Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für Juni, 2008

Die armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus dem Forum Alpha Centauri

Ich verweise auf meinen Thread im Politikforum.de

Einsteins Postulat: Wo bleiben die experimentellen Bestätigungen?
Eröffnet am 27.04.07
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der von Anfang an – wie üblich – überwiegend von Stalkers aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ vollständig mit Beleidigungen, Verleumdungen, Hetze, Pöbeleien, Beschimpfungen und persönlichen Angriffen, sowohl gegen mich als auch gegen alle Kritiker der Relativitätstheorie zugemüllt wurde.

Ich verweise hier insbesondere auf meinen heutigen Beitrag:

Für Leser, die sich für die armseligen Lügen des armseligen selbsternannten „Holocaustopfers galileo2609“ mit seiner kleinen Truppe von „Holocaustopfern“ aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ interessieren, habe ich ein Bildschirm-Abbild meiner heimlichen Sperrung aus diesem Forum – wo ich seit Jahren nichts mehr schreibe – in meinem Beitrag 230 im Forum „Auf zur Wahrheit“ angehängt.

Die armseligen, kleinen Ganoven, die seit Jahren durch das Internet ziehen, ihre Mitmenschen massiv und tagtäglich überfallen und dabei ganz ganz ganz laut hysterisch schreien „Hilfe!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Hilfe!!!“ drohen mich seit Jahren vor das Verfassungsgericht zu ziehen, um mich gemäß § 130 Volksverhetzung verurteilen zu lassen.

Zigmal schon gesagt, aber noch einmal:

Ich werde vor Gericht jede einzelne Zeile wiederholen, die ich im Internet geschrieben habe. Vor jedem Richter dieses Landes oder von sonst einem Land, einmal, zweimal, dreimal, so oft sie es von mir hören wollen. Ich stehe zu allen meiner Aussagen, mit meinem echten bürgerlichen Namen, zu jeder einzelnen Zeile. Vor jedem Richter. Keine einzige Zeile werde ich widerrufen. Ich fürchte mich davor nicht, kein bisschen.

Die miesen, armseligen, kleinen Ganoven aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri„, die die Holocaustopfer seit Jahren im Internet schamlos missbrauchen um ihre täglichen Untaten und Rechtsbrüche gegen ihren Mitmenschen zur rechtsfertigen und sich hinter den Holocausopfern tapfer verstecken, um jeden in diesem Land zu überfallen, der ihre Meinungen und Weltanschauungen nicht teilt, finden aber auf einmal die Gesetze dieses Landes „muffig“ und ziehen lieber vor, weiter ihre miese, armselige „Selbstjustiz“ gegen ihre Mitmenschen zu betreiben. Schade aber auch, dass in diesem Land die Justiz so „muffig“ sei, nicht wahr, kleine Ganoven aus dem Forum „Alpha Centauri„?

Wenn Ihr geglaubt habt, dass ich mich von armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus Eurem Hetz- und Stalkerforum beeindrucken und einschüchtern lassen würde, da habt Ihr Euch aber gewaltig geirrt, kleine Ganoven. Da seid Ihr an der falschen Adresse: Ich werde vor Gericht jede einzelne Zeile wiederholen, die ich seit Jahren im Internet geschrieben habe, jede einzelne Zeile, ob als Kritikerin der Relativitätstheorie oder als Tierversuchsgegnerin. Vor jedem Richter dieses Landes, so oft, wie sie von mir es hören wollen.

Aber die armseligen, miesen, kleinen Ganoven aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri„, die tagtäglich rund um die Uhr ihre Mitmenschen überfallen und dabei ganz ganz ganz laut schreien „Hilfe!!! Hilfe!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Hilfe!!!“ haben wohl nicht laut genug geschrieen. Die „muffigen“ Richter dieses Landes haben das noch nicht gehört. Schrei doch mal lauter, kleine Ganoven, tagtäglich rund um die Uhr, vielleicht werden die Richter das doch hören, und die „muffigen“ Gesetze dieses Landes endlich durchsetzen.

Zwar hat der Zentralrat der Juden Eure lauten Schreien „Hilfe!!! Hilfe!!! Holocaust!!! Holocaust!!! Hilfe!!!“ schon lange gehört, aber der Zentralrat der Juden will mit solchen miesen, armseligen kleinen Ganoven wie Euch rein gar nichts zu tun haben. Und das ist verständlich, in jeder Menschengemeinschaft gibt es schwarze Schafe, und Ihr gehört dazu.

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(Jocelyne Lopez)



Georg Galeczki und Peter Marquardt: Transformationen als Gaukler

Ich komme auf meine Einträge in diesem Blog Was würde am Strand passieren?Das Strand-Paradoxon und Die Mathematiker der Relativitätstheorie sind ganz schön doll auf den Kopf gefallen zurück.

Ich komme auch auf eine Überlegung zurück, die ich in diesem Blog und in mehreren Internetforen zur Diskussion gestellt habe, dass das Postulat der Invarianz der Geschwindigkeit einer Welle zu allen bewegten Beobachtern nur dann mathematisch gültig und zulässig ist, wenn man die Geschwindigkeit des bewegten Beobachters mit 0 ansetzt, d.h. die bewegten Beobachter als ruhend voraussetzt, siehe zum Beispiel mein Thread im Forum „Auf zur Wahrheit„:

Mathematisch ist der Beweis für das Postulat nicht zu bringen, wenn die Eigengeschwindigkeit des bewegten Beobachters nicht mit 0 gleichgesetzt wird, also wenn der bewegte Beobachter nicht mit einem ruhenden Beobachter gleichgesetzt wird.

Alle anderen Werte als 0 für die Eigengeschwindigkeit des Beobachters würden das Postulat widerlegen und auch als Endergebnis zu zahlreichen unzulässigen mathematischen Gleichungen der Art 2 = 3 führen.

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Wir haben auch gesehen, dass es mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition für dieses Postulat in der Tat so ist, und dass also nach der klassischen Physik und nach der Mathematik dieses Postulat ungültig und unzulässig ist.

Die Relativisten behaupten jedoch, dass mit der „relativistischen Geschwindigkeitsaddition“ dieses Postulat bewiesen werden könne und widerspruchfrei gültig sei, und sie liefern folgende Transformation (mit Zahlenbeispielen für die jeweiligen Geschwindigkeiten der bewegten Beobachter 10 km/h, 30 km/h und 40 km/h und Geschwindigkeit der Welle 70 km/h):

v1=70, v2=10
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70.

v1=70, v3=30
(v1+v3)/(1+v1*v3/c²)=(30+70)/(1+30*70/70²)=70.

v1=70, v4=40
(v1+v4)/(1+v1*v4/c²)=(40+70)/(1+40*70/70²)=70.

Wenn man sich diese drei Gleichungen nur anguckt, ohne sie zu berechnen, merkt man schon rein optisch, dass durch die mathematische Verarbeitung mit dieser Formel die Messdaten der bewegten Beobachter wie von Zauberhand „verschluckt“ wurden, d.h. sie wurden im Endeffekt auf einmal jeweils als Geschwindigkeit 0 verwandelt, d.h. die bewegten Beobachter sind durch die mathematische Verarbeitung simsalabim auf einmal alle ruhend.

Vor diesem Hintergrund zitiere ich eine Aussage von Georg Galeczki und Peter Marquardt, beide promovierte Physiker, in ihrem Buch Requiem für die Spezielle Relativität, Seite 66:

Transformationen als Gaukler

Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht„. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

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Befinden wir uns vor so einem Beispiel vom „Taschenspielertrick“ der Mathematiker der Relativitätstheorie?

Durch welche Rechenschritte wurde auf einmal die Eigengeschwindigkeit der bewegten Beobachter „neutralisiert“ bzw. „verschluckt„? Kann das jemand durchschauen? Ich persönlich bin mit Mathematik und mit mathematischen Taschenspielertricks nicht so geübt, ich kann es nicht.

Ich kann nur feststellen, dass durch eine mathematische Verarbeitung physikalische Ereignisse in der Realität „erzeugt“ wurden: Bewegte Beobachter wurden simsalabim zum Stillstand gebracht. Kann die Mathematik bewegte Strandgäste simsalabim zum Stillstand bringen??

(Jocelyne Lopez)



Die Mathematiker der Relativitätstheorie sind ganz schön doll auf den Kopf gefallen

Ich komme auf meine Einträge in diesem Blog Was würde am Strand passieren?  und Das Strand-Paradoxon zurück.

Anhand dieser einfachen Analogie kann man meiner Meinung nach gut erkennen, dass das Postulat Einsteins, wonach die Relativgeschwindigkeit einer Lichtwelle konstant zu allen bewegten Beobachtern sei auf einer mathematisch ungültigen und unzulässigen Annahme beruht.

Irgendeine mathematische Berücksichtigung des Wertes der Eigengeschwindigkeit der bewegten Strandgäste würde nämlich das Postulat widerlegen, zum Beispiel:

Geschwindigkeit der Welle = 70 km/h
Geschwindigkeit eines bewegten Strandgasts A = 10 km/h
Geschwindigkeit eines bewegten Strandgasts B = 3 km/h

Das Ergebnis der Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Strandgästen darf gemäß Postulat immer nur exakt 70 km/h betragen, egal mit welcher Geschwindigkeit und in welcher Richtung die Strandgäste sich bewegen:

Geschwindigkeit der Welle + Geschwindigkeit eines Strandgasts = 70 km/h
Geschwindigkeit der Welle – Geschwindigkeit eines Strandgasts = 70 km/h

d.h.

70 km/h + 10 km/h = 70 km/h
70 km/h – 10 km/h = 70 km/h
70 km/h + 3 km/h = 70 km/h
70 km/h – 3 km/h = 70 km/h

d.h.

80 = 70
60 = 70
73 = 70
67 = 70

Die Geschwindigkeitsaddition (ob klassisch oder relativistisch) kann also mathematisch nur zulässig sein, wenn man den Wert der Geschwindigkeit jedes Strandgastes als 0 voraussetzt, d.h. alle bewegten Strandgäste als ruhend voraussetzt, was ungültig ist: sie haben ja jeweils per Definition eine angegebene Eigengeschwindigkeit, die größer als 0 ist.

Egal mit welcher Methode man es berechnen würde, ob Galileo-Transformation oder Lorentz-Transformation, ist das gehüpft wie gesprungen:

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1) Sobald man einen anderen Wert als 0 für die Eigengeschwindigkeit des bewegten Beobachters ansetzt ist das Postulat Einsteins widerlegt: Der Satz

      Geschwindigkeit der Welle + Geschwindigkeit des Beobachters

kann nur Geschwindigkeit der Welle als Ergebnis liefern, wenn die Geschwindigkeit des Beobachters 0 ist. Das ist einfache Mathematik, man braucht nicht viel zu rechnen und nicht viel zu probieren.

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2) Sobald die unendlich viele Relativgeschwindigkeiten der unendlich vielen beliebig bewegten Beobachter nicht unter sich genau identisch sind, ist das Postulat widerlegt, und noch dazu ist die Mathematik außer Kraft gesetzt und nicht mehr zu retten: Man erzielt Ergebnisse der Art 2 = 3 (siehe oben).

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Dies gilt sowohl für kleine Geschwindigkeiten als für große Geschwindigkeiten, die Mathematik macht ja keinen Unterschied zwischen kleinen und großen Zahlen.

Ich meine, die Mathematiker der Relativitätstheorie sind ganz schön doll auf den Kopf gefallen, wenn sie uns ungültige und unzulässige Gleichungen der Art 2 = 3 zum Schlucken anbieten, oder?

Deshalb brauche ich auch keine Antwort vom Max-Planck-Institut / Albert Einstein Institut in Potsdam/Golm, das die Deutungshoheit über die Relativitätstheorie besitzt, auf meine Anfrage zu erwarten: Ausgerechnet der Redakteur der Webseite „Einstein online„, Dr. Markus Pössel, ist Mitarbeiter vom Max-Planck-Institut /AEI, Diplom-Mathematiker und blinder Relativist. Das Orakel von Postdam/Golm wird also schweigen.

Dass die Mathematik der Relativitätstheorie falsch sei sagen zwar viele Kritiker der Relativitätstheorie seit mehr als 100 Jahren, aber das hat nichts genützt. Kein Wunder, dass Albert Einstein selbst verzweifelt ist und ausgesagt hat: „Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr„.

(Jocelyne Lopez)



Das Strand-Paradoxon

Ich komme zurück auf mein Gedankenexperiment in diesem Blog Was würde am Strand passieren? und fasse meine persönlichen Überlegungen zusammen nach regen Diskussionen in Foren, insbesondere im Forum Unicum.de:

Es gibt ja ein grundlegender Unterschied zwischen dieser seltsamen „kontraintuitiven“ Welle, die sich mit der gleichen Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern zum Strand bewegt, und einer „normalen“ Welle aus der Realität, die sich mit beliebig vielen Relativgeschwindigkeiten zu beliebig vielen bewegten Beobachtern zum Strand bewegt.

Wie soll sich dieser grundlegende Unterschied zwischen der seltsamen „kontraintuitiven“ Welle und der „normalen“ Welle in der Realität auswirken?

Ob man die „relativistische Geschwindigkeitsaddition“ – wie es mir in Foren von Relativisten empfohlen wurde – oder aber die klassische Geschwindigkeitsaddition anwendet, das ist gehüpft wie gesprungen: das Paradoxon bleibt bestehen:

– Wenn die bewegten Beobachter sich aufgrund ihrer jeweiligen Eigengeschwindigkeiten mit einer größeren Relativgeschwindigkeit zu der Welle bewegen (Geschwindigkeitsaddition, klassisch oder relativistisch) werden sie zwar zu einem früheren Zeitpunkt und bei einem kürzeren Abstand erreicht, dann ist aber das Postulat widerlegt, dass die Relativgeschwindigkeit konstant bleibt.

– Wenn die bewegten Beobachter sich aufgrund ihrer jeweiligen Eigengeschwindigkeiten mit einer kleineren Relativgeschwindigkeit von der Welle entfernen (Geschwindigkeitsaddition, klassisch oder relativistisch) werden sie zwar zu einem späteren Zeitpunkt und bei einem längeren Abstand erreicht, dann ist aber auch das Postulat widerlegt, dass die Relativgeschwindigkeit konstant bleibt.

Mathematisch ist der Beweis für das Postulat nicht zu bringen, wenn die Eigengeschwindigkeit des bewegten Beobachters nicht mit 0 gleichgesetzt wird, also wenn der bewegte Beobachter nicht mit einem ruhenden Beobachter gleichgesetzt wird. Alle anderen Werte als 0 für die Eigengeschwindigkeit des Beobachters würden als Endergebnis zu zahlreichen unzulässigen mathematischen Gleichungen der Art 2 = 3 führen.

Ich bin der Meinung, dass diese seltsame „kontraintuive“ Welle, die sich mit einer konstanten Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern bewegt, in der Realität nicht existieren und folglich mit der Mathematik auch nicht korrekt beschrieben werden kann.

Der Fall, wo die verschiedentlich bewegten Beobachter ganz normal früher oder später, näher oder weiter von der Welle erreicht werden, wie wir es aus der Erfahrung kennen, kann also nur bei nicht-konstanten Relativgeschwindigkeiten zwischen Welle und bewegten Beobachtern geschehen. Damit ist meiner Ansicht nach das Postulat widerlegt bzw. nichtig.

(Jocelyne Lopez)

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NB: Ich bin gespannt, ob das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut eine Antwort zu meiner gestrigen E-Mail-Anfrage über dieses Gedanken-experiment geben wird. Wahrscheinlich nicht, ausgerechnet der Redakteur der Webseite Einstein online, Herr Dr. Markus Pössel, ist erfahrungsgemäß völlig ungeeignet über irgendwelche Bedenken bei der Hinterfragung der Relativitätstheorie nachvollziehbar und mit angemessenem Umgangston Stellung zu nehmen, siehe mein Blog Eintrag: Dr. Markus Pössel: Die Kritiker der Relativitätstheorie sind „cranks”



Dr. Petra Schulz: Das Denkgebäude der Physik wackelt

Nachstehend Auszüge aus einem Artikel der Chemikerin Dr. Petra Schulz in der Zeitschrift „raum&zeit“ Nr. 5 (2), Seiten 75-76, 1983: Das Denkgebäude der Physik wackelt

Die Physiker des 20. Jahrhunderts können zaubern. Ein bekannter Zaubertrick ist der folgende: Zwei Photonen (Lichtteilchen) treten zum Wettlauf an. Beide Teilchen fliegen mit Lichtgeschwindigkeit von c= 300 000 Kilometern pro Sekunde. Ein uninteressantes Rennen? Keineswegs. Dank der Mithilfe eines Physikers behauptet Photon 1 nicht, dass es genauso schnell wie Photon 2 wäre und es ihm beim Wettlaufen die ganze Zeitlang die Hand hätte reichen können. Photon 1 meint vielmehr, Photon 2 eile mit Lichtgeschwindigkeit voraus. Dem gesunden Menschenverstand will diese Tatsache nicht einleuchten. Auch nicht, dass zwei auseinanderfliegende Photonen nicht die Relativgeschwindigkeit 2c besitzen, sondern nur c.  Die Physiker glauben seit 1904 an diese Zauberkunststücke und halten sie sogar für Realität, bloß weil sie seit 1887 so ratlos waren, das Ergebnis des Michelson-Versuchs zu interpretieren.

Michelson und sein Kollege Morley spalteten an einer schrägstehenden Glasplatte einen Lichtstrahl in zwei Anteile auf. Ein Teilstrahl bewegte sich parallel zur Bahnrichtung der Erde, der andere senkrecht dazu Die Einzelstrahlen wurden von Spiegeln reflektiert und am Strahlteller wieder vereinigt. Sie zeigten keinen Gangunterschied, der an auftretenden Interferenzstreifen erkennbar gewesen wäre. Beide Lichtstrahlen schienen sich gleich schnell ausgebreitet zu haben.

Albert Einstein fand 1904 durch seine spezielle Relativitätstheorie eine Erklärungsmöglichkeit für den Versuch, die leider bisher die einzige geblieben ist. Das mathematische Rezept der Lorentz-Transformation musste herhalten. Alle Ereignisse mussten durch die Raum und Zeit verzerrende Brille für eine vierdimensionale Raum-Zeit-Welt betrachtet werden, in der die Lichtgeschwindigkeit eine penetrant konstante Größe darstellte. Wurde der Raum (Ortsraum) etwas zusammengestaucht, so blähte sich der Zeitraum auf, das heißt die Uhren gingen langsamer.
[…]
In vielen Fällen war es zu umständlich, ständig in der vierdimensionalen Lorentz-verzerrten Raum-Zeit-Welt zu operieren. Man hackte einfach eine Dimension ab und befand sich plötzlich wieder in der alltäglichen Welt. Aber plötzlich stimmten die Massen und Ladungen der Elementarteilchen nicht mehr, sie explodierten ins Unendliche. Anstatt über den Gültigkeitsbereich der speziellen Relativitätstheorie gründlicher nachzudenken, fingen die theoretischen Physiker lieber zu schummeln an. Die Massen und Ladungen wurden neu „frisiert“, das heißt renormiert. Im Betrügen geübt störte es die Wissenschaftler auch nicht, für kurze Zeit gegen den Energiehaltungssatz zu verstoßen und die Gaunerei dreist „Vakuumpolarisation“ zu nennen.

Der Weg zum Beschub in der Physik war frühzeitig geebnet worden. Diesmal war Einstein völlig unschuldig, im Gegenteil hat er sogar versucht, diese entartete Entwicklung aufzuhalten.
[…]
Fest zementiert ist nun das Denkgebäude der Physik, das durch Einsteins Relativitätstheorie und Schrödingers Quantenmechanik begründet worden ist. Fast alle Physiker stützen es und bauen weiter daran. Festgefahren sind inzwischen die Lehrmeinungen. Eine gründliche Renovierung von den Grundpfeilern her tut not.

Aber wehe dem, der jetzt gerade das eherne physikalische Denkgebäude erschüttern will. Hier wird demokratisch regiert.
[…]
Zu starr ist die Masse der Physiker den alten Denkgewohnheiten verhaftet. Ja, sie wehrt sich gegen jede Neuerung, indem sie neue Theorien nicht mehr in wissenschaftlichen Physikzeitschriften abdrucken läßt. Wohl dem, der sich und seine Meinung trotzdem noch behaupten kann. Einen schweren Stand haben Außenseiter auch auf Tagungen. Ich denke da gerade an die Frühjahrstagung „Teilchenphysik 1983″ an der Universtität-Gesamthochschule Wuppertal, wo man andersdenkenden Rednern Chairman und Diaprojektor versagte. Sollte heutzutage die Gründung eines Selbstverlags wie bei Röschlau der einzige Ausweg sein, neue Ideen an den Mann zu bringen?

Weshalb fällt es den Physikern unserer Tage so schwer zu akzeptieren, dass auch deterministische Elementarereignisse in der Lösung der Schrödinger-Gleichung enthalten sind? Die Begriffe „Raum“ und „Zeit“ einschließlich der speziellen Relativitätstheorie müssten neu überdacht und neue Axiome (=unbeweisbare Grundsätze) aufgestellt werden. Die Wissenschaft müsste sich von dem blinden Glauben an die Realität nur von messbaren Größen befreien. Prinzipiell würde die Physik dadurch endlich einfach und anschaulich. Abstraktes könnte plausibel dargestellt werden. Die Schummelei hätte in der Physik endlich ein Ende.

(Dr. Petra Schulz)



Was würde am Strand passieren?

Im Zusammenhang mit der Annahme Einsteins, die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls sei konstant zu allen bewegten Beobachtern, stelle ich hier eine Frage, die ich schon in verschiedenen Diskussionsforen gestellt habe:

Der Normalfall bei einer Relativgeschwindigkeit zwischen zueinander bewegten Objekten ist die Geschwindigkeitsaddition, was nicht nur in der theoretischen Physik und in der Technologie sich bestens bewährt hat, sondern auch jedermann Erfahrung entspricht.

Nehmen wir also eine große Wasserwelle, die sich zum Strand bewegt, wo beliebig viele Beobachter an verschiedenen Orten liegen oder sich mit beliebig vielen Geschwindigkeiten und Richtungen bewegen.

1) Der Normalfall: Die Welle wird jeden einzelnen Beobachter am Strand gemäß der Geschwindigkeitsaddition erreichen, mal früher, mal später, mal näher, mal weiter. Das leuchtet jedem ein.

2) Was würde aber am Strand passieren, wenn die Geschwindigkeitsaddition nicht gelten würde, wie bei Lichtwellen behauptet, und die Geschwindigkeit der Wasserwelle zu allen bewegten Beobachtern konstant wäre?

Kann sich das jemand vorstellen? Ich nämlich nicht…

(Jocelyne Lopez)

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NB: Da sich zu meinem Gedankenexperiment  noch keiner in Diskussionsforen mir seine Vorstellung mitgeteilt hat, und ich selbst leider absolut keine Vorstellung habe, habe ich heute per E-Mail an die Webseite Einstein online meine Frage direkt gerichtet. Ich bin auf die Antwort gespannt und werde sie auch hier für interessierte Leser veröffentlichen.



G.O. Mueller zur Annahme Einsteins der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern

Nachstehend Auszüge aus der Analyse der Forschungsgruppe G.O. Mueller aus dem Kapitel 2 – Fehlerkatalog, Fehler B2, Seiten 51-53 ihrer Dokumentation:

Alle verschieden bewegten Beobachter sollen für einunddenselben Lichtstrahl dieselbe Lichtgeschwindigkeit c messen

Die kritische Analyse der behaupteten Nicht-Relativität, also der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist ein ständiges Thema der Kritiker seit 1909:

(1) Es handelt sich um eine Annahme, für die es keine empirische Bestätigung gibt; v. Laue selbst gibt zu, daß sie „über den experimentellen Befund hinausgeht„.

(2) Experimentell nicht bestätigte Annahmen können unmöglich als „Gesetze“ gelten, selbst wenn man sie dazu ernennt.

(3) Die Annahme der absoluten Konstanz kann keine vom „Relativitätsprinzip geforderte“ Aussage sein, weil sie dem Relativitätsprinzip direkt widerspricht, das Relativitätsprinzip für Bewegungen für die Bewegung des Lichts außer Kraft setzt.

(4) Während Albert Einstein 1905 überhaupt keinen empirischen Befund für seine Annahme angeben kann, bezieht sich v. Laue 1913 (S. 35) auf den Michelson-Morley-Versuch (MMV): er soll bewiesen haben, daß die „Lichtfortpflanzung im Vakuum … bezogen auf alle Systeme, nach allen Richtungen gleichmäßig erfolgt„. Diese Behauptung kann durch den ersten Versuch, 1881/87 erstmalig und mit unvollkommenen Instrumenten unternommen und nicht vollständig durchgeführt, überhaupt nicht bewiesen werden, sondern wird, ganz im Gegenteil, durch ein sehr geringes positives Ergebnis bereits des MMV höchst unwahrscheinlich gemacht.

(5) Spätestens aber nach Sagnac 1913 oder D. C. Miller 1925 und 1927 hätten v. Laue und alle Relativisten den Verlust aller Grundlagen für das „Gesetz“ öffentlich einräumen und das „Gesetz“ kassieren müssen.

Der Haltlosigkeit in der Sache entspricht Albert Einsteins listige Methode seiner Argumentation in AE1905: auf S. 891-892 gibt er noch zu, daß Relativitätsprinzip und absolute C Konstanz „nur scheinbar unverträglich“ sind, macht aber beide schon zur Voraussetzung für die weiteren Überlegungen; S. 895 werden beide Behauptungen zu Prinzipien ernannt, auf die sich alles weitere stützt; S. 899 dreht Albert Einstein den Spieß um: nun wird die absolute Konstanz von den Prinzipien sogar „verlangt„: „wie das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in Verbindung mit dem Relativitätsprinzip verlangt„, beide Prinzipien sollen offensichtlich bereits als vereinbar gelten und gehen in Albert Einsteins Transformationsgleichungen (S. 899-900) ein; S. 900-901 stellt Albert Einstein überraschend fest, daß die Vereinbarkeit der beiden Prinzipien noch nicht bewiesen (!) sei; S. 901 beweist er dann die Vereinbarkeit beider Prinzipien unter Verwendung der Transformationsgleichungen von S. 899-900 – in die seine beiden Prinzipien bereits eingegangen waren.

Albert Einstein baut also darauf, daß der Leser eine verschlungene Argumentationslinie über 10 Textseiten nicht mehr überblicken kann, in denen Behauptungen aufgestellt, ihre Beweise aber erst für später angekündigt werden, inzwischen wird mit den Behauptungen schon gerechnet und die Behauptungen in Formeln eingebracht, aus denen sie später „bewiesen“ werden können.

Immerhin hat Albert Einstein nicht vergessen das Kaninchen, das er aus dem Hut zaubern will, vorher hineinzutun. Die offizielle Physik der Nobelpreisträger Planck, v. Laue, Einstein und Born und ihrer Nachfolger verkauft diese Methode und dieses Ergebnis seit 100 Jahren erfolgreich als geniale Revolution aller unserer Vorstellungen über Raum und Zeit.

Zur grundsätzlichen Problematik: Wenn das Licht sich bewegen soll und in seiner Ausbreitung (Fortpflanzung) eine meßbare Geschwindigkeit aufweisen soll (alle sind sich einig über die 300000 km/sec), dann müßte auch diese Bewegung dem Relativitätsprinzip Galileis unterliegen, also stets in Bezug auf ein Bezugssystem angegeben werden. Als mögliche Bezugssysteme stehen für diesen Zweck grundsätzlich 3 naheliegende physikalische Optionen zur Auswahl: (1) die Lichtquelle; (2) das Medium (der Äther oder nur der Raum selbst), in dem sich das Licht ausbreitet; (3) der Empfänger (Beobachter), der das Eintreffen des Lichtstrahls feststellt. Quelle, Medium und Empfänger können sich gegeneinander bewegen, und ein Lichtstrahl kann sich gegen jedes der drei Objekte anders bewegen. Jede physikalische Betrachtung der Lichtbewegung muß vier Objekte einbeziehen.

In der Literatur, größtenteils auch der kritischen, wird allgemein angenommen, daß die Option 1 (Lichtquelle) als Bezugssystem für die Lichtgeschwindigkeit ausscheidet, weil man allgemein die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Quelle für erwiesen annimmt (bekannte Ausnahmen: W. Ritz; M. La Rosa).

Die Option 2 (Medium, Äther, Raum) wird von Albert Einstein von 1905 bis 1920 angeblich für „abgeschafft“ erklärt, käme also im Rahmen seiner SRT erst wieder nach 1920 in Betracht, ist jedoch in der Relativistik nach 1920 nicht zur Kenntnis genommen worden.

So bleibt für die Relativistik seit 1905 als Bezugssystem nur die Option 3 (Beobachter) verfügbar: und hier verfügt Albert Einstein eine Behauptung als Prinzip, für die es auch nicht den Schatten eines empirischen Beweises gibt, und die außerdem gegen sein eigenes Relativitätsprinzip (und das Galileis) verstößt. Darin, ohne jeglichen empirischen Befund eine reine Behauptung als universelles Prinzip der Physik auszugeben, könnte die vielgerühmte physikalische Kühnheit der Theorie tatsächlich bestehen. Angesichts des Ergebnisses erweist sich die Kühnheit jedoch als Leichtsinn.

Geradezu eine Absurdität ist v. Laues Behauptung, ausgerechnet das Relativitätsprinzip fordere (!) notwendig dieselben Meßwerte für C in allen Systemen, also die Nicht-Relativität. Albert Einstein hatte immerhin noch eine wenn auch nur „scheinbare Unverträglichkeit“ eingeräumt. Erst die Relativität aller Bewegungen großartig verkünden und anschließend die Relativität für eine bestimmte Erscheinung unterdrücken: das ist sogar Albert Einstein selbst als „scheinbar unverträgliche Voraussetzung“ (AE1905, S. 891-892) aufgefallen. Bei v. Laue wird der Widerspruch ausdrücklich zum Gesetz erhoben. Albert Einstein und seine Nachfolger gehen gern noch einen Schritt weiter und wollen die – angeblich überall mit gleichem Wert gemessene – Lichtgeschwindigkeit sogar zur Einheit des Messens machen, um ihre mathematischen Konstrukte zu vereinfachen. Die Relativisten wollen damit den Grundwiderspruch ihrer Theorie sogar in das empirische Messen einführen. Dabei vergessen sie, daß sie einen Quotienten aus zwei Werten bilden müssen, von denen sie einen Wert empirisch bisher gar nicht messen können: die Zeit für die Ein-Weg-Geschwindigkeit.
AE 1905. – Laue, Max v.: Das Relativitätsprinzip. 2. Aufl. 1913.

(G.O. Mueller)



Die Eselei des Jahrhunderts in der theoretischen Physik

Ich komme zurück auf die Forumsdiskussion Einsteins Postulat: Wo bleiben die experimentellen Bestätigungen? im Forum Politik.de und wiedergebe hier einen weiteren Austausch über das Postulat Einsteins der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu allen bewegten Beobachtern:

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Gerhard Kemme:

Aus logischen Gründen kann „c“ nicht invariant gegenüber anderen Geschwindigkeiten sein, dann gäbe es – wie es Frau Jocelyne Lopez bereits gesagt hat – ausschließlich Ruhesysteme bezüglich Lichtwellen, was bereits durch eine Scheinwerferaufblendung hinter dem eigenen Fahrzeug widerlegt wird.

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Jocelyne Lopez:

Genau das ist aus meiner Sicht der springende Punkt: Es gäbe nach Einstein ausschließlich Ruhesysteme relativ zum Licht, was eine riesige Eselei ist.

Ob es ein Äther gibt oder nicht, das spielt hier absolut keine Rolle: Diese Annahme Einsteins der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit zu allen beliebig bewegten Beobachtern im Universum ist und bleibt die Eselei des Jahrhunderts in der theoretischen Physik.

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Die Schnapsidee des Herrn Albert Einstein

Ich beziehe mich auf meinen Thread im Forum Politikforum.de

Einsteins Postulat: Wo bleiben die experimentellen Bestätigungen?
Eröffnet am 27.04.07
Beiträge bis heute: 4264
Aufrufe bis heute: 87.311

der jedoch vollständig seit Anfang an wie gewöhnlich von einer kleinen Gruppe von Aktivisten aus dem Hetz- und Stalkerforum „Alpha Centauri“ zugepöbelt wird, ohne Eingreifen der Moderation – das Forum Politikforum.de schützt ersichtlich die Mobbers und Stalkers aus „Alpha Centauri“ und gewährt ihnen seit Jahren freie Bahn für ihre massiven Störangriffe und für ihren schwerwiegenden Pöbeleien.

Jedoch wurde kürzlich ausnahmsweise ein kurzer sachlicher Austausch ab Beitrag 4208 trotz diesen massiven Störungen mit einem Teilnehmer Pathfinder  über das 2. Postulat Einsteins möglich, wonach die Lichtgeschwindigkeit invariant relativ zu allen bewegten Beobachtern sein sollte.

Ich wiedergebe hier die Zusammenfassung meiner persönlichen Argumentierung darüber:

Meiner Meinung nach ist die Unhaltbarkeit dieses Postulats auf einen ganz primitiven Fehler zurückzuführen: Auf eine sprachliche Verwirrung zwischen Begriffen, und zwar zwischen den verschiedenen Begriffen der „Geschwindigkeit„. Die Sprache ist wohl die Quelle der meisten Missverständnisse…

Die verschiedenen Geschwindigkeiten, die wir bestimmen wollen und können, werden jedoch  in der Physik grundsätzlich definiert, das ist auch Voraussetzung für das Verständnis der Physik:

1) Eine „Fortbewegungsgeschwindigkeit“ (als Sammelbegriff für z.B. Ausbreitungs-geschwindigkeit oder Fortpflanzungsgeschwindigkeit oder Eigengeschwindigkeit) ist die Geschwindigkeit eines Objekts zwischen zwei Punkten A und B. Einstein definiert sie sogar für das Licht in seiner Theorie auch so, explizit und ausdrücklich mit der Formel Weg/Zeit. Was auch richtig ist: Der Wert c wurde auch immer tatsächlich als einzelne Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles auf einer bestimmten Strecke gemessen.

2) Eine „Relativgeschwindigkeit“ dagegen kann nur, wie der Name schon sagt, zwischen zwei Objekten berechnet werden, die sich relativ zueinander bewegen. Sie ist zu berechnen als die Differenz der jeweiligen Fortbewegungsgeschwindigkeiten der beiden Objekte auf einer bestimmten Strecke (je nach Bewegungsrichtung mit Addition oder Substraktion).

Diese Geschwindigkeiten sind Grundlage der Physik, man kriegt sie auch gleich in der Grundschule gelehrt, die sind für jedes Kind und jeden Physiklaie auch verständlich und nachvollziehbar, sie sind im Anklang mit der Erfahrung und der Empirie und haben sich überdies auch in der Technologie brillant bewährt.

Jetzt kommt Einstein und entscheidet aus heiterem Himmel in seinem 2. Postulat, dass es für die Geschwindigkeit des Lichts relativ zu einem anderen bewegten Objekt ganz anders sei, als einzige Ausnahme im Universum: Für das Licht wird keine Relativgeschwindigkeit als Differenz zwischen den jeweiligen Fortbewegungs-geschwindigkeiten der beiden Objekten berechnet, das gelte für das Licht nicht: Die Relativgeschwindigkeit des Lichts zu allen anderen bewegten Objekten sei immer unverändert exakt c.

Das bedeutet im Endeffekt, mathematisch beschrieben, dass jedes beliebig bewegte Objekt als ruhend zu einem Lichtstrahl stillschweigend vorausgesetzt wird, so kann die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden mathematisch dann immer c als Differenz betragen. Das ist aber völlig abstrus! Ein bewegtes Objekt ruht nicht gegenüber einem Lichtstrahl. Warum sollte es das tun? Ein bewegtes Objekt bewegt sich ganz normal weiter mit seiner eigenen Fortbewegungsgeschwindigkeit gegenüber einem Lichtstrahl, wenn gerade ein Lichtstrahl zufällig vorbei saust. Wenn man mit 170 km/St auf der Autobahn fährt, dann ruht man mitnichten nicht relativ zu einem Lichtstrahl, der sich mit 300.000 km/s durch die Gegend bewegt. Warum sollte man auf einmal ruhen? Die kleinen 170 km/St sind zwar kaum rechnerisch relevant bei der Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen Auto und Lichtstrahl und messtechnisch sowieso bei dieser gewaltigen Relation nicht feststellbar, aber die 170 km/st existieren als eigenständige Fortbewegungsgeschwindigkeit des Autos (das wird durch den Benzinkonsum auch bewiesen, oder?), sie sind nicht 0!!

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Ein Objekt kann auch nur eine einzige Fortbewegungsgeschwindigkeit auf einer Strecke AB haben, es kann aber dabei gleichzeitig unendlich viele Relativgeschwindigkeiten paarweise zu anderen Objekten auf dieser Strecke haben. Ich kann zum Beispiel sagen:

Auto A fährt mit 170 km/St auf der Strecke AB
– es fährt dabei gleichzeitig mit 230 km/St zu Auto B
– es fährt dabei gleichzeitig mit 190 km/St zu Radfahrer C
– es fährt dabei gleichzeitig mit 80 km/St zu Auto D
usw.

Für das Licht hat aber Einstein aus heiterem Himmel entschieden, weiß der Kuckuck warum, dass dies nicht gelte. Er kann offensichtlich keinen Unterschied zwischen einer Fortbewegungsgeschwindigkeit und einer Relativgeschwindigkeit erkennen. Es gelte für das Licht folgende Konstellation:

Ein Lichtstrahl fliegt mit 300.000 km/s auf der Strecke AB
– er fliegt dabei gleichzeitig mit 300.000 km/s zu Auto A
– er fliegt dabei gleichzeitig mit 300.000 km/s zu Auto B
– er fliegt dabei gleichzeitig mit 300.000 km/s zu Radfahrer C
– er fliegt dabei gleichzeitig mit 300.000 km/s zu Auto D
usw.

Für Einstein ist die Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles auf einer Strecke immer gleich seine Relativgeschwindigkeit zu allen anderen bewegten Objekten. Ein echter Hammer… Wo er sich diese Schnapsidee ausgesucht hat weiß keiner. Vielleicht im Traum beim Reiten auf einem Lichtstrahl? Auf jeden Fall hat er die diesmal nicht abgeguckt, das ist seine ureigne Produktion, wenn schon, dann schon. 

Vor diesem Hintergrund nehmen aber für mich seine rührenden Worte an einen Freund am Ende seines Lebens, die ich schon in diesem Blog zitiert habe, eine besondere Bedeutung:

Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin.

—–

(Jocelyne Lopez)



Maerz 2008: G.O. Mueller schreibt an 639 Staatsrechtslehrer über Wissenschaftsfreiheit

Am 5.3.08 hat die Forschungsgruppe G.O. Mueller folgenden Offenen Brief über Wissenschaftsfreiheit an die 639 Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer geschrieben – der auch bereits in den Katalog der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts aufgenommen wurde:

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir sind juristische Laien und sehen uns mit einem Problem der Wissenschaftsfreiheit konfrontiert. Wir haben deshalb im Grundgesetz den Artikel 5, Ziffer 3, dann die diesbezüglichen Ausführungen im Bonner Kommentar zum Grundgesetz studiert und ferner in Ihrer Veröffentlichung Bd. 65 den Abschnitt „Grund und Grenzen der Wissenschaftsfreiheit“ gelesen und sind zu folgenden Erkenntnissen und Beurteilungen der Rechtslage gekommen, die wir im folgenden in 10 Thesen zusammenfassen. 

10  Thesen zum Grundrecht der Freiheit der Wissenschaft (Wissenschaftsfreiheit)

These 1 – Die Freiheit der Wissenschaft ist entscheidend für eine offene, kritische und fruchtbare Entwicklung eines jeden Fachgebietes.

These 2 – Die Freiheit der Wissenschaft bedeutet die Teilhabe der Vertreter aller verschiedenen Positionen am wissenschaftlichen Dialog und an den Forschungsmitteln eines Faches.

These 3 – Die Freiheit der Wissenschaft ist im Grundgesetz, Artikel 5, Ziffer 3 als ein Grundrecht verbürgt, das nach GG Art. 1, Absatz 3 („Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“) unmittelbar gilt, zu seiner Geltung also keines besonderen weiteren Gesetzes und keiner Anweisung oder Anordnung irgendeiner weiteren Instanz bedarf.

These 4 – Eine Einschränkung oder Verweigerung der Wissenschaftsfreiheit für einzelne Wissenschaftler in einem Fachgebiet wäre eine Verletzung des Grundrechts dieser Personen.

These 5 – Eine Vertreibung und vollständiger Ausschluß kritischer Minderheitsauffassungen aus einem Fachgebiet durch die Mehrheit dieses Fachgebiets wäre nicht nur eine schwerwiegende Verletzung des Grundrechts Einzelner, sondern würde die Abschaffung dieses Grundrechts für das gesamte Fachgebiet bedeuten.

These 6 – Durch einen vollständigen Ausschluß von Minderheitsauffassungen aus einem Fachgebiet würde die ebenfalls durch das Grundgesetz garantierte Freiheit der Berufswahl verletzt, insofern Berufsinteressenten bei Äußerung kritischer Urteile über die alleinherrschende Mehrheitsauffassung zu keinen akademischen Abschlußprüfungen zugelassen würden.

These 7 – Nach dem Beamtenrecht sind die beamteten Vertreter einer akademischen Wissenschaft in leitenden Positionen durch ihre Amtseide zur Einhaltung und zum jederzeit aktiven Eintreten für das Grundgesetz verpflichtet. Mit einem vollkommenen Ausschluß kritischer Minderheitsauffassungen aus der wissenschaftlichen Diskussion eines Fachgebiets würden die beamteten Vertreter dieses Fachgebiets das Grundrecht aller Wissenschaftler des Fachgebiets auf Wissenschaftsfreiheit abschaffen und damit ihre Amtseide brechen. (Zur Erinnerung: in der Bundesrepublik wurden schon einmal Bewerber allein bei dem Verdacht, sie würden vielleicht nicht unbedingt für die Wahrung des Grundgesetzes eintreten, abgewiesen.)

These 8 – Wenn die Amtsinhaber einer akademischen Wissenschaft durch Mißbrauch ihrer Macht und ihres Einflusses den vollzogenen Ausschluß der kritischen Minderheitsauffassungen aus einem Fachgebiet insgeheim und vorsätzlich ausdehnen würden auf die Schaltstellen der öffentlichen Meinungsbildung in den Redaktionen der Publizistik, der gedruckten und der elektronischen Massenmedien, der Verlage und des Bildungswesens, dann würde eine Gleichschaltung in der Berichterstattung organisiert, und die ahnungslose Öffentlichkeit würde über den wahren Zustand der Wissenschaft in dem betreffenden Fachgebiet getäuscht.

These 9 – Die Abschaffung des Grundrechts der Wissenshaftsfreiheit durch vollständige Vertreibung der kritischen Minderheitsauffassungen aus einem Fachgebiet würde u. a. zum Verlust des notwendigen Korrektivs und wichtiger Anregungen zu neuen Ansätzen in dem Fach führen und damit in letzter Konsequenz zur Gefahr von wissenschaftlichen Fehlentwicklungen.

These 10 – Die Abschaffung eines Grundrechts für ein ganzes Wissenschaftsfach würde in eklatantem Gegensatz stehen zu den Bestrebungen in der Bundesrepublik und in der Europäischen Union, durch Gesetze die Gleichstellung aller Bürger vor dem Gesetz zu erreichen, die Menschenrechte durchzusetzen und speziell jede Art von Diskriminierungen z. B. wegen des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der Abstammung, der Religion oder der Weltanschauung zu verhindern.

 
Wir haben uns bemüht, diese Thesen möglichst kurz zu fassen. Wir hoffen, als juristische Laien die entscheidenden Merkmale der Rechtslage zutreffend erfaßt zu haben. Für Belehrungen über eventuell enthaltene Irrtümer wären wir sehr dankbar.

Weiterlesen im Originaltext mit Adressatenliste



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