Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Tierversuche abschaffen!'

Die Thesen von Prof. Dr. Wolf Singer sind gemeingefährlich

Ich gebe einen weiteren Austausch aus der Diskusssion 17.12.2011 – Empört Euch! Occupy Tierfolterlabore! im Forum Zeitwort.at wieder:

 

25.11.11 – Zitat von erdbeeramazone [als Replik zu meinem langjährigen persönlichen Stalker „nocheinpoet“, der gleich ins Forum Zeitwort.at eingestiegen ist]: 

Bist du sein persönlicher Verteidiger? Der Herr Singer möge doch selber reden, oder hat er keine Zeit, sich in breiter Öffentlichkeit zu rechfertigen und zu verantworten für sein Tun?

Nachtrag: Wenn es dich stört, dass der Herr Singer auf deiner Seite „übel beleidigt“ wird, dann richte dem Herrn doch aus, er möge sich hier melden, im Zweitwort – WIR DISKUTIEREN GERNE mit ihm!

 

26.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Prof. Dr. Singer will nicht diskutieren, das liegt ihm fern, weder über seine philosophischen Thesen, die er als Ersatz für seine erfolglosen 30-jährigen Tierversuche „zu Tage gefördert“ haben will, noch über seine persönliche Verantwortung für das Blutbad, das er dabei mit Tieren angerichtet hat und weiter anrichtet.

Ich habe zum ersten Mal von Prof. Wolf Singer etwas gehört, als ich 2003 in einer Diskussion von wissenschaft-online über seinen gemeinsamen Interview mit dem Philosophen Prof. Dr. Thomas Metzinger Ein Frontalangriff auf unsere Menschenwürde teilgenommen habe, und ich wußte sogar zu dieser Zeit nicht einmal, dass er ein berüchtigter Tierexperimentator und ein Tierversuchsideologe war (es wurde in dieser Diskussion nicht mitgeteilt und auch nicht thematisiert). An dieser Diskussion nahmen Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen unter Klarnamen teil (Neurobiologie, Medizin, Philosophie). Auch da war ein heftiger Gegenwind gegen die philosophischen und gesellschaftlichen Thesen von Singer spürbar, jedoch hat er sich natürlich nicht blicken lassen, obwohl er von wissenschaft-online zur Diskussion eingeladen war. Nur sein Unterstützer der Philosoph Thomas Metzinger hat kurz einen nichtssagenden Beitrag über sein Erstaunen gelallt, dass es so viel Gegenwind in einer Internet-Diskussion von diesem Niveau gab… Die Diskussion wurde von wissenschaft-online später grundlos geschlossen und vom Netz genommen. Wieder Zensur. Man könnte diese Diskussion mit den Worten von Prof. Dr. Lutz Sperling (der nicht an dieser Diskussion teilnahm) aus dem Jahre 2001 jedoch gut beschreiben: Kopernikus, Darwin, Singer?

Zitat Prof. Dr. Lutz Sperling

Meiner Erinnerung nach sind die Schwerpunkte der Otto-von-Guericke-Vorlesung des Neurobiologen Professor Wolf Singer vom 6. November 2001 in den Veröffentlichungen von Prof. Michael Pauen in Volksstimme und Uni-Report treffend dargestellt. In dem von mir miterlebten Teil der Diskussion sind Gegenpositionen nur in sehr höflicher Form angedeutet worden. Ohne möglichen fundierteren Äußerungen der jeweiligen Fachleute vorgreifen zu wollen, möchte ich deshalb hier meinen Unmut über die philosophischen und ethischen Schlußfolgerungen zum Ausdruck bringen, die der Gast aus den jüngsten Forschungsergebnissen der Hirnforschung zog.

Von dem Inhalt her könnte auch der Tenor der kritischen Beiträge aus dieser Diskussion bei wissenschaft-online gegen die Thesen und die Forschungsergebnisse von Prof. Wolf Singer weiterhin gut mit den folgenden Aussagen von Prof. Lutz Sperling zusammengefasst werden:

Zitat Prof. Dr. Lutz Sperling:

Vor allem sprach er dem Menschen den freien Willen ab. Zuvor unterstellte er bei seinen Zuhörern eine intuitive Vorstellung eines „inneren Auges“, welches mit den Methoden der Hirnforschung feststellbar sein müßte. Ich hatte eine solche Vorstellung nicht und möchte sie auch für die anderen Zuhörer bezweifeln. Den freien Willen zu bestreiten, weil die Hirnforscher kein solches inneres Auge diagnostizieren können, erinnert fatal an die unsinnige Schlußfolgerung, Gott existiere nicht, weil die sowjetischen Kosmonauten ihn bei ihren Weltraumflügen nicht fanden. Offenbar mit Genugtuung verglich der Vortragende die aus seiner Behauptung folgende Kränkung des Menschen mit der Kopernikanischen Wende und mit den Folgen der Evolutionstheorie für das Selbstverständnis des Menschen.
[…]
Singer argumentierte dagegen so, daß man bei einem Verbrecher (man denke z. B. an Himmler!) nun nur noch sagen könne, der arme Kerl befände sich leider ohne Schuld am Rande einer Verteilungsfunktion. Singers Thesen sind, sofern sie denn ernst genommen werden, gemeingefährlich. Wer den Begriff Verantwortung als inhaltsleer bezeichnet, und das nicht nur in akademischen Vorträgen, handelt, besonders auch gegenüber unserer Jugend, verantwortungslos. Vielleicht hatte Planck solche Dinge im Auge, als er in seinem Vortrag Religion und Naturwissenschaft formulierte: „Unter diesen Umständen ist es nicht zu verwundern, wenn die Gottlosenbewegung, …, sich mit Eifer die fortschreitende naturwissenschaftliche Erkenntnis zunutze macht und im angeblichen Bunde mit ihr in immer schnellerem Tempo ihre zersetzende Wirkung über die Völker der Erde in allen ihren Schichten vorantreibt.“
[…]
Die Reichweite der Methoden

Professor Singer sollte seine wissenschaftliche Reputation nicht mißbrauchen, sondern anerkennen, daß die Reichweite der Methoden auch seines Fachgebietes beschränkt ist, daß es Fragen gibt, die sich dem Zugriff dieser Methoden prinzipiell entziehen.
[…]

Jedoch missbraucht Prof. Singer seit Jahrzehnten seine wissenschaftliche Reputation (sogar bis in den Schulen!!!), um penetrant seine Thesen in allen Medien zu verbreitet. Er ist auch nicht in der Lage zu erkennen, dass die Reichweite der Methoden aus seinem Fachgebiet beschränkt ist, er ist auch nicht in der Lage seine persönliche, individuelle Verantwortung für dieses Verbrechen an den Tieren zu erkennen.

 

Doch, Prof. Wolf Singer, wir haben einen freien Wille, auch wenn Sie selbst keinen haben sollten!
Wir wollen keine barbarische Wissenschaft!
Wir wollen keine sinnlose Opferung von Millionen von Tieren!
Wir wollen keinen frontalen Angriff auf unsere Menschenwürde!
Ja zur Menschlichkeit!
Nein zur Barbarei! Nein zur Gewalt! Nein zu Tierversuchen!

17.12.11 – Empört Euch! Occupy Tierfolterlabore!

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,

in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)



Es fehlt nicht viel bis zur Abschaffung der Tierversuche…

Ich gebe einen weiteren Austausch aus der Diskusssion 17.12.2011 – Empört Euch! Occupy Tierfolterlabore!  im Forum Zeitwort.at wieder:

 

22.11.11 – Zitat von Renitenz:

Ich will dich nicht entmutigen – ganz im Gegenteil – sondern ebenfalls ermutigen, nämlich dazu, damit du verstehst, dass du hüpfen, springen und Purzelbäume schagen kannst … es wird nichts nützen. […] Nicht vergessen darfst du das Phänomen, dass der Kampf oder die Aufmerksamkeit auf ein Verbrechen, den Preis des Verbrechens erhöht und somit das Verbrechen attraktiver macht … ergo … eine Verschlimmbesserung. 

 

23.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich möchte Dich auch nicht entmutigen, aber ich sehe es genau andersrum:

Für mich ist ein Kampf für die Abschaffung des Geldsystems nicht unmittelbar erfolgversprechend sowie auch nicht realistisch zur Abschaffung von allen gesellschaftlichen Missständen: Wie gesagt ist „das Geldsystem“ eine Abstraktion in gigantischen Ausmaßen, die kein einziger Mensch auf der Welt überblicken, einschätzen und beeinflußen kann. Es gibt keine namentlichen Verantwortliche, es gibt Milliarden von namenlosen Akteuren, es gibt keine Täter und keine Opfer in dem Sinne, dass jeder Mensch dabei zugleich ein „Täter“ und ein „Opfer“ ist. Es ist ein für einen einzigen Menschen unsteuerbares, sich im Laufen von Tausenden Jahren verselbstständigtes gigantisches Mechanismus, worüber kein Mensch Herr sein kann und wofür kein Mensch mit bestem Wissen und Gewissen einen in allen Konsequenzen funktionierenden Ersatz anbieten kann, zumal dabei ganz bestimmt nicht die Kriminalität und die Verbrechen mitabgeschafft werden könnten. Wie erdbeeramazone es auch meint, wird es immer Verbrechen geben, mit oder ohne Geldsystem: Möglichkeiten sich gegenüber anderen Menschen mit Betrügen und Verbrechen Vorteile zu verschaffen wird es auch ohne Geldsystem geben.

Den Kampf für die Abschaffung der Tierversuche sehe ich im Gegenteil als eine viel konkretere, realistischere und überschaubare Zielsetzung. Im Grunde genommen können die Tierversuche quasi von heute auf morgen ohne wissenschaftliche, gesetzliche, politische, wirtschaftliche, psychologische und ethische Umwälzung abgeschafft werden. Im Laufen der letzten Jahrzehnten haben sich die Komponente, die zur Abschaffung der Tierversuche nötig sind, so herauskristallisiert und so zusammengestellt, dass aus meiner Sicht nur ein überschaubarer Impuls reichen könnte, um sie definitiv abzuschaffen:

  1. Wissenschaftlich haben sich die Tierversuche sozusagen selbst abgeschafft: Unzählige Studien aus der Fachwelt belegen, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar sind, und dass kein einziger Forscher auf der Welt eine Prognose über die Wirkung eines neuen Moleküls auf Menschen aufgrund von Ergebnissen aus Tierversuchen wagen kann und wagen darf.
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  2. Gesetzlich sind die Tierversuche schon vom Grundsatz her quasi abgeschafft: Der Gesetzgeber verbietet im Art. 1 Tierschutzgesetz ohne wenn und aber das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schaden an Tiere ohne vernünftigen Grund, und es fehlt bei Tierversuchen aufgrund der Unübertragbarkeit der Ergebnisse auf Menschen der vernünftige Grund. 
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  3. Politisch hat sich Deutschland den Tierschutz als Staatsziel gemacht.
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  4. Psychologisch steht emotionell oder ethisch die ganz große Mehrheit der Bevölkerung spontan gegen Tierversuche. Die Minderheit, die Tierversuche befürwortet, tut es nur deswegen, weil sie fälschlicherweise glaubt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen übertragbar und deswegen nützlich für die Humanmedizin seien.
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  5. Wirtschaftlich würde die Abschaffung der Tierversuche kein gravierendes Problem wegen Massenentlastung und Arbeitslosigkeit der Fachkräfte, die tätig in diesem Bereich sind: Die Forschung braucht diese Fachkräfte weiter für tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die schon einsatzfähig als moderne Alternativen existieren.

Alles ist schon vorhanden, damit diese Barbarei ein Ende findet, es fehlt nicht mehr viel. Man muß nur weiter Druck machen. Wir müssen weiter Druck machen, und wir haben es geschafft! 

Die Barbarei der Sklaverei existierte zum Beispiel noch lange zu einer Zeit und in Ländern, wo die Menschenrechte schon erklärt und anerkannt wurden. Die Sklaven konnte sich leider nicht selbst schützen, nicht selbst für ihre Rechte kämpfen und sich nicht selbst befreien, sie wurden von Menschen befreit, die sich für ihre Rechte eingesetzt haben. Das müssen wir jetzt auch für die Rechte der Tiere tun.

Empört Euch! Occupy Tierfolterlabore!

 



Tierversuche: Das Verbrechen beim Namen nennen

Ich gebe einen Austausch aus meiner Diskussion 17.12.11 – Empört Euch! Occupy Tierversuchslabore! im Forum Zeitwort.at bei Überlegungen des Teilnehmers Renitenz über die Auswirkungen des alles ermöglichenden Geldsystems wieder:

 22.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich verstehe, dass ein Verbrechen begangen wird, wenn ein Verbrechen begangen wird. Ich verstehe es als Verbrechen und ich empfinde es als Verbrechen, mit dem Eckel, dem Entsetzen und der Wut, die ein Zeuge von Verbrechen empfindet. Ich verstehe, dass diejenige, die für ein Verbrechen persönlich verantwortlich sind, diejeniege sind, die das Verbrechen persönlich begehen.

Bei der Abschaffung des Geldsystems verstehe ich gar nichts. Auch die Menschen der Occupy-Bewegung gehen auf die Straße, weil sie gar nichts verstehen. Es gibt wohl auch keinen Mensch auf der Welt, ob Politiker oder Finanzexperte, der das auch versteht. Sie sind so wie ich völlig damit überfordert. Wer sind die direkten, persönlichen Verantwortliche? Eine Abstraktion? Ein Mechanismus? Ein Phantom? Unsere Vorfahren? Wir alle? Wem sollte ich mit besten Wissen und Gewissen diese gigantische Aufgabe anvertrauen, das Geldsystem weltweit abzuschaffen und ein besseres wirtschaftliches geldloses System einzuführen? Wer gibt mir die Gewissheit, dass dann kein Verbrechen mehr begangen würde? Warum sollte dann keine Verbrechen mehr begangen werden?

Stimmt, in gewisser weise schon, ich versuche lieber die Wasserschäden zu beseitigen, als das Dach selbst zu reparieren. Ich kann nun mal das Dach nicht selbst reparieren, das steht restlos ausserhalb meiner individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten, und ich kenne auch niemanden, dem ich anvertrauen könnte, das Dach selbst zu reparieren. Aber ich kann schon versuchen, die Wasserschäden zu beseitigen. Wenn ein Haus brennt, versuche ich auch das Feuer zu löschen, nicht zu überlegen, wie man erreichen kann, dass Häuser nicht mehr brennen.

Vor dem Labor von Prof. Dr. Wolf Singer haben wir nicht mit einer Abstraktion zu tun, nicht mit unüberschaubaren Mechanismen, die im Laufen von Tausenden von Jahren sich verselbständigt haben, nicht mit einem namenlosen Täter, sondern mit dem direkten, persönlichen Verantwortlichen eines Verbrechens.

Nachstehend zum Beispiel ein der offenen Briefe, die ich 2004 an Prof. Wolf Singer geschrieben habe:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Singer,

Sie haben den Communicator-Preis 2003 nebst 50.000 Euros für Ihre “herausragenden Leistungen bei der Vermittlung ihrer Arbeit in eine breite Öffentlichkeit” erhalten. Schön für Sie. Es heißt auch:

“Neben der Vermittlung von Forschungsergebnissen setzt sich Wolf Singer auch für die verbesserte Kommunikation zwischen Wissenschaft und Schule ein. Mit dem Projekt “Brückenschlagen – Wissenschaft in die Schulen” hat Singer ein Programm initiiert, das bei Schülerinnen und Schülern schon früh Interesse an wissenschaftlichen Themen wecken soll. Im Rahmen dieser Initiative entsteht ein intensiver Dialog zwischen Wissenschaftlern, Schülern und Lehrern durch Vorträge in Schulen, Institutsbesuche von Schulklassen sowie gemeinsame Projekte und Praktika. Ursprünglich ein Gemeinschaftsunternehmen des Dezernats für Schule und Bildung und des Staatlichen Schulamts in Frankfurt, hat die Initiative so große Resonanz erfahren, dass sie inzwischen auch in anderen Regionen Nachahmung gefunden hat.”

Was möchten Sie denn, Herr Prof. Dr. Singer, den Schülern für Forschungsergebnisse vermitteln? Das hätten wir auch gerne gewusst. Und haben Sie im Rahmen Ihres Kommunikations- und Informationsbestrebens auch den Kindern gezeigt, was Sie zum Beispiel mit den Affen anstellen?

Die Kinder gucken uns zu, auch ohne darüber zu sprechen, und sie haben schon sehr früh ein Gefühl für die Verantwortung, auch wenn Sie persönlich daran nicht glauben. Was glauben Sie aber, dass die Kinder denken und empfinden, wenn sie erfahren, was Sie mit Tieren anstellen? Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht? Abgesehen vom Entsetzen, von den Leiden und von der Verzweifelung, erleben sie auch still einen gravierenden Vertrauensbruch gegenüber Erwachsenen, solche wie Sie, die so etwas anstellen, aber auch gegen all die Anderen, die es nicht verhindern konnten.

Ich lese seit fast einem Jahr die Einträge von Kindern und Jugendlichen im Gästebuch von Tierversuchsgegner.org. Sie nicht, nehme ich an. Ich kopiere Ihnen hier ein paar Originalauszüge, vielleicht ist es für Sie bei Ihrer Forschungsarbeit auch vom Interesse, wer weiß:

– Aber verdammt, ein Tier ist ein LEBEWESEN, das mit dem gleichen R E C H T auf ein Leben in Glück, Zufriedenheit, Freiheit und Unversehrtheit auf die Welt gekommen ist.

– Wann begreift Ihr endlich, dass es ein Verbrechen ist, ein Tier als einen Wegwerfindikator zu missbrauchen????”

– Was ist das für eine Welt, was ist das für ein Leben, was gibt es für “Menschen”, dass sowas erlaubt ist?

– Ich bin gerade auf dem besten Wege noch mein allerletztes bisschen Respekt vor der Menschheit zu verlieren!

– wenn ich ein Besuch in einem Labor machen würde, würde ich zum Amokläufer werden. Das ist kein Scherz und das ist auch nicht überbrieben.

– Ich hasse und verabscheue Tierquäler jeglicher Art.

– Seitdem ich das Covance-Video gesehen habe, weiß ich, dass ich töten könnte. Ich wünsche diesen Menschen nicht als den Tot. Und nach Möglichkeit einen brutalen und grausamen. Und wenn irgendjemand einen Anschlag auf ein solches Labor machen würde, dann hätte er mein vollstes Verständnis dafür.

– Ich hoffe das die Welt bald untergeht. Ich wünsche mir eine Seuche die endlich die Menschheit vom Planeten fegt. Kann das nicht einer von euch Mördern mal aus einem Labor klauen? Eine Flasche Milzbrand vielleicht?

– Hoffentlich kommen Sie irgendwann mal in die Lage zu fühlen, was es bedeutet Schmerz und Todesangst ausstehen zu müssen.

– Ich bin genau Deiner Meinung! Ich wünsche sämtlichen “Forschern” die Tiere mißbrauchen die Pest an den Hals, um es mal gelinde gesagt auszudrücken.

– Vivisektion ist nicht das passende Wort. Ich nenne es Versuchstierholocoust! Diese “Menschen” sind sadistisch veranlagt. DAs ist der Abschaum der Nation. Ich stelle sie auf eine Stufe mit Kinderschändern. Gewalt ist Gewalt.

– Tach zusammen, vorrausgesetzt, alles was hier über Covance geschrieben wird ist wahr: Was ist los? Ist unsere “zivilisierte” Welt schon so krank? Es muss was passieren! Irgentjemand muss etwas dagegen unternehmen, und hätte ich die mittel dazu, ich würde die Tiere da raus holen und den ganzen Laden, samt Mitarbeiter, in die Luft jagen..

– Naja, hoffentlich passiert in diesem sch… Land wenigstens einmal etwas gutes und so ein psychopatischer Dreck verschwindet bald…

Ja, was ist das für eine Welt, wo wir unsere Kinder in so eine psychische Notlage kommen lassen und allein lassen? Und es ist nur die Spitze des Eisbergs. Es sind hier nur diejenige, die die Kraft und die Wut haben, etwas zu unternehmen und zu schreien. Die meisten werden wohl diese Belastung isoliert, schweigend und unerkannt auf sich nehmen, wie Kinder es eben oft tun.

Was sagen Sie dazu, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Singer?
Ich sage erst einmal: Finger weg von unseren Schulen, Herr Singer!

 

22.11.11 – Zitat von erdbeeramazone:  

Zuerst einmal möchte ich Menschen wie Jocelyne Lopez meine vollste Hochachtung aussprechen! Aus meiner Sicht tut es unheimlich gut, dass es immer wieder Menschen gibt, die wahre Verbrechen erkennen, dafür aufstehen und beim Namen nennen. Auch wenn das den Tätern selbst nicht gefällt, die ihr Gewissen mit Anerkennung und Auszeichnung beruhigen, die auch wieder nur von „anderen Tätern“ stammen.

Jocelyne, für ein solches Engagement wie deines braucht man wirklich starke Nerven und Ausdauer! Tierversuche sind ein so leidvolles Thema, dass man selbst daran zerbrechen könnte. Man wird ständig mit grässlichsten und abscheulichsten Bildern und Taten konfrontiert. Dennoch gibt es Menschen, die diesen Dreck den Tätern regelmäßig vor Augen führen und das ist gut so! Der Brief an den „sehr geehrten Herrn Singer“ hat mit Sicherheit ein klein wenig an seinem kaltblütigen Ego gerüttelt, wenn auch nicht viel, denn der Herr Singer ist ja von sich „überzeugt“, dass er gute Taten macht! So wie einst die Nazi-Ärzte auch von ihrer „guten“ Tat auf Basis von „Forschungszwecken“ überzeugt waren.

Renitenz, Quälereien an Mensch und Tier wird es immer geben. Es gibt vermutlich unheimlich viele Menschen, die sogar Lust an der Quälerei anderer empfinden. Nicht so ist es aber, wenn Todesangst am eigenen Leib erfahren wird. Am eigenen Leib fühlt das Ganze sich nämlich „anders“ an, deshalb ist es mir immer wieder ein Graus, wenn ich versuche, mir Gedankengänge solcher Individuen vorzustellen, es gelingt mir einfach nicht. Was die industrielle Tiervernichtungsmaschinerie der Versuchslabore anbelangt, ich vergleiche hier sehr gerne auch mit dem Holocaust, ist einfach tatsächlicher und nachweisbarer Fakt an vollem und echten Verbrechen, welches offenkundig zugelassen ist und jeden Tag vor unserer aller Augen passiert. Im Gegensatz zu den „Einzeltätern“ und Verbrechen im Dunkeln haben wir es bei den Labors der Tierquäler mit hell greifbaren Realpersonen zu tun.

Ich frag mich ausserdem, was sind das für Menschen, die sich freiwillig an einen solchen „Arbeitsplatz“ begeben können, sich einen solchen aussuchen können? Grundvoraussehtung vermutlich ist: Kein Mitgefühl mit dem wehrlosen Tier. Und wie soll ich nun solchen „Forschern“ vertrauen? Ich bin der Meinung, wer kein Mitgefühl für Tiere hat, hat es auch nicht mit dem Menschen, schon gar nicht mit „Menschenmassen“. Wir wissen aus der Vergangenheit, was solche gefühllosen kaltblütigen Menschen mit Menschenmassen schon angerichtet haben. Heute gilt das entlarvte Verbrechen der Nazis tatsächlich als Verbrechen, wer weiß, was im Dunkeln heute aber noch für Verbrechen im Namen der kaltblütigen Forschung laufen, die sich gegen und nicht für die Menschheit richten???

Vor Jahren habe ich mich auch sehr engagiert mit Unterschriftenlisten gegen Tierversuche. Ich war erstaunt, wie viele wildfremde Menschen bereit waren, sofort zu unterschreiben! Das hat mich sehr aufgebaut. Massiv enttäuscht war ich eigentlich nur von meinen „besten“ Freunden und Bekannten, ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass gerade die es sein würden, die sich weigerten, für mich etwas zu tun an Unterstützung und somit für diese gequälten Tiere. Heute nach 20 Jahren (!) erkenne ich „dankbar“, dass zumindest die Käfighaltung von Legehennen klar und eindeutig als Verbrechen erkannt ist vom Gesetz und in den Konsummärkten es keine Käfighaltung-Eier mehr geben darf!

Deshalb noch einmal ein riesengroßes Danke an Jocelyne Lopez! Menschen wie du sind ein Lichtblick!!!

Viel Kraft und Mut für dich, nicht aufgeben! So weitermachen! Es bleibt etwas hängen und besonders dürfen wir auf unsere zum Teil doch sehr sensible Jugend setzen mit voller Aufklärung in diesen Dingen!

Wichtiger Nachsatz: Wenn es dir irgendwie hilft, kannst du meinen Beitrag gerne weiter verwenden in meinem Namen!

Noch ein Nachtrag: Tiere sind das Wertvollste, was wir Menschen uns an Parametern der Menschlichkeit wünschen können: Sie sind unbestechlich und immer ehrlich.



Forum Uni-Protokolle.de: Zensur der Thematik Tierversuche

Ich habe im Forum bildungs-foren.de einen Fall von rabiater Zensur der Thematik Tierversuche durch das Forum uni-protokolle.de geschildert, siehe hier.

Schon im Rahmen der Kritik der Relativitätstheorie hatte sich das Forum uni-protokolle.de als eine Plattform der  Zensur zur Disziplinierung der Studenten als kritiklose Wissenschaftler und Bürger.

NB: Im Forum Politik sind wir.de konnte sich dagegen eine Diskussion frei und ungestört entwickeln, siehe hier.



17.12.2011 in Frankfurt: Empört Euch! Occupy Tierfolterlabore!

Am 17.12.11 findet eine Mahnwache in Frankfurt vor dem Tierversuchslabor vom Prof. Dr. Wolf Singer statt, Grundlagenforscher und Direktor des Max Plank Instituts für Hirnforschung, der seit 30 Jahren entsetzliche Versuche mit hochempfindsamen Tieren verbricht (insbesondere mit Primaten), siehe Einzelheiten hier:

                     Empört euch! Occupy Tierfolterlabore!

 

 

Flyer zum Ausdrucken und zum Verteilen:

Tierversuche abschaffen! REACH Stoppen!

Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin! Tierversuche abschaffen!

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,

in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)



Tierversuche: Ein Geschäft mit der sinnlosen und barbarischen Opferung von Millionen von Tieren!

Die moderne Wissenschaft ist mit den Tierversuchen völlig entgleist.
Wir wollen keine barbarische Wissenschaft!
Wir wollen keine sinnlose Opferung von Tieren!
Nein zur Barbarei! Nein zur Gewalt! Nein zu Tierversuchen!

Empört Euch!

Bild Peta

 
Am 1.7.2007 trat die Europäische REACH Verordnung in Kraft.
Altchemikalien, die teilweise schon vor 1981 auf dem Markt sind, sollen nach einem einheitlichen Standard neu oder erstmals getestet werden. Auch Neuzu-lassungen von Chemikalien fallen unter die REACH Verordnung.

Diese Verordnung wurde erlassen, in dem Bewusstsein, das dafür Millionen Tiere in toxikologischen Tests qualvoll sterben werden.

Hier weiterlesen…

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,

in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)

  

17.12.11 – Empört euch! Occupy Tierfolterlabore!



Tierversuche sind reine Abzocke der Verbraucher durch die Pharma-Industrie

Ich habe meinen Blog-Eintrag Empört euch! Occupy Tierfolterlabore! Im MAHAG-Forum zur Diskussion gestellt und gebe nachstehend einige Austausche wieder:

 

01.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Auch Tierversuche sind ein Irrweg der modernen Wissenschaft und ein wissenschaft-lichen Betrug, wie die Relativitätstheorie, jedoch mit viel gravierenden und völlig unakzeptablen Konsequenzen.

 

02.11.11 – Zitat von Mirko:

Immer dieses Schwarz-Weiß-Weltbild.

Guck dir mal die Alzheimer-Forschung an, da wird viel mit Mäusen gearbeitet, und das mit Erfolg. Nur so als Beispiel.

 

02.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nur so als Beispiel, guck Dir mal die Aussage eines führenden Tierexperimentators, der nicht die Welt in Schwarz-Weiß sieht, sondern auf Fachkompetenz und Erfahrung sich berufen kann – die übrigens auch von unzähligen internationalen Studies seit Jahrzehnten bestätigt wurden:

Prof. Dr. Klaus Gärtner, Tierexperimentator, Sprecher der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Leiter des Instituts für Versuchstierkunde sowie der Zentralen Tierlaboratorien an der Medizinischen Hochschule Hannover:

„Alle an Tieren experimentell gewonnenen Ergebnisse haben nur für die jeweilige Art Aussagekraft und in exakter Auslegung sogar nur für das jeweilige Individuum, an dem experimentiert wurde. Es ist also falsch, aus den an Ratten studierten Sachverhalten einfach auf die Bedingungen von Menschen, Hunden oder Wiederkäuern zu schließen.“

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Das Gehirn einer Maus ist nicht das Gehirn eines Menschen. Der Organismus einer Maus ist nicht der Organismus eines Menschen. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen, es wird keine brauchbaren und aussagekräftigen Erkenntnisse bei der Alzheimer-Forschung mit Mäusen gewonnen, genauso wenig wie es brauchbare und aussage-kräftige Ergebnisse bei der Epilepsie-Forschung mit Affen gewonnen werden: Bleiben Sie bei der Wahrheit.

Tierversuche sind ein Irrweg der modernen Wissenschaft und ein wissenschaftlicher Betrug (siehe zum Beispiel Der wissenschaftliche Betrug). Ihre Notwendigkeit wird uns nur aus Profitgier der Pharma-Industrie und aus Machtgier der Grundlagenforscher vorgegaukelt.

Aussage eines anderes führenden Tierexperimentators, Prof. Dr. Wolf Singer, Arzt und langjähriger Hirnforscher in der Grundlagenforschung, Direktor des Max Planck Instituts für Hirnforschung in Frankfurt:

“Ich bin davon überzeugt, dass wir heute weniger wissen, wie das Gehirn funktioniert, als wir vor 20, 30 Jahren zu wissen glaubten.”

Als Ersatz für seine erfolglose 30-jährige Hirnforschung mit Primaten hat sich der Typ eingebildet, er habe „brisante neue Erkenntnisse“ für die Menschheit zu Tage gefördert, und zwar …dass der Mensch keinen freien Wille habe und dass Gott nicht existiere! pillepalle1pillepalle1pillepalle1

Und von solchen „Wissenschaftlern“ wird die Wissenschaft dominiert und gesteuert…

Tierversuche können in der Grundlagenforschung sofort ersatzlos ohne jegliche Nachteil für die Menschen gestrichen werden.

 

02.11.11 – Zitat von contravariant:

Tierversuche sind also nutzlos, sagst du. Ausserdem kosten Tierversuche viel Geld und bringen schlechte PR. Und deshalb werden sie aus Profitgründen von der Pharmaindustrie gemacht? Wenn Tierversuche tatsächlich nutzlos wären, dann würde die Pharamaindustrie – aus Profitgründen! – sofort damit aufhören.

 

02.11.11 – Zitat von Chief:

Zitat von Mirko: Guck dir mal die Alzheimer-Forschung an, da wird viel mit Mäusen gearbeitet, und das mit Erfolg…

Was haben die Mäuse dadurch gewonnen?

 

02.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nichts haben die Mäuse dadurch gewonnen, und die Menschen auch nichts.

Nur die Pharma-Industrie hat was gewonnen: Geld.
Es ist eine lukrative „Dienstleistung„, die sie sich teuer von den Verbrauchern bezahlen lässt, sie wird ja vollständig auf die Verbraucherpreise abgewälzt und es werden riesige Profite damit erzielt. Die Tiere sind hier das billige „Material„, die „Dienstleistung“ wird teuer vom Endverbraucher bezahlt, ob er das braucht oder nicht, ob er das will oder nicht, das spielt keine Rolle. Eine Abzocke.

Die oben zitierte Aussage vom führenden Tierexperimentator Prof. Dr. Klaus Gärtner entspricht eigentlich sowohl die Logik als auch die Erfahrung von jedermann: Die Versuchsergebnisse haben nur für die jeweilige Art eine Aussagekraft und in strenger Auslegung nur für das jeweilige Individuum, an dem experimentiert wurde.

Dass die Versuchsergebnisse von Art zu Art nicht übertragbar sind, ist wohl auf die natürlichen Mechanismen zurückzuführen, die eine strenge biologische Sperre bzw. eine strenge biologische Abgrenzung zwischen den verschiedenen Arten gewährleisten. So wie die Reproduktion zwischen Arten nicht möglich ist, sind auch die Reaktionen auf Außeneinflüssen verschieden. Eine Maus ist kein Kaninchen, ist keine Kuh, ist kein Mensch, ist keine Katze, ist kein Hund, ist kein Affe. Eine Maus ist eine Maus und kann nichts anderes sein als eine Maus, dafür hat die Natur streng gesorgt. Ihr Organismus ist ganzheitlich so ausgerichtet, dass eine Maus sich von allen anderen Arten biologisch streng abgrenzt. Dasselbe gilt für jede Art, jede ist biologisch ganzheitlich so ausgerichtet, dass sie sich von allen anderen Arten streng abgrenzt, dafür hat die Natur gesorgt.

Ein leider berühmter Fall hat diese Tatsache tragischerweise ersichtlich gemacht: Der Wirkstoff vom Medikament Contergan wurde vorher an mehrere Tierarten getestet, auch auf trächtige Tiere. Nichts, keine Auffälligkeit bei keiner der getesteten Arten. Allein bei der Art Mensch hat der Wirkstoff erhebliche Schäden verursacht.

Es ist eine bewiesene Tatsache: Tierversuche sind grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar und müssen immer in gleicher Weise am Menschen wiederholt werden! Ob ein Versuchsergebnis auf Menschen übertragbar ist, bleibt solange unbekannt, bis der Versuch an Menschen wiederholt wurde: Auf Tierversuche folgen immer – das ist gesetzlich vorgeschrieben! – Menschenversuche (”klinische Erprobung”, “Doppel-blindversuch”).

Dass Versuchsergebnisse in strenger Auslegung auch nur für das jeweilige Individuum eine Aussagekraft haben, an dem getestet wird, entspricht auch dem gesunden Menschenverstand und der Erfahrung von jedermann: Was bei einer Person keine negative Auswirkung auslöst kann bei einer anderen Personen zu unerwünschten Reaktionen oder zu ernsten Schäden führen, die Warnung steht ja auch in jedem Beipackzettel, das ist nichts Neues, das ist eine Binsenweißheit. Kein Organismus gleicht einem anderen Organismus, auch innerhalb derselben Art. Jedes Individuum ist ein Unikum innerhalb seiner Art, dafür hat auch die Natur gesorgt. Keine Maus oder kein Kaninchen kann für meinen Organismus ein neues Molekül testen, kein Mensch kann für meinen Organismus ein neues Molekül testen, ich muss es schon selbst testen, wenn ich wissen will, wie es auf meinen Organismus wirkt, diese Erfahrung kann mir keiner abnehmen.

Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin, ihre Ergebnisse sind grundsätzlich nicht auf dem Menschen übertragbar. Die einzigen Versuche, die eine gewisse Aussagekraft für den Menschen besitzen, sind Versuche an freiwillige kranke oder gesunde Menschen. Und so hat sich auch seit Jahrtausenden die Humanmedizin überall auf der Welt entwickelt: beim Testen an freiwillige kranke oder gesunde Menschen. Tierversuche sind ein moderner Irrweg der Wissenschaft, ein Betrug und eine Barbarei. Sie gehören abgeschafft.

 

03.11.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Zitat von Jocelyne Lopez: Kein Organismus gleicht einem anderen Organismus, auch innerhalb derselben Art. Jedes Individuum ist ein Unikum innerhalb seiner Art, dafür hat auch die Natur gesorgt. Keine Maus oder kein Kaninchen kann für meinen Organismus ein neues Molekül testen, kein Mensch kann für meinen Organismus ein neues Molekül testen, ich muss es schon selbst testen, wenn ich wissen will, wie es auf meinen Organismus wirkt, diese Erfahrung kann mir keiner abnehmen.

Bei diesen Feststellungen und Überlegungen liegt aus meiner Sicht der Kern des Problems und hier muss m.E. ein Umdenken dringend stattfinden, und zwar sowohl ein Umdenken der Pharma-Industrie als auch ein Umdenken der Verbraucher.

1) Die Pharma-Industrie muss dringend hier umdenken und sich umstellen. Es geht nicht, dass man im Wissen, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind, weiterhin Tierversuche beantragt und durchführt, nur um die teure und krisensichere „Dienstleistung“ dem Verbraucher aufzuzwingen und wirtschaftliche Profite zu erzielen: Das bedeutet dann einen wissenschaftlichen Betrug, eine Irreführung des Verbrauchers, eine Irreführung des Gesetzgebers, einen Verstoß gegen das Gesetz (es muß ja ein „vernünftiger Grund“ vorhanden sein, wenn Leiden, Schmerzen oder Schäden Tieren zugefügt werden), eine Abzocke und eine ethische Katastrophe. Man muss dringend ganz auf Tierversuche verzichten, sie gesetzlich verbieten, sich auf tierversuchsfreie Methoden umstellen und weiterhin die klinische Erprobung an freiwillige kranke und gesunde Menschen anwenden.

2) Die Verbraucher müssen aber auch umdenken: Es geht nicht, dass jedes Individuum von der Pharma-Industrie verlangt, dass jedes einzelne Molekül für seinen eigenen Organismus positive Auswirkung haben muss und ihm ein Null-Risiko garantiert wird. Das geht nicht, das kann die Pharma-Industrie beim besten Wissen und Gewissen nicht leisten und nicht garantieren. Hier muss ich die Pharma-Industrie in Schutz nehmen: Das geht nicht, so etwa kann man von ihr nicht verlangen und somit kann man sie nicht in die Haftung nehmen: das Risiko muss jeder einzelne von uns abwägen, für sich selbst frei entscheiden und für sich selbst die Verantwortung übernehmen. Auch beim besten Wissen und Gewissen der Forscher wird immer für jedes einzelne Individuum ein Risiko bestehen, weil jedes einzelne Individuum nun mal ein Unikum ist und die Erfahrungen, die die Pharma-Industrie sammeln kann, nur statistische Auswertungen sind und dadurch zwangsläufig einen ungewissen Wahrheitsgehalt für jeden einzelnen Individuum darstellen. Es ist ungerecht und unverantwortlich, wenn bei einzelnen Individuen unerwünschte Nebenwirkungen oder Schäden eintreten, die Verantwortung allein auf die Pharma-Industrie abwälzen zu wollen. Die Verantwortung für unsere Art müssen wir hier gemeinsam übernehmen. Ich sträube mich persönlich gegen die Einstellung, Medikamente oder chemische Produkte grundsätzlich als „Gift“ zu misstrauen und die Pharma-Industrie somit als Vergiftungsmachinerie. Jeder soll frei abwägen und sich nach seinem persönlichen Vertrauen richten.



Empört euch! Occupy Tierfolterlabore!

Auszüge aus einem Artikel von Gero von Randow in DER ZEIT vom 14.01.2011:

Zitate Gero von Randow:

Empört Euch!

Ein Heftchen mit dem Titel für drei Euro pro Stück verkauft, ist derzeit der Renner in Frankreichs Buchläden und einigen Supermärkten. Die Auflage nähert sich der Million. Den Aufsatz, umgerechnet eineinhalb ZEIT-Seiten lang, hat Stéphane Hessel [*] geschrieben, ein 93-jähriger Veteran der Résistance. Der temperamentvolle Greis wiederholt darin, was er in öffentlichen Auftritten lächelnd, mit entwaffnender Fröhlichkeit und, man muss es staunend feststellen, sprühendem Elan in einer Weise vertritt, dass ihn Jung und Alt anhimmeln: nämlich dass keine Macht und kein Gott dem Individuum die Verantwortung abnehmen, sich zu engagieren.

Hessel bezieht sich auf Sartre, den er 1939 in Paris kennengelernt hatte: Jeder ist, als Einzelner, verantwortlich. Und erst im Engagement schafft sich das Individuum selbst. Hessel fährt fort: „Die schlimmste aller Haltungen ist die Indifferenz, ist zu sagen:Ich kann für nichts, ich wurschtel mich durch.“ Wenn ihr euch so verhaltet, verliert ihr eine der essenziellen Eigenschaften, die den Menschen ausmachen: die Fähigkeit, sich zu empören, und das Engagement, das daraus folgt.“

In seinem langen Leben habe es nie an Anlässen gefehlt, sich zu empören, schreibt Hessel; in seinen jungen Jahren waren es der Nationalsozialismus und die Besetzung durch die Deutschen. Was wären heute, wo alles komplizierter geworden sei, die Anlässe? „Suchet und ihr werdet finden„, doch um die Suche seinen Lesern leichter zu machen, schreibt Hessel auch gleich auf, was ihn heute empört. Die Diskriminierung der Roma und der Immi-granten. Der Gegensatz von Reich und Arm. Die Macht der Finanzmärkte.
[…]
[*] [Stéphane Hessel]

Nicht nur die Diskriminierung der Roma und der Immigranten, nicht nur der Gegensatz von Reich und Arm, nicht nur die Macht der Finanzmärkte sprechen die Fähigkeit an, sich zu empören. Millionen  von Menschen überall in der Welt empören sich zum Beispiel seit Jahrzehnten auch über die Macht der Pharma-Industrie, die dem Gesetzgeber und der Bevölkerung aus Profitgier ein barbarisches Verbrechen aufzwingt: Tierversuche.

Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin und die Grundlagenforschung – es ist schon lange durch unzählige internationale Studien aus der Fachwelt nachgewiesen – es gibt auch moderne und einsatzfähige tierversuchsfreie Alternativen. Die Pharma-Industrie gaukelt lediglich dem Gesetzgeber und der Öffentlichkeit die Notwendigkeit von Tierversuchen vor, als Alibi-Argument um gigantische Profite aus dieser wirtschaftlich lukrativen und entsetzlichen „Dienstleistung“  Jahr für Jahr zu erzielen und die Verbraucher damit abzuzocken.

Tierversuche sind ein Irrweg der modernen Wissenschaft, ein wissenschaftlicher Betrug, ein legal gewordener Rückfall zur Barbarei und ein Affront sondergleichen gegen die Menschenwürde, gegen das ethische und gefühlsmäßige Empfinden von Millionen von Menschen, sowie gegen die Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf.

 

Empört Euch! Occupy Tierfolterlabore!

Samstag 17. Dezember 2011 ab 13. Uhr 30
vor dem Labor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung
vom Brutalforscher
Prof. Dr. Wolf Singer
Deutschordenstr. 46, 60528 Frankfurt/Main, Niederrad

Info:

Aktiongsgemeinschaft gegen Tierversuche Ffm. Int.
Roswitha Taenzler
Tel. 069 70 38 13
Postfach 9 07 67
60447 Frankfurt/Main

 

 Occupy1

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,

in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym)



Tierversuche: Info-Stand in Bochum am 29.10.2011

Informieren Sie sich über Tierversuche:

Info-Stand am Samstag, den 29.10.2011
Huestraße – Bochum (beim Hauptbahnhof)
12:00 Uhr – 16:00 Uhr

 



Frage an den Gesetzgeber: Wo bleibt der „vernünftige Grund“ bei Tierversuchen?

Nachstehend die gültige Gesetzgebung zum Tierschutz:

Tierschutzgesetz – Bundesministerium der Justiz

Erster Abschnitt
Grundsatz

§ 1
Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

 

Frage an den Gesetzgeber:
Wo bleibt der „vernünftige Grund“ bei Tierversuchen?

 

Hat etwa der Gesetzgeber nie die unzähligen Untersuchungen, Studien und Berichte aus der Fachwelt zur Kenntnis genommen, wonach es weltweit und seit Jahrzehnten eindeutig belegt wird, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind?

Ein paar Belege aus der Fachwelt sind zum Beispiel in diesem Blog zusammengestellt:

Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin – Fallbeispiel Prof. Dr. Klaus Gärtner

Tierversuche sind nutzlos für die Humanmedizin – Fallbeispiel Prof. Dr. Wolf Singer

Tierversuche, das legale Verbrechen 

 

Wenn die Ergebnisse aus Tierversuchen grundsätzlich nicht auf den Menschen übertragbar sind und die Versuche immer in gleicher Weise am freiwilligen Menschen wiederholt werden, wenn ein Versuchsergebnis aus Tierversuchen  solange unbekannt bleibt, bis der Versuch an freiwillige Menschen wiederholt wurde  (gesetzlich vorgeschrieben!!), wo bleibt dann der „vernünftige Grund“ Tierversuche durchzuführen und einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen? 

Hat sich der Gesetzgeber überhaupt über das nach seinen eigenen Grundsätzen uner-lässliche Vorhandensein „eines vernünftigen Grundes“ bei der grundsätzlichen Zulassung von Versuchen an Tiere gewissenhaft und fachkundig informiert?

Oder hat sich der Gesetzgeber von einem großangelegten wissenschaftlichen Betrug und von einem  Irrweg der Wissenschaft genauso wie die Bevölkerung auch täuschen, irreführen und manipulieren lassen?

Ist etwa die Profitgier der Pharma-Industrie ein „vernünftiger Grund“ zum Zufügen von Schmerzen, Leiden oder Schäden an Tiere?

Ist etwa die Machtgier der Grundlagenforscher ein „vernünftiger Grund“ zum Zufügen von Schmerzen, Leiden oder Schäden an Tiere?

Ist der Gesetzgeber gleichzeitig Gesetzbrecher und Förderer eines legalen Verbrechens?

 

Tierversuche gehören abgeschafft!

 

 



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