{"id":4491,"date":"2009-09-28T11:00:44","date_gmt":"2009-09-28T10:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=4491"},"modified":"2009-10-01T06:35:37","modified_gmt":"2009-10-01T05:35:37","slug":"ein-grundfehler-der-speziellen-relativitatstheorie-verwechselung-und-vermischung-von-kinematik-und-dynamik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/09\/ein-grundfehler-der-speziellen-relativitatstheorie-verwechselung-und-vermischung-von-kinematik-und-dynamik\/","title":{"rendered":"Ein Grundfehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie: Verwechselung und Vermischung von Kinematik und Dynamik"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kinematik\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a><\/em> liefert folgende Definitionen f\u00fcr die Begriffe \u201e<em>Kinematik<\/em>\u201c und \u201e<em>Dynamik<\/em>\u201c:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Die Kinematik ist die Lehre der Bewegung von Punkten und K\u00f6rpern im Raum, <strong>ohne die Ursachen einer Bewegung (Kr\u00e4fte) zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">Ihr Gegenst\u00fcck ist die Dynamik, die sich mit der Bewegung von K\u00f6rpern <strong>unter Einwirkung von Kr\u00e4ften<\/strong> besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">[<em>Hervorhebungen durch J. Lopez<\/em>]<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Als Physiklaiin waren mir lange Zeit diese beiden Begriffe fremd, obwohl ich schon in der Realit\u00e4t den Unterschied bei Untersuchungen der Bewegung von Objekten erkennen konnte.\u00a0<\/p>\n<p>Die beiden Postulate Einsteins in seiner Speziellen Relativit\u00e4tstheorie sind <strong>ausschlie\u00dflich kinematischer Natur<\/strong>, was bedeutet, dass hier keine Betrachtung\u00a0von Kr\u00e4ften bei der Untersuchung der Bewegung stattfindet. Es gibt nur eine Form der Geschwindigkeit eines Objekts, die uns bei den Postulaten der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie interessiert und auch explizit von Albert Einstein genannt wurde: Die gleichf\u00f6rmige, geradlinige Bewegung eines Objekts von A nach B.\u00a0<\/p>\n<p>Alle Objekte bewegen sich sowieso per Definition (bzw. messtechnisch bedingt) gleichf\u00f6rmig geradlinig von A nach B, es gibt keine Ausnahme: Man kann auf einer Strecke A-B nur eine ideal gleichf\u00f6rmige und geradlinige Bewegung messen. Die Messung\u00a0einer Geschwindigkeit zwischen A und B kann n\u00e4mlich weder Informationen \u00fcber etwaige Beschleunigungs- oder Bremsphasen liefern (sondern zwangsl\u00e4ufig nur einen\u00a0Durchschnittswert), noch \u00fcber etwaige Randbedingungen oder \u00fcber etwaige \u00c4nderungen der Richtung zwischen A und B. Die Geschwindigkeit wird ideal auf dieser Strecke als <strong>konstant<\/strong> vorausgesetzt. Per Definition. Wenn ich die Geschwindigkeit eines Objekts von A nach B messe, erhalte ich nur einen Durchschnittswert aller seiner Geschwindigkeiten auf dieser Strecke , wobei ich\u00a0keine\u00a0Information dar\u00fcber erhalte, was f\u00fcr Kr\u00e4fte diese Bewegung erm\u00f6glicht haben. Die einzige Information, die diese Messung liefert, ist: Ein \u201e<em>Etwas<\/em>\u201c \u00a0hat sich mit z.B. 100 km\/h (ideal) konstant und (ideal) geradlinig zwischen A und B bewegt. Mehr nicht. Man braucht dabei nicht einmal das Objekt die ganze Zeit zu sehen, und weder die physikalischen Beschaffenheiten des Objekts, noch\u00a0etwaige Beschleunigungs- oder Bremsphasen, noch tats\u00e4chliche Form der Bewegung oder ein Medium spielen dabei irgendeine\u00a0Rolle.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Eine konstante geradlinige Bewegung\u00a0zwischen A und B wird auch lediglich nach der Messung der Strecke und der Zeitdauer mit der Formel Weg\/Zeit ermittelt, wie Albert Einstein es auch explizit in seiner Speziellen Relativit\u00e4tstheorie definiert. Es gibt keine anderen Faktore zu ber\u00fccksichtigen als Weg und Zeit bei der Messung einer konstanten geradlinige Bewegung. Kr\u00e4fte oder sonstige Bedingungen kommen nicht in Betracht.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Ein grober Denkfehler Einsteins in seiner Speziellen Relativit\u00e4tstheorie liegt jedoch daran, dass er f\u00fcr die Begr\u00fcndung seines unsinnigen Postulats, die Lichtgeschwindigkeit sei unabh\u00e4ngig von der Bewegung des Beobachters, auf einmal Betrachtungen \u00fcber Kr\u00e4fte und Ursachen von Kr\u00e4ften willk\u00fcrlich einflie\u00dfen l\u00e4sst: Er setzt stillschweigend die Existenz eines \u00c4thers und seine Einfl\u00fcsse auf die Geschwindigkeit von Objekten voraus: Er vermischt unzul\u00e4ssig Kinematik und Dynamik.<\/p>\n<p>Die Existenz oder Nicht-Existenz von einem\u00a0\u00c4ther oder von irgendwelchen sonstigen Medien haben jedoch mit der Messung der konstanten, geradlinigen Bewegung eines Objekts von A nach B gar nichts zu tun. Die beiden Postulaten Einsteins sind <strong>rein kinematischer Natur<\/strong> und haben mit einem Medium nichts am Hut. Deshalb sagte auch Einstein zu Recht, er k\u00f6nne auf einen \u00c4ther in seiner Speziellen Relativit\u00e4tstheorie verzichten, und zwar aus dem ganz trivialen Grund, weil seine Theorie eine kinematische Theorie mit rein kinematischen Postulaten ist. Man muss also grunds\u00e4tzlich von der Methodologie her darauf verzichten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Deshalb haben irgendwelche Betrachtungen \u00fcber die Existenz oder Nicht-Existenz eines \u00c4thers in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie aus zwei trivialen Gr\u00fcnden nichts zu suchen:\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Diese Theorie stellt rein <strong>kinematische Postulate<\/strong> \u00fcber die\u00a0Ausbreitung eines Lichtstrahles\u00a0auf.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">&#8212;<\/span><\/li>\n<li>Die Lorentztransformation, die <strong>dynamische Postulate<\/strong> bei der Ausbreitung eines Lichtstrahles\u00a0beschreiben will, hat also in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie nichts verloren (siehe auch mein Blog-Eintrag <a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2009\/04\/der-witz-der-verwendung-der-lorentztransformation-durch-albert-einstein\/trackback\" target=\"_blank\"><em>Der Witz der Verwendung der Lorentztransformation durch Albert Einstein)<\/em><\/a>\u00a0und stellt hier\u00a0sowohl logisch einen\u00a0Denkfehler als auch methodologisch ein Widerspruch dar.\u00a0\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die endlosen Meinungsverschiedenheiten um die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie seit \u00fcber 100 Jahren \u00fcber die Existenz oder die Nicht-Existenz eines \u00c4thers sind also bei dieser Theorie\u00a0fehl am Platz\u00a0und f\u00fchren nur zur Vernebelung und zur Ablenkung von diesem Grundfehler.\u00a0<\/p>\n<p>Die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie ist mit dem kinematischen Postulat der Konstanz von c zum bewegten Beobachter<strong> grunds\u00e4tzlich falsch und unsinnig, <\/strong>und zwar<strong> mit oder ohne \u00c4ther<\/strong>. Egal mit stofflichen oder nicht-stofflichen \u00c4thervorstellungen, egal mit ruhendem oder mitgef\u00fchrtem oder wirbelndem \u00c4ther. Diese Theorie ist dabei <strong>immer falsch<\/strong>, bei allen \u00c4thervorstellungen, sowie auch bei allen ballistischen Vorstellungen, sie alle spielen hier gar keine Rolle: Die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie postuliert ja die kinematische &#8211; und nicht die dynamische \u2013 Ausbreitung des Lichts. Es ist also v\u00f6llig abstrus, irgendwelche Betrachtungen oder Experimente \u00fcber die Existenz oder Nicht-Existenz eines \u00c4thers im Zusammenhang mit der Speziellen Reltivit\u00e4tstheorie zu bringen.\u00a0Keiner darf\u00a0 ja zum Beispiel\u00a0\u00c4pfel und Birnen addieren, Albert Einstein auch nicht.<\/p>\n<p>\u00a0(Jocelyne Lopez)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wikipedia liefert folgende Definitionen f\u00fcr die Begriffe \u201eKinematik\u201c und \u201eDynamik\u201c: Die Kinematik ist die Lehre der Bewegung von Punkten und K\u00f6rpern im Raum, ohne die Ursachen einer Bewegung (Kr\u00e4fte) zu betrachten. Ihr Gegenst\u00fcck ist die Dynamik, die sich mit der Bewegung von K\u00f6rpern unter Einwirkung von Kr\u00e4ften besch\u00e4ftigt. [Hervorhebungen durch J. Lopez] \u00a0 Als Physiklaiin [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[33,1336],"class_list":["post-4491","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kritik-der-relativitatstheorie","tag-ekkehard-friebe","tag-kritik-der-relativitatstheorie"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4491"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4491"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4491\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}