Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 2008

Maurice Allais: geehrt mit dem Orden der französischen Légion d’Honneur

Nachstehend meine Übersetzung der Ansprache von Jacques Chirac anlässlich der Übergabe des höchsten fränzösischen Ordens Ehrenlegion an Maurice Allais, u.a. für seine Forschungsarbeiten in der Experimentalphysik, die die Relativitätstheorie in Frage stellen:

Ansprache vom 14. März 2005 von
Jacques Chirac
Präsident der Republik
anlässlich der Übergabe an Maurice Allais des Orders
„Großoffizier der Ehrenlegion“

Maurice Allais,

die Laufbahn und das Werk von Professor Maurice Allais sind außerordentlich.

Er stammt aus sehr bescheidenen Verhältnissen, wurde Pupille der la Nation [Waisenkinder unter dem besonderen Schutz des Staates] und ging 1933 als Major aus der Ecole Polytechnique [französische Eliteschule]. Er wurde Professor bei der Ecole des Mines in Paris [französische Eliteschule], Forschungsleiter beim CNRS [staatliche Forschungsinstitution], Professor beim Institut de Statistiques in Paris und in der Universität Paris-X, sowie auch in der Universität von Virginia in den USA und im Institut des hautes études internationales in Genf.

Er erhielt fünfzehn hochangesehene Preise, darunter der Lanchester Prize 1958, die Goldene Medaille des CNRS 1978 und der Nobelpreis für Ökonomie 1988. Er ist Mitglied des Instituts, der Wissenschaftsakademie in den USA und der Wissenschaftsakademie in Russland. Sein wirtschaftliches Werk ist immens. Es war revolutionär und innovativ in allen Bereichen. Sein Einfluß hat eine Generation von Wirtschaftswissenschaftlern geprägt.

Maurice Allais ist auch in gewissermaßen eine universelle Intelligenz. Der Nobelpreis für Ökonomie wäre auch genauso gut ein Nobelpreis für Physik geworden: Seine Leidenschaften, die Physik und die Forschung, haben ihn zu drei grundlegenden Entdeckungen geführt, die die Relativitätstheorie in Frage stellen.

Ich habe die Freude einen ausgezeichneten Gelehrten unter Allen zu ehren und Professor Maurice Allais zum Orden des Großoffiziers der Ehrenlegion auszuzeichnen.

Jacques Chirac

(Übersetzung J. Lopez)



Maurice Allais: Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe

Ein Buch des französischen Nobelpreisträgers Maurice Allais (leider nur in französischer Sprache):

Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe
Maurice Allais
Verlag Clément Juglar, 2005
ISBN 2-908735-20-2

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Professor Maurice ALLAIS ist Physiker und Ökonom, Wirtschaft-Nobelpreisträger 1988 „für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen„.

Nachstehend Zusammenfassung in der Seite 17 des genannten Buches (meine Übersetzung):

Albert Einstein, ein außerordentliches Paradox

1.- Die Entdeckung der Relativitätstheorie von 1905 wurde Albert Einstein zugesprochen und als revolutionär für das physikalische Denken angesehen.

2.- Heutzutage ist es jedoch eindeutig bestätigt, dass die Grundlage dieser Arbeit von Einstein ein Plagiat der vorherigen Arbeiten von Henri Poincaré ist.

3.- Die Arbeiten von Henri Poincaré über das Prinzip der Relativität beruhen jedoch selbst auf einem fehlerhaften Postulat, das jedoch am Anfang des XX. Jahrhunderts von der gesamten wissenschaftlichen Gemeinde vorbehaltlos akzeptiert wurde: Die Erde bewegt sich in einem ruhenden Äther.

4.- Daraus ergibt sich ein außerordentliches Paradoxon, welches ohne Präzedenzfall in der ganzen Geschichte der Wissenschaft ist, das Plagiat eines grundlegenden Irrtums, der seit 100 Jahren dem Autor dieses Plagiats einen immensen und universellen Ruhm gebracht hat.

Das Buch „Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe“ stellt so knapp wie möglich dieses Paradoxon vor, wonach der Ruhm von Albert Einstein auf dem Plagiat eines fundamentalen Irrtums beruht, dem Irrtum von Henri Poincaré.

Am 22. Mai 2006 fand im Hörsaal Henri Poincaré vom Forschungsministerium in Paris ein Kolloquium statt. Prof. Maurice Allais hat anlässlich dieser Veranstaltung die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungsarbeiten und Experimente vorstellen, die ihm dazu geführt haben, die Gültigkeit der Relativitätstheorie in Frage zu stellen. Fazit seiner Forschungsarbeiten, die er schon am 10. Mai 2006 in Paris bei der „Maison des Polytechniciens“ (Haus der Schüler der französischen Eliteschule „Ecole Polytechnique„) nach einer Pressekonferenz vorgestellt hat:

Eine der größten Mystifizierungen in der ganzen Geschichte der Wissenschaft: Die Relativitätstheorie

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Hier eine kleine fotographische Bestandaufnahme des o.g. Vortrages vom Maurice Allais am 22.05.2006 im Hörsaal Henri Poincaré vom Forschungsministerium im Paris: „Der Zusammenbruch der Relativitätstheorie„.
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Maurice Allais hatte am 18. Mai 2006 Ekkehard Friebe persönlich per Brief angesprochen, unter Bezug auf G.O. Mueller, mit einer 95 Seiten umfassenden Anlage (vollständiges Manuskript seines Vortages, den er im Anschluß an die Pressekonferenz am 10. Mai 2006 in Paris gehalten hat).

(Jocelyne Lopez)



Ekkehard Friebe: Wurde Albert Einstein das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit?

Nachstehend die Kurzfassung eines Vortrages von Ekkehard Friebe bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft 2006 in Kassel, Sektion Didaktik der Physik:

In seiner Veröffentlichung: „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ von 1905 definierte Albert Einstein zwei Prinzipien, die er aus damals bekannten Experimenten folgert. Schon bald erkannte Einstein, was heute weitgehend unbekannt ist, daß er sich im mathematischen Teil seiner vorgenannten Arbeit geirrt hatte. Veranlaßt waren diese Irrtümer einerseits durch die Elektrodynamik Maxwells, von der er in dieser Arbeit ausging, andererseits durch die Elektronentheorie von Lorentz. Zur Klärung der erkannten Probleme veröffentlichte Albert Einstein  – nach seiner „Elektrodynamik bewegter Körper“ – neun weitere Arbeiten zum gleichen Thema, die in: „The Collected Papers of Albert Einstein„, Volume 2, The Swiss Years: Writings, 1900 – 1909, zu finden sind. Diese Arbeiten wurden von der damaligen scientific community weitgehend ignoriert und zeigen, daß Einstein vermutlich das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit wurde.

(Ekkehard Friebe)

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Der Vortrag wurde am 21.3.2006 bei der Universität Kassel gehalten (siehe vollständige Fassung), jedoch nicht ins CD-Tagungsband aufgenommen



Christian Jooß: Albert Einstein – Wissenschaftler und Rebell

Eine Buchempfehlung von Ekkehard Friebe:

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christian-joos-einstein-wissenschaftler-und-rebellAlbert Einstein –
Wissenschaftler und Rebell
Lebensbild und kritische Würdigung

Christian Joos
Verlag Neuer Weg, Essen, 2005


   

Ein Buch für naturwissenschaftlich und politisch interessierte Leserinnen und Leser.

Zum Buch:

Albert Einstein hatte den Mut, jahr-hundertealte, als unumstößlich geltende Lehrmeinungen in Frage zu stellen. Es waren Eigenschaften wie eine kritische Eigenständigkeit, rebellischer Geist, aber auch Hartnäckigkeit, Ausdauer und Leidenschaft für seine Forschung, die Einstein zu außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen befähigten.  Dieses Buch befasst sich besonders mit dem Rebell in Einstein. Es nimmt bei der Würdigung seines Lebenswerkes gleichzeitig einen kritischen Standpunkt ein. Dies unterscheidet das Buch von vielen Veröffentlichungen zu Einstein, in denen seine revolutionären Theorien zum Teil zu starren Dogmen verkümmern. Dieses Buch würdigt Albert Einstein als einen herausragenden Wissenschaftler und als einen politischen Menschen, der sich gegen Militarismus, Faschismus und für den gesellschaftlichen Fortschritt einsetzte. Einstein hatte aber auch menschliche Schwächen und war nicht frei von konservativen Einstellungen; ein Mensch mit Ecken und Kanten, an dem man sich reiben muss.

Insbesondere für Jugendliche ist das Buch gut geeignet. Der Anhang zur Relativitäts- und Quantentheorie erleichtert es dem Laien, in die Materie auf dem Stand der heutigen Wissenschaft einzusteigen.“

Quelle: Verlag Neuer Weg, Essen, 2005
Copyright © 2000-2005 Hans-Josef Küpper, Besenbinderstraße 26, D-51145 Köln, www.einstein-website.de
   

 

Auch lesenswert: „Rote-Fahne“-Interview mit Prof. Dr. Josef Lutz und Dr. Christian Jooß – Nr.43/05 27.10.2005:  ,,… es wird so getan als sei der Urknall gesicherte Erkenntnis



Offene Akademie: Perspektiven kritischer und fortschrittlicher Wissenschaft

Eine interessante und lobenswerte Initiative, die Offene Akademie.

Auszüge aus der Vorstellung durch Prof. Dr. Josef Lutz, Chemnitz:

Sie ist offen in verschiedener Hinsicht:

Für ihren Besuch benötigt man kein Abitur oder einen anderen Abschluss. Sie ist offen für breite Kreise der Bevölkerung und stellt sich gerade die Aufgabe, diese in eine aktive Diskussion über wissenschaftliche Fragen einzubeziehen.

Sie ist offen für fortschrittliche und kritische Erkenntnisse der Wissenschaft, Literatur und Kunst. In vielen Bereichen werden diese so wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse benachteiligt oder gar unterdrückt, sei es aus Gewinninteressen großer Konzerne, oder sei es aus ideologischen Gründen, weil sie der dominierenden Weltanschauung widersprechen. Diese Akademie ist offen für eine kritische Auseinandersetzung, kann betroffenen Wissenschaftlern und Kulturschaffenden ein Forum bieten und, im Zusammenschluss mit sozialen Bewegungen, Wege zur Verwirklichung fortschrittlicher Erkenntnisse in der Praxis eröffnen.

Sie führt eine offene und demokratische Auseinandersetzung auch um kontroverse Standpunkte. Jede ihrer Vorlesungen besteht zur einen Hälfte aus Vortrag, zur zweiten Hälfte aus Diskussion. Es hat sich bereits bei der ersten offenen Akademie gezeigt, dass damit eine Tiefe der Auseinandersetzung wie sonst selten erreicht wird.

An dieser offenen Akademie kann kein Doktortitel oder irgendein anderer akademischer Grad erworben werden. Aber sie bietet die Möglichkeit, sehr viel zu lernen. Wir laden Sie ein, die offene Akademie und ihre Anliegen auf unserer Website näher kennen zu lernen, an den Vorlesungen der offenen Akademie teilzunehmen oder einen eigenen Beitrag der offenen Akademie anzubieten.
[…]
Sie schafft kritischen und fortschrittlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Forum, ihre Erkenntnisse einem breiten Publikum zur kritischen Prüfung vorzustellen, ohne  Zugangsbeschränkungen durch schulische oder akademische Qualifikationen. Sie ist überparteilich, finanziell unabhängig und weltanschaulich offen. Sie ist der Völkerfreundschaft verpflichtet und lehnt faschistisches Gedankengut ab. Sie will

  • neue wissenschaftliche Erkenntnisse in verschiedenen Feldern sachgerecht präsentieren,
  • die Diskussion neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse jenseits ausgetretener Pfade voranbringen,
  • eine wissenschaftliche Weltanschauung und eine breite Bildung auf wissenschaftlichem Niveau fördern,
  • die Diskussion über wissenschaftliche Probleme unter angeblich „bildungsfernen Schichten“ nutzen, um die Bildung einer Gegenöffentlichkeit zu fördern,
  • und kritischen und fortschrittlichen Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Durchsetzungskraft verschaffen.

Wissenschaftlicher Beirat:       

Prof. Dr. Rolf Bertram, Physiker, Göttingen
Bernd Bittenbinder, Zahnarzt, Herdorf
Dr. Andreas von Bülow, Publizist, Bonn
Heinrich Breuckmann, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftler, Castrop-Rauxel
Dr. Dieter Buss, Chemiker, Göttingen
Agathe Czylwick, Lehrerin, Witten
Dr. Ulla Franken, Dipl. Pädagogin, Essen
Prof. Dr. Rainer Frentzel-Beyme, Umweltmediziner, Bremen
Dr. Colin Goldner, Dipl. Psychologe, Hörgertshausen
Prof. Dr. med. Christian Hegelmaier, Chirurg, Stadthagen
Prof. Dr. Günther Heider, Veterinärmediziner, Berlin †
Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe u. Psychiater, Göttingen
PD Dr. Christian Jooß, Physiker, Göttingen
Uwe Kliemt, Pianist, Musikpädagoge und Musikgeschichtler, Hamburg
Christoph Klug, Dipl. Psychologe u. Wissenschaftsjournalist, Recklinghausen
Prof. Dr. Knut Krusewitz, Umwelt-und Friedensforscher, Künzell
Prof. Dr.-Ing. Josef Lutz, Physiker, TU Chemnitz, Chemnitz
Traugott Nassauer, Dipl.Psychologe u. Kinder- und Jugendlichentherapeut, Daaden
Dr. Heinz Preuß, Physiker, Hameln
Prof. Dr. Harry Rosin, Virologe u. Arzt, Erkrath
Dr. Werner Rügemer, Publizist, Köln
Dr. Michael Schmidt-Salomon, Diplom-Pädagoge und Publizist, Newel-Butzweiler
Prof. Dr. Jürgen Schneider, Geologe, Göttingen
Dr. Marianne Thomsen, Ärztin, Harare, Zimbabwe
Dr. Klaus Vowe, Publizist †
Günter Wallraff, Journalist und Schriftsteller, Köln



Georg Galeczki / Peter Marquardt: Der Saurier Spezielle Relativitätstheorie hat sich in eine prekäre Lage manövriert

Nachstehend ein Auszug aus dem Buch von Georg Galeckzi und Peter Marquardt Requiem für die Spezielle Relativität  – Seite 214 – 9.3 Theater des Absurden: Personen- und Ideenkult:

Die Jubelparaden der SRT-Anhänger stehen in seltsamem Kontrast zu ihrem widerborstigen Verhalten den Kritikern gegenüber. Ihre Bürde wächst mit dem Gewicht der Autoritäten, auf deren Seite sie sich geschlagen haben, denn dieses Gewicht bremst naturgemäß die Flexibilität, mit welcher sie der aktuellen Entwicklung folgen könnten. Einwände gegen die SRT werden von Renommierzeitschriften immer noch (wohl aus Angst vor „Blamage“) abgelehnt. Der Briefwechsel der Betroffenen spricht Bände. Ungezählte Scheingründe werden für die Ablehnung einer Publikation vorgebracht; eine auffällige Parallele zu der Vielzahl der unterschiedlichen Ableitungen und Interpretationen, die für die SRT so typisch geworden sind. Der Saurier SRT hat sich mit seinem tyrannischen Gebärden in der Physik in eine prekäre Lage manövriert: Er kann nur mehr in einer Richtung laufen, die sein Aussterben beschleunigt. Was die Nachwelt aus dem Werk von Lorentz, Poincaré, Einstein und den weniger bekannten Pionieren gemacht hat, ist der eigentliche Skandal.

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Hat Frau Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller prüfen lassen?

Prof. Dr. Jürgen Richter, Mitarbeiter von Frau Annette Schavan, Herausgeber und Lenkungsausschuß des Internet-Portal „Welt der Physik„, finanziell gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Information u.a. von „interessierten Bürgerinnen und Bürgern in allgemein verständlicher Form“, war also nicht in der Lage, mir ein paar Zeilen zu schreiben, um meine gezielte und einfache Frage zu beantworten und mir ein paar Experimente unter den „Tausenden“ Experimenten zur Bestätigung des Postulats Einsteins zu nennen, wonach die Relativgeschwindigkeit des Lichts unabhängig sei von der Geschwindigkeit des Beobachters. Tja, man fragt sich in diesem Fall, wozu die „interessierten Bürgerinnen und Bürger“ ihre Steuer zur Finanzierung der Aufklärungsarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zahlen.

Aber das kann natürlich auch sein, dass Prof. Dr. Jürgen Richter auch kein Experiment zur Nachprüfung und Bestätigung des Postulats Einsteins kennt, kann sein, die Kritiker der Relativitätstheorie kennen nämlich auch keins, da steht er damit nicht allein, wenn es ihn trösten kann.

Deshalb hat mich wahrscheinlich Prof. Dr. Jürgen Richter an seine Kollegen „Experte der Relativitätstheorie“ vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam verwiesen, sie sollten die eigentlich kennen, die Tausende Experimente zur Bestätigung des Postulats Einsteins, sollte man meinen, oder? Nur zu ärgerlich, dass sie nicht antworten, die Experte in der Wissenschaft für die Relativitätstheorie, das ist ja nicht sehr kollegial. Dabei ist es doch nicht schwierig und zeitaufwendig, ein paar Experimente zu nennen, oder? Zwei oder drei würden mir schon reichen. Das kann wohl ein Experte aus dem Ärmel schütteln, wo ist das Problem? Die Kosten für eine E-Mail-Anwort sind wohl auch schon drin, bei der finanziellen Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das steht schon fest, nicht?

Oder kennen etwa die Experte der Relativitätstheorie vom MPI/AEI Potsdam auch kein Experiment zur Nachprüfung und Bestätigung des zugegebenenmaße „kontra-intuitiven“ Postulats Einsteins, die Relativgeschwindigkeit des Lichts sei unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters? Na, dann sollen sie auch getrost sein, die Kritiker der Relativitätstheorie kennen nämlich auch keine. Da herrscht hier offensichtlich Einigkeit, schon mal was.

Wenn Prof. Dr. Jürgen Richter keine Experimente zur Bestätigung des Postulats Einsteins mir nennen konnte – das kann passieren – hat er zumindest die Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller untersucht oder im entsprechenden Referat untersuchen und prüfen lassen, die schon seit Jahren dem Bundesministerium vorliegt? Diese Dokumentation umfasst nämlich die kritischen Argumente von weltweit ca. 1300 fachlich qualifizierten Autoren (Professoren, Doktoren, Ingenieuren, Technikern, Philosophen, Gelehrten und sogar Nobelpreisträgern) mit 3789 Arbeiten, siehe Nachweis z.B. in der Seite Partner von Ekkehard Friebe.

Wann gedenkt Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die Ergebnisse der Prüfung dieser Dokumentation mitzuteilen? Das ist ja seine Aufgabe und  auch seine Pflicht durch Amtseid und gemäß Bestimmungen des Art. 5 § 3 GG.

Die Relativitätstheorie wird nämlich weiterhin ohne jegliche Erwähnung von kritischen Argumenten in den Lehrbüchern und Lehrinhalten des öffentlichen Bildungssystems als gültig, unbestritten und bestens experimentell bestätigt weiter gelehrt.

(Jocelyne Lopez)



Kennt Prof. Dr. Jürgen Richter auch kein Experiment zur experimentellen Bestätigung des Postulats Einsteins?

Ich komme zurück auf meinen Eintrag in diesem Blog Verkriechen sich die Physik-Machthaber des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik vor den Kritikern der Relativitätstheorie in ihrem Institut?, wo dokumentiert ist, dass die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Annette Schavan, mich für eine gezielte Frage nach der experimentellen Nachprüfung des Postulats Einsteins an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut verwiesen hat.

Eigentlich hat ein Mitarbeiter von Frau Schavan, Prof. Dr. Jürgen Richter, diese Antwort in ihrem Auftrag verfasst, siehe die Zusammenstellung meiner Korrespondenz mit Bundestagsabgeordneten:

Antwort vom 09.05.07 von Prof. Dr. Jürgen Richter /BMF

Sehr geehrte Frau Lopez,

ich danke für Ihre weitere Anfrage an das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Thema „Kritik der Einsteinschen Relativitätstheorie“.

Wie Ihnen bereits mitgeteilt, es ist nicht Aufgabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, zu physikalischen Theorien Stellung zu nehmen oder im wissenschaftlichen Meinungsstreit Position zu beziehen.

Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Jürgen Richter

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Konnte Prof. Dr. Jürgen Richter, Physiker, Herausgeber und Lenkungsausschuss des Internet-Portal „Welt der Physik“ (BMBF) nicht selbst eine einfache, gezielte Frage beantworten und mir ein einziges unter den „Tausenden“ Experimenten nennen, die das Postulat Einsteins bestätigt haben sollten? Hat er nur die Qual der Wahl gehabt oder kennt er etwa auch keins?

Was denkt Prof. Dr. Jürgen Richter darüber, dass auch seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam, die er mir im Auftrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung zur Beantwortung meiner Frage genannt hat, trotz Erinnerung meine Frage ignoriert haben? Ist Prof. Dr. Jürgen Richter nicht durch seinen Amtseid verpflichtet dafür zu sorgen, dass grundlegende Fragen über die Gültigkeit einer etablierten und im Bildungssystem als gültig gelehrte Theorie aufgenommen und beantwortet werden?

Verstoßt hiermit Prof. Dr. Jürgen Richter gegen die Bestimmungen des Art. 5 § 3 GG über die Wissenschaftsfreiheit? Siehe z.B. Bonner Kommentar zum Grundgesetz im Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller vom März 2007 an 100 Professoren der Humboldt-Universität Berlin und an 100 Professoren der Technischen Universität Dresden

(Jocelyne Lopez)

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N.B: : Das Internet-Portal „Welt der Physik“ (Herausgeber und Lenkungsausschuß Prof. Dr. Jürgen Richter) stellt sich im Internet so vor:

gegründet 2002
Das Internetportal weltderphysik.de wendet sich mit Informationen aus der Physik in allgemein verständlicher Form an den wissenschaftlichen Nachwuchs, Lehrkräfte, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an die Medien.
Finanzielle Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung



Prof. Hermann Nicolai vom Albert Einstein Institut: Die Relativitätstheorie ist vom Aussterben bedroht

Dass hinter der Glanzfassade die Relativitätstheorie sterbekrank ist und eigentlich nur ein Fall für das Archiv der Wissenschaftsgeschichte ist, bestätigt unfreiwillig ein Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam, Prof. Dr. Hermann Nicolai, in einem Artikel aus Physik Journal 4 (2005), Nr. 10, Seite 3 © 2005 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Weinheim, nach den Feierlichkeiten um das „Einstein-Jahr 2005„:

Kein Nährboden für Einsteins Nachfolger?
Theoretische Physik in Deutschland – einige Anmerkungen zum Einstein-Jahr

[Prof. Dr. Hermann Nicolai ist seit 1997 Direktor und wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam]

Obwohl noch nicht vorbei, ist das Einstein-Jahr bereits jetzt ein großer Erfolg für die Verbreitung von Wissenschaft in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig dient die universelle Pop-Ikone Einstein als Projektionsfläche für vielerlei Innovations-, Vermarktungs- und andere Initiativen, welche mit Physik wenig oder gar nichts im Sinn haben. So schön es für uns Physiker ist, unsere Wissenschaft im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses zu sehen, so sehr drängt sich doch die Frage auf: Was bleibt, wenn die Einstein-Feiern hinter uns liegen, wenn die Einstein-Ausstellungen geschlossen sind, und wenn sich beim Normalbürger endgültig Einstein-Überdruss eingestellt hat? Leider wird diese Bilanz weniger rosig ausfallen.
[…]
Nicht nur angesichts der Faszination, die von diesen Fragestellungen ausgeht, meine ich: Alle größeren Universitäten (und an vorderster Stelle jene, welche für sich das Etikett „Elite“ reklamieren) sollten ihren wissbegierigen Studenten zumindest einen Einstieg in Form einführender Vorlesungen ermöglichen – selbst wenn die jeweiligen Forschungsschwerpunkte anderswo liegen.
[…]
Leider jedoch hat die an den konzeptionellen Grundlagen orientierte theoretische Physik im Ursprungsland der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantentheorie zunehmend einen schweren Stand. Das liegt zum einen daran, dass sie nicht auf Kommando und – wie von vielen Politikern lautstark gefordert – innerhalb von überschaubaren Legislaturperioden Resultate produziert, die sich wirtschaftlich verwerten lassen. Dazu sind ihre Fortschritte zu unvorhersehbar, langfristig und oftmals auch nicht leicht zu kommunizieren. Zum anderen zwingen Finanzengpässe und Struktur-„Reformen“ die Fachbereiche immer mehr, sich auf Schwerpunkte und anwendungsnahe Forschung zu konzentrieren. Im Wettstreit um Ressourcen und Exzellenz-Cluster unterliegen kleine Theoriegruppen nicht selten jenen stärkeren Interessen, welche der theoretischen Physik nur noch eine Nebenrolle in den experimentellen Projekten zubilligen wollen. Das Resultat solcher Entwicklungen lässt sich in der deutschen Hauptstadt besichtigen, welche ja bekanntlich einmal (trotz knappen Geldes!) ein leuchtendes Weltzentrum der theoretischen Physik war: Zwar prangt hier fast an jeder Hauswand ein Ausspruch von Einstein, doch gibt es für die Art der theoretischen Physik, mit welcher Einstein sich vorwiegend beschäftigt hat, an keiner der drei großen Berliner Universitäten mehr einen Lehrstuhl!

 

Zu dieser trüben Bilanz gehört genauso, dass die Allgemeine Relativitätstheorie – nach Einsteins eigener Einschätzung seine bedeutendste Leistung – mit lediglich zwei C4 (W3) Professuren an deutschen Universitäten vom Aussterben bedroht ist (vgl. Physikalische Blätter, Juli/August 1998, S, 578). Seit 1997 haben allein in meiner Abteilung elf (darunter sechs deutsche) Mitarbeiter permanente Stellen gefunden – davon leider nur einer in Deutschland! Damit wird das Institut immer mehr zum „Durchlauferhitzer“: Der Nachwuchs wird aus dem Ausland geholt, hier ausgebildet, und dann wieder ins Ausland entlassen. Der sich in aller Stille vollziehende Brain Drain lässt sich gleichermaßen ablesen an der großen Zahl junger deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die erst gar nicht in dieser Statistik auftauchen, weil sie ihr Glück schon längst außerhalb Deutschlands gefunden haben.
[…]
Sollen wir uns in Deutschland wirklich damit abfinden, dass die Nachfolger Einsteins den Nährboden, den sie für ihre Entfaltung benötigen, nur noch an ausländischen Universitäten finden? Wie wäre es stattdessen mit der Einrichtung eines Einstein-Lehrstuhls „Fundamentale theoretische Physik“ in der deutschen Hauptstadt als Zeichen für die dauerhafte Förderung von Einsteins Wissenschaft? Vermutlich ließen sich mit etwas Geschick zahlungskräftige und physikbegeisterte Sponsoren für diese Idee gewinnen. Deren Verwirklichung würde dann erheblich weniger kosten als die von der Bundesregierung geförderte Einstein-Ausstellung mit ihren aufwändig inszenierten Begleit-Events. Und wie kann man Einstein besser ehren als mit der Weiterpflege der Art von Physik, die ihm am nächsten war?

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Dass nicht nur die „Elite„-Universitäten in Deutschland sich von der Relativitätstheorie desinterressieren, sondern sogar schon in Entwicklungsländern erkannt wurde, dass diese Theorie ein Irrweg der Physik ist, zeugt das Beispiel von China, wo in einer Universität die Relativitätstheorie als Irrlehre schon offen gelehrt wird, siehe Prof. Li Zifeng et al. Yanshan University: Die Relativitätstheorie als Irrlehre.

Mit der Relativitätstheorie werden nur noch die Steuerzahler durch wirtschaftlichen Lobbyismus abgezockt, mit Wissenschaft hat es schon lange nichts mehr zu tun.

 



Jeder versteht nur Bahnhof von der Relativitätstheorie, außer den ‚Experten in der Wissenschaft‘ vom Albert Einstein Institut in Potsdam, versteht sich…

Albert Einstein selbst hat sich über die größeren Verständnisschwierigkeiten zu seiner Theorie geäußert: Er sagte z.B. mit seinem bekannten Humor sinngemäß, dass keine zwei Menschen auf der Welt seine Theorie verstehen, und der Zweite verstehe sie falsch. Auch weitere Zitate zeugen mit Selbstironie von seinen eigenen Verständnisproblemen bei seiner eigenen Theorie:

Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr„.

Mach‘ dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.

Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?

Frau Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat mir als kompetente und zuständige „Experte in der Wissenschaft“ für Fragen über die Relativitätstheorie das Max-Planck Institut für Gravitationsphysik  / Albert Einstein Institut in Potsdam genannt. Das sollte eigentlich ein guter Tipp von Frau Schavan sein, zumal die „Experte in der Wissenschaft“ von MPI/AEI in Potsdam sich ja zur Aufgabe gemacht haben, die normalen Sterblichen aus der breiten Öffentlichkeit in die unerforschbaren Geheimnisse der Relativitätstheorie einzuführen.

So wurde zum Beispiel der unsägliche Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter des MPI/AEI, der die Kritiker der Relativitätstheorie seit 10 Jahren als „cranks“  im Internet diffamiert (= Spinner, Psychopathen, Dummköpfe, Wirrköpfe, Narren, Fanatiker, Clowns usw.) für seine vermeintliche Aufklärungsarbeit  der breiten Öffentlichkeit als „Einstein online-Erfinder„ geehrt, dass ich nicht lache.

So ärgert sich der Direktor vom MPI/AEI Potsdam Prof. Jürgen Ehlers, Astrophysiker und Papst der Relativistik, in einem Artikel in der FAZ vom 27.7.2005, dass auch die Politiker und Entscheidungsträger der öffentlichen Hand von der Relativitätstheorie nichts verstanden haben und das Geld der Steuerzahler für ihre Werbung falsch einsetzen, dass ich nicht lache:

Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?

Unter dem Titel „Unser Beitrag zum Einsteinjahr: Einstein“ hat die Landesregierung von Baden-Württemberg in der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ zwei Anzeigen veröffentlicht. In der ersten wird die Spezielle Relativitätstheorie, deren hundertjähriges Jubiläum allseits gefeiert wird, am Beispiel der Geschwindigkeits-Zeitdehnung erläutert – bedauerlicherweise falsch. Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert. Aus der Sicht des ruhenden Lesers braucht der Reisende zum Lesen eines Textes sogar mehr Zeit.

Von Wissenschaftlern auf den Fehler aufmerksam gemacht, ließ die Landesregierung eine zweite Anzeige folgen. Darin stand nicht etwa eine Berichtigung des früheren Textes, sondern ein neuer Versuch der Erklärung der Relativitätstheorie: „Je höher Sie sich befinden, desto schneller vergeht die Zeit.“ Wer sich langweile, möge also auf den Feldberg steigen. Das ist wiederum falsch. Ein Höhenwanderer empfindet die Zeitspanne von einer Minute, gemessen von seiner mitgeführten Uhr, als ebenso lang, wie wenn er mitsamt seiner Uhr zu Hause säße. Übersehen wird auch, daß es sich hierbei gar nicht um einen Effekt der Speziellen Relativitätstheorie handelt, die Einstein vor hundert Jahren vorgestellt hat, sondern um einen erst später vermuteten und noch viel später nachgewiesenen Effekt der Allgemeinen Relativitätstheorie. Sogar die Höhe des Feldbergs wird falsch angegeben. Unter dem Landeswappen steht in der Anzeige: „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ Das müßte künftig wohl ergänzt werden um „Relativitätstheorie, Wissenschaftsgeschichte und Geographie„.

Normalerweise lohnte es sich gar nicht, auf solche Lappalien hinzuweisen; denn wer erwartet von einer Landesregierung schon wissenschaftliche Informationen? Ärgerlich ist es trotzdem, wenn durch falsche Erklärungen, die nicht richtiggestellt werden, Professoren ins Handwerk gepfuscht wird, die sich (meist ohne Honorar) bemühen, wissenschaftliche Sachverhalte der Öffentlichkeit zu erklären. Steuerzahler haben wohl wenig Verständnis dafür, daß die Landesregierung für eine Anzeige dieser Qualität etwa 27 000 Euro an ihre PR-Agentur bezahlt hat. Physikdoktoranden hätten es, und zwar richtig, gern für weniger als ein Prozent dieses Betrages gemacht. Mit Befremden dürften viele in den „Stuttgarter Nachrichten“ vom 29. Juni gelesen haben, der zuständige Ministerpräsident habe anläßlich des Einstein-Streits den Wunsch geäußert, „daß unsere Professoren ihre Hauptaufgabe in der Lehre sehen„. Forschung Nebensache, Kritik unerwünscht?

Der Autor ist emeritierter Direktor des Max-Planck-lnstituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut)

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Tja, Herr Ehlers, genauso wie die breite Öffentlichkeit verstehen auch die Politiker und Entscheidungsträger nur Bahnhof von der Märchenerzählerei…  Wie ärgerlich, nicht? 

(Jocelyne Lopez)



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