Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Forschungsgruppe G.O. Mueller'

Intelligente Mathematiker kennen die Schwäche und die Grenze ihrer Disziplin

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel sowie auf meinen Eintrag Meine Sprache ist meine Stärke und gebe einen Austausch aus dem MAHAG-Forum wieder: 

 

24.08.10 Zitat von Jocelyne Lopez:

Nein, ich überziehe nicht meine Kompetenz, ich habe kein einziges kritisches Argument über die Spezielle Relativitätstheorie selbst erfunden – ich wußte nicht mal vor 5 Jahren, dass es eine Spezielle Relativitätstheorie gab und was sie aussagt – sondern habe ich alle Argumente von fachlich kompetenten Autoren kennengelernt, verstanden und übernommen und lediglich mit meinen eigenen Worten dargelegt. Allerdings sind hier meine eigenen Worte wohl meine Stärke, das wurde mir im Hintergrund ab und dann auch gesagt, sogar von einem Sprachforscher am Anfang meiner Beschäftigung mit der Wissenschaft im Internet: ich habe eine direkte, alltägliche Sprache und kann verschnörkelte Sachverhalten sowie Jargon-Sprache besser, klarer und unmissver-ständlicher darstellen als manche fachlich sehr kompetente Autoren.

 

24.08.10 – Zitat von contravariant:

Da hätte ich doch direkt mal eine Frage: In Fehler H6 [aus dem Fehlerkatalog von G.O. Mueller – Vermerk von J. Lopez] heißt es:

Pagels: “Protestieren muß die Mathematik aber, wenn bezüglich der ‘Vierdimensionalität’  von (7) die Orthogonalitätsbedingungen von (8) gesetzt werden! Es ist prinzipiell immer möglich, mit einer 3+n-dimensionalen Geometrie zu argumentieren – aber es können für eine 3+n-dimensionale Geometrie niemals, absolut niemals, Orthogonalitätsbedingungen gelten!

Das finde ich sehr verwirrend und unverständlich, da zwei vierdimensionale Vektoren sehr wohl orthogonal zu einander sein können. Betrachte e1=(1,0,0,0)^T und e2=(0,1,0,0)^T, dann ist das Skalarprodukt <e1,e2> = 1*0 + 0*1 + 0*0 + 0*0 = 0 und damit sind e1 und e2 senkrecht zu einander.

Kannst du die Aussage mal in deine exakteste und aussagekräftigste Sprache bringen und diese Diskrepanz auflösen?

 

25.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich habe mich persönlich nie um die Bedeutung von mathematischen Argumentierungen um die Spezielle Relativitätstheorie gekümmert, wobei es bekannt ist, dass ausgerechnet der Einsatz der Mathematik ein Kernproblem dieser Theorie darstellt. Man muss sich auch nicht um die Mathematik kümmern, um sich mit einer Theorie auseinanderzusetzen und mitreden zu können. Sogar Einstein hatte bekanntlich große Schwierigkeiten mit der mathematischen Formulierung seiner Theorie (”Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr“) und war generell gegenüber der Mathematik sehr kritisch, siehe zum Beispiel auch hierMathematik ist die einzige perfekte Methode, sich selber an der Nase herumzuführen“. Sowohl Anhänger der Relativitätstheorie als auch Kritiker haben die Gefahr des Missbrauchs der Mathematik in der Physik erkannt und davor gewarnt, siehe z.B. auch hier Blog-Einträge über den Mathematismus in Verbindung mit der Relativitäts-theorie.

Das Problem des Einsatzes und des Missbrauchs der Mathematik in der Physik ist also schon lange von qualifizierten Autoren (einschließlich Mathematikern) erkannt. Das ist aber ein Problem, dass die Mathematiker selbst unter sich regeln sollen, die Laien haben sich darum nicht zu kümmern, es reicht völlig, wenn sie die physikalischen Vorgänge verstehen, die in der Speziellen Relativitätstheorie parallel in beiden Sprachen (Deutsch und Mathematik) beschrieben werden.

Die Mathematik ist nun mal eine sehr schwache Sprache, wenn es darum geht, Gedankengänge und qualitative Prozesse zu beschreiben und sie ist dabei wie keine andere Sprache auch vor Denkfehlern geschützt. Wenn ich etwas Falsches in der Natur beschreibe wird es nicht richtig, wenn ich es in der mathematischen Sprache beschreibe… Es gibt ja auch Mathematiker, die intelligent genug sind, um diese Gefahr zu kennen, sowie die Grenze und die Schwäche ihrer Disziplin zu erkennen und zu berücksichtigen.

Was Deine Frage betrifft muss also ein Physiker (oder ein offener Mathematiker) den Laien erst einmal in Worten erklären, worum es bei dem Einwand von Pagels geht, also welche physikalische Vorgänge in der Natur damit beschrieben werden. Das ist ohne Zweifel möglich, dass ein auf Erklärung bemühter Mathematiker mit einfachen Worten einem Laien erklärt, worum es bei diesem Einwand geht. Wenn ich das verstanden habe, werde ich versuchen, den Einwand von Pagels in meiner einfachen Alltagssprache zu formulieren. Ganz bestimmt ist aber dieser Einwand in der Dokumentation von G.O. Mueller anders als rein mathematisch an anderen Stellen behandelt worden, alles hängt ja in einer Theorie zusammen, so daß man verstehen könnte, um welchen speziellen Streitpunkt es hier geht.

 

25.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Du wirst keinen Mathematiker treffen, der nicht hochintelligent ist. Sätze wie “Es gibt auch Mathematiker, die intelligent genug sind …” kann man nur machen, wenn man von dieser wissenschaftlichen Disziplin wenig Ahnung hat. [...]

 

26.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Wenn ein Mathematiker nicht in der Lage ist, die Schwäche und die Grenzen seiner eigenen Disziplin zu erkennen und zu berücksichtigen, ist er nicht intelligen genug. Und davon gibt es wohl leider einige, sonst hätten wir z.B. nicht den Salat seit 100 Jahren mit der Speziellen Relativitätstheorie…

 

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Siehe auch:

Die Mathematiker waren in besonderer Weise verpflichtet, auf die Grenzen der mathematischen Spekulation auf dem Felde der Physik hinzuweisen, haben jedoch das Gegenteil getan

Albert Einstein: „Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen

Die Mathematik ist nur eine Sprache

Galilei lag mit der Mathematik daneben



Meine Sprache ist meine Stärke

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum wieder:

 

22.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

[...] Jetzt die Übertragung auf Spezielle Relativitätstheorie und Längenkontraktion: Der Physiker Albert Einstein erhielt für seine Spezielle Relativitätstheorie im Jahre 1921 den Nobelpreis. Mit Vehemens wurde diese Theorie gegen Modifikationen verteidigt. Die Kritiker heutzutage – um die Publikation GOM herum – fanden ausschließlich kritische Worte für die Spezielle Relativitätstheorie, was auch nicht verwunderlich ist, da sie dem heutigen Stand physikalischer Erkenntnis nicht entspricht. Allerdings gab es von den GOM-Anhängern keine eigenständige Fortentwicklung – sondern sogar den ausdrücklichen Verzicht auf eigene Darstellungen. Das ist die Situation, vor der Wissenschaftler, die sich mit dieser Materie beschäftigen, stehen – d.h. es herrscht Stagnation.

Ob es jetzt den Relativisten oder den Relativitätstheorie-Kritikern um GOM gefällt oder nicht, es wird einfach fortentwickelt, d.h. die Relativitätstheorie wird vom Kopf auf die Füße gestellt, indem Begriffe, die von der Speziellen Relativitätstheorie eingeführt wurden – wie die Längenkontraktion – nunmehr auf das Verhalten eines Feststoffes bei Beschleunigung in seinem Medium begriffen wird. Aus diesem Ansatz kann nunmehr auch die Formel für die Längenkontraktion fortentwickelt werden. Fortführung einer Konstruktion oder auch einer Theorie, das ist normal – allerdings wird es dafür kein Lob von den Relativitätstheorie-Anhängern oder Relativitätstheorie-Kritikern (GOM) geben.

 

22.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ihre angedachte “Fortführung der Speziellen Relativitätstheorie” ist überhaupt keine Fortführung der Speziellen Relativitätstheorie, sondern einer Fortführung der konkurrierenden Theorie von Hendrik Lorentz mit materieller Längenkontraktion durch ein Medium… Ganz was Anderes… Um also die Theorie von Lorentz weiter zu entwickeln muss zwangsläufig die Spezielle Relativitätstheorie als Theorie entsorgt werden, sie kann nicht gleichberechtig mit der Lorentz-Theorie weiter existieren, beide sind ja inkompatibel. Erkenntnistheoretisch kann nicht eine Situation in der Wissenschaft existieren bzw. angestrebt werden, wo zwei widersprüchliche Theorien sich gleichberechtigt durchsetzen und gleichermaßen als gültig erklärt werden. Wie stellen Sie sich das vor? Das geht doch nicht, weder wissenschaftlich noch gesellschaftlich. Das ist sowieso aus Erfahrung schon lange bewiesen, dass so etwas nicht geht: Die Theorie von Lorentz existiert ja auch seit über 100 Jahren, sie ist so alt wie die Spezielle Relativitätstheorie, sie hat sich aber nicht durchgesetzt, sie gilt als ungültig und wurde völlig von der Speziellen Relativitätstheorie verdrängt. Warum sollte sie auf einmal sich durchsetzen und weiterentwickelt werden? Wer soll das berechtigen und bewerkstelligen? Erst einmal müsste die herrschende Theorie, die Spezielle Relativitätstheorie, als ungültig und inkonsistent erkannt werden, erst dann kann sich eine andere Theorie durchsetzen und weiterentwickelt werden. Wie wollen sie es sonst erreichen? Das geht doch gar nicht.

 

23.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Wie du es bereits gesagt hast, es geht nicht um Lorentz, sondern um Theorien, die in den Schriften von Albert Einstein veröffentlicht worden sind. Mit dem Gamma-Faktor wird in der Spezielle Relativitätstheorie ein mathematisches Instrument benutzt, welches das Verhalten eines Objektes bei Annäherung an eine Grenzgeschwindigkeit c beschreibt. Genau die gleiche Kurve kann erzeugt werden, wenn man die cW-Wert-Formel für den Widerstand eines Mediums benutzt und eventuell noch zur Darstellung der Längenkontraktion eines elastischen Körpers die Formel für die Federkraft. Wir sind dann nicht bei Lorentz, sondern bei Forschung heutzutage mit Weiterdenken oder auch nur Klarlegung des Ansatzes von Einstein in seiner Speziellen Relativitästheorie.

Überziehst du nicht etwas deine Kompetenz, wenn du so über Wissenschaft redest? [...]

 

24.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich überziehe nicht meine Kompetenz: Meine Kritik an der Speziellen Relativitäts-theorie habe ich nicht erfunden, ich habe sie innerhalb von ca. 5 Jahren maßgebend von den 1300 hoch kompetenten Autoren der Dokumentation von G.O. Mueller gelernt, insbesondere durch den sehr wichtigen Kapitel 2 mit der Ausarbeitung in allgemein-verständlicher Sprache von ca. 130 Theoriefehlern, die auch jeder naturwissenschaftlich interessierte Laie nachvollziehen kann. Wenn man sich wie ich gezielt mit der eingegrenzten Thematik Spezielle Relativitätstheorie und mit dieser geballten Kompetenz jahrelang auseinandergesetzt hat, sowie auch jahrelang mit den Ausführungen der kritischen Teilnehmern vom MAHAG-Forum (worunter Sie übrigens auch zählen), kann man sehr wohl ohne überheblich zu sein den Anspruch erheben, sich sehr gut mit der Speziellen Relativitätstheorie auszukennen und man kann auf jeden Fall nicht nur mitdenken, sondern auch mitreden. Ich überziehe nicht meine Kompetenz, da kann mir mittlerweile keiner etwas mit der Speziellen Relativitätstheorie vormachen, auch nicht ein Experte wie Dr. Markus Pössel, ich habe ja als Rückendeckung Hunderte von Experten im Lager der Kritiker, es gibt keinen einzigen Aspekt, keinen einzigen Ansatz und kein einziges Argument, die ich nicht kenne und wo ich keinen Bezug auf fachlich qualifizierte Autoren nehmen kann.

Nein, ich überziehe nicht meine Kompetenz, ich habe kein einziges kritisches Argument über die Spezielle Relativitätstheorie selbst erfunden – ich wußte nicht mal vor 5 Jahren, dass es eine Spezielle Relativitätstheorie gab und was sie aussagt – sondern habe ich alle Argumente von fachlich kompetenten Autoren kennengelernt, verstanden und übernommen und lediglich mit meinen eigenen Worten dargelegt. Allerdings sind hier meine eigenen Worte wohl meine Stärke, das wurde mir im Hintergrund ab und dann auch gesagt, sogar von einem Sprachforscher am Anfang meiner Beschäftigung mit der Wissenschaft im Internet: ich habe eine direkte, alltägliche Sprache und kann verschnörkelte Sachverhalten sowie Jargon-Sprache besser, klarer und unmissver-ständlicher darstellen als manche fachlich sehr kompetente Autoren. Die Alltagssprache ist auch die exakteste und aussagekräftigste Sprache, die es überhaupt gibt – ist ja normal, deshalb ist sie auch die Alltagssprache geworden. Ich glaube, das ist schon ein Talent von mir als Laie mit meiner einfachen, zeitweise burschikosen Alltagssprache Sachverhalte besser darzustellen als fachlich viel qualifiziertere Autoren, zumal die Aufklärung der Speziellen Relativitätstheorie ganz eindeutig von einer sprachlichen Verschleierungsstrategie geprägt ist, siehe Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten.

 

23.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Was konkret für Forschung und Weiterentwicklung benötigt wird, lass dir von denen sagen, die an solchen Aufgaben arbeiten. Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie war wichtig, aber es geht weiter.

 

24.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez

Ich lasse mir gerne von den Kritikern konkret sagen, die an solchen Aufgaben arbeiten, was für Forschung und Weiterentwicklung benötigt wird und berichte sogar immer darüber im Rahmen meiner bescheidenen Veröffentlichungsmöglichkeiten. Das nützt aber kaum was, dass sie es mir sagen, das sollten sie es eher sinnvollerweise direkt den Leuten sagen, die in der akademischen Physik für Forschung und Weiterentwicklung zuständig und verantwortlich sind. Dafür fehlen aber sowohl die konkreten Möglichkeiten der Veröffentlichung und Verbreitung der eigenen Ansichte, als auch wohl genug Idealismus oder Zivilcourage zur Aufnahme von Dialogen mit den etablierten Experten.

Übrigens war Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie nicht wichtig, sie ist noch akut wichtig: Soviel ich weiß denkt kein Mensch in der etablierten Physik freiwillig Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie aufzunehmen und für berechtigt und diskussions-würdig zu erklären.

Ich wünsche Ihnen nichtsdestotrotz viel Erfolg als Einzelgänger mit Ihren persönlichen Forschungsaufgaben zur Weiterentwicklung der Speziellen Relativitätstheorie – ob diese Theorie dann mit Ihren Überlegungen über den Widerstand eines Äthers noch als Spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein gelten kann sei dahin gestellt. Aber warum nicht? Vielleicht haben Sie mit dieser Strategie Erfolg, viele Wissenschaftler begnügen sich notgedrungen in einem ideologischen System mit Augenwischereien und Schonen von Eitelkeiten.

 

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Siehe auch:

Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab



„Revolution“ in der Physik: Abschaffung der Meßkonventionen

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie wieder:

 

15.08.10 – Zitat von Britta:  

[...] Die Frage ob nun die Längenkontraktion materiell ist macht soviel Sinn, wie zu fragen ob eine Geschwindigkeit materiell ist. Ein Objekt kann viele unterschiedliche Geschwindigkeiten zu vielen Bezugspunkten haben. [...]

 

16.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ein Objekt kann viele unterschiedliche Geschwindigkeiten zu vielen veränderlichen Bezugspunkten haben, ist ja normal und bestreitet auch keiner, aber es kann nur eine einzige materielle Länge haben, weil man eine Länge sinnvollerweise nur relativ zu einem einzigen unveränderlichen Maßstab misst. Messen ist vergleichen. Logisch, oder? Das ist der grundsätzliche Unterschied zwischen der Messung einer Geschwindigkeit und der Messung einer Länge. Wenn Du das verstanden hast, dann hast Du den primitiven Denkfehler der Relativisten bei der Messung von Längen verstanden. Ist auch kinderleicht zu verstehen.

 

16.08.10 – Zitat von Gerhard Kemme:

Im Prinzip bin ich deiner Meinung – aber als ein Typ, der gerne offen und ehrlich seine Ansichten kund tut, gestehe ich, dass dieses Hinundher etwas langweilig wird und die Sachlage auch nicht völlig trifft, d.h. frei formuliert, würde ich es so ausdrücken, dass die Relativisten ihrer “Relativisten-Linie” folgen und du deiner “GOM-Linie” – und da gibt es keine Abweichungen. Im Prinzip existiert eine Art Synthese zwischen solchen Meinungsunterschieden, diese wird allerdings meistens übergangen.

 

17.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Es gibt hier aus meiner Sicht keine „Art Synthese“, die die abweichenden Linien verbinden könnte: Es geht ja lediglich nur um das Akzeptieren oder das Ablehnen einer Konvention.

Und die Relativisten lehnen die äußerst sinnvolle und seit mehreren Tausenden von Jahren überall auf der Welt von den Menschen unabhängig voneinander erfundene Konvention ab, dass die materielle Länge eines Objektes nur durch Vergleichen mit einem unveränderlichen Maßstab zu bestimmen ist, der willkürlich per Konvention zu setzen ist – wobei es sich sinnvollerweise ergibt, dass ein Objekt nur eine einzige materielle Länge in einem bestimmten Maßeinheitsystem haben kann.

Mit der Ablehnung dieser Konvention der Messung einer Länge mit einem unveränder-lichen Maßstab entziehen die Relativisten der Physik als messende Wissenschaft ihre wissenschaftliche Grundlage. Das ist dieser Umstand, den man vielleicht als die „Revolution des Denkens der Menschen” erklären könnte, die von der Relativitätstheorie behauptet wird: Man misst eine Länge mit einem Gummiband und innerhalb des selben Masseinheitssystems werden unsinnigerweise unendlich viele verschiedene Längen als gültig erklärt. Ganz tolle “Revolution” und ganz toller Erkenntnisfortschritt, Kompliment… Was wollen Sie da bloß als „Synthese“ herausarbeiten? Wo sehen Sie einen Mittelweg? Wo sehen Sie Konsensfähigkeit? Ich sehe keine. Entweder akzeptiert man die Messkonvention der Länge eines Objekts, wonach sie durch Vergleich mit einem unveränderlichen, festgesetzten Maßstab zu bestimmen ist – und dabei wird logischerweise nur eine einzige Länge als gültig erklärt – oder man akzeptiert diese Konvention nicht und erklärt unendlich viele Längen dieses Objekts als gültig. Was allerdings sämtliche Messergebnisse unbrauchbar macht und den Sinn des Messens vernichtet…

Ich weiß nicht, wo Sie Konsensfähigkeit in dieser Lage sehen, außer dass man widerstandslos akzeptiert, dass die Physik in ein Kasperletheater verwandelt wird, was mit der Speziellen Relativitätstheorie und ihrer Ablehnung von Meßkonventionen ohnehin schon geschehen ist.

Hier empfehle ich noch einmal die Lektüre von einigen Grundlagen der Messtechnik für die Physik als messende Wissenschaft in der Arbeit des Kritikers Helmut Hille Messen als Erkenntnisakt, zum Beispiel:

Wie ich zeigen werde, haben wir heute eine Situation, in der sich niemand daran stößt, wenn zwischen dem Maß als Meßmittel und dem Gegenstand des Messens nicht klar unterschieden wird und wenn in Meßeuphorie geglaubt wird, auch Maße messen zu können. Doch:
Maßstäbe werden nicht gemessen sondern gesetzt. Sie sind etwas Geistiges, mit deren Hilfe wir verstehen. Ihre Maßeinheiten sind zu definieren und durch Konvention zur Geltung zu bringen.
[…]
Alles Messen ist ein Vergleichen:
Als Kognitionsmuster heißt messen demnach: Kenntniserwerb von unbekannten Abmessungen durch Vergleichen mit Standardmaßen (Maßeinheiten, Normale). Kenntnis von einer unbekannten Abmessung wird dadurch erworben, indem man sie zu einer bekannten Maßeinheit durch Zahlwerte auf Maßstäben in Relation setzt (die Zahl der Maßeinheiten / Normale wird Maßzahl genannt). Relationen sind etwas Mentales. So ist auch alles Messen rein mental. Verstehen heißt: Das Zurückführen des Unbekannten auf ein Vertrautes, dem wir trauen, weil wir es kennen. So auch beim Messen: Als Bekanntes ist das Normal das in allem Messen Gleichbleibende mit dem verglichen wird. Daher muß die Wissenschaft der Messung, die Metrologie, durch geeignete Normale und Definitionen dafür sorgen, daß ihre Maßeinheiten möglichst unveränderlich sind und weltweit gelten. Ohne diese Voraussetzung wären Ergebnisse der Naturwissenschaften fraglich bis wertlos und die moderne Technik büßte an Reproduzierbarkeit ein.
[…]
Für seine Funktion als Urmaß ist es nicht wichtig, daß das Urmeter nun tatsächlich der zehnmillionste Teil eines Erdquadranten ist, sondern nur, daß es als Urmeter definiert ist und als solches zur Verfügung steht.
[…]
Die Verkehrtheit geht heutzutage soweit, daß nicht mehr die Veränderung der Dinge in Raum und Zeit Gegenstand teurer Messungen ist, sondern die Veränderung von Raum und Zeit durch die Dinge, um die angebliche “wahre” Systemzeit zu ermitteln, so als gäbe es doch eine objektive Zeit.
Aber:
Maßstäbe und ihre Einheiten sind keine Frage der Wahrheit sondern der Gültigkeit. Sie werden nicht durch Tatsachen sondern durch Normen bestimmt. Einzig auf ihnen beruht unser Wissen über Quantitäten.
[…]
Einzig die definierten Größen sind es, die uns Verständnis von Messungen geben und die wissenschaftlich verbindliche und anwendbare Aussagen gestatten.
Und mit was will man überhaupt messen, wenn die Maßeinheiten selbst erst gemessen werden müßten???
[…]
Und noch etwas: Erkenntnisprobleme wollen nicht “gelöst” sondern aufgelöst werden; sie bedürfen nicht der “Erklärung” sondern der Klärung. Nur Klärung schafft Klarheit. [...]

(Helmut Hille)

 

Wenn Sie die Meßkonventionen einer Länge auch nicht akzeptieren wollen und mit der Speziellen Relativitätstheorie und seiner “Revolution” des Denkens des Menschen (sprich Abschaffung von unveränderlichen Maßstäben) die Physik in ein lächerliches Kasperletheater mitverwandeln wollen, bitteschön. Oder aber finden Sie selbst eine „Art Synthese“ zwischen der “Relativisten-Linie” und der “GOM-Linie“, wenn Sie es besser können als ich, das steht jedem Kritiker frei und ich habe überhaupt nichts dagegen, ganz im Gegenteil.

(Jocelyne Lopez)

 

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Siehe auch:

Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr…
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Länge eines Stabes gemäß Einstein: Was nun?
Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern
Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten



Dr. Markus Pössel macht sich Verleumdungen und Beleidigungen von illegalen Denunziationsportalen zu eigen

Ich verweise auf die unterschwelligen Drohungen mit Gerichtsverfahren durch Dr. Markus Pössel in meinen beiden Blog-Einträgen Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab und Fristsetzung durch Dr. Markus Pössel und gebe Austausche in diesem Kontext aus dem MAHAG-Forum wieder: 

 

17.08.10 – Zitat von Britta:

[...] Aber du kannst ja dann dem Richter ja nicht nur die Längenkontraktion erklären und von der bösen über 100 Jahre andauernden Verschwörung und Unterdrückung der Kritik an der RT erzählen, sondern du erklärst ihm am Besten auch gleich noch, wie die Gesetzte richtig zu interpretieren sind. [...]

 

18.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ja, lassen wir uns von Richtern belehren, das halte ich in diesem langjährigen Kontext für die beste Lösung. Dr. Markus Pössel offensichtlich auch, also sind wir uns beide Betroffene da einig, ist schon mal schön. Aber erst einmal lassen wir Dr. Markus Pössel selbst in seiner Klageschrift präzisieren, was er genau zu monieren hat, das werden die Richter nämlich genau von ihm verlangen. Dann haben wir Klarheit.

Ich glaube aber kaum, dass er eine Britta oder sonst jemanden von Esowatch als Rechtsberater braucht, da wäre er aber wirklich schlecht beraten. Das war zum Beispiel schon mal nicht ganz so gut, dass er sich auf dieses illegale Rufmordsportal berufen hat, um seine Entscheidung zu kräftigen eine fachliche Korrespondenz mit mir abzubrechen, siehe Dr. Markus Pössel bedankt sich für einen Hinweis auf das illegale Denunziations-portal Esowatch.com. Ich könnte nämlich als Gegenklage Rechenschaft dafür verlangen, warum Dr. Markus Pössel als Mitarbeiter einer staatlichen Institution, die ausdrücklich von der Bundesministerin für Bildung und Forschung zur Klärung vom Meinungsstreit über die Relativitätstheorie genannt wird, im Rahmen einer fachlichen Anfrage zur Klärung einer Kernfrage der Speziellen Relativitätstheorie ganz üble Verleumdungen (insbesondere Antisemitismus, Rassismus, Nazismus), sowie massive Beleidigungen und üble Nachrede aus diesem Denunziationsportal mit Verlinkungen auf ein langjähriges Hetz- und Haßforum mit gefälschtem Impressum gegen eine naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin sich unmissverständlich zu eigen gemacht hat, siehe Blog von Dr. Markus Pössel Diskussionen mit unorthodoxen Kritikern:

22.07.10 – Zitat eines anonymen Teilnehmers OmegaPirat:

Haben Sie (Herr Pössel) bereits den Beitrag zu Ihrer Korrespondentin auf esowatch.com gelesen? Dann wissen Sie mit wem Sie es zu tun hatten.

Zitat Dr. Markus Pössel:

Den Beitrag auf der von Ihnen angegebenen Webseite, insbes. die von dort verlinkten Forenbeiträge meiner Korrespondentin, habe ich mit Interesse gelesen, und fühle mich in meiner Entscheidung, die Diskussion abzubrechen, weiter bestärkt – danke für den Hinweis!

Damit identifiziert sich Dr. Pössel mit den schwerwiegenden Delikten dieser anonymen Übeltäter und solidarisiert sich mit den Einstellungen und dem Verhalten der fanatischen Forenrelativisten, die seit Jahren im Internet anonym mit ganz üblen Verleumdungen und Beleidigungen gegen die „cranks“ (sprich die “unorthodoxen Kritiker” von Dr. Markus Pössel) wüten, insbesondere mit Antisemitismus-, Rassismus- und Rechtsextremismus-Vorwürfen. Dr. Pössel kann jetzt nicht ahnungslos tun und nicht mehr behaupten, er kenne diese dubiöse „Szene“ nicht, er hat mit dieser Danksagung an Esowatch /Alpha Centauri sich deren langjährigen und massiven Verleumdungen, Beleidigungen und schweren Verletzungen von Persönlichkeitsrechten zu eigen gemacht, die eindeutig abmahnfähig sind, er hat seinen Argumentationslager öffentlich gewählt und in seiner fachlichen Erklärungsnot auf eine reine ad hominem Diskussion abgelenkt, sowie dabei seine verleumderischen und beleidigenden Einstellungen zur Kritik und zu den Kritikern deutlich genug mitgeteilt. Dafür soll er sich moralisch verantworten – wenn er es will auch gerichtlich, meinetwegen. Auch dieser ernste Aspekt bedarf seit Jahrzehnten bei der Kritik der Relativitätstheorie einer gerichtlichen Klärung, da sind zu vielen Menschen in der Wissenschaft und in der breiten Öffentlichkeit Opfer dieser Ungeheuerlichkeiten geworden, siehe zum Beispiel: Schmähkritik vom Landesgericht Köln verurteilt:

Die 28. Zivilkammer weist darauf hin, dass der Antisemitismusvorwurf vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus besonders schwer wiegt. Er sei wie kaum ein anderer geeignet, den mit dieser Geisteshaltung in Verbindung Gebrachten in den Augen der Öffentlichkeit herabzusetzen.

 

oder auch die Ausführung der Forschungsgruppe G.O. Mueller in ihrer Dokumentation: 

G.O. Mueller: Die besondere Strategie: der verleumderische Antisemitismus-Vorwurf  

G.O. Mueller: Was haben Antisemitismus, Nationalsozialismus und Völkermord mit Physik zu tun?  

oder auch meine unbeantwortete Ansprache an weitere Verantwortliche aus dem öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem: 

Jocelyne Lopez schreibt an Frau Milena Wazeck, Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte

wobei die “historische Erfolgsstrategie” von Milena Wazeck gegenüber den Kritikern der Relativitätstheorie auch stolz von einem notorischen Hetzer aus dieser Hetz- und Haßszene im Blog von Dr. Markus Pössel noch einmal verkündet wurde:

05.08.10 – Zitat von “Max Feierabend“:

Ich halte es daher eher mit der Einsicht von Milena Wazeck, die als historische Erfolgsstrategie gegenüber dieser wissenschaftsfernen Klientel die “Marginalisierung durch Nichtbeachtung” extrahiert hat.

 

siehe dazu mein Blog-Eintrag: Die gute Milena Wazeck befolgt brav die Strategie „Marginalisierung durch Nichtbeachtung“.

(Jocelyne Lopez)



Zitierungen von G.O. Mueller in gedruckten Büchern und Zeitschriften

Als Ergänzung zu meinen Eintrag G.O. Mueller: Präsenz im Internet und in Bibliotheken verweise ich auf die bisherigen Zitierungen der Veröffentlichungen von G.O. Mueller in gedruckten Büchern und Zeitschriften:

  

  1. 2005 Die Relativitätstheorie fällt : physikalische, philosophische, wissenschafts-
    soziologische u. allgemeinverständliche Korrektur; Hundert Jahre Kultus des Irrtums sind genug / Hrsg.: Gottfried Anger, James Paul Wesley, Hans Kaegelmann.
    Windeck/Sieg (usw.): Verl. Kritische Wissenschaft 2005. 520 S.
    (Was von moderner Physik bleibt und fällt. 1.) – ISBN 3-925914-31-5.
  2. 2005 Jooß, Christian: Albert Einstein – Wissenschaftler und Rebell.
    Essen: Verlag Neuer Weg 2005. 75 S.
    Lit. Nr. 64: GOM. – Im Text: S. 22.
  3. 2005 Theimer, Walter: Die Relativitätstheorie: Lehre – Wirkung – Kritik 
    Walter Theimer; Vorw.: Ekkehard Friebe; unveränd. Neuauflage.
    Graz: Edition Mahag 2005. 200 S.
  4. 2005 Winkler, Wigbert: Hier albert Einstein : Kritiken an Einsteins Relativitätstheorie.
    In: Abenteuer Philosophie. Nr. 102. 2005, (=2005, Nr. 4), S. 39-42.
  5. 2007 Moatti, Alexandre: Einstein – un siècle contre lui.
    Paris : Jacob, 2007. 305 S.
    Text: S. 196, 199. – Lit. Nr. 38, 47.
  6. 2007 Pontcharra, Jean de:
    La relativité d’Einstein.
    In: CEP [Centre d'Etudes et de Prospective sur la science]. 2007, Trimestre 3 (= Nr. 40), S. 14-21.
  7. 2008 Li, Zifeng: Special relativity arising from a misunderstanding of experimental results on the constant speed of light.
    In: Physics essays. 21. 2008, no. 2, S. 96-102.
  8. 2009 Abqary, Qusthan: Melawan Fasisme Ilmu / Qusthan Abqary.
    Jakarta: Penerbit Kelindan 2009. 160 S. – ISBN: 978-602-95374-0-6
  9. 2009 Hilscher, Gottfried: Das GOM-Projekt – für die Freiheit der Wissenschaft, gegen die Mauer des Schweigens.
    In: NET-Journal. Jupiter-Verlag, Zürich. 14. 2009, Nr. 1/2, S. 54.
  10. 2009 Malykin, Grigorii B.: Para-Lorentz transformations / Grigorii B Malykin.
    In: PHYS-USP, 2009, 52 (3), 263–266.
  11. 2009 Schmiechen, Michael: Newton’s Principia and related “principles” revisited [Vol. 1-3 Buchausgabe] : classical dynamics reconstructed in the spirits of Goethe, Euler and Einstein; elementary mechanics from an advanced standpoint and vice versa / Michael Schmiechen. 2. ed. of work in progress in 3 volumes.
    Norderstedt: Books on Demand 2009. 1426 S.
  12. 2009 Soler Ferrán, Pablo: La teoria de la relatividad en la fisica y matematica españolas : un capitolo de la historia de la ciencia en España / Pablo Soler Ferrán; Diss. Madrid: Univ. Complutense 2009. 680 S. Madrid, Univ. Complutense, Phil. Fak., Diss. Nov. 2008.
    Zitate: S.. 273-274; 385-386; 676.

 

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Siehe auch:
Kritik der Relativitätstheorie: Wikipedia hinkt hinterher



In diesen Zug würde auch kein Relativist einsteigen wollen…

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum wieder:

 

05.08.10 – Zitat von mordred:

[...] Und darum wird man weder eine Zeitdilation, noch eine Längenkontraktion, geschweige denn sonstiges je objektiv Real messen können. Es gibt sie nämlich real nicht !

 

06.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Diese Überlegung halte ich für sehr wichtig, sogar für fundamental für die  Messung der materiell nicht existierenden Verkürzung eines Objektes beim Vergleich zwischen Zustand der Ruhe und Zustand der Bewegung: Man kann in der Tat grundsätzlich die materielle Verkürzung eines Objektes nicht experimentell feststellen, wenn dieses Objekt sich nicht verkürzt! Logisch. Würde man also bei einer konkreten Messung eine Verkürzung feststellen, ist sie zwangsläufig als falsch zu erklären, Punkt fertig aus. Das hat also im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie gar keinen Sinn konkrete Messungen von bewegten Objekten durchführen zu wollen. Wozu denn? Man setzt doch ausgerechnet voraus, dass sich zwischen Ruhelänge und bewegter Länge nichts ändert! Jegliches Ergebnis für die Länge eines bewegten Objektes, das von seiner Ruhelänge abweichen würde, wäre ja falsch. Deshalb würden alle Experimente die Spezielle Relativitätstheorie widerlegen, die eine Verkürzung von bewegten Objekten als richtiges und gültiges Meßergebnis erklären würden.

Deshalb habe ich auch oft behauptet, die Spezielle Relativitätstheorie sei nicht falsifizierbar: Es gibt unter Voraussetzung der Annahme einer nicht materiellen Verkürzung kein Experiment, das eine Verkürzung richtig messen könnte: Alle Experimente liefern ja ein falsches Ergebnis, wenn sie eine andere Länge als die Ruhelänge bestimmen. 

Der Kritiker Helmut Hille hat auch irgendwo sinngemäß und nachvollziehbar ausgesagt, dass man auch grundsätzlich keine materielle Längenkontraktion von bewegten Objekten feststellen könne, weil der bewegte Maßstab sich entsprechend der Verkürzung des bewegten Objekts während der Messung materiell verkürzen würde, so daß man nicht merken würden, dass sowohl Objekt als auch Maßstab kürzer geworden sind.  

Nehmen wir als Gedankenexperiment die konkrete Messung eines bewegten Objektes durch Fixieren von Uhren an beiden Ende des Objektes: Messen wir die Ruhelänge mit einem ruhenden Maßstab eines auf einem Gleis ruhenden Eisenbahnwagons, fixieren wir zwei Uhren an beiden Enden des Wagons und lassen wir ihn fahren. 

Egal wie die Uhren während der Fahrt sich verhalten, ob sie synchron bleiben oder asynchron werden, und egal welcher Beobachter die Uhren abliest, das spielt für die Zielsetzung unserer Messung keine Rolle: Der Zeigerstand der Uhren liefert ja gar keine Information darüber, ob sich die materielle Länge des Wagons während der Fahrt verkürzt hat oder nicht, und auch nicht ob andere Ursachen für den Zeigerstand der Uhren verantwortlich sind. Wir wollen nämlich nicht das Verhalten von bewegten Uhren testen und nicht die Längen von bewegten Uhren messen, wir wollen ja das Verhalten des Wagons testen und seine bewegte Länge messen. Ob die Uhren dabei langsam oder schnell oder gleich laufen gibt uns ja keine Auskunft darüber, ob der Wagon materiell kürzer geworden ist oder nicht, logisch. Man soll die Zielsetzung einer Messung klar festlegen und auch nicht die  messenden Instrumente mit den zu messenden Objekten verwechseln…  

Um eine eventuelle materielle Verkürzung des Wagons in Fahrtrichtung nachzuprüfen muss man also zwangsläufig die Länge des Wagons im Ruhezustand und die Länge des Wagons im Bewegungszustand vergleichen. Warum führt man solche Messungen nicht durch? Na ja, weil man eben weiß, dass während der Fahrt ein Wagon kein bisschen kürzer wird…  Lieber glauben und erzählen die Relativisten, dass zum Beispiel ein Myon sich in Fahrtrichtung verkürzt, wobei sie dabei die Ruhelänge eines Myons völlig aus der Luft gegriffen länger als seine bewegte Länge voraussetzen (die Zeitdilation geht ja nicht ohne Längenkontraktion)… Schön, wenn man fiktive Messungen durchführt und sie für konkrete Messungen verkauft, man kann sich ja alle mögliche Ergebnisse ausdenken. 

Hier gab es schon 1922 ein interessantes Gedankenexperiment des Kritkers Hans Henning, referiert in der Dokumentation von G.O. Mueller, Seite 303:

Zitat von G.O. Mueller: 

Erfindet zur Prüfung der behaupteten Längenkontraktion ein reales Experiment im Stil von Einsteins Eisenbahn-Gedankenexperimenten: zwei „Drahtgitter“, die als elektrische Kontakte dienen sollen, werden am Schienenweg so aufgestellt, daß der ruhende Wagen sie mit beiden Wagenenden gerade berührt und dann einen elektrischen Kontakt schließt; der fahrende Wagen soll laut Theorie verkürzt sein, würde daher im Vorbeifahren die beiden Drahtgitter nicht mehr gleichzeitig berühren und deshalb keinen elektrischen Kontakt schließen können. Der Wagen wird mit Sprengstoff beladen, der bei Kontakt mit beiden Drahtgittern den Wagen in die Luft sprengt: nun werden alle Relativisten zur Fahrt im Wagen eingeladen; wenn sie an die Verkürzung durch Bewegung glauben, müßten sie vertrauensvoll einsteigen. Henning erwartet: „Nur einige Führer bleiben zurück und gestehen: der Wagen muß explodieren, denn Naturgesetze sind unabhängig von den Einsteinschen Koordinatenbetrachtungen“ (S.13).

Auch heute noch würde vermutlich kein führender Relativist in diesen Zug einsteigen wollen, trotz den angeblichen Tausenden von Hochgenauigkeitsmessungen, die die Relativitätstheorie immer besser bestätigt haben sollen, wie zum Beispiel die Deutsche Physikalische Gesellschaft es 2008 noch erzählt, siehe: Die Verantwortung des Herrn Dr. Peter Genath und Erfinden und manipulieren die Relativisten ihre Messungen? 

(Jocelyne Lopez) 

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Siehe auch:

Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden
Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?
Längenkontraktion: Die Relativisten in der Klemme
Länge eines Stabes gemäß Einstein: Was nun?



Die Natur der Längenkontraktion soll nicht eindeutig geklärt werden

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an das Albert Einstein Institut Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel über die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie und gebe weitere Austausche aus dem MAHAG-Forum wieder: 

  

03.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Nein, ich weiß eben gar nicht, wo und in welcher Form die kritischen Arbeiten zwischen 1908 und 2003 der ca. 1600 Autoren aus der Dokumentation von G.O. Mueller von der etablierten Physik “behandelt” worden sind. Das wüsste ich nämlich gern. Weil die Streitpunkte über Kernfragen seit 100 Jahren immer noch nicht geklärt sind, wie zum Beispiel die Dauerbrenner Längenkontraktion und Zeitdilatation (siehe z.B. die Kritik von Max Abraham 1908).

Die Wahrheit ist aber, dass sie eben nirgendwo öffentlich “behandelt” wurden, sondern dass sie totgeschwiegen worden sind und weiterhin totgeschwiegen werden. G.O. Mueller hat sich die gigantische Arbeit gemacht, sie in einem einmaligen Nachschlage-werk zusammenzuführen. Das interessierte aber Dr. Pössel schon 2008 nicht, es geht für ihn nur um Lehren der Lehrmeinung, und basta. Er hat sich sowieso schon seine persönliche Auffassung über die Kritiker der Relativitätstheorie seit langem gebildet und im Internet verbreitet: sie sind “cranks” und nicht ernst zu nehmen. Gezielte Hinter-fragung ist nicht mehr zulässig, das sieht man doch an das Verhalten von Dr. Pössel: Er lässt keine Frage zur Realität der Längenkontraktion mehr zu, weder in unserer Korrespondenz, noch in seinem Blog, und basta. Er wird irgendwann bei “Einstein Online” wie üblich irgendeine einseitige und kritiklose Lehrstunde über die Spezielle Relativitätstheorie und Gemeinplätze über die Physik veröffentlichen - daran mangelt es nicht und es interessiert auch kaum jemand - aber bloß keine Klärung der umstrittenen Frage der Realität der Längenkontraktion herbeiführen, die eine Menge Leser interessiert. 

 

03.08.10 – Zitat von Mirko:

Das ist doch Unsinn, er hat nur keine Lust mehr, gegen die immer gleichen Windmühlen anzulaufen und auf immer gleiches Unverständnis und fehlende Bereitschaft, sich auf Argumente einzulassen, zu stoßen.

 

03.08.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Na ja, wenn er keine Lust hat, eine Kernfrage der Relativitätstheorie zu klären, die so einfach zu klären ist, dann liegt es daran, dass er kein Interesse hat, dass diese Frage geklärt wird. Aus dem guten Grund, weil Dr. Markus Pössel nur da ist, um die Lehrmeinung zu vermitteln und weil es zur Lehrmeinung gehört, dass die Frage nicht eindeutig beantwortet bleibt und damit der vernichtende Widerspruch vertuscht wird.

Die Relativisten haben kein Interesse die einfache Frage unmissverständlich zu klären, ob die Längenkontraktion von bewegten Objekten in der Speziellen Relativitätheorie materiell oder nicht materiell ist. So oder so verlieren sie nämlich bei einer Antwort: Ist sie materiell, dann ist Lorentz bestätigt und die Spezielle Relativitätstheorie widerlegt, ist sie nicht materiell dann ist die klassische Physik bestätigt und die Spezielle Relativitätstheorie physikalisch völlig irrelevant. Sie hantieren also lieber mit sprachlichen Eseleien und billiger Rhetorik mit den Begriffen “materiell” und “real“, als ob die deutsche Sprache so arm wäre, dass in diesem Kontext keine eindeutige Bedeutung bei der Verwendung dieser Begriffe möglich sei. Dass diese billige Rhetorik ihnen die einzige Rettung erscheint, zeigt wie groß ihre Erklärungsnot ist. Es gehört zur Lehrmeinung, dass diese seit Aufstellung der Theorie umstrittene Frage der Natur der Längen-kontraktion nicht eindeutig und widerspruchfrei geklärt wird.

  

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Siehe auch: 

Was meint Dr. Markus Pössel mit “real” und “materiell”?

Längenkontraktion: Die Relativisten in der Klemme

Länge eines Stabes gemäß Einstein: Was nun?

Die Anhänger der Relativitätstheorie wollen etwas verschleiern

Die Relativitätstheorie lebt von der sprachlichen Unschärfe und der Verschleierung des Unerwünschten

Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung



Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab

Ich verweise auf meine Anfrage vom 28.04.10 an Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut / Max Planck Gesellschaft für Gravitationsphysik Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel und gebe einen weiteren Austausch wieder: 

 

Von Markus Pössel – AEI / MPG
An Jocelyne Lopez
Datum: 17.07.10
Betr.: Bitte um Klärung bzgl. Spezieller Relativitätstheorie 

Sehr geehrte Frau Lopez,

nach einigen turbulenten Wochen (Dienstreisen, Lehrerfortbildung,Tagung) bin ich jetzt endlich dazu gekommen, Ihre Mail vom 26.5. zu lesen, die mich allerdings unangenehm ueberrascht hat. 

Ich habe mich daraufhin entschlossen, unsere Korrespondenz abzubrechen.

Meine Beweggruende habe ich in Form eines offenen Briefs auf mein Blog gestellt. Sie finden den Beitrag unter http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/zweifelhaftes/2010-07-17/kritiker-diskussionen

Sie haben eine Reihe von E-Mails, die ich Ihnen geschrieben habe, ohne mein Einverstaendnis ins Internet gestellt und z.T. auch kommentiert. Im Gegenzug moechte ich Sie auffordern, jedem dieser von mir geschriebenen E-Mail-Texte, den folgenden Textbaustein anzufuegen, der auf meine eigenen  Kommentare zu unserer Diskussion verweist:
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Markus Pössel weist darauf hin, dass Frau Jocelyne Lopez Aussagen aus dem E-Mail-Wechsel, zu dem auch die hier wiedergegebene E-Mail gehört, aus seiner Sicht verzerrt und sinnentstellt zitiert. Er bittet interessierte Leser, sich insbesondere nicht auf die Zusammenfassungen von Frau Lopez zu verlassen. Eine ausführliche Stellungnahme von Markus Pössel zu seinem E-Mail-Wechsel mit Relativitätskritikern, die auch für die Diskussionen mit Frau Lopez Gültigkeit hat, finden Sie auf http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/zweifelhaftes/2010-07-17/kritiker-diskussionen
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Die URL sollte dabei als Link auf den Blogbeitrag, den ich Ihnen genannt habe, angelegt sein. Der Text sollte die gleiche Schriftgroesse haben wie die E-Mail und direkt auf den E-Mail-Text folgen; falls Sie den Text farblich vom Haupttext der E-Mail absetzen wollen, waehlen Sie bitte die Farbe #0000AA.

Mit den besten Gruessen,
Markus Poessel

 

Nachstehend meine Antwort:

 

Von Jocelyne Lopez
An Markus Pössel
Datum: 20.07.10
Betr.: Bitte um Klärung bzgl. Spezieller Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel, 

Dass Sie unsere Korrespondenz abbrechen möchten war zu erwarten und damit habe ich auch schon lange gerechnet. Die Gründe dafür sind nicht in der langatmigen Rechtfertigung Ihrer Entscheidung im Ihrem Offenen Brief vom 17. Juli 2010 zu finden, sondern sind aus meiner Sicht einfach auf die Tatsache zurückzuführen, dass Sie, sehr geehrter Herr Dr. Pössel, mit der Kritik an der Speziellen Relativitätstheorie nicht umgehen können und auch damit bis jetzt in Ihrer Karriere nie etwas anfangen konnten, es tut mir leid, es so direkt aussprechen zu müssen: Sie treten gegenüber Ihren Kollegen Kritiker immer in der Position des Lehrenden auf und tragen lediglich immer nur die offizielle Lehre vor, Sie wollen auffällig immer Anderen etwas lehren, und zwar einzig die etablierte Lehrmeinung. Ihre Kollegen Kritiker wollen aber nicht etwas von Ihnen lernen, schon gar nicht die offizielle Lehrmeinung, die sie ohnehin kennen, sie wollen vielmehr die Theorie kritisieren, die Sie lehren. Diese Situation ist Ihnen aber offenbar völlig befremdlich, Sie sind von der unantastbaren Richtigkeit der Theorie persönlich so überzeugt, dass die Vorstellung, dass nicht Sie Anderen etwas lehren müssen, sondern im Gegenteil Andere Ihnen was lehren können, Ihnen nicht einmal in den Sinn kommt. Die Position des Lehrenden, die Sie systematisch bei Auseinandersetzungen mit Kritikern einnehmen, ist aber das Gegenteil einer wissenschaftlichen kritischen Haltung: Weder können Sie kritische Argumente an dieser Theorie offenbar nachvollziehen und darauf gezielt eingehen, noch können Sie verstehen, dass man überhaupt an dieser Theorie Kritik ausüben kann. Es ist wohl unbestritten, dass man Ihnen einen großen Verdienst bei der einseitigen und kritiklosen Vermittlung der Theorie in der Öffentlichkeit zu verdanken hat, jedoch sind Sie nach meinen Beobachtungen und nach meiner persönlichen Erfahrung für die Aufnahme von Einwänden und für die Beschäftigung mit kritischen Positionen überhaupt nicht empfindlich. Die intensive Beschäftigung mit einer Theorie ist gut, aber erst mit der intensiven Beschäftigung mit der Kritik einer Theorie fängt Wissenschaft wirklich an.

Dass Sie persönlich ein völliges Unverständnis für die Kritik an der Relativitätstheorie und eine pauschale Diskreditierung der Privatpersonen der Kritiker schon seit langen inne haben ist zum Beispiel eindeutig mit den Pamphleten dokumentiert, die Sie schon seit ca. 12 Jahren ins Internet gestellt haben, wo Sie pauschal jegliche Kritik an der Relativitätstheorie herabsetzen und sinnentstellend darstellen, sowie auch pauschal die Privatpersonen aller Kritiker als “cranks” verunglimpfen, diffamieren, verspotten und ins lächerliche ziehen,
siehe: Dr. Markus Pössel: Die Kritiker der Relativitätstheorie sind “cranks

Dass Sie sich dabei jedoch im Hintergrund intensiv mit der fachlichen Kritik der Relativitätstheorie beschäftigt haben, ist aus meiner Sicht überhaupt nicht ersichtlich. Als Sie z.B. meinen Vorschlag der Zusendung der Dokumentation von G.O. Mueller über 95 Jahre Kritik der Speziellen Relativitätstheorie abgelehnt haben, haben Sie zwar ausgesagt, dass Sie sich “bereits vor längerer Zeit sowohl mit der historischen Rezeptionsgeschichte der Relativitätstheorie als auch mit den Thesen zeitgenössischer Relativitätskritiker auseinandergesetzt“ hätten,
siehe: Ihre E-Mail vom 31.08.08 
jedoch behandeln weder historische Rezeptionsgeschichte noch zeitgenossische Alternativtheorien vordergründig und tiefgründig die vielfältigen Einwände und Gegenpositionen zur Speziellen Relativitätstheorie, die seit Aufstellung der Theorie immer wieder von der Kritikergemeinde weltweit vorgebracht wurden. Der Fehlerkatalog der Dokumentation von G.O. Mueller listet z.B. kurz ca. 130 Fehler der Theorie mit Verweisen auf weltweit ca. 1300 Autoren auf. Sie sind nicht in der Lage, einen einzigen von diesen Einwänden als berechtigt anzuerkennen, sei er auch von einem Nobelpreisträger vorgebracht worden. Dass Sie sich mit dieser einmaligen Doku-mentation der Kritik als Experte der Relativitätstheorie nicht beschäftigen möchten ist aus meiner Sicht bezeichnend für Ihre grundsätzliche ablehnende Haltung gegenüber der Kritik einer Theorie, die Sie als unantastbar weiterhin darstellen und vermitteln möchten. 

Man darf es also glauben oder auch nicht, dass Sie sich privat mit der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie und privat mit Kritikern intensiv beschäftigt haben. Auf jeden Fall ist m. W. nirgendwo in der Öffentlichkeit nachzulesen, wo Sie sich sachlich mit kritischen Argumenten auseinandergesetzt, sowie mit Kritikern gleichberechtigt und konstruktiv ausgetauscht hätten: Außer verunglimpfenden Pamphleten pauschal über die Personen der Kritiker hatte ich vor Beginn unserer Korrespondenz 2008 keine sachliche Auseinandersetzung mit Argumenten der Kritik von Ihnen kennengelernt: Ihre Beiträge und Veröffentlichungen stellen immer nur eine einseitige, kritiklose Lehre von oben nach unten dar, dafür diffamieren Sie öffentlich alle Kritiker als “cranks“. Auch namentlich haben Sie den Kritiker Ekkehard Friebe in Ihren Pamphleten verunglimpft (und Zitate aus einem privaten Mail-Verkehr ohne seine Genehmigung veröffentlicht). Auch mit dem Kritiker Christoph von Mettenheim schließen Sie die Korrespondenz mit der herabsetzenden Anmerkung ab, er solle sich lieber die Grundlage der Theorie von einem Studenten ab dem 4. Semester erklären lassen,
siehe: Christoph von Mettenheim: Zerstörtes Diskussionsforum teilweise rekonstruiert

Nirgendwo ist m. W. nachgewiesen, dass Sie mit Ihren Kollegen Kritikern gleichberechtigte, konstruktive, sachliche, kontroverse Austausche geführt haben, geschweige denn gesucht. 

Dass Sie also die gleichen Vorwürfe über meine “Lernunwilligkeit” und meine vermeintlichen Diskussionsschwäche äußern, sowie auch deswegen die Korrespondenz mit mir abbrechen entspricht durchaus Ihrer langjährigen Haltung gegenüber allen Kritikern und war nicht überraschend: Warum sollten Sie auf einmal überhaupt bereit sein, Ihre Position als Lehrender aufzugeben, fachliche Einwände aufzunehmen und gezielt zu verarbeiten, wenn Sie es bis jetzt nachweislich nie mit anderen Kritikern getan haben? Auch Ihre Kollegin Carolin Liefke, deren Diskussion “Einstein-Widerleger und Co” Sie bezeichnetenweise in Ihrem Offenen Brief zitieren, hat ja dort ausgerechnet von vornherein stolz bekannt gegeben, dass sie mich vor ein paar Jahren anonym und mit weiteren anonymen “vereinigten Kräften” aus einem Diskussionsforum austreiben konnte, noch bevor eine Diskussion überhaupt zustande kam. In ihrer eigenen o.g. Diskussion ging es seitens von Frau Liefke übrigens nur um personenbezogene Anfeindungen, um Beleidigungen und um Herabsetzungen – keine Spur von Sachlichkeit, von Offenheit und von einer Bereitschaft zur sachlichen Auseinandersetzung mit Gegenpositionen. Die Befürworter der Relativitätstheorie haben die Fähigkeit zur Kritik und zur Aufnahme der Kritik offenbar schon lange verlernt…
siehe: Die gute Carolin Liefke möchte mich so gerne im Internet loswerden. 

Es war also für mich von vorneherein nicht zu erwarten, dass Sie zu mir eine positivere Einstellung einnehmen würden als Sie zu allen anderen Kritikern ohnehin seit Jahren einnehmen. Vor diesem Hintergrund hatte ich schon 2005 Ihre Vorgesetzen bei der Max-Planck-Gesellschaft / Albert Einstein Institut zu bedenken gegeben, ob Sie unter diesen Umständen und bei Ihren langjährigen äußerst negativen pauschalen Einstellungen zu den Kritikern und zu der Kritik, überhaupt der richtige Ansprechpartner für die Kritiker der Relativitätstheorie seien. Eine Resonanz gab es nicht, eine Entschuldigung für die Diffamierung Ihrer Kollegen Kritiker mit Ihren Internet-Pamphleten leider auch nicht.

 

Sie schreiben weiter in Ihrer E-Mail:

Sie haben eine Reihe von E-Mails, die ich Ihnen geschrieben habe, ohne mein
Einverstaendnis ins Internet gestellt und z.T. auch kommentiert. Im Gegenzug
moechte ich Sie auffordern, jedem dieser von mir geschriebenen E-Mail-Texte,
den folgenden Textbaustein anzufuegen, der auf meine eigenen Kommentare zu
unserer Diskussion verweist:

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Markus Pössel weist darauf hin, dass Frau Jocelyne Lopez Aussagen aus dem E-Mail-Wechsel, zu dem auch die hier wiedergegebene E-Mail gehört, aus seiner Sicht verzerrt und sinnentstellt zitiert. Er bittet interessierte Leser, sich insbesondere nicht auf die Zusammenfassungen von Frau Lopez zu verlassen. Eine ausführliche Stellungnahme von Markus Pössel zu seinem E-Mail-Wechsel mit Relativitätskritikern, die auch für die Diskussionen mit Frau Lopez Gültigkeit hat, finden Sie auf
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/zweifelhaftes/2010-07-17/kritiker-diskussionen

 

1. Zu dem Vorwurf, ich habe Ihre Antworten auf meine Anfrage im Internet ohne Ihr Einverständnis veröffentlicht:

Es handelte sich um eine öffentliche Anfrage an das Albert Einstein Institut und nicht um eine private Anfrage an Sie. Ich brauchte also keinesfalls Ihr Einverständnis für die Veröffentlichung der Antworten eines Institutes der öffentlichen Hand, zumal das Albert Einstein Institut mir vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Ansprechpartner für die Klärung vom wissenschaftlichen Meinungsstreit 2007 ausdrücklich genannt wurde. Es handelte sich also auf gar keinen Fall um eine private Korrespondenz. Sie haben übrigens auch stets über Ihre berufliche E-Mail-Adresse beim Albert-Einstein-Institut geantwortet und es ist außerdem auch schwer nachvollziehbar, warum Sie eine Aufklärung über die Relativitätstheorie unbedingt als private Korrespondenz einstufen wollen und als nicht veröffentlichungswürdig halten. Sie haben doch dadurch ein zusätzliches Publikum für Ihre Aufklärung erreicht, das ist vorteilhaft für Sie und für Ihren Arbeitsgeber. Auch hat der Kritiker Christoph von Mettenheim über die Vermittlung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2005 nach der Zensur seiner Kritik im Gästebuch des Ministeriums anlässlich des Einstein-Jahres eine Korrespondenz mit Ihnen geführt, die er anschließend komplett im Internet veröffentlicht hat. Da Christoph von Mettenheim Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe ist, kann man wohl davon ausgehen, dass so eine Veröffentlichung rechtlich vertretbar ist. Das öffentliche Bildungs- und Forschungssystem ist nun mal keine private Veranstaltung und die Bürger haben einen Anspruch darauf über gelehrte Theorien und über ihre Kritik informiert zu sein.

 

2. Zu Ihrer Forderung einen Textbaustein allen Ihrer von mir veröffentlichen E-Mails zuzufügen:

Ich habe keinesfalls vor dieser Forderung nachzugehen, die ich als höchst befremdlich empfinde.

Dass ich in meinen Kommentaren “aus Ihrer Sicht” Ihre Aussagen “verzerre und sinnentstelle“, sowie aus dem Zusammenhang reiße, möchten Sie bitte einzeln belegen und begründen. Ihren Textbaustein werde ich auf gar keinen Fall in meinem Blog allen Ihrer E-Mails zufügen. So geht es nicht.

Dazu möchte ich auch vorweg anmerken: 

a) Ich habe keine Ihrer Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen: Es handelte sich immer um dieselbe Anfrage, immer um die selbe Theorie, immer um dieselbe Thematik, ich habe immer Teilaussagen zitiert und kommentiert, die lang genug waren, um einen eigenständigen, zusammenhängenden Sinn im Kontext zu ergeben und ich habe überdies auch immer die komplette E-Mail von Ihnen ordnungsgemäß verlinkt. Das Recht, Aussagen aus einem Text auszuwählen und wörtlich zu zitieren, die mir besonders wichtig erscheinen, möchten Sie mir bitte gewähren, das ist bei einem Dialog üblich und sinnvoll. Sie möchten also bitte einzeln belegen, wo und wann ich eine Aussage von Ihnen aus dem Zusammenhang gerissen haben soll.

b) Dass meine Kommentare und Zusammenfassungen meine persönliche Position wiedergeben bzw. hervorheben und nicht Ihre eigene Position ist ja normal bei einem kontroversen Austausch. Es ist ja üblich Aussagen von Autoren zu kommentieren und es ist legitim seine eigene Position dabei hervorzuheben. Es gibt also überhaupt keine Veranlassung einen Textbaustein unter allen Ihrer E-Mails zuzufügen, “die interessierten Leser sollen sich insbesondere nicht auf die Zusammenfassungen von Frau Lopez verlassen“. Worauf sich die interessierten Leser verlassen sollen wollen wir ihnen überlassen, es sind mündige Bürger, sie sollen sich ihre eigene Meinung bilden – was auch der Sinn von veröffentlichten kontroversen Austauschen ist. Man merkt an dieser unrealistischen Forderung, dass Sie nicht daran gewöhnt sind, kontroverse Austausche zu führen und sich an Meinungsstreit zu beteiligen, sondern lediglich einseitige wissenschaftliche Darstellungen als Lehrender pflegen. 

c) Sie werfen mir zum Beispiel in Ihrem Offenen Brief konkret vor, ich hätte Ihre Aussage über die nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der Speziellen Relativitätstheorie sinnentstellt. Hier Ihr Vorwurf: 

Sie haben aus meiner Aussage “Die Lorentzkontraktion ist keine materielle Stauchung [also nicht analog zum Einspannen in einen Schraubstock], sondern
ein vom Bezugssystem abhängiger Effekt direkt analog zur Relativgeschwindigkeit” den ersten Teil abgetrennt, ihm eine dem zweiten Teil der Aussage widersprechende eigene Deutung angehängt (sinngemäß “Markus Pössel behauptet, bewegte Objekte behielten ihre Ruhelänge unverändert bei”) – und seither dient mein Name ihnen im WWW und in diversen Foren als Label, um physikalisch unsinnige Aussagen unters Volk zu bringen, die ich nie getätigt habe.

So viel ich weiß habe ich nie diese Aussage von Ihnen als Teilaussage zitiert. Ich weiß nicht wo Sie “im WWW und in diversen Foren” es gelesen haben wollen. Haben Sie denn überhaupt Zeit, Foren zu lesen oder ist Ihnen die angebliche Wiedergabe dieses Zitats durch mich aus zweiter Hand zugespielt worden? Gehört diese Aussage überhaupt zu unserer Korrespondenz? Sie sollten also bitte Ihre Quellen prüfen und genau nennen. Ich kann mich wie gesagt nicht entsinnen, dass ich diese Aussage von Ihnen in Foren oder in meinem Blog zitiert und kommentiert habe. Dafür weiß ich ganz genau, dass ich eine Originalaussage von Ihnen aus unserer Korrespondenz über die nicht-materielle Natur der Längenkontraktion im Internet sehr oft zitiert habe, die allerdings im Kontext einen selbständigen und eindeutigen Sinn ergibt: Ihre E-Mail vom 17.08.08:

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;”

Diese Aussage bedeutet eindeutig, ohne weitere Erklärung, dass die bewegten Objekte sich in der Speziellen Relativitätstheorie nicht materiell verkürzen. Deutlicher kann man es nicht sagen. Man kann also durchaus kommentieren und formulieren, dass die Objekte ihre Ruhelänge bei Bewegung beibehalten, warum denn nicht? Ich weiß wirklich nicht, was “unsinnig” bei so einer Folgerung bzw. so einer Umschreibung Ihrer Aussage sein soll, das tut mir leid. Man darf nämlich Originalformulierungen von Autoren mit sehr vielen anderen Formulierungen umschreiben, seit wann ist es denn verboten die Aussage eines Autors umzuformulieren und zu deuten, wenn der Sinn erhalten bleibt? Das ist Gang und Gäbe und anders geht es sowieso nicht. Und meine Umformulierung ist keinesfalls “unsinnig“, das ist nun mal die Bedeutung Ihrer Aussage. Auch Einstein sprach in seiner SRT ausdrücklich von der Ruhelänge eines Stabes. Da der Stab sich bei Bewegung nicht materiell verkürzt, was ist denn unsinnig, wenn ich Ihre Aussage so formuliere, dass bewegte Objekte ihre materielle Ruhelänge beibehalten? 

 

d) Sie schreiben in Ihrem offenen Brief: 

Um fruchtloses Ausufern einer Diskussion zu vermeiden, bitte ich meine Korrespondenten üblicherweise, die aus ihrer Sicht wichtigste Fragestellung zu benennen und die Diskussion zunächst auf diese Fragestellung zu beschränken.”

Ein letzter Versuch trotz Ihres Abbruches der Korrespondenz, um obige, von Ihnen monierte Unstimmigkeiten endgültig zu klären:

Die materielle oder nicht-materielle Natur der Längenkontraktion in der SRT ist eine grundlegende Frage, die aus meiner Sicht vor allen anderen Fragen geklärt werden soll. Vorher ist keine Diskussion sinnvoll. Die eindeutige Klärung dieser Frage ist umso mehr notwendig, da z.B. Lorentz im Gegensatz zu Einstein von einer materiellen Verkürzung der bewegten Objekte ausgegangen ist. Und die Lorentz-Theorie ist eine ganz andere Theorie als die SRT.

Also aus meiner Sicht ist zurzeit die eindeutige Beantwortung folgender Frage am wichtigsten: 

Ist die Längenkontraktion von bewegten Objekten in der SRT materiell oder nicht materiell?

 

Ich bitte Sie, meine heutige Stellungnahme in Ihrem Blog als Kommentar zu Ihrem offenen Brief zu veröffentlichen, die aus meiner Sicht dazu gehört. 

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Newton falsch verstanden?

Ich komme auf meine Anfrage an Dr. Markus Pössel vom 28.04.10, wo ich ihn im Rahmen meines Strandgedankenexperiments gebeten habe, mir die Bedeutung seines Satzes zu erläutern: „Jeder dieser Beobachter sitzt im Nullpunkt seines eigenen, relativ zum Strand bewegten, Koordinatensystems“.  

Von Dr. Markus Pössel selbst habe ich leider noch keine Erklärung erhalten, lediglich einen Zwischenbescheid, jedoch hat der Kritiker Harald Maurer in seinem Forum eine Antwort auf meine Frage geschrieben: „Was bedeutet die Aussage von Dr. Markus Pössel und worauf ruhe ich bloß, wenn ich am Strand spazieren gehe?

 

15.07.10 – Zitat Harald Maurer:

Du ruhst in Deinem auf dich bezogenen Koordinatensystem x,y,z. Ob Du dich nicht bewegst oder Dich gleichförmig linear bewegst, macht keinen Unterschied. Bezogen auf Dein Koordinatensystem kannst Du dich immer als “ruhend” definieren. Das meint Einstein mit seinem “ruhend”. Es ist eine Grundlage des Relativitätsprinzips, dass gleichförmige lineare Bewegung von Ruhe nicht unterschieden werden kann. Physikalische Prozesse laufen in einem gleichförmig bewegten Eisenbahnwaggon ganz gleich ab wie in einem ruhenden.

Wenn in Deinem Koordinatensystem die mechanischen Gesetze Newtons gelten, dann handelt es sich um ein Inertialsystem. Das zu Dir gehörende Koordinatensystem kannst Du überall definieren, am Strand ebenso wie in einem Eisenbahnwaggon oder sonstwo…

 

15.07.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Ob Du dich nicht bewegst oder Dich gleichförmig linear bewegst, macht keinen Unterschied.”

Sorry: Es macht in der Natur und in der Physik sehr wohl einen Unterschied, ob ich am Strand ruhe oder ob ich am Strand laufe – und ich möchte mich mit der Natur und der Physik beschäftigen – zum Beispiel:

1) wenn ich laufe verändere ich fortlaufend meinen Standort (Kinematik) und
2) wenn ich laufe verbrauche ich auch fortlaufend mehr Energie (Dynamik).

Es ist also rein physikalisch gesehen völlig unsinnig festzusetzen, dass es keinen Unterschied macht, ob ich ruhe oder mich gleichförmig linear bewege, das führt zu einer völlig falschen Beschreibung der Naturphänomene, zu völlig falschen Vorhersagen von Ereignissen und auch zu den bekannten Widersprüchen und Unsinnigkeiten der Speziellen Relativitätstheorie – in erster Linie, dass ein Objekt eine konstante Relativgeschwindigkeit zu allen Beobachtern haben kann, egal ob diese Beobachter ruhen oder sich bewegen. Diese Schnapsidee ist möglicherweise auf diese irreführende Vorstellung zurückzuführen, wo man den Zustand der Ruhe und den Zustand der gleichförmigen linearen Bewegung künstlich gleichsetzt.

Newton hat auch bestimmt gar nicht gemeint, dass es kinematisch und dynamisch keinen Unterschied macht, ob ein Objekt ruhe oder sich gleichförmig bewege, so etwas Sinnfreies traue ich Newton nicht zu, es ist meiner Meinung nach eine falsch verstandene Interpretation seiner Gedanken. Er meinte nur, dass die physikalischen Prozesse überall im Raum gleich ablaufen, unabhängig von einzelnen Beobachtern: Er setze ja eine absolute Zeit und einen absoluten Raum voraus, also die Existenz eines einzigen gemeinsamen Raumes für alle Objekte des Universums und damit auch die Existenz von absoluten Bewegungen. Einstein dagegen relativiert Raum und Zeit, er leugnet sowohl die Existenz eines absoluten Raumes als auch die Existenz einer absoluten Zeit und zerlegt munter die physikalische Welt in unendlich viele beobachterabhängigen, getrennten Welten, wo alle Objekte jeweils ihre eigenen Zeiten und ihre eigenen Räume mit sich rumschleppen, wo jeder Beobachter sich im Zentrum seines eigenen Weltchens jederzeit als absolut ruhend erklären darf (bzw. seine privaten Koordinaten mit dem Nullpunkt auf ein Blatt Papier im Rucksack transportieren kann…) und wo jeder Beobachter – aber nur scheinbar? – per Fernwirkung durch seine Bewegungen Einfluß auf die physikalischen Prozesse in der Welt nehmen kann (Längenkontraktionen und Zeitdilatationen bei relativ zu ihm bewegten Objekten). Ein völlig realitätsfremdes Weltbild, zumindest in der Physik. So ein Weltbild wäre eher in der Biologie oder in die Psychologie, sowie auch in der Esoterik und in der Science Fiction anzusiedeln. Einstein sagte auch selbst, dass Fantasie wichtiger sei als Wissen…

Siehe auch: G.O. Mueller: Albert Einstein verneint die Existenz eines absoluten Raumes

Albert Einstein hat 1905 zunächst (S. 892) nur gesagt, daß “ein mit besonderen Eigenschaften ausgestatteter “absolut ruhender Raum”” in die SRT nicht eingeführt werde. Dies bedeutet, daß er die Existenz eines absoluten Raumes nicht anerkennt. Die Existenz eines absoluten Raumes ist denknotwendig verknüpft mit einer Reihe von anderen grundlegenden Vorstellungen:
(1) mit der Einheit des uns zugänglichen Beobachtungsraumes,
(2) mit der Geltung einer absoluten Zeit für den gesamten Beobachtungsraum, und
(3) mit der Existenz absoluter Bewegungen, die relativ zum absoluten Raum bestimmt werden.

Albert Einstein hat in Konsequenz der Ablehnung des absoluten Raumes auch die anderen 3 absoluten Vorstellungen verneint, d.h. relativiert: für (2) die Zeit und (3) die Bewegung tut er es ausdrücklich; für den (1) Beobachtungsraum hat er verräterische Formulierungen verwendet: so spricht er (S. 897) von einem “”ruhenden” Raum”, was logisch die Existenz auch eines ‘bewegten’ Raumes und damit eine Mehrheit von Räumen impliziert; in Bezug worauf sein “ruhender” Raum ruht, teilt er nicht mit. [...]

(G.O. Mueller)

 

(Jocelyne Lopez)

 

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Siehe auch:

Prof. Dr. Jürgen Ehlers: “Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?”
Wer entscheidet über Interpretationen der Relativitätstheorie?
Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt
Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung



Spezielle Relativitätstheorie: Eine Theorie ohne physikalische Effekte

Ich komme auf meinen Eintrag Relativitätstheorie: Wasserwellen und Lichtwellen sind vergleichbar zurück, sowie auf die Natur der relativistischen Effekte “Längenkontraktion” und “Zeitdilatation“: 

Nicht nur Prof. Dr. Jürgen Ehlers und Dr. Markus Pössel vom Albert Eintein Institut halten die relativistischen Effekte für nicht real im Sinne von materiell, sondern zum Beispiel auch für den Star-Relativisten Max Born bedeuten sie keine physikalische Realität, obwohl er sich auch sprachlich schwer tut, es zuzugeben – was ja verständlich ist: Was für einen Wert sollte man einer Theorie beimessen, die keine realen physikalischen Auswirkungen in der Natur hat und die Wirklichkeit nicht beschreibt? Siehe z.B. Auszüge aus einem Artikel von Dr. Wolfgang Herrig bei Chronologs:

Einen besonderen Leckerbissen gedanklicher Pirouetten bietet der Nobelpreisträger Max Born in seinen Buch: Die Relativitätstheorie Einsteins (Springer-Verlag, 1969) an. Demnach handelt es sich bei all den Kontraktionen, Dilatationen und Massenzunahmen gar nicht um „Realitäten“. Die Kommentare zu seinem Text (in Klammern) sind von mir:

Aber die Einsteinsche Theorie gibt keine Ursache an, behauptet (nanu, kein „Beweis“?) vielmehr, dass die Kontraktion (gemeint ist die Lorentz-Kontraktion) von selbst (!), als Begleitumstand der Tatsache der Bewegung einträte (wieso Tatsache? Bewegung ist angeblich doch völlig relativ und kann durch Koordinatentransformation in „Ruhe“ verwandelt werden), ….Die Kontraktion ist also nur eine Folge der Betrachtungsweise, keine Veränderung einer physikalischen Realität (was versteht Born unter „Realität“, wenn man es doch beliebig sehen kann? Aber immerhin: die Veränderungen sollen nicht real (?) sein). Also fällt sie nicht unter die Begriffe von Ursache und Wirkung (das haben meines Wissens sonst nur Wunder und angeblich auch gewisse Effekte der Quantentheorie so an sich). Durch diese Auffassung wird auch jene berüchtigte Streitfrage erledigt, ob eine Kontraktion „wirklich“ oder nur „scheinbar“ ist. Wenn ich mir von einer Wurst eine Scheibe abschneide, so wird diese größer oder kleiner, je nachdem ich mehr oder weniger schief schneide. Es ist sinnlos, die verschiedenen Größen der Wurstscheiben als „scheinbar“ zu bezeichnen und etwa die kleinste, die bei senkrechtem Schnitt entsteht als die „wirkliche“ Größe.“

Hier ist Max Born in absoluter Hochform! Man schneidet in der Tat eine Wurst „schief“ an, um größere Scheiben zu erhalten. Wer käme denn auf den Gedanken, die großen Scheiben als nur „scheinbar groß“ anzusehen? Oh, je, Max, seufz(!). Aber, zu seiner Ehrenrettung sei gesagt: man merkt ihm schon auf den Seiten vorher die Verzweiflung an und glaubt zu spüren, dass er das Manuskript am liebsten in die Ecke werfen würde. Aber was half’s? Als Professor musste er seine Studenten damit traktieren. So blieb der alte Fuchs- wie immer- stur in Deckung. Nicht er selbst wollte das alles seinen Lesern oder Hörern vorgegaukelt haben, nein, Einstein war’s.

(Dr. Wolfgang Herrig)

 

Zu der tollen „Aufklärungsleistung“ von Max Born mit der Wurst siehe auch ein Kommentar von G.O. Mueller, Seite 111 der Dokumentation:

Das schönste Beispiel hat Max Born 1920 (S. 183) geliefert und in allen weiteren Auflagen beibehalten: er hält die Realität-Anschein-Debatte (welches ist die wirkliche Länge des Körpers?) für einen ärgerlichen Fehler (als sei sie nicht von Albert Einstein selbst veranlaßt) und glaubt mit seinem Vorschlag das Problem zu lösen: es sei wie mit einer Wurst, die man verschieden schräg durchschneiden kann und jedesmal eine verschieden große Schnittfläche erhält. Kein Schnitt ist bevorzugt oder wahrer als der andere. Damit ist die Sache wenigstens für Max Born klar.

(G.O. Mueller)

 

sowie auch eine Stellungnahme von Harald Maurer: Es geht nicht um die Wurst, Herr Max Born!

Damit wird in der Speziellen Relativitätstheorie  Schein und Wirklichkeit in einen Topf geworfen, um je nach Brauchbarkeit die Effekte als scheinbar oder wirklich einzustufen. Verbreitet ist auch das Beispiel mit der Leiter, die angelehnt eine kleinere Reichweite hat. Der Widersinn solcher Gleichnisse wird offenbar gar nicht erkannt. Es geht nicht um die Wurst, sondern um die Scheibe. Und eine schräg abgeschnittene Scheibe IST nun mal elliptisch! Ein elliptisches Rad ist keine Erscheinungsform eines runden Rads, sondern es ist schlicht und einfach ein elliptisches Rad, ganz besonders, wenn die Messung dies bestätigt! Man kann nicht sagen, das Rad wäre “wirklich” ein rundes und deshalb läuft es auch im elliptischen Zustand einwandfrei. Das ist schlicht und einfach Humbug – und der wird in der Speziellen Relativitätstheorie am laufenden Band praktiziert. Wenn elliptisch verformte Räder die “Realität” sind, werden sie in der “Realität” des Beobachters nach allen Erkenntnissen der Physik eben nur unrund laufen oder gar nicht laufen. Das alles ist in Wahrheit nur mathematischer Schnickschnack, um ein irrationales Postulat aufrecht zu erhalten. Und damit das mit oder ohne Äther funktioniert, definiert man Gleichzeitigkeit auf der Grundlage der Einsteinschen Synchronisationsvorschrift von Uhren. Wendet man eine andere Synchronisation an, platzt das alles wie eine Seifenblase!
[...]
Die Welt beinhaltet die Einsteinsche Relativität nicht naturgemäß, sondern sie wird mit der Theorie in sie hinein gebracht mit Hilfe von Uhren, die Zeit nicht messen sondern “erzeugen”. In diesem Sinn ist die Spezielle Relativitätstheorie sowohl richtig als auch falsch, sie ist ein abgehobenes Gedankengebäude aus Gedankenexperimenten und Postulaten und bildet eine eigene kinematische Welt, in der sie richtig ist, aber in unserer dynamischen Realität ist sie falsch.

(Harald Maurer)

 

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Siehe auch:
Prof. Dr. Jürgen Ehlers: “Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?”
Wer entscheidet über Interpretationen der Relativitätstheorie?
Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt
Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung



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