{"id":5112,"date":"2012-03-13T10:30:05","date_gmt":"2012-03-13T09:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=5112"},"modified":"2012-03-13T11:32:45","modified_gmt":"2012-03-13T10:32:45","slug":"relativitatstheorie-das-huhnparadoxon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2012\/03\/relativitatstheorie-das-huhnparadoxon\/","title":{"rendered":"Kritik der Relativit\u00e4tstheorie: Das Huhnparadoxon"},"content":{"rendered":"<p>Der Teilnehmer Ernst im MAHAG-Forum hat sich ein Paradoxon ausgedacht, das die Unhaltbarkeit der \u201e<em>Relativit\u00e4t der Gleichzeitigkeit<\/em>\u201c in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie Einsteins veranschaulicht. Ich gebe nachstehen einige repr\u00e4sentative Austausche aus dieser Diskussion wieder:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=130#p39218\" target=\"_blank\">11.03.12 \u2013 Zitat von Ernst<\/a>:<\/p>\n<p>[&#8230;] Das eben ist die Schizophrenie. Derselbe Vorgang soll einmal gleichzeitig sein und einmal nicht. Der Vorgang ist dann gleichzeitig ungleichzeitig. Wer&#8217;s akzeptieren mag. Ich halte es f\u00fcr ganz und gar inakzeptabel.<br \/>\nFolge eines inakzeptablen Postulats.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=140#p39219\" target=\"_blank\">[&#8230;]<\/a><br \/>\nBeispiel: Haralds Zug:<br \/>\nIm Bahnhofsystem trifft das Licht erst den hinteren Wagen und sp\u00e4ter den vorderen Wagen. Zwischenzeitlich kann ein Vogel ein Lied singen.<br \/>\nIm Zugsystem werden beide Wagenenden gleichzeitig getroffen. Das Vogelgezwitscher existiert gar nicht.<br \/>\nAlso nicht quantitative \u00c4nderungen der Realit\u00e4t, sondern qualitative.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=140#p39222\" target=\"_blank\">11.03.12 \u2013 Zitat von Harald Maurer<\/a>:<\/p>\n<p>\u00a0[&#8230;] Nicht der Wahrheitsgehalt der Speziellen Relatvit\u00e4tstheorie\u00a0w\u00e4re daher zu untersuchen, sondern das soziologische Ph\u00e4nomen, dass diese eindeutig falsche Theorie immer noch zum heutigen Paradigma geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=140#p39234\" target=\"_blank\">12.03.12 \u2013 Zitat von Ernst<\/a>:\u00a0<\/p>\n<p>Die Paradoxa ansich sollten ausreichen, wenigstens \u00fcber den Realit\u00e4tsgehalt der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie\u00a0nachzudenken.<\/p>\n<p>Als Relativit\u00e4t der Gleichzeitigkeit\u00a0Paradoxon nochmal Dein Zug. Mit einem Huhn darin:<br \/>\nBahnhofsw\u00e4rter: Zwischen dem Eintreffen des Lichts an einem Zugende und dem Eintreffen des Lichts am anderen Ende legt ein Huhn im Zug ein Ei.<br \/>\nSchaffner: Gleichzeitifges Eintreffen an beiden Zugenden. Zeitdifferenz Null. Kein gelegtes Ei.<\/p>\n<p>Der Bahnw\u00e4rter hat sein Fr\u00fchst\u00fccksei. Der Schaffner mu\u00df Marmelade essen.<\/p>\n<p>Die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie\u00a0ver\u00e4ndert Abl\u00e4ufe! Contra?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=140#p39236\" target=\"_blank\">12.03.12 \u2013 Zitat von Jocelyne Lopez<\/a>:<\/p>\n<p>Nein, kein contra. Sehr anschauliche \u00dcberlegung, die in ihrer Einfachheit und Nachvollziehbarkeit die SRT ad absurdum f\u00fchrt, und zwar meiner Meinung nach besser als alle Paradoxa dieser uns\u00e4glichen Theorie.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=150#p39258\" target=\"_blank\">12.03.12 \u2013 Zitat von contravariant<\/a>:<\/p>\n<p>[\u2026] Konkret auf dein Prozess angewendet:<br \/>\nGehen wir vom Inertialsystem Zug aus. Das Huhn beginnt sein Ei zu legen in dem Moment, wo der erste Blitz am Anfang des Zuges einschl\u00e4gt, und ist fertig, wenn der zweite Blitz am Ende des Zuges einschl\u00e4gt. Dann legt das zweit Punkte in der Raumzeit fest. Willst du nun wissen wann das Huhn im Inertialsystem\u00a0 Bahnhof sein Ei legt, dann musst du diese beiden Punkt entsprechend transfomieren. Ohne jetzt konkret zu rechnen wage ich mal die Behauptung, dass das Huhn beim Einschlag der Blitze anf\u00e4ngt sein Ei zu legen und dann entsprechend sp\u00e4ter fertig wird. &#8211; Weiterhin kann zwischen dem Einschlag des Blitzes und dem Ei legen kein kausale Zusammenhang bestehen, weil das Huhn ja bereits das Ei legt, bevor es den Einschlag sieht. Es besteht also nachwievor keine Verletztung der Kausalit\u00e4t.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=160#p39260\" target=\"_blank\">12.03.12 \u2013 Zitat von Ernst<\/a>:<\/p>\n<p>Das pa\u00dft nicht. Im Zugsystem schl\u00e4gt der Blitz gleichzeitig an beiden Zugenden ein. Es existiert gar keine Zeit zum Eierlegen. Im Bahnhofsystem existiert eine Zeitdifferenz zwischen den Blitzeinschl\u00e4gen an beiden Zugenden. Das Huhn kann in aller Seelenruhe sein Ei legen.<br \/>\nEs ist keine echte Kausalit\u00e4tsverletzung. Aber eine initiale \u00c4nderung der Evolution. Nach den Ereignissen ist in der einen Welt ein Ei vorhanden und in der anderen keins. Was das f\u00fcr Folgen nach Ausbr\u00fcten des Eis haben kann, hatte ich ja erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=160#p39262\" target=\"_blank\">12.03.12 \u2013 Zitat von Trigemina<\/a>:<\/p>\n<p>Das Huhn befindet sich im Inerstialsystem\u00a0 des Zugs. Deine Aufgabenstellung verhindert im voraus, dass das Huhn ein Ei legen k\u00f6nnte, da es dies in der Zeit Null tun m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Willst Du dem Huhn irgendwelche Zeitbeschr\u00e4nkungen auferlegen, m\u00fcssen diese auf das Inertialsystem des Zugs bezogen werden (in dem sich das Huhn ja befindet) und nicht auf ein anderes Inertialsystem (wie dasjenige des Bahnhofs).<\/p>\n<p>Das Paradoxon kann also nicht der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie\u00a0angelastet werden, sondern der unm\u00f6glichen Ausgangssituation des zeitlosen Eierlegens<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;start=180#p39310\" target=\"_blank\">[&#8230;]<\/a><br \/>\nDie Zugenden und das Huhn liegen an verschiedenen Orten. Folglich gibt es 4 Ereignisse an 4 verschiedenen Raumzeitpunkten:<\/p>\n<p>&#8211; Licht trifft eines der Zugenden<br \/>\n&#8211; Huhn befindet sich irgendwo im Zug (in meinem Beispiel an der nicht in der Mitte stehenden Lichtquelle) und beginnt mit Eierlegen<br \/>\n&#8211; Licht trifft anderes Zugende<br \/>\n&#8211; Huhn hat das Ei fertig gelegt<\/p>\n<p>Die Kausalit\u00e4t kann auch schon mit Newton verletzt werden, sogar innerhalb desselben IS, wenn zwei gleichzeitige Ereignisse A und B an verschiedenen Orten stattfinden und je nach Beobachterstandort der eine zuerst A vor B (weil er n\u00e4her bei A steht) und der andere B vor A (weil er n\u00e4her zu B steht) sieht.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mahag.com\/neufor\/viewtopic.php?f=6&amp;t=417&amp;p=39315#p39315\" target=\"_blank\">13.03.12 \u2013 Zitat von Jocelyne Lopez<\/a>:<\/p>\n<p>Den Ausdruck &#8222;<em>Kausalit\u00e4tsverletzung<\/em>&#8220; halte ich bei dieser Problematik f\u00fcr undeutlich bzw. irref\u00fchrend, da es keine physikalische Kausalit\u00e4t zwischen Ausbreitung des Lichtsstrahles und Legen des Eis besteht: Ein Huhn legt ein Ei an beliebigten Orten wo es sich gerade befindet, wenn es ihm daran liegt und nicht wenn ein Lichtstrahl sich bewegt oder sonstige Ereignisse ausserhalb seines eigenen Organismus geschehen. Man k\u00f6nnte sagen, dass ein Huhn ein Ei absolut legt, in einer absoluten Zeit und in einem absoluten Raum. Es darf sich auch deswegen so viel Zeit beim Legen lassen, wie es ihm liegt, Newton erlaubt ihm es. : -)\u00a0<\/p>\n<p>Das Problem besteht nur wenn man die Grundlagen der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie\u00a0voraussetzt, wo die Zeit nicht absolut ist wie bei Newton, sondern relativ je nachdem wer das Huhn beobachtet:<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Wird das Huhn von Newton beobachtet, hat es Zeit in der Zeitspanne zwischen Eintreffen des Lichtsstrahles an beiden Enden des Zuges sein Ei zu legen, wie Ernst es in seinem Paradoxon vorgegeben hat. Das Ei existiert, Newton darf es essen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/li>\n<li>Wird das Huhn von Einstein beobachtet, hat das Huhn \u00fcberhaupt keine Zeit in der vorgegebenen Zeitspanne zwischen Eintreffen des Lichtstrahles an beiden Enden des Zuges sein Ei zu legen, weil das Eintreffen gleichzeitig ist und die Zeitspanne 0 betr\u00e4gt. F\u00fcr Einstein existiert also kein Ei, wenn er in der Wirklichkeit seinem eigenen Prinzip der Relativit\u00e4t der Gleichzeitigkeit\u00a0treu sein will, er darf nur zusehen, wie Newton das Ei isst.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Teilnehmer Ernst im MAHAG-Forum hat sich ein Paradoxon ausgedacht, das die Unhaltbarkeit der \u201eRelativit\u00e4t der Gleichzeitigkeit\u201c in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie Einsteins veranschaulicht. 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