{"id":4982,"date":"2011-11-11T11:02:42","date_gmt":"2011-11-11T10:02:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=4982"},"modified":"2012-06-22T20:27:16","modified_gmt":"2012-06-22T19:27:16","slug":"was-die-mathematik-so-alles-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2011\/11\/was-die-mathematik-so-alles-kann\/","title":{"rendered":"Was die Mathematik so alles kann!"},"content":{"rendered":"<p>Ich mache auf den heutigen Artikel von Dr. Wolfgang Engelhardt im Blog &#8222;<em>Kritische Stimmen zur Relativit\u00e4tstheorie<\/em>&#8220; aufmerksam:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><a title=\"Permanenter Link zu Die Lorentz-Transformation erzwingt die gleiche Lichtgeschwindigkeit c f\u00fcr alle Beobachter\" rel=\"bookmark\" href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2011\/11\/die-lorentz-transformation-erzwingt-die-gleiche-lichtgeschwindigkeit-c-fur-alle-beobachter\/\" target=\"_blank\">Die Lorentz-Transformation erzwingt die gleiche Lichtgeschwindigkeit c<br \/>\nf\u00fcr alle Beobachter<\/a><\/p>\n<p>woraus hervorgeht, dass allein durch die &#8222;Kraft&#8220; der Mathematik die Lichtgeschwindigkeit f\u00fcr alle Beobachter immer gleich c ist. Ganz ohne physikalische Gegebenheiten. Was die Mathematik so alles kann! Sie kann sogar bestimmen, wie die Lichtgeschwindigkeit sich immer und \u00fcberall zu verhalten hat.<\/p>\n<p>Aus dem im Artikel verlinkten Brief vom 26.07.2005 von Dr. Engelhardt an Dr. Albrecht F\u00f6lsing m\u00f6chte ich einige Aussagen zitieren:\n<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><strong>Zitat Dr. Wolfgang Engelhardt<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 60px\">[&#8230;] Zum Nachdruck von 1913: Nat\u00fcrlich wei\u00df ich auch nicht positiv, wer die fragliche Fu\u00dfnote eingef\u00fcgt hat. Blumenthal dankt im Vorwort den Herren H. A. Lorentz und Einstein f\u00fcr deren \u201efreundliche Bereitwilligkeit\u201c. Wenn Lorentz die Gelegenheit gegeben wurde, Fu\u00dfnoten einzuf\u00fcgen, dann sicher auch Einstein. Extrem unwahrscheinlich ist es, dass Blumenthal Einsteins Originalarbeit selbst verf\u00e4lscht hat. Einstein h\u00e4tte gewiss protestiert und die Fu\u00dfnote w\u00e4re aus den Folge-Auflagen verschwunden. Damals jedenfalls hat man es mit der Originaltreue sehr genau genommen, wie Sommerfelds Anmerkungen zu Minkowskis Vortrag beweisen: \u201eEs ist selbstverst\u00e4ndlich, dass bei der Neuherausgabe von Minkowskis Raum und Zeit kein Wort des Textes ver\u00e4ndert werden durfte.\u201c Wohl niemand \u2013 au\u00dfer dem Autor selbst \u2013 h\u00e4tte es gewagt, einen Originaltext zu ver\u00e4ndern. \u2013 Im \u00dcbrigen habe ich diesbez\u00fcglich beim Teubner-Verlag nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass die Korrespondenz mit Einstein im 2. Weltkrieg durch Bomben zerst\u00f6rt wurde. Man hat mich auf das Archiv in Tel Aviv verwiesen, wo im Nachlass Einsteins noch einschl\u00e4gige Dokumente vorliegen k\u00f6nnten. Dem Hinweis bin ich nicht weiter nachgegangen, weil ich der Sache keine herausragende Bedeutung beima\u00df.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 60px\">\u00dcberrascht hat mich Ihre Mitteilung, Sie kennten \u201ekein auch nur schwaches Indiz, dass Einstein diese (Voigts) Arbeit gekannt hat.\u201c Ich hatte geglaubt, Ihnen eine Reihe von Indizien zu liefern, nachdem Sie selbst vermutet hatten, Einstein m\u00fcsse \u201ewenigstens partiell gewusst haben, was er deduzieren wollte.\u201c Das st\u00e4rkste Indiz ist, dass Einstein sich nicht auf den Michelson-Versuch berufen wollte (nach Holton), obwohl dieses Experiment in Lorentz\u00b4s <em>Versuch einer Theorie der elektrischen und optischen Erscheinungen in bewegten K\u00f6rpern <\/em>beschrieben und im Sinne der Lorentz-Fitzgerald Kontraktion interpretiert ist. Wie Born (<em>Physik im Wandel meiner Zeit, <\/em>Vieweg, 1966) berichtet, kannte Einstein nach seiner eigenen Aussage 1905 das Buch von Lorentz aus dem Jahre 1895.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 60px\">Warum wollte Einstein partout Michelson\u00b4s Resultat nicht zur St\u00fctze seiner Theorie heranziehen? Das wird sofort verst\u00e4ndlich, wenn Einstein Voigts Interpretation des Michelson-Versuchs vom Mai 1887 kannte und ernstnahm. Und wenn das der Fall war, dann kannte er nat\u00fcrlich auch die Arbeit vom M\u00e4rz 1887. So versteht man auch, warum Einstein 1905 \u2013 gegen jede wissenschaftliche Gepflogenheit \u2013 \u00fcberhaupt niemand zitiert hat. H\u00e4tte er auch nur ein einziges Zitat gebracht, dann h\u00e4tte man ihn sp\u00e4ter fragen k\u00f6nnen, warum er Voigt vergessen hat. Aber so konnte er entgegnen, dass er eben einfach nicht zitieren wollte (im \u00dcbrigen hat ihn wohl niemand mehr gefragt, nachdem er ber\u00fchmt geworden war).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 60px\">Weitere Indizien enth\u00e4lt die Schlussweise in Einsteins Arbeit selbst. Man kann ihm schwerlich unterstellen, dass er nicht die intellektuellen F\u00e4higkeiten besessen haben sollte, bei unvoreingenommener Sicht die logischen Ungereimtheiten in den ersten drei Paragraphen zu durchschauen. Man kann aber davon ausgehen, dass er von der Richtigkeit der Voigt-Transformation, die das damals vieldiskutierte, verallgemeinerte Relativit\u00e4tsprinzip (Mach, Poincar\u00e9) zu best\u00e4tigen schien, \u00fcberzeugt war. Voigts Arbeit war zu jener Zeit nicht in der allgemeinen Diskussion, aber Einstein scheint ihre Brauchbarkeit erkannt zu haben, und da hat er sich halt \u201eherangerechnet\u201c. So etwas kommt vor, auch ohne jede unlautere Absicht. Nicht umsonst bewunderte Poincar\u00e9 \u201edie Leichtigkeit mit der er (Einstein) sich neue Ideen aneignen und alle ihre Folgerungen zutage bringen kann\u201c. Die Arbeit von 1905 ist daf\u00fcr ein eindrucks-volles Beispiel, wenn man sie als \u201eR\u00fcckw\u00e4rtsschluss\u201c vom Endergebnis zu den beiden Prinzipien liest.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 60px\">Sind das etwa keine Indizien? Vielleicht sogar starke?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 60px\">\n<p style=\"TEXT-ALIGN: left\">Ich meine pers\u00f6nlich, dass die Umst\u00e4nden, die hier er\u00f6rtert wurden, in der Tat schon starke Indizien sind, womit die mathematische Herleitung der konstanten Lichtge-schwindigkeit durch Albert Einstein sich in den schon zahlreich an anderen Stellen erhobenen Vorw\u00fcrfen \u00fcber Plagiaten oder Unredlichkeit einreiht &#8211; siehe zum Beispiel was die Lorentztransformation anbelangt eine Analyse der Forschungsgruppe G.O. Mueller: <a href=\"http:\/\/www.kritik-relativitaetstheorie.de\/2011\/10\/einstein-leugnet-dass-er-die-formel-von-hendrik-a-lorentz-abgeschrieben-hat\/\" target=\"_blank\">Einstein leugnet, dass er die Formel von Hendrik A. Lorentz abgeschrieben hat<\/a>. Es w\u00e4re an der Zeit, dass die Vertreter der etablierten Physik sich offiziell und gewissenhaft um die Kl\u00e4rung der aus vielen Quellen erhobenen Vorw\u00fcrfe \u00fcber Unredlichkeit und Plagiate um die Entstehung und um die Umsetzung der Relativit\u00e4tstheorie bem\u00fchen. Es ist ja auch ein \u00f6ffentliches Anliegen im Interesse der Allgemeinheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich mache auf den heutigen Artikel von Dr. Wolfgang Engelhardt im Blog &#8222;Kritische Stimmen zur Relativit\u00e4tstheorie&#8220; aufmerksam: Die Lorentz-Transformation erzwingt die gleiche Lichtgeschwindigkeit c f\u00fcr alle Beobachter woraus hervorgeht, dass allein durch die &#8222;Kraft&#8220; der Mathematik die Lichtgeschwindigkeit f\u00fcr alle Beobachter immer gleich c ist. Ganz ohne physikalische Gegebenheiten. Was die Mathematik so alles kann! 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