{"id":5389,"date":"2013-04-03T07:20:31","date_gmt":"2013-04-03T06:20:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=5389"},"modified":"2013-04-03T07:21:54","modified_gmt":"2013-04-03T06:21:54","slug":"weitere-widerspruche-in-der-interpretation-des-cern-neutrinoexperiments-durch-die-ptb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2013\/04\/weitere-widerspruche-in-der-interpretation-des-cern-neutrinoexperiments-durch-die-ptb\/","title":{"rendered":"Weitere Widerspr\u00fcche in der Interpretation des CERN-Neutrinoexperiments durch die PTB"},"content":{"rendered":"<p>Ich verweise weiter auf meinen Schriftwechsel aus dem Jahre 2012 mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) \u00fcber die Kl\u00e4rung der Frage, wie die Uhren beim Neutrino-Experiment (CERN) synchronisiert wurden, siehe komplette Zusammenstellung der Austausche in diesem Blog: <a title=\"Permanenter Link zu Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt\" href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2012\/07\/neutrino-experiment-anfrage-an-die-physikalisch-technische-bundesanstalt\/\" target=\"_blank\">Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Antwort vom 22.03.13 der PTB auf meine erneute R\u00fcckfrage weitere Widerspr\u00fcche enthielt (<a title=\"Permanenter Link zu CERN-Neutrinoexperiment: Die PTB l\u00f6st den Widerspruch in ihrer Interpretation der Ergebnisse nicht\" rel=\"bookmark\" href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2013\/03\/cern-neutrinoexperiment-die-ptb-lost-den-widerspruch-in-ihrer-interpretation-der-ergebnisse-nicht\/\" target=\"_blank\">CERN-Neutrinoexperiment: Die PTB l\u00f6st den Widerspruch in ihrer Interpretation der Ergebnisse nicht<\/a>), habe ich am 30.03.13 folgende E-Mail an die PTB geschickt\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #800000;\">30.03.2013 &#8211; Meine Antwort auf das Schreiben der PTB vom 22.03.2013:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>An den Pr\u00e4sidenten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)<br \/>\n<\/strong><strong>Herrn Professor Dr. Joachim Hermann Ullrich<br \/>\n<\/strong><strong>Betr.: Neutrino-Experiment zwischen CERN und LNGS<br \/>\n<\/strong><strong>Unser Schriftwechsel zwischen dem 31.05.2012 und dem 20.03.2013<br \/>\n<\/strong><strong>Meine R\u00fcckfrage vom 22.03.2013<br \/>\n<\/strong><strong>Ihre Antwort vom 22.03.2013 (Robert Wynands)<br \/>\n<\/strong><strong>Datum: 30. M\u00e4rz 2013<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sehr geehrter Herr Dr. Wynands,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">ich danke f\u00fcr Ihre Antwort vom 22.03.2013 auf meine R\u00fcckfrage vom selben Datum in obiger Angelegenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Ich m\u00f6chte zu Ihren folgenden Ausf\u00fchrungen Stellung nehmen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitat PTB 22.03.2013:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">\u201e<em>die Physikalisch-Technische Bundesanstalt hat in insgesamt <\/em><em>22 Gesetzen und Verordnungen eine F\u00fclle von Aufgaben <\/em><em>\u00fcbertragen bekommen. Die Erkl\u00e4rung von physikalischen <\/em><em>Effekten f\u00fcr interessierte Laien z\u00e4hlt nicht zu diesen <\/em><em>Aufgaben <\/em><em>\u2014 <\/em><em>daf\u00fcr gibt es Physikb\u00fccher, Studieng\u00e4nge,<\/em><em>VHS-Kurse<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Dass die PTB insgesamt Aufgaben im Rahmen von 22 Gesetzen und Verordnungen zu erf\u00fcllen hat, ist weder ungew\u00f6hnlich noch einschr\u00e4nkend: Ich verweise auf Art. 20 III Grundgesetz, wonach jede \u00f6ffentliche Stelle ohne Einschr\u00e4nkungen an alle Gesetze gebunden ist, denn niemand steht \u00fcber dem Gesetz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Es handelt sich auch bei meiner Anfrage keinesfalls um eine reine Laienfrage, sondern um einen gesetzlichen Anspruch der \u00d6ffentlichkeit, eine konsistente Interpretation der Ergebnisse eines extrem teuren Experiments zu erhalten, das sie mit Steuergeldern finanziert hat und woran die PTB sich ma\u00dfgebend durch die Uhrensynchronisation beteiligt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">In diesem Zusammenhang mochte ich hier Kommentare des Lehrers Peter R\u00f6sch zu Ihrem Schreiben vom 22.03.2013 zitieren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitat OStR Peter R\u00f6sch:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>\u201ees ist durchaus nicht so, da\u00df es bei dem Anliegen der Frau <\/em><em>Lopez <\/em><em>\u2013 <\/em><em>das ich seit geraumer Zeit per Internet mitverfolge <\/em><em>\u2013 <\/em><em>um eine reine Laienfrage geht.<br \/>\n<\/em><em>[&#8230;]<br \/>\n<\/em><em>Die Antwort auf die Expertenfrage, auf die Herr Dr. Wynands <\/em><em>einzugehen gebeten wurde, findet sich in keinem <\/em><em>Physikbuch\/Studiengang\/VHS-Kurs. Vielmehr betrifft sie das <\/em><em>ureigenste Arbeits- und Sachgebiet des Herrn Dr. Wynands. <\/em><em>F\u00fcr mich als Physiklehrer w\u00e4re es sehr befreiend, wenn ich <\/em><em>vom zust\u00e4ndigen Experten eine authentische und valide <\/em><em>Antwort z. B. auf die Frage nach \u201cc + v\u201d erhalten k\u00f6nnte.<\/em>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Ich habe mir gerade die geringe M\u00fche gemacht, einmal <\/em><em>nachzuschlagen, was unsere aktuellsten Oberstufenphysikb\u00fccher <\/em><em>zum Thema GPS zu sagen haben.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Beim DORN-BADER (2011) wird mit keiner Silbe mehr <\/em><em>behauptet, da\u00df das GPS etwas mit der Relativit\u00e4tstheorie zu <\/em><em>tun habe <\/em><em>\u2013 <\/em><em>in klarem Unterschied zur Vorauflage (2000). <\/em><em>Indem das Stichwort kurz im Kapitel \u00fcber Relativit\u00e4tstheorie <\/em><em>aufscheint, wird ein Zusammenhang nur noch suggeriert <\/em><em>\u2013 <\/em><em>behauptet wird er nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Die METZLER-PHYSIK (2011) weist dasselbe Ph\u00e4nomen <\/em><em>auf: Auch hier ist jede klare Bezugnahme auf die Relativit\u00e4tstheorie <\/em><em>vermieden, wieder in krassem Gegensatz zur <\/em><em>Vorauflage. Man war besonders schlau: Im Kapitel <\/em><em>\u201cRelativistische Kinematik\u201d gibt es einen Kasten \u201cExkurs\u201d, in <\/em><em>dem das GPS abgehandelt wird <\/em><em>\u2013 <\/em><em>ohne jede Bezugnahme <\/em><em>auf eine Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit der Relativit\u00e4tstheorie!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Im ebenfalls aktuellen Oberstufenlehrbuch GIANCOLI (2011), <\/em><em>das sogar den ausf\u00fchrlichsten Eindruck macht, findet sich <\/em><em>vom GPS <\/em><em>\u2013 <\/em><em>NullkommaNull.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Damit sind die Schullehrb\u00fccher jetzt auf der Linie, der das <\/em><em>beliebte Technik-<\/em><em>Handbuch \u201cWIE FUKTIONIERT DAS?\u201d <\/em><em>(1998) folgt: Das GPS ist da ohne jede Bezugnahme auf <\/em><em>\u201cEinstein\u201d erkl\u00e4rt. Auf diesen auff\u00e4lligen Umstand habe ich <\/em><em>vor zehn Jahren schon in einem Leserbrief an die Badischen <\/em><em>Neuesten Nachrichten hingewiesen, der dann auch abgedruckt <\/em><em>wurde.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Herr Priv. Doz. Wynands irrt also, wenn er meint, die Antwort <\/em><em>auf die an die PTB gestellte Frage f\u00e4nde sich im Physikbuch.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>Als Lehrer m\u00f6chte ich jetzt doch darauf bestehen, von der <\/em><em>PTB endlich eine nachvollziehbare und handfeste Aussage <\/em><em>zu dem Problem zu erhalten, da ihr ureigenstes Arbeitsgebiet <\/em><em>ebenso wie das meinige betroffen ist.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitat PTB 22.03.2013<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\">\u201e<em>Laut Gesetz m\u00fcssen wir unsere Leistungen nach der <\/em><em>Zulassungs-kostenverordnung bzw. der Kostenverordnung f\u00fcr <\/em><em>Nutzleistungen abrechnen <\/em><em>\u2014 <\/em><em>die aktuellen Stundens\u00e4tze <\/em><em>finden sich auf unserer Webseite. Bei B\u00fcrgeranfragen haben <\/em><em>wir bisher auf die Rechnungsstellung verzichtet, weil sich <\/em><em>der Aufwand in der Regel in Grenzen h\u00e4lt. Dennoch m\u00fcssen <\/em><em>wir bei diesem Kulanzservice immer darauf achten, dass wir <\/em><em>nicht als kostenloser Nachhilfedienst f\u00fcr Physik missbraucht <\/em><em>werden<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Meine Anfrage erfolgte im \u00f6ffentlichen Interesse, wie ich es ausdr\u00fccklich geltend gemacht habe und wie es ohnehin aus der Thematik ersichtlich ist. Ich weise darauf hin, dass eine Geb\u00fchrenbefreiung f\u00fcr Amtshandlungen vorgesehen ist, die im \u00f6ffentlichen Interesse geleistet werden, sowohl im Nieders\u00e4chsischen Verwaltungskostengesetz \u00a7 2 (2) als auch im Berliner Informationsfreiheitsgesetz<br \/>\n\u00a7 2 (2). Ihre Unterstellung, ich w\u00fcrde bei meinem Anliegen die PTB als kostenloser Nachhilfedienst f\u00fcr Physik missbrauchen, empfinde ich als fehl am Platz und unsachlich.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Nun zu verschiedenen Aussagen \u00fcber die Interpretation der Ergebnisse des Experiments durch die PTB, die aus meiner Sicht Widerspr\u00fcche enthalten und somit weiterhin kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitat PTB 28.06.12:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>\u201eDie Kalibrierung von GPS<\/em><em>-Zeitsynchronisationsverbindungen <\/em><em>ist seit Jahren eine Routineangelegenheit f\u00fcr die <\/em><em>Zeitlaboratorien dieser Welt. Die hohe Pr\u00e4zision, die dort <\/em><em>erreicht wird, ist nur m\u00f6glich, indem alle relevanten Effekte <\/em><em>von Relativit\u00e4tstheorie, von Atmosph\u00e4renphysik und von der <\/em><em>Elektronik in den Satellitenterminals ber\u00fccksichtigt werden. <\/em><em>Sie k\u00f6nnen also beruhigt sein, dort ist nichts schief <\/em><em>gegangen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Diese Aussage, dass die hohe Pr\u00e4zision der Messungen nur m\u00f6glich ist, indem die relevanten Effekte der Relativit\u00e4tstheorie ber\u00fccksichtigt werden, steht im Widerspruch zu verschiedenen, im Internet zug\u00e4nglichen Fachver\u00f6ffentlichungen, wie zum Beispiel eine Fachstudie aus dem Jahre 1996 der beiden Autoren Henry F. Fliegel und Raymond S. DiEsposti:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>GPS and relativity: an engineering overview; [S. 198-199:]<br \/>\n<\/strong><strong>Questions and Answers. 1996. <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>12 S. (=S. 189-199)<br \/>\n<\/strong><strong><a href=\"http:\/\/tycho.usno.navy.mil\/ptti\/1996\/Vol%2028_16.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/tycho.usno.navy.mil\/ptti\/1996\/Vol%2028_16.pdf<\/a><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">die genau das Gegenteil darlegt: Die relativistischen Effekte der SRT werden bei der GPS-Technologie <span style=\"text-decoration: underline;\">routinem\u00e4\u00dfig nicht ber\u00fccksichtigt<\/span>, weil sie unerheblich und irrelevant sind (zu geringf\u00fcgig).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">CARROLL ALLEY (UNIVERSITY OF MARYLAND) bemerkt zum Schluss ausdr\u00fccklich: \u2026 <em>it\u2019s the absence of any explicit <\/em><em>acknowledgement <\/em><em>of special relativistic effects due to the speed of light <\/em><em>being the same whenever measured by an observer, leading to the <\/em><em>relativity of simultaneity and the associated Lorentz transformation <\/em><em>physics <\/em><em>\u2013 there\u2019s nothing of that at all modeled in the current <\/em><em>system<\/em><em>\u201d \u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitat PTB <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>22.03.2013:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>\u201eOb man es mag oder nicht: Unabh\u00e4ngig davon, was in <\/em><em>Blogs, Tweets oder sonstwo geschrieben wird, es gibt keinen <\/em><em>einzigen experimentellen Beleg daf\u00fcr, dass irgendein <\/em><em>Materieteilchen oder Information sich im Vakuum schneller <\/em><em>als das Licht bewegt.<\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Diese Aussage, es sei nie experimentell nachgewiesen worden, dass Materieteilchen oder Informationen schneller als c laufen, steht im eklatanten Widerspruch mit der routinem\u00e4\u00dfigen Zugrundelegung des Sagnac-Effekts c+v bei der GPS-Technologie, der auf einem experimentellen Beleg beruht: Das Licht selbst l\u00e4uft ja mit c+v. Tun es die Neutrinos etwa nicht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitat PTB <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>22.03.2013:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><em>\u201eEin \u00fcblicher Fehler im Bereich der Relativit\u00e4tstheorie, der zu <\/em><em>endlosen Diskussionen f\u00fchren kann, ist, dass man in einem <\/em><em>Koordinatensystem (Bezugssystem) anf\u00e4ngt zu rechnen und <\/em><em>zwischendurch, ohne es zu merken, in einem anderen <\/em><em>System weiterrechnet. [&#8230;] Solch ein unbemerkter und <\/em><em>unbeabsichtigter Wechsel des Bezugssystems passiert <\/em><em>leichter, als man denkt, zum Beispiel wenn man Formeln aus <\/em><em>verschiedenen Quellen nutzt und diese Quellen (implizit oder <\/em><em>explizit) unterschiedliche Bezugssysteme verwenden\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong>Zitatende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Die weiter oben zitierte Fachstudie der Autoren Henry F. Fliegel und Raymond S. DiEsposti l\u00e4sst leider das unbemerkte Auftreten dieses Methodologie-Fehlers bei der offiziellen Interpretation des CERN-Experiments vermuten. Es wird in der routinem\u00e4\u00dfigen GPS-Technologie bei der Auswertung der Me\u00dfdaten mit zwei verschiedenen Bezugssystemen gearbeitet: Es erfolgt ein Wechsel zwischen dem realen, bewegten Bezugssystem \u201e<strong>rotierende <\/strong><strong>Erde<\/strong>\u201c (gem\u00e4\u00df Sagnac) und einem fiktiven, ruhenden Bezugssystem \u201e<strong>Erdmittelpunkt<\/strong>\u201c (gem\u00e4\u00df ECI &#8211; <em>Geocentric Earth Centered <\/em><em>Inertial System<\/em>), wobei man Formeln aus verschiedenen Quellen nutzt: c+v gem\u00e4\u00df Sagnac, c=const gem\u00e4\u00df Einstein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Vor diesem Hintergrund ist es unbedingt erforderlich zur konsistenten Interpretation der Ergebnisse des CERN-Experiments durch die \u00d6ffentlichkeit, dass die PTB folgende wesentliche Punkte noch kl\u00e4rt:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\n<li>Trifft es zu, dass entgegen der Auskunft der PTB die Effekte der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie aufgrund ihrer Geringf\u00fcgigkeit und Irrelevanz bei der routinem\u00e4\u00dfigen GPS-Anwendung nicht ber\u00fccksichtigt werden?<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">&#8211;<\/span><\/li>\n<li>Trifft es zu, dass entgegen der Auskunft der PTB experimentell nachgewiesen wurde, dass der Sagnac-Effekt gilt und dementsprechend das Licht mit c+v l\u00e4uft?<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/li>\n<li>Trifft es zu, dass bei der Auswertung der Me\u00dfdaten mit zwei verschiedenen Bezugssystemen gearbeitet wird, und zwar mit einem realen, bewegten Bezugssystem \u201erotierende Erde\u201c und mit einem fiktiven, ruhenden Bezugssystem \u201eErdmittelpunkt\u201c?<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/li>\n<li>Wenn ja, trifft es zu, dass gem\u00e4\u00df dem Vorgang von N. Ashby die PTB zur Transformation der Zeit zwischen den beiden Systemen die Galilei-Transfor-mation (t\u00b4 = t) und nicht die Lorentz-Transformation ( t\u00b4 = Y (t \u2013 x v \/ c2) ) verwendet?<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">F\u00fcr eine Antwort bis zum 30. April 2013 danke ich im Voraus und verbleibe<br \/>\nmit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen\n<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Jocelyne Lopez<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verweise weiter auf meinen Schriftwechsel aus dem Jahre 2012 mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) \u00fcber die Kl\u00e4rung der Frage, wie die Uhren beim Neutrino-Experiment (CERN) synchronisiert wurden, siehe komplette Zusammenstellung der Austausche in diesem Blog: Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. 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