Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

Die mystische Lichtgeschwindigkeit Einsteins

Ich verweise auf meinen vorherigen Eintrag  über eine Aussage von Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut und Erfinder der Initiative Einstein online aus seiner Diskussion Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I, die ich im MAHAG-Forum zur Diskussion gestellt habe, da Dr. Pössel sie zurzeit in seinem Blog nicht tiefgehender behandeln möchte. Es handelt sich um eine Aussage aus seiner Antwort an den Teilnehmer Reiner Bergner vom 15.05.11:

15.05.11 – Zitat Dr. Markus Pössel:

[…] Die bessere Analogie wären die (wahrscheinlich tatsächlich geeichten!) Geschwindigkeitsmessgeräte der Polizei. Die zeigen doch, potzblitz, tatsächlich für ein und dasselbe Auto eine andere Geschwindigkeit an, je nachdem, ob der Polizeiwagen, in dem das Messinstrument installiert ist, am Straßenrand steht oder dem zu überprüfenden Fahrzeug hinterherfährt! Und das ganz ohne Ärger mit dem Eichamt.

Ich gebe weitere Austausche über diese Aussage aus dem MAHAG-Forum wieder, die weiterhin Anlaß zu einer regen Beteiligung gibt: 

 

18.05.11 – Zitat von Mirko:

Er meint [Dr. Markus Pössel], dass ein und dasselbe Gerät jeweils die Relativgeschwindigkeit zwischen sich und dem fahrenden Fahrzeug anzeigt. Bei der Messung vom Straßenrand ist die Geschwindigkeit identisch mit der Relativgeschwindigkeit zur Straße, im Fall des hinterherfahrenden Fahrzeugs ist es die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Fahrzeugen. In diesem Fall muss eben noch die Geschwindigkeit des Polizeifahrzeugs hinzuaddiert werden.

 

18.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Du meinst also, dass Herr Pössel meint, man muss bei Messungen mit Laserpistolen separat mit einem anderen Instrument (Tacho der Polizeiauto) die Geschwindigkeit der Polizeiauto relativ zur Straße messen, und dann diese Geschwindigkeit der Polizeiauto relativ zur Straße mit dem vom Laserpistole angezeigten Wert addieren, um die Geschwindigkeit des zu überprüfenden Autos relativ zur Straße zu berechnen. Habe ich das richtig verstanden, was Du meinst, was Dr. Pössel meint?

Ich bin der Meinung, dass man gar keine separate Messung mit einem Tacho zur Ermittlung der eigenen Geschwindigkeit des Polizeiautos bei einer Messung mit Laserpistole braucht: Die eigene Geschwindigkeit v des Polizeiautos fließt ins angezeigten Meßergebnis der Laserpistole, sonst würde man eben nicht zwei Geschwindigkeiten zwischen einem ruhenden und einem fahrenden Polizisten damit messen können.

Wenn die Laserpistole des ruhenden Polizisten eine Relativgeschwindigkeit von 70 km/h zum zu überprüfenden Auto misst, misst die Laserpistole des mit 50 km/h hinterherfahrenden Polizisten eine Relativgeschwindigkeit von 20 km/h zu diesem Auto. Der Rechner der Laserpistole kann jeweils anhand der Differenzgeschwindigkeit mit der im Rechner als konstant vorprogrammierten Lichtgeschwindigkeit  ganz ohne Tacho die Geschwindigkeit des zu überprüfenden Autos relativ zur Straße auf der Basis c +/- v jeweils selbst berechnen und anzeigen. Ich meine, das ist die Restdifferenz aus dem Doppler-Effekt, die von Harald hier angesprochen wurde und die eben auf eine zum Beobachter variable Lichtgeschwindigkeit  zurückzuführen ist:

Die Messgeräte benutzen überdies durchwegs den Doppler-Effekt (gepulste Laser, gepulste oder modulierte Radarwellen) zur Messung. Ob da ein Äther ist oder keiner ist, bleibt sich völlig egal. Funktioniert in beiden Fällen in gleicher Weise.

Also eine separate Messung mit Tacho und das Hinzuaddieren der eigenen Geschwindigkeit v des Beobachters braucht man nicht, oder?

 

18.05.11 – Zitat von Mirko:

Himmel! Herr Pössel hat ein Beispiel gebracht, eine Analogie! Er hat nicht behauptet, dass die Polizei genauso vorgeht! Die nimmt für Messungen im fahrenden Fahrzeug entweder ein anderes Gerät als am Straßenrand oder eines, das unterschiedliche Programme hat.

Fakt ist aber, dass es keinen Widerspruch zur SRT gibt, den man durch die Lasermessung von Geschwindigkeiten konstruieren könnte.

 

18.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Auch wenn Dr. Pössel von einer „Analogie“ spricht, handelt es sich mitnichten um eine Analogie – Dr. Pössel hat auch seine „Privatsprache“ – sondern um die Erwähnung eines konkreten Messverfahrens, das im Rahmen der klassischen Physik angewandt wird und auf einer Geschwindigkeitsaddition basiert (hier c +/- v), er wollte aber auf diese Geschwindigkeitsaddition nicht eingehen:

15.05.11 – Zitat Dr. Markus Pössel:
Wie Sie selbst sagen, bei der Geschwindigkeitsaddition (und dem Nachweis, dass polizeiliche Radarmessungen selbstverständlich mit der Speziellen Relativitätstheorie vereinbar sind) sind wir noch nicht.

Bis also Dr. Markus Pössel bereit ist, überhaupt über die Spezielle Relativitätstheorie bei seiner Einführung zur Speziellen Relativitätstheorie zu sprechen, kann es bei diesem Tempo noch ein paar Monate dauern: die Einführung läuft schon seit Dezember 2010 und wir dürfen alle noch nicht ins Sanktuarium zugelassen werden… 

Wie Dr. Pössel also den Nachweis bringen wird, dass konkrete Messungen aus der klassischen Physik und aus der Alltagsphysik, die auf c +/- v basieren „selbst-verständlich mit der Speziellen Relativitätstheorie vereinbar sind“ bleibt noch sein Geheimnis und alle anderes sind Spekulationen darüber, was man meint, was
Dr. Pössel meint, wenn er irgendwas zu meinen ankündigt.

 

18.05.11 – Zitat von Mirko:

Du verstehst wirklich nicht, wie das funktioniert, oder? 

Das Auto, dessen Geschwindigkeit festgestellt werden soll, bewegt sich während des Messvorgangs vom Messgerät weg. D.h. Signal 1 legt eine kürzere Strecke zurück als Signal 2, dieses wiederum eine kürzere als Signal 3 usw. das wiederum ist gleichbedeutend mit: Signal 1 braucht für die Strecke Messgerät-Auto/Auto-Messgerät weniger Zeit als Signal 2. Aus der Differenz in den Zeiten kann man berechnen, wie weit sich das Auto in der Zeit zwischen den Signalen fortbewegt hat und daraus wiederum wird die Geschwindigkeit des Autos errechnet. Das funktioniert aber nur deshalb, weil die Signale immer mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sind, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg! 

Was die unterschiedlichen Beobachter betrifft: ja natürlich messen die etwas unterschiedliches, das hat doch Herr Pössel gesagt. Oder meinst du Standlaser und fahrender Laser seien ein und derselbe Beobachter, nur weil es zufällig dasselbe Gerät ist?? Rate mal, woran das liegt!

 

18.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Es geht hier nicht darum, ein bestimmtes Meßverfahren mit dem Licht technisch zu beschreiben, wir sind hier nicht in einer Ingenieurschule, das interessiert hier nicht, sondern es geht nur darum zu verstehen, nach welchem Prinzip bei allen Meßverfahren mit dem Licht eine andere Geschwindigkeit für ein und dasselbe Auto gezeigt wird – Dr. Markus Pössel: „Die zeigen doch [die Geschwindigkeitsmessgeräte der Polizei], potzblitz, tatsächlich für ein und dasselbe Auto eine andere Geschwindigkeit an, je nachdem, ob der Polizeiwagen, in dem das Messinstrument installiert ist, am Straßenrand steht oder dem zu überprüfenden Fahrzeug hinterherfährt! [Hervorhebung durch Lopez] 

Es geht also nicht darum ein Meßverfahren technisch zu beschreiben, das ist hier für uns völlig nebensächlich, wir sollen schon den Ingenieuren und Technikern ruhig zutrauen, dass sie alle funktionieren, es geht hier einzig darum das Prinzip dieser Meßverfahren mit dem Licht zu verstehen, es geht darum zu verstehen, wieso die Geschwindigkeitsmessgeräte mit dem Licht für ein und dasselbe Auto eine andere Geschwindigkeit relativ zu einem Beobachter anzeigen, je nachdem, ob der Beobachter ruht oder ob er sich bewegt. Und es kann nun mal nur an dem Umstand liegen, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen zwischen Beobachter und Licht nicht beobachter-unabhängig, sondern ganz im Gegenteil beobachterabhängig ist, eine andere Erklärung gibt es nicht. Es gilt c +/- v, der Maßstab „Lichtgeschwindigkeit“ ist variable, er ändert sich je nach Geschwindigkeit des Beobachters.

 

18.05.11 – Zitat von galactic32:

„Und es kann nun mal nur an dem Umstand liegen, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen zwischen Beobachter und Licht nicht beobachter-unabhängig, sondern ganz im Gegenteil beobachterabhängig ist„

Eigentlich zwingend logisch, so wie es mit verstehendem Lesen nachzuvollziehen ist.

 

18.05.11 – Zitat von galactic32:

Mirko  hat geschrieben: … Das funktioniert aber nur deshalb, weil die Signale immer mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sind, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg!

Ganz heikel: Es wird wohl vorrausgesetzt, Denken zu müssen, Geschwindigkeit wäre etwas rein relatives?
Nach dem Motto, die eine Geschwindkeit ist relativer als die andere?

 

18.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

So ist es, in der Speziellen Relativitätstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit nicht etwas rein Relatives, nein, sie ist eine mystische Ausnahme unter allen Geschwindigkeiten, die alle ganz bieder etwas Relatives sind, pfui Teufel. 

Nein, nein, die Lichtgeschwindigkeit ist nicht etwas Relatives wie alle biederen, anderen Geschwindigkeiten, sie ist absolut. Sie lässt sich von nichts und von keinem beeinflussen, und schon gar nicht von irgendeinem biederen bewegten Beobachter, das wäre noch schöner. Die Tatsache, dass sie sich aber doch in der Alltagsphysik von dem erst besten dahergelaufenen bewegten Beobachter wie einer bewegten Laserpistole beeinflussen lässt, wollen wir ignorieren, oder vielmehr durch mathematischen Hokuspokus nachträglich vertuschen. Ich erinnere, dass einzig Einstein die Lichtgeschwindigkeit als etwas Absolutes ansieht und nicht duldet, dass sie durch irgendeine Addition mit anderen Geschwindigkeiten verunreinigt wird. Lorentz dagegen duldet sehr wohl eine Addition der Lichtgeschwindigkeit mit anderen Geschwindigkeiten, und zwar sogar fast so vollständig wie Galilei, was man allerdings durch das Verhalten der Laserpistolen bestätigt bekommt: Sie zeigen ja die vollständige Addition von Geschwindigkeiten, sogar auf ganz kurzen Distanzen auf einer Straße.



Die Relativitätstheorie von betrunkenen Polizisten bestätigt?

Ich habe eine Aussage von Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut und Erfinder der Initiative Einstein online aus seiner Diskussion Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I im MAHAG-Forum zur Diskussion gestellt, da Dr. Pössel sie zurzeit in seinem Blog nicht tiefgehender behandeln möchte. Es handelt sich um eine Aussage aus seiner Antwort an den Teilnehmer Reiner Bergner vom 15.05.11:

15.05.11 – Zitat Dr. Markus Pössel:

[…] Die bessere Analogie wären die (wahrscheinlich tatsächlich geeichten!) Geschwindigkeitsmessgeräte der Polizei. Die zeigen doch, potzblitz, tatsächlich für ein und dasselbe Auto eine andere Geschwindigkeit an, je nachdem, ob der Polizeiwagen, in dem das Messinstrument installiert ist, am Straßenrand steht oder dem zu überprüfenden Fahrzeug hinterherfährt! Und das ganz ohne Ärger mit dem Eichamt.

 

Ich gebe nachstehend einige Austausche aus dem MAHAG-Forum über diese Aussage wieder, die dort zu einer regen (und teilweise unsachlichen und sehr emotionellen) Beteiligung Anlaß gegeben hat:

 

16.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nanu? Ich finde, es ist eine sehr gewagte Aussage von Dr. Pössel, oder?
Wenn die geeichten Lasermeßgeräte der Polizei für ein und dasselbe Auto eine andere Geschwindigkeit anzeigen, je nachdem ob der Beobachter am Straßenrand ruht oder ob der Beobachter hinter dem Auto herfährt, das ist eine glatte Widerlegung des Postulats Einsteins der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu einem bewegten Beobachter. Es gilt also bei der Messung mit der Lichtgeschwindigkeit c +/- v.

Naja, das sagen auch die Kritiker seit 100 Jahren, nichts Neues… Neu ist nur, dass Dr. Pössel als Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut das erst 2011 aussagt…

 

16.05.11 – Zitat von contravariant:

Der, von Herrn Pössel beschriebene, Effekt hat mit der SRT nichts zu tun, sondern tritt genauso bei Newton und auch in Aether oder Emissionstheorien auf. Die Geschwindigkeit eines Objektes hängt vom Bezugssystem ab, in dem gemessen wird, nicht mehr und nicht weniger.

 

16.05.11 – Zitat von Hannes:

Du musst das von dir gemeinte Bezugssystem genau definieren und festlegen. Ist es die Straße oder ist es das fahrende Polizeiauto ? Nur von einem Bezugssytem zu reden genügt doch nicht.

 

17.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Die Geschwindigkeit eines Autos auf einer Straße wird relativ zur Straße gemessen, das ist ja die Geschwindigkeit, die die Polizei brennend interessiert:

  • Fall 1: Wenn die Polizei als Beobachter mit dem Meßgerät ruhend am Straßenrand steht, dann ist ihre Geschwindigkeit relativ zur Straße v_Polizei = 0.
    –
  • Fall 2: Wenn die Polizei als Beobachter mit dem Meßgerät hinter dem Auto herfährt, dann ist ihre Geschwindigkeit relativ zur Straße v_Polizei > 0.

Das Meßgerät bestimmt eine andere Geschwindigkeit im Fall 1 und im Fall 2, wie Dr. Pössel es aussagt. Warum wohl?

Auf jeden Fall muss sich die Polizei entscheiden: Das Auto hat nämlich definitiv nur eine einzige Geschwindigkeit relativ zur Straße, das steht fest. Eine der von der Polizei ermittelten Geschwindigkeiten ist also falsch, man könnte auch nicht zum Beispiel bei Geschwindigkeitsüberschreitung zwei Mal Strafgebühr zahlen, oder?

 

17.05.11 – Zitat von fb557ec2107eb1d6:

Es steht fest, dass du keine Ahnung hast. Das Messgerät misst die Geschwindigkeit relativ zum Bezugssystem in dem es ruht.

 

17.05.11 – Zitat von Hannes:

Die fehlende Ahnung betrifft ja dich !
Das ist ja das Interessante: Das Meßgerät mißt auch eine Geschwindigkeit, wenn es nicht ruht. Deine Aussage ist daher nur SRT-mäßig formuliert, wo es nur „ruhende“ (in Bezug zur Erdoberfläche ruhende) Meßgeräte gegeben hat.

Du musst daher deine Aussage ändern auf ein bewegtes Meßgerät.

 

17.05.11 – Zitat von Mikesch:

das ist doch kompletter Blödsinn, wie kommst Du denn da drauf?

 

17.05.11 – Zitat von Hannes:

Der Blödsinn liegt doch bei Fb, für den es nur ein „ruhendes“ Meßgerät gibt.
Er soll mir sagen, zu was das Polizeiauto als „ruhend“ betrachtet werden soll.

 

17.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich fürchte, lieber Hannes, dass Du nicht all zuviel Erfahrung mit der glänzenden Argumentierung der Relativisten bei dieser Frage hast. Ich habe dagegen viele Erfahrungen in mehreren Foren weit und breit gesammelt, einschließlich mit Dr. Pössel hochpersönlich in unserer Korrespondenz 2008.

Ich erkläre es Dir also kurz, ich kenne die Argumentierung auswendig: Der Satz „Das Messgerät misst die Geschwindigkeit relativ zum Bezugssystem in dem es ruht“ bedeutet, dass ein Beobachter, der mit dem Licht etwas misst, für die Relativisten immer ruht, auch wenn er sich bewegt. Wie geht das? Das ist ganz simpel, das habe ich zum Beispiel schon in meinem Blog hier erklärt, das ist ganz simpel:

Du musst Dir erst einmal vorstellen, dass der Beobachter, der etwas mit dem Licht misst, das Lasermeßgerät in der Hand hält oder neben sich montiert hat, was bedeutet:

  • Der Polizist, der am Straßenrand steht, hat das Meßgerät neben sich montiert: Er ruht relativ zum Meßgerät in seinem Bezugssystem. Einverstanden?
    –
  • Der Polizist, der im fahrenden Auto sitzt, hat auch das Meßgerät neben sich montiert: Er ruht relativ zum Meßgerät in seinem Bezugssystem. Einverstanden?

Et voilà, ganz einfach, ein Beobachter misst immer eine Geschwindigkeit in seinem ruhenden Bezugssystem.

Dr. Pössel hat mir es auch 2008 in seiner sorgfältig verklausulierten Privatsprache im Rahmen meines Strandexperiments mit bewegten Beobachtern erklärt:

21.07.08 – Zitat Dr. Markus Pössel:

zu 3): Die “gestrichenen Werte” x2?, x3?, x4? und x5? beziehen sich auf die Bezugssysteme der Beobachter A, B, C und D. Jeder dieser Beobachter sitzt im Nullpunkt seines eigenen, relativ zum Strand bewegten, Koordinatensystems.

Ein Stalker hat mir es auch 2009 in einem Forum sehr anschaulich erklärt:

04.09.09 – Zitat von Dingle:

Die Lösung besteht ganz einfach darin, dass dasjenige Bezugsobjekt, auf welches Du die Geschwindigkeiten der anderen beziehst, eben automatisch die Geschwindigkeit Null erhält. Oder, falls Dir das besser gefällt, der Beobachter, der die Messungen vornimmt, wird sich selbst immer die Geschwindigkeit 0 zumessen. Das kannst du einfach ausprobieren, indem Du die Laserpistole auf Dich selbst richtest. ; -)

Voilà, ganz einfach und anschaulich, das könnte fast von unserem Dr. Joachim Schulz stammen.

Du sollst Dir also vorstellen, dass der Polizist, der im fahrenden Auto sitzt, das Gerät vorher so montiert hat, dass er jedes Mal, wenn er die Geschwindigkeit eines Autos messen möchte und das Gerät einschaltet, den Lichtstrahl voll ins Gesicht bekommt. Das ist zwar bestimmt sehr unangenehm für den Polizisten, aber das ist auch sehr nützlich um die SRT zu bestätigen: Er misst immer v=0 und der Lichtstrahl darf sich brav relativ zu seinem Gesicht SRT-konform mit konstant c ausbreiten.

Da bleiben natürlich ein paar kleine Fragen offen:

  • Darf ein Polizist sich am Steuer setzen, wenn er total betrunken ist und das Lasermessgerät falsch rum montiert hat?
    –
  • Darf man Dr. Pössel glauben, wenn er behauptet, dass ein am Straßenrand stehender Polizist und ein am Steuer sitzender Polizist zwei verschiedenen Geschwindigkeiten mit geeichten Lasermeßgeräten für ein und dasselbe Auto messen?
    –
  • Setzt die Natur kurz ihr SRT-Universalgesetz außer Kraft, dass alle Beobachter immer die gleiche Geschwindigkeit c messen, egal ob sie ruhen oder sich bewegen, nur um Verkehrssünder zu bestrafen?

Fragen über Fragen…



Esowatch.com: Hype ist vorbei. Kernteam ist demoralisiert.

Informationen aus der Webseite Promed-Watch:

Esowatch.com: Hype ist vorbei. Kernteam ist demoralisiert.

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Siehe auch:

Denunziationsportal Esowatch: Rechtsanwalt verurteilt
Hat mich Rechtsanwalt Heiko Moshagen der Holocaustverharmlosung anonym beschuldigt?
Die Verantwortung des Herrn Dr. Joachim Schulz, Inhaber des Mobbing-Forums Alpha Centauri
Mit der Antisemitismuskeule straflos seine Mitbürger erschlagen
Aktenzeichen XY gelöst: Promed.Watch-News vom 18. Februar 2011



Hat das Experiment von Michelson-Morley wirklich ein „Nullergebnis“ erzielt?

Das Michelson-Morley-Experiment (ab 1887) ist wohl das wichtigste Experiment in der Geschichte der Physik und hat die akademische Lehre und die moderne Forschung auf eine unverrückbare Bahn gelenkt: Das Experiment gilt nämlich als eindeutige Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie Albert Einsteins – die bekanntlich die Physik auf den Kopf gestellt hat – indem dieses Experiment die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu einem bewegten Beobachter und die Nicht-Existenz eines Äthers nachgewiesen haben soll. Ich verweise bei dieser Thematik auf eine sehr umfangreiche kontroverse Diskussion im MAHAG-Forum über dieses berühmte Experiment Michelson-Morley-Experiment widerlegt den Äther nicht! und gebe einen Austausch aus dieser Diskussion wieder:

 

07.05.11 – Zitat von Chief:

Michelson hat gemessen, dass die Erde relativ zum Äther ruht. Um über das Michelson-Morley-Experiment weiter diskutieren zu können muss zuerst diese Tatsache vorbehaltlos anerkannt werden.

 

08.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wenn man die Tatsache vorbehaltlos akzeptiert, dass Michelson ein Nullergebnis gemessen hat, dann hast Du recht: Michelson hat gemessen, dass die Erde relativ zum Äther ruht bzw. nach dem Relativitätsprinzip, dass der Äther relativ zur Erde ruht – was man auch so überinterpretieren kann, dass es keinen Äther gibt.

Wenn man aber die Tatsache vorbehaltlos akzeptiert, dass Michelson kein Nullergebnis gemessen hat, sondern eine systematische, kleine Differenz zwischen den zwei Teilstrahlen, dann hat Michelson gemessen, dass die Erde relativ zum Äther nicht ruht bzw. nach dem Relativitätsprinzip, dass der Äther relativ zur Erde nicht ruht, was man diesmal auf jeden Fall eindeutig interpretieren muss, dass es einen Äther gibt. 

Die systematische, kleine Differenz, die zwischen den beiden Teilstrahlen gemessen wurde, und die sogar von Harald auch nicht geleugnet wird, ist der Meßwert. Sie soll nicht vernachlässigt und ignoriert werden, sie ist der Meßwert. Aus diesem Meßwert hat Michelson einen Ätherwind von 8 bis 12 km/s berechnet, frag mich nicht wie, ich bin keine Mathematikerin aber Michelson war eins. Ich bin der Meinung bei der Analyse des Interferenzmusters, dass diese kleine, systematische Differenz als eine Differenz bei den Amplituden der beiden Teilstrahlen nach verschiedenen Winkeln der Meßdurchgänge dargestellt wird.

Eine Analogie: Der Michelson-Interferometer ist in einem U-Boot montiert, das eine Strecke A-B fährt.

– Am ersten Tag fährt das U-Boot die Strecke mit einer bestimmten Motorkraft und misst mit dem Interferometer seine eigene Geschwindigkeit relativ zum Wasser mit 30 km/h.

– Am zweiten Tag fährt das U-Boot die Strecke mit genau derselbe Motokraft und misst seine eigene Geschwindigkeit relativ zum Wasser mit 22 km/h.

Was kann man aus diesen zwei Zweiwegmessungen berechnen, obwohl bei jeder Messung der Doppler-Effekt sich völlig kompensiert hatte?

1. Am 1. Tag fuhr das U-Boot die Strecke in einem völlig ruhenden Wasser.
2. Am 2. Tag herrschte auf der Strecke eine Strömung von 8 km/h.

Der Doppler-Effekt kompensiert sich zwar vollständig bei jeder Zweiwegmessung – was ja normal ist, der Wert einer Zweiwegmessung ist ja nur ein mathematisch gemittelter Wert. Und trotzdem kann man aus dem Laufzeit- bzw. Geschwindigkeitsunterschied von 2 Zweiwegmessungen das Vorhandensein eines ruhenden oder bewegten Wassers feststellen, und die Geschwindigkeit einer Strömung berechnen. Oder nicht?
Das ist dasselbe Prinzip wie beim Michelson-Morley-Experiment:
– Das U-Boot ist die Erde, die mit einer Geschwindigkeit von 30 km/s im Raum fliegt.
– Der Beobachter ist der Interferometer
– Das Wasser ist der angenommene Äther
– Die Strömung ist der Ätherwind.

Man könnte das Michelson-Morley-Interferometer per Anlalogie auch wie ein Flugzeug ansehen, das seine Eigengeschwindigkeit relativ zur Luft am Bord selbst misst und auch selbst die Windstärke bestimmt: Michelson versuchte ja mit seinem Interferometer die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne zu bestimmen und erwartete dabei 30 km/s bei Windstärke 0, weil er einen ruhenden Äther angenommen hat. Er hat Windstärke 8 km/s gemessen, er war enttäuscht und unsicher, ob er nicht falsch gemessen habe.

Ein Flugzeug kann doch seine Eigengeschwindigkeit relativ zum Medium Atmosphäre am Bord selbst messen und damit auch die Windstärke bestimmen, das ist wie beim Michelson-Experiment. Das Gerät, das einem Flugzeug ermöglicht, seine Eigen-geschwindigkeit relativ zur Luft zu messen, hat man mir in einem französischen Forum vor nicht allzu langer Zeit mit „tube Pitot“ genannt und verlinkt. Man könnte vielleicht nach dem Prinzip dieses Geräts ein Experiment konzipieren, um den Ätherwind zu bestimmen, also mit einer Einwegmessung des Lichts, oder nicht?

Siehe auch nachstehend ein Auszug aus dem Artikel von Dr. Wigbert Winkler vom 09.10.2008 Hier albert einstein aus der Zeitschrift „Abenteuer Philosophie“ über das vermeintliche „Nullergebnis“ des Michelson-Morley-Experiments:

Zitat Dr. Wigbert Winkler:

[…] Gibt es den Äther doch?

Die Relativitätstheorie ist sozusagen eine Gegentheorie zum Vorhandensein des Lichtäthers. Es wird in der relativistischen Literatur immer darauf hingewiesen, dass der Michelson-Morley-Versuch ein Nullergebnis gebracht habe. Die Versuche zur Bestimmung eines Ätherwinds durch Differenz-messungen der Lichtgeschwindigkeiten wurden aber mehrfach durchgeführt und haben immer ein Ergebnis von 7 bis 11 km/sek gebracht. Der umfangreichste Versuch war jener von Dayton Miller, der sogar auf einem Berg durchgeführt wurde, um einen allfälligen Effekt der Äthermitnahme durch die Erde möglichst gering zu halten. Auch die Versuche von Fizeau und Sagnac deuten auf das Vorhandensein eines Lichtäthers hin.

Was würde das bedeuten? Das Licht wäre eine vom Äther transportierte Welle. Die Lichtgeschwindigkeit wäre eine Materialkonstante des Äthers.

Das Diagramm zeigt die Mittelwerte für den Geschwindigkeitsunterschied des Lichts. Die Mittelwerte liegen je nach Tageszeit zwischen 5 und 10 km/sek. Der Azimutwert stellt den Winkel der Versuchseinrichtung dar, bei dem sich der jeweils maximale Wert ergeben hat:

 Graphik-Winkler

Hier wären auch die umfangreichen Untersuchungen der Messungen von Dayton C. Miller durch den Nobelpreisträger Maurice Allais zu berücksichtigen, die eine regelmäßige Periodizitäten der Abweichungen je nach Jahreszeiten zeigen und einen Ätherwind von der Größenordnung von 8 bis 15 km/s nachweisen, siehe zum Beispiel in der Homepage von Maurice Allais:

The experiments of Dayton C. Miller (1925 – 1926) and the Theory of Relativity by Maurice Allais

Very significant regularities in the interferometric observations of Dayton C. Miller 1925-1926 

New very significant regularities in the interferometric observations of Dayton C. Miller 1925-1926 

The origin of the very significant regularities displayed in the interferometric observations of Dayton C. Miller 1925-1926

sowie auch die Meinung von Albert Einstein selbst über die Versuche von Dayton C. Miller:

Albert Einstein’s opinion about the interferometric experiments of Dayton C. Miller:

If Dr. Miller’s results should be confirmed,  then the special relativity theory, and with the general theory in its present form, falls. Experiment is the supreme judge. Only the equivalence of inertia and weight remain, which would lead to an essentially different theory.

 Hat das Michelson-Morley-Experiment wirklich ein „Nullergebnis“ erzielt?



Ingenieure und Techniker schummeln nicht

Ich verweise auf meinen Eintrag Dr. Markus Pössel: Noch unbeantwortete Frage und auf einen Austausch über diese an Dr. Pössel gerichtete Frage (und von ihm noch nicht beantwortet) im MAHAG-Forum:

 

13.05.11 – Zitat von Arthur Schmitt:

Sehr geehrte Frau Lopez,

Ihre oben gestellten Fragen zur Längenmessung mit Licht bekommen Sie auf den Seiten der PTB Braunschweig (http://www.ptb.de) hinreichend beantwortet.

Dort finden Sie Erklärungen von kompetenten Fachleuten zu allen Fragen, die mit Messungen mittels Licht (Lasern), Zollstöcken und ähnlichen Messgeräten zusammenhängen. Bessere Fachleute finden Sie auf der ganzen Welt nicht.

Nach dem Studium der Internetseiten der PTB Braunschweig dürften sich Ihre Fragen an Herr Dr. Pössel erübrigt haben.

 

13.05.11 – Zitat von Chief:

Tja, leider ist PTB kein unabhängiges Institut. Die Informationen die man dort bekommt sind SRT-gerecht verbogen. PTB und M. Pössel sind Feinde einer objektiven und unabhängigen Wissenschaft.

 

13.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Die PTB setzt die Normen fest. Ingenieure und Techniker bauen Maschinen und Geräte, die funktionieren müssen. Sie richten sich nicht nach der Einhaltung von irgendwelchen universalen Theorien, sondern nach der Empirie, die Natur ist ihr einziger Richter, und zwar ein äußerst strenger, unnachgiebiger Richter. Wenn die Geräte nicht funktionieren, dann suchen sie nach Fehlern und nicht nach Einhaltung von Theorien, und suchen solange, bis die Maschine funktioniert.

Wenn die Ingenieure und Techniker feststellen, dass das Gerät nur innerhalb von bestimmten Grenzen funktioniert, dann sagen sie es auch, sie haben kein Problem damit. Jedes Gerät funktioniert ja auch nur innerhalb eines angegebenen Gültigkeits-bereiches, darüber hinaus ist die Funktionalität nicht mehr gewährleistet, das ist ganz normal in der Technologie.

Wenn die Ingenieure und Techniker getestet haben, dass die Präzision der Lasermeßgeräte von verschiedenen Faktoren abhängt:

• von der Oberfläche der beiden Objekte (Material, Farbe)
• von der zu messenden Distanz
• von Umwelteinflüssen

dann ist es auch so. Punkt, fertig. Man kann hier der Objektivität der Ingenieure und Techniker trauen (dafür nicht unbedingt der von Theoretikern) und zwar mit recht: Unser Leben hängt jeden Tag von ihrem Wissen, ihrem Können und ihrer Erfahrung ab.

In diesem Zusammenhang nachstehend ein Auszug aus einer Arbeit aus dem Jahre 1988 von Ekkehard Friebe (Ingenieur), der sich auch auf die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als Definitionsgleichung für einen idealisierten Konstanzbegriff beziehen könnte: Was sind physikalische Gesetze?

 
Zitat Ekkehard Friebe:

Gibt es eine experimentelle Bestätigung des „OHM-schen Gesetzes“?

So eine dumme Frage! Das weiß doch jedes Kind, daß dieses Gesetz von dem bekannten Physiker Georg Simon OHM vieltausendfach in der Praxis bewährt ist und schon von Halbwüchsigen ohne Schwierigkeiten experimentell überprüft werden kann. 

Wird es auch überprüft? Mit welchen Fehlertoleranzen wird es überprüft? Wie erfolgt eine solche Überprüfung?

Das ist doch ganz einfach! Ich nehme einen metallischen Leiter, lege eine elektrische Gleichspannung an die Enden des Leiters an und messe den durch den Leiter fließenden Strom. Dann erhöhe ich die elektrische Gleichspannung um z. B. 10% und messe erneut den Strom. Ich stelle fest, daß sich auch der Strom um 10% erhöht hat. Damit ist die Proportionalität zwischen Spannung und Strom bewiesen und das OHM-sche Gesetz bestätigt (BILD 1).

Gilt das auch, wenn ich den Strom so stark erhöhe, daß sich der elektrische Leiter merklich erwärmt?
Dann natürlich nicht wegen des Temperatur-Koeffizienten des Leiters!

Gilt das auch, wenn ich statt eines metallischen Leiters einen Halbleiter verwende?
Dann natürlich nicht!

Gilt das auch bei Wechselspannung?
Dann natürlich nicht wegen der Selbstinduktivität des Leiters!

Wann gilt das OHM-sche Gesetz denn überhaupt?

Ja … man hat da einen speziellen Widerstandsdraht, den sogenannten Konstantan-Draht, entwickelt. Der hat überhaupt keinen Temperatur-Koeffizienten. Da gilt das OHM-sche Gesetz streng und absolut!

Auch wenn ich den Strom so stark erhöhe, daß aufgrund der Verlustwärme die Schmelztemperatur des Konstantan-Drahtes überschritten wird?
Dann natürlich nicht!

Wann gilt dann das OHM-sche Gesetz überhaupt noch?

Die Lösung des Problems liegt darin: Das OHM-sche Gesetz ist überhaupt keine physikalische Gesetzmäßigkeit, die aus irgendwelchen Einflüssen der Natur folgt, sondern eine Definitionsgleichung für einen idealisierten Widerstandsbegriff […]



Dr. Markus Pössel: Noch unbeantwortete Frage

Ich bin im April 2011 in die Diskussion Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I von Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut und Erfinder der Initiative Einstein online eingestiegen, um eine strittige Frage über die Messung von Längen von ihm klären zu lassen:
–       Meine Frage vom 20.04.11
–       Meine erneute Frage vom 09.05.11

Bis jetzt wurde diese Frage von Dr. Markus Pössel nicht beantwortet, so daß ich heute erneut die Problematik, die ich hiermit angesprochen habe, Dr. Pössel dargelegt und erneut um eine Antwort gebeten habe:

13.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

@ Dr. Markus Pössel:

Ich komme auf meine noch unbeantwortete Frage vom 09.05.11 über Längen-messungen mit der Lichtgeschwindigkeit zurück.
Sie schreiben über Urmaßstäbe in Ihrem Blog-Text:

„Urtyp eines Längenmaßes ist ein Maßstab, also ein Festkörper mit gerader Kante, darauf zwei Markierungen, die Nullmarke und die Einsmarke, die unsere Längeneinheit definieren. […]

Streben wir eine besonders hohe Genauigkeit an, müssen wir sicherstellen, dass sich unser Maßstab so wenig wie möglich verformt. Beim wohl bekanntesten Längenmaß, dem in Paris aufbewahrten Urmeter, und bei seinen Kopien, ist das durch einen besonders stabilen Querschnitt sichergestellt; […]

wir können unseren Maßstab dazu aus einem Material herstellen, dessen Länge sich mit wechselnder Temperatur so gut wie nicht verändert („Invar“)“ […]“

Diese Informationen leuchten mir ein: Die Länge eines materieller Maßstabes ist erst einmal die Länge eines Objekts, das man zwar willkürlich auswählen und per Konvention als Urmaßstab festsetzen darf, wobei man jedoch penibel dafür sorgen muss, dass es sich weder ausdehnen noch zusammenziehen kann. Das hat man bei dem materiellen Urmaßstab „Meter“, den Sie in Ihrem Blog-Text abgebildet haben u.a. durch die Wahl des Materials gewährleistet, sodaß der Urtyp sich, wie Sie es betonen, so gut wie gar nicht bei wechselnder Temperatur verändert.

Bei den Reproduktionen der Länge dieses quasi unveränderlichen materiellen Urtyps durch eine Messung mit der Lichtgeschwindigkeit kommen dagegen Abweichungen des Meßergebnisses durch vielerlei Faktoren zustande, wie es aus den o.g. Informationen von Wikipedia über Lasermessgeräte hervorgeht:

– Variationen des Meßergebnisses je nach Material des Lichtdetektors und des zu messenden Objekts (Brechungsindexe)
– Variationen des Meßergebnisses je nach Farbe (Lichtfrequenzen)
– Variationen des Meßergebnisses je nach Distanzen (Lichtlaufzeiten)

Dazu kommen zusätzliche Meßungenauigkeiten, die auf den Umstand zurückzuführen sind, dass man für die Messung einer Länge mit dem Licht zwei Messinstrumente braucht (Lichtdetektor +  Uhr), anstatt ein einziges Meßinstrument wie beim Anlegen eines materiellen Maßstabes, wobei man damit auch zwangsläufig die Fehlerquellen verdoppelt: Der Gang einer Uhr kann zum Beispiel wiederum durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden, je nach Bauarten, wie zum Beispiel durch Temperatur, Umwelteinflüsse, Druck, Bewegung oder Gravitation.

All diese verschiedentlichen Meßungenauigkeiten bei der Messung einer Länge mit dem Licht können wiederum während dem konkreten Messvorgang der Länge eines bestimmten Objekts nicht einzeln und getrennt gemessen werden, sondern sie fließen unbekannt bzw. undifferenziert ins Messergebnis und könnten ggfs. nur blind durch Einschätzungen korrigiert werden. Ohne Berücksichtigung und Korrekturen dieser Meßfehler würde jedoch die per Konvention festgesetzte Länge des materiellen Urtypes nicht mehr unveränderlich, sondern ganz im Gegenteil variable sein, was weder gewünscht noch  akzeptabel ist. Wenn ich zum Beispiel die Länge des materiellen Urmaßstabes mit dem Licht messen würde, würde ich abweichende Meßwerte erhalten:

–  je nachdem, ob der Urmeter z.B. aus Holz oder Metallen oder sonstigen Materialen ist,
–   je nachdem, ob der Urmeter z.B. blau oder rot ist,
–   je nachdem, ob ich den Urmeter z.B. aus 5 m  oder aus 10 m Entfernung messe,
–   je nachdem, wie empfindlich die Photozellen des Lichtdetektors sind,
–   je nachdem, ob die verwendete Uhr empfindlich auf Temperatur, Druck, Umwelteinflüsse, Bewegung oder Gravitation ist.

Ich würde dann eine variable Längenmesseinheit „Meter“ bei jeder einzelnen Messung mit dem Licht bestimmen, das ist ja nicht der Sinn der Sache!

Vor diesem Hintergrund sehe ich nicht, dass die Messung von Längen mit der Lichtgeschwindigkeit vorteilhaft für Hochgenauigkeitsmessungen ist, wie Sie das ausführen, weil sie eben vielseitigen Fehlerquellen verursacht, die nur schwer durch Einschätzungen zu differenzieren und zu korrigieren sind.

Was meinen Sie?



Einstein verstehen: Erneute Frage an Dr. Markus Pössel

Ich bin am 20.04. 11 in die Diskussion Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I von Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut und Erfinder der Initiative Einstein online eingestiegen, um eine strittige Frage über die Messung von Längen von ihm klären zu lassen:

20.04.11 – Zitat Jocelyne Lopez:

@ Dr. Markus Pössel

Aus meiner Sicht ist noch einiges bei der Messung einer Länge zu klären:

Es kursiert nämlich in Diskussionsforen die Vorstellung, dass man eine Länge ohne jegliche Einbeziehung von Materie messen kann. Diese Vorstellung ist meiner Meinung nach irrig.
[…]
Meiner Meinung nach ist keine konkrete Messung einer Länge ohne materielle Wechselwirkung mit dem Objekt überhaupt möglich.

Was meinen Sie?

Diese Meinungsverschiedenheit über die Messung von Längen hat Dr. Pössel nicht geklärt, mit der Begründung, dass eine Kommunikation mit mir aufgrund meiner „Privatsprache“ extrem schwierig bis unmöglich sei, siehe hier.

Ich habe gestern erneut Dr. Pössel eine Frage in dieser Angelegenheit gestellt:

09.05.11 – Zitat von Jocelyne Lopez:

@ Dr. Markus Pössel: 

Ich habe eine weitere Frage zur Messung von Längen mit der Lichtgeschwindigkeit: 

Wikipedia schreibt über optische Abstandsmessungen: 

Die optische Abstandsmessung (auch: Laserentfernungsmessung) wird benutzt um die Distanz zwischen einem Abstandssensor und einem Objekt zu messen. Die Präzision hängt von verschiedenen Faktoren ab:

• von der Oberfläche der beiden Objekte (Material, Farbe)
• von der zu messenden Distanz
• von Umwelteinflüssen

Aus diesen Informationen geht meiner Meinung nach eindeutig hervor, dass auch bei der Messung von Längen mit der Lichtgeschwindigkeit eine Wechselwirkung zwischen der Materie des Messinstruments und der Materie des zu messenden Objekts stattfindet, und sogar dass die Präzision der Messung u.a. auch davon abhängt: „Die Präzision hängt […] von der Oberfläche der beiden Objekte (Material, Farbe) ab.“

Sehen Sie es auch so?



So alt bin ich nun wieder nicht…

Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut, preisgeehrt für seine bisherigen Leistungen zur Aufklärung der Öffentlichkeit als Erfinder der Initiative Einstein online hat sich vorgenommen, in einem Blog-Experiment Einstein verstehen bei der Internet-Plattform „Spektrum der Wissenschaft“, die Öffentlichkeit Schritt für Schritt zum Verständnis der Relativitätstheorie zu begleiten, diesmal jedoch zum ersten Mal mit der Möglichkeit eines öffentlichen Gedankenaustausches in einem Diskussionsteil, was sehr begrüßenswert ist.  

Bis zur Relativitätstheorie sind wir bis jetzt jedoch noch lange nicht angekommen, unser erster Schritt „Teil I“ beschäftigt sich seit dem 2. Dezember 2010 nur mit der klassischen Physik, und zwar mit der Messung von Längen. Und hier treten wir erst einmal auf der Stelle und kommen nicht voran.

Ich bin zum Beispiel am 20. April in die Diskussion eingestiegen und habe Dr. Pössel gebeten, Stellungnahme zu Meinungsverschiedenen über die Messung von Längen zu nehmen, die im Internet seit Jahren in Diskussionsforen ausgetragen werden:

20.04.11 – Zitat Jocelyne Lopez:

@ Dr. Markus Pössel

Aus meiner Sicht ist noch einiges bei der Messung einer Länge zu klären:

Es kursiert nämlich in Diskussionsforen die Vorstellung, dass man eine Länge ohne jegliche Einbeziehung von Materie messen kann. Diese Vorstellung ist meiner Meinung nach irrig.
[…]
Meiner Meinung nach ist keine konkrete Messung einer Länge ohne materielle Wechselwirkung mit dem Objekt überhaupt möglich.

Was meinen Sie?

Dr. Pössel hat sich bis jetzt mit keinem Wort zur Schlichtung und Beilegung dieser Meinungsverschiedenheiten geäußert, sondern hat die Problematik ausschließlich auf eine sprachliche Ebene umgelenkt: Mein unsachgemäßer Umgang mit der deutschen Sprache und die Benutzung einer „Privatsprache“ (?) seien einzig die Ursache von Kommunikationsproblemen mit mir bei Meinungsverschiedenheiten über die Messung von Längen, siehe zum Beispiel Antworte und Kommentare von  Dr. Pössel:

25.04.11:
Und siehe da, in jener Diskussion haben Sie genau die Art von Kommunika-tionsproblemen, vor denen ich Sie ob Ihrer „Privatsprache“ gewarnt hatte

26.04.11:
Ich denke, das ist einfach nur wieder ein Problem der privatsprachlichen Ausdrucksweise von Frau Lopez,

01.05.11:
Ja, das ist das Problem mit der Privatsprache von Frau Lopez.

Auch Formulierungen über Längen oder Längenmessungen, die ich aus dem deutschen Wikipedia oder von anderen Autoren (Muttersprachlern) wortwörtlich zitiert habe, und die auch meiner persönlichen Meinung entsprechen, sieht Dr. Pössel als unsachgemäßen Umgang mit der deutschen Sprache an, siehe zum Beispiel ein Kommentar:

29.04.11: Wikipedia ist da in der Tat nicht recht konsistent;

Die ersichtlichen, gravierenden Meinungsverschiedenheiten über Längen und Längen-messungen, worauf ich mit meinem Eingangskommentar Dr. Pössel gezielt aufmerksam gemacht habe, und die sich auch in die Spezielle Relativitätstheorie übertragen (diese Theorie basiert nämlich auf der Meßvorschrift Einsteins für die Messung von Längen) existieren in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde seit Aufstellung der Theorie 1905. Dr. Pössel tut dabei so, als ob diese Meinungsverschiedenheiten einzig wegen meiner „Privatsprache“ existieren würden. So alt bin ich nun wieder nicht…



Relativitätstheorie: Es geht um Geld, um viel Geld.

Ich verweise auf meinen Eintrag Der Kick der Relativitätstheorie soll nicht aufgedeckt  werden und gebe weitere Austausche aus einer Diskussion wieder, die zeitnah und parallel in zwei Internet-Plattformen geführt wird: Im Blog von Dr. Markus Pössel (Albert Einstein Institut) bei Spektrum der Wissenschaft: Einstein verstehen: Ein Blog-Experiment, Teil I und in der Diskussion Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel im Forum MAHAG-Forum des Kritikers der Speziellen Relativitätstheorie Harald Maurer:

 

25.04.11 – Zitat von Harald Maurer im MAHAG-Forum:

Ich habe ja schon öfter betont, dass die Aussage von Dr. Pössel völlig konsistent mit der Speziellen Relativitätstheorie ist. Dass die Längenkontraktion der Speziellen Relativitätstheorie nichts mit einem materiellen Vorgang eines Objektes zu tun hat, sondern es sich um eine Messung handelt, die aufgrund der Relativität der Gleichzeitigkeit eben je nach Bezugssystem unterschiedlich ausfällt, ist ja unter Fachleuten längst geklärt.
[…]
Also worum geht es überhaupt? Ist das eigentliche Problem denn nicht die Relativität der Gleichzeitigkeit? Die ist doch „schuld“ an der verkürzten Messung eines Objekts, an dem selbst keine materielle Veränderung erfolgt. […]. Ob jetzt eine Messung materiell oder nicht materiell erfolgt, ist doch eigentlich ganz egal. Streit um des Kaisers Bart, gewissermaßen. Wieso sollte ich mich auf Haarspaltereien mit Dr. Pössel einlassen, wenn ich gar keine andere Ansicht vertrete als er?

 

25.04.11 – Antwort von Jocelyne Lopez im Mahag-Forum:

Ja, es geht eben um ein Streit um des Kaisers Bart, um nicht der Öffentlichkeit zu zeigen, dass der Kaiser nackt ist: Die Theorie ohne physische Realisierung der Meßeffekte ist langweilig hoch drei und würde kein Mensch interessieren. Also muß durch Wortklauberei und Haarspalterei verhindert werden, dass in der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird, dass es sich nur um Meßeffekte handele. Das wäre das Todesurteil der Theorie. Man würde damit die goldene Eier legende Henne schlachten. Der Goldregen der öffentlichen Forschungsgelder würde versickern. Die Massenmedien würden keine Zeile über die Theorie schreiben. Die Sachbuchautoren würden auf ihren Büchern sitzen bleiben. Ja, es geht um Streit um des Kaisers Bart, weil es um Geld geht, um viel Geld. Wie immer. Die Aufklärung der Speziellen Relativitätstheorie der Relativisten in der Öffentlichkeit ist nur Marketing, eine Mogelpackung.

Ich sehe Dr. Pössel als Marketing-Direktor vom Albert Einstein Institut. Von welchem Marketing-Direktor soll man denn erwarten, dass er die Produkte seiner Firma in der Öffentlichkeit als Mogelpackung entlarvt, sowie uninteressant und unverkäuflich macht?



Der „Kick“ der Relativitätstheorie soll nicht aufgedeckt werden

Ich gebe Austausche aus einer Diskussion wieder, die zeitnah und parallel in zwei Internet-Plattformen geführt wird: Im Blog von Dr. Markus Pössel (Albert Einstein Institut) bei Spektrum der Wissenschaft: Einstein verstehen: Ein Blog-Experiment,
Teil I
 und in der Diskussion Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel im Forum MAHAG-Forum des Kritikers der Speziellen Relativitätstheorie Harald Maurer:

 

24.04.11 – Frage von Jocelyne Lopez im Blog von Dr. Markus Pössel:  

Nach der Lektüre Ihrer Aufklärung „Einstein verstehen, Teil I“ wurde meine Auffassung bestätigt, dass es keine Längen- bzw. Abstandsmessung ohne physischen Kontakt zwischen Maßstab und zu messendem Objekt gibt. Mich interessiert ja die eindeutige und unmissverständliche Klärung dieser wichtigen Hintergrundinformation, weil sie in Diskussionsforen strittig ist, jedoch nicht explizit in Ihren Texten herausgearbeitet wurde.
[…]
Wenn ich zum Beispiel die Länge eines Stabes mit einem materiellen Maßstab messe (zum Beispiel mit einem Zollstock), lege ich den Maßstab an das Objekt an und bringe einen physischen Kontakt mit der Oberfläche des Stabes und mit den beiden Endpunkten A und B zustande.

Wenn ich die Länge eines Stabes mit dem Licht messe, peile ich auch die materiellen Endpunkte A und B an und bringe dadurch eine Wechselwirkung des Strahles (einen physischen Zusammenstoß) mit der Materie des zumessenden Objekts zustande.

Bei der visuellen Beobachtung eines Himmelskörpers erfolgt auch immer ein Kontakt zwischen dem Licht, das vom visuell angepeilten materiellen Punkt A auf dem Himmelkörper reflektiert wird und einem materiellen Punkt B auf dem Meßinstrument (Lichtdetektor): Bei reiner visueller Beobachtung erfolgt der Kontakt des Lichts mit der Materie unserer Netzhaut (Reiz auf unseren biologischen Photozellen), bei Beobachtung mit einem künstlichen Lichtdetektor erfolgt der Kontakt mit den Photozellen des Detektors. In beiden Fällen erfolgt eine Wechselwirkung zwischen einem materiellen Punkt A (auf der Oberfläche des Himmelkörpers) und einem materiellen Punkt B (auf einer Photozelle beim Empfänger). Eine Messung ist ja immer ein physikalisches „Ereignis“.

Visuelle Beobachtungen und Messungen mit künstlichen Lichtdetektoren gehören also sehr wohl zu den Kontaktmessungen zwischen zwei materiellen Punkten A und B, sie sind auch physikalische Ereignisse. Wenn man nämlich das zugrundeliegende Prinzip aller Längen- und Abstandsmessung tiefgehender analysiert, stellt man meiner Meinung nach fest, dass überhaupt keine Längen- bzw. Abstandsmessung ohne materielle Wechselwirkung zwischen zwei materiellen Punkten A und B möglich ist.

Sehen Sie es anders? Wenn ja, welche Längen- bzw. Abstandsmessungen erfolgen Ihrer Meinung nach ohne materielle Wechselwirkung zwischen Meßinstrument und zu messendem Objekt?

 

24.04.11 – Antwort von Harald Maurer im MAHAG-Forum:

Eine Länge ist immer materieller Natur. Entweder definiert sie sich durch die Ausmessung eines materiellen Objekts, oder durch den Abstand materieller Objekte zueinander. Die Messung einer Länge ist nie nichtmateriell, da auch bei Messung mit Signallaufzeiten eine Wechselwirkung mit den zu messenden Objekten (egal ob Ausdehnung oder Abstände zueinander) erfolgt (z.B.Reflexion). Auch wenn ich die die Länge nur mit der Daumenpeil-Methode „messe“, benutze ich dazu das Licht, das vom materiellen Objekt abgestrahlt wird und in meinem materiellem Auge wirkt. Also wird auch hier materielles mit materiellem gemessen. Wieso darüber keine Klarheit herrschen soll, ist mir ein Rätsel. 

 

24.04.11 – Frage von Jocelyne Lopez im MAHAG-Forum:  

Eine persönliche Bitte an Dich, Harald: 

Dein obiger Beitrag beschreibt in knappen, für mich völlig verständlichen Worten meine eigene Auffassung über diese seit Monaten auch bei MAHAG behandelte Frage.

Da offensichtlich Dr. Pössel Probleme mit dem Verständnis meiner Formulierungen hat, könntest Du diesen Eintrag, der meiner Auffassung 100%ig entspricht, direkt in der Diskussion im Blog von Dr. Pössel stellen? Vielleicht hat Dr. Pössel mit Deinen Formulierungen nicht solche Schwierigkeiten wie mit meinen und es wäre sehr hilfreich für eine konstruktive Weiterführung der Austausche bei Spektrum der Wissenschaft. Es wäre auf jeden Fall ein Versuch wert. Würdest Du es tun?

 

25.04.11 – Antwort von Harald Maurer im MAHAG-Forum:

Ich habe ja schon öfter betont, dass die Aussage von Dr. Pössel völlig konsistent mit der Speziellen Relativitätstheorie ist. Dass die Längenkontraktion der Speziellen Relativitätstheorie nichts mit einem materiellen Vorgang eines Objektes zu tun hat, sondern es sich um eine Messung handelt, die aufgrund der Relativität der Gleichzeitigkeit eben je nach Bezugssystem unterschiedlich ausfällt, ist ja unter Fachleuten längst geklärt. […]

 

25.04.11 – Antwort  von Jocelyne Lopez im Mahag-Forum:

Dass es unter Fachleuten längst geklärt sei, dass die Objekte nicht physisch schrumpfen trifft nicht zu – zumindest nach außen nicht, stillschweigend könnte es anders sein: Es kursieren seit 100 Jahren widersprüchliche Vorstellungen darüber in der fachlichen Literatur der Relativistik. Auch wird im Bildungssystem und in der breiten Öffentlichkeit im Gegenteil tradiert, dass die relativistischen Effekte keine Meßeffekte sind, sondern Ereignisse, die sich in der Natur physisch realisieren und auswirken. Diese irrige Vorstellung wird vor allem durch das Glaube an eine physische Auswirkung der Messung der Zeit bei der Länge eines Objektes massiv gepflegt, die zwar in strenger meßtechnischer und mathematischer Abhängigkeit mit der Messung der Länge steht, jedoch von Relativisten als einen sich physisch realisierenden Effekt massiv verbreitet wird, und zwar auch mit riesigem Erfolg: Wer glaubt nicht, dass sich die Zwillinge physisch nicht gleichaltrig wiedertreffen? Kein Mensch. Das ist eben der „Kick“ bei dieser Theorie, der sie so populär macht, dass ein der Zwillinge langsamer altert! Wenn man konform mit der Speziellen Relativitätstheorie tradieren würde, dass es sich um eine meßtechnische Gegebenheit handele und dass sich die Zwillinge physisch gleichaltrig wiedertreffen, würde sich ja kein Mensch für die Spezielle Relativitätstheorie interessieren, würde kein einziges Sachbuch verkauft werden können. Wieso sollte man sich für meßtechnische Angelegenheiten interessieren? Wo würde der „Kick“ bei dieser Theorie bleiben, wenn es sich nur um Meßeffekte handele? Wie langweilig. Meßeffekte sind was für Experimentatoren, doch nicht für die Masse. Die unglaubliche Popularität der Theorie seit 100 Jahren ist ein eklatanter Nachweis dafür, dass die Fachleuten die Effekte als physische Ereignisse nach außen verkaufen, und dass die Masse es glaubt. Einzig die Kritiker erklären unermüdlich, dass es sich um Meßeffekte handele, die sich nicht materiell und physisch in der Natur realisieren. Aber die Kritiker sind nun mal aus dem Bildungssystem völlig ausgeschlossen, genauso wie aus den Massenmedien. Nichts ist also „längst geklärt“…



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