Blog – Jocelyne Lopez

Warum gilt das Tierschutzgesetz nicht für die Affenhirnforschung in Tübingen? Welche kranke Gehirne haben diese Forschung konzipiert?

Gemäß Tierschutzgesetz sind Doppel- und Wiederholungsversuche bei Tierversuchen verboten, die Versuchstiere müssen sich freiwillig den Versuchen unterstellen und die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung darf nicht so einschränken werden, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Es sieht aber in Tübingen ganz anders aus als im Tierschutzgesetz… Es sieht nämlich so aus, als ob die Affenhirnforscher Prof. Nikos Logothetis, Prof. Hans-Peter Thier und Prof. Andreas Nieder & Co., sowie auch die Genehmigungsbehörde Regierungs-präsidium Tübingen, die seit Jahrzehnten diese Versuche genehmigt, allesamt das Tierschutzgesetz nie im Leben je gelesen hätten… Oder fühlen sie sich etwa allesamt so mächtig, dass sie Gesetze nicht zu respektieren brauchen?

Siehe hierzu einen umfangreich dokumentierten Bericht der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. aus dem Jahre 2009 im Rahmen der Kampagne Affenqual in Tübingen :

[…] „An vier Instituten in Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null. In Berlin und München wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt. 

Was geschieht mit den Affen in Tübingen? 

  1. Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen
     
  2. Labor für Primaten-Neurokognition, Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen. Leiter: Andreas Nieder  

Nieder und Mitarbeiter forschen über das Zählvermögen von Rhesusaffen. Über einem Bohrloch im Schädel werden den Tieren eine Kammer für Elektroden sowie ein Metallbolzen auf dem Kopf implantiert. Die Tiere müssen jeden Tag mehrere Stunden in einem Primatenstuhl sitzen und Punkte und Zahlen auf einem Bildschirm erkennen. Ihr Kopf ist dabei mit dem Bolzen unbeweglich an ein Gestell geschraubt. Gleichzeitig werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Lässt der Affe einen gedrückten Hebel im richtigen Moment los, erhält er über einen Schlauch im Mund etwas Saft. Außerhalb der Experimente gibt es nichts zu trinken. Für einen Tropfen Saft tun die durstigen Affen alles, was von ihnen verlangt wird. Das Leid dieser Tiere erstreckt sich oft über viele Jahre. „[…]

 

Die gravierende Missachtung der Vorgaben des Tierschutzgesetzes durch die Affenhirnforscher in Tübingen, wonach keine Wiederholung- und Doppelversuche erlaubt sind, wonach die Tiere sich freiwillig  den Versuchen unterstellen müssen und wonach die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden darf, dass ihm Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, ist damit eklatant dokumentiert:
.

  1. Man kann hier von keinem Verbot von Wiederholungs- und Doppelversuchen sprechen, wie im Tierschutzgesetz geboten wird, wenn seit Jahrzehnten 4 Institute die gleichen Versuche durchführen. Existiert das Tierschutzgesetz in Tübingen nicht?
    .
    .
  2. Man kann hier von keiner Freiwilligkeit der Tiere sich den Versuchen zu unterstellen sprechen, wie das Tierschutzgesetz es verbindlich fordert, sondern ganz im Gegenteil von Gewalt und Foltermethode, wenn die Tiere durch Flüssigkeitsentzug gezwungen werden, auf den Primatenstuhl zu steigen!
    .
    Es geht nämlich mit der Freiwilligkeit von Affen Aufgaben am Bildschirm zu lösen ganz anders, und zwar gesetzeskonform ohne jegliche „Bestrafung“ durch Durst und sogar ohne Belohnung, wie diese Studie es zum Beispiel dokumentiert: Affen lösen Aufgaben auch ohne Extra-Anreiz

    .
    Existiert das Tierschutzgesetz für die Affenhirnforscher und die Genehmigungs-behörde in Tübingen nicht?
    .
    .
  3. Man kann hier von keiner Einschränkung der artgemäßen Bewegung sprechen, wenn die Tiere mehrere Stunden pro Tag durch im Schädel implantierte und angeschraubte Metallbolzen im Primatenstuhl fixiert werden, damit sie nicht einmal den Kopf bewegen können. Wo gibt es denn so was?! Im welchen kranken Gehirn wurde diese Methode konzipiert?! Welche kranke Gehirne können diese Folter-Methode anwenden?! Was sind es denn für Frankenstein-Forscher?! Wer kann sich von Pseudowissenschaftlern und Scharlatanen verkaufen lassen, dass die Ergebnisse einer solchen Folterforschung je einen brauchbaren Nutzen zur Therapie von menschlichen neurologischen oder psychischen Erkrankungen haben könnten? Diese Folterforschung ist ganz im Gegenteil dazu geeignet, neurologische oder psychische Erkrankungen bei Tieren und Menschen auszulösen.
    .
    Dass es bei Versuchen mit Affen zur Lösung von Aufgaben mit der Bewegungsfreiheit gesetzeskonform ganz anders geht, dokumentieren zum Beispiel diese Studie  und dieses Video

 

Existiert das Tierschutzgesetz für die Affenhirnforscher und die Genehmigungs-behörde in Tübingen nicht? Oder fühlen sie sich so mächtig und so unantastbar, dass sie sich über dem Gesetz stellen? Es ist höchste Zeit, dass sie allesamt lernen, dass niemand über dem Gesetz steht, weder Forscher, noch Behörden, noch Entscheidungsträger, noch Politiker, noch irgendwelche Lobbyisten, niemand.

.

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym) .

.

.



Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Hans-Peter Thier wegen Verdacht auf illegale Tierversuche

Wir haben heute eine Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Hans-Peter Thier, Leiter des Sensomotorik Labors in Tübingen bei seinen Vorgesetzten eingereicht,  zur Ausräumung eines Verdachts auf Durchführung von illegalen Tierversuchen in der Affenhirnforschung, siehe:

15.04.2017 – Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Hans-Peter Thier

.

Bild: © Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
Das beigefügte Bild „Was in der Arche übrig bleibt…“ der Künstlerin Olivia Rost bildet auf der linken Seite die Affenhirnforscher Prof. Hans-Peter Thier und Prof. Stefan Treue ab, sowie auch auf der rechten Seite die Frau Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg, Theresia Bauer, die als „unstreitig“ erklärt, dass man auf Experimente an Affen nicht verzichten kann.

.



PETITION – Die Aufdeckung des Betruges beim LIGO Fake-Experiment entwickelt sich

Die Aufdeckung des Betruges beim LIGO-Experiment entwickelt sich jetzt auch im englischsprachigen Raum, siehe einen Bericht mit verschiedenen Quellen in der heutigen Aktualisierung unserer Online-Petition.

Es handelt sich beim LIGO-Experiment zur angeblichen Messung von Gravitations-wellen um ein milliardenschweres Experiment auf Kosten der Steuerzahler in Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland (Albert Einstein Institut).

.

LIGO Fake-Experiment: Die Aufdeckung des Betruges entwickelt sich.

ZUR PETITION…

.



Dr. Wolfgang Engelhardt über die Kritik der Allgemeinen Relativitätstheorie und des LIGO-Experiments

Ich verweise auf den Artikel „Free Fall in Gravitational Theory“ von Dr. Wolfgang Engelhardt, ehemaliger Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching, bei der wissenschaftlichen Plattform Research Gate. Bemerkenswerterweise wurde dieser Artikel über 30.000 Mal aufgerufen, was ein absolut ungewöhnlicher Spitzenrekord darstellt! Die weltweite  umfangreiche Diskussion im Anschluß auf diesen Artikel ist noch aktiv, wobei bei  Research Gate nur ausgewiesene Wissenschaftler an der Diskussion teilnehmen dürfen:
.

Research Gate : Free Fall in Gravitational Theory
Dr. Wolfgang Engelhardt

.

—————————

NB: Siehe auch im Blog  The Dreamheron Chronicles eine Würdigung von Dr. Wolfgang Engelhardt für seinen Beitrag zur Aufdeckung des Betruges beim LIGO-Experiment zur angeblichen Messung von Gravitationswellen:
The real Heroes of LIGO

.

.



PETITION: Bürgeranfrage an das Albert Einstein Institut über das OPERA-CERN Neutrinoexperiment

In einer Aktualisierung unserer Online-Petition zur Hinterfragung des OPERA-CERN Neutrinoexperiments ist der Text einer Bürgeranfrage vom 23.03.2017 an das Albert Einstein Institut  jeweils in Deutsch und in Englisch verlinkt (4 Fragen).

Eine Antwort des Albert Einstein Instituts muss gemäß Informationsfreiheitsgesetz innerhalb 1 Monat vorliegen, d.h. bis zum 24.04.2017:

ZUR PETITION…

 



Herr Prof. Stefan Treue, die Veröffentlichung der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Tierversuche in der Forschung“ ist verfehlt!

Nachdem der berüchtigte Tierquäler, erfolglose Hirnforscher und Drahtzieher der Affenhirnforschung seit 40 Jahren, Prof. Wolf Singer aus Frankfurt, sich dreist eingebildet hat, er würde mit dem „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft über die Affenhirnforschung die 20 gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert dieser Forschung beantworten, die wir im Rahmen einer Online-Petition der Frankenstein-Forschungsgemeinschaft seit 2 Jahren vergeblich stellen, versucht jetzt auch sein Kollege Prof. Stefan Treue aus Göttingen – ebenfalls selbst Frankenstein-Forscher – eine Veröffentlichung der Deutschen Forschungsgemeinschaft  „Tierversuche in der Forschung“ als Beantwortung unserer Fragen ebenso dreist uns zu verkaufen.

Genauso wenig wie das „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft beantwortet jedoch die Veröffentlichung der DFG „Tierversuche in der Forschung“ die 20 von uns gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung. Für wie dumm, manipulierbar und ignorant hält die Frankenstein-Forschungsgemeinschaft die Bürger und Steuerzahler dieses Landes? Das ist ja unfassbar.

Nachstehend das „Informationsschreiben 3„, das Prof. Stefan Treue per Rundmail am 30.03.2017 an anfragende Bürger geschickt hat:

.

Von: „Prof. Dr. Stefan Treue“ treue @gwdg.de>
An:  „Undisclosed recipients:“
 Datum: 30.03.2017
Subject: Informationsschreiben 3

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank fuer Ihr Interesse und Ihre Rueckmeldungen zu meinem letzten Informationsschreiben.

Daraus schliesse ich, dass Sie besonderes Interesse an deutschsprachigem Informationsmaterial haben.
Das stelle ich Ihnen gerne zur Verfuegung. Sie finden es unter folgendem Link: http://tinyurl.com/k8nn2pa

Mit freundlichen Gruessen,
Stefan Treue
=========================================
Sie erhalten dieses Informationsschreiben, da Sie sich bei mir mit Fragen zur tierexperimentellen Forschung mit Primaten gemeldet haben. Angesichts der grossen Zahl von Informationsanfragen die ich erhalte, kann ich diese email nicht alle einzeln beantworten. Seien Sie aber versichert, dass ich Ihre emails lese und bei der Zusammenstellung meiner Informationsschreiben berücksichtige.
=========================================

.

Nachstehend unsere gleichtägige Antwort:
.

Von: Jocelyne Lopez
An: Prof. Stefan Treue
Datum: 30.03.2017
Betr.: Online-Petition über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung

An Prof. Stefan Treue, Direktor des Deutschen Primatenzentrums Göttingen  – STreue @dpz.eu

Kopien an:
Herrn Ministerialdirigent Rüdiger Eichel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Deutsches Primatenzentrum Göttingen – info@dpz.eu

– Frau Ministerin Gabriele Heinen-Kljaji?, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover – pressestelle@mwk.niedersachsen.de
.

Sehr geehrter Herr Professor Treue,

ich danke für Ihre Rundmail „Informationsschreiben 3“ vom 30.03.2017 mit Verweis auf den Link  zu einer Veröffentlichung „Tierversuche in der Forschung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Leider ist diese Veröffentlichung in keiner Weise geeignet, die 20 konkreten Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung zu beantworten, die wir im Rahmen einer Online-Petition der Forschungsgemeinschaft der Affenhirnforschung schon vor 2 Jahren gestellt haben und die mit keinem einzigen Wort beantwortet wurden. Diese allgemeingehaltene Veröffentlichung der DFG befriedigt keineswegs den berechtigten Informationsbedarf der Öffentlichkeit angesichts der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Debatte über die Sinnhaftigkeit dieser Forschungsmethode.

Dasselbe gilt übrigens für das „White Paper“ über die Affenversuche der Max Planck Gesellschaft, das kürzlich von Ihrem Kollegen Prof. Wolf Singer in dieser Angelegenheit als vermeintliche Beantwortung unserer 20 Fragen in einer E-Mail verlinkt wurde. Wie wir es bereits bei Prof. Singer hinsichtlich des „White Paper“ am 26.03.2017 beanstandet haben, handelt es sich nämlich bei der von Ihnen am 30.03.2017 verlinkten Veröffentlichung der DFG „Tierversuche in der Forschung“ ebenfalls um die einseitige, werbemäßige Darstellung der Tierversuche durch die Forscher, die selbst diese Forschungsmethode anwenden bzw. durch die staatlichen Geldgeber der Tierversuche, wie sie auch seit Jahrzehnten durch die Forschungseinrichtungen betrieben und an die Medien kommuniziert wird. Keine dieser beiden Veröffentlichungen geht inhaltlich auf die weltweite Kritik dieser Forschungsmethode ein, die seit Jahrzehnten von sachkundigen Fachwissenschaftlern und Experten geübt wird, wie zum Beispiel in Europa von Ärzte gegen Tierversuche e.V., von ANTIDOTE EUROPE oder von BUAV. Die Kritik und die Gegenpositionen dieser wissenschaftlichen Organisationen werden sowohl im „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft als auch in der Veröffentlichung der DFG „Tierversuche in der Forschung“ nicht angenommen und nicht behandelt. Dies ist für die Allgemeinheit, die diese Forschung mit gewaltigen Steuermitteln seit Jahrzehnten finanziert, weder zumutbar noch annehmbar.

Die Petentinnen bestehen dementsprechend auf Ihre gezielte und veröffentlichungsfähige Beantwortung der 20 gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert dieser Forschung, sowie der 62 Fragen über die Behandlung der Tiere am MPI Tübingen, und erwarten ebenfalls in Ihrer Funktion als Gutachter der Zustände am MPI Ihre Stellungnahme über 8 im Rahmen von Strafanzeigen erhobenen Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche in diesem Labor – wie wir es auch mit unserer nachstehenden Dienstaufsichtsbeschwerde vom 27.03.2017 an Ihren Vorgesetzten des Deutschen Primatenzentrums und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefordert haben:

Fragenkatalog über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung

Fragenkatalog über die Behandlung der Tiere am MPI Tübingen

Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche am MPI Tübingen

.

Dafür danken wir im Voraus, auch im Namen der zurzeit knapp 29.000 Unterstützer unserer Petition und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
.
Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Gerlinde Wax

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym) .

.

.

—————————————

Siehe auch:

Herr Prof. Wolf Singer, das „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft über die Affenhirnforschung ist verfehlt!

Herr Prof. Stefan Treue, wir fordern Transparenz über die Affenversuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue

Prof. Nikos Logothetis, nehmen Sie Stellung zu den Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit Ihrer Versuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis

3,5 Mio Euro Steuergeld für die Gründung 2013 einer neuen Forschergruppe zur Affenhirnforschung!

 



Strafanzeige gegen den Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer

SOKO Tierschutz e.V. hat Strafanzeige gegen den grünen Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer wegen Vorwurf der Volksverhetzung und Beleidigung erstattet. Diese Strafanzeige halte ich für fällig und absolut berechtigt angesichts des jahrelangen zynischen und unerträglichen Verhaltens dieser politischen Marionnette!

Siehe heutige Aktualisierung unserer Change-Org Petition über die  Affenversuche am MPI Tübingen:

Strafanzeige gegen den Oberbürgermeister
von Tübingen Boris Palmer

Bild „Affen unter Palmer„: © Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
.

ZUR PETITION …

 

————-

NB: Siehe auch unsere Petitionsakualisierung vom 31. Oktober 2016:

Boris Palmer missbraucht sein Amt zugunsten der Affenversuche am MPI Tübingen!
.



Herr Prof. Wolf Singer, das „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft über die Affenhirnforschung ist verfehlt!

Vor zwei Jahren haben wir eine Online Petition zur Hinterfragung des wissenschaftlichen Werts der Affenhirnforschung gestartet und mittlerweile durch zahlreiche Aktualisierungen unserer Petition  8 Affenhirnforschern bzw. Befürwortern der Affenhirnforschung 20 Fragen über diese Forschung gestellt: An Prof. Hans-Peter Thier, Prof. Stefan Treue, Prof. Martin Stratmann, Prof. Almut Schüz, Prof. Peter Strohschneider, Prof. Bernd Engler, Prof. Andreas Kreiter und Prof. Wolf Singer.

Seit zwei Jahren hat kein einziger dieser angesprochenen Entscheidungsträger mit nur einem einzigen Wort auch nur eine einzige unserer Fragen beantwortet!!! Die Frankenstein-Forschungsgemeinschaft schweigt feige.

Wir erhielten auf einmal am 25.03.2017  folgende E-Mail von Prof. Wolf Singer, der seit 40 Jahren völlig erfolglos eine der grausamsten Affenhirnforschung am Max Planck Institut Frankfurt betreibt und sich auf unsere „Anfrage“ bezieht:

From: „Wolf Singer“ w.singer@brain.mpg.de
Sent: Saturday, March 25, 2017 1:43 PM
To: „Jocelyne Lopez“
Subject: Ihre ANFRAGE

Sehr verehrte Frau Lopez,

bitte entschuldigen Sie die späte Antwort auf Ihre Anfrage bezüglich der ethischen Bewertung von Untersuchungen an nicht.menschlichen Primaten in der Grundlagenforschung. Ich wollte zunächst die Arbeiten am White Paper der Max Planck Gesellschaft zu diesem Themenkomplex abschließen, da in  dieser Stellungnahme die meisten der von Ihnen an mich gerichteten Fragen beantwortet werden. Das White Paper ist das Ergebnis der  Beratungen einer international besetzten Präsidentenkommission, die ich zu leiten hatte. Diese Grundsatzerklärung wurde inzwischen vom Senat und  den wissenschaftlichen Gremien der Max Planck Gesellschaft verabschieded. In der Kommission arbeiteten Kollegen aus den  Lebenswissenschaften (darunter ein Primatologe), Ethiker, Juristen, Versuchstierkundler und Tierrechtsexperten, Politiker und ein EU Vertreter mit.

In diesem Papier werden unter Anderem die schwierigen ethischen Probleme ausführlich diskutiert, mit denen sich die Lebenswissen-schaften auseinandersetzen müssen. Sie finden diese Stellungnahme unter der unten angegebenen Internetadresse. Falls Ihre an mich gerichteten Fragen durch  diese Ausführungen nicht beantwortet sind – ich stimme mit den im White Paper formulierten Argumenten überein  – bin ich gerne bereit, weitere Auskünfte zu geben.

Eine Ihrer Fragen möchte ich jedoch herausgreifen, da sie nur mich persönlich betrifft. Sie erwähnen ein Zitat, in dem ich feststelle, dass ich jetzt weiss, dass ich weniger weiss als ich vor 10 Jahren zu wissen glaubte. Das rührt daher, dass die seither gewonnen Einblicke in Hirnprozesse ein wesentlich komplexeres Bild entwerfen als wir alle noch vor 10 Jahren dachten. Das heißt nicht, dass die damals gewonnen Einsichten falsch sind, sie müssen nur in einen wesentlich komplexeren Zusammenhang eingebettet werden und das erfordert zusätzliches Wissen.  Das ist ein ganz normaler Vorgang beim Beschreiten unbekannten Terrains. Durch die Entdeckung der Quantenwelt und die Formulierung der Relatvitätstheorie wurden die Erkenntnisse der klassischen Physik nicht falsch – die meisten unserer lebensweltliche Prozesse und die Funktion der meisten technischen Geräte lassen sich im Rahmen der klassischen  Physik gut beschreiben – sie müssen nur in ein wesentlich kompexeres  Bezugssystem eingebettet werden. Und das erfordert die Erforschung  dieser nächsten Komplexitätsstufe. So ergeht es uns auch in der Hirnforschung und so war meine damalige Äußerung gemeint.

Mit Besten Grüßen
Ihr Wolf Singer
White paper – Max-Planck-Gesellschaft
https://www.mpg.de/10882259/MPG_Whitepaper.pdf
Prof.Dr.Dr.hc.mult.Wolf Singer
Direktor emeritus
Max Planck Institute for Brain Research

.

 

Wenn es ein Witz sein sollte, haben wir ihn nicht lustig gefunden. Wir lassen uns nicht mit dem „White Paper“ der Max Planck Gesellschaft abservieren, das wieder einmal die Sinnlosigkeit dieser barbarischen Forschung und das zugefügte unendliche Leid an Tiere und Menschen zu vertuschen und zu verkaufen versucht! Nachstehend unsere Antwort vom 26.03.2017:

From: „Jocelyne Lopez“
Sent: Sunday, March 26, 2017 10:24 AM
To: „Wolf Singer“
Cc: Gerlinde Wax, Sandra Lück
Subject: Re: Ihre ANFRAGE

Sehr geehrter Herr Professor Singer,

ich bedanke mich für Ihre e-Mail. Leider ist Ihr Verweis auf das White Paper der Max Planck Gesellschaft zur Beantwortung der im Rahmen einer online-Petition 20 gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung gänzlich verfehlt und in keinster Weise für die anfragenden Bürger annehmbar.

Es handelt sich nämlich bei dem White Paper der Max Planck Gesellschaft lediglich um die einseitige, werbemäßige Darstellung der Affenhirnforschung durch die Affenhirnforscher selbst bzw. Befürworter der Affenhirnforschung, wie sie auch seit Jahrzehnten durch die Forschungseinrichtungen betrieben und an die Medien kommuniziert wird. Diese „Grundsatzerklärung“ geht überhaupt nicht auf die weltweite Kritik dieser Forschungsmethode ein, die ebenfalls seit Jahrzehnten und ebenfalls von sachkundigen Fachwissenschaftlern aus den Lebenswissenschaften (Primatologen, Ethiker, Juristen, Versuchstierkundler und Tierrechtsexperte) geübt wird, wie zum Beispiel in Europa von Ärzte gegen Tierversuche e.V., von ANTIDOTE EUROPE oder von BUAV. Die Kritik und die Gegenpositionen dieser wissenschaftlichen Organisationen werden im White Paper der Max Planck Gesellschaft vollständig ausgeblendet. Das ist für die Öffentlichkeit weder zumutbar noch annehmbar.

Die Petentinnen bestehen dementsprechend auf die gezielte und veröffentlichungsfähige Beantwortung durch die Gemeinschaft der Affenhirnforschung der 20 gestellten Fragen über den wissenschaftlichen Wert dieser Forschung, sowie der 62 Fragen über die Behandlung der Tiere am MPI Tübingen, siehe:

Fragenkatalog über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung

Fragenkatalog über die Behandlung der Tiere am MPI Tübingen

und erwarten ebenfalls die Stellungnahme der Forschungsgemeinschaft der Affenhirnforschung über 8 im Rahmen von Strafanzeigen erhobenen Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche am MPI Tübingen, siehe:

Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche am MPI Tübingen

 

Dafür danken im Voraus, sehr geehrter Herr Professor Singer, auch im Namen der zurzeit fast 29.000 Unterstützer unserer Petition und verbleiben,
mit freundlichen Grüßen

Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Gerlinde Wax

 

 

In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.
(anonym) .

.

.

—————————————

Siehe auch aus der Petition:

3,5 Mio Euro Steuergeld für die Gründung 2013 einer neuen Forschergruppe zur Affenhirnforschung!

Prof. Nikos Logothetis, nehmen Sie Stellung zu den Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit Ihrer Versuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis

Herr Prof. Stefan Treue, wir fordern Transparenz über die Affenversuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue



Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut über das CERN OPERA-Neutrinoexperiment

Nachdem wir seit 2012 mit zwei Bürgeranfragen nach Informationsfreiheitsgesetz einzig durch die Einschaltung unseres Rechtsanwalts von der Bundes-behörde PTB die Bestätigung erhalten haben, dass der Sagnac-Effekt zur Synchronisation der Uhren bei dem OPERA-CERN Neutrinoexperiment 2011 berücksichtigt wurde, habe ich am 24.03.2017 eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut gerichtet, zur Klärung der Widersprüche, die sich aus meiner Sicht bei der Interpretation der Ergebnissen dieses fragwürdigen Experiments ergeben:

Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an das Albert Einstein Institut über das OPERA-Experiment

Wir wollen hoffen, dass wir diesmal nicht wieder unseren Rechtsanwalt einschalten müssen, um vom Albert Einstein Institut die Beantwortung der 4 gestellten Fragen zu erhalten…

 



Erinnerung an unsere Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis

Folterlabor Max-Planck-Institut Tübingen: Wir lassen nicht locker!

Am 12. Januar 2017 haben wir eine Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis bei seinem Vorgesetzten am MPI Tübingen eingereicht. Wir haben bis heute keine Antwort bekommen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist ein Rechtsbehelf, der in angemessener Frist beschieden werden muss. Wir halten 2 Monate für eine angemessene Frist und haben daher eine Erinnerung an den Vorgesetzten von Prof. Logothetis heute geschickt. Mal abwarten…

Wir haben über Prof. Logothetis beanstandet, dass er in den Medien die Tierversuchsgegner kriminalisiert, dass er sich über seine Fachkollegen der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche herabwürdigend und unsachlich geäußert hat, sowie dass er sich weigert, zu 8 Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit seiner Versuche Stellung zu nehmen und unseren Fragenkatalog über die Behandlung der Tiere am MPI zu beantworten – Siehe den Text unserer Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Logothetis als Aktualisierung unserer Change-org-Petition über den wissenschaftlichen Wert der Affenversuche:

.

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis


Bild: © Atelier Kunstwerk Fabula, Dortmund
Das hier beigefügte Bild „A greeks nightmare“ der Künstlerin Olivia Rost aus ihrer Galerie „Tierversuche“ bildet den Tierversuchsleiter des MPI Tübingen ab, Prof. Nikos Logothetis.

..

ZUR PETITION…

.

—————————————

Siehe auch aus der Petition:

3,5 Mio Euro Steuergeld für die Gründung 2013 einer neuen Forschergruppe zur Affenhirnforschung!

Prof. Nikos Logothetis, nehmen Sie Stellung zu den Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit Ihrer Versuche!

Herr Prof. Stefan Treue, wir fordern Transparenz über die Affenversuche!

Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue



« Vorherige SeiteNächste Seite »