Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

Gotthard Barth: Der gigantische Betrug mit Einstein

barth2Eine Buchempfehlung:

 

Der gigantische Betrug mit Einstein
Historisch und mathematisch
Gotthard Barth
Wissen im Werden, 1987 –
Sonderband 8

 

Aus dem rückseitigen Buchumschlag:

Die ganz unglaubliche Geschichte, wie der „ungeschickte Schlullehrer“ (A. Joffe, Röntgens Assistent) zum Größten mathematischen Genie aller Zeiten aufgebaut wurde.

Die Akteure:

Prof. Woldemar Voigt, Göttingen, Kristallfachmann, erste „Lorentztransformation„, 1887

Prof. W.C. Röntgen, München, Maschinenbau-Ingenieur (Polytechnikum Zürich), 1. Nobelpreis für Physik 1901.

Fachlehrer A. Einstein, Patentamt Bern, Ingenieur (Polytechnikum Zürich), Nobelpreis 1921

Dr. Max Laue, Berlin – Zürich, Nobelpreis 1914, Schüler von W. Voigt Assistent von

Prof. Max Planck, Berlin, Nobelpreis 1918

 

Die Bücher von Gotthard Barth sind nur direkt bei Edition Mahag erhältlich, siehe: http://www.mahag.com/theimer.php



Die Relativitätstheorie fällt

Eine Buchempfehlung:

Die Relativitätstheorie fällt
1. Band des Gemeinschaftsbuchwerks von 80 Autoren: Philosophen, Mathematikern, Physikern, Technikern, Ärzten: Was von moderner Physik bleibt und fällt.
Verlag Kritische Wissenschaft, 2005

relativitaetstheorie-faellt.jpg

Aus dem rückseitigen Buchumschlag:

Die moderne Physik des 20. Jahrhunderts brachte erhebliche Erkenntniserweiterung, verhedderte sich jedoch durch überschießend ausufernde Theorienbildung, die wissenschaftsmethodisch dilettantisch erfolgte und dazu führte, die Wissenschaftsentwicklung generell festzukeilen, damit echten seriösen wahrheitsgemäßen Wissenschafts- und Erkenntnisfortschritt zu verbauen.

Hauptschuld an diesem eingetretenen Wissenschaftsdilemma trägt die Einstein zugeschriebene sachlich völlig absurde Relativitätstheorie. Sie wurde von anderen entwickelt, von Einstein, einem wissenschaftsmethodisch unbedarften Visionär, der zum größten Mathematik- und Physikgenie hochstilisiert wurde, das er nicht im entferntesten war, übernommen, ihm zugeschrieben, woraus künstlich ein sachlich völlig haltloser Einsteinkult geprägt wurde. Es gibt eine Riesenliteratur der Widerlegung der sogenannten Relativitätstheorie, doch wird diese Literatur vieler echter wahrheitsliebender Wissenschaftler der Öffentlichkeit mit brutalen Methoden vorenthalten. Nunmehr wird sie hier jedoch klargelegt.

Die Bevölkerung wurde in einen irrationalen Einsteinskult geprägt und glaubt an Einstein, ohne zu verstehen, an was sie glauben soll. Der Normalbürger versteht jedoch nicht, weil er zu dumm wäre, sondern weil unverständliches Absurdes für Menschen mit gesundem Menschenverstand unverständlich bleiben muß. Allerhöchste Zeit wurde, den bereits 100 Jahre alten Kult der Relativitätstheorie sachrichtig zu korrigieren und den nach wahrheitsgemäßer Unterrichtung verlangenden Studenten echte Wissenschaft und nicht absurden Unsinn zu lehren.



Georg Galeczki und Peter Marquardt: Wissenschaft oder Religion?

Dennoch: Der Erfindungsreichtum der Relativität und ihrer Verteidiger bleibt bewundernswert. Allerdings auch ihre Immunität gegen Einwände. Es finden immer noch Kongresse und Symposien statt, die der „physikalischen Deutung der Relativitätstheorie“ gewidmet sind. Wozu braucht man noch Spielraum zur Ausdeutung, wenn alles so sonnenklar und unzählige Male bewiesen und bestätigt worden ist? Oder gibt es auch hier jene „unguten Gefühle“, die sich als Symptome einer sich schon lange ankündigenden Krankheit nicht wegdiskutieren lassen, egal für wie gesund der Patient gilt? Einen Gesunden braucht man nicht unter Quarantäne zu stellen. Lustigerweise sorgen aber die Wächter der Relativität noch 90 Jahre nach dem Erscheinen der berühmtesten Arbeit dafür, dass kein missliebiger Kritiker durch die Tore huscht und im Tempel Unheil anrichtet.

(Georg Galeczki / Peter Marquardt)

Quelle:

Requiem für die Spezielle Relativität (Seite 19)
Georg Galeczki/Peter Marquardt – Frankfurt am Main
Haag + Herchen, 1997



Karl Popper: Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr.

In der Homepage von Wolfgang Neundorf werden Auszüge eines Interviews von Karl Popper mit der Zeitung „DIE WELT“ zitiert:

Wolfgang Neundorf:

Erinnern wir uns doch eines Interviews, welches Karl Popper (1902-1994, siehe Foto) der Zeitung DIE WELT am 29. Januar 1990 gab (1991 veröffentlicht als Taschenbuch bei Ullstein unter dem Titel „Ich weiß, daß ich nichts weiß – und kaum das„):

—–

Popper: Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. Wir bilden uns viel ein – wir wissen nicht, wie wenig wir wissen. Und wir Intellektuellen sind nicht nur anmaßend, sondern auch bestechlich.

WELT: Materiell bestechlich?

Popper: Ich meine nicht nur mit Geld, sondern auch bestechlich durch Ansehen, Macht, Einfluß und so weiter. Das ist leider so. Man müßte auch hier eine neue Mode schaffen. Ich hoffe, daß es für Intellektuelle einmal modern werden wird, bescheiden zu sein. Das ginge schon. Natürlich bin ich nicht der beste Mann, um eine neue Mode zu kreieren.

WELT: Welchen „Modetrend“ erkennen Sie heute bei den Intellektuellen?

Popper: Sie machen aus Theorien Ideologien. Selbst in der Physik und in der Biologie gibt es leider viele Ideologien. […] Überall, auch in diesen Fachbereichen, gibt es einen Dogmatismus, gegen den es schwierig ist, sich durchzusetzen. […] Die Intellektuellen sind unkritisch und gehen mit den Moden, und es gibt einen starken Druck. Das heißt: Wer nicht mit der Mode geht, der steht bald außerhalb des Kreises derer, die ernst genommen werden.

WELT: Würden Sie so weit gehen und sagen daß durch diesen Anpassungsdruck die Wissenschaft gefährdet ist?

Popper: Ich bin ein begeisterter Anhänger der Wissenschaft. Physik und Biologie sind für mich großartige Wissenschaften, und ich halte die meisten Physiker und Biologen für sehr gescheit und gewissenhaft. Aber: Sie stehen unter Druck. Diesen Druck gibt es erst seit dem zweiten Weltkrieg, seitdem so viel Geld für die Wissenschaft ausgegeben wird.

——

Wolfgang Neundorf: Diese Aussagen sind aktueller denn je. Gerade weil Popper alles andere als ein Wissenschaftsgegner und Technikfeind war, sollte man seine Aussagen durchaus ernst nehmen. Denn er erkannte eine Entwicklung – im und nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzend, wie er bemerkte -, die sich letztlich nicht unbedingt als förderlich für den wahren Erkenntnisfortschritt herausstellte.



Prof. Gottfried Anger schreibt an Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Berlin, den 15.11.2006

Sehr verehrte Frau Prof. Wanka,

in den vergangenen zwei Wochen hatte ich in Berlin äußerst interessante Gespräche mit dem international sehr bekannten Geodäten Prof. Helmut Moritz (TU Graz, früher TU Berlin) und dem Neurologen Prof. Gerald Ulrich (FU Berlin). Sowohl in der Geodäsie und Geophysik als auch in der Hirnforschung werden die vom Prinzip her dringend notwendigen Untersuchungen auf physikalischem und theoretischem Gebiet an die Seite gedrängt und immer mehr durch rein experimentelle Untersuchungen und numerische Verfahren ersetzt. Das führt zu einer Verflachung der Naturwissenschaften, was für unser Land sehr schlimme Folgen haben kann. Weiter haben nach Sir Isaac Newton (Principia 1687, Deutsche Übersetzung S. 511) Hypothesen nichts in der Experimentalphysik zu suchen. Und dabei verwendet die theoretische Physik zum großen Teil Hypothesen für ihre Untersuchungen, die nicht an der Realität nachgeprüft sind. Das hat z. B. in der Medizin schlimme Folgen, da diese Vorgehensweise zu keinen real world solutions führt. Solche Untersuchungen bleiben meist nur mathematische Untersuchungen. Nur die Einheit von Theorie und Praxis liefert sinnvolle Ergebnisse: praxis cum theoria.
[…]

Bitte weiter lesen unter: http://www.ekkehard-friebe.de/Wanka.pdf



Wolfgang Neundorf: Für die Rehabilitation des gesunden Menschenverstandes

In der Homepage von Wolfgang Neundorf, „Die Physik in der Sackgasse?„, plädiert der Autor – auch nach dem Motto von Immanuel Kant „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ – für eine Rückkehr zur Vernunft in der modernen Physik:

Wichtiger ist die Tatsache des Versuches der Rehabilitation des in Verruf geratenen so genannten gesunden Menschenverstandes.

Die ausgesprochene Seltsamkeit der modernen Physik, die Erkenntnis nur noch in Gestalt abstrakter mathematischer Modelle akzeptiert (auch dagegen richtet sich diese Polemik), weil anscheinend anders es nicht geht, muss dem unbefangenen Betrachter wahrlich recht eigenwillig vorkommen. Das gerade macht es aus, das Elitäre dieser Wissenschaft. Betrachtet man hingegen die Physik aus einer etwas größerer Distanz, so verschwinden einige Ungereimtheiten fast von selbst. Und das ohne extreme geistige Klimmzüge – und ohne Mathematik!

Erkauft werden muss dieser – ja, man kann es durchaus so nennen – Fortschritt mit dem Verzicht auf althergebrachte Anschauungen von Raum, Zeit, Wechselwirkung und vielem anderen mehr. Vorstellungen werden entwickelt, welche einerseits so umwerfend neu und so originell vom Ansatz her nicht in jedem Falle sind. „Nur“ die Darstellung der Zusammenhänge und Beziehungen als auch die Konsequenzen sind in der hier gezeigten Form sicherlich ohne Vorbild.

Andererseits gibt es dennoch ein Problem. Ein gewaltiges sogar. Mit Putzarbeiten an der Fassade des Gebäudes der Physik ist es meiner Meinung nach nicht mehr getan. Auch irgendwelche Um- und Anbauten verfehlen mit Sicherheit ihren Zweck. Um dessen Grundfesten geht es. Und diese stehen stabil und unzerstörbar vor uns. Seit Jahrhunderten schon. Keine neue Idee, und sei sie noch so exotisch und bizarr, war in der Lage, dieses Fundament auch nur anzukratzen. Eher umgekehrt: Weil das Fundament der Physik sich dermaßen unerschütterlich zeigte, wurden geradezu abenteuerlich anmutende Hypothesen und Vorstellungen provoziert, die zu einer neuen Form des „Wunderglaubens“ führten. Dagegen kommt man – so scheint es – mit rationalen Argumenten nicht an.

In vorliegender Arbeit unter anderem wird der Versuch unternommen, folgende ungeheuerliche Behauptung zu beweisen: So „verrückt„, wie die Welt sich im Licht der modernen Physik uns anscheinend gegenübertritt, ist sie vielleicht doch nicht. Das könnte ein Trost sein.

(Wolfgang Neundorf)



Helmut Hille: 10 Millionen Euros für das Feiern einer unsinnigen Theorie!

 „Pressemeldung vom 15.06.2004. Während in Deutschland überall gespart werden muß, für Arbeitslose und Rentner, aber auch Staatsdiener besonders schmerzlich, ist dem Bund das Feiern einer wissenschaftlich unsinnigen Theorie 10 Millionen Euro wert! Wenn jedoch Kritik und alternative Lösungen mit gleicher Gewichtung in Berlin vorgetragen werden könnten, wäre gegebenenfalls eine solche Veranstaltung zu begrüßen. Sollte es sogar gelingen, das Absurde der hochgejubelten Theorie für jedermann kenntlich zu machen, wäre dies sogar fast jeden Betrag wert, blockiert sie doch die Forschung und damit nicht nur den Fortschritt der Wissenschaft, sondern den geistigen Fortschritt überhaupt. Hat diese Republik wirklich nur noch ihren Untergang verdient, oder gibt es doch etwas an ihr, das es zu verteidigen gilt?“

(Helmut Hille)

Quelle:
Was von moderner Physik bleibt und fällt.
(Gemeinschaftsbuchwerk mit 8 Bänden)
Band 1: Die Relativitätstheorie fällt (Seite 470)
Verlag Kritische Wissenschaft – 2005



Stimmen zur Relativitätstheorie

Ehe ich das Zeug (=die Relativitätstheorie!) glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!

(Albert Abraham Michelson, Nobelpreisträger)
– aus dem Brief von Arnold Sommerfeld an Wilhelm Wien vom 16.1.1910

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Mir will es nicht in den Kopf hinein, dass man so ganz abstrakte Betrachtungen und Begriffe brauchen muß, um Naturerscheinungen zu verstehen.

(Wilhelm Conrad Röntgen, Nobelpreisträger)
– zitiert nach: Leicht, Hans: „Wilhelm Conrad Röntgen“. München 1994

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Ein an einem Himmelskörper vorübergehender Lichtstrahl müsste nach der Relativitätstheorie eine Ablenkung erfahren. Wenn das aber wirklich der Fall ist, so ist die Lichtgeschwindigkeit nicht unveränderlich, und dann entzieht sich die Relativitätstheorie selbst den Boden.

(Wilhelm Wien, Nobelpreisträger)
– aus „Ziele und Methoden der theoretischen Physik“, Vortrag von Wilhelm Wien am 11.5.1914 in Würzburg.

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Die Relativitätstheorie? Unsinn! Für unsere Arbeit ist sie nicht nötig!

(Ernest Rutherford, Nobelpreisträger)
– zitiert nach: Suchotin, Anatoli K.: „Kuriositäten in der Wissenschaft?“ Thun 1983

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Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

(Albert Einstein)

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Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?

(Albert Einstein, 1944)

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Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin.

(Albert Einstein, 1949)
– aus «Lettres à Maurice Solovine“, Paris 1956, S. 94

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Bleiben wir bei den Medien: Was es trotz vieler kleiner Beiträge zum Einstein-Jahr auffälligerweise nicht gab, war eine prominent besetzte Talkrunde zur besten Fernsehzeit. Dies legt den Verdacht nahe, dass das Jubeljahr alles mögliche bewirkt hat, nur keine neue Antwort auf die Frage, „Was verstehen Sie von Albert Einstein?“. Sie lautet beim allgemeinen Publikum nämlich unverändert „Nichts“, und Journalisten, die sich nicht zur Physik bekennen, gehören dazu. […] Einsteins Physik ist trotz aller Jubelfeiern den meisten fremd geblieben. Zu den Standardsätzen von Reportern, die zu einem Interview oder um einen anderen Beitrag baten, gehörte der Hinweis, dass sie nichts von der Relativitätstheorie verstehen.

(Prof. Dr. Ernst Fischer)
– aus Physik Journal 4 (2005 ) Nr. 12 – Wiley VCH Verlag.



Christoph von Mettenheim: ALBERT EINSTEIN oder Der Irrtum eines Jahrhunderts

Eine Buchempfehlung:

 

ALBERT EINSTEIN oder Der Irrtum eines Jahrhunderts
Ein Buch über Grundfragen der naturwissenschaftlichen Erkenntnis
Christoph v. Mettenheim (2004)

zum kostenlosen Herunterladen unter
http://www.christoph.mettenheim.de/buch.htm


Mit einem Kommentar von Ekkehard Friebe:

Auch mir hat diese erkenntnistheoretische Ausarbeitung sehr gut gefallen. Aber Christoph v. Mettenheim geht noch einen wesentlichen Schritt weiter. Er hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Er hat nämlich neben der erkenntniswissenschaftlichen Behandlung auch eine mathematische Analyse durchgeführt und dabei grundsätzliche mathematische Irrtümer in Einsteins Arbeit „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ vom Jahre 1905 herausgearbeitet.

Diese werden einerseits in einer Kurzfassung angeboten unter: Einsteins Rechenfehler andererseits auf den Seiten 136 bis 152 (vor allem Seiten 143 Mitte bis 147 Mitte) von Mettenheims Online-Buch. Auf Seite 152, Absatz 2 und folgende, schreibt Mettenheim etwas ganz Wesentliches:

Zitat v. Mettenheim:
„Einsteins eigentliches Problem lag darin, daß seine an der Wirklichkeit orientierte Überzeugung mit der axiomatischen Theorie, von der er nicht minder fest überzeugt war, in einem unauflöslichen Konflikt stand. Bekannt ist, daß er in seinen wissenschaftlichen Bemühungen letztlich an dem Versuch scheiterte, eine einheitliche Feldtheorie zu entwickeln, in der die mathematischen Formeln des elektromagnetischen Feldes und des Gravitationsfeldes auf einheitliche Grundsätze zurückgeführt werden sollten. Die große „Weltformel“, aus der alles Wissen sich auf deduktivem Wege herleiten läßt, war sein eigentliches und letztes Ziel. Aber es wird immer noch kaum gesehen, daß dieses Ziel schon aus theoretischen Gründen unerreichbar ist. Es kann nicht erreicht werden, weil die Zielsetzung selbst auf einem Mißverständnis beruht, nämlich auf einem Mißverständnis der Funktion von Logik und Mathematik. Einstein, das haben wir gesehen, dachte und glaubte: „Das eigentlich schöpferische Prinzip liegt aber in der Mathematik.“

Heute wissen wir dank der bewundernswerten Leistungen von Russell/Whitehead, Tarski und Popper, daß weder Logik noch Mathematik unser empirisches Wissen jemals vermehren können. Sie können deshalb auch kein neues empirisches Wissen schaffen, sondern immer nur bekanntes Wissen neu anordnen. Da Einstein das nicht sah, war er zum Scheitern verurteilt. Er verbrachte die letzten Jahrzehnte seines Lebens zwar in äußerlich erfreulichen Verhältnissen, wurde von allen Seiten bewundert und konnte sich ungestört seiner Geige und seinem Segelboot widmen. Aber angesichts des totalen Stillstandes der eigenen wissenschaftlichen Leistung dürfte dieses Leben seinen inneren Ansprüchen kaum genügt haben.“

Das wesentliche ist nun, daß die herausgearbeiteten mathematischen UND erkenntnislogischen Irrtümer – entgegen zahlreichen anders lautenden Aussagen – bis zum heutigen Tage nicht ausgeräumt wurden.

—— 

NB: Für Kommentare oder Diskussionen siehe z.B. Thread im Forum: „Einsteins Rechenfehler„



Requiem für die Spezielle Relativität – Georg Galeczki / Peter Marquardt

Eine Buchempfehlung:

Requiem für die Spezielle Relativität 
Georg Galeczki und Peter Marquardt

Verlag Haag+Herchen Frankfurt/M. 1997

Aus dem rückseitigen Buchumschlag: 

Requiem ist ein treffender Titel für dieses Buch über eine Kulttheorie, die seit ihren Anfängen von Widersprüchen geplagt ist – Widersprüche, die dem Laien und dem Fachmann verharmlosend als „Paradoxien“ angeboten werden. Unverständlichkeit ist zum Markenzeichen geworden und hat enorm zur Popularisierung der „speziellen“ Relativität beigetragen. Die Autoren haben streng wissenschaftlich und gleichzeitig unterhaltend den Finger auf die Wunden dieser Theorie gelegt und zeigen, daß die Krise der heutigen Physik durch die „spezielle“ Relativität mitverschuldet wird. Sie weisen aber auch auf Wege aus dieser Sackgasse: Für die aus dem relativistischen Prokrustes-Bett befreite Physik stehen empirisch korrekte und widerspruchsfreie Lösungen zur Verfügung. Sowohl Dynamik, Elektrodynamik als auch Thermodynamik fordern ein globales ausgewähltes Bezugssystem, damit wichtige Phänomene wie Energie- und Impulserhaltung, Strahlung, Sternaberration, Unipolarinduktion und Temperatur konsistent beschrieben werden können. Galilei hat Recht: Die Erde bewegt sich – sie bewegt sich im absoluten Sinne! Das Buch ist eine aufmunternde Rechtfertigung für alle, die nicht einer absurden Lehrmeinung, sondern ihrem gesunden Verstand vertrauen.

Georg Galeczki (*1945 in Lugosch), 1980 am Technion in Haifa promoviert und für seine weiteren Arbeiten mit dem Landau-Forschungspreis ausgezeichnet, ist Fachmann für Magnetismus und HgCdTe-Infrarot-Detektoren. Seit 1980 befaßt er sich parallel zu seiner Industrie- und Forschungstätigkeit intensiv mit Grundlagenforschung. Autor von über 50 Veröffentlichungen, darunter 20 kritische Arbeiten über Relativität, Quantentheorie und Kosmologie. Mehrfach im Dictionary of International Biography und im Who is Who in the World erwähnt.

Peter Marquardt (*1947 in Berlin), Promotion 1976 mit einer Dissertation über ferromagnetische dünne Schichten, forschte und publizierte u.a. über kleinste Festkörper („Nanokristalle“), verschiedene nanokristalline Strukturen sowie kolloidale Systeme. Projektarbeiten über Einsatzmöglichkeiten von Mikrogravitation und über Aufbau, Charakterisierung und Modellierung neuartiger Nanostrukturen mittels Rastersondenmikroskopie. Durch G. Galeczki auf grundlagenphysikalische Probleme aufmerksam gemacht, Zusammenarbeit mit diesem, die zu diesem Buch geführt hat.

Sowie eine Rezension dieses Buchs von Helmut Hille:

Das Buch bestätigt meine in langer Auseinandersetzung gewonnene Überzeugung: Die Spezielle Relativitätstheorie löst jene Probleme, die Einstein zuvor erst erfunden hatte, um seine „Lösungen“ verkaufen zu können, die jedoch keine Probleme der Physik sind. Das Problem der Physik ist, daß ihr rationale Kriterien fehlen, z.B. in Form einer allseits anerkannten soliden Metrologie, die Einsteins frei erfundene Behauptungen von der Relativität von Zeit und Raum sofort zurückweisen würde. So ist es nur konsequent, wenn die beiden Autoren sich über weite Strecken mit seinen metrologisch unsinnigen Annahmen auseinandersetzen, zu der auch die Überzeugung gehört, daß man die Zeit messen könnte. Doch die Zeit ist eine physikalische Größe, die – wie alle physikalischen Größen – durch Definition bestimmt werden muß, mit deren Hilfe gemessen werden kann, nämlich die Dauer realer Ereignisse und Zustände. Das Scheitern einer Lehre, die den Maßstab des Messens für den Gegenstand des Messens hält, die also weder einen Begriff davon hat, was messen heißt, noch zwischen dem Gegenstand des Forschens und dem Mittel des Forschens zu unterscheiden versteht oder die zur Stützung des Physikalismus dies nicht wissen will, um beweisen zu können, daß es eine Raum-Zeit gibt, ist da nur konsequent. Aber Raum und Zeit sind keine realen Gegenstände sondernd bleiben mentale Muster, mit deren Hilfe der kognitive Apparat das Chaos der Erscheinungen auf eine ihm verständliche Weise ordnet. Und wer sein Verstehen nicht versteht, versteht letztlich gar nichts.

Weiterlesen unter:
http://www.helmut-hille.de/galeczki.html
 



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