Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Kritik der Relativitätstheorie'

Blog von Markus Pössel: Messung des Zwillingsparadoxons mit nur einer einzigen Uhr

Ich bin vor 3 Tagen in einer Diskussion im Blog-Artikel von Markus Pössel bei SciLogs „Physik-Nobelpreis für die Gravitationswellenjäger!“ eingestiegen, um nach Anregung eines Teilnehmers ein eigenes Gedankenexperiment auf der Grundlage des Zwillingsparadoxons zur Diskussion zu stellen, und zwar die Messung dieses Paradoxons mit nur einer Uhr, siehe:

 

Jocelyne Lopez – 11. Oktober 2017 – 14:24 Uhr

@ Frank Wappler:

Ich schließe mich auch ganz Ihrer zugrunde gelegten sprachlichen Konvention an, dass man in der Physik bzw. Experimentalphysik nicht von Messung der „Zeit“ sprechen sollte, sondern von Messung einer „Dauer“. Der undefinierte bzw. nicht einheitlich definierbare Begriff „Zeit“ verursacht eine Menge endlose Verwirrungen, was nicht passieren kann, wenn man den geeigneten Begriff „Dauer“ benutzt.

Ich habe zum Beispiel vor ein paar Jahren ein Gedankenexperiment vorgeschlagen, das meiner Meinung nach die „Zeitdilatation“ bei dem Zwillingsparadoxon widerlegt, einzig durch Zugrundenlegen des Begriffs „Dauer“:

Es reicht dazu beim Zwillingsparadoxon eine andere Meßmethode zu verwenden und die Trennung der Zwillinge mit nur einer einzigen Uhr zu messen um festzustellen, dass sie bei der Wiedervereinigung nach der Trennung ganz genau gleichaltrig sind:

Beide Zwillinge stoppen die Uhr gleichzeitig, indem ein Zwilling den Finger auf dem Startknopf legt und der andere Zwilling durch Druck auf dem Finger seines Bruders die Uhr startet, so daß sie genau gleichzeitig die Uhren zum Start durch ein einziges Signal gebracht haben. Dann fliegt Zwilling B gleich auf Reise. Wenn er zurückkommt, stoppen beide wieder gleichzeitig die Uhr nach derselben Methode, ein Finger auf dem anderen. Die Dauer der Reise kann man an der Uhr ablesen. Die Reise hat also mit dieser Messmethode genauso lange gedauert für beide Zwillinge, die Uhr zeigt die gemeinsame Dauer der Trennung (wobei es auch logischerweise nur eine einzige Dauer bei einer Trennung geben kann), beide treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder. Diese Meßmethode widerlegt experimentell die Zeitdilatation und löst das Zwillingsparadoxon. Das ist auch im Sinne Einsteins, der gesagt hat: “Die Zeit ist, was die Uhr anzeigt“.

Wie aussagekräftig ist denn eine Meßmethode mit zwei Uhren zur Messung der “Zeit“ und was ist sie denn Wert, wenn sie mit einer anderen Messmethode widerlegt werden kann? Sollen etwa biologische Vorgänge wie die Alterung sich nach der Meßmethode richten? Das ist doch völlig absurd, oder?

mfg
Jocelyne Lopez

 

Es folgte ein reger Austausch u.a. zwischen Markus Pössel und mir, wobei er sich sehr wenig erfreut über meine vorgeschlagene Meßmethode zeigte, denn sie löst meiner Meinung nach das Zwillingsparadoxon im Sinne der klassischen Physik: Die Zwillinge treffen sich nach der Trennung gleichaltrig wieder, es existiert weder eine „Zeitdilatation“ noch eine „Längenkontraktion, wie es in der Speziellen Relativitätstheorie behauptet bzw. dazu berechnet wird (und folglich auch nicht eine „Raumzeit“, die auf der Grundlage von Zeitdilation und Längenkontraktion mathematisch hineingerechnet wird).



Kritischer Artikel von Susanne Päch über das LIGO-Experiment: Blinde Forscher im fiktiven Datenlabyrinth

Ein interessanter Artikel vom 24.09.17 der SciLogs-Bloggerin Susanne Päch über die Sinnhaftigkeit und die Aussagekraft der Datenverarbeitungen beim LIGO-Experiment:

Blinde Forscher im fiktiven Datenlabyrinth

In der anschließenden Diskussion wird außerdem die Kritik der beiden Physiker Peter Ripota und Wolfgang Engelhardt vorgetragen:
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  • Die Behauptung, dass das LIGO-Experiment die Allgemeine Relativitätstheorie Einsteins bestätigt, ist ein Fake: Albert Einstein hat keine gültigen Voraussagen über die Entstehung von Gravitationswellen durch Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern hinterlassen, die er auch für inexistent sowie unmöglich in der Natur hielt, siehe Peter Ripota:  Wie man Gravitationswellen erfindet. Hier hat man den Namen und das Ansehen Einsteins missbraucht, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Mit dem Namen „Einstein“ lässt sich bekanntlich viel Geld und viel Ruhm gewinnen… Das ganze ist nur Marketing.
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  • Die Behauptung, die LIGO-Detektoren seien am 14. September 2015 technisch in der Lage gewesen, eine Verschiebung der 40 kg-Spiegel des Interferometers um 10^(-18) m während ca. 0,2 Sekunden durch den Druck einer Gravitationswelle zu registrieren, die aus der Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern in 1.3 Milliarden Lichtjahren Entfernung stammte, ist ein Fake: Prof. Karsten Danzmann selbst hat gegenüber Dr. Wolfgang Engelhardt verraten, dass dies technisch nicht möglich ist, wobei er sich inzwischen seit über 1 Jahr weigert, sich über diese gravierende Unstimmigkeit weiter zu äußern, siehe Bürgeranfrage nach Informationsfreiheitsgesetz: Prof. Karsten Danzmann, beantworten Sie bitte 3 Fragen über das LIGO Experiment!
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Peter Ripota über das LIGO-Experiment: Wie man Gravitationswellen erfindet

Nach seiner ersten Notiz aus dem Schwarzen Loch Wie man Nobelpreise gewinnt  über die vermeintliche experimentelle Entdeckung von Gravitationswellen mit dem unsäglichen Fake-Experiment LIGO, hat der Physiker Peter Ripota eine zweite Notiz geschrieben, die logisch denkenden Menschen nicht vorenthalten werden darf – wozu offensichtlich manche hochqualifizierte Mathematiker leider nicht gehören…

Wie man Gravitationswellen erfindet

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Das Albert Einstein Institut will mit dem Fake-Experiment LIGO den Nobelpreis gewinnen…

Der Physiker Peter Ripota, Wissenschaftsautor, begnadeter Aufklärer und Wissen-schaftsjournalist erklärt prägnant in seinem letzten Newsletter wie das Albert Einstein Institut mit dem unsäglichen Fake-Experiment LIGO vorgaukelt, ominöse Gravitationswellen entdeckt zu haben und sich damit den Nobelpreis erschleichen möchte:.

 Wie man Nobelpreise gewinnt

Früher stütze sich Wissenschaft auf Experimente und deren Überprüfbarkeit. Heute genügen sensationelle Behauptungen, schon gibt’s die höchste Auszeichnung für einen Wissenschaftler.
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Weiterlesen…
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PETITION – Die Aufdeckung des Betruges beim LIGO Fake-Experiment entwickelt sich

Die Aufdeckung des Betruges beim LIGO-Experiment entwickelt sich jetzt auch im englischsprachigen Raum, siehe einen Bericht mit verschiedenen Quellen in der heutigen Aktualisierung unserer Online-Petition.

Es handelt sich beim LIGO-Experiment zur angeblichen Messung von Gravitations-wellen um ein milliardenschweres Experiment auf Kosten der Steuerzahler in Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland (Albert Einstein Institut).

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LIGO Fake-Experiment: Die Aufdeckung des Betruges entwickelt sich.

ZUR PETITION…

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Dr. Wolfgang Engelhardt über die Kritik der Allgemeinen Relativitätstheorie und des LIGO-Experiments

Ich verweise auf den Artikel „Free Fall in Gravitational Theory“ von Dr. Wolfgang Engelhardt, ehemaliger Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching, bei der wissenschaftlichen Plattform Research Gate. Bemerkenswerterweise wurde dieser Artikel über 30.000 Mal aufgerufen, was ein absolut ungewöhnlicher Spitzenrekord darstellt! Die weltweite  umfangreiche Diskussion im Anschluß auf diesen Artikel ist noch aktiv, wobei bei  Research Gate nur ausgewiesene Wissenschaftler an der Diskussion teilnehmen dürfen:
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Research Gate : Free Fall in Gravitational Theory
Dr. Wolfgang Engelhardt

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NB: Siehe auch im Blog  The Dreamheron Chronicles eine Würdigung von Dr. Wolfgang Engelhardt für seinen Beitrag zur Aufdeckung des Betruges beim LIGO-Experiment zur angeblichen Messung von Gravitationswellen:
The real Heroes of LIGO

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PETITION: Bürgeranfrage an das Albert Einstein Institut über das OPERA-CERN Neutrinoexperiment

In einer Aktualisierung unserer Online-Petition zur Hinterfragung des OPERA-CERN Neutrinoexperiments ist der Text einer Bürgeranfrage vom 23.03.2017 an das Albert Einstein Institut  jeweils in Deutsch und in Englisch verlinkt (4 Fragen).

Eine Antwort des Albert Einstein Instituts muss gemäß Informationsfreiheitsgesetz innerhalb 1 Monat vorliegen, d.h. bis zum 24.04.2017:

ZUR PETITION…

 



Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut über das CERN OPERA-Neutrinoexperiment

Nachdem wir seit 2012 mit zwei Bürgeranfragen nach Informationsfreiheitsgesetz einzig durch die Einschaltung unseres Rechtsanwalts von der Bundes-behörde PTB die Bestätigung erhalten haben, dass der Sagnac-Effekt zur Synchronisation der Uhren bei dem OPERA-CERN Neutrinoexperiment 2011 berücksichtigt wurde, habe ich am 24.03.2017 eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut gerichtet, zur Klärung der Widersprüche, die sich aus meiner Sicht bei der Interpretation der Ergebnissen dieses fragwürdigen Experiments ergeben:

Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut über das OPERA-Experiment

Wir wollen hoffen, dass wir diesmal nicht wieder unseren Rechtsanwalt einschalten müssen, um vom Albert Einstein Institut die Beantwortung der 4 gestellten Fragen zu erhalten…

 



OPERA-CERN-Neutrinoexperiment: Die Behörde PTB ist nicht vertrauenswürdig

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Ich verweise auf meinen Blog-Artikel

ERFOLG! Nach Einleitung eines Klageverfahrens nach Informationsfreiheitsgesetz beantwortet die Behörde PTB eine entscheidende Frage über das OPERA-CERN-Neutrinoexperiment

 

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Das Verhalten der PTB seit 2012 hinsichtlich der Beantwortung der Frage, ob der Sagnac-Effekt c +/- v in ihrem Kalibrationsbericht „T. Feldmann – „Relative calibration of the GPS time link between CERN and LNGS, Report Calibration CERN-LNGS 2011″, OPERA public note 134 (2011)“ berücksichtigt wurde, ist äußerst merkwürdig und wirft viele Fragen auf:

  1. Im Rahmen meiner Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz aus dem Jahre 2012 antwortete die PTB, dass sie diese Frage nicht beantworten könne, weil sie es selbst nicht wusste: Sie habe eine von dem BIPM (Internationales Büro für Maß und Gewicht, Paris) gepflegte Software benutzt und habe den Quellcode für diese Software nicht, ich solle mich bitte an das BIPM  wenden. Diese Antwort ist fachlich und rechtlich nicht vertretbar: Nicht das BIPM ist verantwortlich für die Umsetzung seiner Software im Kalibrationsbericht der PTB, sondern einzig die PTB selbst. Die PTB war ohne Aufwand in der Lage zu prüfen, ob ihr Mitarbeiter T. Feldmann den Sagnac-Effekt in seinem Kalibrationsbericht berücksichtigt hatte und hätte mir es ohne Weiteres bestätigen können. Warum hat sie es nicht getan? Es ist peinlich und merkwürdig, dass die PTB eine solche Antwort abgibt: Sie wisse selbst nicht, ob sie bei der Synchronisation der Uhren den Sagnac-Effekt berücksichtigt hat!
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  2. Bei unserem erneuten Versuch 2016, die Beantwortung dieser Frage im Rahmen einer zweiten Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz zu erhalten, antwortete die PTB ohne jegliche Begründung, sie könne nicht bestätigen, ob der Sagnac-Effekt im Kalibrationsbericht der PTB berücksichtigt wurde. Punkt.
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  3. Nach unserer erneuten Aufforderung, diese Bestätigung abzugeben, antwortete die PTB, sie lehne die Beantwortung dieser Frage ab, weil sie keine amtliche Information betreffen würde und dementsprechend vom Informationsfreiheits-gesetz ausgeschlossen sei. Punkt.
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  4. Nach Einleitung eines Klageverfahrens durch unseren Rechtsanwalt, antwortete die PTB, dass sie doch unser Recht auf Beantwortung dieser Frage anerkennt und beantwortete die Frage in zwiespältiger Weise, siehe Abhilfebescheid der PTB vom 24.02.2017:
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    a) Sie informiert uns erstmalig, dass nicht die PTB für die Anwendung und die Umsetzung der Software verantwortlich sei, sondern die Hersteller der GPS-Empfänger: die Firma Septentrio (Belgien) und die Firma Mesit defence (Tschechien).
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    b) Die PTB informiert uns, dass sie in den Kontrollberichten dieser beiden Firmen nicht geprüft habe, ob sie den Sagnac-Effekt berücksichtigt haben – sie habe lediglich festgestellt, dass das Wort „Sagnac“ sich in diesen Dokumenten nicht findet.
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    c) Die PTB informiert uns, dass sie eine Prüfung der Berücksichtigung des Sagnac-Effekts in den Kontrollberichten der beiden Herstellerfirmen nicht ohne vertretbaren Aufwand vornehmen könne.
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    d) Im selben Atemzug bestätigt uns jedoch die PTB völlig unvermittelt, dass der Sagnac-Effekt im Kalibrationsbericht von T. Feldmann berücksichtig wurde!
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Es stellt sich jetzt die Frage: Wieso konnte die PTB auf einmal verbindlich bestätigen, dass der Sagnac-Effekt in ihrem Kalibrationsbericht berücksichtigt wurde, wenn diese Bestätigung einzig durch die Prüfung der Kontrollberichte der beiden Hersteller-Firmen Septentrio und Mesit defence abgegeben werden kann und wenn die PTB diese Prüfung nicht vorgenommen hat? Das ist doch unstimmig.

Ich finde so ein Verhalten nicht vertrauenswürdig. Nach der haarsträubenden Story mit dem lockeren Stecker als Ursache des angeblichen Messfehlers einer Überlichtgeschwindigkeit, wird der Öffentlichkeit nicht gerade überzeugend erläutert, dass bei diesem Experiment alles seine Richtigkeit hat…



ERFOLG! Nach Einleitung eines Klageverfahrens nach Informationsfreiheitsgesetz beantwortet die Behörde PTB eine entscheidende Frage über das OPERA-CERN-Neutrinoexperiment!

Das OPERA-CERN-Neutrinoexperiment wurde 2011 mit Milliarden von Steuergeldern konzipiert und durchgeführt, um das Postulat Einsteins  aus seiner Speziellen Relativitätstheorie von 1905 experimentell zu überprüfen, wonach ein Lichtstrahl auf einer geradlinigen Strecke  immer nur absolut konstant mit der maximalen Relativgeschwindigkeit c gemessen werde, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit v von beliebigen Beobachtern (die messenden Uhren).

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2011 ging in den Medien die „Sensation“, dass die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins tatsächlich mit dem CERN-OPERA-Neutrinoexperiment experimentell bestätigt wurde: Es wurde eine absolut konstante Relativgeschwindigkeit c  gemessen, nichts bewege sich im Universum schneller als das Licht, wie Einstein es 1905 postuliert hatte!

Es gab aber in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde ernsthafte Einwände von methodologischer Natur gegen diese vermeintliche experimentelle Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie: Die Lichtgeschwindigkeit wurde nämlich bei diesem Experiment nicht auf einer geradlinigen Strecke gemessen, wie Einstein es für sein Postulat zugrunde gelegt hatte, sondern auf einer  Kurve: Die rotierende Erdoberfläche.  Und in rotierenden Systemen ist schon lange experimentell nachgewiesen worden, dass das Postulat Einsteins einer konstanten Geschwindigkeit c nicht gilt! Schon vor mehr als 100 Jahren hat nämlich der Experimentalphysiker Georges Sagnac 1913 nachgewiesen, dass die Lichtgeschwindigkeit in rotierenden Systemen nicht mit der absolut konstanten Geschwindigkeit c gemessen wird, sondern vielmehr mit den variablen Geschwindigkeiten c +/- v. Die experimentellen Erkenntnisse von Georges Sagnac sind auch seit Jahrzehnten international anerkannt und werden auch tagtäglich milliardenfach durch ihre Anwendung in der GPS-Technologie bestätigt: Die GPS-Navigatoren funktionieren nur, weil man eine variable Lichtgeschwindigkeit c +/-v zugrunde legt, sie würden mit dem Postulat Einsteins einer konstanten Lichtgeschwindigkeit c nicht funktionieren.

Man fragt sich dementsprechend zu Recht, warum man ein milliardenschweres Experiment zur experimentellen Überprüfung der Speziellen Relativitätstheorie Einsteins konzipiert und durchgeführt hat –  und noch dazu mit gigantischem Medienrummel verbreitet, dass es die Spezielle Relativitätstheorie bestätigt hat –  wenn dieses Experiment methodologisch nicht geeignet war, die Spezielle Relativitätstheorie zu überprüfen, weil die Lichtgeschwindigkeit nicht auf einer geradlinigen Strecke sondern auf der rotierenden Erdoberfläche gemessen wurde.

Ich habe dementsprechend mit der Unterstützung des Experimentalphysikers Dr. Wolfgang Engelhardt (ehemaliger Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching) schon 2012 versucht, im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes von der Bundesbehörde PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) die Information zu erhalten, ob bei diesem Experiment die Erkenntnisse von Georges Sagnac einer variablen Lichtgeschwindigkeit c +/- v zugrunde gelegt wurden.  Die PTB, die für dieses Experiment beauftragt wurde die Uhren zu synchronisieren, teilte mir mit, dass sie diese Frage nicht beantworten könne, sie wisse es selbst nicht, sie habe ja lediglich eine Software des französischen Metrologie-Instituts verwendet und habe leider nicht den Code für diese Software. Ich solle mich bitte an das französische Metrologie-Institut wenden. Eine Frechheit.

2016 haben wir mit einer erneuten Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz einen zweiten Versuch gestartet, die Beantwortung dieser Frage zu erhalten. Diesmal hat die PTB zur Abwechslung geantwortet, sie lehne die Beantwortung der Frage ab, weil sie keine amtliche Information betreffen würde  und dementsprechend vom Informationsfreiheitsgesetz ausgeschlossen sei. Daraufhin haben wir unseren Rechtsanwalt beauftragt, ein Klageverfahren nach Informationsfreiheitsgesetz einzuleiten. Auf dem Widerspruchsbrief unseres Rechtsanwalts reagierte die Behörde PTB doch vorsichtig und einsichtig,  um eine Klage zu vermeiden: Sie  hat unser Recht auf Beantwortung der Frage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes doch anerkannt und die Frage beantwortet: Die experimentellen Erkenntnisse von Georges Sagnac, die nachgewiesen haben, dass die Lichtgeschwindigkeit in rotierenden Systemen nicht absolut konstant sondern variable ist, wurden für dieses Experiment zugrunde gelegt. Na bitte, es geht doch…

Es ist bedenklich und traurig, dass man einen Rechtsanwalt einschalten muss, um von der etablierten Physik eine entscheidende Information über ein milliardenschweres Experiment zu erhalten. Das ist eine Blamage für die seriöse Wissenschaft.

Es ist bedenklich und traurig, dass man ein milliardenschweres Experiment zur experimentellen Überprüfung der Speziellen Relativitätstheorie konzipiert und durchgeführt hat, welches zu dieser Überprüfung methodologisch nicht geeignet war. Das ist eine Blamage für die seriöse Wissenschaft.

Es ist bedenklich und traurig, dass man die Öffentlichkeit und die Steuerzahler mit einem Fake-Experiment täuscht und betrügt.



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