{"id":5409,"date":"2013-05-15T08:34:16","date_gmt":"2013-05-15T07:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=5409"},"modified":"2013-05-15T08:34:16","modified_gmt":"2013-05-15T07:34:16","slug":"cern-neutrinoexperiment-geht-es-darum-fur-die-ptb-die-offentlichkeit-auszutricksen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/05\/cern-neutrinoexperiment-geht-es-darum-fur-die-ptb-die-offentlichkeit-auszutricksen\/","title":{"rendered":"CERN-Neutrinoexperiment: Geht es darum f\u00fcr die PTB die \u00d6ffentlichkeit auszutricksen?"},"content":{"rendered":"<p>Ich verweise weiter auf meine B\u00fcrgeranfrage vom 31.05.2012 an den Pr\u00e4sidenten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wegen Pr\u00fcfung von technischen Unklarheiten bei der Synchronisation der Uhren beim Neutrino-Experiment zwischen CERN und LNGS: Die PTB war \u00a0n\u00e4mlich die zust\u00e4ndige und verantwortliche Beh\u00f6rde f\u00fcr die Synchronisation der Uhren bei diesem Experiment, zusammen mit dem Schweizer Metrologie-Institut METAS. Die \u00a0komplette <a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2012\/07\/neutrino-experiment-anfrage-an-die-physikalisch-technische-bundesanstalt\/\" target=\"_blank\">Korrespondenz mit der PTB<\/a>\u00a0 habe ich im Blog \u201e<em>Kritische Stimmen zur Relativit\u00e4tstheorie<\/em>\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Es geht aus dieser Korrespondenz hervor, dass man offensichtlich bei der Auswertung der Messergebnisse mit zwei Beobachter-Bezugssystemen arbeitet, was ich mit meinen noch unbeantworteten 4 Fragen an die PTB vom 30.03.2013 versuche, eindeutig zu kl\u00e4ren:\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2013\/05\/cern-neutrinoexperiment-fachaufsichtsbeschwerde-an-bundesminister-philipp-rosler\/\" target=\"_blank\">03.05.2013 \u2013 Fragen an die PTB bzw. an ihre Aufsichtsbeh\u00f6rde, das Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Technologie<\/a>:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">1) Trifft es zu, dass die Effekte der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie aufgrund ihrer Geringf\u00fcgigkeit und Irrelevanz bei der routinem\u00e4\u00dfigen GPS-Anwendung nicht ber\u00fccksichtigt werden, was gegebenenfalls im Widerspruch zu Ausk\u00fcnften der PTB st\u00fcnde?<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">2) Trifft es zu, dass experimentell nachgewiesen wurde, dass der Sagnac-Effekt gilt und dementsprechend das Licht mit c+v l\u00e4uft, was gegebenenfalls im Widerspruch zu Ausk\u00fcnften der PTB st\u00fcnde?\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">3) Trifft es zu, dass bei der Auswertung der Messdaten mit zwei verschiedenen Bezugssystemen gearbeitet wird, und zwar mit einem realen, bewegten Bezugssystem \u201erotierende Erde\u201c und mit einem fiktiven, ruhenden Bezugssystem \u201eErdmittelpunkt\u201c?\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">4) Wenn ja, trifft es zu, dass gem\u00e4\u00df dem Vorgang von N. Ashby die PTB zur Transformation der Zeit zwischen den beiden Systemen die Galilei-Transformation (t\u00b4 = t) und nicht die Lorentz-Transformation\u00a0 ( t\u00b4 = gamma ( t \u2013 x v \/ c^2 ) ) verwendet?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ich habe diese Problematik im MAHAG-Forum zur Diskussion gestellt und gebe nachstehend einen Austausch wieder:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=472&amp;p=54374#p54356\" target=\"_blank\">14.05.2013 &#8211; Zitat Jocelyne Lopez<\/a>:<\/p>\n<p>Es ist aber offensichtlich so, dass man bei der Synchronisation der Uhren beim GPS die Lichtgeschwindigkeit nicht nur auf einen realen Beobachter bezieht, der sich auf der Erdoberfl\u00e4che befindet und sich bewegt (z.B. der Labor in Italien beim Neutrino-Experiment), sondern dass man auch die Lichtgeschwindigkeit\u00a0 auf einen fiktiven Beobachter bezieht, der sich im Erdmittelpunkt befinden und ruhen w\u00fcrde. Hier w\u00fcrde dementsprechend der Sagnac-Effekt nicht gelten: Der Beobachter ruht ja, die Geschwindigkeit v ist 0.<\/p>\n<p>Es erfolgt dann offensichtlich eine Transformation zwischen den beiden Beobachter-Systemen.<\/p>\n<p>Wozu man dieses zweite Bezugssystem mit einem fiktiven Beobachter im Erdmittelpunkt heranzieht ist mir v\u00f6llig schleierhaft. Wozu soll das gut sein? Die fiktive Strecke des Lichts bis zum Erdmittelpunkt zu messen ist nicht m\u00f6glich und sie zu sch\u00e4tzen mit der notwendigen Hochpr\u00e4zision ist hoffnungslos&#8230;<\/p>\n<p>Was hat es an sich, das mit dem fiktiven Beobachter im Erdmittelpunkt? Und welche Transformation zwischen den beiden Beobachter-Systemen setzt man an? Die Lorentztransformation oder die Galilei-Transformation?<\/p>\n<p>Es gab zwar einen Austausch im Blog von Markus P\u00f6ssel zwischen Dr. Wolfgang Engelhardt und dem anonymen Teilnehmer \u201e<em>Chrys<\/em>\u201c (den ich f\u00fcr Dr. Joachim Schulz halte), und beide sind offensichtlich dar\u00fcber einig, dass man korrekterweise die Galilei-Transformation verwenden sollte, und nicht die Lorentztransformation, aber es war mir zu technisch und ich habe das ganze nicht ganz verstanden:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2012\/04\/dr-wolfgang-engelhardt-uber-das-neutrino-experiment\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2012\/04\/dr-wolfgang-engelhardt-uber-das-neutrino-experiment\/<\/a> . Ich kann mir aber vorstellen, dass man die Lorentztransformation nicht verwenden darf, weil sie ja die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mathematisch erzwingt, und somit w\u00e4re der experimentell nachgewiesene Sagnac-Effekt wieder raus und mathematisch &#8222;neutralisiert&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Kann mir jemand hier ein bisschen einfacher erkl\u00e4ren, was bei der Synchronisation der Uhren mit der Lorentztransformation gebastelt wird?<\/p>\n<p>Kann mir jemand kurz erkl\u00e4ren, warum man beim GPS bzw. Neutrino-Experiment offensichtlich mit zwei Bezugssystemen arbeitet, mit einem realen Beobachter auf der Erdoberfl\u00e4che und einem fiktiven Beobachter im Erdmittelpunkt?<\/p>\n<p>Harald? Chief?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=472&amp;p=54374#p54367\" target=\"_blank\">14.05.2013 \u2013 Zitat von Chief<\/a>:<\/p>\n<p>Das ist ein alter Trick der Relativisten. Wenn ein Experiment der Relativit\u00e4tstheorie widerspricht, dann erkl\u00e4ren sie das Bezugssystem f\u00fcr ung\u00fcltig. Im Falle von GPS haben sie aber Pech gehabt weil nichtrotierendes Bezugssystem der Sonne viel &#8222;inertialer&#8220; ist als alle Bezugssysteme der Erde. Und gerade im IS-Sonne ist die Lichtgeschwindigkeit\u00a0 auf der Erde nicht invariant: LG=c+-30km\/s.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=472&amp;p=54374#p54374\" target=\"_blank\">15.05.2013 \u2013 Zitat von Jocelyne Lopez:<\/a><\/p>\n<p>Okay. Es gibt aber drei Schwachstellen bei diesem Trick:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">1) Wenn man nach der Transformation zwischen den zwei Bezugssystemen verk\u00fcndet, dass die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie hochpr\u00e4zis best\u00e4tigt wurde, bedeutet es, dass man die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie\u00a0auch f\u00fcr rotierende Systeme grunds\u00e4tzlich als zust\u00e4ndig ansieht. Sonst w\u00fcrde man verk\u00fcnden, dass die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie bei der GPS-Technologie bzw. beim Neutrino-Experiment komplett au\u00dfen vor und grunds\u00e4tzlich nicht betroffen sei.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">2) Wenn man f\u00fcr die Transformation zwischen den zwei Bezugssystemen die Lorentztransformation anwendet, dann ist es ein zweiter Widerspruch zu den Verlautbarungen, dass die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie\u00a0f\u00fcr rotierende Systeme nicht zust\u00e4ndig sei.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">3) Wenn man f\u00fcr die Transformation zwischen den zwei Bezugssystemen die Galilei-Transformation anwendet (wie es offensichtlich der Fall ist), dann ist es das unausgesprochene Zugest\u00e4ndnis, dass die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie bei der GPS-Technologie widerlegt ist.<\/p>\n<p>So sehe ich das im Moment.<\/p>\n<p style=\"COLOR: \"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nSiehe auch in diesem Blog:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/05\/cern-neutrinoexperiment-fachaufsichtsbeschwerde-an-bundesminister-philipp-rosler\/\" target=\"_blank\">CERN-Neutrinoexperiment: Fachaufsichtsbeschwerde an Bundesminister Philipp R\u00f6sler<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/05\/cern-neutrino-experiment-unzulassige-verwendung-von-steuermitteln\/\" target=\"_blank\">CERN-Neutrino-Experiment: Unzul\u00e4ssige Verwendung von Steuermitteln <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/05\/die-ptb-weis-nicht-wie-sie-die-uhren-beim-cern-neutrinoexperiment-synchronisiert-hat\/\" target=\"_blank\">Die PTB wei\u00df nicht, wie sie die Uhren beim CERN-Neutrinoexperiment synchronisiert hat\u2026 <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/05\/cern-neutrinoexperiment-%e2%80%9ealle-staatsgewalt-geht-vom-volke-aus%e2%80%9c\/\" target=\"_blank\">CERN-Neutrinoexperiment: \u201eAlle Staatsgewalt geht vom Volke aus\u201c <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/05\/die-einzige-chance-der-ptb-bei-ihrer-interpretation-des-neutrinoexperiments-ist-dass-keiner-fragt\/\" target=\"_blank\">Die einzige Chance der PTB bei ihrer Interpretation des CERN-Neutrinoexperiments ist, dass keiner fragt und nachfragt\u2026 <\/a><\/p>\n<p style=\"COLOR: \"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verweise weiter auf meine B\u00fcrgeranfrage vom 31.05.2012 an den Pr\u00e4sidenten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wegen Pr\u00fcfung von technischen Unklarheiten bei der Synchronisation der Uhren beim Neutrino-Experiment zwischen CERN und LNGS: Die PTB war \u00a0n\u00e4mlich die zust\u00e4ndige und verantwortliche Beh\u00f6rde f\u00fcr die Synchronisation der Uhren bei diesem Experiment, zusammen mit dem Schweizer Metrologie-Institut METAS. 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