Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt

Ich verweise auf weitere Austausche aus der Diskussion Relativität der Gleichzeitigkeit im MAHAG-Forum:
 

 16.03.10 – Zitat von Harald Maurer:

[…] Es ist daher von vornherein völlig klar, dass bewegte Uhren nicht langsamer laufen und bewegte Körper nicht kürzer werden, sondern dass es sich um Messeffekte handelt.

 

16.03.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nur eins steht fest: „von vornherein“ ist in der SRT nichts klar…

Die Theorie ist dermaßen schluderig und missverständlich formuliert, sowie dilettantisch aufgebaut (sie wurde auch offensichtlich vor ihrer Veröffentlichung nicht geprüft), dass sie eine Vielzahl von widersprüchlichen oder mehrdeutigen Interpretationen zulässt, zumal nachträglich weitere Gültigkeitsbereiche in Frage gekommen sind oder Folgerungen hinzugefügt wurden, die 1905 nicht Gegenstand der ursprünglichen Arbeit waren: so wurde z. B. erst 1909 die Behandlung von Rotationsbewegungen mit dem Ehrenfestparadoxon in Betracht gezogen, wobei in der ursprünglichen Arbeit 1905 ausdrücklich nur von geradlinigen Bewegungen die Rede war, oder die Realität der Effekte wurde erst 1911 mit dem Käfer-Paradoxon von Einstein und dem Zwillingsparadoxon von Paul Langevin behauptet, wobei in der Arbeit von 1905 dagegen eher der Anschein-Charakter der Effekte von Einstein vorausgesetzt wurde. Diese verworrenen Umstände und diese verschiedenen Interpretationen beschreibt auch G.O. Mueller, zum Beispiel was die Realität oder den Anschein der Effekte anbelangt, siehe Könnten sich vielleicht die Relativisten darüber einigen, ob der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ Anschein oder Realität sein soll?

Zumal weder Deine Interpretation über dies oder jenes in der Speziellen Relativitätstheorie noch die Interpretation von irgendeinem anderen Diskutant im Internet maßgebend ist und irgendeine Relevanz besitzt: Alle Interpretationen der Theorie sind absolut irrelevant, außer der Interpretation, die im öffentlichen Bildungssystem sich durchgesetzt hat und gelehrt wird! Nur diese Interpretation gilt als richtig, und keine Andere, aus dem guten Grund, weil das öffentliche Bildungssystem das Monopol der Vermittlung der richtigen Wissenschaft in Anspruch nimmt. Und die Interpretation, die sich im Bildungssystem durchgesetzt hat und gelehrt wird, ist nun mal nicht die Interpretation von Harald Maurer, sondern sie ist im Gegenteil diejenige, die diese Effekte als real im Sinne von materiell voraussetzt. Dies wird im Bildungssystem gelehrt, dies wird also im Bildungssystem als richtig gelernt und geglaubt, sowie von den Medien – also auch von der breiten Öffentlichkeit – als wahr übernommen. Und nicht die jeweiligen Interpretationen von Dir, von Einstein, von Ehrenfest, von Born oder von sonst jemandem auf der Welt, sei er auch Nobelpreisträger. Allein die Interpretation gilt, die im Bildungssystem übernommen wurde und gelehrt wird. Also die Realität der Effekte gilt. So einfach ist das.

So glauben die vom öffentlichen Bildungssystem ausgebildeten Menschen an reale Verlangsamung der Alterung von Reisenden, an Zeitreisen, an Verkürzung von bewegten Objekten durch Relativbewegungen, an Urknall, an Schwarze Löcher, usw. usf. So übernehmen die vom öffentlichen Bildungssystem ausgebildeten Menschen das Weltbild der Theorie, als ob die Theorie die reale Natur beschreiben würde, und nicht scheinbare Messeffekte. So glauben die im öffentlichen Bildungssystem ausgebildeten Menschen an die Realität der Effekte der Speziellen Relativitätstheorie, auch wenn Harald Maurer die Theorie so interpretiert, dass Einstein selbst die Realität der Effekte nicht behauptet und daran auch nicht geglaubt habe. Wie Harald Maurer oder Albert Einstein die Spezielle Relativitätstheorie interpretieren ist absolut nicht relevant. Relevant ist einzig und allein, wie das öffentliche Bildungssystem die Spezielle Relativitätstheorie interpretiert und lehrt. Wenn man dies begriffen hat wird einem bewusst, wie völlig sinnlos Forendiskussionen über Interpretationen der Theorie sind und wie sinnlos es ist, zu versuchen, sich gegenseitig über die Richtigkeit von dieser oder jener Interpretation zu überzeugen…

Vor diesem Hintergrund ist nur sinnvoll und weiterbringend, dass man die Verantwortliche im Bildungssystem darauf aufmerksam macht, dass sie etwas Falsches lehren lassen: Sie lassen nämlich die materielle Realität der relativistischen Effekte lehren, und das ist falsch, weil die Experte, die die Deutungshoheit über die Relativitätstheorie haben und wonach sich das Bildungssystem richtet, ausgerechnet die materielle Realität der Effekte negieren (siehe die Klärung durch Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut) – nach dem Prinzip: Die rechte Hand weiß im Bildungssystem nicht, was die linke Hand tut…

Also müssen die Verantwortliche im Bildungssystem es korrigieren lassen. Siehe zum Beispiel meine Ansprache an Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung:

[…] Daraus resultiert zwangsläufig, dass bei zwei zueinander bewegten Objekten weder der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ noch der relativistische Effekt „Zeitdilatation“ sich in der physikalischen Realität auswirkt, was zum Beispiel im Falle des berühmten Zwillingsparadoxons dazu führt, dass keiner der beiden Zwillinge sich in Bewegungsrichtung verkürzt oder langsamer altert. Eine Verkürzung oder eine Verlangsamung des Alterns von lebenden Organismen bei absoluten oder relativen Bewegungen wurden auch nie messtechnisch bzw. experimentell festgestellt.

Jedoch wird die falsche Auslegung der Theorie, wonach der reisende Zwilling langsamer altert, nicht nur massiv in den Medien breitgetreten, sondern sie wird leider auch vom öffentlichen Bildungssystem tradiert, wie eine Stichprobe aus einem Lehrbuch es zum Beispiel dokumentiert:

„Über das Zwillingsparadoxon (es wird auch Uhrenparadoxon genannt) ist lange debattiert worden. Heutzutage akzeptieren fast alle Physiker die hier gegebene Interpretation. Lediglich einige Philosophen, Mathematiker und sogar ein oder zwei Physiker behaupten immer noch, daß beide Zwillinge auf dasselbe physikalische Alter kommen müssen. Der Autor dieses Buches ist so überzeugt von der Verlangsamung des Alterns bei Raumfahrern, wie er von irgend etwas in der Physik überzeugt ist.”
Jay Orear: “Physik”. München. Carl Hanser 1982/1985. S. 162.

Als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin – und als Steuerzahlerin – finde ich es völlig unverantwortlich, dass Generationen von Schülern und Studenten im öffentlichen Bildungssystem seit Jahrzehnten durch falsche Auslegungen der Theorie in die Irre geführt werden.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter, wenn Sie mich darüber informieren würden, welche Maßnahmen das Bundesministerium für Bildung und Forschung einleiten kann, um die notwendigen Berichtigungen sowohl im öffentlichen Bildungssystem selbst als auch gegenüber den Medien zu veranlassen. Es handelt sich nämlich um ein Anliegen im Interesse der Allgemeinheit.

 

Nur die Verantwortlichen im Bildungssystem können also die leider weit verbreiteten Fehlinterpretationen der Theorie korrigieren lassen. Diskussionen und Darstellungen von verschiedenen Interpretationen in Foren haben darüber absolut keine Wirkung, auch wenn sie noch 100 Jahre geführt werden sollten… Leider nehmen jedoch die Verantwortliche im Bildungssystem ihre Verantwortung nicht wahr: Sie schleppen zwar das Gehalt immer weg, die Verantwortung lassen sie aber liegen, wie zum Beispiel hier Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

(Jocelyne Lopez)



Sigrid Herrmann-Marschall: PromedWatch über Promed e.V.

Eine Information der Webseite GWUP-WATCH:

Sigrid Herrmann-Marschall: PromedWatch über Promed e.V.

21.03.10

Das 2007 begonnene Versteckspiel der Herausgeber des illegalen Denunziations-Portals Esowatch.com ist aus. Bis die verantwortlichen Personen mit den juristischen Konsequenzen ihres Mitteilungsdrangs konfrontiert werden, dürfte allerdings noch ein wenig Zeit ins Land gehen. Um diesen Prozess zu beschleunigen und eine klare thematische Trennung vorzunehmen, sollen Hintergrundinformationen über das Portal Esowatch.com zukünftig überwiegend im neuen Blog Promed.Watch veröffentlicht werden. Der Skeptiker-Verein GWUP e.V., um den es unter GWUP.WATCH geht, agiert in Hinblick auf Esowatch.com als Trittbrettfahrer, nicht jedoch als Herausgeber.

Erster Beitrag von Promed.Watch ist eine kleine Dokumentation über Sigrid Herrmann-Marschall, Vorsitzende der Organisation Promed e.V. (Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen)

PromedWatch: Dokumentation Nr. 1 über Sigrid Herrmann-Marschall

 

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Siehe auch:

EselWatch.com

http://www.psychophysik.com

http://www.medicalblogs.de

http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/



Ich fordere die Einführung der Lehre der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie in allen Universitäten, wo die Theorie gelehrt wird

Ich gebe weitere Austausche aus der Diskussion Relativität der Gleichzeitigkeit im MAHAG-Forum wieder:

 

15.03.10 – Zitat von Chief:

es sieht tatsächlich so aus als ob die meisten immer nur versuchen gegen alles zu sein. Egal welche Argumente man bringt die Versuchen immer alle Gedankengänge zu sabotieren.

Was man noch „gestern“ behauptet hat versucht man „heute“ mit irgendwelchen unbekannten „Erkenntnissen“ selbst zu widerlegen um die SRT doch noch zu retten.

Es ist im Moment das beste man zieht sich ganz zurück.

 

15.03.10 Zitat von Jocelyne Lopez:

Bei diesen frustierten und frustrierenden Aussagen verweise ich auf meinen vorherigen Beitrag: Das Ziel der Kritiker sollte m.E. sein, etwas an dieser Situation konkret zu ändern, endlich etwas konkret zu bewegen und nicht nur darüber endlos im Kreis zu sprechen oder sich damit abzufinden und zu resignieren.

Sich aus fruchtlosen und nerventötenden, endlosen Diskussionsschleifen zurückzuziehen, die schon seit Jahren nach demselben Muster und zwischen denselben Diskutanten laufen, ist nur dann sinnvoll, wenn man etwas Anderes tut, um die Situation konkret zu verbessern, um etwas zu bewegen. Sich einfach ersatzlos zurückzuziehen würde sonst bedeuten, man resigniere.  Und wer möchte schon resignieren, der noch Ideale und Lebenskraft hat?

Was die Kritiker gemeinsam tun könnten, wäre, sich dafür einzusetzen, dass im öffentlichen Bildungssystem die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zugelassen und gelehrt wird, und zwar in allen Universitäten, wo die Spezielle Relativitätstheorie gelehrt wird. Dies ist kein unrealistisches Ziel und dies ist auch ein Zustand, der im Grundgesetz explizit vorgeschrieben wird:

Zitate aus dem Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 § 3 Wissenschaftsfreiheit:

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegende Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern;

für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation. Unkonventionelle Forschungsrichtungen und –ergebnisse oder auch Lehrmethoden dürfen nicht begrifflich ausgegrenzt werden, denn gerade Außenseiter bedürfen des Schutzes davor, dass sie durch die „herrschende Meinung“ an der wissenschaftlichen Entfaltung gehindert werden (Notwendigkeit von Innovationsoffenheit)

Der Staat, der sich als Kulturstaat versteht, hat die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern.

Es sieht direkt so aus, als ob hier das Grundgesetz speziell die Umstände um die Relativitätstheorie und um ihre Kritik beschreiben würde…

Sowohl die Kritikergemeinde als auch die Öffentlichkeit haben also per Grundgesetz das Recht, dass die Kritik der Relativitätstheorie im öffentlichen Bildungssystem mitgelehrt und tradiert wird. Die Kritikergemeinde und die Öffentlichkeit haben ein Recht darauf, dies zu fordern. Unsere Studenten sind die Zukunft der Wissenschaft, sie sind ja diejenige, die noch bestehende Probleme lösen müssen, wir dürfen ihnen gegenüber nichts vertuschen, nichts verschönern und nichts vorenthalten, sie haben ein Recht darauf im öffentlichen Bildungssystem zu erfahren, was für Vorarbeiten zur Lösung der Problemen schon geleistet wurden!

Ich fordere die Einführung der Lehre der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie durch kritische Autoren in allen Universitäten in Deutschland, wo die Spezielle Relativitäts-theorie gelehrt wird. Diese Forderung ist sinnvoll, gerecht, legitim und legal.

(Jocelyne Lopez)



Einzug der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie in die Universitäten

Ich verweise auf Austausche aus der Diskussion Relativität der Gleichzeitigkeit im MAHAG-Forum:

 

15.03.10 – Zitat von Harald Maurer:

Die Kritik sollte sich anzünden an der Glorifizierung dieser Theorie und ihres Schöpfers und an der kultigen Behandlung – denn die Spezielle Relatvitätstheorie hat in Wahrheit keinerlei praktische Anwendung. All die „tausendfachen glänzenden Bestätigungen“ der Speziellen Relativitätstheorie sind entweder überhaupt hinterfragbar oder bestätigen die Theorie gar nicht. Typisch dafür die wenigen Messpunkte bei Bertozzi, die manipulierten Uhren bei Hafele & Keating, die falschen Korrekturen beim GPS etc. Überall dort, wo absolute Effekte auftreten, also physikalische Prozesse sich aufgrund von Bewegung verändern (veränderter Uhrengang, langlebige Myonen, Trägheitszunahme im Teilchenbeschleuniger etc.), kann überhaupt keine Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie gesehen werden, denn diese handelt von gleichberechtigten Bezugssystemen und diese Gleichberechtigung wird nicht letztlich dadurch aufgehoben, dass ein Bezugssystem sich als ruhend definiert und das andere als bewegt ansieht.

 

15.03.10 – Zitat von Jocelyne Lopez: 

Die Kritik zündet sich eben an der Glorifizierung dieser Theorie und ihres Schöpfers an und an der kultigen Behandlung. Das tut sie schon seit Jahrzehnten. Und? Es ändert sich nichts, es bewegt sich nichts. 

Das Ziel der Kritiker sollte sein, etwas an dieser Situation konkret zu ändern, endlich etwas konkret zu bewegen und nicht nur darüber endlos im Kreis zu sprechen oder sich damit abzufinden und zu resignieren. 

Es wird sich etwas ändern und etwas bewegen, wenn z.B. in Deutschland zum ersten Mal in einer Universität ein Seminar über die Kritik der Relativitätstheorie den Studenten angeboten wird und dadurch den Studenten die Möglichkeit gegeben wird, sich mit der Arbeit von Tausenden von Kritikern weltweit seit 95 Jahren wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Diese Arbeiten dürfen nicht den Studenten vorenthalten werden! Sie sind ja diejenige, die den wissenschaftlichen Fortschritt voran bringen, und es ist ein Verbrechen an der Wissenschaft und an der Kultur Generationen von Studenten die Arbeit von Tausenden von Wissenschaftlern zu verschweigen. 

An dem Tag, wo so etwas geschieht, dass ein Seminar über die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie in einer Uni angeboten wird, werde ich persönlich meinen gesellschaftlichen Einsatz als erfolgreich einsehen – wenn ich noch lebe. ; -)

Aber dieser Tag wird auf jeden Fall kommen, es ist jetzt nur eine Frage der Zeit, es wird nicht mehr zu verhindern sein, dass die Kritik der Relativitätstheorie vom öffentlichen Bildungssystem berücksichtigt und mittradiert wird. Ich bin da zuversichtlich und für mich persönlich ist auch die Reise das Ziel.

(Jocelyne Lopez)



Die Welt der Speziellen Relativitätstheorie existiert nicht.

Ich verweise auf Austausche im MAHAG-Forum aus der Diskussion Relativität der Gleichzeitigkeit:

 

13.03.10 – Zitat von Hannes: 

Hallo Manuel ! 

„Hannes, was passt, passt eben, an Galilei und Newton wird auch nicht mehr geschraubt. Und eine Theorie, welche in einem so großen Bereich Phänomene so genau beschreibt wie die SRT ist nicht einfach falsch, oder kann nicht einfach falsch sein. Man kann hier dann nur weiter gehen und aufbauen. „ 

Von dem Satz dürftest nichteinmal du selbst überzeugt sein.
Oder glaubst du, Einstein hätte sonst eine konträre Theorie wie die ART entwickelt ?
Ihm wurde nur damals nicht erlaubt, seine eigenen Schnellschüsse zu korrigieren.

 

14.03.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Dass die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) eine konträre Theorie der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) ist, kann jedermann erkennen, der sich mit diesem Punkt ein minimum auseinandergesetzt hat (außer Relativisten, natürlich…). Man kann sich nämlich berechtigt fragen, wo die ART die SRT „ergänzen“ soll, wie es gerne nachgeplappert wird: Es handelt sich vielmehr um zwei verschiedene Theorien mit zwei verschiedenen Gültigkeitsbereichen, wobei der Gültigkeitsbereich der SRT… schlicht nicht existiert:

1) Erst einmal existiert kein Ort im Universum, wo die Gravitation nicht wirkt (auch lokal nicht), siehe zum Beispiel G.O. Mueller, Fehler R 4:

Der Widerspruch zwischen Gravitationswirkungen der Fixsterne bis in jedes Eisenbahnabteil auf der Erde (in der ART) und der Existenz von gravitationsfreien Inertialsystemen (in der SRT) wird zu einem Fehler der Theoriestruktur nur durch Behauptung der Relativisten, SRT und ART ergänzten einander. (Die Kritik hat den Ergänzungscharakter bereits widerlegt, vgl. Fehler M 1.)

Der hier thematisierte Fehler in der Struktur besteht darin, daß zwei Theorien sich ergänzen sollen, die nur in völlig verschiedenen Welten existieren können: eine mit und eine ohne Gravitation. Bekannt und physikalischer Erforschung zugänglich ist bisher nur eine physikalische Welt, nämlich die Welt mit Gravitationswirkungen, und für diese Welt nehmen die Relativisten selbst eine die ganze Galaxis durchdringende Wirkung aller Gravitationskräfte alle Fixsterne an, die bekanntlich auch durch nichts abgeschirmt werden kann; eine andere physikalische Welt ohne Gravitationswirkungen ist bisher nicht bekannt, steht also auch nicht als Alternative zur Verfügung.

Solange die Relativistik mit der Behauptung des Ergänzungsverhältnisses zwischen SRT und ART arbeitet, hat sie also ein Strukturproblem, an dessen Lösung bisher niemand von ihnen einen Gedanken verschwendet hat.

Für die Kritiker, die das Ergänzungsverhältnis zwischen SRT und ART bestreiten und die gegenseitige Ausschließung der beiden Theorien aus anderen Gründen bereits nachgewiesen haben, ist der vorliegende Fehler kein Thema mehr.

Für gläubige Relativisten müßte es allerdings ein Thema sein, daß es einen Ort “fern von allen gravitierenden Massen” offensichtlich nicht gibt, übrigens auch außerhalb unserer Galaxie nicht, da die Galaxien eines Galaxienhaufens untereinander ebenfalls durch Gravitationskräfte gegenseitig bestimmt sind. Wo also wäre ein Platz für die Relativistik zu finden? Allenfalls außerhalb unseres Galaxienhaufens (!) könnten die Relativisten ihre Inertialsysteme vielleicht unterbringen.

2) Zweitens gibt es keine dynamische Ursache für die kinematischen Relativbewegungen in der SRT: Die behaupteten relativistischen Effekten der SRT existieren also physikalisch in der Natur nicht (anders als die Effekte der ART), und zwar auch lokal nicht – das wurde von Dr. Markus Pössel durch die Bestätigung der nichtmateriellen Natur der Längenkontraktion geklärt. Wenn die relativistischen Effekte der SRT materiell nicht existieren, existieren sie weder lokal noch nirgendwo im Universum, logisch.

Na ja, die existieren zwar in den Köpfen der ideologischen Relativisten, das stimmt, aber es handelt sich dann nicht mehr um Physik, sondern um Biologie und Psychologie. ; – )

(Jocelyne Lopez)



Norbert Derksen: Desinformation durch die Medien

Nachstehend ein Leserbrief vom 03.03.10 von Norbert Derksen an SÜDKURIER:

 

Vorstellung der ersten Ausgabe des neuen SÜDKURIERs,
SÜDKURIER Nr. 49 vom 1. März 2010, Seite 1

Positiv ist zunächst zu bewerten, daß Click! gestrafft wurde und nicht mehr so langatmig daherkommt wie bisher. Hier wurde viel wertvolle Lesezeit mit Belanglosigkeiten und mitunter sogar Fehlinformationen verplempert. Die schon früher von mir angemahnte Beschränkung aufs Wesentliche war überfällig. Nicht einverstanden bin ich jedoch mit dem nach wie vor plakatierten Anspruch „UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG“, wobei ich davon ausgehe, daß diese Falschbehauptung auf Unwissenheit beruht, weil es sonst eine Lüge wäre. Aber auch wenn nur Dummheit dahintersteckt, es bleibt die Unwahrheit. Der SÜDKURIER ist nicht unabhängig, sondern beispielsweise der Universität hörig. Jeder Blödsinn, der dort von angeblichen Physikern hinausposaunt wird, wird kritiklos nachgeplappert. Wenn sich Erwachsene derartige Bären aufbinden lassen, haben sie Mitleid verdient, tragen daran aber eine gewisse Mitschuld und brauchen sich später nicht zu echauffieren, wenn der Schwindel auffliegt. In höchstem Maße schäbig und unverantwortlich ist es dagegen, wenn die Gutgläubigkeit von Kindern mißbraucht und ihnen über KÄPT’N BLAUBÄR wahrheitswidrig eingetrichtert wird, die Zeit verginge auf einem Berggipfel schneller, weshalb man auf Meereshöhe länger lebe. Die Medien machen sich mit derartigen Desinformationen lediglich lächerlich. Bei den Kindern aber können bleibende Schäden entstehen, die sie in ihrem späteren Lernverhalten behindern. Wer angesichts solch verheerender Fakten dann von „Qualitätsjournalismus“ faselt, weiß nicht, wovon er spricht.

Norbert Derksen



EselWatch.com

Ein neues Internet-Portal ist seit kurzem online: EselWatch.com

Auszug aus der Startseite:

Willkommen bei EselWatch.com

Unsere Webseite beschäftigt sich mit einer sektenähnlichen kriminellen Vereinigung namens Esowatch. Ziel dieser Gruppierung ist die Diffamierung und öffentliche Bloßstellung von Personen, die sich im weiteren Sinne mit „Ganzheitlichkeit“ beschäftigen und gleichzeitig den „Fehler“ begangen haben, dass ihnen öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wurde. Mitglieder von Esowatch sind fanatische Materialisten, jedes „Geistige“ ist in ihren Augen „Opium für das Volk“, vor dem die Menschheit – natürlich von ihnen – beschützt werden muss. Dazu fühlen sie sich auserwählt und berufen und dazu ist ihnen jedes Mittel, das ihnen das Internet zur Verfügung stellt, recht. In gewisser Weise stehen sie somit in bester Tradition von Stalin, Ulbricht und Honecker, von Schießbefehl und Blockwarten, wobei sie vor physischer Gewalt – bisher – zurückschrecken und der Rufmord den tatsächlichen Mord ersetzt.

Die Esowatch-Mitglieder sind jedoch keine Kommunisten, denn sie sehen in den großen, global operierenden Konzernen – insbesondere Pharmakonzernen – das Heil der Welt. Wer z. B. öffentlich einen Arzneimittelhersteller kritisiert, bekommt es früher oder später mit der Esowatch-Gang zu tun, die ihm eine „Akte“ voller Halbwahrheiten und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten verpasst, und die bei den Suchmaschinen bei Eingabe des entsprechenden Namens oft ganz weit oben angezeigt wird. So liegt der Verdacht nicht fern, dass Esowatch letzlich Teil eines umfassenden Marketing-Konzeptes sein könnte, um unliebsame Konzern-Kritiker möglichst schon im Ansatz unglaubwürdig erscheinen zu lassen, indem man sie im Internet zu „esoterischen Spinnern“ oder gar zu „Rechtsextremisten“ abstempelt.

Der Zusammenhang mit den Konzernen ist schwer nachzuweisen, es gibt jedoch Hinweise, dass an Universitäten studierende oder arbeitende Esowatch-Mitglieder gerne über sogenannte Drittmittel für ihre kriminelle Tätigkeit im Internet freigestellt werden.

Weiterlesen…



Das relativistische Geschwindigkeitsadditionstheorem: Eine Blamage für die Physik und für die Mathematik

Ich verweise auf die Originalformulierung des 2. Postulats der Speziellen Relativitäts-theorie durch Albert Einstein:

Zitat Albert Einstein:
Jeder Lichtstrahl bewegt sich im “ruhenden” Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V

Im Klartext bedeutet diese schluderige Ausdrucksweise: Ein relativ zum Lichtstrahl ruhender Beobachter misst c. Das ist im Grunde genommen eine Binsenweisheit. Aber was misst denn ein relativ zum Lichtstrahl bewegter Beobachter? Das sagt Einstein in seinem Postulat nicht. Pech für uns.

Dass jedoch die klassische Geschwindigkeitsaddition c + v für einen bewegten Beobachter in der Speziellen Relativitätstheorie nicht gilt, wurde mir z.B. im Rahmen meines Strand-Gedankenexperimentes bestätigt, das 2008 die Grundlage einer Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut war, wobei er meine Analogie mit einer Wasserwelle akzeptiert und dabei die relativistischen Berechnungen aus seiner Sicht als „korrekt“ bezeichnet hat.

Die relativistischen Berechnungen gehen aber von einer Geschwindigkeitsaddition aus, die als Ergebnis immer die Geschwindigkeit auswirft, die man vorab per Definition als konstant definiert hat, also eine zirkelschlüssige Herleitung, siehe zum Beispiel hier: Ekkehard Friebe: Relativistisches Geschwindigkeitsadditiontheorem als Taschenspielertrick:

Zitat Jocelyne Lopez:

Die Relativisten behaupten, dass mit der relativistischen Geschwindigkeits-addition das Postulat bewiesen werden könne und widerspruchfrei gültig sei, und sie liefern folgende Transformation (mit Zahlenbeispielen für die jeweiligen Geschwindigkeiten der bewegten Beobachter 10 km/h, 30 km/h und 40 km/h und als konstant postulierte Geschwindigkeit der Welle 70 km/h):

v1=70, v2=10
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70
v1=70, v3=30
(v1+v3)/(1+v1*v3/c²)=(30+70)/(1+30*70/70²)=70
v1=70, v4=40
(v1+v4)/(1+v1*v4/c²)=(40+70)/(1+40*70/70²)=70

Wenn man sich diese drei Gleichungen nur anguckt, ohne sie zu berechnen, merkt man schon rein optisch, dass durch die mathematische Verarbeitung die Messdaten der bewegten Beobachter wie von Zauberhand „verschluckt” wurden, d.h. sie wurden im Endeffekt auf einmal jeweils als Geschwindigkeit 0 verwandelt, d.h. die bewegten Beobachter sind durch die mathematische Verarbeitung simsalabim auf einmal alle ruhend.

 

In diesem Zusammenhang zitiere ich noch einmal die beiden promovierten Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt in ihrem Buch „Requiem für die Spezielle Relativität„, Seite 66:

Transformationen als Gaukler
Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: Mathematik schützt vor Torheit nicht. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

 

sowie auch G.O. Mueller: Q: Methodik / Fehler Nr. 11

Die Relativistik behauptet grundsätzlich alle gefundenen (und auch die wieder schnell geänderten) mathematischen Beziehungen (Gleichungen) als physikalische Realität

Die als “Mathematismus” kritisierte Handlungsweise ist von Albert Einstein praktiziert worden und bis heute ein charakteristisches Kennzeichen der Relativistik geblieben. Diese Handlungsweise verkennt die unbedingte Notwendigkeit zuerst zu prüfen, ob eine von der mathematischen Beziehung suggerierte physikalische Bedeutung überhaupt erfüllt ist: es ist nämlich, wohl zum grenzenlosen Erstaunen aller Relativisten, durchaus möglich, daß eine gefundene mathematische Beziehung keinen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt – qualitativ könnte sie ihn ohnehin nicht beschreiben.

Den schönsten Beweis, daß nicht jede mathematische Beziehung einen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt, liefern die Physiker selbst, wenn sie flinke Reparaturen an ihrer Mathematik vornehmen, hier einen Proportionalitätsfaktor hinzufügen, dort einen Summanden auf Null setzen, damit er herausfallt; oder auch einfach alles Quadrieren und anschließend die Wurzel ziehen, aber nur eine Wurzel (die einem gerade paßt) weiterverwenden (so wird man unangenehme Vorzeichen los); und vielleicht auch einmal heimlich durch Null dividieren (weil nicht alle merken werden, daß ein voluminöser Bruch gerade im richtigen Augenblick im Nenner einen Nullwert erhält), und dann die besonderen Leckerbissen hervorzaubern. Von den fortgeschritteneren Techniken wie z.B. der Renormierung muß hier glücklicherweise nicht die Rede sein, sie kommen in der SRT nicht vor.

So wird in der Physik ständig vernachlässigt, extrapoliert und mathematisch tapfer geschneidert, bis der Rock paßt: wogegen überhaupt nichts einzuwenden wäre, wenn die Relativisten nicht anschließend blinde Gläubigkeit und Anbetung allein für einen “Heiligen Rock” verlangten, der nur durch mathematische Manipulationen zustandegekommen ist, die keinerlei physikalische Wirklichkeit verbürgen.

Mit bloßer Mathematik kommen sie den Kritikern nicht davon: die Relativisten müssen sich schon die Mühe machen, die physikalische Realität ihrer Relativitäten nachzuweisen, und nur im Erfolgsfall wären sie vor Kritik sicher. Der Erfolgsfall ist für die Kinetik bisher noch nicht eingetreten; und die Effekte der Dynamik sind entweder keine relativen (Masse-Energie) oder nachweislich nur mathematische Konstrukte (Masse-Geschwindigkeit).

 

Ich weiß auch nicht woher diese Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition stammt, ob sie in dieser Form in der Arbeit von Albert Einstein 1905 enthalten ist um die Annahme der Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit zum bewegten Beobachter zu beschreiben (die ja nicht verbal in seinem Postulat formuliert wurde), oder ob sie nachträglich von irgendjemandem hergeleitet wurde. Diese Formel ist aber das relativistische Geschwindigkeitstheorem, das im Bildungssystem gelehrt wird – sie wurde mir auch von einem Relativisten in einer Forendiskussion angegeben, sowie von Anderen als richtig bestätigt. Wie man es aber schon mit einem einfachen Zahlen-
beispiel erkennen kann, ist diese Formel eine Gauklerformel und ein mathematischer Taschenspielertrick: Es kommt immer als Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtstrahl und beliebig bewegten Beobachtern der Wert raus, den man vorher für c definiert hat…  

Und diese Gauklerformel wird im öffentlichen Bildungssystem als Mathematik und als Physik gelehrt. Das finde ich skandalös, das ist eine Irreführung der Schüler und Studenten, das ist eine Blamage für die Mathematik und für die Physik, sowie ein Missbrauch dieser Disziplinen. 

(Jocelyne Lopez)



Man hätte die Spezielle Relativitätstheorie deponieren sollen, wohin sie hingehört: In den Papierkorb

Ich komme auf meinen Eintrag  Es steht irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge… zurück und gebe einen weiteren Austausch aus einer Diskussion im MAHAG-Forum wieder:

 

28.02.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wurde die Längenkontraktion von bewegten Objekten experimentell konkret gemessen und hat sie Auswirkungen in der Alltagsphysik oder hat sie keine Auswirkung in der Alltagsphysik, selbst wenn wir bis zum Mond reisen? Wobei die Spezielle Relativitätstheorie sowieso widerlegt wäre, wenn die Auswirkung von relativistischen Effekten physikalisch festgestellt wurde: In der Spezielle Relativitätstheorie  sind solche Effekte nicht real. Dann könnte u.U. eine andere Theorie damit bestätigt worden sein (die Äthertheorie von Lorentz?).

 

28.02.10 – Zitat von Harald Maurer:

So ist es. Allerdings wurden Lorentz-Kontraktionen weder gesehen, noch gemessen oder bewiesen. Phänomene, die man als Längenkontraktion interpretieren könnte, kann man auch auf andere Weise erklären…

Längenkontraktionen sollen ja nur im bewegten Bezugssystem auftreten, wenn sie vom ruhenden System aus betrachtet (=gemessen) werden und die Frage ist, was geschieht, wenn die Bezugssysteme zueinander zum Stillstand kommen. Springt dann die verkürzt gemessene Länge urplötzlich auf die Originallänge zurück? Schon diese Frage deckt auf, dass es sich nicht um eine konkrete Verkürzung handeln kann, sondern um einen relativen Effekt, der nur während der Bewegung gemessen werden kann. Und dies auch nur nach Vorschrift Einsteins! Je nach Bezugssystem sind die Zeitpunkte der Messung unterschiedlich; in der SRT ist die Kontraktion daher von vornherein nicht als materielle Veränderung gedacht, sondern als eine Folge der Relativität der Gleichzeitigkeit (und die kommt aus der Synchronisationsmethode mit als konstant angenommenen Lichtsignalen!). 

Wie sieht das mit den bewegten Uhren aus? Einstein schreibt in seiner ersten Arbeit zur SRT: […]

Einstein betont ausdrücklich, dass die bewegte Uhr dann nachläuft, wenn sie vom ruhenden System aus betrachtet wird (rote Unterstreichungen). Hier ist es aber nicht so einfach, diesen Effekt lediglich auf einen bestimmten Messvorgang wie bei der Lorentzkontraktion zurückzuführen, obwohl man im Signalvergleich der Uhren den Doppler-Effekt verantwortlich machen könnte (was aber bei sich nähernden Uhren problematisch wäre). Es stellt sich daher die Frage nicht, was mit der dilatiert laufenden Uhr geschieht, wenn sie zum Stillstand kommt (springt dann der Zeiger auf die Originalzeit urpötzlich vor?), sondern man ist dazu angehalten, die „eigentümliche Konsequenz“ zu akzeptieren, dass die Uhren dann nicht mehr synchron seien. Dabei macht Einstein den Generalfehler, der bereits hier seine Theorie ad absurdum führt: Er bricht gröbstens das Relativitätsprinzip! Denn dieses besagt, dass es keine bevorzugten Inertialsysteme geben kann. Auch darf ein bestimmter unbeschleunigter Bewegungszustand (ruhend oder gleichförmig bewegt) keinen Einfluss auf physikalische Prozesse nehmen. Ein ruhend definiertes Inertialsystem darf sich nicht von einem gleichförmig bewegten unterscheiden hinsichtlich des Ablaufes physikalischer Prozesse in ihm. Einstein bewegt nun die eine Uhr zur anderen und stellt fest, die bewegte sei langsamer gelaufen. Er setzt damit deutlich einen Unterschied zwischen bewegter und ruhender Uhr – schlimmer noch, er übersieht, dass er auch die Uhr A zur Uhr B laufen lassen könnte und es dann diese sein müsste, welche langsamer gelaufen wäre. In jedem der Fälle wird eine Uhr vor der anderen bevorzugt und immer hätte die Bewegung der Uhr schlechthin einen Einfluss auf den physikalisch periodischen Prozess ihres Gangs, egal ob mechanisch oder elektromagnetisch oder sonstwie. Man kann nach dieser Textstelle Einsteins Arbeit ruhig zur Seite legen, denn sein Versuch, die beiden Postulate (Relativitätsprinzip und Invarianz der Lichtgeschwindigkeit) zu vereinen, ist bereits hier gescheitert. Interessant ist dabei, dass man inspiriert durch diese Textstelle später versucht hat, mit dem Zwillingsparadoxon die SRT zu widerlegen (und das Hintertürl eingebaut hat, Beschleunigungen oder Systemwechsel einzubeziehen) und gar nicht sah, dass die SRT schon mit Einsteins eigenem Text viel einfacher zu widerlegen ist, denn Beschleunigungen kommen hier gar nicht vor, und auch nicht eine hin-und herreisende Uhr wie bei den Zwillingen. Nein – viel einfacher: Zwei Uhren sind anfangs synchron und je nachdem, welche die „bewegte“ ist, fällt das Ergebnis unterschiedlich aus. Die Bezugssysteme sind daher nie gleichberechtigt.
[…]
Wer sich noch genauer mit den Uhren Einsteins beschäftigen will, möge sich die Korrekturen ansehen, die man wegen der relativistischen Effekte im GPS für notwendig hält . Diese Korrekturen beziehen sich auf den Erdmittelpunkt (http://homepage.univie.ac.at/Franz.Embacher/rel.html). Auch die Berechnungen im Hafele& Keating Experiment musste man auf den Erdmittelpunkt bzw. ein gedachtes, nicht mit der Erde rotierendes IS beziehen, weil andernfalls die Messwerte nicht mit der SRT übereinstimmten bzw. ein Vergleich mit einer Uhr auf der Erdoberfläche nicht das gewünschte Ergebnis brachte. Die GPS Empfänger befinden sich aber auf der Erdoberfläche und nicht im Mittelpunkt! Sie rotieren mit der Erde mit und haben zusätzlich beliebigste Relativgeschwindigkeiten zu den GPS-Satelliten. Da sich die Korrektur (durch Frequenzverstimmung der Oszillatoren) aber auf den Mittelpunkt bezieht, kann sie für jeden der unzähligen Empfänger gar nicht relevant sein! Abgesehen davon, dass diese Korrektur aufgrund der Methode gar nicht notwendig wäre (hier bzw. hier), wird sie aufgrund dieser Überlegungen als reine Propanda erkennbar.

Man sollte sich Einsteins Text daher genau ansehen. Spätestens am Ende des § 4 hätte man das Paper deponieren sollen, wohin es gehört. In den Papierkorb.

(Harald Maurer)

 

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Siehe auch: Peter Ripota: Lorentzkontraktion



Es steht irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge…

Ich gebe einen Austausch aus der Diskussion Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung im MAHAG-Forum wieder:

 

24.02.10 – Zitat Gerhard Kemme:

Typisch für Diskussionen und Aufsätze zu der SRT von A. E. scheint zu sein, dass Begründungen für seine Aussagen ständig angedeutet aber dann im Zusammenhang nachvollziehbar kaum angeboten werden. Es steht dann irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge, …

 

 28.02.10. – Zitat Jocelyne Lopez:

Genau, es steht irgendwo im Raum, dass es um Messungen ginge…
Dabei geht es bei dem relativistischen Effekt Längenkontraktion ganz und gar nicht um Messungen.

Ich könnte zum Beispiel auch als Hypothese annehmen:
Jedes Mal, wenn ich Sauerkraut esse, dann verliere ich 1/1.000.000 meiner Körpergröße. Jetzt führe ich konkrete Messungen zur Bestätigung meiner Annahme durch: Ich messe mich vor dem Essen von Sauerkraut mit 170 cm und nach dem Essen von Sauerkraut mit 170 cm, da der als Hypothese angenommene Längenverlust außerhalb der Messbarkeitsbereich liegt und messtechnisch leider nicht feststellbar ist. Dann wende ich meine Annahme mathematisch an und ermittle rein rechnerisch mit meiner Rechenmaschine, dass ich nach dem Essen von Sauerkraut 1/1.000.000 kleiner geworden bin, und fertig ist die Bestätigung meiner Hypothese mit 20 Kommastellen! Es darf auch gerne 40 Kommastellen sein, wenn gewünscht, kein Problem.

So machen es die Relativisten wohl auch mit den Bestätigungen der Längenkontraktion durch „konkrete Messungen“. Ich wüsste nämlich nicht, wo Dr. Markus Pössel je durch „konkrete Messungen“ die Längenkontraktion von bewegten Objekten festgestellt haben will, die in unserer Dimension außerhalb des Messbarkeitsbereiches liegt – und überdies theoretisch auch gar nicht existiert… Leider gibt er auf dieser Frage nirgendwo eine Antwort. 

Von welchen „konkreten Messungen“ Dr. Markus Pössel bei der physikalisch nicht existierenden Längenkontraktion spricht bleibt also sein Geheimnis, er nennt sie vorsichtshalber nicht. Genauso wenig wie Dr. Peter Genath von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die „tausenden von Hochpräzisions-Experimenten„ nennt, die die physikalisch nicht existierenden relativistischen Effekte bestätigt haben sollen: „…in tausenden von Hochpräzisions-Experimenten immer besser bestätigt worden. Viele Technologien des täglichen Lebens funktionieren nur, weil die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie richtig berücksichtigt wurde.“

Es ist in der Tat schwierig, Messungen von nicht existierenden Phänomenen und Technologien mit nicht wirkenden Effekten vorzuweisen, muss man schon die armen Relativisten verstehen, oder? Deshalb bleiben vorsichtshalber die beiden Herren bei der sprachlichen Unschärfe und produzieren hier weiter heiße Luft und reine Propaganda, wie gehabt…

Tatsache ist nämlich, dass die Längenkontraktion nie konkret gemessen wurde und auch nicht konkret existiert (Objekte verkürzen sich in der SRT nicht materiell). Wie könnte also Dr. Markus Pössel eine Längenkontraktion gemessen haben wollen, die es nicht gibt? Auch bestätigt ein anderer Relativist, dass keine relativistischen Effekte in der Alltagsdimension wirken, also dass sie auch nicht feststellbar sind – man kann ja Effekte nur durch ihre Wirkungen nachweisen, hier die Antwort von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer über dieselbe Thematik:

Im Normalfall am Strand gilt eine Physik ohne relativistische Effekte (wie überhaupt im Alltag, selbst wenn wir bis zum Mond reisen).

Wie man unschwer feststellen kann, widerspricht die Auskunft von Prof. Fischer die Auskunft von Dr. Markus Pössel:

  • Prof. Dr. Fischer sagt aus, dass in der Alltagsphysik eine Physik ohne relativistische Effekte gilt.
    —
  • Dr. Markus Pössel sagt aus, dass die relativistische Längenkontraktion durch „konkrete Messungen“ (also messbar in der Alltagsphysik) festgestellt wurde – allerdings ohne diese konkreten Messungen der Längenkontraktion zu nennen.

Wem sollte ich glauben? Dr. Markus Pössel oder Prof. Dr. Fischer?

Tatsache ist aber, dass die relativistische Längenkontraktion von bewegten Objekten nie gemessen wurde und dass die Aussage von Dr. Markus Pössel in seiner E-Mail vom 17.08.08 „Ergebnisse konkreter Messungen“ nicht korrekt ist, sowie bestens geeignet ist, Missverständnisse hervorzurufen und eine Irreführung der Leser zu verursachen: 

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; die Verschiedenheit der Werte ergibt sich allein daraus, dass von unterschiedlichen Bezugssystemen aus gemessen wird – ganz analog dazu, wie sich die verschiedenen Werte fuer Relativgeschwindigkeiten ergeben. Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen. [Hervorhebung durch Lopez].

 

 (Jocelyne Lopez)



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