Blog – Jocelyne Lopez

Warum keine Zuversicht der Relativisten für öffentliche Diskussionen?

Ich verweise auf meine Einträge Thilo Kuessner: Zensur ist doch besser als Nichtbeachtung, oder? und Fragt sich nur, wer hier die Spinner sind, Herr Ulf von Rauchhaupt und zitiere Aussagen aus dem Zweiten Tätigkeitsbericht des Forschungsprojekts G.O. Mueller vom November 2004:

Es wird interessant sein zu erleben, wie die Fachphysik ihre Relativitätstheorie in der kommenden Diskussion vor der Kritik rechtfertigen wird. Die Fachphysik selbst behauptet, die Spezielle Relativitätstheorie sei eine der „bestbewiesenen Theorien“ der Physik überhaupt. Ihre Vertreter könnten daher mit großer Zuversicht einer Diskussion entgegensehen. 

Merkwürdigerweise aber verhalten sie sich alles andere als zuversichtlich: sie versuchen vielmehr mit allen Mitteln, auch den ungesetzlichen Mitteln der Unterdrückung der Forschungsfreiheit, kritische Arbeiten zu unterdrücken, die Kenntnisnahme der existierenden Kritik zu verhindern und, wo die Kenntnisnahme nicht mehr zu verhindern ist, die Kritik als durch niedere Instinkte motiviert zu verleumden: als inkompetent, altmodisch, antisemitisch, nazistisch, stalinistisch oder nur neidisch auf den großen Erfolg der Theorie. Damit bestreitet die Fachphysik die persönliche Integrität der Kritiker. 

Alle Vertreter der Öffentlichkeit werden daher auf entschlossenen und starken Widerstand der Fachphysik rechnen müssen, wenn sie eine öffentliche Diskussion über die Unterdrückung von Forschungsfreiheit und Kritik auf dem Gebiet der theoretischen Physik fordern. Die Vertreter der Öffentlichkeit werden sich darüber ihre eigenen Gedanken machen. 

(G.O. Mueller)

 

Vorsichtshalber hat zum Beispiel der gute Thilo Kuessner gestern erneut seine Diskussion Einstein und die Cranks in seinem sogenannten „ScienceBlog“ wieder einmal geschlossen, nachdem er auch vorsichtshalber alle kritischen Teilnehmer gesperrt hat, sicher ist sicher, oder? Und die gute Schleppenträgerin Milena Wazeck befolgt zum Beispiel tapfer und schweigend die Strategie der „Marginalisierung durch Nichtbeachtung“ weiter. Sicher ist sicher, das könnte schon sein, dass die Einwände der Kritiker berechtigt und überzeugend sind, nicht wahr?

(Jocelyne Lopez)



Thilo Kuessner: Zensur ist doch besser als Nichtbeachtung, oder?

Weitere Perlen des Zauberlehrlings Thilo Kuessner, der mit seiner eigenen Thematik „Einstein und die Cranks“ in seinem eigenen „ScienceBlog“ – und überhaupt mit der Relativitätstheorie – völlig überfordert ist, der arme Kerl:

Cryptic • 23.09.09 • 21:06 Uhr: 

@TK:
Das geht leider nicht, da Sie Birnen mit Äpfeln vergleichen und das wissen Sie bestimmt auch.
Koffer A ist immer näher zu Person A egal aus welchem Bezugssystem beobachtet wird.
Übrigens, meine Logik folgt aus der booleschen Algebra, also eine ganz NORMALE Logik.
Gruß

 

Thilo Kuessner • 23.09.09 • 21:13 Uhr:

Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen: Zeit ist nicht absolut, sondern abhängig vom Beobachter. Wenn Sie das nicht akzeptieren wollen, dann lassen Sie es halt. Aber jedenfalls macht eine weitere Diskussion dann keinen Sinn, weshalb ich entsprechende Beiträge von jetzt ab löschen werde. Ciao.

 

Thilo Kuessner strampelt kindisch auf dem Boden und schlägt wild um sich: „Zeit ist nicht absolut! Zeit ist nicht absolut!“ und sperrt aus Diskussionen Teilnehmer, die seine Behauptung nicht „akzeptieren“ wollen. Kurz danach begründet er auch meine eigene Sperrung aus seinem Blog (23.09.09 • 22:49 Uhr): „Marginalisierung durch Nichtbeachtung“ würde Frau Wazeck wohl sagen.

Der gute Thilo Kuessner möchte zwar auch ganz gerne wie die gute Milena Wazeck die Kritiker marginalisieren, jedoch verwechselt er dabei die Begriffe und Handlungen „Zensur“ (Sperrungen, Löschungen) mit „Nichtbeachtung“, das heißt er zwingt direkt seine mündigen oder unmündigen Leser zur Nichtbeachtung der kritischen Teilnehmer. Sicher ist sicher, oder? Und so ergänzen sich kollegial die Strategien der selbsternannten „Wissenschaftler“, die die Schleppe tragen, die gar nicht da ist…

Ob jedoch der Thilo Kuessner es unbedingt so offen und deutlich in der Öffentlichkeit mitteilen muss, welche Strategien zwischen den Schleppenträgern der Relativitätstheorie zur Unterdrückung der Kritik und der Kritiker vereinbart wurden, weiß ich nicht so recht… Aber naja, Thilo Kuessner ist halt ein Mathematiker

(Jocelyne Lopez)



Dr. Wolfgang Engelhardt: Über den Ursprung der Lorentz-Transformation

Ein Artikel (in englischer Sprache) von Dr. Wolfgang Engelhardt,
ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching:

Über den Ursprung der Lorentz – Transformation

Abstract
Die Lorentz – Transformation bildet den Kern der SRT. Sie wurde 1887 von Voigt erfunden, 1904 von Lorentz übernommen und 1906 von Poincaré getauft. Einstein hat sie wahrscheinlich direkt in Voigts Veröffentlichung entdeckt.

 



Fragt sich nur, wer hier die Spinner sind, Herr Ulf von Rauchhaupt

Ich komme auf meinen Eintrag Ulf von Rauchhaupt: Spinner zurück und zitiere Aussagen aus dem 2. Tätigkeitsbericht des Forschungsprojekts G.O. Mueller vom November 2004: 

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für die Freiheit der Forschung auf einem Spezialgebiet interessieren? 

Die Repräsentanten der Öffentlichkeit in Politik, Kulturverwaltung, Publizistik und in der Wissenschaft werden sich vielleicht diese Frage stellen. Darauf gibt es sehr konkrete Antworten. Sie bestehen in Hinweisen auf die Fälle, in denen die Unterdrückung der Freiheit für Forschung und Wissenschaft katastrophale Folgen gehabt hat.

Unsere Gesellschaft produziert seit Jahrzehnten jährlich viele Tonnen bedrucktes Papier, auf dem, zu Büchern gebunden,  die Spezielle Relativitätstheorie dargestellt und erläutert und über den grünen Klee gepriesen wird. Diese Bücher werden verkauft und gelesen. In den Zeitschriften und Zeitungen werden die Theorie als Genietat und die gelungenen und verständlichen Darlegungen als kongenial gefeiert. Diese Medien wissen nichts von der Existenz einer Kritik zu berichten. 

(G.O. Mueller)

 

Aus dem seit Jahrzehnten tonnenweise bedruckten Papier der Vertreter der Speziellen Relativitätstheorie weiß zum Beispiel der gute Ulf von Rauchhaupt als Fazit nichts Anderes zu berichten bzw. nachzuplappern, als die Floskel „Sie ist eine der am besten überprüften Theorien überhaupt“. Man fragt sich, wo er die „besten Überprüfungen überhaupt“ je zu Gesicht bekommen hat. Es gibt nämlich gar keine, außer im Wunschdenken der Vertreter der Theorie, wie zum Beispiel:

  •  Zur experimentellen Nachprüfung der haarsträubenden Kernaussage der Theorie, die Lichtgeschwindigkeit sei unabhängig von der Geschwindigkeit der bewegten Beobachter, nennt Prof. Bernard Schutz vom Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut das Michelson-Morley Experiment (1881 und 1887), das von der Meßanordnung her nicht geeignet ist dieses Postulat zu überprüfen.
  •  Zur experimentellen Nachprüfung der haarsträubenden Kernaussage der Theorie über die sogenannte Zeitdilatation weiß Dr. Peter Genath (persönlicher Referent des Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft Prof. Dr. Gerd Litfin) nur ohne Begründungen nachzuplappern, dass das weltweit seit Jahrzehnten stark umstrittene und unter Verdacht der Datenmanipulation stehendem Experiment von Hafele und Keating 1972 die Theorie bestätigt – und bei der Gelegenheit natürlich nicht versäumt, auch eine dick aufgetragene Runde Floskel à la Ulf von Rauchhaupt vorzubringen: „Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie falsch sein könnten“ blablabla. Von einer Prüfung der fachlichen Einwände und der Vorwürfe der Datenmanipulation bei diesem für die Vertreter der Theorie wichtigen Experiment will die ehrwürdige Deutsche Physikalische Gesellschaft nichts wissen.  
      
  • Die unsägliche Längenkontraktion will zum Beispiel Dr. sc. paed. J.P. Braun in einem Lehrbuch für das öffentliche Bildungssystem lediglich im Rahmen eines Gedankenexperiments „festgestellt“ haben, wobei er dabei auf einem Stab reitet und über die Länge seines Lebens mit ein paar Milliarden Menschen gerne plaudern möchte, zu den er sich bewegt.

 

Aber der gute Ulf von Rauchhaupt, Journalist und Buchautor, weiß davon nichts Anderes zu berichten, als „Sie ist eine der am besten überprüften Theorien überhaupt – und zugleich beliebte Zielscheibe von Spinnern.“ Fragt sich nur, wer hier die Spinner sind.

(Jocelyne Lopez)



Ulf von Rauchhaupt: Spinner

Nun stellt man Einstein nicht leichtfertig in Frage. Zweifel an der Relativitätstheorie gelten unter Physikern als unseriös. Sie ist eine der am besten überprüften Theorien überhaupt – und zugleich beliebte Zielscheibe von Spinnern.“

Ulf v. Rauchhaupt: Was bremst denn da im Weltall?
In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 30.9.2001.

 

Zitiert aus der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller
Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie –
Kap. 3 – Das Relativitätsmärchen und die Fakten

In dieser Dokumentation werden 3789 kritische Arbeiten von weltweit ca. 1300 Autoren über eine Zeitspanne von 95 Jahren vorgestellt, darunter Professoren, Doktoren, Ingenieure, Techniker, Philosophen, Erkenntnistheoretiker, Gelehrte  und sogar Nobelpreisträger.

Der gute Ulf von Rauchhaupt sollte also ein bisschen präziser sein und uns mitteilen, wer hier ein Spinner ist.

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Siehe auch: Wissenschaftsjournalismus à la Ulf von Rauchhaupt: Spinner



Spektrum der Wissenschaft: Wo Einstein irrte

SdW_092009_jpg_629065In ihrer  Ausgabe  vom  September  2009  stellt die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft  unter der Überschrift  Wo Einstein irrte  die kritische Arbeit der beiden amerikanischen Wissenschaftler David Z. Albert und Rivka Galchen vor, die schon im März 2009 in der renommierten populärwissenschaft-lichen Zeitschrift Scientific American unter der Titel  Was Einstein wrong? erschienen ist. 

 

Dazu der treffende Kommentar eines Teilnehmers aus einer Diskussion „Einstein und die Cranks“ im Science-Blog:

„Das Interessante am Spektrum Artikel ist dass ein solcher Artikel in einer der bekanntesten populärwissenschaftlichen Zeitschriften überhaupt erscheinen kann. Die Überschrift „Wo Einstein irrte“, ganz ohne jedes Fragezeichen wäre vor einigen Jahren wohl kaum denkbar gewesen und der Satz „Dieser nichtlokale Effekt wirft ein ernstes Problem für Einsteins spezielle Relativitätstheorie auf und erschüttert damit die Grundlagen der Physik“ erst recht nicht.“

 



Dr. sc. paed. J.-P. Braun: Die Länge meines Lebens

Ein Beispiel, wie im Physikunterricht im öffentlichen Bildungssystem haarsträubenden Unfug gelehrt wird, zitiert aus der Dokumentation von G.O. Mueller – Kapitel 3 – Das Relativitätsmärchen und die Fakten:

Ein Beispiel: Zwei Stäbe, die sich in Ruhe befinden, sind gleich lang. Nun setzen wir uns auf den einen Stab und fliegen mit hoher Geschwindigkeit an dem anderen vorbei. Wir stellen fest, daß der andere Stab kürzer ist als unserer. Der Beobachter aber, der sich auf dem anderen Stab befindet, stellt fest, daß unser Stab, der sich relativ zu seinem bewegt, kürzer ist. In ähnlicher Weise wirkt sich die Relativität auf die Zeitmessung aus. Die Länge meines Lebens hängt davon ab, wie schnell ich mich relativ zu den Menschen bewege, mit denen ich darüber spreche.“

Dr. sc. paed. J.-P. Braun: Physikunterricht neu denken. Thun (usw.): Deutsch 1998. Zugl.: Flensburg, Univ., Diss., 1998.

 

Wenn Dr. sc. paed. J.-P. Braun über die Länge seines Lebens mit Menschen sprechen möchte, zu den er sich bewegt – es gibt etliche davon, ein paar Milliarden – sollte er es vielleicht vorzugsweise mit Dr. Markus Pössel tun, Experte der Relativitätstheorie am Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam, empfohlen von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Dr. Annette Schavan, bevor er solchen Unsinn im Physikunterricht vermittelt. 

Dr. sc. paed. J.-P. Braun würde dann lernen, dass keiner der Stäbe, worauf  er und Dr. Markus Pössel plaudernd reiten, seine Ruhelänge verändert und kürzer wird, siehe hier

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; (Dr. Markus Pössel)

 

Die beiden können sich also über die Länge ihres jeweiligen Lebens so lange unterhalten wie es ihnen Spaß macht, egal mit welcher Geschwindigkeit sie sich zueinander bewegen, meinetwegen auch mit Lichtgeschwindigkeit: Die Länge ihres jeweiligen Lebens wird dadurch mit keiner Sekunde länger oder kürzer sein.

Es muß jedoch irgendwann mit der Vermittlung dieses katastrophalen Unsinns im öffentlichen Bildungssystem Schluß sein!

(Jocelyne Lopez)



Für Klarheit ist kein Preis zu hoch

 „Wie dieselbe nun auch fallen möge: ob sich das Prinzip der Relativität bewährt oder ob es aufgegeben werden muß, ob wir wirklich an der Schwelle einer ganz neuen Naturanschauung stehen, oder ob auch dieser Vorstoß nicht aus dem Dunkel herauszuführen vermag, – Klarheit muß unter allen Umständen geschaffen werden, dafür ist kein Preis zu hoch. Denn auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis.“

Max Planck: Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
In: Die Umschau. 14. 1910, Nr. 44, S. 870-872; darin: S. 872.

 

Zitiert aus der Dokumentation von G.O. Mueller:
Über die absolute Größe der speziellen Relativitätstheorie –
Kap. 3 – Das Relativitätsmärchen und die Fakten



G.O. Mueller: Die Begründung der relativistischen Effekte ist das Zentrum des Problems

Eine Leseprobe aus der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller „Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie“ – Kapitel 1 – Einleitung (Seite 4):

 

Fachliche Verdachtsmomente: Begründung der Effekte

Angesichts der völligen Uneinigkeit der Autoren über Anschein oder Realität der Effekte bleibt nur die genaue Prüfung ihrer Herleitung in der Theorie. Damit befindet sich der mißtrauische Leser im Zentrum des Problems.

Die Theorie nimmt ihren Anlaß aus angeblich vorliegenden Befunden von Experimenten, vor allem aus dem Michelson-Morley-Versuch: eine Nachprüfung ergibt jedoch ganz andere Befunde. Die Theorie stellt als Voraussetzungen starke Behauptungen über Sachverhalte auf: sie kann diese Behauptungen nicht beweisen, nicht einmal die Wahrscheinlichkeit der Behauptungen plausibel machen. 

Aus den angeblichen Befunden und den aufgestellten Behauptungen entwickelt die Theorie Schlußfolgerungen: dabei macht sie Fehler, überwiegend zweierlei Art, nämlich zirkuläre Beweisgänge (die also das zu Beweisende bereits in den Voraussetzungen enthalten und deshalb nichts beweisen) und widersprüchliche Aussagen. 

Auf die Frage nach Beobachtungen und experimentellen Befunden, die die Behauptungen und Schlüsse der Theorie beweisen, führen die Vertreter der Theorie Experimente an, deren Ergebnisse verschiedene Mängel aufweisen: entweder sind die Ergebnisse aus reinem Wunschdenken entsprungen und manipuliert, oder die Interpretation der Ergebnisse ist unklar und kontrovers, oder die Ergebnisse haben mit den Behauptungen der Theorie nichts zu tun, oder die Ergebnisse können ohne die Theorie auf verschiedene Weisen erklärt werden und stützen nicht nur eine einzige der möglichen Erklärungen. 

Nach Entdeckung dieser Sachverhalte weiß der Leser, daß das Selbstverständnis der Relativisten reine Propaganda ist und die euphorische Wahrnehmung der Theorie in der Öffentlichkeit jeder Grundlage entbehrt. Der eklatante Widerspruch zwischen der rauschenden Propaganda und den alarmierenden Befunden an den Fundamenten der Theorie ist eine Herausforderung für jeden halbwegs intelligenten Menschen. Die Sache verspricht interessanter zu werden als gedacht.

(G.O. Mueller)



Beschwerde an die Rektorin der Universität Münster

Vor dem Hintergrund der schwerwiegenden und anhaltenden Vorfälle im Blog von Thilo Kuessner, worüber ich seit mehreren Monaten in meinem Blog ausführlich berichte (siehe z.B. hier und hier) habe ich am 13.09.09 folgende E-Mail an die Rektorin der Universität Münster geschickt:

 

Von Jocelyne Lopez
An Frau Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster
Datum: 13.09.09
Betr.: Ihr Mitarbeiter Thilo Kuessner

 

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Nelles,

Ich erlaube mir Sie über folgende Missstände in Ihrer Funktion als Rektorin der Universität Münster zu informieren: 

Ihr Mitarbeiter Thilo Kuessner betreibt bei der großen Internet-Plattform „ScienceBlogs“ einen eigenen Mathematik-Blog unter expliziter Nennung seiner Funktion als Mathematikdozent in Ihrer Universität (Arbeitsgebiet geometrische Topologie).

Seine seit dem 14.03.2009 eröffnete Diskussion in der Kategorie „Politik“ 

Einstein und die Cranks (951 Kommentare)

wurde aufgrund von schwerwiegenden Vorfällen inzwischen von Herrn Kuessner in zwei Nebendiskussionen gesplittert:

Einstein und die Cranks – Diskussion zum Thema (456 Kommentare)

und

Volksabstimmung zur Relativitätstheorie (56 Kommentare) 

 

Sowohl in der Hauptdiskussion als auch in den Nebendiskussionen zeigt Ihr Mitarbeiter Thilo Kuessner als Blogbetreiber und als Teilnehmer ein Verhalten, das auf gar keinen Fall mit seiner offen bekannt gegebenen Zugehörigkeit zu einem universitären Betrieb zu vertreten ist.

Herr Kuessner beherbergt, duldet und schützt sowohl als Blogbetreiber als auch als Diskussionsteilnehmer eine Gruppe von anonymen Agitatoren und Mobber, die seit mehreren Jahren im Internet bei der Thematik „Kritik der Relativitätstheorie“ Hetze und Rufmordkampagnen von extremer Brutalität (einschließlich mit Gewalt- und Morddrohungen) gegen Kritiker der Relativitätstheorie durchziehen. Mehrere Strafanzeigen von Geschädigten dieser skrupellosen Bande wurden schon erstattet und die Staatsanwaltschaft ermittelt in einigen Fällen. Auch im Blog von Ihrem Mitarbeiter Thilo Kuessner sind Beleidigungen, Beschimpfungen, Verunglimpfungen, persönliche Angriffe, üble Nachrede und Verleumdungen der kritischen Teilnehmer auf der Tagesordnung und werden von Herrn Kuessner nicht geahndet, trotz zahlreichen Meldungen und Protesten, sondern ganz im Gegenteil gefördert. Der Haupttenor der Hetze und der Haßpropaganda besteht aus Verleumdungen, Unterstellungen und Anschuldigung des Antisemitismus, Rassismus und Nazismus gegenüber allen Kritikern der Relativitätstheorie und kritischen Teilnehmern, ob pauschal oder namentlich genannt. So wurde ich zum Beispiel im Blog von Thilo Kuessner von anonymen Teilnehmern mit Unterstellungen und Anschuldigungen von Antisemitismus, Rassismus, Nazismus, Sektenzugehörigkeit, Fanatismus, Verstoß gegen § 130 StGB, Holocaustrelativierung und Holocaustleugung diffamiert und verleumdet.

Einzelheiten über diese gravierenden Vorfälle können Sie in meinem Blog unter dem Suchbegriff „Thilo Kuessner“ zur Kenntnis nehmen, wo ich darüber ausführlich berichtet habe, 

https://www.jocelyne-lopez.de/blog

sowie auch z.B. im MAHAG-Forum:

RT kritische Meinung unerwünscht? 

Ich finde es unverantwortlich und unvertretbar, dass ein Mitarbeiter Ihrer Universität in seiner offen angegebenen Funktion als Mathematikdozent solche Aktivitäten im Internet betreibt und Diskussionsteilnehmern schweren Schaden zufügt. Als Bürgerin dieses Landes und als Steuerzahlerin trage ich auch zur Finanzierung der universitären Betriebe bei und ich sehe nicht ein, dass ich im Namen von öffentlichen Institutionen derart diffamiert und behandelt werde. Ich würde Ihnen daher dankbar sein, sehr geehrte Frau Prof. Dr. Nelles, wenn Sie in Ihrer Funktion als Rektorin der Universität Münster veranlassen würden, dass Ihr Mitarbeiter Thilo Kuessner die offene Angabe seines Arbeitsgebers in seinem „ScienceBlog“ entfernt, die Ihre Universität in ein sehr schlechtes Licht rücken lässt.

Diese vorliegende E-Mail habe ich auch in meinem Blog veröffentlicht. 

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopien an: 

Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Cuntz, Dekan des Fachbereichs Mathematik

PD Dr. Michael Joachim, Prodekan für Finanzen
und Personalangelegenheiten – Mathematisches Institut



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