{"id":5181,"date":"2012-07-06T06:21:47","date_gmt":"2012-07-06T05:21:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=5181"},"modified":"2012-07-21T10:57:30","modified_gmt":"2012-07-21T09:57:30","slug":"tierversuche-sind-uberflussig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2012\/07\/tierversuche-sind-uberflussig\/","title":{"rendered":"Tierversuche sind \u00fcberfl\u00fcssig!"},"content":{"rendered":"<p>Ich verweise auf meinen Eintrag <strong><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2012\/05\/wie-abgebruht-tierexperimentatore-sind\/\" target=\"_blank\">Wie abgebr\u00fcht Tierexperimentatoren sind <\/a><\/strong>und gebe nachstehend weitere Ausz\u00fcge aus der Rede von Dr. rer. nat. Bernhard Rambeck wieder, seit 20 Jahren im Vorstand von \u201e<em>\u00c4rtze gegen Tierversuche e.V<\/em>.\u201c \u00a0anl\u00e4\u00dflich des <a href=\"http:\/\/www.aerzte-gegen-tierversuche.de\/component\/content\/article\/20-neuigkeiten\/903-internationaler-tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.html\" target=\"_blank\">Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche in Bremen am 28.04.2012<\/a>:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><strong>Zitate Dr. Bernhard Rambeck<\/strong><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><strong>Der zweite Punkt: Tierversuche sind \u00fcberfl\u00fcssig!<\/strong><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Wir haben in unserer Internet-Datenbank mehr als 4000 Tierversuche aufgelistet, welche in den letzten Jahren in deutschen Laboratorien durchgef\u00fchrt wurden. Mit Affen, Hunden, Katzen, Schafen, Schweinen &#8211; und vor allem mit M\u00e4usen und Ratten.\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter von der \u00c4GT und ich haben alle Experimente in den Original-Publikationen der Experimentatoren gelesen, \u00fcbersetzt und f\u00fcr den Laien verst\u00e4ndlich aufbereitet ins Internet gestellt. Jeder kann dort unter www.datenbanktierversuche.de nachlesen, was heutzutage mit Tieren im Labor geschieht. Keine einzige Versuchs-Beschreibung mussten wir jemals auf Dr\u00e4ngen von Rechtsanw\u00e4lten der Experimentatoren \u00e4ndern oder zur\u00fccknehmen. All diese Versuche basieren auf den Angaben der Forscher selbst &#8211; nichts ist erfunden, die beschriebenen Torturen sind keine Einzelf\u00e4lle, sondern allt\u00e4gliche Realit\u00e4t f\u00fcr Millionen Tiere in deutschen Labors.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">In vielen Universit\u00e4tslabors werden \u00fcber Jahre immer wieder \u00e4hnliche Experimente durchgef\u00fchrt, um Heerscharen von Doktoranden, Diplomanden und Assistenten zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Ein paar Beispiele: Studien am Gehirn von Affen werden immer wieder mit m\u00f6glichen Erkenntnissen f\u00fcr die Epilepsieforschung begr\u00fcndet. Ich bin seit bald 37 Jahren im Bereich Epilepsieforschung t\u00e4tig. Ich kenne wirklich keinen einzigen Affenversuch, der jemals einem epilepsiekranken Menschen geholfen h\u00e4tte! Alles nur leere Versprechungen!<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Hier in Bremen experimentiert Dr. Andreas Kreiter mit Kollegen am Institut f\u00fcr Hirnforschung der Universit\u00e4t Bremen mit Rhesusaffen.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Aus den Ver\u00f6ffentlichungen der Experimentatoren in Fachzeitschriften ist ersichtlich, was hier geschieht: Rhesusaffen erhalten unter Narkose einen Kopfhalter auf dem Sch\u00e4del implantiert sowie eine Elektrodenkammer, die \u00fcber einem Bohrloch im Sch\u00e4delknochen angebracht wird. Au\u00dferhalb der folgenden Versuche erhalten die Tiere wenig zu Trinken, damit sie durch Durst gef\u00fcgig werden. In einem Primatenstuhl sitzend wird der Kopf des Affen mit dem implantierten Kopfhalter unbeweglich an einem Gestell angeschraubt. Der Affe muss einen Punkt auf einem Bildschirm mit den Augen fixieren und einen Hebel dr\u00fccken. Es erscheinen zwei Muster rechts und links von dem Punkt. Wenn ein bestimmtes Muster erscheint, muss der Affe den Hebel loslassen. Macht er es richtig, bekommt er etwas Fruchtsaft \u00fcber einen Schlauch in den Mund. Bewegt der Affe den Blick von dem Punkt weg oder l\u00e4sst er den Hebel zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t los, bekommt er nichts zu Trinken.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">W\u00e4hrend der Affe die Aufgaben erledigt, werden mithilfe von Elektroden, die durch die Kammer und das Loch im Sch\u00e4del in einen bestimmten Bereich der Sehrinde eingef\u00fchrt sind, physiologische Nervenaktivit\u00e4ten gemessen.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">F\u00fcr die Affen sind diese Versuche eine oft Jahre dauernde Tortur. Die Tiere werden durch Durst gezwungen, bei den Experimenten zu \u201ekooperieren\u201c, d.h., sie erhalten die Fl\u00fcssigkeit nur tropfenweise und auch nur, wenn sie den Forscherwillen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Dabei geht es um die Erforschung der Verarbeitung von visuellen Sinnesreizen im Gehirn. Die so gewonnenen Erkenntnisse haben keinerlei Relevanz f\u00fcr den Menschen, da das Affenhirn anders als das Gehirn des Menschen aufgebaut ist. Aber auch der wissenschaftliche Output dieser Tierqu\u00e4lereien ist ausgesprochen mager, wie sich unschwer aus der sehr geringen Zahl von resultierenden Publikationen ersehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">[ \u00dcblicherweise wird die Pseudo-Wissenschaft im Tierlabor mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten begr\u00fcndet, meist wird diffus auf irgendwelche Krankheiten wie Epilepsie, AIDS oder Krebs verwiesen, f\u00fcr die Heilmittel gefunden werden m\u00fcssten. Eine wirkliche Erfolgskontrolle findet aber f\u00fcr diese gigantische Steuerverschwendung praktisch nicht statt. Was letztlich interessiert, ist schlie\u00dflich die Bewilligung von Forschungsgeldern und die Verl\u00e4ngerung der Publikationslisten. ]<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Es ist unvorstellbar, wie in den Forschungs-Laboratorien in stumpfsinniger Weise vor sich hin geforscht wird. Im Tierlabor wird mit Methoden gearbeitet, die man nur als mittelalterlich bezeichnen kann!\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\" align=\"left\">Hier in Bremen wird an der International Jacobs University Fischen ein St\u00fcck Schwanz abgeschnitten und untersucht, unter welchen Bedingungen er wieder nachw\u00e4chst. Konkret bedeutet das: Bei 22 aus S\u00fcdamerika stammenden Braunen Messerfischen, die zu den schwach elektrischen Fischen z\u00e4hlen, wird ein 1 cm langes St\u00fcck des Schwanzes abgeschnitten. [Jeweils einige Fische werden bei 30\u00b0C oder 22\u00b0C Wassertemperatur gehalten. ] Sieben Tage lang wird t\u00e4glich der elektrische Strom gemessen, den die Fische produzieren.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\" align=\"left\">Die Autoren finden heraus, dass elektrische Fische verletztes R\u00fcckenmarksgewebe bei etwas erh\u00f6hten Temperaturen besser regenerieren k\u00f6nnen als bei K\u00e4lte. Die Autoren postulieren, dass die Suche nach den Faktoren, die die Regenerationsf\u00e4higkeit bei kaltbl\u00fctigen Tieren verbessern, wichtig f\u00fcr die Entwicklung von Behandlungsstrategien bei S\u00e4ugetieren sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\" align=\"left\">Es gibt viele Tierarten, die in der Lage sind, amputierte K\u00f6rperteile nachwachsen zu lassen. Doch egal, wie viele Experimente man mit solchen Tieren anstellt, sie werden niemals dazu beitragen, dass Menschen diese F\u00e4higkeit erlangen!<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/pdfDateien\/Rede-Bernhard-Rambeck-28-04-12.pdf\" target=\"_blank\">Hier weiterlesen\u2026<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nSiehe auch: <a href=\"http:\/\/www.aerzte-gegen-tierversuche.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=225:der-fall-bremen&amp;catid=55:tierversuche-an-affen&amp;Itemid=65\" target=\"_blank\">Der Fall Bremen<\/a><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: center\">\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: center; PADDING-LEFT: 30px\"><em><span style=\"COLOR: #008080\"><strong>In Liebe und z\u00e4rtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,<br \/>\nin Stehs\u00e4rgen ohne N\u00e4chte und Tage,<br \/>\nin den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,<br \/>\ndenn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.<br \/>\n(anonym)<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verweise auf meinen Eintrag Wie abgebr\u00fcht Tierexperimentatoren sind und gebe nachstehend weitere Ausz\u00fcge aus der Rede von Dr. rer. nat. 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