Blog – Jocelyne Lopez

Archiv für 'Forschungsgruppe G.O. Mueller'

Das relativistische Geschwindigkeitsadditionstheorem: Eine Blamage für die Physik und für die Mathematik

Ich verweise auf die Originalformulierung des 2. Postulats der Speziellen Relativitäts-theorie durch Albert Einstein:

Zitat Albert Einstein:
Jeder Lichtstrahl bewegt sich im “ruhenden” Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V

Im Klartext bedeutet diese schluderige Ausdrucksweise: Ein relativ zum Lichtstrahl ruhender Beobachter misst c. Das ist im Grunde genommen eine Binsenweisheit. Aber was misst denn ein relativ zum Lichtstrahl bewegter Beobachter? Das sagt Einstein in seinem Postulat nicht. Pech für uns.

Dass jedoch die klassische Geschwindigkeitsaddition c + v für einen bewegten Beobachter in der Speziellen Relativitätstheorie nicht gilt, wurde mir z.B. im Rahmen meines Strand-Gedankenexperimentes bestätigt, das 2008 die Grundlage einer Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut war, wobei er meine Analogie mit einer Wasserwelle akzeptiert und dabei die relativistischen Berechnungen aus seiner Sicht als „korrekt bezeichnet hat.

Die relativistischen Berechnungen gehen aber von einer Geschwindigkeitsaddition aus, die als Ergebnis immer die Geschwindigkeit auswirft, die man vorab per Definition als konstant definiert hat, also eine zirkelschlüssige Herleitung, siehe zum Beispiel hier: Ekkehard Friebe: Relativistisches Geschwindigkeitsadditiontheorem als Taschenspielertrick:

Zitat Jocelyne Lopez:

Die Relativisten behaupten, dass mit der relativistischen Geschwindigkeits-addition das Postulat bewiesen werden könne und widerspruchfrei gültig sei, und sie liefern folgende Transformation (mit Zahlenbeispielen für die jeweiligen Geschwindigkeiten der bewegten Beobachter 10 km/h, 30 km/h und 40 km/h und als konstant postulierte Geschwindigkeit der Welle 70 km/h):

v1=70, v2=10
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70
v1=70, v3=30
(v1+v3)/(1+v1*v3/c²)=(30+70)/(1+30*70/70²)=70
v1=70, v4=40
(v1+v4)/(1+v1*v4/c²)=(40+70)/(1+40*70/70²)=70

Wenn man sich diese drei Gleichungen nur anguckt, ohne sie zu berechnen, merkt man schon rein optisch, dass durch die mathematische Verarbeitung die Messdaten der bewegten Beobachter wie von Zauberhand „verschluckt” wurden, d.h. sie wurden im Endeffekt auf einmal jeweils als Geschwindigkeit 0 verwandelt, d.h. die bewegten Beobachter sind durch die mathematische Verarbeitung simsalabim auf einmal alle ruhend.

 

In diesem Zusammenhang zitiere ich noch einmal die beiden promovierten Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt in ihrem Buch “Requiem für die Spezielle Relativität“, Seite 66:

Transformationen als Gaukler
Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: Mathematik schützt vor Torheit nicht. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.

 

sowie auch G.O. Mueller: Q: Methodik / Fehler Nr. 11

Die Relativistik behauptet grundsätzlich alle gefundenen (und auch die wieder schnell geänderten) mathematischen Beziehungen (Gleichungen) als physikalische Realität

Die als “Mathematismus” kritisierte Handlungsweise ist von Albert Einstein praktiziert worden und bis heute ein charakteristisches Kennzeichen der Relativistik geblieben. Diese Handlungsweise verkennt die unbedingte Notwendigkeit zuerst zu prüfen, ob eine von der mathematischen Beziehung suggerierte physikalische Bedeutung überhaupt erfüllt ist: es ist nämlich, wohl zum grenzenlosen Erstaunen aller Relativisten, durchaus möglich, daß eine gefundene mathematische Beziehung keinen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt – qualitativ könnte sie ihn ohnehin nicht beschreiben.

Den schönsten Beweis, daß nicht jede mathematische Beziehung einen physikalischen Sachverhalt quantitativ beschreibt, liefern die Physiker selbst, wenn sie flinke Reparaturen an ihrer Mathematik vornehmen, hier einen Proportionalitätsfaktor hinzufügen, dort einen Summanden auf Null setzen, damit er herausfallt; oder auch einfach alles Quadrieren und anschließend die Wurzel ziehen, aber nur eine Wurzel (die einem gerade paßt) weiterverwenden (so wird man unangenehme Vorzeichen los); und vielleicht auch einmal heimlich durch Null dividieren (weil nicht alle merken werden, daß ein voluminöser Bruch gerade im richtigen Augenblick im Nenner einen Nullwert erhält), und dann die besonderen Leckerbissen hervorzaubern. Von den fortgeschritteneren Techniken wie z.B. der Renormierung muß hier glücklicherweise nicht die Rede sein, sie kommen in der SRT nicht vor.

So wird in der Physik ständig vernachlässigt, extrapoliert und mathematisch tapfer geschneidert, bis der Rock paßt: wogegen überhaupt nichts einzuwenden wäre, wenn die Relativisten nicht anschließend blinde Gläubigkeit und Anbetung allein für einen “Heiligen Rock” verlangten, der nur durch mathematische Manipulationen zustandegekommen ist, die keinerlei physikalische Wirklichkeit verbürgen.

Mit bloßer Mathematik kommen sie den Kritikern nicht davon: die Relativisten müssen sich schon die Mühe machen, die physikalische Realität ihrer Relativitäten nachzuweisen, und nur im Erfolgsfall wären sie vor Kritik sicher. Der Erfolgsfall ist für die Kinetik bisher noch nicht eingetreten; und die Effekte der Dynamik sind entweder keine relativen (Masse-Energie) oder nachweislich nur mathematische Konstrukte (Masse-Geschwindigkeit).

 

Ich weiß auch nicht woher diese Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition stammt, ob sie in dieser Form in der Arbeit von Albert Einstein 1905 enthalten ist um die Annahme der Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit zum bewegten Beobachter zu beschreiben (die ja nicht verbal in seinem Postulat formuliert wurde), oder ob sie nachträglich von irgendjemandem hergeleitet wurde. Diese Formel ist aber das relativistische Geschwindigkeitstheorem, das im Bildungssystem gelehrt wird – sie wurde mir auch von einem Relativisten in einer Forendiskussion angegeben, sowie von Anderen als richtig bestätigt. Wie man es aber schon mit einem einfachen Zahlen-
beispiel erkennen kann, ist diese Formel eine Gauklerformel und ein mathematischer Taschenspielertrick: Es kommt immer als Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtstrahl und beliebig bewegten Beobachtern der Wert raus, den man vorher für c definiert hat…  

Und diese Gauklerformel wird im öffentlichen Bildungssystem als Mathematik und als Physik gelehrt. Das finde ich skandalös, das ist eine Irreführung der Schüler und Studenten, das ist eine Blamage für die Mathematik und für die Physik, sowie ein Missbrauch dieser Disziplinen. 

(Jocelyne Lopez)



Gedankenlosigkeit und Schlamperei sind keine Verschwörungen

Der Journalist Ulf von Rauchhaupt schrieb am 21.01.10 im FAZ anläßlich des neuesten Skandals in der Klimaforschung in einem Artikel Voodoo statt Wissenschaft – Gletscherlüge des Klimarats:

Zitat Ulf von Rauchhaupt:

Eine der wichtigsten Maximen der Wissenschaft ist das sogenannte Occamsche Rasiermesser, welches empfiehlt, sich bei mehreren möglichen Hypothesen stets an die einfachste zu halten. Es muss etwa in der Zeit der UFO-Sichtungen in den fünfziger Jahren gewesen sein, als eine Variante des Occamschen Diktums aufkam: Erkläre nie etwas mit einer Verschwörung, was sich nicht auch durch individuelle Gedankenlosigkeit oder schlicht durch Schlamperei erklären ließe.

NB von mir: In der gedruckten Version des Artikels lautete der Untertitel “Gletscherlüge des Klimarats”, in der Online-Version wurde es geändert in “Gletscher-Irrtum“… Auch etablierte Journalisten werden zensiert oder zensieren sich selbst…

Diese Aussagen des Herrn Ulf von Rauchhaupt passen allerdings sehr gut als Belehrung der Hetzer und Mobber, die meist anonym seit Jahren im Internet beim Projekt G.O. Mueller eine „weltweite Verschwörungstheorie“ unbedingt sehen möchten – bzw. penetrant eine solche kolportieren.

Das Verhalten von Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ist z.B. in meinen Augen ein Beispiel dafür, wie eine einzige Person in einer Schlüsselposition durch individuelle Gedankenlosigkeit oder schlicht durch Schlamperei die Berücksichtigung und die Vermittlung der wertvollen Arbeit von Tausenden von Wissenschaftlichern weltweit über 100 Jahre verhindern kann und die Grundrechte einer Minderheit von Andersdenkenden missachtet und missachten lässt. Es bedarf keine Verschwörung dafür, so einfach geht das.

Der Journalist Ulf von Rauchhaupt sollte sich allerdings bei der Problematik der Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie und der Diskriminierung der Kritiker an die eigene Nase fassen, wo er doch selbst durch Gedankenlosigkeit in den Medien verbreitet, die Kritiker der Relativitätstheorie seien Spinner und wo er doch Milena Wazeck vom Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte kritiklos unterstützt, wenn die gute Frau seit Jahren auch durch reichliche Gedankenlosigkeit in der Öffentlichkeit nachhaltig verbreitet, die Kritik der Relativitätstheorie sei ein „bräunlicher Sumpf“ von Antisemiten, Rassisten und Nazis…(!!)

(Jocelyne Lopez)

 

Siehe auch:
Milena Wazeck und Ulf von Rauchhaupt: Es hapert auf der Ebene der Grundbegriffe 

Ulf von Rauchhaupt: Die „Welträtsellöser“ machen mobil?



Die Verantwortung der Bundestagsabgeordneten

Ich komme auf Aussagen aus dem Kapitel 9 der Forschungsgruppe G.O. Mueller Das Gedankenexperiment zurück: 

Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt. 

Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.

Testen wir auch die Verantwortung an den einzelnen 614 Bundestagsabgeordneten, die 2005 alle persönlich eine Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller  (mit kompletter Dokumentation) erhalten haben, sowie 2006 alle eine Rückfrage von mir per E-Mail:

Bundestagsabgeordneten müssen sich nicht mit der Relativitätstheorie auskennen und weder G.O. Mueller noch ich haben bei unseren persönlichen Ansprachen an je 614 Bundestagsabgeordneten erwartet, dass sie sich fachlich im Meinungsstreit über die Kritik der Relativitätstheorie äußern. Man kann dagegen sehr wohl von Bundestags-abgeordneten erwarten, dass sie sich mit dem Grundgesetz auskennen, zum Beispiel mit dem Art. 5 über die Wissenschaftsfreiheit und mit dem Art. 1 über die Würde des Menschen bzw. dass sie ein Gefühl für eine demokratische Gesellschaftsordnung und für die Garantie der Grundrechte von Bürgern haben. Man kann auch erwarten, dass sie über geeignete Instrumente verfügen, um ihre Funktion als gewählte Vertreter der Bürger zu üben.

Insofern wirkt sowohl das Schweigen von 611 Bundestagsabgeordneten auf die Bitte um Prüfung der Forschungsgruppe G.O. Mueller, als auch die Antworte von zwei Bundestagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE befremdlich:

Zitat Jörn Wunderlich:

Allerdings fehlen mir Kompetenz und Ressourcen, mich seriös zu diesem Sachverhalt zu äußern. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn ich das Material unseren Fachpolitikern in der Fraktion übergeben habe.

Von den Fachpolitikern der Fraktion haben wir allerdings nichts gehört.

Zitat Katja Kipping:

Leider habe ich nun wenig Einblick in das von Ihnen angesprochene physikalische Themengebiet sowie die Hintergründe der Eskalation – obgleich ich die Freiheit der Wissenschaft befürworte-, so dass Sie sicher verstehen, dass ich dazu keine Stellungnahme abgeben möchte.

Immerhin bestätigt Frau Kipping, dass sie die Freiheit der Wissenschaft befürwortet und dass sie eine Eskalation festgestellt hat. Von einer verantwortungsvollen Handlung ist jedoch auch hier keine Spur.

Dabei reicht die Anfrage eines einzigen Bundestagsabgeordneten der Opposition um eine offizielle Untersuchung über ein verdächtiges Sachverhalt vom größeren Umfang einzuleiten, das ist doch ein normales Instrument in Rechtsstaaten, oder?

Das Schweigen und die Passivität der Bundestagsabgeordneten könnten sich mit den Überlegungen der Forschungsgruppe G.O. Mueller in seinem Kapitel 9 erklären lassen:

Die von Frau Schavan veranlaßte Antwort ist unter mehreren Gesichtspunkten bemerkenswert. Durch ihre Doppelfunktion als Abgeordnete und als Ministerin sind damit die Legislative und die Exekutive als informiert dokumentiert. Die Tatsache, daß ihre Antwort erst rund 10 Monate nach Empfang unseres “Offenen Briefes” und erst nach Rückfrage von Frau Lopez erfolgte, läßt das Schweigen der anderen Bundestagsabgeordneten vielleicht in einem anderen Licht erscheinen, wenn man annehmen will, daß möglicherweise unter den 614 Abgeordneten und ihren Fraktionen eine Absprache darüber stattgefunden hat, daß die Ministerin über ihr Ministerium die Beantwortung für alle übernimmt.

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Annette Schavan ist jedoch ihrer Verantwortung als Bundesministerin für Bildung und Forschung nicht nachgegangen, weil der von ihr beauftragte Mitarbeiter zwar das Gehalt weggeschleppt, jedoch die Verantwortung liegen gelassen hat, siehe Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter.

 (Jocelyne Lopez)



Die Verantwortung des Herrn Prof. Dr. Jürgen Richter

Ich komme auf Aussagen aus dem Kapitel 9 der Forschungsgruppe G.O. Mueller Das Gedankenexperiment zurück: 

Mit der Verantwortung der Verantwortlichen hat es eine besondere Bewandtnis: das Gehalt schleppen sie immer weg, die Verantwortung lassen sie gern liegen. Sie haben sie jedenfalls nie bei sich, wenn es darauf ankommt. 

Das Projekt hat sich deshalb vorgenommen, in einem Experiment zur Relativitätskatastrophe diese populäre Erfahrung an den Einzelnen zu testen. Da Verantwortung ein persönlicher Anspruch ist, kann er auch nur individuell getestet werden.

 

Testen wir also die Verantwortung an einem Einzelnen, zum Beispiel an Prof. Dr. Jürgen Richter vom Bundesministerium für Bildung und Forschung:

  1. Der Mann ist Physiker und Beamter.
  2. Als Beamter hat er einen Amtseid abgegeben, die Bestimmungen des Grundgesetzes im Interesse der Allgemeinheit zu respektieren, u.a. im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit (siehe z.B. hier). Er ist ein Staatsdiener und wird von den Steuerzahlern bezahlt.
  3. Er ist seit 2002 Herausgeber und Mitglied des Lenkungsausschußes „Welt-der-Physik“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ihm wurden also langjährig wichtige Lenkungsfunktionen in der akademischen Physik im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit anvertraut.
  4. 2006 wurde er von der Bundesministerin Dr. Annette Schavan beauftragt, die Anfrage der Forschungsgruppe G.O. Mueller im Rahmen einer umfangreichen und einmaligen Dokumentation über 95 Jahre weltweite fachliche Kritik der Speziellen Relativitätstheorie zu bearbeiten, sowie auch Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker zu prüfen.
  5. Diese Anfrage lässt er fachlich nicht prüfen, sondern teilt lediglich mit, dass andere Beamten für die fachliche Prüfung zuständig seien (Max-Planck-Gesellschaft für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam) und dass man sich bitte an sie zu wenden hat.
    NB: Ein Mitarbeiter des genannten Albert Einstein Instituts in Potsdam, Dr. Markus Pössel, teilte mir allerdings einige Zeit später mit, dass er kein Interesse an die Untersuchung der Dokumentation von G.O. Mueller habe, da er sich persönlich schon vor längerer Zeit mit dem historischen und fachlichen Aspekt der Kritik der Relativitätstheorie auseinandersgesetzt habe - was das auch immer bedeuten mag, siehe hier.
  6. Die Vorwürfe und Beschwerden über die Unterdrückung der Kritik und die Diskriminierung der Kritiker lässt Prof. Dr. Jürgen Richter auch nicht prüfen, sondern behauptet lediglich, es gäbe keine Unterdrückung und keine Diskriminierung, da die Dokumentation im Internet privat veröffentlicht wurde und von daher eine ausreichende Verbreitung in der Öffentlichkeit vorweisen kann.
    Siehe: Stellungnahme von Frau Dr. Annette Schavan zu den gravierenden gesellschaftlichen Missständen um die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie.
  7. Nachdem ein fachlich zuständiger Beamter vom Albert Einstein Institut (Dr. Markus Pössel) 2008 bestätigte, dass die relativistischen Effekte physikalisch nicht existieren, wurde Prof. Dr. Jürgen Richter 2009 erneut zur Stellungnahme gebeten, warum im öffentlichen Bildungssystem einer Generation nach der Andere Effekte als real gelehrt werden (z.B. Zwillingsparadoxon), die nicht real existieren und dadurch die Schüler und Studenten irregeführt werden. Er wurde gefragt, was das Bundesministerium für Bildung und Forschung gedenkt zu unternehmen, damit diese falsche Auslegung der Theorie im öffentlichen Bildungs- und Forschungs-system korrigiert wird.
    Prof. Dr. Jürgen Richter schweigt.

Meine Frage:

Hat sich der Physiker, Beamter und Herausgeber des Lenkungsausschußes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Prof. Dr. Jürgen Richter im Sinne seines Amtes, im Sinne der Gesetzgebung, im Interesse der heranwachsenden Generationen und der Allgemeinheit, im Interesse der Grundrechte von Bürgern, sprich im Sinne seiner Verantwortung verhalten?

Für mich gibt es eine ganz klare Antwort: Nein.

(Jocelyne Lopez)



Die etablierten Vertreter der akademischen Physik meiden die öffentliche Auseinandersetzung mit der Kritik

Ich komme auf die Ausführungen von G.O. Mueller in seinem Brief an 639 Staatsrechts-lehrer über die Nichtbeantwortung der kritischen Argumentationen zurück. Die Verweigerung einer wissenschaftlichen Debatte und einer öffentlichen Auseinander-setzung mit den Gegenpositionen der Kritiker kann man sehr gut und aktuell am Beispiel von Dr. Markus Pössel vom Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam erkennen, der sowieso seit Jahren im Internet die Kritiker als „cranks“ verunglimpft und kein Hehl daraus macht, dass er sich mit der Kritik der Relativitäts-theorie nicht ernsthaft und sachlich beschäftigen möchte: Siehe zum Beispiel seine
10 Goldenen Regeln“ für den Umgang mit Kritikern, die im Internet seit Jahren stehen und mit Beliebtheit von Mobbern und Hetzern in Diskussionen mit Kritikern als Provokation und Verunglimpfung verlinkt werden. Allein wegen diesen persönlichen Einstellungen ist Dr. Markus Pössel in meinen Augen ein unzumutbarer Ansprechpartner für die Kritiker der Relativitätstheorie. Meine beiden Beschwerden 2005 und 2006 an den Präsidenten der Max Planck Gesellschaft haben sowohl sein Arbeitsgeber als auch er selbst ignoriert. Dr. Pössel sieht wohl keine Veranlassung sich als Mitarbeiter einer öffentlichen Institution, die ihn als Ansprechpartner für Kritiker beauftragt, für seine destruktive Einstellung und für seine öffentliche Fehlleistung zu entschuldigen. 

Ob in diesem Gesamtkontext Dr. Markus Pössel über eine moralische Mitverantwortung in der langjährigen, anonymen Hetze gegenüber Kritikern der Relativitätstheorie im Internet nachgedacht hat ist mir nicht bekannt, eine Distanzierung von diesen bedenklichen Umständen hat er zumindest nie für nötig gehalten abzugeben, was alleine als Deeskalationsbestreben seitens einer öffentlichen Stelle wünschenswert gewesen wäre – und obwohl diese Missstände ihm in seinem Spezialgebiet seit Jahren wohl nicht entgangen sein können. Schade, wirklich sehr Schade.

Nichts meiden die etablierten Vertreter der akademischen Physik und die universitäre Welt mehr als eine öffentliche Debatte über die Kritik der Relativitätstheorie:

z. B. in diesem Fall:

- 2005 lädt der Kritiker Christoph von Mettenheim mehrere Universitäten zu einer öffentlichen Debatte über die Kritik der Relativitätstheorie ein. Keine antwortet und meldet sich.

- Christoph von Mettenheim schreibt einen kritischen Eintrag im Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung anlässlich des Einstein-Jahres 2005. Der Eintrag wird sofort gelöscht.

- Er beschwert sich über diese Löschung beim Bundesministerium. Ein Dialog wird vom Ministerium mit Dr. Markus Pössel angeboten, wird jedoch auf einen privaten E-Mail-Verkehr verlagert, wo Dr. Pössel nach kurzer Zeit gegenüber Christoph von Mettenheim pampig wird und den Dialog herabsetzend abbricht (Herr von Mettenheim möge sich von Studenten Nachhilfeunterricht geben lassen…). Von  anderen Kritikern habe ich auch gehört, dass private Austausche mit Dr. Pössel nach demselben Muster ablaufen und dass sie herabsetzend nach kurzer Zeit in dieser Art abserviert und beleidigt werden, was übrigens auch ein gängiges Verhalten von anonymen Forenrelativisten im Internet ist, die sich Dr. Markus Pössel als Vorbild nehmen (siehe zum Beispiel im anonymen Hetzforum “Alpha Centauri”).

- Herr von Mettenheim veröffentlicht aber diese Korrespondenz in seinem Forum (das Forum wurde zwar zerstört, jedoch ist diese Korrespondenz wieder von Christoph von Mettenheim online gestellt worden).

oder in diesem Fall:

- 2007 lädt G.O. Mueller je 100 Professoren der Universität Berlin und Dresden zu einer Stellungnahme über das Verschweigen der Kritik der Relativitätstheorie im Bereich der theoretischen Physik in ihrer Universität und in allen Universitäten Deutschlands ein. Keiner nimmt dazu Stellung.

oder in diesem Fall:

- 2006 bitte ich die Bundesministerin für Bildung und Forschung um die Nennung von qualifizierten Ansprechpartnern aus öffentlichen Institutionen für die Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie.

- Die Frau Ministerin Schavan lässt sich 1 Jahr Zeit, um nach Mahnung von mir 2007 „die Experten“ vom Albert-Einstein-Institut zu nennen.

- 2008 gelingt es mir, eine Korrespondenz mit dem Albert-Einstein-Institut, Dr. Markus Pössel, über die Längenkontraktion einzuleiten.

- Dr. Pössel beschwert sich auch prompt, dass ich diese Korrespondenz mit einer öffentlichen Institution im Internet fortlaufend veröffentliche. Warum?

- Ich stelle Herrn Dr. Pössel Argumenten von qualifizierten und namentlich genannten kritischen Autoren zu der besprochenen Thematik vor. Er will „aus Zeitgründen“ darauf nicht eingehen: „bitte haben Sie Verstaendnis, wenn ich aus Zeitgruenden nicht den diversen von Ihnen empfohlenen Links folge, sondern mich auf das konzentriere, was ich als Kern Ihrer Argumentation zur Laengenmessung sehe.“, siehe hier.

- Ich frage Herrn Dr. Pössel, ob er von der Dokumentation von G.O. Mueller mit weltweit ca. 1300 kritischen Autoren und deren Arbeiten Kenntnis genommen hat und biete ihm an, eine CD-Rom mit der kompletten Dokumentation ihm zu seiner persönlichen Information zukommen zu lassen. Er hat kein Interesse daran, mit der sehr vagen Begründung, dass er sich „bereits vor laengerer Zeit sowohl mit der historischen Rezeptionsgeschichte der Relativitaetstheorie als auch mit den Thesen zeitgenoessischer Relativitaetskritiker auseinandergesetzt“ hätte, siehe hier.

Wo diese Auseinandersetzungen von Dr. Markus Pössel mit der historischen Rezeptionsgeschichte der Relativitätstheorie und mit den Thesen zeitgenössischer Relativitätskritiker nachzulesen sind hat er allerdings nicht angegeben. Ich fürchte auch, dass sie öffentlich leider nicht zur Verfügung stehen, Schade. Wirklich sehr Schade bei einem Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, der gegenüber den Kritikern der Relativitätstheorie und den Bürgern als Experte und als Ansprechpartner für diese Theorie beauftagt wurde.

Nichts meiden und fürchten die etablierten Vertreter der akademischen Physik und die beamteten Mitarbeiter von öffentlichen Institutionen mehr als eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie. Warum wohl?

(Jocelyne Lopez)



G.O. Mueller in einer Doktorarbeit der Universität Madrid zitiert

Eine spanische Doktorarbeit bezieht sich auf die Dokumentation von G.O. Mueller: Eine wissenschaftsgeschichtliche (keine “physikalische”!) Dissertation von Pablo Soler Ferrán aus der Universität Madrid (Univ. Complutense) über die beiden Relativitätstheorien in Spanien. Darin wird ausführlich über die kritischen Autoren berichtet, insbesondere den bedeutendsten Kritiker Julio Palacios, der in der Dokumentation schon stark vertreten ist. Bei der Behandlung des Kritikers Palacios wird das GOM-Projekt zitiert. 

Zum ersten Mal stützt sich eine wissenschaftsgeschichtliche Arbeit auf GOM: das ist eine wichtige Etappe für das Projekt. Das geschieht natürlich in einem Land, das in der heutigen physikalischen Forschung ein unbeschriebenes Blatt ist und deshalb auch keine mächtige Aufpasserschicht in ihren akademischen Strukturen hat. 

LA TEORÍA DE LA RELATIVIDAD EN LA FÍSICA
Y MATEMÁTICA ESPAÑOLAS: UN CAPÍTULO DE
LA HISTORIA DE LA CIENCIA EN ESPAÑA.

MEMORIA PARA OPTAR AL GRADO DE DOCTOR
PRESENTADA POR
Pablo Soler Ferrán

S. 273-274:
Cap 4. El tratamiento de la relatividad en la ciencia española de 1939 a 1969 La referencia de muchos de los escritos de Palacios contrarios a la relatividad aparecen en la reciente obra de Mueller y Kneckebrodt, 95 years of criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003); The G.O. Mueller Research Project (GOMProject Relativity), Germany, May 2006. 11 Es un proyecto de investigación alemán, en el que se catalogan más de 3700 publicaciones críticas con la relatividad, en todos los idiomas y países en que se han encontrado referencias. Se puede consultar en wwww.ekkehard-friebe.de, con informes desde Noviembre 2003 hasta Mayo 2006, con una primera versión impresa de Octubre 2001. Los autores citados en lengua española aparecen en el Capítulo 8 “Autoren nach Sprachen”, apartado 8.2  “In spanischer Sprache sind Veröffentlichungen von folgenden Autoren erschienen” y son los siguientes: Alsina, Javier; Armada, Pedro D; Aubry de Puymorin, R; Bain, James; Bentabol y Ureta, Horacio; Casares Roldán, José; Cervi, Juan Carlos; Galvan, Alfonso; García, Godofredo; García Bacca, Juan David, García de la Concha, Osvaldo; Heisenberg, Werner; Juan Díaz, Javier de; Laub, Jakob; Lugo, Carlos; Medio, Pedro Nolasco de; Morales, Juan Alberto; Munárriz, Jesús; Niro, Pio; Palacios, Julio; Renoirte, F.; Rodríguez, Teodoro; Rodríguez de Prada, Angelo; Severi, Francesco; Urbano, Luis; Vial, François; Würschmidt, José.

S. 385
223 Probablemente esta fundación ya haya desaparecido, ya que no he encontrado ninguna referencia en Internet. Tampoco en las consultas sobre revistas científicas aparece ninguna publicación, boletín o similar de esta fundación. Rapier sí aparece como colaborador científico en algunos medios y concretamente en el Proyecto Mueller 95 years of criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003) se cita varios artículos suyos en diferentes revistas americanas, inglesas y americanas, así como los aparecidos en la Rev. R. Acad. Ciencias de Madrid, pero no hay ninguna referencia a esta fundación. Con el carácter enciclopédico de este proyecto parece probable la escasa relevancia del boletín de la fundación dirigida por Rapier.

S. 386:
Desde mi punto de vista, la relatividad es la teoría científica sobre la que más se ha escrito con sentido crítico, tanto científicamente como de forma poco rigurosa, exceptuando quizás el darwinismo. A pesar de ser Palacios un físico de prestigio, no era suficientemente conocido en el extranjero y se recibían en muchas revistas multitud de escritos sobre el tema, de los cuales también se publicaron muchos contrarios a la relatividad. El reciente proyecto Mueller, citado anteriormente, es una prueba de que dicho boicot no era, ni mucho menos generalizado. De hecho la relatividad es una de las teorías científicas sobre la que más comprobaciones experimentales se han realizado, así como intentos experimentales de refutación, tal como cuenta Clifford M. Will en su libro Was Einstein Right?.224 S. 601-679: Bibliografie.

S. 676:
MUELLER Y KNECKEBRODT, 95 years of criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003); The G.O. Mueller Research Project (GOM-Project Relativity), Alemania, 2006.



Die heilige Kuh „Relativitätstheorie“ ist unantastbar, auch wenn Daten manipuliert wurden

In ihrer Dokumentation stellt die  Forschungsgruppe G. O. Mueller im Kapitel 2, Fehler-Katalog zahlreiche Fehler der Speziellen Relativitätstheorie zusammen, so zum Beispiel grobe Unstimmigkeiten bei einem berühmten Experiment, das als Bestätigung der Theorie von der etablierten Physik gehalten, im öffentlichen Bildungssystem gelehrt und der Öffentlichkeit verkauft wird:
 

D: Zeit / Fehler Nr. 7

Der Atomuhren-Transport von Hafele / Keating 1972 soll eine Zeitverzögerung bewiesen haben

Der Transport von 2 Paaren von Atomuhren um die Erdkugel in Düsenflugzeugen, in Ost-West- und in West-Ost-Richtung, insgesamt fünf Tage lang, hat nach dem Bericht von Hafele und Keating 1972 folgende Ergebnisse gebracht (kritische Zusammenfassung nach Louis Essen 1978): die Autoren haben nicht alle Daten mitgeteilt, haben statt Einzeldaten nur Durchschnittswerte für eine Durchschnittsuhr angegeben und nur eine nichtdefinierte Auswahl der Daten verwendet; es wurden jeweils Paare von Uhren transportiert, um Gangunterschiede zu erkennen: diese betrugen bis zu ca. 300 Nanosekunden zwischen den einzelnen Uhren eines Paares (also auf demselben Flug!); die von Hafele / Keating mitgeteilten Rohdaten für eine Durchschnittsuhr betrugen einen Zeitverlust von 132 Nanosekunden auf der West-Ost-Reise und einen Zeitgewinn von 134 Nanosekunden auf der Ost-West-Reise. Nach Korrekturberechnungen von Hafele / Keating soll die Durchschnittsuhr 59 Nanosekunden auf dem Flug nach Osten verloren und 273 Nanosekunden auf dem Flug nach Westen gewonnen haben und sich damit in enger Übereinstimmung mit den vorhergesagten Werten befinden.

L. Essen beurteilt das Ergebnis als nicht aussagekräftig, weil die mitgeteilten Meßwerte nur Durchschnittswerte sind und obendrein geringer sind als die Gangunterschiede der Uhrenpaare.

Nach Galeczki / Marquardt 1997, S. 114-115, haben Hafele / Keating ihre Uhren während der Reise persönlich justiert und synchronisiert: ihre Daten sind deshalb völlig wertlos und fallen unter die Kategorie des wishful thinking (nach Wesley 1983, S. 171-172).

J. P. Wesley diskutiert den Zweck des Experiments: Hafele / Keating nahmen an, daß die Geschwindigkeit der Reise eine Wirkung auf die Uhren hat im Sinne der behaupteten Zeitdilatation der SRT; die Autoren haben jedoch keine theoretische Rechtfertigung geliefert für die Annahme, daß die relative Geschwindigkeit der Uhren in Bezug auf die Erdoberfläche ihren Gang einmal verlangsamt und einmal beschleunigt.

Unklar ist im übrigen die Geltung jeglicher Ergebnisse eines Atomuhren-Transports um die Erde: die mehrtägige Reise ist keine geradlinig-gleichförmige, sondern durch die Flugbahnkrümmung ständig beschleunigte Bewegung, fällt also nicht in das definierte Gebiet der SRT (wofür das Ergebnis jedoch angeblich entscheidend sein soll!); die mehrtägige Reise durch das ungleichmäßige Gravitationsfeld der Erde und durch das ungleichmäßige Magnetfeld der Erde könnte allenfalls in die Zuständigkeit der ART fallen, von der eine Interpretation in der kritischen Literatur nicht erwähnt wird.

Der von Hafele / Keating behauptete Unterschied in beiden Reiserichtungen kann in der SRT auch deshalb keine Erklärung finden, weil nach dem Relativitätsprinzip die Richtungen der relativen Bewegungen keine Rolle spielen.

Wenn zwei überzeugte Relativisten ein Experiment allein und unkontrolliert durchführen können, so muß die offizielle Schul-Physik um das Ergebnis des Experiments eigentlich nicht bangen. Die Nicht-Bekanntgabe sämtlicher relevanten Einzeldaten, die Zusammenfassung zu Durchschnittswerten von “Durchschnittsuhren” (wo, bitte schön, gibt es eine Durchschnittsuhr?) und vor allem das eigenhändige Weg-Justieren der Gangunterschiede der Uhrenpaare sollten dafür sorgen, daß der Relativistik nichts Böses zustößt. Aber alle Vorsichtsmaßnahmen haben nichts genutzt: Hafele / Keating haben immer noch zuviel erzählt.

Wenn man weiß, wer Louis Essen war, dann liest man seinen Bericht geradezu mit Vergnügen: er ist der “Vater” (oder einer der Väter) der Atomuhr und durchschaut, was die Experimentatoren mit “seinen” Uhren angestellt haben.

(G.O. Mueller)

 

Die Methodologie und die Durchführung dieses Experiments wurden weltweit seit 1972 von zahlreichen Wissenschaftlern beanstandet. Auch hat Herr Ekkehard Friebe 2008 eine ausführlich begründete Anfrage an die Deutsche Physikalische Gesellschaft gerichtet, mit der Bitte um Prüfung dieser Vorwürfe der Datenmanipulation, siehe hierhier und hier. Nach anfänglicher Zusage vom neuen  ernannten Präsidenten der DPG Prof. Gerd Litfin (Anfängerfehler?), wurde die Anfrage ohne jegliche Prüfung mit ein paar lächerlichen, propagandistischen Floskeln zurückgewiesen, siehe: Deutsche Physikalische Gesellschaft: Weder wissenschaftlich, noch glaubwürdig, noch vertrauenswürdig.

Die etablierte Physik, in diesem Fall vertreten von der „ehrwürdigen“ Deutschen Physikalischen Gesellschaft, hat offensichtlich überhaupt kein Interesse nachhaltige und begründete Vorwürfe der Unredlichkeit und der Datenmanipulation aufzudecken, wissenschaftlich zu korrigieren und ethisch zu verurteilen. Die heilige Kuh “Relativitätstheorie” ist unantastbar und wird geschützt, auch wenn Daten manipuliert wurden.

(Jocelyne Lopez)



Für die Umsetzung des Grundgesetzes

Ich gebe Kommentare wieder, die anläßlich des 11. Briefes aus meiner Mühle von
Dr. Wolfgang Herrig in ChronoLogs von Spektrum der Wissenschaft geschrieben wurden:  

 

05.10.09 – Zitat von Stefan:

… ist der Beitrag als Aufnahmeantrag für die Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V. gedacht, oder einfach nur eine seltsame Art von Humor?

 

05.10.09 – Zitat von Wolfgang Herrig:

Vielen Dank für den Hinweis auf diese Gesellschaft; bisher kannte ich sie nicht, und –nachdem ich kurz hineingeschaut habe- soll mein „Brief“ auch kein Aufnahmeantrag sein. Die Erwartung, dass Politiker als Schiedsrichter über eine physikalische Theorie befinden sollen, ist nämlich nur mit sehr viel Humor zu ertragen. Aber auch beängstigend. Es wäre wohl in letzter Konsequenz der Auftakt zu einer neuen Inquisition. [...]

 

19.01.10 – Zitat von Jocelyne Lopez:

Lieber Dr. Herrig,

Sie haben hier das Anliegen der Forschungsgruppe G.O. Mueller, das in der Homepage der Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V. (zu deren Beirat ich gehöre) vorgestellt wird, gründlich missverstanden bzw. in der Tat zu kurz hineingeschaut. Es handelt sich nämlich auf gar keinen Fall um die Erwartung, dass Politiker als Schiedsrichter über eine physikalische Theorie befinden sollen, sondern gerade andersrum: Es soll im Gegenteil gewährleistet und garantiert werden, dass politische oder persönliche Interessen nicht über eine physikalische Theorie befinden!

Gerade zu diesem Zweck hat das Grundgesetz unseres Rechtsstaates mit sinnvollen und weisen Bestimmungen vorgesorgt und den Akteuren des Wissenschaftsbetriebes eindeutige Verpflichtungen vorgeschrieben, einschließlich für den Staat selbst als wichtigster Akteur des Wissenschaftsbetriebes (Bildung und Forschung). Hier kann z.B. der Bonner Kommentar zum Grundgesetz herangezogen werden, wohl der aktuell umfangreichste mit gegenwärtig 145 Seiten Erläuterungen (S. 19-163) allein zu Art. 5 § 3 (Wissenschaftsfreiheit). Nachstehend einige Auszüge daraus (Hervorhebungen im Fettdruck durch mich):

- Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissen-schaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation
(S. 41).

- Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem “Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege” entsprechen (Seite 34).

- der Staat, der sich als Kulturstaat versteht, hat die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern. (S. 28-29)

- Für die freie wissenschaftliche Entfaltung reicht es nicht aus, in Art. 5 Abs. 3 GG nur den Schutz der individuellen Freiheit des beamteten Wissen-schaftlers zu erblicken. (S. 21)

- Der Staat hat durch geeignete organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Grundrecht der freien wissenschaftlichen Betätigung so weit unangetastet bleibt. (S. 22).

- Übergeordnetes Ziel ist die Organisation eines ‘freiheitlichen Wissenschaftspluralismus’. (S. 23).

- Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers. (Seite 40)

- Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zum bisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. [...] Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig (”weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff”) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen” (S. 42)

Das Grundgesetz hat also für den Staat eindeutige Pflichten im Interesse der Allgemeinheit definiert, z.B. mit den Geboten der Nicht-Identifikation und der meinungsneutralen Wissenschaftspflege, die er durch geeignete organisatorische Maßnahmen bei der Wissensvermittlung an die nachfolgenden Generationen zu ermöglichen und zu fördern hat.

Jedoch:
Die Lehrinhalte im öffentlichen Bildungssystem im Bereich der theoretischen Physik identifizieren sich einzig und allein mit der Relativitätstheorie, von der Grundschule bis zur Uni, die als einzig gültige Theorie seit Jahrzehnten gelehrt wird, und sie blenden auch systematisch Fakten, Quellen, Ansichte und Ergebnisse aus, die diese Theorie in Frage stellen.

Andere Nachweise von Pflichtverletzungen des Staates sind z.B. hier dokumentiert, sowie im Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller an 639 Staatsrechtslehrer, der in der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts katalogisiert ist.

Es ist also nachweislich, dass der Staat seit Jahrzehnten seine Verpflichtungen gemäß Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit“ vernachlässigt.

Auf die Einhaltung und die Umsetzung von sinnvollen, demokratischen und gerechten Bestimmungen des Grundgesetzes hinzuweisen ist in meinen Augen nicht „beängstigend“, wie Sie es ungerechtfertig empfinden, lieber Dr. Herrig, sondern im Gegenteil legitim und verantwortungsbewusst im Sinne der wissenschaftlichen Wahrheitssuche und des Schutzes der Grundrechten von Menschen und Bürgern.

Herzliche Grüße
Jocelyne Lopez



Christian Geyer kritisiert im FAZ den Mangel an Tabubrecher. Wir können liefern.

G.O. Mueller kommentiert in seinem Brief über die Wissenschaftsfreiheit an 639 Staatsrechtslehrer vom März 2008 einen Artikel von Christian Geyer im FAZ vom 13.02.08: Kulturkritik – Ist Hecheln unsere Leitgeschwindigkeit? 

Zitate G.O. Mueller:

Ein scharfer Kontrast bedarf der Erklärung 

Abschließend möchten wir auf einen merkwürdigen, scharfen Kontrast aufmerksam machen, der in der Bundesrepublik zwischen Politik und Gesellschaft einerseits und den Zuständen in der theoretischen Physik andererseits herrscht. 

Politik und Gesellschaft freuen sich über sich selbst, daß der Gedanke der Gleichberechtigung der Religionen, der Weltanschauungen, der Geschlechter, der geschlechtlichen Orientierungen und der nationalen und kulturellen Minderheiten in der Bundesrepublik weitgehend in die Praxis umgesetzt worden ist und wird. Im Sinne der Toleranz wird ein politisch korrekter Sprachgebrauch propagiert. Durch politische, rechtliche, wirtschaftliche und administrative Initiativen wird jede Form von Diskriminierung von der Berufswahl bis zur Wohnungssuche durch Antidiskriminierungsmaßnahmen bekämpft. Ein neues Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ist in Kraft getreten. Instanzen wie Ombudsmänner werden eingerichtet und Whistleblower zur Aufklärung von Mißständen beschworen. Ethikräte werden eingerichtet, weil alle Beteiligten sich gern beraten und auf den rechten Weg führen lassen wollen, um möglichst kein Unrecht zu tun. 

Auf Länder und Gesellschaften, die diese Ziele nicht erreichen oder sogar nicht einmal anstreben, blickt man herab und zieht wohl auch mit der Armee in den Krieg, um sie auf unseren rechten Weg zu bringen. Zugleich wird die Freiheit zur Beleidigung von Religionsgründern als weiteres wichtiges Grundrecht eingefordert. 

In Diskussionen im Vorfeld der politischen Umsetzung werden gar die Grenzen des bisher Diskutablen kontrovers abgeschritten: die Folter, der Abschuß von Zivilflugzeugen und – aus England gemeldet, in Deutschland nicht undenkbar – die begrenzte Anwendung der Scharia in internen Angelegenheiten von Migrantenfamilien. Im Sinne solcher Diskussionen rufen unsere Geistesgrößen und Führergestalten in regelmäßigen Abständen öffentlich händeringend nach “Querdenkern”. 

Genau hierzu meldet kurz vor Redaktionsschluß des vorliegenden Briefes unsere Presseauswertung passenderweise eine weitere Preziose, einen neuen Höhepunkt der Heuchelei unseres Zentralorgans für Zensur und Gleichschaltung. 

Die FAZ vom 13.2.08 berichtet, gestützt auf Zitate von Philosophen und Soziologen, über den aktuellen Bedarf an

- “Berufskritikern”,
- “den Typus des intellektuellen Eingreifers, der etwa als Schriftsteller oder Philosoph in zentralen gesellschaftspolitischen Fragen von Zeit zu Zeit die Szene aufmischt”,
- “der eingreifende Intellektuelle”,
- diese ”verfassungsrechtlich verbürgte Rolle” darf nicht in Abrede gestellt werden;
- “betriebsferne Störenfriede” dürfen nicht als “unzuständig” erklärt werden;
- der “intellektuelle Störenfried”,
- der “Intellektuelle als Feuermelder, der es versteht, mit militant gehaltenen Diagnosen Alarm zu schlagen”;
- der “Intellektuelle muss sich aufregen können … darf sich nicht einschüchtern lassen”;
- der Intellektuelle soll in “Außenseiterstellung auf seine parteipolitische Ungebundenheit [...] achten, unbekümmert um die Erwartungen des Publikums im Modus bewußt provokanter Übertreibung sich doch bitte als Ruhestörer [...] plazieren”;
- “Haben wir die Hochzeit intellektueller Tabubrecher nicht auch deshalb hinter uns, weil es kein Tabu mehr gibt, das noch zu brechen wäre?

Unsere Antwort auf den Tabumangel: Wir können liefern. 

Unser Kommentar: Offensichtlich haben wir bisher als “Ruhestörer” nicht hinreichend “provokant übertrieben”, mit “militant gehaltenen Diagnosen” nicht genügend “Alarm geschlagen”, die “Szene nicht aufgemischt”. 

Sollten die beinharten Unterdrücker und Gleichschalter der FAZ sich wirklich nach Ruhestörern und Störenfrieden sehnen, dann müßten sie entweder eine Fliege im Helm haben oder an Depressionen leiden. Beides erscheint unwahrscheinlich. 

Die skurril-sentimentale Bitte um Störung ist daher eine Heuchelei und in Wahrheit das genaue Gegenteil: Eine Beschwörung und Abwehrzauber gegen die Diskussion von Tabus und gegen jegliche Ruhestörer und Störenfriede! Es gibt kein Tabu mehr, das zu brechen wäre – also braucht man auch keine Tabubrecher und Ruhestörer. 

Für die großartige Steilvorlage (Christian Geyer: Ist Hecheln unsere Leitgeschwindigkeit?) und das vorzügliche Timing danken wir der FAZ-Redaktion. Die “verfassungsrechtlich verbürgten” Rollen von “Berufskritikern”, “intellektuellen Eingreifern”, “intellektuellen Störenfrieden”, “Feuermeldern”, “Ruhestörern” usw. sind und bleiben unsere Traumjobs. 

In dieser Gesellschaft voller Sehnsucht nach Querdenkern und Ruhestörern, in der der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten ist und es anscheinend nur noch an Tabus mangelt, wird es von den Repräsentanten der Öffentlichkeit kommentarlos schweigend hingenommen und wahrscheinlich sogar wohlwollend akklamiert, daß in einer Teildisziplin der Naturwissenschaften die Mehrheit des Faches ihre kritische Minderheit kurzerhand hinauswirft, die Kritiker böswillig verleumdet als Dummköpfe, Quertreiber, Neider, Psychopathen, Nazis, Antisemiten und Stalinisten, ihre kritischen Veröffentlichungen unterdrückt oder, sofern doch erschienen, von der fachlichen und öffentlichen Rezeption ausschließt. 

Das eigentlich öffentlich finanzierte und angeblich öffentlich betriebene Wissenschaftsfach darf zur Beute seiner Mehrheitsanführer werden, als privates Rittergut eingesackt und nach Gutsherrnart bewirtschaftet werden, ein rechtlich exterritoriales Gebiet, wo unsere Gesetze nicht gelten. Die Bürger als Kritiker werden behandelt wie Abtrünnige aus gewissen Sekten, wie rechtlose Dissidenten in den Ostblockdiktaturen der jüngsten Vergangenheit, ihrer Grundrechte auf Wissenschaftsfreiheit, Schutz vor Diskriminierung und freie Berufswahl vollständig beraubt und durch die Gleichschaltung der Gesellschaft von allen Äußerungsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit abgeschnitten. Die Obrigkeit mit ihren Kontrollfunktionen auf allen Ebenen sanktioniert diesen Zustand, der seit Gründung der Bundesrepublik besteht. Niemand, auch die zuständigen Organe nicht, will diesen Zustand bemerkt haben, nicht einmal seit Dezember 2001. 

Ein schärferer Kontrast ist kaum denkbar: Ein Wissenschaftsfach gewissermaßen wie ein Gulag mitten im Paradies. (Haben wir damit hinreichend provokant übertrieben?) Ist es eine Laune der Natur oder ein Wunder oder ein Verbrechen? Auf jeden Fall ist es eine gesellschaftliche Schizophrenie ohnegleichen, die einer Erklärung harrt. 

Die Ethnologie und die Psychopathologie der Nationen oder der Gesellschaften sind hier gefragt.

Hat Deutschland nach zwei Weltkriegen und einem Völkermord vielleicht als letzten Rest seiner Ehre nur noch den Glauben an eine intakte physikalische Theorie, die nun unter gar keinen Umständen durch Zweifel oder gar Kritik befleckt werden darf? (In gewissen Ländern wird die Befleckung der Staatsehre strafrechtlich verfolgt.) 

Kann es bei einer physikalischen Theorie um den Heiligen Gral der Nation gehen? Woher bezieht diese gewaltige (und gegen die Kritiker gewalttätige) Verdrängung der Wirklichkeit ihre Energien? Warum unterwerfen sich alle Leuchttürme unserer Gesellschaft, die schon viele (oder gar alle) Tabus geknackt haben wollen, widerstandslos dem Großen Tabu der Gleichschaltung, über die man, weil es ein Tabu ist, nicht einmal reden darf? 

Wie kommt die große Einigkeit gegen ein paar kritische Köpfe zustande, die nur beschriebene Blätter produzieren und Dateien ins Netz stellen können? Warum müssen sie zu Unpersonen gemacht werden? Warum muß die Allgemeinheit vor ihnen geschützt und ahnungslos gehalten werden – eine Allgemeinheit, die sonst völlig seelenstark und unzimperlich über Folter und Flugzeugabschuß diskutieren kann? 

Gibt es vielleicht irgendeine geheime historische oder politische oder soziale Rechnung, für die ausgerechnet die aufgewecktesten und beweglichsten kritischen Geister unseres Landes bezahlen sollen? Ist vielleicht auch diese Frage schon verboten und so tabuisiert, daß niemand sie beantworten mag? 

(G.O. Mueller)



Wie man mit Albert Einstein gleichzeitig 15 Jahre und 20 Jahre älter wird

Ich verweise auf ein Thema im Mahag-Forum, wo die Frage gestellt wurde, wie die relativistischen Berechnungen für die Alterung von Drillingen in einem Drillingsparadoxon aussehen würden. 

Es gibt aber offensichtlich keine mathematische Lösung eines Drillingsparadoxons aufgrund der Verletzung der Transitivität, siehe hier.  Ich versuche mit Worten und mit einem Zahlenbeispiel das Problem zu verdeutlichen:

Wenn für den reisenden Drilling B die Trennung 20 Jahre und für den reisenden Drilling C die Trennung 15 Jahre gedauert hat, dann hat die Trennung für den  Erdling A gleichzeitig 20 Jahre und 15 Jahre gedauert… Was nicht sein kann: Eine und dieselbe Trennung kann ja nicht für eine und dieselbe Person zwei Dauer betragen und ein Organismus kann ja nicht gleichzeitig 15 Jahre und 20 Jahre älter werden.

Mir ist zwar klar, dass sowohl Zwillinge als auch Drillinge vor und nach der Trennung gleich alt sind, aber es wird im Bildungssytem und in der Öffentlichkeit ganz anders gelehrt und tradiert: nicht nur die  Uhren der reisenden Brüder sollen konkret langsamer gehen, sondern sie sollen auch biologisch langsamer altern.

Die Berechnung von Altersunterschieden wird sogar als Übung in den Schulen mathematisch trainiert und in den Medien populärwissenschaftlich erläutert. Siehe zum Beispiel G.O. Mueller in seinem Brief an 221 Journalisten vom Februar 2006:

Halten Sie die Indoktrinierung der Schüler der gymnasialen Oberstufe mit der Rechenaufgabe, das Jungbleiben des weltraumreisenden Zwillings nach seiner Rückkehr zu seinem Zwillingsbruder auf der Erde aufs Jahr genau zu berechnen, für berechtigt, obwohl noch keine einzige experimentelle Bestätigung dieser Art vorliegt und die hierzu vorgetragene Kritik vor der Fachöffentlichkeit und vor der allgemeinen Öffentlichkeit bisher verschwiegen wird?

Dass dieser Unsinn im Bildungssystem gelehrt wird ist eine Tatsache, die in Tausenden von Lehr- und Sachbüchern seit Jahrzehnten belegt ist. Dass ein biologischer Altersunterschied nach der Trennung in der Speziellen Relativitätstheorie verankert ist beruht nicht etwa auf einer Fehlinterpretation von Paul Langevin, der sich das unsägliche Zwillingsparadoxon nachträglich ausgedacht hat, sondern stammt diese irrige Vorstellung in der unsäglichen ursprünglichen Version des Zwillingsparadoxons von Albert Einstein selbst, die er als “unabweisbare Konsequenz” seiner Erfahrung hielt (welche Erfahrung ???):

Wenn wir z.B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausführen lassen wie vorher die Uhr, so könnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprünglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben. Dies ist eine unabweisbare Konsequenz der von uns zugrundegelegten Prinzipien, die die Erfahrung uns aufdrängt. [Hervorhebung im Fettdruck durch Lopez]

A. Einstein: Die Relativitätstheorie. In: Naturforschende Gesellschaft in Zürich. Vierteljahrsschrift.56. 1911, H. 1/2, S. 1-14; darin: S. 12.

Das ist ja eindeutig. Man kann also nicht behaupten, dass diese Vorstellung von biologischen Altersunterschieden nicht von Einstein stammt, auf Fehlinterpretationen zurückzuführen ist und nur den mechanischen Gang von Uhren betrifft. Die Lorentztransformation, die die Relativisten und sogar manche Kritiker als die Lösung aller physikalischen Probleme ansehen macht den Unsinn nicht sinvoller… Mathematismus hat nichts mit physikalischer Realität zu tun.  

Es geht aslo hier nicht um die Widerlegung der Speziellen Relativitätstheorie,  es geht darum, dass im Bildungssystem Unsinn gelehrt und Schwachsinn trainiert wird. Es ist skandalös und es muss korrigiert werden. Das fordert zum Beispiel G.O. Mueller und das ist völlig legitim, das ist öffentliches Interesse und Anliegen der Allgemeinheit.

(Jocelyne Lopez)



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