{"id":4867,"date":"2011-05-13T06:23:27","date_gmt":"2011-05-13T05:23:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=4867"},"modified":"2011-05-17T07:00:00","modified_gmt":"2011-05-17T06:00:00","slug":"dr-markus-possel-noch-unbeantwortete-frage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2011\/05\/dr-markus-possel-noch-unbeantwortete-frage\/","title":{"rendered":"Dr. Markus P\u00f6ssel: Noch unbeantwortete Frage"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin im April 2011 in die Diskussion\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wissenslogs.de\/wblogs\/blog\/relativ-einfach\/relativitatstheorien\/2010-12-02\/einstein-verstehen-ein-blogexperiment-teil-i\" target=\"_blank\">Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I<\/a>\u00a0von Dr. Markus P\u00f6ssel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut und Erfinder der Initiative <a href=\"http:\/\/www.aei.mpg.de\/pdf\/pm_news\/2007\/PM07_Roelin-Preis_MP.pdf\" target=\"_blank\">Einstein online<\/a>\u00a0eingestiegen, um eine strittige Frage \u00fcber die Messung von L\u00e4ngen von ihm kl\u00e4ren zu lassen:<br \/>\n&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Meine Frage vom\u00a0<a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2011\/05\/so-alt-bin-ich-nun-wieder-nicht\/\" target=\"_blank\">20.04.11<\/a><br \/>\n&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Meine erneute Frage vom <a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2011\/05\/einstein-verstehen-erneute-frage-an-dr-markus-possel\/\" target=\"_blank\">09.05.11<\/a><\/p>\n<p>Bis jetzt wurde diese Frage von Dr. Markus P\u00f6ssel nicht beantwortet, so da\u00df ich heute erneut die Problematik, die ich hiermit angesprochen habe, Dr. P\u00f6ssel dargelegt und erneut um eine Antwort gebeten habe:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\"><a href=\"http:\/\/www.wissenslogs.de\/wblogs\/blog\/relativ-einfach\/relativitatstheorien\/2010-12-02\/einstein-verstehen-ein-blogexperiment-teil-i#comment-26836\" target=\"_blank\">13.05.11 &#8211; Zitat von Jocelyne Lopez<\/a>:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">@ Dr. Markus P\u00f6ssel:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Ich komme auf meine noch unbeantwortete Frage vom <a href=\"http:\/\/www.wissenslogs.de\/wblogs\/blog\/relativ-einfach\/relativitatstheorien\/2010-12-02\/einstein-verstehen-ein-blogexperiment-teil-i#comment-26722\" target=\"_blank\">09.05.11<\/a>\u00a0\u00fcber L\u00e4ngen-messungen mit der Lichtgeschwindigkeit zur\u00fcck.<br \/>\nSie schreiben \u00fcber Urma\u00dfst\u00e4be in Ihrem Blog-Text:\n<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><em>&#8222;Urtyp eines L\u00e4ngenma\u00dfes ist ein Ma\u00dfstab, also ein Festk\u00f6rper mit gerader Kante, darauf zwei Markierungen, die Nullmarke und die Einsmarke, die unsere L\u00e4ngeneinheit definieren. [\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><em>Streben wir eine besonders hohe Genauigkeit an, m\u00fcssen wir sicherstellen, dass sich unser Ma\u00dfstab so wenig wie m\u00f6glich verformt. Beim wohl bekanntesten L\u00e4ngenma\u00df, dem in Paris aufbewahrten Urmeter, und bei seinen Kopien, ist das durch einen besonders stabilen Querschnitt sichergestellt; [\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><em>wir k\u00f6nnen unseren Ma\u00dfstab dazu aus einem Material herstellen, dessen L\u00e4nge sich mit wechselnder Temperatur so gut wie nicht ver\u00e4ndert (&#8222;Invar&#8220;)\u201c [\u2026]\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Diese Informationen leuchten mir ein: Die L\u00e4nge eines materieller Ma\u00dfstabes ist erst einmal die L\u00e4nge eines Objekts, das man zwar willk\u00fcrlich ausw\u00e4hlen und per Konvention als Urma\u00dfstab festsetzen darf, wobei man jedoch penibel daf\u00fcr sorgen muss, dass es sich weder ausdehnen noch zusammenziehen kann. Das hat man bei dem materiellen Urma\u00dfstab \u201eMeter\u201c, den Sie in Ihrem Blog-Text abgebildet haben u.a. durch die Wahl des Materials gew\u00e4hrleistet, soda\u00df der Urtyp sich, wie Sie es betonen, so gut wie gar nicht bei wechselnder Temperatur ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Bei den Reproduktionen der L\u00e4nge dieses quasi unver\u00e4nderlichen materiellen Urtyps durch eine Messung mit der Lichtgeschwindigkeit kommen dagegen Abweichungen des Me\u00dfergebnisses durch vielerlei Faktoren zustande, wie es aus den o.g. Informationen von Wikipedia \u00fcber Lasermessger\u00e4te hervorgeht:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">&#8211;\u00a0Variationen des Me\u00dfergebnisses je nach Material des Lichtdetektors und des zu messenden Objekts (Brechungsindexe)<br \/>\n&#8211; Variationen des Me\u00dfergebnisses je nach Farbe (Lichtfrequenzen)<br \/>\n&#8211; Variationen des Me\u00dfergebnisses je nach Distanzen (Lichtlaufzeiten)\n<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Dazu kommen zus\u00e4tzliche Me\u00dfungenauigkeiten, die auf den Umstand zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, dass man f\u00fcr die Messung einer L\u00e4nge mit dem Licht zwei Messinstrumente braucht (Lichtdetektor +\u00a0 Uhr), anstatt ein einziges Me\u00dfinstrument wie beim Anlegen eines materiellen Ma\u00dfstabes, wobei man damit auch zwangsl\u00e4ufig die Fehlerquellen verdoppelt: Der Gang einer Uhr kann zum Beispiel wiederum durch verschiedene Faktoren beeintr\u00e4chtigt werden, je nach Bauarten, wie zum Beispiel durch Temperatur, Umwelteinfl\u00fcsse, Druck, Bewegung oder Gravitation.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">All diese verschiedentlichen Me\u00dfungenauigkeiten bei der Messung einer L\u00e4nge mit dem Licht k\u00f6nnen wiederum w\u00e4hrend dem konkreten Messvorgang der L\u00e4nge eines bestimmten Objekts nicht einzeln und getrennt gemessen werden, sondern sie flie\u00dfen unbekannt bzw. undifferenziert ins Messergebnis und k\u00f6nnten ggfs. nur blind durch Einsch\u00e4tzungen korrigiert werden. Ohne Ber\u00fccksichtigung und Korrekturen dieser Me\u00dffehler w\u00fcrde jedoch die per Konvention festgesetzte L\u00e4nge des materiellen Urtypes nicht mehr unver\u00e4nderlich, sondern ganz im Gegenteil variable sein, was weder gew\u00fcnscht noch\u00a0 akzeptabel ist. Wenn ich zum Beispiel die L\u00e4nge des materiellen Urma\u00dfstabes mit dem Licht messen w\u00fcrde, w\u00fcrde ich abweichende Me\u00dfwerte erhalten:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">&#8211;\u00a0 je nachdem, ob der Urmeter z.B. aus Holz oder Metallen oder sonstigen Materialen ist,<br \/>\n&#8211;\u00a0\u00a0 je nachdem, ob der Urmeter z.B. blau oder rot ist,<br \/>\n&#8211;\u00a0\u00a0 je nachdem, ob ich den Urmeter z.B. aus 5 m\u00a0 oder aus 10 m Entfernung messe,<br \/>\n&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0je nachdem, wie empfindlich die Photozellen des Lichtdetektors sind,<br \/>\n&#8211;\u00a0\u00a0 je nachdem, ob die verwendete Uhr empfindlich auf Temperatur, Druck, Umwelteinfl\u00fcsse, Bewegung oder Gravitation ist.\n<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Ich w\u00fcrde dann eine variable L\u00e4ngenmesseinheit \u201eMeter\u201c bei jeder einzelnen Messung mit dem Licht bestimmen, das ist ja nicht der Sinn der Sache!<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Vor diesem Hintergrund sehe ich nicht, dass die Messung von L\u00e4ngen mit der Lichtgeschwindigkeit vorteilhaft f\u00fcr Hochgenauigkeitsmessungen ist, wie Sie das ausf\u00fchren, weil sie eben vielseitigen Fehlerquellen verursacht, die nur schwer durch Einsch\u00e4tzungen zu differenzieren und zu korrigieren sind.<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 30px\">Was meinen Sie?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin im April 2011 in die Diskussion\u00a0Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I\u00a0von Dr. Markus P\u00f6ssel, Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut und Erfinder der Initiative Einstein online\u00a0eingestiegen, um eine strittige Frage \u00fcber die Messung von L\u00e4ngen von ihm kl\u00e4ren zu lassen: &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Meine Frage vom\u00a020.04.11 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Meine erneute Frage vom 09.05.11 Bis jetzt wurde diese [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[41,1336,183],"class_list":["post-4867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kritik-der-relativitatstheorie","tag-albert-einstein-institut","tag-kritik-der-relativitatstheorie","tag-markus-possel"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4867"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4867"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4867\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}