{"id":7152,"date":"2017-10-13T10:00:35","date_gmt":"2017-10-13T09:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=7152"},"modified":"2017-10-13T10:03:02","modified_gmt":"2017-10-13T09:03:02","slug":"blog-von-markus-poessel-messung-des-zwillingsparadoxons-mit-nur-einer-einzigen-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2017\/10\/blog-von-markus-poessel-messung-des-zwillingsparadoxons-mit-nur-einer-einzigen-uhr\/","title":{"rendered":"Blog von Markus P\u00f6ssel: Messung des Zwillingsparadoxons mit nur einer einzigen Uhr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/kritik-relativitaetstheorie.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/LogoEinsteinbunt9.jpg\" alt=\"\" width=\"123\" height=\"166\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin vor 3 Tagen in einer Diskussion im Blog-Artikel von Markus P\u00f6ssel bei SciLogs \u201e<em>Physik-Nobelpreis f\u00fcr die Gravitationswellenj\u00e4ger!<\/em>\u201c eingestiegen, um nach Anregung eines Teilnehmers ein eigenes Gedankenexperiment auf der Grundlage des Zwillingsparadoxons zur Diskussion zu stellen, und zwar die Messung dieses Paradoxons <strong>mit nur einer Uhr<\/strong>, siehe:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"https:\/\/scilogs.spektrum.de\/relativ-einfach\/physik-nobelpreis-fuer-die-gravitationswellenjaeger\/#comment-25719\">Jocelyne Lopez \u2013 11. Oktober 2017 \u2013 14:24 Uhr <\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">@ Frank Wappler:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Ich schlie\u00dfe mich auch ganz Ihrer zugrunde gelegten sprachlichen Konvention an, dass man in der Physik bzw. Experimentalphysik nicht von Messung der \u201e<em>Zeit<\/em>\u201c sprechen sollte, sondern von Messung einer \u201e<em>Dauer<\/em>\u201c. Der undefinierte bzw. nicht einheitlich definierbare Begriff \u201eZeit\u201c verursacht eine Menge endlose Verwirrungen, was nicht passieren kann, wenn man den geeigneten Begriff \u201eDauer\u201c benutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Ich habe zum Beispiel vor ein paar Jahren ein Gedankenexperiment vorgeschlagen, das meiner Meinung nach die \u201eZeitdilatation\u201c bei dem Zwillingsparadoxon widerlegt, einzig durch Zugrundenlegen des Begriffs \u201eDauer\u201c:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Es reicht dazu beim Zwillingsparadoxon eine andere Me\u00dfmethode zu verwenden und die Trennung der Zwillinge <strong>mit nur einer einzigen Uhr<\/strong> zu messen um festzustellen, dass sie bei der Wiedervereinigung nach der Trennung ganz genau gleichaltrig sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Beide Zwillinge stoppen die Uhr gleichzeitig, indem ein Zwilling den Finger auf dem Startknopf legt und der andere Zwilling durch Druck auf dem Finger seines Bruders die Uhr startet, so da\u00df sie genau gleichzeitig die Uhren zum Start durch ein einziges Signal gebracht haben. Dann fliegt Zwilling B gleich auf Reise. Wenn er zur\u00fcckkommt, stoppen beide wieder gleichzeitig die Uhr nach derselben Methode, ein Finger auf dem anderen. Die Dauer der Reise kann man an der Uhr ablesen. Die Reise hat also mit dieser Messmethode genauso lange gedauert f\u00fcr beide Zwillinge, die Uhr zeigt die gemeinsame Dauer der Trennung (wobei es auch logischerweise nur eine einzige Dauer bei einer Trennung geben kann), beide treffen sich ganz genau gleichaltrig wieder. Diese Me\u00dfmethode widerlegt experimentell die Zeitdilatation und l\u00f6st das Zwillingsparadoxon. Das ist auch im Sinne Einsteins, der gesagt hat: \u201c<em>Die Zeit ist, was die Uhr anzeigt<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Wie aussagekr\u00e4ftig ist denn eine Me\u00dfmethode mit zwei Uhren zur Messung der \u201c<em>Zeit<\/em>\u201c und was ist sie denn Wert, wenn sie mit einer anderen Messmethode widerlegt werden kann? Sollen etwa biologische Vorg\u00e4nge wie die Alterung sich nach der Me\u00dfmethode richten? Das ist doch v\u00f6llig absurd, oder?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">mfg<br \/>\nJocelyne Lopez<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgte\u00a0ein reger Austausch u.a. zwischen Markus P\u00f6ssel und mir, wobei er sich sehr wenig erfreut \u00fcber meine vorgeschlagene Me\u00dfmethode zeigte, denn sie l\u00f6st meiner Meinung nach das Zwillingsparadoxon im Sinne der klassischen Physik: Die Zwillinge treffen sich nach der Trennung gleichaltrig wieder, es existiert weder eine \u201e<em>Zeitdilatation<\/em>\u201c noch eine \u201e<em>L\u00e4ngenkontraktion<\/em>, wie es in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie behauptet bzw. dazu berechnet wird (und folglich auch nicht eine \u201e<em>Raumzeit<\/em>\u201c, die auf der Grundlage von Zeitdilation und L\u00e4ngenkontraktion mathematisch hineingerechnet wird).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin vor 3 Tagen in einer Diskussion im Blog-Artikel von Markus P\u00f6ssel bei SciLogs \u201ePhysik-Nobelpreis f\u00fcr die Gravitationswellenj\u00e4ger!\u201c eingestiegen, um nach Anregung eines Teilnehmers ein eigenes Gedankenexperiment auf der Grundlage des Zwillingsparadoxons zur Diskussion zu stellen, und zwar die Messung dieses Paradoxons mit nur einer Uhr, siehe: &nbsp; Jocelyne Lopez \u2013 11. 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