindeutig erkennen.

Nur ein Ignorant kann behaupten, der Mensch sei verdammt, Schein und Sein nicht unterscheiden zu können. Der SRT-Adept hat eine Vorliebe für Gedankenexperimente, in denen die Unterscheidung schwierig oder unmöglich ist. Das aber ist eine schlechte Angewohnheit. Er verbaut sich seine Wahrheitsfähigkeit. Die Wahrheitsfähigkeit für die Galileo Galilei mit der Kurie stritt.

 
Zitat Faber – 15.02.08:

[..] Ihr Vorwurf eines Mangels an Vorstellungskraft trifft mich nicht (und Frau Lopez auch nicht). Denn Sie haben entgegen Ihren Angaben nicht einmal einen Ansatz einer Erklärung vorgestellt (zumindest nicht hier in diesem Strang). Alles, was Sie erklärt haben war, dass verschiedene Beobachter angeblich verschiedene Realitäten wahrnehmen und dass es damit verschiedene Realitäten gebe. Das aber ist eine in den Naturwissenschaften unzulässige Sichtweise, die auch von Herrn Nobelpreisträger Albert Einstein abgelehnt wurde. Auch Herr Dr. Pössel gibt u.a. genau dies zu, wenn er die Längenkontraktion (SRT) als nicht materiell bezeichnet.

Die Aussage der SRT ist nicht, dass es multiple Realitäten gebe. Die Aussage ist lediglich, dass nicht entscheidbar sei, welche Wahrnehmung der einen Realität entspreche. Oder auch: die eine Realität sehe für verschiedene Beobachter unterschiedlich aus, und wir könnten weder entscheiden ob ein Beobachter noch welcher Beobachter richtig sehe.

Ihr Vorwurf eines Mangels an Vorstellungskraft trifft Sie selbst. Denn Sie bleiben in Ihrem Irrtum völlig unbeeindruckt von meinem Beispiel mit der Drehbank. Wenn Sie überzeugen wollen, dann erklären Sie bitte die Mechanik (Kinematik plus Dynamik) einer realen Drehmaschine, die Werkstücke mit elliptischem Querschnitt produziert.



Die Spezielle Relativitätstheorie ist gegenstandslos

Ich komme auf die Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Albert Einstein Institut zurück, die 2008 über mehrere Monate geführt wurde, und insbesondere auf die Aussage vom 17.08.08 von Dr. Pössel, die Längenkontraktion sei in der Speziellen Relativitätstheorie nicht materiell:

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;

Diese Aussage führt die Spezielle Relativitätstheorie ad absurdum: Die Theorie ist gegenstandslos, die Längenkontraktion ist nicht materiell, sie ist lediglich ein Scheineffekt, sie existiert in der Natur nicht und kann keine realen physikalischen Ereignisse beschreiben. Die relativistischen Berechnungen und Voraussagen sind daher eine Fiktion, die Experimente und Beobachtungen, die als Bestätigung dieser Fiktion interpretiert werden, sind lediglich Illusionen.

Ich habe gestern diese Problematik im MAHAG-Forum zur Diskussion gestellt, siehe mein Thread: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

 (Jocelyne Lopez)



44 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend letzter Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungs-projekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

Weitere 100 Jahre Friedhofsruhe und Betrug mit der speziellen Relativitätstheorie?

Ein Überblick wie der vorliegende zum Thema „80 Jahre Relativitätskritik und die Öffentlichkeit“ erscheint hiermit erstmals im Druck. Auch aus anderen Ländern ist uns bisher eine solche Darstellung nicht bekannt. Die Auswahl könnte noch erheblich ergänzt werden, vor allem durch eine stärkere Einbeziehung der Kritik im Ausland und der jüngsten Entwicklung im Internet, würde jedoch das Gesamtbild bisher nicht verändern. Die Kritiker der speziellen Relativitätstheorie und ihre Veröffentlichungen werden jedenfalls seit 1922 aus der akademischen Wissenschaft total ausgeschlossen und sozial geächtet und von der Berichterstattung in der durch Kumpanei gleichgeschalteten Presse totgeschwiegen. Alle Versuche, eine öffentliche Diskussion mit den Relativisten herzustellen, sind bis heute gescheitert. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel und haben nachweislich keine Wirkung gehabt.

Schon dieser Überblick widerlegt die Behauptung der Relativisten, es habe nach den Anfangsjahren der Theorie gar keine Kritik mehr gegeben. Es soll aber nicht nur dokumentiert werden, daß es kontinuierlich eine Kritik gegeben hat, sondern daß die Kritiker auch versucht haben, sich öffentlich zu Wort zu melden. Es sind die Relativisten gewesen, die eine argumentative Auseinandersetzung mit der Kritik vermieden und abgelehnt haben. Über die Motive, die Auseinandersetzung zu vermeiden, kann sich jeder selbst seine Gedanken machen.

Was können wir Kritiker aus der bisherigen Entwicklung lernen? Im Laufe der Jahrzehnte vertraten immer wieder manche Kritiker die Meinung, die Theorie würde sich nicht mehr lange behaupten können, weil man ihre Haltlosigkeit oder zumindest ihre Korrekturbedürftigkeit bald einsehen werde. Darin haben sich die Kritiker bisher gewaltig getäuscht. Sie haben bisher auch nicht die Notwendigkeit erkannt, sich wirksam zu organisieren, um die gesellschaftliche Macht der akademischen Physik und ihren Mißbrauch zum Betrug der Öffentlichkeit anzugreifen und aufzubrechen. Sollten die Kritiker ihre wahre Lage nicht erkennen und nicht gemeinsam die Öffentlichkeit erreichen, dann kann der Betrug der Öffentlichkeit mit der angeblichen Großartigkeit der SRT noch lange weitergehen.

Den einzigen Lichtblick stellt seit wenigen Jahren das Internet dar. Wenn man bedenkt, daß z. B. Alfred Wegener mit seiner Kontinentalverschiebung seit 1911 jahrelang verlacht und seine Theorie erst 30 Jahre nach seinem Tod von der so genannten „Wissenschaft“ zähneknirschend erlaubt worden ist, dann geht es uns Kritikern heute eigentlich gar nicht mehr so schlecht wie noch vor zehn Jahren, als sogar die Autoren Galeczki und Marquardt mit ihrem großartigen „Requiem“ (1997) keinerlei öffentliche Diskussionen auslösen konnten. Zum Abschluß dieses Artikels bitten wir diese beiden Autoren um eine Neuausgabe ihres „Requiems“ und dessen Veröffentlichung möglichst auch im Internet. Damit würde die Sache der Theoriekritik entscheidend gefördert, da heute die Diskutanten in den Internetforen fast ausschließlich leider nur das zur Kenntnis nehmen, was „online“ verfügbar ist. Die Online-Welt wird aber eine wichtige Station auf unserem Weg zur Offline-Öffentlichkeit sein.

(G.O. Mueller)



43 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 43. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird: 

2007, August – Prof. Nimtz: Überlichtgeschwindigkeit widerlegt Spezielle Relativitätstheorie

Seit 1994 hat Prof. Günter Nimtz (Universität Köln) wiederholt über seine Experimente berichtet, im Labor eine Übertragung von Information mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit beobachtet zu haben. Nimtz hatte bisher nicht ganz eindeutig erklärt, daß damit eine Grundlage der Speziellen Relativitätstheorie entfällt, die Theorie damit widerlegt sei. Er war von seinen Fachkollegen angefeindet worden, die durch geschickte Interpretationen seiner Ergebnisse die Widerlegung aus der Welt schaffen wollten.

Am 17.8.07 berichtet die britische Zeitschrift „New Scientist“ (Magazin issue 2617) über neueste Ergebnisse der Experimente von G. Nimtz, die er zusammen mit Alfons Stahlhofen (Universität Koblenz) durchgeführt hat. Schon am 16.8.07 berichtet die britische Zeitung „Telegraph“ auf ihrer Webseite über den „New Scientist„- Artikel und zitiert daraus:

Dr Nimtz told New Scientist magazine: „For the time being, this is the only violation of special relativity that I know of.““

Die Neuigkeit liegt weniger in dem Ergebnis des Experiments, als vielmehr in der uneingeschränkten Aussage der Experimentatoren, daß damit die spezielle Relativitätstheorie verletzt ist. Es fällt auf, daß diese Meldung erstmals in britischen Printmedien erscheint.

Obwohl das ganze deutsche Bildungssystem gegenwärtig auf der Suche nach Exzellenz ist, sie möglichst gleich clusterweise beschaffen möchte, machen die gleichgeschalteten Medien einen großen Bogen um eine wirklich exzellente Forschung in Deutschland, weil sie der herrschenden Esoterik-Sekte der Relativistik in der „theoretischen Physikwissenschaft“ nicht in den Kram paßt. Es gibt eben, wie schon von kompetenter Seite zugegeben worden ist, in der herrschenden Physik „gute“ und „böse“ Experimente. Prof. Nimtz ist offensichtlich von der „bösen“ Sorte.

(G.O. Mueller)



42 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 42. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2007, März – Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Regensburg
Vortrag von E. Friebe: „Bericht über das Forschungsprojekt G. O. Mueller

Berichtet über das Projekt vor allem anhand des jüngsten „Offenen Briefes“ an die 200 Professoren und charakterisiert es folgendermaßen: „Der Kern dieses Forschungsprojekts ist die Forderung nach einer freien öffentlichen Diskussion zur speziellen Relativitätstheorie. Wenn eine freie Diskussion erst einmal eröffnet ist, wird über die Kritik auf dem Boden der Physik entschieden werden. Die Vermittlung der Kritik in die Öffentlichkeit durch das Forschungsprojekt und seine Partner ist ein Angebot zur Information und Auseinandersetzung.“

Der Text des Vortrags ist im Internet veröffentlicht:
http://www.ekkehard-friebe.de/Bericht-ueber-das-Forschungsprojekt-G.O.Mueller.pdf

(G.O. Mueller)



41 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 41. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2007, März – Relativitätskritik im Programm der VHS Metzingen-Ermstal

Eine der raren Gelegenheiten, der interessierten Öffentlichkeit in einer Volkshochschule Kritik der Relativitätstheorien vorzutragen, wird am 13.3.07 in Metzingen (Baden-Württemberg) geboten. Dozent ist Reinhard Rohmer. Die Ankündigung im Programm der VHS:

Einstein in der Kritik – Warum die Relativitätstheorie, obgleich mathematisch richtig, physikalisch blanker Unsinn ist. Die Relativitätstheorie, vor über 100 Jahren von dem damals 26-jährigen Albert Einstein begründet, war von Anfang an umstritten. Sie setzte sich aber durch, weil sie der physikalischen Technik eine bedeutende mathematische Vereinfachung lieferte. Der Referent wird in allgemein verständlicher Sprache vortragen, in welchem Maße Einsteins Theorie dem gesunden Menschenverstand widerspricht und wie sie revidiert werden muß. Er ist der Sprecher, der aus fünf Wissenschaftlern bestehenden Autorengemeinschaft „Freundeskreis Naturphilosophie Baden-Württemberg„, die im Frühjahr 2005 das Buch „Die Entzauberung Einsteins“ herausgegeben hat.“

Bemerkenswert ist, daß sich der Vortragende auf den gesunden Menschen-
verstand beruft, obwohl alle Relativistik-Propaganda ihren Lesern einhämmert, nur ja nicht ihren „gesunden Menschenverstand“ zu benutzen, der sei zum Verständnis der Theorie völlig ungeeignet! Die Wahrheit ist: nur der Verstand kann die Theorie als Nonsens erkennen. Ein Bericht über den Verlauf der Veranstaltung liegt uns nicht vor. URL der Ankündigung:
http://www.vhs.de/static/class/id/03xxxx/000361xx/00036175.html

(G.O. Mueller)



40 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 40. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2007, März – Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit an 100 Prof. der HU Berlin und an 100 Prof. der TU Dresden

Das GOM-Projekt versendet 200 CDROM an deutsche Universitätsprofessoren aller Fachgebiete in Berlin und Dresden mit der Aufforderung, in ihren Universitäten die Wissenschaftsfreiheit auf dem Gebiet der theoretischen Physik erstmals einzuführen. Die Professoren der anderen Fachgebiete erfahren damit zum ersten Mal von der Grundrechtsverweigerung in der theoretischen Physik an ihrer Universität und müssen sich über die möglichen Konsequenzen für die Institution klar werden.

Ausführlich wird aus dem Kommentar zum Grundgesetz, Artikel 5, Absatz 3 zitiert und dargelegt, daß die Wissenschaftsfreiheit unmittelbar geltendes Recht ist und die Minderheitsauffassungen und den Meinungspluralismus in der Wissenschaft schützt – wenn das Grundgesetz gilt. In der theoretischen Physik hat seit 1922 bis heute die Mehrheit des Fachgebiets die Minderheitsauffassungen bezüglich der speziellen Relativitätstheorie verboten, aus der Wissenschaft ausgeschlossen und für nicht existent erklärt, ihre Aufnahme in Literaturnachweise, Zeitschriften und Kongreßprogramme verhindert und die Kritiker als Personen auf das übelste verleumdet und von der Mitarbeit in den akademischen Einrichtungen diskriminierend ausgeschlossen.

Damit wird in diesem Fachgebiet die Geltung des Grundrechts nach Art. 5, III GG unterdrückt, die Amtsträger brechen ihre Amtseide auf das Grundgesetz und die Öffentlichkeit wird über den wahren Status der speziellen Relativitätstheorie getäuscht: die ist keine revolutionäre Erkenntnis, sondern in Wahrheit nur eine haltlose Hypothese, auf falsche Voraussetzungen gestützt, voller Widersprüche und daher auch ohne jede experimentelle Bestätigung. Dieser Betrug der Öffentlichkeit muß beendet, das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit muß erstmals eingeführt und die Verantwortlichen für eine jahrzehntelange Grundrechtsverletzung müssen zur Rechenschaft gezogen werden, damit die Universitäten ihre intellektuelle Integrität in diesem Fachgebiet wiedergewinnen können.

Bisher liegen noch keine Reaktionen der Adressaten vor, die über Email-Mitteilungen an unsere Interessenvertreter leicht möglich wären. Diesem Adressatenkreis muß fairerweise ein angemessener Zeitraum zur Orientierung eingeräumt werden, um erst einmal die in unserer Gesellschaft übliche Schreckstarre zu überwinden, wenn irgend jemand öffentlich auch nur einen leicht kritischen Gedanken über die bestbewiesene, heiligste Tabu-Theorie Albert Einsteins zu äußern wagt: Kriechen da etwa wieder die Antisemiten und alte oder neue Nazis aus ihren Löchern? Haben diese Leute keine Scheu mehr vor dem Tabu? Wir werden sehen, ob und wann unsere Adressaten sich aus der Schreckstarre lösen können. – Der Text des „Offenen Briefes“ ist im Internet veröffentlicht:
http://www.ekkehard-friebe.de/01_professoren_berlin_dresden.pdf

(G.O. Mueller)



39 – Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz

Nachstehend 39. Abschnitt der bisher unveröffentlichen Arbeit Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz, die im Forum von Ekkehard Friebe als Fortsetzungsreihe vorgestellt wird:

 

2006, Sept. – „Offener Brief an Frau Bundesministerin Annette Schavan

Auf die Rückfrage von Jocelyne Lopez vom Juli 2006 hatte die Ministerin einen Mitarbeiter ihres Ministeriums, Herrn Prof. Jürgen Richter, beauftragt, auf den „Offenen Brief“ des GOM-Projekts und die Erinnerung von Jocelyne Lopez zu antworten. Das GOM-Projekt dankt jetzt in seinem „Offenen Brief“ für die Stellungnahme des Ministeriums, beklagt jedoch, daß darin dem aufgeworfenen Problem der Wissenschaftsfreiheit ausgewichen wird und wiederholt und präzisiert deshalb wichtige 10 Fragen:

„1. Gibt es eine Tradition der Theoriekritik seit 95 Jahren? – Ja oder nein?

2. Ist diese Theoriekritik seit 80 Jahren unterdrückt und verleumdet worden? – Ja oder Nein?

3. Ist diese Theoriekritik in der wissenschaftlichen Diskussion argumentativ ausgeräumt worden? – Ja oder Nein?

4. Kommen in der wissenschaftlichen Diskussion der theoretischen Physik zur Speziellen Relativitätstheorie – wie in der Wissenschaft allgemein üblich – Minderheitsmeinungen fachlich und öffentlich zur Sprache? – Ja oder Nein?

5. Haben die Amtsinhaber der theoretischen Physik mit der Diskriminierung und dem Boykott von kritischen Minderheitsauffassungen durch deren Ausschluß aus der wissenschaftlichen Diskussion und damit den Ausschluß der Kritiker von den Grundrechten massenhaft ihre Amtseide auf das Grundgesetz gebrochen? – Ja oder Nein?

6. Sind die Wissenschaftsredaktionen der deutschen Tagespresse, der Zeitschriften und der elektronischen Massenmedien zur Unterdrückung der Theoriekritik erfolgreich gleichgeschaltet worden? – Ja oder Nein?

7. Herrscht in allen Bereichen unserer Gesellschaft (mit der einzigen Ausnahme: Internet) – also in Universitäten, Massenmedien, Schulen, allgemeinen und fachlichen Zeitschriften, Verlagsprogrammen – bezüglich dieser einen Theorie eine von dieser gesetzwidrigen Zensur verordnete Friedhofsruhe? – Ja oder nein?

8. Wird schon in den Schulen von den Fachlehrern mit pädagogischem Notendruck ein gegebenenfalls auch heuchlerisches Bekenntnis der Schüler zur Theorie verlangt und durchgesetzt, weil jeder, der kritisiert,  für dumm erklärt wird? – Ja oder Nein?

9. Werden Zweifel der Schüler von vornherein abgekanzelt und damit bei den Schülern (und übrigens auch bei den Lehrerkollegen der anderen Fächer) Duckmäusertum und Opportunismus gezüchtet? – Ja oder Nein?

10. Wird die Öffentlichkeit durch das jahrzehntelange Verschweigen der Existenz einer kritischen Tradition betrogen? – Ja oder Nein?“

Bisher sind keine Antworten auf diese Fragen eingetroffen, seit einem Jahr. Solange keine Antworten vorliegen, dürfen wir annehmen: den Relativisten sind die Argumente ausgegangen. Der Text des „Offenen Briefes“ ist im Internet veröffentlicht: http://www.ekkehard-friebe.de/060921gom_schavan.pdf

(G.O. Mueller)



Homepage von Dietmar Odilo Paul: Die Wahrheit wandelt

Zu philosophischen und erkenntnistheoretischen Gedanken über die Definition der Gleichzeitigkeit Einsteins empfehle ich zum Beispiel in der Homepage von Dietmar Odilo Paul

 Einsteinspragmatismus

aber auch Zur Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts

und Grenzen der Natur



Der größte Unfug, der von der Wissenschaft und der Mathematik je produziert wurde

Ich habe in Foren (zum Beispiel hier) eine experimentelle Messung vorgeschlagen, die das Gedankenexperiment Einsteins mit dem Zwillingsparadoxon ganz simpel auflöst und die verschiedene Alterung der Zwillinge während der Dauer der Reise eindeutig widerlegt:

Anstatt die Dauer der Trennung der Zwillinge mit 2 Uhren zu messen, soll man die Dauer der Trennung der Zwillinge mit einer einzigen Uhr messen, egal bei welchem der Zwillinge sie bleibt (bei dem Zwilling, der auf der Erde bleibt oder bei dem Zwilling, der verreist). Es ist ja in der Wissenschaft durchaus erlaubt, für ein physikalisches Ereignis eine Messmethode auszuwählen, oder? Ich wähle also eine einzige Uhr für die Messung der Dauer der Reise, statt zwei Uhren wie Einstein, mein gutes Recht.

Man wird mit dieser Meßmethode experimentell feststellen – wenn die Relativisten es schon mit dem verpönten gesunden Menschenverstand und mit der Logik bei der Meßmethode mit zwei Uhren nicht erkennen können -, dass die Trennung für keinen der beiden Zwillinge einen einzigen Bruchteil von Sekunde länger gedauert hat, und dass demzufolge auch keiner der Zwillingsbrüder auch noch einen einzigen Bruchteil von Sekunde älter oder jünger ist als der Andere, wenn sie sich wieder treffen: Sie treffen sich logischerweise ganz genau gleichaltrig zurück. Experimentell bestätigt.

Für diejenige, die sich das Experiment nicht vorstellen können bzw. die konkrete Durchführung des Experiments brauchen, kann man sogar die Versuchsanordnung beschreiben:

Zwilling A legt seinen Finger auf dem Startknopf der Uhr. Zwilling B legt seinen Finger darauf und gibt den Impuls zum Starten: Damit ist die Gleichzeitigkeit des Startsignals für die beiden Zwillinge gegeben. Dann trennen sie sich. Beim Zusammentreffen nach der Reise, selbe Prozedur: Damit ist die Gleichzeitigkeit des Stoppsignals gegeben.

Damit ist auch experimentell nachgewiesen, dass die Reise für die Zwillinge ganz genau lang gedauert hat, kein Bruchteil von Sekunde länger oder kürzer.

Es geht nämlich beim Zwillingsparadoxon nicht darum nachzuweisen, dass bestimmte Uhren unter bestimmten Bedingungen vor- oder nachgehen, das ist ja eine Binsenweisheit (und auch eine Sache der Konvention) und ist schon lange empirisch und experimentell bekannt, seit Uhrmacher Uhren bauen. Das ist auch nicht bestritten, weder von Relativisten noch von Kritikern, das ist auch nicht eine Folgerung aus dem Postulat Einsteins, das ist eine rein technisch bedingte Gegebenheit.

Es geht hier zu verdeutlichen, dass der Messeffekt „Zeitdilatation“ als Folgerung aus dem Postulat Einsteins eine Illusion ist und in der physikalischen Realität nicht existiert: Wenn man nämlich die Dauer der Trennung der Zwillinge mit einer anderen Messmethode misst, sprich mit einer einzigen Uhr, verschwindet dieser vermeintliche Effekt wie vom Zauberhand und diese Meßmethode mit einer einzigen Uhr (ob als bewegt vorausgesetzt oder als ruhend, ist egal) widerlegt eindeutig die von Einstein gewählte Meßmethode mit zwei als bewegt bzw. als ruhend vorausgesetzten Uhren: Kein der Zwilling wird während der Trennung nur einen einzigen Bruchteil von Sekunde älter oder jünger als der Andere, sie treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder.

Das kann sogar ein Kind erkennen, ohne Experiment, ohne Uhren, ohne alles, nur mit der Logik.

Das folgt aus dem logisch unverrückbaren Prinzip, dass eine Relativgeschwindigkeit nun mal eine Relation ist, wie ihr Name es schon sagt, und dass zwei zueinander bewegte Objekte zu jedem Zeitpunkt nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zueinander haben können, und kein bisschen anders! Sie können nie und niemals zwei verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander haben, wie Einstein es folgert, auch nur ein bisschen anders! Das ist wohl der größte Unfug, der von der Wissenschaft und der Mathematik in ihrer Geschichte je produziert wurde!

Wenn ich zum Beispiel sage, Peter ist 10 cm größer als Paul, dann darf ich nur folgern, dass Paul 10 cm kleiner ist als Peter, und kein bisschen kleiner. Wenn ich nachmesse und feststelle, dass Paul 9,9999 cm kleiner ist, muss ich zwingend davon ausgehen, dass eine der Messungen falsch ist, und auf gar keinen Fall annehmen, dass Peter 10 cm größer als Paul ist und Paul 9,9999 cm kleiner als Peter. Das ist ungültig und unzulässig. Wo gibt es denn so was?! Sind die Relativisten auf den Kopf gefallen? Und ist es denn so schwer zu verstehen?

Wenn ich zum Beispiel sage, Auto A bewegt sich mit einer Relativgeschwindigkeit von exakt 70 km/h zu Auto B, dann darf ich nur folgern, dass Auto B sich jederzeit mit einer Relativgeschwindigkeit von exakt 70 km/h zu Auto A bewegt, und kein bisschen schneller oder langsamer. Eine Relation duldet von der Logik und von der Mathematik her per Prinzip nicht die geringste Abweichung. Es muß zwingend eine perfekte Reziprozität sein, das erfordert als Differenz eine reine 0, eine mathematische 0, und nichts Anderes, das ist keine Meßangelegenheit! Sonst darf man auch die Mathematik in die Tonne klopfen, und Klappe zu. Wo gibt es denn so was?! Sind die Relativisten auf den Kopf gefallen? Und ist es denn so schwer zu verstehen?

Offensichtlich ist Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik und Albert Einstein Instituts in Potsdam, offiziell anerkannter Experte für die Relativitätstheorie, dieser Umfug nicht mal bewusst, wenn man die komplette Korrespondenz liest, die 2008 über mehrere Monate über die relativistischen Effekte „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ geführt wurde. Das hier angesprochene Bundesministerium für Bildung und Forschung hat offensichtlich über den Unfug auch nichts zu sagen, den es seit Generationen im öffentlichen Bildungssystem lehren läßt: Es schweigt nachhaltig über die Bitte um Einholung von Stellungnahmen von anderen Experten der Relativitätstheorie.

(Jocelyne Lopez)



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