{"id":4510,"date":"2009-10-13T07:15:32","date_gmt":"2009-10-13T06:15:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=4510"},"modified":"2009-10-14T07:36:34","modified_gmt":"2009-10-14T06:36:34","slug":"g-o-mueller-die-allgemeine-relativitatstheorie-als-widerlegung-der-speziellen-relativitatstheorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/10\/g-o-mueller-die-allgemeine-relativitatstheorie-als-widerlegung-der-speziellen-relativitatstheorie\/","title":{"rendered":"G.O. Mueller: Die Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie als Widerlegung der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie"},"content":{"rendered":"<p>Ich beziehe mich auf eine Thematik, die im Thread &#8222;<em>Das Watergate der Physik \u2013 Unterdr\u00fcckung der Kritik der Relativit\u00e4tstheorie<\/em>&#8220; <em><a href=\"http:\/\/www.politik-sind-wir.de\/showthread.php?t=652&amp;page=106\" target=\"_blank\">ab Seite 106<\/a><\/em> besprochen wurde : Die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie Einstein von 1905 wird durch seine Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie von 1915 widerlegt.\u00a0<\/p>\n<p>Dazu ein Text aus der Dokumentation von <a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/buch.pdf\" target=\"_blank\"><em>G.O. Mueller, Einleitung, Seite 38<\/em><\/a>:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\"><strong>Die ART als Widerlegung der SRT<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Die ART bedeutet nach Auffassung der Kritiker die Widerlegung und Aufgabe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) durch Albert Einstein selbst:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">&#8211; die Lichtgeschwindigkeit soll keine absolute Konstante mehr sein;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">&#8211; die Gravitation der Fixsterne unserer Galaxie soll durch den gesamten Raum bis auf die Erdoberfl\u00e4che wirken, wodurch kein Ort mehr f\u00fcr die angeblich gravitationsfreien Inertialsysteme der SRT \u00fcbrigbleibt;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">&#8211; der Raum selbst soll eine Kr\u00fcmmung aufweisen, womit die flache (ebene) Geometrie der SRT mit geradliniger Ausbreitung der Lichtstrahlen jegliche Grundlage verliert;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">&#8211; der starre K\u00f6rper mit der Identit\u00e4t seiner Form wird zur Fiktion erkl\u00e4rt und durch die \u201eBezugsmolluske\u201c ersetzt, die st\u00e4ndig variiert;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">&#8211; die Zeitmessung wird reduziert auf beliebig gehende Uhren und damit die M\u00f6glichkeit der Synchronisierung ausgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Manche Kritiker haben daher die Verk\u00fcndung der ART durch Albert Einstein ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dft, als Widerruf der SRT, ohne deshalb die ART als richtig zu akzeptieren.\u00a0<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u00a0<\/p>\n<p>Es geht hier grunds\u00e4ztlich nur um eine Frage der Logik:<\/p>\n<ul>\n<li>in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie Einsteins 1905 bewegt sich ein Lichtstrahl in der Natur <span style=\"text-decoration: underline;\">geradlinig, gleichf\u00f6rmig, mit konstanter Geschwindigkeit<\/span>, und zwar <span style=\"text-decoration: underline;\">ohne \u00c4ther<\/span>, in einem leeren und kr\u00e4ftefreien Raum, wo nicht einmal die Gravitation gilt, weil \u201e<em>vernachl\u00e4ssigbar<\/em>\u201c<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">&#8212;<\/span><\/li>\n<li>in seiner Allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie 1915 bewegt sich dagegen ein Lichtstrahl in der Natur <span style=\"text-decoration: underline;\">gekr\u00fcmmt und &#8222;beschleunigt&#8220; (sprich mit variabler Geschwindigkeit<\/span>), und zwar <span style=\"text-decoration: underline;\">in einem \u00c4ther<\/span> und unter Einflu\u00df der Gravitation, die sogar von den Fixsternen unserer Galaxie bis auf die Erdoberfl\u00e4che wirkt.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das sind zwei grundverschiedene Hypothese \u00fcber die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles in der Natur, die sich gegenseitig ausschlie\u00dfen. Beide Hypothesen sind logisch inkompatibel: Wenn eine wahr ist, ist die andere falsch. Das sagte auch Einstein in seiner Rede zu Leiden, als er dargelegt hat, dass ein Raum ohne \u00c4ther und ohne physikalische Eigenschaft undenkbar sei (er hat also seine ART als wahr angesehen):<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Zusammenfassend k\u00f6nnen wir sagen: Nach der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualit\u00e4ten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein \u00c4ther. Gem\u00e4\u00df der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie ist ein Raum ohne \u00c4ther undenkbar; denn in einem solchen g\u00e4be es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzm\u00f6glichkeit von Ma\u00dfst\u00e4ben und Uhren, also auch keine r\u00e4umlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. <em>(Albert Einstein, 1920)<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wenn es also ein \u00c4ther in der ART gibt, mu\u00df er auch in der SRT geben. Die Natur wacht nicht jeden Morgen auf, einmal mit \u00c4ther und einmal ohne \u00c4ther, je nachdem, wie sie am diesen Tag gerade gelaunt ist. Die Existenz eines \u00c4thers schlie\u00dft seine Nicht-Existenz aus.<\/p>\n<p>Wenn der Raum leer und kr\u00e4ftefrei ist, ist er nicht mit physikalischen Eigenschaften ausgestattet. Ein Nichts hat keine physikalischen Eigenschaften, deshalb ist es auch \u201e<em>Nichts<\/em>\u201c. Wenn Etwas physikalische und geometrische Eigenschaften hat, dann ist es nicht \u201e<em>Nichts<\/em>\u201c. (Hier fand ich den Spruch eines Forumteilnehmers\u00a0in einer Diskussion\u00a0ziemlich genial: &#8222;<em>Ist die Banane krum oder der Raum drumrum?<\/em>&#8222;).<\/p>\n<p>Wenn der Raum gekr\u00fcmmt ist \u00a0und ein Lichtstrahl gekr\u00fcmmt l\u00e4uft, dann l\u00e4uft ein Lichtstrahl nicht\u00a0geradlinig. Die Ausrede, man k\u00f6nne auf kurze Strecken blo\u00df nicht feststellen, dass er sich kr\u00fcmmt, hebt den Logikbruch nicht auf, dass ein gekr\u00fcmmt laufender Lichtstrahl geradlinig laufen sollte. Auf der Basis eines solchen Fehler haben die Menschen im Mittelalter geglaubt, die Erde sei eine\u00a0Scheibe.<\/p>\n<p>Wenn die Lichtgeschwindigkeit gem\u00e4\u00df ART nicht konstant ist, \u00a0kann sie nicht gem\u00e4\u00df SRT konstant sein. Die Nichtkonstanz der Lichtgeschwindigkeit schlie\u00dft ihre Konstanz aus.<\/p>\n<p>Einstein hat also eindeutig mit seiner ART von 1915 seine SRT von 1905 selbst widerlegt und widerrufen. Es war aber zu sp\u00e4t, er wurde nicht geh\u00f6rt\u00a0(siehe auch <em><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/10\/relativitatstheorie-die-blamage-ist-nicht-zu-vermeiden\/trackback\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/em>). Stattdessen hat man aus diesen zwei inkompatibel Hypothesen der Ausbreitung des Lichts ein Monstrum namens &#8222;<em>Relativit\u00e4tstheorie<\/em>&#8220; zusammen geknetet, siehe G.O. Mueller: <a href=\"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/der-geniale-doppelgriff\/\" target=\"_blank\"><em>Der geniale Doppelgriff<\/em><\/a>.<\/p>\n<p>Fr\u00fchere Kritiker von Albert Einstein haben auch diese Selbstwiderlegung der Theorie durch Albert Einstein erkannt, wie zum Beispiel Max Abraham &#8211; siehe G.O. Mueller, Seite 138 &#8211; \u00a0L \u2013 Gravitation \u2013 Fehler 1:\u00a0<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Im Kosmos existiert keine &#8222;Gegend&#8220; ohne Gravitationsfelder und damit kein Ort f\u00fcr eine SRT ohne Gravitationswirkungen. Die Gravitation als Herrin des Kosmos macht alle Versuche, ihr durch eine Theorie zu entkommen, zuschanden. Albert Einsteins Pr\u00e4sentation der ART als einer Theorie der Gravitation will dieser Niederlage entkommen, weshalb die ART auch von Max Abraham als Widerruf der SRT interpretiert und begr\u00fc\u00dft worden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich beziehe mich auf eine Thematik, die im Thread &#8222;Das Watergate der Physik \u2013 Unterdr\u00fcckung der Kritik der Relativit\u00e4tstheorie&#8220; ab Seite 106 besprochen wurde : Die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie Einstein von 1905 wird durch seine Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie von 1915 widerlegt.\u00a0 Dazu ein Text aus der Dokumentation von G.O. 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