{"id":5438,"date":"2013-06-19T07:50:31","date_gmt":"2013-06-19T06:50:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=5438"},"modified":"2013-06-19T07:52:09","modified_gmt":"2013-06-19T06:52:09","slug":"cern-neutrino-experiment-unsachgemase-antwort-vom-bundesminister-philipp-rosler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/06\/cern-neutrino-experiment-unsachgemase-antwort-vom-bundesminister-philipp-rosler\/","title":{"rendered":"CERN-Neutrino-Experiment: Unsachgem\u00e4\u00dfe Antwort vom Bundesminister Philipp R\u00f6sler"},"content":{"rendered":"<p>Ich verweise weiter auf meinen Schriftwechsel aus dem Jahre 2012 mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) \u00fcber die Kl\u00e4rung der Frage, wie die Uhren beim Neutrino-Experiment (CERN) synchronisiert wurden, siehe komplette Zusammenstellung der Austausche in diesem Blog: <a title=\"Permanenter Link zu Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt\" href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2012\/07\/neutrino-experiment-anfrage-an-die-physikalisch-technische-bundesanstalt\/\" target=\"_blank\">Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt<\/a>.<\/p>\n<p>Da die \u00a0PTB sich geweigert hat, \u00a0entscheidende Fragen zur widerspruchsfreien Interpre-tation der Messergebnisse durch die \u00d6ffentlichkeit zu beantworten, habe ich am 03.05.2013 eine <a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2013\/05\/cern-neutrinoexperiment-fachaufsichtsbeschwerde-an-bundesminister-philipp-rosler\/\" target=\"_blank\">Fachaufsichtsbeschwerde<\/a> an die Aufsichtsbeh\u00f6rde der PTB gerichtet<br \/>\n(Philipp R\u00f6sler, Bundesminister f\u00fcr \u00a0Wirtschaft und Technologie, Berlin). Erst nach einer <a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2013\/06\/cern-neutrino-experiment-1-erinnerung-an-meine-fachaufsichtsbeschwerde-an-bundesminister-philipp-rosler\/\" target=\"_blank\">Erinnerung am 06.06.2013<\/a> erhielt ich am n\u00e4chsten Tag eine Antwort vom Ministerium. Ich\u00a0informiere \u00a0nachstehend \u00fcber \u00a0die weitere Entwicklung:<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>07.06.2013 \u2013 E-Mail-Antwort des Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Technologie auf meine Fachaufsichtsbeschwerde<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ihre Fachaufsichtsbeschwerde vom 03.05.2013<\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau Lopez,<\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr Ihr Schreiben vom 3. Mai 2013.<br \/>\nWir haben den Sachverhalt gepr\u00fcft und konnten kein pflichtwidriges Verhalten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt feststellen.<br \/>\nDie PTB hat Ihnen die Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt, die im Zusammenhang mit der Wahrnehmung einer Teilaufgabe beim OPERA-Experiment stehen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen \u00a0Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Technologie<br \/>\nScharnhorststr. 34-37<br \/>\n10115 Berlin<br \/>\n<a href=\"mailto:kontakt@bmwi.bund.de\">mailto:kontakt@bmwi.bund.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>17.06.2013 \u2013 Beschwerde an Bundesminister\u00a0Philipp R\u00f6sler wegen unsachgem\u00e4\u00dfer Beantwortung meiner Fachaufsichtsbeschwerde<\/strong><\/span><\/p>\n<p><b>An Herrn Dr. Philipp R\u00f6sler, Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Technologie, Berlin<br \/>\n<\/b>(Kontaktformular: <a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Service\/kontakt.html\">https:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Service\/kontakt.html<\/a> )<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Cc:<br \/>\nVorsitzender der CDU\/CSU-Fraktion im Bundestag \u2013 Volker Kauder \u2013 <a href=\"mailto:fraktion@cducsu.de\">fraktion@cducsu.de<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag \u2013 Dr. Frank-Walter Steinmeier \u2013 <a href=\"mailto:oeffentlichkeitsarbeit@spdfraktion.de\">oeffentlichkeitsarbeit@spdfraktion.de<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag \u2013 Rainer Br\u00fcderle \u2013 <a href=\"mailto:pressestelle@fdp-bundestag.de\">pressestelle@fdp-bundestag.de<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vorsitzender der DIE LINKE-Fraktion im Bundestag \u2013 Dr. Gregor Gysi \u2013 <a href=\"mailto:fraktion@linksfraktion.de\">fraktion@linksfraktion.de<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vorsitzende der Fraktion B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen im Bundestag \u2013 Renate K\u00fcnast \/ J\u00fcrgen Trittin \u2013 <a href=\"mailto:info@gruene-bundestag.de\">info@gruene-bundestag.de<\/a><\/p>\n<p><b>Betr.: Meine Fachaufsichtsbeschwerde vom 03.05.2013<br \/>\nwegen unzureichenden\u00a0 Informationen durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zur Interpretation der Messergebnisse<br \/>\ndes CERN-Neutrino-Experiments<br \/>\nE-Mail-Antwort vom 07.06.2013 des Ministeriums aus der Stelle <\/b><a href=\"mailto:kontakt@bmwi.bund.de\"><b>kontakt@bmwi.bund.de<\/b><\/a><b> (ohne Aktenzeichen und ohne Unterzeichner)<\/b><\/p>\n<p><strong>Hier: Widerspruch und Beschwerde<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Bundesminister Philipp R\u00f6sler,<br \/>\nSehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete,<\/p>\n<p>hiermit erhebe ich Widerspruch und Beschwerde wegen unsachgem\u00e4\u00dfer Behandlung meiner Fachaufsichts-beschwerde vom 03.05.2013 in obiger Angelegenheit.<\/p>\n<p>Diese aus drei Zeilen bestehende Antwort \u2013 ohne Aktenzeichen und ohne Unterzeichner von der Kontaktstelle des Ministeriums abgeschickt \u2013 kann auf gar keinen Fall als angemessene Pr\u00fcfung eines ausf\u00fchrlich dargelegten und begr\u00fcndeten Sachverhaltes hingenommen werden, zumal die Angelegenheit ein extrem kostspieliges Experiments betrifft, das von den Steuerzahlern dieses Landes finanziert wurde (CERN-Neutrinoexperiment).<\/p>\n<p>Das einzeilige Ergebnis der Pr\u00fcfung der Fachaufsichtsbeschwerde durch Ihr Amt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zitat:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201e<i>Die PTB hat Ihnen die Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt, die im Zusammenhang mit der Wahrnehmung einer Teilaufgabe beim OPERA-Experiment stehen<\/i>.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Zitatende<\/p>\n<p>ist unzutreffend und dokumentiert aus meiner Sicht, dass sich Ihr Amt fahrl\u00e4ssig mit diesem Sachverhalt in der Sache besch\u00e4ftigt hat.<\/p>\n<p>Die Teilaufgabe der PTB beim OPERA-Experiment war die Synchronisation der Uhren, womit auch \u00a04 grunds\u00e4tzliche Fragen in diesem Zusammenhang noch offen stehen, die von der PTB nicht (oder nicht verbindlich) beantwortet wurden, und zwar zusammengefasst aus der Ihrem Amt vorliegenden kompletten Korrespondenz mit der PTB:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1)\u00a0 Wurde der Sagnac-Effekt\u00a0 bei der Synchronisation der Uhren ber\u00fccksichtigt?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2)\u00a0 Trifft es zu, dass die Effekte der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie aufgrund ihrer Geringf\u00fcgigkeit bei der Interpretation der Messergebnisse des OPERA-Experiments als irrelevant angesehen werden k\u00f6nnen, wie es allgemein der Fall bei der GPS-Anwendung ist?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">3)\u00a0 Trifft es zu, dass bei der Auswertung der Messdaten beim OPERA-Experiment mit zwei verschiedenen Bezugssystemen gearbeitet wurde, und zwar mit einem realen, bewegten Bezugssystem \u201erotierende Erde\u201c und mit einem fiktiven, ruhenden Bezugssystem \u201eErdmittelpunkt\u201c?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">4)\u00a0\u00a0 Wenn ja, trifft es zu, dass gem\u00e4\u00df dem Vorgang von N. Ashby die PTB zur Transformation der Zeit zwischen den beiden Systemen die Galilei-Transformation (t\u00b4 = t) und nicht die Lorentz-Transformation ( t\u00b4 = gamma ( t \u2013 x v \/ c^2 ) ) verwendet hat?<\/p>\n<p>Die verbindliche Beantwortung dieser 4 noch offenen Fragen im Rahmen der Teilaufgabe der PTB bei der Synchronisation der Uhren beim OPERA-Experiment ist absolut unerl\u00e4sslich,\u00a0 um eine Auswertung der Daten und eine Interpretation der Messergebnissen durch qualifizierte Wissenschaftler aus der \u00d6ffentlichkeit zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Es besteht ein legitimierter Anspruch der \u00d6ffentlichkeit auf Beachtung des Informationsfreiheitsgesetztes und des\u00a0 Art. 20 Abs. 3 GG durch Ihr Amt, der aus meiner Sicht hier missachtet wurde. Ich setze die zust\u00e4ndige Legislative als Kontrollinstanz Ihres Amts durch Kopie unserer Korrespondenz an die\u00a0 5 politischen Fraktionen im Bundestag\u00a0 damit in Kenntnis.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Antwort bzw. einen Zwischenbescheid bis zum 17. Juli 2013 danke ich im Voraus und verbleibe<\/p>\n<p>mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nJocelyne Lopez<\/p>\n<p>Mitunterzeichner:<\/p>\n<p>Dr. Wolfgang Engelhardt, ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut f\u00fcr Plasmaphysik, Garching<br \/>\nDipl.-Ing. Ekkehard Friebe, Regierungsdirektor i.R. des Deutschen Patentamtes<br \/>\nOStR Peter R\u00f6sch, Wissenschaftlicher Lehrer im Schuldienst B.-W.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verweise weiter auf meinen Schriftwechsel aus dem Jahre 2012 mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) \u00fcber die Kl\u00e4rung der Frage, wie die Uhren beim Neutrino-Experiment (CERN) synchronisiert wurden, siehe komplette Zusammenstellung der Austausche in diesem Blog: Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. 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