{"id":445,"date":"2008-10-15T18:59:10","date_gmt":"2008-10-15T17:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=445"},"modified":"2008-10-22T13:33:49","modified_gmt":"2008-10-22T12:33:49","slug":"peter-ripota-das-zwillings-paradoxon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/10\/peter-ripota-das-zwillings-paradoxon\/","title":{"rendered":"Peter Ripota: Das Zwillings-Paradoxon"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie (SRT) kennt zwei Effekte bei hohen Geschwindigkeiten: Verk\u00fcrzung in L\u00e4ngsrichtung (L\u00e4ngenkontraktion, Raumstauchung) und Zeitdehnung. Die Raumstauchung kann imagin\u00e4r oder real sein, die Zeitdehnung aber muss wirklich sein. Und genau deswegen kann sie nicht existieren.<\/p>\n<p>Die Raumstauchung k\u00f6nnten wir uns nach Lorentz so vorstellen, dass ein K\u00f6rper bei Bewegung durch den \u00c4ther von diesem zusammengedr\u00fcckt wird. Steht er wieder still (relativ zum \u00c4ther), dann dehnt sich der K\u00f6rper wieder auf seine Normalgr\u00f6\u00dfe aus. Nach dieser Erkl\u00e4rung m\u00fcsste also jeder K\u00f6rper elastisch sein, und die Raumstauchung ist im Ruhezustand nicht mehr feststellbar.<\/p>\n<p>Bei der Zeitdehnung kann das nicht sein. Tickt die Uhr langsamer, dann merkt man das beim Stillstand. Das wusste auch Einstein, und deswegen meinte er, die Zeitdehnung w\u00e4re real. Womit wir zum Zwillingsparadoxon kommen. Versuche, diesen Widerspruch hinweg zu diskutieren, gehen von einer Asymmetrie der Verh\u00e4ltnisse aus. Doch das bringt nichts, denn die folgende Situation ist streng symmetrisch:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/zwillingsparadoxon-ripota.jpg\" title=\"zwillingsparadoxon-ripota.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"530\" src=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/zwillingsparadoxon-ripota.jpg\" alt=\"zwillingsparadoxon-ripota.jpg\" height=\"393\" style=\"width: 502px; height: 379px\" \/><\/a><br \/>\nWir stecken die gleichaltrigen Zwillinge Albert-1 und Albert-2 in zwei Raumschiffe, die von Ausgangspunkt A aus ins Weltall starten. Besitzen die Raumschiffe einen Fotonenantrieb, beschleunigen sie unmerklich langsam, sodass wir Gravitationseffekte vernachl\u00e4ssigen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem brauchen wir keine Uhrensynchronisation, denn die Raumschiffe werden Computer gesteuert, und die beiden Computer sind exakt gleich programmiert.<\/p>\n<p>In den Zielpunkten Z1 und Z2 nehmen die Raumschiffe zur gleichen Zeit Position aufeinander ein und beschleunigen bis nahe Lichtgeschwindigkeit. Wenn sie sich in Punkt B treffen, schauen beide Zwillinge aus der Luke und machen ein Foto voneinander. Alle Effekte, egal woher, gelten f\u00fcr beide Raumschiffe gleicherma\u00dfen, haben also keinen Einfluss auf irgendwelche Unterschiede. Einzig die Zeitdehnung wirkt: Nach der SRT ist nun der eine j\u00fcnger als der andere, und der andere j\u00fcnger als der eine. Bezeichnen wir die Lebenszeiten der Zwillinge mit &#8222;a&#8220; und &#8222;b&#8220;, dann sieht das Ganze mathematisch so aus:<\/p>\n<p>(1) a &lt; b (&#8222;a ist kleiner als b&#8220;)<\/p>\n<p>(2) b &lt; a (&#8222;b ist kleiner als a&#8220;)<\/p>\n<p>(1) a &lt;&gt; b (&#8222;a ist ungleich b&#8220;)<\/p>\n<p>Und wie soll das gehen ???<\/p>\n<p><font color=\"#ffffff\">&#8212;-<\/font><\/p>\n<p>(Peter Ripota)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie (SRT) kennt zwei Effekte bei hohen Geschwindigkeiten: Verk\u00fcrzung in L\u00e4ngsrichtung (L\u00e4ngenkontraktion, Raumstauchung) und Zeitdehnung. Die Raumstauchung kann imagin\u00e4r oder real sein, die Zeitdehnung aber muss wirklich sein. Und genau deswegen kann sie nicht existieren. 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