{"id":406,"date":"2008-08-21T20:15:28","date_gmt":"2008-08-21T19:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=406"},"modified":"2008-08-21T20:16:02","modified_gmt":"2008-08-21T19:16:02","slug":"august-2008-ruckfrage-von-ekkehard-friebe-und-go-mueller-auf-die-antwort-der-deutschen-physikalischen-gesellschaft-wegen-experiment-hafelekeating","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/2008\/08\/august-2008-ruckfrage-von-ekkehard-friebe-und-go-mueller-auf-die-antwort-der-deutschen-physikalischen-gesellschaft-wegen-experiment-hafelekeating\/","title":{"rendered":"August 2008: R\u00fcckfrage von Ekkehard Friebe und G.O. Mueller auf die Antwort der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wegen Experiment Hafele\/Keating"},"content":{"rendered":"<p>Ich beziehe mich auf meinen Blog-Eintrag <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jocelyne-lopez.de\/blog\/?p=394\">August 2008: Antwort vom Pr\u00e4sidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft auf die Anfrage von Ekkehard Friebe zum Experiment Hafele\/Keating,<\/a> der \u00fcber die Antwort des pers\u00f6nlichen Referenten des Pr\u00e4sidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft informiert.<\/p>\n<p>Am 20. August 2008 schrieb Ekkehard Friebe eine R\u00fcckfrage auf diese erstaunliche und in meinen Augen \u00e4u\u00dferst unwissenschaftliche Antwort:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><strong>Von Ekkehard Friebe<br \/>\nAn Prof. Dr. Gerd Litfin und Peter Genath<br \/>\nDatum 20.08.08<br \/>\n<\/strong><strong>Betr.: Re: Antwort zur Anfrage zum Experiment Hafele\/Keating<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Professor Dr. Gerd Litfin!<br \/>\nSehr geehrter Herr Dr. Peter Genath!<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre \u201eAntwort zur Anfrage zum Experiment Hafele\/Keating&#8220; vom 6. August 2008 (siehe unten).<\/p>\n<p>Bereits mit meinem ersten E-Mail-Schreiben an Sie vom 10. April 2008 hatte ich mit Bezug auf meine Homepage darauf hingewiesen, dass ich mich schon seit \u00fcber 25 Jahren mit Recherchen um die Relativit\u00e4tstheorie und ihrer Kritik besch\u00e4ftige. Deshalb hat mich Ihre Antwort vom 6. August 2008 etwas \u00fcberrascht und ich habe das \u201eForschungsprojekt G.O. Mueller&#8220;, dessen Interessenvertreter ich bin, um eine Stellungnahme hierzu gebeten. Gestern nun erhielt ich diese Stellungnahme, die ich Ihnen nachstehend zur Kenntnis gebe (Zitat):<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><strong>&#8222;Stellungnahme von G. O. Mueller v. 9.8.08 zur Antwort der DPG auf eine Anfrage von E. Friebe<\/strong><\/p>\n<p>Am 10.4.08 hatte sich Herr Regierungsdirektor E. Friebe als Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft per Email an den Pr\u00e4sidenten der DPG, Herrn Prof. Dr. Gerd Litfin, gewandt mit der Bitte um Auskunft, ob die in j\u00fcngster Zeit berichteten Originaldaten des bekannten Experiments von Hafele\/Keating mit Atomuhrentransport von 1972 von der DPG als korrekt best\u00e4tigt werden k\u00f6nnen und, falls dies nicht der Fall sein sollte, ob die Originaldaten dieses Experiment erbeten werden k\u00f6nnen. Herr Friebe hatte diese Bitte im Schlu\u00dfabsatz seiner Anfrage so formuliert:<\/p>\n<p><em>&#8222;Aus diesem Grunde erlaube ich mir zu fragen, ob die DPG durch ihre internationalen Kontakte eine Best\u00e4tigung einholen kann, da\u00df die von A.G. Kelly mitgeteilten Daten korrekt sind &#8211; sollte es diese Best\u00e4tigung nicht geben, sollte es m\u00f6glich und berechtigt sein, die Originaldaten dieses Experiments zu erbitten.&#8220;<br \/>\n<\/em><br \/>\nAm 3.5.08 teilte der Pers\u00f6nliche Referent des Pr\u00e4sidenten, Herr Dr. Peter Genath mit, &#8222;<em>dass wir diese [Anfrage] &#8211; nach R\u00fccksprache mit dem Pr\u00e4sidenten &#8211; an das zust\u00e4ndige Fachgremium der DPG (Fachverband Gravitation), mit der Bitte um Pr\u00fcfung weitergeleitet haben. Sehr gerne werden wir Sie \u00fcber die ersten Zwischenergebnisse sowie nat\u00fcrlich \u00fcber das Schlussergebnis der Pr\u00fcfung auf dem Laufenden halten<\/em>.&#8220;<\/p>\n<p>Am 6.8.08 schrieb Herr Dr. Genath an Herrn Friebe:<\/p>\n<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Regierungsdirektor Friebe,<br \/>\n<\/em><em><br \/>\nanbei schicken wir Ihnen hiermit (mit Verz\u00f6gerung bedingt durch Sitzungs- und Urlaubszeiten) die Antwort des zust\u00e4ndigen Fachverbandes.<br \/>\nDieser kommt zu folgendem Resultat: Die Ergebnisse von Hafele\/Keating befinden sich erstens &#8211; innerhalb der Fehlergrenzen der damaligen Uhren &#8211; in \u00dcbereinstimmung mit den Vorhersagen aus Spezieller und Allgemeiner Relativit\u00e4tstheorie. Zweitens wurden sie immer wieder mit wachsender Genauigkeit best\u00e4tigt. Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie falsch sein k\u00f6nnten.<br \/>\n<\/em><em>Zusammenfassend stellt der Fachverband damit fest: Die Spezielle und Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie ist in tausenden von Hochpr\u00e4zisions-Experimenten immer besser best\u00e4tigt worden. Viele Technologien des t\u00e4glichen Lebens funktionieren nur, weil die Spezielle und Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie richtig ber\u00fccksichtigt wurde. Es kann keinen Zweifel an der G\u00fcltigkeit dieser Theorien im Rahmen der heutigen Messgenauigkeit geben.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Zu diesem Schriftwechsel m\u00f6chten wir mehreres anmerken, da wir die Arbeit von A. G. Kelly zu Hafele\/Keating kennen und zusammenfassend referiert haben.<\/p>\n<p>1. Die Bereitschaft der DPG zu einem Dialog mit kritischen Diskutanten \u00fcber Fragen der Relativit\u00e4tstheorien ist zu begr\u00fc\u00dfen und wird hoffentlich beibehalten. Alle Seiten sollten sich zu einem sachlichen und rationalen Umgang mit den Argumenten der anderen Seite verpflichtet f\u00fchlen.<\/p>\n<p>2. Das Antwortschreiben v. 6.8. wirft nun einige methodische und inhaltliche Fragen auf, die von Seiten der DPG gekl\u00e4rt werden sollten, um die von Herrn Friebe angeschnittene Thematik zu einem Abschlu\u00df zu bringen, den sie noch nicht gefunden hat.<\/p>\n<p>3. Herr Dr. Genath schreibt, er sende &#8222;<em>anbei &#8230; die Antwort des zust\u00e4ndigen Fachverbandes<\/em>&#8222;. Das erweckt den Eindruck, die Antwort des Fachverbandes liege bei. Herr Friebe scheint diese Antwort jedoch nicht erhalten zu haben, denn sonst h\u00e4tte er sie wohl ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>4. Anstelle der Antwort des Fachverbandes berichtet Herr Dr. Genath nur die Ergebnisse der Antwort des Fachverbandes in Auswahl und eigener Formulierung. Damit stellt sich die Frage, warum eine vorliegende Auskunft des Fachverbandes nicht einfach an den Fragesteller weitergeleitet worden ist. Wir bitten Herrn Friebe im Interesse aller an der Sache interessierten Forumsteilnehmer, die Zusendung der Antwort des Fachverbandes zu erbitten.<\/p>\n<p>5. Solange die Antwort des Fachverbandes nicht bekannt ist, wei\u00df man nicht, wer und wieviele Mitglieder des Verbandes (einer? mehrere? alle? wieviele gibt es?) die Antwort mittragen, ob es eine Diskussion \u00fcber die Anfrage gegeben hat, ob es ein breiteres Meinungsspektrum gegeben hat, und wer als Verantwortlicher f\u00fcr den Verband gezeichnet hat (der Vorsitzende? sein Stellvertreter?). Wenn ein Verband viele Mitglieder hat, ist doch eine gewisse Breite des Meinungsspektrums wahrscheinlich. Mit der Weiterleitung der Anfrage an den Fachverband soll doch offensichtlich und verst\u00e4ndlicherweise der Antwort eine gewisse Autorit\u00e4t verliehen werden, die aber nur durch die Benennung verantwortlicher Pers\u00f6nlichkeiten dargestellt werden kann.<\/p>\n<p>6. Die vorliegende Auskunft von Herrn Dr. Genath als ein Bericht \u00fcber die Hauptaussagen der Antwort des Fachverbandes l\u00e4\u00dft den Eindruck entstehen, s\u00e4mtliche Mitglieder (wieviele?) oder ein st\u00e4ndiges Gremium (welche und wieviele Mitglieder?) seien einstimmig zu den referierten Ergebnissen gekommen. Man kann jetzt aber niemanden mit den Aussagen zitieren, denn:<br \/>\n&#8211; der Herr Pr\u00e4sident hat die Beantwortung delegiert;<br \/>\n&#8211; der Fachverband hat eine Antwort vorgelegt, die niemand (au\u00dfer Herrn Dr. Genath) kennt;<br \/>\n&#8211; der Pers\u00f6nliche Referent behauptet zwar, da\u00df er die Antwort &#8222;<em>anbei<\/em>&#8220; sende, in Wirklichkeit aber referiert er nur die Ergebnisse anderer Personen des Fachverbandes, ohne zu erkl\u00e4ren, da\u00df er pers\u00f6nlich diese Ergebnisse sich zu eigen mache. Man kann daher z. B. nicht behaupten, Herr Dr. Genath ist der Auffassung, da\u00df nicht einmal die leisesten Zweifel an den beiden Relativit\u00e4tstheorien \u00fcberhaupt m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>7. Herrn Friebes Frage nach den Originaldaten von Hafele\/Keating 1972 wird \u00fcberhaupt nicht beantwortet. Hier sollte man die DPG noch einmal um Beantwortung bitten, da es sich doch nur um eine einfache Sachauskunft handelt: Sind die von Kelly und anderen nun endlich nach 30 Jahren erhaltenen Originaldaten nach Kenntnis der DPG korrekt oder nicht? Wenn nicht: Kann die DPG die korrekten Originaldaten beschaffen? W\u00e4re doch alles mit &#8222;<em>Ja<\/em>&#8220; und &#8222;<em>Nein<\/em>&#8220; zu beantworten.<\/p>\n<p>8. Die st\u00e4rkste Aussage, die Herr Dr. Genath berichtet, lautet:<br \/>\n<em>&#8222;Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie falsch sein k\u00f6nnten.<\/em>&#8220;<\/p>\n<p>Meint der unbekannte Urheber dieser Aussage, da\u00df ihm keine Zweifel bekannt sind? Oder meint er, da\u00df er und seine Mitunterzeichner keine Zweifel h\u00e4tten? Oder meint er wirklich, da\u00df es gar keine Zweifel geben k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Wenn dem Urheber keine Zweifel bekannt sind, dann m\u00f6chten wir ihm gern unsere Dokumentation zur Information zusenden.<\/p>\n<p>Wenn der Urheber nur selbst keine Zweifel hat, so m\u00f6chte er doch immerhin bitte zu den Zweifeln anderer Stellung nehmen, die in unserer Dokumentation nachgewiesen und referiert worden sind.<\/p>\n<p>Wenn der Urheber tats\u00e4chlich meint, da\u00df es Zweifel \u00fcberhaupt nicht geben k\u00f6nne, dann w\u00e4re es um so dringlicher, etwas \u00fcber die Person oder die Personen der Urheber zu erfahren, um sich von der Autorit\u00e4t dieser Personen eine zutreffende Vorstellung zu machen.<\/p>\n<p>G. O. Mueller, 19.8.08<\/p>\n<p><font color=\"#ffffff\">&#8212;&#8212;<\/font><\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p>Der Anregung von G. O. Mueller folgend bitte ich Sie hiermit um die Zusendung der Antwort des Fachverbandes, aus der klar der\/die Urheber dieser Antwort hervorgehen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bitte ich Sie nochmals um die Beantwortung meiner Frage nach den Originaldaten von Hafele\/Keating 1972, da es sich doch nur um eine einfache Sachauskunft handelt: Sind die von Kelly und anderen nun endlich nach 30 Jahren erhaltenen Originaldaten nach Kenntnis der DPG korrekt oder nicht? Wenn nicht: Kann die DPG die korrekten Originaldaten beschaffen?<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nEkkehard Friebe<br \/>\nRegierungsdirektor i. R.<br \/>\ndes Deutschen Patentamts<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich beziehe mich auf meinen Blog-Eintrag August 2008: Antwort vom Pr\u00e4sidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft auf die Anfrage von Ekkehard Friebe zum Experiment Hafele\/Keating, der \u00fcber die Antwort des pers\u00f6nlichen Referenten des Pr\u00e4sidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft informiert. Am 20. 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