Blog – Jocelyne Lopez

Beschwerde an das Albert Einstein Institut

Ich habe heute folgende E-mail an die Direktoren des Albert Einstein Instituts in Potsdam mit Kopie an Frau Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung geschickt:

 

Von Jocelyne Lopez
An die Direktoren des Albert Einstein Instituts,  Max Planck Gesellschaft für Gravitationsphysik, Potsdam-Golm
Prof. Gerhard Huisken, Prof. Hermann Nicolai, Prof. Bernard Schutz
Kopie: Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Datum 06.10.10
Betr. : Beschwerde

 

Sehr geehrter Herr Prof. Huisken,
Sehr geehrter Herr Prof. Nicolai,
Sehr geehrter Herr Prof. Schutz,

Ich möchte Sie über eine Auseinandersetzung im Internet mit einem Ihrer Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut in Potsdam informieren, die eine aus meiner Sicht mir gegenüber unzumutbare Entwicklung in den letzten Monaten genommen hat, da mir unterschwellig mit gerichtlichen Folgen von Ihrem Mitarbeiter gedroht wurde.

Kurz zum Sachverhalt meiner Beschwerde:

  • Im Jahr 2007 habe ich als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Annette Schavan, um die Benennung eines Ansprechpartners zur Klärung des wissenschaftlichen Meinungsstreits um die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie gebeten. Mir wurde von der Ministerin das Albert Einstein Institut in Potsdam genannt,
    siehe hier: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2007/11/mai-2007-antwort-von-prof-jurgen-richter-bundesministerium-fur-bildung-und-forschung-an-jocelyne-lopez/
  • Im Jahr 2008 habe ich an die Stelle „Einstein Online“ vom Albert Einstein Institut Potsdam ohne Nennung eines Ansprechpartners eine E-Mail-Anfrage mit einem Gedankenexperiment gerichtet, die vordergründig auf die Klärung der stark umstrittenen Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie abzielte. Eine Antwort erhielt ich von Ihrem Mitarbeiter Dr. Markus Pössel, wobei sich anschließend über ca. 6 Monate eine Korrespondenz entwickelte, die ich in meinem Blog und in verschiedenen Internetforen zeitnah zur Diskussion gestellt habe, da diese Aufklärung ein Anliegen der Allgemeinheit darstellt und nachweislich ein sehr hoher Gespräch- und Klärungsbedarf für diese Frage in der Öffentlichkeit bestand,
    siehe hier: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/09/kompletter-austausch-mit-herrn-dr-markus-poessel/
  • Im Jahr 2010 habe ich an diese Korrespondenz wieder angeknüpft, um weitere Rückfragen zur Längenkontraktion zu klären, da es sich in der Zwischenzeit bei weiteren regen Forendiskussionen ergeben hatte, dass die Aufklärung von Dr. Markus Pössel nicht eindeutig genug war um die Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie zu verstehen und um seine Auslegung der Theorie unmissverständlich zu interpretieren – ein Umstand, der sogar unter namhaften Befürwortern der Speziellen Relativitätstheorie seit 100 Jahren auch dokumentiert ist, die verschiedene Varianten der Natur der Längenkontraktion vertreten. Nach anfänglicher Zusage zur Wiederaufnahme des Austausches bracht jedoch Dr. Markus Pössel abrupt die Korrespondenz ab, äußerte mir gegenüber ohne Quellenangaben und ohne ausreichende Begründungen schwere Vorwürfe der Sinnesentstellung und Reißen von Zitaten aus dem Zusammenhang in der Korrespondenz aus dem Jahre 2008, sowie auch undeutliche und schlecht nachvollziehbare Vorwürfe der Verletzung seiner Urheberrechte. 
    Siehe hier im Internet die verschiedenen Vorwürfe von Dr. Markus Pössel mir gegenüber, sowie meine entsprechenden Stellungnahmen:
    Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab
    Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel
    Dr. Markus Pössel präzisiert seine Gründe für den Abbruch der Korrespondenz
    Ich habe zur Fristsetzung von Dr. Markus Pössel nichts hinzuzufügen
  • Die Fristsetzung, die mir Dr. Pössel gesetzt hat, ist zwar ohne jegliche Auswirkung und ohne jegliche weitere Information von irgendeiner Seite verstrichen, jedoch werden Sie verstehen können, dass ich so einen ungewöhnlichen Sachverhalt nicht kommentarlos ad acta legen kann: Eine solche Reaktion von Ihrem Mitarbeiter halte ich nicht nur für hochgradig unfair und für völlig unangemessen, sondern sogar für eine regelrechte Zumutung: Es hat für mich eindeutig den Beigeschmack von einem Einschüchterungsversuch. So kann man meiner Meinung nach nicht mit naturwissenschaftlich interessierten Bürgern und Steuerzahlern umgehen, die sich an öffentliche Stellen mit der Bitte um Klärung eines fachlichen Sachverhaltes über die Vermittlung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wenden. Entweder sind Sie der Meinung, dass ich mich gegenüber Ihrem Institut und Ihrem Mitarbeiter eines rechtlich relevanten Fehlverhaltens schuldig gemacht habe (Sinnentstellungen und Entfremdung von Zitaten oder Verletzung von Urheber-rechten) und ich bin bereit, mich vor Gericht dafür zu verantworten und selbst-verständlich die Belehrung und das Urteil der Richter zu akzeptieren, oder ich erwarte von Ihnen, dass Sie diese Auseinandersetzung aus Ihrer Sicht fachlich und sachlich schlichten, da der Konflikt eindeutig in der Ausübung des Amtes Ihres Mitarbeiters entstanden ist.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine veröffentlichungsfähige Stellungnahme zur Schlichtung dieser Auseinandersetzung und zur Deeskalation der Angelegenheit zukommen lassen würden – auch diese Beschwerde habe ich im Internet veröffentlicht, da dieser Sachverhalt weiterhin ein Anliegen der Allgemeinheit darstellt. Das wäre auf jeden Fall im Sinne einer fairen und sachgerechten Kommunikation mit der Öffentlichkeit, im Sinne einer Normalisierung des Umgangs Ihres Instituts mit den Kritikern der Theorie und auch im Sinne eines wissenschaftlichen Wissenstransfers sehr wünschenswert.

Dafür bedanke ich mich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

 

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Siehe auch:
Mahnung zu meiner Beschwerde an das Albert Einstein Institut



Comments

  1. Oktober 9th, 2010 | 08:43

    […] Siehe auch: Beschwerde an das Albert Einstein Institut Albert Einstein Institut: Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf verbindliche Informationen und auf […]

  2. Oktober 14th, 2010 | 12:32

    […] Längenkontraktion: Die Relativisten in der Klemme Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel Beschwerde an das Albert Einstein Institut zurück nach oben | Veröffentlicht in Kritik der […]

  3. November 7th, 2010 | 09:51

    […] Albert Einstein Institut: Unzumutbarer Umgang mit naturwissenschaftlich interessierten Bürgern Beschwerde an das Albert Einstein Institut zurück nach oben | Veröffentlicht in Kritik der […]

  4. März 27th, 2011 | 06:56

    […] des Albert Einstein Instituts über diese Behandlung sowie meine Erinnerung wurden ignoriert, siehe hier und […]