Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Tierversuche abschaffen!'

Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Primatenversuchen an der Uni Bochum

Ich verweise auf unsere Auseinandersetzung seit April 2012 als eine Gruppe von Tierschützern mit der zuständigen und verantwortlichen Behörde LANUV NRW für die Genehmigung der Primatenversuche in der Hirnforschung an der Universität Bochum, siehe eine Zusammenstellung der Austausche.

Schon 2012 haben wir eine Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Vorwürfen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz §§ 7 und 8 bei der Genehmigung dieser Versuche, die seit einer unbekannten Zeit an der Uni Bochum durchgeführt wurden: Die zuständige und verantwortlich Behörde wusste nämlich nicht einmal,  seit wann sie durchgeführt wurden.

Auch bei dem 2012 zum Zeitpunkt unserer Bürgeranfrage aktuell laufenden Versuchsvorhaben über 4 Jahre (die Versuche wurden endgültig per 31.08.2012 eingestellt) mit 9 genehmigten Makaken, wusste die Behörde nichts über diese Versuche und verwies uns für die Beantwortung von genehmigungsrelevanten Fragen … an die Uni Bochum!!!!  Es stellte sich damit heraus, dass die Forscher de facto ihre eigenen Versuche selbst genehmigt haben, die von der Behörde blind durchgewunken wurden – siehe hierzu unsere Dienstaufsichtsbeschwerde über eine Mitarbeiterin an den Leiter der Abteilung 8 von LANUV NRW.

Einzig die Aufsichtsbehörde von LANUV NRW, das Umweltministerium NRW, hat uns schließlich im Mai 2014 (!!!) die verbindliche Information erteilt, dass diese Versuche in der Hirnforschung an der Universität Bochum nicht nur 4 Jahre lang mit 9 genehmigten Makaken, sondern seit 1990 mit 5 Genehmigungsverfahren durchgeführt wurden, d.h. 22 Jahre lang – mit einer noch unbekannten Anzahl von Tieren.

Wir haben dann am 07.08.2014 eine erneute Strafanzeige gegen LANUV NRW bei der Staatsanwaltschaft Bochum erstattet:

07.08.2014 – Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Primatenversuchen an der Uni Bochum

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Wir werden über die weiteren Entwicklungen berichten.

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Siehe auch in diesem Blog:

Das Land NRW ist kein Rechtstaat: Fallbeispiel der Tierversuche an der Uni Bochum

Beschwerde an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft veranlasst eine Prüfung unserer Beschwerde wegen Missachtung von Gesetzen

Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE

In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich

 



NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft veranlasst eine Prüfung unserer Beschwerde wegen Tierversuchen an der Uni Bochum

Ich verweise auf meinen Blog-Artikel Das Land NRW ist kein Rechtsstaat: Fallbeispiel der Tierversuche an der Uni Bochum, wo ich zusammenfassend über die Schwierigkeiten berichte, womit wir als eine Gruppe von Tierschützern seit 2012 zur Herbeiführung der Transparenz bei der Genehmigung der Primatenversuche an der Uni Bochum durch die Behörde LANUV NRW sowie zur Umsetzung von geltenden Gesetzen konfrontiert werden.

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Wir haben in diesem Gesamtkontext am 13.07.2014 eine Beschwerde an
Hannelore Kraft,
Ministerpräsidentin des Lands Nordrhein-Westfalen

eingereicht, siehe:

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land Nordrhein-Westfalen

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Am 25.07.2014 informierte uns die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, dass sie eine Prüfung unserer Beschwerde veranlasst hat:

Antwort der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf unsere Beschwerde

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Wir werden über weitere Entwicklungen berichten.

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Siehe in diesem Blog:

In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich

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Dienstaufsichtsbeschwerde über eine Mitarbeiterin des LANUV NRW wegen Tierversuchen

Ich verweise auf unsere langjährige Auseinandersetzung als eine Gruppe von Tierschützern mit der Behörde LANUV NRW als genehmigende Behörde der Primatenversuche an der Universität Bochum, sowie auf unsere neueste Auseinandersetzung mit dieser Behörde bei der Genehmigung der Primatenversuche im Affenlabor COVANCE in Münster:

Primatenversuche in Bochum: Auseinandersetzung mit Behörden

LANUV NRW: Erhebliche Fehlleistungen bei der Genehmigung der Tierhaltung im Affenlabor COVANCE

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In diesem Gesamtkontext haben wir am 05.08.14 eine Dienstaufsichtsbeschwerde an


Herrn Karsten Falk,
Leiter der Abteilung 8 – Tierschutz
LANUV NRW, Recklinghausen

über das Verhalten unserer Hauptansprechpartnerin in dieser Abteilung bei unseren o.g. Anliegen eingereicht:
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05.08.2014: Dienstaufsichtsbeschwerde an LANUV NRW über eine Mitarbeiterin der Abteilung 8 – Tierschutz

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Siehe auch in diesem Blog:

Das Land NRW ist kein Rechtstaat: Fallbeispiel der Tierversuche an der Uni Bochum

Beschwerde an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land Nordrhein-Westfalen

Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE

In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich

 



Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE in Münster

Ich verweise auf unsere Bemühungen seit Juni 2014 als eine Gruppe von Tierschützern, im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes Transparenz über die Tierhaltung im Affenlabor COVANCE in Münster bei der zuständigen und verantwortlichen Behörde LANUV NRW herbeizuführen, siehe eine komplette Zusammenstellung der bisherigen Auseinandersetzungen:

Bürgeranfrage an LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE in Münster

sowie

LANUV NRW: Erhebliche Fehlleistungen bei der Genehmigung der Tierhaltung im Affenlabor COVANCE in Münster

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Am 04.08.2014 haben wir eine Strafanzeige gegen die Behörde LANUV NRW bei der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Vorwürfen des Verstoßes gegen  das Tierschutzgesetz §§ 1, 2, 7, 8 und 11 bei der Genehmigung der Tierhaltung im Affenlabor COVANCE erstattet, siehe:

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Strafanzeige gegen LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE in Münster – 04.08.2014

Anlage 1 zur Strafanzeige:
Unsere Bürgeranfrage an LANUV NRW vom 22.06.2014

Anlage 2 zur Strafanzeige:
Antwort von LANUV NRW vom 25.07.2014 auf unsere Bürgeranfrage

Anlage 3 zur Strafanzeige:
Unser Brief vom 30.07.2014 an LANUV NRW über seine Antworte auf unsere Bürgeranfrage

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Wir werden über die weiteren Entwicklungen berichten.

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Covance-Tierhaltung

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In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

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Siehe auch in diesem Blog:

In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich

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Umweltministerin Priska Hinz verweigert jegliche Auskunft über die Tierversuche des Wolf Singer in Frankfurt


Ministerin Priska Hinz,
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wiesbaden

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Als eine Gruppe von Tierschützern haben wir am 20.06.2014 eine Anfrage an die Hessische Umweltministerin Priska Hinz gerichtet, um Transparenz über die langjährigen Primatenversuche des berüchtigen Tierexperimentators Wolf Singer in Frankfurt herbeizuführen, siehe:

Ansprache an die Umweltministerin Priska Hinz wegen Tierversuchen des Wolf Singer in Frankfurt

Am 31.07.2014 erhielt ich eine E-Mail-Antwort der Pressestelle des Hessischen Umweltministeriums, mit der haarsträubenden Auskunft, dass uns leider keine Informationen über  diese mit Millionen von Steuergeldern finanzierten Versuche erteilt werden konnte, da eine gesetzliche Verpflichtung dazu nicht gegeben sei: Es existiere ja in Hessen bedauerlicherweise kein Informationsfreiheitsgesetz, weshalb die Bürger und Steuerzahler mit ihrem Informationsbedarf gerne dahin gehen dürfen, wo der Pfeffer wächst:

Von Pressestelle vom Umweltministerium Hessen
An Jocelyne Lopez
Betr.: Ihre Anfrage
Datum: 31.07.2014

Sehr geehrte Frau Lopez,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 20. Juni 2014, mit der Sie unter Verweis  auf das Informationsfreiheitsgesetz um Beantwortung zu Fragen im Bereich der Genehmigung von Tierversuchen gebeten haben.

Diesbezüglich muss ich Ihnen leider mitteilen, dass dieses Gesetz, das grundsätzlich einen Anspruch auf einen Zugang zu amtlichen Informationen gegenüber den Behörden des Bundes eröffnet, in Hessen nicht existiert.

Vor diesem Hintergrund bedauere ich, Ihnen die erbetenen Daten nicht übermitteln zu können.

Mit freundlichem Gruß
Ihre Pressestelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden

 

Diese Antwort gibt aus meiner Sicht Anlass zu mehreren Überlegungen bzw. Spekulationen:
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  1. Die jetzige Hessische Umweltministerin Priska Hinz (DIE GRÜNEN) übertrifft um ein Vielfaches an Dreistigkeit und Verhöhnung der Bürger ihre Vorgängerin Lucia Puttrich (CDU), die uns im Januar 2012 bei der gleichen Bürgeranfrage mitteilte, dass die Hessische Landesbehörde Regierungspräsidium Darmstadt zuständig und verantwortlich für die Beantwortung unserer Fragen sei und sogar unsere Anfrage selbstständig zur Beantwortung dorthin weitergeleitet hatte –  allerdings hat die Landesbehörde Regierungspräsidium Darmstadt uns auch seinerzeit mitgeteilt, dass wir gerne mit unseren Fragen dahin gehen dürfen, wo der Pfeffer wächst, mit dem wohlwollenden Segen der hessischen Staatsanwaltschaften im lückenlosen Dienstweg bis hin zum hessischen Justizministeriums, siehe eine komplette Zusammenstellung der Austausche aus dem Jahre 2012.
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  2. Die gute Umweltministerin Priska Hinz interpretiert offensichtlich die Gegebenheit, dass im Bundesland Hessen noch kein Informationsfreiheitgesetz existiert (die hessischen Landesabgeordneten schlafen wohl im Parlament, stricken Socken, machen Urlaub oder was weiß ich) dahingehend, dass es wohl im Bundesland Hessen streng verboten sei, Bürgern einen freien Zugang zu amtlich vorhandenen Informationen zu gewähren. Auf die Idee, dass man Zugang zu solchen Informationen auch ohne formell existierendes Informationsfreiheitgesetz den Bürgern rechtsmäßig gewähren könnte, wenn man es nur will, kommt die gute Umweltministerin Priska Hinz nicht. Originell.
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  3. Entweder weiß die gute Umweltministerin Priska Hinz nicht, dass das Informationsfreiheitgesetz aus einer europäischen Vereinbarung hervor-gekommen ist (EU-Antikorruptionsvereinbarung vom 25. September 2008), die von der Bundesrepublik Deutschland mitunterschrieben wurde (wobei der Bund selbst sich schon ein Informationsfreiheitgesetz zugelegt hat) oder hat sie womöglich vor, mit dem Land Hessen aus der Föderation Bundesrepublik Deutschland und aus der Europäischen Union auszutreten. Originell. Dann könnte im neuen Weltstaat Hessen die Korruption ungehindert florieren, wie schön. Da könnte nicht jeder daherkommende Bürger Fragen über die Verwendung von Steuergeldern stellen und auch nicht die völlig unangebrachte Frage, wie der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer dazu kam, einen Bundesverdienstkreuz für seine Verdienste für den Tierschutz verpasst zu bekommen. Ich wette, dass die gute Tierschutzministerin Priska Hinz es auch nicht weiß, dass es sie ohnehin nicht interessiert und dass sie meint, es geht uns allen nicht an, das wäre noch schöner, oder?

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Wir werden auf jeden Fall eruieren, welche öffentliche Stelle uns verbindlich die Information darüber erteilen kann,  welches entsprechende Gesetz im Land Hessen die Bürger zur  Gleichberechtigung mit anderen Bundesländern in Sachen Informationsfreiheit in Anspruch nehmen können, um Zugang zu amtlich vorhandenen Informationen zu bekommen.

Wir werden über weitere Entwicklungen berichten.

Siehe: 07.08.2014: Beschwerde an den Hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier über Umweltministerin Priska Hinz wegen Tierversuchen des Wolf Singer

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Siehe auch in diesem Blog:

Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Die Tierversuche des Wolf Singer: Wie krank ist das Forschungssystem?

Tierversuche des Wolf Singer: Wie viel wird “geschwindelt” und “betrogen”?

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharma-Lobby

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesytem

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In Gedenken an den Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich

Am 27. Juli 2014 sind die Eheleute Ilse und Gerhard Oesterreich verstorben. Sie haben eine Traueranzeige beim Bestattungsinstitut hinterlegt:

 

Wir trauern um sie beiden. Wir trauern um unseren Ausbilder Gerhard Oesterreich, der uns 2012 anläßlich des ersten Seminars für Tierversuchsgegner im Rahmen seines langjährigen und preisgeehrten Seminaren-Angebots zum Einklagen von Tierrechten ein Teil seines immensen Wissens im öffentlichen Recht vermittelt hat.

Er hat uns mehr als Fachwissen und Gesetzesparagrafen zum Tierschutz beigebracht, sondern etwas sehr Wertvolles, etwas Einmaliges, etwas für das ganze Leben.

Er hat uns seine Vision des Schutzes der Tiere im Rahmen des öffentlichen Rechts vermittelt und uns darüber aufgeklärt, dass die Bürger in einem Rechtsstaat über weitgehend unbekannte, jedoch sehr mächtige Rechtsmittel verfügen, um die geltenden Gesetze umsetzen zu lassen.

Er hat uns erstaunliche und ungeahnte Sachen beigebracht, dass die Gesetze in extrem vielen Fällen von öffentlichen Stellen unbemerkt missachtet oder missbraucht werden, dass jedoch die Verfassung sehr bürgerfreundlich ist und die Grundrechte streng schützt,  dass wir unsere Macht als Souverän in einem Rechtsstaat einsetzen und die Rechtsinstrumente in Anspruch nehmen sollten, die uns zur Verfügung stehen, auch wenn noch keiner vor uns es getan hat. Er hat uns zum Pionier-Einsatz  ausgebildet, für die Gerechtigkeit, für die Rechte der Tiere, für die Menschlichkeit.

Er hat uns nicht nur die juristische Systematik des Einklagens von Tierrechten beigebracht, sondern auch den sicheren und selbstbewussten Umgang mit den Behörden und den Politikern, nicht etwa als Bittsteller, sondern als Souveräne, die ihre Dienstleister bemühen. Er hat uns gewarnt, dass wir viel mehr als nur einen Brief, eine Beschwerde, einen Widerspruch, eine Strafanzeige schreiben werden müssen, um Gehör zu finden, dass die öffentlichen Stellen hartnäckig mauern werden, über Jahre hinweg. Er hat uns beigebracht, uns nicht ignorieren, abservieren oder einschüchtern und uns von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, sondern immer wieder aufzustehen und mit dem Bewusstsein weiter zu kämpfen, dass wir das Recht und die Verfassung hinter uns haben. Wir sollten alle unsere Rechtsmöglichkeiten einsetzen, hintereinander oder parallel, konsequent, beharrlich, systematisch und lückenlos durch alle betroffenen Instanzen der Exekutive und der Legislative, als Souveräne in einem Rechtsstaat. Wir sollten immer daran denken, dass wir einen Koloss zu bewegen haben, aber dass auch Kolosse sich bewegen lassen. Er hat uns zum Durchhaltevermögen, zur Beharrlichkeit und zur Zivilcourage ausgebildet.

Er hat sich ganz besonders gefreut, dass wir gleich nach dem Seminar das neu erworbene Wissen konkret mit der Einleitung von mehreren Auseinandersetzungen mit Behörden gleich umgesetzt haben: Gegen die Primatenversuche in Frankfurt, Tübingen, Bochum und Magdeburg, sowie gegen die Tierversuche der REACH-Verordnung und das Affenlabor Covance in Münster. Er hat uns im Hintergrund begleitet und beraten, unsere Entwürfe durchgesehen und abgestimmt, einige Formulierungen korrigiert, unsere Emotionalität gezügelt,  immer auf unseren eigenen Schutz bedacht, sowie uns schon den angedachten nächsten Schritt beschrieben und in Aussicht gestellt. Er hat uns begleitet bei einer Gesprächsrunde in einem Ministerium und bei einer Gerichtsverhandlung in Düsseldorf, sowie bei der Übergabe einer Petition gegen die REACH-Tierversuche bei der EU-Behörde in Brüssel. Er war immer für uns da, er war stolz auf uns.

In Zuneigung, Respekt und Dankbarkeit für unseren Freund, Vorbild und Ausbilder Gerhard Oesterreich

Gisela Urban, Gabriele Menzel und Jocelyne Lopez

Arbeitskreis Tierschutz Gütersloh – Menschen für Tierrechte

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LANUV NRW: Erhebliche Fehlleistungen bei der Genehmigung der Tierhaltung im Affenlabor COVANCE

Der berüchtigte Affenlabor COVANCE in Münster geriet schon 2003 bundesweit und sogar europaweit in besonders erschreckender Weise in den Schlagzeilen durch die Undercover-Aufnahmen eines Journalisten vom ZDF, die unvorstellbar grauenhaften Zustände aufdeckten und ein Millionenpublikum in Deutschland und in der Schweiz nach der Ausstrahlung des Bild- und Filmmaterials unter Schock versetzten. Es gibt unzählige Berichtserstattungen im Internet über diese Ereignissen, sowie über die Protestwellen und die juristischen Auseinandersetzungen, die jahrelang Anlaß zur erheblichen gesellschaftlichen Unruhe und zur Störung des öffentlichen Friedens bis heute noch ausgelöst haben, siehe zum Beispiel eine kleine Auswahl:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Sept. 2003 – 500 Affen zu Tode gequält – Ärztevereinigung stellt Strafanzeige gegen Tierversuchslabor 

Hintergrundinformationen zur Strafanzeige gegen Covance

Dez. 2003 – Stellungnahme zur ZDF-Sendung Frontal 21 am 9.12.2003 – Covance Folterlabor 

Februar 2004 – Covance-Affen dürfen weiter gequält werden – Ärztevereinigung wirft Staatsanwaltschaft Parteilichkeit vor

Dez. 2010 – Covance – Symbol für das Grauen der Tierversuche

Juli 2014 – Tierversuchshochburg Münster .

 

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Neue Undercover-Aufnahmen aus der Muttergesellschaft von COVANCE in den USA/Virginia wurden kürzlich im Internet veröffentlicht, die genauso unvorstellbar grausame Zustände aufdecken, und bis heute noch herrscht keine Transparenz darüber, was in den Räumen des Affenlabors COVANCE in Münster sich abspielt.

Wir haben dann am 22.06.2014 als eine Gruppe von Tierschützern (unter der Federführung von Frau Gisela Urban) eine Bürgeranfrage im öffentlichen Interesse im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes an die zuständige und verantwortliche Behörde für die Genehmigung der Anlage und der Versuche der Firma COVANCE Münster gerichtet und ihr 4 Fragen über die Haltung der Tiere gestellt:

22.06.214 – Bürgeranfrage an LANUV NRW wegen Affenlabor Covance in Münster

Am 25.07.2014 erhielten wir die Antwort der Behörde LANUV NRW:

25.07.2014 – Antwort von LANUV NRW auf die Bürgeranfrage über COVANCE

Wir haben heute in einem Brief an die Behörde LANUV NRW ihre Antwort ausführlich kommentiert und erhebliche Fehlleistungen der Behörde bei der Erteilung der Genehmigungen herausgearbeitet, aus unserer Sicht Verstöße gegen das Tierschutzgesetz §§ 1, 2, 7, 8 und 11:

30.07.2014 – Brief an LANUV NRW über die Beantwortung der Bürgeranfrage wegen COVANCE in Münster

 

Wir werden über die weiteren Entwicklungen berichten.

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Warnung: Die Bürger sollen sich grundsätzlich mit Fragen an die Behörde LANUV NRW im öffentlichen Interesse im Rahmen des Informationsfreiheitgesetzes sehr zurückhalten, sie lässt sie sich teuer bezahlen, siehe zum Beispiel in diesem Fall COVANCE Münster:

Bürgeranfrage an LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE und Gebührenerhebung

LANUV NRW lehnt einen Antrag auf Gebührenbefreiung für Auskünfte über den Affenlabor Covance ab

16.07.2014: Vermittlung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW wegen Gebührenerhebung von LANUV NRW bzgl. Affenlabor COVANCE

Gebührenbescheid von LANUV NRW wegen Beantwortung der Bürgeranfrage über den Affenlabor Covance

LANUV NRW: Wieder einmal abschreckende Gebührenerhebung – jetzt wegen Affenlabor Covance

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© Bild Regina Rau, 2004 

gemalt nach einem Foto aus dem Primatenlabor Covance in Münster zu der Zeit, wo die Undercoveraufnahmen eines Journalisten von ZDF gerichtlich verboten wurden: Ein Affenbaby, dessen Mutter getötet und wie Müll weggeworfen wurde, und dem man eine Rolle als Ersatz gegeben hat, womit es seine Qualen bis zur Erschöpfung lindern durfte, bis es auch selbst nach Tests und Untersuchung seiner zerstörten Psyche getötet wird.

Wir haben dich verlor’n
Ohnmacht, Trauer, Zorn

Ich versprech dir jetzt
Ich tu, was ich kann
(Regina Rau)

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LANUV NRW: Wieder einmal abschreckende Gebührenerhebung – jetzt Bürgeranfrage wegen Affenlabor COVANCE

Ich verweise auf unsere Bürgeranfrage vom 19.06.2014 als eine Gruppe von Tierschützern (Federführung Frau Gisela Urban) zur Herbeiführung der Transparenz bei der Haltung der Tiere im Affenlabor Covance in Münster, in der wir die zuständige und verantwortliche Behörde LANUV NRW um Beantwortung von vier Fragen im öffentlichen Interesse im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes gebeten haben:

Bürgeranfrage an LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE in Münster

Wir wurden im Vorfeld mit der Ankündigung der Erhebung von Gebühren in unbekannter Höhe konfrontiert, die wir erst einmal versucht haben, mit der Behörde zu klären und zu regeln.

Die Behörde hat sowohl den Anspruch der Bürger von NRW auf ein öffentliches Interesse als auch die Gebührenbefreiung in den Fällen von öffentlichem Interesse abgelehnt, aufgrund eines sehr bedenklichen Gerichtsurteils des Verwaltungsgerichts Düsseldorf aus dem Jahre 2014 in einem ähnlich gelagerten Fall (Primatenversuche an der Uni Bochum), siehe:

Bürgeranfrage an LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE und Gebührenerhebung

Wir haben dann einen begründeten Antrag auf die Minimumgebühr von 10 Euro eingereicht und dabei gleichzeitig den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW gebeten, sich in diese Angelegenheit einzuschalten und sich mit der Behörde in Verbindung zu setzen. Es gehört nämlich zu den Aufgaben der Beauftragten für Informationsfreiheit in Bund und Ländern in Konfliktsituationen zwischen Bürgern und Behörden im Sinne der Interesse der Bürger zu vermitteln, siehe:

LANUV NRW lehnt einen Antrag auf Gebührenbefreiung für Auskünfte über den Affenlabor COVANCE ab.

Am 16.07.2014 erhielten wir in Kopie das Schreiben des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW an die Behörde LANUV NRW in dieser Angelegenheit, siehe:

16.07.2014: Vermittlung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW wegen Gebührenerhebung von LANUV NRW bzgl. Affenlabor COVANCE

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Nachstehend eine neue Entwicklung:.

Am 25.07.2014 erhielt Frau Gisela Urban per Post einen Gebührenbescheid über 250 Euro des Fachbereichs 84 von LANUV NRW über die Beantwortung ihrer Anfrage, wobei sie wohlbemerkt diese Beantwortung noch nicht erhalten hat (die Gebühr kommt vorsichtshalber vor der Leistung, sicher ist sicher…), siehe:

Gebührenbescheid von LANUV NRW wegen Beantwortung der Bürgeranfrage über den Affenlabor Covance

Dieser Gebührenbescheid ist aus unserer Sicht in vielerlei Hinsicht äußerst bemerkenswert:

1. Es sieht so aus, als ob der Fachbereich 84 von LANUV NRW, der den Gebührenbescheid ausgestellt hat, überhaupt nicht über die Korrespondenz zwischen dem Justiziarat von LANUV NRW (Fachbereich 15 – Herrn Hauke Christian Hoyer) und Frau Gisela Urban, sowie über den o.g. Brief vom 16. 07.2014 des Landesbeauftragten für Informationsfreiheit informiert wurde. Auf jeden Fall wird zu keinem Zeitpunkt auf die verschiedenen ausgetauschten Argumenten eingegangen, als ob gar keine Bemühungen zur Regelung der Gebühr angestellt wurden, sie werden völlig ignoriert: Frau Gisela Urban hatte ausführlich begründet, warum sie in diesem Fall die Minimumgebühr von 10 Euro beantragt hat, es wurde aber auf ihre Begründungen mit keinem Wort eingegangen.  Das ist aus unserer Sicht nicht nur unfair, sondern auch unsachgemäß. .

2. Anstatt zu begründen, warum ihr zum Beispiel keine Gleichbehandlung durch eine Mindestgebühr von 10 Euro gewährt wird, wie bei dem herangezogenen Fall eines anderen Bürgers, berechnet ihr stattdessen LANUV NRW sofort als Gebührenbasis einen Stundenlohn von 77 Euro für Mitarbeiter des höheren Dienstes. Das ist aus unserer Sicht unangemessen und willkürlich. Man fragt sich allerdings auch, wann die in der genannten Tarifstelle 1.2 der Anlage zur Verwaltungsgebührenordnung vorgesehene Mindestgebühr von 10 Euro überhaupt zustande kommen könnte, wenn systematisch jede gebrauchte Arbeitsminute den Bürgern als Stundenlohn berechnet wird.  Man fragt sich hier auch, warum ein Mitarbeiter des höheren Dienstes (Stundenlohn 77 Euro) für die Beantwortung von genehmigungsrelevanten Fragen im Fall Covance Münster notwendig ist, wenn ein Mitarbeiter des mittleren Dienstes  für die Beantwortung von genehmigungsrelevanten Fragen im Fall Ruhruniversität Bochum ausreichte (Stundenlohn 62 Euro).

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3. Auch wird überhaupt nicht auf die Ausführungen des Landesbeauftragten NRW für Informationsfreiheit in seinem Brief an Herrn Hoyer/Justiziarat LANUV NRW eingegangen, wie zum Beispiel, dass nur ein erheblicher Verwaltungsaufwand eine Gebührenfolge auslösen darf.  Ab wann besteht ein erheblicher Verwaltungsaufwand für LANUV NRW? Ab 10 Minuten (= 12,80 Euro) ? Ab 60 Minuten (= 77 Euro)? Ab 220 Minuten (=250 Euro wie hier berechnet wurde)? Sind 220 Minuten ein erheblicher Verwaltungsaufwand? Sie sind es aus unserer Sicht überhaupt nicht, vor allem im Hinblick darauf, dass es nicht nur im Interesse der Allgemeinheit, sondern auch im Interesse der Behörde sein sollte, transparent zu machen, ob die gesetzlichen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes bei der Haltung der Tiere im Affenlabor Covance respektiert werden.

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4. Das Äquivalenzprinzip, das vom Landesbeauftragten NRW für Informa-tionsfreiheit ausführlich angeführt worden ist, wurde auch nicht berücksichtigt: Ein angemessenes wirtschaftliches Verhältnis besteht für eine ehrenamtlich engagierte Bürgerin nicht, wenn sie 250 Euro zahlen muss, nur um bei einem begründeten Verdacht zu prüfen,  ob die gesetzlichen Bestimmungen bei der Haltung der Tiere im Affenlabor Covance respektiert werden, was ohnehin ihre Pflicht als Bürgerin aufgrund § 258 StGB „Strafvereitelung“ ist.  Es ist allerdings schon im Internet und im Landtag NRW bekannt, dass LANUV NRW eine Politik der Abschreckung der Bürger mit den Gebührenerhebungen im Rahmen des IFG betreibt (siehe Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage des Abgeordneten Ralf Witzel). Auf Bundesebene sieht das  Informationsfreiheits-gesetz eine Gebührenbefreiung für Anfragen im öffentlichen Interesse vor, auf kommunaler Ebene in NRW ist es auch vorgesehen. Hier wird die Absicht des Gesetzgebers umgegangen, die Gleichberechtigung der Bürger abgeschafft und das Equivalenzprinzip eklatant missachtet.

 

Frau Gisela Urban hat den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informa-tionsfreiheit gebeten, noch einmal gegenüber Herrn Hoyer/Justiziarat LANUV NRW für sie zu vermitteln: Es geht nicht, dass das Justiziarat sich aus dieser Konfliktsituation ohne Stellungnahme zurückzieht, nachdem es sich ungefragt vorgeschaltet hatte. Frau Gisela Urban beansprucht weiterhin die Minimumgebühr von 10 Euro und würde innerhalb der vorgesehenen Frist von einem Monat vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen klagen, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte (es besteht hier keine Rechtsanwaltspflicht, die Klagen reichen wir selbst ein). Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit rät den Bürgern, ihn vor einer Klage einzuschalten.

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Siehe auch in diesem Blog:

Verwaltungsgericht Düsseldorf: Was will diese Tussi von uns?

Tierversuche des Ministers Johannes Remmel: Die Bürger können sich die Auskünfte der Behörde LANUV NRW finanziell nicht leisten

Primatenversuche des Umweltministers Johannes Remmel: Das Informationsfreiheitsgesetz versagt in NRW

Beschwerde an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Missachtung von Gesetzen im Land NRW

Affenlabor COVANCE – Horrendes Symbol einer Gräuel-Wissenschaft

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen!

Tierversuchshochburg Münster – Covance Affenlabor

Prof. Toni Lindl: Nur 0,3 % der Ergebnisse aus Tierversuchen sind auf Menschen übertragbar

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharmalobby Der Wahnsinn Tierversuche muss aufhören!



Tierversuchshochburg Münster – Covance Affenlabor

Aktuelle Informationen aus der Webseite der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V.:

Tierversuchshochburg Münster Ärzteverein veröffentlicht Infoblatt

In einem aktuell erschienenen Faltblatt informiert die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche über tierexperimentelle Forschung in Münster und bringt damit grausame Fakten ans Licht, die nach dem Willen der Experimentatoren der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollen. Der Verein fordert eine Kehrtwende hin zu einer ethischen Forschung ohne Tierleid, die mittels moderner Testmethoden zu klinisch relevanten Ergebnissen gelangt.

Covance, eines der größten Affenlabore in Deutschland mit Sitz in Münster, führt im Auftrag der Pharma- und Chemieindustrie Tierversuche durch. Hier leiden und sterben Langschwanzmakaken unter anderem in Giftigkeitstests, um Substanzen auf Gefahren für den Nachwuchs oder erbgutschädigende Wirkungen zu untersuchen. Meist mehrmals täglich werden die Stoffe schwangeren Affen mit einem Schlauch in den Magen gepumpt oder in die Blutbahn injiziert. Die Folge können starke Schmerzen sowie Totgeburten oder Missbildungen sein. Die Tiere stammen aus Ländern wie Mauritius, China oder Vietnam, wo sie mit brutalen Methoden aus der freien Wildbahn gefangen und unter unsäglichen Bedingungen gezüchtet werden. Als Ladung im Rumpf von Passagiermaschinen werden sie quer über den Globus geflogen, um Tierversuchslabore wie Covance zu beliefern. Air France ist weltweit die letzte große Fluggesellschaft, die sich noch an diesem grausamen Geschäft beteiligt. […]

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Ein Affenbaby, dessen Mutter getötet und wie Müll weggeworfen wurde, und dem man eine Rolle als Ersatz gegeben hat, womit es seine Qualen bis zur Erschöpfung lindern durfte, bis es auch selbst nach Tests und Untersuchung seiner  zerstörten Psyche getötet wird. Diese Verbrecher, diese Verbrecher, DIESE GEMEINGEFÄHRLICHEN  VERBRECHER!!!

© Regina Rau, 2004 – gemalt nach einem Foto aus dem Primatenlabor Covance in Münster zu der Zeit, wo die Undercoveraufnahmen eines Journalisten von ZDF gerichtlich verboten wurden.

Wir haben dich verlor’n Ohnmacht, Trauer, Zorn Ich versprech dir jetzt Ich tu, was ich kann (Regina Rau)

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Bürgeranfrage an LANUV NRW wegen Affenlabor COVANCE in Münster

Affenlabor COVANCE – Horrendes Symbol einer Gräuel-Wissenschaft

Petition an Minister Johannes Remmel: Gräuel-Affenlabor COVANCE schließen!

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Prof. Toni Lindl: Nur 0,3 % der Ergebnisse aus Tierversuchen sind auf Menschen übertragbar

Eine TV-Sendung von 3SAT vom 09.02.2011 –  um immer wieder darüber aufzuklären, was in den Kram der Tierversuchslobby nicht passt: Es ist schon lange weltweit in der Fachwelt wissenschaftlich belegt, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind:

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Unattraktive Alternative – Kaum Anreiz für Forscher, Tierversuche zu ersetzen

Für viele Forscher sei es nicht attraktiv, Alternativen zu Tierversuchen zu entwickeln, meint der Biologe Roman Kolar.

Für viele Forscher sei es nicht attraktiv, Alternativen zu Tierversuchen zu entwickeln, meint der Biologe Roman Kolar. Da geht es nicht so sehr darum, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzielen, sondern ein bestimmtes Verfahren bis zur Praxisreife zu bringen“, so der Forscher von der Münchner „Akademie für Tierschutz. „Dafür gibt es relativ wenige wissenschaftliche Anreize und die Fördersituation ist auch nicht optimal, so dass wir versucht haben, hier eine Lücke zu füllen.“ Er züchtet menschliche Augenhornhaut-Zellen, um an ihnen Stoffe auf ihre Giftigkeit zu testen

Die Akzeptanz fehle auch bei den Behörden, meint  Biologe Prof. Toni Lindl vom „Institut für angewandte Zellkultur“: „Wie heißt es schön auf gut Bayerisch: Des hamma scho imma so g’macht!“ Nur bei 0,3 Prozent der Studien, die der Münchner Biologe Prof. Toni Lindl untersucht hat, waren die Ergebnisse aus Tierversuchen überhaupt auf den Menschen übertragbar – und keine davon hat bisher zu einer Therapie geführt. Versuche an Ratten geben „keine Aussage darüber, wie es beim Menschen ist“, meint Dr. Dieter Runge von der Firma „Primacyt“. […]

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Video-Übertragung der 3SAT-Sendung:

Es müssen nicht immer Tierversuche sein, sagen immer mehr Wissenschaftler…

 

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Siehe auch in diesem Blog:

Übertragbarkeit der Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen: Wir werden belogen – auch im Fall Andreas Kreiter

Tierversuche: Erschreckender ethischer Zerfall und Verhöhnung der Verfassung – Beispiel Tierexperimentator Wolf Singer

Wie kam der berüchtigte Tierexperimentator Wolf Singer zu einem Bundesverdienstkreuz?

Wolf Singer, Andreas Kreiter & Co: Die Tierexperimentatoren belügen uns, dass sich die Balken biegen!

Tierversuche des Wolf Singer: Was für einen Nutzen seit 40 Jahren?

Die Tierversuche des Wolf Singer: Wie krank ist das Forschungssystem?

Tierversuche des Wolf Singer: Wie viel wird “geschwindelt” und “betrogen”?

Tierversuche als Scharlatanerie und Abzockesystem

Tierversuche und die gigantische Abzocke der Pharmalobby

Der Wahnsinn Tierversuche muss aufhören!

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Forschung ja, Tierversuche nein!

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Großdemo gegen Tierversuche am 6.9.2014 in Frankfurt
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